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Sonntag, 12. Juli 2026
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Mord an Politikerin in Großbritannien: Gehasst und geliebt zugleich

Medienspektrum

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12. Juli
taz (Öko & Co)

Mord an Politikerin in Großbritannien: Gehasst und geliebt zugleich

Mord an Politikerin in Großbritannien: Gehasst und geliebt zugleich Reform-UK-Politikerin und Tory-Exministerin Ann Widdecombe wird brutal ermordet. Erneut diskutiert Großbritannien über den Schutz von Politikern. Ann Widdecombe in einem Satz zu beschreiben, ist nicht möglich. Die vergangene Woche brutal getötete britische Politikerin war ein Kulturphänomen. Menschen in Großbritannien liebten sie genauso wie viele sie verdammten, nicht selten beides gleichzeitig. Am Donnerstag wurde die 78-Jährige in ihrem Haus in einem kleinen Dorf in Dartmoor in Südwestengland ermordet aufgefunden, sie lag in der Küche in ihrem eigenen Blut. Die in Bath geborene und größtenteils auch dort aufgewachsene Widdecombe war tief religiös. Als Politikerin stand sie für harte konservative Positionen zur Abtreibung, zur gleichgeschlechtlichen Ehe, zur Ehe überhaupt, zum Brexit, zur Einwanderung, aber auch gegen die Fuchsjagd – all das dennoch durchdrungen von tiefer Menschlichkeit, wie jetzt immer wieder betont wird. 1987 wurde sie die konservative Wahlkreisabgeordnete für Maidstone in Kent, 1993 wurde sie Arbeitsministerin unter John Major. Als Staatsministerin für Gefängnisse von 1995 bis 1997 machte sie es sich zur Aufgabe, jede einzelne Strafanstalt persönlich zu besuchen, notfalls in ihrer Freizeit, und die ihr zustehende 1. Klasse für die Bahnfahrten lehnte sie ab. Ihre Karriere als konservative Unterhausabgeordnete endete 2010. Danach vertrieb sich Widdecombe die Zeit mit der Teilnahme an TV-Shows wie Strictly Come Dancing sowie beim britischen Promi Big Brother, wo sie Zweite wurde. Nebenbei veröffentlichte sie fünf Romane, eine Autobiografie, ein Buch über christliche Fragen und ein Buch über ihr politisches Denken. Eine der letzten britischen Europa-Abgeordneten In ihrem Leben trat sie vom Anglikanismus zum Katholizismus über, weil sie Frauen als Priester ablehnte, und auch von den Konservativen zu den weiter rechts liegenden Parteien von Nigel Farage. So wurde sie 2019 bei den letzten britischen Europawahlen vor dem Austritt Europaabgeordnete der von Farage gegründeten Brexit Party. In ihrer Antrittsrede vor dem Europaparlament verglich sie den Brexit mit Aufständen gegen Sklaverei, Kolonialherrschaft und Unterdrückung. Sie folgte Farage in seine nächste Partei Reform UK, wo sie Sprecherin für Einwanderung und Justiz wurde und feurige Reden hielt. Wegen alledem lag ein politisches Motiv nahe, als ihre Ermordung bekannt wurde. Doch die Polizei hat inzwischen mehrmals wiederholt, dass sie von keinem terroristischen oder politischen Motiv ausgehe. Am Wochenende wurde ein 28-jähriger „weißer britischer Staatsbürger“ im nordenglischen Rotherham unter Mordverdacht festgenommen, nachdem ein erster Verdächtiger sich als falsche Spur erwiesen hatte. Der brutale Verlust Widdecombes dominiert am Wochenende parteiübergreifend die britischen Schlagzeilen. Der bekannte konservative Expolitiker und Publizist Gyles Brandreth, der Ann Widdecombe aus gemeinsamen Studienzeiten in Oxford kannte, betonte, dass Widdecombe nach sehr polarisierten Debatten im Debattierklub „Oxford Union“ immer den Streit hinter sich lassen konnte. Viele Politiker erinnern jetzt an die Notwendigkeit, Menschlichkeit über parteipolitische Gräben hinweg zu zeigen, nachdem einige Linke Widdecombes Tod bejubelt hatten. Am Samstag gedachten Hunderte Menschen der Ermordeten mit einem Requiem in der Benediktinerabtei Buckfast Abbey auf Dartmoor, auch in der katholischen Kathedrale von Westminster. Und im Parlament wird derzeit ein Gesetzesantrag für bessere Sicherheit für Menschen in der Politik beraten. Seit dem Mord an Widdecombe hat ihre Partei „Reform UK“ alle ihre Spitzenpolitiker:innen unter 24-Stunden-Schutz stellen lassen. 50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen Starten Sie jetzt eine spannende Diskussion!

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12. Juli
Handelsblatt

Mordermittlungen in England: Fall Ann Widdecombe: Neuer Mordverdächtiger festgenommen

Mordermittlungen in England: Fall Ann Widdecombe: Neuer Mordverdächtiger festgenommen London. Im mutmaßlichen Mordfall um die britische Brexit-Ikone Ann Widdecombe gibt es einen neuen Verdächtigen. Nachdem ein 26 Jahre alter Mann wieder auf freiem Fuß gelassen werden musste, steht nun ein 28-Jähriger im Fokus der Ermittlungen. Der weiße britische Mann sei an einer Wohnadresse in der Grafschaft South Yorkshire in Nordengland festgenommen worden, teilte die Devon and Cornwall Police mit. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe es aber weiterhin nicht, so die Mitteilung weiter. Was als mögliches Tatmotiv infrage kommt, war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher betonte bei einer Pressekonferenz jedoch am Sonntag erneut, es gebe nichts, was auf einen politischen Hintergrund hinweise. Der rätselhafte Fall hält derzeit Großbritannien in Atem. Die 78 Jahre alte frühere Abgeordnete und beinharte Brexit-Befürworterin Widdecombe war in ihrem Haus im Dartmoor in der Grafschaft Devon tot aufgefunden worden. Ihre Leiche wies schwere Verletzungen auf. Die Polizei ermittelt wegen Mordes. Widdecombe vertrat ultrakonservative Ansichten Widdecombe war jahrelang Abgeordnete für die Konservativen im britischen Unterhaus und saß schließlich als überzeugte Befürworterin des EU-Austritts für die Brexit-Partei von Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage als Abgeordnete im Europäischen Parlament. Später war sie Sprecherin der Nachfolgepartei Reform UK. Die zum Katholizismus übergetretene Politikerin vertrat zudem ultrakonservative Ansichten. So forderte sie etwa die Wiedereinführung der Todesstrafe, sprach sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und die Selbstbestimmung von Transpersonen über deren Geschlecht aus. Auch im britischen Unterhaltungsfernsehen war Widdecombe keine Unbekannte: So trat sie etwa bei der Tanzshow „Strictly Come Dancing“ und bei „Celebrity Big Brother“ auf.

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12. Juli
Die Zeit (Politik)

Großbritannien Mord: Polizei nimmt erneut Verdächtigen im Fall Ann Widdecombe fest

Großbritannien Mord: Polizei nimmt erneut Verdächtigen im Fall Ann Widdecombe fest Im mutmaßlichen Mordfall der Politikerin Widdecombe ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Die Polizei sieht bislang keine Hinweise auf ein politisches Motiv. Ein 28-jähriger Mann wurde in South Yorkshire festgenommen, ohne politisches Motiv. Die Polizei von Devon und Cornwall bestätigte den Vorfall. Die Ermittler suchen nicht nach weiteren Verdächtigen im Mordfall. Die bekannte Politikerin Widdecombe wurde tot in ihrem Haus gefunden, nachdem sie dort fast einen Tag gelegen hatte. Ein zuvor festgenommener 26-Jähriger wurde freigelassen, die Ermittlungen gegen ihn eingestellt. Widdecombe vertrat ultrakonservative Ansichten und war eine bekannte Figur im britischen Parlament sowie im Unterhaltungsfernsehen. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Diese Audioversion wurde künstlich erzeugt. Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. Ein 28 Jahre alter Mann ist am Samstagabend in South Yorkshire festgenommen worden und befindet sich in Polizeigewahrsam. Es gebe keine Hinweise auf ein politisches Motiv, teilte die Polizei von Devon und Cornwall mit. Die Ermittler suchten im Zusammenhang mit dem Mord nach keiner weiteren Person. Widdecombe war am Donnerstag tot und mit schweren Verletzungen in ihrem Haus in Haytor in der Grafschaft Devon gefunden worden. Nach Angaben der Polizei könnte sie dort fast 24 Stunden gelegen haben, bevor ihre Leiche entdeckt wurde. Ein zuvor festgenommener 26-Jähriger ist wieder auf freiem Fuß, die Ermittlungen gegen ihn wurden eingestellt. Widdecombe vertrat ultrakonservative Ansichten Widdecombe war jahrelang Abgeordnete für die Konservativen im britischen Parlament und saß schließlich als überzeugte Befürworterin des EU-Austritts für die Brexit-Partei von Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage als Abgeordnete im Europäischen Parlament. Später war sie Sprecherin der Nachfolgepartei Reform UK. Die zum Katholizismus übergetretene Politikerin forderte unter anderem die Wiedereinführung der Todesstrafe, sprach sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und die Selbstbestimmung von trans Personen über deren Geschlecht aus. Auch im britischen Unterhaltungsfernsehen war Widdecombe keine Unbekannte: So trat sie etwa bei der Tanzshow Strictly Come Dancing und bei Celebrity Big Brother auf.

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12. Juli
Die Welt (Politik)

Rätselhafter Tod von Brexit-Politikern – neuer Verdächtiger festgenommen

Rätselhafter Tod von Brexit-Politikern – neuer Verdächtiger festgenommen Der mutmaßliche Mordfall um Brexit-Politikerin Ann Widdecombe hält Großbritannien in Atem. Nach der Freilassung eines ersten Verdächtigen wurde nun ein 28 Jahre alter Mann festgenommen. Im mutmaßlichen Mordfall um die britische Brexit-Politikerin Ann Widdecombe hat die Polizei erneut einen Verdächtigen festgenommen. Ein 28 Jahre alter Mann sei am Samstagabend in der Grafschaft South Yorkshire gefasst worden und befinde sich nun in Gewahrsam, teilte die Polizei von Devon und Cornwall mit. Bei dem Verdächtigen handle es sich um einen Briten. Die Angehörigen der Verstorbenen seien informiert worden. Die Ermittlungen wurden demnach von der Anti-Terror-Einheit sowie der Polizei von South Yorkshire unterstützt, die die Festnahme durchführten. Derzeit gebe es noch keine Hinweise darauf, dass es sich bei der Tat um einen terroristischen Vorfall gehandelt habe, hieß es in der Mitteilung weiter. Am Sonntag wird mit weiteren Informationen gerechnet. Zuvor war ein 26 Jahre alter Mann, der zunächst wegen Mordverdachts festgenommen wurde, wieder freigelassen worden. Der Brite sei nicht mehr Teil der Ermittlungen, hieß es darauf von der Polizei. Der rätselhafte Fall hält derzeit Großbritannien in Atem. Die 78 Jahre alte frühere Abgeordnete und beinharte Brexit-Befürworterin Widdecombe war am Donnerstag in ihrem Haus im Dartmoor in der Grafschaft Devon tot aufgefunden worden. Ihre Leiche wies schwere Verletzungen auf. Die Polizei ermittelt wegen Mordes. Sie geht davon aus, dass Widdecombe fast 24 Stunden zuvor getötet worden war. Nach der Freilassung des zunächst verdächtigten Mannes lagen jedoch vorerst keine Informationen über eine neue heiße Spur vor. Widdecombe vertrat ultrakonservative Ansichten Widdecombe war jahrelang Abgeordnete für die Konservativen im britischen Parlament und saß schließlich als überzeugte Befürworterin des EU-Austritts für die Brexit-Partei von Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage als Abgeordnete im Europäischen Parlament. Später war sie Sprecherin der Nachfolgepartei Reform UK. Die zum Katholizismus übergetretene Politikerin vertrat zudem ultrakonservative Ansichten. So forderte sie etwa die Wiedereinführung der Todesstrafe, sprach sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und die Selbstbestimmung von Transpersonen über deren Geschlecht aus. Auch im britischen Unterhaltungsfernsehen war Widdecombe keine Unbekannte: So trat sie etwa bei der Tanzshow „Strictly Come Dancing“ und bei „Celebrity Big Brother“ auf.

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12. Juli
ZDF heute

Fall Ann Widdecombe: Erneut Verdächtiger festgenommen

Mutmaßlicher Mord an Brexit-Politikerin:Fall Ann Widdecombe: Erneut Verdächtiger festgenommen Der rätselhafte Tod von Politikerin Ann Widdecombe hält Großbritannien in Atem. Nachdem ein 26 Jahre alter Mann wieder freigelassen wurde, gibt es nun eine neue Festnahme. Im mutmaßlichen Mordfall um die britische Brexit-Politikerin Ann Widdecombe hat die Polizei erneut einen Verdächtigen festgenommen. Ein 28 Jahre alter Mann sei am Samstagabend in der Grafschaft South Yorkshire gefasst worden und befinde sich nun in Gewahrsam, teilte die Polizei von Devon und Cornwall mit. Bei dem Verdächtigen handle es sich um einen Briten. Die Angehörigen der Verstorbenen seien informiert worden. Die Ermittlungen wurden demnach von der Anti-Terror-Einheit sowie der Polizei von South Yorkshire unterstützt, die die Festnahme durchführten. Derzeit gebe es noch keine Hinweise darauf, dass es sich bei der Tat um einen terroristischen Vorfall gehandelt habe, hieß es in der Mitteilung weiter. Am Sonntag wird mit weiteren Informationen gerechnet. Zuvor war ein 26 Jahre alter Mann, der zunächst wegen Mordverdachts festgenommen wurde, wieder freigelassen worden. Der Brite sei nicht mehr Teil der Ermittlungen, hieß es darauf von der Polizei. 78-Jährige tot in ihrem Haus aufgefunden Der rätselhafte Fall hält derzeit Großbritannien in Atem. Die 78 Jahre alte frühere Abgeordnete und Brexit-Befürworterin Widdecombe war am Donnerstag in ihrem Haus im Dartmoor in der Grafschaft Devon tot aufgefunden worden. Ihre Leiche wies schwere Verletzungen auf. Die Polizei ermittelt wegen Mordes. Sie geht davon aus, dass Widdecombe fast 24 Stunden zuvor getötet worden war. Nach der Freilassung des zunächst verdächtigten Mannes lagen jedoch vorerst keine Informationen über eine neue Spur vor. Genau zehn Jahre ist das Brexit-Referendum in Großbritannien her. Anschließend traten die Briten auch aus der Zollunion und dem EU-Binnenmarkt aus. Eine Bilanz. 23.06.2026 | 1:39 minWiddecombe war überzeugte Brexit-Befürworterin Widdecombe war jahrelang Abgeordnete für die Konservativen im britischen Parlament und saß schließlich als überzeugte Befürworterin des Austritts aus der EU für die Brexit-Partei von Nigel Farage als Abgeordnete im Europäischen Parlament. Später war sie Sprecherin der Nachfolgepartei Reform UK. Die zum Katholizismus übergetretene Politikerin vertrat zudem ultrakonservative Ansichten. So forderte sie etwa die Wiedereinführung der Todesstrafe, sprach sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und die Selbstbestimmung von Transpersonen über deren Geschlecht aus. Ann Widdecombe war zuletzt in der Brexit-Partei von Nigel Farage als Abgeordnete im EU-Parlament. Quelle: epaAuch im britischen Unterhaltungsfernsehen war Widdecombe keine Unbekannte: So trat sie etwa bei der Tanzshow "Strictly Come Dancing" und bei "Celebrity Big Brother" auf. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr Nachrichten aus Großbritannien - Will in Nachwahl erneut antreten:Britischer Rechtspopulist Nigel Farage legt Mandat niedermit Video0:35 - Debatte um Labour-Führung:Hat Andy Burnham eine neue Vision für Großbritannien?von Sonja Dawsonmit Video1:38 - Zehn Jahre nach der Abstimmung:Wie Großbritannien mit dem Brexit lebt - und leidetSonja Dawson, Londonmit Video1:39 - Britischer Premierminister gibt auf:Keir Starmer will Amt spätestens in drei Monaten übergebenvon Hilke Petersenmit Video2:25

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11. Juli
Tagesschau

Verdächtiger im Mordfall Widdecombe wieder frei

Tod von Politkerin Widdecombe Polizei lässt Verdächtigen wieder frei Ein nach dem Tod einer Ex-Ministerin in Großbritannien festgenommener Mann ist auf freien Fuß gesetzt worden. Gegen den zunächst unter Mordverdacht festgenommenen 26-Jährigen werde nicht mehr ermittelt, erklärte die Polizei. Der im Zusammenhang mit dem Tod der britischen Politikerin Ann Widdecombe festgenommene Mann ist wieder freigelassen worden. Er sei nicht mehr Teil der Ermittlungen, teilte die Polizei mit. Nun wird erneut nach einem möglichen Täter gefahndet, die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass Ann Widdecombe bereits am Mittwoch in ihrem Haus im Süden Englands getötet wurde. Die Politikerin der rechtspopulistischen Partei Reform UK war am Donnerstag tot aufgefunden worden, laut den Ermittlern habe sie schwere Verletzungen gehabt. Gestern war dann ein 26-Jähriger festgenommen worden, den die Polizei nun aber als Täter ausgeschlossen hat. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Die Ermittler haben ein terroristisches Motiv ausgeschlossen, auch von einer politisch motivierten Tat gehen sie nicht aus. Wechsel zu rechtspopulistischer Partei Die 78-Jährige war seit 2023 Mitglied der rechtspopulistischen Partei Reform und gehörte zu den stärksten Unterstützern des Parteichefs, Nigel Farage. In den 1990er-Jahren saß Widdecombe, damals noch als Mitglied der konservativen Tories, im britischen Parlament. Nach ihrer Zeit als Abgeordnete hatte sie durch Auftritte in mehreren Reality-TV-Sendungen größere Bekanntheit in Großbritannien erlangt.

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