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Sonntag, 2. August 2026
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Lula als Präsidentschaftskandidat für Wahl im Herbst in Brasilien gekürt

Medienspektrum

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2. August
Die Zeit (Politik)

Brasilien: Staatschef Lula da Silva tritt erneut bei Präsidentschaftswahl an

Der brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva wird erneut zur Präsidentschaftswahl im Oktober antreten. Auf dem Parteitag seiner linksgerichteten Arbeiterpartei (PT) in São Paulo wurde der 80-Jährige offiziell als Kandidat gekürt. Lula strebt damit seine insgesamt vierte Amtszeit an. Auf dem Parteitag erklärte Lula vor rund 3.000 Anhängerinnen und Anhängern, er sei in »bester Form« – er berichtete von seinen täglichen Sportübungen und davon, gegen das Altern anzukämpfen. Seine Unterstützer sangen, schwenkten die rote Flagge der PT und Plakate mit Aufschriften wie »Brasilien gibt nicht auf«. Unter Lula erfuhr Brasilien zuletzt ein solides Wachstum und Rekordbeschäftigungen. Gleichzeitig leiden die Menschen unter hohen Lebenshaltungskosten. Herausforderer Bolsonaro junior Lulas Herausforderer ist der mit 45 Jahren deutlich jüngere Flávio Bolsonaro. Der Sohn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, den Lula bei der Wahl 2022 knapp besiegt hatte, wird für die rechtskonservative Partido Liberal (PL) als Kandidat antreten. Bolsonaro wird unter anderem von dem rechtspopulistischen Präsidenten Argentiniens, Javier Milei, sowie dem rechtsnationalen israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu unterstützt. Die Familie Bolsonaro unterhält zudem enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Die Präsidentenwahl in Brasilien soll am 4. Oktober stattfinden. Eine Stichwahl findet am 25. Oktober statt, sollte kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen. Umfragen sahen zuletzt den linken Staatschef Lula mit 48 Prozent in der Wählergunst leicht vor Bolsonaro. Dieser kam auf 43 Prozent.

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2. August
Der Spiegel

Brasilien: Präsident Lula da Silva tritt bei Wahlen gegen Sohn von Jair Bolsonaro an

Als Kandidat nominiert Präsident Lula tritt wieder an Die Stimmzettel für die Präsidentschaftswahlen in Brasilien werden mindestens zwei vertraute Namen enthalten: Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist von seiner linken Arbeiterpartei (PT) offiziell als Kandidat nominiert worden. Auch ein Bolsonaro tritt zur Wahl an – dieses Mal allerdings Flávio, der Sohn des inhaftierten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Der 80-jährige Lula würde bei einem Wahlsieg seine vierte Amtszeit insgesamt antreten. »Ich bin unendlich viel besser in Form als damals, als ich 57 Jahre alt war und mein erstes Amt antrat. Ich bin topfit«, sagte er bei dem Parteitag vor Anhängern in São Paulo. Erneut soll Geraldo Alckmin sein Vizepräsident werden. - 1 Min - 1 Min - Rundgang in Hannover: Merz und Lula gehen »einvernehmlich« getrennte Wege – Wurstwunsch erfüllt2 Min2 Min Flávio Bolsonaro, ältester Sohn des wegen eines versuchten Staatsstreichs zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro und rechter Senator, wurde vergangene Woche von dessen Liberaler Partei (PL) als Kandidat nominiert. Die Familie Bolsonaro pflegt enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Flávio gilt allerdings als weniger populär als sein Vater und kann bislang nicht auf die geschlossene Unterstützung des konservativen Lagers zählen. Laut der jüngsten Umfrage des Forschungsinstituts Datafolha liegt der linke Staatschef derzeit in der Wählergunst vor seinem Herausforderer. Deutlich dahinter liegen andere Kandidaten kleinerer Parteien. Bei der Veranstaltung von Bolsonaros Partei trat auch Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei auf, der sowohl Lula als auch die brasilianische Justiz scharf angriff. Der Auftritt führte zu einem diplomatischen Eklat, der als einer der schwersten Streitfälle zwischen den beiden südamerikanischen Nachbarländern seit Jahrzehnten gilt. Für zusätzliche Kontroversen sorgte auch ein KI-Video mit Jair Bolsonaro, dessen Verwendung der unter Hausarrest stehende Ex-Präsident laut seiner Verteidigung nicht genehmigt hatte. Die Wahlbehörden prüfen mögliche Verstöße – eine Aberkennung der Kandidatur seines Sohnes gilt als unwahrscheinlich. Die Präsidentenwahl in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas findet am 4. Oktober statt. Wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht, gibt es eine Stichwahl am 25. Oktober.

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2. August
Handelsblatt

Präsidentenwahl in Brasilien: Lula will vierte Amtszeit – Duell mit Bolsonaros Sohn

Präsidentenwahl in Brasilien: Lula will vierte Amtszeit – Duell mit Bolsonaros Sohn São Paulo. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist von seiner linken Arbeiterpartei (PT) offiziell als Kandidat für eine vierte Amtszeit nominiert worden. „Ich bin unendlich viel besser in Form als damals, als ich 57 Jahre alt war und mein erstes Amt antrat. Ich bin topfit“, sagte der 80-Jährige bei dem Parteitag vor Anhängern in São Paulo. Nach der brasilianischen Verfassung darf ein Präsident einmal direkt für eine zweite Amtszeit in Folge wiedergewählt werden. Lula ist seit 2023 erneut Präsident und hatte das Amt bereits von 2003 bis 2010 inne. Bei einem Wahlsieg würde er seine vierte Amtszeit insgesamt antreten. Erneut soll Geraldo Alckmin sein Vizepräsident werden. Duell mit Bolsonaros Sohn Flávio Lulas wichtigster Herausforderer ist der rechte Senator Flávio Bolsonaro. Der älteste Sohn des wegen eines versuchten Staatsstreichs zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro wurde vergangene Woche von dessen Liberaler Partei (PL) als Kandidat nominiert. Die Familie Bolsonaro pflegt enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump, Flávio gilt allerdings als weniger populär als sein Vater und kann bislang nicht auf die geschlossene Unterstützung des konservativen Lagers zählen. Bei der Veranstaltung von Bolsonaros Partei trat auch Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei auf, der sowohl Lula als auch die brasilianische Justiz scharf angriff. Der Auftritt führte zu einem diplomatischen Eklat, der als einer der schwersten Streitfälle zwischen den beiden südamerikanischen Nachbarländern seit Jahrzehnten gilt. Für zusätzliche Kontroversen sorgte auch ein KI-Video mit Jair Bolsonaro, dessen Verwendung der unter Hausarrest stehende Ex-Präsident laut seiner Verteidigung nicht genehmigt hatte. Die Wahlbehörden prüfen mögliche Verstöße - eine Aberkennung der Kandidatur seines Sohnes gilt als unwahrscheinlich. Präsidentenwahl im Oktober Laut der jüngsten Umfrage des Forschungsinstituts Datafolha liegt der linke Staatschef derzeit in der Wählergunst vor seinem Herausforderer. Deutlich dahinter liegen andere Kandidaten kleinerer Parteien. Die Präsidentenwahl in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas findet am 4. Oktober statt. Wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht, gibt es eine Stichwahl am 25. Oktober.

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