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Samstag, 15. August 2026
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Umstrittene Inselgruppe: Russland weist Japans Kritik an Putins Besuch auf den Kurilen zurück

Medienspektrum

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13. August
Die Zeit (Politik)

Umstrittene Inselgruppe: Russland weist Japans Kritik an Putins Besuch auf den Kurilen zurück

Russland hat die Kritik der japanischen Regierung am Besuch des russischen Staatschefs Wladimir Putin auf den Kurilen zurückgewiesen. »Wir weisen diese Äußerungen kategorisch zurück, die wir als politisch unangebracht, beleidigend und rechtlich unbegründet betrachten«, sagte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. Sie warf Japan »Revisionismus« vor. Putin hatte zuvor erstmals die Kurilen besucht. Die Inselkette wird in Teilen auch von Japan beansprucht. Russlands Führung veröffentlichte am Donnerstag ein Video, das den russischen Präsidenten auf der Insel Iturup zeigt. Russischen Medienberichten zufolge besuchte er dort eine Fischverarbeitungsanlage, wo ihm Kaviar überreicht worden sei. Japans Regierungschefin Sanae Takaichi bezeichnete den Besuch als »inakzeptabel«. Die Inseln seien »sowohl historisch als auch völkerrechtlich ein fester Bestandteil des japanischen Staatsgebiets«. Außenminister Toshimitsu Motegi bestellte den russischen Botschafter ein. Verschlechterte russisch-japanische Beziehungen Das Kurilen-Archipel verbindet die russische Halbinsel Kamtschatka mit der japanischen Insel Hokkaido im Pazifik. Die sowjetische Armee hatte die Kurilen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erobert, seitdem ist russisches Militär dort präsent. Japan erhebt Anspruch auf drei Inseln im südlichsten Teil der Kurilen, darunter Iturup, sowie eine dort gelegene Inselgruppe. Die Beziehungen zwischen Japan und Russland haben sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 verschlechtert. Japan schloss sich den anderen G7-Staaten an und verhängte Sanktionen gegen Russland. Putin bezeichnete die Sanktionen am Tag vor seinem Besuch auf den Kurilen als »unprovoziert«.

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13. August
FAZ (Politik)

Erste Kurilen-Reise: Putin provoziert auf Iturup

Erste Kurilen-Reise : Putin provoziert auf Iturup Erstmals zeigt sich Wladimir Putin auf den Kurilen, lässt sich Thunfisch und Drohnenunterricht vorführen. Tokio nennt den Besuch „absolut inakzeptabel“. Es ist ein Affront gegenüber Japan, den der Kreml als ganz normalen Arbeitsbesuch inszeniert: Russlands Herrscher Wladimir Putin ist erstmals auf die zwischen beiden Ländern umstrittenen südlichen Kurilen gereist. Die Sowjetunion hatte sie 1945 nach der Kapitulation Japans besetzt und annektiert, Tokio beansprucht sie als „Nördliche Territorien“ für sich. Am Donnerstag verbreitete der Kreml Aufnahmen Putins auf Iturup, der in Japan Etorofu genannten größten der Inseln. In Kurilsk, einer aus einem japanischen Dorf hervorgegangen Kleinststadt von etwa 2500 Einwohnern, besuchte Putin zusammen mit dem Gouverneur von Sachalin, zu deren Gebiet Moskau die südlichen Kurilen zählt, zunächst eine Fabrik, die Fisch verarbeitet. Dort wurde dem Herrscher vorgeschwärmt, dass die Gewässer um die Kurilen „infolge des Klimawandels vor Thunfischen bis zu 300 Kilogramm wimmeln“. Putin tippte dazu mit der linken Hand auf einen präparierten Thun ohne Kopf. Dann besuchte Putin ein Krankenhaus und eine Schule, die wie viele russische Schulen nach einem in der Ukraine gefallenen Soldaten benannt ist. Ausweislich der Bilder, die der Kreml veröffentlichte, verfügt die Eduard-Norpolow-Schule über ein kleines Museum, in dem des postum als „Held Russlands“ ausgezeichneten Invasoren ebenso gedacht wird wie der „Geschichte der Aneignung der Kurilen-Inseln“. Schulkinder sollen Drohnen lenken Zudem traf Putin Schüler, die dafür offenkundig aus den Sommerferien geholt worden waren. Eine Frau, wohl eine Lehrerin, erklärte ihrem Präsidenten anhand von Modellen, wie die Kinder schon von der zweiten Klasse an im Unterricht unterwiesen würden, Drohnen zusammenzusetzen und zu steuern. Je älter die Kinder, desto komplexer die Drohnen; sie ähneln denen, die Putins Truppen in der Ukraine einsetzen. Putins Kurilen-Besuch beschloss ein Gespräch mit dem Gouverneur, in dessen öffentlichem Teil es vor allem um die Unterstützung der Teilnehmer der „militärischen Spezialoperation“, des Angriffskrieges gegen die Ukraine, und ihrer Familien ging. Der Gouverneur hob hervor, „sogar in den entlegensten Orten“, in die er komme, „sagt die Bevölkerung: alles für den Sieg. Das ist eine Innovation, die in den vergangenen Jahren erschienen ist.“ Putin erwiderte: „So sind die Leute bei uns.“ Der Gouverneur fügte hinzu: „Vor allem die Frauen“, und Putin ergänzte, das sei „der genetische Siegercode“. Die biologisch hanebüchene Vorstellung, dass Russen von Natur aus prädestiniert seien zu gewinnen, verbreitet der Herrscher seit Jahren immer wieder. Kurzbegegnung mit „dem Volk“ In Kurilsk kam es auch zu einer der scheinspontanen Kurzbegegnungen des Herrschers mit „dem Volk“, die den umfassend abgeschotteten und auch bei solchen Gelegenheiten von Leibwächtern umringten Putin als nahbar, gütig und zugewandt porträtieren sollen. Solche werden gerade in Krisenzeiten inszeniert; erst am Dienstag hatte Putins Fahrzeugkolonne während eines Besuchs in Nowosibirsk gestoppt, und der Herrscher hatte eine Gruppe Kinder begrüßt, die an der Straße nahe einer Tankstelle standen. Deren Anzeigetafeln waren abgeschaltet, offenkundig mangels Treibstoffs, der in vielen Regionen aufgrund der ukrainischen Angriffe auf Raffinerien in diesem Sommer knapp geworden ist. Putin legte Hände auf Kinderschultern und nun auch in Kurilsk den Arm um einen Jungen, der vorgetreten war, um ihm die Hand zu schütteln. Auf Nachfrage stellte sich das Kind als Jaromir und angehenden Fünftklässler vor. „Jaromir“, sagte Putin, „der Name ist ungewöhnlich. Aber danke.“ Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi kritisierte Putins Besuch als „absolut inakzeptabel“ und hob hervor, die Inseln gehörten „historisch und völkerrechtlich“ zu Japan. Der Streit um die Inseln steht dem Abschluss eines Friedensvertrags zwischen Russland und Japan im Wege. Als einziger russischer Präsident hatte Dmitrij Medwedjew 2010 mit Kunaschir (Japanisch Kunashiri) eine der Inseln besucht; dreimal kam Medwedjew später als Ministerpräsident wieder auf die südlichen Kurilen, 2021 dann sein Nachfolger, Michail Mischustin. Verhärtung des russischen Herrschers 2012 hatte Putin, damals als Ministerpräsident, gesagt, es gelte, mit Japan einen Kompromiss zu finden. Unter dem damaligen japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe 2016 begonnene bilaterale Regierungskonsultationen beendete Moskau 2022, nachdem Japan infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine Sanktionen verhängt hatte. Schon am Mittwoch hatte Putin in einer neuen Flottenuniform, deren Aufnäher und Emblem ihn als Oberbefehlshaber auswiesen, die Endphase eines Großmanövers der russischen Pazifikflotte abgenommen. An Bord des Raketenkreuzers Warjag (nach den aus Skandinavien stammenden Warägern, die im Mittelalter im Baltikum und in Osteuropa aktiv waren) drohte er europäischen Ländern mit Vergeltung für den Fall, dass sie Öl und andere Güter von beschlagnahmten Schiffen der russischen „Schattenflotte“ verkaufen sollten. Sein Hauptzorn galt aber Japan. Putin beklagte neuerlich dessen „unsererseits unprovozierte“ Sanktionen und dass Tokio nun Russland in seiner Militärdoktrin als Hauptbedrohungsquelle führe. „Daher“ werde man die Pazifikflotte verbessern. Deren Kommandeur sprach von einer „immer aggressiveren Tätigkeit der militärisch-politischen Führung Japans“.

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13. August
Die Welt (Politik)

Putins düstere Warnung an die Europäer

Putins düstere Warnung an die Europäer Mit einem Besuch auf den Kurilen-Inseln bekräftigt Putin seinen Machtanspruch im Pazifik. Doch auch die Europäer stehen wegen ihres Vorgehens gegen die russische Schattenflotte im Fadenkreuz. Der Kreml-Chef warnt vor Gegenmaßnahmen – und schon einmal machte er seine Drohungen wahr. Wladimir Putins Botschaft an Japan könnte deutlicher nicht sein. Der russische Präsident besuchte nach Marineübungen im Pazifik erstmals Iturup, eine Insel der Kurilen. So bekräftigte er den russischen Anspruch auf die strategisch wichtige Inselkette, die zwischen der nördlichsten japanischen Hauptinsel Hokkaido und der russischen Insel Sachalin liegt. Die Passage zwischen den Inseln gibt Russland einen freien Zugang zum Pazifik – auch deshalb protestierte das japanische Außenministerium prompt. Die „nördlichen Territorien“, wie Japan die Inseln nennt, seien „inhärent japanisches Gebiet, sowohl historisch als auch nach internationalem Recht“, schrieb Außenminister Toshimitsu Motegi bei X. Seit mehr als hundert Jahren sind die Kurilen, ursprünglich zwischen Japan und dem Zarenreich aufgeteilt, Gegenstand eines Streits zwischen Japan und Russland. Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzte die Sowjetunion die gesamte Inselgruppe, sicherte Japan aber die Rückgabe mehrerer Inseln zu. Diese knüpfte Moskau an die Unterzeichnung eines Friedensvertrages. Ende der 2010er Jahre schien das Abkommen greifbar zu sein. Vor allem der damalige japanische Premier Shinzo Abe schien an diese Möglichkeit zu glauben, ging in Verhandlungen mit dem Kreml tiefgreifende Kompromisse ein und traf sich mehr als 20 Mal mit Putin – so oft wie kein anderer japanischer Politiker. Russlands Signale blieben widersprüchlich. Dann überfiel Russland im Februar 2022 die gesamte Ukraine und Abe wurde bei einem Attentat ermordet. Die Bemühungen waren endgültig gescheitert. Putins jüngste, provokante Geste ist als Antwort auf die Unterstützung Kiews durch Japan und die zunehmende Remilitarisierung des Landes zu verstehen. Japan reagiert damit auf Chinas aggressives Auftreten im Pazifik und die enge militärische Zusammenarbeit Pekings mit Moskau. Zwar kauft Japan dank Ausnahmen von US-Sanktionen noch immer russisches LNG und hält Beteiligungen an Offshore-Projekten vor Sachalin. Sanktionierte japanische Komponenten landen auf Umwegen in russischen Raketen und Marschflugkörpern. Das lange währende außenpolitische Russland-Tauwetter ist aus japanischer Sicht aber längst vorbei. Putins Machtanspruch Putins Besuch auf den Kurilen-Inseln unterstreicht zudem den Anspruch des Kremls, trotz des Ukraine-Krieges auch in der Pazifikregion Macht auszuüben. Auch dieses Signal richtet sich in erster Linie an Japan. Aber Moskau sendet damit auch eine zweite Botschaft, die als direkte Warnung an den Westen zu verstehen ist. Vorgetragen hat sie der russische Präsident in Marineuniform an Bord des Raketenkreuzers „Warjag“. Russland werde „spiegelgleich“ antworten, wenn europäische Länder weiterhin russische Handelsschiffe abfangen, sagte Putin an Bord des Kreuzers. Der Kreml-Chef sprach im Zusammenhang mit der Kontrolle und Beschlagnahme von mit Russland assoziierten Tankern der sogenannten russischen Schattenflotte von „Piraterie und Banditentum“. Der Kreml werde „überall handeln, wo wir es für notwendig und angemessen halten, an jedem Ort“ – also auch jenseits der klassischen Exportrouten der Schattenflotte wie der Ostsee. Seit Jahresbeginn haben EU-Länder und Großbritannien fünf Tanker der Schattenflotte aufgebracht. Die Nato spricht von etwa zehn Schiffen. Im Rahmen des neuen Sanktionspakets bekamen EU-Länder die Möglichkeit, die aus Russland transportierte Fracht zugunsten des Haushalts jenes Staates zu verkaufen, die das jeweilige Schiff der Schattenflotte beschlagnahmt hat. Inzwischen werden Tanker von Kriegsschiffen eskortiert. Putins jüngste Warnung zeugt nun von einer neuen Eskalationsstufe. In seinem Beisein trug der Kommandeur der Pazifikflotte, Admiral Viktor Liina, eine detaillierte Analyse vor: In der ökonomischen Zone Russlands im Pazifik entlang der Kurilen habe Russland 1001 Schiffe beobachtet, 379 davon unter Flaggen von „unfreundlichen Staaten“, wie Russland sanktionierende westliche Länder bezeichnet. 26 seien unter britischer Flagge gefahren, neun unter französischer Flagge. Zurückhaltung gegenüber den USA Bemerkenswert ist, dass weder Putin noch der Admiral ihre Warnungen an die USA richteten, obwohl auch die Amerikaner russische Tanker festgehalten haben – und sogar weiter gingen als die Europäer. Mindestens zwei Tanker ließ Washington nach ihrer Beschlagnahme verschrotten. Moskaus Zurückhaltung könnte ein Hinweis darauf sein, dass Russland trotz der seit Monaten wegen des Iran-Krieges stockenden Ukraine-Verhandlungen mit den USA die Amerikaner nicht zu sehr vor den Kopf stoßen will. Umso düsterer klingt die Warnung für europäische Nato-Länder. Das liegt auch daran, dass sie nicht ohne Präzedenz ist: Im August 2023 feuerte das russische Patrouilleschiff „Vasyl Bykov“ Warnschüsse auf das Frachtschiff „Sukru Okan“, das unter der Flagge von Palau aus Griechenland nach Ismail in der Ukraine fuhr. Schließlich wurde das einer türkischen Firma gehörende Schiff von der russischen Marineinfanterie gestürmt und kontrolliert – erst danach durfte es weiterfahren. Das Vorgehen Russlands war damals rechtlich umstritten, könnte nach Seekriegsrecht aber legal gewesen sein. Einen generellen Freibrief für Kontrollen von westlichen Schiffen bedeutet das aber nicht. Am Ende entscheidet wohl nicht die rechtliche Komponente, sondern geopolitisches Messaging. Weder Russland noch die Nato-Länder haben Kapazitäten, um jedes aus ihrer Sicht problematische Schiff zu kontrollieren. Nun müssen sich Länder wie Frankreich oder Großbritannien überlegen, wie sie angemessen auf eine mögliche russische Eskalation reagieren – weit weg von den eigenen Territorialgewässern und Flottenverbänden. Pavel Lokshin ist Russland-Korrespondent. Im Auftrag von WELT berichtet er seit 2017 über Russland, die Ukraine und den postsowjetischen Raum.

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13. August
Der Spiegel

Kurilen: Wladimir Putin provoziert Japan mit Besuch auf Inselgruppe

Konflikt um Inselkette Putin provoziert Japan mit Besuch auf den Kurilen Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals die Inselgruppe der Kurilen besucht und damit scharfe Kritik aus Tokio ausgelöst. Der Kreml veröffentlichte am Donnerstag ein Video von Putin auf einer der vier Hauptinseln, die auch Japan beansprucht. Russischen Medienberichten zufolge besuchte er dort eine Fischverarbeitungsanlage, wo ihm Kaviar überreicht worden sei. Japans Regierungschefin Sanae Takaichi bezeichnete die Visite als »inakzeptabel«, Außenminister Toshimitsu Motegi bestellte den russischen Botschafter ein. Putin reiste auf die Kurileninsel Iturup, nachdem er am Mittwoch die nahe gelegene russische Insel Sachalin besucht hatte. Dort führte die russische Marine Manöver aus. Auf Sachalin hielt Putin laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti ein Treffen zur »Gewährleistung der Sicherheit der östlichen Grenzen Russlands« ab. Das Kurilenarchipel verbindet die russische Halbinsel Kamtschatka mit der japanischen Insel Hokkaido im Pazifik. Das sowjetische Militär hatte die Kurilen am Ende des Zweiten Weltkriegs erobert, seitdem ist russisches Militär dort präsent. Tokio: Besuch »verletzt die Gefühle des japanischen Volkes« Japan erhebt Anspruch auf drei Inseln im südlichsten Teil der Kurilen, darunter Iturup, und eine ebenfalls dort gelegene Inselgruppe. Putins Besuch »verletzt die Gefühle des japanischen Volkes und ist absolut inakzeptabel«, sagte Regierungschefin Takaichi. Er erschwere die Wiederherstellung der Beziehungen mittel- und langfristig mit Russland. Japans Außenminister Motegi erklärte unter Verwendung der japanischen Bezeichnung der Inseln: »Die Nördlichen Territorien … sind sowohl historisch als auch völkerrechtlich ein fester Bestandteil des japanischen Territoriums und die japanische Regierung protestiert entschieden gegen diesen Besuch.« Die Souveränität über die Kurilen ist allerdings völkerrechtlich umstritten und nicht abschließend geregelt. Es war Putins erste Visite auf der Inselgruppe, 2010 hatte der damalige russische Präsident Dmitrij Medwedew das Gebiet besucht. Motegi bestellte den russischen Botschafter in Japan ein, um den Protest gegen Putins Visite zu übermitteln. Der japanische Außenminister sagte dem Botschafter bei dem Treffen nach Angaben seines Ministeriums, Putins Besuch werde »äußerst negative Auswirkungen auf die japanisch-russischen Beziehungen« haben, die durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine bereits angespannt sind. Japan trägt Sanktionen gegen Russland mit Die Beziehungen zwischen Tokio und Moskau haben sich seit Beginn des Ukrainekriegs im Februar 2022 verschlechtert. Japan hat sich den anderen G7-Staaten angeschlossen und Sanktionen gegen Russland verhängt. Putin bezeichnete die Sanktionen am Mittwoch als »unprovoziert«. Die rund 20.000 russischen Bewohner der Inseln leben unter harten klimatischen Bedingungen. Die Inseln verfügen aber über Bodenschätze wie Gold und Silber. Nach der Besetzung der Inseln 1945 vertrieb die Sowjetunion etwa 17.000 dort lebende Japaner. Während des Kalten Kriegs dienten die Inseln als Luft- und Marinestützpunkte. In den Fünfzigerjahren hatten die Sowjetunion und Japan vereinbart, dass im Fall eines noch abzuschließenden Friedensvertrags Moskau die Insel Shikotan und die Inselgruppe Habomai an Japan übertragen könnte. Wegen der Territorialstreitigkeiten haben Moskau und Tokio jedoch nie einen formalen Friedensvertrag unterzeichnet. Russland und China haben ihre Zusammenarbeit zuletzt verstärkt . Beide Länder hielten gemeinsame Marine- und Luftstreitkräftemanöver in der Nähe Japans ab. Die japanischen Luftstreitkräfte stiegen deshalb Hunderte Male auf.

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13. August
Die Zeit (Politik)

Russland: Japan protestiert gegen Putin-Besuch auf umstrittener Inselkette

Die japanische Regierung zeigt sich empört angesichts eines Besuchs des russischen Staatschefs Wladimir Putin auf den Kurilen-Inseln, einer von Japan teils beanspruchten Inselgruppe, die von Russland kontrolliert wird. Der Besuch Putins auf der Kurilen-Insel Iturup sei »inakzeptabel«, sagte Japans Regierungschefin Sanae Takaichi. Der Besuch »verletzt die Gefühle des japanischen Volkes« und belaste mittel- und langfristig die japanisch-russischen Beziehungen. Außenminister Toshimitsu Motegi schrieb auf X, die »Nördlichen Territorien«, wie die Inseln in Japan bezeichnet werden, seien »sowohl historisch als auch völkerrechtlich ein fester Bestandteil des japanischen Territoriums«. Japans Regierung »protestiert entschieden gegen diesen Besuch«. Putin besucht umstrittene Inseln erstmals seit Beginn seiner Amtszeit Zuvor veröffentlichte das russische Präsidentenamt ein Video, das Putin auf einer der vier Hauptinseln der Dutzende Inseln fassenden Inselkette zeigt. Putin reiste dorthin, nachdem er die nahegelegene russische Insel Sachalin besucht hatte, wo Russlands Marine derzeit Manöver ausführt. Auf Sachalin hielt der Staatschef laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti ein Treffen zur »Gewährleistung der Sicherheit der östlichen Grenzen Russlands« ab. Es war Putins erster Besuch auf den Kurilen. Zuletzt hatte 2010 mit dem damaligen Präsidenten Dmitri Medwedew ein russischer Staatschef die Inseln besucht. Auch damals hatte Japan seinen Protest dagegen ausgedrückt. Die Südspitze der umstrittenen Inselkette liegt nur wenige Kilometer nördlich der japanischen Insel Hokkaido. Im Zweiten Weltkrieg hatte die Sowjetunion die Inseln erobert und anschließend etwa 17.000 damals dort lebende Japaner vertrieben. Heute leben etwa 20.000 Menschen auf einigen der Inseln, von denen die meisten nicht dauerhaft bewohnt sind. Kein Friedensvertrag seit dem Zweiten Weltkrieg Dass Japan die Inseln weiter beansprucht, ist der Grund dafür, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg keinen formellen Friedensvertrag zwischen Japan und der Sowjetunion, beziehungsweise heute zwischen Japan und Russland gibt. Im Kalten Krieg gewannen die Inseln an strategischem Wert, so dienten sie als Luftwaffen- und Marinestützpunkte. Diese wurden auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion genutzt, so stationierte Russland im Jahr 2016 Raketen und Drohnen auf den Inseln. Auch abseits des Streits um die Inseln ist das russisch-japanische Verhältnis belastet. Dazu trägt einerseits der russische Krieg gegen die Ukraine bei: Zwar unterstützt Japan die Ukraine nicht militärisch, trägt aber als G7-Staat Wirtschaftssanktionen gegen Russland mit. Zugleich sorgt die Annäherung Russlands an China und Nordkorea für Befürchtungen in Japan, das sich etwa von russisch-chinesischen Manövern in nahe gelegenen Gebieten bedroht sieht. Russland bezeichnete seinerseits japanische Manöver im vergangenen Jahr als »Provokation«.

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13. August
Tagesschau

Kritik aus Japan: Putin besucht umstrittene Kurilen-Insel

Kritik aus Japan Putin besucht umstrittene Kurilen-Insel Der Besuch des russischen Präsidenten Putin auf den Kurilen-Inseln löst in Japan scharfen Protest aus. Beide Länder beanspruchen die Inselkette seit Ende des Zweiten Weltkriegs für sich. Der russische Präsident Wladimir Putin hat Medienberichten zufolge die von Japan beanspruchte Kurilen-Insel Iturup besucht. Es war der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge Putins erste Reise zu der Inselgruppe. Putin besuchte dort nach Kreml-Angaben eine Fischfabrik, ein Krankenhaus und eine Schule. Die Insel, die in Japan Etorofu genannt wird, steht wie die anderen Kurilen-Inseln unter russischer Verwaltung. Vor seinem Besuch auf der umstrittenen Insel hatte Putin Marineübungen im Osten Russlands beaufsichtigt. Heftige Kritik aus Japan Japan erklärte, es protestiere aufs Schärfste gegen Putins Besuch. Außenminister Toshimitsu Motegi schrieb auf X, die nördlichen Gebiete einschließlich Iturup seien historisch und völkerrechtlich ureigenes japanisches Territorium. Der Territorialstreit um die Inseln belastet die Beziehungen zwischen Tokio und Moskau seit Jahrzehnten. Die Kurilen sind eine fischreiche Inselgruppe im Pazifik, die die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkriegs von Japan erobert hat. Doch beide Seiten streiten seither über die Zugehörigkeit der vier südlichsten Kurilen-Inseln, weshalb es bis heute keinen Friedensvertrag gibt. Die strategisch gelegenen Kurilen befinden sich teils nur wenige Kilometer von der japanischen Insel Hokkaido entfernt und sind für Russland von militärischer Bedeutung.

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13. August
Die Welt (Politik)

Putin besucht erstmals umstrittene Kurilen-Insel – Japan reagiert empört

Putin besucht erstmals umstrittene Kurilen-Insel – Japan reagiert empört Für Russland gehört die Insel Iturup zum eigenen Staatsgebiet. Aber auch Japan beansprucht das Gebiet für sich. Ein Besuch von Kremlchef Putin verschärft nun den Territorialkonflikt. Der russische Präsident Wladimir Putin hat Medienberichten zufolge am Donnerstag die von Japan beanspruchte Kurilen-Insel Iturup besucht. Es war der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge Putins erste persönliche Reise zu der Inselgruppe. Zuvor hatte er Marineübungen im Fernen Osten Russlands beaufsichtigt. Russland und Japan haben nie einen formellen Friedensvertrag zur Beendigung des Zweiten Weltkriegs unterzeichnet. Das Haupthindernis dafür ist der ungelöste Streit um die Inselgruppe, die in Japan als Nördliche Territorien bezeichnet wird. Japan erklärte, es protestiere aufs Schärfste gegen Putins Besuch. Außenminister Toshimitsu Motegi schrieb auf X, die nördlichen Gebiete einschließlich Iturup seien historisch und völkerrechtlich ureigenes japanisches Territorium. Iturup liegt am südlichen Ende der Kurilen nahe der japanischen Insel Hokkaido. Die Inselkette erstreckt sich im Nordosten bis zur russischen Halbinsel Kamtschatka. 2010 hatte der damalige russische Präsident Dmitri Medwedjew das umstrittene Gebiet besucht. Medwedjew reiste auch später als Ministerpräsident mehrmals dorthin. Einen Tag vor Putins Besuch hatte der russische Verbündete Nordkorea eine ballistische Rakete abgeschossen. Pjöngjang feuerte die Rakete in Richtung der Gewässer östlich der koreanischen Halbinsel. In wenigen Tagen steht eine große gemeinsame Militärübung Südkoreas und der USA an, die Nordkorea verurteilt.

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13. August
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Putin verkostet Kaviar – und provoziert Japan

Liveblog Ukrainekrieg : Putin verkostet Kaviar – und provoziert Japan Lesezeit: Geschmackstest: Putin in einer Fischfabrik auf den umstrittenen Kurilen-InselnAFP Besuch auf umstrittener Insel +++ Ukraine will keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen machen +++ Stromausfall auf der Krim +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Putin provoziert Japan – mit einem Besuch in einer Fischfabrik Russlands Präsident Wladimir Putin hat erstmals die von Japan beanspruchten Kurilen-Inseln besucht. Der Kreml veröffentlichte am Donnerstag ein Video von Putin auf den Kurilen. Russischen Medienberichten zufolge besuchte er dort eine Fischverarbeitungsanlage, wo ihm Kaviar überreicht worden sei. Japan kritisierte Putins Besuch auf den Kurilen scharf. „Die Nördlichen Territorien (...) sind sowohl historisch als auch völkerrechtlich ein fester Bestandteil des japanischen Territoriums und die japanische Regierung protestiert entschieden gegen diesen Besuch“, erklärte Außenminister Toshimitsu Motegi. Die Inselgruppe, die in Russland Kurilen und in Japan Nördliche Territorien genannt wird, liegt vor der Nordostküste Japans. Das sowjetische Militär hatte die vier Inseln in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erobert, seitdem unterhält das Militär dort eine Präsenz. 2010 hatte der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew das umstrittene Gebiet besucht. Medwedew reiste auch später als Ministerpräsident mehrmals dorthin. Die Beziehungen zwischen Japan und Russland haben sich seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 weiter verschlechtert. Moskau verbesserte gleichzeitig seine Beziehungen zu Peking und Pjöngjang. Japan kritisierte Putins Besuch auf den Kurilen scharf. „Die Nördlichen Territorien (...) sind sowohl historisch als auch völkerrechtlich ein fester Bestandteil des japanischen Territoriums und die japanische Regierung protestiert entschieden gegen diesen Besuch“, erklärte Außenminister Toshimitsu Motegi. Die Inselgruppe, die in Russland Kurilen und in Japan Nördliche Territorien genannt wird, liegt vor der Nordostküste Japans. Das sowjetische Militär hatte die vier Inseln in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erobert, seitdem unterhält das Militär dort eine Präsenz. 2010 hatte der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew das umstrittene Gebiet besucht. Medwedew reiste auch später als Ministerpräsident mehrmals dorthin. Die Beziehungen zwischen Japan und Russland haben sich seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 weiter verschlechtert. Moskau verbesserte gleichzeitig seine Beziehungen zu Peking und Pjöngjang. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russische Drohne trifft Passagierzug Nach Angaben der ukrainischen Eisenbahn hat eine russische Drohne im Gebiet Odessa einen Passagierzug getroffen. Durch den Einschlag seien der Lokführer und sein Assistent ums Leben gekommen. Von den 340 Fahrgästen sei hingegen niemand zu Schaden gekommen. Laut dem Chef der ukrainischen Eisenbahn handelte es sich um einen gezielten Angriff. Dabei kam offenbar eine neue Geran-Drohne mit Strahlantrieb zum Einsatz. Diese sind weitaus schneller als frühere Modelle mit Propellerantrieb und deshalb schwerer abzufangen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Selenskyj: Ukraine braucht mindestens fünf Prozent der US-Patriot-Raketen Die Ukraine benötigt nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj fünf Prozent der Patriot-Abfangraketen der USA, um angesichts der zunehmenden russischen Angriffe durch den bevorstehenden Winter zu kommen. Um alle von Moskaus Truppen abgefeuerten ballistischen Raketen zu zerstören, seien zehn Prozent der US-Lagerbestände nötig, sagte der Staatschef in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem US-Sender CNN. Seinem Land stünden in diesem Jahr „zweieinhalb Mal weniger Abfangraketen zur Verfügung als im Jahr 2025“, sagte Selenskyj. Dagegen habe Russland „monatlich mehr als doppelt so viele ballistische Raketen wie zuvor“. „Dieses Jahr bitte ich unsere US-Partner, mir fünf Prozent ihrer Raketenbestände zu verkaufen“, sagte Selenskyj. „Wenn sie uns fünf Prozent verkaufen, werden wir den Winter überstehen und Menschenleben retten. Wenn sie uns zehn Prozent verkaufen, werden wir alle ballistischen Raketen Russlands zerstören.“ Die russische Armee hat in jüngster Zeit ihre Angriffe auf die Ukraine verstärkt, mindestens einmal pro Woche feuerte sie dabei auch massive Raketensalven auf die Hauptstadt Kiew ab. Bei einem dieser Angriffe gelang es der Ukraine nach eigenen Angaben nicht, auch nur eine der 28 auf sie abgefeuerten ballistischen Raketen abzufangen. Es fehle die nötige Luftabwehr, erklärte die Regierung in Kiew. Inmitten der zunehmenden russischen Attacken entschied die Ukraine am Mittwoch, ab sofort keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen zu machen. Es würden „bestimmte Änderungen“ bei den täglichen Morgenberichten eingeführt, erklärte Luftwaffensprecher Jurij Ihnat im Onlinedienst Facebook. Unter anderem solle nicht mehr die Zahl der von Russland auf die Ukraine abgefeuerten Raketen genannt werden.  Die Ukraine drängt bei ihren westlichen Verbündeten vor allem auf die Lieferung von US-Patriot-Abwehrsystemen. Allerdings haben die USA im Iran-Krieg seit Februar selbst zahlreiche Angriffs- und Abwehrraketen verbraucht, laut Medienberichten droht ein Munitionsmangel. Fast viereinhalb Jahre nach Beginn der russischen Angriffe auf die Ukraine gibt es weiterhin keine konkreten Aussichten auf ein Ende des Krieges. Die maßgeblich von den USA vermittelten Verhandlungen über eine Waffenruhe liegen derzeit auf Eis. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Moskaus Krieg gegen Kiew – Eskalation statt Verhandlungen Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine stehen die Zeichen derzeit auf Eskalation. Verhandlungen sind nicht in Sicht. An der Front gibt es kaum Bewegung. Weder für Moskau noch für Kiew ist der Abnutzungskrieg zu gewinnen. Zugleich haben beide Seiten ihren Luft- und Seekrieg intensiviert – mit empfindlichen Treffern im Hinterland. Zur Lage und zu den Perspektiven im fünften Jahr der russischen Invasion einige Fragen und Antworten: Wie ist die Lage entlang der Frontlinie? Entlang der über 1.200 Kilometer langen Frontlinie gibt es seit Monaten nur wenig Bewegung zu verzeichnen.  Trotz des langsamen russischen Vormarsches räumten aber selbst dem ukrainischen Verteidigungsministerium nahestehende Militärbeobachter von DeepState seit Jahresbeginn Gebietsverluste von mehr als 700 Quadratkilometer ein. Dagegen hat Kiew nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj etwa die gleiche Fläche zurückerobert. Das russische Militär konzentriert sich nach dem weitgehenden Erlangen der Kontrolle über die Stadt Kostjantyniwka vor allem auf die weiter unter ukrainischer Kontrolle verbliebenen Teile des Gebietes Donezk um die Städte Slowjansk, Kramatorsk und Druschkiwka. Große Frontdurchbrüche werden dabei weiterhin erfolgreich von den ukrainischen Drohnenpiloten verhindert. Beim aktuellen Tempo hält der Militärexperte Dmitri Kusnez des kremlkritischen Onlineportals „Meduza“ zwar keine vom Kreml geplante Eroberung des Donbass in diesem Jahr für möglich, wohl aber 2027. Welche Entwicklungen gibt es bei den Angriffen auf das Hinterland? Ukrainische Drohnen treffen seit Wochen immer wieder Ölraffinerien und Logistikzentren des größten russischen Online-Versandhandels Wildberries. Es gibt wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe, die Moskaus Kriegswirtschaft treffen. Russland verliert Einnahmen aus dem Ölexport, das Haushaltsdefizit wächst. Die Menschen klagen über Benzinknappheit. Der Rubel verliert an Wert – und ist aktuell so schwach wie seit Monaten nicht mehr. Weniger sichtbar sind die Auswirkungen ukrainischer Angriffe auf den russischen Schiffsverkehr. Mehr als 200 Tanker und Frachter wollen die ukrainischen Drohnentruppen eigenen Angaben nach seit dem 6. Juli beschädigt haben. Russische Raketen- und Drohnenangriffe auf Schiffe, die ukrainische Schwarzmeerhäfen anliefen, führten wiederum zu einer Einstellung des für Kiews Getreideexport wichtigen Seehandels. Entscheidend seien aber nicht die Luftangriffe im Hinterland, sondern die Lage am Boden, meint der Experte Kusnez. Sowohl Kremlchef Wladimir Putin als auch Wolodymyr Selenskyj haben ihren Truppen gerade neue Kommandeure zugeteilt, die nun das weitere Kriegsgeschehen bestimmen sollen. Erreicht die Ukraine ihre Ziele mit den Angriffen auf Russland? Der Ukraine gelingt es, mit ihren Angriffen zusätzlich zu westlichen Sanktionen Russlands Kosten für seinen Krieg weiter in die Höhe zu treiben. Präsident Selenskyjs erklärtes Ziel ist es, den Krieg nach Russland zurückzutragen. Das wirkt vor allem psychologisch bei den Menschen – auch weil es in den sozialen Netzwerken und anderen Medien eindrucksvolle Bilder von Großbränden in Russland gibt. Stärkere Auswirkungen auf die Logistik des russischen Militärs wurden aber nicht bekannt. Selenskyj will auch durch weiteren militärischen Druck Kremlchef Putin an den Verhandlungstisch zwingen. Bisher aber ist nicht in Sicht, dass die Strategie aufgeht. Vielmehr registrierte das unabhängige russische Meinungsforschungszentrum Lewada zuletzt wieder eine steigende Zahl derer, die eine Fortsetzung des Krieges befürworten. Zugleich will laut Lewada aber weiter mehr als die Hälfte der Russen Friedensverhandlungen. „Druck bewirkt keine Änderung der Position Putins“, sagt die Politikexpertin Tatjana Stanowaja. Hoffnungen, dass innere Probleme in Russland Putin zur Einsicht von Fehlern bei seinen Kriegszielen bewegten, hätten sich nicht erfüllt. Wie sieht die russische Reaktion aus? Moskaus Machtapparat räumt zwar ein, dass es Probleme gebe, betont aber, dass die Lage unter Kontrolle sei. Putin, der sich erst am Mittwoch in Militäruniform auf einem Kriegsschiff zeigte, demonstriert bei jeder Gelegenheit Siegessicherheit, obwohl seine Kriegsziele auch im fünften Jahr der Invasion in weiter Ferne liegen. Bei massiven Angriffen vor allem auch auf Kiew und Umgebung setzte Moskau zuletzt verstärkt ballistische Raketen gegen Ziele ein – und nutzt dabei die Schutzlosigkeit der Ukraine aus.  Seitdem dabei zuletzt keine einzige ballistische Rakete mehr abgewehrt werden konnte, macht die ukrainische Luftwaffe keine Angaben mehr zur Zahl der von Russland abgefeuerten Raketen. Als besonders effektiv gelten zwar die Patriot-Raketen bei der Abwehr russischer Raketen. Doch Selenskyj beklagt fehlende Lieferungen durch die westlichen Verbündeten. Welchen Einfluss hat Russlands Parlamentswahl auf den Krieg? Bei der Abstimmung vom 18. bis 20. September sind nach dem Ausschluss der Anti-Kriegs-Partei Jabloko nur noch kremltreue Parteien zugelassen, die Russlands Invasion befürworten. Kremlchef Putin will mit dem von Oppositionellen als Farce kritisierten Urnengang zeigen, dass er anders als die Ukraine auch in Kriegszeiten Wahlen abhalten kann. Erstmals dabei sind die von Russland besetzten Teile der vier annektierten ukrainischen Regionen Luhansk und Donezk, Cherson und Saporischschja. Den absehbaren Sieg der regierenden Kremlpartei Geeintes Russland dürfte Putin als Legitimation nutzen, den Krieg fortzusetzen – und den Einsatz zu erhöhen. „Putin ist so sehr darauf fixiert, die Ukraine um jeden Preis in die Knie zu zwingen, dass dies alle innenpolitischen Probleme in den Hintergrund drängt“, hält die Expertin Stanowaja in einer Analyse für die Denkfabrik Carnegie fest.  In Putins Logik werde auf wachsenden Druck - auch vom Westen – nur noch radikaler reagiert. „Der Krieg Russlands gegen die Ukraine tritt in eine neue Phase“, meint sie. Die neue Qualität führe zu „einer allgemeinen Eskalation, einer geringeren Vorhersehbarkeit und wachsenden Risiken einer noch größeren geografischen Ausdehnung des Konflikts“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine erneut ohne Strom. Die Stadt sei wegen eines massiven ukrainischen Angriffs von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit. Die Armee wehre einen ukrainischen Angriff ab. Derzeit begutachteten Experten die Schäden. Russland führt seit fast viereinhalb Jahren Krieg in der Ukraine. Kiew wehrt sich gegen die Invasion auch mit Drohnenangriffen gegen strategisch wichtige Anlagen im russischen Hinterland. Das sind Militärobjekte und Einrichtungen der Öl- und Gasindustrie. Ziel dieser Schläge ist es, dem russischen Militär die Treibstoffversorgung zu erschweren und dem Kreml die Kriegsfinanzierung. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Ukraine will keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen machen Inmitten zunehmender russischer Attacken hat die Ukraine entschieden, ab sofort keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen zu machen. Es würden „bestimmte Änderungen“ bei den täglichen Morgenberichten eingeführt, erklärte am Mittwoch Luftwaffensprecher Jurij Ihnat im Onlinedienst Facebook. Unter anderem solle nicht mehr die Zahl der von Russland auf die Ukraine abgefeuerten Raketen genannt werden. Auch die Zahl der von der ukrainischen Luftwaffe zerstörten oder abgefangenen Raketen werde nicht mehr genannt, teilte Ihnat mit. Gleiches gelte für russische Raketen, „die ihr Ziel nicht erreicht haben“. Bisher hatten die ukrainischen Streitkräfte de facto täglich eine Bilanz der russischen Angriffe mit genauen Zahlen veröffentlicht.  Künftig werde die Ukraine nur noch allgemeine Angaben zu den russischen Angriffen machen, kündigte der Luftwaffensprecher an. Zugleich versicherte er, dass die Bevölkerung weiterhin in Echtzeit vor Angriffen gewarnt und Luftalarm ausgelöst werden solle.  Die Truppen Moskaus feuerten laut Ihnat im Juli mehr als 450 Raketen verschiedener Typen auf die Ukraine ab. Darunter seien fast 200 ballistische Raketen gewesen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: 26 Ortschaften in diesem Jahr befreit Ukrainische Truppen haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj in diesem Jahr 745 Quadratkilometer russisch besetztes Gebiet im Südosten des Landes befreit. Dies entspricht etwa der Fläche Hamburgs. Dabei seien 26 Ortschaften in den Gebieten Dnipropetrowsk, Donezk und Saporischschja wieder unter die Kontrolle Kiews gebracht worden, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. Die Offensive sei genau nach Plan verlaufen.  Der ukrainischen Beobachtergruppe DeepState zufolge befindet sich ein Großteil des Areals jedoch in einem Niemandsland, das von keiner Seite vollständig kontrolliert wird. Die Angaben konnten von der Nachrichtenagentur Reuters nicht unabhängig überprüft werden. Der ukrainischen Beobachtergruppe DeepState zufolge befindet sich ein Großteil des Areals jedoch in einem Niemandsland, das von keiner Seite vollständig kontrolliert wird. Die Angaben konnten von der Nachrichtenagentur Reuters nicht unabhängig überprüft werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland rationiert Benzin in Region Orenburg nach Drohnenangriff In der südrussischen Ural-Region Orenburg wird nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Raffinerie der Kraftstoff rationiert. Die Lage vor Ort sei „schwierig“, teilte Gouverneur Jewgeni Solnzew auf Telegram mit. Er führe deshalb Beschränkungen für den Verkauf von Benzin ein. Dazu gehören ein Verbot des Befüllens von Kanistern, Begrenzungen der Verkaufsmenge sowie ein System, das den Verkauf je nach Kennzeichen auf ungerade oder gerade Tage beschränkt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen NATO: Russland trägt volle Verantwortung für Luftraumverletzungen Die Botschafter der NATO-Staaten haben über die jüngsten Luftraumverletzungen in Polen und Rumänien sowie über Drohnen-Zwischenfälle beraten. Dies teilte das Bündnis mit. Die NATO-Mitglieder sichern den betroffenen Verbündeten ihre volle Solidarität und Unterstützung zu. Russland trage die volle Verantwortung für die Luftraumverletzungen. Diese seien gefährlich und inakzeptabel und zeigten eine zunehmende Risikobereitschaft Russlands.  Die NATO baue ihre integrierte Luft- und Raketenverteidigung im gesamten Bündnisgebiet weiter aus. Die Alliierten unterstreichen zudem ihre Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigung an der Ostflanke von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Die NATO sei bereit, jede Aggression abzuschrecken und abzuwehren. Die NATO baue ihre integrierte Luft- und Raketenverteidigung im gesamten Bündnisgebiet weiter aus. Die Alliierten unterstreichen zudem ihre Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigung an der Ostflanke von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Die NATO sei bereit, jede Aggression abzuschrecken und abzuwehren. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin droht europäischen Ländern wegen „Piraterie und Raub“ mit Vergeltung Russland droht europäischen Ländern, die Öl und andere Güter von beschlagnahmten Schiffen seiner „Schattenflotte“ veräußern, mit Vergeltung. Herrscher Wladimir Putin bezeichnete die entsprechende Erlaubnis der EU in deren jüngstem Sanktionspaket am Mittwoch als „Piraterie und Raub“. Werde sie umgesetzt, „werden wir gezwungen sein, spiegelbildlich zu antworten. Und zwar nicht unbedingt in jenen Gewässern, in denen Angriffe auf unsere Schiffe und Boote geplant sind, sondern dort, wo wir selbst dies für notwendig und sinnvoll erachten“, fügte Putin hinzu und nannte als Beispiel den Zuständigkeitsbereich seiner Pazifikflotte, an deren Manöver er teilnahm.  Der Kommandeur der russischen Pazifikflotte sagte, allein im Bereich der Kurilen-Inseln seien von Ende April bis Anfang August von 1001 Schiffen 379 unter der Flagge „unfreundlicher Staaten“ (die Sanktionen gegen Russland verhängt haben) gefahren, darunter 26 aus Großbritannien und neun aus Frankreich. Diese Länder sowie Belgien und Schweden haben seit Jahresbeginn mindestens zehn Schiffe der „Schattenflotte“ beschlagnahmt. Auch die USA haben im Januar einen solchen Tanker aufgebracht und jüngst zur Verschrottung verkauft. Doch Putin, der sich stets um die Gunst von Präsident Donald Trump bemüht, beschränkte seine Kritik auf die Europäer. Der Kommandeur der russischen Pazifikflotte sagte, allein im Bereich der Kurilen-Inseln seien von Ende April bis Anfang August von 1001 Schiffen 379 unter der Flagge „unfreundlicher Staaten“ (die Sanktionen gegen Russland verhängt haben) gefahren, darunter 26 aus Großbritannien und neun aus Frankreich. Diese Länder sowie Belgien und Schweden haben seit Jahresbeginn mindestens zehn Schiffe der „Schattenflotte“ beschlagnahmt. Auch die USA haben im Januar einen solchen Tanker aufgebracht und jüngst zur Verschrottung verkauft. Doch Putin, der sich stets um die Gunst von Präsident Donald Trump bemüht, beschränkte seine Kritik auf die Europäer. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Drohnenangriff auf Kiew am Nachmittag Am frühen Nachmittag hat Russland die ukrainische Hauptstadt mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Im Zentrum der Stadt waren währenddessen lautes Flugabwehrfeuer und auch mehrere Einschläge zu hören. Bislang berichtete Bürgermeister Vitali Klitschko lediglich, ein Gebäude im Bezirk Darnitzkyj sei getroffen worden. Den ukrainischen Luftstreitkräften zufolge setzte Russland neue Drohnen mit Strahlantrieb ein. Sie sind weitaus schneller als Drohnen mit Propeller und deshalb für die Luftverteidigung schwerer abzufangen. Den ukrainischen Luftstreitkräften zufolge setzte Russland neue Drohnen mit Strahlantrieb ein. Sie sind weitaus schneller als Drohnen mit Propeller und deshalb für die Luftverteidigung schwerer abzufangen. Drohnenangriff am Mittag: Flugabwehrfeuer in Kiew. Robert Putzbach Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukraine greift russischen Marinestützpunkt Noworossijsk an Die russische Schwarzmeerküste ist nach Behördenangaben in der Nacht massiv von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Hauptziel war dabei die Hafenstadt Noworossijsk, wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, auf Telegram mitteilte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigt den Angriff auf den russischen Marinestützpunkt Noworossijsk. In der Nacht seien Drohnen, Raketen und unbemannte Boote zum Einsatz gekommen, teilte er auf Telegram mit. „Bestätigt sind Einschläge in Stellungen der Flugabwehr, Anlegestellen und Infrastruktur des Seehafens.“ Berichten russischer wie ukrainischer Telegramkanäle zufolge wurden in der Stadt der Marinehafen, der Handelshafen und das Ölverladeterminal getroffen. An diesen Stellen zeigte auch das Brandmeldesystem Firms der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa Feuer. Dem staatlichen Agrarexportunternehmen OZK zufolge wurde ein Getreideterminal beschädigt. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden. Berichten russischer wie ukrainischer Telegramkanäle zufolge wurden in der Stadt der Marinehafen, der Handelshafen und das Ölverladeterminal getroffen. An diesen Stellen zeigte auch das Brandmeldesystem Firms der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa Feuer. Dem staatlichen Agrarexportunternehmen OZK zufolge wurde ein Getreideterminal beschädigt. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden. Kondratjew sprach von Schäden an 21 Wohnhäusern und in vier Betrieben in Noworossijsk. Ein achtjähriges Kind sei getötet worden, es gebe außerdem acht Verletzte. Im Küstenort Temrjuk wurde demnach ein Mann getötet. Aus Anapa und Gelendschik wurden Schäden gemeldet. In Gelendschik wurde nach Angaben des Zivilschutzstabs zudem ein regionaler Notstand ausgerufen. Drei Menschen seien verletzt worden. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es seien über Nacht 502 ukrainische Kampfdrohnen abgefangen worden – eine im Vergleich hohe Zahl. Heftige Angriffe wurden auch aus der Hafenstadt Sewastopol auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim gemeldet.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wieder Angriffe auf Saporischschja Russland hat in der Nacht abermals Saporischschja in der südlichen Ukraine angegriffen. Durch den Angriff wurde ein Einkaufszentrum in einem der Wohnviertel beschädigt. In dem Zentrum brach ein Großbrand aus, wie der Leiter der Gebietsverwaltung von Saporischschja, Iwan Fedorow, auf Telegram mitteilte. Außerdem ist in einem Teil der Stadt demnach der Strom ausgefallen. Etwa 1200 Haushalte seien ohne Strom, so Fedorow.  Schon in der Nacht zu Dienstag war Saporischschja Ziel eines großangelegten russischen Angriffs. Dabei kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, 24 wurden verletzt. Schon in der Nacht zu Dienstag war Saporischschja Ziel eines großangelegten russischen Angriffs. Dabei kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, 24 wurden verletzt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russische Behörden: Getötetes Kind nach Drohnenangriff Bei einem Drohnenangriff auf die russische Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer ist Behördenangaben zufolge in der Nacht zum Mittwoch ein Kind getötet worden. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, teilt Bürgermeister Andrej Krawtschenko auf Telegram mit. Zudem seien vier Unternehmen und mehr als zwei Dutzend Wohngebäude beschädigt worden. Weniamin Kondratjew, der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, in der Noworossijsk liegt, erklärt auf Telegram, bei den Angriffen in der Region seien eine weitere Person getötet und mehrere andere verletzt worden.  Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht 502 insgesamt ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Betroffen gewesen seien mehrere russische Regionen. Wie viele der gegnerischen Drohnen entdeckt wurden oder ihr Ziel getroffen haben, teilt Russland nicht mit. Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht 502 insgesamt ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Betroffen gewesen seien mehrere russische Regionen. Wie viele der gegnerischen Drohnen entdeckt wurden oder ihr Ziel getroffen haben, teilt Russland nicht mit. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Ukraine stoppt offenbar auf US-Bitte Angriffe auf Tanker im Hafen Noworossijsk Die Ukraine hat einem Medienbericht zufolge auf Bitten der USA ihre Angriffe auf Öltanker eingestellt, die den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk nutzen. Ende Juli habe US-Vizepräsident JD Vance die Regierung in Kiew darum gebeten, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Regierungskreise in Kiew. Die US-Regierung sei alarmiert gewesen, dass die Ukraine durch den Beschuss die Ölmärkte weiter destabilisiere und US-Firmen schädige. Die Angriffe hatten Tankern gegolten, die über ein Terminal des Caspian Pipeline Consortiums (CPC) im Hafen Noworossijsk Rohöl aus Kasachstan an Bord nehmen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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