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Montag, 6. April 2026
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Iran-Liveblog: ++ Revolutionsgarde meldet Tod von Geheimdienstchef ++

Medienspektrum

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6. April
Tagesschau

Iran-Liveblog: ++ Revolutionsgarde meldet Tod von Geheimdienstchef ++

Krieg am Persischen Golf ++ Revolutionsgarde meldet Tod von Geheimdienstchef ++ Irans Revolutionsgarde meldet den Tod ihres Geheimdienstchefs bei einem US-israelischem Angriff. In Iran und in Israel hat es durch Angriffe mehrere Tote gegeben. Die wichtigsten Entwicklungen: - Geheimdienstchef der Revolutionsgarde bei Angriff getötet - Tote bei Angriff auf Wohngebäude im Iran - Iran: Straße von Hormus öffnet erst nach Kriegsentschädigung - Ölpreise klettern weiter Weitere Angriffe auf Golfstaaten Fünf Wochen nach Beginn des Iran-Krieges gehen die Angriffe auf die Golfstaaten weiter. In Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach einem Angriff auf eine Industrieanlage eine Person durch Trümmerteile eines abgeschossenen Geschosses verletzt, wie das zuständige Medienbüro am Morgen auf X mitteilte. In der Küstenstadt Fudschairah wurde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM ein Gebäude eines Telekommunikationsunternehmens mit einer iranischen Drohne angegriffen. Es gebe keine Verletzten. Auch Saudi-Arabien meldete Angriffe. Das Verteidigungsministerium teilte am Morgen auf X mit, zwei Drohnen seien abgefangen worden. Der Chef des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde, Madschid Chademi, ist iranischen Angaben zufolge getötet worden. Er sei "im Morgengrauen" bei einem US-israelischen Angriff ums Leben gekommen, teilte die Revolutionsgarde im Onlinedienst Telegram mit. Die Revolutionsgarde sprach unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für Israel und die USA von einem "verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes". In der iranischen Hauptstadt Teheran ist iranischen Angaben zufolge eine weitere Hochschule bombardiert worden. Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen sei ein Gebäude der Scharif-Universität getroffen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Bereits in den vergangenen Tagen waren iranische Hochschulen attackiert worden. Universitätspräsident Massud Tadschrischi verurteilte den Luftangriff scharf. "Die Scharif-Universität ist eine wissenschaftliche Einrichtung, deren Aufgabe im Bereich der Kultur und Verbreitung von Wissen liegt", zitierte ihn die Staatsagentur. Todesopfer habe es nicht gegeben. Bericht: Iran prüft Plan für Waffenruhe Iran hat einem Insider zufolge den von Pakistan ausgearbeiteten Plan zur Beendigung des Krieges erhalten. Dieser werde derzeit geprüft. Iran lasse sich aber nicht unter Druck setzen und werde sich auf keine Ultimaten einlassen, sagt der Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Die Straße von Hormus werde für eine vorrübergehende Waffenruhe nicht geöffnet. Nach Einschätzung Irans seien die USA zu einem dauerhaften Waffenstillstand nicht bereit. Aus Sicht des iranischen Vizeaußenministers Kassem Gharibabadi könnten die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, zivile Infrastruktur im Land anzugreifen, "Kriegsverbrechen" darstellen. Trump habe als höchster Vertreter seines Landes "öffentlich damit gedroht, Kriegsverbrechen zu begehen", erklärte Gharibabadi im Onlinedienst X. Gharibabadi verwies auf Bestimmungen des Völkerrechts im Zusammenhang mit Trumps Äußerungen. Die Drohung, Kraftwerke und Brücken anzugreifen, sei gemäß Ausführungen in Artikel 8 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs ein Kriegsverbrechen, erklärte Gharibabadi. Wie geht es mit der Straße von Hormus weiter? Die USA und Iran überziehen sich mit martialischen Drohungen und Beschimpfungen. US-Präsident Trump verlängerte erneut sein Ultimatum. Zeitgleich soll es Medienberichten zufolge Gespräche mit Vermittlern über einen Waffenstillstand geben. Bei einem neuen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv am Morgen hat Iran nach israelischen Medienberichten erneut Streumunition eingesetzt. Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete von rund 20 Einschlagsorten im Umkreis von Tel Aviv. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mehrere Menschen verletzt, darunter eine Frau schwer. In der Stadt Tel Aviv sei eine Schule getroffen worden. Auch ein Armeesprecher sagte, es handele sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um Streumunition. Ein Friedensabkommen im Krieg zwischen den USA und dem Iran muss nach Ansicht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus garantieren. Die wichtigste Ölroute der Welt dürfe von keinem Land als Geisel genommen werden, sagt Anwar Gargasch, diplomatischer Berater des VAE-Präsidenten. Ein Abkommen, das das iranische Atomprogramm sowie den Einsatz von Raketen und Drohnen nicht eindämme, bereite den Weg für einen noch gefährlicheren Nahen Osten, warnt er. Die VAE wollten zwar ein Ende des Krieges, lehnten aber einen Waffenstillstand ab, der die eigentlichen Ursachen der Instabilität ungelöst lasse, erklärt Gargasch weiter. Mindestens zwei Tote in Haifa In der israelischen Stadt Haifa haben Rettungskräfte zwei Leichen aus Trümmern eines Gebäudes geborgen, das von einer iranischen Rakete getroffen worden war, wie Times of Israel berichtete. Zwei weitere Personen gelten noch als vermisst. Unterdessen teilte die Armee am Morgen mit, eine weitere Welle an Angriffen in Teheran beendet zu haben. Das oberste Kommando der iranischen Streitkräfte hat im Falle von Angriffen auf zivile Ziele im Iran mit Vergeltung gedroht. "Sollten Angriffe auf zivile Ziele wiederholt werden, werden die nächsten Phasen unserer Offensiv- und Vergeltungsoperationen weitaus verheerender und umfassender ausfallen", erklärte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos Chatam al-Anbija in einer Stellungnahme, die vom iranischen Staatssender Irib im Onlinedienst Telegram veröffentlicht wurde. Tote bei Angriff nahe Teheran Bei einem Angriff auf ein Wohngebiet in Eslamschahr, südlich von Teheran wurden iranischen Angaben zufolge mindestens 13 Menschen getötet, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete. Bei einem Luftangriff auf ein Wohngebäude im Iran sind amtlichen Angaben zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Der amerikanisch-israelische Angriff sei im Morgengrauen in der Stadt Ghom im Zentrum des Landes erfolgt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen leitenden Sicherheitsbeamten der gleichnamigen Provinz. Die Bergungsarbeiten dauerten am frühen Morgen an. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch weiter ansteigen, berichtete die Agentur weiter. Der Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, "wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden", schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten. Das Marinekommando der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert, die Straße von Hormus werde "niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und Israel." Der Iran beansprucht die Kontrolle über die gesamte Passage und plant ein Mautsystem für die Durchfahrt. Ölpreise klettern weiter Die Ölpreise sind nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges. Auch die US-Sorte West Texas Intermediate legte zu. Trump hatte der iranischen Führung zuvor erneut mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend (2 Uhr MESZ am Mittwoch) nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus zwar zum dritten Mal zu verschieben - doch die Drohungen werden schärfer. Weitere Angriffe in Nahost Die gegenseitigen Angriffe im Krieg am Persischen Golf setzen sich fort: Im Libanon wurden mindestens elf Menschen bei israelischen Luftangriffen getötet. Iran beschoss unterdessen fast alle Golfstaaten und Israel. Nach einem Raketeneinschlag in der israelischen Hafenstadt Haifa werden mindestens drei Menschen vermisst. Liveblog zum Nachlesen Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat US-Präsident Trump vor einem "gefährlichem Spiel gewarnt". Trump hat in einem Interview gesagt, er könne einen Deal mit Iran bis Montag schließen. Der Liveblog vom Sonntag zum Nachlesen.

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6. April
Die Zeit (Politik)

Irankrieg: Iran meldet Tod des Geheimdienstchefs der Revolutionsgarde

- Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet. - Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region. - Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet. - Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran. - Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. - Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran. Sophia Reddig Iranische Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs Der Leiter des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde soll bei einem US-israelischen Angriff getötet worden sein. Iranische Staatsmedien gaben den Tod von Majid Khademi bekannt, ohne weitere Details zu nennen. Die iranische Revolutionsgarde (IRGC) meldet den Tod ihres Geheimdienstchefs. IRGC/WANA/Handout/Reuters Alena Kammer Iran prüft pakistanischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges Der Iran hat den von Pakistan ausgearbeiteten Plan zum Ende des Krieges erhalten. Dieser werde derzeit geprüft, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich macht die iranische Seite deutlich, dass sie sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen wolle. Ultimaten werde man nicht akzeptieren, sagte der Insider. Zurückhaltend zeigt sich der Iran auch bei einem zentralen Punkt: Die strategisch wichtige Straße von Hormus soll demnach nicht allein für eine vorübergehende Waffenruhe wieder geöffnet werden. Zudem zweifelt der Iran laut dem Insider an der Verlässlichkeit der USA. Man gehe derzeit davon aus, dass die USA nicht bereit seien, einem dauerhaften Waffenstillstand zuzustimmen. Zurückhaltend zeigt sich der Iran auch bei einem zentralen Punkt: Die strategisch wichtige Straße von Hormus soll demnach nicht allein für eine vorübergehende Waffenruhe wieder geöffnet werden. Zudem zweifelt der Iran laut dem Insider an der Verlässlichkeit der USA. Man gehe derzeit davon aus, dass die USA nicht bereit seien, einem dauerhaften Waffenstillstand zuzustimmen. Alena Kammer Iran und USA erhalten offenbar Plan für Kriegsende Der Iran und die USA haben einem Insider zufolge einen Vorschlag für ein Ende des Krieges erhalten. Der Plan wurde von Pakistan ausgearbeitet und könnte schon am Montag gelten, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters die Quelle. Demnach sieht der Plan ein zweistufiges Vorgehen vor: zunächst eine sofortige Waffenruhe, gefolgt von einem umfassenden Abkommen. Er sieht auch vor, die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Laut der Quelle müssen sich beide Seiten noch heute auf alle Punkte einigen. Die vorläufige Vereinbarung soll als Absichtserklärung festgehalten und elektronisch über Pakistan finalisiert werden. Pakistan fungiert aktuell als einziger Vermittler zwischen den Parteien. Zuvor hatte bereits das Nachrichtenportal Axios berichtet, dass Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe verhandeln. Auch das Portal spricht unter Berufung auf vier US-amerikanische, israelische und regionale Insider von zwei Phasen. Laut der Quelle müssen sich beide Seiten noch heute auf alle Punkte einigen. Die vorläufige Vereinbarung soll als Absichtserklärung festgehalten und elektronisch über Pakistan finalisiert werden. Pakistan fungiert aktuell als einziger Vermittler zwischen den Parteien. Zuvor hatte bereits das Nachrichtenportal Axios berichtet, dass Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe verhandeln. Auch das Portal spricht unter Berufung auf vier US-amerikanische, israelische und regionale Insider von zwei Phasen. Sophia Reddig Iran wirft Donald Trump Androhung von Kriegsverbrechen vor Aus Sicht des iranischen Vizeaußenministers Kassem Gharibabadi betreffen die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, zivile Infrastruktur im Land anzugreifen, den Bereich der Kriegsverbrechen. Trump habe als höchster Vertreter seines Landes "öffentlich damit gedroht, Kriegsverbrechen zu begehen", schrieb Gharibabadi im Onlinedienst X. Gharibabadi verwies auf Bestimmungen des Völkerrechts im Zusammenhang mit Trumps Äußerungen. Artikel 8 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshof definiert einen vorsätzlichen Angriff auf zivile Objekte als Kriegsverbrechen. Gharibabadi argumentiert, dass die Drohung, Kraftwerke und Brücken anzugreifen, demnach die Androhung von Kriegsverbrechen darstelle. Sophia Reddig Menschen passieren am Enqelab-Platz in Teheran eine Werbetafel mit der Aufschrift "Die Straße von Hormus bleibt geschlossen“. -/AFP/Getty Images VAE fordern Garantien für Straße von Hormus Ein Friedensabkommen im Krieg zwischen den USA und dem Iran muss nach Ansicht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus garantieren. Die wichtigste Ölroute der Welt dürfe von keinem Land als Geisel genommen werden, sagt Anwar Gargasch, diplomatischer Berater des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Die VAE wollten ein Ende des Krieges, lehnten aber einen Waffenstillstand ab, der die eigentlichen Ursachen der Instabilität ungelöst lasse. Sophia Reddig China kündigt weitere Zusammenarbeit mit Russland an China hat seine Bereitschaft erklärt, weiterhin mit Russland im UN-Sicherheitsrat zusammenzuarbeiten. Chinas Außenminister Wang Yi sagte nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, die grundlegende Lösung für das Schifffahrtsproblem in der Straße von Hormus bestehe darin, "das Feuer einzustellen und den Krieg so schnell wie möglich zu beenden". Sowohl China als auch Russland gelten als strategische Partner des Iran. Bastian Hartig USA, Iran und Vermittler verhandeln laut Medienbericht über Waffenruhe Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler verhandeln nach einem Bericht des Nachrichtenportals Axios über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe. Demnach wird ein Abkommen in zwei Phasen diskutiert, berichtet Axios unter Berufung auf vier US-amerikanische, israelische und regionale Insider. Dem Bericht zufolge sind die Chancen auf eine Einigung bis zum Ablauf der von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) gering. Trump hatte gedroht, zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen, falls bis zum Ablauf der Frist die Straße von Hormus nicht freigegeben werde. Das hätte ziemlich sicher Vergeltungsschläge des Iran gegen die Infrastruktur der Golfstaaten zur Folge. In der ersten Phase einer Einigung soll dem Bericht zufolge eine 45-tägige Waffenruhe beschlossen werden. Dieser Zeitraum könne dann dafür genutzt werden, um in der zweiten Phase über die Bedingungen für ein Ende des Krieges zu verhandeln. Die Kommunikation laufe über Vermittler aus Pakistan, Ägypten und der Türkei sowie über Textnachrichten zwischen dem US-Unterhändler Steve Witkoff und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi. Dem Bericht zufolge sind die Chancen auf eine Einigung bis zum Ablauf der von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) gering. Trump hatte gedroht, zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen, falls bis zum Ablauf der Frist die Straße von Hormus nicht freigegeben werde. Das hätte ziemlich sicher Vergeltungsschläge des Iran gegen die Infrastruktur der Golfstaaten zur Folge. In der ersten Phase einer Einigung soll dem Bericht zufolge eine 45-tägige Waffenruhe beschlossen werden. Dieser Zeitraum könne dann dafür genutzt werden, um in der zweiten Phase über die Bedingungen für ein Ende des Krieges zu verhandeln. Die Kommunikation laufe über Vermittler aus Pakistan, Ägypten und der Türkei sowie über Textnachrichten zwischen dem US-Unterhändler Steve Witkoff und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi. US-Sondergesandter Steve Witkoff (links) und Irans Außenminister Abbas Aragchi (rechts). Evelyn Hockstein und Amer Hilabi/Bildkombination/POOL/AFP/AFP/Getty Images Bastian Hartig Iran droht bei Angriffen auf zivile Ziele mit Vergeltung Das oberste Kommando der iranischen Streitkräfte will im Falle von Angriffen auf zivile Ziele im Iran umfassenden Luftschlägen reagieren. "Sollten Angriffe auf zivile Ziele wiederholt werden, werden die nächsten Phasen unserer Offensiv- und Vergeltungsoperationen weitaus verheerender und umfassender ausfallen", erklärte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos Chatam al-Anbija am Montag in einer Stellungnahme, die vom iranischen Staatssender Irib im Onlinedienst Telegram veröffentlicht wurde. Ein Vorhang verdeckt ein durch Luftangriffe beschädigtes Gebäude an der Außenfassade des historischen Golestan-Palasts in Teheran. Atta Kenare/AFP/Getty Images US-Präsident Donald Trump hatte zuvor damit gedroht, die zivile Infrastruktur des Iran zu zerstören, falls die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) freigegeben werde. Bastian Hartig Iran meldet mindestens 13 Tote bei Angriff auf Wohngebäude Bei einem Luftangriff ist nach iranischen Medienberichten in einer Stadt südwestlich von Teheran ein Wohngebäude getroffen und mindestens 13 Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich in der Nähe von Eslamschahr ereignet, meldeten die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars und das Nachrichtenportal Nour News. Es war zunächst unklar, warum das Gebäude getroffen wurde. Weder Israel noch die USA reklamierten den Angriff für sich. Such- und Rettungskräfte arbeiten inmitten der Trümmer eines Wohnhauses, das von einer iranischen Rakete getroffen wurde. Oren Ziv/ picture alliance/dpa Lisa Pausch Golfstaaten melden Angriffe auf zivile Infrastruktur Die iranischen Streitkräfte haben Behördenangaben zufolge erneut zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten angegriffen. In Kuwait verursachten iranische Drohnen nach Angaben der staatlichen Erdölgesellschaft Brände und "schwere" Schäden an mehreren kuwaitischen Öl- und Petrochemieanlagen. Das Strom- und Wasserministerium teilte mit, zwei Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen seien beschädigt worden. Das Finanzministerium meldete "umfangreiche" Schäden an einem Regierungsgebäude. In Bahrain gab der staatliche Energiekonzern bekannt, ein iranischer Drohnenangriff habe ein Feuer in einem Lagertank ausgelöst, das später gelöscht worden sei. In den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten Behörden einen Angriff auf den Hafen von Chor Fakkan unweit der Einfahrt zur Straße von Hormus. Dabei seien vier Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete ebenfalls von dem Vorfall. In Kuwait verursachten iranische Drohnen nach Angaben der staatlichen Erdölgesellschaft Brände und "schwere" Schäden an mehreren kuwaitischen Öl- und Petrochemieanlagen. Das Strom- und Wasserministerium teilte mit, zwei Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen seien beschädigt worden. Das Finanzministerium meldete "umfangreiche" Schäden an einem Regierungsgebäude. In Bahrain gab der staatliche Energiekonzern bekannt, ein iranischer Drohnenangriff habe ein Feuer in einem Lagertank ausgelöst, das später gelöscht worden sei. In den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten Behörden einen Angriff auf den Hafen von Chor Fakkan unweit der Einfahrt zur Straße von Hormus. Dabei seien vier Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete ebenfalls von dem Vorfall. Lisa Pausch Iran fordert für Öffnung der Straße von Hormus eine Kriegsentschädigung Der Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den Ölexport wichtige Meerenge werde erst geöffnet, "wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden", schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten. Trump habe aus "purer Verzweiflung und Wut" zu ordinären Beschimpfungen gegriffen, schrieb Tabatabaei auf X und erwiderte: "Dieser Bastard-Narr hat in seinem Wahnsinn einen totalen Krieg in der Region entfacht." Trump habe aus "purer Verzweiflung und Wut" zu ordinären Beschimpfungen gegriffen, schrieb Tabatabaei auf X und erwiderte: "Dieser Bastard-Narr hat in seinem Wahnsinn einen totalen Krieg in der Region entfacht." Das Marinekommando der Revolutionsgarde, Irans Elitestreitmacht, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert, die Straße von Hormus werde "niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und Israel". Bastian Hartig Ölpreis steigt auf über 110 Dollar Der Ölpreis ist am Montag weiter angestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar. Ein Barrel der US-Referenzsorte WTI kostete mit 113,62 Dollar (98,71 Euro) 1,86 Prozent mehr. Lisa Pausch Libanon meldet drei Tote bei Angriff auf Osten Beiruts Bei einem israelischen Angriff auf ein Wohngebäude in dem Dorf Ain Saadeh östlich der libanesischen Hauptstadt Beirut sind dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge drei Menschen getötet worden. Zwei von ihnen waren demnach Frauen. Drei weitere Menschen seien verletzt worden. Zuvor hatte die libanesische staatliche Nachrichtenagentur NNA über den Angriff berichtet. Das Gebiet war bislang von Angriffen verschont geblieben. Nach dem Angriff auf ein Gebäude in Ain Saadeh sind Sanitäter im Einsatz. Ibrahim Amro/ AFP via Getty Images Lisa Pausch Ärzte ohne Grenzen verurteilt israelischen Angriff auf Beirut Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisiert einen israelischen Angriff auf das Beiruter Viertel Dschna. Die Attacke vom Sonntag habe "ein dicht besiedeltes Wohngebiet getroffen, das nur wenige Meter vom Rafik-Hariri-Krankenhaus entfernt" liege, teilte die Gruppe mit. "Wir sehen ältere Menschen und Jugendliche mit schweren Kopf-, Brust- und Bauchverletzungen, darunter Schrapnellwunden, im Krankenhaus eintreffen", berichtete Luna Hammad, medizinische Koordinatorin von Ärzte ohne Grenzen, aus der Klinik. Angriffe in unmittelbarer Nähe eines Krankenhauses würden Angst verbreiten und Menschen davon abhalten, lebensrettende Hilfe in Anspruch zu nehmen. Rauch steigt aus einem Gebäude auf, das Ziel eines israelischen Luftangriffs in der Gegend von Dschna, einem südlichen Vorort von Beirut in der Nähe der iranischen Botschaft, war. picture alliance/dpa | Stringer Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden dabei vier Menschen getötet und 39 weitere verletzt. Demnach erfolgte der Angriff ohne Vorwarnung. Das israelische Militär nannte zunächst kein konkretes Angriffsziel. Lisa Pausch Kuwait und Katar melden weitere iranische Luftangriffe Der Iran hat nach kuwaitischen Angaben binnen eines Tages neun ballistische Raketen, vier Marschflugkörper und 31 Drohnen auf kuwaitisches Gebiet abgefeuert. Damit stieg die Gesamtzahl der seit Kriegsausbruch auf Kuwait gerichteten Geschosse auf 740 Drohnen, 336 ballistische Raketen und 13 Marschflugkörper, wie aus einer Mitteilung der kuwaitischen Armee auf X hervorgeht. Auch die Streitkräfte Katars meldeten auf X, sie hätten am Sonntag mehrere Drohnen und zwei vom Iran abgefeuerte Marschflugkörper abgefangen.

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6. April
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs

Liveblog Irankrieg : Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs Lesezeit: Folgen eines Luftangriffs in Teheran am WochenendeAFP Bei einem Luftangriff getötet +++ Iran plant eine Art Mautsystem für die Straße von Hormus +++ Ölpreis steigt auf mehr als 110 Dollar +++ alle Entwicklungen im Liveblog Oliver Kühn Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs Irans Revolutionsgarde hat den Tod ihres Geheimdienstchefs bei einem amerikanisch-israelischen Angriff gemeldet. Der „einflussreiche und gebildete Chef des Geheimdienstes des Korps der Islamischen Revolutionsgarde, Madschid Khademi“, sei „im Morgengrauen“ bei einem amerikanisch-israelischen Angriff getötet worden, teilten die Revolutionsgarden am Montag im Onlinedienst Telegram mit. Die Revolutionsgarde sprach unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für Israel und die Vereinigten Staaten von einem „verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes“. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, er sei vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Khademi „ausgeschaltet“ habe. Dieser sei unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten. „Die Revolutionsgarde schießt auf Zivilisten, und wir eliminieren die Köpfe der Terroristen“, sagte Katz nach Angaben seines Büros. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, er sei vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Khademi „ausgeschaltet“ habe. Dieser sei unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten. „Die Revolutionsgarde schießt auf Zivilisten, und wir eliminieren die Köpfe der Terroristen“, sagte Katz nach Angaben seines Büros. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Oliver Kühn Israelische Medien: Iran setzt abermals Streumunition ein Bei einem neuen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv am Morgen hat Iran nach israelischen Medienberichten abermals Streumunition eingesetzt. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete von rund 20 Einschlagsorten im Umkreis von Tel Aviv. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mehrere Menschen verletzt, darunter eine Frau schwer. In der Stadt Tel Aviv sei eine Schule getroffen worden. Auch ein Armeesprecher sagte, es handele sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um Streumunition. Auch im Norden habe es im Umkreis der Hafenstadt Haifa nach einem iranischen Angriff mit Streumunition rund zehn Einschlagsorte gegeben, berichtete „ynet“. Mehrere Autos seien in Brand geraten. In der Nacht waren in Haifa zwei Menschen tot aus einem Gebäude geborgen worden. Dieses war bei einem früheren Angriff von einer iranischen Rakete getroffen worden. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte die iranischen Angriffe mit Streumunition auf israelische Städte zuletzt verurteilt. Diese könnten auch Kriegsverbrechen darstellen, hieß es in dem Bericht. „Der Einsatz von Streumunition durch Iran in dicht besiedelten Gebieten in Israel stellt eine vorhersehbare und langfristige Gefahr für Zivilisten dar“, sagte Patrick Thompson, Forscher für Krisen, Konflikte und Waffen bei Human Rights Watch. „Die Submunitionen von Streubomben werden über ein weites Gebiet verstreut, wodurch sie rechtswidrig unterschiedslos wirken und gegen das Kriegsvölkerrecht verstoßen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Oliver Kühn Nordkorea geht angeblich auf Abstand zu Iran Nordkorea geht Südkorea zufolge auf Distanz zu seinem Partner Iran. Damit wolle sich das international isolierte Land die Möglichkeit künftiger Beziehungen zu den Vereinigten Staaten offenhalten, sagen südkoreanische Abgeordnete am Montag und beziehen sich bei ihren Aussagen auf Informationen des südkoreanischen Geheimdienstes NIS. Seit Beginn des Krieges in Iran am 28. Februar habe die Führung in Pjöngjang weder Waffen noch Hilfsgüter nach Teheran geliefert, habe der NIS bei einer nicht öffentlichen Anhörung im Parlament in Seoul mitgeteilt. Zudem habe Nordkorea nach dem Tod des bei Luftangriffen getöteten iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Khamenei nicht öffentlich kondoliert, sagte der Abgeordnete Park Sun-won. Auch habe es keine Glückwünsche an dessen Sohn und Nachfolger Modschtaba Khamenei gegeben. Seit Beginn des Krieges in Iran am 28. Februar habe die Führung in Pjöngjang weder Waffen noch Hilfsgüter nach Teheran geliefert, habe der NIS bei einer nicht öffentlichen Anhörung im Parlament in Seoul mitgeteilt. Zudem habe Nordkorea nach dem Tod des bei Luftangriffen getöteten iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Khamenei nicht öffentlich kondoliert, sagte der Abgeordnete Park Sun-won. Auch habe es keine Glückwünsche an dessen Sohn und Nachfolger Modschtaba Khamenei gegeben. Das Außenministerium in Pjöngjang habe sich bislang mit Stellungnahmen zu dem Konflikt zurückgehalten und direkte Kritik am amerikanischen Präsidenten Donald Trump vermieden, habe es vom NIS weiter geheißen. Der Geheimdienst werte diese Zurückhaltung als Vorbereitung, um sich nach einem für Mai erwarteten Gipfeltreffen zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping neuen diplomatischen Spielraum zu sichern. Zugleich leide Nordkorea unter den wirtschaftlichen Folgen der Nahost-Krise, die zu Lieferengpässen in der Industrie, steigenden Preisen und einem starken Anstieg des Wechselkurses geführt hätten. Pjöngjang versuche zudem, sich russische Öllieferungen zu sichern. Zugleich leide Nordkorea unter den wirtschaftlichen Folgen der Nahost-Krise, die zu Lieferengpässen in der Industrie, steigenden Preisen und einem starken Anstieg des Wechselkurses geführt hätten. Pjöngjang versuche zudem, sich russische Öllieferungen zu sichern. Machthaber Kim Jong-un hatte Ende Februar auf dem neunten Parteitag der nordkoreanischen Arbeiterpartei Gesprächsbereitschaft in Richtung Washington signalisiert. Es gebe keinen Grund, warum beide Länder nicht gut miteinander auskommen könnten, sofern die Vereinigten Staaten Nordkorea als Atommacht anerkennten und ihre feindselige Politik aufgäben. Dem NIS zufolge handelte es sich dabei um ein bewusstes Signal Kims, um das Verhältnis zu Trump nicht zu belasten und Nordkorea für die Zeit nach dem Nahost-Konflikt diplomatisch in Stellung zu bringen. 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Das auf Öl-Importe angewiesene China gilt als wichtigster Abnehmer des Rohstoffs aus Iran. Ende März hatte Peking erstmals die Fahrt von drei chinesischen Schiffen durch die Straße von Hormus bestätigt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Südkorea sucht wegen Hormus-Blockade nach alternativen Öl-Routen Südkorea muss nach den Worten von Präsident Lee Jae Myung wegen der Blockade der Straße von Hormus ein gewisses Risiko bei Rohölimporten aus dem Nahen Osten in Kauf nehmen. Es gebe nicht viele alternative Routen, sagt Lee. Ein vollständiger Lieferstopp hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Versorgung. Die Regierung in Seoul berät daher mit Förderländern wie Saudi-Arabien, dem Oman und Algerien über andere Transportwege. Zudem plant das Industrieministerium den Einsatz von fünf Schiffen unter südkoreanischer Flagge im Roten Meer und erwägt, staatliche Ölreserven an private Raffinerien freizugeben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz 13 Tote bei Angriff nahe Teheran – Vermittler drängen auf Waffenruhe Bei einem Angriff auf ein Wohngebiet südöstlich von Teheran wurden mindestens 13 Menschen getötet. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Unterdessen diskutieren die USA, Iran und regionale Vermittler weiter über eine mögliche 45-tägige Waffenruhe, die zu einem dauerhaften Ende des Krieges führen könnte. Dies berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf Insider aus den USA, Israel und der Region. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Irakischer Ölvermarkter Somo fordert Verladepläne von Kunden Der staatliche irakische Ölvermarkter Somo fordert von seinen Kunden innerhalb von 24 Stunden Pläne für die Verladung von Rohöl. Dies geht aus einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Dokument des Ölvermarkters hervor. Hintergrund sind Medienberichte, denen zufolge Iran den Irak von jeglichen Beschränkungen für den Transit durch die Straße von Hormus ausgenommen hat. Mit der raschen Übermittlung der Ladepläne solle die Kontinuität und Stabilität der Ölexporte gewährleistet werden, heißt es in dem Schreiben von Somo. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Ölpreis steigt auf mehr als 110 Dollar Vor dem Hintergrund des Irankrieges ist der Ölpreis am Montag weiter angestiegen. Zum Wochenauftakt legte der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte WTI um 1,86 Prozent auf 113,62 Dollar (98,71 Euro) zu. Die Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Iran: Straße von Hormus öffnet erst nach Kriegsentschädigung Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, „wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“, schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten. Das Marinekommando der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert, die Straße von Hormus werde „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und Israel.“ Iran beansprucht die Kontrolle über die gesamte Passage und plant ein Mautsystem für die Durchfahrt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Fünf Tote bei US-israelischem Angriff in Iran Bei einem Angriff der USA und Israels in der iranischen Stadt Ghom südlich von Teheran sind einem Agenturbericht zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Dies berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur SNN unter Berufung auf den stellvertretenden Gouverneur der Region. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Abermals iranische Angriffe auf zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten Die iranischen Streitkräfte haben örtlichen Behörden zufolge abermals zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten angegriffen. Iranische Drohnen verursachten „schwere“ Schäden an mehreren kuwaitischen Ölanlagen und petrochemischen Anlagen, wie die staatliche Erdölgesellschaft Kuwaits am Sonntag mitteilte. In mehreren Anlagen seien Brände verursacht worden. Das kuwaitische Strom- und Wasserministerium teilte zudem mit, zwei Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen seien durch einen Drohnenangriff aus Iran beschädigt worden, was „erhebliche Sachschäden und die Abschaltung von zwei Stromerzeugungseinheiten“ zur Folge gehabt habe. Das Finanzministerium erklärte, ein iranischer Drohnenangriff in Kuwait-Stadt habe „umfangreiche“ Schäden an einem Regierungsgebäude verursacht. Dabei seien jedoch „keine menschlichen Opfer zu verzeichnen“ gewesen. In Bahrain gab der staatliche Energiekonzern bekannt, ein iranischer Drohnenangriff habe ein Feuer in einem Lagertank ausgelöst, das später gelöscht worden sei. Örtliche Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten derweil, der Hafen von Chor Fakkan an der Ostküste des Golfstaates unweit der Einfahrt zur Straße von Hormus, sei Ziel eines Angriffs gewesen. Dabei seien vier Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden, die beim Abfangen des von den Behörden nicht identifizierten Geschosses entstanden seien. Ein Schwerverletzter sei nepalesischer Staatsangehörigkeit, drei weitere Menschen, die „mittelschwere bis leichte“ Verletzungen erlitten hätten, seien pakistanischer Staatsangehörigkeit. Ein bei dem Vorfall verursachter Brand habe später unter Kontrolle gebracht werden können. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete ebenfalls von dem Vorfall und sprach von „unbekannten Geschossen“, die in „unmittelbarer Nähe“ eines Containerschiffs eingeschlagen seien, das gerade am Kai beladen worden sei. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irem Yildirim Elf Tote bei israelischen Angriffen auf mehrere Regionen Libanons Bei erneuten israelischen Angriffen auf die Region der libanesischen Hauptstadt Beirut und Südlibanon sind libanesischen Angaben zufolge mindestens elf Menschen getötet worden. Ein Luftangriff habe das südliche Beiruter Viertel Dschnah getroffen, dabei seien vier Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden, meldete das Gesundheitsministerium am Sonntag. Zuvor waren bei Angriffen im Süden des Landes nach Angaben des Zivilschutzes bereits sieben Menschen getötet worden. Der israelische Armeechef Ejal Samir besuchte derweil Truppen in Südlibanon. Östlich von Beirut erfolgten außerdem Luftangriffe auf die nahegelegene Stadt Ain Saadeh, meldete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Dabei sei ein Wohnhaus getroffen worden. Das Gebiet war bislang von Angriffen verschont geblieben. Libanesischen Staatsmedien zufolge wurde am späten Sonntag zudem ein Wohngebäude im Osten Beiruts von israelischen Luftangriffen getroffen. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten von dunklen Rauchwolken über Beirut und Krankenwagen, die mit heulenden Sirenen durch den Stadtteil Dschnah fuhren. Das Viertel gilt als Hochburg der pro-iranischen Hizbullah-Miliz. Nach Angaben der israelischen Armee waren von der Hizbullah genutzte Gebäude und Anlagen in Beirut Ziel der Angriffe. Ein Luftangriff sei rund hundert Meter vom Rafik-Hariri-Krankenhaus entfernt erfolgt – eines der größten öffentlichen Krankenhäuser des Landes – meldete das Gesundheitsministerium. Das Krankenhaus habe „vier Tote, drei Sudaner und ein 15-jähriges Mädchen, sowie 31 Verletzte“ aufgenommen, sagte der stellvertretende Krankenhausleiter Sakaria Taubeh gegenüber AFP. Viele Fenster seien während des Beschusses zerstört worden, „einige unserer Patienten erlitten Panikattacken“, fügte Taubeh hinzu. Bei weiteren Angriffen in Südlibanon wurde unter anderem das Dorf Kfar Hatta getroffen, wie AFP aus libanesischen Zivilschutzkreisen erfuhr. Dabei seien sieben Menschen getötet worden, darunter sechs Mitglieder einer Familie. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irem Yildirim Iran warnt vor „gefährlichem Spiel“ Nach den wiederholten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Teheran hat der iranische Parlamentspräsident Mohammed-Bagher Ghalibaf vor einem „gefährlichen Spiel“ gewarnt. Auf der Plattform X schrieb Ghalibaf, mit „Kriegsverbrechen“ lasse sich „nichts erreichen“. Die einzige Lösung bestehe darin, „die Rechte des iranischen Volkes zu respektieren und dieses gefährliche Spiel zu beenden“. Ghalibaf, der seit Kriegsbeginn zu den einflussreichsten Politikern Irans zählt, warnte, die „leichtsinnigen Schachzüge“ könnten die gesamte Region in Flammen aufgehen lassen. Iran kündigt Gegenschläge an, sollten die USA iranische Infrastruktur angreifen. In dem Fall werde Iran ähnliche Infrastruktur angreifen, die den USA gehöre oder mit den USA in Verbindung stehe, sagt ein Sprecher des Außenministeriums. Iran kündigt Gegenschläge an, sollten die USA iranische Infrastruktur angreifen. In dem Fall werde Iran ähnliche Infrastruktur angreifen, die den USA gehöre oder mit den USA in Verbindung stehe, sagt ein Sprecher des Außenministeriums. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irem Yildirim Trump gibt iranischer Führung Zeit bis Dienstagabend US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus bereits zum dritten Mal zu verschieben. „Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“. In einem fast zeitgleich mit dem Interview veröffentlichten Post auf der Online-Plattform Truth Social nannte Trump die Angabe Dienstagabend, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit, lieferte jedoch keinen Kontext. Es liegt nahe, dass er sich damit auf die Frist an Teheran bezieht – diese würde damit nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zu Mittwoch ablaufen. Sein voriges Ultimatum wäre genau 24 Stunden früher abgelaufen. 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6. April
Handelsblatt

+++ Iran-Krieg +++: Geheimdienstchef der Revolutionsgarden bei Luftangriff getötet

Iran-Krieg: Geheimdienstchef der Revolutionsgarden bei Luftangriff getötet Iran meldet erneuten Angriff auf Uni in Teheran Der Iran wiederum berichtet über eine erneute Attacke auf eine Universität in Teheran. Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen sei ein Gebäude der Scharif-Universität getroffen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Todesopfer habe es nicht gegeben, sagte Universitätspräsident Massud Tadschrischi. Irans Erstem Vizepräsidenten Mohammed-Resa Aref zufolge kamen bei der Attacke bunkerbrechende Bomben zum Einsatz. Bereits in den vergangenen Tagen waren iranische Hochschulen attackiert worden.Iran prüft offenbar Vorschlag zur Waffenruhe Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters prüft die iranische Seite derzeit die Vorschläge aus Pakistan. Der Iran lasse sich aber nicht unter Druck setzen und werde sich auf keine Ultimaten einlassen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person gegenüber Reuters. Die Straße von Hormus werde für eine vorübergehende Waffenruhe nicht geöffnet. Nach Einschätzung des Irans seien die USA zu einem dauerhaften Waffenstillstand nicht bereit.Axios-Bericht: USA, Iran und Vermittler verhandeln über 45-tägige Waffenruhe Ölpreis verzeichnet leichtes Plus Iran: Straße von Hormus öffnet erst nach Entschädigung Der Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, „wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“, schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.Rohöl benötigt – Südkorea sucht nach alternativen Routen Südkoreas Regierung hat angesichts der weitgehend blockierten Straße von Hormus ihre diplomatischen Anstrengungen zur Sicherung alternativer Ölrouten verstärkt. So werde man unter anderem Sondergesandte nach Saudi-Arabien, Oman und Algerien schicken, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.VAE äußern sich – Kuwait meldet Angriff auf Regierungskomplex Ein ranghoher Vertrauter des obersten iranischen Führers hat mit der Schließung der für den Welthandel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab vor der Küste Jemens gedroht. Die sogenannte Widerstandsfront könnte die Wasserstraße am Roten Meer ins Visier nehmen, durch die in der Regel rund zwölf Prozent des Welthandels verlaufen, schrieb Ali Akbar Welajati, außenpolitischer Berater des obersten Führers, am Sonntag in den sozialen Medien. „Wenn das Weiße Haus daran denkt, seine dummen Fehler zu wiederholen, wird es schnell erkennen, dass der Fluss von globaler Energie und Handel mit einem einzigen Signal unterbrochen werden kann“, ergänzte der ehemalige iranische Außenminister mit Blick auf Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Angriffe auf den Iran zu verschärfen. Trump hatte der Führung in Teheran zuvor erneut mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht, sollte diese bis Dienstagabend 20 Uhr US-Ostküstenzeit (2 Uhr MESZ am Mittwoch) nicht einlenken. „Öffnet die verdammte Straße, ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen“, schrieb er Ostersonntag auf seiner Plattform Truth Social. Im englischen Original wird die Wortwahl Trumps noch deutlicher: „Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day, all wrapped up in one, in Iran. There will be nothing like it!!! Open the Fuckin’ Strait, you crazy bastards, or you’ll be living in Hell - JUST WATCH! Praise be to Allah. President DONALD J. TRUMP“ Iran: Würden auf Angriffe auf unsere Infrastruktur mit Gegenschlägen antworten Der Iran kündigt Gegenschläge an, sollten die USA iranische Infrastruktur angreifen. In dem Fall werde der Iran ähnliche Infrastruktur angreifen, die den USA gehöre oder mit den USA in Verbindung stehe, sagt ein Sprecher des Außenministeriums. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, der Iran müsse mit Angriffen auf seine Infrastruktur rechnen, sollte er die Meerenge von Hormus nicht bis Dienstag öffnen. Opec plus beschließt höhere Förderquoten Trump erwartet Einigung mit dem Iran bis Montag US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Worten bis Montag mit einem Abkommen mit dem Iran. Die Regierung in Teheran verhandle derzeit, sagt er in einem Interview des Senders Fox News. Den aktuellen Unterhändlern auf iranischer Seite sei eine eingeschränkte Amnestie gewährt worden. Sollte der Iran nicht zu einer Einigung bereit sein, wolle er sich das iranische Öl aneignen, fügt Trump hinzu. Zudem erklärt er, die USA hätten Anfang des Jahres über die Kurden Waffen an iranische Demonstranten geliefert. Er gehe jedoch davon aus, dass die Kurden diese behalten haben.Trump droht: Dienstag wird der Tag der Kraftwerke und Brücken im Iran „Dienstag wird im Iran Kraftwerks-Tag und Brücken-Tag in einem sein“, droht US-Präsident Donald Trump auf Truth Social mit Blick auf Angriffe auf Energie-Anlagen und Verkehrsinfrastruktur. Mit Blick auf die Straße von Hormus fordert er: Öffnet die Meerenge, „oder ihr werdet in der Hölle leben“. Der US-Präsident hat der Führung in Teheran ein Ultimatum bis Montag um 16.00 Uhr (MESZ), um einem Friedensabkommen zuzustimmen oder die strategisch wichtige Straße von Hormus wieder zu öffnen.Revolutionsgarden drohen mit weiteren Angriffen auf Petrochemie-Anlagen Kuwait meldet starke Schäden durch iranischen Drohnenangriff Der Golfstaat Kuwait meldet nach Beschuss aus dem Iran schwere Schäden an Infrastruktur und Regierungsgebäuden. Nach Angaben des Energieministeriums wurden zwei Strom- und Entsalzungsanlagen durch iranische Drohnen erheblich beschädigt. Als Folge seien zwei Stromgeneratoren ausfallen. Verletzte habe es nicht gegeben, hieß es. Beim Einschlag einer weiteren Drohne in einem Gebäude des Finanzministeriums sei ebenfalls erheblicher Sachschaden entstanden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf das Ministerium. Verletzte habe es auch dort nicht gegeben, hieß es.Öltanker mit irakischem Rohöl passiert Straße von Hormus Israel und Hisbollah greifen einander weiter an Kuwait meldet schwere Schäden nach iranischem Drohnenangriff Nach einem iranischen Drohnenangriff meldet die Kuwait Petroleum Corporation schwere Sachschäden. Der Angriff löst Brände in den Betriebsanlagen aus, teilt der Konzern mit. Verletzte gibt es demnach nicht. Einsatzkräfte arbeiten daran, die Flammen einzudämmen und ein Übergreifen auf andere Einrichtungen zu verhindern.Papst Leo ruft in Osterbotschaft zu Ende von Konflikten auf Iran: Haben bei US-Rettungseinsatz zwei Tankflugzeuge und zwei Helikopter abgeschossen Das iranische Militär hat nach eigenen Angaben bei dem amerikanischen Rettungseinsatz für den am Freitag abgeschossenen Piloten mehrere US-Flugzeuge abgeschossen. „Untersuchungen von Experten vor Ort haben ergeben, dass zwei militärische Transportflugzeuge vom Typ C-130 und zwei Black-Hawk-Hubschrauber der US-Armee von unseren Streitkräften zerstört wurden“, teilte das vereinigte Kommando der iranischen Streitkräfte am Sonntag mit. Die Angaben ließen sich von der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht überprüfen.Oman und Iran sprechen über Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus Die stellvertretenden Außenminister des Oman und des Iran haben Gespräche geführt, um Möglichkeiten zur Gewährleistung eines reibungslosen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu erörtern. Dies teilt das omanische Außenministerium auf X mit. Die Gespräche fanden statt, nachdem ein iranischer Vertreter am Donnerstag erklärt hatte, der Iran arbeite gemeinsam mit Oman an einem Protokoll zur Überwachung des Schiffsverkehrs in der Meerenge, durch die rund ein Fünftel der weltweiten Ölvorräte transportiert wird.Pakistan und Ägypten sprechen mit Iran über Deeskalation Behörde: Vier Tote im Gazastreifen bei israelischem Beschuss Bei einem israelischen Luftangriff im nördlichen Gazastreifen sind der örtlichen Gesundheitsbehörde zufolge vier Palästinenser ums Leben gekommen. Sanitäter berichten, der Luftangriff habe eine Gruppe von Menschen in Gaza-Stadt getroffen, wobei vier Menschen getötet und weitere verletzt wurden. Dies ist der jüngste Gewaltausbruch, der den brüchigen Waffenstillstand überschattet, während Vermittler erneut versuchen, das Abkommen zu festigen. Das israelische Militär äußert sich zunächst nicht zu dem Vorfall.Opec+ berät über höhere Ölförderung - Wohl nur auf dem Papier Die Opec+ erwägt Insidern zufolge eine Ausweitung der Ölförderung. Ein solcher Schritt dürfte jedoch weitgehend nur auf dem Papier existieren, da die wichtigsten Mitglieder der Allianz wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran ihre Produktion nicht hochfahren können, sagen vier mit den Plänen vertraute Personen. Durch den Krieg ist die Straße von Hormus blockiert, was die Exporte der Opec+-Mitglieder Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait und Irak begrenzt.Andere Staaten wie Russland können ihre Förderung wegen westlicher Sanktionen und Schäden durch den Krieg mit der Ukraine nicht steigern. Zudem ist die Infrastruktur am Golf durch Raketen- und Drohnenangriffe schwer beschädigt. Derzeit fallen schätzungsweise zwölf bis 15 Millionen Barrel pro Tag oder bis zu 15 Prozent des weltweiten Angebots weg. Das treibt den Ölpreis in die Höhe. Derzeit kostet ein Barrel fast 120 Dollar. Sollte die Meerenge bis Mitte Mai blockiert bleiben, könnten die Preise laut der Bank JPMorgan auf ein Rekordhoch von über 150 Dollar klettern. Bei dem aktuellen Treffen geht es um die Förderquoten für Mai.

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5. April
Die Welt (Politik)

Nach US-israelischem Angriff – Irans Revolutionsgarden vermelden Tod ihres Geheimdienstchefs

Nach US-israelischem Angriff – Irans Revolutionsgarden vermelden Tod ihres Geheimdienstchefs Der Iran hat bekannt gegeben, dass sein Geheimdienstchef bei einem Angriff getötet worden ist. USA, Iran und regionale Vermittler prüfen eine 45-tägige Waffenruhe als ersten Schritt zu einem möglichen Kriegsende. Mehr im Liveticker. Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker: 09:57 Uhr – Irans Revolutionsgarden melden Tod ihres Geheimdienstchefs bei US-israelischem Angriff Irans Revolutionsgarden haben den Tod ihres Geheimdienstchefs bei einem US-israelischen Angriff gemeldet. Der „einflussreiche und gebildete Chef des Geheimdienstes des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, Madschid Chademi“, sei „im Morgengrauen“ bei einem US-israelischen Angriff getötet worden, teilten die Revolutionsgarden im Onlinedienst Telegram mit. Die Revolutionsgarden sprachen unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für Israel und die USA von einem „verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes“. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, er sei vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Chademi „ausgeschaltet“ habe. Dieser sei unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten. „Die Revolutionsgarden schießen auf Zivilisten, und wir eliminieren die Köpfe der Terroristen“, sagte Katz nach Angaben seines Büros. 09:06 Uhr – Insider: Iran und USA erhalten Plan für Kriegsende mit sofortiger Waffenruhe Der Iran und die USA haben einem Insider zufolge einen von Pakistan ausgearbeiteten Plan zur Beendigung der Kriegshandlungen erhalten. Dieser könnte bereits am Montag in Kraft treten und die Straße von Hormus wieder öffnen, sagt eine mit den Vorschlägen vertraute Person. Pakistan habe den Rahmenplan ausgearbeitet und diesen über Nacht mit dem Iran und den USA ausgetauscht. Der Plan sehe einen zweistufigen Ansatz vor, der eine sofortige Waffenruhe und anschließend ein umfassendes Abkommen vorsehe. „Alle Punkte müssen noch heute vereinbart werden“, sagt der Insider. Die vorläufige Vereinbarung solle in Form einer Absichtserklärung erfolgen, die elektronisch via Pakistan, den einzigen Kommunikationskanal in den Gesprächen, finalisiert werde. 08:54 Uhr – Medien: Iran greift Großraum Tel Aviv mit Streumunition an Bei einem neuen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv am Morgen hat der Iran nach israelischen Medienberichten erneut Streumunition eingesetzt. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete von rund 20 Einschlagsorten im Umkreis von Tel Aviv. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mehrere Menschen verletzt, darunter eine Frau schwer. In der Stadt Tel Aviv sei eine Schule getroffen worden. Auch ein Armeesprecher sagte, es handele sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um Streumunition. 08:42 Uhr – Zwei Tote nach direktem Einschlag von iranischer Rakete in Wohnhaus in Haifa Nach dem direkten Einschlag einer iranischen Rakete in ein Wohnhaus in der israelischen Stadt Haifa sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Zwei der vier unter den Trümmern Verschütteten seien tot geborgen worden, teilte die israelische Feuerwehr am Montag mit. Laut einem Armeevertreter wurde das Haus direkt von einer iranischen Rakete getroffen. Der Stabschef des israelischen Heimatschutzkommandos, Elad Edri, hatte zuvor von vier Vermissten gesprochen. „Wir haben ein riesiges Zerstörungsgebiet“, sagte er in einer Videobotschaft. 08:13 Uhr – VAE: Abkommen für Iran muss freie Fahrt durch Straße von Hormus garantieren Ein Friedensabkommen im Krieg zwischen den USA und dem Iran muss nach Ansicht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus garantieren. Die wichtigste Ölroute der Welt dürfe von keinem Land als Geisel genommen werden, sagt Anwar Gargasch, diplomatischer Berater des VAE-Präsidenten. 05:20 Uhr – Medien: USA, Iran und Vermittler verhandeln über 45-tägige Waffenruhe Die USA, der Iran und regionale Vermittler verhandeln derzeit einem Medienbericht zufolge über die Bedingungen für eine mögliche 45-tägige Waffenruhe. Diese könnte zu einem dauerhaften Ende des Krieges führen, berichtete das Nachrichtenportal Axios am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf vier US-amerikanische, israelische und regionale Insider, die mit den entsprechenden Gesprächen vertraut sind. Diskutiert werde ein Abkommen in zwei Phasen. Zunächst solle die 45-tägige Waffenruhe in Kraft treten, um über ein endgültiges Ende der Kämpfe zu verhandeln. In der zweiten Phase solle dann ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden, heißt es in dem Bericht. Die Waffenruhe könne bei Bedarf verlängert werden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen. Das Weiße Haus und das US-Außenministerium reagierten nicht sofort auf Anfragen nach einer Stellungnahme. 04:46 Uhr – Iran: Mindestens 13 Tote bei Angriff auf Wohngebäude Ein Luftangriff hat am frühen Montagmorgen ein Wohngebäude in einer Stadt südwestlich von Teheran getroffen und nach iranischen Medienberichten mindestens 13 Menschen getötet. Der Angriff habe sich in der Nähe von Eslamschahr ereignet, meldeten die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars und das Nachrichtenportal Nour News. 04:37 Uhr – Teheran droht bei Angriffen auf zivile Ziele mit Vergeltung Das oberste Kommando der iranischen Streitkräfte hat im Falle von Angriffen auf zivile Ziele im Iran mit Vergeltung gedroht. „Sollten Angriffe auf zivile Ziele wiederholt werden, werden die nächsten Phasen unserer Offensiv- und Vergeltungsoperationen weitaus verheerender und umfassender ausfallen“, erklärte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos Chatam al-Anbija am Montag in einer Stellungnahme, die vom iranischen Staatssender Irib im Onlinedienst Telegram veröffentlicht wurde. 03:45 Uhr – Dokument: Irakischer Ölvermarkter Somo fordert Verladepläne von Kunden Der staatliche irakische Ölvermarkter Somo fordert von seinen Kunden innerhalb von 24 Stunden Pläne für die Verladung von Rohöl. Dies geht aus einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Dokument des Ölvermarkters hervor. Hintergrund sind Medienberichte, denen zufolge der Iran den Irak von jeglichen Beschränkungen für den Transit durch die Straße von Hormus ausgenommen hat. Mit der raschen Übermittlung der Ladepläne solle die Kontinuität und Stabilität der Ölexporte gewährleistet werden, heißt es in dem Schreiben von Somo. 03:43 Uhr – Erneut iranische Angriffe auf zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten Die iranischen Streitkräfte haben örtlichen Behörden zufolge erneut zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten angegriffen. Iranische Drohnen verursachten „schwere“ Schäden an mehreren kuwaitischen Ölanlagen und petrochemischen Anlagen, wie die staatliche Erdölgesellschaft Kuwaits am Sonntag mitteilte. In mehreren Anlagen seien Brände verursacht worden. In Bahrain gab der staatliche Energiekonzern bekannt, ein iranischer Drohnenangriff habe ein Feuer in einem Lagertank ausgelöst, das später gelöscht worden sei. Örtliche Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten derweil, der Hafen von Chor Fakkan an der Ostküste des Golfstaates unweit der Einfahrt zur Straße von Hormus, sei Ziel eines Angriffs gewesen. Dabei seien vier Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden, die beim Abfangen des von den Behörden nicht identifizierten Geschosses entstanden seien. Ein Schwerverletzter sei nepalesischer Staatsangehörigkeit, drei weitere Menschen, die „mittelschwere bis leichte“ Verletzungen erlitten hätten, seien pakistanischer Staatsangehörigkeit. Ein bei dem Vorfall verursachter Brand habe später unter Kontrolle gebracht werden können. 03:15 Uhr – Iran-Krieg: Ölpreis steigt auf mehr als 110 Dollar Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges ist der Ölpreis am Montag weiter angestiegen. Zum Wochenauftakt legte der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte WTI um 1,86 Prozent auf 113,62 Dollar (98,71 Euro) zu. Die Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar. Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump sein dem Iran gesetztes Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus mutmaßlich um einen Tag verlängert. In seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump den schlichten Hinweis „Dienstag, 20.00 Uhr“ (Ortszeit, Mittwoch 2.00 Uhr MESZ). Zuvor hatte Trump Teheran Montag als Frist genannt, bis zu der eine Einigung erzielt werden müsse. Andernfalls drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran. Sonntag, 5. April 2026 21:54 Uhr – Iranischer Funktionär droht mit Schließung von Meerenge Bab al-Mandab Ein ranghoher Vertrauter des obersten iranischen Führers hat mit der Schließung der für den Welthandel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab vor der Küste Jemens gedroht. Die sogenannte Widerstandsfront könnte die Wasserstraße am Roten Meer ins Visier nehmen, durch die in der Regel rund zwölf Prozent des Welthandels verlaufen, schrieb Ali Akbar Welajati, außenpolitischer Berater des obersten Führers, in den sozialen Medien. „Wenn das Weiße Haus daran denkt, seine dummen Fehler zu wiederholen, wird es schnell erkennen, dass der Fluss von globaler Energie und Handel mit einem einzigen Signal unterbrochen werden kann“, ergänzte der ehemalige iranische Außenminister mit Blick auf Trumps Drohungen, die Angriffe auf den Iran zu verschärfen. 19:46 Uhr – Trump verlängert Ultimatum für den Iran mutmaßlich bis Dienstag US-Präsident Donald Trump hat sein dem Iran gesetztes Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus mutmaßlich um einen Tag verlängert. In seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump am Abend deutscher Zeit den schlichten Hinweis: „Dienstag, 20.00 Uhr“ (Ortszeit, Mittwoch 2.00 Uhr MESZ). Zuvor hatte Trump Teheran Montag als Frist genannt, bis zu der eine Einigung erzielt werden müsse. Andernfalls drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran. 16:12 Uhr – Trump erwartet Einigung mit dem Iran bis Montag US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Worten bis Montag mit einem Abkommen mit dem Iran. Die Regierung in Teheran verhandle derzeit, sagt er in einem Interview des Senders Fox News. Den aktuellen Unterhändlern auf iranischer Seite sei eine eingeschränkte Amnestie gewährt worden. Sollte der Iran nicht zu einer Einigung bereit sein, wolle er sich das iranische Öl aneignen, fügt Trump hinzu. 14:41 Uhr – „Gelobt sei Allah“ – Trump droht Iran erneut und setzt Deadline US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit verheerenden Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht, sollte Teheran die weitgehend für den Schiffsverkehr blockierte Straße von Hormus nicht freigeben. „Am Dienstag wird es im Iran den ‚Kraftwerkstag‘ und den ‚Brückentag‘ in einem geben“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. „So etwas hat es noch nie gegeben!!! Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle leben – ihr werdet sehen! Gelobt sei Allah.“ 14:40 Uhr – Geretteter US-Waffenoffizier schwer verletzt Der nach dem Abschuss eines US-Kampfjets im Iran gerettete US-Waffenoffizier ist nach Angaben von Präsident Donald Trump schwer verwundet. In einem Post auf der Plattform Truth Social lobte Trump den Soldaten und alle an dem Spezialeinsatz Beteiligten für ihren Mut und kündigte für Montag eine Pressekonferenz mit dem Militär im Weißen Haus an. 14:24 Uhr – Wieder Angriffe von Israel und Hisbollah: Bericht über Tote in Beirut Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge erneut Ziele der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am frühen Nachmittag Tote und Verletzte bei einem Angriff auf ein dreistöckiges Gebäude im Süden der Stadt. Zur genauen Zahl der Opfer machte die Agentur zunächst keine Angaben. Augenzeugen berichteten davon, dass Verletzte in Decken weggetragen worden seien. Die vom Iran unterstützte Hisbollah feuerte derweil wieder Geschosse auf Nordisrael. In einer Gegend in Galiläa gab es Berichten zufolge am frühen Nachmittag (Ortszeit) gleich mehrfach Raketenalarm. Auch in anderen Gebieten im Norden des Landes heulten nach Beschuss der libanesischen Miliz die Warnsirenen. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. 14:12 Uhr – Iran beschießt Israel erneut mit Raketen Nach neuen iranischen Raketenangriffen auf Südisrael hat es am frühen Nachmittag dort auch Einschläge gegeben. Sicherheitskräfte seien deshalb im Einsatz, teilten Israels Polizei und Armee mit. Israelische Medien meldeten, bei einem Angriff sei ein Industriegebiet in der Wüste Negev getroffen worden. Es ist den Angaben zufolge bereits das dritte Mal, dass das Gebiet seit Kriegsbeginn vor fünf Wochen unter Beschuss geraten ist. Den Berichten zufolge gab es lediglich geringe Schäden durch Splitter und eine Druckwelle. 12:59 Uhr – Kuwait meldet schwere Schäden nach iranischem Drohnenangriff Nach einem iranischen Drohnenangriff meldet die Kuwait Petroleum Corporation schwere Sachschäden. Der Angriff löst Brände in den Betriebsanlagen aus, teilt der Konzern mit. Verletzte gibt es demnach nicht. Einsatzkräfte arbeiten daran, die Flammen einzudämmen und ein Übergreifen auf andere Einrichtungen zu verhindern. 12:21 Uhr – Oman und Iran sprechen über Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus Die stellvertretenden Außenminister des Oman und des Iran haben Gespräche geführt, um Möglichkeiten zur Gewährleistung eines reibungslosen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu erörtern. Dies teilt das omanische Außenministerium auf X mit. Die Gespräche fanden statt, nachdem ein iranischer Vertreter am Donnerstag erklärt hatte, der Iran arbeite gemeinsam mit Oman an einem Protokoll zur Überwachung des Schiffsverkehrs in der Meerenge, durch die rund ein Fünftel der weltweiten Ölvorräte transportiert wird. 12:13 Uhr – Zivilschutz: Sieben Tote bei israelischem Angriff in Südlibanon Bei einem neuen israelischen Angriff auf den Südlibanon sind nach Zivilschutz-Angaben sieben Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich in Kfar Hatta relativ weit entfernt von der Grenze zu Israel ereignet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus libanesischen Zivilschutzkreisen. Unter den Toten seien sechs Mitglieder einer Familie. Die israelische Armee hatte zuvor die Bewohner von Kfar Hatta zum Verlassen der Stadt aufgefordert. Die sechsköpfige Familie, die kein Auto besaß und bereits aus einem weiter südlich gelegenen Ort vertrieben worden war, wartete den libanesischen Angaben zufolge auf einen Verwandten, der sie abholen wollte. Auch dieser Mann sei bei dem israelischen Angriff ums Leben gekommen. 11:44 Uhr – Iranische Medien melden nach Rettungsaktion für Piloten zehn Tote Bei Angriffen auf den Südwesten des Irans sind Medienangaben zufolge zehn Menschen getötet und sieben verletzt worden. Unter den Opfern seien auch zwei Touristen gewesen, berichtete die Seite Nurnews, die den iranischen Sicherheitskräften nahestehen soll. Ob es sich um Iraner handelte oder andere Staatsangehörige, ging aus der Meldung nicht hervor, ebenso wenig wie der Grund für ihren Aufenthalt in der angegriffenen Gegend rund 580 Kilometer südlich von Teheran. In der gleichen Gegend war auch der nach dem Abschuss eines Kampfjets vermisste und am Wochenende von Spezialkräften geborgene US-Offizier vermutet worden. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Rettungsaktion für den Piloten und den Toten gab, ging aus der Nurnews-Meldung ebenfalls nicht hervor. 11:34 Uhr – Behörde: Vier Tote im Gazastreifen bei israelischem Beschuss Bei einem israelischen Luftangriff im nördlichen Gazastreifen sind der örtlichen Gesundheitsbehörde zufolge vier Palästinenser ums Leben gekommen. Sanitäter berichten, der Luftangriff habe eine Gruppe von Menschen in Gaza-Stadt getroffen, wobei vier Menschen getötet und weitere verletzt wurden. Dies ist der jüngste Gewaltausbruch, der den brüchigen Waffenstillstand überschattet, während Vermittler erneut versuchen, das Abkommen zu festigen. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. 11:06 Uhr – Experten: Internetsperre im Iran längste jemals in einem Land verzeichnete Blockade Die vor mehr als einem Monat im Iran verhängte Sperre des Internets ist nach Angaben von Experten die längste jemals in einem Land verzeichnete derartige Blockade. Die Sperre des Internetzugangs für die Iraner dauere „nun bereits den 37. Tag in Folge“ an, erklärte die Organisation Netblocks im Onlinedienst X. Sie übertreffe damit „alle anderen vergleichbaren Vorfälle an Schwere“ und sei „nun die längste landesweite Internetsperrung“ weltweit. 10:52 Uhr – Teheran meldet drei Abschüsse bei US-Rettungsaktion für abgestürzten Piloten Das iranische Militär hat nach eigenen Angaben ein Flugzeug und zwei Hubschrauber der US-Armee abgeschossen, die an dem Rettungseinsatz für einen über dem Iran abgestürzten Kampfjet-Piloten beteiligt waren. Die Abschüsse seien im Süden von Isfahan erfolgt, teilte das zentrale Einsatzkommando Chatam al-Anbija am Sonntag mit. Es handele sich um „zwei Hubschrauber vom Typ Black Hawk und ein Militärtransportflugzeug vom Typ C-130“. Diese stünden „nun in Flammen“. Die US-Rettungsaktion bezeichnete das iranische Militär als „gescheitert“. Iranische Staatsmedien veröffentlichten Bilder von verkohlten Trümmerteilen in einem Wüstengebiet, auf den Aufnahmen war Rauch zu sehen.

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6. April
ZDF heute

Revolutionsgarden melden Tod von Geheimdienstchef Chademi

Bei israelischem Angriff:Revolutionsgarden melden Tod von Geheimdienstchef Chademi Die Revolutionsgarden melden den Tod ihres einflussreichen Geheimdienstchefs Madschid Chademi. Israels Verteidigungsminister bestätigt, Jerusalem habe ihn "ausgeschaltet". Irans Revolutionsgarden haben den Tod ihres Geheimdienstchefs bei einem US-israelischen Angriff gemeldet. Der "einflussreiche und gebildete Chef des Geheimdienstes des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, Madschid Chademi", sei "im Morgengrauen" bei einem US-israelischen Angriff getötet worden, teilten die Revolutionsgarden am Montag im Onlinedienst Telegram mit. Die Revolutionsgarden sprachen unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für Israel und die USA von einem "verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes". X-Post von Iran International Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Israel: Wir haben Chademi "ausgeschaltet" Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, er sei vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Chademi "ausgeschaltet" habe. Dieser sei unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf Iran begonnen. Bei den Angriffen wurde der oberste Führer des Landes Ayatollah Ali Chamenei getötet. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Aktuelle Entwicklungen zum Krieg in Nahost finden Sie in unserem ZDFheute-Liveblog: Mehr zum Iran-Krieg US-Präsident verlängert wohl Ultimatum:Trump droht Iran: "Öffnet die verdammte Meerenge" mit Video2:04Trump unter Druck:Abgestürzter US-Kampfjet in Iran: Auch zweiter Pilot gerettet mit Video2:04Wenig Neues, dafür viel Eigenlob:Trumps Rede an die Nation: Drei Beobachtungen Katharina Schuster, Washington D.C.mit Video1:43

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6. April
Der Spiegel

Iran-Krieg: Revolutionswächter melden Tod von Geheimdienstchef Majid ⁠Khademi

Irans Revolutionswächter melden Tod ihres Geheimdienstchefs Die iranischen Revolutionswächter melden den Tod ihres Geheimdienstchefs Majid Khademi. Er soll »im Morgengrauen« bei einem US-israelischen Angriff ums Leben gekommen sein. Israels Militär teilte indes mit, eine Welle von Angriffen auf Teheran ausgeführt zu haben. Etwas später bestätigte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, dass die israelischen Streitkräfte den Leiter des Geheimdienstes gezielt getötet haben. »Wir werden weiterhin Irans nationale Infrastruktur zerstören und den Zerfall des Terrorregimes herbeiführen«, zitiert ihn die Zeitung »Haaretz« . Khademi hatte den Posten als Geheimdienstchef vor einigen Monaten übernommen. Sein Vorgänger, Mohammad Kazemi, wurde im Zwölftagekrieg im Juni 2025 getötet. Iranischen Angaben zufolge sollen bei Angriffen zahlreiche Menschen getötet worden sein. In den Bezirken Schahriar und Baharestan nahe der iranischen Hauptstadt Teheran seien mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und 20 weitere verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. - Abgeschossener US-Kampfjet: Erst die Rettung, dann die vulgäre Drohung Von Marc Pitzke, New York - Christen zwischen den Fronten: Der Priester läutet zur Messe, dem Elektriker erscheint Jesus – und die Ladenbesitzerin sorgt sich um ihre Zitronen Aus Rmaisch, Mardschajun und Kalajaa berichtet Christoph Reuter Ziel der Bombardierungen war den Angaben zufolge unter anderem ein Wohngebiet südwestlich der Hauptstadt. Zwei dreistöckige Gebäude seien zerstört worden, berichtete Irna unter Berufung auf die lokale Feuerwehr. Mehrere Leichen seien aus den Trümmern geborgen worden. In Israel kamen bei Angriffen aus Iran zwei Menschen in der Stadt Haifa ums Leben. (Hier mehr dazu.) In Kürze mehr bei SPIEGEL.de.

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