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Mittwoch, 29. Juli 2026
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Hitzewelle: Temperaturen steigen fast überall auf mehr als 30 Grad

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29. Juli
Süddeutsche Zeitung

Hitzewelle: Temperaturen steigen fast überall auf mehr als 30 Grad

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Schädliche Bakterien: Todesfall nach Vibrionen-Infektion registriert – Hitze erhöht Risiko Umweltbundesamt: Wird in Zukunft mehr lange Hitzewellen geben Fast überall mehr als 30 Grad, im Südwesten bis zu 38 Grad Deutschland steht wieder ein sehr heißer Tag bevor: In fast allen Regionen wird es sonnig und vielerorts dürfte es über 30 Grad heiß werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden in weiten Teilen des Landes Höchstwerte von 31 bis 35 Grad erwartet, im Westen und Südwesten teils sogar 34 bis 38 Grad, etwa im Raum Karlsruhe.  An den Küsten wird es bei Wind vom Wasser Richtung Land nicht ganz so warm, im Nordosten liegen die Werte demnach bei 26 bis 31 Grad. Meist bleibt es überall sonnig, nur an den Alpen können sich mehr Quellwolken bilden; zum Abend hin sind einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen, wie der DWD mitteilte. Auch in der Nacht zum Donnerstag bleibt es vielerorts warm: In den Ballungszentren im Westen und Südwesten sinken die Temperaturen laut DWD teils nur auf 24 bis 20 Grad. Sonst werden 20 bis 15 Grad erwartet. An den Küsten wird es bei Wind vom Wasser Richtung Land nicht ganz so warm, im Nordosten liegen die Werte demnach bei 26 bis 31 Grad. Meist bleibt es überall sonnig, nur an den Alpen können sich mehr Quellwolken bilden; zum Abend hin sind einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen, wie der DWD mitteilte. Auch in der Nacht zum Donnerstag bleibt es vielerorts warm: In den Ballungszentren im Westen und Südwesten sinken die Temperaturen laut DWD teils nur auf 24 bis 20 Grad. Sonst werden 20 bis 15 Grad erwartet. Schädliche Bakterien: Todesfall nach Vibrionen-Infektion registriert – Hitze erhöht Risiko Die Berliner Gesundheitsämter haben einen Todesfall nach einer Vibrionen-Infektion registriert. Der Mensch hielt sich den Angaben zufolge vor Einsetzen der Symptome in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee auf. Es handelt sich nach Angaben des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) um den ersten von der Behörde registrierten entsprechenden Todesfall seit 2023. Für die Zeit davor lägen keine Daten vor.   Vibrionen sind natürlicherweise in Süß-, Brack- und Salzwasser vorkommende Bakterien. Mit sommerlicher Hitze steigt das Risiko für Vibrionen-Infektionen an Nord- und Ostsee. Bei Wassertemperaturen über 20 Grad können sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) Vibrionen in Oberflächengewässern stark vermehren. Gerade in flachen, sich schnell erwärmenden Küstenbereichen steigt das Risiko für ein vermehrtes Auftreten der Bakterien bei höheren Temperaturen deutlich. Die Ostsee ist aufgrund ihres niedrigen Salzgehalts besonders betroffen. Insgesamt verzeichnet das Lageso in seinem jüngsten Wochenbericht zu Infektionskrankheiten in diesem Jahr bereits drei Fälle von Vibrionen-Infektionen. Die Behörde geht davon aus, dass sich die Erkrankungen vermutlich nach Wund- oder Hautkontakt mit Meer- beziehungsweise Brackwasser entwickelt haben. Angaben zum Geschlecht der Menschen machte die Behörde nicht. Alle Betroffenen seien über 75 Jahre alt und zählten somit zur Risikogruppe. Dazu zählten insbesondere ältere und immungeschwächte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, etwa Diabetes, Leber- oder schweren Herzerkrankungen. Gefährdet sind vor allem Menschen mit offenen Wunden. Vibrionen sind natürlicherweise in Süß-, Brack- und Salzwasser vorkommende Bakterien. Mit sommerlicher Hitze steigt das Risiko für Vibrionen-Infektionen an Nord- und Ostsee. Bei Wassertemperaturen über 20 Grad können sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) Vibrionen in Oberflächengewässern stark vermehren. Gerade in flachen, sich schnell erwärmenden Küstenbereichen steigt das Risiko für ein vermehrtes Auftreten der Bakterien bei höheren Temperaturen deutlich. Die Ostsee ist aufgrund ihres niedrigen Salzgehalts besonders betroffen. Insgesamt verzeichnet das Lageso in seinem jüngsten Wochenbericht zu Infektionskrankheiten in diesem Jahr bereits drei Fälle von Vibrionen-Infektionen. Die Behörde geht davon aus, dass sich die Erkrankungen vermutlich nach Wund- oder Hautkontakt mit Meer- beziehungsweise Brackwasser entwickelt haben. Angaben zum Geschlecht der Menschen machte die Behörde nicht. Alle Betroffenen seien über 75 Jahre alt und zählten somit zur Risikogruppe. Dazu zählten insbesondere ältere und immungeschwächte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, etwa Diabetes, Leber- oder schweren Herzerkrankungen. Gefährdet sind vor allem Menschen mit offenen Wunden. Ab ins Wasser – aber richtig In den nächsten Tagen steigt das Thermometer vielerorts wieder weit über die 30-Grad-Marke. Aber Obacht, wer in Freibad, Fluss oder See zum Baden geht, sollte unbedingt ein paar Regeln beachten. Warum es auch heuer schon wieder so viele Badetote gegeben hat, weshalb man vor dem Schwimmen auf einen Schweinebraten verzichten und welche Badesachen man seinen Kindern vorzugsweise anziehen sollte – ein kleiner Überblick. Lorenz Zeck Umweltminister: „Vorfahrt“ für Klimaschutz und erneuerbare Energien Von einem „schmerzhaften Ausdruck eines Klimanotstands“ sprach jüngst der spanische Premierminister Pedro Sanchez angesichts der Brände in seinem Land. Der deutsche Bundesumweltminister Carsten Schneider wählt nicht das Wort Notstand, betont aber ebenfalls die Dringlichkeit der Lage. „Der Klimawandel ist bereits schmerzhafte Realität und er trifft unseren Kontinent besonders stark“, sagte der SPD-Politiker. Jetzt sei die Zeit für Brandbekämpfung, Nothilfe und europaweite Solidarität. „Zugleich muss es darum gehen, den gefährlichen Klimawandel zu stoppen, damit Hitze, Dürre und Waldbrände in Zukunft nicht noch schlimmer werden“, betonte Schneider. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien und anderer Klima-Lösungen darf jetzt nicht gebremst werden, sondern muss volle Vorfahrt bekommen.“ Das sei ein Gebot ökonomischer Vernunft, aber auch der Schutz von Menschen und ihrer Heimat.  Lorenz Zeck Umweltbundesamt: Wird in Zukunft mehr lange Hitzewellen geben „Wenn wir in fünf oder zehn Jahren auf heute zurückblicken, werden wir mit großer Gewissheit sagen, dass 2026 ein eher kühles Jahr war“, sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, am Freitag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Und das, obwohl es in Deutschland Ende Juni Rekordtemperaturen von über 40 Grad gegeben hat. In Berlin werde es um 2050 regelmäßig so heiß werden, wie jetzt in Madrid. „Zur Mitte des Jahrhunderts rechnen wir mit zehn zusätzlichen Hitzetagen im Vergleich zu heute“, fügte er hinzu. „Hinzu kommt: Es wird auch noch mehr lange, mehrtägige Hitzephasen geben, wo es auch nachts kaum mehr abkühlt. Und natürlich wird es insgesamt heißer werden.“ Das werde zu enormen Belastungen für die Menschen, die Verkehrsinfrastruktur und die Gesundheitsversorgung führen. Er mahnt daher eindringlich zu mehr Tempo beim Klimaschutz in Deutschland. In Berlin werde es um 2050 regelmäßig so heiß werden, wie jetzt in Madrid. „Zur Mitte des Jahrhunderts rechnen wir mit zehn zusätzlichen Hitzetagen im Vergleich zu heute“, fügte er hinzu. „Hinzu kommt: Es wird auch noch mehr lange, mehrtägige Hitzephasen geben, wo es auch nachts kaum mehr abkühlt. Und natürlich wird es insgesamt heißer werden.“ Das werde zu enormen Belastungen für die Menschen, die Verkehrsinfrastruktur und die Gesundheitsversorgung führen. Er mahnt daher eindringlich zu mehr Tempo beim Klimaschutz in Deutschland. Lorenz Zeck Letzte Hitzewelle: 90 Prozent mehr Eis verkauft Dass es in Deutschland rekordverdächtig wenige Klimaanlagen gibt, wurde bereits während der letzten Hitzewelle im Juni ausgiebig diskutiert. Nun haben Statistiker ausgewertet, worauf die Deutschen bei Temperaturen um die 40 Grad stattdessen setzen: Speiseeis und Wasser. In der letzten Juniwoche wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge 77 Prozent mehr stilles Wasser und 63 Prozent mehr Sprudelwasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Vom 22. bis zum 28. Juni wurden im Lebensmitteleinzelhandel zudem 90 Prozent mehr Speiseeis abgesetzt. Das seien bei allen drei Warengruppen jeweils die höchsten Absatzmengen seit Anfang 2023 gewesen. Ausgewertet wurden für die Statistik die Daten großer Supermarktketten. Auch bei anderen Getränken wurden Rekordmengen verkauft: Der Absatz von Biermischgetränken war in der letzten Juniwoche 63 Prozent höher als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Bei alkoholfreiem Bier wuchs der Absatz um 38 Prozent, bei Limonade um 34 Prozent. Das war allerdings kein neuer Rekord. Auch bei anderen Getränken wurden Rekordmengen verkauft: Der Absatz von Biermischgetränken war in der letzten Juniwoche 63 Prozent höher als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Bei alkoholfreiem Bier wuchs der Absatz um 38 Prozent, bei Limonade um 34 Prozent. Das war allerdings kein neuer Rekord. Nächste Hitzewelle kommt – nur noch eine kühle Nacht Liebe Leserinnen und Leser, es hilft nichts: In Deutschland wird es in den kommenden Tagen wieder heiß. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt eine Hitzewelle an, die heute am Oberrhein beginnen soll. Bis zu 33 Grad bei viel Sonnenschein werden dort demnach erwartet. Im Großteil des Landes geht der DWD von Höchsttemperaturen zwischen 26 und 31 Grad bei wolkenlosem Himmel aus. Nur im Norden und Nordosten ist es mit Höchsttemperaturen zwischen 20 und 27 Grad deutlich weniger heiß. Örtlich kann es dort auch regnen. DWD-Meteorologe Markus Eifried rät dazu, in der kommenden Nacht die Fenster zu öffnen: „Die Nacht zum Mittwoch ist die letzte kühle Nacht zum Durchlüften“ – mit Tiefstwerten zwischen zehn und 20 Grad. Am Mittwoch kann es dann selbst an den Küsten bis zu 30 Grad warm werden. Am Rhein sind sogar bis zu 38 Grad möglich. Noch heißer wird es dann am Donnerstag mit Temperaturen von bis zu 39 Grad. Gleichzeitig drohen dann auch kräftige Schauer und Gewitter. Wir begleiten das Wetter und seine Konsequenzen in den kommenden Tagen hier im Liveblog. DWD-Meteorologe Markus Eifried rät dazu, in der kommenden Nacht die Fenster zu öffnen: „Die Nacht zum Mittwoch ist die letzte kühle Nacht zum Durchlüften“ – mit Tiefstwerten zwischen zehn und 20 Grad. Am Mittwoch kann es dann selbst an den Küsten bis zu 30 Grad warm werden. Am Rhein sind sogar bis zu 38 Grad möglich. Noch heißer wird es dann am Donnerstag mit Temperaturen von bis zu 39 Grad. Gleichzeitig drohen dann auch kräftige Schauer und Gewitter. Wir begleiten das Wetter und seine Konsequenzen in den kommenden Tagen hier im Liveblog.

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29. Juli
ZDF heute

Bis zu 38 Grad: Besonders im Südwesten wird es heiß

Wetter am Mittwoch:Bis zu 38 Grad: Besonders im Südwesten wird es heiß Hitze in Deutschland: Am Mittwoch werden vielerorts über 30 Grad erwartet, im Südwesten sind laut DWD sogar bis zu 38 Grad möglich. Deutschland steht wieder ein sehr heißer Tag bevor: In fast allen Regionen wird es sonnig und vielerorts dürfte es über 30 Grad heiß werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden in weiten Teilen des Landes Höchstwerte von 31 bis 35 Grad erwartet. Für den Westen und Südwesten prognostiziert der DWD teils sogar 34 bis 38 Grad. An den Küsten wird es bei auflandigem Wind nicht ganz so warm, im Nordosten liegen die Werte demnach bei 26 bis 31 Grad. ZDFheute Wetter am Mittwoch, 29.07.2026 Quelle: ZDFGewitter an den Alpen möglich Meist bleibt es überall sonnig, nur an den Alpen können sich mehr Quellwolken bilden; zum Abend hin sind einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen, wie der DWD mitteilte. Auch in der Nacht zum Donnerstag bleibt es vielerorts warm: In den Ballungszentren im Westen und Südwesten sinken die Temperaturen laut DWD teils nur auf 24 bis 20 Grad. Sonst werden 20 bis 15 Grad erwartet. Das Wetter in diesem Sommer ist extrem - über 5.000 Menschen sind wegen der Hitze laut RKI schon gestorben. Woran das liegt und was die Bundesregierung dagegen tun könnte. 23.07.2026 | 14:49 min- Brände in Südeuropa:Neue Hitzewelle droht Waldbrände zu verschärfenVideo0:28 - Bis zu 33 Grad am Dienstag:Hitzewelle beginnt heute am Oberrheinmit Video1:15 - Nachrichten | heute in Europa:Ungarn: Trockenheit am Plattenseevon Christian von RechenbergVideo2:17

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28. Juli
ZDF heute

Neue Hitzewelle: Wird sie so heftig wie Ende Juni?

Stürmische Böen und Gewitter erwartet:Neue Hitzewelle: Wird sie so heftig wie Ende Juni? von Katja Horneffer Eine neue Hitzewelle steht vor der Tür: Wie lange hält sie an? Trifft sie ganz Deutschland? Und wie geht sie zu Ende? Von einer "Hitzewelle" sprechen wir erst, wenn drei Tage hintereinander mehr als 30 Grad Celsius Höchsttemperatur erreicht werden. Norddeutschland bleibt daher dieses Mal außen vor, denn nur am Mittwoch und Donnerstag warten die Temperaturen dort mit Werten über 30 Grad auf. Zum Wochenende wird es da schon wieder kühler. Im Rest von Deutschland wird es dagegen heiß mit über 30 Grad, bis sehr heiß mit mehr als 35 Grad, wenn auch wahrscheinlich nur ganz vereinzelt oder auch gar nicht extrem heiß mit 40 Grad. So viel Hitze bringen die kommenden Tage. Quelle: ZDFKeine Hitzeglocke wie Ende Juni Am Mittwoch erwarten uns im Südwesten, entlang des Rheins, auch in Unterfranken, in Rheinland-Pfalz und im Saarland verbreitet Werte um 35 Grad. Dass es so schnell richtig heiß wird, liegt daran, dass das verantwortliche Hoch Olaf rasch nach Osten abzieht und wir zügig auf seine Westseite gelangen. Das Wetter und die Höchsttemperaturen am Mittwoch, den 29. Juli. Quelle: ZDFDiesmal bildet sich also keine Hitzeglocke über Deutschland wie Ende Juni, in der die Sonne tagelang ungehindert einstrahlen kann und den Boden aufheizt. Dennoch: Die Böden sind ausgetrocknet und aus Südwesten kommt die Hitze zu uns, so dass besonders in der Südhälfte wieder tropische Nächte drohen, in denen die Werte nicht unter 20 Grad sinken. Hitze und Trockenheit machen sich deutlich bemerkbar: Viele große Flüsse führen wenig Wasser, besonders Donau und Rhein. Am Pegel Kaub sank der Stand in elf Tagen von 125 auf 41 Zentimeter. 25.07.2026 | 1:34 minAb Donnerstag starke Sturmböen Schon am Donnerstag ist es mit dem nahezu wolkenlosen Himmel im Westen vorbei. Von Nordwesten ziehen die Tiefs Gudrun und Helen auf. Aber mit klassischen Tiefs haben die erstmal wenig zu tun: Da kommen zwar Wolken an, die Luft wird feuchter. Vor allem aber beginnt es von Westen ab dem Vormittag sehr stark zu wehen mit stürmischen Böen. Die nahenden Tiefs Gudrun und Helen bringen stürmische Böen und Gewitter. Quelle: ZDFDann schiebt sich die feuchte Luft über die trockene Hitze am Boden und es entwickeln sich Gewitter am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag entlang einer Linie, die von der Lübecker Bucht bis zum Oberrhein reicht. Wie heftig die Gewitter ausfallen, lässt sich noch nicht sagen. Eventuell beschränken sie sich auch auf den Norden. Sommerlich, weniger heiß und immer wieder mit Schauern und Gewittern geht es weiter. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.

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28. Juli
Süddeutsche Zeitung

Hitzewelle: Es wird wieder heiß – die vorerst letzte kühle Nacht steht bevor

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Nächste Hitzewelle kommt – nur noch eine kühle Nacht Liebe Leserinnen und Leser, es hilft nichts: In Deutschland wird es in den kommenden Tagen wieder heiß. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt eine Hitzewelle an, die heute am Oberrhein beginnen soll. Bis zu 33 Grad bei viel Sonnenschein werden dort demnach erwartet. Im Großteil des Landes geht der DWD von Höchsttemperaturen zwischen 26 und 31 Grad bei wolkenlosem Himmel aus. Nur im Norden und Nordosten ist es mit Höchsttemperaturen zwischen 20 und 27 Grad deutlich weniger heiß. Örtlich kann es dort auch regnen. DWD-Meteorologe Markus Eifried rät dazu, in der kommenden Nacht die Fenster zu öffnen: „Die Nacht zum Mittwoch ist die letzte kühle Nacht zum Durchlüften“ – mit Tiefstwerten zwischen zehn und 20 Grad. Am Mittwoch kann es dann selbst an den Küsten bis zu 30 Grad warm werden. Am Rhein sind sogar bis zu 38 Grad möglich. Noch heißer wird es dann am Donnerstag mit Temperaturen von bis zu 39 Grad. Gleichzeitig drohen dann auch kräftige Schauer und Gewitter. Wir begleiten das Wetter und seine Konsequenzen in den kommenden Tagen hier im Liveblog. DWD-Meteorologe Markus Eifried rät dazu, in der kommenden Nacht die Fenster zu öffnen: „Die Nacht zum Mittwoch ist die letzte kühle Nacht zum Durchlüften“ – mit Tiefstwerten zwischen zehn und 20 Grad. Am Mittwoch kann es dann selbst an den Küsten bis zu 30 Grad warm werden. Am Rhein sind sogar bis zu 38 Grad möglich. Noch heißer wird es dann am Donnerstag mit Temperaturen von bis zu 39 Grad. Gleichzeitig drohen dann auch kräftige Schauer und Gewitter. Wir begleiten das Wetter und seine Konsequenzen in den kommenden Tagen hier im Liveblog. Ab ins Wasser – aber richtig In den nächsten Tagen steigt das Thermometer vielerorts wieder weit über die 30-Grad-Marke. Aber Obacht, wer in Freibad, Fluss oder See zum Baden geht, sollte unbedingt ein paar Regeln beachten. Warum es auch heuer schon wieder so viele Badetote gegeben hat, weshalb man vor dem Schwimmen auf einen Schweinebraten verzichten und welche Badesachen man seinen Kindern vorzugsweise anziehen sollte – ein kleiner Überblick. Lorenz Zeck Umweltminister: „Vorfahrt“ für Klimaschutz und erneuerbare Energien Von einem „schmerzhaften Ausdruck eines Klimanotstands“ sprach jüngst der spanische Premierminister Pedro Sanchez angesichts der Brände in seinem Land. Der deutsche Bundesumweltminister Carsten Schneider wählt nicht das Wort Notstand, betont aber ebenfalls die Dringlichkeit der Lage. „Der Klimawandel ist bereits schmerzhafte Realität und er trifft unseren Kontinent besonders stark“, sagte der SPD-Politiker. Jetzt sei die Zeit für Brandbekämpfung, Nothilfe und europaweite Solidarität. „Zugleich muss es darum gehen, den gefährlichen Klimawandel zu stoppen, damit Hitze, Dürre und Waldbrände in Zukunft nicht noch schlimmer werden“, betonte Schneider. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien und anderer Klima-Lösungen darf jetzt nicht gebremst werden, sondern muss volle Vorfahrt bekommen.“ Das sei ein Gebot ökonomischer Vernunft, aber auch der Schutz von Menschen und ihrer Heimat.  Lorenz Zeck Umweltbundesamt: Wird in Zukunft mehr lange Hitzewellen geben „Wenn wir in fünf oder zehn Jahren auf heute zurückblicken, werden wir mit großer Gewissheit sagen, dass 2026 ein eher kühles Jahr war“, sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, am Freitag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Und das, obwohl es in Deutschland Ende Juni Rekordtemperaturen von über 40 Grad gegeben hat. In Berlin werde es um 2050 regelmäßig so heiß werden, wie jetzt in Madrid. „Zur Mitte des Jahrhunderts rechnen wir mit zehn zusätzlichen Hitzetagen im Vergleich zu heute“, fügte er hinzu. „Hinzu kommt: Es wird auch noch mehr lange, mehrtägige Hitzephasen geben, wo es auch nachts kaum mehr abkühlt. Und natürlich wird es insgesamt heißer werden.“ Das werde zu enormen Belastungen für die Menschen, die Verkehrsinfrastruktur und die Gesundheitsversorgung führen. Er mahnt daher eindringlich zu mehr Tempo beim Klimaschutz in Deutschland. In Berlin werde es um 2050 regelmäßig so heiß werden, wie jetzt in Madrid. „Zur Mitte des Jahrhunderts rechnen wir mit zehn zusätzlichen Hitzetagen im Vergleich zu heute“, fügte er hinzu. „Hinzu kommt: Es wird auch noch mehr lange, mehrtägige Hitzephasen geben, wo es auch nachts kaum mehr abkühlt. Und natürlich wird es insgesamt heißer werden.“ Das werde zu enormen Belastungen für die Menschen, die Verkehrsinfrastruktur und die Gesundheitsversorgung führen. Er mahnt daher eindringlich zu mehr Tempo beim Klimaschutz in Deutschland. Lorenz Zeck Letzte Hitzewelle: 90 Prozent mehr Eis verkauft Dass es in Deutschland rekordverdächtig wenige Klimaanlagen gibt, wurde bereits während der letzten Hitzewelle im Juni ausgiebig diskutiert. Nun haben Statistiker ausgewertet, worauf die Deutschen bei Temperaturen um die 40 Grad stattdessen setzen: Speiseeis und Wasser. In der letzten Juniwoche wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge 77 Prozent mehr stilles Wasser und 63 Prozent mehr Sprudelwasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Vom 22. bis zum 28. Juni wurden im Lebensmitteleinzelhandel zudem 90 Prozent mehr Speiseeis abgesetzt. Das seien bei allen drei Warengruppen jeweils die höchsten Absatzmengen seit Anfang 2023 gewesen. Ausgewertet wurden für die Statistik die Daten großer Supermarktketten. Auch bei anderen Getränken wurden Rekordmengen verkauft: Der Absatz von Biermischgetränken war in der letzten Juniwoche 63 Prozent höher als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Bei alkoholfreiem Bier wuchs der Absatz um 38 Prozent, bei Limonade um 34 Prozent. Das war allerdings kein neuer Rekord. Auch bei anderen Getränken wurden Rekordmengen verkauft: Der Absatz von Biermischgetränken war in der letzten Juniwoche 63 Prozent höher als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Bei alkoholfreiem Bier wuchs der Absatz um 38 Prozent, bei Limonade um 34 Prozent. Das war allerdings kein neuer Rekord.

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28. Juli
ZDF heute

Hitzewelle beginnt heute am Oberrhein

Bis zu 33 Grad am Dienstag:Hitzewelle beginnt heute am Oberrhein In Teilen Deutschlands klettert das Thermometer heute über 30 Grad. Doch das ist erst der Anfang: Am Donnerstag werden örtlich Temperaturen bis zu 39 Grad erwartet. Am Oberrhein beginnt heute die für die nächsten Tage angekündigte Hitzewelle in Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet dort bis zu 33 Grad bei viel Sonnenschein. Im Großteil des Landes geht der DWD von Höchsttemperaturen zwischen 26 und 31 Grad bei wolkenlosem Himmel aus. Nur im Norden und Nordosten ist es mit Höchsttemperaturen zwischen 20 und 27 Grad deutlich weniger heiß. Örtlich kann es dort auch regnen. Hitze und Trockenheit machen sich deutlich bemerkbar: Viele große Flüsse führen wenig Wasser, besonders Donau und Rhein. Am Pegel Kaub sank der Stand in elf Tagen von 125 auf 41 Zentimeter. 25.07.2026 | 1:34 minMeteorologe empfiehlt: In der Nacht lüften DWD-Meteorologe Markus Eifried rät dazu, in der kommenden Nacht die Fenster zu öffnen: "Die Nacht zum Mittwoch ist die letzte kühle Nacht zum Durchlüften" - mit Tiefstwerten zwischen 10 und 20 Grad. Am Mittwoch kann es dann selbst an den Küsten bis zu 30 Grad warm werden. Am Rhein sind laut DWD bis zu 38 Grad möglich. Noch heißer wird es dann am Donnerstag mit Temperaturen von bis zu 39 Grad. Gleichzeitig drohen allerdings auch kräftige Schauer und Gewitter. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zur Hitzewelle - Klimaanlage nachrüsten:Klimagerät in der Mietwohnung - was ist erlaubt?von Ebba Petzschemit Video1:31 - Richtiges Verhalten im Wald:Waldausflug im Sommer: So senken Sie das Waldbrandrisikovon Jenna Busannymit Video3:32 - Deutschlands Flüsse im Hitzestress:Wie steigende Temperaturen Rhein, Mosel und Elbe verändernvon Corinna Wirthmit Video1:36 - Schutz bei Hitzewellen:Vom Tabu zur Lösung? Deutschland und die Klimaanlagevon Thadeus Parademit Video2:54

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27. Juli
Tagesschau

Nächste Hitzephase für Deutschland kündigt sich an

Wetter in Deutschland Die nächste Hitzephase naht In Deutschland stehen wieder heiße Tage an: Bis zu 39 Grad sind im Laufe der Woche möglich - und auch die Nächte bringen wieder wenig Abkühlung. Mit der Hitze steigt auch das Risiko für Waldbrände. In Deutschland baut sich die nächste Hitzewelle auf: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für morgen im Südwesten schon bis zu 33 Grad, am Donnerstag könnten es in Franken sogar 39 Grad werden. Zwischen Norden und Süden sind morgen noch deutliche Unterschiede spürbar: Während in der Nordhälfte noch viele Wolken am Himmel sind und Schauer durch Schleswig-Holstein ziehen, zeigt sich im Süden laut DWD-Meteorologe Markus Eifried schon ein anderes Bild. Dort lösten sich teils letzte Wolken zum Tagesbeginn auf, im Südwesten störe gar keine Wolke den blauen Himmel. Bei viel Sonne dort würden bis zu 33 Grad erreicht - im Norden bleibe es bei Temperaturen um die 22 Grad deutlich kühler. Morgen Abend empfiehlt es sich, noch einmal gut durchzulüften - denn danach ist es in ganz Deutschland mit den kühlen Nächten erst einmal vorbei. Am Mittwoch selbst scheint nahezu überall die Sonne. Lediglich im Nordosten gibt es laut DWD über den ganzen Tag Wolkenfelder und an den Alpen bilden sich Quellwolken, aus denen dort auch ganz vereinzelt ein Gewitter niedergehen kann. "Es wird verbreitet heiß - im Südwesten sogar sehr heiß bis 37 Grad. Angenehmer bleibt es auf Helgoland bei 25 Grad", erklärt der Meteorologe. Am Donnerstag bis zu 39 Grad Noch einmal heißer wird es am Donnerstag. Selbst an der See werden Temperaturen bis 31 Grad erwartet, am Oberrhein und in Franken sogar 39 Grad. Im Tagesverlauf können dann auch vereinzelt kräftige Gewitter folgen. "Über das Wochenende hinaus wird es sehr warm bis heiß bleiben", sagt der Meteorologe. Mit den sommerlichen Temperaturen steigt auch das Risiko für Waldbrände. Schon am Sonntag gab etwa das Landeszentrum Wald für den Harz, das Jerichower Land und die Region Wittenberg die Warnstufe 4 an. Insgesamt gibt es fünf Warnstufen, in den übrigen Teilen des Landes gelten die Stufen 2 und 3. In den vergangenen Tagen musste die Feuerwehr wieder mehrfach ausrücken, um Flammen zu löschen. Im brandenburgischen Jüterbog breitete sich gestern ein Waldbrand auf munitionsbelastetem Gelände weiter aus. Tipps für die heißen Tage Mit jedem Grad mehr wächst auch das Gesundheitsrisiko. Für Ältere, Kinder, Schwangere und vorerkrankte Menschen ist Hitze besonders gefährlich. Und auch wenn das Durchlüften am Abend im Wochenverlauf nur noch wenig Abkühlung bringt - es gibt weitere Tipps, die helfen, gut durch die heißen Tage zu kommen. Vor dem Schlafengehen kann eine kühle - aber nicht zu kalte - Dusche helfen. Bei heißen Innenräumen helfen Ventilatoren, die Haut zu kühlen. Etwa zweieinhalb bis drei Liter sollten über den Tag verteilt getrunken werden. Ideal sind Wasser, abgekühlte Kräuter- und Früchtetees oder verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Beim Essen gilt, möglichst leichte Kost zu sich zu nehmen und mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Ausführliche Tipps für die Hitze gibt es hier:

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26. Juli
Der Spiegel

Wetter in Deutschland: Die nächste Hitzewelle steht bevor

Hochdruckgebiet »Olaf« Die nächste Hitzewelle steht bevor Mitte der Woche wird es in Deutschland wieder heiß, dann werden vielerorts Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet. Die Nacht zum Dienstag werde noch »angenehm kühl« und lade zum Durchlüften ein, sagte Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Ab Dienstag breite sich dann von Südwesten her mit dem Hochdruckgebiet »Olaf« heiße Luft über Deutschland aus. Am Dienstag liegen die Temperaturen demnach im Norden zwischen 21 und 26 Grad, im Rest des Landes klettern sie auf 26 bis 31 Grad bei viel Sonnenschein. Am Oberrhein sind bis zu 33 Grad möglich. »Bereits am Mittwoch ist es verbreitet heiß. Höchstwerte unter 30 Grad gibt es nur noch unmittelbar an den Küsten«, sagte Kernn. Laut Vorhersage liegen die Temperaturen dann zwischen 30 und 35 Grad, am Rhein bei bis zu 37 Grad. In der Nacht zu Donnerstag soll sich die Luft dann auch weniger stark abkühlen: In Ballungszentren sinken die Temperaturen laut DWD auf etwa 22 Grad, ansonsten auf 20 bis 16 Grad. Am Donnerstag seien in weiten Teilen Deutschlands Höchstwerte von mehr als 35 Grad wahrscheinlich, so Kernn. In den Nächten kühle es nur noch auf Werte zwischen 23 und 17 Grad ab. Fallen die Temperaturen zwischen 18 Uhr und 6 Uhr morgens nicht unter 20 Grad, sprechen Experten von einer tropischen Nacht. Hitze auch im Süden Europas Der Süden Europas hat bereits seit Längerem mit hohen Temperaturen zu kämpfen. Und nicht nur das: In Frankreich toben Waldbrände mit teils dramatischen Folgen für die Bevölkerung. Sie seien inzwischen nur noch »30 Kilometer von Bordeaux entfernt«, gab der französische Innenminister Laurent Nuñez bei einer Lagebesprechung des Krisenstabs bekannt. Die Behörden sprechen von einem Feuer »beispiellosen Ausmaßes«. Mehr als 1200 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Auch in Spanien ist die Lage ernst: In der Region Valencia sei eine Person in den Flammen umgekommen, teilte die Stadtverwaltung von Manises auf der Plattform X mit . Die durch die Brände um Madrid entstandenen Rauchwolken hatten sich am Freitag mit denen der Waldbrände von Bordeaux verbunden. Das war auf Satellitenbildern zu sehen, die der spanische Wetterdienst Aemet auf X veröffentlichte. Mehr dazu lesen Sie hier.

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