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Samstag, 15. August 2026
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Dax aktuell: „Fast ein Goldlöckchen-Szenario“: Dax schließt im Plus – SAP setzt Rally fort

Medienspektrum

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14. August
Tagesschau

Marktbericht: DAX tastet sich an Allzeithoch heran

Anleger greifen zu Aktien DAX tastet sich an Allzeithoch heran Der DAX startet mit einem soliden Plus in den Handel, jetzt hoffen die Anleger auf ein Rekordhoch zum Wochenschluss. Nachlassende Sorgen über die Lage an der Straße von Hormus stützen, weitere Impulse sind aber nicht in Sicht. Der DAX legt im frühen Handel um 0,7 Prozent auf 26.488 Punkte zu. Gestern war der deutsche Leitindex kaum verändert bei 26.299 Punkten aus dem Handel gegangen. Am Mittwoch hatte der DAX ein Allzeithoch bei 26.573 Punkten erreicht. Wie hoch kann es jetzt noch gehen? "Die Anleger sehen sich durch die Ergebnisse der Berichtssaison und die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft gegenüber hohen Energiepreisen in ihrer optimistischen Haltung bestärkt", sagte Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Dennoch ist über 26.500 Punkten im DAX kurzfristig der Deckel drauf." Der Markt warte auf neue Impulse. Es falle ins Auge, dass das Aktienbarometer in den letzten Handelstagen immer wieder die Marke von 26.500 Punkten angelaufen habe, ohne die Hürde nachhaltig zu überwinden, kommentieren die charttechnisch argumentierenden Experten von HSBC. "Auf diesem Niveau hat sich also eine wichtige Barriere etabliert. Positiv ausgedrückt: Der Sprung über diese Hürde würde für ein prozyklisches Kaufsignal sorgen." Die Chance auf einen weiteren Rekord noch am Freitag bleibt also. Positiv ist beispielsweise zu verbuchen, dass sich die geopolitische Lage zumindest nicht verschlechtert: "Die Aktienmärkte verzeihen die ausbleibenden Fortschritte in der Straße von Hormus weiterhin", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. "Der Glaube an eine schnelle Lösung und eine schnelle Öffnung der Straße von Hormus ist weiterhin da. An den Börsen wird die Zukunft gehandelt. Und die wird aktuell deutlich positiver gemalt als die Gegenwart." Auf Kaufsignale von der hiesigen Berichtssaison müssen die Anleger jedoch verzichten. Sie geht derzeit dem Ende zu, deshalb zieht die Beratungsgesellschaft EY eine Bilanz der Quartalsberichte der 40 DAX-Konzerne. Deutschlands größte Börsenkonzerne haben im zweiten Quartal insgesamt Rekordgeschäfte gemacht, sie steigerten ihren Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) zum Vorjahreszeitraum um fast 16 Prozent auf zusammen 52,6 Milliarden Euro. Das sei so viel wie noch nie in einem zweiten Quartal und zehn Prozent mehr als der bisherige Höchstwert von 2024, trotz Iran-Kriegs und Zollstreits mit den USA. Doch nicht alle Branchen waren erfolgreich. Die Autokonzerne verbuchten einen Umsatzrückgang um 1,2 Prozent. Der operative Gewinn brach um 12 Prozent ein. Aber: "Wer nur auf die Rekordsummen schaut, könnte meinen, die Krise sei überstanden - aber das Gegenteil ist der Fall", sagt Henrik Ahlers, Vorsitzender der Geschäftsführung bei EY. "Zum einen bleibt die Nachfrage am Heimatstandort Deutschland schwach, das Gewinn- und Umsatzwachstum findet in erster Linie im Ausland statt." Zum anderen sei die Lage in Teilen der Industrie fragil. Während die Bilanzsaison einen Blick in die Vergangenheit bietet, interessieren sich die Anleger aber vor allem für die Zukunft. Deshalb sind die aktuellen Großhandelspreise einen Blick wert. Sie werden als Indikator für die Verbraucherpreise gelesen. Steigen sie an, ist damit zu rechnen, dass auch die Preise für die Verbraucher steigen. Die Großhandelspreise legten um durchschnittlich 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Juni hatte das Plus noch bei 4,9 Prozent gelegen, nach 5,9 Prozent im Mai. "Ausschlaggebend für den Preisanstieg auch im Juli 2026 waren die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten", erklärten die Statistiker. Besonders die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe legten zu. Für Mineralölerzeugnisse wie Benzin und Diesel wurden 24,1 Prozent mehr verlangt als im Juli 2025. Sollte die Inflation wieder zulegen, könnte sich die EZB gezwungen sehen, die Leitzinsen zu erhöhen. Höhere Zinsen sind schlecht für den Aktienmarkt, da sich dann festverzinsliche Wertpapiere als Alternative zu Aktien anbieten.

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13. August
Tagesschau

Marktbericht: DAX-Rekordserie könnte sich fortsetzen

Leitindex legt zu DAX-Rekordserie könnte sich fortsetzen Starke Firmenbilanzen und die Aussicht auf einen stabilen Leitzins in den USA locken die Anleger in den Aktienmarkt. Aber Fachleute warnen: Nach der jüngsten Rally könnte bald eine Konsolidierung anstehen. Der DAX legt im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 26.434 Punkte zu. Der deutsche Leitindex war gestern mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 26.331 Punkte aus dem Handel gegangen. Zuvor hatte er jedoch ein neues Allzeithoch bei 26.573 Zählern erreicht. Anschließend nahmen Anleger Gewinne mit. "Weder Unruhen in Nahost noch Zinssorgen oder hitzebedingte Belastungen der deutschen Wirtschaft erzeugen günstigere Einstiegskurse. Immer mehr Anleger beschleicht die Angst, etwas zu verpassen", sagt Jochen Stanzl, Chefanalyst der Consorsbank. "Für den heutigen Donnerstag richtet sich die zentrale Frage darauf, ob der Leitindex seine Handelsspanne oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 26.000 Punkten nachhaltig verteidigen kann", kommentiert Frank Sohlleder, Analyst beim Broker ActivTrades. Nach Ansicht des Marktbeobachters sei aber auch eine charttechnische Konsolidierung möglich. "Eine temporäre Bereinigung nach einer derart dynamischen Rally ist markttechnisch absolut üblich und stellt den übergeordneten Aufwärtstrend vorerst nicht infrage", so Sohlleder. Die Aussichten für weitere Rekordstände in dieser Woche sind für den DAX trotzdem nicht schlecht. Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners verwies auf die Nachwirkungen des positiv aufgenommenen US-Inflationsberichts vom Mittwoch. "Eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im September wird von den Börsen jetzt zunehmend ausgepreist", sagte der Experte. "Die gestrigen Inflationsdaten haben die Börsen hier nachhaltig beruhigt." Die Terminmärkte würden die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed im September nur noch mit rund 35 Prozent einpreisen, schreibt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank. Im Jahresvergleich stiegen die US-Verbraucherpreise um 3,4 Prozent. Im Juni hatte die Inflationsrate bei 3,5 Prozent gelegen. Die Verbraucherpreise sind für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve von großer Bedeutung. Steigt die Inflation, könnten sich die Notenbanker gezwungen sehen, die Leitzinsen zu erhöhen. Die sinkende Inflationsrate deutet darauf hin, dass die Fed den Zins im September bei der nächsten Zinssitzung stabil halten könnte. Das ist für den Aktienmarkt eine gute Nachricht. Denn steigen die Zinsen, würden sich Kredite verteuern, eine Belastung für Unternehmen und Verbraucher - und damit für die Konjunktur. Auch die Kosten für den Staat, sich weiter zu verschulden, würden deutlich höher. Außerdem würden Anlagealternativen wie festverzinsliche Wertpapiere durch höhere Zinsen attraktiver für Investoren. Sie könnten sich vom Aktienmarkt abwenden und in Anleihen investieren. Für freundliche Stimmung am Markt sorgt auch die Bilanzsaison. Der Solartechnikkonzern SMA Solar präsentierte heute starke Quartalszahlen. Nach einem Verlust im Vorjahr stand in diesem Jahr ein Gewinn von mehr als 70 Millionen Euro in den Büchern. Einerseits sorgten US-Zollrückerstattungen für einen Sondereffekt. Andererseits machten auch die wegen des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Energiepreise Solaranlagen attraktiver: Die Nachfrage in der Sparte für Haus- und Gewerbeanlagen zog um fast ein Viertel an. Auch beim Industriekonzern Thyssenkrupp fällt die Bilanz positiv aus. Vor allem eine starke Stahlsparte sorgte für gute Ergebnisse und steigende Umsätze. Thyssenkrupp befindet sich derzeit im Umbau. Das Management möchte aus dem Traditionskonzern eine Finanzholding machen.

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11. August
Tagesschau

Marktbericht: Geht die Börsenrally weiter?

DAX nahe Rekordhoch Geht die Börsenrally weiter? Schwindende Hoffnungen auf eine Öffnung der Straße von Hormus haben der Wall Street Kursverluste eingebrockt. Der DAX zeigt unverändert stärke und könnte einen neuen Anlauf wagen, seine Bestmarke zu knacken. Nach dem jüngsten Rekordlauf sind Anleger zurückhaltender geworden. Gestern gab der Leitindex DAX anfängliche Gewinne wieder ab und ging kaum verändert mit 26.323 Punkten aus dem Handel. Dafür verantwortlich auch die Entwicklungen im Nahen Osten. Zuletzt wurden Hoffnungen auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus gedämpft. Vor Börsenstart erwarten Broker den DAX 0,2 Prozent im Plus. Ein gutes Gewinnwachstum der DAX-Unternehmen trotz hoher Energiepreise, "gepaart mit moderaten Bewertungen und zurückhaltender Anlegerstimmung, erzeugen ein konstruktives Umfeld für den DAX", schreibt Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Mit Blick auf den Nahostkonflikt hätten sich die Marktakteure mittlerweile "an eine Situation zwischen Hoffen und Bangen gewöhnt und sich angesichts der wechselhaften Nachrichtenlage ein dickes Fell wachsen lassen". Für US-Präsident Donald Trump jedenfalls scheint das Ringen um eine Öffnung der wichtigen Meerenge beendet zu sein. Nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde "zu 100 Prozent" von den USA kontrolliert, sagte er im Weißen Haus. Außerdem verlangte Trump vom Iran Entschädigungen für Menschen, die seiner Darstellung nach in Kriegen, bei Angriffen und Protesten getötet wurden. Die Regierung in Teheran hatte ihrerseits Entschädigungszahlungen gefordert. Angesichts der geringeren Zuversicht der Anleger in eine Lösung der Nahost-Krise stieg der Preis für Öl. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich gestern um fast sieben Prozent auf 87,91 Dollar. Auch US-Rohöl kletterte um etwa fünf Prozent auf 82,13 Dollar pro Barrel. Eine Wiedereröffnung der Ölroute durch die Meerenge könnte die Sorgen vor höheren Energiepreisen lindern. Diese schüren Inflationsängste und die Befürchtung, dass die Zentralbanken die Zinsen anheben müssten. Zinsspekulationen und die Entwicklungen in Nahost haben auch der Wall Street am Montag Kursverluste eingebrockt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 53.976 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab ebenfalls 0,1 Prozent auf 7753 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,3 Prozent auf 26.605 Punkte. Der US-Chipkonzern Nvidia will gemeinsam mit sechs großen Finanzinstituten mehr als 500 Milliarden Dollar an Kapital für den Ausbau von KI-Infrastruktur mobilisieren. Zum Projekt gehört, in großem Stil Investorengelder für Fonds zum Ausbau von Rechenzentren mit Chipsystemen von Nvidia anzulocken, teilte Nvidia mit. An der Partnerschaft beteiligen sich unter anderem die US-Großbank Goldman Sachs sowie die Investmentfirmen Apollo, Blackrock und KKR. Unklar ist, in welchem Zeitraum das Geld gesammelt werden soll. Nvidia ist der mit Abstand führende Anbieter von Chipsystemen für Training und Betrieb Künstlicher Intelligenz. Vor allem Cloud-Schwergewichte wie Amazon, Google, Microsoft und Meta stecken gerade hunderte Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren. Nvidia kaufte sich in den vergangenen Monaten zum Teil selbst bei KI-Firmen ein, die im Gegenzug die Erlöse in Technik des Chipkonzerns investieren. Diese Kreislauf-Deals werden an der Börse zum Teil mit Sorge betrachtet. Der Bremer Raumfahrtkonzern zieht am Donnerstag in den Kleinwerteindex SDAX ein. Das Familienunternehmen ersetzt dort den Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo), der vor dem Abschied von der Börse steht, wie die Deutsche-Börse-Tochter STOXX mitteilte. Der US-Stahlkonzern Worthington Steel hatte sich im Frühjahr mit einem Übernahmeangebot knapp 62 Prozent an KlöCo gesichert. Bis Mittwoch läuft noch ein Pflichtangebot, um KlöCo von der Börse nehmen zu können (Delisting).

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