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Dienstag, 21. Juli 2026
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Plattform mit Fakes und Ramsch: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Aliexpress

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20. Juli
taz (Öko & Co)

Plattform mit Fakes und Ramsch: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Aliexpress

Plattform mit Fakes und Ramsch: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Aliexpress Vieles gefälscht oder sogar gefährlich: Das chinesische Online-Kaufhaus Aliexpress muss eine hohe Strafe zahlen, weil es nicht genug gegen illegale Produkte tat. afp Gefälschte Markenkleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika: Wegen des Verkaufs illegaler Produkte hat die EU-Kommission eine Strafe in Höhe von 550 Millionen Euro gegen die chinesische Online-Handelsplattform Aliexpress verhängt. Aliexpress habe es versäumt, „wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko der Verbreitung verbotener Produkte zu verringern“, erklärte die Brüsseler Behörde am Montag. Das Unternehmen bezeichnete die Strafe als „unverhältnismäßig“. „Risiken müssen systematisch ermittelt und angegangen werden“, erklärte EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen. Die EU fordere Aliexpress dazu auf, „entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“. Brüssel wirft der Onlineplattform vor, nicht genügend Personal für die Überprüfung der Produkte beauftragt zu haben. So hätten Kontrolleure teilweise nur zehn bis 20 Sekunden Zeit, um ein Produkt zu prüfen, sagte eine hochrangige Kommissionsvertreterin. Zudem hätten die Empfehlungs- und Werbesysteme der Website den Kunden illegale Produkte angepriesen, heißt es in einer Erklärung der Behörde. Trotz der Bemühungen des Unternehmens seien Nutzern aus der EU „fast 15 Millionen verbotener Produkte“ auf der Plattform empfohlen worden, sagte ein Kommissionssprecher. Sanktionsrichtlinien gegen Händler, die illegale Produkte anboten, seien von Aliexpress „nicht angemessen durchgesetzt“ worden, kritisierte die Brüsseler Behörde weiter. Aliexpress muss bis Oktober Gegenmaßnahmen liefern Das Unternehmen erklärte, es sei mit der Entscheidung der Kommission „nicht einverstanden“. Die Strafe spiegele nicht die „erheblichen“ Verbesserungen wider, die Aliexpress bei Risikominderung und Produktsicherheit vorgenommen habe, heißt es in einer Stellungnahme. „Wir prüfen die Entscheidung sorgfältig und erwägen alle verfügbaren Optionen.“ Auf Aliexpress werden Produkte chinesischer Unternehmen verkauft, wichtigster Absatzmarkt ist die EU. Insgesamt zählt die Plattform 193 Millionen Nutzer. Das Unternehmen gehört zur Alibaba-Gruppe, deren Umsatz 2025 rund 122 Milliarden Euro betrug. Das EU-Verfahren gegen Aliexpress wurde im März 2024 eröffnet. Verstöße gegen das EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) seien bis in den Sommer 2025 festgestellt worden, erklärte die EU-Kommission. Es ist die bisher höchste Strafe unter dem DSA, das 2022 in Kraft getreten ist. Im Dezember wurde eine Strafe in Höhe von 120 Millionen Euro gegen den Onlinedienst X von US-Milliardär Elon Musk verhängt. Im Mai folgte eine Strafe gegen den asiatischen Online-Billighändler Temu in Höhe von 200 Millionen Euro. Das Gesetz erlaubt Geldstrafen von bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens. Aliexpress hat nun bis zum 20. Oktober Zeit, um einen Maßnahmenplan vorzulegen. Bei Nichtbefolgung der EU-Vorgaben drohen weitere Strafzahlungen. Der deutsche Europaabgeordnete Andreas Schwab (CDU) begrüßte die Entscheidung der Kommission als „klaren Sieg für den Verbraucherschutz und für den fairen Wettbewerb in Europa“. Das „harte Durchgreifen“ der Kommission beweise, dass das DSA „eine spürbare Hebelwirkung entfaltet“, erklärte Schwab. Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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20. Juli
Handelsblatt

Verbraucherschutz: EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress wegen Fälschungen

Verbraucherschutz: EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress wegen Fälschungen Brüssel. Die EU verhängt eine Millionenstrafe gegen den Online-Marktplatz AliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Der chinesische Online-Riese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die Europäische Kommission mitteilte. Das zum Alibaba-Konzern gehörende Unternehmen teilte zur Strafe mit: „Wir sind mit der heutigen Entscheidung und der unverhältnismäßigen Geldbuße nicht einverstanden.“ Diese spiegele die erheblichen, proaktiven Verbesserungen, die man vorgenommen habe, nicht angemessen wider. „Wir prüfen die Entscheidung sorgfältig und erwägen alle verfügbaren Optionen“, fügte AliExpress hinzu. Brüssel kritisiert fehlende Sanktionen für Händler Nach Ansicht der EU-Kommission hat das Unternehmen nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor illegalen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission zum Teil davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, heißt es in der Mitteilung. Dem Online-Riesen wird demnach auch vorgeworfen, nicht genug Personal für die Überprüfung potenziell illegaler Produkte zu haben. Die Kontrolleure haben laut EU-Kommission zu viel Arbeit. Zudem würden die rechtswidrigen Produkte sogar empfohlen oder beworben, bevor AliExpress sie von der Plattform entferne. Tests der Brüsseler Internetwächter hätten gezeigt, dass trotz der Überwachungsversuche der Firma folglich eine Vielzahl von gefälschten T-Shirts, Schuhen oder unsicherem Kinderspielzeug zirkulierten. Die Brüsseler Behörde hob dabei Fälschungen hervor, die auf der Plattform angeboten würden. Die Verkäufer solcher Produkte unterbieten nach Einschätzung der EU-Kommission seriöse Unternehmen, die in Design, Sicherheitsprüfungen und Innovation investierten. Sie zwängen diese, mit Produkten zu konkurrieren, bei denen diese Investitionen umgangen würden, teilt die EU-Kommission mit. EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen sagte, das Verhalten von AliExpress gefährde Verbraucher in Europa, aber es sei auch unfair gegenüber den Unternehmen, die sich an alle Gesetze hielten. Handelsverband: Verstöße schneller erkennen und sanktionieren Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßte die Entscheidung der EU-Kommission. „Wer europäische Regeln missachtet, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Das gelte insbesondere für große Online-Marktplätze aus Drittstaaten. „Entscheidend ist, dass Verstöße künftig schneller erkannt und konsequent sanktioniert werden.“ Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, bezeichnete die Geldbuße ein wichtiges Signal: „Unsichere und nicht-konforme Produkte gefährden Verbraucherinnen und Verbraucher und verzerren den Wettbewerb.“ Es reiche nicht aus, dass illegale Angebote schnellstmöglich gelöscht werden. Gefährliche Produkte sollten gar nicht erst angeboten werden. Asiatische Portale steigern Marktanteile auf Rekordwert Neben dem Branchenriesen Amazon Europas Zoll ist dementsprechend mit einer wachsenden Paketflut aus dem Ausland konfrontiert. Um den unerwünschten Billigimporten etwas entgegenzusetzen, wird in der EU seit diesem Monat für jedes Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro eine Abgabe in Höhe von drei Euro fällig. Rekordstrafe - aber weit unter Möglichkeiten In dem nun in einer Millionenstrafe mündenden Verfahren hat AliExpress nun bis zum 20. Oktober Zeit, einen Aktionsplan zur Nachbesserung in Brüssel vorzulegen. Sollte die EU-Kommission mit den vorgeschlagenen Maßnahmen einverstanden sein, setzt sie eine Frist, bis wann diese umgesetzt werden müssten. Ist die Behörde der Ansicht, dass AliExpress in der Sache nicht ausreichend mitarbeitet, könnte die EU auch tägliche Strafen verhängen. Das Verfahren läuft unter dem Gesetz über digitale Dienste (DSA), das seit Februar 2024 gilt und das scharfe Schwert gegen Online-Riesen sein soll. Die großen Plattformen müssen sich wegen des DSA an deutlich strengere Vorschriften halten. Ansonsten müssen sie mit empfindlichen Strafen rechnen: bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des gesamten Konzerns, in diesem Fall also Alibaba Verwandte Themen Zwar ist die Strafe für AliExpress die bisher höchste unter dem DSA. Sie liege aber trotzdem weit unter der möglichen Höchststrafe von über sieben Milliarden Euro, sagte eine EU-Beamtin. Der betrachtete Jahresumsatz des Alibaba-Konzerns lag laut Europäischer Kommission bei etwa 120 Milliarden Euro. Ende Mai 200-Millionen-Strafe gegen Temu Ähnlich wie das Verfahren gegen AliExpress mündete zuletzt auch das Verfahren gegen den chinesischen Online-Marktplatz Temu in einer Millionenstrafe. Vor knapp zwei Monaten verlangte die EU-Kommission 200 Millionen Euro vom Unternehmen - ebenfalls wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Verbraucher in der EU stießen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Temu auf illegale Artikel, hatte die Brüsseler Behörde mitgeteilt.

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20. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

AliExpress: EU verhängt Rekordstrafe gegen Onlinehändler

Chinesischer Billighändler EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress Die EU hat wegen des Verkaufs illegaler Produkte eine Millionenstrafe gegen den chinesischen Onlinemarktplatz AliExpress verhängt. Der Onlineriese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden. Das teilte die Europäische Kommission mit. Das Unternehmen, das zum Alibaba-Konzern gehört, hat demnach nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor solchen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Onlineplattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission teilweise davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, heißt es in der Mitteilung. AliExpress wird auch vorgeworfen, nicht genug Personal für die Überprüfung potenziell illegaler Produkte zu haben. Die Kontrolleure haben laut EU-Kommission zu viel Arbeit. Zudem würden die rechtswidrigen Produkte sogar empfohlen oder beworben, bevor AliExpress sie von der Plattform entferne. Tests der Brüsseler Internetwächter hätten gezeigt, dass trotz der Überwachungsversuche der Firma folglich eine Vielzahl von gefälschten T-Shirts, Schuhen oder unsicherem Kinderspielzeug zirkuliere. AliExpress zeigte sich mit der Entscheidung nicht zufrieden: »Wir sind mit der heutigen Entscheidung und der unverhältnismäßigen Geldbuße nicht einverstanden.« Diese spiegele die erheblichen, proaktiven Verbesserungen, die man vorgenommen habe, nicht angemessen wider. »Wir prüfen die Entscheidung sorgfältig und erwägen alle verfügbaren Optionen«, fügte AliExpress hinzu. AliExpress machte 2025 noch Zugeständnisse Eigentlich hatte AliExpress schon vor gut einem Jahr Zugeständnisse gemacht: Das Unternehmen wollte insbesondere gegen illegale und potenziell gefährliche Produkte wie Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel vorgehen. Damals hatte die EU-Kommission diese Zusagen der Firma zunächst akzeptiert, aber damit nicht alle ihre Kritikpunkte ausgeräumt gesehen. Nun hat AliExpress bis zum 20. Oktober Zeit, einen Aktionsplan zur Nachbesserung in Brüssel vorzulegen. Sollte die EU-Kommission mit den vorgeschlagenen Maßnahmen einverstanden sein, setzt sie eine Frist, bis wann diese umgesetzt werden müssen. Ist die Behörde der Ansicht, dass AliExpress in der Sache nicht ausreichend mitarbeitet, könnte die EU auch tägliche Strafen verhängen. - Nach kritischer Recherche zu Sexpuppen: AliExpress nimmt fragwürdigen Anbieter aus dem Angebot2 Min2 Min - 1 Min - 1 Min Das Verfahren läuft unter dem Gesetz über digitale Dienste (DSA), das seit Februar 2024 gilt und das scharfe Schwert gegen Onlineriesen sein soll. Die großen Plattformen müssen sich wegen des DSA an deutlich strengere Vorschriften halten. Ansonsten müssen sie mit empfindlichen Strafen rechnen: Bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des gesamten Konzerns, in diesem Fall also Alibaba, sind möglich. Zwar ist die Strafe für AliExpress die bisher höchste unter dem DSA. Sie liege aber trotzdem weit unter der möglichen Höchststrafe von mehr als sieben Milliarden Euro, sagte eine EU-Beamtin. Der betrachtete Jahresumsatz des Alibaba-Konzerns lag laut Europäischer Kommission bei etwa 120 Milliarden Euro.

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20. Juli
Tagesschau

EU-Kommission verhängt 550-Millionen-Strafe gegen AliExpress

Entscheidung der EU-Kommission AliExpress muss 550 Millionen Euro Strafe zahlen Zu wenig Personal, um illegale Angebote aufzuspüren, kein entschiedenes Vorgehen gegen zwielichtige Händler: Die EU-Kommission geht gegen den chinesischen Händler AliExpress vor - mit einer Rekordstrafe. Die EU-Kommission hat eine hohe Millionen-Strafe gegen den chinesischen Online-Händler AliExpress verhängt. Laut der Behörde stehen Kundinnen und Kunden in Europa vor einem großen Risiko, über die Plattform illegale - also gefährliche, giftige oder gefälschte - Produkte zu beziehen. So geht es etwa um Fake-Waren beziehungsweise illegale Imitationen bekannter Marken im Bereich Schuhe, Kleidung oder Taschen. AliExpress verstoße dabei in vielerlei Hinsicht gegen Europäische Digitalregeln, heißt es von der EU-Kommission zur Begründung der 550-Millionen-Euro-Strafe. EU: Plattform greift nicht hart genug durch AliExpress habe laut den Analysen, die das Unternehmen wie jede große Plattform der Kommission vorlegen muss, keine ausreichende Risikobewertung vorgenommen. Es gebe etwa viel zu wenig Personal, um die Überprüfung von illegalen Produkten vorzunehmen. Das System zur Erkennung und Entfernung dieser Produkte funktioniere nicht ausreichend: So zirkulierten Fälschungen, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika selbst nach ihrer Erkennung mehrere Wochen online. Nach Analysen der Kommission waren zuletzt rund sieben Millionen Produkte, die bereits als gefährlich oder als Fake-Waren gemeldet wurden, weiterhin auf der Plattform verfügbar. AliExpress setze außerdem seine Sanktionsrichtlinie für Händler, die illegale Produkte verkauften, nicht ausreichend durch: Die auffälligen Händler werden also häufig weder geblockt noch sanktioniert, sodass sie einfach weiterhin ihre illegalen Produkte anbieten können. Bereits Strafen für Temu und X Die EU-Kommission hat nun all die Mängel in einen "Aktionsplan" für AliExpress umgewandelt, den die Plattform in den nächsten Monaten umsetzen muss, um mit den Europäischen Digitalregeln konform zu gehen. Andernfalls drohten weitere Strafen. Schon jetzt ist die 550-Millionen-Euro-Strafe gegen AliExpress die höchste jemals unter dem Digital Services Act (DSA) verhängte. Zuvor waren bereits Verfahren gegen den Konkurrenten Temu und die Plattform X von Elon Musk mit einer Strafe beendet worden. Hoher Marktanteil in Deutschland Für AliExpress ist Europa inzwischen der wichtigste Markt: Gemeinsam mit den ebenfalls aus China stammenden Konkurrenten Temu und Shein wird allein in Deutschland ein Marktanteil von gut sechs Prozent erreicht. Bis zum heutigen Tag fänden sich auf diesen drei Plattformen sowie auf Amazon noch viel zu viele illegale Produkte, die europäische Verbraucher schädigen könnten, so die Experten der EU-Kommission. Es bleibt also für Brüssel noch viel zu tun.

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20. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Onlinehandel: EU verhängt 550 Millionen Euro Strafe gegen Ali Express

Die EU verhängt eine Strafe von mehr als einer halben Milliarde Euro gegen den Online-Marktplatz Ali Express wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Die chinesische Online-Handelsplattform muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die Europäische Kommission mitteilte. Das Unternehmen, das zum Alibaba-Konzern gehört, hat demnach nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor solchen Produkten zu schützen. Die Händler, die von Ali Express eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission zum Teil davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, heißt es in der Mitteilung. Dem Online-Riesen wird demnach auch vorgeworfen, nicht genug Personal für die Überprüfung potenziell illegaler Produkte zu haben. Die Kontrolleure haben laut EU-Kommission zu viel Arbeit. Zudem würden die rechtswidrigen Produkte sogar empfohlen oder beworben, bevor Ali Express sie von der Plattform entferne. Tests der Brüsseler Internetwächter hätten gezeigt, dass trotz der Überwachungsversuche der Firma folglich eine Vielzahl von gefälschten T-Shirts, Schuhen oder unsicherem Kinderspielzeug zirkulierten. Ali Express setze seriöse Unternehmen unter Kostendruck, sagt EU-Digitalkommissarin Virkkunen Die Brüsseler Behörde hob dabei Fälschungen hervor, die auf der Plattform angeboten würden. Die Verkäufer solcher Produkte unterbieten nach Einschätzung der EU-Kommission seriöse Unternehmen, die in Design, Sicherheitsprüfungen und Innovation investierten. Sie zwängen diese, mit Produkten zu konkurrieren, bei denen diese Investitionen umgangen würden, teilt die EU-Kommission mit. EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen sagte, das Verhalten von Ali Express gefährde Verbraucher in Europa, aber es sei auch unfair gegenüber den Unternehmen, die sich an alle Gesetze hielten. Ali Express gehört zu den asiatischen Online-Händlern, die auch dem deutschen Einzelhandel Sorgen bereiten. Neben dem Branchenriesen Amazon spielen Plattformen wie Temu, Shein und eben Ali Express eine wachsende Rolle in Europa. Auf die Anbieter entfielen im zweiten Quartal 5,3 Prozent der Onlinehandelsumsätze in Deutschland – ein Rekordwert, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland berichtete. Beliebt sind sie vor allem wegen ihrer niedrigen Preise. Europas Zoll ist dementsprechend mit einer wachsenden Paketflut aus dem Ausland konfrontiert. Um den unerwünschten Billigimporten etwas entgegenzusetzen, wird in der EU seit diesem Monat für jedes Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro eine Abgabe in Höhe von drei Euro fällig. Es ist eine Rekordstrafe. Doch sie hätte viel höher ausfallen können In dem nun in einer Millionenstrafe mündenden Verfahren gegen Ali Express hatte der chinesische Online-Händler eigentlich vor gut einem Jahr bereits Zugeständnisse gemacht. Das Unternehmen wollte insbesondere gegen illegale und potenziell gefährliche Produkte wie Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel vorgehen. Damals hatte die EU-Kommission diese Zusagen der Firma zunächst akzeptiert, aber damit nicht alle ihre Kritikpunkte ausgeräumt gesehen. Nun hat Ali Express bis zum 20. Oktober Zeit, einen Aktionsplan zur Nachbesserung in Brüssel vorzulegen. Sollte die EU-Kommission mit den vorgeschlagenen Maßnahmen einverstanden sein, setzt sie eine Frist, bis wann diese umgesetzt werden müssten. Ist die Brüsseler Behörde der Ansicht, dass Ali Express in der Sache nicht ausreichend mitarbeitet, könnte die EU auch tägliche Strafen verhängen. Das Verfahren läuft unter dem Gesetz über digitale Dienste (DSA), das seit Februar 2024 gilt und das scharfe Schwert gegen Online-Riesen sein soll. Die großen Plattformen müssen sich wegen des DSA an deutlich strengere Vorschriften halten. Ansonsten müssen sie mit empfindlichen Strafen rechnen: bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des gesamten Konzerns, in diesem Fall also Alibaba, sind möglich. Zwar ist die Strafe für Ali Express die bisher höchste unter dem DSA. Sie liege aber trotzdem weit unter der möglichen Höchststrafe von mehr als sieben Milliarden Euro, sagte eine EU-Beamtin der dpa. Der betrachtete Jahresumsatz des Alibaba-Konzerns lag laut Europäischer Kommission bei etwa 120 Milliarden Euro. Ähnlich wie das Verfahren gegen Ali Express mündete zuletzt auch das Verfahren gegen den chinesischen Online-Marktplatz Temu in einer Millionenstrafe. Vor knapp zwei Monaten verlangte die EU-Kommission 200 Millionen Euro vom Unternehmen – ebenfalls wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Verbraucher in der EU stießen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Temu auf illegale Artikel, hatte die Brüsseler Behörde mitgeteilt.

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20. Juli
Wirtschaftswoche

Verbraucherschutz: EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress wegen Fälschungen

Verbraucherschutz: EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress wegen Fälschungen Die EU verhängt eine Millionenstrafe gegen den Online-Marktplatz AliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Der chinesische Online-Riese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die Europäische Kommission mitteilte. Das Unternehmen, das zum Alibaba-Konzern gehört, hat demnach nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor solchen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission zum Teil davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, heißt es in der Mitteilung. Dem Online-Riesen wird demnach auch vorgeworfen, nicht genug Personal für die Überprüfung potenziell illegaler Produkte zu haben. Die Kontrolleure haben laut EU-Kommission zu viel Arbeit. Zudem würden die rechtswidrigen Produkte sogar empfohlen oder beworben, bevor AliExpress sie von der Plattform entferne. Tests der Brüsseler Internetwächter hätten gezeigt, dass trotz der Überwachungsversuche der Firma folglich eine Vielzahl von gefälschten T-Shirts, Schuhen oder unsicherem Kinderspielzeug zirkulierten. EU: Fälschungen auf AliExpress besonderes Problem Die Brüsseler Behörde hob dabei Fälschungen hervor, die auf der Plattform angeboten würden. Die Verkäufer solcher Produkte unterbieten nach Einschätzung der EU-Kommission seriöse Unternehmen, die in Design, Sicherheitsprüfungen und Innovation investierten. Sie zwängen diese, mit Produkten zu konkurrieren, bei denen diese Investitionen umgangen würden, teilt die EU-Kommission mit. EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen sagte, das Verhalten von AliExpress gefährde Verbraucher in Europa, aber es sei auch unfair gegenüber den Unternehmen, die sich an alle Gesetze hielten. AliExpress gehört zu den asiatischen Online-Händlern, die auch dem deutschen Einzelhandel Sorgen bereiten. Neben dem Branchenriesen Amazon Europas Zoll ist dementsprechend mit einer wachsenden Paketflut aus dem Ausland konfrontiert. Um den unerwünschten Billigimporten etwas entgegenzusetzen, wird in der EU seit diesem Monat für jedes Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro eine Abgabe in Höhe von drei Euro fällig. AliExpress machte 2025 Zugeständnisse In dem nun in einer Millionenstrafe mündenden Verfahren gegen AliExpress hatte der chinesische Online-Händler eigentlich vor gut einem Jahr bereits Zugeständnisse gemacht. Das Unternehmen wollte insbesondere gegen illegale und potenziell gefährliche Produkte wie Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel vorgehen. Damals hatte die EU-Kommission diese Zusagen der Firma zunächst akzeptiert, aber damit nicht alle ihre Kritikpunkte ausgeräumt gesehen. Nun hat AliExpress bis zum 20. Oktober Zeit, einen Aktionsplan zur Nachbesserung in Brüssel vorzulegen. Sollte die EU-Kommission mit den vorgeschlagenen Maßnahmen einverstanden sein, setzt sie eine Frist, bis wann diese umgesetzt werden müssten. Ist die Brüsseler Behörde der Ansicht, dass AliExpress in der Sache nicht ausreichend mitarbeitet, könnte die EU auch tägliche Strafen verhängen. Rekordstrafe – aber weit unter Möglichkeiten Das Verfahren läuft unter dem Gesetz über digitale Dienste (DSA), das seit Februar 2024 gilt und das scharfe Schwert gegen Online-Riesen sein soll. Die großen Plattformen müssen sich wegen des DSA an deutlich strengere Vorschriften halten. Ansonsten müssen sie mit empfindlichen Strafen rechnen: bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des gesamten Konzerns, in diesem Fall also Alibaba Zwar ist die Strafe für AliExpress die bisher höchste unter dem DSA. Sie liege aber trotzdem weit unter der möglichen Höchststrafe von über sieben Milliarden Euro, sagte eine EU-Beamte. Der betrachtete Jahresumsatz des Alibaba-Konzerns lag laut Europäischer Kommission bei etwa 120 Milliarden Euro. Ende Mai 200-Millionen-Strafe gegen Temu Ähnlich wie das Verfahren gegen AliExpress mündete zuletzt auch das Verfahren gegen den chinesischen Online-Marktplatz Temu in einer Millionenstrafe. Vor knapp zwei Monaten verlangte die EU-Kommission 200 Millionen Euro vom Unternehmen – ebenfalls wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Verbraucher in der EU stießen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Temu auf illegale Artikel, hatte die Brüsseler Behörde mitgeteilt. Lesen Sie auch: EU versucht einen vorsichtigen Kurswechsel gegenüber China

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20. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Gefälschte Waren: 550 Millionen Euro Strafe für Ali-Express

Gefälschte Waren : 550 Millionen Euro Strafe für Ali-Express Der chinesische Onlinehändler Ali-Express muss für den Verkauf illegaler Produkte büßen – mit einer Geldstrafe, die Brüssel nach dem entsprechenden Gesetz in dieser Höhe so noch nie verhängt hat. Der Verkauf illegaler Produkte auf seiner Plattform kommt dem chinesischen Onlinehändler Ali-Express teuer zu stehen. Das Unternehmen muss eine Strafe von 550 Millionen Euro bezahlen, weil es gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste (DSA) verstoßen hat. Das hat die Europäische Kommission am Montag entschieden. Es ist die bisher höchste Buße, die Brüssel seit der Anwendung des DSA 2024 verhängt hat. Nach Einschätzung der Kommission hat Ali-Express zu wenig getan, um die Verbreitung illegaler Produkte auf seiner Plattform zu verhindern. Es habe nicht genügend Kontrollpersonal eingestellt. Die Algorithmen der Plattform seien so eingestellt gewesen, dass sie illegale Produkte empfohlen hätten. Dabei ging es von Produktfälschungen über unsicheres Spielzeug bis hin zu gefährlichen Kosmetika. Viele illegale Produkte seien auch nach der Entdeckung noch mehrere Wochen lang online geblieben, hebt die Kommission weiter hervor. Die vorgesehenen Strafen für den Verkauf illegaler Produkte seien nicht durchgesetzt worden. Wer beim Verkauf illegaler Produkte erwischt worden sei, habe weiter auf Ali-Express aktiv sein können, heißt es weiter. Virkkunen: Größe des Unternehmens keine Entschuldigung Die Verbreitung von gefälschter Markenkleidung, unsicherem Spielzeug, gefährlichen Kosmetika und anderen illegalen und schädlichen Produkten sei auch im Onlineshopping nicht unvermeidbar, sagte die zuständige Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen. „Es ist ein Versäumnis von Ali-Express.“ Die Größe des Unternehmens sei keine Entschuldigung. Risiken müssten systematisch ermittelt und angegangen werden, um sicherzustellen, dass Verbraucher sicher online einkaufen könnten. Die Europäische Kommission hatte das Verfahren gegen Ali-Express im März 2024 eröffnet. Einen Teil der damals erhobenen Vorwürfe der Kommission hat Ali-Express adressiert. Das Unternehmen erzielte darüber im Juni vergangenen Jahres eine Einigung mit der Kommission. Was Ali-Express unternimmt, um die Gefahr der Verbreitung illegaler Produkte zu bewerten und einzudämmen, fällt allerdings nicht darunter. Hier hat Ali-Express nun bis zum 20. Oktober Zeit, um einen Aktionsplan vorzulegen, wie es eben das verbessern will. Kommt das Unternehmen dem nicht nach, kann die Kommission Zwangsgelder verhängen. Ali-Express teilte mit, es sei mit der Entscheidung der Kommission „nicht einverstanden“. Die Strafe spiegele die „erheblichen“ Verbesserungen nicht wider, die das Unternehmen bei Risikominderung und Produktsicherheit gemacht habe, heißt es in einer Stellungnahme. „Wir prüfen die Entscheidung sorgfältig und erwägen alle verfügbaren Optionen.“ Die Strafe gegen Ali-Express ist nicht die erste der EU gegen eine chinesische Plattform wegen der Verbreitung illegaler Produkte. Die Kommission hatte vor einigen Wochen schon eine Strafe von 200 Millionen Euro gegen den Onlinemarktplatz Temu verhängt. Auch in diesem Fall hießen die Vorwürfe, dass Temu nicht genug getan habe, um Risiken und mögliche Schäden für Verbraucher ordnungsgemäß zu bewerten. Im Dezember vergangenen Jahres hatte die Kommission außerdem auf Basis des DSA eine Strafe gegen die Plattform X von 120 Millionen Euro verhängt. In dem Fall ging es unter anderem um die blauen Haken auf X: Sie erweckten den Eindruck, dass die so gekennzeichneten Accounts verifiziert seien, kritisierte die Kommission damals.

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20. Juli
ZDF heute

EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen AliExpress

Online-Plattform:EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen AliExpress Die EU verhängt eine Strafe von 550 Millionen Euro gegen AliExpress. Gefährliche und gefälschte Produkte blieben wochenlang auf der Plattform - damit soll nun Schluss sein. Die EU verhängt eine Millionenstrafe gegen den Online-Marktplatz AliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Der chinesische Online-Riese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die Europäische Kommission mitteilte.  Das Unternehmen, das zum Alibaba-Konzern gehört, hat demnach nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor solchen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission zum Teil davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, heißt es in der Mitteilung.  Gefälschte T-Shirts und unsicheres Spielzeug Dem Online-Riesen wird demnach auch vorgeworfen, nicht genug Personal für die Überprüfung potenziell illegaler Produkte zu haben. Die Kontrolleure haben laut EU-Kommission zu viel Arbeit. Zudem würden die rechtswidrigen Produkte sogar empfohlen oder beworben, bevor AliExpress sie von der Plattform entferne. Tests der Brüsseler Internetwächter hätten gezeigt, dass trotz der Überwachungsversuche der Firma folglich eine Vielzahl von gefälschten T-Shirts, Schuhen oder unsicherem Kinderspielzeug zirkulierten. AliExpress gehört zu den asiatischen Online-Händlern, die auch dem deutschen Einzelhandel Sorgen bereiten. Neben dem Branchenriesen Amazon spielen Plattformen wie Temu, Shein und eben AliExpress eine wachsende Rolle in Europa. Auf die Anbieter entfielen im zweiten Quartal 5,3 Prozent der Onlinehandelsumsätze in Deutschland - ein Rekordwert, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland berichtete. Beliebt sind sie vor allem wegen ihrer niedrigen Preise. Europas Zoll ist dementsprechend mit einer wachsenden Paketflut aus dem Ausland konfrontiert. Um den unerwünschten Billigimporten etwas entgegenzusetzen, wird in der EU seit diesem Monat für jedes Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro eine Abgabe in Höhe von drei Euro fällig. Bisher konnten Bestellungen bis 150 Euro zollfrei in die EU gelangen. Damit ist jetzt Schluss – die EU will damit die Paketflut von Temu, Shein & Co. eindämmen. ZDFheute live ordnet ein. 01.07.2026 | 13:05 minAliExpress muss bis zum 20. Oktober nachbessern In dem nun in einer Millionenstrafe mündenden Verfahren gegen AliExpress hatte der chinesische Online-Händler eigentlich vor gut einem Jahr bereits Zugeständnisse gemacht. Das Unternehmen wollte insbesondere gegen illegale und potenziell gefährliche Produkte wie Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel vorgehen. Damals hatte die EU-Kommission diese Zusagen der Firma zunächst akzeptiert, aber damit nicht alle ihre Kritikpunkte ausgeräumt gesehen. Nun hat AliExpress bis zum 20. Oktober Zeit, einen Aktionsplan zur Nachbesserung in Brüssel vorzulegen. Sollte die EU-Kommission mit den vorgeschlagenen Maßnahmen einverstanden sein, setzt sie eine Frist, bis wann diese umgesetzt werden müssten. Ist die Brüsseler Behörde der Ansicht, dass AliExpress in der Sache nicht ausreichend mitarbeitet, könnte die EU auch tägliche Strafen verhängen. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zur EU - Reisen werden einfacher:Keine Grenzkontrollen mehr zwischen Gibraltar und SpanienBrigitte Müller, Gibraltarmit Video2:13 - Vorschlag im US-Zollstreit:USA: Stahlzölle runter, wenn die EU Digitalgesetze lockertmit Video1:36 - FAQ - Klage Österreichs abgewiesen:Gas und Atomkraft gelten in EU weiter als grün

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