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Montag, 23. März 2026
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Werder zieht die Reißleine und entlässt Trainer Steffen

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1. Februar
ZDF heute

Werder zieht die Reißleine und entlässt Trainer Steffen

Nach Talfahrt in der Bundesliga:Werder zieht die Reißleine und entlässt Trainer Steffen Werder Bremen taumelt in der Bundesliga immer weiter in Richtung der Abstiegsränge. Nun zieht der Klub die Konsequenzen und trennt sich von Trainer Horst Steffen. Nach nur sieben Monaten hat sich Werder Bremen von Trainer Horst Steffen getrennt. Der Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga reagierte auf die Negativserie von zehn Spielen ohne Sieg. Nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch einen Punkt. Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird. Clemens Fritz, Sport-Geschäftsführer bei Werder Bremen Die Entscheidung falle schwer, "gerade weil wir Horst sehr schätzen. Aber sie ist das Ergebnis aus der Analyse der sportlichen Situation und den Gesprächen, die wir zuletzt geführt haben. Daher haben wir entschieden, Horst freizustellen", erklärte Fritz. Der Höhenflug der TSG 1899 Hoffenheim hält an. Gegen Bremen gewannen die Sinsheimer das Nachholspiel des 16. Spieltags, obwohl sie das Spiel nur zu zehnt beendeten. 28.01.2026 | 6:21 minCo-Trainer Duarte und Groß übernehmen vorerst Als Interimslösung werden vorerst die beiden Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß einspringen. "Wir sind intensiv auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und werden uns die nötige Zeit nehmen, um die für Werder beste Lösung zu finden", so Fritz. Interne Lösungen wie Frauen-Trainerin Friederike Kromp oder U19-Coach Cedric Makiadi schloss der Sportchef dabei aus. "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir einen neuen Impuls, eine neue Energie und ein Stück weit auch eine neue Ansprache brauchen, um uns aus dieser Situation herauszuziehen." Steffen kam vor der Saison aus Elversberg Die Bremer hatten Steffen erst vor dieser Saison als Nachfolger des heutigen Leipzig-Trainers Ole Werner von der SV Elversberg verpflichtet. Provinz-Klub, Stürmer-Schmiede, Top-Verein der 2. Liga: Die Entwicklung der SV Elversberg ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Kann dieser Weg die SVE sogar in die Bundesliga führen? 15.01.2026 | 16:31 minMit dem Überraschungsteam aus dem Saarland war Steffen in der Vorsaison um ein Haar der Aufstieg in die Bundesliga gelungen. Auch in Bremen legte der Trainer einen ordentlichen Start hin. Doch zuletzt ging fast gar nichts mehr, von Platz neun nach zwölf Spieltagen rauschte Werder auf Rang 15 ab. Zusammenfassungen und Highlights der Fußball-Bundesliga und ausgewählter Spiele der 2. Bundesliga finden Sie immer montags ab 0:00 Uhr bei sportstudio.de.

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1. Februar
taz (Öko & Co)

Trainerentlassung bei Werder Bremen: Das Ende der Geduld

Trainerentlassung bei Werder Bremen: Das Ende der Geduld Werder Bremen stellt nach dem zehnten sieglosen Spiel und dem Absturz auf Platz 15 Trainer Steffen frei. Die Probleme beim Traditionsclub stecken tiefer. Wer etwas von den Sprachcodes im Profifußball versteht, konnte gestern Abend davon ausgehen, dass Horst Steffen das Sonntags-Training nicht mehr leiten wird. Auf dessen Zukunft angesprochen, sagte Werders Sport-Vorstand Clemens Fritz unmittelbar nach dem Abpfiff des Spiels gegen Borussia Mönchengladbach: „Es ist wichtig, dass wir das erst mal sacken lassen, in uns gehen und intern auch sprechen.“ Die Anzahl der Trainer, die nach solchen Aussagen im Amt bleiben, ist kaum messbar. Schon vor dem Spiel war klar gewesen, dass das Spiel für Steffen Endspielcharakter haben würde. Leichte Zweifel an der Entscheidung der Werder-Führung hatte nur noch der Kunstschuss des kurz zuvor eingewechselte Keke Topp zum 1:1 in der 94. Minute aufkommen lassen. „Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird“, sagte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz nun am Sonntagmittag Das Spiel gegen Mönchengladbach zeigte ein ähnliches Bild wie viele vorherige: eine bemühte Mannschaft, die viel initiiert, der aber aufgrund technischer Mängel wenig gelingt. Das sah im vermeintlich goldenen Herbst, in dem sich Werder durch einige knappe Siege bis auf Platz acht vorspielte, nicht viel anders aus, aber damals zog Werder die engen Spiele durch Einzelaktionen mehrfach auf seine Seite. Ein Abschied, der weh tut Der Abschied von Steffen wird vielen im Verein und in der Stadt weh tun. Es war bewundernswert, wie freundlich und ausgeglichen er all die Unbilden wegmoderierte, mit denen er seit Amtsantritt zu kämpfen hatte – schwere Verletzungen von Leistungsträgern, späte Neuzugänge, ein Sammelsurium aus Leihspielern vom internationalen Markt – bis hin zum vermeintlichen Heilsbringer Victor Boniface, dessen Werder-Zeit als Posse endete und eine bittere Wahrheit offenbarte: Topscorer Marvin Ducksch ist verkauft worden, ohne annähernd gleichwertigen Ersatz parat zu haben. Steffen versuchte viel, stellte von Vierer-auf Dreierkette zurück, setzte mal auf Kombinationen, mal auf lange Bälle, wechselte oft die Offensivformation. Und er erreichte zumindest eines der gesetzten Ziele: Es sei „sehr gut gelungen, den Kader zu verjüngen“ und mit Spielern wie Karim Coulibaly, Mio Backhaus und Patrice Covic neue Werte zu schaffen, sagte Aufsichtsratschef Hubertus-Hess Grunewald noch am Freitag in der Deichstube. Das reichte den Fans schon länger nicht mehr. „Die Geduld ist nicht grenzenlos“, prangte am Samstag auf einem Transparent in der Ostkurve, wo sonst eher politische Statements dominieren. „Das Schöngerede muss jetzt enden.“ Und eine Online-Petition fordert eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einem Ziel: „Bewertung der Amtsführung von C. Fritz“. Diese Aktionen sind als Versuch zu werten, etwas Bewegung in die trügerische Ruhe zu bringen, die nicht nur Horst Steffen ausstrahlte, sondern längst in die DNA des ganzen Clubs eingegangen ist. Das ruhige Arbeiten hat dem Rest der Republik über Jahrzehnte Bewunderung abgenötigt, wird aber zum Selbstzweck, wenn sie nicht der Qualität der Entscheidungen dient. Das scheint Ex-Trainer Ole Werner gespürt zu haben, als er im letzten Frühjahr seinen Vertrag nicht verlängerte. Fehlende Impulse Werder hat seit über einem Jahrzehnt für verantwortliche Positionen wie Aufsichtsrat, Geschäftsführer, Sportvorstand, Sportdirektor und Trainer niemanden mehr verpflichtet, der vorher schon einmal in der gleichen Position in der ersten Liga gearbeitet hat. Das sind oder waren alles gute Leute und nicht wenige von ihnen profitieren heute noch von ihrer Lehrzeit bei Werder. Es ist auch eine große Stärke, den eigenen Leuten zu vertrauen und sie zu fördern. Aber fehlende Impulse von außen – und zwar auf der höchstmöglichen professionellen Ebene – höhlen auf Dauer jede Organisation aus. „Einen neuen Impuls, neue Energie, neue Ansprache“ erhofft sich Clemens Fritz jetzt vom neuen Trainer. Das ist der branchenübliche Code, wenn man noch nichts Genaues sagen will. Erstmal sollen die Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß das Training leiten, nicht ausgeschlossen, dass sie beim nächsten Spiel in Freiburg auf der Bank sitzen. Man kann nur hoffen, dass die Werder-Verantwortlichen genauer wissen, was und wen sie jetzt im Abstiegskampf wollen. Ohne einen klaren Plan in der Tasche wäre die Steffen-Entlassung purer Aktionismus – und der ist genauso gefährlich wie trügerische Ruhe. Gemeinsam für freie Presse Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. 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1. Februar
ZDF heute

Bremen und Gladbach treten auf der Stelle

Bundesliga:Bremen und Gladbach treten auf der Stelle von Adrian von der Groeben Werder Bremen hat eine Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach zwar noch abgewendet - das 1:1 ist trotzdem zu wenig. Werder-Coach Steffen wurde am Tag nach dem Spiel entlassen. Immerhin ein Pünktchen, aber auch kein Befreiungsschlag: Werder Bremen steckt in der Bundesliga weiter in der Krise. Der Traditionsklub kam nach einer erneut mauen Vorstellung gegen Borussia Mönchengladbach nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Damit wartet Werder nun schon seit zehn Spielen auf einen Sieg - so lange wie nie seit dem Wiederaufstieg 2022. Trainer Horst Steffen wurde am Tag nach der Partie entlassen. Werder-Coach Steffen entlassen Keke Topp (90.+4) verhinderte mit dem verdienten Ausgleich immerhin eine Niederlage für die Bremer, die in der Schlussphase mit dem Mut der Verzweiflung anrannten. Haris Tabakovic hatte die Gladbacher praktisch aus dem Nichts nach einem Konter in Führung gebracht (61.). Die Aufstellungen: SV Werder Bremen: Backhaus - Malatini (75. Schmidt), Friedl, Coulibaly - Sugawara (62. Grüll), Lynen, Deman - Schmid, Stage - Njinmah (64. Milosevic), Mbangula (88. Topp). Trainer: Horst Steffen Borussia Mönchengladbach: Nicolas - Sander (69. Friedrich), Elvedi, Chiarodia - Scally (84. Castrop), Engelhardt, Netz - Reitz, Neuhaus (57. Stöger) - Honorat, Tabakovic (84. Machino). Trainer: Eugen Polanski Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

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