Themen
lage

Donnerstag, 30. Juli 2026
Zurück zur Übersicht

US-Börsen: Microsoft stärkt den Tech-Sektor – Konjunkturdaten an der Wall Street im Blick

Medienspektrum

Links Mitte Rechts
30. Juli
Handelsblatt

US-Börsen: Microsoft stärkt den Tech-Sektor – Konjunkturdaten an der Wall Street im Blick

Microsoft stärkt den Tech-Sektor – Konjunkturdaten im Blick New York. Nach der wie erwartet ausgefallenen Leitzinsentscheidung der US-Notenbank sowie Licht und Schatten von den Quartalsbilanzen von Microsoft - Der Dow Jones, der die Standardwerte abbildet, steigt um 0,7 Prozent auf 51.935 Punkte. - Der breiter gefasste S&P 500 gewinnt 1,1 Prozent und steigt um 7.399 Punkte. - Der Tech-Index Nasdaq Composite liegt 2,3 Prozent höher bei 24.998 Zählern. Der Nasdaq 100 steigt um 2,8 Prozent. Microsoft legt rund 15 Prozent zu. Die Cloud-Sparte Azure wuchs mit der schnellsten Rate seit vier Jahren – und das Unternehmen hielt gleichzeitig die Ausgaben im Rahmen des Prognostizierten. Genau das ist es, was Händler derzeit suchen: KI-Investitionen, die sich in Umsatz verwandeln, ohne die Bilanz zu überlasten. „Wir haben gesehen, dass die Hyperscaler, die mehr ausgeben wollten, ohne dies mit Gewinnen zu untermauern, bestraft wurden“, sagte Rory McPherson von Magnus Financial Discretionary Management. Nach Börsenschluss berichten Amazon und Apple. Meta bestraft, Samsung belohnt – Chips bleiben solide Das Gegenstück zu Microsoft lieferte Meta: Die Aktie fällt um rund neun Prozent nach einer enttäuschenden Umsatzprognose. Investoren werten es als Warnsignal für Unternehmen, die KI-Ausgaben massiv hochfahren, ohne den Mehrwert klar zu kommunizieren. Einen Ausreißer nach oben lieferte Samsung

Artikel lesen
30. Juli
Handelsblatt

Wall Street: Microsoft rettet den KI-Trade, Meta unter Druck

Wall Street: Microsoft rettet den KI-Trade, Meta unter Druck Die Wall Street startet nach dem schwachen Vortag mit einer kräftigen Erholung, mit Rückenwind vor allem durch Microsoft. Der Softwarekonzern übertraf die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn deutlich, Azure wuchs mit 43 Prozent stärker als erwartet und überschritt erstmals die Marke von 100 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz. Zudem überraschte Microsoft mit einem robusten Ausblick und signalisierte trotz unverändert hoher Investitionen keine weitere Ausweitung der KI-Ausgaben. Genau das kommt an der Börse gut an, nachdem zuletzt die Sorge vor einer unkontrollierten Ausgabenflut im KI-Sektor zugenommen hatte. Meta zeigt dagegen die Kehrseite des KI-Booms. Zwar stieg der Umsatz um 28 Prozent, doch die Gewinne blieben wegen eines Anstiegs der Kosten um 55 Prozent hinter den Erwartungen zurück. Der freie Cashflow brach auf 784 Millionen US-Dollar ein, den niedrigsten Wert seit 2022. Mark Zuckerberg bekräftigte die langfristige KI-Strategie, dämpfte aber Spekulationen über eine Vermietung überschüssiger Rechenkapazitäten. Insgesamt bleibt damit die zentrale Frage für die Wall Street bestehen: Wann beginnen sich die gewaltigen KI-Investitionen auszuzahlen? Bei weiteren Ergebnissen überzeugten Starbucks, Fortinet, Lam Research und Robinhood mit teils deutlich besseren Zahlen und angehobenen Ausblicken. Chipotle meldete ein solides Quartal und erhöhte die Prognose für das vergleichbare Umsatzwachstum, während Arm trotz guter Zahlen und eines ordentlichen Ausblicks unter hohen Erwartungen litt. Qualcomm enttäuschte dagegen mit schwächeren Margen und einem vorsichtigen Gewinnziel für das laufende Quartal. Auch Carvana blieb trotz höherer Umsätze bei den Margen hinter den Erwartungen zurück, während Bristol Myers Squibb, Cigna, KKR und L3Harris mit starken Ergebnissen und verbesserten Jahreszielen positiv auffielen. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum

Artikel lesen
30. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Softwarekonzern: Microsoft macht Fortschritte mit KI-Geschäften

Softwarekonzern : Microsoft macht Fortschritte mit KI-Geschäften Der Softwarekonzern liefert mit seinen Geschäftsergebnissen Hinweise, dass sich die hohen Investitionen in KI-Infrastrukturen auszahlen. Aber er hat im Moment auch ein Sorgenkind. Mit seinen jetzt vorgelegten Quartalsergebnissen hat Microsoft die Börse aber überzeugt. Der Aktienkurs stieg am Donnerstag zeitweise um mehr als neun Prozent. Die Börsenreaktion fiel somit ganz anders aus als auf die Zahlen von Meta und dem Google-Mutterkonzern Alphabet, deren Aktien nach der Vorlage von Zahlen deutlich an Wert verloren. Microsoft hat jetzt mehrere Hinweise dafür geliefert, dass der Konzern Fortschritte mit seinen KI-Initiativen macht und somit die hohen Investitionen rechtfertigen kann. Im Geschäft mit Azure, der Plattform für Cloud-Computing, mit der Microsoft auch eine Reihe von KI-Anwendungen bereitstellt, gab es ein Umsatzwachstum von 43 Prozent. Das war besser als erwartet und lag auch über dem Plus von 40 Prozent im vorangegangenen Quartal. Im ganzen Geschäftsjahr 2025/2026, das am 30. Juni zu Ende ging, brachte Azure erstmals einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Dollar ein. Finanzchefin Amy Hood sagte in einer Telefonkonferenz, die Nachfrage in diesem Geschäft übersteige die verfügbaren Kapazitäten. Copilot mit rasantem Wachstum Microsoft ist, gemessen am Umsatz im Markt für Cloud-Computing, die Nummer zwei hinter Amazon Web Services, einer Sparte des Onlinehändlers. Google liegt auf dem dritten Rang, macht aber schnell Boden gut, im jüngsten Quartal stieg der Umsatz der Cloud-Sparte um mehr als 80 Prozent auf fast 25 Milliarden Dollar. Rasantes Wachstum meldete Microsoft auch für Copilot, den KI-Assistenten seiner Bürosoftware Microsoft 365. Dieses Produkt habe jetzt 30 Millionen zahlende Nutzer. Vor drei Monaten war noch von 20 Millionen die Rede. Insgesamt meldete Microsoft für das abgelaufene Quartal ein Umsatzplus von 18 Prozent auf 90,0 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 87,6 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn stieg um 31 Prozent auf 35,8 Milliarden Dollar. Dazu trug ein Wertzuwachs von Microsofts Beteiligung am KI-Unternehmen Anthropic bei. Microsoft hat eine enge Verbindung zu Open AI und hält einen Anteil von 27 Prozent am Entwickler von ChatGPT. Im vergangenen Herbst kündigte der Konzern aber auch ein Bündnis mit dem Wettbewerber Anthropic an. Trotz der insgesamt besser als erwarteten Ergebnisse hat Microsoft derzeit auch ein Sorgenkind: Im Geschäft mit der Videospielekonsole Xbox und zugehörigen Inhalten fiel der Umsatz um zehn Prozent. Vor wenigen Wochen kündigte Microsoft an, 3200 Arbeitsplätze in der Sparte abzubauen. Xbox-Chefin Asha Sharma gab in einer Nachricht an die Mitarbeiter zu, das Geschäft sei heute „nicht gesund“.

Artikel lesen
30. Juli
Wirtschaftswoche

Jahresgewinne: Microsoft legt stärker zu als erwartet – Aktie zieht nachbörslich an

Jahresgewinne: Microsoft legt stärker zu als erwartet – Aktie zieht nachbörslich an Microsoft Finanzchefin Amy Hood signalisierte zugleich in einer Telefonkonferenz mit Analysten, dass der Konzern seine Investitionen in KI-Infrastruktur zähmen wolle, statt sie wie andere Tech-Konzerne weiter zu erhöhen. Das hörten die Anleger gern: Die im bisherigen Jahresverlauf schlecht gelaufene Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um knapp acht Prozent zu. Im vergangenen Quartal stiegen die Kapitalausgaben um 70 Prozent auf 41 Milliarden Dollar. Zugleich sagte Hood, dass für das gesamte laufende Geschäftsjahr eher eine Investitionssumme von rund 175 Milliarden Dollar herauskommen werde, statt der zuvor in Aussicht gestellten bis zu 190 Milliarden Dollar. Microsoft steckt wie etwa auch der Facebook-Konzern Meta und Amazon Dutzende Milliarden Dollar in den Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Laut Firmenchef Satya Nadella kommt der Konzern inzwischen auf mehr als 30 Millionen zahlende Nutzer seines KI-Angebots Microsoft 365 Copilot. Drei Monate zuvor waren es noch rund zehn Millionen weniger gewesen. In den zwölf Monaten bis Ende Juni sei der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 332 Milliarden Dollar (290 Mrd. Euro) nach oben geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Redmond mit. Operativ verdiente der Konzern 155 Milliarden Dollar und damit gut ein Fünftel mehr. Unter dem Strich zog der Gewinn um fast ein Drittel auf knapp 134 Milliarden Dollar an. Wegen des anhaltenden KI-Booms gehen Analysten davon aus, dass bei den großen Technologiewerten sowohl die Erlöse als auch die Gewinne kräftig anziehen. So erwarten die von Bloomberg befragten Experten bei Microsoft im Geschäftsjahr 2028/29 (30. Juni 2029) einen Umsatz von fast 550 Milliarden Dollar sowie einen Überschuss von rund 200 Milliarden Dollar. Dem Chiphersteller Nvidia, dessen Produkte die Grundlage für eine gut funktionierende KI-Infrastruktur sind, trauen die Experten in den zwölf Monaten bis Ende Januar 2030 (Geschäftsjahr 2029/30) einen Umsatz von fast 750 Milliarden Euro zu. Der Gewinn soll von 120 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr auf mehr als 400 Milliarden Dollar steigen.

Artikel lesen
© 2026 Themenlage