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Samstag, 15. August 2026
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Ernteausfälle - Landwirtschaftsminister Rainer: Entscheidung über Hilfen Ende August

Medienspektrum

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14. August
Deutschlandfunk

Ernteausfälle - Landwirtschaftsminister Rainer: Entscheidung über Hilfen Ende August

Mit Blick auf mögliche Hilfen erklärte Rainer, wie groß das Ausmaß des Schadens tatsächlich sei, werde man Ende August auf Grundlage der amtlichen Erntedaten bewerten und dann gemeinsam mit den Ländern die notwendigen Schritte auf den Weg bringen. Bauernpräsident Rukwied hatte angesichts befürchteter Ernteeinbußen Unterstützung durch die Politik gefordert. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte er, in südlichen Teilen Deutschlands könnten die Folgen der Trockenheit bis zu einem totalen Ertragsausfall gehen. Zu einem Problem werde dort auch, dass kein Futter für die Tiere mehr nachwachse. Etwas besser ist es laut dem Verbandspräsidenten in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben.  DRV: Ertragseinbußen von rund 600 Millionen Euro Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) meldet, dass die anhaltende Hitze die Getreide- und Rapsernte deutlich belastet hat. Laut Bilanz des Genossenschaftsverbands gingen seit Mitte Juni rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps aufgrund der Hitze verloren. DRV-Vorstandsmitglied Spinne sagte im Deutschlandfunk, die Ertragseinbußen ließen sich auf rund 600 Millionen Euro beziffern . Die größten Ausfälle verzeichne man im südlichen Hessen, in Baden-Württemberg und in Bayern."Dort sind die Einbußen schon dramatisch, beim Getreide und beim Körnermais." Gleichzeitig betonte Spinne, dass die Versorgung in Deutschland sichergestellt sei. Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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14. August
Deutschlandfunk

Trockenheit - Bauernverband befürchtet schwerwiegende Ernteeinbußen - Landwirtschaftsminister Rainer will Erntebericht abwarten

Erhebliche Ertragseinbußen zeichneten sich beispielsweise auch bei Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben ab. In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen, betonte Rukwied. Zu einem Problem werde dort auch, dass kein Futter mehr nachwachse. Etwas besser ist es laut dem Verbandspräsidenten in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben.  DRV: Ertragseinbußen von rund 600 Millionen Euro Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) meldet, dass die anhaltende Hitze die Getreide- und Rapsernte deutlich belastet hat. Laut Bilanz des Genossenschaftsverbands gingen seit Mitte Juni rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps aufgrund der Hitze verloren. DRV-Vorstandsmitglied Spinne sagte im Deutschlandfunk, die Ertragseinbußen ließen sich auf rund 600 Millionen Euro beziffern . Die größten Ausfälle verzeichne man im südlichen Hessen, in Baden-Württemberg und in Bayern."Dort sind die Einbußen schon dramatisch, beim Getreide und beim Körnermais." Gleichzeitig betonte Spinne, dass die Versorgung in Deutschland sichergestellt sei. Landwirtschaftsminister Rainer will Erntebericht abwarten Bundeslandwirtschaftsminister Rainer, CSU, hatte nach Angaben seines Ministeriums bereits am Mittwoch im Kabinett über die Dürre-Belastung der Landwirte gesprochen und auf die angespannte Lage bei Futtermitteln aufmerksam gemacht. Das tatsächliche Ausmaß der Schäden könne man aber erst mit dem Erntebericht Ende August bewerten, betonte Rainer demnach. Sollte sich eine "außergewöhnliche, länderübergreifende Schadenslage bestätigen und damit ein Schadensereignis von nationalem Ausmaß" vorliegen, könne man die notwendigen Hilfsmaßnahmen gemeinsam mit den Ländern auf den Weg bringen. Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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14. August
Handelsblatt

Landwirtschaft: Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall

Landwirtschaft: Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall Berlin. Die Landwirte machen sich wegen der anhaltenden Trockenheit in diesem Sommer auf erhebliche Einbußen bei der Ernte gefasst - teils drohen sogar Totalausfälle. „Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Größere Schäden zeigen sich demnach vor allem in Süddeutschland. Der Bauernverband forderte wegen der angespannten Situation vieler Höfe erneut Soforthilfen der Politik. „Für die Herbstkulturen zeichnet sich in der Tendenz ab, dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen“, sagte Rukwied. Das gelte für Kartoffeln, Gemüse, Zuckerrüben, Körnermais und Sojabohnen. „In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen.“ Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben. Nur wenig Regen: „Das verpufft“ „Bei uns hat es im Juli elf Millimeter geregnet, im August bisher acht“, sagte der Verbandspräsident, der einen Betrieb in Baden-Württemberg hat. „Das größte Regenereignis im Juli brachte drei oder vier Millimeter. Das verpufft.“ Vor allem in Süddeutschland werde es gerade zum Problem, dass kein Futter mehr nachwachse, sagte er mit Blick auf Gras und Heu von Wiesen. Vereinzelt gehen Höfe im Süden deswegen dazu über, Tiere früher als geplant zu schlachten. Eine genauere Bilanz der Ernte 2026 will der Bauernverband am kommenden Dienstag vorstellen. Nach einer bereits vorgelegten Schätzung des Deutschen Raiffeisenverbands zeichnet sich eine deutlich kleinere Getreideernte ab: Die Menge dürfte demnach auf 40,6 Millionen Tonnen sinken - nach 45 Millionen Tonnen 2025. Allein in der Hitze- und Dürreperiode Mitte Juni seien rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps verloren gegangen, ermittelte der Verband als Vertretung von 1.600 Genossenschaftsunternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung. Dies bedeute Einnahmeverluste von 600 Millionen Euro. Kaum künstliche Bewässerung Zu mehr künstlicher Bewässerung äußerte sich Rukwied zurückhaltend. „Beregnet werden können in Deutschland in etwa drei Prozent der Fläche“, sagte er im TV-Sender Phoenix. Das rechne sich nur bei Obst und Gemüse. Nachdenken könne man über optimierte Methoden - etwa, im Winter Wasser zu sammeln, das dann im Sommer zur Beregnung eingesetzt werde. Wichtig sei zudem, schnell widerstandsfähigere Pflanzensorten auch gegen Hitze zu erhalten. Rukwied sagte, finanzielle Belastungen für die gesamte Branche seien immens. „Ich kenne Kollegen, die ihre Pflanzenschutz- und Düngemittelrechnungen nicht mehr bezahlen können und zur Bank gehen müssen.“ Die Nachfrage nach Liquiditäts- und Überbrückungsdarlehen sei hoch. „Die ökonomische Situation der Landwirtschaft ist brutal angespannt.“ Einerseits gebe es hohe Kosten bei Betriebsmitteln und auf der anderen Seite niedrige Preise für Produkte. Verband fordert Millionenhilfen Der Bauernpräsident forderte schnelle Hilfen für die Branche - etwa, von der EU geplante Düngemittelbeihilfen von 60 Millionen Euro national auf 180 Millionen Euro aufzustocken. Bei den Direktzahlungen der EU-Agrarfinanzierung sollten 80 Prozent von Dezember auf Oktober vorgezogen werden. Zudem brauche es eine Senkung der Dieselsteuern bis Ende November. Zu Jahresbeginn waren für die Landwirtschaft nach Gesetzen der Koalition bereits Steuerentlastungen beim Agrardiesel und bei den Stromkosten in Kraft getreten. Die Linke-Agrarpolitikerin Ina Latendorf warnte: „Die Klimakrise frisst sich durch die deutschen Äcker.“ Wer durch klimabedingte Ernteverluste in existenzielle Notlage gerate, dürfe nicht alleingelassen werden. „Dafür braucht es einen Krisenfonds. Gleichzeitig müssen wir die Landwirtschaft krisenfester machen.“ Verwandte Themen Grünen-Fraktionsvize Julia Verlinden sagte, neben Fragen nach Akuthilfen müssten auch Maßnahmen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft auf den Weg gebracht werden. Ihre Leistungsfähigkeit in Zeiten der Klimakrise entscheide sich an intakten Böden. Wenn Agrarminister Alois Rainer es mit dem Schutz der Branche vor Dürre und Hitze ernst meine, würde er ein Programm „klimafeste Böden“ zur besseren Wasseraufnahme und Wasserspeicherfähigkeit starten. Minister sieht „ernsthafte Belastung“ Der CSU-Politiker hatte bereits davon gesprochen, dass sich die Trockenheit zu einer „ernsthaften Belastung“ entwickele. „Wir lassen die betroffenen Betriebe mit ihren Sorgen nicht allein“, sagte er. Für Hilfszahlungen bei Extremwetter wie Trockenheit sind die Länder zuständig, wie das Ministerium erläuterte. Voraussetzung für eine Beteiligung des Bundes ist eine Einstufung als „Ereignis von nationalem Ausmaß“. Maßgeblich dafür sei die Gesamtbewertung der Schäden und wirtschaftlichen Auswirkungen. Das Ausmaß werde erst Ende August nach der Ernte belastbar zu bewerten sein.

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14. August
taz (Öko & Co)

Hitze und Dürre: Bauernverband erwartet schlechte Ernte

Hitze und Dürre: Bauernverband erwartet schlechte Ernte Die Branche fordert staatliche Unterstützung. Laut Raiffeisenverband ist die Lebensmittelversorgung gesichert, steigende Preise drohen auch nicht. afp/taz | Deutschlands Landwirt*innen rechnen wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit mit Ernteeinbußen – im Süden könne es bei einigen Kulturen auch „bis zum totalen Ertragsausfall gehen“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied. Gleichzeitig seien die Erzeugerpreise niedrig und die Kosten für Energie und Diesel hoch. „Das halten die Landwirte nicht mehr lange durch.“ Rukwied forderte Unterstützung, darunter eine Senkung der Steuer auf Agrardiesel „bis mindestens Ende November“. Der Bund räumt den Landwirt*innen bei der Steuer auf Agrardiesel bereits starke Rabatte ein. Von den pro Liter anfallenden 47,04 Cent können sie sich 21,48 Cent rückerstatten lassen. Diese fossile Subvention hat Schwarz-rot seit diesem Jahr wieder eingeführt, nachdem die Ampel-Regierung sie schrittweise abschaffen wollte. Rukwied sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben), sein Verband gehe von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, „hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus“. Auch für die Herbstkulturen zeichne sich in der Tendenz ab, „dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen“. Dies gelte beispielsweise für Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben, aber auch für Körnermais und Sojabohnen. „In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen“, fügte Rukwied hinzu. Etwas besser ist demnach die Lage im Norden, wo es in den vergangenen Wochen immer mal wieder wenigstens etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus. In der Tendenz werde es aber auch im Norden „unterdurchschnittliche Ernten“ geben. Ein weiteres Problem der anhaltenden Trockenheit, vor allem in Süddeutschland, „ist, dass kein Futter mehr nachwächst.“ Lebensmittelversorgung wohl nicht in Gefahr Der Bauernpräsident sieht die Lage in der Landwirtschaft insgesamt düster. „Die Belastungen sind immens. Ich kenne Kollegen, die ihre Pflanzenschutz- und Düngemittelrechnungen nicht mehr bezahlen können und zur Bank gehen müssen“, sagte er. „Manche greifen auf die Ersparnisse ihrer Frau oder ihre Lebensversicherung zurück.“ Rukwied forderte im Sender Phoenix Unterstützung der Politik. Er nannte eine Erhöhung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 Millionen Euro für Deutschland auf 180 Millionen Euro sowie das Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen auf Oktober. „Dritte Sofortmaßnahme wäre, die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November. Das würde den Bauern kurzfristig helfen und Entlastung bringen.“ Nachdrücklich forderte der Bauernpräsident die Umsetzung des Koalitionsvertrages von Schwarz-Rot im Agrarbereich ein. „Was politisch wichtig ist, ist, dass man eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage einführt.“ So könne für schwierige Jahre ein finanzielles Polster geschaffen werden. Dem ZDF sagte Rukwied am Donnerstagabend, die Bauern bräuchten auch eine Ausnahme beim Mindestlohn. Auf das kommende Jahr blickt Rukwied pessimistisch: Weil in vielen Betrieben die finanziellen Mittel fehlten, werde aktuell zu wenig Dünger eingekauft, der zudem deutlich teurer geworden sei, sagte er Phoenix. „Das wird dann am Ende weiter sinkende Ernten im nächsten Jahr zur Folge haben.“ Auch beim Tierfutter gebe es durch die unterdurchschnittliche Ernte Defizite. „Im schlechtesten Fall heißt das, dass die Landwirte den Tierbestand abstocken müssen.“ Dem ZDF sagte Rukwied: „Wir Landwirte sehen schon länger, dass das Klima sich verändert, dass es wärmer wird und dass die Extremwetterperioden zunehmen. Deshalb stellen wir uns schon seit 15 bis 20 Jahren auf diese Veränderung ein.“ Die Landwirte machten schon vieles – Rukwied nannte wasserschonende Anbauverfahren und „resilientere, also widerstandsfähigere Sorten, was Hitze, was Trockenheit anbelangt“. Wenn es aber „halt so extrem ist wie in diesem Jahr, dann sind wir ein Stück weit hilflos“. Die Landwirtschaft ist nicht nur Opfer des Klimawandels, sondern trägt auch massiv dazu bei. Laut Umweltbundesamt hat die Branche 2025 knapp 15 Prozent der hiesigen Treibhausgase verursacht, die Emissionen aus Böden und beispielsweise für Dünger mit eingerechnet. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hatte am Donnerstag die Einbußen bei der Getreideernte auf rund drei Millionen Tonnen geschätzt, die daraus resultierenden Einnahmeverluste für die Landwirte auf mehr als 600 Millionen Euro. DRV-Getreidemarktexperte Guido Seedler erklärte, „unterm Strich ist es eine noch ausreichende, wenngleich auch unterdurchschnittliche Ernte“. Die Versorgung sei nicht in Gefahr. Es seien auch keine steigenden Verbraucherpreise für Brot, Brötchen und andere Backwaren zu erwarten, denn der Anteil der Kosten für Getreide am Endpreis für Backwaren sei sehr gering. Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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14. August
Wirtschaftswoche

Landwirtschaft: Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall

Landwirtschaft: Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall Der Deutsche Bauernverband rechnet aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr mit erheblichen Ernteeinbußen bis hin zum Totalausfall. „Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Für die Herbstkulturen zeichnet sich in der Tendenz ab, dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen“, sagte Rukwied. Das gelte für Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben, aber auch für Körnermais und Sojabohnen. „In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen“, sagte der Verbandspräsident. Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben. Und nicht nur das: „Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst.“ Futterbestände brechen vor allem im Süden ein Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen in mehreren Bundesländern – vor allem im Süden – die Futterbestände einbrechen und zwingen vereinzelt Landwirte, Tiere früher als geplant schlachten zu lassen. Die Belastungen seien immens, sagte Rukwied. „Ich kenne Kollegen, die ihre Pflanzenschutz- und Düngemittelrechnungen nicht mehr bezahlen können und zur Bank gehen müssen.“ Die Nachfrage nach Liquiditäts- und Überbrückungsdarlehen sei hoch: „Die ökonomische Situation der Landwirtschaft ist brutal angespannt – auf der einen Seite hohe Kosten bei Betriebsmitteln und auf der anderen Seite niedrige Preise für landwirtschaftliche Produkte.“ Bauernpräsident stellt Forderungen an die Politik Es brauche jetzt die Unterstützung der Politik, etwa eine Erhöhung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Millionen Euro sowie das Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen an die Bauern auf Oktober, sagte Rukwied im Fernsehsender Phoenix. „Dritte Sofortmaßnahme wäre, die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November. Das würde den Bauern kurzfristig helfen und Entlastung bringen.“ Zusätzlich pochte der Bauernpräsident auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung im Agrarbereich: „Was politisch wichtig ist, ist, dass man eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage einführt.“ So könne für schwierige Jahre ein finanzielles Polster geschaffen werden. Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit vielen Jahren auf die Klimaveränderungen ein. Jetzt benötige man rasch hitzetolerantere und widerstandsfähigere Sorten beim Anbau, so Rukwied. Lesen Sie auch: Warum die Hitzewelle die Parmesan-Hersteller unter Druck setzt

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14. August
Deutschlandfunk

Trockenheit - Bauernverband befürchtet Ernteeinbußen bis hin zum Totalausfall

Erhebliche Ertragseinbußen zeichneten sich beispielsweise auch bei Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben ab. In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen, betonte Rukwied. Zu einem Problem werde dort auch, dass kein Futter mehr nachwachse. Etwas besser ist es laut dem Verbandspräsidenten in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben.  Futterbestände brechen ein Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen in mehreren Bundesländern – vor allem im Süden – die Futterbestände einbrechen und zwingen vereinzelt Landwirte, Tiere früher als geplant schlachten zu lassen. Insgesamt sei die Lage in der Landwirtschaft düster, beklagte Rukwied. "Die Belastungen sind immens. Ich kenne Kollegen, die ihre Pflanzenschutz- und Düngemittelrechnungen nicht mehr bezahlen können und zur Bank gehen müssen." Manche griffen auf die Ersparnisse der Ehefrau oder ihre Lebensversicherung zurück. Die Trockenheit treffe die Betriebe massiv. Bauernpräsident stellt Forderungen an die Politik Es brauche jetzt die Unterstützung der Politik, etwa eine Erhöhung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Millionen Euro sowie das Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen an die Bauern auf Oktober, sagte Rukwied im Fernsehsender Phoenix. "Dritte Sofortmaßnahme wäre, die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November. Das würde den Bauern kurzfristig helfen und Entlastung bringen." Zusätzlich pochte der Bauernpräsident auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung im Agrarbereich: "Was politisch wichtig ist, ist, dass man eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage einführt." So könne für schwierige Jahre ein finanzielles Polster geschaffen werden. Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit vielen Jahren auf die Klimaveränderungen ein. Jetzt benötige man rasch hitzetolerantere und widerstandsfähigere Sorten beim Anbau, so Rukwied. Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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14. August
Der Spiegel (Wirtschaft)

Dürre und Hitzewelle: Bauernverband befürchtet in einigen Regionen »totalen Ernteausfall«

Kartoffeln, Rüben, Gemüse Bauernverband warnt vor »totalem Ernteausfall« in einigen Regionen Der Deutsche Bauernverband rechnet aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr mit erheblichen Ernteeinbußen bis zum Totalausfall. »Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus«, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. »Für die Herbstkulturen zeichnet sich in der Tendenz ab, dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen«, sagte Rukwied. Das gelte für Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben, aber auch für Körnermais und Sojabohnen. »In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen«, sagte der Verbandspräsident. Futtermangel bringt Höfe in Geldnot Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben. Und nicht nur das: »Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst.« - 4 Min - 1 Min - Wechselhaftes Wetter: Getreide der aktuellen Ernte häufiger nicht mehr zum Brotbacken geeignet1 Min1 Min Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen in mehreren Bundesländern – vor allem im Süden – die Futterbestände einbrechen und zwingen manche Landwirte, Tiere früher als geplant schlachten zu lassen (mehr dazu lesen Sie hier ). Die Belastungen seien immens, sagte Rukwied. »Ich kenne Kollegen, die ihre Pflanzenschutz- und Düngemittelrechnungen nicht mehr bezahlen können und zur Bank gehen müssen.« Die Nachfrage nach Liquiditäts- und Überbrückungsdarlehen sei hoch: »Die ökonomische Situation der Landwirtschaft ist brutal angespannt – auf der einen Seite hohe Kosten bei Betriebsmitteln und auf der anderen Seite niedrige Preise für landwirtschaftliche Produkte.« Bauern fordern Staatshilfe Nötig sei jetzt die Unterstützung der Politik, etwa eine Erhöhung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Millionen Euro sowie das Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen an die Bauern auf Oktober, sagte Rukwied im Fernsehsender Phoenix. »Dritte Sofortmaßnahme wäre, die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November. Das würde den Bauern kurzfristig helfen und Entlastung bringen.« Zusätzlich pochte der Bauernpräsident auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung im Agrarbereich: »Was politisch wichtig ist, ist, dass man eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage einführt.« So könne für schwierige Jahre ein finanzielles Polster geschaffen werden. Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit vielen Jahren auf die Klimaveränderungen ein. Jetzt benötige man rasch hitzebeständigere und widerstandsfähigere Sorten beim Anbau, so Rukwied.

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14. August
Tagesschau

Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall

Wegen Trockenheit Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall Die Trockenheit trifft Weizen, Kartoffeln und Zuckerrüben: Bauernpräsident Rukwied spricht von einer "brutal angespannten" wirtschaftlichen Lage. Er stellt Forderungen an die Politik. Denn in einigen Gebieten ist ein totaler Ernteausfall möglich. Der Deutsche Bauernverband rechnet aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr mit erheblichen Ernteeinbußen. Bauernpräsident Joachim Rukwied spricht sogar davon, dass teilweise auch ein Totalausfall möglich sei. Man gehe von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, insbesondere bei Weizen und Raps, aus. "Für die Herbstkulturen zeichnet sich in der Tendenz ab, dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen", sagte Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das gelte für Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben, aber auch für Körnermais und Sojabohnen. "In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen", so der Verbandspräsident. Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben. Futterbestände brechen vor allem im Süden ein Außerdem nennt Rukwied ein weiteres Problem: "Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst." Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen in mehreren Bundesländern die Futterbestände einbrechen und zwingen vereinzelt Landwirte, Tiere früher als geplant schlachten zu lassen. Die Belastungen seien immens, so Rukwied. Die Nachfrage nach Liquiditäts- und Überbrückungsdarlehen sei hoch: "Die ökonomische Situation der Landwirtschaft ist brutal angespannt - auf der einen Seite hohe Kosten bei Betriebsmitteln und auf der anderen Seite niedrige Preise für landwirtschaftliche Produkte." Bauernpräsident stellt Forderungen an die Politik Es brauche jetzt die Unterstützung der Politik, etwa eine Erhöhung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Millionen Euro sowie das Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen an die Bauern auf Oktober, sagte Rukwied im Fernsehsender Phoenix. "Dritte Sofortmaßnahme wäre, die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November. Das würde den Bauern kurzfristig helfen und Entlastung bringen." Zusätzlich pochte der Bauernpräsident auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung im Agrarbereich: "Was politisch wichtig ist, ist, dass man eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage einführt." So könne für schwierige Jahre ein finanzielles Polster geschaffen werden. Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit vielen Jahren auf die Klimaveränderungen ein. Jetzt benötige man rasch hitzetolerantere und widerstandsfähigere Sorten beim Anbau, so Rukwied.

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13. August
FAZ (Wirtschaft)

Dürre: Bauernverband warnt vor totalem Ernteausfall im Süden Deutschlands

Dürre : Bauernverband warnt vor totalem Ernteausfall im Süden Deutschlands Bei Weizen, Kartoffeln und Zuckerrüben drohen wegen Trockenheit massive Ernteausfälle. Auch das Futter für Tiere wird knapp. Bauernpräsident Rukwied spricht von einer „brutal angespannten“ Lage. Der Deutsche Bauernverband rechnet aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr mit erheblichen Ernteeinbußen bis hin zum Totalausfall. „Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Für die Herbstkulturen zeichnet sich in der Tendenz ab, dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen“, sagte Rukwied. Das gelte für Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben, aber auch für Körnermais und Sojabohnen. „In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen“, sagte der Verbandspräsident. Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben. Und nicht nur das: „Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst.“ Futterbestände brechen vor allem im Süden ein Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen in mehreren Bundesländern – vor allem im Süden – die Futterbestände einbrechen und zwingen vereinzelt Landwirte, Tiere früher als geplant schlachten zu lassen. Die Belastungen seien immens, sagte Rukwied. „Ich kenne Kollegen, die ihre Pflanzenschutz- und Düngemittelrechnungen nicht mehr bezahlen können und zur Bank gehen müssen.“ Die Nachfrage nach Liquiditäts- und Überbrückungsdarlehen sei hoch: „Die ökonomische Situation der Landwirtschaft ist brutal angespannt – auf der einen Seite hohe Kosten bei Betriebsmitteln und auf der anderen Seite niedrige Preise für landwirtschaftliche Produkte.“ Bauernpräsident stellt Forderungen an die Politik Es brauche jetzt die Unterstützung der Politik, etwa eine Erhöhung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Millionen Euro sowie das Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen an die Bauern auf Oktober, sagte Rukwied im Fernsehsender Phoenix. „Dritte Sofortmaßnahme wäre, die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November. Das würde den Bauern kurzfristig helfen und Entlastung bringen.“ Zusätzlich pochte der Bauernpräsident auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung im Agrarbereich: „Was politisch wichtig ist, ist, dass man eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage einführt.“ So könne für schwierige Jahre ein finanzielles Polster geschaffen werden. Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit vielen Jahren auf die Klimaveränderungen ein. Jetzt benötige man rasch hitzetolerantere und widerstandsfähigere Sorten beim Anbau, so Rukwied.

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13. August
Die Zeit (Politik)

Trockenheit: Bauernverband geht von erheblichen Ernteausfällen aus

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit erwartet der Deutsche Bauernverband in diesem Jahr deutliche Ernteeinbußen. »Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus«, sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Auch für Herbstkulturen wie Kartoffeln, Gemüse, Zuckerrüben oder Körnermais sei die Prognose besorgniserregend. »In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen«, sagte Rukwied. Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben. »Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst«, sagte der Verbandspräsident. Die anhaltende Hitze und Trockenheit haben in mehreren Bundesländern die Futterbestände einbrechen lassen und haben Landwirte vereinzelt bereits gezwungen, Tiere früher als geplant schlachten zu lassen. Bauernpräsident fordert hitzetolerantere Sorten »Die ökonomische Situation der Landwirtschaft ist brutal angespannt«, sagte Rukwied. Er forderte unter anderem eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage für Landwirte, eine Erhöhung der EU-Düngemittelbeihilfe sowie das Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen an die Bauern auf Oktober, sagte er dem Sender Phoenix. »Dritte Sofortmaßnahme wäre, die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November.« Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit vielen Jahren unter anderem mit vielfältigeren Fruchtfolgen und wasserschonenden Verfahren auf die Klimaveränderungen ein, sagte Rukwied. Es seien vor allem hitzetolerantere und widerstandsfähigere Sorten beim Anbau nötig. Verfolgen Sie alle Entwicklungen zur Hitze in unserem Liveblog.

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13. August
Tagesschau

Trockenheit und Dürre: Getreideernte in Deutschland leidet stark

Raiffeisenverband Dürre trifft deutsche Getreidebauern stark Die Hitze im Sommer hat zu großen Verlusten auf deutschen Getreidefeldern geführt. Der Raiffeisenverband rechnet mit einer unterdurchschnittlichen, aber zumindest noch ausreichenden Ernte. Die Getreideernte in diesem Sommer leidet stark unter der langen Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands, so eine Brancheneinschätzung. Rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps seien deshalb seit Mitte Juni, dem Beginn der Dürreperiode, verlorengegangen, teilte der Deutsche Raiffeisenverband als Vertretung von 1.600 Genossenschaftsunternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung mit. Das bedeutet Einnahmeverluste von 600 Millionen Euro. Der Verband rechnet nach einer Schätzung jetzt mit einer Getreideernte von 40,6 Millionen Tonnen. Das würde einen Rückgang von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten, als der Bauernverband die Ernte mit 45 Millionen Tonnen als "zufriedenstellend" bezeichnete. "Ein harter Schlag" Unter dem Strich komme auch in diesem Jahr noch eine ausreichende, wenn auch unterdurchschnittliche Ernte zusammen, so der Getreidemarktexperte Guido Seedler vom Raiffeisenverband. "Nur die günstige Witterung im Frühjahr hat größere Schäden verhindert", sagt er. Die Verluste so kurz vor der Ernte seien für die ohnehin unter starken Kostensteigerungen leidende Landwirtschaft allerdings ein harter Schlag, sagt Seedler. Der aktuelle Weizenpreis liegt bei rund 220 Euro pro Tonne, leicht über dem Vorjahreswert. Weitertransport durch Niedrigwasser schwierig Mit höheren Preisen für Brot und Brötchen müssen Verbraucherinnen und Verbraucher angesichts der schlechten Ernte nicht rechnen, sagt Seedler. "Der Anteil des Getreides am Endpreis von Backwaren liegt im niedrigen Cent-Bereich." Für die Preise entscheidend seien vor allem Energie-, Lohn- und Bürokratiekosten. Zum Problem für die Branche könnte allerdings das Niedrigwasser führen, das viele Flüsse in Deutschland gerade nur eingeschränkt schiffbar macht: In der Binnenschifffahrt wird auch Getreide transportiert. Dass die Logistik funktioniere, sei ein entscheidender Faktor, erklärte der Raiffeisenverband. Bei der Lagerung des Getreides nach der Ernte dürfte es keine akuten Probleme geben, so der Verband, die Lagerkapazitäten seien ausreichend. Der Weitertransport, die Versorgung mit Futtermitteln und auch die Lieferung von Düngemitteln könnte jedoch betroffen sein.

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13. August
Handelsblatt

Landwirtschaft: „Getreide verbrennt“: Dürre schmälert Ernte 2026

Landwirtschaft: „Getreide verbrennt“: Dürre schmälert Ernte 2026 Berlin. Sengende Sonne, Wochen ohne Regen: Die lange Trockenheit in diesem Sommer trifft die Ernte nach einer Brancheneinschätzung in Teilen Deutschlands hart. Allein seit Mitte Juni gingen dadurch rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps verloren, wie der Deutsche Raiffeisenverband als Vertretung von 1.600 Genossenschaftsunternehmen im Agrarhandel und der Verarbeitung mitteilte. Einbußen gibt es vor allem im Süden. Niedriges Wasser in mehreren Flüssen erschwert akut auch Getreidetransporte per Binnenschiff. Nach einer Schätzung erwartet der Raiffeisenverband eine deutlich kleinere Ernte von 40,6 Millionen Tonnen Getreide nach 45 Millionen Tonnen 2025. „Nur die günstige Witterung im Frühjahr hat größere Schäden verhindert“, sagte Marktexperte Guido Seedler. Mitte Juni habe aber eine Hitzeperiode mit teils über 40 Grad eingesetzt. „Dann verbrennt richtig das Getreide“, sagte er mit Blick etwa auf Winterweizen. Das führte insgesamt zu Einbußen bei Mengen und Qualität, was Einnahmeverluste von rund 600 Millionen Euro verursachte. Im Süden Einbußen bis 20 Prozent Bei den Ernteaussichten gibt es aber große regionale Unterschiede, wie Seedler deutlich machte. „Zum Beispiel in Schleswig-Holstein erwarten wir Erträge nahezu auf Vorjahresniveau.“ Anderswo im Norden und im Osten bewege man sich weitgehend im Durchschnitt. Je südlicher, desto problematischer werde es aber, besonders in Baden-Württemberg und Bayern. Dort gebe es Einbußen bei Getreide bis zu 20 Prozent, vor allem Körnermais drohe komplett zu verdorren. Auch beim Raps zeichne sich ein Minus ab - dank tiefer Wurzeln der Pflanzen weniger wegen fehlenden Regens, sondern eher wegen Schädlingen, die nicht bekämpft werden konnten. Basis der Schätzungen zur Ernte sind den Angaben zufolge jeweilige Ertragsprognosen der genossenschaftlichen Unternehmen. Kleiner Anteil am Brötchenpreis Unter dem Strich sei es eine noch ausreichende, unterdurchschnittliche Ernte 2026, erläuterte Seedler. „Dennoch sind die Verluste auf der Zielgeraden für die ohnehin unter starken Kostensteigerungen leidende Landwirtschaft ein harter Schlag.“ Rein rechnerisch decke eine Erntemenge von 40 Millionen Tonnen den voraussichtlichen Bedarf in Deutschland. Es sei daher nicht davon auszugehen, dass die Verbraucherpreise für Brot und Brötchen deswegen steigen - zumal der Anteil des Getreides am Endpreis „im niedrigen Cent-Bereich“ liege. Preistreiber seien allerdings vor allem Energie-, Lohn- und Bürokratiekosten. Mit Sorge sieht die Branche die niedrigen Wasserstände in mehreren Flüssen, da Binnenschiffe auch Getreide oder Düngemittel befördern. „Wasserstraßen sind die zentrale Lebensader für den Transport landwirtschaftlicher Güter“, sagte das Vorstandsmitglied des Raiffeisenverbands, Philipp Spinne. Und dass die Logistik funktioniere, sei ein entscheidender Faktor. Für Anlieferungen der aktuellen Ernte seien die Lagerkapazitäten der Genossenschaften groß genug. Sichergestellt werden müsse dann aber der weitere Transport zu Exporthäfen in Nord- und Ostsee und zur Verarbeitung. „Das Getreide muss an die Mühlen.“ Probleme bei Transport und Dünger-Preisen Spinne sagte: „Durch die niedrigen Pegelstände können viele Schiffe aktuell nur bis zu einem Drittel ihrer üblichen Ladung beladen werden.“ Und man müsse sich ehrlich machen: „Ausfälle lassen sich weder über Straße noch über Schiene kurzfristig vollständig auffangen.“ Denn ein Binnenschiff ersetze etwa 40 voll beladene Sattelzüge. Deutlich angespannt sei die Lage gerade bei Futtermitteln. „Tiere fressen täglich, sie müssen versorgt werden.“ Preisanstiege bei Düngemitteln waren bei der aktuellen Ernte noch kein großes Thema. Mit Blick auf den Einkauf für 2027 sieht es aber problematischer aus. Viele Landwirte hielten sich mit Bestellungen bei den Genossenschaften noch zurück und hofften auf sinkende Preise für Stickstoffdünger. Das berge jedoch Risiken, warnte Spinne. Ohne frühzeitige Bestellungen hielten sich auch Handel und Importeure beim Aufbau von Lagerbeständen zurück. Dadurch könnten die benötigten Mengen für das Frühjahr womöglich nicht rechtzeitig verfügbar sein.

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13. August
Der Spiegel (Wirtschaft)

Hitze in Deutschland: Dürre führt wohl zu deutlich kleinerer Getreideernte

Brancheneinschätzung Dürre führt wohl zu deutlich kleinerer Getreideernte Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands beeinträchtigt die Ernte in diesem Sommer nach einer Brancheneinschätzung stark. Seit Beginn der Dürreperiode Mitte Juni seien deshalb rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps verloren gegangen, teilte der Deutsche Raiffeisenverband als Vertretung von 1600 Genossenschaftsunternehmen im Agrarhandel und der Verarbeitung mit. Dies bedeute Einnahmeverluste von 600 Millionen Euro. Nach einer Schätzung erwartet der Verband eine kleinere Getreideernte von 40,6 Millionen Tonnen. 2025 waren es noch 45 Millionen Tonnen. »Nur die günstige Witterung im Frühjahr hat größere Schäden verhindert«, sagte Experte Guido Seedler. Unterm Strich sei es eine noch ausreichende, aber unterdurchschnittliche Ernte. »Dennoch sind die Verluste auf der Zielgeraden für die ohnehin unter starken Kostensteigerungen leidende Landwirtschaft ein harter Schlag.« Wohl keine Auswirkungen auf Backwarenpreise Steigende Verbraucherpreise etwa für Brot und Brötchen vor dem Hintergrund der Ernte erwartet der Verband nicht. »Der Anteil des Getreides am Endpreis von Backwaren liegt im niedrigen Centbereich«, sagte Seedler. Für die Preise entscheidend seien vorwiegend Energie-, Lohn- und Bürokratiekosten. Mit Sorge sieht die Branche die Probleme wegen Niedrigwassers in mehreren Flüssen, da Binnenschiffe auch Getreide transportieren. Dass die Logistik funktioniere, sei ein entscheidender Faktor, erklärte der Raiffeisenverband. Warum der Umstieg von Binnenschiffen auf Lkw jedoch nicht ganz einfach ist, lesen Sie hier . Für die Annahme von Getreide seien dank ausreichender Lagerkapazitäten keine akuten Probleme zu sehen. Anders sehe es beim anschließenden Weiterleiten, der Versorgung mit Futtermitteln und beim Transport von Düngemitteln aus. Die offizielle Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands soll in der kommenden Woche am Dienstag vorgestellt werden. Das vorherrschende Thema laut der Einladung zur Pressekonferenz: Hitze, Trockenheit und fehlende Niederschläge. In manchen Regionen Deutschlands bringt die Dürre Bauernhöfe bereits in Nöte. Nun werden Rufe nach staatlicher Unterstützung laut. Was die Bauern fordern, lesen Sie hier .

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13. August
Wirtschaftswoche

Hitzewelle in Deutschland: „Getreide verbrennt“– Dürre schmälert Ernte 2026

Hitzewelle in Deutschland: „Getreide verbrennt“– Dürre schmälert Ernte 2026 Sengende Sonne, Wochen ohne Regen: Die lange Trockenheit in diesem Sommer trifft die Ernte nach einer Brancheneinschätzung in Teilen Deutschlands hart. Allein seit Mitte Juni gingen dadurch rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps verloren, wie der Deutsche Raiffeisenverband als Vertretung von 1.600 Genossenschaftsunternehmen im Agrarhandel und der Verarbeitung mitteilte. Einbußen gibt es vor allem im Süden. Niedriges Wasser in mehreren Flüssen erschwert akut auch Getreidetransporte per Binnenschiff. Nach einer Schätzung erwartet der Raiffeisenverband eine deutlich kleinere Ernte von 40,6 Millionen Tonnen Getreide nach 45 Millionen Tonnen 2025. „Nur die günstige Witterung im Frühjahr hat größere Schäden verhindert“, sagte Marktexperte Guido Seedler. Mitte Juni habe aber eine Hitzeperiode mit teils über 40 Grad eingesetzt. „Dann verbrennt richtig das Getreide“, sagte er mit Blick etwa auf Winterweizen. Das führte insgesamt zu Einbußen bei Mengen und Qualität, was Einnahmeverluste von rund 600 Millionen Euro verursachte. Im Süden Einbußen bis 20 Prozent Bei den Ernteaussichten gibt es aber große regionale Unterschiede, wie Seedler deutlich machte. „Zum Beispiel in Schleswig-Holstein erwarten wir Erträge nahezu auf Vorjahresniveau.“ Anderswo im Norden und im Osten bewege man sich weitgehend im Durchschnitt. Je südlicher, desto problematischer werde es aber, besonders in Baden-Württemberg und Bayern. Dort gebe es Einbußen bei Getreide bis zu 20 Prozent, vor allem Körnermais drohe komplett zu verdorren. Auch beim Raps zeichne sich ein Minus ab – dank tiefer Wurzeln der Pflanzen weniger wegen fehlenden Regens, sondern eher wegen Schädlingen, die nicht bekämpft werden konnten. Basis der Schätzungen zur Ernte sind den Angaben zufolge jeweilige Ertragsprognosen der genossenschaftlichen Unternehmen. Kleiner Anteil am Brötchenpreis Unter dem Strich sei es eine noch ausreichende, unterdurchschnittliche Ernte 2026, erläuterte Seedler. „Dennoch sind die Verluste auf der Zielgeraden für die ohnehin unter starken Kostensteigerungen leidende Landwirtschaft ein harter Schlag.“ Rein rechnerisch decke eine Erntemenge von 40 Millionen Tonnen den voraussichtlichen Bedarf in Deutschland. Es sei daher nicht davon auszugehen, dass die Verbraucherpreise für Brot und Brötchen deswegen steigen – zumal der Anteil des Getreides am Endpreis „im niedrigen Cent-Bereich“ liege. Preistreiber seien allerdings vor allem Energie-, Lohn- und Bürokratiekosten. Mit Sorge sieht die Branche die niedrigen Wasserstände in mehreren Flüssen, da Binnenschiffe auch Getreide oder Düngemittel befördern. „Wasserstraßen sind die zentrale Lebensader für den Transport landwirtschaftlicher Güter“, sagte das Vorstandsmitglied des Raiffeisenverbands, Philipp Spinne. Und dass die Logistik funktioniere, sei ein entscheidender Faktor. Für Anlieferungen der aktuellen Ernte seien die Lagerkapazitäten der Genossenschaften groß genug. Sichergestellt werden müsse dann aber der weitere Transport zu Exporthäfen in Nord- und Ostsee und zur Verarbeitung. „Das Getreide muss an die Mühlen.“ Probleme bei Transport und Dünger-Preisen Spinne sagte: „Durch die niedrigen Pegelstände können viele Schiffe aktuell nur bis zu einem Drittel ihrer üblichen Ladung beladen werden.“ Und man müsse sich ehrlich machen: „Ausfälle lassen sich weder über Straße noch über Schiene kurzfristig vollständig auffangen.“ Denn ein Binnenschiff ersetze etwa 40 voll beladene Sattelzüge. Deutlich angespannt sei die Lage gerade bei Futtermitteln. „Tiere fressen täglich, sie müssen versorgt werden.“ Preisanstiege bei Düngemitteln waren bei der aktuellen Ernte noch kein großes Thema. Mit Blick auf den Einkauf für 2027 sieht es aber problematischer aus. Viele Landwirte hielten sich mit Bestellungen bei den Genossenschaften noch zurück und hofften auf sinkende Preise für Stickstoffdünger. Das berge jedoch Risiken, warnte Spinne. Ohne frühzeitige Bestellungen hielten sich auch Handel und Importeure beim Aufbau von Lagerbeständen zurück. Dadurch könnten die benötigten Mengen für das Frühjahr womöglich nicht rechtzeitig verfügbar sein. Lesen Sie auch: Am Rhein bleiben Frachtern nur noch 125 Zentimeter Wasser

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13. August
Handelsblatt

„Ein harter Schlag“: Schätzung: Dürre führt zu deutlich kleinerer Ernte

„Ein harter Schlag“: Schätzung: Dürre führt zu deutlich kleinerer Ernte Berlin. Die lange Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands trifft die Ernte in diesem Sommer nach einer Brancheneinschätzung hart. Seit Beginn der Dürreperiode Mitte Juni seien deshalb rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps verloren gegangen, teilte der Deutsche Raiffeisenverband als Vertretung von 1.600 Genossenschaftsunternehmen im Agrarhandel und der Verarbeitung in Berlin mit. Dies bedeute Einnahmeverluste von 600 Millionen Euro. Nach einer Schätzung erwartet der Verband eine kleinere Getreideernte von 40,6 Millionen Tonnen nach 45 Millionen Tonnen 2025. „Nur die günstige Witterung im Frühjahr hat größere Schäden verhindert“, sagte Experte Guido Seedler. Unterm Strich sei es eine noch ausreichende, unterdurchschnittliche Ernte. „Dennoch sind die Verluste auf der Zielgeraden für die ohnehin unter starken Kostensteigerungen leidende Landwirtschaft ein harter Schlag.“ Niedriger Anteil an Backwaren-Preisen Steigende Verbraucherpreise etwa für Brot und Brötchen vor dem Hintergrund der Ernte erwartet der Verband nicht. „Der Anteil des Getreides am Endpreis von Backwaren liegt im niedrigen Cent-Bereich“, erläuterte Seedler. Für die Preise entscheidend seien vor allem Energie-, Lohn- und Bürokratiekosten. Mit Sorge sieht die Branche die Probleme wegen Niedrigwassers in mehreren Flüssen, da Binnenschiffe auch Getreide transportieren. Dass die Logistik funktioniere, sei ein entscheidender Faktor, erklärte der Raiffeisenverband. Für die Annahme von Getreide seien dank ausreichender Lagerkapazitäten keine akuten Probleme zu sehen. Anders sehe es beim anschließenden Weiterleiten, der Versorgung mit Futtermitteln und beim Transport von Düngemitteln aus.

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