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Dienstag, 24. März 2026
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Iran-News heute: Wer ist der neue Chef von Irans Nationalem Sicherheitsrat?

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24. März
Tagesschau

Iran-Liveblog: ++ Iran ernennt neuen Sicherheitschef ++

Eskalation im Nahen Osten ++ Nach Tötung - Iran ernennt neuen Sicherheitschef ++ Nach der Tötung Laridschanis hat Iran einen neuer Generalsekretär für den Nationalen Sicherheitsrat ernannt. Die Lufthansa setzt ihre Flüge in die Region bis einschließlich 30. April aus. - Iran ernennt neuen Generalsekretär des Sicherheitsrats - Katz: Werden Zone bis Litani-Fluss kontrollieren - Steinmeier kritisiert Iran-Krieg als "völkerrechtswidrig" - Mindestens zwei Tote bei Angriffen auf Libanon - Sechs Tote bei Angriffen im Norden Irans Die pakistanische Regierung hat sich als Vermittler bei Verhandlungen zwischen Iran und den USA angeboten. Das Land würde sich freuen, Gastgeber von Gesprächen zu sein, bei denen auf eine Lösung des Konflikts hingearbeitet werde, teilte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif auf der Plattform X mit. Mehr als eine Million Menschen sind nach UN-Angaben seit Anfang März vor dem Krieg zwischen Israel und der pro-iranischen innerhalb des Libanons geflüchtet. Weitere 130.000 Menschen hätten die Grenze zu Syrien überschritten, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mit. Der Krieg im Nahen Osten führe zu immer mehr Vertreibungen und Grenzübertritten in der Region, hieß es. Zwei Gastanker unter indischer Flagge haben die Straße von Hormus ohne Zwischenfälle passiert. Ein indischer Beamter erklärte, dass die Schiffe voraussichtlich im Laufe der Woche indisches Festland erreichen würden. Die LPG-Tanker "Pine Gas" und "Jag Vasant" durchquerten die Meerenge am Montagabend, wie der Sondersekretär im Ministerium für Häfen, Schifffahrt und Wasserstraßen, Rajesh Kumar Sinha, mitteilte. Indische Medien berichteten, die beiden Tanker, die den Tagesbedarf an Kochgas für Indien geladen hatten, seien in geringem Abstand voneinander gefahren und einer von Iran genehmigten Route nahe an der Küste gefolgt. Katar ist nach eigenen Angaben nicht als direkter Vermittler zwischen den USA und Iran aktiv. Das Emirat unterstütze jedoch alle diplomatischen Kanäle zur Beendigung des Krieges, sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums. Das Land stehe in engem Kontakt mit der US-Regierung, um eine Deeskalation zu erreichen und einen Ausweg aus der Krise zu finden. Der Sprecher fügte hinzu, Katar habe seit Jahren gesagt, eine ungebremste Eskalation in der Region werde nicht nur zu einer Ausweitung des Konflikts führen, "sondern zu einem umfassenden Krieg, der uns alle erfasst. Und genau da sind wir jetzt." Ein am 1. April in Doha geplantes Konzert der kolumbianischen Popmusikerin Shakira wird verschoben, wie die Tourismusstelle "Visit Qatar" in den sozialen Medien mitteilt. Grund sei die "gegenwärtige Lage in der Region". Auch das kurz darauf geplante "Offlimits Music Festival" in Abu Dhabi wird verlegt, und zwar bis November, wie der Ticket-Plattform Platinumlist zu entnehmen ist. Shakira und die Jonas Brothers waren als Headliner vorgesehen. Die mit Iran verbündete Miliz Hisbollah kündigt Widerstand gegen die von Israel geplante Besetzung des südlichen Libanons an. Eine solche Besetzung würde eine "existenzielle Bedrohung" für den Libanon als Staat darstellen, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah der Nachrichtenagentur Reuters. Die Hisbollah werde kämpfen, um dies zu verhindern. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat erklärt, dass sein Land eine Pufferzone von der Grenze bis zum Fluss Litani plane. Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen in Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds mehr als 82.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Darunter seien etwa 62.000 Wohnungen sowie 281 medizinische Zentren, Krankenhäuser und Apotheken, sagte der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand. Koliwand zufolge wurden insgesamt 498 Schulen beschädigt - bei direkten Angriffen oder bei Angriffen, die Zielen in der Nähe galten. Der Rote Halbmond ist nach seiner Darstellung auch Ziel von Angriffen geworden. Neben 17 Rettungswachen seien zwölf Rettungswagen direkt von Raketen getroffen worden. Er verwies auf einen Vorfall in der Stadt Lar. "Während sie Verletzte transportierten, ist vom Krankenwagen überhaupt nichts mehr übriggeblieben", sagte Koliwand in einem Video, das der Rote Halbmond auf Telegram veröffentlichte. Irans Militärführung hat im Krieg gegen Israel und die USA Kompromisse und eine Kapitulation kategorisch ausgeschlossen. "Die schlagkräftigen iranischen Streitkräfte werden die Souveränität des Landes standhaft verteidigen und diesen Weg bis zum finalen Sieg fortsetzen", sagte der Kommandeur der zentralen Militärführung, Ali Abdollahi Aliabadi, laut dem staatlichen Rundfunk. Aliabadi ist der faktische Generalstabschef. Er leitet das Hauptquartier Chatam al-Anbija, das im Kriegsfall die operative Führung der iranischen Streitkräfte bündelt. Deutschland verstärkt zur Entlastung Verbündeter seine Marinepräsenz im Nordatlantik. Weil Großbritannien den Zerstörer HMS "Dragon" ins Mittelmeer verlege, werde die deutsche Fregatte "Sachsen" als Führungsschiff der ständigen NATO-Einsatzgruppe eingesetzt, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Rande seines Besuchs in Singapur. Er habe dies mit seinem britischen Amtskollegen John Healey besprochen. Großbritannien hat die HMS "Dragon" wegen der Lage inmitten des israelisch-amerikanischen Krieges gegen Iran ins östliche Mittelmeer verlegt. Nach dem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt auf Zypern verstärkten die NATO-Staaten Großbritannien und Frankreich ihre Präsenz in der Region. Der britische Zerstörer ist inzwischen in dem Seegebiet eingetroffen. Der Iran-Krieg hat weiterhin erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Luftverkehr. Wegen der "volatilen Situation im Nahen Osten" setzt die Lufthansa Flüge sämtlicher Airlines der Gruppe in die Region bis einschließlich 30. April aus, wie der Konzern ankündigte. Außerdem finden demnach zu mehreren Zielen keine Flüge bis zum Herbst bis einschließlich 24. Oktober statt, darunter neben Teheran, auch Beirut, Riad und Abu Dhabi. Flüge nach Dubai und Tel Aviv werden bis zum 31. Mai gestrichen, wie der Luftfahrtriese mit Airlines wie Eurowings, Austrian, Swiss und Brussels Airlines mitteilte. Betroffene Fluggäste können demnach kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhalten alternativ den vollständigen Ticketpreis zurück. Die Lufthansa beobachte und bewerte die Lage im Nahen Osten in engem Kontakt mit den Behörden "kontinuierlich", teilte der Konzern weiter mit. Änderungen bei einzelnen Airlines seien "aufgrund der dynamischen Situation möglich". Das libanesische Außenministerium hat dem iranischen Botschafter nach eigenen Angaben die Akkreditierung entzogen und ihn zur unerwünschten Person erklärt. Der Diplomat müsse das Land bis Sonntag verlassen, teilte das Ministerium mit. Zur Begründung verweist es auf Verstöße Teherans gegen diplomatische Normen und etablierte Gepflogenheiten zwischen den beiden Ländern. Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam hatte Iran zuvor vorgeworfen, die Hisbollah-Miliz im Libanon zu befehligen. Zudem ruft das Ministerium seinen eigenen Botschafter in Iran zu Konsultationen in den Libanon zurück. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in der Stadt Isfahan und anderen Teilen Irans angegriffen. Einwohner der iranischen Hauptstadt Teheran berichteten von Explosionsgeräuschen. In der Mitteilung des Militärs war die Rede von einer großangelegten Angriffswelle in Isfahan. In anderen Gebieten seien Produktionsstätten des iranischen Machtapparats angegriffen worden. In Israel gab es derweil Berichte über neue Raketenangriffe aus Iran, unter anderem in den Küstenstädten Eilat und Aschkelon gab es Raketenalarm. Selbst im Fall einer schnellen Beendigung des Iran-Kriegs dürften die wirtschaftlichen Verwerfungen nach Einschätzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) länger anhalten. "Es wird Wochen dauern, Experten sagen bis zu Monaten, dass es dann wieder richtig läuft", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Er verwies auf zerstörte Infrastruktur für die Suche nach und Förderung von Gas in der Region, Probleme beim Abtransport per Schiff und Produktionsausfälle in Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und im Irak. Mit Blick auf die Ölpreise sei es "nicht verwegen anzunehmen", dass es über einen längeren Zeitraum zu einem um 40 bis 50 Prozent höheren Niveau komme. Man sei schnell bei einem Zuwachs der Inflationsrate von einem halben Prozentpunkt gegenüber der Situation vor dem Krieg, sagte Treier. Auch die Störungen der Lieferketten unter anderem durch die Blockade der Straße von Hormus wirke sich aus. Zudem sei Dubai als wichtiger Umschlagpunkt für Luftfracht gestört. Nach der Tötung von Ali Laridschani ist in Iran ein neuer Generalsekretär für den mächtigen Nationalen Sicherheitsrat ernannt worden. Mohammed Bagher Solghadr, ein Brigadegeneral im Ruhestand, wurde nach Zustimmung durch die Staatsführung und per Erlass durch den Präsidenten für das Amt ernannt, berichteten iranische Medien. Sie bezogen sich dabei auf einen X-Post von Mehdi Tabatabai, Vize-Kommunikationschef im Präsidialamt. Über Solghadr ist wenig bekannt. Er wurde Mitte der 1950er-Jahre geboren und ist ein Veteran des Iran-Irak-Kriegs (1980-1988). Seine militärische Karriere absolvierte er bei der Islamischen Revolutionsgarde. Zuletzt war er ein führendes Mitglied des sogenannten Schlichtungsrats, eines einflussreichen Schiedsorgans im iranischen Machtapparat. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, Israel werde eine sogenannte "Sicherheitszone" im Südlibanon bis zum Litani-Fluss kontrollieren, bis die Bedrohung durch die Hisbollah beseitigt sei. "Alle fünf Brücken über den Litani, die von der Hisbollah zum Transport von Terroristen und Waffen genutzt wurden, wurden gesprengt, und die IDF wird die übrigen Brücken sowie das Sicherheitsgebiet bis zum Litani kontrollieren", sagte Katz bei einer Besprechung mit Generälen der israelischen Streitkräfte. Karte mit Israel, Libanon und dem Fluss Litani. Zudem bekräftigte er, dass die aus dem Südlibanon vertriebenen hunderttausenden Bewohner nicht in das Gebiet südlich des Flusses zurückkehren würden, bis die Sicherheit für die Bewohner im Norden Israels "garantiert" sei. Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatti hat mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und Amtskollegen aus mehreren Ländern über diplomatische Bemühungen für ein Ende des Iran-Krieges gesprochen. In dem Telefonat mit Witkoff sei es um mögliche Verhandlungen zwischen den USA und Iran gegangen, teilte das ägyptische Außenministerium mit. Abdelatti sprach zudem mit den Außenministern der Türkei, Pakistans, Omans, Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Frankreichs und Zyperns. Bei einem Raketenangriff auf einen Stützpunkt der kurdischen Peschmerga-Kämpfer im Irak sind sechs Kämpfer getötet worden. Die Regierung der autonomen Kurdenregion machte Iran für den Angriff verantwortlich. Iran habe "sechs ballistische Raketen" auf die Peschmerga abgefeuert. Dabei seien sechs Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Der Angriff sei in der Region Soran nahe der Grenze zu Iran erfolgt, sagte ein Sicherheitsbeamter, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Die Peschmerga sind die Streitkräfte der autonomen Kurdenregion im Nordirak. Es war der erste Angriff auf sie seit Beginn des Iran-Kriegs. Die iranische Polizei hat staatlichen Medien zufolge 466 Personen festgenommen, denen Online-Aktivitäten zur Untergrabung der nationalen Sicherheit vorgeworfen werden. Den Berichten zufolge handelt es sich um eine der größten Sicherheitsrazzien seit Beginn des Krieges. Den Verhafteten wird vorgeworfen, sensible Orte gefilmt, regierungskritische Inhalte online geteilt oder "mit dem Feind kooperiert" zu haben. In einer Erklärung der Polizei hieß es, die Festnahmen seien auf Geheimdienstinformationen und technische Überwachung in den letzten Tagen zurückzuführen. Krieg lässt Preise in Iran explodieren Schon vor Beginn des israelisch-amerikanischen Kriegs befand sich Iran in einer schweren Wirtschaftskrise. Der ökonomische Druck löste Ende Dezember neue Massenproteste aus, die Irans Sicherheitsapparat brutal niederschlug. Der Krieg wird für die Gesellschaft nun zur zusätzlichen Belastungsprobe. In den Metropolen berichten Einwohner von explodierenden Preisen und wachsender Hoffnungslosigkeit. Asghar lebt in Teheran und betreibt einen kleinen Supermarkt. "Die meisten Waren werden fast täglich teurer", sagt er der Nachrichtenagentur dpa. Vor allem Lebensmittel und Zigaretten, die importiert werden müssen, verteuerten sich, teils um das Doppelte. Die Menschen kauften bei ihm nur noch das Nötigste. "Alle zwei bis drei Tage steigen die Preise für Nahrungsmittel wie Fleisch, Huhn und Obst", klagt auch Behrus, ein Taxifahrer. Dawud, ein Devisenhändler in Teheran, berichtet von einer schwachen Nachfrage nach Euro und Dollar. "Seit der Abschaltung des Internets sind viele Geschäfte zum Erliegen gekommen." Angesichts von den USA verkündeter Gespräche mit Iran hat sich Bundesaußenminister Johann Wadephul vorsichtig optimistisch über eine Wende in dem Konflikt gezeigt. "Wir haben aus meiner Sicht einen ersten Ansatzpunkt jetzt gefunden dafür, dass die beiden Konfliktparteien miteinander direkt sprechen und dass an Lösungen gearbeitet wird", sagte der CDU-Politiker dem MDR. Dass die iranische Seite Verhandlungen dagegen dementiert hatte, sieht Wadephul gelassen. Iran habe die Gespräche "im engeren Sinne" nicht bestritten, "sondern man nennt das dann indirekte Gespräche". Die neue Frist von fünf Tagen, die Trump Teheran vor den angedrohten Angriffen setzte, bezeichnete Wadephul als "eine gute Zeit". Diese böte Zeit für Gespräche, auch wenn sich "in der Sache und auch von der Frist her" jeder mehr wünschen würde, sagte er. Aus seiner Sicht sei es das erste Mal, dass Trump nicht über Militärisches rede, "sondern wo wir von ihm hören, dass miteinander gesprochen wird". Damit stehe zwar noch keine Gesamtlösung bevor, aber die Gespräche könnten dennoch "ein Wendepunkt in diesem Konflikt sein". Mit Iran verbündete Milizen haben im Irak erneut einen US-Angriff auf eine ihrer Stellungen im Westen des Landes gemeldet. Dabei seien 14 ihrer Mitglieder getötet worden, teilten die sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF) mit. Andere Quellen sprechen von 15 Toten. Unter den Opfern sei auch der Einsatzkommandeur der Provinz gewesen. Die PMF teilten mit, ihre Kämpfer seien "bei einem hinterhältigen US-Luftangriff" getötet worden, der ihr Hauptquartier getroffen habe, während sie "ihre nationale Pflicht" erfüllt hätten. Die schiitischen Milizen pflegen enge Verbindungen zu Teheran. Die irakische Regierung in Bagdad sowie die USA äußerten sich nicht dazu. ARD-Korrespondentin Katharina Willinger aus Istanbul zu Reaktionen auf das neue US-amerikanische Ultimatum an Iran, zu möglichen Verhandlungen zwischen beiden Ländern und über die Lage in der Golfregion. "Noch viele Fragezeichen", Katharina Willinger, ARD Istanbul, zu Reaktionen auf US-Ultimatum an Iran Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Krieg der USA und Israels gegen Iran als "völkerrechtswidrig" kritisiert. "Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen", sagte Steinmeier in seiner Festrede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin. "Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig - daran gibt es wenig Zweifel", sagte er. Damit schlug Steinmeier einen anderen Ton an als die Bundesregierung, die bisher vermieden hat, den Krieg als völkerrechtswidrig einzustufen. Südkorea ruft zum Energiesparen auf Südkoreas Präsident Lee Jae Myung ruft wegen der Risiken für die Öl- und Gasversorgung durch den Iran-Krieg zum Energiesparen auf. Die Bevölkerung wird gebeten, im Alltag mehrere Maßnahmen zu beherzigen - etwa kürzeres Duschen oder das Aufladen von Handys und E-Autos nur während des Tages. Das Wäschewaschen oder Staubsaugen soll auf das Wochenende gelegt werden. Öffentliche Einrichtungen sollen Dienstwagen weniger nutzen. Einschränkungen für Privatfahrzeuge seien vorerst freiwillig, sagt Energieminister Kim Sung-hwan. Dies könnte bei einer höheren Energiealarmstufe aber überdacht werden. Zudem werde die Regierung die 50 Unternehmen mit dem größten Ölverbrauch auffordern, ihren Verbrauch zu drosseln. Um die Abhängigkeit von Flüssigerdgas zu verringern, will die Regierung zudem bis Mai fünf Atomreaktoren wieder anfahren, Beschränkungen für Kohlekraftwerke lockern und den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben. Bei einem israelischen Angriff auf ein Wohngebäude nahe Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens zwei Menschen getötet worden. Bei dem Angriff in Bchamun, etwa zehn Kilometer südöstlich der libanesischen Hauptstadt, seien fünf Menschen verletzt worden. Sechs Tote bei Angriffen im Norden Irans Im Nordwesten Irans sind bei der Bombardierung eines Wohnviertels mindestens sechs Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien bei dem Luftangriff in Tabris verletzt worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend. Betroffen war ein Stadtteil im Norden sowie ein Platz im Südwesten der iranischen Millionenmetropole. Nutzer sozialer Medien berichteten von schweren Explosionen in der Großstadt, die sich gegen 2.00 Uhr nachts (Ortszeit) ereigneten. Iranischer Angriff auf Tel Aviv Iran hat die israelische Stadt Tel Aviv mit Raketen angegriffen. In der Innenstadt war eine Explosion zu hören, zudem stieg Rauch auf. Das israelische Militär teilte mit, Such- und Rettungskräfte seien unterwegs in mehrere Gegenden, wo Raketeneinschläge gemeldet worden seien. Die Polizei berichtete, örtliche Beamte seien ebenfalls im Einsatz. Ein Sprecher des Rettungsdiensts, Magen David Adom, teilte mit, vier Menschen seien leicht verletzt worden. Es werde nach weiteren Verletzten gesucht. Experten sehen in der Verlängerung des Ultimatums von US-Präsident Trump an Iran ein "Zeichen der Verzweiflung", so ARD-Korrespondent Torben Börgers aus Washington. Grund dafür könne sein, dass sich der US-Präsident den Krieg gegen Iran "etwas leichter" vorgestellt habe und nun nach einem "gesichtswahrenden Ausweg" suche. US-Präsident Trump hatte sein Ultimatum an Iran im Streit um die von Teheran blockierte Straße von Hormus kurz vor dessen Ablauf verlängert. Er erklärte dies mit "guten und produktiven Gesprächen" mit Iran in den vergangenen Tagen. Teheran dementierte Verhandlungen mit den USA. Vielmehr sei Trump wegen der iranischen Drohgebärden eingeknickt. Von der Leyen fordert Ende der Kämpfe Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten gefordert. "Es ist von größter Bedeutung, dass wir zu einer ausgehandelten Lösung kommen, die den Kampfhandlungen, die wir im Nahen Osten beobachten, ein Ende setzt", sagte von der Leyen vor Journalisten während eines Besuchs in Australien. Von der Leyen verwies insbesondere auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Krieges. "Wir alle spüren die Folgewirkungen auf die Gas- und Ölpreise in unseren Unternehmen und unseren Gesellschaften", sagte die EU-Kommissionspräsidentin. Der tödliche Angriff auf den Obersten Führer Irans, Ajatollah Ali Chamenei, wurde auch mit iranischen Überwachungskameras geplant. Ein israelischer Geheimdienstvertreter mit Einsatzwissen und eine weitere Person, die über die Operation informiert wurde, beschrieben der Nachrichtenagentur AP, dass solche Kameras gehackt worden seien. Zuvor hatte bereits die Financial Times über den Einsatz iranischer Kameras in dem Fall berichtet. Die über den Chamenei-Einsatz informierte Person, die mit der AP sprach, berichtete, fast alle Verkehrskameras in Teheran seien seit Jahren gehackt worden. Das Material sei auf Server in Israel übertragen worden. Algorithmen hätten Informationen geliefert, darunter Adressen, Arbeitswege und Angaben dazu, wer die Zielpersonen schützte. Der Angriff sei monatelang geplant gewesen, aber beschleunigt worden, als feststand, dass Chamenei und seine ranghöchsten Mitarbeiter sich am 28. Februar im Führungskomplex aufhalten würden. Die iranischen Streitkräfte haben dem iranischen Staatsfernsehen zufolge eine neue Salve von Raketen auf Israel abgefeuert. Die iranischen Raketen hätten "mehrere israelische Luftabwehrsysteme durchdrungen", erklärte der staatliche iranische Fernsehsender Irib am Morgen. Die israelische Armee erklärte, sie habe anfliegende iranische Raketen geortet und arbeite daran, sie abzufangen. Das israelische Militär hat in der Nacht zum Dienstag Angriffe auf mehrere Stadtviertel in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut gestartet. Die Armee erklärte, dass sie auf Infrastruktur der von Iran unterstützten Hisbollah abziele. Verletzungen wurden zunächst nicht gemeldet. Das Militär hatte zuvor Evakuierungswarnungen für mehrere Viertel erneuert. Zehntausende Bewohner hatten das Gebiet bereits verlassen. Nach den Angriffen waren in den südlichen Vororten Brände und Rauchwolken zu sehen. Nach Angaben libanesischer Behörden haben die israelischen Angriffe bisher mehr als 1.000 Menschen im Libanon getötet und rund eine Million weitere vertrieben. Der Liveblog vom Montag Iran hat die Behauptung von US-Präsident Trump dementiert, es gebe Verhandlungen zwischen beiden Ländern. Israels Militär hat mit einer neuen Angriffswelle auf Teheran begonnen.

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24. März
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: Iran ernennt neuen Chef des Sicherheitsrats

Liveblog Irankrieg : Iran ernennt neuen Chef des Sicherheitsrats Lesezeit: Die Beerdigung des getöteten Ali Laridschanis: Regimeanhänger verabschieden sich in Teherandpa Auf Ali Laridschani folgt Mohammad Bagher Zolghadr +++ Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg „völkerrechtswidrig“ +++ alle Entwicklungen im Liveblog Majd El-Safadi Iran ernennt neuen Chef des Sicherheitsrates Nach der Tötung von Ali Laridschani ist in Iran ein neuer Generalsekretär für den Obersten Nationalen Sicherheitsrat ernannt worden. Mohammad Bagher Zolghadr, ein Brigadegeneral im Ruhestand, wurde nach Zustimmung durch die Staatsführung und per Erlass durch den Präsidenten für das Amt ernannt, berichteten iranische Medien. Sie bezogen sich dabei auf einen X-Post von Mehdi Tabatabai, Vize-Kommunikationschef im Präsidialamt. Über Zolghadr ist wenig bekannt. Er wurde Mitte der 1950er-Jahre geboren und ist ein Veteran des Iran-Irak-Kriegs (1980–1988). Seine militärische Karriere absolvierte er bei den Revolutionsgarden. Zuletzt war er ein führendes Mitglied des sogenannten Schlichtungsrats, eines einflussreichen Schiedsorgans im iranischen Machtapparat. Über Zolghadr ist wenig bekannt. Er wurde Mitte der 1950er-Jahre geboren und ist ein Veteran des Iran-Irak-Kriegs (1980–1988). Seine militärische Karriere absolvierte er bei den Revolutionsgarden. Zuletzt war er ein führendes Mitglied des sogenannten Schlichtungsrats, eines einflussreichen Schiedsorgans im iranischen Machtapparat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Martin Franke Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Till Fähnders, Korrespondent Pistorius grenzt sich von Steinmeier ab Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat auf die Aussage von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dass der Irankrieg „völkerrechtswidrig“ sei, mit Zurückhaltung reagiert. Während eines Besuchs im südostasiatischen Singapur sagte der Minister auf die Frage eines Journalisten, ob er dies ähnlich sehe, dass er die Rede des Bundespräsidenten erst einmal nachlesen wolle. „Dass die völkerrechtliche Zulässigkeit dieses Krieges allgemein infrage gestellt wird, ist ja offenkundig. Aber das ist im Augenblick, ehrlich gesagt, eine Frage eher für akademische Kreise“, so der Minister, der sich derzeit auf einer ausgedehnten Indopazifik-Reise befindet, die ihn zuvor nach Japan und von Mittwoch bis Freitag auch nach Australien führen wird. Der Minister begründete seine Aussage damit, dass der Krieg schließlich im Gange sei und schnell beendet werden müsse. „Das Leiden muss beendet werden, die Bombardierungen müssen beendet werden und damit vor allem auch ein Ende gesetzt werden den wirtschaftlichen Folgen, die das für die ganze Welt hat“, sagte der Minister. Dies sei das, was ihm gerade am meisten Sorgen mache. Auf eine weitere Journalistenfrage nach US-Präsident Donald Trumps Ankündigung, in den nächsten fünf Tagen keine Angriffe auf iranische Kraftwerke anordnen zu wollen, sagte Pistorius, da müsse man „abwarten“. „Ich weiß nicht, was morgen passiert. Klar wünscht man sich mehr Berechenbarkeit und Klarheit und strategische Weitsicht, generell - jetzt nicht nur in diesem Fall - aber ich wünsche mir auch andere Dinge“, sagte der Minister. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Majd El-Safadi Philippinen erklären den nationalen Energie-Notstand Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat am Dienstag den nationalen Energie-Notstand ausgerufen. Der Konflikt im Nahen Osten habe zu schwerwiegenden Störungen der Lieferketten geführt und stelle eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit der Philippinen dar, heißt es in einem Erlass, der Reuters und der BBC vorliegt. Deshalb sei, so Marcos weiter, ein Krisenstab gebildet worden, der die Verfügbarkeit und geordnete Verteilung von Treibstoff, Lebensmitteln, Medikamenten, landwirtschaftlichen Erzeugnissen und anderen Grundgütern überwachen und sicherstellen solle. Die Verordnung gilt für ein Jahr. Die philippinische Energieministerin Sharon Garin erklärte, das Land verfüge derzeit über Kraftstoffvorräte für etwa 45 Tage. Fahrer von Minibusen erhalten in Manila finanzielle Unterstützung für den Kauf von Benzin. EPA An einer Tankstelle in Quezon City zeichnet ein Mann aktuelle Preise aus. AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Majd El-Safadi US-Außenminister Rubio reist zum G7-Treffen US-Außenminister Marco Rubio nimmt am Freitag an Beratungen mit seinen G-7-Amtskollegen zur Lage im Irankrieg teil, um "wichtige US-Interessen voranzubringen" und "gemeinsame Sicherheitsanliegen sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern". Das teilte das amerikanische Außenministerium am Dienstag in Washington mit. „Zu den Schwerpunkten gehören der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, die Lage im Nahen Osten sowie weltweite Bedrohungen für Frieden und Stabilität", heißt es in der Mitteilung weiter. Zu dem Treffen hat Frankreich eingeladen, das derzeit den Vorsitz der G-7-Staaten hat. Auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) wird erwartet. Für Rubio ist es die erste Auslandsreise seit dem Beginn des Irankriegs am 28. Februar. Am Samstag hatten die G7-Außenminister den Iran zu einem „sofortigen und bedingungslosen Ende“ seiner Angriffe aufgefordert. Neben den USA und Frankreich zählen auch Deutschland, Großbritannien, Kanada, Italien und Japan zu den G-7-Staaten. Zu dem Treffen hat Frankreich eingeladen, das derzeit den Vorsitz der G-7-Staaten hat. Auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) wird erwartet. Für Rubio ist es die erste Auslandsreise seit dem Beginn des Irankriegs am 28. Februar. Am Samstag hatten die G7-Außenminister den Iran zu einem „sofortigen und bedingungslosen Ende“ seiner Angriffe aufgefordert. Neben den USA und Frankreich zählen auch Deutschland, Großbritannien, Kanada, Italien und Japan zu den G-7-Staaten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Majd El-Safadi Roter Halbmond: Zehntausende zivile Einrichtungen in Iran beschädigt Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen in Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds mehr als 82.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Darunter seien etwa 62.000 Wohnungen sowie 281 medizinische Zentren, Krankenhäuser und Apotheken, sagte der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand. Koliwand zufolge wurden insgesamt 498 Schulen beschädigt – bei direkten Angriffen oder bei Angriffen, die Zielen in der Nähe galten. Der Rote Halbmond ist nach seiner Darstellung auch Ziel von Angriffen geworden. Neben 17 Rettungswachen seien zwölf Rettungswagen direkt von Raketen getroffen worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Majd El-Safadi Qatar verneint Vermittlerrolle zwischen Iran und USA Qatar ist nach eigenen Angaben nicht als direkter Vermittler zwischen den USA und Iran aktiv. Das Emirat unterstütze jedoch alle diplomatischen Kanäle zur Beendigung des Krieges, sagte der Sprecher des qatarischen Außenministeriums, Majed al-Ansari. Das Land stehe in engem Kontakt mit der amerikanischen Regierung, um eine Deeskalation zu erreichen und einen Ausweg aus der Krise zu finden. Al-Ansari fügt hinzu, Qatar habe seit Jahren gesagt, eine ungebremste Eskalation in der Region werde nicht nur zu einer Ausweitung des Konflikts führen, „sondern zu einem umfassenden Krieg, der uns alle erfasst. Und genau da sind wir jetzt.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Robert Putzbach Hizbullah will Besetzung des Südlibanons verhindern Die Hizbullah kündigt Widerstand gegen die von Israel geplante Besetzung des südlichen Libanons an. Eine solche Besetzung würde eine „existenzielle Bedrohung“ für den Libanon als Staat darstellen, sagt der Hizbullah-Abgeordnete Hassan Fadlallah der Nachrichtenagentur Reuters. Man werde kämpfen, um dies zu verhindern. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat erklärt, dass sein Land eine Pufferzone von der Grenze bis zum Fluss Litani plane. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Majd El-Safadi Irans Militärführung kündigt „Kampf bis zum vollständigen Sieg" an Irans Militärführung hat im Krieg gegen Israel und die USA Kompromisse und eine Kapitulation kategorisch ausgeschlossen. „Die schlagkräftigen iranischen Streitkräfte werden die Souveränität des Landes standhaft verteidigen und diesen Weg bis zum vollständigen Sieg fortsetzen“, sagte der Sprecher des iranischen Oberkommandos, Ali Abdollahi Aliabadi, laut dem staatlichen Rundfunk. Einer Meldung der Nachrichtenagentur AP zufolge erklärte der General allerdings nicht, wie ein „vollständiger Sieg“ aussehen würde. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Majd El-Safadi Libanon weist iranischen Botschafter aus Das libanesische Außenministerium hat dem iranischen Botschafter nach eigenen Angaben die Akkreditierung entzogen und ihn zur unerwünschten Person erklärt. Der Diplomat müsse das Land bis Sonntag verlassen, teilt das Ministerium mit. Zur Begründung verweist es auf Verstöße Teherans gegen diplomatische Normen und etablierte Gepflogenheiten zwischen den beiden Ländern. Zudem ruft das Ministerium seinen eigenen Botschafter in Iran zu Konsultationen in Libanon zurück. Iran ist einer der wichtigsten Unterstützer der radikal-islamischen Hizbullah-Miliz, gegen die Israel im Libanon Krieg führt. Israel hat die libanesische Regierung wiederholt aufgefordert, die Hizbullah zu entwaffnen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Majd El-Safadi Wadephul: Gespräche der USA mit Iran könnten „Wendepunkt“ sein Außenminister Johann Wadephul sieht Gespräche zwischen den USA und Iran als Chance, den Irankrieg zu beenden. „Das könnte ein Wendepunkt in diesem Konflikt sein“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag dem MDR zu Spekulationen über mögliche direkte Kontakte zwischen Washington und Teheran. Was Deutschland zu einem Erfolg beitragen könne, werde man tun. Man habe den USA angeboten, ihnen diplomatisch zur Seite zu stehen, falls dies gewünscht sei. Wadephul betonte mit Blick auf widersprüchliche Berichte über direkte Gespräche, dass „etwas stattfindet“. „Das ist doch gut in dieser Zeit, in der es immer mehr Eskalationsgefahren gab als die Möglichkeit, diesen Konflikt irgendwie unter Kontrolle zu bringen.“ Der Außenminister sprach von einem „zarten Pflänzchen“, aber dies sei ein Anfang. Wadephul begrüßte zudem, dass US-Präsident Donald Trump die angedrohten Angriffe auf iranische Kraftwerke für fünf Tage zurückgestellt habe. „Jeder würde sich mehr wünschen in der Sache und auch von der Frist her, aber immerhin“, sagte er. Dies seien fünf Tage, in denen viele miteinander sprechen könnten. 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Noch ist zwar unklar, welche Raketen Iran gegen Diego Garcia gestartet hat, sicher ist jedoch: Auch mit seinen bisher bekannten Waffensystemen könnte das Regime in Teheran Ziele in Südosteuropa treffen, und Raketen mit Reichweiten bis nach Deutschland oder Italien galten schon vorher als wahrscheinlich. Eine Analyse von F.A.Z.-Redakteur Gregor Grosse. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sara Wagener Tote bei Angriff auf kurdische Kämpfer im Irak Bei einem Raketenangriff auf einen Stützpunkt der kurdischen Peschmerga-Kämpfer im Irak sind am Dienstag sechs Kämpfer getötet worden. Die Regierung der autonomen Kurdenregion machte Iran für den Angriff verantwortlich. Iran habe „sechs ballistische Raketen“ auf die Peschmerga abgefeuert. Dabei seien sechs Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Der Angriff sei am Dienstag in der Region Soran nahe der Grenze zu Iran erfolgt, sagte ein Sicherheitsbeamter, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Die Peschmerga sind die Streitkräfte der autonomen Kurdenregion im Nordirak. Es war der erste Angriff auf sie seit Beginn des Irankriegs. Raketen und Drohnen fliegen seit Kriegsbeginn immer wieder über den Irak hinweg oder treffen Ziele in dem Land. Der Angriff sei am Dienstag in der Region Soran nahe der Grenze zu Iran erfolgt, sagte ein Sicherheitsbeamter, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Die Peschmerga sind die Streitkräfte der autonomen Kurdenregion im Nordirak. Es war der erste Angriff auf sie seit Beginn des Irankriegs. Raketen und Drohnen fliegen seit Kriegsbeginn immer wieder über den Irak hinweg oder treffen Ziele in dem Land. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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24. März
Der Spiegel

Iran-News heute: Wer ist der neue Chef von Irans Nationalem Sicherheitsrat?

live •Eskalation in Nahost Wer ist der neue Chef von Irans Nationalem Sicherheitsrat? Ali Larijani ist tot, nun steht Berichten zufolge sein Nachfolger fest: ein ehemaliger Kommandeur der Revolutionswächter. Bundespräsident Steinmeier kritisiert die USA – und erntet Widerspruch aus der CDU. Die Liveanalyse. Von Anna-Lena Abbott, Anna Ehlebracht, Matthias Gebauer, Armin Himmelrath, Miriam Khan, Maximilian Popp, Florian Pütz, Alessandra Röder, Fritz Schaap, Julius Seibt und Nadine Wolter sowie Michelle Maicher (Bildredaktion) Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Wichtige Updates Sortierung Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost - Israel greift weiter Ziele in Iran und im Libanon an. Das Regime in Teheran reagiert mit Gegenangriffen. - Bei iranischen Attacken auf Zentralisrael gibt es mehrere Verletzte. Einschläge werden unter anderem in Tel Aviv gemeldet. - Im Südlibanon will Israel die Kontrolle über ein als »Sicherheitszone« bezeichnetes Gebiet übernehmen. Die Bewohner fürchten die dauerhafte Vertreibung. Die Hisbollah kündigt an, gegen jeden Besetzungsversuch Israels zu kämpfen. - Weiterhin herrscht Unklarheit darüber, ob die USA tatsächlich – wie von Präsident Donald Trump behauptet – mit Iran verhandeln. Ein iranischer Armeesprecher kündigt jedenfalls einen Kampf »bis zum vollständigen Sieg« an. Auch ein Nachfolger für den getöteten Sicherheitschef Ali Larijani wird benannt. - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisiert den Irankrieg als »völkerrechtswidrig«. Aus der Union kommt umgehend Kritik an der Wortwahl. - Nach einem kurzzeitigen Rückgang steigen die Ölpreise wieder an. Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+ - Mutmaßlicher Angriff auf Stützpunkt im Indischen Ozean: Reichen Irans Raketen bis nach Deutschland? - Rekonstruktion einer Eskalation: So stolperten die USA in den Krieg gegen Iran - Trumps Krisenkurs im Nahen Osten: Ein Sprücheklopfer als Kriegsherr Hinweis: Der SPIEGEL zeigt ab sofort die berichteten Angriffe der letzten beiden Tage und nicht nur die des vergangenen Tages. So können die Ereignisse besser abgebildet werden, die erst später in den Daten erfasst wurden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Analyse: Das ist der neue Chef von Irans Nationalem Sicherheitsrat Laut staatlichen Medien ist Mohammad Bagher Zolghadr zum Chef des iranischen Nationalen Sicherheitsrats ernannt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Ali Larijani an, der vergangene Woche bei israelischen Luftangriffen ums Leben kam. Nach dem Tod von Ajatollah Ali Khamenei galt Larijani als mächtigster Mann im Land und Strippenzieher hinter den Kulissen. Der 72-jährige Zolghadr ist ein ehemaliger Kommandeur der Revolutionswächter. Zuletzt war er Vorsitzender des iranischen Schlichtungsrats, zuvor stellvertretender Innenminister unter dem damaligen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad. Zolghadr gilt als Hardliner, der nun den vergleichsweise pragmatischen Larijani ersetzt. Der getötete ehemalige Sicherheitschef Ali Larijani (Archivbild). Foto: Snsc / ZUMA Press Wire / IMAGO Die Ernennung des diplomatisch unerfahrenen Zolghadr bestätigt einen umfassenderen Trend: Die strategische Entscheidungsfindung in Iran konzentriert sich immer weiter im Sicherheitsapparat. Kompromisse am Verhandlungstisch werden dadurch nicht wahrscheinlicher. »Iran geht einen weiteren Schritt in Richtung Militärdiktatur unter dem direkten Einfluss der Revolutionswächter«, schreibt der Iranexperte Danny Citrinowicz. »Die Frage nach der Ermordung von Ali Larijani stellt sich erneut. Die Entfernung von Personen, die innerhalb der sehr extremen Landschaft der Revolutionswächter relativ pragmatisch sind, dürfte am Tag nach dem Konflikt kaum helfen. Iran wird in mancher Hinsicht schwächer und gleichzeitig extremer und militaristischer.« »Iran geht einen weiteren Schritt in Richtung Militärdiktatur unter dem direkten Einfluss der Revolutionswächter«, schreibt der Iranexperte Danny Citrinowicz. »Die Frage nach der Ermordung von Ali Larijani stellt sich erneut. Die Entfernung von Personen, die innerhalb der sehr extremen Landschaft der Revolutionswächter relativ pragmatisch sind, dürfte am Tag nach dem Konflikt kaum helfen. Iran wird in mancher Hinsicht schwächer und gleichzeitig extremer und militaristischer.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Katar: Vermitteln nicht zwischen USA und Iran Katar vermittelt nach eigener Darstellung nicht zwischen den USA und Iran. Der Pressesprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, sagte dazu vor Journalisten: »Wir waren nicht in diese Gespräche involviert.« Al-Ansari antwortete dabei auf Nachfragen zu Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der angedrohte Angriffe auf iranische Energieanlagen vorerst verschoben und von »produktiven Gesprächen« mit Iran gesprochen hatte. »Unser Hauptanliegen und unser Fokus liegen derzeit darauf, unser Land zu schützen und diplomatische Schritte zu unternehmen, damit das passiert«, sagte Al-Ansari. Eine komplette Zerstörung Irans sei keine Option, sagte der Sprecher. »Wir in der Golfregion glauben an ein gemeinsames Nebeneinander. Wir glauben daran, auf Iran zuzugehen.« Al-Ansari antwortete dabei auf Nachfragen zu Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der angedrohte Angriffe auf iranische Energieanlagen vorerst verschoben und von »produktiven Gesprächen« mit Iran gesprochen hatte. »Unser Hauptanliegen und unser Fokus liegen derzeit darauf, unser Land zu schützen und diplomatische Schritte zu unternehmen, damit das passiert«, sagte Al-Ansari. Eine komplette Zerstörung Irans sei keine Option, sagte der Sprecher. »Wir in der Golfregion glauben an ein gemeinsames Nebeneinander. Wir glauben daran, auf Iran zuzugehen.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Pakistan bietet sich offiziell als Vermittler im Krieg an Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif bringt sein Land offiziell als Vermittler im Irankrieg ins Spiel. »Vorbehaltlich der Zustimmung der USA und Irans ist Pakistan bereit und fühlt sich geehrt, als Gastgeber für sinnvolle und abschließende Gespräche zur umfassenden Beilegung des andauernden Konflikts zu fungieren«, schreibt Sharif auf X. Weiter hieß es: »Pakistan begrüßt und unterstützt die laufenden Bemühungen um einen Dialog zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten im Interesse von Frieden und Stabilität in der Region und darüber hinaus.« Um sicherzustellen, dass sein Posting auch die richtigen Leute erreicht, markierte Sharif die X-Profile von US-Präsident Trump sowie dessen Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Letzterer ist Trumps Schwiegersohn. Weiter hieß es: »Pakistan begrüßt und unterstützt die laufenden Bemühungen um einen Dialog zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten im Interesse von Frieden und Stabilität in der Region und darüber hinaus.« Um sicherzustellen, dass sein Posting auch die richtigen Leute erreicht, markierte Sharif die X-Profile von US-Präsident Trump sowie dessen Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Letzterer ist Trumps Schwiegersohn. Dass Pakistan als Mediator in dem Konflikt auftreten könnte, war zuvor bereits spekuliert worden. Laut der »Financial Times« soll Islamabad den Emissären Washingtons und Teherans schon für diese Woche ein Treffen in der Hauptstadt angeboten haben. Weitere Hintergründe dazu lesen Sie hier in der Analyse meines Kollegen Claus Hecking zu Trumps Krisenkurs im Nahen Osten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Unbekannte setzen 580 Millionen Dollar auf Ölwetten – Minuten vor Trumps Post Der Irankrieg ermöglicht Spekulanten ein sehr lukratives Geschäft mit Öl: Nur rund eine Viertelstunde vor Donald Trumps Post über »konstruktive Gespräche« mit Iran haben Händler mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar in Termingeschäfte auf Ölpreise investiert. Das berichtet die »Financial Times« (»FT«). In einem um 7.04 Uhr New Yorker Ortszeit am Montag geposteten Beitrag auf seinem Netzwerk Truth Social hatte der US-Präsident mit den angeblichen Gesprächen begründet, sein Ultimatum an die iranische Führung zu verlängern. Daraufhin fielen die Ölpreise stark, gleichzeitig stiegen die Kurse von Terminkontrakten auf US- und europäische Aktien. Um 6.49 und 6.50 Uhr wurden dem Bericht zufolge 6200 Terminkontrakte auf die Ölsorten WTI und Brent gehandelt, deren Wert sich laut Berechnungen der »FT« auf 580 Millionen Dollar belief. Mehr dazu lesen Sie hier. In einem um 7.04 Uhr New Yorker Ortszeit am Montag geposteten Beitrag auf seinem Netzwerk Truth Social hatte der US-Präsident mit den angeblichen Gesprächen begründet, sein Ultimatum an die iranische Führung zu verlängern. Daraufhin fielen die Ölpreise stark, gleichzeitig stiegen die Kurse von Terminkontrakten auf US- und europäische Aktien. Um 6.49 und 6.50 Uhr wurden dem Bericht zufolge 6200 Terminkontrakte auf die Ölsorten WTI und Brent gehandelt, deren Wert sich laut Berechnungen der »FT« auf 580 Millionen Dollar belief. Mehr dazu lesen Sie hier. Foto: David Paul Morris / Bloomberg / Getty Images Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hisbollah kündigt Kampf gegen israelische Besetzung im Südlibanon an Israel will im Südlibanon eine sogenannte Sicherheitszone einrichten, über die die israelische Armee die Kontrolle ausüben soll. Die mit Iran verbündete libanesische Hisbollah will das eigenen Angaben nach nicht zulassen: Eine solche Besetzung würde eine »existenzielle Bedrohung« für den Libanon als Staat darstellen, sagte einer der führenden Köpfe der Gruppe, Hassan Fadlallah, zur Nachrichtenagentur Reuters. Man werde jeden Versuch Israels bekämpfen, Kontrolle über Gebiete im Südlibanon zu übernehmen. Israels Verteidigungsminister hatte zuvor erklärt, er habe das Militär angewiesen, südlich des Litani-Flusses, der etwa 30 Kilometer nördlich der israelischen Grenze verläuft, eine Sicherheitszone einzurichten. Mehr dazu lesen Sie hier: Israels Verteidigungsminister hatte zuvor erklärt, er habe das Militär angewiesen, südlich des Litani-Flusses, der etwa 30 Kilometer nördlich der israelischen Grenze verläuft, eine Sicherheitszone einzurichten. Mehr dazu lesen Sie hier: Israel kündigt Kontrollübernahme im Südlibanon an Der israelische Verteidigungsminister hat die Einrichtung einer »Sicherheitszone« im Süden des Libanon angekündigt. Die von dort vertriebenen Bewohner dürften nicht in das libanesische Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückkehren, bis die Sicherheit für die Bewohner im Norden Israels »garantiert« sei, sagte Israel Katz nach übereinstimmenden Medienberichten. Israel hatte zuletzt immer wieder Aufforderungen an die Bevölkerung im Südlibanon herausgegeben, ihr Zuhause zu verlassen. Davon waren Hunderttausende betroffen. Laut Katz habe Israels Armee alle Brücken über den Litani-Fluss gesprengt, die die proiranische Hisbollah laut Katz zum Transport von Waffen und Kämpfern genutzt habe. Die verbliebenen Brücken und die »Sicherheitszone« bis zum Litani werde das Militär kontrollieren, so der Minister weiter. Laut Katz habe Israels Armee alle Brücken über den Litani-Fluss gesprengt, die die proiranische Hisbollah laut Katz zum Transport von Waffen und Kämpfern genutzt habe. Die verbliebenen Brücken und die »Sicherheitszone« bis zum Litani werde das Militär kontrollieren, so der Minister weiter. Die Zerstörung von ziviler Infrastruktur wie Brücken ist im Krieg nur dann erlaubt, wenn nachweisbar ist, dass die Bauwerke von großer militärischer Bedeutung sind. Mein Kollege Christoph Reuter war jüngst im Südlibanon unterwegs. In Tyros fürchten die Menschen, nie wieder in ihre Häuser zurückkehren zu können, sollte Israel dort einmarschieren. Seine Eindrücke schildert er hier. Schon länger wird spekuliert, dass Israel im Libanon eine größere Bodenoffensive plant. Mehr Hintergründe dazu lesen Sie hier. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Roter Halbmond: Zehntausende zivile Einrichtungen in Iran beschädigt Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen in Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds mehr als 82.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Darunter seien etwa 62.000 Wohnungen sowie 281 medizinische Zentren, Krankenhäuser und Apotheken, sagte der Leiter der iranischen Rothalbmondgesellschaft, Pirhussein Koliwand. Koliwand zufolge sollen insgesamt 498 Schulen beschädigt worden sein – bei direkten Angriffen oder bei Angriffen, die Zielen in der Nähe galten. Der Rote Halbmond ist nach seiner Darstellung auch Ziel von Angriffen geworden. Neben 17 Rettungswachen seien zwölf Rettungswagen direkt von Raketen getroffen worden. Koliwand zufolge sollen insgesamt 498 Schulen beschädigt worden sein – bei direkten Angriffen oder bei Angriffen, die Zielen in der Nähe galten. Der Rote Halbmond ist nach seiner Darstellung auch Ziel von Angriffen geworden. Neben 17 Rettungswachen seien zwölf Rettungswagen direkt von Raketen getroffen worden. Zerstörung in einem Krankenhaus in Teheran. Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / IMAGO Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ein Israel-Freund, den die Netanyahu-Regierung loswerden möchte Deutschlands Botschafter Steffen Seibert hat Hebräisch gelernt, Geiselfamilien unterstützt und palästinensischen Terror verurteilt. Trotzdem hat er nun den Ärger von Israels Außenminister auf sich gezogen – weil er auf die wachsende Gewalt von Siedlern hinwies. Mehr dazu lesen Sie hier. Steffen Seibert. Foto: dts-Agentur / picture alliance Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Festival und Shakira-Konzert in Nahost werden verschoben Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich nun auch auf die örtliche Konzertszene aus: Ein für den 1. April in Doha geplanter Gig von Latin-Superstar Shakira muss aufgrund der »aktuellen regionalen Lage« verschoben werden, teilen die Veranstalter mit. Auch das Offlimits Music Festival in Abu Dhabi, bei dem Shakira und die Jonas Brothers als Headliner auftreten sollten, wurde verlegt. Es sollte am 4. April stattfinden und wurde nun auf den 21. November verschoben, heißt es in einem Instagram-Beitrag. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Außenminister Rubio reist zu G7-Gipfel US-Außenminister Marco Rubio wird am Freitag an einem Treffen der Außenminister der G7 in der Nähe von Versailles bei Paris teilnehmen, um »wichtige US-Interessen voranzubringen« und »gemeinsame Sicherheitsanliegen sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern«. Das teilt das US-Außenministerium mit. »Zu den Schwerpunkten gehören der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, die Lage im Nahen Osten sowie weltweite Bedrohungen für Frieden und Stabilität«, heißt es weiter. Fast alle anderen G7-Staaten haben eine Beteiligung am Krieg der USA und Israels gegen Iran abgelehnt. Großbritannien erlaubt den USA die Nutzung seiner Militärbasen. Fast alle anderen G7-Staaten haben eine Beteiligung am Krieg der USA und Israels gegen Iran abgelehnt. Großbritannien erlaubt den USA die Nutzung seiner Militärbasen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Verteidigungsminister Pistorius hält Debatte über Völkerrecht für wenig zielführend Verteidigungsminister Boris Pistorius hält die Diskussion, ob die amerikanisch-israelischen Militärschläge gegen Iran völkerrechtswidrig sind, für wenig zielführend. Pistorius sagte am Rand eines Besuchs in Singapur, er müsse sich die aktuellen Aussagen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erst genau anhören. Grundsätzlich aber sei die ganze Debatte »eher etwas für akademische Kreise«, der Krieg sei im Gange, wichtig sei nun, dass dieser schnell beendet wird. »Das Leiden muss beendet werden, die Bombardierungen müssen beendet werden«, forderte der SPD-Minister in Singapur. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Alessandra Röder Deutschlandressort Bericht: Sechs kurdische Kämpfer bei iranischem Angriff im Irak getötet In der halbautonomen kurdischen Region im Irak sollen nach einem iranischen Raketenbeschuss sechs Menschen ums Leben gekommen sein. Das berichtet die »New York Times«. Bei den Toten handle es sich um kurdische Kämpfer, 30 weitere Menschen seien verletzt worden. Die Regionalregierung Kurdistans habe in ihrer Stellungnahme erklärt, dass Iran in zwei getrennten Angriffen sechs iranische ballistische Raketen auf die Region abgefeuert habe. »Wir verurteilen diesen Angriff und alle anderen Terroranschläge auf die Region Kurdistan auf das Schärfste, bekräftigen jedoch, dass wir jedes Recht haben, auf jede Aggression gegen unser Volk und unser Land zu reagieren«, zitiert die »New York Times« aus der Erklärung des Ministeriums für Peschmerga-Angelegenheiten der KRG. Iran äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu dem Angriff. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Alessandra Röder Deutschlandressort China drängt USA und Israel, »ihre militärischen Aktionen einzustellen« Der chinesische Sondergesandte für den Nahen Osten hat die Rolle Chinas als Friedensstifter im Irankrieg betont. Peking werde in seinen diplomatischen Bemühungen »nicht nachlassen«, sagte Zhai Jun nach seiner Rückkehr aus der Region. Das berichtet unter anderem CNN. Er besuchte Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Kuwait und Ägypten. Demnach fordert Zhai die USA und Israel auf, »ihre militärischen Aktionen unverzüglich einzustellen«, um den Weg für einen Waffenstillstand zu ebnen. Der Sondergesandte sagte, er habe »ausführliche Gespräche« mit der iranischen Seite geführt. Die Frage, ob China mehr für eine politische Lösung tun könne, wies er zurück. Demnach fordert Zhai die USA und Israel auf, »ihre militärischen Aktionen unverzüglich einzustellen«, um den Weg für einen Waffenstillstand zu ebnen. Der Sondergesandte sagte, er habe »ausführliche Gespräche« mit der iranischen Seite geführt. Die Frage, ob China mehr für eine politische Lösung tun könne, wies er zurück. Zhai Jun, chinesischer Sondergesandter für Nahost. Foto: ANDRES MARTINEZ CASARES / EPA Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Außenpolitischer Sprecher der Union kritisiert Steinmeier Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, hat kritisiert, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Irankrieg als völkerrechtswidrig bezeichnet hat. »Die für diese Frage allein zuständige Bundesregierung hat ihre völkerrechtliche Prüfung noch nicht abgeschlossen«, sagte Hardt dem Nachrichtenportal t-Online. »Daran sollten sich alle Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Amt und Würden halten«, sagte Hardt weiter. »Die Bundesregierung handelt überlegt und souverän in einer komplexen Situation.« »Daran sollten sich alle Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Amt und Würden halten«, sagte Hardt weiter. »Die Bundesregierung handelt überlegt und souverän in einer komplexen Situation.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Analyse: Greift Saudi-Arabien in den Irankrieg ein? Saudi-Arabiens Machthaber Mohammed bin Salman, kurz MbS, hat in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Wandlung durchlaufen: Nachdem im Oktober 2018 der saudi-arabische Journalist und Regimekritiker Jamal Khashoggi im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul getötet wurde, galt MbS international vielen als Paria. Inzwischen hat er sich jedoch für viele Staats- und Regierungschefs längst wieder zu einem gefragten Gesprächs- und Handelspartner entwickelt, allen voran für US-Präsident Donald Trump. Mohammed bin Salman bei einem Treffen mit Donald Trump im November 2025. Foto: Evelyn Hockstein / Reuters Mohammed bin Salman hat viel Energie darauf verwendet, sein Land als Ort der Zukunft zu inszenieren, stabil, ambitioniert, unternehmerfreundlich. Dieses Image steht im Irankrieg nun auf dem Spiel. Von den Angriffen Irans ist nicht nur die saudi-arabische Infrastruktur betroffen. Vor allem erscheint Saudi-Arabien plötzlich wie ein Krisengebiet. MbS steht deshalb vor einem Dilemma: Er muss einerseits Iran vor weiteren Angriffen abschrecken. Gleichzeitig ist es nicht in seinem Interesse, dass Saudi-Arabien noch weiter in den Krieg hineingezogen wird. MbS steht deshalb vor einem Dilemma: Er muss einerseits Iran vor weiteren Angriffen abschrecken. Gleichzeitig ist es nicht in seinem Interesse, dass Saudi-Arabien noch weiter in den Krieg hineingezogen wird. Mohammed bin Salman. Foto: Saudi Press Agency / SIPA / picture alliance Saudi-Arabiens Führung hat nach einem Bericht des »Wall Street Journal« den USA nun erlaubt, einen Luftwaffenstützpunkt auf der Westseite der Arabischen Halbinsel zu nutzen. Ein Schritt, den man in Riad zunächst ausgeschlossen hatte. Laut »Wall Street Journal« könnte MbS sogar noch weitergehen. Er erwäge, aktiv in den Krieg einzugreifen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf anonyme Quellen. Laut »New York Times« hat MbS zuletzt in mehreren Telefonaten versucht, Trump von einer Fortführung des Krieges zu überzeugen. MbS soll mehreren Quellen zufolge argumentiert haben, dass Iran eine langfristige Bedrohung für die Golfregion darstelle, die nur durch den Sturz des Regimes beseitigt werden könne. Der Krieg sei eine »historische Chance«, den Nahen Osten neu zu gestalten. Ob MbS selbst aktiv in den Krieg eingreifen wird, ist fraglich. Es dürfte auch davon abhängen, wie sich der Konflikt in den kommenden Tagen und Wochen entwickelt. Gelingt es Trump, einen Ausweg durch Verhandlungen zu finden? Oder spitzen sich die Kämpfe eher noch weiter zu? Laut »New York Times« hat MbS zuletzt in mehreren Telefonaten versucht, Trump von einer Fortführung des Krieges zu überzeugen. MbS soll mehreren Quellen zufolge argumentiert haben, dass Iran eine langfristige Bedrohung für die Golfregion darstelle, die nur durch den Sturz des Regimes beseitigt werden könne. Der Krieg sei eine »historische Chance«, den Nahen Osten neu zu gestalten. Ob MbS selbst aktiv in den Krieg eingreifen wird, ist fraglich. Es dürfte auch davon abhängen, wie sich der Konflikt in den kommenden Tagen und Wochen entwickelt. Gelingt es Trump, einen Ausweg durch Verhandlungen zu finden? Oder spitzen sich die Kämpfe eher noch weiter zu? Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bundeswehr übernimmt Führung von Nato-Einsatzgruppe im Nordatlantik Die Bundeswehr übernimmt wegen der angespannten Lage im Nahen Osten mit der Fregatte Sachsen von Großbritannien aus die Führung der ständigen Nato-Einsatzgruppe (Standing Nato Maritime Group 1) im Nordatlantik. Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte am Rande einer Auslandsreise in Singapur, die Marine springe spontan mit der Fregatte Sachsen ein, weil Großbritannien den auf Flugabwehr spezialisierten Zerstörer HMS »Dragon« zum Schutz Zyperns ins östliche Mittelmeer verlegt hat. Großbritannien sollte den Marine-Verband der Nato im Nordatlantik – in der Regel besteht dieser aus vier bis sechs Fregatten und Zerstörern – eigentlich von der HMS »Dragon« aus führen, nun wechselt der Stab der Briten auf die Fregatte Sachsen. Marine-Inspekteur Jan Christian Kaack ergänzte, dass Deutschland aktuell auch die Fregatte Brandenburg in den Nordatlantik schickt, über die Gründe für die spontane Mission wollte er nichts sagen. In Bundeswehrkreisen heißt es seit einigen Tagen, dass Russland seine Marine-Aktivitäten im Nordatlantik seit dem Beginn des Kriegs gegen Iran verstärkt habe, dies gelte es genau zu beobachten. Großbritannien sollte den Marine-Verband der Nato im Nordatlantik – in der Regel besteht dieser aus vier bis sechs Fregatten und Zerstörern – eigentlich von der HMS »Dragon« aus führen, nun wechselt der Stab der Briten auf die Fregatte Sachsen. Marine-Inspekteur Jan Christian Kaack ergänzte, dass Deutschland aktuell auch die Fregatte Brandenburg in den Nordatlantik schickt, über die Gründe für die spontane Mission wollte er nichts sagen. In Bundeswehrkreisen heißt es seit einigen Tagen, dass Russland seine Marine-Aktivitäten im Nordatlantik seit dem Beginn des Kriegs gegen Iran verstärkt habe, dies gelte es genau zu beobachten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iranischer Armeesprecher kündigt Kampf »bis zum vollständigen Sieg« an Mit seinem 48-stündigen Ultimatum an Teheran stellte US-Präsident Trump die Zeichen zuletzt auf Zuspitzung. Gestern verlängerte Trump die Frist dann um fünf Tage – angeblich, weil es Verhandlungen mit Iran gebe. Ali Abdollahi Aliabadi, der Sprecher des iranischen Oberkommandos, erklärte nun jedoch, die iranischen Streitkräfte würden »bis zum vollständigen Sieg« kämpfen. Das berichten die Nachrichtenagenturen dpa und AP unter Berufung auf den iranischen Rundfunk. Teheran hatte zuvor bereits dementiert, dass es Gespräche mit den USA gebe. Das iranische Staatsfernsehen zitierte Aliabadi nun mit den Worten: »Die mächtigen Streitkräfte Irans sind stolz, siegreich und standhaft in der Verteidigung der Integrität Irans, und dieser Weg wird bis zum vollständigen Sieg fortgesetzt.« Er sagte allerdings nicht, wie ein »vollständiger Sieg« aussehen würde. Teheran hatte zuvor bereits dementiert, dass es Gespräche mit den USA gebe. Das iranische Staatsfernsehen zitierte Aliabadi nun mit den Worten: »Die mächtigen Streitkräfte Irans sind stolz, siegreich und standhaft in der Verteidigung der Integrität Irans, und dieser Weg wird bis zum vollständigen Sieg fortgesetzt.« Er sagte allerdings nicht, wie ein »vollständiger Sieg« aussehen würde. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Frankreichs Armeechef warnt: USA zunehmend unberechenbar Die Kritik am planlosen Vorgehen insbesondere Washingtons im Irankrieg wird lauter. Auch Frankreichs Armeechef Fabien Mandon hat die USA nun scharf angegriffen: »Wir wurden von einem amerikanischen Verbündeten überrascht, der zwar ein Verbündeter bleibt, aber zunehmend unberechenbar wird und sich nicht einmal die Mühe macht, uns zu informieren, wenn er Militäreinsätze beginnt«, sagte Mandon auf einem Sicherheits- und Verteidigungsforum in Paris. »Dies hat Auswirkungen auf unsere Sicherheit und auf unsere Interessen«, zitierten ihn die Nachrichtenagentur Reuters und der Sender BFM. US-Präsident Trump hatte zuvor andere Staaten heftig kritisiert, weil sie nicht bereit seien, sich aktiv an Operationen zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Dazu sagte Mandon nun: »Wir intervenierten in Afghanistan auf Bitte der Amerikaner, die sich auf Artikel 5 des Nato-Vertrags beriefen, und diese entschieden sich, sich zurückzuziehen, ohne uns zu informieren«. Nun hätten die USA »beschlossen, im Nahen Osten zu intervenieren, ohne uns zu informieren«. US-Präsident Trump hatte zuvor andere Staaten heftig kritisiert, weil sie nicht bereit seien, sich aktiv an Operationen zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Dazu sagte Mandon nun: »Wir intervenierten in Afghanistan auf Bitte der Amerikaner, die sich auf Artikel 5 des Nato-Vertrags beriefen, und diese entschieden sich, sich zurückzuziehen, ohne uns zu informieren«. Nun hätten die USA »beschlossen, im Nahen Osten zu intervenieren, ohne uns zu informieren«. Foto: Stephane de Sakutin / AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Libanon weist iranischen Botschafter aus Der Libanon hat dem Botschafter Irans im Land, Mohammed Resa Scheibani, seine Akkreditierung entzogen und ihn zur Persona non grata erklärt. Er solle den Libanon bis Sonntag verlassen, teilte das Außenministerium mit, wie die Nachrichtenagenturen Reuters und AP melden. Grund für die Ausweisung sei mutmaßliche Einflussnahme auf die Hisbollah. Die libanesische Regierung hat sich wiederholt kritisch gegenüber Iran geäußert und wirft dessen Revolutionswächtern vor, im Libanon Seite an Seite mit der militanten Hisbollah-Gruppe zu operieren und das Land in den Krieg gegen Israel hineinzuziehen. Grund für die Ausweisung sei mutmaßliche Einflussnahme auf die Hisbollah. Die libanesische Regierung hat sich wiederholt kritisch gegenüber Iran geäußert und wirft dessen Revolutionswächtern vor, im Libanon Seite an Seite mit der militanten Hisbollah-Gruppe zu operieren und das Land in den Krieg gegen Israel hineinzuziehen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran benennt Nachfolger für getöteten Sicherheitschef Larijani Mohammad Bagher Zolghadr soll nach übereinstimmenden Berichten der Chef des Obersten Nationalen Sicherheitsrates in Iran werden. Das meldeten unter anderem die Nachrichtenagenturen AP und Reuters. Demnach ersetzt er den bei US-israelischen Angriffen getöteten früheren Sicherheitschef Ali Larijani. Zolghadr ist ehemaliger Kommandeur der iranischen Revolutionswächter und war im Ruhestand, wurde nach Zustimmung durch die Staatsführung und per Erlass durch den Präsidenten nun aber für das Amt ernannt, berichteten iranische Medien. Sie bezogen sich dabei auf einen X-Post von Mehdi Tabatabai, Vize-Kommunikationschef im Präsidialamt. Über den neuen Sicherheitschef ist wenig bekannt. Er wurde Mitte der Fünfzigerjahre geboren und ist ein Veteran des Iran-Irak-Kriegs (1980 bis 1988). Zuletzt war er ein führendes Mitglied des sogenannten Schlichtungsrats, eines einflussreichen Schiedsorgans im iranischen Machtapparat. Laut der iranischen Tageszeitung »Shargh« leitete er in der Vergangenheit den Wahlkampf der erzkonservativen »Volksfront der Kräfte der Islamischen Revolution«. Zolghadr ist ehemaliger Kommandeur der iranischen Revolutionswächter und war im Ruhestand, wurde nach Zustimmung durch die Staatsführung und per Erlass durch den Präsidenten nun aber für das Amt ernannt, berichteten iranische Medien. Sie bezogen sich dabei auf einen X-Post von Mehdi Tabatabai, Vize-Kommunikationschef im Präsidialamt. Über den neuen Sicherheitschef ist wenig bekannt. Er wurde Mitte der Fünfzigerjahre geboren und ist ein Veteran des Iran-Irak-Kriegs (1980 bis 1988). Zuletzt war er ein führendes Mitglied des sogenannten Schlichtungsrats, eines einflussreichen Schiedsorgans im iranischen Machtapparat. Laut der iranischen Tageszeitung »Shargh« leitete er in der Vergangenheit den Wahlkampf der erzkonservativen »Volksfront der Kräfte der Islamischen Revolution«. 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Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin den Krieg der USA scharf kritisiert. »Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen«, sagte Steinmeier. »Selbst die kleine Schweiz verweigert den USA Überflugrechte für ihre Brandstiftung«, sagte De Masi weiter. Schlösse Merz die Basen nicht, wäre das ein Affront des Kanzlers gegen Steinmeier. »Der Krieg ist nicht im deutschen Interesse, da er eine neue Flüchtlingskrise riskiert und unsere Wirtschaft zerstört«, warnt De Masi. Steinmeier hatte zuvor in einer Festrede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin den Krieg der USA scharf kritisiert. »Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen«, sagte Steinmeier. Foto: Michael Kappeler / dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Katar verneint Vermittlung zwischen Iran und USA Bei vergangenen Konflikten und Verhandlungen in Nahost trat oft Katar als Vermittler auf. Im aktuellen Krieg zwischen Iran und den USA spiele man aber keine Rolle als direkter Mediator, sagte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majed Al Ansari, nun auf einer Pressekonferenz. »Unser Fokus liegt momentan voll und ganz auf dem Schutz unseres Landes und der Bewältigung der Folgen der verschiedenen Angriffe, denen Katar ausgesetzt war«, zitierten ihn mehrere Medien. Das Emirat unterstütze jedoch alle diplomatischen Kanäle zur Beendigung des Krieges, so der Sprecher weiter. Man stehe in engem Kontakt mit der US-Regierung, um eine Deeskalation zu erreichen und einen Ausweg aus der Krise zu finden. Er fügte hinzu, Katar habe seit Jahren gesagt, eine ungebremste Eskalation in der Region werde nicht nur zu einer Ausweitung des Konflikts führen, »sondern zu einem umfassenden Krieg, der uns alle erfasst. Und genau da sind wir jetzt.« Das Emirat unterstütze jedoch alle diplomatischen Kanäle zur Beendigung des Krieges, so der Sprecher weiter. Man stehe in engem Kontakt mit der US-Regierung, um eine Deeskalation zu erreichen und einen Ausweg aus der Krise zu finden. Er fügte hinzu, Katar habe seit Jahren gesagt, eine ungebremste Eskalation in der Region werde nicht nur zu einer Ausweitung des Konflikts führen, »sondern zu einem umfassenden Krieg, der uns alle erfasst. Und genau da sind wir jetzt.« Majed Al Ansari. Foto: John Lamparski / Concordia Annual Summit / Getty Images Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Israel kündigt Kontrollübernahme im Südlibanon an Der israelische Verteidigungsminister hat die Einrichtung einer »Sicherheitszone« im Süden des Libanon angekündigt. Die von dort vertriebenen Bewohner dürften nicht in das libanesische Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückkehren, bis die Sicherheit für die Bewohner im Norden Israels »garantiert« sei, sagte Israel Katz nach übereinstimmenden Medienberichten. Israel hatte zuletzt immer wieder Aufforderungen an die Bevölkerung im Südlibanon herausgegeben, ihr Zuhause zu verlassen. Davon waren Hunderttausende betroffen. Laut Katz habe Israels Armee alle Brücken über den Litani-Fluss gesprengt, die die proiranische Hisbollah laut Katz zum Transport von Waffen und Kämpfern genutzt habe. Die verbliebenen Brücken und die »Sicherheitszone« bis zum Litani werde das Militär kontrollieren, so der Minister weiter. Laut Katz habe Israels Armee alle Brücken über den Litani-Fluss gesprengt, die die proiranische Hisbollah laut Katz zum Transport von Waffen und Kämpfern genutzt habe. Die verbliebenen Brücken und die »Sicherheitszone« bis zum Litani werde das Militär kontrollieren, so der Minister weiter. Die Zerstörung von ziviler Infrastruktur wie Brücken ist im Krieg nur dann erlaubt, wenn nachweisbar ist, dass die Bauwerke von großer militärischer Bedeutung sind. Mein Kollege Christoph Reuter war jüngst im Südlibanon unterwegs. In Tyros fürchten die Menschen, nie wieder in ihre Häuser zurückkehren zu können, sollte Israel dort einmarschieren. Seine Eindrücke schildert er hier. Schon länger wird spekuliert, dass Israel im Libanon eine größere Bodenoffensive plant. Mehr Hintergründe dazu lesen Sie hier. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Medienbericht: Energie-Infrastruktur in Iran bei Angriffen beschädigt In Iran sind einem Medienbericht zufolge mehrere Einrichtungen der Energie-Infrastruktur bei Angriffen der USA und Israels beschädigt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wurden unter anderem in der zweitgrößten Stadt Isfahan ein Verwaltungsgebäude und eine Gasdruckregelstation »teilweise beschädigt«. Zudem sei eine Erdgas-Pipeline im Kraftwerk Chorramschar im Südwesten Irans an der Grenze zum Irak attackiert worden. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende angekündigt, sollte Iran die Straße von Hormus binnen 48 Stunden nicht vollständig wieder öffnen, würden die USA gezielt iranische Energie-Anlagen attackieren. Am Montag verlängerte er dieses Ultimatum um fünf Tage, da es Verhandlungen mit iranischen Vertretern gebe. Teheran dementierte diese Gespräche jedoch. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende angekündigt, sollte Iran die Straße von Hormus binnen 48 Stunden nicht vollständig wieder öffnen, würden die USA gezielt iranische Energie-Anlagen attackieren. Am Montag verlängerte er dieses Ultimatum um fünf Tage, da es Verhandlungen mit iranischen Vertretern gebe. Teheran dementierte diese Gespräche jedoch. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Alessandra Röder Deutschlandressort Bericht: USA erwägen offenbar Einsatz von Luftlandetruppen in Iran Hochrangige Vertreter des US-Militärs erwägen offenbar den möglichen Einsatz einer Kampfbrigade der 82. Luftlandedivision sowie einiger Teile des Divisionsstabs im Krieg gegen Iran einzusetzen. Das berichtet »die New York Times« unter Berufung auf Vertreter aus dem Verteidigungsministerium. Demnach sind die Pläne allerdings noch nicht konkret. Bisher sei weder vom Pentagon noch vom US-Zentralkommando ein entsprechender Befehl erteilt worden. Die Kampftruppen würden aus der »Immediate Response Force« der 82. Luftlandedivision stammen, einer Brigade von etwa 3000 Soldaten, die innerhalb von 18 Stunden überall auf der Welt eingesetzt werden kann. Die Truppe rückten unter anderen 2021 bei Evakuierungen in Afghanistan aus. Nun könnten sie zur Eroberung der Insel Kharg, Irans wichtigstem Öl-Exportknotenpunkt, eingesetzt werden. Die Kampftruppen würden aus der »Immediate Response Force« der 82. Luftlandedivision stammen, einer Brigade von etwa 3000 Soldaten, die innerhalb von 18 Stunden überall auf der Welt eingesetzt werden kann. Die Truppe rückten unter anderen 2021 bei Evakuierungen in Afghanistan aus. Nun könnten sie zur Eroberung der Insel Kharg, Irans wichtigstem Öl-Exportknotenpunkt, eingesetzt werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Steinmeier kritisiert Irankrieg der USA als »völkerrechtswidrig« Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Krieg der USA und Israels gegen Iran als »völkerrechtswidrig« kritisiert. »Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen«, sagte Steinmeier in einer Festrede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin. »Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig – daran gibt es wenig Zweifel«, sagte er. Damit schlug Steinmeier einen anderen Ton an als die Bundesregierung, die bisher vermieden hat, den Krieg als völkerrechtswidrig einzustufen. Dieser Krieg sei »ein politisch verhängnisvoller Fehler, und – das frustriert mich am meisten – ein vermeidbarer, ein unnötiger Krieg, wenn denn sein Ziel war, den Iran auf dem Weg zur Atombombe zu stoppen«, sagte der Bundespräsident. Er verwies auf den Abschluss des internationalen Atomabkommens mit Iran 2015: »Wir waren nie so weit entfernt von einer atomaren Bewaffnung des Iran«, sagte Steinmeier. US-Präsident Trump habe dieses Abkommen scheitern lassen: »Im zweiten Jahr seiner ersten Amtszeit kündigte Präsident Trump das Abkommen auf, in seiner zweiten Amtszeit nun führt er Krieg.« Dieser Krieg sei »ein politisch verhängnisvoller Fehler, und – das frustriert mich am meisten – ein vermeidbarer, ein unnötiger Krieg, wenn denn sein Ziel war, den Iran auf dem Weg zur Atombombe zu stoppen«, sagte der Bundespräsident. Er verwies auf den Abschluss des internationalen Atomabkommens mit Iran 2015: »Wir waren nie so weit entfernt von einer atomaren Bewaffnung des Iran«, sagte Steinmeier. US-Präsident Trump habe dieses Abkommen scheitern lassen: »Im zweiten Jahr seiner ersten Amtszeit kündigte Präsident Trump das Abkommen auf, in seiner zweiten Amtszeit nun führt er Krieg.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Südkorea ruft zum Energiesparen auf: kürzer duschen, Wäschewaschen nur am Wochenende Südkoreas Präsident Lee Jae-myung ruft übereinstimmenden Medienberichten zufolge wegen der Risiken für die Öl- und Gasversorgung durch die Eskalation in Nahost zum Energiesparen auf: Die Bevölkerung werde gebeten, im Alltag mehrere Maßnahmen zu beherzigen – etwa kürzeres Duschen oder das Aufladen von Handys und E-Autos nur während des Tages. Wäschewaschen oder Staubsaugen solle auf das Wochenende gelegt werden. Öffentliche Einrichtungen sollen Dienstwagen weniger nutzen. Einschränkungen für Privatfahrzeuge seien vorerst freiwillig, sagt Energieminister Kim Sung-whan. Dies könnte bei einer höheren Energiealarmstufe aber überdacht werden. Zudem werde die Regierung die 50 Unternehmen mit dem größten Ölverbrauch auffordern, ihren Verbrauch zu drosseln. Um die Abhängigkeit von Flüssigerdgas (LNG) zu verringern, will die Regierung in Seoul zudem bis Mai fünf Atomreaktoren wieder anfahren, Beschränkungen für Kohlekraftwerke lockern und den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben. Südkorea importiert laut Angaben von Abgeordneten und dem Industrieministerium rund 70 Prozent seines Rohöls über die Straße von Hormus. Zudem werde die Regierung die 50 Unternehmen mit dem größten Ölverbrauch auffordern, ihren Verbrauch zu drosseln. Um die Abhängigkeit von Flüssigerdgas (LNG) zu verringern, will die Regierung in Seoul zudem bis Mai fünf Atomreaktoren wieder anfahren, Beschränkungen für Kohlekraftwerke lockern und den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben. Südkorea importiert laut Angaben von Abgeordneten und dem Industrieministerium rund 70 Prozent seines Rohöls über die Straße von Hormus. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mindestens 15 Kämpfer von proiranischem Netzwerk bei Luftangriff im Irak getötet Bei einem Luftangriff im Westen des Irak sind mindestens 15 Kämpfer eines proiranischen Netzwerks getötet worden. Es habe sich um einen Angriff der USA gehandelt, teilte das Netzwerk al-Haschd al-Schaabi am Morgen mit. Getötet wurde demnach unter anderem der örtliche Kommandeur der Organisation in der Provinz Anbar, Saad Dawai al-Baiji. Seit Beginn des Irankrieges wurden Stellungen der al-Haschd al-Schaabi bereits mehrfach angegriffen. Es handelt sich dabei um ein von Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Irak hatte zuvor bereits erklärt, nicht in den US-israelischen Krieg gegen Iran hineingezogen werden zu wollen. Seit Beginn des Irankrieges wurden Stellungen der al-Haschd al-Schaabi bereits mehrfach angegriffen. Es handelt sich dabei um ein von Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Irak hatte zuvor bereits erklärt, nicht in den US-israelischen Krieg gegen Iran hineingezogen werden zu wollen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bilder: Irans Raketen treffen Tel Aviv Teheran meldete in der Nacht, eine neue Angriffswelle auf Israel gestartet zu haben. Offenbar konnten nicht alle Raketen von der israelischen Flugabwehr abgefangen werden, in Tel Aviv gab es mehrere Einschläge. Bilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ölpreise legen erneut zu Die Ölpreise ziehen nach widersprüchlichen Angaben über Gespräche zwischen den USA und Iran zur Beendigung des Krieges erneut an. Ein Barrel Brent aus der Nordsee verteuerte sich am Dienstag in der Spitze um 4,4 Prozent auf 104,35 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI steigt um bis zu 4,7 Prozent auf 92,29 Dollar. Nachdem am Vortag US-Präsident Donald Trump eine fünftägige Verschiebung der Angriffe auf iranische Kraftwerke angeordnet hatte, waren die Ölpreise zunächst um mehr als zehn Prozent gefallen. Trump begründete die Aussetzung mit Gesprächen der USA mit nicht namentlich genannten iranischen Beamten. Die Regierung in Teheran wies die Behauptung über Kontakte mit Washington jedoch zurück und bezeichnete sie als Versuch, die Finanzmärkte zu manipulieren. Nachdem am Vortag US-Präsident Donald Trump eine fünftägige Verschiebung der Angriffe auf iranische Kraftwerke angeordnet hatte, waren die Ölpreise zunächst um mehr als zehn Prozent gefallen. Trump begründete die Aussetzung mit Gesprächen der USA mit nicht namentlich genannten iranischen Beamten. Die Regierung in Teheran wies die Behauptung über Kontakte mit Washington jedoch zurück und bezeichnete sie als Versuch, die Finanzmärkte zu manipulieren. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen CDU-Außenpolitiker Röttgen: Iran derzeit glaubwürdiger als Trump Nach dem aufgeschobenen Trump-Ultimatum gegen das Regime in Teheran hat CDU-Außenexperte Norbert Röttgen den US-Präsidenten deutlich kritisiert. Auf die Frage, wem er mit Blick auf angebliche US-iranische Verhandlungen glaube, sagte Röttgen in der Sendung »Frühstart« von RTL und ntv: »Man muss wahrscheinlich antworten, dass hier die iranische Seite über mehr Glaubwürdigkeit verfügt.« Trump hatte zuvor behauptet, es gebe gute Gespräche mit ungenannten iranischen Vertretern, deswegen schiebe er das Ultimatum an Iran zur kompletten Öffnung der Straße von Hormus um fünf Tage auf. Teheran dementierte, dass es Verhandlungen gebe. Es zeige sich die Schwäche von Trumps Kriegsführung, sagte Röttgen dazu. Er spreche Drohungen aus und nehme sie dann mit einer Behauptung zurück, der die iranische Regierung auch noch widerspreche. »Also es sieht nicht gut aus für die Rolle von Trump hier.« Offenkundig gebe es für die Straße von Hormus kein strategisches Vorgehen der USA, erklärte Röttgen weiter. »Das ist ein erratisches Verhalten, ein widersprüchliches Verhalten.« Die Folge seien Unruhe und Panik an den Märkten. Es zeige sich die Schwäche von Trumps Kriegsführung, sagte Röttgen dazu. Er spreche Drohungen aus und nehme sie dann mit einer Behauptung zurück, der die iranische Regierung auch noch widerspreche. »Also es sieht nicht gut aus für die Rolle von Trump hier.« Offenkundig gebe es für die Straße von Hormus kein strategisches Vorgehen der USA, erklärte Röttgen weiter. »Das ist ein erratisches Verhalten, ein widersprüchliches Verhalten.« Die Folge seien Unruhe und Panik an den Märkten. Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Rettungsdienst meldet sechs Verletzte nach iranischen Angriffen auf Tel Aviv Mittlerweile ist klar, wie viele Menschen bei iranischen Angriffen auf die Küstenmetropole Tel Aviv verletzt wurden: Nach Angaben von Sicherheitskräften gibt es sechs Opfer. Die Betroffenen hätten leichte Blessuren erlitten, sie seien an vier verschiedenen Orten der Stadt verletzt worden, erklärte der Rettungsdienst Magen David Adom. Die Polizei erklärte, ihre Einsatzkräfte sowie Experten für Minenräumung seien an den Einschlagsorten unterwegs. Das iranische Staatsfernsehen hatte zuvor einen erneuten Raketenangriff auf Israel bekannt gegeben – und erklärt, mehrere der Raketen hätten Israels Abwehrsysteme überwunden. Die israelische Armee schrieb ihrerseits, sie habe iranische Raketen geortet und arbeite daran, sie abzufangen. Das iranische Staatsfernsehen hatte zuvor einen erneuten Raketenangriff auf Israel bekannt gegeben – und erklärt, mehrere der Raketen hätten Israels Abwehrsysteme überwunden. Die israelische Armee schrieb ihrerseits, sie habe iranische Raketen geortet und arbeite daran, sie abzufangen. Mehrere Einschläge in Tel Aviv bei iranischem Raketenangriff Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel hat es in der Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Sanitätern mehrere Einschläge gegeben. An vier Einschlagsorten seien sechs Menschen verletzt worden, berichtete der Rettungsdienst Magen David Adom nach Angaben des Nachrichtenportals »ynet«. Nach Polizeiangaben handelt es sich um den Einschlag von Raketentrümmern. Videoaufnahmen zeigen, wie an einem Ort Rauch aufsteigt. Einwohner Tel Avivs berichteten, sie hätten starke Explosionsgeräusche gehört. Vorher hatte es in der Mittelmeerstadt erneut Raketenalarm gegeben. Am Morgen hatte die Armee bereits auf X mitgeteilt, Rettungs- und Bergungskräfte seien auf dem Weg »zu Orten im Zentrum des Landes, an denen Opfer gemeldet wurden.« Videoaufnahmen zeigen, wie an einem Ort Rauch aufsteigt. Einwohner Tel Avivs berichteten, sie hätten starke Explosionsgeräusche gehört. Vorher hatte es in der Mittelmeerstadt erneut Raketenalarm gegeben. Am Morgen hatte die Armee bereits auf X mitgeteilt, Rettungs- und Bergungskräfte seien auf dem Weg »zu Orten im Zentrum des Landes, an denen Opfer gemeldet wurden.« Rettungskräfte stehen in Tel Aviv am Ort eines Einschlags eines iranischen Geschosses. Foto: Oded Balilty / AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sechs Tote nach Luftangriff im Nordwesten Irans Im Nordwesten Irans sind übereinstimmenden Medienberichten zufolge bei der Bombardierung eines Wohnviertels mindestens sechs Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien bei dem Luftangriff in Tabris verletzt worden, meldeten iranische Medien. Betroffen war ein Stadtteil im Norden sowie ein Platz im Südwesten der iranischen Millionenmetropole. Nutzer in den sozialen Medien berichteten von schweren Explosionen in der Großstadt, die sich gegen zwei Uhr nachts ereigneten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump-Ultimatum gilt offenbar nur für iranische Energieanlagen Mit einem Ultimatum wollte US-Präsident Trump die vollständige Öffnung der Straße von Hormus von Iran erzwingen. Am Montag lenkte er ein und verlängerte dieses – allerdings gilt die Zusage einem Bericht zufolge ausdrücklich nur für Angriffe auf iranische Energieanlagen. Militärische Ziele, Irans Marine, Raketen und die Rüstungsindustrie seien von dem Stopp ausgenommen und würden somit weiter angegriffen, zitierte das Nachrichtenportal »Semafor« einen US-Regierungsvertreter. Trump hatte Teheran zunächst ein 48-stündiges Ultimatum gestellt, das ursprünglich in der Nacht zu Dienstag (MEZ) abgelaufen wäre. Am Montag verlängerte er die Frist aber um fünf Tage mit der Begründung, dass es zwischen den USA und namentlich nicht genannten Vertretern Irans produktive Gespräche im Hinblick auf eine Einigung gegeben habe. Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf dementierte Trumps Darstellung. Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben, erklärte er auf X. Trump hatte Teheran zunächst ein 48-stündiges Ultimatum gestellt, das ursprünglich in der Nacht zu Dienstag (MEZ) abgelaufen wäre. Am Montag verlängerte er die Frist aber um fünf Tage mit der Begründung, dass es zwischen den USA und namentlich nicht genannten Vertretern Irans produktive Gespräche im Hinblick auf eine Einigung gegeben habe. Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf dementierte Trumps Darstellung. Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben, erklärte er auf X. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mehrere Einschläge in Tel Aviv bei iranischem Raketenangriff Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel hat es in der Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Sanitätern mehrere Einschläge gegeben. An vier Einschlagsorten seien sechs Menschen verletzt worden, berichtete der Rettungsdienst Magen David Adom nach Angaben des Nachrichtenportals »ynet«. Nach Polizeiangaben handelt es sich um den Einschlag von Raketentrümmern. Videoaufnahmen zeigen, wie an einem Ort Rauch aufsteigt. Einwohner Tel Avivs berichteten, sie hätten starke Explosionsgeräusche gehört. Vorher hatte es in der Mittelmeerstadt erneut Raketenalarm gegeben. Am Morgen hatte die Armee bereits auf X mitgeteilt, Rettungs- und Bergungskräfte seien auf dem Weg »zu Orten im Zentrum des Landes, an denen Opfer gemeldet wurden«. Videoaufnahmen zeigen, wie an einem Ort Rauch aufsteigt. Einwohner Tel Avivs berichteten, sie hätten starke Explosionsgeräusche gehört. Vorher hatte es in der Mittelmeerstadt erneut Raketenalarm gegeben. Am Morgen hatte die Armee bereits auf X mitgeteilt, Rettungs- und Bergungskräfte seien auf dem Weg »zu Orten im Zentrum des Landes, an denen Opfer gemeldet wurden«. Rettungskräfte stehen in Tel Aviv am Ort eines Einschlags eines iranischen Geschosses. Foto: Oded Balilty / AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Armee meldet Opfer im Zentrum Israels Bei Angriffen in Zentralisrael hat es offenbar mehrere Verletzte gegeben. »Rettungs- und Bergungskräfte des Heimatfrontkommandos sind auf dem Weg zu den Orten im Zentrum des Landes, an denen Opfer gemeldet wurden«, schrieb die israelische Armee auf X. Menschenansammlungen sollten in diesen Gebieten gemieden werden, hieß es. Bislang ist unklar, wie schwer verletzt die Opfer sind und um wie viele genau es sich handeln soll. »Das Heimatschutzkommando ruft die Bevölkerung auf, die Anweisungen weiterhin zu befolgen« schrieb die Armee weiter. Bislang ist unklar, wie schwer verletzt die Opfer sind und um wie viele genau es sich handeln soll. »Das Heimatschutzkommando ruft die Bevölkerung auf, die Anweisungen weiterhin zu befolgen« schrieb die Armee weiter. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen fordert Ende der Kampfhandlungen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten gefordert. »Es ist von größter Bedeutung, dass wir zu einer ausgehandelten Lösung kommen, die den Kampfhandlungen, die wir im Nahen Osten beobachten, ein Ende setzt«, sagte von der Leyen vor Journalisten während eines Besuchs in Canberra. Von der Leyen verwies insbesondere auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges. »Wir alle spüren die Folgewirkungen auf die Gas- und Ölpreise in unseren Unternehmen und unseren Gesellschaften«, so die EU-Kommissionspräsidentin. Von der Leyen verwies insbesondere auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges. »Wir alle spüren die Folgewirkungen auf die Gas- und Ölpreise in unseren Unternehmen und unseren Gesellschaften«, so die EU-Kommissionspräsidentin. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Amazon meldet Störungen am AWS-Standort Bahrain Beim Cloudservice AWS von Amazon gibt es eine größere Störung am Standort Bahrain. AWS sei aufgrund des aktuellen Konflikts im Nahen Osten »beeinträchtigt«, hieß es von Amazon dazu. Eine Sprecherin erklärte auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters, die Störung sei auf Drohnenaktivitäten in der Region zurückzuführen. Das Unternehmen machte keine weiteren Angaben, etwa zum Ausmaß des Schadens oder zur voraussichtlichen Dauer. AWS ist Amazons Cloud-Computing-Sparte und für den Betrieb vieler bekannter Websites und Regierungsbehörden unerlässlich. Sie ist zudem der wichtigste Gewinnbringer des Unternehmens. AWS ist Amazons Cloud-Computing-Sparte und für den Betrieb vieler bekannter Websites und Regierungsbehörden unerlässlich. Sie ist zudem der wichtigste Gewinnbringer des Unternehmens. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran meldet neue Angriffe auf Israel Die iranischen Streitkräfte haben eine neue Salve von Raketen auf Israel abgefeuert. Die iranischen Raketen hätten »mehrere israelische Flugabwehrsysteme durchdrungen«, erklärte der staatliche iranische Fernsehsender Irib. Die israelische Armee erklärte, sie habe anfliegende iranische Raketen geortet und arbeite daran, sie abzufangen. Raketen über Israel (am 18. März). Foto: Ohad Zwigenberg / AP / dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Börse in Tokio legt nach Trumps Iranwende zu Die asiatische Leitbörse in Tokio hat nach der Verschiebung angedrohter Angriffe auf iranische Kraftwerke durch US-Präsident Donald Trump etwas an Boden gut gemacht. Rund eine Dreiviertelstunde nach Handelsbeginn notierte der Nikkei-225-Index ein Plus von 66,78 Punkten oder 1,36 Prozent beim Stand von 52.215,27 Punkten. Trump hatte gedroht, iranische Kraftwerke anzugreifen, falls Teheran die Straße von Hormus nicht freigibt. Dass der US-Präsident davon vorerst absieht und den Ablauf seines Ultimatums um mehrere Tage verschob, ließ die Ölpreise sinken. Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social von produktiven Gesprächen über eine Beilegung der Feindseligkeiten geschrieben. Iran dementiert allerdings Verhandlungen mit den USA (mehr dazu erfahren Sie hier). Das dämpfte die Stimmung am Markt etwas. Trump hatte gedroht, iranische Kraftwerke anzugreifen, falls Teheran die Straße von Hormus nicht freigibt. Dass der US-Präsident davon vorerst absieht und den Ablauf seines Ultimatums um mehrere Tage verschob, ließ die Ölpreise sinken. Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social von produktiven Gesprächen über eine Beilegung der Feindseligkeiten geschrieben. Iran dementiert allerdings Verhandlungen mit den USA (mehr dazu erfahren Sie hier). Das dämpfte die Stimmung am Markt etwas. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Israel greift Ziele im Libanon an Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Attacken zielten auf Infrastruktur der proiranischen Hisbollah-Miliz, hieß es. Zuvor hatte die Armee die Bewohner südlicher Vororte von Beirut zur Evakuierung aufgerufen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von einer Reihe von Angriffen in dem Gebiet. In und um Beirut seien niedrig fliegende israelische Kampfflugzeuge zu hören gewesen. NNA meldete außerdem weitere israelische Angriffe im Südlibanon. SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter war kürzlich in Beirut, seinen Bericht können Sie hier nachlesen: Libanon steht vor einer brutalen Wahl Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von einer Reihe von Angriffen in dem Gebiet. In und um Beirut seien niedrig fliegende israelische Kampfflugzeuge zu hören gewesen. NNA meldete außerdem weitere israelische Angriffe im Südlibanon. SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter war kürzlich in Beirut, seinen Bericht können Sie hier nachlesen: Libanon steht vor einer brutalen Wahl Rauch über dem Süden Beiruts. Foto: Ibrahim Amro / AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mehrheit der Deutschen skeptisch bei Aufnahme weiterer iranischer Flüchtlinge Die Eskalation im Irankrieg hat auch eine Diskussion über mögliche Flüchtlingsbewegungen aus der Region ausgelöst. In Deutschland sind 73 Prozent der Menschen der Meinung, dass ihr Land mit der Aufnahme weiterer iranischer Flüchtlinge nicht gut zurechtkommen würde. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von »Stern« und RTL. Demnach sind Anhänger der CDU/CSU mit 80 Prozent überwiegend dieser Meinung, unter den Wählern der AfD sind es 98 Prozent. Aber auch bei Anhängern der SPD (63 Prozent) und der Linken überwiegt die Skepsis. Allein Unterstützer der Grünen sehen den Angaben zufolge mehrheitlich in dieser Frage keine größeren Probleme auf Deutschland zukommen. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die repräsentative Erhebung am 19. und 20. März insgesamt 1000 Deutsche. Die mögliche Fehlerquote liegt bei plus oder minus drei Prozentpunkten. Mehr Hintergründe hier: Droht eine neue große Fluchtbewegung Richtung Europa? Demnach sind Anhänger der CDU/CSU mit 80 Prozent überwiegend dieser Meinung, unter den Wählern der AfD sind es 98 Prozent. Aber auch bei Anhängern der SPD (63 Prozent) und der Linken überwiegt die Skepsis. Allein Unterstützer der Grünen sehen den Angaben zufolge mehrheitlich in dieser Frage keine größeren Probleme auf Deutschland zukommen. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die repräsentative Erhebung am 19. und 20. März insgesamt 1000 Deutsche. Die mögliche Fehlerquote liegt bei plus oder minus drei Prozentpunkten. Mehr Hintergründe hier: Droht eine neue große Fluchtbewegung Richtung Europa? Trümmer in Teheran (am Montag). Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / Imago Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Russland hilft Iran mit Geheimdienstinformationen Der ukrainische Präsident wirft Russland vor, den Irankrieg durch die Weitergabe von Geheimdienstinformationen zu verlängern. Es gebe weitere Belege dafür, dass Russland der iranischen Führung weiterhin mit Geheimdienstinformationen helfe, sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft, er berief sich dabei auf den ukrainischen Militärgeheimdienst HUR. Weitere Details nannte er nicht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Leseempfehlung: Ein Sprücheklopfer als Kriegsherr Haben die USA mit Iran verhandelt, wie Donald Trump behauptet? Die Börsen atmen auf, der Ölpreis stürzt ab, Teheran dementiert. Doch Experten halten einen Deal für denkbar – mit einem neuen Machthaber in Teheran. Hier geht’s zur Analyse von SPIEGEL-Korrespondent Claus Hecking. Donald Trump am Flughafen Palm Beach: »Sie wollen unbedingt einen Deal machen, wir wollen einen Deal machen«. Foto: Mark Schiefelbein / AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Netanyahu redet über Abkommen mit Iran – und will weiter angreifen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat in einer Videobotschaft die von den USA verkündeten Gespräche mit Iran kommentiert. »Präsident Trump ist überzeugt, dass es eine Chance gibt, die enormen Erfolge, die wir mit dem US-Militär erzielt haben, zu nutzen, um die Kriegsziele durch ein Abkommen zu verwirklichen – ein Abkommen, das unsere vitalen Interessen schützt«, sagte Netanyahu. Israels Regierungschef sagte zugleich, dass die Angriffe auf Iran fortgesetzt würden: »Wir zerschlagen das Raketenprogramm und das Atomprogramm.« Israel werde außerdem weiterhin die Hisbollah-Miliz im Libanon bekämpfen. Trump hatte zuvor von »detaillierten und konstruktiven Gesprächen« mit der Islamischen Republik gesprochen – Iran dagegen dementierte jegliche Verhandlungen zwischen beiden Seiten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klingbeil plädiert für Preisobergrenzen beim Benzin SPD-Chef Lars Klingbeil will sich angesichts stark gestiegener Spritpreise infolge des Irankriegs an Maßnahmen in Luxemburg orientieren. »Wir sollten gerade mal genau gucken, was Luxemburg dort macht, die Preisgrenzen festlegen«, sagte Klingbeil in der ntv-Sendung »Pinar Atalay«. In Luxemburg bestimmt das Wirtschaftsministerium Höchstpreise für Benzin, Diesel und Heizöl. Normalerweise werden die Preise etwa zweimal monatlich verändert – allerdings sind bei besonderen Marktschwankungen häufigere Neufestsetzungen üblich. Mit Blick auf die besonders starken Preissprünge an deutschen Tankstellen im Vergleich zum europäischen Ausland sprach Klingbeil von einer »wahnsinnigen Abzocke«. Es werde immer offensichtlicher, dass die Mineralölkonzerne versuchten, jetzt mit dieser Kriegssituation Profit zu machen. »Und deswegen sind wir schon in der Pflicht, da politisch mit umzugehen.« Tankstelle in München (am 20. März). Foto: Sven Simon / Imago Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Leseempfehlung: Trump sucht nach einem Ausweg. Aber zu welchem Preis? Mit jedem weiteren Kriegstag wird klarer: Trump hat sich in Iran verrannt. Und wird früher oder später mit einem Regime verhandeln müssen, das radikaler und selbstbewusster ist denn je. Lesen Sie hier den Kommentar unseres Kollegen Maximilian Popp. US-Präsident Trump: Hat sein Land in eine Sackgasse manövriert. Foto: Anna Moneymaker / Getty Images Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Tausende Tote seit Kriegsbeginn Weit über 4000 Menschen haben seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar ihr Leben verloren. Die Nachrichtenagentur Reuters hat die aktuell bekannten Todeszahlen aus allen am Krieg beteiligten Staaten recherchiert: - In Iran sind nach einer Zählung der in den USA ansässigen Menschenrechtsgruppe HRANA bisher 3231 Menschen gestorben, darunter zahlreiche Zivilisten und Kinder. Die iranischen Behörden dagegen veröffentlichten bisher deutlich niedrigere Zahlen. - Im Libanon sind durch israelische Angriffe bisher 1039 Menschen ums Leben gekommen, so die libanesischen Behörden. - Mindestens 60 Tote meldet der Irak. - Israel beklagt nach Angaben israelischer Rettungskräfte bisher 16 Tote durch iranischen Raketenbeschuss. Außerdem kamen vier palästinensische Frauen im Westjordanland bei einem Raketeneinschlag ums Leben. Zwei israelische Soldaten starben im Libanon, ein israelischer Landwirt im Norden des Landes wurde von fehlgeleiteter israelischer Artillerie getötet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Britischer Zerstörer in Zypern eingetroffen Drei Wochen nach dem Einschlag einer iranischen Drohne auf einem britischen Armeestützpunkt auf Zypern ist der Zerstörer HMS Dragon im östlichen Mittelmeer eingetroffen. Das gab das britische Verteidigungsministerium bekannt, meldet der »Guardian«. Britischer Zerstörer HMS Dragon. Foto: Andrew Matthews/PA Wire/dpa Die HMS Dragon werde ab Montagabend »in die operative Integration in die Verteidigung Zyperns eingebunden«, teilte Verteidigungsminister John Healey den Abgeordneten des Unterhauses mit. Außerdem seien britische Flugzeuge aktuell im Nahen Osten im Einsatz, um iranische Geschosse abzufangen. Zuvor war die britische Regierung massiv kritisiert worden: Nach dem Drohnenangriff hatten Griechenland und Frankreich schnell zusätzliche Marineeinheiten nach Zypern verlegt, während Großbritannien zunächst zurückhaltend reagiert hatte. Zuvor war die britische Regierung massiv kritisiert worden: Nach dem Drohnenangriff hatten Griechenland und Frankreich schnell zusätzliche Marineeinheiten nach Zypern verlegt, während Großbritannien zunächst zurückhaltend reagiert hatte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lufthansa-Airlines fliegen teilweise bis Herbst nicht nach Nahost Die Airlines des Lufthansa-Konzerns meiden wegen des Irankriegs viele Ziele in Nahost noch für längere Zeit. Einzelne Flughäfen wie Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Riad, Erbil, Maskat und Teheran sollen bis zum 24. Oktober nicht mehr angeflogen werden, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilt. Es führt dafür Sicherheitsrisiken und betriebliche Gründe an. Eine kürzere Frist wählt in dieser Flughafen-Gruppe nur die Direktflugtochter Eurowings, die Beirut und Erbil zunächst nur bis zum 30. April ausgesetzt hat. Die genannten Fristen gelten demnach für die Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss und Lufthansa Cargo. Die Flughäfen in Dubai und Tel Aviv sollen sie bis zum 31. Mai nicht anfliegen. Frachtflüge der Lufthansa Cargo und Eurowings-Passagierflüge in Israels Metropole pausieren zunächst bis zum 30. April. Eine kürzere Frist wählt in dieser Flughafen-Gruppe nur die Direktflugtochter Eurowings, die Beirut und Erbil zunächst nur bis zum 30. April ausgesetzt hat. Die genannten Fristen gelten demnach für die Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss und Lufthansa Cargo. Die Flughäfen in Dubai und Tel Aviv sollen sie bis zum 31. Mai nicht anfliegen. Frachtflüge der Lufthansa Cargo und Eurowings-Passagierflüge in Israels Metropole pausieren zunächst bis zum 30. April. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Liebe Leserinnen, liebe Leser, auch in den kommenden Stunden halten wir Sie über alle Entwicklungen rund um die Lage im Nahen Osten auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Montag können Sie hier nachlesen. auch in den kommenden Stunden halten wir Sie über alle Entwicklungen rund um die Lage im Nahen Osten auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Montag können Sie hier nachlesen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mit Material der Agenturen

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