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Dienstag, 24. März 2026
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Iran-Krieg | Trump »verschiebt« Angriffe

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23. März
Neues Deutschland

Iran-Krieg | Trump »verschiebt« Angriffe

- Politik - Iran-Krieg Trump »verschiebt« Angriffe US-Präsident: Sind uns mit Iran in 15 Punkten einig – Teheran dementiert Gespräche Washington. Die USA und der Iran sind sich nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump bei rund 15 Punkten einer möglichen Vereinbarung einig geworden. »Sie werden nie Atomwaffen haben. Sie haben dem zugestimmt«, sagte der Republikaner vor Reportern in Florida. Es gebe wesentliche Übereinstimmungen in den meisten Punkten. Iran wolle unbedingt einen Deal zur Beendigung des Kriegs machen und die USA auch, sagte Trump. Man werde am heutigen Montag voraussichtlich miteinander telefonieren. Im Falle eines »Deals« würden sich die USA das Uran holen, erklärte er. Trump sagte auch, man verhandle mit einer Person, von der er nach eigenen Angaben glaubt, dass sie die Angesehenste sei. Es handele sich nicht um den Obersten Führer Modschtaba Khamenei. Zuvor hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, dass er wegen »produktiver Gespräche« mit dem Iran mögliche Angriffe auf dortige Kraftwerke verschiebe. »Der Feind soll wissen, dass neue Überraschungen auf dem Weg sind.« Abdullah Hadschi-Sadeghi Religiöser Vertreter der Revolutionsgarden Er habe das Verteidigungsministerium angewiesen, alle Attacken auf Kraftwerke und die Energieinfrastruktur auszusetzen. Ursprünglich hatte er Teheran ein Ultimatum gesetzt, bis zur Nacht auf diesen Dienstag die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus zu öffnen – andernfalls wollte er Irans Kraftwerke zerstören lassen. Stattdessen will er nun weitere fünf Tage auf Attacken gegen Kraftwerke und Energieinfrastruktur verzichten. Der Iran dementierte jedoch Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. Es gebe keinerlei direkte Kontakte zu Trump, auch nicht über Vermittler, hieß es in Berichten der Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, die Irans mächtigen Revolutionswächtern nahestehen. Die Agentur Fars zitierte eine anonyme Quelle im iranischen Machtapparat, wonach Trump zurückgerudert sei, nachdem er gehört habe, dass alle Kraftwerke in Westasien Ziele iranischer Angriffe sein würden. Tasnim schrieb, Trump habe sich »vom Druck der Finanzmärkte« überzeugen lassen. Der Iran werde seine Verteidigung fortsetzen. Die Führung betonte auch, man habe im Krieg mit Israel und den USA noch nicht alle seine militärischen Kapazitäten ausgeschöpft: »Der Feind soll wissen, dass neue Überraschungen auf dem Weg sind«, sagte Abdullah Hadschi-Sadeghi, ein religiöser Vertreter der mächtigen Revolutionsgarden. Die Islamische Republik werde sich niemals ergeben, zitierte ihn Tasnim. dpa/nd Wir sind käuflich. Aber nur für unsere Leser*innen. Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär. Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin: → unabhängig und kritisch berichten → übersehene Themen aufgreifen → marginalisierten Stimmen Raum geben → Falschinformationen etwas entgegensetzen → linke Debatten voranbringen Mit »Freiwillig zahlen« machen Sie mit. Sie tragen dazu bei, dass diese Zeitung eine Zukunft hat. Damit nd.bleibt.

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24. März
Handelsblatt

Kommentar: Trumps Ultimaten an den Iran sind Ausdruck der Schwäche

Kommentar: Trumps Ultimaten an den Iran sind Ausdruck der Schwäche Der US-Präsident liebt Ultimaten – gerne in Verbindung mit apokalyptischen Drohungen. Das war im Falle Irans so, als Trump die vollständige Zerstörung der Energieinfrastruktur ankündigte, sollte Teheran nicht innerhalb von 24 Stunden die Straße von Hormus freigeben. Dieses Ultimatum verlängerte Trump dann am Montag überraschend um fünf Tage, weil es angeblich konstruktive Gespräche gebe, die das iranische Regime allerdings zunächst hart dementierte. Für diesen „Friss-oder-stirb“-Ansatz des US-Präsidenten freilich gilt, was für seine Politik insgesamt gilt: Was montags noch richtig war, ist dienstags schon obsolet. Selbst die Märkte verlieren die Orientierung. Der deutsche Aktienindex pendelt neuerdings mit Amplituden von 1300 Punkten bei noch so vagen Ankündigungen des Präsidenten. Die Wirkung von Ultimaten verbraucht sich Ultimaten erfreuen sich extremer Beliebtheit bei Trump, weil sie ein absolutistisches Herrschaftsmittel sind. Sie entspringen einer Ideologie, die auf Unterwerfung und bedingungslose Kapitulation des Gegners ausgerichtet ist. Das Problem: Das Mittel verbraucht sich, je öfter man es einsetzt, je öfter Ultimaten verschoben werden oder man sie gar ohne Konsequenzen verstreichen lässt. Und auch die jüngsten Volten des Präsidenten gegenüber Teheran zeugen eher von Schwäche. Trump hat sich mit seinem planlosen Krieg hoffnungslos verspekuliert – und er sucht hektisch nach Lösungen für einen gesichtswahrenden Rückzug.

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23. März
ZDF heute

Iran-Experte: "Irgendetwas scheint im Busch zu sein"

Kriegsende durch Deal mit den USA?:Iran-Experte: "Irgendetwas scheint im Busch zu sein" von Silas Thelen Ultimatum verschoben, "gute Gespräche" mit Iran: US-Präsident Trump verbreitet Hoffnung auf eine Einigung mit Teheran. Der Weg dorthin sei aber weit, meint Nahost-Experte Reinicke. Donald Trump schiebt sein Ultimatum gegen Iran im Streit um die blockierte Straße von Hormus auf - und schürt mit seinem Bericht von "guten und produktiven Gesprächen" mit Teheran Hoffnung auf einen Deal. Iran dementierte Verhandlungen mit den USA. Wo stehen Iran und USA auf dem Weg zu einem möglichen Ende im Iran-Krieg? Bei ZDFheute live erklärt Nahost-Experte Andreas Reinicke: Irgendetwas scheint - salopp gesagt - im Busch zu sein. Andreas Reinicke, Nahost-Experte Zwar dementiere der Iran Trumps Aussagen, jedoch wisse man, dass es Gespräche gebe. Dass es allerdings Gespräche "auf höchster Ebene" gebe, halte der ehemalige Botschafter für "ausgeschlossen". Erst setzt Donald Trump Iran ein Ultimatum wegen der blockierten Straße von Hormus. Nach "produktiven Gesprächen" mit Iran ist es verschoben. Iran dementiert Gespräche mit den USA. 23.03.2026 | 2:48 minNahost-Experte: Iran sieht sich "in der Oberhand" Das iranische Regime sehe sich selbst "in der Oberhand", so der Experte. "Das Problem ist eben aus unserer Sicht, dass (…) die Schließung der Straße von Hormus ein großer strategischer Vorteil ist." Nehme der Iran die Schließung der wichtigen Handelsroute zurück, gebe er seinen "entscheidenden Hebel aus der Hand". Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Andreas Reinicke, Nahost-Experte Von Seiten Irans gebe es große Vorbehalte gegen Verhandlungen mit den USA, so Reinicke: "Das Problem auf der iranischen Seite ist, dass sie den Amerikanern überhaupt nicht trauen." Daher sei es kompliziert, an den Verhandlungstisch zu treten. Daher müsse man zuerst "vertrauensbildende Maßnahmen" schaffen - Beispiel dafür wäre die Einstellung von Kampfhandlungen. ... war deutscher Botschafter in Syrien und Tunesien und leitet das Deutsche Orient-Institut in Berlin. Zudem war er Leiter der Vertretung in Ramallah. Trump hat sein gegenüber Iran angekündigtes Ultimatum um fünf Tage verschoben. Die ZDF-Korrespondenten in Washington und Istanbul über die Entwicklungen. 23.03.2026 | 2:32 minReinicke: USA müssen aufhören, Irans Regierung zu töten Langfristig werde Iran wohl dennoch verhandeln wollen, so Reinicke. Es sei klar, dass das Land die USA und Israel nicht besiegen könne. Dafür brauche es "einen glaubwürdigen Prozess, in dem beide Seiten glauben, dass man verhandeln kann". Dafür sei es seiner Einschätzung nach wichtig, der Führung in Teheran zu signalisieren, dass man nicht an einem Regimewechsel interessiert sei. "Wenn das Regime das Gefühl hat, es werde sowieso sterben, sind sie natürlich in einer ganz anderen Selbstmord-Situation (…), als wenn sie als Verhandlungspartner mittelfristig akzeptiert würden." Daher müssten die USA von der Tötung weiterer iranischer Führungsmitglieder absehen, so der Experte. Mehr als drei Millionen Menschen aus dem Iran sind auf der Flucht, einige erreichen den Irak. ZDF-Reporterin Golineh Atai spricht mit Betroffenen über Angst, Verlust und Hoffnung 23.03.2026 | 4:44 minExperte sieht "Startbemühungen" Insgesamt sehe er dennoch einen positiven Aspekt der aktuellen Entwicklung: Hoffnung gibt es schon. Denn man muss ja irgendwo starten. Andreas Reinicke, Nahost-Experte Trumps Äußerungen seien "Startbemühungen, auch Signale", so Ex-Botschafter Reinicke. Man werde in den nächsten Tagen sehen, wie diese aufgenommen würden. Mit der tatsächlichen Aufnahme von Gesprächen sei man "in einem neuen Spiel". Nun komme es auf kluge Verhandlungsführung an: Da sind ja die Iraner, die als Erfinder des Schachspiels gelten, sehr gut. Ob das für Trump und sein Team gilt, werden wir dann sehen. Andreas Reinicke, Nahost-Experte Theveßen: Unklar, woher Trumps Optimismus kommt Trumps Äußerungen hörten sich zwar so an, "als stünde ein Deal kurz bevor", erklärt auch ZDF-Washington-Korrespondent Elmar Theveßen bei ZDFheute live. Aber: "Man fragt sich ein bisschen, woher der Optimismus kommt." Konkrete Anhaltspunkte für eine Einigung zwischen Washington und Teheran fehlten aktuell noch. Wir wissen also nur aus Sicht des Präsidenten, wie diese Gespräche zu werten sind. Elmar Theveßen, ZDF-Korrespondent in Washington Möglicherweise handle es sich bei Trumps Aussagen um einen Versuch, mit dem Optimismus die gestiegenen Ölpreise zu senken, so Theveßen. Andererseits sei denkbar, dass Trump versuche, Zeit für die Ankunft neuer militärischer Ressourcen in der Region zu gewinnen. Iran zeige sich "fast ein bisschen triumphierend", so ZDF-Korrespondentin Gaa. 23.03.2026 | 4:45 minGaa: Iran sieht "amerikanische Schwäche" "Man nimmt das in Teheran durchaus als amerikanische Schwäche wahr", erklärt Phoebe Gaa zur Verschiebung des US-Ultimatums. Das Regime in Teheran fühle sich bestätigt, "dass man mit der Straße von Hormus einen sehr einflussreichen Hebel in der Hand besitzt", meint die ZDF-Korrespondentin in Istanbul. Die Offenheit der USA für Verhandlungen habe man " fast ein bisschen triumphierend" wahrgenommen, so Gaa. Mehr zu Iran - Liveblog Aktuelle Entwicklungen der Eskalation:Iran-Krieg: Alle Nachrichten im Liveblog - Analyse Reeder ziehen Bilanz:Iran-Krieg: Sorge um Seeleute, Schiffe und Lieferketten von Britta Hilpertmit Video1:52 Bundespräsident ermahnt USA & Israel:Steinmeier kritisiert Iran-Krieg als "völkerrechtswidrig" mit Video46:05Folgen für Airlines und Reisende:Flugverkehr: Iran-Krieg verschiebt Kräfteverhältnis mit Video2:02Nachrichten | heute journal update:Trump hat wohl "Trümpfe in der Hinterhand" Video2:17Kriegsende durch Deal mit den USA?:Iran-Experte: "Irgendetwas scheint im Busch zu sein" von Silas Thelenmit Video34:14Seiberts Kritik an Siedler-Gewalt:Diplomatischer Eklat um deutschen Israel-Botschafter auf X von Oliver Klein und Nils Metzgermit Video1:22Trumps verschobenes Ultimatum :"Man nimmt es in Teheran als Schwäche wahr" Video4:45USA deuten Verhandlungslösung an:Trump: "Gute Gespräche" mit Iran - Ultimatum verlängert mit Video2:48Krise in Nahost:Was der Iran-Krieg für Gold, Sprit, Börse & Co. bedeutet mit Video0:42"Kein Land wird verschont bleiben":IEA-Chef warnt vor schwerster Energie-Krise seit Jahrzehnten mit Video17:22Nachrichten | heute journal:Bates: „Trump ist überrascht und frustriert“ Video1:34Öffnung der Straße von Hormus:Trump gibt Iran 48 Stunden - Teheran kontert Ultimatum mit Video0:24- Interview Reichweite iranischer Raketen:Experte: Iran schießt weiter als gedacht - aber ungenauer von Nicola Froweinmit Video13:45 Iran-Krieg:Netanjahu fordert Unterstützung von Partnern Video1:33- Analyse Widersprüchliche Aussagen:Iran-Krieg: Führen Netanjahu und Trump denselben Kampf? mit Video2:20 Raketen schlagen nahe Atomreaktor ein:Israel meldet viele Verletzte bei iranischen Angriffen mit Video0:23Nachrichten | heute journal:Kaum Anzeichen für "Zurückfahren der Kämpfe" Video2:20Nachrichten | heute journal:Hat Iran Mittelstrecken-Raketen eingesetzt? von Svenja Bergerhoff / Isabelle TümenaVideo2:00Weltwirtschaft zunehmend in der Krise:Der Preis des Iran-Kriegs - und wer ihn wirklich bezahlt von Frank Bethmannmit Video1:58Folgen des Iran-Kriegs:Lebensmittel bald teurer? 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23. März
taz (Öko & Co)

Ankündigungen im Irankrieg: Kommt Trumps nächster TACO-Moment?

Ankündigungen im Irankrieg: Kommt Trumps nächster TACO-Moment? US-Präsident Trump behauptet, es gäbe Gespräche zur Öffnung der Straße von Hormus mit Iran. Das Regime dementiert. Die Lage ist brandgefährlich. So plötzlich, wie es gekommen war, hat US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum gegen Iran am Montag vorerst zurückgezogen. Unter Berufung auf „sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige und totale Lösung unserer Feindseligkeiten im Mittleren Osten“, die zwischen US-Regierung und Iran geführt worden seien und in dieser Woche fortgesetzt würden, setze er seine Androhung, iranische Energie-Einrichtungen zu zerstören, wenn die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden für die Schifffahrt geöffnet würde, für fünf Tage aus. So schrieb Trump komplett in Großbuchstaben auf seinem eigenen Netzwerk Truth Social. Irans Regierung widersprach sofort. Es gebe keine Gespräche zwischen beiden Regierungen, hieß es aus dem iranischen Außenministerium. Trumps Erklärung habe lediglich den Sinn, „die Energiepreise zu drücken und sich für die Umsetzung seiner militärischen Pläne Zeit zu erkaufen“. Zumindest Ersteres funktionierte kurzfristig: Nur Minuten nach Veröffentlichung des Posts stiegen die wichtigsten Aktien-Indizes ins Plus und der Ölpreis sank deutlich, von 114 US-Dollar pro Barrel am Montagmorgen auf zeitweise 96, stieg aber später wieder auf über 100 US-Dollar. Gegenüber dem Trump-nahen Fernsehsender Fox News blieb der US-Präsident am Montag bei seiner Darstellung: Die letzten Gespräche seines Chefunterhändlers Steve Witkoff und seines Schwiegersohns Jared Kushner mit ihren iranischen Counterparts hätten am Montagabend stattgefunden, und der Iran sei sehr an einer Einigung interessiert. Irans Führung: Solche Gespräche gibt es nicht Und vor Reporter*innen auf dem Flughafen von Palm Beach in Florida behauptete Trump in mündlichen Erklärungen, die so wirkten, als denke er sie sich just in dem Moment aus, in 15 Punkten sei Einigkeit mit dem Iran erzielt worden – unter anderem habe der Iran zugestimmt, jegliche Nuklearanreicherung aufzugeben. Auf die Frage, ob die Straße von Hormus wieder geöffnet werde, sagte Trump, das werde sehr bald der Fall sein. Sie werde gemeinschaftlich überwacht werden – „vielleicht von mir selbst. Mir selbst und dem nächsten Ajatollah, wer auch immer das ist. Es wird außerdem einen sehr ernsthaften Regimewechsel geben. Schauen Sie nach Venezuela“, sagte er der CNN-Reporterin Kaitlan Collins. Irans Regierung blieb dabei, solche Gespräche gäbe es nicht, Trump habe aus Angst vor der militärischen Reaktion Irans einen Rückzieher gemacht. Trumps Ultimatum und Irans ursprüngliche Antwort hatten für riesige Befürchtungen gesorgt. Weltweit, aber auch unter Irans Bevölkerung selbst. Massive Angriffe auf Irans Energie-Infrastruktur und die angekündigte Reaktion Irans, daraufhin ihrerseits entsprechende US-amerikanischen Anlagen in der gesamten Region anzugreifen, hätten eine sprunghafte Eskalation der ohnehin durch den Krieg bereits entstandenen Energiekrise bedeutet. Darüber hinaus fürchten auch die ohnehin bereits von iranischen Raketenangriffen betroffenen Golfstaaten um ihre Grundversorgung: Länder wie Bahrain und Katar decken ihren Trinkwasserbedarf zu 100 Prozent aus stromintensiven Meerwasserentsalzungsanlagen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind es mehr als 80 Prozent, in Saudi-Arabien 50 Prozent. Auch die Anlagen selbst könnten Ziel von iranischen Angriffen werden. Merz zeigt sich dankbar und erleichtert Und im Iran selbst berichteten regimekritische Stimmen gegenüber westlichen Medien, sie hätten Trumps Kriegsankündigung vom 28. Februar als Hilfe beim Regimesturz verstanden – nicht als Drohung, Iran in die Steinzeit zurückzubomben. Erleichtert wie der Ölpreis zeigte sich auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. „Ich bin dankbar, dass er heute gesagt hat, dass er das noch einmal um fünf Tage verschiebt und jetzt auch die Möglichkeit für unmittelbare und direkte Kontakte mit der iranischen Führung eröffnet“, sagte Merz am Montag in Berlin. In der US-Öffentlichkeit der sozialen Medien wurde Trumps Kehrtwende zwar auch mit Erleichterung, vor allem aber mit dem Wort „TACO“ kommentiert. Das Kürzel steht für „Trump Always Chickens Out“ – Trump kneift am Ende immer. Das geht einher mit den hämisch-frohlockenden Reaktionen der Regierung in Teheran. Und birgt wiederum die Gefahr, dass der planlose, aber überaus empfindliche US-Präsident zu weiteren unüberlegten Aktionen greifen könnte. Gemeinsam für freie Presse Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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24. März
Tagesschau

Trump und Iran: Kurs ohne politische Strategie

Trump und Iran Kurs "ohne politische Strategie" Erst die Drohung, dann die Rolle rückwärts: Trump hat das Ultimatum an Iran verlängert, spricht von guten Gesprächen. Doch gibt es Zweifel, ob es überhaupt Gespräche gab. Und die Kritik im MAGA-Lager wächst. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump Iran noch damit gedroht, die Kraftwerke des Landes zu zerstören, wenn nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus wieder frei sei. Am Montagmorgen US-Zeit dann die Rolle rückwärts. Keine Angriffe auf die Kraftwerke - zumindest vorläufig - teilte Trump zunächst per Netzwerk Truth Social mit, später dann persönlich. Der Grund: Es gebe gute Gespräche mit Iran: "Wir haben sehr, sehr intensive Gespräche geführt", erklärte Trump. "Wir werden sehen, wohin sie führen. Wir haben wesentliche Punkte der Übereinstimmung - ich würde sagen, fast in allen Punkten." "Automatisch ein Regimewechsel" Die Gespräche hätten - wie fast immer - der Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner geführt. Innerhalb von fünf Tagen könnte nun eine Lösung oder zumindest ein Weg zu einem Waffenstillstand gefunden werden. Außerdem erklärte Trump, dass Iran keine nuklearen Waffen mehr besitzen werde. Und auch ein weiteres Ziel sei erreicht: "Alle aus dem Regime sind getötet worden. Dadurch ergibt sich automatisch ein Regimewechsel." Gab es die Gespräche überhaupt? Allerdings ist unklar, ob überhaupt geheime Gespräche stattgefunden haben - und mit wem. Iran bestreitet das vehement. Andere Quellen behaupten, dass Ägypten, Pakistan und die Türkei Nachrichten zwischen den USA und Iran übermittelt haben. Wieder andere, dass der Oman diese Rolle inne hatte. Zudem soll sich US-Vizepräsident JD Vance aktiv in die Bemühungen um eine diplomatische Lösung eingeschaltet haben. Er stand dem Angriff auf Iran von Anfang an skeptisch gegenüber. Also viel Ungewissheit rund um diplomatische Gespräche und vorher ein 48-Stunden-Ultimatum, das dann doch nicht gilt. Ein Zickzackkurs, der zeige, dass Trump keine politische Strategie verfolgt, kritisiert der Politologe Todd Belt von der Georg-Washington-Universität: "Hätte es eine Strategie gegeben, wären nicht 3.000 Schiffe im Persischen Golf festgesetzt." Kritik im MAGA-Lager wächst Bei diesem Hin und Her fragen sich viele Menschen in den USA, warum dieser Krieg überhaupt angefangen wurde. Tatsächlich wächst auch im MAGA-Lager die Kritik. Denn Trump hatte ja zu Beginn seiner Amtszeit versprochen, keine neuen Kriege zu beginnen, sondern sich um die Innenpolitik zu kümmern, besonders um die Inflation. "Und je länger das dauert, desto höher wird der Preis für die amerikanische Bevölkerung", sagt Politologe Belt . "In Form von Energiekosten, an der Supermarktkasse und noch mehr Inflation. Genau die Probleme, die Donald Trump eigentlich lösen sollte." Ursprünglich hatte Trump angekündigt, dass der Krieg vier bis fünf Wochen dauern würde. Tatsächlich dauert er jetzt dreieinhalb Wochen und auch die Botschaften zur möglichen Länge haben einen Zickzackkurs. Von "beinahe abgeschlossen" bis "für immer", wenn es erforderlich sei.

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23. März
Tagesschau

Öffnung der Straße von Hormus: Trump verlängert sein Ultimatum an Iran

Öffnung der Straße von Hormus Trump verlängert sein Ultimatum an Iran Nach seinem Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus spricht US-Präsident Trump jetzt von produktiven Gesprächen mit Iran. Es sollen auch nach Ablauf der 48 Stunden vorerst keine Kraftwerke angegriffen werden. US-Präsident Donald Trump hat angeordnet, in den nächsten fünf Tagen keine Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur zu fliegen. Dies sei das Ergebnis "sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten" in den vergangenen beiden Tagen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Der US-Präsident hatte Iran zuvor mit der Zerstörung seiner Energieanlagen gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die für die Weltwirtschaft bedeutende Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Diese Frist wäre in der Nacht zum Dienstag ausgelaufen. Drohung und Gegendrohung In der Folge hatte die Islamische Revolutionsgarde mit Angriffen auf israelische Kraftwerke und die Stromversorgung von US-Stützpunkten am Persischen Golf gedroht. Sollte Trump seine Drohung wahr machen und das iranische Stromnetz zerstören, werde man in gleichem Maße zurückgeschlagen, erklärte sie. Auch drohte Iran mit der vollständigen Schließung der Meerenge. Jetzt schrieb Trump von "detaillierten und konstruktiven Gesprächen", die in dieser Woche fortgesetzt werden sollten. Die Aussetzung der Angriffe sei vorbehaltlich des weiteren Erfolgs der Verhandlungen. Trump: "Einig in 15 Punkten" Vor Journalisten sagte der US-Präsident zudem, man sei sich in insgesamt 15 Punkten einig. Ihm zufolge sind an den Gesprächen sein Schwiegersohn Jared Kushner sowie der US-Gesandte Steve Witkoff beteiligt. Diese hätten am Sonntag Gespräche mit einem "respektierten" Vertreter Teherans geführt. Wer dieser Vertreter ist, gab Trump nicht bekannt. Er sagte aber, dass die USA nicht mit dem neuen obersten iranischen Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei gesprochen hätten. Sollte ein Abkommen erreicht werden, würden die USA das angereicherte Uran aus dem iranischen Atomprogramm sicherstellen. Iran bestreitet direkte Kontakte Iran dementierte jedoch Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. "Die Äußerungen des US-Präsidenten sind Teil der Bemühungen, die Energiepreise zu senken und Zeit für die Umsetzung seiner militärischen Pläne zu gewinnen", hieß es in der staatlichen Zeitung IRAN unter Berufung auf das Außenministerium in Teheran. "Zwar gab es Initiativen von Ländern der Region zur Deeskalation der Spannungen, doch die Antwort des Irans war eindeutig: Er hat den Krieg nicht begonnen, und alle derartigen Forderungen sollten an Washington gerichtet werden." Auch die Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, die der Revolutionsgarde nahestehen, erklärten, es gebe keinerlei direkte Kontakte zu Trump, auch nicht über Vermittler. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi telefonierte aber mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan. Die Türkei war auch schon in der Vergangenheit als Vermittlerin tätig. Ölpreis bricht ein Die iranische Führung feierte die Ankündigung Trumps als Erfolg. "US-Präsident macht nach Irans deutlicher Warnung einen Rückzieher", hieß es in einer Grafik im iranischen Staatsfernsehen. Die Ankündigung Trumps ließ den Ölpreis einbrechen. Der DAX legte in der Spitze um 3,6 Prozent auf 23.178 Punkte zu. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent sank in der Spitze um mehr als 14 Prozent auf 96,00 US-Dollar je Barrel. Wiederholte Angriffe in Straße von Hormus Iran hatte nach dem Angriff von den USA und Israel wiederholt Schiffe in der Straße von Hormus per Funk dazu aufgerufen, diese nicht zu passieren. Das Land griff in der Region seither wiederholt auch Schiffe an - mit gravierenden Auswirkungen auf den weltweiten Handel von Gas und Öl. Die Meerenge ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren und gilt als eine der wichtigsten Routen der Seefahrt weltweit. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wird durch die Passage transportiert. Israels Militär fliegt Luftangriffe in Teheran Auch wenn Trump eine Pause der Angriffe auf die Energieinfrastruktur angekündigt hat, geht der gegenseitige Beschuss unvermindert weiter. Das israelische Militär teilte am Morgen mit, es habe eine großangelegte Welle von Luftangriffen auf Infrastruktur in Teheran begonnen. Der iranische Rote Halbmond veröffentlichte ein Video, das ein stark beschädigtes Wohnhaus im wohlhabenden Norden der Hauptstadt zeigt, aus dem Rettungskräfte eine Person bergen. In der Stadt Chorramabad wurden iranischen Nachrichtenagenturen zufolge sechs Menschen getötet und 43 verletzt. Hisbollah meldet mehr als 60 Angriffe auf Israel Die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon beanspruchte unterdessen mehr als 60 Angriffe auf Israel innerhalb der vergangenen 24 Stunden für sich. Hisbollah-Mitglieder hätten mit Raketen, Drohnen und Artillerie unter anderem israelische Soldaten und Fahrzeuge im Grenzgebiet angegriffen, teilte die Miliz mit. Die ausgeweiteten Angriffe seien auch eine Antwort auf Israels "systematische Angriffe" im Libanon. Die israelische Armee greift seit mehreren Tagen wichtige Brücken, Straßen und auch Tankstellen an. Israel wirft der Hisbollah-Miliz vor, über die Brücken Waffen zu schmuggeln. Neue Angriffe in den Golfstaaten Auch mehrere Golfstaaten meldeten erneut Angriffe. Das saudi-arabische Verteidigungsministerium erklärte am Morgen, es seien zwei Marschflugkörper im Anflug auf die Hauptstadt Riad entdeckt worden. Eine Rakete sei abgefangen worden, die andere sei in unbewohntem Gebiet abgestürzt. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte, die Streitkräfte des Landes "reagieren derzeit auf eingehende Raketen- und Drohnenbedrohungen aus Iran".

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23. März
ZDF heute

Trump: "Gute Gespräche" mit Iran - Ultimatum verlängert

USA deuten Verhandlungslösung an:Trump: "Gute Gespräche" mit Iran - Ultimatum verlängert Donald Trump verlängert sein Ultimatum an Iran - und spricht von "produktiven Gesprächen". Zuvor hatte er mit Angriffen gedroht, sollte die Hormus-Meerenge nicht geöffnet werden. Kurz vor Ablauf seines Ultimatums an Iran hat US-Präsident Donald Trump im Streit um die von Teheran blockierte Straße von Hormus eingelenkt - und sogar eine mögliche Verhandlungslösung für ein Ende des Krieges signalisiert. Die USA würden fünf Tage lang auf Angriffe auf iranische Kraftwerke verzichten, nachdem es in den vorangegangenen Tagen "gute und produktive Gespräche" mit Teheran gegeben habe, teilte Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social mit. Iran dementierte Verhandlungen mit den USA. Vielmehr sei Trump wegen der iranischen Drohgebärden eingeknickt, war in einer Grafik im iranischen Staatsfernsehen zu lesen. Die Frist, die Trump der iranischen Führung gesetzt hatte, wäre einige Stunden später ausgelaufen. US-Präsident Trump hat sein gegenüber Iran angekündigtes Ultimatum um fünf Tage verschoben. Die ZDF-Korrespondenten Elmar Theveßen und Phoebe Gaa erklären die Entwicklungen. 23.03.2026 | 2:32 minDie beiden Seiten hatten sich in den vergangenen Tagen mit gegenseitigen Drohungen eingedeckt, die - wenn sie wahr gemacht würden - katastrophale Folgen für die Menschen in der gesamten Region hätten. Trump hatte Iran ein Ultimatum von 48 Stunden gesetzt, um die für den Schiffsverkehr so wichtige Straße von Hormus freizugeben. Ansonsten würden die USA iranische Kraftwerke angreifen. Teheran reagierte mit Gegendrohungen. Theveßen: "Kleines Fünkchen Hoffnung" Die Verlängerung des Ultimatums bezeichnet Elmar Theveßen, ZDF-Korrespondent in Washington als "ein kleines Fünkchen Hoffnung". Zwar sei "unklar", welche Gespräche es gegeben habe, "aber wir wissen, (...) dass der Oman gerade vermittelt". Für Trump sei die Öffnung der Straße von Hormus Voraussetzung für ein Ende des Konflikts, so Theveßen: "Er braucht das als Voraussetzung, um Sieg erklären zu können." Wenn [Donald Trump] das gelingt, könnte er sagen, 'wir haben eigentlich unsere Ziele erreicht'. Elmar Theveßen, ZDF-Korrespondent in Washington Im Iran-Krieg hatte US-Präsident Trump Iran zuletzt ein Ultimatum gestellt und hat dann dessen Frist doch verlängert. ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen ordnet das Vorgehen ein. 23.03.2026 | 1:17 minTrump: Iran will Abkommen - Teheran dementiert Trump hatte außerdem behauptet, Iran sei interessiert an einem Abkommen. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner hätten am Sonntag mit einem respektierten Vertreter Teherans gesprochen. Iran dementierte, dass es Gespräche mit den USA gegeben habe. "Die Äußerungen des US-Präsidenten sind Teil der Bemühungen, die Energiepreise zu senken und Zeit für die Umsetzung seiner militärischen Pläne zu gewinnen", hieß es in der staatlichen Zeitung "Iran" unter Berufung auf das Außenministerium in Teheran. Der Krieg in Nahost hat deutliche Auswirkungen auf die Energie- und Treibstoffpreise in Europa. 23.03.2026 | 3:26 minDer Konflikt um die Straße von Hormus Das von den USA und Israel angegriffene Land hatte seit Kriegsbeginn wiederholt Schiffe in der Straße von Hormus per Funk dazu aufgerufen, diese nicht zu passieren. Teheran griff in der Region seither wiederholt auch Schiffe an - mit gravierenden Auswirkungen auf den weltweiten Handel von Gas und Öl. Die Meerenge ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren und gilt als eine der wichtigsten Routen der Seefahrt weltweit. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wird durch die Passage transportiert. Der größte Teil davon geht in Richtung China, Indien und in andere asiatische Länder. Auch etwa 20 Prozent des weltweiten Flüssiggashandels läuft durch die Meerenge. Trump-Kehrtwende: Börsen drehen ins Plus Die Menschen in Deutschland spüren die Auswirkungen der faktischen Blockade unter anderem beim Tanken, weil die Preise für Benzin und Diesel stark gestiegen sind. Experten vermuten, dass auch Lebensmittel teurer werden könnten. Nach einem weiteren starken Anstieg am Morgen sackte der Ölpreis am Montag infolge der Kehrtwende Trumps zu den angedrohten Angriffen auf iranische Kraftwerke wieder massiv ab - die Börsen reagierten mit Kursgewinnen. Die aktuelle Geopolitik hat die Börsen derzeit völlig im Griff, sagt Stephanie Barrett an der Frankfurter Börse. 23.03.2026 | 2:01 minMehr zu Iran - Liveblog Aktuelle Entwicklungen der Eskalation:Iran-Krieg: Alle Nachrichten im Liveblog - Analyse Reeder ziehen Bilanz:Iran-Krieg: Sorge um Seeleute, Schiffe und Lieferketten von Britta Hilpertmit Video1:52 Bundespräsident ermahnt USA & Israel:Steinmeier kritisiert Iran-Krieg als "völkerrechtswidrig" mit Video46:05Folgen für Airlines und Reisende:Flugverkehr: Iran-Krieg verschiebt Kräfteverhältnis mit Video2:02Nachrichten | heute journal update:Trump hat wohl "Trümpfe in der Hinterhand" Video2:17Kriegsende durch Deal mit den USA?:Iran-Experte: "Irgendetwas scheint im Busch zu sein" von Silas Thelenmit Video34:14Seiberts Kritik an Siedler-Gewalt:Diplomatischer Eklat um deutschen Israel-Botschafter auf X von Oliver Klein und Nils Metzgermit Video1:22Trumps verschobenes Ultimatum :"Man nimmt es in Teheran als Schwäche wahr" Video4:45USA deuten Verhandlungslösung an:Trump: "Gute Gespräche" mit Iran - Ultimatum verlängert mit Video2:48Krise in Nahost:Was der Iran-Krieg für Gold, Sprit, Börse & Co. bedeutet mit Video0:42"Kein Land wird verschont bleiben":IEA-Chef warnt vor schwerster Energie-Krise seit Jahrzehnten mit Video17:22Nachrichten | heute journal:Bates: „Trump ist überrascht und frustriert“ Video1:34Öffnung der Straße von Hormus:Trump gibt Iran 48 Stunden - Teheran kontert Ultimatum mit Video0:24- Interview Reichweite iranischer Raketen:Experte: Iran schießt weiter als gedacht - aber ungenauer von Nicola Froweinmit Video13:45 Iran-Krieg:Netanjahu fordert Unterstützung von Partnern Video1:33- Analyse Widersprüchliche Aussagen:Iran-Krieg: Führen Netanjahu und Trump denselben Kampf? mit Video2:20 Raketen schlagen nahe Atomreaktor ein:Israel meldet viele Verletzte bei iranischen Angriffen mit Video0:23Nachrichten | heute journal:Kaum Anzeichen für "Zurückfahren der Kämpfe" Video2:20Nachrichten | heute journal:Hat Iran Mittelstrecken-Raketen eingesetzt? von Svenja Bergerhoff / Isabelle TümenaVideo2:00Weltwirtschaft zunehmend in der Krise:Der Preis des Iran-Kriegs - und wer ihn wirklich bezahlt von Frank Bethmannmit Video1:58Folgen des Iran-Kriegs:Lebensmittel bald teurer? 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