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Montag, 3. August 2026
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Ukraine-Krieg | Angriffe auf Wildberries in Russland: Drohnen gegen Dildos

Medienspektrum

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3. August
Neues Deutschland

Ukraine-Krieg | Angriffe auf Wildberries in Russland: Drohnen gegen Dildos

- Kommentare - Ukraine-Krieg Angriffe auf Wildberries in Russland: Drohnen gegen Dildos Die ukrainischen Angriffe auf Raffinerien und Lagerhäuser in Russland werden dort nicht zu einem Aufstand führen, kommentiert Daniel Säwert. Wieder brennt es bei Wildberries. In der Nacht zum Montag griffen ukrainische Drohnen ein Lager von Russlands größtem Einzelhändler in der Nähe von Wladimir an. Seit zwei Wochen geht das so. Mittlerweile sind zwölf von 15 der größten Lager des Online-Giganten teilweise oder ganz zerstört. Nach den (weiter laufenden) Angriffen auf Raffinerien trifft es nun den Handel und damit die Lebensgrundlage von rund 400 000 Menschen in Russland. Offiziell heißt es aus Kiew, man wolle den Nachschub der Armee stören. Mit dem gleichen Argument beschießt Russland bereits länger Postverteilzentren in der Ukraine. Doch an die Armeegeschichte glauben selbst in Kiew nur die treuesten Ideologen. Das eigentliche Ziel ist es, Unruhe zu stiften, die Menschen in Russland so weit aufzuwiegeln, dass sie sich gegen den immer unpopuläreren Krieg und die Regierung erheben, damit endlich Frieden herrscht. Doch der Plan wird nicht aufgehen. Bereits die Zerstörung mehrerer Raffinerien und die daraus resultierende Benzinknappheit haben zwar zu langen Schlangen und diversen Prügeleien geführt. Auf das Auto verzichten war dennoch keine Option. Statt wütend auf die Regierung zu werden, suchten viele Menschen eine Strategie, um an Benzin zu kommen. Auch die Drohnen-gegen-Dildos-Strategie wird ihr Ziel nicht erreichen. Tatsächlich wurden angebrannte Sexspielzeuge an Kunden ausgeliefert. In der Ukraine hat man die »Scheißegal«-Haltung der meisten Russen unterschätzt. Beschwerden gibt es wenige – und die nur im Internet. Gerade einmal jeder zehnte Russe sieht im Wildberries-Dauerbeschuss eine Bedrohung. Der Alltag läuft weiter, auch direkt im Schatten der Rauchwolken brennender Lager, die die Jugend als Hintergrund für ihre Social-Media-Posts entdeckt hat. Die Händler werden hingegen wohl auf den Kosten sitzenbleiben. Der Staat scheint nicht daran zu denken, ihnen unter die Arme zu greifen. Schon länger leben Staat und Bevölkerung in Russland in Parallelwelten. Der Krieg hat diese Welten noch weiter auseinandergetrieben. Die Menschen wissen, dass sie gegen ihre Regierung und den Krieg, den sie angezettelt hat, nichts ausrichten können. Revolution ist mit ihnen nicht zu machen. Da kann die Ukraine so viele Drohnen schicken, wie sie will. Wir haben einen Preis. Aber keinen Gewinn. Die »nd.Genossenschaft« gehört den Menschen, die sie ermöglichen: unseren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die mit ihrem Beitrag linken Journalismus für alle sichern: ohne Gewinnmaximierung, Medienkonzern oder Tech-Milliardär. Dank Ihrer Unterstützung können wir: → unabhängig und kritisch berichten → Themen sichtbar machen, die sonst untergehen → Stimmen Gehör verschaffen, die oft überhört werden → Desinformation Fakten entgegensetzen → linke Debatten anstoßen und vertiefen Jetzt »Freiwillig zahlen« und die Finanzierung unserer solidarischen Zeitung unterstützen. Damit nd.bleibt.

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3. August
Tagesschau

Ukraine: Neue Angriffe auf russischen Versandhändler Wildberries

Russischer Versandhändler Neue ukrainische Angriffe auf Wildberries-Lager Die Ukraine hat erneut ein Lager des russischen Online-Händlers Wildberries angegriffen. Kiew wirft dem Unternehmen vor, auch Waren für den Angriffskrieg zu liefern. Russland spricht hingegen von Terrorangriffen auf zivile Infrastruktur. Bei einem neuen ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Online-Versandhändler Wildberries ist ein Logistikzentrum im Gebiet Wladimir in Brand geraten. Gouverneur Alexander Awdejew sprach von zwei Verletzten. Wildberries bestätigte einen Angriff auf sein Logistikzentrum und erklärte, die Beschäftigten seien aus dem Gebäude gebracht worden. Die Ukraine greift seit Mitte Juli die Wildberries-Anlagen an und wirft dem Versandhändler vor, auch Bedarf für den russischen Angriffskrieg zu liefern. Russische Behörden sprechen von Terroranschlägen gegen zivile Infrastruktur. Milliardenschaden bei Wildberries vermutet Nach Schätzungen von Wirtschaftsanalysten hat Wildberries durch die Angriffe bisher etwa 20 Prozent seiner Lagerkapazitäten verloren. Der Schaden wird auf 280 Milliarden Rubel (etwa 3 Milliarden Euro) geschätzt. Wildberries ist eine der größten Onlinehandelsplattformen Russlands und wird wegen seines breiten Angebots auch als "russisches Amazon" bezeichnet. Angriffe auf der Krim und in Südrussland Auch in anderen Teilen des Landes gab es ukrainische Angriffe. In Südrussland sind laut Behörden drei Menschen durch herabstürzende Drohnentrümmer getötet worden. 13 Menschen seien zudem verletzt worden, darunter mehrere Kinder. Auf der von Russland kontrollierten Halbinsel Krim sind nach Angaben des Gouverneurs in der Nacht drei Zivilisten getötet worden. In Belgorod gab es Berichte über Angriffe auf die technische Universität, die als ein regionales Zentrum für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen gilt. Offizielle Bestätigungen dafür gibt es noch nicht.

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3. August
Die Welt (Politik)

Ukraine greift erneut Versandriesen Wildberries an – Logistikzentrum in Russland brennt

Ukraine greift erneut Versandriesen Wildberries an – Logistikzentrum in Russland brennt Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf Ziele in Russland fort. Nach einem neuen Drohnenangriff gerät ein Logistikzentrum des Versandhändlers Wildberries im Gebiet Wladimir in Brand. Bei einem neuen ukrainischen Drohnenangriff auf den größten russischen Versandhändler ist ein Logistikzentrum im Gebiet Wladimir in Brand geraten. Die Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden, teilte das Unternehmen mit. Gouverneur Alexander Awdejew sprach von zwei Verletzten. Die Ukraine greift seit Mitte Juli die Wildberries-Anlagen an und wirft dem Versandhändler vor, auch Bedarf für den russischen Angriffskrieg zu liefern. Russische Behörden dagegen sprechen von Terroranschlägen gegen zivile Infrastruktur. Der Angriff im Gebiet Wladimir – rund 190 Kilometer östlich von Moskau – war der mittlerweile 18., wie russische Medien berichteten. Nach Schätzungen von Wirtschaftsanalysten hat Wildberries durch die seit Wochen andauernden Angriffe bisher etwa 20 Prozent seiner Lagerkapazitäten verloren. Der Schaden wird auf 280 Milliarden Rubel (etwa 3 Milliarden Euro) geschätzt. Berichte über Zerstörung von Uni für Drohnenbau Die Attacken legen auch die Lücken in der russischen Flugabwehr offen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, dass damit vor allem der Krieg nach Russland zurückgetragen werden solle. In Belgorod gab es Berichte über Angriffe aus der benachbarten Ukraine auf die technische Universität. In sozialen Netzwerken kursierten nicht sofort überprüfbare Aufnahmen, die das brennende Hochschulgebäude zeigen sollen. Der Telegram-Kanal „Pepel“ (Deutsch: Asche) meldete, dass das Bauwerk komplett ausgebrannt sei. Behördenangaben gibt es dazu bislang nicht. Die Universität gilt als ein regionales Zentrum für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen. Sie hatte mit der Studienrichtung auch offiziell um Studenten in sozialen Netzwerken geworben.

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3. August
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Nächster Angriff auf Lager von Versandhändler Wildberries

Liveblog Ukrainekrieg : Nächster Angriff auf Lager von Versandhändler Wildberries Lesezeit: Rauch nach einem Angriff auf ein Wildberries-Lager am 2. AugustReuters Angriff in Region Wladimir +++ Mann schießt in Rekrutierungszentrum in Odessa um sich +++ Moskauer Bürgermeister spricht nach Explosion in Restaurant von „Terrorakt“ +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Offenbar nächste Attacke auf Wildberries Der russische Online-Händler Wildberries wurde wohl schon wieder Ziel eines ukrainischen Angriffs. Ein Logistikzentrum in der russischen Region Wladimir soll getroffen worden sein. Mitarbeiter seien wegen des Feuers in der Anlage in Sicherheit gebracht worden. Die Feuerwehr sei im Einsatz, hieß es. Über mögliche Verletzte oder Tote wurden zunächst keine Angaben gemacht. Warum attackiert die Ukraine einen russischen Versandhändler? Unser Korrespondent Friedrich Schmidt berichtet über die Angriffsserie. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mehrere Tote in Russland gemeldet Auf der von Russland kontrollierten Halbinsel Krim sind nach Angaben des Gouverneurs bei einem „feindlichen Angriff“ in der Nacht drei Zivilisten getötet worden. Zwei weitere seien verletzt worden, teilt Sergej Axjonow mit. Zudem sollen in Südrussland nach Behördenangaben drei Menschen durch herabstürzende Drohnen-Trümmer getötet worden sein. 13 Menschen seien zudem verletzt worden, darunter mehrere Kinder. Getroffen worden sei das Dorf Archipo-Ossipowka in der Nähe der Stadt Gelendschik.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern am Sonntag insgesamt mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Angaben der dortigen Behörden mindestens fünf Menschen getötet. Die ukrainischen Streitkräfte griffen nach russischen Angaben Ziele in verschiedenen Regionen Russlands an und töteten dabei mindestens neun Menschen. Wie die ukrainischen Behörden mitteilten, starben bei russischen Angriffen in der östlichen Region Dnipropetrowsk mindestens zwei Menschen sowie jeweils mindestens ein Mensch in den südlichen Regionen Saporischschja und Cherson. Ein weiterer russischer Angriff zerstörte ein Postzentrum in der nördlichen Region Charkiw und tötete einen Postmitarbeiter, wie die ukrainische Post mitteilte. Wie die russischen Behörden mitteilten, erfolgten einige der ukrainischen Angriffe hunderte Kilometer von der Front entfernt tief in russischem Gebiet. Aus der Grenzregion Belgorod wurden vier Todesopfer durch ukrainische Angriffe gemeldet, aus der Region Saratow an der Grenze zu Kasachstan zwei.  Ein ukrainischer Drohnenangriff erreichte auch die mehr als tausend Kilometer von der Front entfernte Region Udmurtien, wo nach Angaben der Regionalgouverneurin Olga Abramow drei Menschen getötet wurden. „Diese Tat ist in ihrer Sinnlosigkeit monströs. Diese Menschen waren definitiv kein militärisches Ziel“, sagte sie. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau fing die russische Luftabwehr in der Nacht in mehr als einem Dutzend Regionen insgesamt 635 ukrainische Drohnen ab. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa Schütze verschanzt sich nach Schüssen in eigener Wohnung Ein Unbekannter hat am Abend in einem Rekrutierungszentrum in der ukrainischen Hafenstadt Odessa das Feuer auf die Angestellten eröffnet. Vier Männer seien dabei verletzt worden, einer von ihnen schwer, berichteten die örtlichen Medien. Der Schütze flüchtete daraufhin. Vier Männer seien dabei verletzt worden, einer von ihnen schwer, berichteten die örtlichen Medien. Der Schütze flüchtete daraufhin. Die Polizei habe die Wohnung des Schützen ausfindig gemacht, berichtete die Zeitung „Dumskaja“. Der Mann habe sich dort verschanzt. Über das weitere Vorgehen der Polizei und die Motive des Mannes lagen vorerst keine Erkenntnisse vor. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Saporischschja Bei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere elf Personen seien bei den Explosionen zweier Gleitbomben in der Stadt verletzt worden, teilte der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mit. Mehrere Wohnhäuser seien bei dem Angriff beschädigt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto eine Frau getötet, wie die Regionalverwaltung mitteilte. Zwei weitere Insassen des Wagens wurden dabei verletzt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Moskauer Bürgermeister spricht von „Terrorakt“ Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin bewertet den tödlichen Sprengstoffanschlag in einem Ausgehviertel mitten in der Hauptstadt als „brutalen Terrorakt“. Zu den Hintergründen der Tat, die sich in einem Gourmetrestaurant ereignete, halten sich die Behörden jedoch bedeckt. Es liefen die nötigen Ermittlungen zu der Explosion, teilte das Nationale Antiterror-Komitee am Morgen mit.  Die Schuldigen würden gefunden und bestraft, schrieb Bürgermeister Sobjanin auf Telegram. Den Angehörigen der Opfer sprach er sein Beileid aus. Mehrere Nachrichtenkanäle bei Telegram berichteten, dass die Zahl der Todesopfer nach dem Anschlag vom Samstagabend auf fünf gestiegen sei. Möglicherweise hat die Explosion dem Oberkommandierenden der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte Alexandr Tschajko gegolten. Russische Exilmedien und mehrere Telegramkanäle meldeten, in dem für eine private Feier reservierten Restaurant seien Tschajkos 55. Geburtstag und seine erst im Mai erfolgte Beförderung gefeiert worden. Tschajko selbst scheint nicht unter den Opfern des Anschlags zu sein, bei dem mindestens drei Menschen getötet und mehr als zwanzig verletzt wurden. Er befehligte im Frühjahr 2022 während der Invasion in der Ukraine Einheiten, die für das Massaker von Butscha verantwortlich gemacht werden, bei dem russische Truppen mehr als vierhundert Zivilisten getötet hatten. Die Schuldigen würden gefunden und bestraft, schrieb Bürgermeister Sobjanin auf Telegram. Den Angehörigen der Opfer sprach er sein Beileid aus. Mehrere Nachrichtenkanäle bei Telegram berichteten, dass die Zahl der Todesopfer nach dem Anschlag vom Samstagabend auf fünf gestiegen sei. Möglicherweise hat die Explosion dem Oberkommandierenden der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte Alexandr Tschajko gegolten. Russische Exilmedien und mehrere Telegramkanäle meldeten, in dem für eine private Feier reservierten Restaurant seien Tschajkos 55. Geburtstag und seine erst im Mai erfolgte Beförderung gefeiert worden. Tschajko selbst scheint nicht unter den Opfern des Anschlags zu sein, bei dem mindestens drei Menschen getötet und mehr als zwanzig verletzt wurden. Er befehligte im Frühjahr 2022 während der Invasion in der Ukraine Einheiten, die für das Massaker von Butscha verantwortlich gemacht werden, bei dem russische Truppen mehr als vierhundert Zivilisten getötet hatten. Die offiziellen Informationen über den Vorfall blieben am Sonntag dünn. Die kremltreuen Medien beschränkten sich weitgehend auf die Wiedergabe offizieller Stellungnahmen, die keine Angaben zu Hintergründen, möglichen Tätern und Ziel des Anschlags enthielten.  Nach Darstellung des russischen Nationalen Antiterror-Komitees wurde der Sprengsatz von einer bisher unbekannten Frau zu dem Restaurant gebracht. Er explodierte, als sie von einem Wachmann am Eingang aufgehalten wurde. Beide wurden dabei getötet, beim dritten Toten handelt es sich demnach um einen Besucher der Veranstaltung. Am Sonntag meldeten mehrere russische Telegramkanäle, die Zahl der Toten sei auf fünf gestiegen. Der anonyme Telegramkanal WTschK-OGPU, der auf Insiderinformationen aus den russischen Sicherheitskräften spezialisiert ist, meldete, die Feier in dem Restaurant Balzi Rossi sei vom Geheimdienst FSO geschützt worden. Der FSO ist für die Bewachung des Präsidenten und ranghoher Vertreter der Staatsmacht zuständig. Laut dem Telegramkanal waren ranghohe Militärs und Geheimdienstler sowie Mitglieder des russischen Parlaments unter den Gästen. In den vergangenen zwei Jahren sind in Moskau mehrere ranghohe Militärs durch Sprengstoffanschläge getötet worden. Im Dezember 2024 wurde der Chef der russischen ABC-Abwehrtruppen, Igor Kirillow, nach dem Verlassen seines Wohnhauses durch einen in einem E-Scooter deponierten Sprengsatz getötet. Eine an einem geparkten Auto angebrachte Bombe tötete im April 2025 den stellvertretenden Chef des Operativen Stabs der russischen Streitkräfte, Jaroslaw Moskalik. Und im Dezember vorigen Jahres wurde Fanil Sarwarow, verantwortlich für die operative Ausbildung in den Streitkräften, ebenfalls durch eine Autobombe getötet. In allen Fällen machten die russischen Behörden die Ukraine für die Anschläge verantwortlich. Nach Darstellung des russischen Nationalen Antiterror-Komitees wurde der Sprengsatz von einer bisher unbekannten Frau zu dem Restaurant gebracht. Er explodierte, als sie von einem Wachmann am Eingang aufgehalten wurde. Beide wurden dabei getötet, beim dritten Toten handelt es sich demnach um einen Besucher der Veranstaltung. Am Sonntag meldeten mehrere russische Telegramkanäle, die Zahl der Toten sei auf fünf gestiegen. Der anonyme Telegramkanal WTschK-OGPU, der auf Insiderinformationen aus den russischen Sicherheitskräften spezialisiert ist, meldete, die Feier in dem Restaurant Balzi Rossi sei vom Geheimdienst FSO geschützt worden. Der FSO ist für die Bewachung des Präsidenten und ranghoher Vertreter der Staatsmacht zuständig. Laut dem Telegramkanal waren ranghohe Militärs und Geheimdienstler sowie Mitglieder des russischen Parlaments unter den Gästen. In den vergangenen zwei Jahren sind in Moskau mehrere ranghohe Militärs durch Sprengstoffanschläge getötet worden. Im Dezember 2024 wurde der Chef der russischen ABC-Abwehrtruppen, Igor Kirillow, nach dem Verlassen seines Wohnhauses durch einen in einem E-Scooter deponierten Sprengsatz getötet. Eine an einem geparkten Auto angebrachte Bombe tötete im April 2025 den stellvertretenden Chef des Operativen Stabs der russischen Streitkräfte, Jaroslaw Moskalik. Und im Dezember vorigen Jahres wurde Fanil Sarwarow, verantwortlich für die operative Ausbildung in den Streitkräften, ebenfalls durch eine Autobombe getötet. In allen Fällen machten die russischen Behörden die Ukraine für die Anschläge verantwortlich. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukraine attackiert Flugplatz, Raffinerie und Logistikzentrum In Russland sollen infolge ukrainischer Drohnenangriffe zwei Menschen getötet worden sein. Zivile Infrastruktur in Saratow und Engels sei beschädigt worden, schrieb der Gouverneur der Region Saratow, Roman Bussargin, bei Telegram, ohne Details zu nennen. In Engels sei ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt worden und zwei Menschen seien ums Leben gekommen. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die Feuer auf dem Gelände der Raffinerie in Saratow zeigen sollen. Sie war in der Vergangenheit schon oft Ziel ukrainischer Gegenangriffe. In Engels ist einer der größten Luftwaffenstützpunkte in ganz Russland. Von dort steigen immer wieder strategische Bomber auf, um Städte in der Ukraine mit Raketen zu beschießen. Auch Engels war daher schon mehrfach Ziel ukrainischer Gegenangriffe. Abermals attackierten ukrainische Drohnen außerdem ein Logistikobjekt des größten russischen Online-Versandhändlers Wildberries, diesmal in der Region Samara, wie das Unternehmen mitteilte. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen. Verletzte gebe es nicht. Russland wehrte in der Nacht dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge 635 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim ab. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Selenskyj bittet abermals um Patriot-Raketen Nach den jüngsten russischen Raketenangriffen auf Kiew bittet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj aufs Neue um dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen. „Wir brauchen Antworten auf diesen russischen Terror, echte Antworten von der Welt“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die einzig gerechte Antwort wäre ihm zufolge die Unterstützung für Kiew bei der Abwehr russischer Raketenangriffe.  „Raketen für die ,Patriots‘ gibt es weltweit, und es ist wichtig, dass unsere Partner diese politische Entscheidung treffen – die Entscheidung, die notwendigen Lieferungen zu übermitteln“, sagte Selenskyj weiter. Die USA und auch Europa wüssten, was die Ukraine dringend benötige. „Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen sollen Menschen schützen und nicht in Lagern liegen bleiben“, so der Präsident. Jeder weitere Tag ohne diese Hilfe sei eine Gelegenheit für Russland, Menschen in der Ukraine zu töten. Russland hat laut Selenskyj in der Nacht zum Samstag mit 35 Raketen und Marschflugkörpern, darunter 27 ballistische Raketen, sowie 185 Drohnen angegriffen. Nur eine einzige ballistische Rakete sei abgefangen worden, einfach weil es keine Raketen für Patriot-Systeme gebe, schrieb er in sozialen Medien. Patriot-Raketen gelten als wirksamste Abwehr gegen ballistische Raketen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Tote und Verletzte bei russischen Luftangriffen Bei einem russischen Luftangriff auf die südukrainische Region Cherson sind mindestens eine Bewohnerin sowie sieben weitere Personen verletzt worden. Das teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Olexander Prokudin, auf Telegram mit. Bei dem Angriff, der auch von Artillerie begleitet worden sei, wurden nach Angaben der Behörden mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Die frontnahe Region Cherson ist immer wieder Ziel russischer Angriffe.  In Nikopol in der Region Dnipro wurden bei einem Drohnenangriff auf einen Minibus sieben Insassen verletzt. „Ein gezielter und zynischer Angriff auf Zivilisten“, kommentierte der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha auf Telegram. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland: Haben Häfen Odessa und Mykolajiw angegriffen Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau Treibstofftanks im ukrainischen Hafen Odessa sowie einen Schlepper im Hafen von Mykolajiw angegriffen. Der Treibstoff und das Schiff seien für die ukrainische Armee vorgesehen gewesen, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Ministerium.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen IAEA: AKW Saporischschja verliert abermals externe Stromversorgung Das Atomkraftwerk Saporischschja hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum 23. Mal seit Kriegsbeginn seine externe Stromversorgung verloren. Die Ursache des fast zweistündigen Ausfalls sei noch unklar, teilt die Behörde mit. Das ukrainische Kraftwerk ist von russischen Kräften besetzt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukraine trifft Ölraffinerien und Frachtschiff Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die Infrastruktur von drei russischen Ölraffinerien in der Region Baschkortostan angegriffen. Die Anlagen liegen knapp 1600 Kilometer von der Grenze entfernt. Zudem hätten ukrainische Truppen das sanktionierte russische Containerschiff „Yanina“ mit einer Kapazität von mehr als 100.000 Tonnen versenkt und weitere Ziele im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen, teilt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Auch die russische Atombehörde Rosatom meldete die Versenkung des Schiffs „Yanina".   Der von Rosatoms Schifffahrtstochter Fesco betriebene Tanker transportierte nach Angaben der Atombehörde zivile Güter einschließlich Tiefkühlwaren und Baumaterialien. Rosatom-Chef Alexej Lichatschew bezeichnete den Angriff als „Piraterie und Raub auf See“. Es gab zunächst keine Hinweise darauf, dass das Containerschiff Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Atombereich von Rosatom ausgeführt oder nukleares Material an Bord gehabt habe. Der von Rosatoms Schifffahrtstochter Fesco betriebene Tanker transportierte nach Angaben der Atombehörde zivile Güter einschließlich Tiefkühlwaren und Baumaterialien. Rosatom-Chef Alexej Lichatschew bezeichnete den Angriff als „Piraterie und Raub auf See“. Es gab zunächst keine Hinweise darauf, dass das Containerschiff Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Atombereich von Rosatom ausgeführt oder nukleares Material an Bord gehabt habe. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Nur eine ballistische Rakete abgewehrt Nach massiven russischen Angriffen mit vielen Toten und Verletzten in Kiew hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj abermals auf den Mangel an Abwehrraketen seines Landes hingewiesen und an die Partner der Ukraine appelliert. Nur eine ballistische Rakete sei abgefangen worden, einfach weil es keine Raketen für Patriot-Systeme gebe, schrieb Selenskyj in sozialen Medien. Ballistische Raketen sind aufgrund ihrer Geschwindigkeit schwieriger abzuwehren. Als einzig wirklich wirksames Mittel dagegen gelten moderne Patriot-Systeme. Russland griff die Ukraine in der Nacht laut Selenskyj mit 35 Raketen und Marschflugkörpern, darunter 27 ballistische Raketen, sowie mit 185 Drohnen an. Allein in der Hauptstadt Kiew wurden dadurch nach Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 verletzt.  Mittel zur Flugabwehr würden nicht in Lagern für hypothetische Szenarien gebraucht, sondern jetzt in der Ukraine, sagte Selenskyj. Kiew sei das Hauptziel gewesen, aber auch die Regionen Dnipropetrowsk, Sumy, Charkiw und Poltawa seien attackiert worden. Beschädigt wurden ihm zufolge 18 Häuser, eine Schule, die litauische Botschaft und Infrastruktureinrichtungen in Kiew.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Wieder heftige russische Angriffe auf Kiew – neun Tote Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit ballistischen Raketen angegriffen und dabei viele Menschen getötet und verletzt. Medienberichten zufolge wurden mindestens 9 Menschen getötet, 23 weitere verletzt, unter ihnen zwei Teenager. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, berichtete auf der Plattform Telegram, in mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten.  Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Erneut verbrachten viele Bewohner die Nacht in U-Bahnstationen oder im Freien. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Bereits am Donnerstag standen Kiew und andere ukrainische Städte bei einem großangelegten Angriff im Visier Russlands. Landesweit kamen dabei ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch die Stadt Lwiw (früher Lemberg) im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Schäden.  Ein Flugobjekt war dabei auch in den Luftraum des NATO-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Nach Angaben der polnischen Regierung handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper.  Mit seinen massiven Luftangriffen versucht Moskau, die ohnehin stark beanspruchte ukrainische Luftabwehr weiter zu überlasten. Als wirksamstes Mittel gegen ballistische Raketen gelten Patriot-Abfangraketen, von denen Kiew eigenen Angaben zufolge derzeit nicht mehr genügend hat.  Am Freitag hatte sich US-Präsident Donald Trump zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe einer Lizenz an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. Dies hatte er noch Anfang Juli am Rande des NATO-Gipfels in Ankara in Aussicht gestellt. Seit Februar 2022 wehrt sich die Ukraine mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Auch die Ukraine griff wieder Ziele in Russland.an. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, vier Drohnen seien zerstört worden. Über mögliche Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Das ukrainische Militär nimmt regelmäßig auch Ziele in Russland ins Visier, um den Krieg weiter in das Land des Angreifers zu tragen. Das Ausmaß der durch ukrainische Angriffe verursachten Schäden und die Zahl der Opfer sind aber nicht mit den von Russland angerichteten Zerstörungen in der Ukraine zu vergleichen. Derweil erließ ein russisches Gericht in Abwesenheit Haftbefehl gegen die Oppositionelle Schanna Nemzowa, die Tochter des 2015 in Moskau ermordeten Kremlkritikers Boris Nemzow. Nemzowa sei als Mitglied in einer in Russland für unerwünscht erklärten deutschen Organisation zur Fahndung ausgeschrieben, teilte das Gericht in der russischen Hauptstadt mit. Es sei eine Untersuchungshaft für zwei Monate angeordnet worden für den Fall ihrer Festnahme und die Übergabe an die russischen Sicherheitsorgane. Im April 2024 nahm das Justizministerium Moskau die von Nemzowa gegründete deutsche Boris-Nemzow-Stiftung für Freiheit in die Liste der ausländischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen auf, deren Tätigkeit auf dem Gebiet der Russischen Föderation als unerwünscht eingestuft wurde. Im Fall einer Verurteilung drohen ihr bis zu sechs Jahre Haft. Nemzowa veröffentlichte bei Instagram ein Foto von sich vor der Zentrale der Deutschen Welle, dem Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland. „Ich bin jetzt berühmt“, teilte sie mit. Sie sei gerade in Bonn angekommen, wo sie 2015 die Stiftung zur Erinnerung an ihren in Kremlnähe erschossenen Vater gründete. In einem Kommentar für die Deutsche Welle meinte sie, dass der russische Machtapparat seine Anstrengungen intensiviere, unabhängige Stimmen zum Schweigen zu bringen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Heftige Explosionen: Russland beschießt Kiew mit ballistischen Raketen In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind in der Nacht erneut heftige Explosionen zu hören. Dies berichten Zeugen vor Ort. Laut Angaben des Bürgermeisters der Stadt greift Russland Kiew mit ballistischen Raketen an. Kiew hat zu wenige Flugabwehrsysteme, die in der Lage sind, ballistische Raketen abzuwehren. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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