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Montag, 20. Juli 2026
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Wegen Gazakrieg - New Yorks Bürgermeister Mamdani prüft Festnahme Netanjahus bei UNO-Generaldebatte - Kritik aus Israel

Medienspektrum

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19. Juli
Die Welt (Politik)

„Nur daran interessiert, von eigenen Fehltritten abzulenken“ – Netanjahu kontert Mamdani

„Nur daran interessiert, von eigenen Fehltritten abzulenken“ – Netanjahu kontert Mamdani New Yorks Bürgermeister bezeichnete Netanjahu zuvor als „Kriegsverbrecher“, der „nach Den Haag gehört“. Der Internationale Strafgerichtshof sei „ein Scheingericht, das keine Zuständigkeit für Amerikaner oder Israelis hat“, erklärte Netanjahus Büro nun. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani nach dessen Festnahme-Drohung mit scharfen Worten attackiert. Mamdani wolle die „öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten“ ablenken, erklärte Netanjahus Büro am Sonntag im Onlinedienst X. Der Bürgermeister solle sich besser „darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik New York zugefügt hat“. Mamdani hatte am Samstag angekündigt, er wolle Möglichkeiten zur Festnahme Netanjahus bei der UN-Generaldebatte im September prüfen. Er sei der Meinung, dass Netanjahu „nach Den Haag gehört“, sagte der New Yorker Bürgermeister der „New York Times“. Der Vertreter des linken Flügels der US-Demokraten bezeichnete Netanjahu als „Kriegsverbrecher“. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Regierungschef festzunehmen. Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September im UN-Hauptquartier in New York statt. „Genauso wie Karim Khan scheint Mamdani daran interessiert zu sein, die öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten abzulenken und den Regierungschef des jüdischen Staates und der einzigen Demokratie im Nahen Osten anzugreifen“, hieß es nun in der Erklärung von Netanjahus Büro dazu. Karim Khan ist der mittlerweile suspendierte Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag. Der IStGH hatte Haftbefehle gegen Netanjahu und den früheren israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant sowie gegen mehrere Anführer der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg erlassen. Der IStGH sei „ein Scheingericht, das keine Zuständigkeit für Amerikaner oder Israelis hat“, erklärte Netanjahus Büro weiter. Der Haftbefehl gegen Netanjahu sei „fingiert“ und „von einem in Ungnade gefallenen ehemaligen IStGH-Ankläger“ erlassen worden. Der Haftbefehl gegen Netanjahu sei „ein klarer Versuch Khans, die öffentliche Aufmerksamkeit abzulenken und sich vor einer genauen Überprüfung zu schützen“. Medienberichten zufolge wird Khan sexuelles Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin seines Büros vorgeworfen. Netanjahu über Mamdani: „Ich glaube, insgeheim hasst er Amerika“ Netanjahu hatte Mamdani kürzlich in einem Interview mit einem New Yorker Radiosender vorgeworfen, die islamistische Hamas zu unterstützen. „Ich glaube, insgeheim hasst er Amerika“, sagte er. Die Hamas und ihre Verbündeten hatten mit ihrem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 den Krieg im Gazastreifen ausgelöst. Bei Massakern an dem Tag töteten die Islamisten 1221 Menschen, 251 Opfer verschleppten sie als Geiseln in den Gazastreifen. Israel startete daraufhin eine Militäroffensive in dem Palästinensergebiet.

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19. Juli
FAZ (Politik)

Nach Festnahme-Drohung: Netanjahu attackiert New Yorks Bürgermeister Mamdani scharf

Nach Festnahme-Drohung : Netanjahu attackiert New Yorks Bürgermeister Mamdani scharf Mamdani hatte angekündigt, eine mögliche Festnahme des israelischen Ministerpräsidenten prüfen zu lassen. Dieser reagiert nun deutlich — und wirft ihm vor, von seinen eigenen Fehltritten ablenken zu wollen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani nach dessen Festnahme-Drohung mit scharfen Worten attackiert. Mamdani wolle die „öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten“ ablenken, erklärte Netanjahus Büro am Sonntag im Onlinedienst X. Der Bürgermeister solle sich besser „darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik New York zugefügt hat“. Mamdani hatte am Samstag angekündigt, er wolle Möglichkeiten zur Festnahme Netanjahus bei der UN-Generaldebatte im September prüfen. Er sei der Meinung, dass Netanjahu „nach Den Haag gehört“, sagte der New Yorker Bürgermeister der „New York Times“. Der Vertreter des linken Flügels der US-Demokraten bezeichnete Netanjahu als „Kriegsverbrecher“. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Regierungschef festzunehmen. Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September im UN-Hauptquartier in New York statt. IStGH sei „ein Scheingericht“ „Genauso wie Karim Khan scheint Mamdani daran interessiert zu sein, die öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten abzulenken und den Regierungschef des jüdischen Staates und der einzigen Demokratie im Nahen Osten anzugreifen“, hieß es nun in der Erklärung von Netanjahus Büro dazu. Karim Khan ist der mittlerweile suspendierte Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag. Der IStGH hatte Haftbefehle gegen Netanjahu und den früheren israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant sowie gegen mehrere Anführer der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazakrieg erlassen. Der IStGH sei „ein Scheingericht, das keine Zuständigkeit für Amerikaner oder Israelis hat“, erklärte Netanjahus Büro weiter. Der Haftbefehl gegen Netanjahu sei „fingiert“ und „von einem in Ungnade gefallenen ehemaligen IStGH-Ankläger“ erlassen worden. Der Haftbefehl gegen Netanjahu sei „ein klarer Versuch Khans, die öffentliche Aufmerksamkeit abzulenken und sich vor einer genauen Überprüfung zu schützen“. Medienberichten zufolge wird Khan sexuelles Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin seines Büros vorgeworfen. Netanjahu hatte Mamdani kürzlich in einem Interview mit einem New Yorker Radiosender vorgeworfen, die islamistische Hamas zu unterstützen. „Ich glaube, insgeheim hasst er Amerika“, sagte er. Die Hamas und ihre Verbündeten hatten mit ihrem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 den Krieg im Gazastreifen ausgelöst. Bei Massakern an dem Tag töteten die Islamisten 1221 Menschen, 251 Opfer verschleppten sie als Geiseln in den Gazastreifen. Israel startete daraufhin eine Militäroffensive in dem Palästinensergebiet. In den zwei sich anschließenden Kriegsjahren wurden nach Hamas-Angaben mehr als 70.000 Palästinenser getötet.

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19. Juli
Der Spiegel

Benjamin Netanyahu attackiert Zohran Mamdani scharf wegen Festnahme-Drohung

Wegen Festnahme-Drohung Netanyahus Büro attackiert Mamdani scharf Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani nach dessen Festnahme-Drohung mit scharfen Worten attackiert. Mamdani wolle die »öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten« ablenken, erklärte Netanyahus Büro am Sonntag im Onlinedienst X. Der Bürgermeister solle sich besser »darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik New York zugefügt hat«. Mamdani hatte am Samstag angekündigt, er wolle Möglichkeiten zur Festnahme Netanyahus bei der Uno-Generaldebatte im September prüfen. Er sei der Meinung, dass Netanyahu »nach Den Haag gehört«, sagte der New Yorker Bürgermeister der »New York Times«. Der Vertreter des linken Flügels der US-Demokraten bezeichnete Netanyahu als »Kriegsverbrecher«. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Regierungschef festzunehmen. Die Generaldebatte der Uno-Vollversammlung findet im September im Uno-Hauptquartier in New York statt. »Genauso wie Karim Khan scheint Mamdani daran interessiert zu sein, die öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten abzulenken und den Regierungschef des jüdischen Staates und der einzigen Demokratie im Nahen Osten anzugreifen«, hieß es nun in der Erklärung von Netanyahu Büro dazu. Karim Khan ist der mittlerweile suspendierte Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag. Prominenter propalästinensischer Politiker Der IStGH hatte Haftbefehle gegen Netanyahu und den früheren israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant sowie gegen mehrere Anführer der Hamas wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazakrieg erlassen. Mamdani zählt zu den prominentesten propalästinensischen Politikern in den USA. Er wirft Israel vor, die Rechte der Palästinenser systematisch zu verletzen, spricht von Apartheid und bezeichnet das Vorgehen Israels im Gazastreifen als »Genozid«. Den Angriff der islamistischen Hamas vom 7. Oktober 2023 verurteilte er als »entsetzliches Kriegsverbrechen« und sagte wiederholt, er setze sich für gleiche Rechte von Israelis und Palästinensern ein.

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19. Juli
ZDF heute

Mamdani: Prüfe Festnahme von Netanjahu bei UN-Versammlung

New Yorks Bürgermeister :Mamdani: Prüfe Festnahme von Netanjahu bei UN-Versammlung Gegen den israelischen Premier liegt ein internationaler Haftbefehl vor. Nun prüft New Yorks Bürgermeister Mamdani, ob er Benjamin Netanjahu bei einem Besuch festnehmen könnte. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani prüft nach eigenen Angaben Möglichkeiten zur Festnahme des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu während der Generaldebatte der Vollversammlung der UN im September. In einem Interview mit der "New York Times" bezeichnete Mamdani den israelischen Premier als "Kriegsverbrecher". Ich bin der Meinung, dass Ministerpräsident Netanjahu nach Den Haag gehört. Zohran Mamdani, Bürgermeister in New York Gegen Netanjahu liegt seit November 2024 ein vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag ausgestellter Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor. Mamdani räumte ein, dass er sich nicht sicher sei, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Regierungschef festzunehmen. Er bespreche die Angelegenheit jedoch mit seinen Rechtsberatern. "Was auch immer mir das Gesetz in New York City erlaubt, das werden wir tun", sagte der Bürgermeister. Trotz der Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Hamas verschlechtert sich die Lage in Gaza weiter. Medizinische Produkte werden knapp. Israel erschwert den Zugang. 18.05.2026 | 2:43 minIsraels Botschafter kritisiert Mamdani deutlich Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September im UN-Hauptquartier in New York statt. Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, übte scharfe Kritik an Mamdanis Aussagen. "Anstatt sich auf seine Aufgaben als Bürgermeister zu konzentrieren und der zunehmenden Welle des Antisemitismus in seiner Stadt entgegenzutreten, hat er sich dafür entschieden, Feindseligkeiten zu schüren und Schlagzeilen zu machen, indem er den Staat Israel angreift", schrieb Danon im Onlinedienst X. Danny Danon auf X Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Netanjahu werde dessen ungeachtet nach New York kommen und "voller Stolz vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen". Benjamin Netanjahu hatte Mamdani kürzlich in einem Interview mit einem New Yorker Radiosender vorgeworfen, die islamistische Hamas zu unterstützen. "Ich glaube, insgeheim hasst er Amerika", sagte er. Das Verhältnis zwischen den USA und Israel sei beschädigt, sagt Nahost-Experte Bauke Baumann über das einseitige Abkommen mit Iran. Es gebe einen Bruch, der Israel schade, sagt er bei ZDFheute live. 18.06.2026 | 11:27 minMamdani hat Standpunkt schon in Vergangenheit deutlich gemacht Bereits rund ein Jahr vor seinem Wahlsieg im November 2025 hatte Mamdani angekündigt, Netanjahu im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister aufgrund des internationalen Haftbefehls festnehmen zu lassen. Als er im September 2025 in Interviews vor der Wahl als aussichtsreichster Kandidat danach gefragt wurde, äußerte er sich allerdings zurückhaltender. New York müsse internationale Haftbefehle respektieren - "ob gegen Benjamin Netanjahu oder Wladimir Putin", sagte er dem Online-Portal "Zeteo" und dem Sender CNN. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zur Lage in Gaza - Debatte bei "Lanz" :Völkerrecht zwischen Staatsräson und Machtmissbrauchvon Bernd Bachranmit Video60:14 - De-facto-Regierung:Hamas löst Verwaltungskomitee in Gaza aufmit Video1:46 - Gewalt auch in Gaza und im Westjordanland:Mindestens ein Toter bei Anschlag in Israelmit Video25:05 - Gefesselte Gaza-Aktivisten zu sehen:Israelischer Minister löst mit Videoposting Empörung ausmit Video1:06

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18. Juli
Die Welt (Politik)

New Yorks Bürgermeister Mamdani droht Netanjahu mit Festnahme bei UN-Generaldebatte

New Yorks Bürgermeister Mamdani droht Netanjahu mit Festnahme bei UN-Generaldebatte New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani droht Benjamin Netanjahu mit einer Verhaftung, sollte der israelische Premierminister zur UN-Generalversammlung reisen. Fraglich ist allerdings, ob der Demokrat überhaupt dafür zuständig wäre. Netanjahu will in jedem Fall reisen. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani prüft nach eigenen Angaben Möglichkeiten zur Festnahme des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu während der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September. „Ich bin der Meinung, dass Ministerpräsident Netanjahu nach Den Haag gehört“, sagte Mamdani am Samstag der „New York Times“. Er bezeichnete Netanjahu als „Kriegsverbrecher“. Gegen Netanjahu liegt seit November ein vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag ausgestellter Haftbefehl vor. Der Chefankläger Karim Khan wirft ihm Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen vor. Mamdani hat sich als klar propalästinensisch positioniert. Mamdani räumte ein, dass er sich nicht sicher sei, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Staatschef festzunehmen. Er bespreche die Angelegenheit jedoch mit seinen Rechtsberatern. „Was auch immer mir das Gesetz in New York City erlaubt, das werden wir tun“, sagte der Bürgermeister. Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September im UN-Hauptquartier in New York statt. Mamdani hatte bereits in der Vergangenheit angekündigt, die New Yorker Polizei zu entsenden, um Haftbefehle des IStGH gegen Staats- und Regierungschefs zu vollstrecken. Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, übte scharfe Kritik an Mamdanis Aussagen. „Anstatt sich auf seine Aufgaben als Bürgermeister zu konzentrieren und der zunehmenden Welle des Antisemitismus in seiner Stadt entgegenzutreten, hat er sich dafür entschieden, Feindseligkeiten zu schüren und Schlagzeilen zu machen, indem er den Staat Israel angreift“, schrieb Danon auf X. Netanjahu werde dessen ungeachtet nach New York kommen und „voller Stolz vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen“. Auch der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, zeigte sich zuversichtlich, dass Netanjahu problemlos einreisen und auftreten könne. Israel und die USA sind keine Vertragsstaaten des IStGH, schrieb er auf X. Zudem garantierten die UN-Regeln ausländischen Staats- und Regierungschefs diplomatischen Schutz. Auch seien Bundesbehörden und nicht die Stadt New York zuständig. „Politisches Theater“, schloss Waltz seine Ausführungen. Netanjahu hatte Mamdani kürzlich in einem Interview mit einem New Yorker Radiosender vorgeworfen, die islamistische Hamas zu unterstützen. „Ich glaube, insgeheim hasst er Amerika“, sagte er.

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18. Juli
FAZ (Politik)

„Kriegsverbrecher“: New Yorks Bürgermeister prüft Festnahme Netanjahus

„Kriegsverbrecher“ : New Yorks Bürgermeister prüft Festnahme Netanjahus Bürgermeister Mamdani will überprüfen, ob New Yorker Polizisten Israels Regierungschef bei der UN-Generaldebatte festnehmen dürfen. Gegen Netanjahu liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vor. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani prüft nach eigenen Angaben Möglichkeiten zur Festnahme des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu während der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September. „Ich bin der Meinung, dass Ministerpräsident Netanjahu nach Den Haag gehört“, sagte Mamdani am Samstag der „New York Times“. Er bezeichnete Netanjahu als „Kriegsverbrecher“. Gegen Netanjahu liegt seit November ein vom Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag ausgestellter Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor. Mamdani räumte ein, dass er sich nicht sicher sei, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Staatschef festzunehmen. Er bespreche die Angelegenheit jedoch mit seinen Rechtsberatern. „Was auch immer mir das Gesetz in New York City erlaubt, das werden wir tun“, sagte der Bürgermeister. Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September im UN-Hauptquartier in New York statt. Mamdani hatte bereits in der Vergangenheit angekündigt, die New Yorker Polizei zu entsenden, um Haftbefehle des IStGH gegen Staats- und Regierungschefs zu vollstrecken. Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, übte scharfe Kritik an Mamdanis Aussagen. „Anstatt sich auf seine Aufgaben als Bürgermeister zu konzentrieren und der zunehmenden Welle des Antisemitismus in seiner Stadt entgegenzutreten, hat er sich dafür entschieden, Feindseligkeiten zu schüren und Schlagzeilen zu machen, indem er den Staat Israel angreift“, schrieb Danon im Onlinedienst X. Netanjahu werde dessen ungeachtet nach New York kommen und „voller Stolz vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen“. Netanjahu hatte Mamdani kürzlich in einem Interview mit einem New Yorker Radiosender vorgeworfen, die islamistische Hamas zu unterstützen. „Ich glaube, insgeheim hasst er Amerika“, sagte er.

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