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Samstag, 15. August 2026
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Haftbefehl gegen AfD-Politiker Maximilian Krah erlassen

Medienspektrum

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13. August
Tagesschau

Haftbefehl gegen AfD-Politiker Maximilian Krah erlassen

Offenbar Prozesskosten nicht bezahlt Haftbefehl gegen AfD-Politiker Maximilian Krah erlassen Das Amtsgericht Chemnitz hat einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Es geht dabei um eine juristische Auseinandersetzung zwischen Maximilian Krah und dem Moderator Jan Böhmermann. Das Amtsgericht Chemnitz hat einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wird aktuell geprüft, ob die für eine Vollstreckung nötige Aufhebung von Krahs Immunität als Bundestagsabgeordneter beantragt werden soll. Zuerst hatte der Spiegel darüber berichtet. Der Haftbefehl geht auf eine juristische Auseinandersetzung Krahs mit Satiriker Jan Böhmermann über dessen Äußerungen in einem Podcast zurück: Krah wollte Böhmermann die Behauptung verbieten lassen, der Politiker habe auf dem Münchner Oktoberfest 200 Flaschen Champagner für das gesamte Festzelt bestellt. Der Moderator hatte eine Zuschrift mit dieser Aussage in seinem Podcast vorgelesen. Das Landgericht Düsseldorf wies seine Unterlassungsklage aber zurück. Teil der Prozesskosten offenbar nicht bezahlt Hintergrund des Haftbefehls sind nun laut Spiegel offene Forderungen zu den Prozesskosten. Zunächst habe Böhmermann rund 5.000 Euro mittels eines Vollstreckungsverfahrens von Krah eintreiben müssen, aktuell seien weitere knapp 300 Euro offen. Weil der Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten in Chemnitz liegt, sei das dortige Amtsgericht zuständig. Zu einem Gerichtstermin im vergangenen Monat sei Krah nicht erschienen. Krah hat nach eigenen Angaben in dem Rechtsstreit mit Böhmermann die Prozesskosten bereits im Januar gezahlt. Nun habe er seinen Anwalt um Klärung gebeten, teilte er dem ARD-Hauptstadtstudio mit. Er halte Böhmermann für einen "Widerling" und zahle daher nur nach Prüfung. Böhmermanns Anwalt Sebastian Gorski erklärte: "Deutschland ist ein Rechtsstaat und es kann nicht sein, dass sich ein Bundestagsabgeordneter und Volljurist seinen gesetzlichen Verpflichtungen entzieht." Mit Informationen von Bianca Schwarz, ARD-Hauptstadtstudio

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13. August
Neues Deutschland

Rechtsextremismus | Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah

- Politik - Rechtsextremismus Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah Das Amtsgericht Chemnitz geht gegen Maximilian Krah vor. Hintergrund sind offene Prozesskosten aus einem Rechtsstreit mit Jan Böhmermann. Chemnitz. Das Amtsgericht Chemnitz hat einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Eine am Verfahren beteiligte Person bestätigte der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Angaben des »Spiegel«. Nach dpa-Informationen wird geprüft, ob für eine Vollstreckung des Haftbefehls die Aufhebung von Krahs Immunität als Bundestagsabgeordneter beantragt werden soll. Das Gericht bestätigte den Haftbefehl nicht und verwies auf den nichtöffentlichen Charakter des Verfahrens. Streit um Champagner-Bestellung auf Oktoberfest Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen Krah und dem Satiriker Jan Böhmermann. Krah hatte Böhmermann verklagt, weil dieser die Behauptung verbreitet hatte, der AfD-Politiker habe auf dem Münchner Oktoberfest 200 Flaschen Champagner für ein Festzelt bestellt. Das Landgericht Düsseldorf wies Krahs Unterlassungsklage zurück. Krah musste die Prozesskosten tragen. Nach einem Bericht des »Spiegel« hatte Böhmermann zunächst rund 5000 Euro über ein Vollstreckungsverfahren von Krah eingetrieben. Weitere 296,26 Euro sollen noch offen sein. Eine Gerichtsvollzieherin setzte Mitte Juli einen Termin zur Vermögensauskunft an, zu dem Krah nicht erschien. Daraufhin wurde der Haftbefehl erlassen. Krah erklärte der dpa, er habe in dem Rechtsstreit bereits im Januar gezahlt und seinen Anwalt mit der Klärung beauftragt. »Offenbar geht es um einen zusätzlichen Kleinbetrag an Kosten, den ich nun zahlen werde«, fügte er hinzu. Er halte Böhmermann für einen »Widerling« und zahle daher nur nach Prüfung – »Rückforderung bleibt vorbehalten«. dpa/nd Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen. Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall. Dank Ihrer Unterstützung können wir: → unabhängig und kritisch berichten → übersehene Themen in den Fokus rücken → marginalisierten Stimmen eine Plattform geben → Falschinformationen etwas entgegensetzen → linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.

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13. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Offene Geldforderungen: Haftbefehl gegen AfD-Abgeordneten Krah

Das Amtsgericht Chemnitz hat einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Eine am Verfahren beteiligte Person bestätigte der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Angaben des Spiegel. Nach dpa-Informationen wird aktuell geprüft, ob die für eine Vollstreckung nötige Aufhebung von Krahs Immunität als Bundestagsabgeordneter beantragt werden soll. Der Haftbefehl geht dem Bericht zufolge auf eine juristische Auseinandersetzung Krahs mit Satiriker Jan Böhmermann über dessen Äußerungen in einem Podcast zurück. Das Gericht bestätigte den Haftbefehl nicht und verwies darauf, dass es sich um ein nicht öffentliches Verfahren handele. Der AfD-Politiker Krah hatte in einem skurrilen Champagner-Streit mit dem TV-Moderator eine Niederlage einstecken müssen. Krah wollte dem Moderator die Behauptung verbieten lassen, dass der Politiker auf dem Münchner Oktoberfest 200 Flaschen Champagner für das gesamte Festzelt bestellt habe. Das Landgericht Düsseldorf wies die Unterlassungsklage Krahs gegen Böhmermann aber zurück. Hintergrund des Haftbefehls sind nun laut Spiegel offene Forderungen zu den Prozesskosten. Weil der Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten in Chemnitz liegt, sei das dortige Amtsgericht zuständig, hieß es auf Nachfrage. Krah teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, er habe in dem Rechtsstreit mit Böhmermann bereits im Januar gezahlt und seinen Anwalt nun um Klärung gebeten. „Offenbar geht es um einen zusätzlichen Kleinbetrag an Kosten, den ich nun zahlen werde“, fügte er hinzu. Er halte Böhmermann für einen „Widerling“ und zahle daher nur nach Prüfung - „Rückforderung bleibt vorbehalten“.

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13. August
Die Zeit (Politik)

Maximilian Krah: Gericht erlässt Haftbefehl gegen AfD-Abgeordneten Krah

In seinem Rechtsstreit mit dem Satiriker Jan Böhmermann sieht sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Maximilian Krah jetzt einem Haftbefehl des Amtsgerichts Chemnitz ausgesetzt. Böhmermanns Anwalt Sebastian Gorski bestätigte dies auf Anfrage der ZEIT. Zuerst berichtete der Spiegel über den Vorgang. Krah hatte in einem Rechtsstreit mit Böhmermann eine Niederlage hinnehmen müssen. Es ging um eine Zuschrift, die der Satiriker in seinem Podcast vorgelesen hatte, wonach Krah 2024 auf dem Oktoberfest 200 Champagnerflaschen bestellt habe. Diese Aussage wollte Krah dem Fernsehmoderator verbieten lassen. Laut dem vom Spiegel zitierten Gerichtsurteil argumentierte Krah, dies könnte sich auf sein Persönlichkeitsrecht auswirken. Denn eine solche Bestellung könne ihm als »Großspurigkeit, Selbstdarstellung und ein starkes Geltungsbedürfnis« ausgelegt werden. Das Landgericht Düsseldorf wies die Unterlassungsklage gegen Böhmermann indes zurück – unter anderem, weil der Satiriker kurz nach Erscheinen des Podcastbeitrags direkt ergänzt hatte, dass es sich lediglich um »rund 50« Flaschen gehandelt habe. Gericht prüft Antrag auf Aufhebung von Immunität Krahs Doch der AfD-Politiker zahlt die Prozesskosten nicht. Zunächst musste Böhmermann demnach rund 5.000 Euro mittels eines Vollstreckungsverfahrens eintreiben. Aktuell seien weitere 296,26 Euro offen. Eine Gerichtsvollzieherin habe Mitte Juli einen Termin zur Vermögensauskunft angesetzt, doch Krah sei nicht erschienen. Eine Sprecherin des Amtsgerichts Chemnitz bestätigte, dass aktuell geprüft werde, ob die für eine Vollstreckung des Haftbefehls nötige Aufhebung von Krahs Immunität als Bundestagsabgeordneter beantragt werden soll. Böhmermanns Anwalt Gorski teilte der ZEIT mit Blick auf Krah mit: »Deutschland ist ein Rechtsstaat, und es kann nicht sein, dass sich ein Bundestagsabgeordneter und Volljurist seinen gesetzlichen Verpflichtungen entzieht.« Der Nachrichtenagentur dpa sagte Krah, er habe im Rechtsstreit mit Böhmermann bereits im Januar gezahlt und seinen Anwalt nun um Klärung gebeten. »Offenbar geht es um einen zusätzlichen Kleinbetrag an Kosten, den ich nun zahlen werde.« Gegenüber der ZEIT sagte Krah, er habe die Summe inzwischen gezahlt. »Da alles bezahlt ist, ist der Haftbefehl hinfällig.« Er halte Böhmermann für einen »Widerling« und zahle daher nur nach Prüfung – »Rückforderung bleibt vorbehalten«.

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13. August
Die Welt (Politik)

Champagner-Streit mit Böhmermann– Gericht erlässt Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah

Champagner-Streit mit Böhmermann– Gericht erlässt Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah Ein Champagner-Zitat, ein Gerichtsverfahren und nun ein Haftbefehl: Die juristische Auseinandersetzung zwischen Satiriker Jan Böhmermann und dem AfD-Abgeordneten Maximilian Krah geht in die nächste Runde. Das Amtsgericht Chemnitz hat einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Wie eine Gerichtssprecherin bestätigte, wird aktuell geprüft, ob die für eine Vollstreckung nötige Aufhebung von Krahs Immunität als Bundestagsabgeordneter beantragt werden soll. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet. Der Haftbefehl geht auf eine juristische Auseinandersetzung Krahs mit Satiriker Jan Böhmermann über dessen Äußerungen in seinem Podcast „Fest & Flauschig“ zurück. Krah wollte dem Moderator die Behauptung verbieten lassen, dass der Politiker auf dem Münchner Oktoberfest 200 Flaschen Champagner für das gesamte Festzelt bestellt habe. Das Landgericht Düsseldorf wies die Unterlassungsklage Krahs im Champagner-Streit gegen Böhmermann aber zurück. Böhmermann habe in seinem Podcast „Fest & Flauschig“ gar keine eigene Behauptung aufgestellt, urteilte das Gericht. Vielmehr habe er lediglich die Zuschrift eines Zuhörers wörtlich wiedergegeben und dies auch ausreichend kenntlich gemacht. Hintergrund des Haftbefehls sind nun laut „Spiegel“ offene Forderungen zu den Prozesskosten. Weil der Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten in Chemnitz liegt, sei das dortige Amtsgericht zuständig, hieß es auf Nachfrage. Krah teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit, er habe in dem Rechtsstreit mit Böhmermann bereits im Januar gezahlt und seinen Anwalt nun um Klärung gebeten. „Offenbar geht es um einen zusätzlichen Kleinbetrag an Kosten, den ich nun zahlen werde“, fügte er hinzu. Er halte Böhmermann für einen „Widerling“ und zahle daher nur nach Prüfung – „Rückforderung bleibt vorbehalten“. „Deutschland ist ein Rechtsstaat, und es kann nicht sein, dass sich ein Bundestagsabgeordneter und Volljurist seinen gesetzlichen Verpflichtungen entzieht“, sagte wiederum Böhmermanns Anwalt Sebastian Gorski dem „Spiegel“.

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13. August
Handelsblatt

Maximilian Krah: Gericht erlässt Haftbefehl gegen AfD-Politiker

Maximilian Krah: Gericht erlässt Haftbefehl gegen AfD-Politiker Chemnitz. Das Amtsgericht Chemnitz hat einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Wie eine Gerichtssprecherin bestätigte, wird aktuell geprüft, ob die für eine Vollstreckung nötige Aufhebung von Krahs Immunität als Bundestagsabgeordneter beantragt werden soll. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet. Demnach geht der Haftbefehl auf eine juristische Auseinandersetzung Krahs mit Satiriker Jan Böhmermann über dessen Äußerungen in einem Podcast zurück. Der AfD-Politiker Krah hatte in einem skurrilen Champagner-Streit mit dem TV-Moderator eine Niederlage einstecken müssen. Krah wollte dem Moderator die Behauptung verbieten lassen, dass der Politiker auf dem Münchner Oktoberfest 200 Flaschen Champagner für das gesamte Festzelt bestellt habe. Das Landgericht Düsseldorf wies die Unterlassungsklage Krahs gegen Böhmermann aber zurück. Hintergrund des Haftbefehls sind nun laut „Spiegel“ offene Forderungen zu den Prozesskosten. Weil der Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten in Chemnitz liegt, sei das dortige Amtsgericht zuständig, hieß es auf Nachfrage. Krah teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, er habe in dem Rechtsstreit mit Böhmermann bereits im Januar gezahlt und seinen Anwalt nun um Klärung gebeten. „Offenbar geht es um einen zusätzlichen Kleinbetrag an Kosten, den ich nun zahlen werde“, fügte er hinzu. Er halte Böhmermann für einen „Widerling“ und zahle daher nur nach Prüfung – „Rückforderung bleibt vorbehalten“.

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13. August
Die Zeit (Politik)

Maximilian Krah: Gericht erlässt offenbar Haftbefehl gegen AfD-Abgeordneten Krah

In seinem Rechtsstreit mit dem Satiriker Jan Böhmermann sieht sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Maximilian Krah jetzt offenbar einem Haftbefehl des Amtsgerichts Chemnitz ausgesetzt. Böhmermanns Anwalt Sebastian Gorski bestätigte dies auf Anfrage der ZEIT. Zuerst berichtete der Spiegel über den Vorgang. Krah war juristisch gegen Böhmermann vorgegangen, weil dieser in seinem Podcast eine Zuschrift vorgelesen hatte, wonach Krah 2024 auf dem Oktoberfest 200 Champagnerflaschen bestellt habe. Laut dem vom Spiegel zitierten Gerichtsurteil argumentierte Krah, dies könnte sich auf sein Persönlichkeitsrecht auswirken. Denn eine solche Bestellung könne ihm als »Großspurigkeit, Selbstdarstellung und ein starkes Geltungsbedürfnis« ausgelegt werden. Krah verlor das Verfahren laut dem Bericht – unter anderem, weil Böhmermann kurz nach Erscheinen des Podcastbeitrags direkt ergänzt hatte, dass es sich lediglich um »rund 50« Flaschen gehandelt habe. Doch der AfD-Politiker zahlt die Prozesskosten nicht. Zunächst musste Böhmermann demnach rund 5.000 Euro mittels eines Vollstreckungsverfahrens eintreiben. Aktuell seien weitere 296,26 Euro offen. Eine Gerichtsvollzieherin habe Mitte Juli einen Termin zur Vermögensauskunft angesetzt, doch Krah sei nicht erschienen. Das Amtsgericht Chemnitz bestätigte auf Anfrage, dass ein Antrag auf Haftbefehl geprüft worden sei. Zum Ergebnis will sich das Gericht aber nicht äußern, da es sich um ein nicht öffentliches Verfahren handle, wie eine Sprecherin mitteilte. Böhmermanns Anwalt Gorski teilte der ZEIT mit Blick auf Krah mit: »Deutschland ist ein Rechtsstaat, und es kann nicht sein, dass sich ein Bundestagsabgeordneter und Volljurist seinen gesetzlichen Verpflichtungen entzieht.« Krah sagte auf Anfrage des Spiegels, er sei überrascht, dass »ständig Forderungen nachgeschoben« würden, sein Anwalt werde sie prüfen. Böhmermann halte er für »einen Widerling«, da zahle er »nur widerwillig«.

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13. August
taz (Öko & Co)

Nach Rechtsstreit mit Böhmermann: Haftbefehl gegen AfD-Politiker Maximilian Krah

Nach Rechtsstreit mit Böhmermann: Haftbefehl gegen AfD-Politiker Maximilian Krah Das Amtsgericht Chemnitz geht offenbar gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten vor. Er soll Kosten aus einem vorigen Prozess nicht vollständig bezahlt haben. afp/taz | Das Amtsgericht Chemnitz hat einem Medienbericht zufolge einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Grund sei ein Rechtsstreit zwischen ihm und dem ZDF-Satiriker Jan Böhmermann, wie der Spiegel am Donnerstag berichtete. Der Politiker der rechtsextremen AfD war gegen Böhmermann vorgegangen, weil dieser in seinem Podcast eine Zuschrift vorgelesen hatte, der zufolge Krah auf dem Oktoberfest 200 Champagnerflaschen bestellt habe. Der auch innerparteilich umstrittene AfD-Mann Krah verlor das Verfahren – unter anderem, weil Böhmermann kurz nach Erscheinen direkt ergänzt hatte, dass es sich lediglich um „rund 50“ Flaschen gehandelt habe. Krah musste die Prozesskosten tragen – zahlte laut Spiegel aber nicht vollständig. Was nun der Grund für das aktuelle Verfahren sein soll. Demnach hatte Böhmermann mittels eines Vollstreckungsverfahrens zunächst rund 5.000 Euro von Krah eingetrieben. Weitere 296,26 Euro seien aber noch offen. Eine Gerichtsvollzieherin habe Mitte Juli einen Termin zur Vermögensauskunft angesetzt, zu dem der Jurist Krah aber nicht erschienen sei. Verfahrenserfahrener Rechtsextremist „Deutschland ist ein Rechtsstaat, und es kann nicht sein, dass sich ein Bundestagsabgeordneter und Volljurist seinen gesetzlichen Verpflichtungen entzieht“, sagte Böhmermanns Anwalt Sebastian Gorski. Das Amtsgericht Chemnitz wollte sich zunächst nicht äußern, da es sich um ein nichtöffentliches Verfahren handle. Es ist nicht das erste Verfahren gegen Krah. Im Frühjahr 2025 hatte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit und der Geldwäsche eingeleitet. Später stand Krah im Fokus, weil einer seiner ehemaligen Mitarbeiter jahrelang für den chinesischen Geheimdienst spioniert hat. Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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