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Montag, 27. Juli 2026
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„Sie hat das ganze Land fest im Blick“ – Merz präsentiert neue CDU-Generalsekretärin

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27. Juli
Tagesschau

Hoppermann ist neue CDU-Generalsekretärin

Auf Vorschlag des Bundeskanzlers Hoppermann ist neue CDU-Generalsekretärin Die bisherige CDU-Schatzmeisterin Hoppermann ist neue Generalsekretärin ihrer Partei. Auf Vorschlag von Bundeskanzler Merz wählte der Bundesvorstand sie einstimmig ins Amt. Auch weitere Personalien wurden bekannt. Die Bundestagsabgeordnete und bisherige CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann ist neue Generalsekretärin ihrer Partei. Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz schlug sie in einer Sitzung des CDU-Präsidiums vor, wie er auf einer Pressekonferenz mitteilte. Der Bundesvorstand habe die 44-Jährige daraufhin einstimmig ins Amt gewählt. Damit hat sie den Posten kommissarisch inne, bis sie auf dem nächsten Parteitag bestätigt wird. Die Hamburgerin folgt auf Carsten Linnemann, der Bundesgesundheitsminister werden soll. In der breiteren Öffentlichkeit ist Hoppermann bisher weniger bekannt. Als Bundesschatzmeisterin arbeitete sie bislang im Hintergrund, war damit aber zugleich Mitglied des CDU-Präsidiums. Als Generalsekretärin der Partei wird sie künftig weit mehr im Licht der Öffentlichkeit stehen. Die Diplomkauffrau sitzt seit 2021 für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek im Bundestag. Sie gehört dem Haushaltsausschuss und dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung an. Außerdem leitet sie die Enquete-Kommission Corona, die helfen soll, Deutschland besser auf mögliche Pandemien vorzubereiten. Weitere Personalien bekanntgegeben Bei der Pressekonferenz gab Merz noch weitere Personalien bekannt. Die bisherige Parlamentarische Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Gitta Connemann, soll auf denselben Posten im Digitalministerium wechseln. Sie soll im Wirtschaftsministerium vom Bundestagsabgeordneten und rheinland-pfälzischen CDU-Generalsekretär Johannes Steiniger abgelöst werden. Die Sport-Staatsministerin im Kanzleramt, Christiane Schenderlein, soll zudem Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium werden und dort Tino Sorge ablösen. Ihre Nachfolge ist noch nicht geklärt. Bilger folgt auf Schnieder Am Sonntag hatte Merz den bisherigen parlamentarischen Geschäftsführer Steffen Bilger als neuen Verkehrsminister ausgewählt. Die Entlassung des bisherigen Verkehrsministers Patrick Schnieder löste erhebliche Kritik innerhalb der CDU aus. Ausgangspunkt der Personalwechsel war der Rücktritt von Unions-Fraktionschef Jens Spahn. Vergangene Woche war die Entscheidung gefallen, dass Kanzleramtschef Thorsten Frei dessen Nachfolger werden soll. Die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken soll Kanzleramtschefin werden, der bisherige CDU-Generalsekretär Linnemann übernimmt ihr Ministerium. Damit war Linnemanns Posten vakant. Das Vorschlagsrecht für den Generalsekretärposten hat in allen Parteien der Parteivorsitzende. In der CDU sind Frauen unter den Mitgliedern und in den Parlamenten weiter unterrepräsentiert - trotz der 2022 von einem Bundesparteitag beschlossenen Frauenquote.

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27. Juli
FAZ (Politik)

Neue CDU-Generalsekretärin: Sie will eine zeitgemäße Konservative sein

Neue CDU-Generalsekretärin : Sie will eine zeitgemäße Konservative sein Die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann stand zunächst an der Seite eines Konkurrenten von Friedrich Merz. Trotzdem ist sie unter ihm stetig aufgestiegen. Franziska Hoppermann muss jetzt ins Rampenlicht treten. Sie darf es nun endlich. Am Montag hat der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sie wie erwartet den Parteigremien als neue Generalsekretärin der Partei vorgeschlagen – der bisherige Generalsekretär Carsten Linnemann soll am Mittwoch seine Ernennungsurkunde als Bundesgesundheitsminister erhalten. Vom CDU-Vorstand ist die 44 Jahre alte Hamburgerin Hoppermann schon einmal einstimmig kommissarisch in ihr neues Amt gewählt worden, auf dem nächsten Parteitag Ende kommenden Jahres sollen die Delegierten sie dann bestätigen. „Politik ist für mich kein Geschäft“, sagt Hoppermann bei Ihrer Vorstellung am Montag. „Politik ist für mich in allererster Form ein Dienst, ein Dienst am Land und an den Menschen.“ So verstehe sie auch diese Aufgabe als Dienst „an unserer Partei zum Wohle unseres Landes“. Da hat sie dann bei schwachen Umfragewerten und drohenden AfD-Erfolgen bei den anstehenden Landtagswahlen im Osten einiges zu tun. Bislang hatte Hoppermann ihren rasanten Aufstieg in der Gunst von Friedrich Merz außerhalb des Rampenlichts vollzogen. Das war eine erstaunliche Entwicklung: Der Anfang ihrer bundespolitischen Karriere 2021 im Bundestag fällt zwar zeitlich fast genau zusammen mit der Rückkehr von Merz auf die große Bühne Anfang 2022. Aber Hoppermann hatte damals nicht Merz als Bundesvorsitzenden der Partei unterstützt. Sie trat als die mögliche Generalsekretärin des Kandidaten Norbert Röttgen an. Urban, Katholikin, Sozialpolitikerin Schon damals machte sie deutlich, dass sie sich diese Rolle zutraut, dass sie das Rampenlicht anstrebt. Bei einer gemeinsamen Vorstellung der Kandidatur im November 2021 sagte sie, dass keine ideologischen Debatten über das richtige Weltbild nötig seien, sondern konkrete Lösungen. Sie sprach von einer zeitgemäßen Interpretation dessen, was konservativ ist: weder Rückkehr ins vorige Jahrhundert noch FDP. Es gehe darum, „dass der Staat klappt“. In der Hamburger CDU, wo Hoppermann zuvor lange Jahre Kommunalpolitik gemacht hatte, in der Bürgerschaft saß und der Frauenunion vorsaß, fiel sie jedenfalls auf. Dort, wo man sich auch meist nicht so einig war, was eine zeitgemäße Interpretation von konservativ ist. Hoppermann stand da eher für die liberale Großstadtpartei, machte Karriere in der Verwaltung. Sie ist aber auch Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken – und im Gegensatz zum liberalen Wirtschaftspolitiker Linnemann gehört Hoppermann der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft an, also den Sozialpolitikern. Bei ihrer Vorstellung am Montag nennt sie Heiner Geißler als Vorbild und Volker Rühe. Die Kandidatur mit Röttgen war damals nicht erfolgreich, Merz wurde CDU-Vorsitzender und übernahm auch die Fraktion, aber sein Verhältnis zu Hoppermann hat das offensichtlich nicht lange belastet. Die verheiratete Mutter eines Kindes stieg im Hintergrund langsam auf. Spätestens, als Merz sie im vergangenen Jahr zur Bundesschatzmeisterin machte, wurde klar, dass sie zur erweiterten Führungsreserve gehört. Jetzt ist die Diplom-Kauffrau im engeren Führungskreis angelangt.

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27. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Bundespolitik: Hoppermann zur neuen CDU-Generalsekretärin gewählt

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Mittelstandsbeauftragte Connemann folgt auf Amthor im Digitalministerium Steffen Bilger soll neuer Verkehrsminister werden Verkehrsminister Schnieder will um Entlassung bitten Weiterer CDU-Politiker wirft Merz Willkür im Umgang mit Schnieder vor SPD sichert Union verlässliche Zusammenarbeit zu Hoppermann ist neue CDU-Generalsekretärin Die Bundestagsabgeordnete und bisherige CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann ist neue Generalsekretärin ihrer Partei. Der Bundesvorstand hat sie auf Vorschlag des CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlers Friedrich Merz einstimmig zur Nachfolgerin von Carsten Linnemann gewählt, der als Bundesgesundheitsminister vorgesehen ist. Die Hamburgerin ist damit kommissarisch im Amt, bis sie auf dem nächsten Parteitag bestätigt wird. Bei einer Pressekonferenz mit Merz bedankte sich Hoppermann für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei der Stelle des CDU-Generalsekretärs hätten „herausragende Persönlichkeiten große Spuren hinterlassen“, sagt sie, und der Job sei für sie eine große Ehre.  Bislang war Hoppermann Bundesschatzmeisterin und damit zugleich Mitglied des CDU-Präsidiums. Die Diplomkauffrau sitzt seit 2021 für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek im Bundestag. Sie gehört dem Haushaltsausschuss und dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung an. Außerdem leitet sie die Enquete-Kommission Corona, die helfen soll, Deutschland besser auf mögliche Pandemien vorzubereiten. Bislang war Hoppermann Bundesschatzmeisterin und damit zugleich Mitglied des CDU-Präsidiums. Die Diplomkauffrau sitzt seit 2021 für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek im Bundestag. Sie gehört dem Haushaltsausschuss und dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung an. Außerdem leitet sie die Enquete-Kommission Corona, die helfen soll, Deutschland besser auf mögliche Pandemien vorzubereiten. Ex-Nationalspielerin Keßler als Staatsministerin für Sport nicht bestätigt Nicht nur Ministerien werden von Bundeskanzler Friedrich Merz gerade neu besetzt, auch diverse andere Regierungsvertreter bekommen neue Aufgaben. Das Handelsblatt berichtet, dass Merz die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler auf den Posten der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Kanzleramt berufen würde. Auf der Pressekonferenz am Montagmittag will er diese Personalie allerdings noch nicht bestätigen. Diese Neubesetzung erfolge zu einem späteren Zeitpunkt, so der Kanzler. Fest steht aber: Christiane Schenderlein (CDU), die bislang zuständig war, wechselt als Parlamentarische Staatssekretärin ins Gesundheitsministerium.  Mittelstandsbeauftragte Connemann folgt auf Amthor im Digitalministerium Die Parlamentarische Wirtschaftsstaatssekretärin Gitta Connemann wechselt im Rahmen der Personalrochade der CDU ins Digitalministerium. Connemann ist auch Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Union (MIT). Diese Funktion werde sie mitnehmen, kündigte Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz auf einer Pressekonferenz an. Digitalminister Karsten Wildberger hatte vergangene Woche seinen Parlamentarischen Staatssekretär Philipp Amthor verloren, der als Bund-Länder-Koordinator ins Kanzleramt wechselt. Connemanns Nachfolger im Wirtschaftsressort wird der rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger.  Gitta Connemann (CDU). Katharina Kausche/dpa Merz könnte am Mittag neue Parteiführung bekannt geben Nach den von Bundeskanzler Friedrich Merz vorgenommenen Personalwechseln in Kabinett, Kanzleramt und Bundestagsfraktion ist nun die Partei an der Reihe. Es wird erwartet, dass der CDU-Chef in einer Pressekonferenz um 12 Uhr bekanntgeben wird, wer den künftigen Gesundheitsminister Carsten Linnemann auf dem Posten des CDU-Generalsekretärs ablösen soll. Dafür gilt in der Union seit einigen Tagen die bisherige Schatzmeisterin Franziska Hoppermann als gesetzt. Eine offizielle Bestätigung gab es allerdings noch nicht. Luzia Geier Bundesumweltminister: Waldbrände mahnen zu „Vorfahrt“ für Klimaschutz Angesichts der Waldbrände in Westeuropa mahnt Bundesumweltminister Carsten Schneider dringend, den Klimaschutz voranzubringen. „Der Klimawandel ist bereits schmerzhafte Realität und er trifft unseren Kontinent besonders stark“, sagte der SPD-Politiker. Jetzt sei die Zeit für Brandbekämpfung, Nothilfe und europaweite Solidarität. „Zugleich muss es darum gehen, den gefährlichen Klimawandel zu stoppen, damit Hitze, Dürre und Waldbrände in Zukunft nicht noch schlimmer werden“, betonte Schneider.  „Der Ausbau der erneuerbaren Energien und anderer Klima-Lösungen darf jetzt nicht gebremst werden, sondern muss volle Vorfahrt bekommen.“Bundesumweltminister Carsten Schneider Das sei ein Gebot ökonomischer Vernunft, aber auch der Schutz von Menschen und ihrer Heimat. „Wir haben noch die Chance, unsere Umwelt besser vorzubereiten auf die neue Realität“, betonte Schneider. „Zur Lösung gehört auch der Umbau unserer Wälder von Monokulturen in klimastabilere Mischwälder und ein Paradigmenwechsel mit Blick auf unseren Umgang mit Wasser. Dafür müssen wir gemeinsam arbeiten, national und international.“ Über das Wochenende hatte sich die Brände im Großraum Bordeaux im Südwesten Frankreichs zugespitzt. Nach Angaben der Behörden wurden seit Mittwoch dort rund 220 000 Menschen in Sicherheit gebracht. Der größte Waldbrand der Region hat inzwischen rund 42 000 Hektar Wald und Buschland zerstört. Zugleich wüten Waldbrände in Spanien. Steffen Bilger soll neuer Verkehrsminister werden Noch ist Steffen Bilger, 47, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, nun soll er als Nachfolger von Patrick Schnieder an die Spitze des Verkehrsministeriums aufrücken. Bundeskanzler Merz werde ihn der Bundestagsfraktion als neuen Ressortchef vorschlagen, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius der Deutschen Presse-Agentur. Bilger gilt als erfahrener Verkehrsexperte. Der Schwabe saß von 2009 bis 2018 im Verkehrsausschuss des Parlaments und war anschließend bis 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, damals unter dem Ressortchef Andreas Scheuer (CSU). Bilger sitzt seit 2009 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Ludwigsburg in Baden-Württemberg im Bundestag. Er gilt als jemand, der einem Ministerjob gewachsen und fachlich geeignet ist. Für sein solides Fraktionsmanagement in den ersten 15 Monaten der schwarz-roten Koalition bekommt er viel Lob und Anerkennung aus der Union. Bereits vergangenen Donnerstag hatte Merz den bisherigen Amtsinhaber Patrick Schnieder informiert, dass er einen Wechsel im Ministeramt plane. Doch der designierte Nachfolger Fritz Güntzler sagte dem Kanzler kurzfristig ab und Schnieder blieb zunächst im Amt. Am Sonntag hat Schnieder dann selbst angekündigt, dass er Merz um seine Entlassung bitten wolle. Laut Regierungssprecher Kornelius habe Kanzler Merz Schnieder in einem Telefongespräch am Sonntag erneut für die geleistete Arbeit gedankt und sein Bedauern ausgedrückt, dass der Amtswechsel wegen unvorhergesehener Umstände nicht wie geplant kommuniziert werden konnte. Bilger gilt als erfahrener Verkehrsexperte. Der Schwabe saß von 2009 bis 2018 im Verkehrsausschuss des Parlaments und war anschließend bis 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, damals unter dem Ressortchef Andreas Scheuer (CSU). Bilger sitzt seit 2009 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Ludwigsburg in Baden-Württemberg im Bundestag. Er gilt als jemand, der einem Ministerjob gewachsen und fachlich geeignet ist. Für sein solides Fraktionsmanagement in den ersten 15 Monaten der schwarz-roten Koalition bekommt er viel Lob und Anerkennung aus der Union. Bereits vergangenen Donnerstag hatte Merz den bisherigen Amtsinhaber Patrick Schnieder informiert, dass er einen Wechsel im Ministeramt plane. Doch der designierte Nachfolger Fritz Güntzler sagte dem Kanzler kurzfristig ab und Schnieder blieb zunächst im Amt. Am Sonntag hat Schnieder dann selbst angekündigt, dass er Merz um seine Entlassung bitten wolle. Laut Regierungssprecher Kornelius habe Kanzler Merz Schnieder in einem Telefongespräch am Sonntag erneut für die geleistete Arbeit gedankt und sein Bedauern ausgedrückt, dass der Amtswechsel wegen unvorhergesehener Umstände nicht wie geplant kommuniziert werden konnte. Verkehrsminister Schnieder will um Entlassung bitten Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder will Bundeskanzler Friedrich Merz um seine Entlassung bitten. „Mit diesem Schritt ziehe ich die Konsequenzen aus den Entwicklungen der vergangenen Tage und will zugleich den unwürdigen Zustand beenden, der die notwendige sachliche Arbeit unmöglich macht“, heißt es in einer Erklärung des CDU-Politikers an die Deutsche Presse-Agentur.  In der Erklärung Schnieders (CDU) heißt es weiter: „Nicht nur, aber insbesondere im Bereich der Deutschen Bahn stehen kurzfristig wichtige und weitreichende Entscheidungen an, die keinen Aufschub dulden. Im Interesse des Landes und eines handlungsfähigen Ministeriums ist daher eine schnelle und klare Nachfolgelösung zwingend notwendig.“ In der Erklärung Schnieders (CDU) heißt es weiter: „Nicht nur, aber insbesondere im Bereich der Deutschen Bahn stehen kurzfristig wichtige und weitreichende Entscheidungen an, die keinen Aufschub dulden. Im Interesse des Landes und eines handlungsfähigen Ministeriums ist daher eine schnelle und klare Nachfolgelösung zwingend notwendig.“ Schnieder hatte am Freitagmorgen in einer SMS an Bundestagsabgeordnete angekündigt, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ihm am Donnerstag mitgeteilt habe, ihn zu entlassen. Der designierte Nachfolger Fritz Güntzler, der am Abend vorher schon zugesagt hatte, sagte aber wieder ab. Der CDU-Finanzexperte im Bundestag hatte über Nacht Zweifel an seiner fachlichen Eignung bekommen. Faktisch ist Schnieder damit weiter im Amt. Merz hatte am Freitag nur gesagt, dass es weitere Veränderungen im Kabinett geben werde, über die er „zu gegebener Zeit“ informieren werde.  Weiterer CDU-Politiker wirft Merz Willkür im Umgang mit Schnieder vor Nach dem CDU-Politiker Peter Altmaier hat auch der stellvertretende Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, den Umgang von Friedrich Merz mit Verkehrsminister Patrick Schnieder kritisiert. „Die Abberufung von Verkehrsminister Schnieder erweckt den Eindruck von Willkür“, sagte Bäumler dem Handelsblatt. „Eine Bundesregierung sollte nicht wie ein Feudalkönigreich geführt werden. Diese Vorgehensweise beschädigt das Vertrauen der Menschen in die Demokratie.“ Schnieders Bruder, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU), teilte auf der Plattform X kommentarlos eine kritische Nachricht des früheren Kanzleramtschefs Peter Altmaier (CDU) zum Umgang mit dem Parteifreund. Er kenne und schätze Patrick Schnieder seit anderthalb Jahrzehnten, schrieb Altmaier unter anderem. Das Vorgehen werde weder Schnieders Person noch seiner Leistung gerecht. Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach äußerte sich ebenfalls kritisch. Er kenne zwar die Gründe nicht, die den Kanzler dazu bewogen hätten, Schnieder das Vertrauen zu entziehen. „Aber die Art und Weise macht mich sehr nachdenklich“, sagte Bosbach dem Handelsblatt. „Das hat Patrick nicht verdient.“ Auch in Schnieders Heimat stößt das Vorgehen des Kanzlers auf Empörung. „Was Merz jetzt mit Patrick Schnieder macht, ist für uns alle unverständlich, ich halte es für skandalös“, sagte Gerhard Kauth, Vorsitzender von Schnieders CDU-Gemeindeverband Arzfeld, dem Berliner Tagesspiegel. „Vom Stil her ist das das Allerletzte. In ganz Rheinland-Pfalz herrscht Kopfschütteln, versteht das kein Mensch.“ Schnieders Bruder, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU), teilte auf der Plattform X kommentarlos eine kritische Nachricht des früheren Kanzleramtschefs Peter Altmaier (CDU) zum Umgang mit dem Parteifreund. Er kenne und schätze Patrick Schnieder seit anderthalb Jahrzehnten, schrieb Altmaier unter anderem. Das Vorgehen werde weder Schnieders Person noch seiner Leistung gerecht. Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach äußerte sich ebenfalls kritisch. Er kenne zwar die Gründe nicht, die den Kanzler dazu bewogen hätten, Schnieder das Vertrauen zu entziehen. „Aber die Art und Weise macht mich sehr nachdenklich“, sagte Bosbach dem Handelsblatt. „Das hat Patrick nicht verdient.“ Auch in Schnieders Heimat stößt das Vorgehen des Kanzlers auf Empörung. „Was Merz jetzt mit Patrick Schnieder macht, ist für uns alle unverständlich, ich halte es für skandalös“, sagte Gerhard Kauth, Vorsitzender von Schnieders CDU-Gemeindeverband Arzfeld, dem Berliner Tagesspiegel. „Vom Stil her ist das das Allerletzte. In ganz Rheinland-Pfalz herrscht Kopfschütteln, versteht das kein Mensch.“ Arbeitgeber fordern Korrekturen bei Rentenreform Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger warnt vor zusätzlichen zweistelligen Milliardenkosten durch die noch für dieses Jahr angekündigte Reform der Rente. „Und dafür klopft sich die Regierung auf die Schulter“, sagte Dulger der Deutschen Presse-Agentur. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) hatten die komplette Umsetzung umfassender Expertenvorschläge zur Rente angekündigt. Dulger pocht demgegenüber auf Korrekturen. Teil der Reform soll eine neue Kapitalrente sein, für die Arbeitgeber und Beschäftigte zusätzlich zum normalen Rentenbeitrag zwei Prozent des Bruttoeinkommens zahlen sollen. Dieser Beitrag soll nach einer 2028 beginnenden Übergangsphase voll greifen. Davon soll Kapital in individuellen Versichertenkonten aufgebaut werden, angelegt auf dem Kapitalmarkt. Ab 2040 soll durch die erwirtschafteten Erträge das Rentenniveau steigen, sogar über den heutigen Wert von 48 Prozent. Bereits nach Vorstellung der Pläne hatte Dulger vor einer Mehrbelastung von mehr als 40 Milliarden Euro pro Jahr für Unternehmen und Beschäftigte gewarnt. Mehr zu den Vorschlägen der Rentenkommission können Sie in diesem Text lesen: Teil der Reform soll eine neue Kapitalrente sein, für die Arbeitgeber und Beschäftigte zusätzlich zum normalen Rentenbeitrag zwei Prozent des Bruttoeinkommens zahlen sollen. Dieser Beitrag soll nach einer 2028 beginnenden Übergangsphase voll greifen. Davon soll Kapital in individuellen Versichertenkonten aufgebaut werden, angelegt auf dem Kapitalmarkt. Ab 2040 soll durch die erwirtschafteten Erträge das Rentenniveau steigen, sogar über den heutigen Wert von 48 Prozent. Bereits nach Vorstellung der Pläne hatte Dulger vor einer Mehrbelastung von mehr als 40 Milliarden Euro pro Jahr für Unternehmen und Beschäftigte gewarnt. Mehr zu den Vorschlägen der Rentenkommission können Sie in diesem Text lesen: SPD sichert Union verlässliche Zusammenarbeit zu SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sichert der Union eine verlässliche Zusammenarbeit auch nach der Kabinettsumbildung zu. „Die Union stellt sich in Regierung, Fraktion und Partei an einigen Stellen neu auf und trifft die dafür notwendigen Personalentscheidungen“, sagte Klüssendorf laut einer Mitteilung. „Wir als SPD stehen verlässlich in der Koalition bereit und freuen uns auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen in der Koalition und wünschen allen einen guten Start in ihren neuen Aufgabenbereichen.“ Vor der Mitteilung war bis Mittag keine Reaktion aus der SPD-Parteizentrale zur Bekanntgabe der Kabinettsumbildung am Morgen gekommen. Klüssendorf ergänzte an die Adresse des scheidenden CDU-Generalsekretärs: „Meinem Kollegen Carsten Linnemann danke ich herzlich für unsere enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche ihm für seine neue, anspruchsvolle Aufgabe viel Erfolg und ein glückliches Händchen.“ Linnemann übernimmt das Gesundheitsressort von Nina Warken, die für Thorsten Frei ins Kanzleramt wechselt. Klüssendorf ergänzte an die Adresse des scheidenden CDU-Generalsekretärs: „Meinem Kollegen Carsten Linnemann danke ich herzlich für unsere enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche ihm für seine neue, anspruchsvolle Aufgabe viel Erfolg und ein glückliches Händchen.“ Linnemann übernimmt das Gesundheitsressort von Nina Warken, die für Thorsten Frei ins Kanzleramt wechselt. CDU-Politiker Fritz Güntzler will nicht Verkehrsminister werden Im Zuge der Kabinettsumbildung hatte die Deutsche Presse-Agentur berichtet, dass sich der Bundeskanzler auch von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) trennen will. Die dpa berief sich dabei auf mehrere hochrangige Quellen der Union. Nun berichtet die Agentur, dass der offenbar für Schnieder vorgesehene Nachfolger, der CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler, kurzfristig abgesagt habe. Über diese Absage hatte zuvor das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Die Ankündigung des Kanzlers, weitere Personalveränderungen vornehmen zu wollen, könnte sich also auf Schnieder bezogen haben. Dazu gibt es aber vom Kanzler selbst oder aus seinem Umfeld keinen Kommentar. Merz hatte bei der Vorstellung der anderen Personalentscheidungen keine Journalistenfragen zugelassen. Schnieder und Güntzler waren für Stellungnahmen zunächst nicht erreichbar. Wann Merz die weiteren Personalentscheidungen verkünden wird, ist noch offen. Die Ankündigung des Kanzlers, weitere Personalveränderungen vornehmen zu wollen, könnte sich also auf Schnieder bezogen haben. Dazu gibt es aber vom Kanzler selbst oder aus seinem Umfeld keinen Kommentar. Merz hatte bei der Vorstellung der anderen Personalentscheidungen keine Journalistenfragen zugelassen. Schnieder und Güntzler waren für Stellungnahmen zunächst nicht erreichbar. Wann Merz die weiteren Personalentscheidungen verkünden wird, ist noch offen. Warken will in neuem Amt Reformkurs weiter vorantreiben Die bisherige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will in ihrem neuen Amt als Kanzleramtschefin den Reformkurs in Deutschland weiter vorantreiben. Das sagte die CDU-Politikerin kurz nach Bekanntgabe ihres Wechsels durch Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. Sie werde die neue Aufgabe „mit voller Kraft, aber auch mit der nötigen Demut angehen“, sagte Warken. Sie freue sich, mitzugestalten und noch enger mit den anderen Ministerien, den Ländern und Fraktionen zusammenzuarbeiten, „damit unser Land weiter vorankommt“. Warken löst Thorsten Frei ab, der als Fraktionschef dem zurückgetretenen Jens Spahn (beide CDU) nachfolgt. Sie freue sich, mitzugestalten und noch enger mit den anderen Ministerien, den Ländern und Fraktionen zusammenzuarbeiten, „damit unser Land weiter vorankommt“. Warken löst Thorsten Frei ab, der als Fraktionschef dem zurückgetretenen Jens Spahn (beide CDU) nachfolgt. Merz: Warken wird meine wichtigste Stütze sein An diesem bundespolitisch turbulenten Morgen tritt Kanzler Friedrich Merz vor die Presse, um einige Personalentscheidungen zu erläutern. Der Kanzler bestätigt die bereits bekannt gewordenen Personalrochaden im Kabinett: Nina Warken (CDU), bisher Gesundheitsministerin, soll neue Chefin des Kanzleramts werden. Es ist die erste Frau, die jemals diesen Posten bekleidet. Sie habe gezeigt, dass sie Reformen auch gegen Widerstände durchsetzen und ein Ministerium führen könne. Sie sei zudem eine „harte Verhandlerin“ und „durchsetzungsstark“, sagt Merz. Sie werde künftig eine „der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Stütze“ für ihn sein. Warken steht während der Pressekonferenz neben ihm. „Nina, ich freue mich“, sagt Merz zu ihr. Der Posten wurde frei, weil der bisherige Kanzleramtschef Thorsten Frei auf Jens Spahn als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag folgt. Carsten Linnemann, bislang CDU-Generalsekretär, soll Gesundheitsminister werden. Linnemann sei „reformwillig“ und „standfest auch im Gegenwind“, so Merz. Philipp Amthor soll Staatsminister im Kanzleramt für die Bund-Länder-Beziehungen werden, verkündet Merz außerdem. Er dankt den beiden, die ebenfalls mit zur Pressekonferenz gekommen sind. Schließlich kündigt Merz weitere Entscheidungen im Bundeskabinett an, verrät aber noch nicht, welche Personalien er meint. Am Morgen war bekannt geworden, dass der Kanzler wohl Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) entlässt. Ihn soll dem Vernehmen nach der Finanzpolitiker Fritz Güntzler ersetzen. Diese Rochade erwähnt Merz an diesem Freitagmorgen jedoch nicht. Der Kanzler bestätigt die bereits bekannt gewordenen Personalrochaden im Kabinett: Nina Warken (CDU), bisher Gesundheitsministerin, soll neue Chefin des Kanzleramts werden. Es ist die erste Frau, die jemals diesen Posten bekleidet. Sie habe gezeigt, dass sie Reformen auch gegen Widerstände durchsetzen und ein Ministerium führen könne. Sie sei zudem eine „harte Verhandlerin“ und „durchsetzungsstark“, sagt Merz. Sie werde künftig eine „der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Stütze“ für ihn sein. Warken steht während der Pressekonferenz neben ihm. „Nina, ich freue mich“, sagt Merz zu ihr. Der Posten wurde frei, weil der bisherige Kanzleramtschef Thorsten Frei auf Jens Spahn als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag folgt. Carsten Linnemann, bislang CDU-Generalsekretär, soll Gesundheitsminister werden. Linnemann sei „reformwillig“ und „standfest auch im Gegenwind“, so Merz. Philipp Amthor soll Staatsminister im Kanzleramt für die Bund-Länder-Beziehungen werden, verkündet Merz außerdem. Er dankt den beiden, die ebenfalls mit zur Pressekonferenz gekommen sind. Schließlich kündigt Merz weitere Entscheidungen im Bundeskabinett an, verrät aber noch nicht, welche Personalien er meint. Am Morgen war bekannt geworden, dass der Kanzler wohl Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) entlässt. Ihn soll dem Vernehmen nach der Finanzpolitiker Fritz Güntzler ersetzen. Diese Rochade erwähnt Merz an diesem Freitagmorgen jedoch nicht. Berichte: Verkehrsminister Schnieder muss gehen Im Zuge der Kabinettsumbildung muss Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) seinen Posten verlassen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Partei- und Koalitionskreisen. Zuerst hatten die Bild-Zeitung und Table.Briefings darüber berichtet. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will um 9 Uhr über die Kabinettsumbildung informieren.  Als Nachfolger Schnieders ist der Finanzpolitiker Fritz Güntzler im Gespräch. Auch er wird vor allem einen Schwerpunkt haben: die Krise bei der bundeseigenen Deutschen Bahn. Schnieder setzte dort durchaus Akzente. Eine Schlüsselrolle bei der Sanierung soll die neue Bahnchefin Evelyn Palla spielen, die im vergangenen Jahr Nachfolgerin von Richard Lutz wurde. Noch immer aber sind viele Züge unpünktlich, bei der Sanierung hoch belasteter Strecken gab es Verzögerungen. Bei dem schuldenfinanzierten Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur liegt der Fokus darauf, das Schienennetz und Brücken zu sanieren. Für den Neu- und Ausbau von Autobahnen oder Bahnstrecken aber fehlen in den kommenden Jahren viele Milliarden – denn dafür kommt das Geld aus dem Kern-Bundeshaushalt, dessen Lage aber angespannt ist. Als Nachfolger Schnieders ist der Finanzpolitiker Fritz Güntzler im Gespräch. Auch er wird vor allem einen Schwerpunkt haben: die Krise bei der bundeseigenen Deutschen Bahn. Schnieder setzte dort durchaus Akzente. Eine Schlüsselrolle bei der Sanierung soll die neue Bahnchefin Evelyn Palla spielen, die im vergangenen Jahr Nachfolgerin von Richard Lutz wurde. Noch immer aber sind viele Züge unpünktlich, bei der Sanierung hoch belasteter Strecken gab es Verzögerungen. Bei dem schuldenfinanzierten Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur liegt der Fokus darauf, das Schienennetz und Brücken zu sanieren. Für den Neu- und Ausbau von Autobahnen oder Bahnstrecken aber fehlen in den kommenden Jahren viele Milliarden – denn dafür kommt das Geld aus dem Kern-Bundeshaushalt, dessen Lage aber angespannt ist. Patrick Schnieder. Michael Ukas/dpa Luzia Geier Grüne: „Einfach mal machen“ zu wenig im Gesundheitsressort Der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann soll Bundesgesundheitsminister werden - Grüne und Linke sehen dies mit Skepsis. Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte der Augsburger Allgemeinen: „Entsteht der Eindruck, dass ausgerechnet für das Gesundheitsministerium weder gesundheitspolitische Erfahrung, ministerielle Führungserfahrung noch besondere medizinische Fachkenntnis entscheidend sind, beschädigt das das Vertrauen - in einer Zeit, in der dieses Vertrauen ohnehin bereits grenzwertig strapaziert ist.“Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen Die Herausforderungen im Gesundheitswesen seien gewaltig. „Sie brauchen kein Motto wie 'Einfach mal machen', sondern Expertise, Empathie und den konsequenten Fokus auf die Menschen“, betonte Dahmen mit Hinweis auf einen Ausspruch, den Linnemann immer wieder verwendet. Gleichwohl wünschte er Linnemann „Erfolg für diese verantwortungsvolle Aufgabe“. Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wünschte dem CDU-Politiker ebenfalls viel Erfolg. Mit Linnemann könne „man gut arbeiten“, schrieb der SPD-Politiker auf der Plattform X. Ganz anders die Reaktion der Linken. „Linnemann ist ein sozialpolitischer Hardliner und das lässt Schlimmes befürchten“, sagte der Linken-Gesundheitspolitiker Ates Gürpinar der Rheinischen Post. Und weiter: „In Zeiten, in denen die Bundesregierung den Menschen im Land einen Tiefschlag nach dem anderen verpasst, wäre es kein gutes Zeichen, wenn jemand Minister wird, der bisher nur dadurch aufgefallen ist, nach unten zu treten - gerade in so einem wichtigen Bereich wie Gesundheit und Pflege.“Linken-Gesundheitspolitiker Ates Gürpinar FDP-Chef Wolfgang Kubicki schrieb auf X, Linnemann könne nun beweisen, dass er seinen Worten Taten folgen lasse:„ Die Sozialbeiträge in Richtung 40 Prozent zu senken, bis zu 83 Krankenkassen abzuschaffen und die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze nachzuverhandeln, sind große Ziele. Wir werden ihn daran erinnern“, betonte Kubicki.

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27. Juli
Die Zeit (Politik)

CDU: Franziska Hoppermann soll CDU-Generalsekretärin werden

Die Bundestagsabgeordnete und bisherige Schatzmeisterin der CDU, Franziska Hoppermann, soll neue Generalsekretärin der Partei werden. Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz schlug Hoppermann in einer Sitzung des CDU-Präsidiums vor, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Hoppermann soll damit Nachfolgerin des bisherigen Generalsekretärs Carsten Linnemann werden. Dieser wechselt an die Spitze des Gesundheitsressorts. Darüber, dass Hoppermann Linnemanns Parteiamt übernehmen solle, hatten bereits mehrere Medien in den vergangenen Tagen berichtet. Der Wechsel erfolgt im Rahmen eines größeren Kabinettsumbaus nach dem Rücktritt von Jens Spahn (CDU) vom Posten des Unionsfraktionschefs. Der langjährige Abgeordnete wird dort vom Merz-Vertrauten und bisherigen Kanzleramtschef Thorsten Frei abgelöst, das Kanzleramt dafür von der bisherigen Gesundheitsministerin Nina Warken (beide CDU) übernommen. Spahn war zurückgetreten, nachdem ihm wegen einer Leihmutterschaft, die er im Ausland in Anspruch nahm, um Vater zu werden, mangelnde Glaubwürdigkeit vorgeworfen wurde. Als Fraktionschef hatte sich Spahn gegen die Legalisierung der Leihmutterschaft in Deutschland eingesetzt. Hoppermann kandidierte 2022 mit Röttgen gegen Merz Hoppermann gehört dem Bundestag seit 2021 an, das Amt der CDU-Schatzmeisterin übernahm sie im vergangenen Jahr. Die Diplom-Kauffrau und Verwaltungsbeamte ist zudem Hamburger Landesvorsitzende der Frauen-Union und seit 2022 im Bundesvorstand der CDU. Im Bundestag gehört Hoppermann dem Haushaltsausschuss sowie dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung an. Bei der Wahl zum CDU-Vorsitz 2022, die Merz nach mehreren Anläufen in den Jahren davor für sich entscheiden konnte, kandidierte Hoppermann als designierte Generalsekretärin des unterlegenen Norbert Röttgen gegen Merz. Nun wird sie die dritte Frau in dem Parteiamt nach Angela Merkel (1998 bis 2000) und Annegret Kramp-Karrenbauer (2018). Als Generalsekretärin dürften ihr angesichts der schlechten Umfragewerte der CDU vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schwierige Monate bevorstehen. Die Umbildung des Bundeskabinetts sowie in der CDU-Führung ist noch nicht abgeschlossen. So wird erwartet, dass Merz bei einer Pressekonferenz um 12.00 Uhr mit Steffen Bilger (CDU) auch den künftigen Bundesverkehrsminister vorstellt. Zuvor teilte der amtierende Minister Patrick Schnieder (CDU) mit, den Kanzler um Entlassung bitten zu wollen. Merz will Steffen Bilger als Verkehrsminister vorschlagen Grund dafür ist die für vergangenen Freitag erwartete Ablösung Schnieders durch den CDU-Abgeordneten Fritz Güntzler. Der Finanzpolitiker sagte jedoch ab – nachdem Schnieder die Fachpolitiker in der Fraktion bereits in einer SMS über seine baldige Entlassung informiert hatte. Daraufhin kündigte Merz am Freitag über die Personalien Warken, Frei und Linnemann hinaus lediglich an, »weitere Veränderungen« im Kabinett vornehmen zu wollen. Die geplante Entlassung Schnieder stieß in Teilen der CDU auf Unverständnis. Der Minister sprach von einem »unwürdigen Zustand«. Sein mutmaßlicher Nachfolger Bilger war bereits von 2018 bis 2021 Staatssekretär im Verkehrsministerium.

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27. Juli
Handelsblatt

Personalwechsel bei CDU: Hoppermann soll CDU-Generalsekretärin werden

Personalwechsel bei CDU: Hoppermann soll CDU-Generalsekretärin werden Berlin. Die Bundestagsabgeordnete und bisherige CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann soll neue Generalsekretärin ihrer Partei werden. Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz schlug sie in einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin vor, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Hamburgerin soll auf Carsten Linnemann folgen, der als Bundesgesundheitsminister vorgesehen ist. Hoppermann soll noch am Vormittag vom Parteivorstand gewählt werden. Dann ist sie kommissarisch im Amt, bis sie auf dem nächsten Parteitag bestätigt wird. Um 12.00 Uhr wird Merz die Personalie in einer Pressekonferenz vorstellen. Connemann soll ins Digitalministerium wechseln Auch in der Bundesregierung sind nach übereinstimmenden dpa-Informationen aus der Union weitere Personalien festgezurrt worden. Die bisherige Parlamentarische Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Gitta Connemann, soll auf denselben Posten im Digitalministerium wechseln. Sie soll im Wirtschaftsministerium vom Bundestagsabgeordneten und rheinland-pfälzischen CDU-Generalsekretär Johannes Steiniger abgelöst werden - offenbar auch eine Kompensation für die geplante Entlassung des aus Rheinland-Pfalz stammenden Verkehrsministers Patrick Schnieder. Sport-Staatsministerin soll ins Gesundheitsministerium Die Sport-Staatsministerin im Kanzleramt, Christiane Schenderlein, soll Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium werden und dort Tino Sorge ablösen. Ihre Nachfolge im Kanzleramt ist noch nicht geklärt. Dass die Sächsin nicht im Kanzleramt bleiben soll, ist seit mehreren Tagen bekannt. Darüber gab es massiven Unmut in den ostdeutschen Landesverbänden. Hamburgerin soll CDU-Managerin werden Die wichtigste Personalie des Tages ist aber Hoppermann. In der CDU ist sie keine Unbekannte, in der breiteren Öffentlichkeit schon. Doch das wird sich nun ändern. Denn als Generalsekretärin der Partei wird die Frau aus Hamburg zwangsläufig im Licht der Öffentlichkeit stehen. Als Bundesschatzmeisterin arbeitete sie bislang im Hintergrund, war damit aber zugleich Mitglied des CDU-Präsidiums. Die Diplomkauffrau sitzt seit 2021 für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek im Bundestag. Sie gehört dem Haushaltsausschuss und dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung an. Außerdem leitet sie die Enquete-Kommission Corona, die helfen soll, Deutschland besser auf mögliche Pandemien vorzubereiten. Personalpaket in mehreren Teilen Merz schnürt seit dem Rücktritt von Bundestagsfraktionschef Jens Spahn (CDU) vor gut einer Woche ein großes Personalpaket: - Zum Nachfolger Spahns soll am Mittwoch der bisherige Kanzleramtschef Thorsten Frei gewählt werden. - Auf seinen Posten in der Regierungszentrale wechselt Gesundheitsministerin Nina Warken, die von Linnemann abgelöst wird. - Der bisherige Digital-Staatssekretär Philipp Amthor wird Staatsminister für die Bund-Länder-Beziehungen im Kanzleramt. - Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, löst Verkehrsminister Schnieder ab, mit dem Merz unzufrieden war. Bilger freut sich auf Rückkehr ins Ministerium Bilger gilt als ausgewiesener Verkehrsexperte, saß jahrelang im Fachausschuss im Bundestag und war später Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium. Er freue sich, dorthin zurückzukehren, schrieb Bilger am Abend auf X: „Verkehrspolitik war viele Jahre mein Schwerpunktthema.“ Unmut über Umgang mit Schnieder Besonders über den Umgang mit Schnieder gibt es Unmut in der Union. Merz hatte Schnieder bereits am Donnerstag darüber informiert, dass er ihn entlassen will. Wegen der kurzfristigen Absage des für die Nachfolge vorgesehenen Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler wurde das aber drei Tage lang nicht kommuniziert. Am Sonntag bat Schnieder dann selbst um Entlassung, um den „unwürdigen Zustand“ zu beenden. Verwandte Themen Der frühere Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) schrieb am Wochenende auf X, was viele aktive Politiker der Union hinter vorgehaltener Hand sagen: Der Umgang mit Schnieder mache ihn betroffen und wütend und werde weder der Person des Noch-Verkehrsministers noch seiner Leistung gerecht. Schnieders Bruder, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU), teilte den Post - ein Zeichen der Unterstützung -, kommentierte ihn aber nicht selbst. Sachsen-Anhalts wahlkämpfender Ministerpräsident Sven Schulze zeigte sich unzufrieden über die Hängepartie. Das sei „nicht unbedingt gut verlaufen“, sagte der CDU-Spitzenkandidat im Deutschlandfunk. Es sei „fast unmöglich, sich dann am Wahlkampfstand auf Landesthemen zu konzentrieren“. „Deswegen ist mein Wunsch nicht nur, sondern auch meine Forderung, dass dieses Thema jetzt oder diese Themen, die jetzt heute noch final beschlossen werden müssen oder verkündet werden müssen, dann auch ein Ende finden.“ Söder nimmt Merz in Schutz Auch Bundestagsabgeordnete und hochrangige Parteivertreter sprechen von handwerklichen Fehlern, von einem „Desaster“, das Merz zu verantworten habe. CSU-Chef Markus Söder nahm Merz dagegen am Wochenende in Schutz. Die Verantwortung für die Hängepartie sieht er bei Güntzler. „Wenn man mit jemandem am Abend ausmacht, dass er kommt, und dann in der Früh um 4.00 Uhr hört, dass es nicht klappt, das macht es manchmal nicht leichter. Da liegt also die Verantwortung sicher nicht beim Bundeskanzler“, sagte der bayerische Ministerpräsident im ZDF.

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27. Juli
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Hoppermann ist neue CDU-Generalsekretärin

Linnemann-Nachfolgerin gefunden:Hoppermann ist neue CDU-Generalsekretärin Die Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann ist neue Generalsekretärin der CDU. Die Hamburgerin folgt auf Carsten Linnemann, der neuer Gesundheitsminister wird. Das Personalkarussell bei der CDU dreht sich weiter. Die bisherige CDU-Schatzmeisterin und Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann wird neue Generalsekretärin der Partei, bestätigte Kanzler Merz auf einer Pressekonferenz. Der CDU-Bundesvorstand habe sie auf seinen Vorschlag hin einstimmig gewählt, so Merz. Mit ihr gewinnt die CDU eine selbstbewusste, eine wertebewusste, eine moderne Generalsekretärin. Friedrich Merz, CDU-Vorsitzender Sie folgt damit auf Carsten Linnemann (CDU), der als neuer Gesundheitsminister nominiert wurde. Die 44-jährige Hamburgerin leitet aktuell als Obfrau die Unionsfraktion im Digitalausschuss und ist zudem Mitglied in der Arbeitnehmergruppe der CDU im Bundestag. Intern wird sie eher dem linken Flügel der Partei zugerechnet. Nach Angela Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer wird Hoppermann die dritte Frau im Amt der CDU-Generalsekretärin. Hoppermann: Wahlkämpfe im Fokus Viel Eingewöhnungszeit wird Hoppermann nicht bekommen. Bereits in knapp sechs Wochen steht die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt an, bei der die CDU nach aktuellen Umfragen mit heftigen Verlusten rechnen muss, während die AfD sogar auf eine absolute Mehrheit hofft. Laut ZDF-Korrespondentin Ines Trams wollte Bundeskanzler Merz mit der Kabinettsumbildung "neuen Schwung" in die Regierung bringen. Der Anfang wurde allerdings "verstolpert". 27.07.2026 | 1:02 minIhre Aufgabe als Generalsekretärin wird es sein, die Partei während dieser turbulenten Zeit zu managen und dem Parteichef Merz den Rücken freizuhalten. Zudem übernimmt Hoppermann ein Amt, das deutlich mehr in der Öffentlichkeit steht als ihre bisherigen Aufgaben. Bereits 2021 als Generalsekretärin vorgesehen Für Hoppermann ist es nicht das erste Mal, dass sie mit dem Amt in Berührung kommt. 2021 kandidierte die damals frisch in den Bundestag eingezogene Hamburgerin im Team von Norbert Röttgen (CDU) gegen Friedrich Merz (CDU) um den Parteivorsitz. Hätte Röttgen sich damals durchgesetzt, wäre Hoppermann Generalsekretärin geworden. Am Ende gewann Merz, Generalsekretärin wird die Digitalpolitikerin jetzt trotzdem - unter dem ehemaligen Kontrahenten Merz. Unterstützung vom Arbeitnehmerflügel Unterstützung bekommt Hoppermann aus dem Arbeitnehmerflügel der Partei, der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Die CDU könne sich "auf die neue Generalsekretärin freuen", sagte der CDA-Chef Dennis Radtke gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Sie habe "eine gute Chance, die Kommunikation der Partei zu verändern und die inhaltliche Engführung zu durchbrechen". Radtke hatte CDU-Chef und Bundeskanzler Merz in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlich als zu wirtschaftsfreundlich kritisiert. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zur Union - Bahnkrise, marode Brücken, Schienenmaut:Diese Baustellen muss der neue Verkehrsminister angehenmit Video0:22 - Bundesverkehrsminister:Schnieder bittet Merz um Entlassung: "Unwürdiger Zustand" - Bundesregierung:Bilger soll neuer Verkehrsminister werdenVideo0:22 - Exklusiv

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27. Juli
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Personalwechsel in der Partei: Mehr Frauenpower für CDU - Hoppermann wird Generalsekretärin

Personalwechsel in der Partei: Mehr Frauenpower für CDU - Hoppermann wird Generalsekretärin Berlin. In der CDU ist Franziska Hoppermann keine Unbekannte, in der breiteren Öffentlichkeit schon. Doch das wird sich nun ändern. Denn als Generalsekretärin der Partei wird die Frau aus Hamburg zwangsläufig im Licht der Öffentlichkeit stehen. Als Bundesschatzmeisterin arbeitete sie bislang im Hintergrund, war damit aber zugleich Mitglied des CDU-Präsidiums. Die Diplomkauffrau sitzt seit 2021 für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek im Bundestag. Sie gehört dem Haushaltsausschuss und dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung an. Außerdem leitet sie die Enquete-Kommission Corona, die helfen soll, Deutschland besser auf mögliche Pandemien vorzubereiten. Schon der Großvater war Bundestagsabgeordneter „Schon als Kind habe ich meinen Großvater bewundert, der lange Jahre Bundestagsabgeordneter gewesen war“, schreibt die 44-Jährige auf ihrer Internetseite. Politik sei immer ein großer, alltäglicher Bestandteil ihres Familienlebens gewesen. „Mir war früh klar, dass ich mich einbringen, mein Umfeld und das gesellschaftliche Miteinander mitgestalten will.“ Hoppermann trat 1998 in die Junge Union ein, ein Jahr später in die CDU. Seit 2022 gehörte sie dem Bundesvorstand der CDU an. Als Julia Klöckner nach der Bundestagswahl 2025 das Amt der Bundesschatzmeisterin der CDU aufgab, weil sie Bundestagspräsidentin wurde, war Hoppermann die Wunschkandidatin von Merz für die Nachfolge. In ihrer Heimatstadt Hamburg ist sie Vorsitzende der Frauen Union. Von 2004 bis zum Einzug in den Bundestag 2021 machte sie Kommunalpolitik in der Bezirksversammlung Wandsbek. CDU-Chef Merz stärkt Frauen in seiner Partei Das Vorschlagsrecht für den Generalsekretärsposten hat in allen Parteien der Parteivorsitzende. Indem seine Wahl auf Hoppermann fiel, stärkt Merz die Frauen in der CDU, die dort unter den Mitgliedern und in den Parlamenten weiter unterrepräsentiert sind - trotz der 2022 von einem Bundesparteitag beschlossenen Frauenquote. Hoppermann ist nicht die erste Frau auf diesem Posten in der Geschichte der Partei. Auch die späteren Parteivorsitzenden Angela Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer waren zunächst Generalsekretärinnen gewesen. Zweite große Leidenschaft neben der Politik Auf ihrem neuen Posten soll Hoppermann in der Partei Merz den Rücken freihalten. Die Parteizentrale, das Konrad-Adenauer-Haus, managen, die Parteigliederungen einbinden, Wahlkämpfe organisieren - all das gehört zur Stellenbeschreibung der Generalsekretärin. Die übliche 100-Tage-Schonfrist für Politiker in neuen Ämtern wird ihr nicht vergönnt sein. Denn schon im September stehen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wichtige Landtagswahlen an. Hoppermanns zweite große Leidenschaft nach der Politik ist die klassische Musik, wie sie im Internet schreibt. Schon mit vier Jahren begann die Mutter eines erwachsenen Sohnes demnach Klavier zu spielen, später kam das Cello hinzu. Sie nahm einige Jahre Gesangsunterricht und singt heute als Solistin, in kleineren Vokalensembles und größeren Kammerchören Gottesdienste und Konzerte. Mit der Doppelbelastung als Bundestagsabgeordnete und CDU-Generalsekretärin dürfte die Zeit dafür knapper werden.

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