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Mittwoch, 29. Juli 2026
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Medien: UEFA diskutiert möglichen WM-Boykott

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29. Juli
ZDF heute

Medien: UEFA diskutiert möglichen WM-Boykott

Pläne der FIFA zu Verkauf von WM-Anteilen:Medien: UEFA diskutiert möglichen WM-Boykott Nach der FIFA-Ankündigung eventuell WM-Anteile an finanzkräftige Investoren zu verkaufen, erwägt die UEFA einen WM-Boykott. Zumindest soll über diesen Schritt diskutiert werden. Der Weltverband FIFA und sein WM-Investorenplan halten den internationalen Fußball weiter in Atem. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will die Europäische Fußball-Union (UEFA) noch in der laufenden Woche eine Dringlichkeitssitzung abhalten, um über ihre weitere Reaktion auf die Pläne zu beraten. Laut Sky, ESPN und Bloomberg soll auch über einen möglichen Boykott der Weltmeisterschaft gesprochen werden. Die englische "Times", der "Telegraph" und die "Financial Times" hatten am Dienstag berichtet, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino über eine neu zu gründende Tochterfirma namens FIFA Forward Enterprise (FFE) Anteile an der Fußball-WM an private Investoren abtreten will. Die FIFA bestätigte das Vorhaben in einer Mitteilung am Abend weitgehend. Scharfe Kritik von Seiten der UEFA Die UEFA hatte bereits in einer ersten Stellungnahme scharfe Kritik geübt. In Bezug auf den Bericht der Times schrieb die UEFA, dass damit eine Grenze überschritten werde, "die die führenden Institutionen des Fußballs niemals überschreiten dürfen. Die UEFA nimmt diese Angelegenheit äußerst ernst. Das sollten auch alle nationalen Fußballverbände tun", teilte der europäische Verband mit. "Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Vermögenswerte, mit denen gehandelt werden darf - insbesondere dann nicht, wenn völlig intransparent ist, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns besitzt den Fußball. Es ist nicht an der FIFA, ihn zu verkaufen." FIFA-Boss Gianni Infantino will wohl noch mehr Geld herausholen. Berichten zufolge plant der Weltverband, die Fußball-WM teilweise zu privatisieren und Anteile zu verkaufen. 28.07.2026 | 0:42 minFIFA will "das volle wirtschaftliche Potenzial" ausschöpfen Die FIFA will nach eigenen Angaben "das volle wirtschaftliche Potenzial der Übertragungsrechte und Sponsoringverträge über das gesamte Turnierportfolio im Männer-, Frauen- und Jugendfußball" ausschöpfen. "Sorgfältig" ausgewählte Investoren sollten "Minderheitsbeteiligungen ohne Kontrollrechte an der FFE" erwerben, hieß es in einer Stellungnahme. Basierend auf einer Unternehmensbewertung von 20 Milliarden US-Dollar werde die FFE in diesem Jahr bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar aufbringen. Laut den Berichten sollen bis zu 20 Prozent der Anteile verkauft werden. Alle Spiele, alle Tore der Fußball-WM 2026 Chancen erst ab Halbzeit zwei :Wahnsinns-Schlussphase bei Argentinien - England Frankreich enttäuscht lange :Elfmeter und Traumkombinationen bei Frankreich - Spanien Embolo sieht Gelb-Rot :Enge Kiste zwischen Argentinien und Schweiz Bellingham trifft doppelt :Traumtor, Verlängerung bei England - Norwegen Entscheidung kurz vor Schluss :Spanien - Belgien: Jokertor und Torwart-Drama Mbappé unglücklich vom Punkt :Frankreich - Marokko: Geniestreich bricht Bann Letztes WM-Achtelfinale :Schweiz und Kolumbien verlangen einander alles ab Weltmeister verzweifelt :Argentinien und Ägypten mit denkwürdiger Schlussphase Co-Gastgeber mit Stürmer Balogun :USA - Belgien: Fünf Tore und einmal Slapstick Treffer in der Nachspielzeit :Ein Joker entscheidet Portugal gegen Spanien Tore, Elfmeter, Platzverweis :Mexiko gegen England wird zum Thriller Doppelpack entscheidet :Spektakel zwischen Brasilien und Norwegen Viele Nickligkeiten, viel Hektik :Frankreich quält sich gegen Paraguay-Bollwerk Marokko zieht ins Viertelfinale :Gelb-Rekord bei Kanada gegen Marokko Trifft Bayern-Star Diaz? :Ghana bietet Favorit Kolumbien harten Kampf Messi mit traumhaftem Tor :Kap Verde begeistert auch gegen Argentinien Entscheidung im Elfmeterschießen :Historisches Eigentor bei Australien gegen Ägypten Irrer Fehlschuss von Rieder :Intensives Duell zwischen Schweiz und Algerien Ronaldo feiert eine WM-Premiere :Irres Spektakel zwischen Portugal und Kroatien Oyarzabal trifft zweimal :Dominantes Spanien hat Österreich lange im Griff Balogun trifft und fliegt :Bosnien gegen die USA lange in Überzahl 130-Minuten-Drama in Seattle :Verrücktes Comeback bei Belgien gegen Senegal Starkes Spiel zweier guter Teams :DR Kongo macht England das Leben schwer Hexenkessel im Aztekenstadion :Mexiko - Ecuador: Megastimmung und Spektakel Mbappé und Olise überragen :Frankreich gegen Schweden wie im Rausch sportstudio Fußball-Dokus Sport :Schland in Sicht! 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29. Juli
Der Spiegel

WM-Pläne der Fifa: Joseph Blatter kritisiert Gianni Infantino für geplanten Investorendeal

Kritik an Infantinos WM-Plänen »Der Fußball gehört nicht den Investoren« Der neue britische Premierminister Andy Burnham und der ehemalige Fifa-Präsident Joseph Blatter üben scharfe Kritik an den jüngsten Plänen des Fußball-Weltverbandes, einen Teil der kommerziellen Rechte an seinen Turnieren an Investoren zu verkaufen. Künftige WM-Turniere sollen dann unter dem Dach eines neuen Unternehmens organisiert werden, dessen Mehrheitseigentümer die Fifa wäre. »Der Fußball gehört nicht den Investoren. Er gehört den Menschen, die die Tribünen füllen, die an den Seitenlinien stehen, Woche für Woche, bei Regen und bei Sonne«, sagte Großbritanniens Regierungschef Burnham in einem Video bei Instagram. »Die WM ist kein Produkt, sie ist der großartigste Wettbewerb auf der Welt. Sie hat niemals jemandem gehört, damit man sie verkaufen kann. Der Fußball hat immer den Anhängern gehört, und er wird es auch immer.« In einem Post bei X kritisierte Blatter einmal mehr auch seinen Nachfolger Gianni Infantino und dessen Beziehung zu US-Präsident Donald Trump. »Die enge Beziehung zwischen dem Fifa-Präsidenten und dem US-Präsidenten hat eine finanzielle Dimension angenommen, die dem Fußball erheblichen Schaden zufügt. Niemand hat das Recht, unseren Sport zu verkaufen«, schrieb der 90-jährige Schweizer. The close relationship between the FIFA President and the US President has reached a financial dimension that is deeply damaging football. No one has the right to sell our game. #GianniInfantino #DonaldTrump #FIFA #UEFA #USA #Sellout — Joseph S Blatter (@SeppBlatter) July 28, 2026 Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Bei den Plänen seien auch Personen aus dem Umfeld der US-Regierung von Trump einbezogen worden, hatte die britische Zeitung »Times« zuvor berichtet. Sofort nach Bekanntwerden der Pläne hatte die Europäische Fußball-Union sich ablehnend dazu geäußert. »Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs. Er steht der Fifa nicht zum Verkauf«, hieß es in einer Uefa-Stellungnahme. »Wir gehen zu weit« Der italienische Uefa-Vizepräsident Gabriele Gravina unterstrich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Ansa: »Wir gehen zu weit.« Das über Jahre mühsam aufgebaute Gleichgewicht zwischen Fußball als Spektakel und Fußball als großer Volksleidenschaft laufe Gefahr, von einer gewinnorientierten Vision hinweggefegt zu werden. »Alle Konföderationen müssen entsprechend handeln«, verlangte der frühere italienische Verbandschef. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will die Uefa noch in der laufenden Woche eine Dringlichkeitssitzung abhalten, um über ihre weitere Reaktion auf die Pläne zu beraten. Der englische Fußballverband (FA) teilte dem britischen Sender BBC mit, er habe vor ihrer Veröffentlichung nichts von den Plänen der Fifa gewusst. Nach Angaben der Fifa sollen private Geldgeber rund 20 Prozent der Anteile an dem neu zu gründenden Tochterunternehmen FFE erwerben können, dessen Wert zunächst auf insgesamt 20 Milliarden Dollar festgelegt ist. Im FFE werden die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Club-WM gebündelt. Die Fifa würde Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens bleiben und hätte nach eigenen Angaben auch weiter die Kontrolle über den Spielkalender und alle Fragen des Regelwerks. Alle 211 Fifa-Mitgliedsverbände sollen ebenfalls kleinere Anteile an dem Unternehmen erhalten, die entweder behalten oder verkauft werden könnten.

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29. Juli
Deutschlandfunk

Kritik von der UEFA - FIFA will private Investoren an WM beteiligen

Mit dem Geld sollen die Zahlungen an die 211 Mitgliedsverbände wie den DFB mehr als verdoppelt werden, teilte der Weltverband mit. Die Gesellschaft mit dem Namen "FIFA Forward Enterprises“ solle dieses Jahr 4,2 Milliarden US-Dollar einbringen, um das Entwicklungsprogramm "Forward" mit Geld auszustatten. Die FIFA betont, dass sie die Mehrheit und die volle Kontrolle über die Gesellschaft behalten werde. Die Firma solle Übertragungsrechte, Sponsoring und Ticketverkäufe wirtschaftlich auswerten. Medien berichten, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino der neuen Gesellschaft vorstehen könnte. Kritik an der FIFA-Grundstruktur Die Nichtregierungsorganisation FairSquare aus Großbritannien hatte immer wieder die Grundstruktur der FIFA kritisiert, bei der die Verbandsspitze ihre Wählerschaft mit Geld ausstattet. Einige kleinere Verbände mit wenigen tausend fußballspielenden Menschen sind komplett abhängig von dem FIFA-Geld. Infantino wies diese Kritik stets zurück. UEFA kritisiert das Vorhaben Der europäische Kontinentalverband UEFA äußerte deutliche Kritik: "Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften." Sie rief alle nationalen Fußballverbände, Ligen, Vereine, Spieler, Fans und Regierungen auf, das Thema ernst zu nehmen. "Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs." Die UEFA lässt ihre kommerziellen Rechte an der Champions League allerdings ebenfalls in einer privaten Firma verwerten. Die Tochtergesellschaft unterhält sie gemeinsam mit den europäischen Spitzenklubs und ohne die Beteiligung privater Investoren. Infantino steht 2027 zur Wiederwahl. Eine Gegenkandidatur gibt es bislang nicht, sein Erfolg gilt als sicher. Den Aufstieg und Machterhalt von Gianni Infantino beleuchtet der Deutschlandfunk in einer sechsteiligen Podcastserie. Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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28. Juli
ZDF heute

Wie die FIFA den Fußball verkaufen will

20-Milliarden-Plan für Investoren:Wie die FIFA den Fußball verkaufen will | Die FIFA will die Tür für Investoren öffnen und Anteile in Höhe von 20 Milliarden Dollar verkaufen. Wozu das führen könnte und was hinter dem Deal steckt. Die FIFA sorgt mit Plänen für einen Milliarden-Deal für die Rechte an ihren Fußballturnieren für neuen Wirbel. Der Weltverband um Präsident Gianni Infantino will einen Teil der kommerziellen Rechte an seinen Turnieren an Investoren verkaufen und damit mehr als vier Milliarden Dollar erlösen, wie er mitteilte. Auch künftige WM-Turniere sollen dann unter dem Dach eines neuen Unternehmens organisiert werden, dessen Mehrheits-Eigentümer der Weltverband wäre. Tochterunternehmen soll Deal abwickeln Nach Angaben der FIFA sollen private Geldgeber rund 20 Prozent der Anteile an dem neu zu gründenden Tochterunternehmen FFE erwerben können, dessen Wert zunächst auf insgesamt 20 Milliarden Dollar festgelegt ist. Im FFE werden die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Klub-WM gebündelt. Hat die Kommerzialisierung längst die Kontrolle über den modernen Fußball übernommen – oder können Fans noch mitgestalten? Nico Heymer zeigt, wie sie Druck ausüben können und wo ihre Macht endet. 17.06.2026 | 13:56 minZeitung: Noch mehr WM-Starter, kürzerer Turnus Einem Bericht der "Times" zufolge könnte ein solcher Deal den Druck erhöhen, das Teilnehmerfeld einer WM weiter auszubauen oder die WM häufiger als bisher auszutragen. Die FIFA würde Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens bleiben und hätte nach eigenen Angaben auch weiter die Kontrolle über den Spielkalender und alle Fragen des Regelwerks. Bei der FIFA klingeln mit der Fußball-WM 2026 die Kassen. Doch was passiert mit all dem Geld? Das fragt WISO - Wirtschaft erklärt mit Christian Hauser. 20.06.2026 | 10:27 minKleine Verbände erhalten ebenfalls Anteile Alle 211 FIFA-Mitgliedsverbände sollen ebenfalls kleinere Anteile an dem Unternehmen erhalten, die entweder behalten oder verkauft werden könnten. Wir beabsichtigen, auch in die kleinsten oder entlegensten Teile der Fußballwelt, die zu oft übersehen werden, massiv zu investieren. FIFA-Präsident Gianni Infantino Die UEFA reagierte mit scharfer Kritik auf erste Medienberichte über das Vorhaben. "Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften", teilte der Dachverband mit. Die UEFA nehme die Sache sehr ernst. Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware - erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs. Er steht der FIFA nicht zum Verkauf. UEFA-Statement Zeitung: Nur noch Genehmigung steht aus Infantino sagte laut Mitteilung zu den Plänen, jeder FIFA-Mitgliedsverband solle einen fairen Anteil erhalten, um seine eigene Zukunft zu gestalten: "Hier geht es um die Demokratisierung des Fußballs weltweit." FIFA-Präsident Gianni Infantino – mutiger Erneuerer oder selbstherrlicher Machtmensch? Valerie Niehaus nimmt den mächtigsten Mann im Weltfußball unter die "heute-show"-Lupe. 17.07.2026 | 33:27 minDie Investitionspläne würden schon seit mehreren Monaten vorbereitet und müssten noch genehmigt werden, hieß es in der "Financial Times". Nach Angaben der Zeitung führe Technologieinvestor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit Donald Trumps Tochter Ivanka verheiratet ist, Gespräche darüber, den Einstieg über seinen Fonds Thrive Eternal anzuführen. Ein FIFA-Sprecher bestätigte, dass erwartet wird, dass Thrive die Führung der geplanten Investorengruppe übernehmen werde. Die FIFA arbeitet nach Angaben des Sprechers bei ihren Plänen mit der Investmentbank JPMorgan zusammen. Nach Ende der Amtszeit neuer Job für Infantino? Ein solcher Deal könnte auch Auswirkungen auf Infantinos Aufgaben bei der FIFA haben: Sollte das Modell umgesetzt werden, könnte der 56-Jährige nach dem Ende seiner bis 2031 erwarteten letzten Amtszeit als FIFA-Präsident das neue Unternehmen als Commissioner oder Geschäftsführer leiten. Quelle: dpa Über dieses Thema berichtete das ZDF in den heute-Nachrichten am 28.07.2026 um 19 Uhr. Mehr Fußball - Noch keine endgültige Entscheidung:Infantinos Wiederwahl: DFB-Präsident verweigert Unterschriftmit Video33:20 - Kommerz nimmt immer mehr zu:WM-Kritik: Spieler treten "als Marken auf"Video5:43 Alle Bolzplatz-Folgen Sport | Bolzplatz :Kann das DFB-Team in der K.o.-Phase bestehen? Video14:08 Sport | Bolzplatz :Ist die XXL-WM doch spannender als gedacht? Video10:39 Sport | Bolzplatz :Wo steht das DFB-Team zum Start der WM? 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28. Juli
Der Spiegel

Gianni Infantino: Fifa-Boss will Anteile an Fußball-WM verkaufen

Investorendeal Fifa-Boss Infantino will WM-Anteile verkaufen Die Fifa will Anteile an der Fußball-WM verscherbeln: Einer Mitteilung zufolge will die Fußballorganisation dadurch Milliarden an Dollar erlösen. Künftige Weltmeisterschaften sollen dann unter dem Dach eines neuen Unternehmens organisiert werden, dessen Mehrheitseigentümer der Weltverband wäre. Wie die »Times« , der »Telegraph« und die »Financial Times« berichten, sollen schon vorläufige Vereinbarungen über die Bedingungen eines Deals unterzeichnet worden sein. Dieser könnte einen Wert von umgerechnet mehr als 17 Milliarden Euro haben. Nach Angaben der Fifa sollen private Geldgeber rund 20 Prozent der Anteile an dem neu zu gründenden Tochterunternehmen FFE erwerben können, dessen Wert zunächst auf insgesamt 20 Milliarden Dollar festgelegt ist. Im FFE werden die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben wie der Männer- und der Frauen-WM sowie der Club-WM gebündelt. Laut »Times« könnte ein solcher Deal den Druck erhöhen, das Teilnehmerfeld einer WM weiter auszubauen oder die WM häufiger als bisher auszutragen. Trump, Kushner, JPMorgan Den Berichten zufolge sei die Regierung von US-Präsident Donald Trump bezüglich des Plans konsultiert worden. Die Firma von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner soll die Investorengruppe anführen. Die Investmentbank JPMorgan soll den Prozess abwickeln. Fifa-Boss Gianni Infantino, der laut Statuten nur bis 2031 Fifa-Präsident bleiben darf, könnte anschließend Kommissar oder Geschäftsführer der neuen Organisation werden. Die Uefa schreibt in einer ersten Stellungnahme von einer Grenze, die überschritten worden sei. »Die Uefa nimmt diese Angelegenheit äußerst ernst. Das sollten auch alle nationalen Fußballverbände tun. Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Vermögenswerte, mit denen gehandelt werden darf – insbesondere dann nicht, wenn völlig intransparent ist, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns besitzt den Fußball. Es ist nicht an der Fifa, ihn zu verkaufen.« Da ein Großteil der Einnahmen an die 211 Mitgliedsverbände geht, dient Infantino das Geld als Machtinstrument. Der Fifa-Chef will sich im kommenden Jahr bis 2031 im Amt bestätigen lassen. Laut dem »Guardian« sollen mehr als 200 Verbände ein Unterstützerschreiben für Infantinos Wiederwahl unterzeichnet haben. Die britische Zeitung berichtet, dass die Fifa durch das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada rund 13,1 Milliarden Euro eingenommen habe.

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28. Juli
Deutschlandfunk

Kritik von der UEFA - FIFA will private Investoren an WM beteiligen

Mit dem Geld sollen die Zahlungen an die 211 Mitgliedsverbände wie den DFB mehr als verdoppelt werden, teilte der Weltverband mit. Die Gesellschaft mit dem Namen "FIFA Forward Enterprises“ solle dieses Jahr 4,2 Milliarden US-Dollar einbringen, um das Entwicklungsprogramm "Forward" mit Geld auszustatten. Die FIFA betont, dass sie die Mehrheit und die volle Kontrolle über die Gesellschaft behalten werde. Die Firma solle Übertragungsrechte, Sponsoring und Ticketverkäufe wirtschaftlich auswerten. Medien berichten, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino der neuen Gesellschaft vorstehen könnte. Kritik an der FIFA-Grundstruktur Die Nichtregierungsorganisation FairSquare aus Großbritannien hatte immer wieder die Grundstruktur der FIFA kritisiert, bei der die Verbandsspitze ihre Wählerschaft mit Geld ausstattet. Einige kleinere Verbände mit wenigen tausend fußballspielenden Menschen sind komplett abhängig von dem FIFA-Geld. Infantino wies diese Kritik stets zurück. UEFA kritisiert das Vorhaben Der europäische Kontinentalverband UEFA äußerte deutliche Kritik: "Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften." Sie rief alle nationalen Fußballverbände, Ligen, Vereine, Spieler, Fans und Regierungen auf, das Thema ernst zu nehmen. "Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs." Die UEFA lässt ihre kommerziellen Rechte an der Champions League allerdings ebenfalls in einer privaten Firma verwerten. Die Tochtergesellschaft unterhält sie gemeinsam mit den europäischen Spitzenklubs und ohne die Beteiligung privater Investoren. Infantino steht 2027 zur Wiederwahl. Eine Gegenkandidatur gibt es bislang nicht, sein Erfolg gilt als sicher. Den Aufstieg und Machterhalt von Gianni Infantino beleuchtet der Deutschlandfunk in einer sechsteiligen Podcastserie. Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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28. Juli
Süddeutsche Zeitung

Fußballweltverband: Fifa will die WM teilweise an private Investoren verkaufen

Fifa-Präsident Gianni Infantino plant, dass der Fußball-Weltverband Anteile an der WM an private Investoren veräußert. Hierfür soll ein Unternehmen namens Fifa Forward Enterprise (FFE) gegründet werden, das die kommerziellen Rechte an den wichtigsten Fifa-Wettbewerben übernimmt: Neben der Männer-WM betrifft das auch die Frauen-WM und die Klub-WM. Einen entsprechenden Bericht der Times bestätigte die Fifa am frühen Dienstagabend. Die Fifa beteuerte, sie würde nach der Gründung eines solchen Unternehmens, der Kongress und Council zustimmen müssen, Mehrheitsgesellschafter bleiben. Nach ihren Angaben sollen private Geldgeber rund 20 Prozent der Anteile an der neuen FFE erwerben können. Laut Times sollen auch die 211 Fifa-Mitgliedsverbände Anteile erhalten können, die sie entweder behalten oder verkaufen können. Ein solcher Deal könnte den Druck erhöhen, das Teilnehmerfeld einer WM weiter auszubauen oder die WM häufiger als bisher auszutragen, um den Gewinn zu steigern. Die Europäische Fußball-Union Uefa reagierte mit scharfer Kritik auf die Berichte. „Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften“, teilte der Dachverband mit. Die Uefa nehme die Sache sehr ernst. „Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs. Er steht der Fifa nicht zum Verkauf“, hieß es in dem Statement weiter. In die Pläne sind nach den Recherchen der Times auch Personen aus dem Umfeld der US-Regierung von Donald Trump einbezogen worden. Die Fifa bestätigte, dass die Holding Thrive Eternal von Technologie-Investor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet ist, die vorgeschlagene Investorengruppe für FFE führen soll. Die Investitionspläne würden bereits seit mehreren Monaten vorbereitet und müssten noch genehmigt werden, hieß es. Die Fifa arbeite bei ihren Plänen mit der Investmentbank JP Morgan zusammen. Ein solcher Deal hätte auch Auswirkungen auf Infantinos Aufgaben bei der Fifa: Sollte das Modell umgesetzt werden, könnte der 56-Jährige nach dem Ende seiner bis 2031 erwarteten letzten Amtszeit als Fifa-Präsident das neue Unternehmen als Commissioner oder Geschäftsführer leiten. Ähnliche Pläne hatte Infantino schon im Jahr 2018 verfolgt, als er für die Klub-WM und eine weltweite Nations League einen Milliarden-Deal unter Beteiligung saudi-arabischer Investoren anstrebte. Dieses Geschäft erhielt innerhalb der Fifa aber keine ausreichende Unterstützung und kam daher nicht zustande. An der Spitze eines privaten WM-Unternehmens könne Infantino ein hohes zweistelliges Millionengehalt pro Jahr erwarten, heißt es.

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28. Juli
Süddeutsche Zeitung

Fußball-Weltverband: Fifa will WM teilweise an private Investoren verkaufen – Uefa erwägt wohl Boykott

Fifa-Präsident Gianni Infantino plant, dass der Fußball-Weltverband Anteile an Weltmeisterschaften an private Investoren veräußert. Hierfür soll ein Unternehmen namens Fifa Forward Enterprise (FFE) gegründet werden, das die kommerziellen Rechte an den wichtigsten Fifa-Wettbewerben übernimmt: Neben der Männer-WM betrifft das auch die Frauen-WM und die Klub-WM. Einen entsprechenden Bericht der Times bestätigte die Fifa am frühen Dienstagabend. Die Fifa beteuerte, sie würde nach der Gründung eines solchen Unternehmens, der Kongress und Council zustimmen müssen, Mehrheitsgesellschafter bleiben. Nach ihren Angaben sollen private Geldgeber rund 20 Prozent der Anteile an der neuen FFE erwerben können. Laut Times soll es auch den 211 Fifa-Mitgliedsverbänden ermöglicht werden, Anteile zu erhalten, die sie entweder behalten oder verkaufen können. Ein solcher Deal könnte den Druck erhöhen, das Teilnehmerfeld einer WM weiter auszubauen oder die WM häufiger als bisher auszutragen, um den Gewinn zu steigern. Die Europäische Fußball-Union Uefa reagierte mit scharfer Kritik auf das angebliche Vorhaben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will die Uefa noch in der laufenden Woche eine Dringlichkeitssitzung abhalten, um über ihre weitere Reaktion auf die Pläne zu beraten. Laut Sky, ESPN und Bloomberg soll auch über einen möglichen Boykott der Weltmeisterschaft gesprochen werden. „Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften“, teilte der Dachverband mit. Die Uefa nehme die Sache sehr ernst. „Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs. Er steht der Fifa nicht zum Verkauf“, hieß es in dem Statement weiter. In die Pläne sind nach den Recherchen der Times auch Personen aus dem Umfeld der US-Regierung von Donald Trump einbezogen worden. Die Fifa bestätigte, dass die Holding Thrive Eternal von Technologie-Investor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet ist, die vorgeschlagene Investorengruppe für FFE führen soll. Die Investitionspläne würden bereits seit mehreren Monaten vorbereitet und müssten noch genehmigt werden, hieß es. Die Fifa arbeite bei ihren Plänen mit der Investmentbank JP Morgan zusammen. Ein solcher Deal hätte auch Auswirkungen auf Infantinos Aufgaben bei der Fifa: Sollte das Modell umgesetzt werden, könnte der 56-Jährige nach dem Ende seiner bis 2031 erwarteten letzten Amtszeit als Fifa-Präsident das neue Unternehmen als Commissioner oder Geschäftsführer leiten. Ähnliche Pläne hatte Infantino schon im Jahr 2018 verfolgt, als er für die Klub-WM und eine weltweite Nations League einen Milliarden-Deal unter Beteiligung saudi-arabischer Investoren anstrebte. Dieses Geschäft erhielt innerhalb der Fifa aber keine ausreichende Unterstützung und kam daher nicht zustande. An der Spitze eines privaten WM-Unternehmens könne Infantino ein hohes zweistelliges Millionengehalt pro Jahr erwarten, heißt es.

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28. Juli
Handelsblatt

Fifa: Infantino will Investoren-Einstieg bei WM-Geschäft

Fifa: Infantino will Investoren-Einstieg bei WM-Geschäft Berlin. Die Fifa will einen Teil der kommerziellen Rechte an ihren Fußball-Turnieren an Investoren verkaufen und damit mehr als vier Milliarden Dollar erlösen. Auch künftige WM-Turniere sollen dann einer Fifa-Mitteilung zufolge unter dem Dach eines neuen Unternehmens organisiert werden, dessen Mehrheits-Eigentümer der Weltverband wäre. Zuvor hatten einige Medien über die Pläne berichtet. Private Investoren sollen Berichten zufolge zunächst 20 bis 30 Prozent der Anteile erwerben und dafür mehrere Milliarden US-Dollar zahlen. Die Fifa würde Mehrheitsgesellschafter bleiben. Alle 211 Fifa-Mitgliedsverbände sollen ebenfalls kleinere Anteile erhalten, die entweder behalten oder verkauft werden könnten. Es heißt, ein solcher Deal könne den Druck erhöhen, das Teilnehmerfeld einer WM weiter auszubauen oder die WM häufiger als bisher auszutragen. Die Europäische Fußball-Union reagierte mit scharfer Kritik auf die Berichte. „Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften“, teilte der Dachverband mit. Die UEFA nehme die Sache sehr ernst. „Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs. Er steht der Fifa nicht zum Verkauf“, hieß es in dem Statement weiter.

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