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Mittwoch, 5. August 2026
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Flughafen Leipzig/Halle - Drohne in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs gesichtet - NATO bestätigt Vorfall

Medienspektrum

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5. August
Handelsblatt

Sicherheit: Polizei sichert am Airport Leipzig Drohne bei ukrainischem Flugzeug

Leipzig: Polizei sichert am Airport Drohne bei ukrainischem Flugzeug Leipzig. Am Leipziger Flughafen ist nach Angaben eines Nato-Sprechers eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs sichergestellt worden. Die Ermittlungen würden von deutschen Behörden geführt, hieß es. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen sollen an der Drohne Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein. Die Polizei habe das Fluggerät gesichert, hieß laut Sicherheitskreisen. Die Drohne war demnach kurz vor Mitternacht nahe einer ukrainischen Antonow-Transportmaschine bemerkt worden. Die Bundespolizei war nach Angaben aus Sicherheitskreisen am frühen Morgen im Einsatz. Die Drohne sei inzwischen mit einem Röntgengerät untersucht worden. Der Flughafen Leipzig/Halle hatte in der Nacht den Flugbetrieb eingestellt, nachdem ein unbekanntes Flugobjekt in der Nähe des Flughafens und zudem ein verdächtiger Gegenstand im Bereich der Südpiste gefunden wurden. Mehrere Maschinen, unter anderem eine Passagiermaschine, wurden laut einer Mitteilung der Polizeidirektion Leipzig umgeleitet. Die Polizei sprach von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“. Demnach besteht keine akute Gefahr. Der Nordbereich ist seit den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb. Die Südpiste ist für die Ermittlungen derzeit noch gesperrt. Der Flugbetrieb im Nordbereich wurde demnach kurz vor 2.00 Uhr morgens wieder aufgenommen. Die Landespolizei habe die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei aufgenommen.

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5. August
FAZ (Politik)

„Unbekanntes Flugobjekt“: Drohne stört Flugverkehr in Leipzig

„Unbekanntes Flugobjekt“ : Drohne stört Flugverkehr in Leipzig Am Flughafen Leipzig/Halle wurde in der Nacht eine Drohne entdeckt. Sie befand sich offenbar in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs und soll einen Zünder gehabt haben. Eine Drohne hat in der Nacht zum Mittwoch den Flugbetrieb am Flughafen Leipzig/Halle beträchtlich gestört. „Es wurde eine Drohne gefunden“, bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin. Die Nachrichtenagentur dpa und weitere Medien berichten unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass sich an der Drohne womöglich Sprengstoff und ein Zünder befunden hätten. Sie habe sich in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs befunden. Ein Passagierflugzeug sowie mehrere Frachtflieger seien wegen eines „bislang unbekannten Flugobjekts“ auf andere Flughäfen umgeleitet worden, hatte die sächsische Landespolizei am Morgen zunächst mitgeteilt. Der Flugverkehr läuft inzwischen wieder, ein Teil des Flughafens ist aber noch gesperrt. Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Dienstagabend gegen 23.40 Uhr. Es sei ein unbekanntes Objekt gesichtet worden, anschließend sei ein Gegenstand im Bereich der südlichen Start- und Landebahn gefunden worden. Landes- und Bundespolizei ermitteln, ein Sprengstoffroboter war im Einsatz. „Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht“, hieß es von der Polizei am Morgen. Der Flugverkehr wurde den Angaben zufolge um 1.55 Uhr wieder aufgenommen und läuft seitdem vollständig über die Nordpiste des Flughafens, während an der Südpiste nach Spuren gesucht wird. Bei dem umgeleiteten Passagierflugzeug handelte es sich um einen verspäteten Flug aus Palma de Mallorca. Das Flugzeug wurde nach Angaben des Polizeisprechers und des Flughafens in der Nacht nach Nürnberg umgeleitet. Tobias Meyer, Chef des Logistikkonzerns DHL, der in Leipzig ein internationales Drehkreuz betreibt, bestätigte am Mittwochmorgen in einem Medien-Gespräch: „Es gab in der letzten Nacht einen Zwischenfall in Leipzig.“ Dieser habe „betriebliche Auswirkungen“, die „durchaus spürbar“ seien. Eine mit dem Vorgang vertraute Person bestätigte zudem, dass in der Nacht ein DHL-Flugzeug kurz nach dem Start in Leipzig mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert sei. Das Flugzeug habe aber sicher in Hannover landen können.

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5. August
Handelsblatt

Sprengstoffroboter im Einsatz: Polizei sichert Drohne bei ukrainischem Flugzeug in Leipzig

Sprengstoffroboter im Einsatz: Polizei sichert Drohne bei ukrainischem Flugzeug in Leipzig Leipzig/Brüssel. Am Leipziger Flughafen ist nach Angaben eines Nato-Sprechers eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs sichergestellt worden. Die Ermittlungen würden von deutschen Behörden geführt, hieß es. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen soll an der Drohne ein Sprengstoff mit Zünder befestigt gewesen sein. Zuvor hatte „Bild“ über den Vorfall berichtet. Sprengstoff und Zünder Die Polizei habe das Fluggerät gesichert, hieß laut Sicherheitskreisen. Die Drohne war demnach kurz vor Mitternacht nahe einer ukrainischen Antonow-Transportmaschine bemerkt worden. Die Bundespolizei war nach Angaben aus Sicherheitskreisen am frühen Morgen im Einsatz. Die Drohne sei inzwischen mit einem Röntgengerät untersucht worden. Der Flughafen Leipzig/Halle hatte in der Nacht den Flugbetrieb eingestellt, nachdem ein unbekanntes Flugobjekt in der Nähe des Flughafens und zudem ein verdächtiger Gegenstand im Bereich der Südpiste gefunden wurden. Mehrere Maschinen, unter anderem eine Passagiermaschine, wurden laut einer Mitteilung der Polizeidirektion Leipzig umgeleitet. Die Polizei sprach von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“. Demnach besteht keine akute Gefahr. Betrieb zum Teil wieder angelaufen Der Nordbereich ist seit den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb. Die Südpiste ist für die Ermittlungen derzeit noch gesperrt. Der Flugbetrieb im Nordbereich wurde demnach kurz vor 2.00 Uhr morgens wieder aufgenommen. Die Landespolizei habe die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei aufgenommen.

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5. August
Der Spiegel

Leipzig/Halle: Drohne mit möglichem Sprengstoff nahe ukrainischem Frachtflugzeug

»Sicherheitsrelevanter Vorfall« Sprengstoff-Drohne nahe ukrainischer Maschine am Leipziger Flughafen entdeckt Am Leipziger Flughafen ist nach SPIEGEL-Informationen gegen Mitternacht eine Drohne entdeckt worden, an der ein verdächtiger Gegenstand befestigt war. In der Nähe befanden sich zu dem Zeitpunkt vier ukrainische Antonow-Frachtflugzeuge. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen sollen an der Drohne Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein. Zuvor hatte die »Bild« über den Vorfall berichtet. Der Flughafen stellte in der Folge den Flugbetrieb ein. Mehrere Maschinen, darunter eine Passagiermaschine, wurden laut einer Mitteilung der Polizeidirektion Leipzig umgeleitet. Die Polizei sprach von einem »sicherheitsrelevanten Vorfall«. Demnach besteht keine akute Gefahr. Flugzeuge, unter anderem von der ukrainischen Firma Antonow, am Leipziger Flughafen Foto: Tobias Junghanns / dpaDie Polizei habe das Fluggerät gesichert, hieß es laut Sicherheitskreisen. Die Drohne sei inzwischen mit einem Roboter untersucht worden. Betriebliche Auswirkungen für DHL Zudem ist eine Maschine des Logistikkonzerns DHL kurz nach dem Start in Leipzig mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert, wie der SPIEGEL aus Sicherheitskreisen erfuhr. DHL-Chef Tobias Meyer sagte auf eine Frage nach einer möglichen Drohne, dass es einen Zwischenfall in Leipzig gegeben habe. »Das hatte betriebliche Auswirkungen«, fügte er hinzu, die »durchaus spürbar« seien. Der Flughafen Leipzig/Halle wird von DHL stark genutzt. Einsatzfahrzeuge der Polizei am Flughafen Leipzig/Halle Foto: Tobias Junghanns / dpaDer Nordbereich des Flughafens ist seit den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb. Die Südpiste ist für die Ermittlungen derzeit noch gesperrt.

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5. August
Tagesschau

Flughafen Leipzig: Ermittler entdecken "unbekannte Masse" und mutmaßlichen Zünder an Drohne

Drohne am Leipziger Flughafen Mutmaßlicher Zünder und "unbekannte Masse" entdeckt Am Flughafen Leipzig-Halle wurde in der Nacht ein verdächtiger Gegenstand gefunden, der Flugverkehr daraufhin eingestellt. Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung soll es sich um eine präparierte Drohne handeln. Nach dem Zwischenfall am Flughafen Leipzig in der vergangenen Nacht werden Details des Polizeieinsatzes bekannt. Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung entdeckten Mitarbeiter des Flughafens eine präparierte Drohne, die sich in unmittelbarer Nähe eines Antonov-Transportflugzeugs befunden haben soll. Wie aus einer vertraulichen Lagemeldung der Polizei hervorgeht, war an dem Gerät eine "unbekannte Masse" angebracht worden, bei der es sich womöglich um Sprengstoff handelte. In der Masse befinde sich "ein Zünder", heißt es in dem Vermerk. Nach Angaben eines NATO-Sprechers wurde die Drohne in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs gesichtet. Zuvor hatte die "Bild" dies berichtet. Entschärfer sollten die Drohne kontrolliert zur Sprengung bringen. Der Flugbetrieb wurde vorübergehend eingestellt, wie die Polizei Leipzig am Morgen mitteilte. Flugzeug mit Objekt kollidiert Wie aus dem Polizei-Papier hervorgeht, kam es im Rahmen des Fundes zu einem weiteren Vorfall. Demnach kollidierte eine Frachtmaschine, die aufgrund der Sperrung nicht landen konnte, in der Nähe des Flughafens in einigen Hundert Metern Höhe mit einem weiteren Objekt. Nach der Landung auf einem Ausweichflughafen in Hannover dokumentierten Bundespolizisten leichte Beschädigungen an der Front der Maschine. Die Polizei Niedersachsen stuft den Fall laut Vermerk als mögliches Staatsschutzdelikt ein. Später bestätigte das Bundesinnenministerium den Vorfall. Auch ein DHL-Sprecher teilte mit, dass ein Flugzeug mit einem "Gegenstand" kollidiert sei. Der Flughafen Leipzig gilt als Drehscheibe für Rüstungsgüter auch im Ukraine-Krieg. Erst vor zwei Jahren entging er nur knapp einer Katastrophe: Damals fing ein Paket in einem DHL-Logistikzentrum, das auf dem Weg nach Großbritannien war, noch am Boden Feuer. Wie die Ermittlungen ergaben, handelte es sich dabei um eine Operation russischer Geheimdienste. In Litauen müssen sich zurzeit fünf mutmaßliche Mitglieder des mutmaßlichen Sabotage-Netzwerks vor Gericht verantworten. "Drohne mit Sprengstoff gefunden", Kevin Poweska, ARD-aktuell, zu Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle Verstärkt Drohnensichtungen seit Ukraine-Krieg Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine kommt es auch in Deutschland verstärkt zu Drohnensichtungen sowie zu Ausspähungen kritischer Infrastruktur und Militäreinrichtungen. Allein im ersten Halbjahr registrierte die Deutsche Flugsicherung (DFS) rund um deutsche Flughäfen 145 Behinderungen des Betriebs aufgrund unerlaubter Drohnenflüge. In den meisten Fällen gelingt es den Behörden nicht, die Piloten der Drohnen festzustellen. Im Juli war in Bayern ein 37-jähriger Moldauer festgenommen worden, der im Verdacht steht, mit einer Drohne ein Rüstungsunternehmen ausgespäht zu haben. Der Mann war nach Hinweisen aus der Bevölkerung festgenommen worden, als er sich in der Nähe des Firmengeländes aufhielt. Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt, aus Sicherheitskreisen heißt es, der Verdächtige könnte womöglich im Auftrag russischer Geheimdienste gehandelt haben.

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