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Donnerstag, 10. September 2026
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„Es wird kein Gelände freiwillig an die Russen abgetreten“

Medienspektrum

Progressiv Mitte Konservativ
9. September
Handelsblatt

Kommentar: Die Diplomatie-Show von Witkoff und Kushner diente nur einem Zweck

Kommentar: Die Diplomatie-Show von Witkoff und Kushner diente nur einem Zweck Der Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew am Wochenende hat die Ukraine dem Frieden nicht nähergebracht. Zwar sprachen alle Beteiligten hinterher von „substanziellen“ Gesprächen, Witkoff nannte sie „ermutigend“. Aber konkrete Ergebnisse gab es wie erwartet nicht. Das liegt vor allem daran, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen Waffenstillstand weiterhin ablehnt. Sein Plan ist es, die ukrainische Bevölkerung einen weiteren Winter lang zu bombardieren, um seine Verhandlungsposition zu verbessern. Russland werde seine Kriegsziele auf militärischem Wege erreichen, ließ er Witkoff und Kushner in Kiew ausrichten. » Lesen Sie auch: Kein Fortschritt bei Kiew-Besuch von Kushner und Witkoff Die Ukraine hat bereits weitreichende Zugeständnisse gemacht. Präsident Wolodymyr Selenskyj würde einem sofortigen Waffenstillstand entlang der aktuellen Front zustimmen. Putin hingegen hat noch kein einziges Zugeständnis gemacht. Er hält an der Forderung fest, dass die Ukraine den gesamten Donbass abtreten soll. Die USA hatten ihre Vermittlungsversuche Anfang des Jahres eingestellt, weil sich keine Annäherung abzeichnete. Zudem war US-Präsident Donald Trump durch seinen Irankrieg abgelenkt. Dass die Amerikaner nun die Ukraine wiederentdecken, scheint vor allem einem innenpolitischen Kalkül geschuldet zu sein. In Russland stehen am 20. September Duma-Wahlen an, in den USA im November Kongresswahlen. Da macht sich eine Friedensinitiative gut, so aussichtslos sie auch sein mag.

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9. September
Die Welt (Politik)

„Konstruktiv und ziemlich offen“ – So war das Telefonat zwischen Trump und Putin

„Konstruktiv und ziemlich offen“ – So war das Telefonat zwischen Trump und Putin Nach den Besuchen der amerikanischen Unterhändler Witkoff und Kushner in Moskau und Kiew telefonieren Trump und Putin eine Stunde lang. Hinter den Kulissen gibt es vorsichtigen Optimismus. Ein Hindernis bleibt aber. Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen. Rund eine Stunde haben Donald Trump und Wladimir Putin am Dienstag telefoniert. Es war das erste Gespräch der beiden Präsidenten, nachdem CIA-Direktor John Ratcliffe sein Gegenüber nach US-Medienberichten bei einem Geheim-Besuch davor gewarnt hatte, die Nato anzugreifen. Es war auch der erste Kontakt beider Staatschefs nach den Besuchen der amerikanischen Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew am Wochenende. Das Gespräch soll laut Putins Berater Juri Uschakow „konstruktiv und ziemlich offen“ gewesen sein. Putin habe Trump versichert, keine „aggressiven Pläne“ gegen die Nato zu haben, heißt es in einer Erklärung des Kremls. Trump äußerte sich bislang noch nicht zu dem Telefonat. Die Reise von Witkoff und Kushner war der erste Versuch seit langem, wieder Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs zu bekommen. Wie ist die Dynamik? Der Besuch von Trumps Gesandten in Kiew war für die Ukraine ein wichtiges Signal, denn es war der erste, den sie überhaupt in das angegriffene Land absolvierten. Witkoff war unterdessen bereits neun Mal in Moskau, zweimal davon zusammen mit Kushner. „Das zeigt, dass die Ukraine stärker geworden ist“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag. „Das räumt die amerikanische Seite auch ein und ihre Militäranalysten bestätigen das“, sagte er. Die von Selenskyj im Nachhinein veröffentlichten Fotos zeigen beide in einer entspannten Atmosphäre in der ukrainischen Hauptstadt, teils unter freiem Himmel. Davon lässt sich jedoch nicht auf ein inhaltliches Entgegenkommen schließen. Witkoff und Kushner zeigte sich während ihres Aufenthaltes in Moskau devot gegenüber Putin. „Wenn wir in Rente gehen, werden wir all diese unglaublichen Geschichten und Erinnerungen haben und diese wird ganz oben sein“, sagte Witkoff zu Putin. Auch Kushner begrüßte den russischen Präsidenten überaus herzlich. In Europa herrscht angesichts der wiederaufgenommenen Verhandlungsinitiative dennoch vorsichtiger Optimismus vor. Dass wieder gesprochen werde, sei eine gute Nachricht, heißt es aus dem französischen Präsidentenpalast. Die nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens nahmen an den Gesprächen in Kiew mit teil. Wie es aus dem Élysée heißt, sei die Ukraine „zufrieden“ mit den Gesprächen. Gibt es inhaltlich Bewegung? Die wichtigste Nachricht ist laut französischen Regierungskreisen, dass die USA ein Zeitfenster für Verhandlungen nach den russischen Duma-Wahlen am 20. September sehen. Selenskyj sagte am Dienstag, dass man auf dem Weg sei, trilaterale Gespräche zu arrangieren. Die letzten direkten Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington fanden zu Jahresbeginn in Abu Dhabi und Genf statt und brachten keine Ergebnisse. Ein Gipfeltreffen von Selenskyj, Putin und Trump scheiterte bislang immer am russischen Präsidenten. Wie die „Financial Times“ berichtete, haben Kushner und Witkoff nur „wenige neue Ideen“ mitgebracht und wollten bisherige Vorschläge überarbeiten. Selenskyj sprach von „einigen sehr guten Ideen“, wollte aber keine Details nennen. Beim größten inhaltlichen Knackpunkt gibt es jedoch keine öffentlichen Äußerungen, die auf Bewegung hindeuten. So beharrt Russland weiterhin darauf, dass sich die Ukraine aus dem gesamten Donbas zurückziehen soll, selbst aus Gebieten, die sie noch kontrolliert. Selenskyj lehnt das ab. Die Frage des Donbas sei eine Schlüsselfrage des gesamten Krieges, sagte er. Unmittelbar nach der Abreise der US-Delegation aus Kiew und dem Ablauf einer dreitägigen Feuerpause, setzte Russland seine Angriffe auf die Ukraine fort. Mit Raketen, Kampfflugzeugen und Drohnen bombardierte es Kiew. Laut Bürgermeister Witali Klitschko wurden fünf Menschen getötet. Am Dienstag schlug eine russische Drohne im Gebäude des TV-Senders „We Are Ukraine“ ein, während eine Sendung lief. Wie geht es weiter? Selenskyj bestätigte am Dienstag indirekt, was auch aus Paris zu hören war: Im Herbst könne es neue direkte Verhandlungen geben. Er strebe ein trilaterales Treffen der Ukraine, Russlands und der USA an und wolle noch im September Trump treffen. Ab dem 21. September werden beide Staatschefs wegen der UN-Vollversammlung in New York sein. Sollte es tatsächlich ein Signal aus Russland geben, nach den Duma-Wahlen am 20. September mit Verhandlungen beginnen zu wollen, könnte das die Ukraine vor ein Problem stellen. Mit einem Start eines solchen Prozesses erst Ende des Monats wäre es unwahrscheinlich, dass der Krieg noch vor dem Winter endet. Militäranalysten erwarten jedoch, dass die Ukraine in den Wintermonaten massive Probleme bekommt, da es massiv an Luftabwehrraketen mangelt, um Städte und zivile Infrastruktur zu schützen. Am Dienstag kündigte die Bundesregierung an, der Ukraine Patriot-Luftabwehrraketen aus Beständen der Bundeswehr zu liefern, was für punktuelle Entlastung sorgen dürfte, nicht jedoch für eine Veränderung der strategischen Lage. Ein langwieriger Verhandlungsprozess, der sich bis ins kommende Jahr streckt, könnte Putin also Vorteile im Krieg verschaffen. Wie „Bloomberg“ unter Berufung auf europäische Diplomaten berichtete, rechnen diese nicht mehr mit einem Kriegsende vor dem Winter. Auch der Unterstaatssekretär im Pentagon, Elbridge Colby, schwörte die Ukraine-Kontaktgruppe bei einem Treffen am Dienstag auf einen länger anhaltenden Krieg ein. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass der Bedarf der Ukraine auch in den kommenden Monaten und Jahren bestehen bleibt“, sagte er.

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8. September
Der Spiegel

Russland und der Ukraine-Krieg: Wladimir Putin telefoniert mit Donald Trump

Gespräche mit Washington Putin telefoniert mit Trump – Moskau hofft auf Wiederherstellung der Beziehungen US-Präsident Donald Trump und Russlands Machthaber Wladimir Putin haben laut Angaben des Kreml miteinander telefoniert. Das Gespräch sei »äußerst offen« gewesen, sagte Putins außenpolitischer Berater Jurij Uschakow. Putin habe Trump zugesichert, angeblich keine »aggressiven Pläne« in Bezug auf Europa zu haben. Die Aussage erfolgte nur wenige Wochen nach dem gescheiterten Anschlag auf den Flughafen Leipzig, für den Deutschland Russland verantwortlich macht. (Lesen Sie hier mehr dazu. ) Der Kremlchef habe Trump zudem eine angeblich »objektive« und »ausführliche Analyse der Vorgänge auf dem Schlachtfeld« gegeben, so Uschakow. Putin habe dabei ausgeführt, was die USA »real für ein baldiges Ende der Kampfhandlungen tun können.« Konkreter wurde der Kremlberater an diesem Punkt nicht. Auch sei Moskau vom US-amerikanischen Präsidenten eine komplette Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Russland und den USA für den Fall eines Endes des Kriegs in Aussicht gestellt worden – Moskau strebt gute Wirtschaftsbeziehungen mit Washington an. Besprochen worden seien auch weitere Austausche von Gefangenen, so Uschakow. Ihm zufolge dauerte das Gespräch eine Stunde. Trump äußerte sich zunächst nicht zu dem Gespräch. Moskau setzt Angriffe auf Ukraine fort Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Washington bemüht sich seit Längerem, einen Friedensschluss zwischen den beiden Kriegsparteien zu erreichen – Trump hatte diesen noch im Wahlkampf 2024 versprochen. Nachdem die Bemühungen in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten waren, reisten US-Sondervermittler Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner vergangenes Wochenende zu Gesprächen nach Moskau und Kyjiw. Nennenswerte Fortschritte in Richtung einer Friedenslösung wurden nicht bekannt. Stattdessen setzte Russland seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt fort. Kyjiw meldete Tote und Verletzte. (Lesen Sie hier mehr dazu.)

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8. September
Handelsblatt

Telefonat: Putin zu Trump: „Keine aggressiven Pläne“ gegen Europa

Telefonat: Putin zu Trump: „Keine aggressiven Pläne“ gegen Europa Moskau. Nach der Reise von US-Vermittlern nach Kiew und Moskau zu Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Krieges haben US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin telefoniert. Der russische Staatschef habe Trump zugesichert, keine „aggressiven Pläne“ in Bezug auf Europa zu haben, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow Journalisten. Der Kremlchef habe Trump zudem eine „objektive und ausführliche Analyse der Vorgänge auf dem Schlachtfeld“ gegeben. Putin habe dabei ausgeführt, was die USA „real für ein baldiges Ende der Kampfhandlungen tun können“. Moskau sei vom US-amerikanischen Präsidenten eine komplette Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Russland und den USA für den Fall eines Endes des Ukraine-Konflikts in Aussicht gestellt worden. Besprochen worden seien auch weitere Austausche von Gefangenen. Das Gespräch dauerte laut Uschakow etwa eine Stunde. Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen den Nachbarn Ukraine. Washington bemüht sich seit längerem einen Friedensschluss zwischen den beiden Kriegsparteien zu erreichen. US-Sondervermittler Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner reisten am vergangenen Wochenende zu Gesprächen nach Moskau und Kiew. Nennenswerte Fortschritte in Richtung einer Friedenslösung wurden nicht bekannt.

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7. September
Handelsblatt

Russischer Angriffskrieg: Ukraine-Krieg: Will Putin nach Duma-Wahl verhandeln?

Russischer Angriffskrieg: Ukraine-Krieg: Will Putin nach Duma-Wahl verhandeln? Brüssel/Paris. Die USA setzen nach Angaben aus dem französischen Präsidentenpalast auf einen zügigen Beginn von konkreten neuen Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. „Was die Amerikaner uns gesagt haben, ist, dass es nach den Duma-Wahlen eine neue russische Bereitschaft zu Verhandlungen gebe und dass man sich in diesem Zusammenhang auf einen Neustart der Verhandlungen vorbereiten müsse“, hieß es am Nachmittag aus dem Élysée. Details hätten die Amerikaner allerdings bislang nicht näher erläutert. Die Parlamentswahl in Russland soll vom 18. bis 20. September stattfinden. Kriegskritische Opposition wurde ausgeschlossen. Die USA hatten am Wochenende einen neuen Vorstoß zur Beendigung des Krieges gestartet. Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner sprachen dazu zunächst in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin und anschließend in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. An den Beratungen in Kiew nahmen zeitweise auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien teil. Vorschlag zu Gebietsabtretungen offensichtlich vom Tisch Im Élysée-Palast wurde es als positiv gewertet, dass die Europäer nun über die sogenannte E3-Gruppe mit in die Gespräche einbezogen werden und dass die sogenannte 3+2-Formel offensichtlich vom Tisch sei. Unter der Formel wird eine territoriale Regelung verstanden, bei der Russland die Krim sowie die Gebiete Donezk und Luhansk vollständig und zusätzlich die von ihm besetzten Teile der Gebiete Cherson und Saporischschja zugesprochen würden. Die Idee war im Zuge von Gesprächen von US-Präsident Donald Trump und Putin in Anchorage im August 2025 aufgekommen. Kiew hatte sie aber abgelehnt, weil die Ukraine dann noch von ihr kontrollierte Gebiete hätte abgeben müssen. Vonseiten der Europäischen Union hieß es am Montag, die EU begrüße den aktuellen Versuch, durch diplomatische Kontakte und den Besuch der US-Unterhändler in Kiew neue Dynamik zu schaffen. Zugleich wies ein Sprecher auf die anhaltenden russischen Angriffe auf Zivilisten, die Energieinfrastruktur und ukrainische Getreideexporte über das Schwarze Meer hin. Die Handlungen von Kremlchef Wladimir Putin führten zu Verwüstung, und seine Worte bekräftigten Russlands Maximalziele, sagte er. Nichts davon trage zu einem Ende des Krieges bei. Demgegenüber bleibe die Ukraine standhaft - auch in ihrem Bekenntnis zu einer vollständigen und bedingungslosen Waffenruhe.

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7. September
taz (Öko & Co)

US-Vermittler in Moskau und Kyjiw: Diplomaten als Fans

US-Vermittler in Moskau und Kyjiw: Diplomaten als Fans US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner haben Gespräche in Russland und der Ukraine geführt. Viele Fragen bleiben offen, immerhin ist von „neuen Ideen“ die Rede. Nach einer viel beachteten Vermittlermission, die die Unterhändler von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, am Freitag nach Moskau und anschließend nach Kyjiw geführt hatte, haben die Beteiligten die Ukraine wieder verlassen. Zurück bleiben offene Fragen und das Gefühl, dass der Krieg noch über den Winter hinaus andauern wird. Ein Durchbruch konnte dabei nicht erzielt werden. Immerhin soll es neue Vorschläge geben und die USA wollen offenbar das seit Monaten unterbrochene trilaterale Gesprächsformat zwischen Washington, Moskau und Kyjiw wiederbeleben. Da bei den Verhandlungen in Kyjiw auch Vertreter europäischer Länder mit am Tisch saßen, ist davon auszugehen, dass die Europäer in künftige Verhandlungen wieder mehr einbezogen werden sollen. Konkrete Ergebnisse oder Vorschläge wurden nicht bekannt. Der US-Sondergesandte Witkoff sagte lediglich auf einer Pressekonferenz in Kyjiw, Russland und die Ukraine müssten zu Kompromissen bereit sein. Weder das offizielle Moskau noch das offizielle Kyjiw erklärten konkret, was in Moskau und Kyjiw besprochen worden ist. Man habe in Moskau neue Ideen gehört, zitiert das ukrainische Portal obozrevatel.com Steve Witkoff, der jedoch nicht näher ins Detail gehen wollte. Ähnlich unkonkret äußerte sich Putin-Berater Juri Uschakow. Witkoff und Kushner hätten „eine Reihe von Ideen zu möglichen Wegen für eine Einigung skizziert“, sagte er. Nur Mutmaßungen Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, die amerikanischen Vermittler hätten „einige neue Ideen“. Diese müssten nun geprüft werden. Viel Konkretes wurde allerdings auch in Kyjiw nicht bekannt. Welche Forderungen die US-Unterhändler aus Moskau für die ukrainische Seite im Gepäck hatten, lässt sich daher bislang nur vermuten. Wahrscheinlich ging es dabei unter anderem um den Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass, einen neutralen Status der Ukraine sowie weitergehende Rechte für die russische Sprache. Selenskyj sagte anschließend, derzeit sehe es danach aus, dass der Krieg auch im Winter weitergehen werde. Die Ukraine setzt deshalb auf ein amerikanisches „Winterpaket“ mit zusätzlicher Unterstützung für die Luftverteidigung und den Energiesektor. „Die Mission ist gescheitert. Leider (oder vielleicht auch zum Glück) verlief alles wie erwartet – ohne konkrete Ergebnisse“, formuliert der Politologe Wolodymyr Fesenko. Aber so sei nun mal eine Mission. Und deswegen müsse sie fortgesetzt werden. „The show must go on“, fährt er fort und schiebt nach, dass man vielleicht mal die Hauptdarsteller auswechseln solle. Zuvor hatte er den „unterwürfigen“ Auftritt von Steve Witkoff gegenüber Wladimir Putin kritisiert. Bei dem Treffen mit Putin im Kreml am 5. September 2026 hatte Witkoff gesagt, er und Jared Kushner hätten sich vor dem Gespräch darüber unterhalten, dass sie sich im Ruhestand an all die unglaublichen Geschichten im Rahmen ihrer Arbeit zurückerinnern würden – und die Treffen mit Putin werde dabei ganz oben stehen. Angst vor weiteren Angriffen Ähnlich negativ über den Moskau-Besuch der beiden äußerte sich der Aktivist Mustafa Nayyem. Natürlich müssten Diplomaten höflich sein, so Nayyem auf seiner Facebook-Seite. Aber ein Diplomat dürfe nicht wie ein Fan wirken. „Ich habe Angst“ kommentiert Serhij Jagodsinski, Blogger und Professor an der Europäischen Universität in Kyjiw. Denn mit der Abreise von Kuschner und Witkoff am Montag dürfte auch die völlige Ruhe, die während ihres Aufenthalts in Kyjiw geherrscht habe, vorbei sein. Drei Tage lang hatten die Bewohner von Kyjiw und Moskau keine Luftangriffe zu befürchten, hatten sich doch Putin und Selenskyj verpflichtet, für die Dauer der dreitägigen Gespräche die jeweiligen Hauptstädte nicht anzugreifen. In den vergangenen Tagen waren die Geschäfte und Einkaufszentren in Kyjiw bei strahlendem Sommerwetter so voll wie schon lange nicht mehr. Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen Starten Sie jetzt eine spannende Diskussion!

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7. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Selenskyj will Gespräche am Laufen halten

Liveblog Ukrainekrieg : Selenskyj will Gespräche am Laufen halten Lesezeit: Selenskyj mit den US-Gesandten Jared Kushner (r) und Steve Witkoff am Sonntag in Kiewdpa Kushner und Witkoff aus Kiew abgereist +++ Russland offen für Wiederaufnahme gemeinsamer Gespräche mit Ukraine und USA +++ Unterredungen „sehr substanziell“ +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Selenskyj will Gespräche am Laufen halten Nach dem Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew und Moskau am Wochenende dringt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf eine Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges. „Am wichtigsten ist es, aktiv weiterhin gemeinsam zu arbeiten, um die Diplomatie am Laufen zu halten“, schrieb Selenskyj am Montag auf der Plattform X. „Unsere Partner wissen, was Früchte tragen kann und was vor dem Winter Früchte tragen muss.“ Man koordiniere nun die nächsten Schritte und bereite weitere Treffen und Kontakte vor. Russland hatte zuvor eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit der Ukraine und den USA nicht ausgeschlossen. Russland hatte zuvor eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit der Ukraine und den USA nicht ausgeschlossen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukraine-Kontaktgruppe berät am Dienstag Die Unterstützer der Ukraine halten am Dienstagnachmittag eine virtuelle Sitzung ab. An den Beratungen nehmen unter anderen Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), sein britischer Kollege Wes Streeting, der neue ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte und der US-Verteidigungsstaatssekretär Elbridge Colby teil.  Es handelt sich um die 36. Sitzung der Ukraine Defence Contact Group. Die Ukraine-Kontaktgruppe war nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine erstmals im April 2022 auf Einladung der USA auf deren Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein zusammengekommen. Seitdem trägt das Format als Koordinierungsstelle maßgeblich zur militärischen Unterstützung der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland bei. Dabei beteiligen sich auch Länder außerhalb der Nato. Im April vergangenen Jahres übernahmen Deutschland und Großbritannien gemeinsam die Leitung des Gremiums. Es handelt sich um die 36. Sitzung der Ukraine Defence Contact Group. Die Ukraine-Kontaktgruppe war nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine erstmals im April 2022 auf Einladung der USA auf deren Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein zusammengekommen. Seitdem trägt das Format als Koordinierungsstelle maßgeblich zur militärischen Unterstützung der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland bei. Dabei beteiligen sich auch Länder außerhalb der Nato. Im April vergangenen Jahres übernahmen Deutschland und Großbritannien gemeinsam die Leitung des Gremiums. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Kreml schließt Wiederaufnahme von Gesprächen nicht aus Nach dem Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner hat Russland sich offen gezeigt für eine Wiederaufnahme gemeinsamer Gespräche mit der Ukraine und den USA. „Auch wir schließen eine Wiederaufnahme des trilateralen Formats nicht aus“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag. Es sei aber noch zu früh, um über einen möglichen Ort oder genaue Termine für solche Treffen zu sprechen. Er dankte den US-Unterhändlern für ihre jüngste Initiative.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Zwei Tote nach Angriffen auf der Halbinsel Krim Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind bei ukrainischen Angriffen zwei Menschen getötet worden. Das berichtet der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew. Bei den Toten soll es sich um einen Mann und eine Teenagerin handeln. Acht mehrstöckige Wohnhäuser wurden demnach beschädigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Angriffe auf Ziele in Russland. Dabei sei eine Raffinerie im Gebiet Rjasan beschädigt worden. Demnach wurden auch Raffinerien in der Region Perm und der Republik Tatarstan anvisiert. Zudem seien Ziele im Gebiet Kursk und im Schwarzen Meer angegriffen worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Angriffe auf Ziele in Russland. Dabei sei eine Raffinerie im Gebiet Rjasan beschädigt worden. Demnach wurden auch Raffinerien in der Region Perm und der Republik Tatarstan anvisiert. Zudem seien Ziele im Gebiet Kursk und im Schwarzen Meer angegriffen worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland meldet zwei Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen In Russland sind bei ukrainischen Drohnenangriffen nach Angaben der Behörden zwei Menschen getötet worden. Ein Todesopfer habe es in der Region Perm gegeben, teilt der Gouverneur der Region, Dmitri Machonin, mit. Vier weitere Menschen seien dort verletzt worden, als ein Wohngebäude bei dem Angriff beschädigt worden sei. Die örtliche Luftabwehr habe 27 Drohnen abgeschossen. Perm liegt am Rande des Uralgebirges im Osten des europäischen Teils Russlands. In der an die Ukraine grenzenden Region Belgorod sei zudem ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden, teilen die örtlichen Behörden mit. Das russische Militär griff im Gegenzug nach eigenen Angaben erneut ukrainische Häfen an. Ein Schiff im Hafen von Tschornomorsk sei am Sonntagabend getroffen worden, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Das Schiff habe Militärgüter an Bord gehabt. Zudem seien am Montagmorgen Verladeanlagen im Hafen von Ismajil attackiert worden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Kushner und Witkoff aus Kiew abgereist Nach ihren Gesprächen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj haben die beiden US-Gesandten die ukrainische Hauptstadt verlassen. „Wir haben den Sonderzug von Steve Witkoff und Jared Kushner verabschiedet“, erklärte die ukrainische Eisenbahngesellschaft in der Nacht auf Telegram. Nach Angaben aus ukrainischen Präsidentschaftskreisen legten die beiden Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump neue, „effektivere“ Vorschläge für eine Beendigung des russischen Angriffskrieges vor. Bei einer Pressekonferenz hatte Witkoff zuvor Zugeständnisse von beiden Kriegsparteien gefordert. „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“, sagte der US-Sondergesandte und fügte hinzu: „Wir denken, über die notwendigen Elemente“ für einen Kompromiss zu verfügen. Zuvor hatte er von einer „sehr bedeutsamen, substanziellen und wichtigen Diskussion“ gesprochen, die solange fortgesetzt werde „wie es nötig ist“. Kushner fügte hinzu: „Hoffentlich hat diese Reise neue Wege aufgezeigt, wie wir vorankommen können. Ich denke, wir haben viel aus dieser Reise gelernt.“ An einigen der Gesprächsrunden in Kiew nahmen auch Vertreter aus Berlin, Paris und London teil. Deutschland wurde durch den Sicherheitsberater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter, vertreten.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Gespräche über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien geführt Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die Gespräche mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner als „sehr substanziell“. Dabei sei es unter anderem um Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien für die Ukraine, einen Aufbauplan, die Lieferung von Flugabwehrraketen sowie ein Winterhilfspaket gegangen, sagt Selenskyj vor Journalisten. Über die Aussichten auf einen baldigen Frieden äußerte er sich wenig optimistisch: „Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, und danach sieht es aktuell aus, brauchen wir ein Winterpaket“, sagte Selenskyj nach Angaben ukrainischer Medien. Darüber habe er länger mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner sowie den Vertretern Europas gesprochen. „Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden“, sagte Selenskyj nach den Verhandlungen in Kiew, an denen sich auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien beteiligt hatten. Einen konkreten Termin nannte Selenskyj nicht. Er hoffe, dass die US-Delegation bald nach Kiew zurückkehre. Zudem müsse alles getan werden, damit trilaterale Treffen mit den USA und Russland zustande kämen. Man müsse abwarten, was die Regierung in Moskau dazu sage. Amerikaner und Europäer hätten festgestellt, dass die Ukraine stärker geworden sei. Selenskyj bekräftigte zu guter Letzt die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der territorialen Aufteilung, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Putin hat bisher ein direktes Treffen mit Selenskyj an einem neutralen Ort kategorisch abgelehnt. Stattdessen forderte er Selenskyj auf, zu Gesprächen nach Moskau zu kommen. Dies wiederum lehnte der ukrainische Staatschef ab. Trumps Schwiegersohn Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung aus. „Hoffentlich sehen wir da sehr bald Fortschritte“, wurde er von CNN mit Blick auf die jüngsten Gespräche in Kiew und Moskau zitiert. Witkoff forderte: „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“. „Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden“, sagte Selenskyj nach den Verhandlungen in Kiew, an denen sich auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien beteiligt hatten. Einen konkreten Termin nannte Selenskyj nicht. Er hoffe, dass die US-Delegation bald nach Kiew zurückkehre. Zudem müsse alles getan werden, damit trilaterale Treffen mit den USA und Russland zustande kämen. Man müsse abwarten, was die Regierung in Moskau dazu sage. Amerikaner und Europäer hätten festgestellt, dass die Ukraine stärker geworden sei. Selenskyj bekräftigte zu guter Letzt die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der territorialen Aufteilung, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Putin hat bisher ein direktes Treffen mit Selenskyj an einem neutralen Ort kategorisch abgelehnt. Stattdessen forderte er Selenskyj auf, zu Gesprächen nach Moskau zu kommen. Dies wiederum lehnte der ukrainische Staatschef ab. Trumps Schwiegersohn Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung aus. „Hoffentlich sehen wir da sehr bald Fortschritte“, wurde er von CNN mit Blick auf die jüngsten Gespräche in Kiew und Moskau zitiert. Witkoff forderte: „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Frachter im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff habe Militärausrüstung an Bord gehabt, die von westlichen Staaten für die ukrainische Armee bestimmt gewesen sei, melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Witkoff nennt erste Gesprächsrunde „ermutigend" Die erste Gesprächsrunde zwischen den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und der Ukraine ist beendet. „Wir haben eine sehr bedeutsame, substanzielle und wichtige Diskussion geführt, und wir sind sehr ermutigt und freuen uns darauf, dies so lange fortzusetzen, wie es nötig ist“, sagte Witkoff am Sonntag nach den Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dessen Team in Kiew. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sagte in der ukrainischen Hauptstadt, er hoffe, dass die Gespräche „neue Wege“ zum Voranbringen eines Friedens eröffnen würden. Trump strebt nach den Worten Kushners einen dauerhaften Frieden für die Ukraine an. Alle künftigen Vereinbarungen sollten die Möglichkeiten eines weiteren Kriegs ausschließen. Sie sollten der Ukraine die Gelegenheit geben, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner nach Angaben der ukrainischen Agentur Unian am Rande der Unterredungen in Kiew. Witkoff und Kushner waren am Sonntag zum ersten Mal seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit nach Kiew gereist. Zuvor hatten sie in der russischen Hauptstadt Moskau Kreml-Chef Wladimir Putin getroffen. Dort waren die beiden Geschäftsleute bereits mehrfach zu Gesprächen über ein Ende des 2022 von Russland begonnenen Krieges. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sagte in der ukrainischen Hauptstadt, er hoffe, dass die Gespräche „neue Wege“ zum Voranbringen eines Friedens eröffnen würden. Trump strebt nach den Worten Kushners einen dauerhaften Frieden für die Ukraine an. Alle künftigen Vereinbarungen sollten die Möglichkeiten eines weiteren Kriegs ausschließen. Sie sollten der Ukraine die Gelegenheit geben, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner nach Angaben der ukrainischen Agentur Unian am Rande der Unterredungen in Kiew. Witkoff und Kushner waren am Sonntag zum ersten Mal seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit nach Kiew gereist. Zuvor hatten sie in der russischen Hauptstadt Moskau Kreml-Chef Wladimir Putin getroffen. Dort waren die beiden Geschäftsleute bereits mehrfach zu Gesprächen über ein Ende des 2022 von Russland begonnenen Krieges. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Europäische Sicherheitsberater auch in Gesprächen mit Kushner und Witkoff An den Gesprächen der US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in Kiew zur Beendigung des Ukraine-Kriegs werden nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj teilweise auch europäische Sicherheitsberater teilnehmen. „Wir erwarten eine Gesprächsrunde (mit den US-Gesandten) und dann wird eine weitere mit den europäischen nationalen Sicherheitsberatern folgen“, sagte Selenskyj am Sonntag in Kiew. Er sprach von „mehreren wichtigen Gesprächsrunden“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj, Witkoff und Kushner haben Gespräche begonnen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Kiew sein Gespräch mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Das teilte Selenskyj auf dem Portal X mit. Ein kurzes Video zeigte, wie er die US-Unterhändler auf dem Platz vor der mittelalterlichen Sophienkathedrale begrüßt. Für den Sondergesandten Witkoff und Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ist es auf ihrer Vermittlungsmission der erste Besuch in Kiew. Am Vortag hatten sie in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen, um Möglichkeiten für ein Ende des seit viereinhalb Jahren dauernden Krieges auszuloten. Witkoff hat Russland seit der Rückkehr von Trump ins Weiße Haus 2025 bereits mehrfach besucht.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lawrow nach Leipzig-Anschlag: Im Großen und Ganzen Beginn eines echten Krieges Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Ton gegenüber Deutschland weiter verschärft. Die gegen Moskau erhobenen Anschuldigungen, Russland sei für den Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig verantwortlich, seien „im Großen und Ganzen der Beginn eines echten Krieges“, sagte Lawrow am Sonntag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. „All diese Aussagen von Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen – sie werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg.“ Die deutsche Regierung hatte am 1. September nach Untersuchungen Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle am 4. August verantwortlich gemacht. Damals war unter anderem eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne neben einem ukrainischen Frachtflugzeug gefunden worden. Die Bundesregierung ordnete danach unter anderem die Schließung des letzten verbliebenen russischen Generalkonsulats in Deutschland und eines russischen Kulturzentrums in Berlin an. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte am Samstag mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen. Die russische Regierung wies die deutschen Anschuldigungen dagegen als haltlos zurück und beschuldigte Berlin, Beweise gefälscht zu haben. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte am Samstag mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen. Die russische Regierung wies die deutschen Anschuldigungen dagegen als haltlos zurück und beschuldigte Berlin, Beweise gefälscht zu haben. Man habe nun mit „einer sehr klaren Warnung an Russland“ die richtigen Konsequenzen gezogen, hatte Merz bei einer Veranstaltung in Hannover-Langenhagen gesagt. „Jeder, der uns angreift, muss wissen: Wir sind fest entschlossen, unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie, unsere offene Gesellschaft, auch die Integrität unseres Territoriums zu verteidigen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Auch Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Kiew Nach Angaben aus Kiew befinden sich auch die nationalen Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands (E3-Format) in der ukrainischen Hauptstadt. Anlass seien die Gespräche zwischen der ukrainischen Führung und den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, hieß es. An welchen Gesprächen etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater des Kanzlers, Günter Sautter, teilnimmt, wurde nicht genannt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Die beiden wollen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beraten. Am Samstag hatten sie in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. Ziel der Beratungen ist die Beendigung des Krieges.  Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Die US-Sondergesandten Witkoff (m.) und Kushner (r.) am Sonntag mit dem ukrainischen Präsideten Selenskyj in Kiew. Reuters Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren für ihre Vermittlungsbemühungen aber noch nie in Kiew. Damit hatten sie bei Selenskyj für Unmut gesorgt. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kiew zu kommen. Die jüngsten Aufnahmen aus Moskau vom Samstag dürften in Kiew nicht gut angekommen sein. Putin erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Witkoff sagte, die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Die „New York Times“ hatte im Vorfeld unter Berufung auf mit den diplomatischen Bemühungen vertraute Beamte berichtet, dass sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang zogen. Die USA hätten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die russischen Streitkräfte müssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. Putin ordnete eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt an. Auch Selenskyj sagte zu, dass auf Angriffe auf Moskau bis einschließlich Montag verzichtet werde.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Wechselseitige Luftangriffe trotz Vermittlungsaktion Während einer US-Vermittlungsmission haben Russland und die Ukraine wie vereinbart die Hauptstädte Kiew und Moskau von Angriffen verschont, an anderen Stellen aber aus der Luft attackiert. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer.  An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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7. September
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Tote in Russland und auf annektierter Krim

Ukraine-Krieg: Tote in Russland und auf annektierter Krim Tote in Russland und auf annektierter Krim Selenskyj hat wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Ukraine: Selenskyj nennt Gespräche mit US-Unterhändlern sehr substanziell Kushner: Trump strebt dauerhaften Frieden in der Ukraine an Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Frachter im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff habe Militärausrüstung an Bord gehabt, die von westlichen Staaten für die ukrainische Armee bestimmt gewesen sei, melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.Erste Gesprächsrunde in Kiew „ermutigend“ Die erste Gesprächsrunde zwischen den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und der Ukraine ist beendet. Witkoff spricht von einer ermutigenden, substanziellen und wichtigen Diskussion. Kushner fügt an, dass die US-Verhandler sich darauf freuen, weitere Fortschritte zu machen.Selenskyj: Gespräche mit US-Unterhändlern haben begonnen Drohnenvorfall Leipzig: Lawrow nennt Vorwürfe „echten Krieg“ Russlands Außenminister Sergej Lawrow nennt die deutschen Vorwürfe gegen Moskau wegen des versuchten Sprengstoffanschlags am Flughafen in Leipzig den „Beginn eines echten Krieges“. Dem russischen Staatsfernsehen sagte der Minister: „Leipzig, Flughafen (...) Da haben sie eine Drohne gefunden. Haben gesagt, dass es eine russische Drohne ist. Geklärt hat das niemand. Das ist genau genommen der Beginn eines echten Krieges.“Wohl auch die Sicherheitsberater der E3-Staaten in Kiew Ukraine hat Ölraffinerie im russischen Rjasan angegriffen US-Sondergesandte Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Ukraine will Ende des Krieges und braucht Sicherheitsgarantien Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigt vor einem Treffen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dass sein Land eine Ende des von Russland begonnenen Krieges wolle. Die Ukraine brauche aber Sicherheitsgarantien. Für diesen Sonntag ist ein Treffen mit Witkoff und Kushner in Kiew geplant. Die beiden haben am Samstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau beraten. Einzelheiten dieses Gespräches wurden nicht bekannt.Wechselseitige Luftangriffe trotz US-Vermittlungsaktion US-Gesandte nach Treffen mit Putin unterwegs nach Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu der Unterredung mit dem russischen Staatschef. Ukraine-Krieg: Gespräche von Putin und US-Gesandten beendet In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten. Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der Kreml hatte angekündigt, im Anschluss an das Treffen die Öffentlichkeit zu informieren. Medien: Putin beginnt Gespräche mit US-Sondergesandten im Kreml USA: Nato-Staaten dürfen hybride Kriegsführung nicht dulden Russland greift Schiffe im Süden der Ukraine an Putin setzt für drei Tage Angriffe auf Kiew aus Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine 72-stündige Unterbrechung der Angriffe auf Kiew verfügt. „Putin hat angeordnet, dass ab heute Mitternacht drei Tage lang keine Angriffe auf Kiew vorgenommen werden dürfen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Der Schritt stehe im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für Die Reise der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew zu Friedensgesprächen.Konvoi mit Witkoff und Kushner verlässt Flughafen Richtung Moskau Ein Konvoi mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verlässt den Flughafen und fährt Richtung Moskauer Innenstadt. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist in dem Autokorso unterwegs, wie ein Reuters-Augenzeuge berichtet. Zuvor hatte bereits die staatliche russischen Nachrichtenagentur Tass berichtet, der Putin-Vertraute Kirill Dmitrijew habe die beiden US-Unterhändler am Flughafen empfangen.Russischer Angriff legt Stahlwerk in Dnipro lahm In der ostukrainischen Region Dnipro sind bei einem russischen Raketenangriff auf ein Stahlwerk fünf Menschen ums Leben gekommen. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien beschädigt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden, teilt der Stahlproduzent Metinvest weiter mit. „Dies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie“, erklärt das Unternehmen. Das Stahlwerk Kamet produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke.Fünf Tote bei ukrainischem Angriff in russisch kontrollierter Region Luhansk Bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen 24 Stunden sind im russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk fünf Menschen getötet worden. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, sagt Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Unabhängig kontrollieren lassen sich solche Berichte über das Kampfgeschehen aber nicht.Insider: Putins Berater Dmitrijew wird US-Gesandte treffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen.

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7. September
Handelsblatt

Kommentar: Die Diplomatie-Show von Witkoff und Kushner diente nur einem Zweck

Kommentar: Die Diplomatie-Show von Witkoff und Kushner diente nur einem Zweck Der Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew am Wochenende hat die Ukraine dem Frieden nicht nähergebracht. Zwar sprachen alle Beteiligten hinterher von „substanziellen“ Gesprächen, Witkoff nannte sie „ermutigend“. Aber konkrete Ergebnisse gab es wie erwartet nicht. Das liegt vor allem daran, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen Waffenstillstand weiterhin ablehnt. Sein Plan ist es, die ukrainische Bevölkerung einen weiteren Winter lang zu bombardieren, um seine Verhandlungsposition zu verbessern. Russland werde seine Kriegsziele auf militärischem Wege erreichen, ließ er Witkoff und Kushner in Kiew ausrichten. » Lesen Sie auch: Kein Fortschritt bei Kiew-Besuch von Kushner und Witkoff Die Ukraine hat bereits weitreichende Zugeständnisse gemacht. Präsident Wolodymyr Selenskyj würde einem sofortigen Waffenstillstand entlang der aktuellen Front zustimmen. Putin hingegen hat noch kein einziges Zugeständnis gemacht. Er hält an der Forderung fest, dass die Ukraine den gesamten Donbass abtreten soll. Die USA hatten ihre Vermittlungsversuche Anfang des Jahres eingestellt, weil sich keine Annäherung abzeichnete. Zudem war US-Präsident Donald Trump durch seinen Irankrieg abgelenkt. Dass die Amerikaner nun die Ukraine wiederentdecken, scheint vor allem einem innenpolitischen Kalkül geschuldet zu sein. In Russland stehen am 20. September Duma-Wahlen an, in den USA im November Kongresswahlen. Da macht sich eine Friedensinitiative gut, so aussichtslos sie auch sein mag.

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7. September
Tagesschau

US-Sondergesandte in Kiew: "Beide Seiten müssen Kompromisse eingehen"

US-Sondergesandte in Kiew "Beide Seiten müssen Kompromisse eingehen" Bei ihrem Besuch in Kiew erklärten Kushner und Witkoff, die "Zutaten" für einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine seien alle vorhanden. Der ukrainische Präsident Selenskyj scheint da weniger Hoffnung zu haben. "Peace Express" - Friedensexpress - stand auf der Anzeigentafel auf dem Bahnsteig in Kiew, auf dem Steve Witkoff und Jared Kushner Sonntagmittag ankamen. Es war der erste Besuch der US-Unterhändler und Vertrauten von Präsident Donald Trump in der Ukraine. In Moskau waren sie dagegen schon mehrfach - und nun waren sie auch von dort aus nach Kiew angereist. Auf der Pressekonferenz am frühen Abend bedankte sich der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei seinen Gästen beinahe mit Galgenhumor: "Sie haben besser gearbeitet als das 'Patriot'-System. Unsere Einwohner wertschätzen das sicherlich. Kommen Sie gerne öfter, sodass die Menschen hier ein bisschen häufiger durchschnaufen können." Zuletzt hatte Russland Kiew mehr als eine Woche lang durchgehend und mehrmals am Tag aus der Luft angegriffen. Parallel mangelt es der Ukraine an Flugabwehr, vor allem an Munition für das "Patriot"-System aus US-Produktion. Während des Aufenthalts von Witkoff und Kushner gab es in Kiew keine Angriffe. "Neue Ideen nach Kiew mitgebracht" Selenskyj hatte die beiden US-Vertreter zunächst in der historischen Sophienkathedrale empfangen. Anschließend wurden in mehreren Runden Gespräche über ein mögliches Ende der russischen Großinvasion geführt - zu denen auch die nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, des Vereinigten Königreichs und Deutschlands hinzustießen. Es ist ein Versuch, neue Bewegung in den stockenden Gesprächsprozess zu bekommen. Nach den Worten Witkoffs gibt es dabei frische Impulse - ohne dass er ins Detail ging: "Ich denke, wir haben in Moskau große Fortschritte erzielt. Wir haben eine Reihe neuer Ideen besprochen und sie hier nach Kiew mitgebracht. Beide Seiten werden Kompromisse eingehen müssen. Wir haben aber alle Zutaten zur Verfügung, um ein Ergebnis zu erreichen." Dieses Ergebnis soll laut Jared Kushner am Ende ein stabiler Frieden sein. Sowohl Russland als auch die Ukraine sollten sich wirtschaftlich entwickeln können, so Kushner. Selenskyj hofft auf Hilfe bei Abwehr und Energie Einem möglichen Waffenstillstand stehen zunächst unter anderem russische Territorialforderungen im Weg, die für die Ukraine nicht akzeptabel sind. Kushner räumte ein, dass der Krieg schwierig zu beenden sei. Er plädierte dafür, mit kleinen Schritten anzufangen. "Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll, zum Format der Dreiergespräche zurückzukehren, das vor sechs Monaten eingerichtet wurde. Wir haben mit beiden Seiten darüber gesprochen und hoffen auf Fortschritte. Es ist wichtig, über die großen Themen zu sprechen, ebenso wie über Maßnahmen zur Deeskalation", so Kushner. Wie diese konkret aussehen könnten, blieb jedoch offen. Selenskyj ließ durchblicken, dass ein Ende der Kämpfe nicht in Reichweite zu liegen scheint: "Wir werden mit unseren amerikanischen Partnern weiter verhandeln und freuen uns über europäischen Beistand, sollte der Krieg im Winter weitergehen - wonach es derzeit aussieht. In diesem Fall zählen wir vor allem auf Unterstützung in den Bereichen Flugabwehr und Energie." Als Beispiel nannte Selenskyj Flüssiggas aus den USA, das die Ukraine vermehrt beziehen will. Die Gespräche am Sonntag bezeichnete er als sinnvoll. Die nach außen wenig konkreten Ergebnisse sollen zeitnah zwischen der Ukraine, den USA und Europa ausgewertet werden. Nach der Abreise von Steve Witkoff und Jared Kushner aus Kiew dürfte dort jedoch wieder der Kriegsalltag Einzug halten.

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7. September
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: USA hoffen auf direkte Gespräche zwischen Moskau und Kiew

Ukraine-Krieg: USA hoffen auf direkte Gespräche zwischen Moskau und Kiew Kiew/Moskau. Auch nach den Gesprächen der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew ist weiterhin unklar, welche Vorschläge für eine Friedenslösung sie den Kriegsparteien vorgelegt haben. Offen ist auch, ob es zur Wiederaufnahme direkter Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland unter US-Vermittlung kommen wird. Die Rückkehr zum trilateralen Format könnte Fortschritte bringen, sagte Kushner zum Abschluss des ersten Besuchs der US-Gesandten in der ukrainischen Hauptstadt. Zuletzt hatten die USA im Februar bei direkten Unterredungen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch gesessen. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche auf Eis - auch weil die USA durch den Iran-Krieg abgelenkt waren. Sowohl die ukrainische Führung als auch ihre europäischen Verbündeten werfen der Regierung in Washington vor, nicht genügend Druck auf Russland auszuüben. US-Präsident Donald Trump hatte vor der Reise seiner Unterhändler gesagt, Witkoff und sein Schwiegersohn Kushner würden einen neuen Vorschlag mitbringen, um den Krieg zu beenden. Zwar traten Selenskyj und die beiden US-Gesandten in Kiew vor die Presse, doch konkrete Details aus ihren Gesprächen wurden nicht bekannt. Kushner gab zu: „Es ist wirklich ein schwieriges Problem.“ Er betonte aber immer wieder, wie viel Trump - der sich einst damit gebrüstet hatte, den Krieg binnen 24 Stunden beenden zu können - daran liege, eine Lösung zu finden. Treffen mit Europäern „in Kürze“? An den Verhandlungen in Kiew hatten zeitweise auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien teilgenommen. „Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden“, sagte Selenskyj im Anschluss. Einen konkreten Termin nannte er nicht. Selenskyj bekräftigte die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der Aufteilung umkämpfter Gebiete, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Selenskyj sieht wenig Zählbares Beim Empfang Kushners und Witkoffs in Moskau hatte Präsident Wladimir Putin erklärt, Trumps Unterhändler hätten inzwischen das Vertrauen der russischen Seite. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte er. Selenskyj bezeichnete die Gespräche mit Witkoff und Kushner als „äußerst inhaltsvoll“. Allerdings machte er deutlich, dass unter dem Strich wenig Zählbares herausgekommen sei. „Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, und danach sieht es aktuell aus, brauchen wir ein "Winterpaket"“, wurde er von den ukrainischen Medien zitiert. In Kiew wird angesichts fehlender Munition für die eigenen Flugabwehrsysteme befürchtet, dass ungehinderte ballistische Raketenangriffe der Russen die kritische Infrastruktur des Landes schwer schädigen könnten. Moskau zielt immer wieder auf die Energieversorgung der Ukraine. Damit könnte die kalte Jahreszeit - mit drohenden Strom - und Heizungsausfällen - für die nach gut viereinhalb Jahren Krieg ohnehin zermürbte Zivilbevölkerung noch härter werden. Verwandte Themen Die Ukraine brauche für die nächsten Monate einen „Plan A“ und einen „Plan B“, erklärte Selenskyj. Sollten verstärkte diplomatische Bemühungen und nichtmilitärische Druckmittel gegen Russland keinen Erfolg bringen, brauche es möglichst schnell eigene Schutzvorkehrungen gegen Raketen- und Drohnenangriffe. Über seine Gäste aus Washington hatte Selenskyj zuvor im Scherz gesagt, die Anwesenheit Witkoffs und Kushners habe „besser funktioniert als die Patriot-Flugabwehrsysteme“ aus amerikanischer Produktion. Die beiden sollten öfter nach Kiew kommen, damit die Bewohner der Stadt ohne die ständigen russischen Angriffe ein wenig Luft holen könnten. Ruhe in Moskau und Kiew, Kämpfe an der Front Kremlchef Putin hatte für die Dauer des Besuchs der US-Unterhändler eine dreitägige Pause bei den Angriffen auf Kiew verkündet. Die Ukraine verzichtete dafür darauf, die russische Hauptstadt Moskau zu attackieren. Abseits der beiden Millionenmetropolen dauerte das Kampfgeschehen an der Front an. Der Generalstab in Kiew berichtete am Abend von über 200 russischen Angriffen entlang diverser Frontabschnitte, die abgewehrt worden seien. In Dnipro kam bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum ein Arbeiter ums Leben, drei weitere Personen wurden verletzt, wie der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha auf Telegram mitteilte. Von der russisch besetzten Halbinsel Krim wurden mehrere ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Dabei wurden nach Angaben der Behörden drei Menschen verletzt. In der grenznahen russischen Stadt Belgorod wurden nach russischen Angaben zwei Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

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6. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Kushner und Witkoff: „Effektivere“ Vorschläge für Kriegsende

Liveblog Ukrainekrieg : Kushner und Witkoff: „Effektivere“ Vorschläge für Kriegsende Lesezeit: Jared Kushner, Steve Witkoff und Wolodymyr Selenskyj kommen nach ihrem Treffen zu einer gemeinsamen Pressekonferenz an.dpa Selenskyj: Gespräche über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien geführt +++ Unterredungen mit Witkoff und Kushner „sehr substanziell“ +++ Lawrow nach Leipzig-Anschlag: Im Großen und Ganzen Beginn eines echten Krieges +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Klaus Bardenhagen Kushner und Witkoff aus Kiew abgereist Nach ihren Gesprächen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj haben die beiden US-Gesandten die ukrainische Hauptstadt verlassen. „Wir haben den Sonderzug von Steve Witkoff und Jared Kushner verabschiedet“, erklärte die ukrainische Eisenbahngesellschaft in der Nacht auf Telegram. Nach Angaben aus ukrainischen Präsidentschaftskreisen legten die beiden Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump neue, „effektivere“ Vorschläge für eine Beendigung des russischen Angriffskrieges vor. Bei einer Pressekonferenz hatte Witkoff zuvor Zugeständnisse von beiden Kriegsparteien gefordert. „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“, sagte der US-Sondergesandte und fügte hinzu: „Wir denken, über die notwendigen Elemente“ für einen Kompromiss zu verfügen. Zuvor hatte er von einer „sehr bedeutsamen, substanziellen und wichtigen Diskussion“ gesprochen, die solange fortgesetzt werde „wie es nötig ist“. Kushner fügte hinzu: „Hoffentlich hat diese Reise neue Wege aufgezeigt, wie wir vorankommen können. Ich denke, wir haben viel aus dieser Reise gelernt.“ An einigen der Gesprächsrunden in Kiew nahmen auch Vertreter aus Berlin, Paris und London teil. Deutschland wurde durch den Sicherheitsberater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter, vertreten.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Gespräche über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien geführt Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die Gespräche mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner als „sehr substanziell“. Dabei sei es unter anderem um Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien für die Ukraine, einen Aufbauplan, die Lieferung von Flugabwehrraketen sowie ein Winterhilfspaket gegangen, sagt Selenskyj vor Journalisten. Über die Aussichten auf einen baldigen Frieden äußerte er sich wenig optimistisch: „Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, und danach sieht es aktuell aus, brauchen wir ein Winterpaket“, sagte Selenskyj nach Angaben ukrainischer Medien. Darüber habe er länger mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner sowie den Vertretern Europas gesprochen. „Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden“, sagte Selenskyj nach den Verhandlungen in Kiew, an denen sich auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien beteiligt hatten. Einen konkreten Termin nannte Selenskyj nicht. Er hoffe, dass die US-Delegation bald nach Kiew zurückkehre. Zudem müsse alles getan werden, damit trilaterale Treffen mit den USA und Russland zustande kämen. Man müsse abwarten, was die Regierung in Moskau dazu sage. Amerikaner und Europäer hätten festgestellt, dass die Ukraine stärker geworden sei. Selenskyj bekräftigte zu guter Letzt die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der territorialen Aufteilung, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Putin hat bisher ein direktes Treffen mit Selenskyj an einem neutralen Ort kategorisch abgelehnt. Stattdessen forderte er Selenskyj auf, zu Gesprächen nach Moskau zu kommen. Dies wiederum lehnte der ukrainische Staatschef ab. Trumps Schwiegersohn Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung aus. „Hoffentlich sehen wir da sehr bald Fortschritte“, wurde er von CNN mit Blick auf die jüngsten Gespräche in Kiew und Moskau zitiert. Witkoff forderte: „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“. „Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden“, sagte Selenskyj nach den Verhandlungen in Kiew, an denen sich auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien beteiligt hatten. Einen konkreten Termin nannte Selenskyj nicht. Er hoffe, dass die US-Delegation bald nach Kiew zurückkehre. Zudem müsse alles getan werden, damit trilaterale Treffen mit den USA und Russland zustande kämen. Man müsse abwarten, was die Regierung in Moskau dazu sage. Amerikaner und Europäer hätten festgestellt, dass die Ukraine stärker geworden sei. Selenskyj bekräftigte zu guter Letzt die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der territorialen Aufteilung, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Putin hat bisher ein direktes Treffen mit Selenskyj an einem neutralen Ort kategorisch abgelehnt. Stattdessen forderte er Selenskyj auf, zu Gesprächen nach Moskau zu kommen. Dies wiederum lehnte der ukrainische Staatschef ab. Trumps Schwiegersohn Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung aus. „Hoffentlich sehen wir da sehr bald Fortschritte“, wurde er von CNN mit Blick auf die jüngsten Gespräche in Kiew und Moskau zitiert. Witkoff forderte: „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Frachter im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff habe Militärausrüstung an Bord gehabt, die von westlichen Staaten für die ukrainische Armee bestimmt gewesen sei, melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Witkoff nennt erste Gesprächsrunde „ermutigend" Die erste Gesprächsrunde zwischen den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und der Ukraine ist beendet. „Wir haben eine sehr bedeutsame, substanzielle und wichtige Diskussion geführt, und wir sind sehr ermutigt und freuen uns darauf, dies so lange fortzusetzen, wie es nötig ist“, sagte Witkoff am Sonntag nach den Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dessen Team in Kiew. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sagte in der ukrainischen Hauptstadt, er hoffe, dass die Gespräche „neue Wege“ zum Voranbringen eines Friedens eröffnen würden. Trump strebt nach den Worten Kushners einen dauerhaften Frieden für die Ukraine an. Alle künftigen Vereinbarungen sollten die Möglichkeiten eines weiteren Kriegs ausschließen. Sie sollten der Ukraine die Gelegenheit geben, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner nach Angaben der ukrainischen Agentur Unian am Rande der Unterredungen in Kiew. Witkoff und Kushner waren am Sonntag zum ersten Mal seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit nach Kiew gereist. Zuvor hatten sie in der russischen Hauptstadt Moskau Kreml-Chef Wladimir Putin getroffen. Dort waren die beiden Geschäftsleute bereits mehrfach zu Gesprächen über ein Ende des 2022 von Russland begonnenen Krieges. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sagte in der ukrainischen Hauptstadt, er hoffe, dass die Gespräche „neue Wege“ zum Voranbringen eines Friedens eröffnen würden. Trump strebt nach den Worten Kushners einen dauerhaften Frieden für die Ukraine an. Alle künftigen Vereinbarungen sollten die Möglichkeiten eines weiteren Kriegs ausschließen. Sie sollten der Ukraine die Gelegenheit geben, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner nach Angaben der ukrainischen Agentur Unian am Rande der Unterredungen in Kiew. Witkoff und Kushner waren am Sonntag zum ersten Mal seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit nach Kiew gereist. Zuvor hatten sie in der russischen Hauptstadt Moskau Kreml-Chef Wladimir Putin getroffen. Dort waren die beiden Geschäftsleute bereits mehrfach zu Gesprächen über ein Ende des 2022 von Russland begonnenen Krieges. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Europäische Sicherheitsberater auch in Gesprächen mit Kushner und Witkoff An den Gesprächen der US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in Kiew zur Beendigung des Ukraine-Kriegs werden nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj teilweise auch europäische Sicherheitsberater teilnehmen. „Wir erwarten eine Gesprächsrunde (mit den US-Gesandten) und dann wird eine weitere mit den europäischen nationalen Sicherheitsberatern folgen“, sagte Selenskyj am Sonntag in Kiew. Er sprach von „mehreren wichtigen Gesprächsrunden“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj, Witkoff und Kushner haben Gespräche begonnen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Kiew sein Gespräch mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Das teilte Selenskyj auf dem Portal X mit. Ein kurzes Video zeigte, wie er die US-Unterhändler auf dem Platz vor der mittelalterlichen Sophienkathedrale begrüßt. Für den Sondergesandten Witkoff und Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ist es auf ihrer Vermittlungsmission der erste Besuch in Kiew. Am Vortag hatten sie in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen, um Möglichkeiten für ein Ende des seit viereinhalb Jahren dauernden Krieges auszuloten. Witkoff hat Russland seit der Rückkehr von Trump ins Weiße Haus 2025 bereits mehrfach besucht.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lawrow nach Leipzig-Anschlag: Im Großen und Ganzen Beginn eines echten Krieges Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Ton gegenüber Deutschland weiter verschärft. Die gegen Moskau erhobenen Anschuldigungen, Russland sei für den Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig verantwortlich, seien „im Großen und Ganzen der Beginn eines echten Krieges“, sagte Lawrow am Sonntag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. „All diese Aussagen von Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen – sie werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg.“ Die deutsche Regierung hatte am 1. September nach Untersuchungen Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle am 4. August verantwortlich gemacht. Damals war unter anderem eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne neben einem ukrainischen Frachtflugzeug gefunden worden. Die Bundesregierung ordnete danach unter anderem die Schließung des letzten verbliebenen russischen Generalkonsulats in Deutschland und eines russischen Kulturzentrums in Berlin an. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte am Samstag mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen. Die russische Regierung wies die deutschen Anschuldigungen dagegen als haltlos zurück und beschuldigte Berlin, Beweise gefälscht zu haben. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte am Samstag mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen. Die russische Regierung wies die deutschen Anschuldigungen dagegen als haltlos zurück und beschuldigte Berlin, Beweise gefälscht zu haben. Man habe nun mit „einer sehr klaren Warnung an Russland“ die richtigen Konsequenzen gezogen, hatte Merz bei einer Veranstaltung in Hannover-Langenhagen gesagt. „Jeder, der uns angreift, muss wissen: Wir sind fest entschlossen, unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie, unsere offene Gesellschaft, auch die Integrität unseres Territoriums zu verteidigen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Auch Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Kiew Nach Angaben aus Kiew befinden sich auch die nationalen Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands (E3-Format) in der ukrainischen Hauptstadt. Anlass seien die Gespräche zwischen der ukrainischen Führung und den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, hieß es. An welchen Gesprächen etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater des Kanzlers, Günter Sautter, teilnimmt, wurde nicht genannt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Die beiden wollen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beraten. Am Samstag hatten sie in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. Ziel der Beratungen ist die Beendigung des Krieges.  Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Die US-Sondergesandten Witkoff (m.) und Kushner (r.) am Sonntag mit dem ukrainischen Präsideten Selenskyj in Kiew. Reuters Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren für ihre Vermittlungsbemühungen aber noch nie in Kiew. Damit hatten sie bei Selenskyj für Unmut gesorgt. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kiew zu kommen. Die jüngsten Aufnahmen aus Moskau vom Samstag dürften in Kiew nicht gut angekommen sein. Putin erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Witkoff sagte, die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Die „New York Times“ hatte im Vorfeld unter Berufung auf mit den diplomatischen Bemühungen vertraute Beamte berichtet, dass sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang zogen. Die USA hätten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die russischen Streitkräfte müssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. Putin ordnete eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt an. Auch Selenskyj sagte zu, dass auf Angriffe auf Moskau bis einschließlich Montag verzichtet werde.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Wechselseitige Luftangriffe trotz Vermittlungsaktion Während einer US-Vermittlungsmission haben Russland und die Ukraine wie vereinbart die Hauptstädte Kiew und Moskau von Angriffen verschont, an anderen Stellen aber aus der Luft attackiert. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer.  An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann US-Gesandte reisen nach Treffen mit Putin nach Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukrainekriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin empfängt Witkoff und Kushner für knapp drei Stunden In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.  Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise auf der Plattform X aber als „wichtigen Friedensbesuch“. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbrächten.  „Liebe Kollegen, ich begrüße Sie herzlich in Moskau. Die Situation ist natürlich nicht einfach“, hatte Putin den US-Gesandten in einem vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Video zu Beginn der Gespräche gesagt. Die Begrüßung fand in einer großen Halle im Kreml statt. Vor Beginn der Gespräche wolle er „jeden bitten, ihre besten Wünsche und Worte der Dankbarkeit an US-Präsident Herrn Trump zu übermitteln“, sagte Putin.  Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der Gesandten in Kiew garantieren - nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten“, sagte Putin zu Witkoff und Kushner.  Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj kündigt Unterbrechung von Angriffen auf Moskau an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, die Ukraine werde Moskau in den kommenden Tagen nicht aus der Luft angreifen, sofern Russland die ukrainische Hauptstadt in dieser Zeit ebenfalls nicht angreift.  Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin ordnet dreitägige Pause für Angriffe auf Kiew an Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew für drei Tage einzustellen. Putin habe den „Befehl erteilt, Kiew ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kiew erwarteten US-Delegation zusammen. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Ein auf dem X-Konto des russischen Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew (Mitte) veröffentlichtes Foto zeigt Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts) am Samstag am Flughafen Vnukovo in Moskau. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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6. September
Tagesschau

US-Sondergesandte in Kiew: Noch kein Durchbruch bei Friedensgesprächen

US-Sondergesandte in Moskau und Kiew Vorsichtiger Optimismus, aber kein Durchbruch Nach ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten sind die US-Vermittler Witkoff und Kushner weiter nach Kiew gereist. Dort zeigten sie sich verhalten optimistisch. Präsident Selenskyj hofft auf die Wiederaufnahme trilateraler Verhandlungen. Der US-Gesandte Steve Witkoff hat sich vorsichtig optimistisch über die Friedensbemühungen zwischen der Ukraine und Russland geäußert. Nach einem ersten, etwa dreistündigen Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew sagte Witkoff, die Gespräche mit der ukrainischen Seite seien "substanziell" gewesen. "Wir haben eine äußerst bedeutsame und wichtige Diskussion geführt und sind sehr ermutigt und freuen uns darauf, dies so lange fortzusetzen, wie es nötig ist", so Witkoff. Witkoff forderte Moskau und Kiew zu Kompromissen auf, um einen Ausweg aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu finden. "Beide Parteien müssen die Meinungsverschiedenheiten abbauen", so Witkoff weiter. "Wir denken, über die notwendigen Elemente zu verfügen, um das zu erreichen." Der zweite Sondergesandte, Jared Kushner, Schwiegersohn von Donald Trump, sagte, der US-Präsident strebe einen dauerhaften Frieden für die Ukraine an. Alle künftigen Vereinbarungen sollten die Möglichkeit eines weiteren Kriegs ausschließen. Außerdem sollten sie der Ukraine die Gelegenheit geben, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner. Selenskyj erklärte, man habe über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien für die Ukraine sowie über die Lieferung von Flugabwehrraketen und ein Winterhilfspaket gesprochen. Zudem hoffe er, dass die trilateralen Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA bald wieder aufgenommen würden. Inhaltliche Details zu den Gesprächen wurden bislang nicht bekannt gegeben. Sondergesandte waren gestern in Moskau Witkoff und Kushner sind zum ersten Mal als Vermittler in Kiew. Zuvor hatten sie in Moskau unter anderem Kremlchef Wladimir Putin getroffen. Viel ist über diese Gespräche nicht bekannt. Es sollte um Wege zu einem Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Die Verhandlungen verliefen zuletzt eher stockend. Aus dem Weißen Haus heißt es bislang nur, das Treffen in Moskau sei "gehaltvoll" gewesen. Witkoff und Kushner hätten mit Putin "konkrete Pläne" für die nächsten Schritte erörtert. Wie diese Pläne aussehen, werde in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Putin zuversichtlich, seine militärischen Ziele zu erreichen Moskau äußerte sich etwas ausführlicher. Die Gespräche seien "äußerst ehrlich" und "konstruktiv" gewesen, sagte Kremlberater Juri Uschakow. Witkoff und Kushner hätten "mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung" vorgelegt. Putin habe ihnen mitgeteilt, man sei zuversichtlich, die militärischen Ziele - die Eroberung des restlichen Ostens der Ukraine - erreichen zu können. Russland mache "tatsächliche Fortschritte" auf dem Schlachtfeld. Laut Uschakow wurden bei den Gesprächen auch Wirtschaftsfragen und "potenzielle große russisch-amerikanische Projekte, die für beide Seiten vorteilhaft sind", erörtert. Russland hat in diesem Jahr nur geringe Geländegewinne in der Ukraine erzielt, dies aber unter hohen Verlusten. In den vergangenen Wochen intensivierte die Armee ihre Luftangriffe, die die ukrainische Seite nur schlecht abwehren kann, weil die dazu nötigen Waffen fehlen. Die Ukraine hat ihrerseits Drohnenangriffe auf wirtschaftliche Ziele in Russland ausgeweitet. Zuletzt hatte Putin Fehler beim Schutz von Ölraffinerien eingeräumt.

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6. September
Handelsblatt

Diplomatie: Trumps Gesandte in Moskau und Kiew - kein erkennbarer Erfolg

Diplomatie: Trumps Gesandte in Moskau und Kiew - kein erkennbarer Erfolg Kiew. Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs haben sich nach Gesprächen der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew keine unmittelbaren Fortschritte gezeigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach zwar von „äußerst inhaltsvollen“ Gesprächen, machte aber deutlich, dass unter dem Strich wenig stand. Nach Abschluss der Unterredungen zeigte er sich wenig optimistisch: „Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, und danach sieht es aktuell aus, brauchen wir ein "Winterpaket"“, wurde er von den ukrainischen Medien zitiert. Trumps Gesandte Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren für ihre Vermittlungsbemühungen aber noch nie zuvor in Kiew - für die Ukraine ein Beweis mehr für den drastischen Kurswechsel der USA unter Trump im Umgang mit dem russischen Angriffskrieg, der seit mehr als viereinhalb Jahren andauert. Bevor Witkoff und Kushner am Sonntag dann erstmals in der ukrainischen Hauptstadt eintrafen, saßen sie am Samstagabend fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin zusammen. Trumps Schwiegersohn Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung aus. „Hoffentlich sehen wir da sehr bald Fortschritte“, wurde er von CNN mit Blick auf die jüngsten Gespräche in Kiew und Moskau zitiert. „Besser als Flugabwehrsysteme“ Im Scherz meinte Selenskyj, die Anwesenheit Witkoffs und Kushners habe „besser funktioniert als die Patriot-Flugabwehrsysteme“. Die beiden Emissäre von US-Präsident Donald Trump sollten öfter nach Kiew kommen, um den Bewohnern eine Chance zu geben, ohne die ständigen russischen Angriffe ein wenig Luft zu holen. Kremlchef Putin hatte für die Dauer des Besuchs der US-Unterhändler eine dreitägige Pause in den Angriffen auf Kiew verkündet, die Ukraine verzichtete dafür in dieser Zeit auf Angriffe gegen Moskau. Die Ukraine beklagt einen Mangel an Patriot-Raketen, dem einzigen Abwehrmittel gegen russische Raketen. Selenskyjs Verbündete mit am Tisch An den Verhandlungen in Kiew nahmen auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien teil. „Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden“, sagte Selenskyj im Anschluss. Einen konkreten Termin nannte er nicht. Selenskyj bekräftigte zu guter Letzt die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der territorialen Aufteilung, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Putin hat bisher ein direktes Treffen mit Selenskyj an einem neutralen Ort kategorisch abgelehnt. Stattdessen forderte er Selenskyj auf, zu Gesprächen nach Moskau zu kommen. Dies wiederum lehnte der ukrainische Staatschef ab. Putin nennt Zusammenarbeit mit USA „komfortabel“ Witkoff und Kushner hatten bei Selenskyj für Unmut damit gesorgt, dass sie Kiew bei ihren Vermittlungsbemühungen bislang ausgelassen hatten. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kiew zu kommen. Trotz der Visite dürften auch die jüngsten Eindrücke aus Moskau in Kiew nicht gut angekommen sein. Putin erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben, berichtete dessen außenpolitischer Berater Juri Uschakow. „Insbesondere wurden die tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben“, sagte er. Allerdings geben Experten über die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einschätzungen ab. Immer wieder gibt es Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab wahrheitsgemäß über die Lage informiert wird. Verwandte Themen Anreise mit der Bahn aus Polen Nach dem Treffen in Moskau flogen die US-Unterhändler zurück auf EU-Gebiet und landeten in Rzeszow in Ostpolen. Von dort nahmen sie wie andere ausländische Politiker den Zug für den Besuch in Kiew. Vorher hatte es Überlegungen über eine Anreise mit dem Flugzeug gegeben. Allerdings ruht der zivile Flugverkehr über der Ukraine seit Kriegsbeginn 2022. Selenskyj warf Russland vor, vor dem Besuch gezielt die Kiewer Flughäfen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben, um die US-Vermittler abzuschrecken. Zeichen stehen auf Eskalation Bei direkten Gesprächen Moskaus und Kiews in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Februar in Genf saß Washington als Vermittler mit am Tisch. Zuletzt lagen die Verhandlungen auf Eis – auch weil die USA durch ihren eigenen Krieg im Iran abgelenkt waren. Vor Witkoffs und Kushners Reise hatte Trump gesagt: „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können.“ Er zeigte sich erneut optimistisch, dass dies gelingen könne. Bisher haben die Bemühungen der USA aber noch keinen Durchbruch gebracht - und im Krieg stehen die Zeichen derzeit eher auf Eskalation. An der Front gibt es kaum Bewegung, gleichzeitig haben beide Seiten ihren Luft- und Seekrieg intensiviert.

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6. September
Der Spiegel

Ukraine-Krieg: US-Gesandte fordern Russland und Ukraine zu »Kompromissen« auf

Verhandlungen in Moskau und Kyjiw Witkoff fordert »Kompromisse« für Kriegsende. Selenskyj mit wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Der US-Gesandte Steve Witkoff hat Moskau und Kyjiw offenbar zu »Kompromissen« aufgefordert, um einen Ausweg aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu finden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. »Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen«, sagte Witkoff demnach am Sonntag bei einer Pressekonferenz nach Gesprächen in Kyjiw. »Wir denken, über die notwendigen Elemente zu verfügen, um das zu erreichen«, fügte er hinzu. Die USA strebten eine diplomatische und keine militärische Lösung des Konflikts an, erklärte Witkoff. Sein Kollege und Schwiegersohn von US-Präsident Trump, Jared Kushner, sagte, er hoffe auf eine Rückkehr zu einem trilateralen Format mit der Ukraine, Russland und den USA. Die Regierung in Washington arbeite an einem »Friedenspaket«. Laut Kushner sollen alle künftigen Vereinbarungen die Möglichkeiten eines weiteren Kriegs ausschließen. Außerdem solle der Ukraine die Gelegenheit gegeben werden, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner nach Angaben der ukrainischen Agentur Unian am Rande der Unterredungen in Kyjiw. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich deutlich weniger optimistisch: »Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, und danach sieht es aktuell aus, brauchen wir ein Winterpaket«, sagte Selenskyj nach Angaben ukrainischer Medien. Bald werde es ein Treffen zwischen der Ukraine, Europa und den USA geben. Im Scherz fügte er hinzu, die Anwesenheit Witkoffs und Kushners habe »besser funktioniert als die Patriot-Flugabwehrsysteme«. Gespräche mit Putin Kushner war mit Witkoff am Sonntag zu Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammengekommen. Tags zuvor hatten die beiden US-Vertreter in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin über Möglichkeiten zur Beendigung des über viereinhalb Jahre dauernden russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland gesprochen. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnet die Reise der Ukrainegesandten nach Moskau als »wichtigen Friedensbesuch«. Auch Witkoff hatte sich im Anschluss positiv geäußert. Er habe »ein gutes Gefühl« nach den Gesprächen in Moskau, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

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6. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Selenskyj: Gespräche über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien geführt

Liveblog Ukrainekrieg : Selenskyj: Gespräche über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien geführt Lesezeit: Jared Kushner, Steve Witkoff und Wolodymyr Selenskyj kommen nach ihrem Treffen zu einer gemeinsamen Pressekonferenz an.dpa Unterredungen mit Witkoff und Kushner „sehr substanziell“ +++ Witkoff nennt erste Gesprächsrunde „ermutigend“ +++ Lawrow nach Leipzig-Anschlag: Im Großen und Ganzen Beginn eines echten Krieges +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Selenskyj: Gespräche über Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien geführt Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die Gespräche mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner als „sehr substanziell“. Dabei sei es unter anderem um Sicherheits- und Wirtschaftsgarantien für die Ukraine, einen Aufbauplan, die Lieferung von Flugabwehrraketen sowie ein Winterhilfspaket gegangen, sagt Selenskyj vor Journalisten. Über die Aussichten auf einen baldigen Frieden äußerte er sich wenig optimistisch: „Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, und danach sieht es aktuell aus, brauchen wir ein Winterpaket“, sagte Selenskyj nach Angaben ukrainischer Medien. Darüber habe er länger mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner sowie den Vertretern Europas gesprochen. „Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden“, sagte Selenskyj nach den Verhandlungen in Kiew, an denen sich auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien beteiligt hatten. Einen konkreten Termin nannte Selenskyj nicht. Er hoffe, dass die US-Delegation bald nach Kiew zurückkehre. Zudem müsse alles getan werden, damit trilaterale Treffen mit den USA und Russland zustande kämen. Man müsse abwarten, was die Regierung in Moskau dazu sage. Amerikaner und Europäer hätten festgestellt, dass die Ukraine stärker geworden sei. Selenskyj bekräftigte zu guter Letzt die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der territorialen Aufteilung, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Putin hat bisher ein direktes Treffen mit Selenskyj an einem neutralen Ort kategorisch abgelehnt. Stattdessen forderte er Selenskyj auf, zu Gesprächen nach Moskau zu kommen. Dies wiederum lehnte der ukrainische Staatschef ab. Trumps Schwiegersohn Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung aus. „Hoffentlich sehen wir da sehr bald Fortschritte“, wurde er von CNN mit Blick auf die jüngsten Gespräche in Kiew und Moskau zitiert. Witkoff forderte: „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“. „Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden“, sagte Selenskyj nach den Verhandlungen in Kiew, an denen sich auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien beteiligt hatten. Einen konkreten Termin nannte Selenskyj nicht. Er hoffe, dass die US-Delegation bald nach Kiew zurückkehre. Zudem müsse alles getan werden, damit trilaterale Treffen mit den USA und Russland zustande kämen. Man müsse abwarten, was die Regierung in Moskau dazu sage. Amerikaner und Europäer hätten festgestellt, dass die Ukraine stärker geworden sei. Selenskyj bekräftigte zu guter Letzt die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der territorialen Aufteilung, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Putin hat bisher ein direktes Treffen mit Selenskyj an einem neutralen Ort kategorisch abgelehnt. Stattdessen forderte er Selenskyj auf, zu Gesprächen nach Moskau zu kommen. Dies wiederum lehnte der ukrainische Staatschef ab. Trumps Schwiegersohn Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung aus. „Hoffentlich sehen wir da sehr bald Fortschritte“, wurde er von CNN mit Blick auf die jüngsten Gespräche in Kiew und Moskau zitiert. Witkoff forderte: „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Frachter im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff habe Militärausrüstung an Bord gehabt, die von westlichen Staaten für die ukrainische Armee bestimmt gewesen sei, melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Witkoff nennt erste Gesprächsrunde „ermutigend" Die erste Gesprächsrunde zwischen den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und der Ukraine ist beendet. „Wir haben eine sehr bedeutsame, substanzielle und wichtige Diskussion geführt, und wir sind sehr ermutigt und freuen uns darauf, dies so lange fortzusetzen, wie es nötig ist“, sagte Witkoff am Sonntag nach den Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dessen Team in Kiew. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sagte in der ukrainischen Hauptstadt, er hoffe, dass die Gespräche „neue Wege“ zum Voranbringen eines Friedens eröffnen würden. Trump strebt nach den Worten Kushners einen dauerhaften Frieden für die Ukraine an. Alle künftigen Vereinbarungen sollten die Möglichkeiten eines weiteren Kriegs ausschließen. Sie sollten der Ukraine die Gelegenheit geben, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner nach Angaben der ukrainischen Agentur Unian am Rande der Unterredungen in Kiew. Witkoff und Kushner waren am Sonntag zum ersten Mal seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit nach Kiew gereist. Zuvor hatten sie in der russischen Hauptstadt Moskau Kreml-Chef Wladimir Putin getroffen. Dort waren die beiden Geschäftsleute bereits mehrfach zu Gesprächen über ein Ende des 2022 von Russland begonnenen Krieges. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sagte in der ukrainischen Hauptstadt, er hoffe, dass die Gespräche „neue Wege“ zum Voranbringen eines Friedens eröffnen würden. Trump strebt nach den Worten Kushners einen dauerhaften Frieden für die Ukraine an. Alle künftigen Vereinbarungen sollten die Möglichkeiten eines weiteren Kriegs ausschließen. Sie sollten der Ukraine die Gelegenheit geben, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner nach Angaben der ukrainischen Agentur Unian am Rande der Unterredungen in Kiew. Witkoff und Kushner waren am Sonntag zum ersten Mal seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit nach Kiew gereist. Zuvor hatten sie in der russischen Hauptstadt Moskau Kreml-Chef Wladimir Putin getroffen. Dort waren die beiden Geschäftsleute bereits mehrfach zu Gesprächen über ein Ende des 2022 von Russland begonnenen Krieges. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Europäische Sicherheitsberater auch in Gesprächen mit Kushner und Witkoff An den Gesprächen der US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in Kiew zur Beendigung des Ukraine-Kriegs werden nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj teilweise auch europäische Sicherheitsberater teilnehmen. „Wir erwarten eine Gesprächsrunde (mit den US-Gesandten) und dann wird eine weitere mit den europäischen nationalen Sicherheitsberatern folgen“, sagte Selenskyj am Sonntag in Kiew. Er sprach von „mehreren wichtigen Gesprächsrunden“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj, Witkoff und Kushner haben Gespräche begonnen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Kiew sein Gespräch mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Das teilte Selenskyj auf dem Portal X mit. Ein kurzes Video zeigte, wie er die US-Unterhändler auf dem Platz vor der mittelalterlichen Sophienkathedrale begrüßt. Für den Sondergesandten Witkoff und Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ist es auf ihrer Vermittlungsmission der erste Besuch in Kiew. Am Vortag hatten sie in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen, um Möglichkeiten für ein Ende des seit viereinhalb Jahren dauernden Krieges auszuloten. Witkoff hat Russland seit der Rückkehr von Trump ins Weiße Haus 2025 bereits mehrfach besucht.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lawrow nach Leipzig-Anschlag: Im Großen und Ganzen Beginn eines echten Krieges Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Ton gegenüber Deutschland weiter verschärft. Die gegen Moskau erhobenen Anschuldigungen, Russland sei für den Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig verantwortlich, seien „im Großen und Ganzen der Beginn eines echten Krieges“, sagte Lawrow am Sonntag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. „All diese Aussagen von Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen – sie werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg.“ Die deutsche Regierung hatte am 1. September nach Untersuchungen Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle am 4. August verantwortlich gemacht. Damals war unter anderem eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne neben einem ukrainischen Frachtflugzeug gefunden worden. Die Bundesregierung ordnete danach unter anderem die Schließung des letzten verbliebenen russischen Generalkonsulats in Deutschland und eines russischen Kulturzentrums in Berlin an. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte am Samstag mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen. Die russische Regierung wies die deutschen Anschuldigungen dagegen als haltlos zurück und beschuldigte Berlin, Beweise gefälscht zu haben. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte am Samstag mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen. Die russische Regierung wies die deutschen Anschuldigungen dagegen als haltlos zurück und beschuldigte Berlin, Beweise gefälscht zu haben. Man habe nun mit „einer sehr klaren Warnung an Russland“ die richtigen Konsequenzen gezogen, hatte Merz bei einer Veranstaltung in Hannover-Langenhagen gesagt. „Jeder, der uns angreift, muss wissen: Wir sind fest entschlossen, unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie, unsere offene Gesellschaft, auch die Integrität unseres Territoriums zu verteidigen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Auch Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Kiew Nach Angaben aus Kiew befinden sich auch die nationalen Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands (E3-Format) in der ukrainischen Hauptstadt. Anlass seien die Gespräche zwischen der ukrainischen Führung und den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, hieß es. An welchen Gesprächen etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater des Kanzlers, Günter Sautter, teilnimmt, wurde nicht genannt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Die beiden wollen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beraten. Am Samstag hatten sie in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. Ziel der Beratungen ist die Beendigung des Krieges.  Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Die US-Sondergesandten Witkoff (m.) und Kushner (r.) am Sonntag mit dem ukrainischen Präsideten Selenskyj in Kiew. Reuters Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren für ihre Vermittlungsbemühungen aber noch nie in Kiew. Damit hatten sie bei Selenskyj für Unmut gesorgt. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kiew zu kommen. Die jüngsten Aufnahmen aus Moskau vom Samstag dürften in Kiew nicht gut angekommen sein. Putin erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Witkoff sagte, die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Die „New York Times“ hatte im Vorfeld unter Berufung auf mit den diplomatischen Bemühungen vertraute Beamte berichtet, dass sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang zogen. Die USA hätten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die russischen Streitkräfte müssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. Putin ordnete eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt an. Auch Selenskyj sagte zu, dass auf Angriffe auf Moskau bis einschließlich Montag verzichtet werde.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Wechselseitige Luftangriffe trotz Vermittlungsaktion Während einer US-Vermittlungsmission haben Russland und die Ukraine wie vereinbart die Hauptstädte Kiew und Moskau von Angriffen verschont, an anderen Stellen aber aus der Luft attackiert. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer.  An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann US-Gesandte reisen nach Treffen mit Putin nach Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukrainekriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin empfängt Witkoff und Kushner für knapp drei Stunden In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.  Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise auf der Plattform X aber als „wichtigen Friedensbesuch“. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbrächten.  „Liebe Kollegen, ich begrüße Sie herzlich in Moskau. Die Situation ist natürlich nicht einfach“, hatte Putin den US-Gesandten in einem vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Video zu Beginn der Gespräche gesagt. Die Begrüßung fand in einer großen Halle im Kreml statt. Vor Beginn der Gespräche wolle er „jeden bitten, ihre besten Wünsche und Worte der Dankbarkeit an US-Präsident Herrn Trump zu übermitteln“, sagte Putin.  Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der Gesandten in Kiew garantieren - nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten“, sagte Putin zu Witkoff und Kushner.  Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj kündigt Unterbrechung von Angriffen auf Moskau an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, die Ukraine werde Moskau in den kommenden Tagen nicht aus der Luft angreifen, sofern Russland die ukrainische Hauptstadt in dieser Zeit ebenfalls nicht angreift.  Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin ordnet dreitägige Pause für Angriffe auf Kiew an Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew für drei Tage einzustellen. Putin habe den „Befehl erteilt, Kiew ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kiew erwarteten US-Delegation zusammen. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Ein auf dem X-Konto des russischen Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew (Mitte) veröffentlichtes Foto zeigt Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts) am Samstag am Flughafen Vnukovo in Moskau. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj berichtet von russischen Angriffen auf Flughäfen Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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6. September
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter

Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter Ukraine: Selenskyj nennt Gespräche mit US-Unterhändlern sehr substanziell Kushner: Trump strebt dauerhaften Frieden in der Ukraine an Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Frachter im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff habe Militärausrüstung an Bord gehabt, die von westlichen Staaten für die ukrainische Armee bestimmt gewesen sei, melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.Erste Gesprächsrunde in Kiew „ermutigend“ Die erste Gesprächsrunde zwischen den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und der Ukraine ist beendet. Witkoff spricht von einer ermutigenden, substanziellen und wichtigen Diskussion. Kushner fügt an, dass die US-Verhandler sich darauf freuen, weitere Fortschritte zu machen.Selenskyj: Gespräche mit US-Unterhändlern haben begonnen Drohnenvorfall Leipzig: Lawrow nennt Vorwürfe „echten Krieg“ Russlands Außenminister Sergej Lawrow nennt die deutschen Vorwürfe gegen Moskau wegen des versuchten Sprengstoffanschlags am Flughafen in Leipzig den „Beginn eines echten Krieges“. Dem russischen Staatsfernsehen sagte der Minister: „Leipzig, Flughafen (...) Da haben sie eine Drohne gefunden. Haben gesagt, dass es eine russische Drohne ist. Geklärt hat das niemand. Das ist genau genommen der Beginn eines echten Krieges.“Wohl auch die Sicherheitsberater der E3-Staaten in Kiew Ukraine hat Ölraffinerie im russischen Rjasan angegriffen US-Sondergesandte Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Ukraine will Ende des Krieges und braucht Sicherheitsgarantien Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigt vor einem Treffen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dass sein Land eine Ende des von Russland begonnenen Krieges wolle. Die Ukraine brauche aber Sicherheitsgarantien. Für diesen Sonntag ist ein Treffen mit Witkoff und Kushner in Kiew geplant. Die beiden haben am Samstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau beraten. Einzelheiten dieses Gespräches wurden nicht bekannt.Wechselseitige Luftangriffe trotz US-Vermittlungsaktion US-Gesandte nach Treffen mit Putin unterwegs nach Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu der Unterredung mit dem russischen Staatschef. Ukraine-Krieg: Gespräche von Putin und US-Gesandten beendet In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten. Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der Kreml hatte angekündigt, im Anschluss an das Treffen die Öffentlichkeit zu informieren. Medien: Putin beginnt Gespräche mit US-Sondergesandten im Kreml USA: Nato-Staaten dürfen hybride Kriegsführung nicht dulden Russland greift Schiffe im Süden der Ukraine an Putin setzt für drei Tage Angriffe auf Kiew aus Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine 72-stündige Unterbrechung der Angriffe auf Kiew verfügt. „Putin hat angeordnet, dass ab heute Mitternacht drei Tage lang keine Angriffe auf Kiew vorgenommen werden dürfen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Der Schritt stehe im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für Die Reise der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew zu Friedensgesprächen.Konvoi mit Witkoff und Kushner verlässt Flughafen Richtung Moskau Ein Konvoi mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verlässt den Flughafen und fährt Richtung Moskauer Innenstadt. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist in dem Autokorso unterwegs, wie ein Reuters-Augenzeuge berichtet. Zuvor hatte bereits die staatliche russischen Nachrichtenagentur Tass berichtet, der Putin-Vertraute Kirill Dmitrijew habe die beiden US-Unterhändler am Flughafen empfangen.Russischer Angriff legt Stahlwerk in Dnipro lahm In der ostukrainischen Region Dnipro sind bei einem russischen Raketenangriff auf ein Stahlwerk fünf Menschen ums Leben gekommen. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien beschädigt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden, teilt der Stahlproduzent Metinvest weiter mit. „Dies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie“, erklärt das Unternehmen. Das Stahlwerk Kamet produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke.Fünf Tote bei ukrainischem Angriff in russisch kontrollierter Region Luhansk Bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen 24 Stunden sind im russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk fünf Menschen getötet worden. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, sagt Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Unabhängig kontrollieren lassen sich solche Berichte über das Kampfgeschehen aber nicht.Insider: Putins Berater Dmitrijew wird US-Gesandte treffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen.Selenskyj: Russland greift vor Besuch von US-Gesandten Flughäfen an Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt.Medienberichte: US-Gesandte Witkoff und Kushner wohl in Moskau gelandet In Moskau sind einem Medienbericht zufolge die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner vermutlich eingetroffen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Interfax meldet unter Berufung auf Luftfahrtkreise, ein Flugzeug sei gelandet, das die beiden mutmaßlich transportiert habe. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, Witkoff und sein Schwiegersohn Kushner würden ins Ausland reisen, um zu versuchen, ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine zu erzielen.IAEA: Waffenruhe für Reparatur von Stromleitungen an AKW Saporischschja Am russisch besetzten AKW Saporischschja im Südosten der Ukraine ist der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge eine Waffenruhe in Kraft getreten. Sie diene dazu, Stromleitungen zu reparieren und die Stromversorgung des Atomkraftwerkes wiederherzustellen, teilt die IAEA mit, die die Lage vor Ort beobachtet. Das Atomkraftwerk ist mit seinen sechs Reaktoren das größte in Europa und steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle.

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6. September
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Kein Fortschritt bei Kiew-Besuch von Kushner und Witkoff

Ukraine-Krieg: Kein Fortschritt bei Kiew-Besuch von Kushner und Witkoff Berlin. Sie kamen im „Peace Express“. Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner trafen am Sonntag per Zug zu ihrem ersten Besuch in Kiew ein. Vom Bahnhof wurden sie in schwarzen SUVs zur Sophienkathedrale gefahren, wo sie vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit einer Umarmung begrüßt wurden. Nach einer Besichtigung der Weltkulturerbestätte zogen sie sich zu Beratungen zurück. Witkoff sprach hinterher von einer „ermutigenden“ Diskussion, konkrete Fortschritte aber hatten die beiden Entsandten nicht zu verkünden. Auch die nationalen Sicherheitsberater Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens waren in Kiew und wurden im Anschluss gebrieft. Die Europäer sind seit der Reduzierung der US-Hilfen unter Donald Trump die wichtigsten Unterstützer Kiews und wollen fortan in die Verhandlungen eingebunden sein. Zuvor hatten Witkoff und Kushner am Samstag in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin und die Kremlführung getroffen. In Moskau war Witkoff bereits mehrfach gewesen und wurde wie ein alter Bekannter empfangen. Witkoff schmeichelte Putin vor laufenden Kameras: „Wenn wir in den Ruhestand gehen, werden wir all diese unglaublichen Geschichten und Erinnerungen haben, und Ihre wird ganz oben stehen.“ Putin lobte seinerseits die beiden US-Unterhändler: „Sie genießen unser vollstes Vertrauen.“

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6. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Witkoff nennt erste Gesprächsrunde „ermutigend“

Liveblog Ukrainekrieg : Witkoff nennt erste Gesprächsrunde „ermutigend“ Lesezeit: Wolodymyr Selenskyj (links vorne) spricht am 6.9.26 mit Jared Kushner (Mitte rechts) und Steve Witkoff (rechts vorne) in Kiew.Reuters Erste Gespräche von Selenskyj mit Witkoff und Kushner beendet +++ Lawrow nach Leipzig-Anschlag: Im Großen und Ganzen Beginn eines echten Krieges +++ Luftangriffe Russlands und der Ukraine trotz Vermittlungsaktion der USA +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Witkoff nennt erste Gesprächsrunde „ermutigend" Die erste Gesprächsrunde zwischen den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und der Ukraine ist beendet. Witkoff spricht von einer ermutigenden, substanziellen und wichtigen Diskussion. Kushner fügt an, dass die US-Verhandler sich darauf freuen, weitere Fortschritte zu machen. Kushner und Witkoff waren zuvor in Moskau. Ziel ihrer Reise ist es, eine Friedenslösung zu finden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Frachter im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff habe Militärausrüstung an Bord gehabt, die von westlichen Staaten für die ukrainische Armee bestimmt gewesen sei, melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Europäische Sicherheitsberater auch in Gesprächen mit Kushner und Witkoff An den Gesprächen der US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in Kiew zur Beendigung des Ukraine-Kriegs werden nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj teilweise auch europäische Sicherheitsberater teilnehmen. „Wir erwarten eine Gesprächsrunde (mit den US-Gesandten) und dann wird eine weitere mit den europäischen nationalen Sicherheitsberatern folgen“, sagte Selenskyj am Sonntag in Kiew. Er sprach von „mehreren wichtigen Gesprächsrunden“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj, Witkoff und Kushner haben Gespräche begonnen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Kiew sein Gespräch mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Das teilte Selenskyj auf dem Portal X mit. Ein kurzes Video zeigte, wie er die US-Unterhändler auf dem Platz vor der mittelalterlichen Sophienkathedrale begrüßt. Für den Sondergesandten Witkoff und Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ist es auf ihrer Vermittlungsmission der erste Besuch in Kiew. Am Vortag hatten sie in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen, um Möglichkeiten für ein Ende des seit viereinhalb Jahren dauernden Krieges auszuloten. Witkoff hat Russland seit der Rückkehr von Trump ins Weiße Haus 2025 bereits mehrfach besucht.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lawrow nach Leipzig-Anschlag: Im Großen und Ganzen Beginn eines echten Krieges Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Ton gegenüber Deutschland weiter verschärft. Die gegen Moskau erhobenen Anschuldigungen, Russland sei für den Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig verantwortlich, seien „im Großen und Ganzen der Beginn eines echten Krieges“, sagte Lawrow am Sonntag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. „All diese Aussagen von Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen – sie werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg.“ Die deutsche Regierung hatte am 1. September nach Untersuchungen Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle am 4. August verantwortlich gemacht. Damals war unter anderem eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne neben einem ukrainischen Frachtflugzeug gefunden worden. Die Bundesregierung ordnete danach unter anderem die Schließung des letzten verbliebenen russischen Generalkonsulats in Deutschland und eines russischen Kulturzentrums in Berlin an. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte am Samstag mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen. Die russische Regierung wies die deutschen Anschuldigungen dagegen als haltlos zurück und beschuldigte Berlin, Beweise gefälscht zu haben. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte am Samstag mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen. Die russische Regierung wies die deutschen Anschuldigungen dagegen als haltlos zurück und beschuldigte Berlin, Beweise gefälscht zu haben. Man habe nun mit „einer sehr klaren Warnung an Russland“ die richtigen Konsequenzen gezogen, hatte Merz bei einer Veranstaltung in Hannover-Langenhagen gesagt. „Jeder, der uns angreift, muss wissen: Wir sind fest entschlossen, unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie, unsere offene Gesellschaft, auch die Integrität unseres Territoriums zu verteidigen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Auch Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Kiew Nach Angaben aus Kiew befinden sich auch die nationalen Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands (E3-Format) in der ukrainischen Hauptstadt. Anlass seien die Gespräche zwischen der ukrainischen Führung und den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, hieß es. An welchen Gesprächen etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater des Kanzlers, Günter Sautter, teilnimmt, wurde nicht genannt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Die beiden wollen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beraten. Am Samstag hatten sie in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. Ziel der Beratungen ist die Beendigung des Krieges.  Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Die US-Sondergesandten Witkoff (m.) und Kushner (r.) am Sonntag mit dem ukrainischen Präsideten Selenskyj in Kiew. Reuters Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren für ihre Vermittlungsbemühungen aber noch nie in Kiew. Damit hatten sie bei Selenskyj für Unmut gesorgt. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kiew zu kommen. Die jüngsten Aufnahmen aus Moskau vom Samstag dürften in Kiew nicht gut angekommen sein. Putin erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Witkoff sagte, die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Die „New York Times“ hatte im Vorfeld unter Berufung auf mit den diplomatischen Bemühungen vertraute Beamte berichtet, dass sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang zogen. Die USA hätten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die russischen Streitkräfte müssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. Putin ordnete eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt an. Auch Selenskyj sagte zu, dass auf Angriffe auf Moskau bis einschließlich Montag verzichtet werde.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Wechselseitige Luftangriffe trotz Vermittlungsaktion Während einer US-Vermittlungsmission haben Russland und die Ukraine wie vereinbart die Hauptstädte Kiew und Moskau von Angriffen verschont, an anderen Stellen aber aus der Luft attackiert. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer.  An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann US-Gesandte reisen nach Treffen mit Putin nach Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukrainekriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin empfängt Witkoff und Kushner für knapp drei Stunden In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.  Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise auf der Plattform X aber als „wichtigen Friedensbesuch“. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbrächten.  „Liebe Kollegen, ich begrüße Sie herzlich in Moskau. Die Situation ist natürlich nicht einfach“, hatte Putin den US-Gesandten in einem vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Video zu Beginn der Gespräche gesagt. Die Begrüßung fand in einer großen Halle im Kreml statt. Vor Beginn der Gespräche wolle er „jeden bitten, ihre besten Wünsche und Worte der Dankbarkeit an US-Präsident Herrn Trump zu übermitteln“, sagte Putin.  Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der Gesandten in Kiew garantieren - nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten“, sagte Putin zu Witkoff und Kushner.  Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj kündigt Unterbrechung von Angriffen auf Moskau an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, die Ukraine werde Moskau in den kommenden Tagen nicht aus der Luft angreifen, sofern Russland die ukrainische Hauptstadt in dieser Zeit ebenfalls nicht angreift.  Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin ordnet dreitägige Pause für Angriffe auf Kiew an Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew für drei Tage einzustellen. Putin habe den „Befehl erteilt, Kiew ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kiew erwarteten US-Delegation zusammen. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Ein auf dem X-Konto des russischen Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew (Mitte) veröffentlichtes Foto zeigt Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts) am Samstag am Flughafen Vnukovo in Moskau. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj berichtet von russischen Angriffen auf Flughäfen Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Russland ruft die USA vor einem möglichen Besuch ihrer Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew auf, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“ Am Wochenende reisen Witkoff und Kushner Medienberichten zufolge nach Russland und - erstmals seit Kriegsbeginn - auch in die Ukraine. US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, Ziel einer Reise Witkoffs und Kushners ins Ausland sei ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine. Eine Bestätigung des Besuches durch das russische Präsidialamt gibt es bislang nicht. Die Regierung in Kiew sprach davon, dass zwei ranghohe US-Vertreter am Sonntag in die Ukraine kämen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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6. September
Der Spiegel

Krieg in der Ukraine: US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals in Kyjiw

Nach Gesprächen in Russland US-Vermittler Witkoff und Kushner erstmals in Kyjiw Im Ringen um ein Ende des Ukrainekriegs sind die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals in Kyjiw eingetroffen. Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Inzwischen sollen die Gespräche zwischen Selenskyj und den US-Vermittlern begonnen haben. Das teilte Selenskyj auf dem Portal X mit. Ein kurzes Video zeigte, wie er die US-Unterhändler auf dem Platz vor der mittelalterlichen Sophienkathedrale begrüßt. Gespräch mit Putin dauerte drei Stunden Für den Sondergesandten Witkoff und Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ist es auf ihrer Vermittlungsmission der erste Besuch in Kyjiw. Am Vortag hatten sie in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen, um Möglichkeiten für ein Ende des seit viereinhalb Jahren dauernden Krieges auszuloten. Das Gespräch dauerte fast drei Stunden. Russland führt seit 2022 einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland. Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren für ihre Vermittlungsbemühungen aber noch nie in Kyjiw. Damit hatten sie bei Selenskyj für Unmut gesorgt. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht in die Ukraine zu kommen. In Kyjiw ist nun ein Treffen mit Selenskyj geplant. »Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein«, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. »Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.« Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kyjiw wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung zuständig für die Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs. »Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können«, hatte US-Präsident Donald Trump im Vorfeld gesagt. Er zeigte sich erneut optimistisch, dass dies gelingen könne. Bisherige Bemühungen der USA um ein Ende des Ukrainekriegs haben allerdings noch keinen Durchbruch gebracht. Als Vermittler saß Washington bei direkten Gesprächen Moskaus und Kyjiws in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Februar in Genf mit am Tisch. Zuletzt lagen die Verhandlungen auf Eis – auch weil die USA durch ihren eigenen Krieg in Iran abgelenkt waren.

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6. September
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen Selenskyj und US-Sondergesandten Witkoff und Kushner beginnen in Kiew

Ukraine-Krieg: Gespräche in Kiew haben laut Selenskyj begonnen Erste Gesprächsrunde in Kiew „ermutigend“ Die erste Gesprächsrunde zwischen den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und der Ukraine ist beendet. Witkoff spricht von einer ermutigenden, substanziellen und wichtigen Diskussion. Kushner fügt an, dass die US-Verhandler sich darauf freuen, weitere Fortschritte zu machen.Selenskyj: Gespräche mit US-Unterhändlern haben begonnen Drohnenvorfall Leipzig: Lawrow nennt Vorwürfe „echten Krieg“ Russlands Außenminister Sergej Lawrow nennt die deutschen Vorwürfe gegen Moskau wegen des versuchten Sprengstoffanschlags am Flughafen in Leipzig den „Beginn eines echten Krieges“. Dem russischen Staatsfernsehen sagte der Minister: „Leipzig, Flughafen (...) Da haben sie eine Drohne gefunden. Haben gesagt, dass es eine russische Drohne ist. Geklärt hat das niemand. Das ist genau genommen der Beginn eines echten Krieges.“Wohl auch die Sicherheitsberater der E3-Staaten in Kiew Ukraine hat Ölraffinerie im russischen Rjasan angegriffen US-Sondergesandte Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Ukraine will Ende des Krieges und braucht Sicherheitsgarantien Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigt vor einem Treffen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dass sein Land eine Ende des von Russland begonnenen Krieges wolle. Die Ukraine brauche aber Sicherheitsgarantien. Für diesen Sonntag ist ein Treffen mit Witkoff und Kushner in Kiew geplant. Die beiden haben am Samstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau beraten. Einzelheiten dieses Gespräches wurden nicht bekannt.Wechselseitige Luftangriffe trotz US-Vermittlungsaktion US-Gesandte nach Treffen mit Putin unterwegs nach Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu der Unterredung mit dem russischen Staatschef. Ukraine-Krieg: Gespräche von Putin und US-Gesandten beendet In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten. Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der Kreml hatte angekündigt, im Anschluss an das Treffen die Öffentlichkeit zu informieren. Medien: Putin beginnt Gespräche mit US-Sondergesandten im Kreml USA: Nato-Staaten dürfen hybride Kriegsführung nicht dulden Russland greift Schiffe im Süden der Ukraine an Putin setzt für drei Tage Angriffe auf Kiew aus Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine 72-stündige Unterbrechung der Angriffe auf Kiew verfügt. „Putin hat angeordnet, dass ab heute Mitternacht drei Tage lang keine Angriffe auf Kiew vorgenommen werden dürfen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Der Schritt stehe im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für Die Reise der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew zu Friedensgesprächen.Konvoi mit Witkoff und Kushner verlässt Flughafen Richtung Moskau Ein Konvoi mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verlässt den Flughafen und fährt Richtung Moskauer Innenstadt. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist in dem Autokorso unterwegs, wie ein Reuters-Augenzeuge berichtet. Zuvor hatte bereits die staatliche russischen Nachrichtenagentur Tass berichtet, der Putin-Vertraute Kirill Dmitrijew habe die beiden US-Unterhändler am Flughafen empfangen.Russischer Angriff legt Stahlwerk in Dnipro lahm In der ostukrainischen Region Dnipro sind bei einem russischen Raketenangriff auf ein Stahlwerk fünf Menschen ums Leben gekommen. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien beschädigt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden, teilt der Stahlproduzent Metinvest weiter mit. „Dies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie“, erklärt das Unternehmen. Das Stahlwerk Kamet produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke.Fünf Tote bei ukrainischem Angriff in russisch kontrollierter Region Luhansk Bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen 24 Stunden sind im russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk fünf Menschen getötet worden. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, sagt Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Unabhängig kontrollieren lassen sich solche Berichte über das Kampfgeschehen aber nicht.Insider: Putins Berater Dmitrijew wird US-Gesandte treffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen.Selenskyj: Russland greift vor Besuch von US-Gesandten Flughäfen an Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt.Medienberichte: US-Gesandte Witkoff und Kushner wohl in Moskau gelandet In Moskau sind einem Medienbericht zufolge die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner vermutlich eingetroffen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Interfax meldet unter Berufung auf Luftfahrtkreise, ein Flugzeug sei gelandet, das die beiden mutmaßlich transportiert habe. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, Witkoff und sein Schwiegersohn Kushner würden ins Ausland reisen, um zu versuchen, ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine zu erzielen.IAEA: Waffenruhe für Reparatur von Stromleitungen an AKW Saporischschja Am russisch besetzten AKW Saporischschja im Südosten der Ukraine ist der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge eine Waffenruhe in Kraft getreten. Sie diene dazu, Stromleitungen zu reparieren und die Stromversorgung des Atomkraftwerkes wiederherzustellen, teilt die IAEA mit, die die Lage vor Ort beobachtet. Das Atomkraftwerk ist mit seinen sechs Reaktoren das größte in Europa und steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle.Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Trump zu Drohnen-Fund: Putin plant keine Angriffe auf Nato

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6. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: US-Vermittler Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen

Liveblog Ukrainekrieg : US-Vermittler Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Lesezeit: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßt Steve Witkoff (r) und Jared Kushner.AFP Selenskyj begrüßt Sondergesandte +++ Wechselseitige Luftangriffe trotz Vermittlungsaktion der USA +++ Weißes Haus und Kreml äußern sich positiv zu Gesprächen in Moskau +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Die beiden wollen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beraten. Am Samstag hatten sie in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. Ziel der Beratungen ist die Beendigung des Krieges.  Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. Die US-Sondergesandten Witkoff (m.) und Kushner (r.) am Sonntag mit dem ukrainischen Präsideten Selenskyj in Kiew. Reuters Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren für ihre Vermittlungsbemühungen aber noch nie in Kiew. Damit hatten sie bei Selenskyj für Unmut gesorgt. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kiew zu kommen. Die jüngsten Aufnahmen aus Moskau vom Samstag dürften in Kiew nicht gut angekommen sein. Putin erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Witkoff sagte, die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Die „New York Times“ hatte im Vorfeld unter Berufung auf mit den diplomatischen Bemühungen vertraute Beamte berichtet, dass sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang zogen. Die USA hätten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die russischen Streitkräfte müssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. Putin ordnete eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt an. Auch Selenskyj sagte zu, dass auf Angriffe auf Moskau bis einschließlich Montag verzichtet werde.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Wechselseitige Luftangriffe trotz Vermittlungsaktion Während einer US-Vermittlungsmission haben Russland und die Ukraine wie vereinbart die Hauptstädte Kiew und Moskau von Angriffen verschont, an anderen Stellen aber aus der Luft attackiert. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer.  An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet. 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Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin empfängt Witkoff und Kushner für knapp drei Stunden In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.  Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise auf der Plattform X aber als „wichtigen Friedensbesuch“. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbrächten.  „Liebe Kollegen, ich begrüße Sie herzlich in Moskau. Die Situation ist natürlich nicht einfach“, hatte Putin den US-Gesandten in einem vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Video zu Beginn der Gespräche gesagt. Die Begrüßung fand in einer großen Halle im Kreml statt. Vor Beginn der Gespräche wolle er „jeden bitten, ihre besten Wünsche und Worte der Dankbarkeit an US-Präsident Herrn Trump zu übermitteln“, sagte Putin.  Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der Gesandten in Kiew garantieren - nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten“, sagte Putin zu Witkoff und Kushner.  Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj kündigt Unterbrechung von Angriffen auf Moskau an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, die Ukraine werde Moskau in den kommenden Tagen nicht aus der Luft angreifen, sofern Russland die ukrainische Hauptstadt in dieser Zeit ebenfalls nicht angreift.  Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin ordnet dreitägige Pause für Angriffe auf Kiew an Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew für drei Tage einzustellen. Putin habe den „Befehl erteilt, Kiew ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kiew erwarteten US-Delegation zusammen. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Ein auf dem X-Konto des russischen Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew (Mitte) veröffentlichtes Foto zeigt Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts) am Samstag am Flughafen Vnukovo in Moskau. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj berichtet von russischen Angriffen auf Flughäfen Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Russland ruft die USA vor einem möglichen Besuch ihrer Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew auf, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“ Am Wochenende reisen Witkoff und Kushner Medienberichten zufolge nach Russland und - erstmals seit Kriegsbeginn - auch in die Ukraine. US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, Ziel einer Reise Witkoffs und Kushners ins Ausland sei ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine. Eine Bestätigung des Besuches durch das russische Präsidialamt gibt es bislang nicht. Die Regierung in Kiew sprach davon, dass zwei ranghohe US-Vertreter am Sonntag in die Ukraine kämen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Wittkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich heute in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt hat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump schickt Vermittler nach Kiew und Moskau In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den angeblichen Beginn einer zumindest einseitigen Waffenruhe am Wochenende, die Selenskyj ausgerufen habe, gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.»  Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - auch hierzu blieb er Details schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er bloß. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew. Laut dem Nachrichtenportal „Kyiv Independent“ gab es eine Welle von Drohnenangriffen, bei denen im Vorort Boryspil ein neunstöckiger Wohnblock beschädigt wurde. Zwei Frauen seien verletzt worden, hieß es unter Berufung auf Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainische Geheimdienstzentrale von russischer Drohne getroffen Das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew ist nach F.A.Z.-Informationen von einer russischen Drohne getroffen worden. Auch die Nachrichtenagentur AFP schreibt unter Berufung auf einen Reporter von einem solchen Angriff. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte im Onlinedienst Telegram, der Angriff habe „direkt“ auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Der freie Journalist Christian-Zsolt Varga war in Kiew vor Ort, als die Zentrale des Inlandsgeheimdienstes von einer Drohne getroffen wurde. Für uns hat er aufgeschrieben, was er erlebt hat: „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Ich werfe mich zu Boden, sofort darauf folgt ein heftiger Knall.“ Knapp hundert Meter entfernt hat die Drohne das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU getroffen. Auf dem Weg dorthin liegen Glasscherben auf der Straße, die Fensterfront des erst kürzlich eröffneten Cafés Zavertaylo ist komplett entglast. Aufgelöste Mitarbeiter und Passanten stehen davor. Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen fahren eilig heran. Aus Fenstern des SBU-Gebäudes schlagen Flammen, dichter Rauch steigt auf.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen WHO: Wichtiges humanitäres Lager in der Ukraine getroffen In der Ukraine ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eines ihrer wichtigsten Lager bei einem Luftangriff getroffen worden. In dem Lager in dem Gebiet Kiew lagerten „humanitäre medizinische Güter“, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag. Der Zugang sei wegen dichten Rauchs und aus Sicherheitsgründen vorerst nicht möglich. WHO-Beschäftigte seien nicht verletzt worden.  Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schusswechsel zwischen Sicherheitskräften in Kiew: Selenskyj fordert Aufklärung Vermummte und bewaffnete Sicherheitskräfte sind in Kiew kein seltener Anblick. Sie stehen zum Beispiel an Checkpoints vor dem abgeriegelten Regierungsviertel oder vor militärischen Liegenschaften. Dass diese aber Schüsse abgeben, noch dazu auf andere vermummte Sicherheitskräfte, sieht man nicht alle Tage. Deshalb ist das, was sich am Mittwoch im Dnipro-Bezirk ereignete, in der Ukraine Gesprächsthema. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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6. September
Handelsblatt

Diplomatie: US-Vermittler Witkoff und Kushner erstmals in Kiew

Diplomatie: US-Vermittler Witkoff und Kushner erstmals in Kiew Kiew. Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs sind die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals in Kiew eingetroffen. Sie wurden am Bahnhof der Stadt vom Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, begrüßt, wie ein Video der Nachrichtenagentur Unian zeigte. Am Vortag hatten Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Moskau Gespräche über ein mögliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs geführt. Dort sprachen sie fast drei Stunden mit Kremlchef Wladimir Putin. In Kiew war ein Treffen mit Selenskyj geplant. „Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war und wird immer konstruktiv sein“, schrieb der Präsident in den sozialen Netzwerken. „Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges näherzubringen.“ Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung. Insgesamt aber sind die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbemühungen der USA gering. US-Unterhändler waren mehrfach in Moskau Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren für ihre Vermittlungsbemühungen aber noch nie in Kiew. Damit hatten sie bei Selenskyj für Unmut gesorgt. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kiew zu kommen. Die jüngsten Aufnahmen aus Moskau vom Samstag dürften in Kiew nicht gut angekommen sein. Putin erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Witkoff sagte, die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Die „New York Times“ hatte im Vorfeld unter Berufung auf mit den diplomatischen Bemühungen vertraute Beamte berichtet, dass sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang zogen. Die USA hätten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die russischen Streitkräfte müssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. Putin ordnete eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt an. Auch Selenskyj sagte zu, dass auf Angriffe auf Moskau bis einschließlich Montag verzichtet werde. Anreise mit der Bahn aus Polen Nach dem Treffen in Moskau flogen die US-Unterhändler zurück auf EU-Gebiet und landeten in Rzeszow in Ostpolen. Von dort nahmen sie wie andere ausländische Politiker den Zug für den Besuch in Kiew. Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung zuständig für die Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, hatte US-Präsident Donald Trump im Vorfeld gesagt. Er zeigte sich erneut optimistisch, dass dies gelingen könne. Zeichen stehen auf Eskalation Bisherige Bemühungen der USA um ein Ende des Ukraine-Kriegs haben allerdings noch keinen Durchbruch gebracht. Als Vermittler saß Washington bei direkten Gesprächen Moskaus und Kiews in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Februar in Genf mit am Tisch. Zuletzt lagen die Verhandlungen auf Eis – auch weil die USA durch ihren eigenen Krieg im Iran abgelenkt waren. Verwandte Themen In dem seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine stehen die Zeichen derzeit auf Eskalation. An der Front gibt es kaum Bewegung, gleichzeitig haben beide Seiten ihren Luft- und Seekrieg intensiviert. Moskau setzt vermehrt auf Angriffe mit den besonders schwer abzuwehrenden ballistischen Raketen – auch in dem Wissen, dass es Kiew an Abwehrraketen mangelt. Die Ukraine hat ihre Angriffe vor allem mit Drohnen ins russische Hinterland stark ausgeweitet. Regelmäßig nimmt sie Raffinerien und Logistikzentren von Online-Versandhändlern ins Visier. Im Juli sind Beobachtern der Vereinten Nationen zufolge so viele Zivilisten ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr in einem Monat.

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6. September
Tagesschau

US-Gesandte in Russland und der Ukraine: Krieg und Friedensgespräche

US-Gesandte in Kiew eingetroffen Neuer Anlauf für Friedensgespräche - und neue Angriffe Nach ihrem Treffen mit Kremlchef Putin in Moskau sind die US-Sondergesandten Kushner und Witkoff in Kiew eingetroffen, um mit Präsident Selenskyj zu reden. Während der Gespräche gilt in beiden Städten eine Waffenruhe - andernorts gehen die Angriffe weiter. Viel ist nicht bekannt über die Gespräche zwischen den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner mit Russlands Machthaber Wladimir Putin in Moskau. Es sollte um Wege zu einem Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Die Verhandlungen verliefen zuletzt eher stockend - offenbar auch angesichts des Kriegs in Nahost, in den US-Präsident Donald Trump sein Land verstrickt hat. Aus dem Weißen Haus hieß es bislang nur, das Treffen in Moskau sei "gehaltvoll" gewesen. Witkoff und Kushner hätten mit Putin "konkrete Pläne" für die nächsten Schritte erörtert. Wie diese Pläne aussehen, werde in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Trump hatte vor der Reise seiner beiden Gesandten erklärt, diese hätten einen Plan "zur Beendigung des Krieges" dabei. Kreml: Mehrere Ideen für eine Lösung Moskau äußerte sich etwas ausführlicher, wenn auch ähnlich unkonkret. Die Gespräche seien "äußerst ehrlich" und "konstruktiv" gewesen, sagte Kreml-Berater Juri Uschakow. Witkoff und Kushner hätten "mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung" vorgelegt. Putin habe ihnen mitgeteilt, man sei "zuversichtlich", die militärischen Ziele - die Eroberung des restlichen Ostens der Ukraine - erreichen zu können. Russland mache "tatsächliche Fortschritte" auf dem Schlachtfeld. Laut Uschakow wurden bei den Gesprächen auch Wirtschaftsfragen und "potenzielle große russisch-amerikanische Projekte, die für beide Seiten vorteilhaft sind", erörtert. Nach dem Treffen im Kreml sind Kushner und Witkoff inzwischen per Zug in Kiew eingetroffen, wo sie sich heute mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen wollen, dessen Land seit viereinhalb Jahren jeden Tag von russischen Drohnen und Raketen attackiert wird. Laut US-Regierung hoffen die beiden Sondergesandten dort auf "ebenso produktive Treffen". Angriffe auf Saporischschja und Charkiw Russland und die Ukraine hatten beide verkündet, drei Tage lang die jeweiligen Hauptstädte nicht anzugreifen, um die Gespräche zu ermöglichen. Das hat bislang auch geklappt, an anderen Stellen gingen die Attacken aber unvermindert weiter. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow gab es zahlreiche Opfer. An der Grenze zu Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang, der zeitweise geschlossen werden musste. Am Samstagabend hatte eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie getötet. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte. Außerdem habe es ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb gegeben. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet.

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6. September
Die Welt (Politik)

Moskau nennt Gespräche „nützlich“ und „äußerst ehrlich“ – US-Gesandte reisen weiter nach Kiew

Moskau nennt Gespräche „nützlich“ und „äußerst ehrlich“ – US-Gesandte reisen weiter nach Kiew Nach dem Gespräch zwischen Kremlchef Putin und den US-Gesandten kommt offenbar Bewegung in die stockenden Friedensverhandlungen. Dennoch kam es erneut zu Drohnenangriffen. Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen. Drei Stunden lang haben der russische Präsident Wladimir Putin und die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner im Kreml über Wege zur Beendigung des Ukraine-Krieges beraten. Nach dem Treffen signalisierten beide Seiten vorsichtigen Optimismus. Dennoch griffen sich Russland und die Ukraine gegenseitig mit Drohnen an. Die vereinbarte Feuerpause galt nur für die jeweiligen Hauptstädte. Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow hält inzwischen ein Dreiertreffen zwischen den Präsidenten Russlands, der USA und Chinas für möglich. Eine solche Begegnung zwischen Wladimir Putin, Donald Trump und Xi Jinping sei nicht ausgeschlossen, sagte er am Sonntag der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Bevor jedoch die eigentlichen Vorbereitungen beginnen könnten, müsse klar sein, welche Tagesordnung es geben solle, unterstrich Rjabkow. „Die Hauptfrage ist hier, wie der Inhalt des Treffens formuliert wird und was wir als Ergebnis erwarten können.“ Moskau hatte zuvor die Gespräche mit den US-Gesandten als „nützlich“, „konstruktiv“ und „äußerst ehrlich“. Es sei eine ganze Reihe von Ideen für eine friedliche Lösung formuliert worden, sagt Kreml-Berater Juri Uschakow. Putin habe den Gesandten erklärt, Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts lösen. Zudem habe Russland seine Einschätzung der Lage an der Front dargelegt. „Die amerikanischen Vertreter hatten sich gründlich auf diese Reise vorbereitet“, sagte der Kreml-Berater Juri Uschakow vor Journalisten. „Sie brachten nicht nur ihr Interesse an einer raschen Beendigung der Kämpfe zum Ausdruck, sondern legten auch mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung vor“, fügte er hinzu. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, war nicht bekannt. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner teilten über das Weiße Haus mit, man habe mit Putin bei dem Treffen „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte erörtert. Am Sonntag wurden Kushner und Witkoff zu Gesprächen in Kiew erwartet – ihr erster Besuch in der ukrainischen Hauptstadt. Kushner und Witkoff hofften auf „ebenso produktive Treffen morgen in der Ukraine“, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Washington. Der Besuch der US-Gesandten in Russland und der Ukraine soll die stockenden Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wiederbeleben. Sowohl Russland als auch die Ukraine haben verkündet, drei Tage lang die jeweiligen Hauptstädte nicht anzugreifen, um die Gespräche zu ermöglichen. An anderen Stellen gingen die Angriffe aber aus der Luft weiter. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen. Es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer. An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen zudem russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet. Die US-Gesandten hofften auf „ebenso produktive Treffen morgen in der Ukraine“, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Washington. Die bei dem Treffen erörterten Pläne würden in den kommenden Wochen bekannt gegeben, erklärte die US‑Regierung.

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6. September
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Wechselseitige Luftangriffe trotz US-Vermittlungsaktion

Ukraine-Krieg: Wechselseitige Luftangriffe trotz US-Vermittlungsaktion US-Sondergesandte Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen Ukraine will Ende des Krieges und braucht Sicherheitsgarantien Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigt vor einem Treffen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dass sein Land eine Ende des von Russland begonnenen Krieges wolle. Die Ukraine brauche aber Sicherheitsgarantien. Für diesen Sonntag ist ein Treffen mit Witkoff und Kushner in Kiew geplant. Die beiden haben am Samstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau beraten. Einzelheiten dieses Gespräches wurden nicht bekannt.Wechselseitige Luftangriffe trotz US-Vermittlungsaktion US-Gesandte nach Treffen mit Putin unterwegs nach Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu der Unterredung mit dem russischen Staatschef. Ukraine-Krieg: Gespräche von Putin und US-Gesandten beendet In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten. Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der Kreml hatte angekündigt, im Anschluss an das Treffen die Öffentlichkeit zu informieren. Medien: Putin beginnt Gespräche mit US-Sondergesandten im Kreml USA: Nato-Staaten dürfen hybride Kriegsführung nicht dulden Russland greift Schiffe im Süden der Ukraine an Putin setzt für drei Tage Angriffe auf Kiew aus Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine 72-stündige Unterbrechung der Angriffe auf Kiew verfügt. „Putin hat angeordnet, dass ab heute Mitternacht drei Tage lang keine Angriffe auf Kiew vorgenommen werden dürfen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Der Schritt stehe im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für Die Reise der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew zu Friedensgesprächen.Konvoi mit Witkoff und Kushner verlässt Flughafen Richtung Moskau Ein Konvoi mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verlässt den Flughafen und fährt Richtung Moskauer Innenstadt. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist in dem Autokorso unterwegs, wie ein Reuters-Augenzeuge berichtet. Zuvor hatte bereits die staatliche russischen Nachrichtenagentur Tass berichtet, der Putin-Vertraute Kirill Dmitrijew habe die beiden US-Unterhändler am Flughafen empfangen.Russischer Angriff legt Stahlwerk in Dnipro lahm In der ostukrainischen Region Dnipro sind bei einem russischen Raketenangriff auf ein Stahlwerk fünf Menschen ums Leben gekommen. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien beschädigt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden, teilt der Stahlproduzent Metinvest weiter mit. „Dies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie“, erklärt das Unternehmen. Das Stahlwerk Kamet produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke.Fünf Tote bei ukrainischem Angriff in russisch kontrollierter Region Luhansk Bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen 24 Stunden sind im russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk fünf Menschen getötet worden. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, sagt Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Unabhängig kontrollieren lassen sich solche Berichte über das Kampfgeschehen aber nicht.Insider: Putins Berater Dmitrijew wird US-Gesandte treffen Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen.Selenskyj: Russland greift vor Besuch von US-Gesandten Flughäfen an Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt.Medienberichte: US-Gesandte Witkoff und Kushner wohl in Moskau gelandet In Moskau sind einem Medienbericht zufolge die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner vermutlich eingetroffen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Interfax meldet unter Berufung auf Luftfahrtkreise, ein Flugzeug sei gelandet, das die beiden mutmaßlich transportiert habe. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, Witkoff und sein Schwiegersohn Kushner würden ins Ausland reisen, um zu versuchen, ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine zu erzielen.IAEA: Waffenruhe für Reparatur von Stromleitungen an AKW Saporischschja Am russisch besetzten AKW Saporischschja im Südosten der Ukraine ist der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge eine Waffenruhe in Kraft getreten. Sie diene dazu, Stromleitungen zu reparieren und die Stromversorgung des Atomkraftwerkes wiederherzustellen, teilt die IAEA mit, die die Lage vor Ort beobachtet. Das Atomkraftwerk ist mit seinen sechs Reaktoren das größte in Europa und steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle.Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Trump zu Drohnen-Fund: Putin plant keine Angriffe auf Nato Trump bestätigt Reise von Witkoff und Kushner nach Moskau und Kiew Selenskyj: Kushner und Witkoff kommen am Sonntag nach Kiew nach Moskau-Besuch Die beiden US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden am Sonntag nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew erwartet. Zuvor würden sie Moskau besuchen, teilte Selenskyj am Freitag mit. Während ihres Aufenthalts in der russischen Hauptstadt werde die Ukraine die Sicherheit im russischen Luftraum garantieren. Umgekehrt müsse auch Russland seine Luftangriffe auf die Ukraine während des Besuchs der beiden Gesandten einstellen.Lesen Sie hier mehr: Russische Drohne schlägt in Kiewer Geheimdienstzentrale ein Sicherheitsbedenken sollen Reise von US-Gesandten nach Moskau und Kiew verzögern Kreml sieht keine Grundlage für Frieden - Besuch aus USA? Der Kreml sieht vor einem möglichen Besuch der Unterhändler von US-Präsident Donald Trump in Moskau keine Grundlagen für ein Ende des Kriegs in der Ukraine. „Konkrete Voraussetzungen gibt es bislang nicht“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Die diplomatische Arbeit gehe aber weiter, Kontakte würden fortgesetzt, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge.

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6. September
Der Spiegel

Krieg in der Ukraine: Kreml lobt Friedensgespräche mit US-Unterhändlern

Vorstoß im Ukrainekrieg Kreml lobt Friedensgespräche mit US-Unterhändlern Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnet die Reise der Ukraine-Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump nach Moskau als »wichtigen Friedensbesuch«. Dies ist die erste öffentliche Reaktion aus Russland nach den Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin im Kreml. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung auf der Plattform X zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Russlands Präsident Wladimir Putin hat in Moskau russischen Staatsmedien zufolge rund drei Stunden lang mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner Gespräche über eine Beendigung des seit vier Jahren anhaltenden Ukrainekonflikts geführt. Witkoff und Kushner sollen am Sonntag erstmals in die ukrainische Hauptstadt Kyjiw reisen. Russland und die Ukraine sicherten zu, wegen der Gespräche drei Tage lang auf Angriffe auf Kyjiw und Moskau zu verzichten. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Ukrainekriegs angekündigt. Er nannte Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner »zwei großartige Verhandler« und fügte hinzu: »Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können.« Witkoff und Kushner hätten einen US-Plan »zur Beendigung des Krieges« dabei. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Präsident nicht. Er sagte lediglich: »Wir haben eine Idee für den Frieden.« Putin findet Beendigung des Krieges »nicht einfach« Vor Beginn der Gespräche hinter verschlossenen Türen hatte Putin Trump dafür gedankt, dass dieser »nicht aufhöre« zu versuchen, den Krieg – den Russland 2022 begann – zu beenden, obwohl dies »nicht einfach« sei, wie in vom Fernsehen übertragenen Aufnahmen zu hören war. Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der US-Gesandten in Kyjiw garantieren – nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. »Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten«, sagte Putin zu Witkoff und Kushner. Die beiden US-Gesandten waren am Mittag auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet. Nach dem Treffen mit Putin werden sie am Sonntag zu Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kyjiw erwartet. Laut Selenskyj war geplant, dass sie mit dem Flugzeug nach Kyjiw kommen – dies ist höchst ungewöhnlich, weil der ukrainische Luftraum seit Kriegsbeginn 2022 gesperrt ist und andere westliche Politiker bisher immer im Zug nach Kyjiw reisten. Die russischen Angriffe auf Kyjiw sollen laut Kreml für drei Tage eingestellt werden. »Der russische Präsident, der Oberbefehlshaber, hat den Befehl erteilt, Kyjiw ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen«, zitierte die Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kremlsprecher Dmitrij Peskow. Selenskyj teilte am Samstag in Onlinenetzwerken mit, die Ukraine sei bereit, »ab jetzt« bis Montag auf Angriffe auf Moskau zu verzichten. Später sagte er, er habe mit den US-Vertretern gesprochen und erwarte sie am Sonntag in Kyjiw. Einfluss durch Irankrieg Selenskyj hatte bereits am Donnerstag bekannt gegeben, dass Trump seine Unterhändler zu neuen Gesprächen nach Moskau und Kyjiw schicken wolle. Es wäre ihr erster Besuch in der ukrainischen Hauptstadt seit Beginn der zweiten Amtszeit Trumps. Die beiden US-Gesandten waren bereits mehrfach nach Moskau gereist, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. Sie waren auch schon an Verhandlungen über Waffenruhen im Gazastreifen und in Iran beteiligt gewesen. Bei russischen Angriffen starben am Samstag neuen Behördenangaben zufolge mindestens zehn Menschen, zwei im Bezirk Butscha nahe Kyjiw, fünf in der Region Dnipro im Landesinneren und drei Mitglieder einer Familie in der Region Charkiw. Der Besuch von Witkoff und Kushner in Moskau erfolgt, nachdem Ende August der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, in geheimer Mission in die russische Hauptstadt gereist war. Vor dem Hintergrund des Irankriegs waren die Bemühungen von US-Präsident Trump um eine Verhandlungslösung im Ukrainekrieg in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten. Moskau und Kyjiw verstärkten ihre Angriffe auch weit im Inneren des jeweiligen Nachbarlandes.

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6. September
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Nach Treffen mit Putin - USA versprechen „konkrete Pläne“ für Ende des Ukraine-Kriegs

Nach Treffen mit Putin: USA versprechen „konkrete Pläne“ für Ende des Ukraine-Kriegs Moskau/Washington – Bis in den späten Samstagabend führten die USA und Russland im Kreml Gespräche über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Konkrete Ergebnisse? Fehlanzeige. Doch es gibt zumindest etwas Hoffnung, beide Seiten äußerten sich hinterher positiv. Nach Angaben des Weißen Hauses hätten Trumps Unterhändler Jared Kushner (45) und Steve Witkoff (69) mit Kreml-Diktator Putin (73) „konkrete Pläne“ für ein Kriegsende erörtert. Was diese Worte wert sind und vor allem, zu welchen Bedingungen für die Ukraine ein Kriegsende in Aussicht stehen könnte, wird sich zeigen: Die Pläne sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. Nun sind Kushner und Witkoff auf dem Weg nach Kiew, werden dort am Sonntag von Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) empfangen. Die US-Gesandten freuten sich auf „ebenso produktive Treffen in der Ukraine“, teilte das Weiße Haus mit. Kreml: Gespräche mit den USA „konstruktiv“ Aus Sicht der Russen, die seit über vier Jahren einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine führen, waren die Gespräche mit den US-Vertretern „nützlich“ und „konstruktiv“. Kreml-Berater Juri Uschakow sagte, die US-Gesandten hätten „mehrere Ideen“ für ein Kriegsende präsentiert. „Sie brachten nicht nur ihr Interesse an einer raschen Beendigung der Kämpfe zum Ausdruck, sondern legten auch mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung vor“, so Uschakow. Ihm zufolge hatte sich Kreml-Diktator Putin in den Gesprächen überzeugt gezeigt, dass er die Ziele seines Krieges erreichen werde. Putin setze darauf, dass Trumps Unterhändler die russische Sicht nun in Kiew übermitteln, betonte Uschakow. Das lässt nicht wirklich darauf schließen, dass viel Bewegung in mögliche Verhandlungen für ein Kriegsende kommt. „Wir haben eine Idee für den Frieden“ Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump (80) einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt und erklärt, Witkoff und sein Schwiegersohn hätten einen Plan „zur Beendigung des Krieges“ dabei. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte Trump nicht. Er sagte lediglich: „Wir haben eine Idee für den Frieden.“ Witkoff und Kushner sind in der US-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des russischen Krieges zuständig. In den letzten Monaten lagen die Gespräche allerdings auf Eis, auch weil Washington mit dem Krieg gegen den Iran ausgelastet war. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber noch nie in Kiew. Das ändert sich am heutigen Sonntag. Kreml-Diktator Putin hatte wegen des Besuchs der US-Delegation einen dreitägigen Stopp der Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Auch Kiew stimmte zu, den russischen Luftraum für drei Tage nicht zu gefährden. Allerdings haben die Russen nach Angaben der Ukraine in der Nacht zu Samstag die beiden Flughäfen von Kiew angegriffen. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

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6. September
ZDF heute

US-Vermittler treffen Selenskyj in Kiew

Nach Gespräch mit Putin zu Ukraine-Krieg:US-Vermittler treffen Selenskyj in Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Kushner und Witkoff weiter in die Ukraine. Dort empfängt sie heute Präsident Selenskyj. Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Trump hat seine beiden Unterhändler nach Moskau und Kiew geschickt, um im Ukraine-Krieg zu vermitteln. Details von ZDF-Korrespondent Henner Hebestreit. 05.09.2026 | 1:06 minGespräch mit Putin: Offenbar keine greifbaren Ergebnisse Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu der Unterredung mit dem russischen Staatschef. Seit einer Woche stehe vor allem die Lagerinfrastruktur unter Beschuss, so ZDF-Reporter Henner Hebestreit in der Ukraine. Es könne zu kurzfristigen Engpässen kommen, räume auch die Regierung ein. 03.09.2026 | 6:00 minKreml: Putin berichtet von russischem Vormarsch Uschakow zufolge zeigte sich Putin einmal mehr überzeugt, dass er die Ziele seines Krieges - den Russland militärische Spezialoperation nennt - erreichen werde. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben. "Insbesondere wurden die tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben", sagte Uschakow. Allerdings geben Experten über die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einschätzungen ab. Seit Monaten kann Russland kaum Gebietsgewinne vermelden. Immer wieder gibt es auch Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab über die Lage wahrheitsgemäß informiert wird. Wichtig für Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Dazu zählt Moskau etwa das Vorgehen Kiews gegen die in Teilen der Ukraine verbreitete russische Sprache. Dank riesiger Felder und fruchtbarer Böden gilt die Ukraine als Kornkammer der Welt. Doch der Krieg erschwert die Getreideexporte über das Meer und den Landweg zunehmend. 05.09.2026 | 1:34 minUS-Gesandte sollen in Kiew Putins Position überbringen Uschakow sagte nichts zu neuen Vorschlägen für eine Beendigung des Kriegs, die laut Trump und Kreml bei dem Treffen präsentiert werden sollten. Putin setze darauf, dass Witkoff und Kushner die russische Sicht nun in Kiew übermittelten, betonte er. Das ließ zunächst nicht darauf schließen, dass es bei der Lösung des Konflikts Bewegung geben könnte. Lassen Sie sich Beiträge von ZDFheute bevorzugt bei Google anzeigen. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern geführt. In Kiew dürften Witkoff und Kushner den Prozess wieder in Gang bringen wollen, damit sich Vertreter der Kriegsparteien erneut an einen Tisch setzen. Im August war überraschend auch CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau zu Gesprächen auf Geheimdienstebene. US-Medienberichten zufolge soll der Geheimdienstchef Russlands wirtschaftliche und militärische Position als geschwächt dargestellt und Moskau gedrängt haben, sich auf eine Verhandlungslösung zur Beendigung des Ukraine-Kriegs einzulassen. Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

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6. September
Süddeutsche Zeitung (Politik)

USA: Amerikanisches Wochenende in Moskau und Kiew

Am Samstag saßen Donald Trumps Gesandte mal wieder bei Wladimir Putin und seinen Leuten am runden Tisch, ein Foto aus dem Kreml machte in den USA schnell die Runde. Als die Gespräche des russischen Präsidenten mit Trumps Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner begannen, wurde der Hausherr in amerikanischen Medien so zitiert: Es sei „keine einfache“ Situation, die man heute bewältigen müsse. „Aber bevor wir damit beginnen, möchte ich Sie bitten, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Herrn Trump, meine besten Wünsche und meinen Dank zu übermitteln“, sagte Putin demnach. Diese nicht so einfache Situation ist der Angriffskrieg gegen die Ukraine, den Putin 2014 begonnen und seit der russischen Invasion im Februar 2022 zur Katastrophe mit Hunderttausenden Toten gemacht hat. Trump versprach im Wahlkampf 2024, er werde diesen Krieg in 24 Stunden beenden, wenn er gewählt werde. Inzwischen ist er 20 Monate wieder im Amt und führt seit sechs Monaten auch selbst Krieg, gegen Iran. Zwei Monate vor den US-Zwischenwahlen hat er seine Unterhändler jetzt erstmals seit Januar wieder nach Moskau entsandt – und erstmals seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus tags darauf auch nach Kiew. Es gibt Zweifel an der diplomatischen Erfahrung der US-Gesandten Kürzlich war CIA-Direktor John Ratcliffe in der russischen Hauptstadt und soll die Russen gewarnt haben, den Krieg auszuweiten. Der US-Präsident wiegelte derweil ab, trotz des mutmaßlichen Anschlagsversuchs Russlands auf dem Leipziger Flughafen und zahlreicher Verdachtsfälle von Sabotage in Europa. „Ich spreche mit ihm“, sagte er am Freitag. „Ich kenne ihn sehr gut. Putin hat nicht die Absicht, Nato-Gebiet anzugreifen.“ Er will sogar von Europa das Geld für die amerikanische Militärhilfe für die Ukraine einfordern, wie er am Donnerstag in seinem Netzwerk Truth Social verkündete. Trump preist Putin immer wieder, auch trotz der russischen Unterstützung Irans. Nun schickte er also einmal mehr Witkoff und Kushner nach Moskau, er hält sie für „großartige Verhandlungsführer“. Kritiker haben dagegen den Eindruck, dass den beiden erstens die diplomatische Erfahrung fehlt und sie Putin zweitens wie Trump äußerst wohlwollend gegenüberstehen. „Sie bringen einen Plan mit, um den Krieg zu beenden“, sagte Trump am Freitag im Oval Office. Der Krieg ist für Trump „ein Persönlichkeitsproblem zwischen Russland und der Ukraine“, denn Selenskij und Putin „hassen sich wirklich“. Außerdem beschwerte sich Trump wie üblich darüber, dass er den Friedensnobelpreis nicht bekommen habe. Nach Verhandlungen im Golfklub gab es einen Plan, der zu nichts führte Das alles hat man so ähnlich schon mehrfach gehört. Auch ist unklar, wie diese Friedensidee aussehen soll. Im vergangenen Jahr hatten sich Witkoff und Kushner unter anderem in Miami, wo Kushner lebt und eine Investmentfirma betreibt, in Witkoffs Golfklub mit Putins Beauftragten Kirill Dmitrijew getroffen. Danach präsentierten sie einen 28-Punkte-Plan, der sich las, als sei er im Kreml entstanden. Der Entwurf sah unter anderem vor, dass die Ukraine ihre Streitkräfte verkleinert und außer den bereits von Russland besetzten Gebieten auch die Ansprüche auf einen Nato-Beitritt endgültig aufgibt. Russland sollte wieder in die Weltwirtschaft aufgenommen werden. Die USA stellten der russischen Führung das Ende der Sanktionen und neue wirtschaftliche Zusammenarbeit in Aussicht. Trump machte aus seiner Sympathie für Putin nie einen Hehl und empfing ihn im August 2025 in Alaska. Witkoff und Kushner sollten offenbar auch Geschäftsbeziehungen knüpfen – Trumps Golffreund Witkoff kommt wie Trump selbst aus der Immobilienbranche, Kushner ist mit einem Finanzunternehmen reich geworden. Die ukrainische Regierung von Wolodomir Selenskij versuchte den höchst umstrittenen Vorstoß aus Washington mit europäischer Hilfe zu verändern. Dann ließ Trump erst Venezuela unterwerfen, danach fing sein Krieg gegen Iran an. Da geriet das Thema Osteuropa bei ihm etwas in den Hintergrund. Vereinzelte Kontaktaufnahme von Witkoff und Kushner mit beiden Seiten brachten in den vergangenen Monaten anscheinend wenig Fortschritte. Im September sollen die Verhandlungen mit Russland unter US-Vermittlung laut Selenskijs Stabschef Kyrylo Budanow weitergehen, wie das Portal Axios mit Bezug auf ukrainische Medien meldet. Zuletzt haben die gegenseitigen Angriffe mit Drohnen und Raketen weiter zugenommen. Das russische Militär attackiert immer heftiger die ukrainische Hauptstadt Kiew und trifft häufig zivile Ziele. So traf ein Luftangriff kürzlich ein Kinderkrankenhaus, mindestens 16 Menschen wurden getötet. Ein „happy holiday” für Putin Die ukrainische Flugabwehr hat zunehmend Probleme, die Angriffe abzuwehren, am Freitag schlug eine russische Drohne im Hauptquartier des Geheimdienstes mitten in der Hauptstadt ein. Ukrainische Flugkörper treffen derweil immer mehr Raffinerien und Logistikzentren in Russland. Auch warnte Selenskij vor Folgen für den russischen Flugverkehr – der ukrainische Luftraum ist für zivile Maschinen längst geschlossen – „die Zeiten, in denen der russische Luftraum sicher war, sind vorbei“, sagte er. Putin nannte das „Aufruf zum Staatsterrorismus“ und sagte, dass „man mit Terroristen nicht verhandelt“. Allerdings seien Trumps Vertreter stets willkommen. Am Samstag ordnete Putin aus Anlass der Begegnung mit den Amerikanern nun eine drei Tage dauernde Waffenruhe an. „Welcome to Moscows Peacemakers“, schrieb Dmitrijew zu einem Foto, das ihn beim Empfang von Witkoff und Kushner am Flughafen Wnukowo zeigt. Sie fuhren anschließend zunächst zum Lunch nach Moskau, auf der Fassade des Restaurants stand „Alles für den Sieg!“ Es war der Jahrestag der Gründung der russischen Metropole – „happy holiday“ gratulierte Kushner dem Gastgaber Putin dann im Kreml zur Begrüßung, schreibt die New York Times. Vor dem Treffen berichtete Putins Sprecher Dimitri Peskow vom „guten Willen der Amerikaner“, sie würden ihre Vermittlungsbemühungen fortsetzen. Russland verlange aber weiterhin, dass die Ukraine ihre Truppen aus den östlichen, bereits weitgehend russisch kontrollierten Bezirken Donezk und Luhansk abziehe, bevor ein Waffenstillstand in Kraft treten könne. Das lehnt die Ukraine ab. Die drei Stunden dauernde Unterredung von Putin, Witkoff und Kushner lobte Kreml-Berater Juri Uschakow als „konstruktiv, äußerst offen und vertrauensvoll“. Die Gäste hätten „eine Reihe von Ideen zu möglichen Wegen zu einer Einigung vorgelegt“. Nach konkreten Plänen oder gar einem Durchbruch klingt das nicht. Putin hatte am Donnerstag erklärt, dass sich Russland und die Ukraine zunächst untereinander einigen müssten. An diesem Sonntag werden Witkoff und Kushner in Kiew erwartet, sie wollten sogar mit dem Flugzeug einreisen und ausreisen. Deshalb soll der Waffenstillstand zunächst bis Montagmittag gelten, am Freitag waren die beiden Flughäfen der ukrainischen Hauptstadt noch beschossen worden. „Wir müssen nach echten Optionen suchen, wie dieser Krieg zu einem Ende gebracht werden kann“, sagte Selenskij in einem Video auf X. „Wir werden sehen, welche Vorschläge Steve und Jared vorlegen und welche Antworten sie in Moskau darauf erhalten.“ Aber auch der ukrainische Präsident wird mitbekommen haben, wie Witkoff im Auftrag des US-Präsidenten bei Putin auftrat. „Wenn wir in den Ruhestand gehen, werden wir all diese unglaublichen Geschichten und Erinnerungen haben“, sagte er, „und Ihre wird ganz oben auf der Liste stehen.“ Bei seiner Huldigung meinte der Amerikaner den Mann im Kreml, der für den schlimmsten Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg verantwortlich ist.

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6. September
Tagesschau

Witkoff und Kushner erstmals in Kiew erwartet

Trumps Vermittler Witkoff und Kushner erstmals in Kiew erwartet In Moskau hatten sie sich mit Kremlchef Putin getroffen und mit ihm über ein Ende des Ukraine-Kriegs verhandelt. Nun kommen die US-Gesandten Witkoff und Kushner nach Kiew - auf einem ungewöhnlichen Weg Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau heute erstmals zu Gesprächen über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs in Kiew erwartet. Die beiden Vermittler hätten in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin "konkrete Pläne" für die nächsten Schritte zur Beendigung des Kriegs erörtert und freuten sich auf "ebenso produktive Treffen" in der Ukraine", sagte ein Sprecher des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur AFP. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Rahmen einer von Selenskyj und Putin erklärten dreitägigen örtlich begrenzten Waffenruhe stattfinden. Laut Selenskyj war geplant, dass die beiden Vermittler mit dem Flugzeug nach Kiew kommen. Dies ist höchst ungewöhnlich, weil der ukrainische Luftraum seit Kriegsbeginn 2022 gesperrt ist und andere westliche Politiker bisher immer im Zug nach Kiew reisten. Witkoff und Kushner äußerten sich zunächst nicht zu ihrem Treffen mit Putin. Sie flogen kurz nach den Gesprächen aus Moskau ab. Ein Kreml-Berater sprach nach dem Treffen von äußerst nützlichen und konstruktiven Gesprächen. Berater Juri Uschakow sagte, Witkoff und Kushner hätten "eine Reihe von Ideen zu möglichen Wegen für eine Einigung skizziert". Uschakow ging nicht darauf ein, um welche Ideen es sich dabei handelte. Die beiden US-Gesandten waren bereits mehrfach nach Moskau gereist, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. In der Ukraine waren sie in dieser Mission seit Trumps zweitem Amtsantritt noch nie. Trump hatte am Freitag einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Ukraine-Kriegs angekündigt. Er nannte Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner "zwei großartige Verhandler" und fügte hinzu: "Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können".

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6. September
Die Zeit (Politik)

US-Sondergesandte: US-Sondergesandte Kushner und Witkoff reisen erstmals nach Kyjiw

Die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sind nach Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in die Ukraine weitergereist. Dort wollen sie heute den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kyjiw treffen. Es ist die erste Reise des Verhandlungsduos in das von Russland angegriffene Land. Bei den mehrstündigen Gesprächen im Kreml seien »substanzielle Pläne für nächste Schritte« in den Bemühungen um eine Beendigung des Krieges gegen die Ukraine besprochen worden, wie die Nachrichtenagentur Reuters einen Vertreter der US-Regierung zitierte. Diese würden in den kommenden Wochen verkündet, hieß es demnach aus dem Weißen Haus. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow nannte die Gespräche konstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben, sagte Uschakow. Insbesondere seien die »tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet« hervorgehoben worden. Experten zufolge macht Russland jedoch seit Monaten kaum Gebietsgewinne. US-Gesandte haben sich »gründlich vorbereitet« Wichtig für Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Russland werde seine Ziele erreichen, habe Putin dem US-Verhandlungsduo gesagt. Am Freitag hieß es aus dem Kreml erneut, die Ukraine solle das gesamte Territorium der vier von Russland beanspruchten Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson abtreten und seine Pläne aufgeben, der Nato beizutreten. US-Präsident Donald Trump hatte vor dem Treffen gesagt, Kushner und Witkoff würden Putin neue Vorschläge für eine Beendigung des Krieges unterbreiten. Uschakow sagte: »Die amerikanischen Vertreter hatten sich gründlich auf diese Reise vorbereitet. Sie brachten nicht nur ihr Interesse an einer raschen Beendigung der Kämpfe zum Ausdruck, sondern legten auch mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung vor.« Putin setze darauf, dass Kushner und Witkoff dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj bei ihrem Besuch in Kyjiw die russische Sicht der Dinge vermittelten, sagte der Kremlberater. Fortschritt bei Verhandlungen fraglich Es erscheint fraglich, ob das Treffen tatsächlich Bewegung in die Bemühungen um ein Ende des Krieges gebracht hat. »Die Visite Witkoffs und Kushners hat erwartungsgemäß zu nichts geführt – außer einer formellen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses, der seit dem Frühjahr pausierte – mit dem Beginn der amerikanischen Aggression gegen Iran«, sagte der Moskauer Amerikanist Dmitri Nowikow. Für den Besuch von Kushner und Witkoff hatten Putin und Selenskyj sich auf eine örtliche, dreitägige Waffenruhe geeinigt, um die Sicherheit der US-Verhandler zu gewährleisten. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kyjiw zu verzichten. Die US-Gesandten freuten sich nach dem Besuch in Moskau auf »ebenso produktive Treffen morgen in der Ukraine«, teilte ein Vertreter des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur AFP mit. Verfolgen Sie weitere Entwicklungen zum Ukrainekrieg in unserem Liveblog.

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6. September
Die Zeit (Politik)

US-Sondergesandte: US-Sondergesandte Kushner und Witkoff reisen erstmals nach Kyjiw

Die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sind nach Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in die Ukraine weitergereist. Dort wollen sie heute den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kyjiw treffen. Es ist die erste Reise des Verhandlungsduos in das von Russland angegriffene Land. Bei den mehrstündigen Gesprächen im Kreml seien »substanzielle Pläne für nächste Schritte« in den Bemühungen um eine Beendigung des Krieges gegen die Ukraine besprochen worden, wie die Nachrichtenagentur Reuters einen Vertreter der US-Regierung zitierte. Diese würden in den kommenden Wochen verkündet, hieß es demnach aus dem Weißen Haus. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow nannte die Gespräche konstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben, sagte Uschakow. Insbesondere seien die »tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet« hervorgehoben worden. Experten zufolge macht Russland jedoch seit Monaten kaum Gebietsgewinne. US-Gesandte haben sich »gründlich vorbereitet« Wichtig für Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Russland werde seine Ziele erreichen, habe Putin dem US-Verhandlungsduo gesagt. Am Freitag hieß es aus dem Kreml erneut, die Ukraine solle das gesamte Territorium der vier von Russland beanspruchten Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson abtreten und seine Pläne aufgeben, der Nato beizutreten. US-Präsident Donald Trump hatte vor dem Treffen gesagt, Kushner und Witkoff würden Putin neue Vorschläge für eine Beendigung des Krieges unterbreiten. Uschakow sagte: »Die amerikanischen Vertreter hatten sich gründlich auf diese Reise vorbereitet. Sie brachten nicht nur ihr Interesse an einer raschen Beendigung der Kämpfe zum Ausdruck, sondern legten auch mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung vor.« Putin setze darauf, dass Kushner und Witkoff dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj bei ihrem Besuch in Kyjiw die russische Sicht der Dinge vermittelten, sagte der Kremlberater. Fortschritt bei Verhandlungen fraglich Es erscheint fraglich, ob das Treffen tatsächlich Bewegung in die Bemühungen um ein Ende des Krieges gebracht hat. »Die Visite Witkoffs und Kushners hat erwartungsgemäß zu nichts geführt – außer einer formellen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses, der seit dem Frühjahr pausierte – mit dem Beginn der amerikanischen Aggression gegen Iran«, sagte der Moskauer Amerikanist Dmitri Nowikow. Für den Besuch von Kushner und Witkoff hatten Putin und Selenskyj sich auf eine örtliche, dreitägige Waffenruhe geeinigt, um die Sicherheit der US-Verhandler zu gewährleisten. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kyjiw zu verzichten. Die US-Gesandten freuten sich nach dem Besuch in Moskau auf »ebenso produktive Treffen morgen in der Ukraine«, teilte ein Vertreter des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur AFP mit. Verfolgen Sie weitere Entwicklungen zum Ukrainekrieg in unserem Liveblog.

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6. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: US-Gesandte reisen nach Treffen mit Putin nach Kiew

Liveblog Ukrainekrieg : US-Gesandte reisen nach Treffen mit Putin nach Kiew Lesezeit: Kremlchef Putin (M) im Gespräch mit Witkoff (2.v.l.) und Kushner (2.v.r.)AFP Weißes Haus und Kreml äußern sich positiv zu Gesprächen in Moskau +++ Selenskyj erwartet US-Gesandte am Sonntag in Kiew +++ Angriffe auf Kiew und Moskau sollen jeweils für kurze Zeit ausgesetzt werden +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Vanessa Angermann US-Gesandte reisen nach Treffen mit Putin nach Kiew Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukrainekriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Aus dem Weißen Haus hieß es, Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukrainekriegs erörtert. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Wechselseitige Luftangriffe trotz US-Vermittlungsaktion Während einer US-Vermittlungsmission haben Russland und die Ukraine wie vereinbart die Hauptstädte Kiew und Moskau von Angriffen verschont, an anderen Stellen aber aus der Luft attackiert. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer.  An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet. An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie. In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin empfängt Witkoff und Kushner für knapp drei Stunden In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.  Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise auf der Plattform X aber als „wichtigen Friedensbesuch“. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbrächten.  „Liebe Kollegen, ich begrüße Sie herzlich in Moskau. Die Situation ist natürlich nicht einfach“, hatte Putin den US-Gesandten in einem vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Video zu Beginn der Gespräche gesagt. Die Begrüßung fand in einer großen Halle im Kreml statt. Vor Beginn der Gespräche wolle er „jeden bitten, ihre besten Wünsche und Worte der Dankbarkeit an US-Präsident Herrn Trump zu übermitteln“, sagte Putin.  Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der Gesandten in Kiew garantieren - nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten“, sagte Putin zu Witkoff und Kushner.  Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj kündigt Unterbrechung von Angriffen auf Moskau an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, die Ukraine werde Moskau in den kommenden Tagen nicht aus der Luft angreifen, sofern Russland die ukrainische Hauptstadt in dieser Zeit ebenfalls nicht angreift.  Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin ordnet dreitägige Pause für Angriffe auf Kiew an Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew für drei Tage einzustellen. Putin habe den „Befehl erteilt, Kiew ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kiew erwarteten US-Delegation zusammen. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Ein auf dem X-Konto des russischen Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew (Mitte) veröffentlichtes Foto zeigt Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts) am Samstag am Flughafen Vnukovo in Moskau. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj berichtet von russischen Angriffen auf Flughäfen Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Russland ruft die USA vor einem möglichen Besuch ihrer Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew auf, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“ Am Wochenende reisen Witkoff und Kushner Medienberichten zufolge nach Russland und - erstmals seit Kriegsbeginn - auch in die Ukraine. US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, Ziel einer Reise Witkoffs und Kushners ins Ausland sei ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine. Eine Bestätigung des Besuches durch das russische Präsidialamt gibt es bislang nicht. Die Regierung in Kiew sprach davon, dass zwei ranghohe US-Vertreter am Sonntag in die Ukraine kämen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Wittkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich heute in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt hat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump schickt Vermittler nach Kiew und Moskau In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den angeblichen Beginn einer zumindest einseitigen Waffenruhe am Wochenende, die Selenskyj ausgerufen habe, gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.»  Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - auch hierzu blieb er Details schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er bloß. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew. Laut dem Nachrichtenportal „Kyiv Independent“ gab es eine Welle von Drohnenangriffen, bei denen im Vorort Boryspil ein neunstöckiger Wohnblock beschädigt wurde. Zwei Frauen seien verletzt worden, hieß es unter Berufung auf Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainische Geheimdienstzentrale von russischer Drohne getroffen Das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew ist nach F.A.Z.-Informationen von einer russischen Drohne getroffen worden. Auch die Nachrichtenagentur AFP schreibt unter Berufung auf einen Reporter von einem solchen Angriff. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte im Onlinedienst Telegram, der Angriff habe „direkt“ auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Der freie Journalist Christian-Zsolt Varga war in Kiew vor Ort, als die Zentrale des Inlandsgeheimdienstes von einer Drohne getroffen wurde. Für uns hat er aufgeschrieben, was er erlebt hat: „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Ich werfe mich zu Boden, sofort darauf folgt ein heftiger Knall.“ Knapp hundert Meter entfernt hat die Drohne das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU getroffen. Auf dem Weg dorthin liegen Glasscherben auf der Straße, die Fensterfront des erst kürzlich eröffneten Cafés Zavertaylo ist komplett entglast. Aufgelöste Mitarbeiter und Passanten stehen davor. Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen fahren eilig heran. Aus Fenstern des SBU-Gebäudes schlagen Flammen, dichter Rauch steigt auf.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen WHO: Wichtiges humanitäres Lager in der Ukraine getroffen In der Ukraine ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eines ihrer wichtigsten Lager bei einem Luftangriff getroffen worden. In dem Lager in dem Gebiet Kiew lagerten „humanitäre medizinische Güter“, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag. Der Zugang sei wegen dichten Rauchs und aus Sicherheitsgründen vorerst nicht möglich. WHO-Beschäftigte seien nicht verletzt worden.  Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schusswechsel zwischen Sicherheitskräften in Kiew: Selenskyj fordert Aufklärung Vermummte und bewaffnete Sicherheitskräfte sind in Kiew kein seltener Anblick. Sie stehen zum Beispiel an Checkpoints vor dem abgeriegelten Regierungsviertel oder vor militärischen Liegenschaften. Dass diese aber Schüsse abgeben, noch dazu auf andere vermummte Sicherheitskräfte, sieht man nicht alle Tage. Deshalb ist das, was sich am Mittwoch im Dnipro-Bezirk ereignete, in der Ukraine Gesprächsthema. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland greift Energieanlagen in Odessa an Russland hat in der Nacht Energieinfrastrukturanlagen in dem südukrainischen Gebiet Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnte deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, hatte zuvor gesagt, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. In den vergangenen Wochen hat Russland das Gebiet Odessa wiederholt angegriffen und sich auf die Hafen- und Energieinfrastruktur konzentriert. Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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6. September
Handelsblatt

Lage im Überblick: US-Gesandte nach Treffen mit Putin unterwegs nach Kiew

Lage im Überblick: US-Gesandte nach Treffen mit Putin unterwegs nach Kiew Moskau/Kiew. Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu der Unterredung mit dem russischen Staatschef. Kreml: Putin berichtet von Vormarsch an der Front Uschakow zufolge zeigte sich Putin einmal mehr überzeugt, dass er die Ziele seines Krieges - den Russland militärische Spezialoperation nennt - erreichen werde. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben. „Insbesondere wurden die tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben“, sagte Uschakow. Allerdings geben Experten über die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einschätzungen ab. Seit Monaten kann Russland kaum Gebietsgewinne vermelden. Immer wieder gibt es auch Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab über die Lage wahrheitsgemäß informiert wird. Wichtig für Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Dazu zählt Moskau etwa das Vorgehen Kiews gegen die in Teilen der Ukraine verbreitete russische Sprache. US-Gesandte sollen in Kiew Putins Position überbringen Uschakow sagte nichts zu neuen Vorschlägen für eine Beendigung des Kriegs, die laut Trump und Kreml bei dem Treffen präsentiert werden sollten. Putin setze darauf, dass Witkoff und Kushner die russische Sicht nun in Kiew übermittelten, betonte er. Das ließ zunächst nicht darauf schließen, dass es bei der Lösung des Konflikts Bewegung geben könnte. Im August war überraschend auch CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau zu Gesprächen auf Geheimdienstebene. US-Medienberichten zufolge soll der Geheimdienstchef Russlands wirtschaftliche und militärische Position als geschwächt dargestellt und Moskau gedrängt haben, sich auf eine Verhandlungslösung zur Beendigung des Ukraine-Kriegs einzulassen. Experte: Visite ohne Ergebnisse „Die Visite Witkoffs und Kushners hat erwartungsgemäß zu nichts geführt - außer einer formellen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses, der seit dem Frühjahr pausierte - mit dem Beginn der amerikanischen Aggression gegen Iran“, sagte der Moskauer Amerikanist Dmitri Nowikow. Witkoff werde in Moskau geschätzt, weil er weniger harte Töne anschlage als andere US-Vertreter. Die Lage in dem Konflikt sei so verfahren, dass bloße diplomatische Mittel den Prozess nicht vom „toten Punkt“ wegbekämen. Eine US-Regierungsmaschine, die Witkoff und Kushner zu transportieren schien, flog in der Nacht von Moskau nach Rzeszów im Südosten Polens. Von dort dürften die US-Gesandten mit dem Zug weiter nach Kiew reisen. Offiziell gab es keine Informationen zum genauen Reiseverlauf der Vermittler. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern geführt. In Kiew dürften Witkoff und Kushner den Prozess wieder in Gang bringen wollen, damit sich Vertreter der Kriegsparteien erneut an einen Tisch setzen. Russland führt seinen Angriffskrieg gegen das Nachbarland inzwischen seit mehr als viereinhalb Jahren. Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Hilfe. Kriegsparteien setzen auf Eskalation Militärexperten sprechen seit Wochen von einer gezielten Eskalation der Gewalt auf beiden Seiten des Konflikts. Für Putin bleibt die vollständige Eroberung des Industriereviers Donbass in der Ostukraine erklärtes Ziel. Die ukrainischen Streitkräfte wollen diesen Rest des Gebietes Donezk nicht räumen. Putin hat als Reaktion auf die ukrainischen Angriffe im russischen Hinterland auf Ölraffinerien und Logistikzentren von Online-Versandhändlern Vergeltung angedroht. Er gab Befehle, vor allem die ukrainische Energieinfrastruktur gezielt angreifen zu lassen. Dabei kommen auch die besonders schnellen ballistischen Raketen zum Einsatz, die die Ukraine wegen fehlender Flugabwehrraketen kaum zerstören kann. Präsident Selenskyj drohte im Gegenzug, die Zahl der ukrainischen Drohnenangriffe auf Russland von durchschnittlich 300 auf 1.000 am Tag erhöhen. Er hat dazu internationale Fluggesellschaften gewarnt, dass der Luftraum in Russland nicht mehr sicher sei. Putin wirft ihm „Staatsterrorismus“ gegen die zivile Luftfahrt vor. Verwandte Themen Kurz vor der Anreise der US-Vertreter hatte Selenskyj dem russischen Militär vorgeworfen, demonstrativ die Kiewer Flughäfen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben. Kiews Verteidigungsminister spricht mit Pistorius über Hilfe Die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten wollen bei einer neuen Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe in der nächsten Woche über weitere militärische Hilfe für das von Russland angegriffene Land beraten. Das teilte der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara nach einem Telefonat mit seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius (SPD) mit. Ein Datum für das Treffen im sogenannten Ramstein-Format nannte Chmara nicht. Der Minister informierte Pistorius nach eigenen Angaben über die verstärkten Luftangriffe durch Russland mit Drohnen und ballistischen Raketen - und den Mangel an Abwehrraketen für Kiew. Die Ukraine fordert seit Monaten mehr Hilfe der westlichen Verbündeten bei der Luftabwehr. Der Schutz vor den russischen Angriffen habe Vorrang, sagte der Minister. Zudem bleibe auch die finanzielle Unterstützung durch die Partner für die Stabilität der Ukraine von entscheidender Bedeutung.

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5. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: US-Gesandte und Putin wollen „konkrete Pläne“ zu Beendigung des Kriegs erörtert haben

Liveblog Ukrainekrieg : US-Gesandte und Putin wollen „konkrete Pläne“ zu Beendigung des Kriegs erörtert haben Lesezeit: Kremlchef Putin (M) im Gespräch mit Witkoff (2.v.l.) und Kushner (2.v.r.)AFP Weißes Haus und Kreml äußern sich positiv +++ Selenskyj erwartet US-Gesandte am Sonntag in Kiew +++ Angriffe auf Kiew und Moskau sollen jeweils für kurze Zeit ausgesetzt werden +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Vanessa Angermann Kreml spricht von konstruktiven Gesprächen mit US-Gesandten Der Kreml hat die nach langer Pause wieder aufgenommenen Gespräche von Präsident Wladimir Putin mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner als konstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll bezeichnet. Das Treffen mit US-Präsident Donald Trumps Gesandten über eine mögliche Beendigung des Ukrainekrieges habe gut drei Stunden gedauert, sagte Putins außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, in der Nacht. Putin habe sich einmal mehr überzeugt gezeigt, dass er die Ziele seines Krieges - den Russland militärische Spezialoperation nennt - erreichen werde, betonte Uschakow. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben. „Insbesondere wurden die tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben“, sagte Uschakow. Allerdings geben Experten über die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einschätzungen ab. Immer wieder gibt es Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab über das Bild wahrheitsgemäß informiert wird. Wichtig für Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Dazu zählt Moskau etwa das Vorgehen Kiews gegen die in Teilen der Ukraine verbreitete russische Sprache. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben. „Insbesondere wurden die tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben“, sagte Uschakow. Allerdings geben Experten über die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einschätzungen ab. Immer wieder gibt es Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab über das Bild wahrheitsgemäß informiert wird. Wichtig für Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Dazu zählt Moskau etwa das Vorgehen Kiews gegen die in Teilen der Ukraine verbreitete russische Sprache. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin empfängt Witkoff und Kushner für knapp drei Stunden In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.  Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise auf der Plattform X aber als „wichtigen Friedensbesuch“. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbrächten.  „Liebe Kollegen, ich begrüße Sie herzlich in Moskau. Die Situation ist natürlich nicht einfach“, hatte Putin den US-Gesandten in einem vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Video zu Beginn der Gespräche gesagt. Die Begrüßung fand in einer großen Halle im Kreml statt. Vor Beginn der Gespräche wolle er „jeden bitten, ihre besten Wünsche und Worte der Dankbarkeit an US-Präsident Herrn Trump zu übermitteln“, sagte Putin.  Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der Gesandten in Kiew garantieren - nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten“, sagte Putin zu Witkoff und Kushner.  Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj kündigt Unterbrechung von Angriffen auf Moskau an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, die Ukraine werde Moskau in den kommenden Tagen nicht aus der Luft angreifen, sofern Russland die ukrainische Hauptstadt in dieser Zeit ebenfalls nicht angreift.  Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin ordnet dreitägige Pause für Angriffe auf Kiew an Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew für drei Tage einzustellen. Putin habe den „Befehl erteilt, Kiew ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kiew erwarteten US-Delegation zusammen. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Ein auf dem X-Konto des russischen Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew (Mitte) veröffentlichtes Foto zeigt Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts) am Samstag am Flughafen Vnukovo in Moskau. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj berichtet von russischen Angriffen auf Flughäfen Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Russland ruft die USA vor einem möglichen Besuch ihrer Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew auf, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“ Am Wochenende reisen Witkoff und Kushner Medienberichten zufolge nach Russland und - erstmals seit Kriegsbeginn - auch in die Ukraine. US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, Ziel einer Reise Witkoffs und Kushners ins Ausland sei ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine. Eine Bestätigung des Besuches durch das russische Präsidialamt gibt es bislang nicht. Die Regierung in Kiew sprach davon, dass zwei ranghohe US-Vertreter am Sonntag in die Ukraine kämen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Wittkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich heute in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt hat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump schickt Vermittler nach Kiew und Moskau In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den angeblichen Beginn einer zumindest einseitigen Waffenruhe am Wochenende, die Selenskyj ausgerufen habe, gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.»  Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - auch hierzu blieb er Details schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er bloß. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew. Laut dem Nachrichtenportal „Kyiv Independent“ gab es eine Welle von Drohnenangriffen, bei denen im Vorort Boryspil ein neunstöckiger Wohnblock beschädigt wurde. Zwei Frauen seien verletzt worden, hieß es unter Berufung auf Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainische Geheimdienstzentrale von russischer Drohne getroffen Das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew ist nach F.A.Z.-Informationen von einer russischen Drohne getroffen worden. Auch die Nachrichtenagentur AFP schreibt unter Berufung auf einen Reporter von einem solchen Angriff. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte im Onlinedienst Telegram, der Angriff habe „direkt“ auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Der freie Journalist Christian-Zsolt Varga war in Kiew vor Ort, als die Zentrale des Inlandsgeheimdienstes von einer Drohne getroffen wurde. Für uns hat er aufgeschrieben, was er erlebt hat: „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Ich werfe mich zu Boden, sofort darauf folgt ein heftiger Knall.“ Knapp hundert Meter entfernt hat die Drohne das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU getroffen. Auf dem Weg dorthin liegen Glasscherben auf der Straße, die Fensterfront des erst kürzlich eröffneten Cafés Zavertaylo ist komplett entglast. Aufgelöste Mitarbeiter und Passanten stehen davor. Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen fahren eilig heran. Aus Fenstern des SBU-Gebäudes schlagen Flammen, dichter Rauch steigt auf.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen WHO: Wichtiges humanitäres Lager in der Ukraine getroffen In der Ukraine ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eines ihrer wichtigsten Lager bei einem Luftangriff getroffen worden. In dem Lager in dem Gebiet Kiew lagerten „humanitäre medizinische Güter“, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag. Der Zugang sei wegen dichten Rauchs und aus Sicherheitsgründen vorerst nicht möglich. WHO-Beschäftigte seien nicht verletzt worden.  Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schusswechsel zwischen Sicherheitskräften in Kiew: Selenskyj fordert Aufklärung Vermummte und bewaffnete Sicherheitskräfte sind in Kiew kein seltener Anblick. Sie stehen zum Beispiel an Checkpoints vor dem abgeriegelten Regierungsviertel oder vor militärischen Liegenschaften. Dass diese aber Schüsse abgeben, noch dazu auf andere vermummte Sicherheitskräfte, sieht man nicht alle Tage. Deshalb ist das, was sich am Mittwoch im Dnipro-Bezirk ereignete, in der Ukraine Gesprächsthema. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. 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Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Tote durch ukrainischen Beschuss im Gebiet Belgorod Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Russische Truppen sind an diesem Grenzabschnitt bis zu zehn Kilometer weit in die benachbarte ukrainische Region Charkiw vorgedrungen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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5. September
Tagesschau

US-Sondergesandte Witkoff und Kushner treffen Putin in Moskau

Witkoff und Kushner bei Putin Kreml spricht von nützlichen Gesprächen Mit einer "Idee für den Frieden" sind die US-Sondergesandten Witkoff und Kushner nach Russland gereist und dort von Präsident Putin empfangen worden. Ein Kreml-Berater spricht von "äußerst nützlichen" Gesprächen. In Moskau sind die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner mit Russlands Präsident Wladimir Putin zusammengekommen. Trump zufolge sind die beiden mit einem Vorschlag zur Beendigung des Ukraine-Kriegs nach Russland gereist. Trump hatte zuvor lediglich gesagt, man habe "eine Idee für den Frieden" und nannte Kushner und Witkoff "zwei großartige Verhandler". Im russischen Staatsfernsehen war zu sehen, wie Putin die beiden Sondergesandten in einer großen Halle im Kreml begrüßte und Worte der Dankbarkeit an den US-Präsidenten richtete. Kontakte zwischen Moskau und Washington seien stets vorteilhaft, so Putin - Russland schätze die Zusammenarbeit. Zugleich räumte er ein, dass die Situation nicht einfach sei. Der russische Präsident versicherte, Russland werde alles in seiner Macht Stehende tun, um die Sicherheit der Vermittler zu gewährleisten - auch in Kiew, wo Witkoff und Kushner am Sonntag erwartet werden. Putin spricht von Erfolgen auf dem Schlachtfeld Ein Kreml-Berater sprach nach dem Treffen von äußerst nützlichen und konstruktiven Gesprächen. Berater Juri Uschakow sagte, Witkoff und Kushner hätten "eine Reihe von Ideen zu möglichen Wegen für eine Einigung skizziert". Uschakow ging nicht darauf ein, um welche Ideen es sich dabei handelte. Nach seinen Angaben hatte Putin den beiden Gesandten gegenüber behauptet, dass Russland auf dem Schlachtfeld "echte Fortschritte" mache. Er sei zuversichtlich, seine Ziele zu erreichen. Putin hatte sich im Laufe des seit vierenhalb Jahren währenden und von ihm begonnenen Kriegs mehrfach ähnlich geäußert. Immer wieder gibt es Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab über die Lage wahrheitsgemäß informiert wird. Weiterflug nach Kiew Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters flogen die beiden Amerikaner am Abend aus Moskau ab. Laut des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist es das erste Mal, dass beide die ukrainische Hauptstadt besuchen. Es sei geplant, dass sie mit dem Flugzeug nach Kiew kommen - dies ist höchst ungewöhnlich, weil der ukrainische Luftraum seit dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 gesperrt ist und andere westliche Politiker bisher immer im Zug nach Kiew reisten. Um eine sichere Anreise zu gewährleisten, hatte Selenskyj eine Feuerpause vorgeschlagen. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte später, Russland werde ab Sonntag seine Angriffe auf Kiew für drei Tage aussetzen. Jüngste Angriffe auf Flughäfen Vor der Ankündigung Peskows hatte das russische Militär jedoch die Flughäfen Schuljany und Boryspil in Kiew beschossen, sagte Präsident Selenskyj. Auch in der ostukrainischen Region Dnipro gab es einen russischen Angriff. Fünf Menschen seien bei dem Beschuss eines Stahlwerks getötet worden, teilte der Stahlproduzent Metinvest mit. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, seine Truppen hätten zwei Betriebe angegriffen, die "wichtige Lieferanten von Metallprodukten für die ukrainische Rüstungsproduktion" seien. Russland meldete ebenfalls Angriffe, 53 ukrainische Drohnen seien abgeschossen worden. In der von Russland kontrollierten ukrainischen Region Luhansk wurden innerhalb von 24 Stunden fünf Menschen getötet, sagte Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur in dem besetzten Gebiet. Weder die ukrainischen noch die russischen Angaben zu den Opferzahlen lassen sich derzeit unabhängig überprüfen. Skepsis in der Ukraine Unklar ist, wie groß die Chancen für einen Erfolg der Reise sind. Der frühere ukrainische Außenminister Wadim Prystajko ist wenig optimistisch. "Wir hätten sie hier schon früher erwartet. Doch derzeit gibt es eigentlich nicht viel zu besprechen", sagte der Politiker. "Russland hält an der Vorbedingung fest, annektierte ukrainische Gebiete als russisch anzuerkennen." Das sei für die Ukraine nicht hinnehmbar. Prystajko sagt, er glaube, dass Russland weiter auf Zeit spielt. "Die Russen könnten bereits auf die nächste US-Regierung setzen. Bis dahin müssen sie aber die jetzige bei Laune halten." Die Gespräche mit Witkoff und Kushner könnten dazu dienen.

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5. September
Deutschlandfunk

Gespräche über Friedensabkommen - US-Gesandte Witkoff und Kushner in Moskau mit Putin zusammengekommen

Einzelheiten der dreistündigen Unterredung im Kreml sind noch nicht bekannt. Der außenpolitische Berater Putins, Uschakow, nannte die Gespräche offen und konstruktiv. Ein anderer hochrangiger russischer Regierungsvertreter sprach im Anschluss von einem "wichtigen Friedensbesuch". Laut US-Präsident Trump sollten Wittkoff und Kushner neue Ideen unterbreiten, wie der Krieg in der Ukraine beendet werden kann. Putin hatte zu Beginn des Treffens erklärt, Kontakte zwischen Moskau und Washington seien stets vorteilhaft. Die Situation sei aber nicht einfach. Die US-Gesandten werden nun in der ukrainischen Hauptstadt erwartet. Russland hat zugesagt, die Luftangriffe auf Kiew für drei Tage einzustellen. Der russische Präsident Putin hat die US-Unterhändler Witkoff und Kushner in Moskau zu neuen Gesprächen zum Ukraine-Krieg empfangen. In einem vom Kreml veröffentlichten Video vom Auftakt des Treffens sagte Putin den beiden Gesandten, es gehe um schwierige Fragen. Er werde ihnen die Lage aus seiner Sicht erläutern. Zugleich lobte er die Zusammenarbeit und erklärte, Witkoff und Kushner hätten inzwischen das Vertrauen der russischen Seite. US-Präsident Trump hatte gestern angekündigt, die US-Gesandten würden neue Vorschläge für eine Beendigung des Krieges vorlegen. Details dazu sind nicht bekannt. Das Treffen ging nach drei Stunden ohne nähere Angaben zu Ende. Heute wollen Witkoff und Kushner dann nach Kiew weiterreisen. Putin ließ mitteilen, dass Russland deswegen für drei Tage auf Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt verzichten werde. Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte bereits gestern seine Bereitschaft zu einer dreitägigen Waffenruhe erklärt. Diese sei in Kraft getreten, sagte Selenskyj. Er hoffe, dass sich auch Putin an seine Ankündigung einer Waffenruhe halte. Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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5. September
Handelsblatt

Verhandlungen: Kreml spricht von konstruktiven Gesprächen mit US-Gesandten

Verhandlungen: Kreml spricht von konstruktiven Gesprächen mit US-Gesandten Moskau. Der Kreml hat die nach langer Pause wieder aufgenommenen Gespräche von Präsident Wladimir Putin mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner als konstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll bezeichnet. Das Treffen mit US-Präsident Donald Trumps Gesandten über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Konflikts habe gut drei Stunden gedauert, sagte Putins außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, in der Nacht. Putin habe sich einmal mehr überzeugt gezeigt, dass er die Ziele seines Krieges - den Russland militärische Spezialoperation nennt - erreichen werde, betonte Uschakow. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben. „Insbesondere wurden die tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben“, sagte Uschakow. Allerdings geben Experten über die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einschätzungen ab. Immer wieder gibt es Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab über das Bild wahrheitsgemäß informiert wird. Wichtig für Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Dazu zählt Moskau etwa das Vorgehen Kiews gegen die in Teilen der Ukraine verbreitete russische Sprache. US-Gesandte sollen in Kiew Putins Position überbringen Uschakow sagte nichts zu neuen Vorschlägen, die laut Trump und Kreml bei dem Treffen präsentiert werden sollten. Putin setze darauf, dass Witkoff und Kushner die russische Sicht nun in Kiew übermittelten, betonte er. Das ließ zunächst nicht darauf schließen, dass es bei der Lösung des Konflikts Bewegung geben könnte. Die beiden Gesandten reisen weiter in die ukrainische Hauptstadt, wo sie heute von Präsident Wolodymyr Selenskyj empfangen werden sollen. Nach mehreren Russland-Aufenthalten wird dies ihr erster Besuch in der Ukraine sein. Putin hat zugesichert, in einer auf drei Tage begrenzten Waffenruhe auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Selenskyj hatte aber dem russischen Militär vorgeworfen, vor der Anreise der US-Amerikaner demonstrativ die Kiewer Flughäfen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern geführt. Sie gerieten allerdings ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran beschäftigt waren.

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5. September
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Newsblog zum Ukraine-Krieg: Kreml bezeichnet Reise von Trump-Gesandten als „wichtigen Friedensbesuch“

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Selenskij: Russland beschießt vor US-Besuch Kiewer Flughäfen  Selenskij: Kushner und Witkoff kommen am Sonntag nach Kiew Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew Norwegen beschlagnahmt russisches Schiff in Arktis  Ukraine erhält bei EU-Treffen Zusagen für Luftverteidigung Kreml bezeichnet Reise von Trump-Gesandten als "wichtigen Friedensbesuch" In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen war das Treffen beendet.  Der Kreml bezeichnete die Zusammenkunft als "nützlich" und "konstruktiv". Putin habe den Gesandten erklärt, Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts müssten gelöst werden. Genau so hatte sich Putin schon mehrmals zuvor geäußert. Zudem habe Russland seine Einschätzung der Lage an der Front dargelegt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise als "wichtigen Friedensbesuch". Die Gesandten wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbringen würden. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern geführt. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt – auch, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen Iran beschäftigt waren. Der Kreml bezeichnete die Zusammenkunft als "nützlich" und "konstruktiv". Putin habe den Gesandten erklärt, Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts müssten gelöst werden. Genau so hatte sich Putin schon mehrmals zuvor geäußert. Zudem habe Russland seine Einschätzung der Lage an der Front dargelegt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise als "wichtigen Friedensbesuch". Die Gesandten wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbringen würden. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern geführt. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt – auch, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen Iran beschäftigt waren. Russland setzt Angriffe auf Kiew für drei Tage aus Während die US-Unterhändler in Moskau zu Besuch sind, hatte die Ukraine angekündigt, den russischen Luftraum nicht zu gefährden. Nun hat der russische Staatschef Wladimir Putin seinerseits einen dreitägigen Stopp der Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Das teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Die Angriffspause gelte mit Tagesbeginn des Sonntags für drei Tage. Nach ihrem Besuch in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner ab Sonntag erstmals in die Ukraine. Vor Besuch der US-Vermittler: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien beschädigt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden, teilt der Stahlproduzent Metinvest mit. „Dies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie“, erklärt das Unternehmen. Das getroffene Stahlwerk produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet.  Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich an diesem Samstag in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij mitgeteilt hat. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich an diesem Samstag in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij mitgeteilt hat. Selenskij: Russland beschießt vor US-Besuch Kiewer Flughäfen Kurz vor dem erwarteten Besuch von US-Unterhändlern in Kiew haben die russischen Streitkräfte nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij die Flughäfen der Hauptstadt beschossen. Die Flughäfen Schuljany und Boryspil seien demonstrativ zum ersten Mal seit einiger Zeit angegriffen worden, schrieb er in den sozialen Netzwerken. Selenskij unterstellte, dass Moskau damit Unsicherheit vor der Anreise der Amerikaner verbreiten wolle. „Die russischen Treffer auf die Airports sind eine Reaktion auf die Diskussionen und die Vorbereitungen darauf, dass die US-Seite mit dem Flugzeug in die Ukraine kommen und am Kiewer Flughafen oder in Boryspil landen könnte“, schrieb er. Die Ukraine werde ihre Drohnenangriffe zur Lähmung des russischen Flugverkehrs kommende Woche entsprechend ausrichten, drohte er. Berichte über eine russische Drohnenattacke auf Schuljany hatte es schon am Freitag gegeben. Zu Schäden oder Verletzten wurde nichts bekannt. In der Ukraine ruht seit Beginn der russischen Großinvasion 2022 der zivile Flugverkehr. Für einen sicheren Flug Witkoffs nach Kiew wären ukrainische Erlaubnisse, aber auch russische Sicherheitsgarantien erforderlich. Schuljany ist der alte Flughafen der ukrainischen Hauptstadt und liegt im Stadtgebiet. Als er zu klein wurde, wurde in der Kreisstadt Boryspil etwa 20 Kilometer östlich von Kiew ein neuer internationaler Airport gebaut. Selenskij unterstellte, dass Moskau damit Unsicherheit vor der Anreise der Amerikaner verbreiten wolle. „Die russischen Treffer auf die Airports sind eine Reaktion auf die Diskussionen und die Vorbereitungen darauf, dass die US-Seite mit dem Flugzeug in die Ukraine kommen und am Kiewer Flughafen oder in Boryspil landen könnte“, schrieb er. Die Ukraine werde ihre Drohnenangriffe zur Lähmung des russischen Flugverkehrs kommende Woche entsprechend ausrichten, drohte er. Berichte über eine russische Drohnenattacke auf Schuljany hatte es schon am Freitag gegeben. Zu Schäden oder Verletzten wurde nichts bekannt. In der Ukraine ruht seit Beginn der russischen Großinvasion 2022 der zivile Flugverkehr. Für einen sicheren Flug Witkoffs nach Kiew wären ukrainische Erlaubnisse, aber auch russische Sicherheitsgarantien erforderlich. Schuljany ist der alte Flughafen der ukrainischen Hauptstadt und liegt im Stadtgebiet. Als er zu klein wurde, wurde in der Kreisstadt Boryspil etwa 20 Kilometer östlich von Kiew ein neuer internationaler Airport gebaut. Fünf Tote bei ukrainischem Angriff in russisch kontrollierter Region Luhansk Bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen 24 Stunden sind im russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk fünf Menschen getötet worden. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, sagt Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Unabhängig kontrollieren lassen sich solche Berichte über das Kampfgeschehen nicht.  Feuerpause zur Reparatur von Atomkraftwerk vereinbart Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat erneut eine Feuerpause zwischen Ukraine und Russland ausgehandelt, um die Reparatur des Atomkraftwerks Saporischschja zu ermöglichen. IAEA-Chef Rafael Grossi kündigte an, dass die Reparaturarbeiten am Samstag beginnen würden, nachdem Entminungsarbeiten durchgeführt worden seien. Das Kernkraftwerk Saporischschja und die Kühlsysteme der von Russland besetzten Anlage könnten innerhalb von Tagen von einem Blackout betroffen sein, warnte die IAEA auf der Plattform X. Innerhalb kurzer Zeit müsse entweder die Stromleitung repariert oder Diesel für Notstromgeneratoren geliefert werden.  Das größte AKW Europas geriet bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs unter russische Kontrolle. Die sechs Reaktoren sind abgeschaltet, doch die Anlage benötigt Strom, um das radioaktive Material zu kühlen und einen Atomunfall zu verhindern. Die letzte verbliebene Leitung in das Kraftwerk wurde am 20. August bei Gefechten unterbrochen. Seitdem ist die Anlage auf Dieselgeneratoren angewiesen, doch der Treibstoff wird nach Angaben der IAEA knapp. Vor dem Konflikt verfügte das Kraftwerk über zehn externe Stromleitungen. Das größte AKW Europas geriet bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs unter russische Kontrolle. Die sechs Reaktoren sind abgeschaltet, doch die Anlage benötigt Strom, um das radioaktive Material zu kühlen und einen Atomunfall zu verhindern. Die letzte verbliebene Leitung in das Kraftwerk wurde am 20. August bei Gefechten unterbrochen. Seitdem ist die Anlage auf Dieselgeneratoren angewiesen, doch der Treibstoff wird nach Angaben der IAEA knapp. Vor dem Konflikt verfügte das Kraftwerk über zehn externe Stromleitungen. Selenskij: Kushner und Witkoff kommen am Sonntag nach Kiew Die beiden US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden am Sonntag nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in Kiew erwartet. US-Präsident Donald Trump bestätigte das. Demnach werden die Gesandten auch nach Moskau reisen. Die Geschäftsleute sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Kriegsende in der Ukraine zuständig.  Wegen Sicherheitsbedenken war bis zuletzt nicht klar, ob die am Wochenende geplante Reise der beiden Unterhändler von US-Präsident Donald Trump stattfindet. Die US-Regierung forderte Insidern zufolge erst Garantien, dass die Ukraine während des Aufenthalts der Gesandten Moskau nicht angreife und Russland im Gegenzug Kiew verschone. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. Wegen Sicherheitsbedenken war bis zuletzt nicht klar, ob die am Wochenende geplante Reise der beiden Unterhändler von US-Präsident Donald Trump stattfindet. Die US-Regierung forderte Insidern zufolge erst Garantien, dass die Ukraine während des Aufenthalts der Gesandten Moskau nicht angreife und Russland im Gegenzug Kiew verschone. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew Die russische Armee hat das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt Kiew mit einer Drohne angegriffen. „Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude“, teilte Präsident Wolodimir Selenskij bei Telegram mit. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurden fünf Menschen verletzt. Über dem getroffenen Gebäude steigt dichter schwarzer Rauch auf. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau griffen russische Einheiten bereits am Morgen zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer an. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem habe Russland in der Nacht erneut die südukrainischen Region Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnt deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, sagte zuvor, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau griffen russische Einheiten bereits am Morgen zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer an. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem habe Russland in der Nacht erneut die südukrainischen Region Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnt deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, sagte zuvor, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. Dichter Rauch steigt über dem Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU in Kiew auf. Das Gebäude wurde bei einem russischen Drohnenangriff beschädigt. Gleb Garanich/Reuters Luzia Geier Behörden: Brand in Öldepot in Sotschi nach ukrainischem Drohnenangriff Nach einem ukrainischen Drohnenangriff brennt ein Öldepot in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Sotschi. Dies teilten die russischen Behörden der Region Krasnodar über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Russische Behörden melden Tote nach ukrainischem Beschuss im Gebiet Belgorod Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.  Selenskij hofft auf baldige Anreise von US-Unterhändlern Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij erwartet die Anreise von US-Vermittlern „in den nächsten Tagen“. „Wir zählen darauf, die Vertreter des Präsidenten der USA hier in Kiew zu sehen“, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Es gebe eine Bestätigung der US-Amerikaner für Treffen in Moskau und Kiew. „Es ist sehr wichtig, dass Amerika weiter aktiv bleibt“, betonte Selenskij. Kiew sei bereit für einen inhaltlichen Austausch auf hoher Ebene. Das ukrainische Verhandlungsteam sei faktisch rund um die Uhr im Kontakt mit Washington. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werden seit Monaten in der Ukraine für Gespräche über ein Ende des seit 2022 währenden russisch-ukrainischen Krieges erwartet. Mehrfach gab es hingegen bereits Verhandlungen in Moskau, was im April den Unmut Selenskijs hervorrief. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werden seit Monaten in der Ukraine für Gespräche über ein Ende des seit 2022 währenden russisch-ukrainischen Krieges erwartet. Mehrfach gab es hingegen bereits Verhandlungen in Moskau, was im April den Unmut Selenskijs hervorrief. Russischer Treffer auf großes Medikamentenlager bei Kiew Ein großes Medikamentenlager in der ukrainischen Stadt Boryspil bei Kiew ist Medienberichten zufolge durch einen russischen Luftangriff beschädigt worden. Das Internetportal Ukrajinska Prawda schrieb, es handele sich um eins der größten spezialisierten pharmazeutischen Lager in der Ukraine. Der Militärgouverneur des Kiewer Gebiets, Tymur Tkatschenko, bestätigte wie üblich nur einen Treffer auf ein Warenlager, ohne Details zu nennen. Er schrieb auf Telegram von einem Verletzten. Die russische Armee verstärkt seit einiger Zeit die Angriffe auf Verteilzentren für Lebensmittel, Tiefkühllager, Versandzentren von Online-Händlern und Baumärkte in der Ukraine. Diese hat ihrerseits viele Versandzentren der russischen Online-Riesen Wildberries und Ozon attackiert. Die russische Armee verstärkt seit einiger Zeit die Angriffe auf Verteilzentren für Lebensmittel, Tiefkühllager, Versandzentren von Online-Händlern und Baumärkte in der Ukraine. Diese hat ihrerseits viele Versandzentren der russischen Online-Riesen Wildberries und Ozon attackiert. Norwegen beschlagnahmt russisches Schiff in Arktis Vor der Inselgruppe Spitzbergen ist ein russisches Schiff von norwegischen Behörden beschlagnahmt worden. Der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz hatte zuvor einen entsprechenden Antrag gestellt, wie die Behörden in Spitzbergen mitteilten. Hintergrund ist ein früherer Beschluss eines Schiedsgerichts, der Russland zu Entschädigungszahlungen von rund 4,2 Milliarden US-Dollar (etwa 3,6 Milliarden Euro) verpflichtet hatte. Moskau wirft Norwegen nun Piraterie vor. Den Angaben nach wurde das Schiff Professor Molchanov am Mittwoch auf Anordnung eines Gerichts beschlagnahmt und liegt nun bis auf Weiteres im Hafen. „Der rechtliche Prozess und das Urteil sind Teil des Kampfes des Unternehmens um die Rückforderung von Geldern, die 2014 von Russland enteignet wurden“, heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben von Naftogaz geht es um Vermögenswerte auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim, die infolge der russischen Annexion 2014 enteignet wurden. Das Unternehmen besaß dort etwa große Vermögenswerte im Öl- und Gassektor. Die Beschlagnahmung sei angeordnet worden, um ausstehende finanzielle Verpflichtungen Moskaus durchzusetzen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge, dass „Entführung“ der bessere Begriff für das Vorgehen sei. Die Regierung in Moskau legte formellen Protest beim norwegischen Botschafter ein. Das russische Außenministerium teilt mit, man fordere die Freigabe des Schiffes und dringe auf dessen Rückgabe. Den Angaben nach wurde das Schiff Professor Molchanov am Mittwoch auf Anordnung eines Gerichts beschlagnahmt und liegt nun bis auf Weiteres im Hafen. „Der rechtliche Prozess und das Urteil sind Teil des Kampfes des Unternehmens um die Rückforderung von Geldern, die 2014 von Russland enteignet wurden“, heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben von Naftogaz geht es um Vermögenswerte auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim, die infolge der russischen Annexion 2014 enteignet wurden. Das Unternehmen besaß dort etwa große Vermögenswerte im Öl- und Gassektor. Die Beschlagnahmung sei angeordnet worden, um ausstehende finanzielle Verpflichtungen Moskaus durchzusetzen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge, dass „Entführung“ der bessere Begriff für das Vorgehen sei. Die Regierung in Moskau legte formellen Protest beim norwegischen Botschafter ein. Das russische Außenministerium teilt mit, man fordere die Freigabe des Schiffes und dringe auf dessen Rückgabe. Putin schließt neue Mobilmachung für Ukraine-Krieg aus Der russische Präsident Wladimir Putin schließt nach eigenen Worten eine neue Mobilmachung für den Krieg aus. Es gebe keine Szenarien, in denen ein solcher Schritt notwendig sei, da Russland keine Probleme bei der Verfügbarkeit von Militärpersonal habe, sagt Putin. Entsprechende Spekulationen hatte er jüngst als „völligen Unsinn“ zurückgewiesen.  Beobachter schließen hingegen nicht aus, dass Putin angesichts anhaltend hoher russischer Verluste nach der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September erneut eine Mobilisierung anordnen könnte. Der finnische Präsident Alexander Stubb hatte jüngst gesagt, das Einzige, womit Russland noch eskalieren könne, sei eine Mobilmachung. Es sei wahrscheinlich, dass diese im Herbst komme. Aktuell verliere die russische Armee monatlich zwischen 30 000 und 35 000 Soldaten. Es würden aber nur 27 000 neue rekrutiert. Beobachter schließen hingegen nicht aus, dass Putin angesichts anhaltend hoher russischer Verluste nach der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September erneut eine Mobilisierung anordnen könnte. Der finnische Präsident Alexander Stubb hatte jüngst gesagt, das Einzige, womit Russland noch eskalieren könne, sei eine Mobilmachung. Es sei wahrscheinlich, dass diese im Herbst komme. Aktuell verliere die russische Armee monatlich zwischen 30 000 und 35 000 Soldaten. Es würden aber nur 27 000 neue rekrutiert. Bundesregierung stellt 250 Millionen für Energieinfrastruktur bereit Die Bundesregierung stellt über die staatliche Förderbank KfW weitere 250 Millionen Euro für die Ukraine bereit. Die Gelder seien für Reparaturen an der Energieinfrastruktur vor dem kommenden Winter gedacht, teilt das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. „Dies trägt zur Sicherung der Energie- und Wärmeversorgung der Bevölkerung trotz anhaltender russischer Angriffe bei.“ Die Energieversorgung bleibe eine Frontlinie dieses Krieges, sagt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Sie appelliert an andere Staaten, ebenfalls Gelder bereitzustellen. Seit 2022 hat die Bundesregierung 560 Millionen Euro in den Energieunterstützungsfonds eingezahlt. Mit der jetzigen Aufstockung steigt diese Summe auf 810 Millionen Euro.

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5. September
Handelsblatt

Verhandlungen: Ukraine-Krieg: Gespräche von Putin und US-Gesandten beendet

Verhandlungen: Ukraine-Krieg: Gespräche von Putin und US-Gesandten beendet Moskau. In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten. Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der Kreml hatte angekündigt, im Anschluss an das Treffen die Öffentlichkeit zu informieren. Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner ließen sich von Putins Beauftragtem für die internationalen Wirtschaftsbeziehungen, Kirill Dmitrijew, zum Flughafen Wnukowo bringen. Dmitirjew, der tagsüber laut russischen Staatsmedien auch dreieinhalb Stunden mit den Gästen in einem Moskauer Gourmetrestaurant gespeist hatte, veröffentlichte ein Foto bei X mit der Bemerkung, dass es sich um einen „wichtigen friedensstiftenden Besuch“ gehandelt habe. Die Gesandten wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Unklar war, wo sie die Nacht verbringen. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbringen würden. Dreitägige Waffenruhe soll Besuch in Kiew ermöglichen Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Putin sagte, dass Russland alles für ihre sichere Reise tue. Selenskyj hatte dem russischen Militär vorgeworfen, vor der Anreise der US-Amerikaner demonstrativ die Kiewer Flughäfen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern geführt. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran beschäftigt waren. Da Russland den Iran unterstützt in dem Konflikt, spekulierten kremlnahe Experten, ob Witkoff und Kushner womöglich auch das Thema Iran ansprechen.

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5. September
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Putin empfängt Trumps Unterhändler - Kushner und Witkoff zu Gesprächen im Kreml

Putin empfängt Trumps Unterhändler: Kushner und Witkoff zu Gesprächen im Kreml Moskau/Berlin – Paukenschlag in Moskau: Der russische Staatschef Wladimir Putin (73) hat wegen des Besuchs von US-Unterhändlern einen dreitägigen Stopp der Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Die Angriffspause gilt dem Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff (69) und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner (45). Am frühen Abend sind sie zu direkten Gesprächen mit Putin im Kreml eingetroffen. Die Ukraine hatte im Vorfeld zugesagt, wegen des Besuchs den russischen Luftraum für drei Tage nicht zu gefährden. Putin bezeichnete die Situation, mit der sie sich bei den Verhandlungen befassen müssten, als „schwierig“ und erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Witkoff wiederum zeigte sich dankbar, „dass Sie uns heute hier empfangen“. Die Treffen mit Wladimir Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Witkoff und Kushner sind in der Regierung von US-Präsident Donald Trump (80) für die Bemühungen um ein Ende des russischen Krieges zuständig. In den letzten Monaten lagen die Gespräche allerdings auf Eis, auch weil Washington mit dem Krieg gegen den Iran ausgelastet war. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber noch nie in Kiew. So lief die Begrüßung Auf dem Rollfeld empfangen wurden die Trump-Gesandten von Präsidentenberater Kirill Dmitrijew. Der hatte auch an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (73) teilgenommen. Am Nachmittag dann trafen sich Kushner, Witkoff und Dmitrijew in einem Moskauer Restaurant, bevor es Richtung Kreml ging. Brisant: Es ist der nächste hochrangige Besuch aus Trumps Machtapparat in Moskau innerhalb kurzer Zeit. Erst am 25. August war CIA-Direktor John Ratcliffe (60) in die russische Hauptstadt gereist. Es war der erste bekannte Moskau-Besuch eines CIA-Chefs seit der Reise seines Vorgängers William Burns (70) im November 2021. Die Sache mit dem Luftraum Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) kündigte an, dass Kiew, „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“, den normalen Betrieb des russischen Luftraums für den Besuch gewährleisten werde. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte er. Der „New York Times“ zufolge hat auch die US-Regierung auf einem Angriffsstopp bestanden. Auch deshalb hätten sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang hingezogen. Russland hat aber dennoch in der Nacht zu Samstag die beiden Flughäfen von Kiew angegriffen. Laut Selenskyj sei es „klar“, dass die Attacken in der Nacht zu Samstag im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur Reise von Kushner und Witkoff in die Ukraine stünden. Werden die Gespräche Fortschritte bringen? Kremlsprecher Dmitri Peskow (58) erklärte am Freitag, Putins Position sei „unerschütterlich“. Russland verlangt demnach weiterhin, dass die Ukraine auf einen Nato-Beitritt verzichtet und die von Moskau beanspruchten vier ukrainischen Regionen vollständig abtritt – inklusive der Gebiete, die Russland bislang gar nicht kontrolliert. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

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5. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Putin zu Witkoff und Kushner: „Die Situation ist natürlich nicht einfach“

Liveblog Ukrainekrieg : Putin zu Witkoff und Kushner: „Die Situation ist natürlich nicht einfach“ Lesezeit: Wladimir Putin am Samstag im Kreml im Gespräch mit Steve Witkoff und Jared KushnerReuters Gespräch zwischen Kremlchef und US-Sondergesandten dauert knapp drei Stunden +++ Selenskyj erwartet US-Gesandte am Sonntag in Kiew +++ Angriffe auf Kiew und Moskau sollen jeweils für kurze Zeit ausgesetzt werden +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Putin empfängt Witkoff und Kushner für knapp drei Stunden In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.  Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise auf der Plattform X aber als „wichtigen Friedensbesuch“. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.  Witkoff und Trumps Schwiegersohn wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbrächten.  „Liebe Kollegen, ich begrüße Sie herzlich in Moskau. Die Situation ist natürlich nicht einfach“, hatte Putin den US-Gesandten in einem vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Video zu Beginn der Gespräche gesagt. Die Begrüßung fand in einer großen Halle im Kreml statt. Vor Beginn der Gespräche wolle er „jeden bitten, ihre besten Wünsche und Worte der Dankbarkeit an US-Präsident Herrn Trump zu übermitteln“, sagte Putin.  Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der Gesandten in Kiew garantieren - nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten“, sagte Putin zu Witkoff und Kushner.  Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj kündigt Unterbrechung von Angriffen auf Moskau an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, die Ukraine werde Moskau in den kommenden Tagen nicht aus der Luft angreifen, sofern Russland die ukrainische Hauptstadt in dieser Zeit ebenfalls nicht angreift.  Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin ordnet dreitägige Pause für Angriffe auf Kiew an Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew für drei Tage einzustellen. Putin habe den „Befehl erteilt, Kiew ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kiew erwarteten US-Delegation zusammen. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Ein auf dem X-Konto des russischen Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew (Mitte) veröffentlichtes Foto zeigt Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts) am Samstag am Flughafen Vnukovo in Moskau. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj berichtet von russischen Angriffen auf Flughäfen Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Russland ruft die USA vor einem möglichen Besuch ihrer Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew auf, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“ Am Wochenende reisen Witkoff und Kushner Medienberichten zufolge nach Russland und - erstmals seit Kriegsbeginn - auch in die Ukraine. US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, Ziel einer Reise Witkoffs und Kushners ins Ausland sei ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine. Eine Bestätigung des Besuches durch das russische Präsidialamt gibt es bislang nicht. Die Regierung in Kiew sprach davon, dass zwei ranghohe US-Vertreter am Sonntag in die Ukraine kämen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Wittkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich heute in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt hat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump schickt Vermittler nach Kiew und Moskau In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den angeblichen Beginn einer zumindest einseitigen Waffenruhe am Wochenende, die Selenskyj ausgerufen habe, gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.»  Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - auch hierzu blieb er Details schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er bloß. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew. Laut dem Nachrichtenportal „Kyiv Independent“ gab es eine Welle von Drohnenangriffen, bei denen im Vorort Boryspil ein neunstöckiger Wohnblock beschädigt wurde. Zwei Frauen seien verletzt worden, hieß es unter Berufung auf Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainische Geheimdienstzentrale von russischer Drohne getroffen Das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew ist nach F.A.Z.-Informationen von einer russischen Drohne getroffen worden. Auch die Nachrichtenagentur AFP schreibt unter Berufung auf einen Reporter von einem solchen Angriff. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte im Onlinedienst Telegram, der Angriff habe „direkt“ auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Der freie Journalist Christian-Zsolt Varga war in Kiew vor Ort, als die Zentrale des Inlandsgeheimdienstes von einer Drohne getroffen wurde. Für uns hat er aufgeschrieben, was er erlebt hat: „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Ich werfe mich zu Boden, sofort darauf folgt ein heftiger Knall.“ Knapp hundert Meter entfernt hat die Drohne das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU getroffen. Auf dem Weg dorthin liegen Glasscherben auf der Straße, die Fensterfront des erst kürzlich eröffneten Cafés Zavertaylo ist komplett entglast. Aufgelöste Mitarbeiter und Passanten stehen davor. Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen fahren eilig heran. Aus Fenstern des SBU-Gebäudes schlagen Flammen, dichter Rauch steigt auf.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen WHO: Wichtiges humanitäres Lager in der Ukraine getroffen In der Ukraine ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eines ihrer wichtigsten Lager bei einem Luftangriff getroffen worden. In dem Lager in dem Gebiet Kiew lagerten „humanitäre medizinische Güter“, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag. Der Zugang sei wegen dichten Rauchs und aus Sicherheitsgründen vorerst nicht möglich. WHO-Beschäftigte seien nicht verletzt worden.  Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schusswechsel zwischen Sicherheitskräften in Kiew: Selenskyj fordert Aufklärung Vermummte und bewaffnete Sicherheitskräfte sind in Kiew kein seltener Anblick. Sie stehen zum Beispiel an Checkpoints vor dem abgeriegelten Regierungsviertel oder vor militärischen Liegenschaften. Dass diese aber Schüsse abgeben, noch dazu auf andere vermummte Sicherheitskräfte, sieht man nicht alle Tage. Deshalb ist das, was sich am Mittwoch im Dnipro-Bezirk ereignete, in der Ukraine Gesprächsthema. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland greift Energieanlagen in Odessa an Russland hat in der Nacht Energieinfrastrukturanlagen in dem südukrainischen Gebiet Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnte deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, hatte zuvor gesagt, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. In den vergangenen Wochen hat Russland das Gebiet Odessa wiederholt angegriffen und sich auf die Hafen- und Energieinfrastruktur konzentriert. Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Tote durch ukrainischen Beschuss im Gebiet Belgorod Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Russische Truppen sind an diesem Grenzabschnitt bis zu zehn Kilometer weit in die benachbarte ukrainische Region Charkiw vorgedrungen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Selenskyj hofft auf baldigen Besuch von Trumps Gesandten in Kiew Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft auf einen baldigen Besuch der Gesandten von US-Präsident Donald Trump in Kiew. „Wir setzen auf ein Treffen in den kommenden Tagen“, sagte Selenskyj am Donnerstag in seiner abendlichen Ansprache. Laut Selenskyj schickt Trump seine Gesandten nach Moskau und Kiew. Sollten Trumps Golfpartner Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner kommen, wäre es ihr erster Besuch in Kiew seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Selenskyj sagte, es seien „vorläufige Termine“ festgelegt worden für den ersten Besuch der Gesandten in der ukrainischen Hauptstadt. Es sei wichtig, dass die USA in der Diplomatie „aktiv bleiben“. Im Juli hatte Selenskyj gesagt, er habe mit Witkoff und Kushner gesprochen, „um die Diplomatie neu zu beleben und den Frieden näherzubringen“. Die beiden waren bereits mehrfach in Moskau, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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5. September
Der Spiegel

Moskau: US-Unterhändler führen Gespräch mit Putin

Neue Verhandlungen über Ukrainekrieg US-Unterhändler führen Gespräch mit Putin In Moskau haben sich Kremlchef Wladimir Putin und die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner zu einem Gespräch getroffen. Putin empfing die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump im Kreml, wie im Staatsfernsehen und auf Fotos zu sehen war. Putin sagte, dass er keine einfachen Gespräche erwarte und er die Lage im Ukrainekrieg aus seiner Sicht erläutern werde. Er übermittelte Trump die besten Wünsche und lobte, dass der US-Präsident sich für die Beendigung des Krieges einsetze. Gegen 22 Uhr deutscher Zeit waren die Unterredung beendet. Putin spricht von komfortabler Zusammenarbeit Putin hatte zuvor erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. »Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel«, sagte der Präsident. Witkoff wiederum zeigte sich dankbar, »dass Sie uns heute hier empfangen«. Die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Kremlsprecher Dmitrij Peskow hatte die zunächst vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigte Wiederaufnahme von Verhandlungen erst nach Ankunft von Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner in Moskau bestätigt. Demnach haben die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck. Peskow nannte keine Details. Der Kreml will im Anschluss an die Gespräche die Öffentlichkeit informieren. Dreitägige Waffenruhe soll Besuch in Kyjiw ermöglichen Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kyjiw angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kyjiw besuchen können. Putin sagte, dass Russland alles für ihre sichere Reise tue. Selenskyj bekräftigte indes, dass er die beiden Gesandten Trumps an diesem Sonntag in Kyjiw erwarte. Der ukrainische Präsident bestätigte seine früheren Angaben, nach denen die dreitägige Waffenruhe aus ukrainischer Sicht bereits in Kraft sei. Er hoffe, dass sich auch Putin an seine eigene Ankündigung der Waffenruhe halte. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten führten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen Iran beschäftigt waren. Da Russland Iran in dem Konflikt unterstützt, spekulierten kremlnahe Experten, ob Witkoff und Kushner womöglich auch das Thema Iran ansprechen.

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5. September
Handelsblatt

Verhandlungen: Ukraine-Krieg: Putin beginnt Gespräche mit US-Unterhändlern

Verhandlungen: Ukraine-Krieg: Putin beginnt Gespräche mit US-Unterhändlern Moskau. In Moskau haben am Abend die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum Ukraine-Krieg zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Putin empfing die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump im Kreml, wie im Staatsfernsehen und auf Fotos zu sehen war. Putin, der den Angriffskrieg vor mehr als viereinhalb Jahren begonnen hatte, sagte, dass es um nicht einfache Gespräche gehe und er die Lage im Krieg aus seiner Sicht erläutern werde. Er übermittelte auch Trump die besten Wünsche und lobte, dass der US-Präsident sich für die Beendigung des Krieges in der Ukraine einsetze. Putin spricht von komfortabler Zusammenarbeit Putin erklärte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, sagte der Präsident. Witkoff wiederum zeigte sich dankbar, „dass Sie uns heute hier empfangen“. Die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte die zunächst vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigte Wiederaufnahme von Verhandlungen erst nach Ankunft von Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner in Moskau bestätigt. Demnach haben die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck. Peskow nannte keine Details. Der Kreml will im Anschluss an die Gespräche die Öffentlichkeit informieren. Dreitägige Waffenruhe soll Besuch in Kiew ermöglichen Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Putin sagte, dass Russland alles für ihre sichere Reise tue. Der Kremlchef hatte die beiden den ganzen Tag warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb, zudem traf er vor der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September auch Spitzenkandidaten der Kremlpartei Geeintes Russland. Selenskyj bekräftigte indes, dass er die beiden Gesandten Trumps an diesem Sonntag in Kiew erwarte. Der ukrainische Präsident bestätigte seine früheren Angaben, nach denen die dreitägige Waffenruhe aus ukrainischer Sicht bereits in Kraft sei. Er hoffe, dass sich auch Putin an seine eigene Ankündigung der Waffenruhe halte. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten führten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran beschäftigt waren. Da Russland den Iran unterstützt in dem Konflikt, spekulierten kremlnahe Experten, ob Witkoff und Kushner womöglich auch das Thema Iran ansprechen.

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5. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Putin empfängt US-Gesandte

Liveblog Ukrainekrieg : Putin empfängt US-Gesandte Lesezeit: Der Konvoi, in dem die US-Gesandten Steve Witkoff Jared Kushner vermutet wurden, am Samstag auf dem Weg zum KremlReuters Witkoff und Kushner in Moskau +++ Selenskyj erwartet US-Gesandte am Sonntag in Kiew +++ Angriffe auf Kiew und Moskau sollen jeweils für kurze Zeit ausgesetzt werden +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Putin empfängt Witkoff und Kushner In Moskau haben am Abend die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche über den Ukrainekrieg zwischen dem russischen Machthaber Wladimir Putin und den amerikanischen Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Putin empfing sie im Kreml, wie russische Staatsmedien meldeten. Putin sagte demnach, dass es um nicht einfache Gespräche gehe. Er übermittelte auch dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump die besten Wünsche. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte die zunächst vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigte Wiederaufnahme von Verhandlungen erst nach Ankunft von Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner in Moskau bestätigt. Demnach haben die US-Unterhändler neue Vorschläge mitgebracht. Peskow nannte keine Details. Der Kreml will im Anschluss an die Gespräche die Öffentlichkeit informieren. Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte die zunächst vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigte Wiederaufnahme von Verhandlungen erst nach Ankunft von Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner in Moskau bestätigt. Demnach haben die US-Unterhändler neue Vorschläge mitgebracht. Peskow nannte keine Details. Der Kreml will im Anschluss an die Gespräche die Öffentlichkeit informieren. Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden am Samstag lange warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb. Selenskyj bekräftigte, dass er die beiden Gesandten Trumps am Sonntag in Kiew erwarte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj kündigt Unterbrechung von Angriffen auf Moskau an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, die Ukraine werde Moskau in den kommenden Tagen nicht aus der Luft angreifen, sofern Russland die ukrainische Hauptstadt in dieser Zeit ebenfalls nicht angreift.  Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Am Samstagnachmittag schrieb Selenskyj in sozialen Medien, er habe bereits mit den in Moskau eingetroffenen amerikanischen Sondergesandten gesprochen. Seit dem Ende des Telefongesprächs und bis zum Montagabend werde man auf Angriffe gegen Moskau verzichten, wenn Russland spiegelbildlich handle, kündigte er an. Der Plan für den Besuch der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew stehe. „Wir sind bereit für eine inhaltliche Unterhaltung“, ergänzte Selenskyj. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Putin ordnet dreitägige Pause für Angriffe auf Kiew an Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew für drei Tage einzustellen. Putin habe den „Befehl erteilt, Kiew ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kiew erwarteten US-Delegation zusammen. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass gemeldet, die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner seien am Samstagmittag in Moskau eingetroffen. Dort sollen sie den Angaben zufolge den russischen Machthaber Wladimir Putin treffen. Später werden sie zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt. Er bezeichnete Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner am Freitag als „zwei großartige Verhandler“. Er fügte hinzu: „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“. Witkoff und Kushner haben einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs für ihre Gespräche in Moskau dabei. Ein auf dem X-Konto des russischen Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew (Mitte) veröffentlichtes Foto zeigt Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts) am Samstag am Flughafen Vnukovo in Moskau. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj berichtet von russischen Angriffen auf Flughäfen Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Russland ruft die USA vor einem möglichen Besuch ihrer Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew auf, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“ Am Wochenende reisen Witkoff und Kushner Medienberichten zufolge nach Russland und - erstmals seit Kriegsbeginn - auch in die Ukraine. US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, Ziel einer Reise Witkoffs und Kushners ins Ausland sei ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine. Eine Bestätigung des Besuches durch das russische Präsidialamt gibt es bislang nicht. Die Regierung in Kiew sprach davon, dass zwei ranghohe US-Vertreter am Sonntag in die Ukraine kämen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Wittkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich heute in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt hat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump schickt Vermittler nach Kiew und Moskau In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den angeblichen Beginn einer zumindest einseitigen Waffenruhe am Wochenende, die Selenskyj ausgerufen habe, gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.»  Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - auch hierzu blieb er Details schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er bloß. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew. Laut dem Nachrichtenportal „Kyiv Independent“ gab es eine Welle von Drohnenangriffen, bei denen im Vorort Boryspil ein neunstöckiger Wohnblock beschädigt wurde. Zwei Frauen seien verletzt worden, hieß es unter Berufung auf Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainische Geheimdienstzentrale von russischer Drohne getroffen Das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew ist nach F.A.Z.-Informationen von einer russischen Drohne getroffen worden. Auch die Nachrichtenagentur AFP schreibt unter Berufung auf einen Reporter von einem solchen Angriff. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte im Onlinedienst Telegram, der Angriff habe „direkt“ auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Der freie Journalist Christian-Zsolt Varga war in Kiew vor Ort, als die Zentrale des Inlandsgeheimdienstes von einer Drohne getroffen wurde. Für uns hat er aufgeschrieben, was er erlebt hat: „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Ich werfe mich zu Boden, sofort darauf folgt ein heftiger Knall.“ Knapp hundert Meter entfernt hat die Drohne das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU getroffen. Auf dem Weg dorthin liegen Glasscherben auf der Straße, die Fensterfront des erst kürzlich eröffneten Cafés Zavertaylo ist komplett entglast. Aufgelöste Mitarbeiter und Passanten stehen davor. Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen fahren eilig heran. Aus Fenstern des SBU-Gebäudes schlagen Flammen, dichter Rauch steigt auf.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen WHO: Wichtiges humanitäres Lager in der Ukraine getroffen In der Ukraine ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eines ihrer wichtigsten Lager bei einem Luftangriff getroffen worden. In dem Lager in dem Gebiet Kiew lagerten „humanitäre medizinische Güter“, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag. Der Zugang sei wegen dichten Rauchs und aus Sicherheitsgründen vorerst nicht möglich. WHO-Beschäftigte seien nicht verletzt worden.  Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schusswechsel zwischen Sicherheitskräften in Kiew: Selenskyj fordert Aufklärung Vermummte und bewaffnete Sicherheitskräfte sind in Kiew kein seltener Anblick. Sie stehen zum Beispiel an Checkpoints vor dem abgeriegelten Regierungsviertel oder vor militärischen Liegenschaften. Dass diese aber Schüsse abgeben, noch dazu auf andere vermummte Sicherheitskräfte, sieht man nicht alle Tage. Deshalb ist das, was sich am Mittwoch im Dnipro-Bezirk ereignete, in der Ukraine Gesprächsthema. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland greift Energieanlagen in Odessa an Russland hat in der Nacht Energieinfrastrukturanlagen in dem südukrainischen Gebiet Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnte deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, hatte zuvor gesagt, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. In den vergangenen Wochen hat Russland das Gebiet Odessa wiederholt angegriffen und sich auf die Hafen- und Energieinfrastruktur konzentriert. Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Tote durch ukrainischen Beschuss im Gebiet Belgorod Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Russische Truppen sind an diesem Grenzabschnitt bis zu zehn Kilometer weit in die benachbarte ukrainische Region Charkiw vorgedrungen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Selenskyj hofft auf baldigen Besuch von Trumps Gesandten in Kiew Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft auf einen baldigen Besuch der Gesandten von US-Präsident Donald Trump in Kiew. „Wir setzen auf ein Treffen in den kommenden Tagen“, sagte Selenskyj am Donnerstag in seiner abendlichen Ansprache. Laut Selenskyj schickt Trump seine Gesandten nach Moskau und Kiew. Sollten Trumps Golfpartner Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner kommen, wäre es ihr erster Besuch in Kiew seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Selenskyj sagte, es seien „vorläufige Termine“ festgelegt worden für den ersten Besuch der Gesandten in der ukrainischen Hauptstadt. Es sei wichtig, dass die USA in der Diplomatie „aktiv bleiben“. Im Juli hatte Selenskyj gesagt, er habe mit Witkoff und Kushner gesprochen, „um die Diplomatie neu zu beleben und den Frieden näherzubringen“. Die beiden waren bereits mehrfach in Moskau, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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5. September
Wirtschaftswoche

Vermittlungsmission: US-Unterhändler für Gespräche über Ukraine-Krieg in Moskau

Vermittlungsmission: US-Unterhändler für Gespräche über Ukraine-Krieg in Moskau Die USA nehmen nach einer Pause ihre Vermittlungsversuche für ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder auf. Die Unterhändler von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, trafen für ein Gespräch mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau ein. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass ein Treffen geplant sei. Am Sonntag sollen die Unterhändler erstmals auf ihrer Vermittlungsmission die ukrainische Hauptstadt Kiew besuchen. Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Sie brächten einen Vorschlag mit, um den Ukraine-Krieg zu beenden – Details blieb er allerdings schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er lediglich. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch für ein Ende des seit viereinhalb Jahren dauernden russischen Angriffskriegs wurde bislang aber nicht erzielt – obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Moskau und Kiew schrauben Erwartungen zurück Auch die Regierungen in Moskau und Kiew gaben sich skeptisch. Die Voraussetzungen für ein Kriegsende seien bislang nicht gegeben, sagte Kremlsprecher Peskow am Freitag. Auch der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, rechnete nicht mit einem Ende der Kämpfe vor Frühjahr 2027. Russland werde versuchen, die Ukraine mit weiteren strategischen Bombenangriffen über den Winter gefügig zu machen, sagte er der „New York Times“. Derzeit setzen beide Seiten auf militärische Eskalation. Für Putin bleibt die vollständige Eroberung des Industriereviers Donbass in der Ostukraine erklärtes Ziel. Die ukrainischen Streitkräfte wollen diesen Rest des Gebietes Donezk nicht räumen. Mit einer neuen Taktik tagelanger Drohnenangriffe versuchen die russischen Streitkräfte, das Leben in der Hauptstadt Kiew zu erschweren. Die Ukraine setzt weiter auf ihre Drohnenangriffe auf die Ölindustrie und Online-Händler im russischen Rückraum. Das soll die Wirtschaft des Gegners zu schwächen und die Kriegsmüdigkeit der Bevölkerung zu verstärken. Eine monatelange Phase von relativer militärischer Stärke der Ukraine geht aber nach Einschätzung von Experten zu Ende. Erste Reise für Witkoff und Kushner nach Kiew Für Witkoff ist das geplante Treffen mit Putin das achte seit Anfang 2025, der Besuch in Kiew bei Selenskyj wird aber der erste sein. Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine – „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ – die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Auch Putin ordnete mit Tagesbeginn am Sonntag einen dreitägigen Stopp von Luftangriffen auf Kiew an, wie Peskow sagte. In der Nacht auf Samstag wurden vier Menschen bei einem russischen Luftangriff auf die Stadt Kamjanske im südlichen Gebiet Dnipropetrowsk getötet. Selenskyj warf dem russischen Militär auch vor, vor Witkoffs Anreise demonstrativ die Kiewer Flughäfen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben. Trumps Regierung durch Iran-Krieg abgelenkt Witkoff und Kushner, Trumps Schwiegersohn, sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs zuständig. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche allerdings auf Eis, weil Trump sein Augenmerk auf den von ihm begonnen Krieg gegen den Iran richtete. Zuletzt saßen die USA im Februar bei direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch. Vor dem jetzigen Doppelbesuch hatten sich laut „New York Times“ die Verhandlungen über Wochen hingezogen. Die US-Regierung habe darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Trumps Unterhändler in Russland aufhalten. Umgekehrt sei von den Russen verlangt worden, die Raketenangriffe auf Kiew auszusetzen, schrieb die Zeitung. Lesen Sie auch: „Den Schwachpunkt sieht Putin in Deutschland“

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5. September
Der Spiegel

Ukrainekrieg: US-Unterhändler in Moskau gelandet – Treffen mit Putin geplant

Ukrainekrieg US-Unterhändler in Moskau gelandet – Treffen mit Putin geplant Die US-Unterhändler zum Ukrainekrieg sind für Gespräche mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau eingetroffen. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner seien auf dem Flughafen Wnukowo gelandet, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Ein Termin für das Gespräch im Kreml wurde offiziell nicht genannt. Bisherige Treffen mit Putin fanden meist spätabends statt. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge hat der Konvoi den Flughafen verlassen und fährt Richtung Moskauer Innenstadt. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, befindet sich demnach in dem Autokorso. Nach mehreren Besuchen in Moskau sollen Witkoff und Kushner am Sonntag erstmals auch die ukrainische Hauptstadt Kyjiw besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte. Putin: Angriffe auf Kyjiw sollen drei Tage pausieren Putin soll vor dem Besuch in Kyjiw angeordnet haben, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt für drei Tage einzustellen. Der russische Staatschef habe den »Befehl erteilt, Kyjiw ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen«, zitierte die Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kremlsprecher Dmitrij Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der »Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten« mit der in Kyjiw erwarteten US-Delegation zusammen. Selenskyj hatte zuvor von Angriffen auf die Flughäfen von Kyjiw und der nahe gelegenen Stadt Boryspil berichtet. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der groß angelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Dem ukrainischen Präsidenten zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass Witkoff und Kushner am Sonntag mit dem Flugzeug anreisen könnten. »Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kyjiw oder dem Flughafen Boryspil«, schrieb Selenskyj auf Telegram. Neue US-Vermittlungen nach längerer Pause Selenskyj selbst kündigte an, dass Kyjiw, »wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war«, den normalen Betrieb des russischen Luftraums für den Besuch gewährleiste. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte er. Der »New York Times« zufolge hat auch die US-Regierung auf einem Angriffsstopp bestanden. Auch deshalb hätten sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang hingezogen. Mit den Besuchen in Moskau greifen die USA ihre Vermittlungsversuche für ein Ende des seit viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs nach einer Pause wieder auf. Vor dem Hintergrund des Irankriegs waren die Bemühungen des US-Präsidenten Donald Trump um eine Verhandlungslösung im Ukrainekonflikt zuletzt ins Stocken geraten. Trump nannte Witkoff und Kushner am Freitag »zwei großartige Verhandler«. Er fügte hinzu: »Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können.«

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5. September
Handelsblatt

Vermittlungsmission: US-Unterhändler für Gespräche über Ukraine-Krieg in Moskau

Vermittlungsmission: US-Unterhändler für Gespräche über Ukraine-Krieg in Moskau Moskau/Kiew/Washington. Die USA nehmen nach einer Pause ihre Vermittlungsversuche für ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder auf. Die Unterhändler von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, trafen für ein Gespräch mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau ein. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass ein Treffen geplant sei. Am Sonntag sollen die Unterhändler erstmals auf ihrer Vermittlungsmission die ukrainische Hauptstadt Kiew besuchen. Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Sie brächten einen Vorschlag mit, um den Ukraine-Krieg zu beenden - Details blieb er allerdings schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er lediglich. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch für ein Ende des seit viereinhalb Jahren dauernden russischen Angriffskriegs wurde bislang aber nicht erzielt - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Moskau und Kiew schrauben Erwartungen zurück Auch die Regierungen in Moskau und Kiew gaben sich skeptisch. Die Voraussetzungen für ein Kriegsende seien bislang nicht gegeben, sagte Kremlsprecher Peskow am Freitag. Auch der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, rechnete nicht mit einem Ende der Kämpfe vor Frühjahr 2027. Russland werde versuchen, die Ukraine mit weiteren strategischen Bombenangriffen über den Winter gefügig zu machen, sagte er der „New York Times“. Derzeit setzen beide Seiten auf militärische Eskalation. Für Putin bleibt die vollständige Eroberung des Industriereviers Donbass in der Ostukraine erklärtes Ziel. Die ukrainischen Streitkräfte wollen diesen Rest des Gebietes Donezk nicht räumen. Mit einer neuen Taktik tagelanger Drohnenangriffe versuchen die russischen Streitkräfte, das Leben in der Hauptstadt Kiew zu erschweren. Die Ukraine setzt weiter auf ihre Drohnenangriffe auf die Ölindustrie und Online-Händler im russischen Rückraum. Das soll die Wirtschaft des Gegners zu schwächen und die Kriegsmüdigkeit der Bevölkerung zu verstärken. Eine monatelange Phase von relativer militärischer Stärke der Ukraine geht aber nach Einschätzung von Experten zu Ende. Erste Reise für Witkoff und Kushner nach Kiew Für Witkoff ist das geplante Treffen mit Putin das achte seit Anfang 2025, der Besuch in Kiew bei Selenskyj wird aber der erste sein. Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Auch Putin ordnete mit Tagesbeginn am Sonntag einen dreitägigen Stopp von Luftangriffen auf Kiew an, wie Peskow sagte. Verwandte Themen In der Nacht auf Samstag wurden vier Menschen bei einem russischen Luftangriff auf die Stadt Kamjanske im südlichen Gebiet Dnipropetrowsk getötet. Selenskyj warf dem russischen Militär auch vor, vor Witkoffs Anreise demonstrativ die Kiewer Flughäfen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben. Trumps Regierung durch Iran-Krieg abgelenkt Witkoff und Kushner, Trumps Schwiegersohn, sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs zuständig. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche allerdings auf Eis, weil Trump sein Augenmerk auf den von ihm begonnen Krieg gegen den Iran richtete. Zuletzt saßen die USA im Februar bei direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch. Vor dem jetzigen Doppelbesuch hatten sich laut „New York Times“ die Verhandlungen über Wochen hingezogen. Die US-Regierung habe darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Trumps Unterhändler in Russland aufhalten. Umgekehrt sei von den Russen verlangt worden, die Raketenangriffe auf Kiew auszusetzen, schrieb die Zeitung.

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5. September
Tagesschau

US-Sondergesandte Witkoff und Kushner zu Gesprächen in Moskau angekommen

Krieg gegen die Ukraine Witkoff und Kushner in Moskau - mit neuem Vorschlag im Gepäck Neuer Anlauf in den US-Vermittlungen zwischen Russland und der Ukraine: Die Sondergesandten Kushner und Witkoff sind in Moskau gelandet. Morgen geht es für Gespräche nach Kiew. Für gegenseitige Angriffe auf die Hauptstädte soll eine Feuerpause gelten. In die Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Die beiden US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind laut staatlichen russischen Nachrichtenagenturen in Moskau gelandet. Einem Insider zufolge werden sich die beiden zunächst mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew treffen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Auch ein Gespräch mit Präsident Wladimir Putin ist offenbar geplant. Der Kreml gab bislang keinen offiziellen Termin bekannt. Bisherige Treffen fanden oft am späten Abend statt. US-Präsident Donald Trump erklärte im Weißen Haus, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbringen würden, um den Krieg zu beenden. Details nannte er allerdings nicht. "Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können", sagte er. Besuch in Kiew für morgen geplant Die beiden Sondergesandten sollen dann am Sonntag nach Kiew weiterreisen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Es sei das erste Mal, dass die US-amerikanischen Vermittler die ukrainische Hauptstadt besuchten. Unklar ist, wie groß die Chancen auf Erfolg sind. Der frühere ukrainische Außenminister Wadim Prystajko ist wenig optimistisch. "Wir hätten sie hier schon früher erwartet. Doch derzeit gibt es eigentlich nicht viel zu besprechen", sagte der Politiker. "Russland hält an der Vorbedingung fest, annektierte ukrainische Gebiete als russisch anzuerkennen." Das sei für die Ukraine nicht hinnehmbar. Prystajko glaubt, dass Russland weiterhin auf Zeit spielt. "Die Russen könnten bereits auf die nächste US-Regierung setzen. Bis dahin müssen sie aber die jetzige bei Laune halten." Die Gespräche mit Witkoff und Kushner könnten dazu dienen. Russland kündigt Feuerpause für Kiew an - nach Angriffen auf Flughäfen Vermutlich werden die beiden Sondergesandten mit einem Privatjet nach Kiew fliegen. Eigentlich ruht seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 der zivile Flugverkehr. Um eine sichere Reise Witkoffs und Kushners sicherzustellen, hatte Präsident Selenskyj eine Feuerpause vorgeschlagen. Die Ukraine werde während des Besuchs den "normalen Betrieb des russischen Luftraums" für drei Tage gewährleisten. Man erwarte, dass Russland ebenso verfahre. Kurz nach der Ankunft der US-Vermittler in Moskau meldete sich Kremlsprecher Dmitri Peskow zu Wort. Russland werde ab Sonntag Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt für drei Tage aussetzen. Vor der Ankündigung Peskows hatte das russische Militär jedoch die Flughäfen Schuljany und Boryspil in Kiew beschossen, sagte Präsident Selenskyj. Er unterstellte, dass Moskau damit Unsicherheit vor der Anreise der US-Amerikaner verbreiten wolle. "Die russischen Treffer auf die Airports sind eine Reaktion auf die Diskussionen und die Vorbereitungen darauf, dass die US-Seite mit dem Flugzeug in die Ukraine kommen und am Kiewer Flughafen oder in Boryspil landen könnte", schrieb er. Auch in der ostukrainischen Region Dnipro gab es einen russischen Angriff. Fünf Menschen seien bei dem Beschuss eines Stahlwerks getötet worden, teilte der Stahlproduzent Metinvest mit. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien beschädigt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden. "Dies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie", erklärt das Unternehmen. Das Stahlwerk Kamet produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, seine Truppen hätten zwei Betriebe angegriffen, die "wichtige Lieferanten von Metallprodukten für die ukrainische Rüstungsproduktion" seien. Tote bei ukrainischen Angriffen in Luhansk Russland meldete ebenfalls Angriffe, 53 ukrainische Drohnen seien abgeschossen worden. In der von Russland kontrollierten ukrainischen Region Luhansk wurden innerhalb von 24 Stunden fünf Menschen getötet, sagte Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden. Weder die ukrainischen noch die russischen Angaben zu den Opferzahlen lassen sich derzeit unabhängig überprüfen. IAEA meldet Feuerpause rund um AKW Saporischschja Einen Hoffnungsschimmer gibt es in der Region rund um das Atomkraftwerk Saporischschja. Während einer begrenzten lokalen Feuerpause soll die dringend benötigte Stromversorgung für das AKW wiederhergestellt werden, wie die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) in Wien bekannt gab. Das Kernkraftwerk und die Kühlsysteme der von Russland besetzten Anlage könnten innerhalb von Tagen von einem Blackout betroffen sein, warnte die IAEA auf der Plattform X. Innerhalb kurzer Zeit müsse entweder die Stromleitung repariert oder Diesel für Notstromgeneratoren geliefert werden, hieß es. Das größte AKW Europas geriet bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs unter russische Kontrolle. Die sechs Reaktoren sind abgeschaltet, doch die Anlage benötigt Strom, um das radioaktive Material zu kühlen und einen Atomunfall zu verhindern. Die letzte verbliebene Leitung in das Kraftwerk wurde am 20. August bei Gefechten unterbrochen. Seitdem ist die Anlage auf Dieselgeneratoren angewiesen, doch der Treibstoff wird nach Angaben der IAEA knapp. Vor dem Konflikt verfügte das Kraftwerk über zehn externe Stromleitungen. IAEA-Chef Rafael Grossi kündigte an, dass die Reparaturarbeiten heute beginnen würden, nachdem Entminungsarbeiten durchgeführt worden seien. Grossi hatte zuvor bereits mehrmals begrenzte Waffenruhen für Reparaturarbeiten rund um das AKW ausgehandelt. Mit Informationen von Peter Sawicki, ARD-Studio Kiew

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5. September
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Neue Ukraine-Gespräche - Trumps Gesandte in Moskau gelandet

Neue Ukraine-Gespräche: Trumps Gesandte in Moskau gelandet Moskau/Berlin – Kommt jetzt doch noch Bewegung in die festgefahrenen Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine? Die US-Unterhändler Steve Witkoff (69) und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner (45) sind heute in Moskau gelandet und wollen am Sonntag weiter in die Ukraine reisen. Bedingung der USA für die Gespräche: keine ukrainischen Angriffe auf Moskau und im Gegenzug ein russischer Verzicht auf Attacken gegen Kiew. Witkoff und Kushner sind in der Regierung von US-Präsident Donald Trump (80) für die Bemühungen um ein Ende des russischen Krieges zuständig. In den letzten Monaten lagen die Gespräche allerdings auf Eis, auch weil Washington mit dem Krieg gegen den Iran ausgelastet war. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber noch nie in Kiew. Treffen mit dem Präsidentenberater Einem Insider zufolge treffen die Trump-Gesandten heute mit dem Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Dmitrijew nahm auch an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (73) teil. Brisant: Es ist bereits der nächste hochrangige Besuch aus Trumps Machtapparat in Moskau innerhalb kurzer Zeit. Erst am 25. August war CIA-Direktor John Ratcliffe (60) in die russische Hauptstadt gereist. Es war der erste bekannte Moskau-Besuch eines CIA-Chefs seit der Reise seines Vorgängers William Burns (70) im November 2021. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) kündigte an, dass Kiew, „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“, den normalen Betrieb des russischen Luftraums für den Besuch gewährleisten werde. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte er. Der „New York Times“ zufolge hat auch die US-Regierung auf einem Angriffsstopp bestanden. Auch deshalb hätten sich die Verhandlungen über die Reise wochenlang hingezogen. Russland hat aber dennoch in der Nacht zu Samstag die beiden Flughäfen von Kiew angegriffen. Laut Selenskyj sei es „klar“, dass die Attacken in der Nacht zu Samstag im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur Reise von Kushner und Witkoff in die Ukraine stünden. Werden die Gespräche Fortschritte bringen? Kremlsprecher Dmitri Peskow (58) erklärte am Freitag, Putins Position sei „unerschütterlich“. Russland verlangt demnach weiterhin, dass die Ukraine auf einen Nato-Beitritt verzichtet und die von Moskau beanspruchten vier ukrainischen Regionen vollständig abtritt – inklusive der Gebiete, die Russland bislang gar nicht kontrolliert. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

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5. September
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Newsblog zum Ukraine-Krieg: US-Unterhändler in Moskau - Treffen mit Putin geplant

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Selenskij: Russland beschießt vor US-Besuch Kiewer Flughäfen  Selenskij: Kushner und Witkoff kommen am Sonntag nach Kiew Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew Norwegen beschlagnahmt russisches Schiff in Arktis  Ukraine erhält bei EU-Treffen Zusagen für Luftverteidigung US-Unterhändler in Moskau – Treffen mit Putin geplant Die Unterhändler von US-Präsident Donald Trump zum Ukraine-Krieg sind für Gespräche mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau eingetroffen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner auf dem Flughafen Wnukowo gelandet seien. Ein Termin für das Gespräch im Kreml wurde offiziell nicht genannt. Bisherige Treffen mit Putin fanden meist spätabends statt. Nach einer Pause aktivieren die USA damit ihre Vermittlungsversuche für ein Ende des seit viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs wieder. Witkoff und Kushner waren schon mehrmals in Moskau. Am Sonntag sollen sie erstmals auch die ukrainische Hauptstadt Kiew besuchen. Nach einer Pause aktivieren die USA damit ihre Vermittlungsversuche für ein Ende des seit viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs wieder. Witkoff und Kushner waren schon mehrmals in Moskau. Am Sonntag sollen sie erstmals auch die ukrainische Hauptstadt Kiew besuchen. Russland setzt Angriffe auf Kiew für drei Tage aus Während die US-Unterhändler in Moskau zu Besuch sind, hatte die Ukraine angekündigt, den russischen Luftraum nicht zu gefährden. Nun hat der russische Staatschef Wladimir Putin seinerseits einen dreitägigen Stopp der Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Das teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Die Angriffspause gelte mit Tagesbeginn des Sonntags für drei Tage. Nach ihrem Besuch in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner ab Sonntag erstmals in die Ukraine. Vor Besuch der US-Vermittler: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien beschädigt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden, teilt der Stahlproduzent Metinvest mit. „Dies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie“, erklärt das Unternehmen. Das getroffene Stahlwerk produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet.  Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich an diesem Samstag in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij mitgeteilt hat. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich an diesem Samstag in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij mitgeteilt hat. Selenskij: Russland beschießt vor US-Besuch Kiewer Flughäfen Kurz vor dem erwarteten Besuch von US-Unterhändlern in Kiew haben die russischen Streitkräfte nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij die Flughäfen der Hauptstadt beschossen. Die Flughäfen Schuljany und Boryspil seien demonstrativ zum ersten Mal seit einiger Zeit angegriffen worden, schrieb er in den sozialen Netzwerken. Selenskij unterstellte, dass Moskau damit Unsicherheit vor der Anreise der Amerikaner verbreiten wolle. „Die russischen Treffer auf die Airports sind eine Reaktion auf die Diskussionen und die Vorbereitungen darauf, dass die US-Seite mit dem Flugzeug in die Ukraine kommen und am Kiewer Flughafen oder in Boryspil landen könnte“, schrieb er. Die Ukraine werde ihre Drohnenangriffe zur Lähmung des russischen Flugverkehrs kommende Woche entsprechend ausrichten, drohte er. Berichte über eine russische Drohnenattacke auf Schuljany hatte es schon am Freitag gegeben. Zu Schäden oder Verletzten wurde nichts bekannt. In der Ukraine ruht seit Beginn der russischen Großinvasion 2022 der zivile Flugverkehr. Für einen sicheren Flug Witkoffs nach Kiew wären ukrainische Erlaubnisse, aber auch russische Sicherheitsgarantien erforderlich. Schuljany ist der alte Flughafen der ukrainischen Hauptstadt und liegt im Stadtgebiet. Als er zu klein wurde, wurde in der Kreisstadt Boryspil etwa 20 Kilometer östlich von Kiew ein neuer internationaler Airport gebaut. Selenskij unterstellte, dass Moskau damit Unsicherheit vor der Anreise der Amerikaner verbreiten wolle. „Die russischen Treffer auf die Airports sind eine Reaktion auf die Diskussionen und die Vorbereitungen darauf, dass die US-Seite mit dem Flugzeug in die Ukraine kommen und am Kiewer Flughafen oder in Boryspil landen könnte“, schrieb er. Die Ukraine werde ihre Drohnenangriffe zur Lähmung des russischen Flugverkehrs kommende Woche entsprechend ausrichten, drohte er. Berichte über eine russische Drohnenattacke auf Schuljany hatte es schon am Freitag gegeben. Zu Schäden oder Verletzten wurde nichts bekannt. In der Ukraine ruht seit Beginn der russischen Großinvasion 2022 der zivile Flugverkehr. Für einen sicheren Flug Witkoffs nach Kiew wären ukrainische Erlaubnisse, aber auch russische Sicherheitsgarantien erforderlich. Schuljany ist der alte Flughafen der ukrainischen Hauptstadt und liegt im Stadtgebiet. Als er zu klein wurde, wurde in der Kreisstadt Boryspil etwa 20 Kilometer östlich von Kiew ein neuer internationaler Airport gebaut. Fünf Tote bei ukrainischem Angriff in russisch kontrollierter Region Luhansk Bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen 24 Stunden sind im russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk fünf Menschen getötet worden. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, sagt Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Unabhängig kontrollieren lassen sich solche Berichte über das Kampfgeschehen nicht.  Feuerpause zur Reparatur von Atomkraftwerk vereinbart Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat erneut eine Feuerpause zwischen Ukraine und Russland ausgehandelt, um die Reparatur des Atomkraftwerks Saporischschja zu ermöglichen. IAEA-Chef Rafael Grossi kündigte an, dass die Reparaturarbeiten am Samstag beginnen würden, nachdem Entminungsarbeiten durchgeführt worden seien. Das Kernkraftwerk Saporischschja und die Kühlsysteme der von Russland besetzten Anlage könnten innerhalb von Tagen von einem Blackout betroffen sein, warnte die IAEA auf der Plattform X. Innerhalb kurzer Zeit müsse entweder die Stromleitung repariert oder Diesel für Notstromgeneratoren geliefert werden.  Das größte AKW Europas geriet bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs unter russische Kontrolle. Die sechs Reaktoren sind abgeschaltet, doch die Anlage benötigt Strom, um das radioaktive Material zu kühlen und einen Atomunfall zu verhindern. Die letzte verbliebene Leitung in das Kraftwerk wurde am 20. August bei Gefechten unterbrochen. Seitdem ist die Anlage auf Dieselgeneratoren angewiesen, doch der Treibstoff wird nach Angaben der IAEA knapp. Vor dem Konflikt verfügte das Kraftwerk über zehn externe Stromleitungen. Das größte AKW Europas geriet bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs unter russische Kontrolle. Die sechs Reaktoren sind abgeschaltet, doch die Anlage benötigt Strom, um das radioaktive Material zu kühlen und einen Atomunfall zu verhindern. Die letzte verbliebene Leitung in das Kraftwerk wurde am 20. August bei Gefechten unterbrochen. Seitdem ist die Anlage auf Dieselgeneratoren angewiesen, doch der Treibstoff wird nach Angaben der IAEA knapp. Vor dem Konflikt verfügte das Kraftwerk über zehn externe Stromleitungen. Selenskij: Kushner und Witkoff kommen am Sonntag nach Kiew Die beiden US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden am Sonntag nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in Kiew erwartet. US-Präsident Donald Trump bestätigte das. Demnach werden die Gesandten auch nach Moskau reisen. Die Geschäftsleute sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Kriegsende in der Ukraine zuständig.  Wegen Sicherheitsbedenken war bis zuletzt nicht klar, ob die am Wochenende geplante Reise der beiden Unterhändler von US-Präsident Donald Trump stattfindet. Die US-Regierung forderte Insidern zufolge erst Garantien, dass die Ukraine während des Aufenthalts der Gesandten Moskau nicht angreife und Russland im Gegenzug Kiew verschone. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. Wegen Sicherheitsbedenken war bis zuletzt nicht klar, ob die am Wochenende geplante Reise der beiden Unterhändler von US-Präsident Donald Trump stattfindet. Die US-Regierung forderte Insidern zufolge erst Garantien, dass die Ukraine während des Aufenthalts der Gesandten Moskau nicht angreife und Russland im Gegenzug Kiew verschone. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew Die russische Armee hat das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt Kiew mit einer Drohne angegriffen. „Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude“, teilte Präsident Wolodimir Selenskij bei Telegram mit. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurden fünf Menschen verletzt. Über dem getroffenen Gebäude steigt dichter schwarzer Rauch auf. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau griffen russische Einheiten bereits am Morgen zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer an. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem habe Russland in der Nacht erneut die südukrainischen Region Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnt deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, sagte zuvor, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau griffen russische Einheiten bereits am Morgen zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer an. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem habe Russland in der Nacht erneut die südukrainischen Region Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnt deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, sagte zuvor, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. Dichter Rauch steigt über dem Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU in Kiew auf. Das Gebäude wurde bei einem russischen Drohnenangriff beschädigt. Gleb Garanich/Reuters Luzia Geier Behörden: Brand in Öldepot in Sotschi nach ukrainischem Drohnenangriff Nach einem ukrainischen Drohnenangriff brennt ein Öldepot in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Sotschi. Dies teilten die russischen Behörden der Region Krasnodar über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Russische Behörden melden Tote nach ukrainischem Beschuss im Gebiet Belgorod Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.  Selenskij hofft auf baldige Anreise von US-Unterhändlern Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij erwartet die Anreise von US-Vermittlern „in den nächsten Tagen“. „Wir zählen darauf, die Vertreter des Präsidenten der USA hier in Kiew zu sehen“, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Es gebe eine Bestätigung der US-Amerikaner für Treffen in Moskau und Kiew. „Es ist sehr wichtig, dass Amerika weiter aktiv bleibt“, betonte Selenskij. Kiew sei bereit für einen inhaltlichen Austausch auf hoher Ebene. Das ukrainische Verhandlungsteam sei faktisch rund um die Uhr im Kontakt mit Washington. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werden seit Monaten in der Ukraine für Gespräche über ein Ende des seit 2022 währenden russisch-ukrainischen Krieges erwartet. Mehrfach gab es hingegen bereits Verhandlungen in Moskau, was im April den Unmut Selenskijs hervorrief. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werden seit Monaten in der Ukraine für Gespräche über ein Ende des seit 2022 währenden russisch-ukrainischen Krieges erwartet. Mehrfach gab es hingegen bereits Verhandlungen in Moskau, was im April den Unmut Selenskijs hervorrief. Russischer Treffer auf großes Medikamentenlager bei Kiew Ein großes Medikamentenlager in der ukrainischen Stadt Boryspil bei Kiew ist Medienberichten zufolge durch einen russischen Luftangriff beschädigt worden. Das Internetportal Ukrajinska Prawda schrieb, es handele sich um eins der größten spezialisierten pharmazeutischen Lager in der Ukraine. Der Militärgouverneur des Kiewer Gebiets, Tymur Tkatschenko, bestätigte wie üblich nur einen Treffer auf ein Warenlager, ohne Details zu nennen. Er schrieb auf Telegram von einem Verletzten. Die russische Armee verstärkt seit einiger Zeit die Angriffe auf Verteilzentren für Lebensmittel, Tiefkühllager, Versandzentren von Online-Händlern und Baumärkte in der Ukraine. Diese hat ihrerseits viele Versandzentren der russischen Online-Riesen Wildberries und Ozon attackiert. Die russische Armee verstärkt seit einiger Zeit die Angriffe auf Verteilzentren für Lebensmittel, Tiefkühllager, Versandzentren von Online-Händlern und Baumärkte in der Ukraine. Diese hat ihrerseits viele Versandzentren der russischen Online-Riesen Wildberries und Ozon attackiert. Norwegen beschlagnahmt russisches Schiff in Arktis Vor der Inselgruppe Spitzbergen ist ein russisches Schiff von norwegischen Behörden beschlagnahmt worden. Der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz hatte zuvor einen entsprechenden Antrag gestellt, wie die Behörden in Spitzbergen mitteilten. Hintergrund ist ein früherer Beschluss eines Schiedsgerichts, der Russland zu Entschädigungszahlungen von rund 4,2 Milliarden US-Dollar (etwa 3,6 Milliarden Euro) verpflichtet hatte. Moskau wirft Norwegen nun Piraterie vor. Den Angaben nach wurde das Schiff Professor Molchanov am Mittwoch auf Anordnung eines Gerichts beschlagnahmt und liegt nun bis auf Weiteres im Hafen. „Der rechtliche Prozess und das Urteil sind Teil des Kampfes des Unternehmens um die Rückforderung von Geldern, die 2014 von Russland enteignet wurden“, heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben von Naftogaz geht es um Vermögenswerte auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim, die infolge der russischen Annexion 2014 enteignet wurden. Das Unternehmen besaß dort etwa große Vermögenswerte im Öl- und Gassektor. Die Beschlagnahmung sei angeordnet worden, um ausstehende finanzielle Verpflichtungen Moskaus durchzusetzen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge, dass „Entführung“ der bessere Begriff für das Vorgehen sei. Die Regierung in Moskau legte formellen Protest beim norwegischen Botschafter ein. Das russische Außenministerium teilt mit, man fordere die Freigabe des Schiffes und dringe auf dessen Rückgabe. Den Angaben nach wurde das Schiff Professor Molchanov am Mittwoch auf Anordnung eines Gerichts beschlagnahmt und liegt nun bis auf Weiteres im Hafen. „Der rechtliche Prozess und das Urteil sind Teil des Kampfes des Unternehmens um die Rückforderung von Geldern, die 2014 von Russland enteignet wurden“, heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben von Naftogaz geht es um Vermögenswerte auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim, die infolge der russischen Annexion 2014 enteignet wurden. Das Unternehmen besaß dort etwa große Vermögenswerte im Öl- und Gassektor. Die Beschlagnahmung sei angeordnet worden, um ausstehende finanzielle Verpflichtungen Moskaus durchzusetzen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge, dass „Entführung“ der bessere Begriff für das Vorgehen sei. Die Regierung in Moskau legte formellen Protest beim norwegischen Botschafter ein. Das russische Außenministerium teilt mit, man fordere die Freigabe des Schiffes und dringe auf dessen Rückgabe. Putin schließt neue Mobilmachung für Ukraine-Krieg aus Der russische Präsident Wladimir Putin schließt nach eigenen Worten eine neue Mobilmachung für den Krieg aus. Es gebe keine Szenarien, in denen ein solcher Schritt notwendig sei, da Russland keine Probleme bei der Verfügbarkeit von Militärpersonal habe, sagt Putin. Entsprechende Spekulationen hatte er jüngst als „völligen Unsinn“ zurückgewiesen.  Beobachter schließen hingegen nicht aus, dass Putin angesichts anhaltend hoher russischer Verluste nach der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September erneut eine Mobilisierung anordnen könnte. Der finnische Präsident Alexander Stubb hatte jüngst gesagt, das Einzige, womit Russland noch eskalieren könne, sei eine Mobilmachung. Es sei wahrscheinlich, dass diese im Herbst komme. Aktuell verliere die russische Armee monatlich zwischen 30 000 und 35 000 Soldaten. Es würden aber nur 27 000 neue rekrutiert. Beobachter schließen hingegen nicht aus, dass Putin angesichts anhaltend hoher russischer Verluste nach der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September erneut eine Mobilisierung anordnen könnte. Der finnische Präsident Alexander Stubb hatte jüngst gesagt, das Einzige, womit Russland noch eskalieren könne, sei eine Mobilmachung. Es sei wahrscheinlich, dass diese im Herbst komme. Aktuell verliere die russische Armee monatlich zwischen 30 000 und 35 000 Soldaten. Es würden aber nur 27 000 neue rekrutiert. Bundesregierung stellt 250 Millionen für Energieinfrastruktur bereit Die Bundesregierung stellt über die staatliche Förderbank KfW weitere 250 Millionen Euro für die Ukraine bereit. Die Gelder seien für Reparaturen an der Energieinfrastruktur vor dem kommenden Winter gedacht, teilt das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. „Dies trägt zur Sicherung der Energie- und Wärmeversorgung der Bevölkerung trotz anhaltender russischer Angriffe bei.“ Die Energieversorgung bleibe eine Frontlinie dieses Krieges, sagt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Sie appelliert an andere Staaten, ebenfalls Gelder bereitzustellen. Seit 2022 hat die Bundesregierung 560 Millionen Euro in den Energieunterstützungsfonds eingezahlt. Mit der jetzigen Aufstockung steigt diese Summe auf 810 Millionen Euro.

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5. September
taz (Öko & Co)

Krieg in der Ukraine: Für Trumps Schwiegersohn macht Putin eine Ausnahme

Krieg in der Ukraine: Für Trumps Schwiegersohn macht Putin eine Ausnahme Jared Kushner und Trumps Golfpartner Steve Witkoff sind auf Friedensmission in Moskau – und fliegen dann in die Ukraine. Russlands Präsident hat dafür 72 Stunden Pause für Angriffe auf Kyjiw angeordnet. afp/rtr/dpa | US-Präsident Donald Trump hat einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine angekündigt. Seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff würden mit einem Vorschlag „zur Beendigung des Kriegs“ am Wochenende Moskau und Kyjiw besuchen, teilte Trump am Freitag mit. Nach ihrer Landung am Flughafen Wnukowo am Samstag Mittag sollten sie mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammenkommen, bevor sie am Sonntag in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw erwartet werden. Dmitrij Peskow bestätigte, dass ein solches Treffen vorgesehen sei. Laut Selenskyj ist geplant, dass die beiden US-Gesandten mit dem Flugzeug auch nach Kyjiw kommen – dies ist höchst ungewöhnlich, weil der ukrainische Luftraum seit Kriegsbeginn 2022 gesperrt ist und andere westliche Politiker bisher immer per Zug nach Kyjiw reisten. Putin habe den „Befehl erteilt, Kyjiw ab heute Mitternacht für drei Tage nicht anzugreifen“, zitierte die Nachrichtenagentur Tass am Samstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Diese Entscheidung hänge mit der „Vorbereitung und Aufnahme von Kontakten“ mit der in Kyjiw erwarteten US-Delegation zusammen. Erst in der Nacht zu Samstag waren nach ukrainischen Angaben die beiden Flughäfen Kyjiws beschossen wurden. Präsident Selenskyj erklärte, dies habe mit den Vorbereitungen zur Reise von Kushner und Witkoff in die Ukraine zu tun. Er betonte, von ukrainischer Seite werde es „keine Bedrohungen der Diplomatie“ geben. Trump nannte seinen Golfpartner Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner „zwei großartige Verhandler“. „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er vor Journalisten. Es gebe möglicherweise eine gute Chance dafür, fügte er hinzu. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Präsident nicht. Er sagte lediglich: „Wir haben eine Idee für den Frieden.“ Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs waren die Bemühungen des US-Präsidenten um eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten. Beide Seiten verstärkten ihre Angriffe auch weit im Inneren des jeweiligen Nachbarlandes. Russland hatte vor der Reise Witkoffs und Kushner die USA dazu aufgerufen, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“ Am Donnerstag hatte Selenskyj bereits bekannt gegeben, dass Trump seine Unterhändler zu neuen Gesprächen nach Moskau und Kyjiw schicken wolle. Ein ukrainischer Regierungsvertreter sagte am Freitag, Kushner und Witkoff würden am Sonntag in Kyjiw erwartet. Es wäre ihr erster Besuch in der ukrainischen Hauptstadt seit Beginn der zweiten Amtszeit von Trump. Die beiden US-Gesandten waren bereits mehrfach nach Moskau gereist, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. Sie waren auch schon an Verhandlungen über Waffenruhen im Gazastreifen und im Iran beteiligt gewesen. Fünf Tote bei Luftangriff im Gebiet Dnipropetrowsk Kurz vor der US-Vermittlungsmission waren fünf Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftschlag getötet worden. Dieser habe einem Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske gegolten, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Das russische Militär in Moskau sprach von einer Attacke auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Am Freitag war am hellichten Tage der Sitz des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kyiw von einer russischen Drohne getroffen worden. Nach Behördenangaben wurden zwölf Menschen verletzt. SBU-Chef Oleksandr Poklad blieb unverletzt. Bei einem Treffen mit Poklad beauftragte Selenskyj den Geheimdienstchef nach eigenen Worten, „eine angemessene und spürbare Antwort“ auf den russischen Angriff zu entwickeln. Waffenruhe rund ums russisch besetzte AKW Saporischschja Am russisch besetzten AKW Saporischschja im Südosten der Ukraine ist der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge eine Waffenruhe in Kraft getreten. Sie diene dazu, Stromleitungen zu reparieren und die Stromversorgung des Atomkraftwerkes wiederherzustellen, teilt die IAEA mit, die die Lage vor Ort beobachtet. Das Atomkraftwerk ist mit seinen sechs Reaktoren das größte in Europa und steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle. Seit längerem sind alle Reaktoren abgeschaltet. Das AKW befindet sich damit im sogenannten Kaltabschaltzustand, in dem es aber eine ständige Stromversorgung zur Kühlung der Brennelemente benötigt. Fällt die externe Stromversorgung durch Kampfhandlungen aus, wird das AKW nur durch Notstromaggregate versorgt. Seit dem 20. August ist dies erneut der Fall. Die Dieselreserven des Kraftwerks gingen zur Neige, teilt die IAEA mit. Es drohe innerhalb weniger Tage ein vollständiger Stromausfall, falls die externe Stromversorgung nicht wiederhergestellt oder mehr Dieselkraftstoff zum Standort transportiert werde. Trump über Putin: „Ich kenne ihn sehr gut“ Nach den deutschen Vorwürfen gegen Russland wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig/Halle hält Trump an seiner Einschätzung fest, dass Kreml-Chef Putin keinen Angriff auf Nato-Gebiet plant. „Ich spreche mit ihm. Ich kenne ihn sehr gut. Putin will kein Nato-Gebiet angreifen“, sagte Trump am Freitag. Die Bundesregierung hatte Russland Anfang der Woche für einen versuchten Sprengstoffanschlag am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht. Dort war am 4. August eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden, in deren Nähe sich ukrainische Frachtflugzeuge befanden. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine. Deutschland verhängte daraufhin Strafmaßnahmen gegen Russland. Unter anderem sollen das russische Generalkonsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin schließen. Mehrere EU-Staaten bestellten russische Diplomaten ein, zudem bereitet die EU weitere Sanktionen vor. Russland weist die Vorwürfe zurück. Putin bezeichnete die deutschen Maßnahmen als „Fehler“. Im Gegenzug kündigte der Kreml die Schließung der Goethe-Institute in Russland an. Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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5. September
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Witkoff und Kushner zu Gesprächen in Moskau angekommen

Ukraine-Krieg: Witkoff und Kushner zu Gesprächen in Moskau angekommen New York. Die US-Sondergesandten für den Krieg in der Ukraine, Steve Witkoff und Jared Kushner, sind Medienberichten zufolge am Flughafen Moskau gelandet. Ein Konvoi mit den Vermittlern verließ am Samstagmittag den Flughafen und fuhr Richtung Moskauer Innenstadt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin und Leiter des Russian Direct Investment Fund (RDIF), des staatlichen russischen Anlagefonds, sei in dem Autokorso unterwegs. Zuvor hatten bereits die staatlichen russischen Nachrichtenagenturen Interfax und Tass von der Ankunft der US-Gesandten berichtet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Besuch von Witkoff und Kushner am Sonntag in Kiew angekündigt. Es sei besprochen worden, dass die beiden erst Moskau besuchen und am Sonntag nach Kiew reisen werden, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft US-Präsident Donald Trump hat die Reisepläne seiner Unterhändler nach Russland und in die Ukraine bestätigt. „Sie bringen einen Vorschlag mit, um den Krieg zu beenden“, sagte Trump am Freitag – auch in diesem Fall, ohne ins Detail zu gehen. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können.“ Die Reise solle bis Anfang kommender Woche dauern. Wegen Sicherheitsbedenken war bis zuletzt nicht klar, ob die Reise der beiden Unterhändler stattfindet. Die US-Regierung forderte Insidern zufolge erst Garantien, dass die Ukraine während des Aufenthalts der Gesandten Moskau nicht angreife und Russland im Gegenzug Kiew verschone. Steve Witkoff und Jared Kushner sprechen am Samstag auch mit RDIF-Chef Dmitrijew. Reuters hatte bereits im Vorfeld der Ankunft in Moskau darüber berichtet. Dmitrijew hatte im Juni erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt. Selenskyj will auf ukrainische Luftangriffe verzichten Selenskyj kündigte an, dass Kiew, „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“, den normalen Betrieb des russischen Luftraums für den Besuch gewährleiste. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte er. Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf mit den diplomatischen Bemühungen vertraute Beamte im Vorfeld, es werde erwartet, dass die US-Vermittler zuerst Russlands Präsidenten Wladimir Putin und dann Selenskyj treffen würden. Demnach zogen sich Verhandlungen über die Reise wochenlang. Die USA hätten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die Russen müssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte am Nachmittag der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden, geantwortet: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.“ Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zuständig. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche allerdings auf Eis, weil Washington sein Augenmerk auf den Krieg gegen den Iran richtete. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. Zuletzt waren sie im Januar in Moskau, wo sie den russischen Präsidenten Wladimir Putin trafen. Dessen außenpolitischer Berater Juri Uschakow bezeichnete die Gespräche danach als konstruktiv, sagte jedoch: „Eine langfristige Lösung ist nicht zu erwarten, solange die Gebietsfrage nicht gelöst ist.“ Moskau beharrt auf einem Rückzug der ukrainischen Truppen aus dem gesamten Donbass, den Russland völkerrechtswidrig annektiert, aber nur teilweise erobert hat. Kiew verspricht „schmerzhafte Antwort“ auf Angriffe Vor Ankündigung des Besuchs in Kiew traf nach ukrainischen Angaben eine russische Drohne das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt. „Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude“, schrieb Selenskyj bei Telegram. Für den Geheimdienstchef hatte das offenbar keine Folgen: Er habe danach mit ihm über eine Reaktion auf die russischen Angriffe beraten, ließ Selenskyj wissen. Verwandte Themen Bei der Attacke wurden nach Angaben der Stadtverwaltung mindestens zwölf Menschen verletzt. Das Dach des Gebäudes und die Außenwand wurden demnach beschädigt. In den sozialen Netzwerken kursierende Fotos zeigten ein Einschlagsloch im zweiten Stock des Seitenflügels. Der SBU bestätigte die Schäden und kündigte eine „schmerzhafte Antwort“ an. Auch für die zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Sophienkathedrale hatte der Drohneneinschlag laut der Museumsverwaltung Folgen. Demnach zersplitterten in einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Verwaltungsgebäude die Fensterscheiben. Andere Gebäude des Museumskomplexes seien nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, hieß es. Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete den Angriff während eines neuen Anlaufs zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen als „erhebliche Eskalation“. Er forderte die UN-Kulturorganisation Unesco zu einer Reaktion auf.

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5. September
Deutschlandfunk

Gespräche über Friedensabkommen - US-Sondergesandte in Moskau eingetroffen

Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge werden die beiden in Moskau mit dem russischen Präsidentenberater Dmitrijew zusammenkommen. Vor dem Besuch der Sondergesandten hatte Russland die USA aufgerufen, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagte der russische Vize-Außenminister Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. US-Gesandte werden auch in Kiew erwartet Nach dem Moskaubesuch werden Kushner rund Witkoff vermutlich in die Ukraine weiterreisen - erstmals seit Kriegsbeginn. Die Regierung in Kiew sprach davon, dass zwei ranghohe US-Vertreter am Sonntag in die Ukraine kämen. Russland habe deswegen die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryssol angegriffen, erklärte der ukrainische Präsident Selenskyj. Der ukrainische Luftraum ist zwar seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt, Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten für ihren Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. Tote bei Angriffen Russlands und der Ukraine Ungeachtet der Friedensbemühungen haben Russland und die Ukraine neue Angriffe geflogen. In der ostukrainischen Region Dnipro kamen bei einem russischen Raketenangriff auf ein Stahlwerk fünf Menschen ums Leben. Der gesamte Betrieb sei eingestellt worden, teilte der Stahlproduzent Metinvest mit. Bei ukrainischen Angriffen auf den russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk sind nach russischen Angaben in den vergangenen 24 Stunden fünf Menschen getötet worden. Unabhängig kontrollieren lassen sich Berichte über das Kampfgeschehen nicht. Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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5. September
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: US-Sondergesandte in Moskau angekommen

Liveblog Ukrainekrieg : US-Sondergesandte in Moskau angekommen Lesezeit: Jared Kushner und Steve Witkoff hören US-Vizepräsident Vance während einer Pressekonferenz zu. (Archivbild)dpa Witkoff und Kushner als Unterhändler entsandt +++ Ukrainische Geheimdienstzentrale von russischer Drohne getroffen +++ Schusswechsel zwischen Sicherheitskräften in Kiew +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. US-Sondergesandte treffen in Moskau wohl auf Dmitrijew Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind russischen Nachrichtenagenturen zufolge in Moskau angekommen. Sie werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen. Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ein Konvoi mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verlässt den Flughafen und fährt Richtung Moskauer Innenstadt. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist in dem Autokorso unterwegs, wie ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur Reuters berichtet.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj berichtet von russischen Angriffen auf Flughäfen Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt. Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen Russland ruft die USA vor einem möglichen Besuch ihrer Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew auf, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“ Am Wochenende reisen Witkoff und Kushner Medienberichten zufolge nach Russland und - erstmals seit Kriegsbeginn - auch in die Ukraine. US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, Ziel einer Reise Witkoffs und Kushners ins Ausland sei ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine. Eine Bestätigung des Besuches durch das russische Präsidialamt gibt es bislang nicht. Die Regierung in Kiew sprach davon, dass zwei ranghohe US-Vertreter am Sonntag in die Ukraine kämen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere. Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält. Der Sondergesandte Steve Wittkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, werden angeblich heute in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt hat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump schickt Vermittler nach Kiew und Moskau In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den angeblichen Beginn einer zumindest einseitigen Waffenruhe am Wochenende, die Selenskyj ausgerufen habe, gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.»  Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - auch hierzu blieb er Details schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er bloß. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew. Laut dem Nachrichtenportal „Kyiv Independent“ gab es eine Welle von Drohnenangriffen, bei denen im Vorort Boryspil ein neunstöckiger Wohnblock beschädigt wurde. Zwei Frauen seien verletzt worden, hieß es unter Berufung auf Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainische Geheimdienstzentrale von russischer Drohne getroffen Das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew ist nach F.A.Z.-Informationen von einer russischen Drohne getroffen worden. Auch die Nachrichtenagentur AFP schreibt unter Berufung auf einen Reporter von einem solchen Angriff. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte im Onlinedienst Telegram, der Angriff habe „direkt“ auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. AFP-Reporter sahen nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Krankenwagen nahe dem Gebäude im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens sieben Verletzte. Über dem getroffenen Gebäude steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dichter schwarzer Rauch auf. Es ist eines der wichtigsten Regierungsgebäude in der Ukraine. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Der freie Journalist Christian-Zsolt Varga war in Kiew vor Ort, als die Zentrale des Inlandsgeheimdienstes von einer Drohne getroffen wurde. Für uns hat er aufgeschrieben, was er erlebt hat: „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Es ist 15.30 Uhr Ortszeit, als eine russische Angriffsdrohne tief über das Zentrum von Kiew fliegt. Ich sitze mit einem ukrainischen Fotografenkollegen vor einem Café, als plötzlich das Dröhnen über uns zu hören ist. Im nächsten Moment schießt der schwarze Flugkörper über uns hinweg. „Ich werfe mich zu Boden, sofort darauf folgt ein heftiger Knall.“ Knapp hundert Meter entfernt hat die Drohne das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU getroffen. Auf dem Weg dorthin liegen Glasscherben auf der Straße, die Fensterfront des erst kürzlich eröffneten Cafés Zavertaylo ist komplett entglast. Aufgelöste Mitarbeiter und Passanten stehen davor. Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen fahren eilig heran. Aus Fenstern des SBU-Gebäudes schlagen Flammen, dichter Rauch steigt auf.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen WHO: Wichtiges humanitäres Lager in der Ukraine getroffen In der Ukraine ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eines ihrer wichtigsten Lager bei einem Luftangriff getroffen worden. In dem Lager in dem Gebiet Kiew lagerten „humanitäre medizinische Güter“, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag. Der Zugang sei wegen dichten Rauchs und aus Sicherheitsgründen vorerst nicht möglich. WHO-Beschäftigte seien nicht verletzt worden.  Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Der Angriff sei Teil eines „umfassenderen Musters, das humanitäre Einsätze im ganzen Land beeinträchtigt“, sagte der WHO-Sprecher weiter. In diesem Jahr hätten bislang mindestens 20 Angriffe Auswirkungen auf Lager gehabt, in denen Güter für humanitäre Hilfe lagerten. In den vergangenen Monaten seien drei von der WHO genutzte Lager in verschiedenen Regionen der Ukraine durch Luftangriffe beschädigt worden, sagte der Sprecher weiter. Dadurch seien medizinische Hilfsgüter zerstört wurden, die für Frontgebiete und schwer erreichbare Regionen bestimmt waren. Laut dem WHO-Sprecher wurden die Standorte aller genutzten Lager in der Ukraine den Konfliktparteien mitgeteilt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schusswechsel zwischen Sicherheitskräften in Kiew: Selenskyj fordert Aufklärung Vermummte und bewaffnete Sicherheitskräfte sind in Kiew kein seltener Anblick. Sie stehen zum Beispiel an Checkpoints vor dem abgeriegelten Regierungsviertel oder vor militärischen Liegenschaften. Dass diese aber Schüsse abgeben, noch dazu auf andere vermummte Sicherheitskräfte, sieht man nicht alle Tage. Deshalb ist das, was sich am Mittwoch im Dnipro-Bezirk ereignete, in der Ukraine Gesprächsthema. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Videos aus der Nacht zu Mittwoch zeigen grobe Wortgefechte und Schusswechsel zwischen Männern in Tarnkleidung in einem Wohngebiet. Umliegende Straßen wurden gesperrt, am Morgen fielen dann wieder Schüsse. Noch bis in den Mittwochnachmittag standen sich Vermummte in der Großwohnsiedlung gestikulierend gegenüber. Die offizielle Kommunikation dazu war zunächst spärlich, umso schneller verbreiteten sich Gerüchte. Nach allem, was man bislang weiß, waren an dem Vorfall zwei Sicherheitsbehörden beteiligt; der Inlandsgeheimdienst SBU und der Militärnachrichtendienst HUR. Im Zentrum ihres Disputs steht der Verbleib von Stepan Kaplunow, einem russischen Staatsbürger, der seit 2014 auf Seiten der Ukraine gegen Russland kämpft. Er ist Teil des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), eines unter dem Dach des HUR agierenden Zusammenschlusses russischer Rechtsextremisten, der von dem Neonazi Denis Kapustin (Nikitin) angeführt wird. Zum Ablauf der Ereignisse in der Großwohnsiedlung und deren Deutung gibt es widersprüchliche Angaben. Aus Sicht des Inlandsgeheimdienstes SBU hat man eine Operation des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit dem Ziel der Tötung eines russischen Oppositionellen vereitelt. Im Zuge einer damit in Zusammenhang stehenden Hausdurchsuchung in dem Wohngebiet seien SBU-Agenten von einer bewaffneten Personengruppe angegriffen worden. Am Donnerstag verbreitete der SBU dann ein Video von Kaplunow, in dem dieser (offenbar unter Druck) vor einer Kamera aufsagt, er sei im Auftrag des FSB wegen Auftragsmorden gegen Armeeangehörige kontaktiert worden. Dazu veröffentlichte der SBU Bildschirmaufnahmen eines Telegram-Chatverlaufs, der den Austausch über bezahlte Auftragsmorde auf ukrainischem Territorium belegen soll. Ukrainische Medien berichteten später, dass die Anschlagsplanungen dem Führer der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Sakajew, gegolten hätten. Der Anwalt von Kaplunow und Vertreter von HUR und RDK verbreiten hingegen eine andere Version. Sie beschuldigen den SBU, Kaplunow bereits Ende August verschleppt zu haben. Zudem hegen sie den Verdacht, dass SBU-Agenten versucht hätten, in der Nacht zu Mittwoch verbotene Gegenstände in Kaplunows Wohnung zu verstecken, um ihm diese unterzujubeln. In der Folge seien HUR-Angehörige zum Ort des Geschehens gekommen, um den Plan zu vereiteln. Aus der Konfrontation mit den anwesenden SBU-Agenten habe sich dann der Konflikt entsponnen, im Zuge dessen SBU-Vertreter auch auf Unbewaffnete geschossen hätten; drei Menschen seien dadurch verletzt worden. Ausgetragen wird der Konflikt auf offener Bühne. Mit Anschuldigungen, Videonachrichten und zahlreichen Unterstützungsbekundungen in den sozialen Medien. Aus dem jeweiligen Inhalt lässt sich ablesen, zu welchem Teil des fragmentierten Sicherheitsapparats die Absender sich selbst zählen. Die beiden Geheimdienste SBU und HUR kooperieren im Kampf gegen Russland, stehen aber auch in einem gewissen Konkurrenzverhältnis. Zu Auseinandersetzungen führen wohl auch widersprüchliche Geschäftsinteressen, insbesondere im kriminellen Bereich. Präsident Selenskyj gab sich Mühe die Schießerei zu verurteilen, ohne sich selbst auf eine Seite zu schlagen. Am Mittwochmorgen brachte sein Presseteam in Umlauf, er habe die Verantwortlichen kritisiert und eine Erklärung gefordert. Am Donnerstag dann folgte eine Videonachricht, in der er die Zusammenstöße allgemein kritisierte und Aufklärung versprach. „In der Ukraine darf man nur auf russische Besatzer schießen“, sagte er darin. Für die Aufklärung der Affäre sind nun andere verantwortlich: die Generalstaatsanwaltschaft und eine weitere Behörde aus dem Sicherheitsapparat, das staatliche Ermittlungsbüro. Personelle Konsequenzen soll es auch geben. Selenskyj kündigte an, einen stellvertretenden Chef jeweils beider Dienste zu entlassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland greift Energieanlagen in Odessa an Russland hat in der Nacht Energieinfrastrukturanlagen in dem südukrainischen Gebiet Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnte deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, hatte zuvor gesagt, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. In den vergangenen Wochen hat Russland das Gebiet Odessa wiederholt angegriffen und sich auf die Hafen- und Energieinfrastruktur konzentriert. Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Zudem haben die russischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kriegsgeschehen nicht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Tote durch ukrainischen Beschuss im Gebiet Belgorod Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Russische Truppen sind an diesem Grenzabschnitt bis zu zehn Kilometer weit in die benachbarte ukrainische Region Charkiw vorgedrungen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Selenskyj hofft auf baldigen Besuch von Trumps Gesandten in Kiew Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft auf einen baldigen Besuch der Gesandten von US-Präsident Donald Trump in Kiew. „Wir setzen auf ein Treffen in den kommenden Tagen“, sagte Selenskyj am Donnerstag in seiner abendlichen Ansprache. Laut Selenskyj schickt Trump seine Gesandten nach Moskau und Kiew. Sollten Trumps Golfpartner Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner kommen, wäre es ihr erster Besuch in Kiew seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Selenskyj sagte, es seien „vorläufige Termine“ festgelegt worden für den ersten Besuch der Gesandten in der ukrainischen Hauptstadt. Es sei wichtig, dass die USA in der Diplomatie „aktiv bleiben“. Im Juli hatte Selenskyj gesagt, er habe mit Witkoff und Kushner gesprochen, „um die Diplomatie neu zu beleben und den Frieden näherzubringen“. Die beiden waren bereits mehrfach in Moskau, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland protestiert gegen die Beschlagnahmung eines Schiffes Die Regierung in Moskau legt nach der Beschlagnahmung eines russischen Schiffes durch norwegische Behörden formellen Protest beim norwegischen Botschafter ein. Das russische Außenministerium teilte nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit, man fordere die Freigabe des Schiffes und dringe auf dessen Rückgabe. Norwegen hält die „Professor Moltschanow“ in der Arktis fest, um eine Entschädigungsforderung des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz in Höhe von 4,22 Milliarden Dollar durchzusetzen. Naftogaz war diese Summe wegen der Enteignung seiner Vermögenswerte im Zuge der russischen Annexion der Krim 2014 zugesprochen worden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Marineinspekteur Kaack warnt vor wachsender Aggressivität der russischen Marine Der scheidende Marineinspekteur Jan Christian Kaack hat anlässlich des bevorstehenden Wechsels an der Spitze der deutschen Seestreitkräfte eindringlich vor Russlands wachsender maritimer Aggressivität gewarnt. In der Nord-, vor allem aber der Ostsee agiere die russische Marine zunehmend aggressiv mit Einschüchterungsversuchen, Drohnenüberflügen und dem Ausspähen von Stützpunkten, sagte er am Donnerstag in Hamburg. Auch diverse Sabotageakte rechnet der Marinechef Russland zu. Auch auf das aktuell diskutierte Vorgehen gegen Hunderte russisch gelenkte Ölfrachter, mit deren Ladung Moskau den Krieg gegen die Ukraine finanziert, ging Kaack ein. Er wies darauf hin, dass Russland diese oft unter fremder Flagge fahrenden und technisch mangelhaften Schiffe zunehmend mit bewaffnetem Personal und Wachteams besetze, um europäische Sicherheitskräfte davon abzuhalten, die Schiffe aufzubringen. Auch würden sie mitunter von Einheiten der russischen Marine begleitet. Mit der Schattenflotte exportiert Russland inzwischen fast ebenso viel Öl in Drittländer wie zuvor über Pipelines nach Europa. Mehrere Hundert der weit über 1000 Schiffe sind bei der EU sanktioniert. Das heißt, sie dürfen weder Häfen anlaufen noch irgendwelche Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Kaack hielt am Donnerstag bei einer Konferenz in Hamburg eine Art Abschiedsrede, bei der er auch das Bemühen beschrieb, die Marine trotz andauernder Munitions-, Material- und Personalmängel abwehrbereit zu machen. Mit Blick auf hybride russische Aktivitäten hatte Kaack bereits zuvor darauf hingewiesen, dass es seit Ende 2024 gelungen sei, das diffuse Lagebild durch Datenkoordination und intensivere Aufklärung deutlich zu verbessern. Kaack sagte laut „Handelsblatt“, die Zeit bis zur Erkennung von Auffälligkeiten habe sich von 17 Stunden auf eine Stunde verringert. Zu den Hauptveränderungen seiner Amtszeit zählen die Drohnenkriegsführung auch zur See und die zunehmende Bedeutung unbemannter Einheiten. Vizeadmiral Kaack, der im Dezember 63 Jahre alt wird, wird seine Aufgabe am Ende des Monats an Wilhelm Tobias Abry übergeben und in den etwas verfrühten Ruhestand gehen. Sein Nachfolger Abry blickt bereits auf eine lange Laufbahn bei der Marine zurück, unter anderem als Kommandant eines Schnellboots. Derzeit ist er als stellvertretender Hauptabteilungsleiter Streitkräfte im Verteidigungsministerium tätig. Der 57 Jahre alte Abry, der aus Helmstedt stammt und der Marine seit 1988 angehört, war unter Kaack auch bereits Chef des Stabes im Marinekommando Rostock. Auch auf das aktuell diskutierte Vorgehen gegen Hunderte russisch gelenkte Ölfrachter, mit deren Ladung Moskau den Krieg gegen die Ukraine finanziert, ging Kaack ein. Er wies darauf hin, dass Russland diese oft unter fremder Flagge fahrenden und technisch mangelhaften Schiffe zunehmend mit bewaffnetem Personal und Wachteams besetze, um europäische Sicherheitskräfte davon abzuhalten, die Schiffe aufzubringen. Auch würden sie mitunter von Einheiten der russischen Marine begleitet. Mit der Schattenflotte exportiert Russland inzwischen fast ebenso viel Öl in Drittländer wie zuvor über Pipelines nach Europa. Mehrere Hundert der weit über 1000 Schiffe sind bei der EU sanktioniert. Das heißt, sie dürfen weder Häfen anlaufen noch irgendwelche Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Kaack hielt am Donnerstag bei einer Konferenz in Hamburg eine Art Abschiedsrede, bei der er auch das Bemühen beschrieb, die Marine trotz andauernder Munitions-, Material- und Personalmängel abwehrbereit zu machen. Mit Blick auf hybride russische Aktivitäten hatte Kaack bereits zuvor darauf hingewiesen, dass es seit Ende 2024 gelungen sei, das diffuse Lagebild durch Datenkoordination und intensivere Aufklärung deutlich zu verbessern. Kaack sagte laut „Handelsblatt“, die Zeit bis zur Erkennung von Auffälligkeiten habe sich von 17 Stunden auf eine Stunde verringert. Zu den Hauptveränderungen seiner Amtszeit zählen die Drohnenkriegsführung auch zur See und die zunehmende Bedeutung unbemannter Einheiten. Vizeadmiral Kaack, der im Dezember 63 Jahre alt wird, wird seine Aufgabe am Ende des Monats an Wilhelm Tobias Abry übergeben und in den etwas verfrühten Ruhestand gehen. Sein Nachfolger Abry blickt bereits auf eine lange Laufbahn bei der Marine zurück, unter anderem als Kommandant eines Schnellboots. Derzeit ist er als stellvertretender Hauptabteilungsleiter Streitkräfte im Verteidigungsministerium tätig. Der 57 Jahre alte Abry, der aus Helmstedt stammt und der Marine seit 1988 angehört, war unter Kaack auch bereits Chef des Stabes im Marinekommando Rostock. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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5. September
Die Welt (Politik)

Putin lässt Trumps Unterhändler in Moskau warten – neue Vorschläge sollen auf den Tisch

Putin lässt Trumps Unterhändler in Moskau warten – neue Vorschläge sollen auf den Tisch US-Präsident Trump versucht einen neuen Verstoß in den Ukraine-Verhandlungen – und schickt den US-Sondergesandten und seinen Schwiegersohn nach Moskau. Dort müssen sie erst einmal auf Putin warten. Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen. In Moskau haben am Abend die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum Ukraine-Krieg zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Putin empfing die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump im Kreml, wie Staatsmedien meldeten. Putin übermittelte zudem Trump die besten Wünsche. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte die zunächst vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigte Wiederaufnahme von Verhandlungen erst nach Ankunft von Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner in Moskau bestätigt. Demnach haben die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck. Peskow nannte keine Details. Der Kreml will im Anschluss an die Gespräche die Öffentlichkeit informieren. Trump nannte seinen Golfpartner Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner „zwei großartige Verhandler“. „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er vor Journalisten. Es gebe möglicherweise eine gute Chance dafür, fügte er hinzu. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Präsident nicht. Er sagte lediglich: „Wir haben eine Idee für den Frieden.“ Putin hat derweil eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden den ganzen Tag warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb, zudem traf er vor der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September auch Spitzenkandidaten der Kremlpartei Geeintes Russland. Selenskyj bekräftigte indes, dass er die beiden Gesandten Trumps an diesem Sonntag in Kiew erwarte. Der ukrainische Präsident bestätigte seine früheren Angaben, nach denen die dreitägige Waffenruhe aus ukrainischer Sicht bereits in Kraft sei. Er hoffe, dass sich auch Putin an seine eigene Ankündigung der Waffenruhe halte. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten führten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran beschäftigt waren. Da Russland den Iran unterstützt in dem Konflikt, spekulierten kremlnahe Experten, ob Witkoff und Kushner womöglich auch das Thema Iran ansprechen.

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5. September
Die Welt (Politik)

USA mit neuem Vorstoß zu Friedensverhandlungen – Kushner und Witkoff in Moskau eingetroffen

USA mit neuem Vorstoß zu Friedensverhandlungen – Kushner und Witkoff in Moskau eingetroffen Trump versprach ein schnelles Ende des Kriegs in der Ukraine. Doch die Kämpfe gehen unvermindert weiter. Nun schickt der US-Präsident seinen Schwiegersohn als Unterhändler. Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen. US-Präsident Donald Trump hat einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine angekündigt. Seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff würden mit einem Vorschlag „zur Beendigung des Kriegs“ am Wochenende Moskau und Kiew besuchen, teilte Trump am Freitag mit. Der US-Präsident zeigte sich zudem sicher, dass Russland nach deutschen Vorwürfen wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig/Halle die Nato nicht angreifen werde. Einem Bericht der US-Nachrichtenseite „Axios“ zufolge sollten Kushner und Witkoff sich am Samstag im Kreml in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen und anschließend am Sonntag in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sprechen. Der Kreml bestätigte den Besuch zunächst nicht. Fotos dokumentierten, wie Kushner und Witkoff in der russischen Hauptstadt Moskau eingetroffen. Ihr Flugzeug landete am Samstagmittag auf dem Flughafen Wnukowo, wie die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Tass meldeten. Erst im Anschluss wollen Kushner und Witkoff Gespräche in der ukrainischen Hauptstadt Kiew führen. Trump nannte seinen Golfpartner Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner „zwei großartige Verhandler“. „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er vor Journalisten. Es gebe möglicherweise eine gute Chance dafür, fügte er hinzu. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Präsident nicht. Er sagte lediglich: „Wir haben eine Idee für den Frieden.“ Am Donnerstag hatte Selenskyj bereits bekannt gegeben, dass Trump seine Unterhändler zu neuen Gesprächen nach Moskau und Kiew schicken wolle. Ein ukrainischer Regierungsvertreter sagte AFP am Freitag, Kushner und Witkoff würden am Sonntag in Kiew erwartet. Es wäre ihr erster Besuch in der ukrainischen Hauptstadt. Die beiden US-Gesandten waren bereits mehrfach nach Moskau gereist, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. Sie waren auch schon an Verhandlungen über Waffenruhen im Gazastreifen und im Iran beteiligt gewesen. Selenskyj schlug während des bevorstehenden Besuchs der US-Gesandten Russland eine Feuerpause vor. „Es wird keine Luftangriffe von unserer Seite geben, und Russland muss im Gegenzug eine Waffenruhe einhalten, ohne eigene Luftangriffe, solange diese Gespräche dauern“, sagte Selenskyj am Freitag in seiner abendlichen Ansprache. Nach den deutschen Vorwürfen gegen Russland wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig/Halle hält Trump an seiner Einschätzung fest, dass Kreml-Chef Putin keinen Angriff auf Nato-Gebiet plant. „Ich spreche mit ihm. Ich kenne ihn sehr gut. Putin will kein Nato-Gebiet angreifen“, sagte Trump am Freitag auf die Frage eines Reporters der Nachrichtenagentur AFP. Die Bundesregierung hatte Russland Anfang der Woche für einen versuchten Sprengstoffanschlag am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht. Dort war am 4. August eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden, in deren Nähe sich ukrainische Frachtflugzeuge befanden. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine. Deutschland verhängte daraufhin Strafmaßnahmen gegen Russland. Unter anderem sollen das russische Generalkonsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin schließen. Mehrere EU-Staaten bestellten russische Diplomaten ein, zudem bereitet die EU weitere Sanktionen vor. Russland weist die Vorwürfe zurück. Putin bezeichnete die deutschen Maßnahmen als „Fehler“. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs waren die Bemühungen des US-Präsidenten um eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten. Beide Seiten verstärkten ihre Angriffe auch weit im Inneren des jeweiligen Nachbarlandes. Bei einem neuen russischen Angriff im Südosten der Ukraine wurden vier Menschen getötet, wie der Leiter der regionalen Militärbehörde von Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanscha, am Samstag erklärte. Fünf weitere Menschen seien in Kamianske verletzt worden. Zuvor war am Freitag am helllichten Tage der Sitz des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew von einer russischen Drohne getroffen worden. Nach Behördenangaben wurden zwölf Menschen verletzt. SBU-Chef Oleksandr Poklad blieb unverletzt. Bei einem Treffen mit Poklad beauftragte Selenskyj den Geheimdienstchef nach eigenen Worten, „eine angemessene und spürbare Antwort“ auf den russischen Angriff zu entwickeln.

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5. September
Die Welt (Politik)

USA mit neuem Vorstoß zu Friedensverhandlungen – Kushner und Witkoff reisen nach Moskau und Kiew

USA mit neuem Vorstoß zu Friedensverhandlungen – Kushner und Witkoff reisen nach Moskau und Kiew Trump versprach ein schnelles Ende des Kriegs in der Ukraine. Doch die Kämpfe gehen unvermindert weiter. Nun schickt der US-Präsident seinen Schwiegersohn als Unterhändler. Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen. US-Präsident Donald Trump hat einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine angekündigt. Seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff würden mit einem Vorschlag „zur Beendigung des Kriegs“ am Wochenende Moskau und Kiew besuchen, teilte Trump am Freitag mit. Der US-Präsident zeigte sich zudem sicher, dass Russland nach deutschen Vorwürfen wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig/Halle die Nato nicht angreifen werde. Einem Bericht der US-Nachrichtenseite „Axios“ zufolge sollten Kushner und Witkoff sich am Samstag im Kreml in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen und anschließend am Sonntag in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sprechen. Der Kreml bestätigte den Besuch zunächst nicht. Trump nannte seinen Golfpartner Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner „zwei großartige Verhandler“. „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er vor Journalisten. Es gebe möglicherweise eine gute Chance dafür, fügte er hinzu. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Präsident nicht. Er sagte lediglich: „Wir haben eine Idee für den Frieden.“ Am Donnerstag hatte Selenskyj bereits bekannt gegeben, dass Trump seine Unterhändler zu neuen Gesprächen nach Moskau und Kiew schicken wolle. Ein ukrainischer Regierungsvertreter sagte AFP am Freitag, Kushner und Witkoff würden am Sonntag in Kiew erwartet. Es wäre ihr erster Besuch in der ukrainischen Hauptstadt. Die beiden US-Gesandten waren bereits mehrfach nach Moskau gereist, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. Sie waren auch schon an Verhandlungen über Waffenruhen im Gazastreifen und im Iran beteiligt gewesen. Selenskyj schlug während des bevorstehenden Besuchs der US-Gesandten Russland eine Feuerpause vor. „Es wird keine Luftangriffe von unserer Seite geben, und Russland muss im Gegenzug eine Waffenruhe einhalten, ohne eigene Luftangriffe, solange diese Gespräche dauern“, sagte Selenskyj am Freitag in seiner abendlichen Ansprache. Nach den deutschen Vorwürfen gegen Russland wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig/Halle hält Trump an seiner Einschätzung fest, dass Kreml-Chef Putin keinen Angriff auf Nato-Gebiet plant. „Ich spreche mit ihm. Ich kenne ihn sehr gut. Putin will kein Nato-Gebiet angreifen“, sagte Trump am Freitag auf die Frage eines Reporters der Nachrichtenagentur AFP. Die Bundesregierung hatte Russland Anfang der Woche für einen versuchten Sprengstoffanschlag am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht. Dort war am 4. August eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden, in deren Nähe sich ukrainische Frachtflugzeuge befanden. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine. Deutschland verhängte daraufhin Strafmaßnahmen gegen Russland. Unter anderem sollen das russische Generalkonsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin schließen. Mehrere EU-Staaten bestellten russische Diplomaten ein, zudem bereitet die EU weitere Sanktionen vor. Russland weist die Vorwürfe zurück. Putin bezeichnete die deutschen Maßnahmen als „Fehler“. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs waren die Bemühungen des US-Präsidenten um eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten. Beide Seiten verstärkten ihre Angriffe auch weit im Inneren des jeweiligen Nachbarlandes. Bei einem neuen russischen Angriff im Südosten der Ukraine wurden vier Menschen getötet, wie der Leiter der regionalen Militärbehörde von Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanscha, am Samstag erklärte. Fünf weitere Menschen seien in Kamianske verletzt worden. Zuvor war am Freitag am helllichten Tage der Sitz des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew von einer russischen Drohne getroffen worden. Nach Behördenangaben wurden zwölf Menschen verletzt. SBU-Chef Oleksandr Poklad blieb unverletzt. Bei einem Treffen mit Poklad beauftragte Selenskyj den Geheimdienstchef nach eigenen Worten, „eine angemessene und spürbare Antwort“ auf den russischen Angriff zu entwickeln.

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5. September
Die Welt (Politik)

„Konstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll“ – Kreml und Weißes Haus loben dreistündiges Gespräch

„Konstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll“ – Kreml und Weißes Haus loben dreistündiges Gespräch Putin hat sich bei dem Treffen mit Steve Witkoff und Jared Kushner laut dem Kreml überzeugt gezeigt, dass er seine Kriegsziele gegen die Ukraine erreicht. Zudem müssten die Grundursachen des Konflikts beseitigt werden. Washington spricht von „konkreten Plänen“ für die nächsten Schritte. Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen. In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner nach gut drei Stunden zu Ende gegangen. Anschließend haben sich beide Seiten positiv geäußert. Witkoff und Kushner hätten bei ihrem Gespräch mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukraine-Kriegs erörtert, teilte das Weiße Haus am Samstag mit. Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Die US-Gesandten freuten sich auf „ebenso produktive Treffen morgen in der Ukraine“, teilte ein Vertreter des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur AFP mit. Aus Moskau hieß es, Putin habe „äußerst ehrliche“ Gespräche mit den US-Vertretern darüber geführt, wie der Ukraine-Krieg beendet werden könnte. Witkoff und Kushner hätten „mehrere Ideen“ präsentiert. Der Kreml hat die nach langer Pause wieder aufgenommenen Gespräche als konstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll bezeichnet. „Die amerikanischen Vertreter hatten sich gründlich auf diese Reise vorbereitet“, sagte Kreml-Berater Juri Uschakow vor Journalisten. „Sie brachten nicht nur ihr Interesse an einer raschen Beendigung der Kämpfe zum Ausdruck, sondern legten auch mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung vor“, fügte er hinzu. Das Treffen habe gut drei Stunden gedauert. Putin habe sich einmal mehr überzeugt gezeigt, dass er die Ziele seines Krieges – den Russland militärische Spezialoperation nennt – erreichen werde, betonte Uschakow. Putin habe seine Einschätzung der Lage abgegeben. „Insbesondere wurden die tatsächlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben“, sagte Uschakow. Allerdings geben Experten über die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einschätzungen ab. Immer wieder gibt es Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab über das Bild wahrheitsgemäß informiert wird. Wichtig für Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Dazu zählt Moskau etwa das Vorgehen Kiews gegen die in Teilen der Ukraine verbreitete russische Sprache. Uschakow sagte nichts zu neuen Vorschlägen, die laut Trump und Kreml bei dem Treffen präsentiert werden sollten. Putin setze darauf, dass Witkoff und Kushner die russische Sicht nun in Kiew übermittelten, betonte er. Das ließ zunächst nicht darauf schließen, dass es bei der Lösung des Konflikts Bewegung geben könnte. Witkoff und Kushner treffen Selenskyj in Kiew Die beiden Gesandten reisen weiter in die ukrainische Hauptstadt, wo sie heute von Präsident Wolodymyr Selenskyj empfangen werden sollen. Nach mehreren Russland-Aufenthalten wird dies ihr erster Besuch in der Ukraine sein. Putin hat zugesichert, in einer auf drei Tage begrenzten Waffenruhe auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Selenskyj hatte aber dem russischen Militär vorgeworfen, vor der Anreise der US-Amerikaner demonstrativ die Kiewer Flughäfen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern geführt. Sie gerieten allerdings ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran beschäftigt waren. Zuvor übermittelte Putin zudem Trump die besten Wünsche – und bezeichnete die Situation, mit der sie sich bei den Verhandlungen befassen müssten, als „schwierig“. Gleichzeitig erklärte er, dass Kushner und Wittkoff da Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, hieß es. Peskow hatte die zunächst vom ukrainischen Präsidenten Selenskyj angekündigte Wiederaufnahme von Verhandlungen erst nach Ankunft von Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner in Moskau bestätigt. Demnach haben die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck. Trump nannte seinen Golfpartner Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner „zwei großartige Verhandler“. „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er vor Journalisten. Es gebe möglicherweise eine gute Chance dafür, fügte er hinzu. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Präsident nicht. Er sagte lediglich: „Wir haben eine Idee für den Frieden.“ Putin hat derweil eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden den ganzen Tag warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb, zudem traf er vor der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September auch Spitzenkandidaten der Kremlpartei Geeintes Russland. Selenskyj bekräftigte indes, dass er die beiden Gesandten Trumps an diesem Sonntag in Kiew erwarte. Der ukrainische Präsident bestätigte seine früheren Angaben, nach denen die dreitägige Waffenruhe aus ukrainischer Sicht bereits in Kraft sei. Er hoffe, dass sich auch Putin an seine eigene Ankündigung der Waffenruhe halte. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten führten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran beschäftigt waren. Da Russland den Iran unterstützt in dem Konflikt, spekulierten kremlnahe Experten, ob Witkoff und Kushner womöglich auch das Thema Iran ansprechen.

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5. September
Die Welt (Politik)

Gespräche von Trumps Unterhändlern mit Putin beendet – zuvor ließ der Kreml-Chef sie warten

Gespräche von Trumps Unterhändlern mit Putin beendet – zuvor ließ der Kreml-Chef sie warten Die neuerlichen Gespräche in Moskau über den Ukraine-Krieg sind beendet. Über Ergebnisse ist noch nichts bekannt. Der russische Präsident bezeichnete die Situation zuvor als schwierig – und ließ Trumps Unterhändler warten. Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen. In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten. Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der Kreml hatte angekündigt, im Anschluss an das Treffen die Öffentlichkeit zu informieren. Putin empfing die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump im Kreml, wie Staatsmedien meldeten. Der russische Machthaber übermittelte zudem Trump die besten Wünsche – und bezeichnete die Situation, mit der sie sich bei den Verhandlungen befassen müssten, als „schwierig“. Gleichzeitig erklärte er, dass Kushner und Wittkoff da Vertrauen der russischen Seite hätten. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel“, hieß es. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte die zunächst vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigte Wiederaufnahme von Verhandlungen erst nach Ankunft von Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner in Moskau bestätigt. Demnach haben die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck. Peskow nannte keine Details. Der Kreml will im Anschluss an die Gespräche die Öffentlichkeit informieren. Trump nannte seinen Golfpartner Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner „zwei großartige Verhandler“. „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er vor Journalisten. Es gebe möglicherweise eine gute Chance dafür, fügte er hinzu. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Präsident nicht. Er sagte lediglich: „Wir haben eine Idee für den Frieden.“ Putin hat derweil eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Der Kremlchef hatte die beiden den ganzen Tag warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen Ölterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb, zudem traf er vor der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September auch Spitzenkandidaten der Kremlpartei Geeintes Russland. Selenskyj bekräftigte indes, dass er die beiden Gesandten Trumps an diesem Sonntag in Kiew erwarte. Der ukrainische Präsident bestätigte seine früheren Angaben, nach denen die dreitägige Waffenruhe aus ukrainischer Sicht bereits in Kraft sei. Er hoffe, dass sich auch Putin an seine eigene Ankündigung der Waffenruhe halte. Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten führten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran beschäftigt waren. Da Russland den Iran unterstützt in dem Konflikt, spekulierten kremlnahe Experten, ob Witkoff und Kushner womöglich auch das Thema Iran ansprechen.

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5. September
Tagesschau

Friedensbemühungen - Trump-Gesandte reisen nach Moskau und Kiew

US-Unterhändler in Moskau und Kiew Ein neuer Anlauf für Frieden in der Ukraine US-Präsident Trump entsendet seine Unterhändler Witkoff und Kushner zu neuen Gesprächen über ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Es sollen diesmal auch Verhandlungen in Kiew geplant sein. Die USA nehmen nach längerer Pause ihre Bemühungen über ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine wieder auf. US-Präsident Trump erklärte im Weißen Haus, dass er seine beiden Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner entsandt habe. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - nannte allerdings keine Details. "Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können", sagte er. Mehrfach in Moskau - noch nie in Kiew Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, der US-Sondergesandte Witkoff und der Trump-Schwiegersohn Kushner würden zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals nach Kiew reisen. Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs zuständig. Die beiden Geschäftsleute haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber im Rahmen ihrer Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, der Reiseplan der beiden Gesandten habe sich in den vergangenen Tagen immer wieder geändert, und der Kiew-Abschnitt sei noch nicht ganz sicher. Gespräche lagen wegen des Iran-Kriegs auf Eis In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche auf Eis, weil Trump sein Augenmerk auf den von ihm begonnenen Krieg gegen Iran richtete. Zuletzt saßen die USA im Februar bei direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch. Drohne auf Geheimdienstzentrale in Kiew Kurz vor der geplanten Vermittlungsmission hatte eine russische Drohne nach Angaben Selenskyjs das Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew getroffen. Der Angriff habe direkt auf das Büro des SBU-Chefs in dem Gebäude gezielt, teilte Selenskyj bei Telegram mit. Der Staatschef kündigte Vergeltung an. Er habe den Befehl erteilt, eine angemessene und spürbare Antwort vorzubereiten, die dem Angriff möglichst entspreche. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurden mindestens fünf Menschen verletzt. Zuvor hatte Selenskyj noch einen Stopp der ukrainischen Luftangriffe auf Russland in Aussicht gestellt, um die Sicherheit der beiden Verhandler Witkoff und Kushner zu gewährleisten. Der ukrainische Präsident forderte jedoch, dass Russland ebenso auf Angriffe verzichten solle. Aus dem Kreml gibt es dazu bislang keine Stellungnahme.

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5. September
ZDF heute

US-Vermittler reisen nach Moskau und Kiew

Trump: "Vorschlag“ für Kriegsende:US-Vermittler reisen nach Moskau und Kiew Die Vermittlungsversuche der USA im Ukraine-Krieg waren zuletzt ins Stocken geraten. Nun bestätigt Präsident Trump eine erneute Reise seiner Unterhändler nach Moskau und Kiew. US-Präsident Donald Trump hat die Reisepläne seiner Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner nach Russland und in die Ukraine bestätigt. Witkoff und Kushner flögen zuerst nach Moskau und dann nach Kiew, sagte Trump am Freitag. "Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können", fügte er hinzu. Die Reise solle bis Anfang kommender Woche dauern. Sie bringen einen Vorschlag mit, um den Krieg zu beenden. Donald Trump, US-Präsident Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er erwarte Witkoff und Kushner für Sonntag in Kiew. Zuvor würden sie Moskau besuchen. Die Ukraine werde während der Gespräche auf Luftangriffe verzichten, erklärte Selenskyj auf Telegram. Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow wollte einen Besuch nicht bestätigen. Er sagte am Freitag lediglich, die Medien würden informiert, falls ein solches Treffen stattfinde. Donald Trump behauptet regelmäßig, die USA hätten die Ukraine bereits mit mindestens 300 Milliarden US-Dollar unterstützt. Das wäre weit mehr als Europa zusammen. 01.03.2025 | 2:17 minVerhandlungen gerieten zuletzt ins Stocken Kushner und Witkoff waren zuletzt im Januar in Moskau, wo sie den russischen Präsidenten Wladimir Putin trafen. Dessen außenpolitischer Berater Juri Uschakow bezeichnete die Gespräche danach als konstruktiv, sagte jedoch: "Eine langfristige Lösung ist nicht zu erwarten, solange die Gebietsfrage nicht gelöst ist." Moskau beharrt auf einem Rückzug der ukrainischen Truppen aus dem gesamten Donbass, den Russland völkerrechtswidrig annektiert, aber nur teilweise erobert hat. Weitere Verhandlungen sind inzwischen ins Stocken geraten. Das Weiße Haus konzentriert sich derzeit auf seinen Konflikt mit Iran. Nach einem Angriff durch Russland wurden in der Region Kiew mindestens zwölf Menschen getötet. Präsident Selenskyj forderte die Verbündeten auf, die ukrainische Luftverteidigung zu stärken. 01.09.2026 | 0:27 minTrump zu Drohnen-Fund: Putin plant keine Angriffe auf Nato Trump äußerte sich auch zu den deutschen Vorwürfen gegen Russland wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig. Er hielt an seiner Einschätzung fest, dass Kreml-Chef Wladimir Putin keinen Angriff auf Nato-Gebiet plant. "Ich spreche mit ihm. Ich kenne ihn sehr gut. Putin will kein Nato-Gebiet angreifen", sagte Trump am Freitag im Weißen Haus. Lassen Sie sich Beiträge von ZDFheute bevorzugt bei Google anzeigen. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen. Ähnlich hatte sich Trump bereits Ende August geäußert, nachdem CIA-Chef John Ratcliffe überraschend zu Besuch in Moskau war. Das "Wall Street Journal" und das Magazin "Politico" berichteten zuvor, Ratcliffe habe den Kreml vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bundesregierung Russland allerdings noch nicht offiziell für den Anschlagsversuch verantwortlich gemacht. Die mit Sprengstoff und einem Zündmechanismus präparierte Drohne war Anfang August im Sicherheitsbereich des Flughafens Leipzig/Halle zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden. Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

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4. September
Handelsblatt

Die Lage im Überblick: Vorstoß zu Ende des Ukraine-Kriegs? Trump schickt Vermittler

Die Lage im Überblick: Vorstoß zu Ende des Ukraine-Kriegs? Trump schickt Vermittler Kiew/Moskau/Washington. In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den Beginn einer angeblichen Waffenruhe am Wochenende gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.“ Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - auch hierzu blieb er Details schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er bloß. Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden. Selenskyj will auf ukrainische Luftangriffe verzichten Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew. Zuvor hatte es bereits unbestätigte Berichte darüber gegeben, dass die beiden US-Vermittler erst Kremlchef Wladimir Putin in Moskau und dann Selenskyj in Kiew treffen wollten. Laut der „New York Times“ zogen sich Verhandlungen über die Reise über Wochen. Die US-Regierung habe darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Trumps Unterhändler in Russland aufhalten. Umgekehrt sei von den Russen verlangt worden, die Raketenangriffe auf Kiew auszusetzen, schrieb die Zeitung. Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs zuständig. Die beiden Geschäftsleute haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche auf Eis, weil Trump sein Augenmerk auf den von ihm begonnen Krieg gegen den Iran richtete. Zuletzt saßen die USA im Februar bei direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch. Kiew verspricht „schmerzhafte Antwort“ auf Angriffe Vor Ankündigung des Besuchs in Kiew traf nach ukrainischen Angaben eine russische Drohne das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt. „Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude“, schrieb Selenskyj bei Telegram. Für den Geheimdienstchef hatte das offenbar keine Folgen: Er habe danach mit ihm über eine Reaktion auf die russischen Angriffe beraten, ließ Selenskyj wissen. Verwandte Themen Bei der Attacke wurden nach Angaben der Stadtverwaltung mindestens zwölf Menschen verletzt. Das Dach des Gebäudes und die Außenwand wurden demnach beschädigt. In den sozialen Netzwerken kursierende Fotos zeigten ein Einschlagsloch im zweiten Stock des Seitenflügels. Der SBU bestätigte die Schäden und kündigte eine „schmerzhafte Antwort“ an. Auch für die zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Sophienkathedrale hatte der Drohneneinschlag laut der Museumsverwaltung Folgen. Demnach zersplitterten in einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Verwaltungsgebäude die Fensterscheiben. Andere Gebäude des Museumskomplexes seien nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, hieß es. Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete den Angriff während eines neuen Anlaufs zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen als „erhebliche Eskalation“. Er forderte die UN-Kulturorganisation Unesco zu einer Reaktion auf.

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4. September
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Newsblog zum Ukraine-Krieg: Selenskij: US-Vermittler kommen am Sonntag nach Kiew

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew Norwegen beschlagnahmt russisches Schiff in Arktis  Ukraine erhält bei EU-Treffen Zusagen für Luftverteidigung Selenskij: Ukraine und Deutschland vor Abschluss von Drohnen-Abkommen Mehr als 350 000 Haushalte nach russischem Angriff in Odessa ohne Strom  Selenskij: Kushner und Witkoff kommen am Sonntag nach Kiew Die beiden US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden am Sonntag nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in Kiew erwartet. Zuvor würden sie Moskau besuchen, teilte Selenskij in einer Videobotschaft mit. Eine offizielle Bestätigung der Reise von US-Seite gab es zunächst nicht. Während ihres Aufenthalts in der russischen Hauptstadt werde die Ukraine die Sicherheit im russischen Luftraum garantieren. Umgekehrt müsse auch Russland seine Luftangriffe auf die Ukraine während des Besuchs der beiden Gesandten einstellen. Wegen Sicherheitsbedenken war bis zuletzt nicht klar, ob die am Wochenende geplante Reise der beiden Unterhändler von US-Präsident Donald Trump stattfindet. Die US-Regierung forderte Insidern zufolge erst Garantien, dass die Ukraine während des Aufenthalts der Gesandten Moskau nicht angreife und Russland im Gegenzug Kiew verschone. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. Wegen Sicherheitsbedenken war bis zuletzt nicht klar, ob die am Wochenende geplante Reise der beiden Unterhändler von US-Präsident Donald Trump stattfindet. Die US-Regierung forderte Insidern zufolge erst Garantien, dass die Ukraine während des Aufenthalts der Gesandten Moskau nicht angreife und Russland im Gegenzug Kiew verschone. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew Die russische Armee hat das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt Kiew mit einer Drohne angegriffen. „Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude“, teilte Präsident Wolodimir Selenskij bei Telegram mit. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen „spiegelbildlich“ auf diesen Schlag zu antworten. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurden fünf Menschen verletzt. Über dem getroffenen Gebäude steigt dichter schwarzer Rauch auf. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau griffen russische Einheiten bereits am Morgen zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer an. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem habe Russland in der Nacht erneut die südukrainischen Region Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnt deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, sagte zuvor, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau griffen russische Einheiten bereits am Morgen zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer an. Sie hätten Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung für die Ukraine an Bord gehabt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem habe Russland in der Nacht erneut die südukrainischen Region Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnt deshalb vor möglichen Netzeinschränkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, sagte zuvor, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. Dichter Rauch steigt über dem Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU in Kiew auf. Das Gebäude wurde bei einem russischen Drohnenangriff beschädigt. Gleb Garanich/Reuters Luzia Geier Behörden: Brand in Öldepot in Sotschi nach ukrainischem Drohnenangriff Nach einem ukrainischen Drohnenangriff brennt ein Öldepot in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Sotschi. Dies teilten die russischen Behörden der Region Krasnodar über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Russische Behörden melden Tote nach ukrainischem Beschuss im Gebiet Belgorod Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.  Selenskij hofft auf baldige Anreise von US-Unterhändlern Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij erwartet die Anreise von US-Vermittlern „in den nächsten Tagen“. „Wir zählen darauf, die Vertreter des Präsidenten der USA hier in Kiew zu sehen“, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Es gebe eine Bestätigung der US-Amerikaner für Treffen in Moskau und Kiew. „Es ist sehr wichtig, dass Amerika weiter aktiv bleibt“, betonte Selenskij. Kiew sei bereit für einen inhaltlichen Austausch auf hoher Ebene. Das ukrainische Verhandlungsteam sei faktisch rund um die Uhr im Kontakt mit Washington. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werden seit Monaten in der Ukraine für Gespräche über ein Ende des seit 2022 währenden russisch-ukrainischen Krieges erwartet. Mehrfach gab es hingegen bereits Verhandlungen in Moskau, was im April den Unmut Selenskijs hervorrief. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werden seit Monaten in der Ukraine für Gespräche über ein Ende des seit 2022 währenden russisch-ukrainischen Krieges erwartet. Mehrfach gab es hingegen bereits Verhandlungen in Moskau, was im April den Unmut Selenskijs hervorrief. Russischer Treffer auf großes Medikamentenlager bei Kiew Ein großes Medikamentenlager in der ukrainischen Stadt Boryspil bei Kiew ist Medienberichten zufolge durch einen russischen Luftangriff beschädigt worden. Das Internetportal Ukrajinska Prawda schrieb, es handele sich um eins der größten spezialisierten pharmazeutischen Lager in der Ukraine. Der Militärgouverneur des Kiewer Gebiets, Tymur Tkatschenko, bestätigte wie üblich nur einen Treffer auf ein Warenlager, ohne Details zu nennen. Er schrieb auf Telegram von einem Verletzten. Die russische Armee verstärkt seit einiger Zeit die Angriffe auf Verteilzentren für Lebensmittel, Tiefkühllager, Versandzentren von Online-Händlern und Baumärkte in der Ukraine. Diese hat ihrerseits viele Versandzentren der russischen Online-Riesen Wildberries und Ozon attackiert. Die russische Armee verstärkt seit einiger Zeit die Angriffe auf Verteilzentren für Lebensmittel, Tiefkühllager, Versandzentren von Online-Händlern und Baumärkte in der Ukraine. Diese hat ihrerseits viele Versandzentren der russischen Online-Riesen Wildberries und Ozon attackiert. Norwegen beschlagnahmt russisches Schiff in Arktis Vor der Inselgruppe Spitzbergen ist ein russisches Schiff von norwegischen Behörden beschlagnahmt worden. Der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz hatte zuvor einen entsprechenden Antrag gestellt, wie die Behörden in Spitzbergen mitteilten. Hintergrund ist ein früherer Beschluss eines Schiedsgerichts, der Russland zu Entschädigungszahlungen von rund 4,2 Milliarden US-Dollar (etwa 3,6 Milliarden Euro) verpflichtet hatte. Moskau wirft Norwegen nun Piraterie vor. Den Angaben nach wurde das Schiff Professor Molchanov am Mittwoch auf Anordnung eines Gerichts beschlagnahmt und liegt nun bis auf Weiteres im Hafen. „Der rechtliche Prozess und das Urteil sind Teil des Kampfes des Unternehmens um die Rückforderung von Geldern, die 2014 von Russland enteignet wurden“, heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben von Naftogaz geht es um Vermögenswerte auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim, die infolge der russischen Annexion 2014 enteignet wurden. Das Unternehmen besaß dort etwa große Vermögenswerte im Öl- und Gassektor. Die Beschlagnahmung sei angeordnet worden, um ausstehende finanzielle Verpflichtungen Moskaus durchzusetzen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge, dass „Entführung“ der bessere Begriff für das Vorgehen sei. Die Regierung in Moskau legte formellen Protest beim norwegischen Botschafter ein. Das russische Außenministerium teilt mit, man fordere die Freigabe des Schiffes und dringe auf dessen Rückgabe. Den Angaben nach wurde das Schiff Professor Molchanov am Mittwoch auf Anordnung eines Gerichts beschlagnahmt und liegt nun bis auf Weiteres im Hafen. „Der rechtliche Prozess und das Urteil sind Teil des Kampfes des Unternehmens um die Rückforderung von Geldern, die 2014 von Russland enteignet wurden“, heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben von Naftogaz geht es um Vermögenswerte auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim, die infolge der russischen Annexion 2014 enteignet wurden. Das Unternehmen besaß dort etwa große Vermögenswerte im Öl- und Gassektor. Die Beschlagnahmung sei angeordnet worden, um ausstehende finanzielle Verpflichtungen Moskaus durchzusetzen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge, dass „Entführung“ der bessere Begriff für das Vorgehen sei. Die Regierung in Moskau legte formellen Protest beim norwegischen Botschafter ein. Das russische Außenministerium teilt mit, man fordere die Freigabe des Schiffes und dringe auf dessen Rückgabe. Putin schließt neue Mobilmachung für Ukraine-Krieg aus Der russische Präsident Wladimir Putin schließt nach eigenen Worten eine neue Mobilmachung für den Krieg aus. Es gebe keine Szenarien, in denen ein solcher Schritt notwendig sei, da Russland keine Probleme bei der Verfügbarkeit von Militärpersonal habe, sagt Putin. Entsprechende Spekulationen hatte er jüngst als „völligen Unsinn“ zurückgewiesen.  Beobachter schließen hingegen nicht aus, dass Putin angesichts anhaltend hoher russischer Verluste nach der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September erneut eine Mobilisierung anordnen könnte. Der finnische Präsident Alexander Stubb hatte jüngst gesagt, das Einzige, womit Russland noch eskalieren könne, sei eine Mobilmachung. Es sei wahrscheinlich, dass diese im Herbst komme. Aktuell verliere die russische Armee monatlich zwischen 30 000 und 35 000 Soldaten. Es würden aber nur 27 000 neue rekrutiert. Beobachter schließen hingegen nicht aus, dass Putin angesichts anhaltend hoher russischer Verluste nach der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September erneut eine Mobilisierung anordnen könnte. Der finnische Präsident Alexander Stubb hatte jüngst gesagt, das Einzige, womit Russland noch eskalieren könne, sei eine Mobilmachung. Es sei wahrscheinlich, dass diese im Herbst komme. Aktuell verliere die russische Armee monatlich zwischen 30 000 und 35 000 Soldaten. Es würden aber nur 27 000 neue rekrutiert. Bundesregierung stellt 250 Millionen für Energieinfrastruktur bereit Die Bundesregierung stellt über die staatliche Förderbank KfW weitere 250 Millionen Euro für die Ukraine bereit. Die Gelder seien für Reparaturen an der Energieinfrastruktur vor dem kommenden Winter gedacht, teilt das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. „Dies trägt zur Sicherung der Energie- und Wärmeversorgung der Bevölkerung trotz anhaltender russischer Angriffe bei.“ Die Energieversorgung bleibe eine Frontlinie dieses Krieges, sagt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Sie appelliert an andere Staaten, ebenfalls Gelder bereitzustellen. Seit 2022 hat die Bundesregierung 560 Millionen Euro in den Energieunterstützungsfonds eingezahlt. Mit der jetzigen Aufstockung steigt diese Summe auf 810 Millionen Euro. Ukraine: 17 Verletzte bei russischen Angriffen auf Odessa Bei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hafenstadt Odessa sind nach Angaben der örtlichen Behörden 17 Menschen verletzt worden. Unter den Opfern seien drei Kinder, teilt der Chef der Militärverwaltung der Stadt, Serhij Lysak, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein 21-stöckiges Wohngebäude sei beschädigt worden.  Dänischer Geheimdienst: Russland plant Sabotage in Dänemark Dänische Behörden haben laut einem Bericht der Zeitung Berlingske Pläne und Vorbereitungen für russische Sabotage in Dänemark aufgedeckt. Unter den Zielen seien besonders Unternehmen in der Verteidigungsindustrie, die eine Verbindung zur militärischen Hilfe in der Ukraine hätten, sagte der Chef für Spionageabwehr beim dänischen Inlandsnachrichten- und Sicherheitsdienst PET, Emil Græsholm. „Das Hauptziel ist, konkrete Lieferungen für die ukrainische Verteidigung zu stoppen“, sagte Græsholm den Angaben zufolge. „Gleichzeitig soll uns Angst gemacht werden, damit wir die Ukrainer nicht mehr unterstützen und unsere eigene Verteidigungsfähigkeit nicht ausbauen.“ In der Regel hält sich der Nachrichtendienst bedeckt - nicht in diesem Fall: „Die Auswahl der Ziele und die Vorbereitungen sind so konkret, dass wir es für notwendig halten, mit der Nachricht an die Öffentlichkeit zu gehen, dass es sich um eine Bedrohung handelt, die ernst genommen werden muss“, sagte Græsholm. Berlingske gegenüber nannte er Brandstiftung als mögliches Ziel der russischen Pläne. Unternehmen in der Rüstungsindustrie seien aufgerufen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen. Russland versuche außerdem, „ganz gewöhnliche Dänen“ für seine Pläne zu rekrutieren - oft, ohne dass diese wüssten, dass sie für Moskau arbeiteten. „Es kann darum gehen, Fotos oder Videos von Unternehmen oder Anlagen zu machen, die dann für Sabotagepläne genutzt werden können“, sagte Græsholm. Er rief die Däninnen und Dänen auf, misstrauisch zu sein, wenn sie mit solchen Anfragen konfrontiert würden. „Das Hauptziel ist, konkrete Lieferungen für die ukrainische Verteidigung zu stoppen“, sagte Græsholm den Angaben zufolge. „Gleichzeitig soll uns Angst gemacht werden, damit wir die Ukrainer nicht mehr unterstützen und unsere eigene Verteidigungsfähigkeit nicht ausbauen.“ In der Regel hält sich der Nachrichtendienst bedeckt - nicht in diesem Fall: „Die Auswahl der Ziele und die Vorbereitungen sind so konkret, dass wir es für notwendig halten, mit der Nachricht an die Öffentlichkeit zu gehen, dass es sich um eine Bedrohung handelt, die ernst genommen werden muss“, sagte Græsholm. Berlingske gegenüber nannte er Brandstiftung als mögliches Ziel der russischen Pläne. Unternehmen in der Rüstungsindustrie seien aufgerufen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen. Russland versuche außerdem, „ganz gewöhnliche Dänen“ für seine Pläne zu rekrutieren - oft, ohne dass diese wüssten, dass sie für Moskau arbeiteten. „Es kann darum gehen, Fotos oder Videos von Unternehmen oder Anlagen zu machen, die dann für Sabotagepläne genutzt werden können“, sagte Græsholm. Er rief die Däninnen und Dänen auf, misstrauisch zu sein, wenn sie mit solchen Anfragen konfrontiert würden. Bulgarien lässt Ausnahmen von Russland-Sanktionen für Atomkraftwerk zu Die bulgarische Regierung genehmigt Ausnahmen von den EU-Sanktionen gegen Russland, um den Import von Eisen und Stahl für das Kernkraftwerk Kosloduj zu ermöglichen. Für die Reaktoren sowjetischer Bauart seien regelmäßig Ersatzteile russischer Hersteller nötig, um die nukleare Sicherheit zu gewährleisten, teilt die Regierung mit. Kosloduj ist das einzige Atomkraftwerk des Landes und liefert mehr als ein Drittel des bulgarischen Stroms. Ukraine erhält bei EU-Treffen Zusagen für Luftverteidigung Die Ukraine hat bei einem EU-Außenministertreffen in Irland neue Zusagen zur Unterstützung ihrer Flugabwehr erhalten. „Wir haben uns gefreut, heute Ankündigungen von Mitgliedstaaten zu hören, Luftverteidigung bereitzustellen“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach dem Ende der Beratungen in der Grafschaft Wicklow. Dies sei etwas, worum man seit Langem gebeten habe. Wer die neuen Zusagen machte und was sie konkret umfassen, wollte Kallas nicht verraten. Die Mitgliedstaaten, die entsprechende Ankündigungen gemacht hätten, würden diese auch selbst öffentlich bekanntgeben, sagte sie. „Aber für die Ukraine war es wichtig zu hören, dass es bei der Luftverteidigung tatsächlich Bewegung gibt.“ Kallas hatte am Vortag bei einem Verteidigungsministertreffen gesagt, man wisse, dass einige EU-Länder über Abfangraketen verfügten, deren Nutzungsdauer bald ablaufe. Es wäre deshalb gut, diese der Ukraine zu überlassen, die sie zum Schutz ihrer Bevölkerung vor russischen Luftangriffen einsetzen könne. Laut Diplomaten bezog sie sich damit vermutlich vor allem auf Griechenland. Die Ukraine hatte ihren aktuellen Bedarf an Abfangraketen zuletzt mit rund 300 Stück angegeben. Ein länger anhaltender Mangel könnte besonders mit Blick auf russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Winter problematisch werden. Wer die neuen Zusagen machte und was sie konkret umfassen, wollte Kallas nicht verraten. Die Mitgliedstaaten, die entsprechende Ankündigungen gemacht hätten, würden diese auch selbst öffentlich bekanntgeben, sagte sie. „Aber für die Ukraine war es wichtig zu hören, dass es bei der Luftverteidigung tatsächlich Bewegung gibt.“ Kallas hatte am Vortag bei einem Verteidigungsministertreffen gesagt, man wisse, dass einige EU-Länder über Abfangraketen verfügten, deren Nutzungsdauer bald ablaufe. Es wäre deshalb gut, diese der Ukraine zu überlassen, die sie zum Schutz ihrer Bevölkerung vor russischen Luftangriffen einsetzen könne. Laut Diplomaten bezog sie sich damit vermutlich vor allem auf Griechenland. Die Ukraine hatte ihren aktuellen Bedarf an Abfangraketen zuletzt mit rund 300 Stück angegeben. Ein länger anhaltender Mangel könnte besonders mit Blick auf russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Winter problematisch werden. Selenskij: Ukraine und Deutschland vor Abschluss von Drohnen-Abkommen Die Ukraine steht kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung mit Deutschland über die gemeinsame Entwicklung von Drohnen. Das teilt der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij nach einem Telefonat mit Bundeskanzler Friedrich Merz mit. Das Abkommen, das von der Ukraine vor einigen Monaten vorgeschlagen worden war, soll die gemeinsame Entwicklung verschiedener Drohnentypen, Raketen und der dazugehörigen Software umfassen. „Unsere Teams schließen derzeit die Arbeiten am Text des Drohnen-Abkommens ab. Dies wird sowohl Deutschland als auch der Ukraine zusätzliche Verteidigungskapazitäten bringen“, erklärt Selenskij über den Kurznachrichtendienst Telegram. Unterdessen prüfen die EU-Staaten einen Antrag der Ukraine auf Geld für neue Flugabwehr. Das sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel bei einem Pressetermin mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Sie könne die neue Zahlungsanforderung bestätigen. „Sie hat einen Wert von mehreren Milliarden Euro und würde die Luftverteidigung der Ukraine abdecken, einschließlich der hochmodernen PAC-3-Patriot-Luftverteidigungssysteme.“ Gleichzeitig arbeite Europa mit der Ukraine an dem europaweiten Raketenabwehrprojekt Freya, sagte von der Leyen. Aus dem Unterstützungskredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine seien seit Juni bereits 8,5 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen für die Ukraine bereitgestellt worden. Unterdessen prüfen die EU-Staaten einen Antrag der Ukraine auf Geld für neue Flugabwehr. Das sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel bei einem Pressetermin mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Sie könne die neue Zahlungsanforderung bestätigen. „Sie hat einen Wert von mehreren Milliarden Euro und würde die Luftverteidigung der Ukraine abdecken, einschließlich der hochmodernen PAC-3-Patriot-Luftverteidigungssysteme.“ Gleichzeitig arbeite Europa mit der Ukraine an dem europaweiten Raketenabwehrprojekt Freya, sagte von der Leyen. Aus dem Unterstützungskredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine seien seit Juni bereits 8,5 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen für die Ukraine bereitgestellt worden. Tote in Dnipro – neue Angriffe auf Kiew Bei einem russischen Raketenangriff sind in der südostukrainischen Großstadt Dnipro mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere fünf seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Gebiets Dnipropetrowsk mit. Ziel sind nach Angaben des Gebietsgouverneurs Olexander Hanscha Lebensmittellager gewesen. Es sei zu einem Brand gekommen. Auch die Hauptstadt Kiew wurde nach Behördenangaben erneut von russischen Drohnen angegriffen. Mindestens neun Menschen seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Mehrere Gebäude, darunter fünf Wohnhäuser, ein Kindergarten und Lager seien beschädigt worden.

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4. September
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Selenskyj: US-Vermittler kommen am Sonntag nach Kiew

Ukraine-Krieg: Selenskyj: US-Vermittler kommen am Sonntag nach Kiew Kiew. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Besuch der US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner am Sonntag in Kiew angekündigt. Es sei heute besprochen worden, dass Steve Witkoff und Jared Kushner erst Moskau besuchen und am Sonntag Kiew reisen werden, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die Ukraine bereite sich darauf vor. Eine offizielle Bestätigung der Reise von US-Seite gab es zunächst nicht. Selenskyj kündigte auch an, dass Kiew, „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“, den normalen Betrieb des russischen Luftraums für den Besuch gewährleiste. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte er. Unbestätigte Berichte über Reisen der US-Vermittler Zuvor hatte es bereits unbestätigte Berichte darüber gegeben, dass der US-Sondergesandte Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Kushner, planen sollen, am Samstag nach Moskau und am Sonntag nach Kiew zu reisen. Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf mit den diplomatischen Bemühungen vertraute Beamte, es werde erwartet, dass die US-Vermittler zuerst Russlands Präsidenten Wladimir Putin und dann Selenskyj treffen würden. Demnach zogen sich Verhandlungen über die Reise wochenlang. Die USA hätten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die Russen müssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte am Nachmittag der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden, geantwortet: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.“ Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zuständig. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche allerdings auf Eis, weil Washington sein Augenmerk auf den Krieg gegen den Iran richtete. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew.

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