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Sonntag, 12. Juli 2026
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Nach Brand - Bahnverkehr auf Strecke Düsseldorf-Köln rollt wieder - offenbar linksextremes Bekennerschreiben

Medienspektrum

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12. Juli
FAZ (Politik)

Anschlag auf Bahnstrecke: Eine ökoterroristische Gruppe

Anschlag auf Bahnstrecke : Eine ökoterroristische Gruppe Eine Gruppe namens „Kommando Angry Birds“ will den Brand an der Strecke Köln-Düsseldorf verursacht haben. Ihre Selbstbezichtigung zeugt von weit fortgeschrittenem Wahn. Was der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul schon 2025 vermutete, als eine Gruppe namens „Kommando Angry Birds“ mehrere Brandanschläge auf Bahnstrecken verübt zu haben behauptete, verdichtet sich zu einer Gewissheit: Hier ist eine weitere linksextreme, ökoterroristische Gruppe am Werk, die die Taten der selbst ernannten Letzten Generation noch weit in den Schatten stellt. Der Name „Angry Birds“ soll offenbar lustig sein; in dem Handyspiel, auf das er sich bezieht, werden mit einer Schleuder missmutig dreinblickende Vögel auf Gegenstände geschossen, die dann explodieren. Zerstören, was man angeblich schützen will An den Aktionen dieser Gruppe ist nichts lustig. Sie zerstört, was sie angeblich schützen will, nämlich die ökologischen Lebensgrundlagen, indem sie ausgerechnet Bahnstrecken angreift, und ist darin der Letzten Generation ähnlich. Die hat die Leute auch nur gegen den Klimaschutz aufgebracht, statt sie dafür zu gewinnen. Womöglich gibt es da auch personelle Überschneidungen. Über die Logik, mit Sabotage zu verhindern, „dass der Planet geschreddert wird“, kann man sich nur wundern. In ihrem fehlgeleiteten Sendungsbewusstsein entschuldigt sich die Gruppe sogar noch dafür, dass sich „das Feuer geringfügig ausbreiten konnte“; in Zukunft werde man „auf günstigeres Wetter warten“. All das spricht für einen weit fortgeschrittenen Wahn, gespeist, wie auch andere Extremismen, aus Angst. Umso bitterer, dass solchen Angreifern so schwer beizukommen ist. Auch die Täter der „Vulkangruppe“, die in Berlin das Stromnetz attackierte, sind noch nicht gefasst.

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12. Juli
FAZ (Politik)

Linksextremismus: Bekennerschreiben nach Brandanschlag auf Bahnstrecke

Linksextremismus : Bekennerschreiben nach Brandanschlag auf Bahnstrecke Das linksextreme „Kommando Angry Birds“ hat sich zu dem Brandanschlag an der Bahnstrecke Köln–Düsseldorf bekannt. Innenminister Reul spricht von gezielter Sabotage. Die linksextreme Gruppierung „Kommando Angry Birds“ hat sich zu der Brandattacke auf die Bahnstrecke zwischen Köln und Düsseldorf bekannt. An zwei Stellen im Kabelschacht der auch für den überregionalen Verkehr wichtigen Strecke war am Freitag Feuer ausgebrochen. Die Strecke musste während der Lösch- und Reparaturarbeiten, die sich bis Samstagabend hinzogen, komplett gesperrt bleiben. Das „Kommando Angry Birds“ hat sich schon mehrfach zu Anschlägen im Rheinland bekannt, so etwa zu einem Brandanschlag auf den Kabelkanal an der Strecke zwischen Duisburg und Düsseldorf, die für den europäischen Güterverkehr wichtig ist. Anfang des Jahres bezichtigte sich die Gruppe zudem, einen gescheiterten Brandanschlag auf das Umspannwerk eines Industriegebiets in Erkrath bei Düsseldorf verübt zu haben. Als Motiv für den jüngsten Anschlag gab die Gruppe in ihrem Bekennerschreiben, das am Samstag abermals auf einer linksextremen Internetseite hochgeladen und von den Sicherheitsbehörden als authentisch eingestuft wurde, ein „Massensterben“ durch „technologische Eskalation“ an, das aufgehalten werden müsse. „Es ist unmöglich, die industriellen Produktionsketten wieder aufzubauen, wenn sie einmal vollständig zerstört wurden“, heißt es in dem Schreiben weiter. „Den Pflanzen und Tieren sowie vielen Menschen wird es dadurch sofort besser gehen.“ Reul: Täter nehmen Kollateralschäden billigend in Kauf Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte, wer Infrastruktur angreife, greife den Staat an. „Solche Taten sind kein Protest, sondern gezielte Sabotage.“ Sie beträfen den Alltag vieler Menschen, die Täter nähmen „Kollateralschäden billigend in Kauf“, erklärte Reul auch mit Blick darauf, dass das Feuer an zwei Stellen auf die Böschung übergegriffen hatte. „Diese Chaoten berufen sich darauf, eine Welt herzustellen, in der es Pflanzen, Tieren und Menschen besser gehe. Und dann verüben sie einen Brandanschlag, ausgerechnet jetzt, wo überall Trockenheit herrscht.“ Allein daran sehe man, dass die Täter keine bessere Welt, sondern Chaos wollten, so Reul. In einem anderen Bekennerschreiben vor einem Jahr hatte sich das „Kommando Angry Birds“, bei dem es sich nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden um eine nicht festgefügte Kleingruppe handelt, als Teil der linksextremen Kampagne „Switch off the system of destruction“ zu erkennen gegeben. Die seit Anfang 2023 existierende, auch unter dem Kurznamen „Switch off“ aktive Gruppierung ist nach Einschätzung des Verfassungsschutzes die derzeit bedeutendste Kampagne im Linksextremismus, mit der „eine Verbindung des klassischen linksextremistischen Aktionsfelds ‚Antikapitalismus‘ mit klimapolitischen Themen“ forciert werden soll. Zur „Infrastruktur des Kapitalismus“ zählen für „Switch off“ ausdrücklich auch Bahnanlagen. Denn die Deutsche Bahn gilt den Linksextremisten als größtes Logistikunternehmen der „kapitalistischen Profitwirtschaft“. Wie nun abermals im Rheinland kam es auch in der Vergangenheit zu Brandattacken an mehreren Bahnstrecken, etwa zwischen Bremen und Hamburg, auf Kabelschächte in Berlin oder auf Baugeräte an Straßen- und Bahnlinien. Anfang des Jahres legte ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Lichterfelde Teile des Berliner Stromnetzes lahm. Rund 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen waren tagelang ohne elektrische Energie.

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12. Juli
Tagesschau

Linksextreme Gruppe bekennt sich zu Sabotage auf Bahnstrecke Köln-Düsseldorf

Bahnstrecke Köln-Düsseldorf Linksextreme Gruppe bekennt sich zu Sabotage Die Gruppe "Kommando Angry Birds" hat sich zur "Sabotage" bei Leverkusen bekannt. Sie schreibt im Netz, sie sei für die Sabotage der Bahnstrecke nördlich von Leverkusen verantwortlich. NRW-Innenminister Reul verurteilt die Taten und fordert mehr Befugnisse für Behörden im Internet. Die Gruppe schildert in dem Schreiben, dass sie Brandsätze in einem großen Kabelschacht an der nordöstlichen Ecke der Wupperbrücke und auf halbem Weg zwischen der Unterführung und dem Funkmast in einem schmaleren Schacht deponiert hätten. Für die Brandsätze wurden nach Angaben der Gruppe Timer und ein Liter Grillanzünder verwendet. Als Motiv nannte die Gruppe "das durch den Fortschritt verursachte Massensterben von Arten". Reparaturarbeiten abgeschlossen - Strecke wieder freigegeben Freigelegter Kabelschacht am Gleis Die zwischenzeitlich gesperrte Bahnstrecke zwischen Köln und Düsseldorf ist inzwischen wieder freigegeben. Die Deutsche Bahn schloss die Reparaturarbeiten an den zahlreichen beschädigten Kabeln nach eigenen Angaben am frühen Samstagabend ab. Fachleute hätten seit Freitag durchgehend daran gearbeitet, die Schäden so schnell wie möglich zu beheben. NRW-Innenminister hält Bekennerschreiben für echt Ein Sprecher der Polizei Köln sagte auf Anfrage, es würden Ermittlungen geführt, ob das Bekennerschreiben authentisch sei. In einem solchen Bereich werde auch geprüft, ob gegebenenfalls Zusammenhänge zu anderen Delikten bestünden. Der Staatsschutz der Kölner Polizei hatte bereits am Freitag die Ermittlungen übernommen, da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden konnte Zumindest bei einem der beiden Anschläge könne man "relativ sicher" sein, dass die Gruppierung "Kommando Angry Birds" dahinter stecke, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) im WDR-Interview. Er machte zudem klar, dass Staat und Gesellschaft an vielen Stellen verwundbar seien. In einer "Euphorie der Transparenz" habe man viele Informationen über die kritische Infrastruktur öffentlich gemacht. Nichts ist mehr versteckt. Alles sollte öffentlich sein - und jetzt haben wir den Salat! NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) Als Beispiele nannte Reul neben der Bahn auch die Strom- und Wasserversorgung. Er erinnerte auch an den Anschlag auf das Berliner Stromnetz im Januar, von dem zehntausende Haushalte betroffen waren. Reul: Ermittlungsbehörden brauchen mehr Informationen aus dem Netz Herbert Reul, NRW-Innenminister Den aktuellen Fall nutzt der NRW-Innenminister für die Forderung nach mehr Befugnissen. Polizei und Verfassungsschutz bräuchten mehr Informationen aus dem Internet, "um vorbereitet zu sein und die Typen erwischen zu können". Dies könne nach strengen Regeln geschehen, zum Beispiel indem Richter in Entscheidungen eingebunden würden. Wenn wir nicht mehr Möglichkeiten kriegen, auch im Netz Informationen beschaffen zu dürfen, dann sieht die Nummer schlecht aus. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) Betreiber kritischer Infrastruktur wie die Deutsche Bahn müssten sich viel besser vorbereiten. Hier müsste überprüft werden, wo mehr Videoüberwachung möglich und nötig ist. Die Feuerwehr beim Löschen des Brandes Infrastruktur-Experte: "Keine völlige Sicherheit möglich" An die Kabelschächte heranzukommen, sei sehr einfach, sagte auch Manuel Atug, Experte für den Schutz kritischer Infrastruktur, am Samstag dem WDR. Man habe mehrere 10.000 Kilometer Bahnstrecke, diese hundertprozentig zu schützen, sei unmöglich. "Insofern wird man diese Anfälligkeit immer haben und nie ganz verhindern können." Infrastruktur-Experte Manuel Atug Allerdings könne die Bahn ihr Notfallmanagement verbessern, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten. Zuletzt habe das Unternehmen hier Personal entlassen. "Das ist natürlich Sparen an der falschen Stelle. Da sollten wir auf die Resilienz mehr Wert legen", so Atug. Selbstbild: "Angry Birds" als Anti-Tech-Bewegung In der Veröffentlichung auf "Indymedia" stellt sich das "Kommando Angry Birds" selbst als Industriegegner und Anti-Tech-Bewegung dar, die für den Schutz der Natur die "vollständige Zerschlagung des technologisch-industriellen Systems" anstrebt. "Diese Bewegung wird verhindern, dass der Planet geschreddert wird", heißt es. Serie von Bahn-Anschlägen in den vergangenen Jahren Bereits mehrmals in der Vergangenheit hat sich die linksextreme Gruppe zu Anschlägen bekannt, auch auf Bahnstrecken. Im Januar 2025 brüstete sich die Gruppe zuletzt mit einem Brandanschlag auf "Düsseldorfs wichtigstes Gleis für den Güterverkehr". Damals war eine Strecke zwischen Düsseldorf und Solingen vorübergehend lahmgelegt worden, auch dort hatten Kabel gebrannt. Unsere Quellen: - Interview mit Herbert Reul - Bekennerschreiben auf indymedia.org - Bisherige WDR-Berichtersattung zu "Angry Birds" - ARD-Sicherheitsexperte Holger Schmidt - Deutsche Bahn - Interview mit Manuel Atug - Statement von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) Sendung: WDR.de, Linksextreme Gruppe "Angry Birds bekennt sich zu Bahn-Sabotage", 11.07.2026, 12:00 Uhr Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 11.07.2026, 12:45

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11. Juli
FAZ (Politik)

Anschlag auf Bahnstrecke: Linksextremistischer Bekennerbrief veröffentlicht

Anschlag auf Bahnstrecke : Linksextremistischer Bekennerbrief veröffentlicht Zu dem Brandanschlag auf die Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln bekennt sich eine linksextreme Gruppe. Die Strecke wurde am Samstagabend wieder freigegeben. Die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln ist vermutlich durch einen Brandanschlag lahmgelegt worden. Aus Sicherheitskreisen verlautete, es werde ein Sabotageakt vermutet. Inzwischen tauchte auf der linken Plattform indymedia.org ein mutmaßliches Bekennerschreiben auf. Die Bahnstrecke war seit Freitag gesperrt und wurde erst am Samstagabend wieder freigegeben. Der Zugverkehr rolle nach Angaben der Deutschen Bahn wieder ohne Einschränkungen. Zuvor hatte die Bahn von „immensen Schäden“ gesprochen. Das Schreiben wurde mit dem Namen der Gruppe „Kommando Angry Birds“ veröffentlicht. Darin schreibt die Gruppe, dass sie verantwortlich „für die Sabotage der Bahnstrecke nördlich von Leverkusen“ sei. Es seien Brandsätze in einem großen Kabelschacht an der nordöstlichen Ecke der Wupperbrücke und in einem schmaleren Schacht deponiert worden. Als Motiv für den Anschlag wurde ein „Massensterben“ durch die „technologische Eskalation“ genannt, das aufgehalten werden müsse. In Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass das Schreiben echt ist, wie die Deutsche-Presse-Agentur erfuhr. Dass ein technischer Defekt den Böschungsbrand an der Bahnstrecke auslösen konnte, gelte als wenig wahrscheinlich. Über das Bekennerschreiben hatte zuerst der WDR berichtet. Linksextreme Gruppe reklamierte auch andere Anschläge für sich Ein Sprecher der Polizei Köln sagte auf Anfrage, das Bekennerschreiben sei bekannt. Es würden Ermittlungen geführt, ob es authentisch sei. Es werde auch geprüft, ob gegebenenfalls Zusammenhänge zu anderen Delikten bestünden. Der Staatsschutz der Kölner Polizei hatte bereits am Freitag die Ermittlungen übernommen. Die linksextremistische Gruppe „Kommando Angry Birds“ hatte vor etwa einem Jahr auch einen Anschlag auf die Bahnhauptstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg für sich reklamiert. Auch dort waren im Juli 2025 Brandsätze gezündet worden. Tagelang war die wichtige Bahnstrecke gesperrt. Anfang Januar dieses Jahres hatte die Gruppe sich zudem auf einen versuchten Anschlag auf ein Umspannwerk in Erkrath bei Düsseldorf bekannt. Der Anschlag schlug fehl. Betriebliche Lage in NRW laut Bahn „sehr angespannt“ Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte schon vor einem Jahr vor dem „Kommando Angry Birds“ gewarnt. „Die hat in den letzten Jahren im Raum Düsseldorf schon mehrfach sabotiert“, hatte Reul Anfang August 2025 gesagt. So seien Anschläge auf Telekommunikationsmasten in dem Ort Langenfeld/Erkrath und ein Tunnelbrand an der Autobahn 46 auf das Konto der Gruppe gegangen. Laut Bahn hatte am Freitagvormittag an zwei Stellen die Böschung zwischen Langenfeld und Leverkusen gebrannt. Die Feuerwehr habe die Brände zwar gelöscht. Allerdings habe das Feuer Schäden an mehreren Signalkabeln angerichtet. Die Bahn bezeichnete am Samstag „die aktuelle betriebliche Lage in NRW“ als „sehr angespannt“. Grund sei neben der möglichen Sabotage an der Strecke Düsseldorf - Köln auch ein erst am Freitag festgestellter Brückenschaden in Opladen bei Leverkusen. Die beschädigte Brücke liegt auf dem Korridor Hagen - Wuppertal - Köln, der nach einer Generalsanierung gerade erst wieder in Betrieb genommen worden war.

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11. Juli
Neues Deutschland

Schienenverkehr | Sabotageverdacht nach Brand an Bahnstrecke

- Politik - Schienenverkehr Sabotageverdacht nach Brand an Bahnstrecke Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Die Gruppe »Angry Birds« könnte dahinterstecken. Die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln ist am Freitag durch einen Brand lahmgelegt worden. Aus Sicherheitskreisen verlautete, es werde ein Sabotageakt vermutet. Inzwischen tauchte auf der linken Plattform »Indymedia« ein mutmaßliches Bekennerschreiben auf. Noch ist unklar, wann Züge wieder regulär fahren. Die Bahn sprach von »immensen Schäden«. Das Schreiben wurde unter dem Namen »Kommando Angry Birds« veröffentlicht. Darin schreibt die Gruppe, dass sie verantwortlich »für die Sabotage der Bahnstrecke nördlich von Leverkusen« sei. Es seien Brandsätze in einem großen Kabelschacht an der nordöstlichen Ecke der Wupperbrücke und in einem schmaleren Schacht deponiert worden. Als Motiv für den Anschlag wurde im Bekennerschreiben ein »Massensterben« durch die »technologische Eskalation« genannt, das aufgehalten werden müsse. In Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass das Schreiben echt ist, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Nach Einschätzung der Ermittler gilt ein technischer Defekt als wenig wahrscheinlich. Der Staatsschutz der Kölner Polizei hatte bereits am Freitag die Ermittlungen übernommen. Mehrere Anschläge durch »Angry Birds« Die linksradikale Gruppe »Kommando Angry Birds« hatte vor etwa einem Jahr bereits einen Anschlag auf die Bahnhauptstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg für sich reklamiert. Dort waren im Juli 2025 Brandsätze gezündet worden. Tagelang war die wichtige Bahnstrecke gesperrt. Anfang Januar dieses Jahres hatte die Gruppe sich zudem zu einem versuchten Anschlag auf ein Umspannwerk in Erkrath bei Düsseldorf bekannt. Der Anschlag schlug fehl. Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte schon vor einem Jahr vor dem »Kommando Angry Birds« gewarnt. Die Gruppe habe »in den letzten Jahren im Raum Düsseldorf schon mehrfach sabotiert«, sagte Reul Anfang August 2025. So seien Anschläge auf Telekommunikationsmasten im Ort Langenfeld/Erkrath und ein Tunnelbrand an der Autobahn 46 auf das Konto der Gruppe gegangen. Die Ermittlungen würden mit hohem Aufwand geführt, seien aber nicht ganz einfach, weil es sich nicht um eine feste Organisationsstruktur handele. Bahnstrecke weiter gesperrt Einen Tag nach dem Brand war noch unklar, wann der gesperrte Abschnitt Düsseldorf – Köln wieder freigegeben wird. Am Samstagmittag sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn, es könne aktuell keine Prognose abgegeben werden, wann die Strecke wieder befahren werden könne. Im Nah- und Fernverkehr kommt es wegen der Sperrung zu Umleitungen und Verspätungen und zum Ausfall einzelner Züge. dpa/nd Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen. Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär. Dank der Unterstützung unserer Community können wir: → unabhängig und kritisch berichten → Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben → Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden → Desinformation mit Fakten begegnen → linke Perspektiven stärken und vertiefen Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.

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