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Sonntag, 12. Juli 2026
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Straße von Hormus: Trump dementiert Blockade von Hormus – Iran meldet neue Angriffe

Medienspektrum

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12. Juli
Die Zeit (Politik)

Straße von Hormus: Trump dementiert Blockade von Hormus – Iran meldet neue Angriffe

Die Straße von Hormus ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für die Handelsschifffahrt offen. Das sagte er in einem Interview der NBC-Sendung Meet the Press. Auch das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom schrieb auf X, die Meerenge bleibe eine internationale Wasserstraße, die der Iran nicht kontrolliere. »Die Straße von Hormus steht allen Schiffen offen, die diese internationale Wasserstraße rechtmäßig durchfahren wollen«, hieß es. Unterdessen meldeten iranische Medien neue Raketenangriffe in der Straße von Hormus. Mehrere Raketen »des Feindes« hätten die Insel Keschm in der Meerenge getroffen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf den Gouverneur, Hossein Amir Teymuri. Demnach galten die Angriffe »militärischen Zielen«, Tote wurden keine gemeldet. Die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichteten zudem von Explosionen bei der nahegelegenen Hafenstadt Bandar Abbas. Zudem seien kleine Boote der iranischen Revolutionsgarde in der Meerenge von Hormus angegriffen worden, berichtete das Nachrichtenportal Axios. Bisher bekannte sich niemand zu den Angriffen. USA greifen 140 iranische Militärziele an Zuvor hatte die iranische Revolutionsgarde verkündet, dass die Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen bleibe. Zudem feuerte die Revolutionsgarde nach eigenen Angaben Warnschüsse auf ein Schiff, das eine nicht genehmigte Route befahren habe. Die USA bombardierten daraufhin rund 140 iranische Militärziele entlang der Südküste. »Wir haben sie letzte Nacht hart getroffen«, sagte Trump dem Sender CNN. Der Iran wiederum feuerte mit Raketen und Drohnen auf Orte in Jordanien, Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran im Juni hatte sich der Konflikt in der Region vorerst beruhigt. Doch die geplanten Verhandlungen für ein dauerhaftes Kriegsende kamen bisher zu keinem Ergebnis. Trump sagte dazu auf CNN, der Iran habe am Samstag kurz vor einem »Deal« gestanden. »Sie waren dabei, alles aufzugeben, und dann plötzlich, zwei Stunden später, trafen sie ein Schiff mit einer Drohne«, sagte der US-Präsident.

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12. Juli
ZDF heute

Iran-Konflikt: Erneute Eskalation nach US-Angriffen

Lage in der Straße von Hormus unklar:Iran-Konflikt: Erneute Eskalation nach US-Angriffen Nach neuen US-Angriffen hat Iran nach eigenen Angaben die strategisch wichtige Straße von Hormus gesperrt, die USA widersprechen. Zudem gab es iranische Attacken auf Golfstaaten. Teheran hat am Sonntag als Vergeltung für eine Reihe neuer US-Angriffe die Straße von Hormus nach eigenen Angaben bis auf Weiteres geschlossen. Die für den Welthandel wichtige Meerenge dürfe bis zu einem "Ende der amerikanischen Interventionen in dieser Region" nicht befahren werden, erklärten die iranischen Revolutionsgarden. Die US-Armee wies dies zurück. "Iran kontrolliert die Meerenge nicht. Der Verkehr fließt", erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X. "Sie ist offen", sagte auch US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview in der NBC-Sendung "Meet the Press". "Wir haben sie gestern Abend höllisch bombardiert." Hegseth: "Jetzt muss Iran dafür bezahlen" Laut Centcom wurden bei US-Angriffen in der Nacht zum Sonntag rund 140 Ziele in Iran getroffen, darunter Raketen- und Drohnenabschussrampen, Munitionsdepots, Kommunikationsausrüstung und andere Einrichtungen. Die neue US-Angriffswelle erfolgte nach Armeeangaben, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein unter der Flagge Zyperns fahrendes Containerschiff in der Straße von Hormus beschossen hatten. Die USA haben erneut zahlreiche Ziele in Iran angegriffen. Iran meldet Gegenangriffe und eine Sperrung der Straße von Hormus. Jörg Brase ordnet ein. 12.07.2026 | 1:10 minUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte: "Iran hat eine schlechte Entscheidung getroffen. Jetzt muss er dafür bezahlen". Iran: Explosionen an mehreren Orten Iranische Medien berichteten über Explosionen in mehreren Städten im Süden des Landes sowie auf der Insel Keschm und in der Provinz Chusestan. Bei einem Angriff auf die Hafenstadt Dschask sei ein Marinesoldat getötet worden, berichteten iranische Medien. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten zu dem Angriff auf den Frachter in der Straße von Hormus, sie hätten Warnschüsse auf das Schiff abgefeuert, das eine "nicht genehmigte Route" befahren habe. Später griffen sie nach eigenen Angaben ein zweites Schiff wegen angeblicher Verstöße gegen die Vorschriften in der Meerenge an. Iran greift in mehreren Ländern an Iran startete nach den US-Attacken Vergeltungsangriffe auf mehrere Länder in der Region. Die Revolutionsgarden erklärten, sie hätten einen US-Luftwaffenstützpunkt in Katar ins Visier genommen. Das katarische Außenministerium verurteilte die iranischen Angriffe als "gefährliche Eskalation". Nach der Trauerfeier für seinen getöteten Vater droht Irans oberster Führer Mojtaba Chamenei mit Rache. US-Präsident Trump zeigt derweil Gesprächsbereitschaft, warnt aber auch vor neuen Angriffen. 11.07.2026 | 0:24 minAuch in Kuwait war nach Armeeangaben die Luftabwehr im Einsatz, um "feindliche Angriffe" abzuwehren. Die Vereinigten Arabischen Emirate wehrten nach eigenen Angaben ebenfalls Raketenangriffe ab. Auch in Bahrain ertönte Luftalarm. In Jordanien schlugen drei iranische Raketen ein, dabei wurde niemand verletzt. Iran griff nach eigenen Angaben auch Logistik-Stützpunkte der US-Armee im Oman an. Die omanische Regierung, die derzeit Gespräche mit dem Iran über die künftige Verwaltung der Straße von Hormus führt, bestellte den iranischen Botschafter ein. Pakistan pocht auf "Dialog und Diplomatie" Pakistan rief die Konfliktparteien zur Zurückhaltung auf. Außenminister Ishaq Dar betonte nach Angaben des pakistanischen Außenministeriums in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi, dass der Konflikt nur mit "Dialog und Diplomatie" beigelegt werden könne. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.

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12. Juli
Deutschlandfunk

Konflikt - Iran erklärt Straße von Hormus für geschlossen - Trump widerspricht

Dies erklärt Trump in einem Interview der NBC-Sendung "Meet the Press". Auch das US-Regionalkommando Centcom betonte, die Meerenge sei offen. US-Streitkräfte stünden bereit, um den freien Schiffsverkehr zu sichern. Teheran hatte dagegen die Straße von Hormus erneut für geschlossen erklärt. Straße von Hormus: Konflikt eskaliert nach Angriffen von USA und Iran Der Konflikt um die Straße von Hormus zwischen den USA und dem Iran hatte sich nach gegenseitigen Angriffen erneut zugespitzt. Bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche bombardierte das US-Militär Ziele entlang der iranischen Südküste. Das zuständige Regionalkommando Centcom teilte mit, man habe unter anderem Raketen- und Drohnenstellungen sowie Munitionsdepots getroffen. Es habe sich um Vergeltung für den jüngsten iranischen Angriff auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus gehandelt. Die Revolutionsgarden erklärten, das Schiff sei auf einer nicht genehmigten Route unterwegs gewesen. Als Reaktion auf die US-Angriffe schloss Teheran nach eigenen Angaben die Straße von Hormus erneut. Außerdem nahm der Iran amerikanische Stützpunkte in Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Drohnen und Raketen ins Visier. In Katar wurden nach Angaben des Innenministeriums drei Menschen durch Trümmerteile verletzt. In Jordanien gingen drei Raketen nieder. Der Oman meldete Drohnenangriffe nahe der Straße von Hormus. Diese Nachricht wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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12. Juli
Handelsblatt

Iran-Krieg: USA und Iran: Konflikt um Straße von Hormus eskaliert

Iran-Krieg: USA und Iran: Konflikt um Straße von Hormus eskaliert Teheran/Washington. Der Konflikt um die Straße von Hormus spitzt sich nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran erneut gefährlich zu. Bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche bombardierte das US-Militär Ziele entlang der iranischen Südküste. Als Reaktion attackierten Irans Streitkräfte US-Ziele in Jordanien und den Golfstaaten und erklärten die Meerenge erneut für gesperrt. Gespräche über eine diplomatische Lösung für die künftige Verwaltung der Meerenge endeten am Samstag ohne Durchbruch. In der Nacht griff das US-Militär nach eigenen Angaben mit Kampfjets, Drohnen und Kriegsschiffen rund 140 militärische Stellungen im Iran an. Zu den Zielen gehörten unter anderem Raketenstellungen, Munitionslager sowie Infrastruktur der Küstenüberwachung und Kommunikation, wie das für die Region zuständige Regionalkommando (Centcom) mitteilte. Diese Woche seien damit insgesamt mehr als 300 Ziele attackiert worden. Als Grund für die Bombardierungen nannte das US-Militär iranische Angriffe auf die kommerzielle Schifffahrt. Irans Streitkräfte starten Vergeltungsangriffe auf mehrere Staaten Die Marinestreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden verteidigten ihren Militäreinsatz in der Meerenge. „Auf Anstiftung ausländischer Mächte“ hätten mehrere Schiffe eine „nicht genehmigte Route“ befahren, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Mitteilung. Ein Schiff, das seine Ortungssysteme abgeschaltet habe, sei daraufhin von einem Warnschuss getroffen und gestoppt worden, hieß es weiter. Die britische Behörde UKMTO meldete, dass die Crew eines Containerschiffs nach einem Brand von Bord gegangen und gerettet worden sei. Als Reaktion auf die US-Angriffe attackierten Irans Streitkräfte nach eigenen Angaben unter anderem einen Militärflugplatz in Jordanien mit Raketen. Im Oman wurde demnach ein Logistikzentrum für US-Kriegsschiffe angegriffen. Die regulären Streitkräfte feuerten zudem Kamikazedrohnen auf Ziele in Kuwait und Bahrain. Die Golfstaaten meldeten ihrerseits Angriffe mit Drohnen und Raketen, gaben einige Stunden später aber teils wieder Entwarnung. US-Präsident Donald Trump erklärte die Straße von Hormus derweil entgegen iranischer Angaben als offen für den Schiffsverkehr. Auch das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom schrieb in einem Post auf der Plattform X, die für den Handel wichtige Meerenge bleibe eine internationale Wasserstraße, die der Iran nicht kontrolliere. Straße von Hormus im Zentrum des Konflikts Vertreter aus Washington und Teheran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe. Trotzdem kam es immer wieder zu neuen Angriffen. Aus Sicht von Trump ist die Waffenruhe beendet. Die für den weltweiten Energiehandel wichtige Meerenge erwies sich kurz nach Beginn des Iran-Kriegs als wirkungsvolles Druckmittel für die Führung in Teheran. Mit Drohungen und Angriffen hatte der Iran den Verkehr faktisch zum Erliegen gebracht. Die eingeschränkte Schifffahrt ließ die Energiepreise steigen und erhöhte zugleich den innenpolitischen Druck auf den US-Präsidenten. USA forderten Bekenntnis zu Öffnung der Straße von Hormus Die USA hatten Medienberichten zufolge ein Bekenntnis des Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt gefordert und Teheran dafür eine Frist bis Samstag gestellt. Die iranische Führung solle öffentlich versichern, dass die Meerenge offen sei und der Iran von Angriffen auf Handelsschiffe absehe, schrieben unter anderem das Portal „Axios“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Der Golfstaat Oman, der in dem Konflikt vermittelt, legte einen Vorschlag zur gebührenfreien Durchfahrt der Straße von Hormus vor. Demnach soll der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor dem Krieg frei möglich sein, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären laut CNN Genehmigungen Teherans nötig, allerdings ebenfalls keine Gebühren fällig. Gespräche am Samstag in der omanischen Hauptstadt Maskat endeten zunächst ohne Durchbruch. Vertreter aus dem Iran und dem Oman hätten jedoch beschlossen, das Format auf politischer sowie technischer Ebene fortzusetzen, „um zu einer gemeinsamen Verständigung über die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt“ in der Meerenge zu gelangen, hieß es in einer Erklärung des iranischen Außenministeriums. Nach Staatsbegräbnis: Irans Führung fordert Rache Unterdessen schwor die iranische Führung Vergeltung für ihren Ende Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. In der Nacht zu Freitag wurde der ehemalige Religionsführer in seiner Heimatstadt Maschhad bestattet. „Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen“, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba zugeschrieben wurde. Verwandte Themen Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. US-Medienberichten zufolge soll er bei dem Luftangriff, bei dem sein Vater getötet wurde, schwer verletzt worden sein. Ende Februar hatten Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran begonnen und das Land fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen. Dabei wurden zahlreiche einflussreiche Generäle und Spitzenpolitiker gezielt getötet, darunter bereits am ersten Kriegstag Irans oberster Führer Chamenei. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit massiven Raketenangriffen auf US-Ziele in der Golfregion. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete den Krieg Israels und der USA als völkerrechtswidrig.

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12. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: Trump: Straße von Hormus für Handelsschifffahrt offen

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Iran meldet erneut Explosionen an der Südküste  Iranische Zeitung veröffentlicht Drohung gegen Bundeskanzler Merz Alarm in Golfstaaten: Angriffe mit Raketen und Drohnen Iran greift Schiff in der Straße von Hormus an – USA reagieren mit Luftschlägen Forscher vermuten Reparaturen an iranischen Atomanlagen Trump: Straße von Hormus für Handelsschifffahrt offen Die Straße von Hormus ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für die Handelsschifffahrt geöffnet. Das erklärt Trump in einem Interview der NBC-Sendung "Meet the Press". Die USA und Iran greifen sich jedoch weiterhin gegenseitig an, was Sorgen über die Sicherheit auf einer der weltweit wichtigsten Routen für Öltransporte aufwirft. Über die neue Eskalation in der Straße von Hormus lesen Sie hier: Über die neue Eskalation in der Straße von Hormus lesen Sie hier: Iran meldet erneut Explosionen an der Südküste Iran hat nach den US-Angriffen am Samstag erneut Explosionen an der Südküste gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Sonntagabend über Detonationen in der Hafenstadt Bandar Abbas und unweit der Insel Gheschm im Persischen Golf. Details zur Ursache der Explosionen gab es zunächst nicht. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von „feindlichen Angriffen“ in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Der Vorfall werde untersucht. Bei den Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von „feindlichen Angriffen“ in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Der Vorfall werde untersucht. Bei den Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna. Iranische Zeitung veröffentlicht Drohung gegen Bundeskanzler Merz Die iranische Zeitung Hamshahri hat auf ihrer Website eine Grafik veröffentlicht, die eine deutliche Drohung gegen westliche Politiker darstellt – darunter Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Titel: „Eine Liste derer, die mit der Rache der iranischen Nation rechnen müssen.“ Es handelt sich offenbar um einen Aufruf zu Racheaktionen als Reaktion auf den Tod des Obersten Führers Irans, Ayatollah Ali Chamenei. Dieser starb im Februar bei einem Angriff der amerikanischen und israelischen Streitkräfte auf Iran.  Die auflagenstarke Teheraner Tageszeitung zeigt auf der Collage US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn. Dazu sind weitere amerikanische und israelische Regierungsmitglieder dargestellt sowie eine Reihe von europäischen Regierungschefs, darunter neben Merz auch der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premier Keir Starmer und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Alle werden in orangefarbenen Hemden dargestellt, der Farbe der Overalls, wie sie US-Häftlinge häufig tragen. Dazu wird der „Revolutionsführer“ – gemeint ist Modschtaba Chamenei, Sohn und Nachfolger von Ali Chamenei – mit den Worten zitiert: „Diese Rache ist der Wille unserer Nation und muss unbedingt vollzogen werden.“ Entsprechend hatte er sich dem iranischen Staatsfernsehen zufolge am Samstag nach der Beerdigung seines Vaters geäußert. Bundeskanzler Merz hatte sich vor allem im Januar, während der Proteste in Iran, kritisch über das Regime in Teheran geäußert und erklärt, es sei am Ende und er rechne mit seinem baldigen Sturz. Die auflagenstarke Teheraner Tageszeitung zeigt auf der Collage US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn. Dazu sind weitere amerikanische und israelische Regierungsmitglieder dargestellt sowie eine Reihe von europäischen Regierungschefs, darunter neben Merz auch der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premier Keir Starmer und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Alle werden in orangefarbenen Hemden dargestellt, der Farbe der Overalls, wie sie US-Häftlinge häufig tragen. Dazu wird der „Revolutionsführer“ – gemeint ist Modschtaba Chamenei, Sohn und Nachfolger von Ali Chamenei – mit den Worten zitiert: „Diese Rache ist der Wille unserer Nation und muss unbedingt vollzogen werden.“ Entsprechend hatte er sich dem iranischen Staatsfernsehen zufolge am Samstag nach der Beerdigung seines Vaters geäußert. Bundeskanzler Merz hatte sich vor allem im Januar, während der Proteste in Iran, kritisch über das Regime in Teheran geäußert und erklärt, es sei am Ende und er rechne mit seinem baldigen Sturz. Luzia Geier USA melden Angriffe auf 140 Ziele in Iran Das US-Militär hat eine dritte Angriffswelle gegen den Iran in dieser Woche abgeschlossen. Dabei seien rund 140 militärische Ziele getroffen worden, teilt das US-Zentralkommando auf der Plattform X mit. Zu den Zielen gehörten demnach Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsanlagen. Luzia Geier Alarm in Golfstaaten: Angriffe mit Raketen und Drohnen Nach nächtlichen Angriffen des US-Militärs gegen den Iran herrschte in den frühen Morgenstunden in mehreren mit den USA verbündeten Golfstaaten Alarm. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten wieder unter Beschuss. Dort würden Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Das Innenministerium von Katar teilte auf der Plattform X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten wieder unter Beschuss. Dort würden Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Das Innenministerium von Katar teilte auf der Plattform X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt. Luzia Geier Besatzung verlässt brennendes Schiff vor Oman Die Besatzung eines Containerschiffs hat nach einem Brand an Bord vor der Küste Omans das Schiff verlassen. Die Seeleute seien in einem Rettungsboot, teilt die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit. Militärbehörden hatten gemeldet, das Schiff sei neun Seemeilen östlich von Oman am Heck beschädigt worden, was zu einem Feuer geführt habe.  Das US-Militär hatte am Sonntag mitgeteilt, eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet zu haben. Als Grund nannte es einen Angriff der iranischen Revolutionsgarden auf ein unter der Flagge Zyperns fahrendes Containerschiff in der Straße von Hormus. Die Marine der Revolutionsgarden erklärte ihrerseits, sie habe ein Schiff gestoppt, weil es „durch das Abschalten seiner Systeme die Sicherheit im Seeverkehr gefährdet“ habe. Das US-Militär hatte am Sonntag mitgeteilt, eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet zu haben. Als Grund nannte es einen Angriff der iranischen Revolutionsgarden auf ein unter der Flagge Zyperns fahrendes Containerschiff in der Straße von Hormus. Die Marine der Revolutionsgarden erklärte ihrerseits, sie habe ein Schiff gestoppt, weil es „durch das Abschalten seiner Systeme die Sicherheit im Seeverkehr gefährdet“ habe. Luzia Geier Vereinigte Arabische Emirate melden Raketenangriff Die Luftabwehrsysteme der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) reagieren nach Angaben des Verteidigungsministeriums auf eine Raketenbedrohung. Weitere Einzelheiten nennt die Behörde zunächst nicht. Newsdesk Iran greift Schiff in der Straße von Hormus an – USA reagieren mit Luftschlägen Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht erneut Ziele in Iran angegriffen. Die Attacke sei eine Reaktion auf den Beschuss des unter zyprischer Flagge fahrenden Containerschiffs GFS Galaxy in der Straße von Hormus durch die Iranischen Revolutionsgarden. Das teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ein ziviles Besatzungsmitglied wird demnach vermisst. Das Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen. Irans Revolutionsgarden hatten zuvor auf Telegram mitgeteilt, sie hätten Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben. Der Frachter habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet mit. Zudem hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Strecke zu befahren, und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, die Route zu korrigieren. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf Weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Iran habe mit dem Angriff auf das Schiff eine weitere Gelegenheit verpasst, sich an das Mitte Juni mit den USA ausgehandelte Rahmenabkommen zu halten, teilte das Centcom mit. Teheran habe versagt. Es handelt sich laut Centcom bereits um die dritte Angriffswelle der USA gegen Iran in dieser Woche. Vertreter aus Washington und Teheran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der für den Handel wichtigen Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe. Trotzdem kam es immer wieder zu neuen Angriffen. Irans Revolutionsgarden hatten zuvor auf Telegram mitgeteilt, sie hätten Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben. Der Frachter habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet mit. Zudem hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Strecke zu befahren, und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, die Route zu korrigieren. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf Weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Iran habe mit dem Angriff auf das Schiff eine weitere Gelegenheit verpasst, sich an das Mitte Juni mit den USA ausgehandelte Rahmenabkommen zu halten, teilte das Centcom mit. Teheran habe versagt. Es handelt sich laut Centcom bereits um die dritte Angriffswelle der USA gegen Iran in dieser Woche. Vertreter aus Washington und Teheran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der für den Handel wichtigen Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe. Trotzdem kam es immer wieder zu neuen Angriffen. Trump: Iran droht mit meiner Ermordung US-Präsident Donald Trump hat Iran vorgeworfen, ein Attentat auf ihn zu planen. „1000 Raketen sind schussbereit und auf die Islamische Republik Iran gerichtet, und Tausende weitere werden unmittelbar folgen, sollte die iranische Regierung ihre in vielen Teilen der Welt ausgesprochene Drohung wahr machen, den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, in diesem Fall MICH, zu ermorden oder das zu versuchen“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. „Die Befehle wurden bereits erteilt, und das US-Militär ist bereit, willens und in der Lage, innerhalb eines Jahres, vorbehaltlich einer Verlängerung, alle Gebiete Irans vollständig zu dezimieren und zu zerstören“, so Trump weiter.  Forscher vermuten Reparaturen an iranischen Atomanlagen Satellitenbilder legen Forschern zufolge die Vermutung nahe, dass Iran eine bekannte Militärforschungsanlage wieder aufbaut. Entsprechende Aktivitäten seien in den vergangenen Wochen etwa an dem Militärkomplex in Partschin zu sehen gewesen, wie das auf Nuklearthemen spezialisierte Institute for Science and International Security berichtet. Den Forschern zufolge war die Anlage zu Beginn des Krieges mehrfach getroffen worden. Nachdem Satellitenbilder anfangs Aufräumarbeiten zeigten, mehrten sich demnach in den vergangenen Wochen Hinweise auf dauerhafte Reparaturen. Dazu zählen mehrere Betonmischer und andere Vorrichtungen, um die Einschlaglöcher dauerhaft zu versiegeln. Zur Verfügung gestellt wurden die Satellitenbilder vom Sender CNN, der sie in Zusammenarbeit mit dem Institut auch selbst analysierte. Der sogenannte Taleghan-Komplex hat in der Vergangenheit immer wieder zu Spekulationen geführt. Laut der Internationalen Atomenergiebehörde wurde dort im Rahmen des iranischen Amad-Programms bis 2003 an Technologien gearbeitet, die für Atomwaffen relevant sein könnten. Dabei sollen Tests mit starken Sprengstoffen erfolgt sein, um die Implosion eines nuklearen Sprengkopfs zu simulieren. Iran bestreitet die Existenz des Programms. Hinweise auf Reparaturen gibt es laut CNN noch an weiteren Anlagen, die mit der mutmaßlichen Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen in Zusammenhang stehen sollen. Dazu zähle die Einrichtung in Pickaxe Mountain, in der tief unter der Erde an den nuklearen Fähigkeiten gearbeitet werden soll. In den vergangenen Wochen war demnach zu sehen, wie mehrere Lkw in die Tunnel hinein und wieder heraus fuhren. Teheran hatte sich in einem Rahmenabkommen mit den USA für ein Ende des Krieges verpflichtet, bei seinem Nuklearprogramm den „Status quo“ zu halten. Zudem verpflichtete sich Iran, auf die Entwicklung von Atomwaffen zu verzichten. Irans Regierung selbst bestreitet, nach Atomwaffen zu streben. Den Forschern zufolge war die Anlage zu Beginn des Krieges mehrfach getroffen worden. Nachdem Satellitenbilder anfangs Aufräumarbeiten zeigten, mehrten sich demnach in den vergangenen Wochen Hinweise auf dauerhafte Reparaturen. Dazu zählen mehrere Betonmischer und andere Vorrichtungen, um die Einschlaglöcher dauerhaft zu versiegeln. Zur Verfügung gestellt wurden die Satellitenbilder vom Sender CNN, der sie in Zusammenarbeit mit dem Institut auch selbst analysierte. Der sogenannte Taleghan-Komplex hat in der Vergangenheit immer wieder zu Spekulationen geführt. Laut der Internationalen Atomenergiebehörde wurde dort im Rahmen des iranischen Amad-Programms bis 2003 an Technologien gearbeitet, die für Atomwaffen relevant sein könnten. Dabei sollen Tests mit starken Sprengstoffen erfolgt sein, um die Implosion eines nuklearen Sprengkopfs zu simulieren. Iran bestreitet die Existenz des Programms. Hinweise auf Reparaturen gibt es laut CNN noch an weiteren Anlagen, die mit der mutmaßlichen Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen in Zusammenhang stehen sollen. Dazu zähle die Einrichtung in Pickaxe Mountain, in der tief unter der Erde an den nuklearen Fähigkeiten gearbeitet werden soll. In den vergangenen Wochen war demnach zu sehen, wie mehrere Lkw in die Tunnel hinein und wieder heraus fuhren. Teheran hatte sich in einem Rahmenabkommen mit den USA für ein Ende des Krieges verpflichtet, bei seinem Nuklearprogramm den „Status quo“ zu halten. Zudem verpflichtete sich Iran, auf die Entwicklung von Atomwaffen zu verzichten. Irans Regierung selbst bestreitet, nach Atomwaffen zu streben. Luzia Geier USA fordern von Iran Sicherheitsgarantien für Schifffahrt Die USA fordern von Iran eine öffentliche Erklärung darüber, dass Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus eingestellt werden. Gegenüber einer kleinen Gruppe von Reportern sagte ein Regierungsvertreter in einer Telefonkonferenz. Wir fordern, dass die Iraner eine öffentliche Erklärung abgeben, in der sie bestätigen, dass alle Fahrrinnen der Straße von Hormus offen sind und sie nicht mehr auf Schiffe schießen. Entweder geben sie uns diese Erklärung, oder es wird kein gutes Ergebnis für sie geben. Wir fordern, dass die Iraner eine öffentliche Erklärung abgeben, in der sie bestätigen, dass alle Fahrrinnen der Straße von Hormus offen sind und sie nicht mehr auf Schiffe schießen. Entweder geben sie uns diese Erklärung, oder es wird kein gutes Ergebnis für sie geben. „Entweder geben sie uns diese Erklärung, oder es wird kein gutes Ergebnis für sie geben.“US-Regierungsvertreter Die Gespräche zwischen den beiden Ländern seien in den vergangenen Tagen produktiv verlaufen. Die USA behielten sich jedoch militärische Optionen vor, falls es zu keiner Einigung komme. Luzia Geier Trump: Bereit zu Gesprächen mit Iran - Aber Waffenruhe vorbei US-Präsident Donald Trump hat sich im Konflikt mit dem Iran zu weiteren Gesprächen bereit erklärt und zugleich mit weiteren Angriffen gedroht. Auf seiner Online-Plattform Truth Social schrieb der Republikaner:  Die Islamische Republik Iran hat uns gebeten, 'Gespräche' fortzusetzen. Wir haben dem zugestimmt, aber die Vereinigten Staaten haben Iran unmissverständlich mitgeteilt, dass die Waffenruhe VORBEI ist. Die Islamische Republik Iran hat uns gebeten, 'Gespräche' fortzusetzen. Wir haben dem zugestimmt, aber die Vereinigten Staaten haben Iran unmissverständlich mitgeteilt, dass die Waffenruhe VORBEI ist. Die Regierung in Teheran wies Trumps Darstellung jedoch zurück: Man habe nicht um Gespräche gebeten, sondern lediglich dem Empfang von Vermittlern zugestimmt, sagte Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei dem Staatsfernsehen zufolge. Um die Lage zu deeskalieren, trafen am Freitag katarische Vermittler im Iran ein. Bei den Gesprächen soll es Insidern zufolge auch um die Schifffahrt durch die Straße von Hormus gehen, durch die vor dem Krieg ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wurde. Während der iranische Außenminister Abbas Aragtschi nach Angaben seines Landes in den Oman reist, um über die Sicherheit der Wasserstraße zu beraten, verurteilte die UN-Schifffahrtsorganisation Versuche Teherans, erneut die Kontrolle über die Meerenge zu übernehmen. Die Nachrichtenagentur Isna meldete dagegen, der Iran sei entschlossen, den sicheren Seeverkehr durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Die USA fordern nun von Teheran eine öffentliche Erklärung, dass alle Fahrrinnen offen bleiben und Angriffe auf Schiffe enden. Andernfalls behalte man sich militärische Optionen vor, sagte ein US-Regierungsvertreter. US-Regierung: Technische Gespräche mit Iran laufen weiter Trotz der Angriffe gegen Iran arbeiten Washington und Teheran laut der US-Regierung weiter an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. „Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter“, sagte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das Verhalten der iranischen Führung einen Verstoß gegen das Rahmenabkommen „inakzeptablen Ausmaßes“ darstelle.  Zudem arbeite auch Teheran an einer diplomatischen Lösung des Konflikts mit Washington. Die iranische Seite habe den Vermittlerstaat Pakistan gebeten, den USA Verhandlungswillen zu signalisieren, wie die Deutsche Presse-Agentur von gut informierten Quellen in Islamabad erfuhr. Es sei auf verschiedenen Kanälen zwischen den Nachbarländern gesprochen worden. Unter anderem soll ein Gespräch zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Pakistans mächtigem Armeechef Asim Munir bis spät in die Nacht am Donnerstag gedauert haben, hieß es weiter. Die iranische Seite habe auch von Unsicherheit darüber gesprochen, wie sich Hardliner-Fraktionen im Land zukünftig verhalten werden. US-Präsident Donald Trump hatte Iran zuletzt mehrfach gedroht und den Sinn weiterer Gespräche öffentlich in Zweifel gezogen. Zudem arbeite auch Teheran an einer diplomatischen Lösung des Konflikts mit Washington. Die iranische Seite habe den Vermittlerstaat Pakistan gebeten, den USA Verhandlungswillen zu signalisieren, wie die Deutsche Presse-Agentur von gut informierten Quellen in Islamabad erfuhr. Es sei auf verschiedenen Kanälen zwischen den Nachbarländern gesprochen worden. Unter anderem soll ein Gespräch zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Pakistans mächtigem Armeechef Asim Munir bis spät in die Nacht am Donnerstag gedauert haben, hieß es weiter. Die iranische Seite habe auch von Unsicherheit darüber gesprochen, wie sich Hardliner-Fraktionen im Land zukünftig verhalten werden. US-Präsident Donald Trump hatte Iran zuletzt mehrfach gedroht und den Sinn weiterer Gespräche öffentlich in Zweifel gezogen. Luzia Geier Irans oberster Führer Chamenei beerdigt Mehr als vier Monate nach seiner Tötung ist Irans früherer oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei beerdigt worden. Die Bestattung erfolgte im Imam-Resa-Schrein seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Landes unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie mehrere iranische Medien in der Nacht übereinstimmend berichteten. Die Trauerzeremonien laufen bereits seit rund einer Woche. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Mehr als fünf Wochen führten die USA und Israel daraufhin Krieg gegen Iran, bis Anfang April eine Waffenruhe vereinbart wurde. Es kam trotz der Waffenruhe und einem Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs aber auch danach mehrfach zu gegenseitigen Angriffen. Zum neuen Staatsoberhaupt wurde Chameneis Sohn Modschtaba ernannt, der öffentlich jedoch seither nicht auftrat.  An den tagelangen Trauerzeremonien nahmen nach staatlichen Angaben in Iran Millionen Menschen teil. Als oberster Führer hatte Chamenei in der Islamischen Republik das letzte Wort in allen zentralen Fragen. Zugleich war der schiitische Ayatollah die höchste religiöse Autorität des Staates. Über Jahrzehnte galt Chamenei als unantastbar. Seine Anhänger verehren ihn als Märtyrer, der ihrer Ansicht nach im Widerstand gegen einen militärisch weit überlegenen Feind gefallen ist. Ein großer Teil der rund 86 Millionen Einwohner im Land dürfte der Staatstrauer jedoch gleichgültig oder ablehnend gegenüberstehen. Innenpolitisch setzte Chameneis Staat auf Kontrolle und Repressionen, Kritik wurde nicht geduldet. Bei den jüngsten Protestwellen riefen Demonstranten immer wieder: „Tod dem Diktator“.  Mehr zum Thema lesen Sie hier: Schiffsverkehr in Straße von Hormus nach neuer Eskalation fast zum Erliegen gekommen Der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormus ist am Donnerstag nach der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und Iran nahezu vollständig zum Stillstand gekommen. Lediglich zwei Tanker passierten in den frühen Morgenstunden Schiffsdaten und Branchenkreisen zufolge die Meerenge. Dabei handelte es sich um den unter US-Sanktionen stehenden iranischen Rohöl-Supertanker Berg 1 sowie den unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Chemikalientanker Well Sail. "Der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus ist im Wesentlichen zum Erliegen gekommen, was im Moment mehr über die Risikowahrnehmung aussagt als jede Erklärung aus Washington oder Teheran", erklärte Jorge Leon, Leiter der geopolitischen Analyse beim Beratungsunternehmen Rystad Energy. Iranische Streitkräfte hatten am Donnerstag US-Militärstützpunkte in benachbarten Golfstaaten attackiert. Dies war eine Reaktion auf US-Angriffe auf iranische Ziele am Mittwoch. In den vergangenen zwei Wochen war der Verkehr zwar wieder auf durchschnittlich 40 Schiffe pro Tag gestiegen, lag damit jedoch immer noch weit unter dem Vorkriegsniveau von täglich 125 bis 140 Schiffen. Um nicht geortet zu werden, schalten zudem immer mehr Schiffe ihre Transponder zur Positionsbestimmung aus. "Der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus ist im Wesentlichen zum Erliegen gekommen, was im Moment mehr über die Risikowahrnehmung aussagt als jede Erklärung aus Washington oder Teheran", erklärte Jorge Leon, Leiter der geopolitischen Analyse beim Beratungsunternehmen Rystad Energy. Iranische Streitkräfte hatten am Donnerstag US-Militärstützpunkte in benachbarten Golfstaaten attackiert. Dies war eine Reaktion auf US-Angriffe auf iranische Ziele am Mittwoch. In den vergangenen zwei Wochen war der Verkehr zwar wieder auf durchschnittlich 40 Schiffe pro Tag gestiegen, lag damit jedoch immer noch weit unter dem Vorkriegsniveau von täglich 125 bis 140 Schiffen. Um nicht geortet zu werden, schalten zudem immer mehr Schiffe ihre Transponder zur Positionsbestimmung aus.

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12. Juli
Die Welt (Politik)

Iran beschießt zahlreiche Nachbarstaaten – Straße von Hormus gesperrt

Iran beschießt zahlreiche Nachbarstaaten – Straße von Hormus gesperrt Neue Eskalation im Nahen Osten: Die Straße von Hormus ist geschlossen, melden die iranischen Revolutionsgarden. Ein Schiff ist beschossen und gestoppt worden. Das US-Militär reagiert unmittelbar. Der Iran greift US-Stützpunkte in der Region an. Der Konflikt um die Straße von Hormus spitzt sich nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran erneut gefährlich zu. Bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche bombardierte das US-Militär Ziele entlang der iranischen Südküste. Als Reaktion attackierten Irans Streitkräfte US-Ziele in Jordanien und den Golfstaaten und erklärten die Meerenge erneut für gesperrt. Gespräche über eine diplomatische Lösung um die künftige Verwaltung der Meerenge endeten am Samstag ohne Durchbruch. In der Nacht griff das US-Militär nach eigenen Angaben mit Kampfjets, Drohnen und Kriegsschiffen rund 140 militärische Stellungen im Iran an. Zu den Zielen gehörten unter anderem Raketenstellungen, Munitionslager sowie Infrastruktur der Küstenüberwachung und Kommunikation, wie das für die Region zuständige Regionalkommando (Centcom) mitteilte. Diese Woche seien damit insgesamt mehr als 300 Ziele attackiert worden. Iranische Medien wie der englischsprachige Sender Press TV berichteten über Explosionen in der Hafenstadt Buschehr und anderen Orten im Süden des Landes entlang des Persischen Golfs. Als Grund für die Bombardierungen nannte das US-Militär iranische Angriffe auf die kommerzielle Schifffahrt. Die Marinestreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden verteidigten ihren Militäreinsatz in der Meerenge. „Auf Anstiftung ausländischer Mächte“ hätten mehrere Schiffe eine „nicht genehmigte Route“ befahren, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Mitteilung. Ein Schiff, das seine Ortungssysteme abgeschaltet hätte, sei daraufhin von einem Warnschuss getroffen und gestoppt worden, hieß es weiter. Die britische Behörde UKMTO meldete, dass die Crew eines Containerschiffs nach einem Brand von Bord gegangen und gerettet worden sei. Als Reaktion auf die US-Angriffe attackierten Irans Streitkräfte nach eigenen Angaben unter anderem einen Militärflugplatz in Jordanien mit Raketen. Im Oman wurde demnach ein Logistikzentrum für US-Kriegsschiffe angegriffen. Die regulären Streitkräfte feuerten zudem Kamikazedrohnen auf Ziele in Kuwait und Bahrain. Die Golfstaaten meldeten ihrerseits Angriffe mit Drohnen und Raketen. Später wurden die Vereinigten Arabischen Emirate nach eigenen Angaben mit Raketen angegriffen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, erklärte das Verteidigungsministerium der Emirate. In Bahrain ertönte Luftalarm. In Katars Hauptstadt Doha waren Explosionen zu hören, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Das Innenministerium von Katar teilte bei X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Die Länder gelten als verbündet mit den USA. Der Iran warf den USA Vertragsbruch vor. „Die Zeit der einseitigen Abmachungen ist vorbei. Wir haben es euch gesagt: Haltet euer Wort oder zahlt den Preis“, schrieb der iranische Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. Die Eskalation folgt auf eine Woche zunehmender Spannungen und gescheiterter Vermittlungsbemühungen. Trump hatte am Freitag zwar erklärt, die Gespräche mit dem Iran würden fortgesetzt, zugleich aber den Waffenstillstand für beendet erklärt. Zuvor hatten hochrangige US-Vertreter den Iran öffentlich aufgefordert, die Angriffe auf Schiffe in der Meerenge einzustellen und alle Seewege offenzuhalten. Vermittler aus Katar und Pakistan sowie der Oman hatten sich um die Fortsetzung der Verhandlungen bemüht. Der iranische Außenminister Abbas Araktschi traf sich im Oman mit seinem Amtskollegen, um über Möglichkeiten einer sicheren Durchfahrt zu beraten. Oman als Vermittler Der Konflikt hatte sich zugespitzt, nachdem drei Tanker unter Beschuss geraten waren. Die USA griffen daraufhin iranische Ziele an, woraufhin der Iran mit Angriffen auf US-Militärstandorte in Golfstaaten reagierte. Der Oman vermittelt in dem Konflikt, der nach US-amerikanischen und israelischen Luftangriffen auf den Iran am 28. Februar begann. Durch die Straße von Hormus wurde vor der Eskalation des Konflikts etwa ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs transportiert. Die Blockade durch den Iran hat die Energiepreise in die Höhe getrieben und die weltweite Inflation angeheizt. Einem Bericht des Senders CNN zufolge hatte der Oman einen Vorschlag unterbreitet, der eine freie Durchfahrt im südlichen Korridor in omanischen Gewässern vorsah. Zusätzlich angeheizt wird der Konflikt durch gegenseitige Drohungen. Der neue oberste geistliche Führer des Iran, Ajatollah Mojtaba Chamenei, schwor am Samstag Rache für den Tod seines Vaters und Vorgängers, Ajatollah Ali Chamenei, der bei den Angriffen am 28. Februar getötet worden war. Trump hatte seinerseits am Freitag erklärt, er habe das US-Militär angewiesen, darauf vorbereitet zu sein, im Fall eines Anschlags auf ihn Tausende Raketen auf den Iran abzufeuern. Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, Israel habe Washington Geheimdienstinformationen über einen iranischen Anschlagsplan gegen Trump übermittelt.

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12. Juli
Handelsblatt

Naher Osten: USA greifen erneut Iran an – Straße von Hormus geschlossen

Naher Osten: USA greifen erneut Iran an – Straße von Hormus geschlossen Washington. Zum dritten Mal binnen einer Woche hat das US-Militär eigenen Angaben zufolge in der Nacht Ziele im Iran angegriffen. Die Attacke sei eine Reaktion auf einen Angriff der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) auf das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff „GFS Galaxy“ in der Straße von Hormus, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Am Morgen teilte das US-Militär mit, dass die dritte Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen sei. Dabei seien rund 140 militärische Ziele getroffen worden. Zu den Zielen gehörten demnach Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsanlagen. Irans Revolutionsgarden hatten zuvor mitgeteilt, Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben zu haben, das die maritime Sicherheit gefährdet habe. Mehrere Schiffe hätten zuvor versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, ihre Route zu korrigieren, teilten die Revolutionsgarden über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben. Die Durchfahrt sei verboten. Sollte der „Aggressor“ neue Angriffe gegen den Iran starten, hieß es an die USA gewandt, werde man mit weiteren Angriffen auf „feindlich Stützpunkte“ in der Region reagieren.

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12. Juli
Wirtschaftswoche

Iran-Konflikt: USA greifen erneut Iran an – Straße von Hormus geschlossen

Iran-Konflikt: USA greifen erneut Iran an – Straße von Hormus geschlossen Als Reaktion attackierten Irans Streitkräfte US-Ziele in Jordanien und den Golfstaaten und erklärten die Meerenge erneut für gesperrt. Gespräche über eine diplomatische Lösung um die künftige Verwaltung der Meerenge endeten am Samstag ohne Durchbruch. In der Nacht griff das US-Militär nach eigenen Angaben mit Kampfjets, Drohnen und Kriegsschiffen rund 140 militärische Stellungen im Iran an. Zu den Zielen gehörten unter anderem Raketenstellungen, Munitionslager sowie Infrastruktur der Küstenüberwachung und Kommunikation, wie das für die Region zuständige Regionalkommando (Centcom) mitteilte. Diese Woche seien damit insgesamt mehr als 300 Ziele attackiert worden. Als Grund für die Bombardierungen nannte das US-Militär iranische Angriffe auf die kommerzielle Schifffahrt. Irans Streitkräfte starten Vergeltungsangriffe Die Marinestreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden verteidigten ihren Militäreinsatz in der Meerenge. „Auf Anstiftung ausländischer Mächte“ hätten mehrere Schiffe eine „nicht genehmigte Route“ befahren, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Mitteilung. Ein Schiff, das seine Ortungssysteme abgeschaltet hätte, sei daraufhin von einem Warnschuss getroffen und gestoppt worden, hieß es weiter. Die britische Behörde UKMTO meldete, dass die Crew eines Containerschiffs nach einem Brand von Bord gegangen und gerettet worden sei. Als Reaktion auf die US-Angriffe attackierten Irans Streitkräfte nach eigenen Angaben unter anderem einen Militärflugplatz in Jordanien mit Raketen. Im Oman wurde demnach ein Logistikzentrum für US-Kriegsschiffe angegriffen. Die regulären Streitkräfte feuerten zudem Kamikazedrohnen auf Ziele in Kuwait und Bahrain. Die Golfstaaten meldeten ihrerseits Angriffe mit Drohnen und Raketen, gaben einige Stunden später aber teils wieder Entwarnung. Straße von Hormus im Zentrum des Konflikts Vertreter aus Washington und Teheran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe. Trotzdem kam es immer wieder zu neuen Angriffen. Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump ist die Waffenruhe beendet. Die für den weltweiten Energiehandel wichtige Meerenge erwies sich kurz nach Beginn des Iran-Kriegs als wirkungsvolles Druckmittel für die Führung in Teheran. Mit Drohungen und Angriffen hatte der Iran den Verkehr faktisch zum Erliegen gebracht. Die eingeschränkte Schifffahrt ließ die Energiepreise steigen und erhöhte zugleich den innenpolitischen Druck auf den US-Präsidenten. USA forderten Bekenntnis zu Öffnung von Hormus Die USA hatten Medienberichten zufolge ein Bekenntnis des Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt gefordert und Teheran dafür eine Frist bis Samstag gestellt. Die iranische Führung solle öffentlich versichern, dass die Meerenge offen sei und der Iran von Angriffen auf Handelsschiffe absehe, schrieben unter anderem das Portal „Axios“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Der Golfstaat Oman, der in dem Konflikt vermittelt, legte einen Vorschlag zur gebührenfreien Durchfahrt der Straße von Hormus vor. Demnach soll der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor dem Krieg frei möglich sein, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären laut CNN Genehmigungen Teherans nötig, allerdings ebenfalls keine Gebühren fällig. Gespräche am Samstag in der omanischen Hauptstadt Maskat endeten zunächst ohne Durchbruch. Vertreter aus dem Iran und dem Oman hätten jedoch beschlossen, das Format auf politischer sowie technischer Ebene fortzusetzen, „um zu einer gemeinsamen Verständigung über die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt“ in der Meerenge zu gelangen, hieß es in einer Erklärung des iranischen Außenministeriums. Nach Staatsgebräbnis: Irans Führung fordert Rache Unterdessen schwor die iranische Führung Vergeltung für ihren Ende Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. In der Nacht zu Freitag wurde der ehemalige Religionsführer in seiner Heimatstadt Maschhad bestattet. „Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen“, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba zugeschrieben wurde. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. US-Medienberichten zufolge soll er bei dem Luftangriff, bei dem sein Vater getötet wurde, schwer verletzt worden sein. Ende Februar hatten Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran begonnen und das Land fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen. Dabei wurden zahlreiche einflussreiche Generäle und Spitzenpolitiker gezielt getötet, darunter bereits am ersten Kriegstag Irans oberster Führer Chamenei. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit massiven Raketenangriffen auf US-Ziele in der Golfregion. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete den Krieg Israels und der USA als völkerrechtswidrig. Lesen Sie auch: Gas ist knapp – warum die Lage schlimmer ist als bei Öl

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12. Juli
taz (Öko & Co)

+++ Nachrichten im Irankrieg +++: Straße von Hormus „bis auf Weiteres“ geschlossen

+++ Nachrichten im Irankrieg +++: Straße von Hormus „bis auf Weiteres“ geschlossen Die Straße von Hormus ist laut dem Iran wieder dicht. Iran wirft den USA Vertragsbruch vor. Gespräche im Oman enden ohne große Fortschritte. Angriffe mit Raketen und Drohnen Nach nächtlichen Angriffen des US-Militärs gegen Iran herrschte in den frühen Morgenstunden in mehreren mit den USA verbündeten Golfstaaten Alarm. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten wieder unter Beschuss. Dort würden Angriffe mit Raketen und Drohnen aus Iran abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Das Innenministerium von Katar teilte auf der Plattform X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt. Der katarische Nachrichtenkanal Al Jazeera berichtete dann, Anwohner seien benachrichtigt worden, dass die Gefahr vorüber sei. Auch im kleinen Golfstaat Kuwait meldete die Armee „feindliche Ziele“ im eigenen Luftraum. Bei Explosionen handle es sich um Flugabwehr, die Angriffe abwehre. Einwohner wurden aufgerufen, Schutz zu suchen. (dpa) Gespräche über Straße von Hormus ohne Durchbruch Iran und der Oman haben ihre Gespräche über die Straße von Hormus ohne Durchbruch beendet. Beide Länder hätten beschlossen, die Gespräche auf politischer sowie technischer Ebene fortzusetzen, „um zu einer gemeinsamen Verständigung über die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt“ in der Meerenge zu gelangen, hieß es in einer Erklärung des iranischen Außenministeriums. Nach Angaben aus Teheran nahm auch eine Delegation des Golfstaats Katar an dem Format in der omanischen Hauptstadt Maskat teil. Katar trat den Angaben nach als Vermittler zwischen Iran und den USA auf. (dpa) Iranische Tageszeitung fordert Rache Eine auflagenstarke Tageszeitung in Iran hat eine Infografik mit Racheaufrufen gegen Politiker aus dem Westen veröffentlicht. Auf sein Website publizierte das Blatt Hamshahri aus der Hauptstadt Teheran eine Collage, die US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn zeigt. Auf der Infografik sind zudem die Köpfe europäischer Regierungschefs zu sehen, allesamt in orangefarbenen Shirts, wie sie für US-Häftlinge typisch sind. Unter ihnen ist auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Eine Liste derjenigen, die auf die Vergeltung des iranischen Volkes warten müssen“, betitelt die Zeitung den Onlineartikel. „Die Verbrecher werden den Wunsch nach einem ruhigen Tod mit ins Grab nehmen“, heißt es in der Grafik. Am Samstag hatte Irans Führung Vergeltung für die Tötung des Ende Februar getöteten obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei geschworen. „Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen“, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba zugeschrieben wurde. (dpa) Kuwait meldet Beschuss und aktiviert Luftabwehr Inmitten der iranischen Angriffswelle auf Ziele in den Golfstaaten hat Kuwait seine Luftabwehr aktiviert. „Der Generalstab der Armee weist darauf hin, dass alle zu hörenden Explosionsgeräusche darauf zurückzuführen sind, dass Luftabwehrsysteme feindliche Angriffe abwehren“, erklärte das kuwaitische Militär am Sonntag in Onlinediensten. (afp) Iran wirft USA Vertragsbruch vor und droht Iran hat den USA nach der bereits dritten Angriffswelle diese Woche Vertragsbruch vorgeworfen. „Die Zeit der einseitigen Abmachungen ist VORBEI. Wir haben es euch gesagt: Haltet euer Wort oder zahlt den Preis“, schrieb der iranische Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. Vertreter Washingtons und Teherans hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der für den Handel wichtigen Straße von Hormus. Auch Irans Militär warf US-Präsident Donald Trump vor, Zusagen nicht einzuhalten. „Die Amerikaner versuchen, südlich der Straße von Hormus eine regelwidrige Route durchzusetzen, die der mit der Islamischen Republik Iran unterzeichneten Vereinbarung widerspricht“, sagte Militärsprecher Amir Akraminia laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Gemäß dem Rahmenabkommen liege die Verantwortung bei Iran, sagte Akraminia weiter. Teheran bemühe sich gemeinsam mit dem Golfstaat Oman, „eine gemeinsame Verständigung und gemeinsame Regelungen in der Region durchzusetzen“. (dpa) Iran: Revolutionsgarden greifen weiteres Schiff an Iran hat nach eigenen Angaben ein weiteres Schiff in der Straße von Hormus angegriffen. „Ein zweites Schiff, dem Verstöße gegen die Vorschriften in der Straße von Hormus vorgeworfen werden, wurde angegriffen“, erklärten die iranischen Revolutionsgarden am Sonntag in einer vom Staatsfernsehen und der Nachrichtenagentur Irna verbreiteten Erklärung. Sie griffen demnach außerdem einen US-Stützpunkt in Katar mit Raketen an. Die Revolutionsgarden hatten bereits am frühen Sonntagmorgen nach eigenen Angaben Warnschüsse auf ein Schiff abgefeuert, das eine „nicht genehmigte Route“ in der Straße von Hormus befahren habe. Sie verkündeten zudem die Sperrung der für den Welthandel wichtigen Meerenge. Die US-Armee startete daraufhin neue Angriffe auf Iran und nahm dabei nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele ins Visier. Iran führte Vergeltungsangriffe auf mehrere Länder in der Region aus. In den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Katar wurde am Sonntag Alarm ausgelöst. (afp) US-Militär: Angriffswelle in Iran beendet Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge seine jüngste Angriffswelle gegen Iran beendet. Die Attacke sei ein Vergeltungsschlag für den Angriff auf ein weiteres Handelsschiff in der Straße von Hormus gewesen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Nach einer früheren Centcom-Mitteilung handelte es sich dabei um das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff „GFS Galaxy“. Insgesamt habe Centcom während der drei Angriffswellen binnen einer Woche auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump mehr als 300 Ziele getroffen. Damit solle die Fähigkeit Irans geschwächt werden, zivile Seeleute und Handelsschiffe anzugreifen, die die Straße von Hormus durchquerten. Die Durchfahrt von Handelsschiffen durch diesen wichtigen internationalen Seeweg werde fortgesetzt, hieß es weiter. Seit Anfang Mai hätten die US-Streitkräfte dazu beigetragen, die erfolgreiche Durchfahrt von mehr als 800 Handelsschiffen und 400 Millionen Barrel Rohöl durch die Straße von Hormus zu ermöglichen, teilte Centcom mit. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. (dpa) Revolutionsgarden: Haben US-Militärbasen angegriffen Irans Revolutionsgarden (IRGC) haben sich zu Angriffen auf US-Militärbasen in mit den USA verbündeten Golfstaaten und Jordanien bekannt. Die Luftstreitkräfte hätten in einer ersten Phase „wichtige militärische Infrastruktur und Anlagen“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Prince Hassan Air Base in Jordanien angegriffen, teilten die Revolutionsgarden über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Die Revolutionsgarden behaupteten, mit mehreren ballistischen Raketen ein Kommando- und Kontrollzentrum sowie Hangars für MQ-9-Drohnen zerstört zu haben. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Als Grund für die Vergeltungsschläge nannten die Revolutionsgarden angebliche Versuche der USA, dem Oman „seinen Willen aufzuzwingen“. Unter anderem hätten die USA mehrere Schiffe zur „illegalen Durchfahrt durch die südliche Straße von Hormus“ angestiftet. Die sei durch die Reaktion der iranischen Marine verhindert worden. Zudem hätten die USA Ziele entlang der Südküste des Irans angegriffen. Die „fortgesetzte Aggression“ der USA werde zu „noch schärferen Reaktionen“ führen, hieß es in der Mitteilung weiter. (dpa) Besatzung verlässt brennendes Schiff vor Oman Die Besatzung eines Containerschiffs hat nach einem Brand an Bord vor der Küste Omans das Schiff verlassen. Die Seeleute seien in einem Rettungsboot, teilt die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit. Militärbehörden hatten gemeldet, das Schiff sei neun Seemeilen östlich von Oman am Heck beschädigt worden, was zu einem Feuer geführt habe. (rtr) Iran verkündet Sperrung von Straße von Hormus Die iranischen Revolutionsgarden haben am Sonntag die Sperrung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus verkündet. Dies gelte „bis auf Weiteres“, meldeten iranische Staatsmedien unter Berufung auf die Revolutionsgarden. Zuvor hätten sie Warnschüsse auf ein Schiff abgefeuert, das eine „nicht genehmigte Route“ befahren habe. Das US-Militär startete daraufhin neue Angriffe auf Iran. Das Schiff sei von Warnschüssen getroffen und angehalten worden, erklärten die Revolutionsgarden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Das Schiff habe wiederholt Anweisungen zur Nutzung eines genehmigten Schifffahrtskorridors ignoriert. Nach diesem Vorfall werde die Straße von Hormus „bis auf Weiteres und bis zum Ende der amerikanischen Interventionen in dieser Region gesperrt, keinem Schiff wird die Durchfahrt gestattet“, erklärten die Revolutionsgarden. Sie drohten zudem mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Golfregion. Das US-Militär erklärte hingegen, die iranischen Revolutionsgarden hätten ein unter der Flagge Zyperns fahrendes Containerschiff in der Straße von Hormus angegriffen. Nach der Vereinbarung eines Rahmenabkommens zwischen Washington und Teheran im vergangenen Monat hatte vorübergehend relative Ruhe in der Region geherrscht. In der Nacht zum Mittwoch aber begannen die USA wieder mit massiven Angriffen auf Iran, US-Präsident Trump erklärte die mit Iran vereinbarte Feuerpause für beendet. Am Samstag noch empfing Omans Außenminister Badr al-Busaidi seinen iranischen Kollegen Abbas Araghtschi, um über die Straße von Hormus zu sprechen. Das iranische Staatsfernsehen meldete, beide hätten Meinungen über „geeignete Mechanismen zur Gewährleistung der sicheren Durchfahrt von Schiffen ausgetauscht“. Der omanischen Nachrichtenagentur ONA zufolge vereinbarten beide Seiten, die Gespräche „auf technischer und politischer Ebene“ fortzusetzen. (afp) 50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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12. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: USA greifen in der Nacht 140 Ziele in Iran an

Liveblog Irankrieg : USA greifen in der Nacht 140 Ziele in Iran an Lesezeit: Ein Kampfflugzeug manövriert auf dem Deck des Flugzeugträgers „USS Dwight D. Eisenhower“ im Roten Meer. (Symbolbild)dpa US-Militär: Reaktion auf iranische Attacke auf Containerschiff +++ Luftalarm in Golfstaaten +++ Iran schließt eigenen Angaben zufolge Straße von Hormus +++ alle Entwicklungen im Liveblog Angriffe in der Nacht auf Sonntag Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune USA greifen Iran nach Attacke auf Containerschiff an Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht erneut Ziele in Iran angegriffen. Die Attacke sei eine Reaktion auf einen Angriff der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) auf das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff „GFS Galaxy“ in der Straße von Hormus, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.  Irans Revolutionsgarde hatte zuvor mitgeteilt, Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben zu haben. Das Schiff habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet, teilte die Revolutionsgarde über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Demnach hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Die US-Streitkräfte griffen eigenen Angaben zufolge rund 140 iranische Militärziele mit Präzisionsmunition an, die von land- und seegestützten Kampfflugzeugen, Drohnen und Marineschiffen abgefeuert wurde. Zu den Zielen gehörten demnach iranische Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsstandorte. Irans Revolutionsgarde hatte zuvor mitgeteilt, Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben zu haben. Das Schiff habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet, teilte die Revolutionsgarde über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Demnach hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Die US-Streitkräfte griffen eigenen Angaben zufolge rund 140 iranische Militärziele mit Präzisionsmunition an, die von land- und seegestützten Kampfflugzeugen, Drohnen und Marineschiffen abgefeuert wurde. Zu den Zielen gehörten demnach iranische Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsstandorte. Ein von Centcom veröffentlichtes Bild zeigt eine Explosion in Iran nach US-Angriffen in der Nacht. Reuters Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Weitere Angriffe auf Iran gemeldet Iran hat nach den US-Angriffen in der vergangenen Nacht abermals Explosionen an der Südküste gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Sonntagabend über Detonationen in der Hafenstadt Bandar Abbas und unweit der Insel Qeschm im Persischen Golf. Details zur Ursache der Explosionen gab es zunächst nicht. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von „feindlichen Angriffen“ in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Der Vorfall werde untersucht. Bei den Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna. Das Portal „Axios“ berichtet, das US-Militär habe Raketen- und Flugabwehrsysteme in Iran angegriffen. Zudem seien kleine Boote der iranischen Revolutionsgarde in der Straße von Hormus ins Visier genommen worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von „feindlichen Angriffen“ in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Der Vorfall werde untersucht. Bei den Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna. Das Portal „Axios“ berichtet, das US-Militär habe Raketen- und Flugabwehrsysteme in Iran angegriffen. Zudem seien kleine Boote der iranischen Revolutionsgarde in der Straße von Hormus ins Visier genommen worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Qatar stoppt Seeverkehr Der Golfstaat Qatar hat nach den jüngsten iranischen Angriffen zur vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten. Für alle Fahrten und andere „meeresbasierte Tätigkeiten“ werde empfohlen, diese bis auf Weiteres auszusetzen, teilte das qatarische Transportministerium am Sonntag mit. Das betreffe auch Fischer- und Freizeitboote, Jetskis und „alle anderen Seefahrzeuge“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Oman: Angriffe nahe der Straße von Hormus Oman hat Drohnenangriffe nahe der Straße von Hormus gemeldet. In der nördlichen Provinz Musandam seien mehrere Ziele mit Drohnen angegriffen worden, berichtete die Staatsagentur ONA unter Berufung auf Militärkreise. Oman verurteilte die Attacken und erklärte, man werde alle notwendigen Schritte zum Schutz des Landes und der Bevölkerung ergreifen. Die zu Oman gehörende Enklave Musandam ragt in die Straße von Hormus hinein und grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate.  Irans Revolutionsgarde (IRGC) hat zuvor mitgeteilt, sie hätte in Oman in der südlichen Provinz al-Wusta unter anderem Logistikzentren angegriffen, die vom US-Militär genutzt werden. Der dort liegende Hafen von Dukm wurde im Iran-Krieg bereits mehrfach angegriffen. Die Gegend liegt aber weit entfernt von dem Gebiet, in dem Oman nun Drohnenangriffe meldete. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Inder nach Beschuss von Handelsschiff vermisst Nachdem Iran das Handelsschiff GFS Galaxy vor der Küste Omans am frühen Sonntagmorgen beschossen hat, wird ein indischer Staatsbürger vermisst, wie das Außenministerium in Neu-Delhi am Sonntag mitteilte. „Von den elf indischen Staatsangehörigen an Bord konnten bisher zehn gerettet werden, während ein indischer Staatsangehöriger Berichten zufolge vermisst wird“, teilte das Ministerium mit. Indien verurteilte den Angriff. Iran hatte zuvor mitgeteilt, ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route sei von einem Warnschuss getroffen worden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Gespräche über Straße von Hormus enden ohne Durchbruch Iran und der Oman haben ihre Gespräche über die Straße von Hormus ohne Durchbruch beendet. Beide Länder hätten beschlossen, die Gespräche auf politischer sowie technischer Ebene fortzusetzen, „um zu einer gemeinsamen Verständigung über die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt“ in der Meerenge zu gelangen, hieß es in einer Erklärung des iranischen Außenministeriums.  Nach Angaben aus Teheran nahm auch eine Delegation des Golfstaats Qatar an dem Format in der omanischen Hauptstadt Maskat teil. Qatar trat den Angaben nach als Vermittler zwischen Iran und den USA auf. Nach Angaben aus Teheran nahm auch eine Delegation des Golfstaats Qatar an dem Format in der omanischen Hauptstadt Maskat teil. Qatar trat den Angaben nach als Vermittler zwischen Iran und den USA auf. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Iranische Tageszeitung fordert Vergeltung – auch gegen Merz Eine auflagenstarke Tageszeitung in Iran hat eine Infografik mit Racheaufrufen gegen Politiker aus dem Westen veröffentlicht. Auf ihrer Website publizierte das Blatt „Hamshahri“ aus der Hauptstadt Teheran eine Collage, die US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn zeigt.  Auf der Infografik sind zudem die Köpfe europäischer Regierungschefs zu sehen, allesamt in orangefarbenen Shirts, wie sie für US-Häftlinge typisch sind. Unter ihnen ist auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Eine Liste derjenigen, die auf die Vergeltung des iranischen Volkes warten müssen“, betitelt die Zeitung den Onlineartikel. „Die Verbrecher werden den Wunsch nach einem ruhigen Tod mit ins Grab nehmen“, heißt es in der Grafik. Am Samstag hatte Irans Führung Vergeltung für die Tötung des Ende Februar getöteten obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei geschworen. „Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen“, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba zugeschrieben wurde. Auf der Infografik sind zudem die Köpfe europäischer Regierungschefs zu sehen, allesamt in orangefarbenen Shirts, wie sie für US-Häftlinge typisch sind. Unter ihnen ist auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Eine Liste derjenigen, die auf die Vergeltung des iranischen Volkes warten müssen“, betitelt die Zeitung den Onlineartikel. „Die Verbrecher werden den Wunsch nach einem ruhigen Tod mit ins Grab nehmen“, heißt es in der Grafik. Am Samstag hatte Irans Führung Vergeltung für die Tötung des Ende Februar getöteten obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei geschworen. „Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen“, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba zugeschrieben wurde. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Iran wirft USA Vertragsbruch vor und droht Iran hat den USA nach der bereits dritten Angriffswelle diese Woche Vertragsbruch vorgeworfen. „Die Zeit der einseitigen Abmachungen ist VORBEI. Wir haben es euch gesagt: Haltet euer Wort oder zahlt den Preis“, schrieb der iranische Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf auf X.  Die USA haben vergangene Nacht zum dritten Mal innerhalb einer Woche Iran angegriffen. Auslöser war wieder iranischer Beschuss eines Schiffs in der Straße von Hormus. Die USA haben vergangene Nacht zum dritten Mal innerhalb einer Woche Iran angegriffen. Auslöser war wieder iranischer Beschuss eines Schiffs in der Straße von Hormus. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Irans Revolutionsgarde: Haben US-Militärbasen angegriffen Irans Revolutionsgarde (IRGC) hat sich zu Angriffen auf US-Militärbasen in mit den USA verbündeten Golfstaaten und Jordanien bekannt. Die Luftstreitkräfte hätten in einer ersten Phase „wichtige militärische Infrastruktur und Anlagen“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Prince Hassan Air Base in Jordanien angegriffen, teilte die Revolutionsgarde über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Die Revolutionsgarde behauptete, mit mehreren ballistischen Raketen ein Kommando- und Kontrollzentrum sowie Hangars für MQ-9-Drohnen zerstört zu haben. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen.  Als Grund für die Vergeltungsschläge nannte die Revolutionsgarde angebliche Versuche der USA, Oman „seinen Willen aufzuzwingen“. Unter anderem hätten die USA mehrere Schiffe zur „illegalen Durchfahrt durch die südliche Straße von Hormus“ angestiftet. Die sei durch die Reaktion der iranischen Marine verhindert worden. Zudem hätten die USA Ziele entlang der Südküste Irans angegriffen. Die „fortgesetzte Aggression“ der USA werde zu „noch schärferen Reaktionen“ führen, hieß es in der Mitteilung weiter. Als Grund für die Vergeltungsschläge nannte die Revolutionsgarde angebliche Versuche der USA, Oman „seinen Willen aufzuzwingen“. Unter anderem hätten die USA mehrere Schiffe zur „illegalen Durchfahrt durch die südliche Straße von Hormus“ angestiftet. Die sei durch die Reaktion der iranischen Marine verhindert worden. Zudem hätten die USA Ziele entlang der Südküste Irans angegriffen. Die „fortgesetzte Aggression“ der USA werde zu „noch schärferen Reaktionen“ führen, hieß es in der Mitteilung weiter. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Golfstaaten melden Angriffe mit Drohnen und Raketen Nach nächtlichen Angriffen des US-Militärs gegen Iran herrschte in den frühen Morgenstunden in mehreren mit den USA verbündeten Golfstaaten Alarm. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten wieder unter Beschuss. Dort würden Angriffe mit Raketen und Drohnen aus Iran abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Das Innenministerium von Qatar teilte auf der Plattform X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt. Der katarische Nachrichtenkanal Al Jazeera berichtete dann, Anwohner seien benachrichtigt worden, dass die Gefahr vorüber sei. Auch im kleinen Golfstaat Kuwait meldete die Armee „feindliche Ziele“ im eigenen Luftraum. Bei Explosionen handle es sich um Flugabwehr, die Angriffe abwehre. Einwohner wurden aufgerufen, Schutz zu suchen. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten wieder unter Beschuss. Dort würden Angriffe mit Raketen und Drohnen aus Iran abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Das Innenministerium von Qatar teilte auf der Plattform X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt. Der katarische Nachrichtenkanal Al Jazeera berichtete dann, Anwohner seien benachrichtigt worden, dass die Gefahr vorüber sei. Auch im kleinen Golfstaat Kuwait meldete die Armee „feindliche Ziele“ im eigenen Luftraum. Bei Explosionen handle es sich um Flugabwehr, die Angriffe abwehre. Einwohner wurden aufgerufen, Schutz zu suchen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Britische Seefahrtsbehörde: Containerschiff vor Oman beschädigt – Feuer an Bord Bei einem erneuten Vorfall in der Straße von Hormus ist die Crew eines Containerschiffs nach einem Brand von Bord gegangen. Die Besatzungsmitglieder hätten sich auf ein Rettungsschiff begeben, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO am frühen Morgen mit. Dies hätten ein Sicherheitsoffizier des Schiffs und Militärbehörden gemeldet. Die UKMTO berichtete zuvor, dass das Schiff östlich des Omans beschädigt wurde.  Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, Irans Revolutionsgarden (IRGC) hätten das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff „GFS Galaxy“ in der Straße von Hormus angegriffen. Ein ziviles Besatzungsmitglied wird demnach vermisst. Das 300 Meter lange Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen. Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, Irans Revolutionsgarden (IRGC) hätten das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff „GFS Galaxy“ in der Straße von Hormus angegriffen. Ein ziviles Besatzungsmitglied wird demnach vermisst. Das 300 Meter lange Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Iran schließt Straße von Hormus Die Marine der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) hat nach eigenen Angaben Warnschüsse auf ein Schiff in der Straße von Hormus abgegeben und dieses gestoppt. Das Schiff habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet, teilten die Revolutionsgarden über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Demnach hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, ihre Route zu korrigieren. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Durchfahrt sei verboten. Sollte der „Aggressor“ neue Angriffe gegen den Iran starten, hieß es an die USA gewandt, werde man mit weiteren Angriffen auf „feindlich Stützpunkte“ in der Region reagieren. Die US-Regierung äußerte sich zunächst nicht offiziell zu dem Vorfall. Ein US-Beamter bestätigte jedoch dem gut vernetzten Journalisten Barak Ravid, dass die Revolutionsgarden eine Rakete auf ein Handelsschiff abgefeuert hätten, das versucht habe, die Straße von Hormus zu passieren. Das Schiff sei getroffen und schwer beschädigt worden. Die Revolutionsgarde hätte zuvor erklärt, keine „ausländische Einmischung“ bei der Festlegung von Schiffsrouten in der Straße von Hormus dulden zu wollen, hieß es in der Mitteilung der IRGC-Marine weiter. Eine solche Einmischung würde ein entscheidendes Vorgehen von iranischer Seite nach sich ziehen. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Durchfahrt sei verboten. Sollte der „Aggressor“ neue Angriffe gegen den Iran starten, hieß es an die USA gewandt, werde man mit weiteren Angriffen auf „feindlich Stützpunkte“ in der Region reagieren. Die US-Regierung äußerte sich zunächst nicht offiziell zu dem Vorfall. Ein US-Beamter bestätigte jedoch dem gut vernetzten Journalisten Barak Ravid, dass die Revolutionsgarden eine Rakete auf ein Handelsschiff abgefeuert hätten, das versucht habe, die Straße von Hormus zu passieren. Das Schiff sei getroffen und schwer beschädigt worden. Die Revolutionsgarde hätte zuvor erklärt, keine „ausländische Einmischung“ bei der Festlegung von Schiffsrouten in der Straße von Hormus dulden zu wollen, hieß es in der Mitteilung der IRGC-Marine weiter. Eine solche Einmischung würde ein entscheidendes Vorgehen von iranischer Seite nach sich ziehen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Berichte: Oman mit Vorschlag für gebührenfreie Schifffahrt Der Oman hat einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag zur gebührenfreien Durchfahrt der Straße von Hormus vorgelegt. Demnach soll der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor dem Krieg frei möglich sein, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Der „Axios“-Reporter Barak Ravid bestätigte den Vorschlag auf der Plattform X. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären laut CNN Genehmigungen Teherans nötig, allerdings ebenfalls keine Gebühren fällig. Vertreter Irans und des Omans hatten zuvor in der omanischen Hauptstadt Maskat über eine Regelung des Schiffsverkehrs verhandelt. Auf omanischer Seite führte Außenminister Badr al-Busaidi die Gespräche, auf iranischer der Außenminister Abbas Araghtschi. Das omanische Außenministerium teilte mit, die Gespräche würden auf technischer und politischer Ebene weiterlaufen. Angaben zu dem Vorschlag machte der Oman nicht. Laut dem Reporter Ravid steht eine Zusage Irans noch aus. Vertreter Irans und des Omans hatten zuvor in der omanischen Hauptstadt Maskat über eine Regelung des Schiffsverkehrs verhandelt. Auf omanischer Seite führte Außenminister Badr al-Busaidi die Gespräche, auf iranischer der Außenminister Abbas Araghtschi. Das omanische Außenministerium teilte mit, die Gespräche würden auf technischer und politischer Ebene weiterlaufen. Angaben zu dem Vorschlag machte der Oman nicht. Laut dem Reporter Ravid steht eine Zusage Irans noch aus. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran schwört Rache für Ali Khameneis Tod Nach der Bestattung von Irans Oberstem Führer Ajatollah Ali Khamenei hat die Staatsführung Rache für seinen Tod geschworen. „Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen“, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Khameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba zugeschrieben wurde. Über Modschtaba Khameneis Gesundheitszustand wird seit Monaten spekuliert. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist er nicht öffentlich in Erscheinung getreten.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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12. Juli
Tagesschau

Neue US-Angriffe auf Iran - Straße von Hormus gesperrt

Konflikt erneut eskaliert Neue US-Angriffe auf Iran - Straße von Hormus gesperrt Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf Iran gestartet. Hintergrund sei eine Attacke der iranischen Revolutionsgarde auf ein Containerschiff in der Straße von Hormus. Iran erklärte die Meerenge für gesperrt. Kurz nach neuen Verhandlungsbemühungen im Konflikt zwischen den USA und Iran ist die Lage in der Straße von Hormus erneut eskaliert: Das US-Militär griff nach eigenen Angaben Ziele in Iran an, nachdem Irans Marine ein Containerschiff in der Meerenge attackiert hatte. Insgesamt habe es sich um 140 Ziele gehandelt, darunter Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsstandorte. Die Angriffe seien auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump erfolgt und beendet, hieß es. Sie seien eine Reaktion auf eine Attacke der iranischen Revolutionsgarde auf ein Containerschiff unter der Flagge Zyperns in der Straße von Hormus. "Ein ziviles Besatzungsmitglied wird vermisst, und das Schiff kann die Fahrt wegen eines Feuers an Bord und erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht fortsetzen", teilte das für die Region zuständige US-Zentralkommando Centcom auf X mit. Nach Angaben der britischen Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO begaben sich die Besatzungsmitglieder auf ein Rettungsschiff. Iran sperrt Straße von Hormus Die Revolutionsgarde verkündete wiederum, die strategisch wichtige Straße von Hormus sei "bis auf Weiteres" gesperrt. Sie habe Warnschüsse auf ein Schiff abgefeuert, das eine "nicht genehmigte Route" befahren habe. Das Schiff sei getroffen und angehalten worden, hieß es der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Nach diesem Vorfall werde die Straße von Hormus "bis auf Weiteres und bis zum Ende der amerikanischen Interventionen in dieser Region gesperrt, keinem Schiff wird die Durchfahrt gestattet". Laut Irna und dem Staatsfernsehen griff Iran inzwischen ein zweites Schiff in der Meerenge an, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Auch ihm habe die Revolutionsgarde Verstöße gegen die Vorschriften vorgeworfen. Alarm in den Golfstaaten Als Reaktion auf die US-Schläge attackierte Iran nach eigenen Angaben einmal mehr US-Militärbasen in den Golfstaaten und Jordanien. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt, wie das dortige Verteidigungsministerium mitteilte. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Auch Kuwait meldete Beschuss. Das Flugabwehrsystem sei aktiv, erklärte das Militär. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden nach Angaben des Innenministeriums Warnsirenen. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Das Innenministerium von Katar informierte auf der Plattform X, dass die Sicherheitslage ernst sei. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt. Feuerpause gilt nicht mehr Es war die dritte Runde von US-Angriffen auf Iran in dieser Woche. Nach der Vereinbarung eines Rahmenabkommens zwischen Washington und Teheran im vergangenen Monat hatte vorübergehend relative Ruhe in der Region geherrscht. In der Nacht zum Mittwoch aber begannen die USA wieder mit massiven Angriffen auf Iran, US-Präsident Trump erklärte die mit dem Iran vereinbarte Feuerpause für beendet. Der iranische Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf schrieb am Morgen auf X von Vertragsbruch. "Die Zeit der einseitigen Abmachungen ist VORBEI. Wir haben es euch gesagt: Haltet euer Wort oder zahlt den Preis." Parallel laufen dennoch Gespräche. Am Samstag hatte Omans Außenminister Badr al-Busaidi seinen iranischen Kollegen Abbas Araghtschi empfangen, um über die Straße von Hormus zu sprechen. Das iranische Staatsfernsehen meldete, beide hätten Meinungen über "geeignete Mechanismen zur Gewährleistung der sicheren Durchfahrt von Schiffen ausgetauscht". Die Gespräche sollten "auf technischer und politischer Ebene" fortgesetzt werden.

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