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Sonntag, 2. August 2026
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Washington, D.C.: Donald Trump kritisiert Einstellung des Verfahrens um Reflecting Pool

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1. August
Die Zeit (Politik)

Washington, D.C.: Donald Trump kritisiert Einstellung des Verfahrens um Reflecting Pool

US-Präsident Donald Trump hat die zuständige Bundesanwältin nach der Einstellung des Verfahrens um Schäden am historischen Wasserbecken in Washington kritisiert. »Ich weiß nicht, was ihr durch den Kopf gegangen ist«, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform. Er sei »vollkommen anderer Meinung« als die von ihm eingesetzte Anwältin Jeanine Pirro. Der US-Präsident hatte wiederholt behauptet, das Becken sei mutwillig beschädigt worden. Laut neuen Erkenntnissen der Ermittler waren die Schäden durch die fehlerhafte Ausführung der Renovierungsarbeiten entstanden. Zudem sei das Projekt übereilt ausgeführt worden. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen den im Juni wegen Vandalismus festgenommenen ehemaligen US-Olympiateilnehmer David Hearn daraufhin ein. Die neuen Erkenntnisse »untergraben die Beweisgrundlage für die Anklage«, teilte Pirro mit. »Vielleicht gab es Probleme mit dem Bauunternehmer, aber der Hauptschaden wurde von Vandalen verursacht«, behauptete Trump dennoch auf seiner Onlineplattform. Er hatte mehrfach schwere Strafen für den angeblichen Vandalismus angekündigt. Renovierung kostete mehrere Millionen Der Sportler Hearn war am 19. Juni bei einem Besuch an dem Becken festgenommen worden. Er habe während einer Fahrradtour an dem Wasserbecken angehalten, um sich die von Trump beauftragten Arbeiten selbst anzusehen, sagte Hearn US-Medien nach seiner Festnahme. Pirro warf ihm jedoch aufgrund von Zeugenberichten die absichtliche Beschädigung öffentlichen Eigentums vor. Die Umgestaltung des historischen Pool war in diesem Jahr angeordnet worden und erfolgte kurz vor den 250-Jahr-Feiern der USA am 4. Juli. Am 6. Juni hatte der US-Präsident verkündet, dass die Arbeiten abgeschlossen seien. Doch weniger als zwei Wochen darauf blätterte die frische Farbe im Pool vom Grund ab und verteilte sich im Becken. Seit der Wiedereröffnung ist das Wasserbecken zudem von Algen befallen. Die Entscheidung Trumps hatte schon vor der Fertigstellung der Arbeiten eine Debatte ausgelöst. Presseberichten zufolge kostete die Renovierung rund 14 Millionen Dollar (gut zwölf Millionen Euro). Den Auftrag erhielt ein mit Trump befreundeter Unternehmer ohne jede öffentliche Ausschreibung. Dasselbe Unternehmen soll die Schäden nun ausbessern.

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1. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

USA: Doch kein Vandalismus: Bauunternehmen verursachte Schaden am Reflecting Pool

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Elfenbeinküste ohne Küste: USA zeigen falsche Afrika-Karte Musk hilft bei Kongresswahl wieder Trumps Republikanern Fauci verweigert Aussage zu Rolle in Corona-Pandemie US-Senat bestätigt Clayton als neuen Chef der Geheimdienste Treffen mit Netanjahu und Selenskij: Weißes Haus bezeichnet beide Gespräche als „positiv und produktiv“  US-Justizministerium: Bauunternehmen verursachte Schaden am Reflecting Pool in Washington Das US-Justizministerium hat am Freitag in einem Gerichtsdokument eingeräumt, dass der Schaden am historischen Wasserbecken am Lincoln Memorial in Washington durch mangelhafte Arbeiten des für die Renovierung beauftragten Bauunternehmens verursacht wurde. Das Ministerium will den Gerichtsunterlagen zufolge seine Anklage gegen den ehemaligen US-Olympioniken David Hearn wegen Vandalismus am neu renovierten Reflecting Pool fallen lassen. Der historische Pool wurde in diesem Jahr als Teil der Pläne des US-Präsidenten Donald Trump zur Umgestaltung der US-Hauptstadt im Rahmen eines 14,7 Millionen Dollar schweren Auftrags ohne Ausschreibung trockengelegt und neu gestaltet. Die Entscheidung Trumps hatte Diskussionen ausgelöst. Am 6. Juni verkündete der US-Präsident, dass die Arbeiten abgeschlossen seien. Doch weniger als zwei Wochen darauf blätterte die frische Farbe im Pool vom Grund ab und verteilte sich im Becken. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt Vandalismus für die Schäden am Pool verantwortlich gemacht, ohne dafür Beweise vorzulegen. Der US-Präsident rühmt sich damit, etliche Denkmäler und Parks in Washington wieder auf Vordermann zu bringen. Wer sie beschädigt, soll nach seinem Willen die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Hearn soll vor rund zwei Wochen einen Teil der neuen Grundierung aus dem Becken gerissen haben. Zumindest den Griff in das Becken habe er bereits zugegeben, hatte die zuständige Generalstaatsanwältin mitgeteilt. Der 67-jährige, der die USA dreimal im Kanuslalom bei Olympischen Spielen vertreten hatte, bestreitet die Vorwürfe. Er habe in das Becken gegriffen, die Beschichtung jedoch nicht beschädigt. Nur kurze Zeit nach dem Ende der Renovierungsarbeiten ist die Algenplage zurück, schreibt US-Korrespondent Peter Burghardt: Der historische Pool wurde in diesem Jahr als Teil der Pläne des US-Präsidenten Donald Trump zur Umgestaltung der US-Hauptstadt im Rahmen eines 14,7 Millionen Dollar schweren Auftrags ohne Ausschreibung trockengelegt und neu gestaltet. Die Entscheidung Trumps hatte Diskussionen ausgelöst. Am 6. Juni verkündete der US-Präsident, dass die Arbeiten abgeschlossen seien. Doch weniger als zwei Wochen darauf blätterte die frische Farbe im Pool vom Grund ab und verteilte sich im Becken. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt Vandalismus für die Schäden am Pool verantwortlich gemacht, ohne dafür Beweise vorzulegen. Der US-Präsident rühmt sich damit, etliche Denkmäler und Parks in Washington wieder auf Vordermann zu bringen. Wer sie beschädigt, soll nach seinem Willen die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Hearn soll vor rund zwei Wochen einen Teil der neuen Grundierung aus dem Becken gerissen haben. Zumindest den Griff in das Becken habe er bereits zugegeben, hatte die zuständige Generalstaatsanwältin mitgeteilt. Der 67-jährige, der die USA dreimal im Kanuslalom bei Olympischen Spielen vertreten hatte, bestreitet die Vorwürfe. Er habe in das Becken gegriffen, die Beschichtung jedoch nicht beschädigt. Nur kurze Zeit nach dem Ende der Renovierungsarbeiten ist die Algenplage zurück, schreibt US-Korrespondent Peter Burghardt: Luzia Geier Elfenbeinküste ohne Küste: USA zeigen falsche Afrika-Karte Wo genau liegen eigentlich Nigeria, Uganda und Mosambik? Wenn es nach einer Karte des US-Außenministeriums geht, zumindest nicht da, wo die Staaten tatsächlich zu finden sind. Bei der 26. Internationalen Aids-Konferenz in Rio de Janeiro präsentierte eine Delegation des Ministeriums bei einem Vortrag eine Karte, auf der eine ganze Reihe von afrikanischen Ländern falsch verortet waren.  In sozialen Medien kursierende Bilder zeigen die gänzlich wirre Karte des Kontinents: Nigeria (wo die USA mehrere hundert Soldaten stationiert haben) liegt viel zu weit nördlich und hat keinen Zugang mehr zum Meer, Mosambik (das eigentlich am Indischen Ozean liegt) ist in etwa da eingezeichnet, wo tatsächlich Äthiopien ist. Die Elfenbeinküste hat ebenfalls keine Küste mehr und liegt ungefähr dort, wo sich faktisch Tansania, Sambia und Malawi befinden. Ein weiteres auf der Karte eingezeichnetes Land wird entweder gar nicht namentlich gekennzeichnet oder fälschlich als Kamerun ausgewiesen, die Grafik lässt beide Schlüsse zu. In sozialen Medien kursierende Bilder zeigen die gänzlich wirre Karte des Kontinents: Nigeria (wo die USA mehrere hundert Soldaten stationiert haben) liegt viel zu weit nördlich und hat keinen Zugang mehr zum Meer, Mosambik (das eigentlich am Indischen Ozean liegt) ist in etwa da eingezeichnet, wo tatsächlich Äthiopien ist. Die Elfenbeinküste hat ebenfalls keine Küste mehr und liegt ungefähr dort, wo sich faktisch Tansania, Sambia und Malawi befinden. Ein weiteres auf der Karte eingezeichnetes Land wird entweder gar nicht namentlich gekennzeichnet oder fälschlich als Kamerun ausgewiesen, die Grafik lässt beide Schlüsse zu. Die Präsentation wurde von Jeff Graham gehalten, dem obersten US-Gesundheitsgesandten, der das als PEPFAR bekannte HIV/Aids-Nothilfeprogramm des US-Präsidenten leitet. Das Außenministerium teilte mit, die Gespräche auf der Konferenz seien trotz der Panne „substanziell und konstruktiv“ gewesen.  Die US-Regierung hatte im vergangenen Jahr die Finanzierung von PEPFAR vorübergehend ausgesetzt, was Hilfsprogramme weltweit beeinträchtigte. Zwar wurden die Kernaufgaben wie die Bereitstellung von Medikamenten weitgehend wieder aufgenommen, jedoch kürzen die USA die Ausgaben in anderen Bereichen wie Prävention und Überwachung. Die US-Regierung hatte im vergangenen Jahr die Finanzierung von PEPFAR vorübergehend ausgesetzt, was Hilfsprogramme weltweit beeinträchtigte. Zwar wurden die Kernaufgaben wie die Bereitstellung von Medikamenten weitgehend wieder aufgenommen, jedoch kürzen die USA die Ausgaben in anderen Bereichen wie Prävention und Überwachung. „Wer auch immer diese Folie erstellt und genehmigt hat, wusste nicht, wo die Länder in Afrika liegen, und hat sich nicht die Mühe gemacht, seine Arbeit zu überprüfen.“Matt Petit vom Atlantic Council auf LinkedIn Einer Analyse von Reuters zufolge enthielt die Karte ein Wasserzeichen, das darauf hindeutet, dass sie mit Werkzeugen des KI-Anbieters OpenAI erstellt wurde. Das US-Außenministerium übernahm die „volle Verantwortung“ und erklärte, ein Mitarbeiter habe die Präsentation kurz vor der Veranstaltung in Eile geändert. Der Sprecher bezeichnete die Panne auf Anfrage als „einen bedauerlichen Fehler“. Ob das Teammitglied dabei blind auf die Hilfe Künstlicher Intelligenz vertraute, erklärte er nicht. Luzia Geier USA geben blockierte Gelder für globale Impfallianz Gavi frei Die US-Regierung gibt 600 Millionen Dollar für die globale Impfallianz Gavi frei. Die vom Kongress bewilligten Gelder waren wegen unbegründeter Sicherheitsbedenken von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. zurückgehalten worden, wie die Regierung mitteilte. Die in Genf ansässige Allianz Gavi unterstützt die ärmsten Länder der Welt bei der Beschaffung von Impfstoffen, etwa gegen Masern und Diphtherie. Kennedy, ein seit Langem bekannter Impfskeptiker, hatte die US-Zahlungen im Juni 2025 mit der Begründung eingestellt, Gavi ignoriere Sicherheitsrisiken durch den quecksilberhaltigen Konservierungsstoff Thiomersal. Impfgegner behaupten seit Jahrzehnten, der Stoff sei mit Autismus verbunden, obwohl zahlreiche Studien dies widerlegt haben. Die USA waren zuvor mit etwa 13 Prozent der Mittel einer der größten Geldgeber von Gavi. Zur Begründung für die jetzige Freigabe der Mittel erklärte das US-Außenministerium, Gavi habe sich verpflichtet, auf quecksilberfreie Impfstoff-Alternativen umzusteigen. Auch Deutschland ist ein wichtiger Geldgeber der Impfallianz. Kennedy, ein seit Langem bekannter Impfskeptiker, hatte die US-Zahlungen im Juni 2025 mit der Begründung eingestellt, Gavi ignoriere Sicherheitsrisiken durch den quecksilberhaltigen Konservierungsstoff Thiomersal. Impfgegner behaupten seit Jahrzehnten, der Stoff sei mit Autismus verbunden, obwohl zahlreiche Studien dies widerlegt haben. Die USA waren zuvor mit etwa 13 Prozent der Mittel einer der größten Geldgeber von Gavi. Zur Begründung für die jetzige Freigabe der Mittel erklärte das US-Außenministerium, Gavi habe sich verpflichtet, auf quecksilberfreie Impfstoff-Alternativen umzusteigen. Auch Deutschland ist ein wichtiger Geldgeber der Impfallianz. Luzia Geier Musk hilft bei Kongresswahl wieder Trumps Republikanern Tech-Milliardär Elon Musk will trotz eines zwischenzeitlichen Zerwürfnisses mit US-Präsident Donald Trump bei der anstehenden Parlamentswahl wieder in großem Stil dessen Republikanische Partei unterstützen. Die von Musk gebildete Organisation America PAC werde sich im Wahlkampf unter anderem auf Werbung fokussieren, berichtete die Website Axios unter Berufung auf informierte Personen. Der ranghohe Trump-Berater James Blair sagte Axios, die Rückkehr von America PAC werde den Republikanern einen „enormen Schub geben“. Die Abstimmung Anfang November, bei der das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats zur Wahl stehen, wird die Handlungsfähigkeit Trumps im Rest seiner Amtszeit stark beeinflussen. Aktuell halten seine Republikaner die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Sollten die Demokraten ihnen auch nur eine davon abnehmen, können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren und sie mit Ermittlungen in Ausschüssen unter die Lupe nehmen. Fauci verweigert Aussage zu Rolle in Corona-Pandemie Nach der Veröffentlichung von Tagebucheinträgen des durch die Corona-Pandemie bekannt gewordenen US-Immunologen Anthony Fauci ist in den USA erneut eine Debatte zum Ursprung des Virus entflammt. In einer Anhörung des Senatsausschusses für Innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten versuchten vor allem republikanische Senatoren, Fauci Antworten zu entlocken. Fauci hingegen berief sich auf den fünften Zusatzartikel der US-Verfassung und machte von seinem Schweigerecht Gebrauch. Dieser sieht vor, dass niemand sich selbst belasten muss. Fauci war medizinischer Chefberater von Ex-US-Präsident Joe Biden und Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten. Zuvor war er in den USA zu einer zentralen Figur im Kampf gegen das Coronavirus geworden. Der renommierte Wissenschaftler leitete das Nationale Institut für Infektionskrankheiten fast vier Jahrzehnte lang und arbeitete unter insgesamt sieben US-Präsidenten. Für die Republikaner steht Fauci dagegen für die Pandemie – und alles, was im Kampf gegen das Coronavirus falsch gelaufen ist. Fauci wies die Vorwürfe zurück. Der demokratische Senator Richard Blumenthal warf dem Ausschussvorsitzenden Rand Paul in der jetzigen Anhörung vor, „dass das laufende Verfahren lediglich ein Versuch ist, Dr. Fauci eines strafrechtlichen Fehlverhaltens zu bezichtigen“. Dies sei nicht der legitime Zweck von Ausschussanhörungen. Fauci war medizinischer Chefberater von Ex-US-Präsident Joe Biden und Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten. Zuvor war er in den USA zu einer zentralen Figur im Kampf gegen das Coronavirus geworden. Der renommierte Wissenschaftler leitete das Nationale Institut für Infektionskrankheiten fast vier Jahrzehnte lang und arbeitete unter insgesamt sieben US-Präsidenten. Für die Republikaner steht Fauci dagegen für die Pandemie – und alles, was im Kampf gegen das Coronavirus falsch gelaufen ist. Fauci wies die Vorwürfe zurück. Der demokratische Senator Richard Blumenthal warf dem Ausschussvorsitzenden Rand Paul in der jetzigen Anhörung vor, „dass das laufende Verfahren lediglich ein Versuch ist, Dr. Fauci eines strafrechtlichen Fehlverhaltens zu bezichtigen“. Dies sei nicht der legitime Zweck von Ausschussanhörungen. „Jetzt wissen wir, dass der Markt nicht der Ursprung, sondern der Verstärker war.“Einer der Tagebucheinträge Faucis, die in den USA für Aufregung sorgen Kurz vor der Anhörung hatte Paul Auszüge aus Tagebucheinträgen von Fauci veröffentlicht. Laut Wall Street Journal schrieb der Immunologe darin etwa im Januar 2020 über chinesische Märkte: „Jetzt wissen wir, dass der Markt nicht der Ursprung, sondern der Verstärker war.“ Im Mai 2021 schrieb er dann: „Ich habe immer gesagt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass das Virus natürlichen Ursprungs ist und von einem Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Angesichts der vielen Spekulationen über ein mögliches Laborleck in den letzten Tagen habe ich jedoch betont, dass niemand, mich eingeschlossen, sich hundertprozentig sicher über den Ursprung ist, und fordere daher eine gründliche Untersuchung.“  Paul ist seit Jahren davon überzeugt, dass Fauci die Theorie eines natürlichen Ursprungs des Virus verbreitet hat und damit versuchen wollte zu verschleiern, dass das Virus eigentlich aus einem Labor in der chinesischen Metropole Wuhan kam. Im vergangenen Jahr hatte die US-Regierung ihre Einschätzungen zum Ursprung des Coronavirus geändert. Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, geht mittlerweile von einer Laborpanne aus. Die CIA schätze, wenn auch mit geringer Sicherheit, dass ein forschungsbedingter Ursprung der Covid-19-Pandemie wahrscheinlicher sei als ein natürlicher Ursprung. Anfang Dezember hatte bereits ein Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses einen Bericht vorgelegt, in dem ebenfalls die Labortheorie gestützt wird. Paul ist seit Jahren davon überzeugt, dass Fauci die Theorie eines natürlichen Ursprungs des Virus verbreitet hat und damit versuchen wollte zu verschleiern, dass das Virus eigentlich aus einem Labor in der chinesischen Metropole Wuhan kam. Im vergangenen Jahr hatte die US-Regierung ihre Einschätzungen zum Ursprung des Coronavirus geändert. Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, geht mittlerweile von einer Laborpanne aus. Die CIA schätze, wenn auch mit geringer Sicherheit, dass ein forschungsbedingter Ursprung der Covid-19-Pandemie wahrscheinlicher sei als ein natürlicher Ursprung. Anfang Dezember hatte bereits ein Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses einen Bericht vorgelegt, in dem ebenfalls die Labortheorie gestützt wird. US-Senat bestätigt Clayton als neuen Chef der Geheimdienste Der US-Senat hat den von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Juristen Jay Clayton als neuen Chef der Geheimdienste bestätigt. Mit 51 zu 47 Stimmen votierten die Mitglieder der mehrheitlich republikanischen Kongresskammer für den Staatsanwalt aus New York. Trump muss die Ernennung noch offiziell unterzeichnen, bevor Clayton vereidigt wird. „Jay ist in jeder Hinsicht herausragend und wird als Direktor hervorragende Arbeit leisten!“, schrieb Trump nach der Bestätigung durch den Senat auf Truth Social. Der US-Präsident hatte Clayton als Nachfolger von Tulsi Gabbard nominiert, die ihren Rückzug mit familiären Gründen erklärt hatte. Ihr Mann sei an einer seltenen Form von Knochenkrebs erkrankt. Medien hatten zuvor berichtet, dass Gabbards und Trumps Meinungen rund um den Iran-Krieg auseinandergingen. Clayton wird nun die dauerhafte Nachfolge Gabbards antreten, nachdem es Kritik an Trumps Übergangslösung gegeben hatte. Der Republikaner hatte zuvor seinen Vertrauten Bill Pulte, den Chef der staatlichen Wohnungsbaufinanzierungsbehörde, als Interimslösung benannt. Bemängelt wurde unter anderem, dass Pulte keine Erfahrung im Geheimdienstbereich mitbringe. Clayton hatte bei einer Anhörung des Geheimdienstausschusses im Senat vor zwei Wochen mit widersprüchlichen Aussagen und zögerlichen Positionierungen Kritik der oppositionellen Demokraten auf sich gezogen. So lehnte er zunächst auf mehrfache Nachfrage vehement ab, Joe Biden klar als Sieger der Präsidentschaftswahl 2020 zu benennen. „Wir haben unzählige verschiedene Wege versucht, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, einfach anzuerkennen, dass Joe Biden der Präsident war“, bedauerte der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, Mark Warner. Trump gesteht seine Niederlage gegen den Demokraten Biden bis heute nicht ein. Er und viele seiner Verbündeten haben immer wieder das Narrativ bedient, es habe Betrug bei der Wahl gegeben. Dabei ist diese Behauptung längst und vielfach widerlegt. Der US-Präsident hatte Clayton als Nachfolger von Tulsi Gabbard nominiert, die ihren Rückzug mit familiären Gründen erklärt hatte. Ihr Mann sei an einer seltenen Form von Knochenkrebs erkrankt. Medien hatten zuvor berichtet, dass Gabbards und Trumps Meinungen rund um den Iran-Krieg auseinandergingen. Clayton wird nun die dauerhafte Nachfolge Gabbards antreten, nachdem es Kritik an Trumps Übergangslösung gegeben hatte. Der Republikaner hatte zuvor seinen Vertrauten Bill Pulte, den Chef der staatlichen Wohnungsbaufinanzierungsbehörde, als Interimslösung benannt. Bemängelt wurde unter anderem, dass Pulte keine Erfahrung im Geheimdienstbereich mitbringe. Clayton hatte bei einer Anhörung des Geheimdienstausschusses im Senat vor zwei Wochen mit widersprüchlichen Aussagen und zögerlichen Positionierungen Kritik der oppositionellen Demokraten auf sich gezogen. So lehnte er zunächst auf mehrfache Nachfrage vehement ab, Joe Biden klar als Sieger der Präsidentschaftswahl 2020 zu benennen. „Wir haben unzählige verschiedene Wege versucht, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, einfach anzuerkennen, dass Joe Biden der Präsident war“, bedauerte der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, Mark Warner. Trump gesteht seine Niederlage gegen den Demokraten Biden bis heute nicht ein. Er und viele seiner Verbündeten haben immer wieder das Narrativ bedient, es habe Betrug bei der Wahl gegeben. Dabei ist diese Behauptung längst und vielfach widerlegt. USA verbieten Import neuer chinesischer Roboter und Wechselrichter Die US-Regierung hat ein Einfuhrverbot für neue humanoide und vierbeinige Roboter sowie vernetzte Wechselrichter aus China verhängt. Die US-Kommunikationsaufsicht FCC teilte am Dienstag mit, die Maßnahme solle die heimische Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) vor nationalen Sicherheitsrisiken wie Datendiebstahl und Cyberangriffen schützen. Zudem solle die Produktion von Schlüsseltechnologien in die USA zurückgeholt werden. Die betroffenen Geräte könnten Schwachstellen in der Lieferkette verursachen, die die wirtschaftliche und nationale Sicherheit der USA gefährden, hieß es in der Erklärung der Behörde. Die Regelung trat mit ihrer Veröffentlichung in Kraft und gilt für Modelle, die noch nicht auf dem Markt sind. Die chinesische Botschaft in Washington reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.  Treffen mit Netanjahu und Selenskij: Weißes Haus bezeichnet beide Gespräche als „positiv und produktiv“ Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Weißen Haus ist beendet. Das teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt nach dem Ende der knapp anderthalbstündigen Begegnung auf der Plattform X mit. Unmittelbar zuvor hatte Trump dort bereits den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij empfangen. „Beide Treffen verliefen positiv und produktiv!“, schrieb Leavitt. An beiden Gesprächen nahmen unter anderem auch US-Außenminister Marco Rubio und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth teil, wie Fotos der Treffen zeigen. Bei dem Gespräch zwischen Trump und Netanjahu sollte es vor allem um Iran gehen, wie Israels Ministerpräsident zu Beginn seiner US-Reise klar sagte. Nach Darstellung von Trump versucht der israelische Ministerpräsident die USA davon zu überzeugen, sich nicht vom Krieg in Iran abzuwenden. Berichten zufolge wollte Netanjahu Trump auch Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen. Netanjahu und Selenskij planten auch die Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung für den kürzlich gestorbenen US-Senator Lindsey Graham. Dieser galt sowohl als wichtiger Unterstützer der Ukraine als auch Israels im US-Kongress. Bei dem Gespräch zwischen Trump und Netanjahu sollte es vor allem um Iran gehen, wie Israels Ministerpräsident zu Beginn seiner US-Reise klar sagte. Nach Darstellung von Trump versucht der israelische Ministerpräsident die USA davon zu überzeugen, sich nicht vom Krieg in Iran abzuwenden. Berichten zufolge wollte Netanjahu Trump auch Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen. Netanjahu und Selenskij planten auch die Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung für den kürzlich gestorbenen US-Senator Lindsey Graham. Dieser galt sowohl als wichtiger Unterstützer der Ukraine als auch Israels im US-Kongress. Druck aus Washington: Kolumbien bricht mit Kuba Nach Ecuador und Costa Rica will nun auch Kolumbien die diplomatischen Beziehungen zu Kuba kappen – Havanna hat die Pläne scharf kritisiert. Kuba warf der künftigen Regierung Kolumbiens vor, sich einer „Politik der Spaltung und Konfrontation“ unterzuordnen. Diese werde seit jeher von den USA gefördert, erklärte das kubanische Außenministerium. Kuba wies die Pläne des designierten rechten kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella als unbegründet zurück. Sie entsprächen nicht den nationalen Interessen Kolumbiens und stünden im Widerspruch zu den historischen Beziehungen zwischen beiden Ländern, hieß es weiter. De la Espriella hatte am Sonntag angekündigt, nach seinem Amtsantritt am 7. August die diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua abzubrechen. Seine Regierung werde keine „Beziehungen zu Tyranneien“ unterhalten, sagte er. Insgesamt sollen 14 Botschaften und 15 Konsulate geschlossen werden, unter anderem in Algerien, Haiti, Ungarn, Äthiopien und Südafrika. Bei den anderen betroffenen Ländern bedeute diese Maßnahme jedoch keinen Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Bereits im März hatten Ecuador und Costa Rica die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abgebrochen. Havanna wertete dies als Teil einer von den USA betriebenen Offensive zur Isolierung der Insel. Vor dem Hintergrund der Spannungen mit Washington unterstützen nun kaum noch lateinamerikanischen Länder den sozialistischen Karibikstaat. Eine Ausnahme ist die linke Regierung Mexikos. In jüngster Zeit hat die Region einen Rechtsruck erlebt. In Ländern wie Bolivien und Argentinien, die früher enge Verbündete Kubas waren, kamen rechtsgerichtete Politiker an die Macht, die dem US-Präsidenten Donald Trump politisch nahestehen. Auch in Kolumbien löst mit De la Espriella ein rechter Politiker eine linke Regierung ab. Kuba wies die Pläne des designierten rechten kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella als unbegründet zurück. Sie entsprächen nicht den nationalen Interessen Kolumbiens und stünden im Widerspruch zu den historischen Beziehungen zwischen beiden Ländern, hieß es weiter. De la Espriella hatte am Sonntag angekündigt, nach seinem Amtsantritt am 7. August die diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua abzubrechen. Seine Regierung werde keine „Beziehungen zu Tyranneien“ unterhalten, sagte er. Insgesamt sollen 14 Botschaften und 15 Konsulate geschlossen werden, unter anderem in Algerien, Haiti, Ungarn, Äthiopien und Südafrika. Bei den anderen betroffenen Ländern bedeute diese Maßnahme jedoch keinen Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Bereits im März hatten Ecuador und Costa Rica die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abgebrochen. Havanna wertete dies als Teil einer von den USA betriebenen Offensive zur Isolierung der Insel. Vor dem Hintergrund der Spannungen mit Washington unterstützen nun kaum noch lateinamerikanischen Länder den sozialistischen Karibikstaat. Eine Ausnahme ist die linke Regierung Mexikos. In jüngster Zeit hat die Region einen Rechtsruck erlebt. In Ländern wie Bolivien und Argentinien, die früher enge Verbündete Kubas waren, kamen rechtsgerichtete Politiker an die Macht, die dem US-Präsidenten Donald Trump politisch nahestehen. Auch in Kolumbien löst mit De la Espriella ein rechter Politiker eine linke Regierung ab. Rückhalt für Iran-Krieg in den USA schwindet weiter Die Unterstützung der US-Bevölkerung für den Iran-Krieg ist einer Umfrage zufolge auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Konflikts vor fünf Monaten gefallen. Nur ein Drittel der US-Bürger befürwortet den Militäreinsatz, wie aus einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervorgeht. Zudem seien 69 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Präsident Donald Trump die Ziele der Intervention nicht klar dargelegt habe. Die allgemeine Zustimmung für Trump stieg in der Umfrage vom Wochenende jedoch leicht um drei Punkte auf 37 Prozent. Der Krieg hatte am 28. Februar mit gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf Iran begonnen. Seitdem verharrt der Rückhalt in der US-Bevölkerung bei unter 40 Prozent. Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskij bei Trump Der kürzlich gestorbene US-Senator Lindsey Graham war einer der wichtigsten Unterstützer Israels und der Ukraine in Washington. Nun werden zu seiner Trauerfeier in Washington Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij erwartet. Für beide ist der Besuch auch eine willkommene Gelegenheit, Donald Trump zu treffen. Was will Netanjahu? Das Verhältnis des israelischen Ministerpräsidenten zu Trump galt in den vergangenen Monaten wegen des Iran-Kriegs als belastet. Während Israel den Krieg wohl fortsetzen und womöglich ausweiten will, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen Lösung, auch wenn dieser Prozess arg ins Stocken geraten ist. Trump sagte am Montag, dass er und Netanjahu mit Blick auf Iran zwar eine „kleine Unstimmigkeit“ hätten, aber ziemlich nah beieinander lägen. Der israelische TV-Sender N12 berichtete vor dem Treffen, Netanjahu wolle Trump Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dazu gehörten auch das angebliche Ziel von Irans oberstem Führer, Ayatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Teheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren. Was will Selenskij? Für den ukrainischen Präsidenten dürften vor allem zwei Dinge von Bedeutung sein: Zum einen, dass die USA ein neues Sanktionspaket gegen Russland verabschieden, das schon lange im US-Senat feststeckt. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Senator Graham war ein großer Unterstützer neuer Sanktionen. Zum anderen sind für Selenskij neue Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen relevant. Zwar steht Kiew vor dem Erhalt einer Produktionslizenz für diese Flugkörper. Doch wird die Einrichtung einer Produktion in der Ukraine noch Monate in Anspruch nehmen und die Produktionszahlen werden den ukrainischen Bedarf angesichts des steigenden russischen Raketenbeschusses kaum decken können. Die USA kämpfen Medienberichten zufolge jedoch selbst mit schwindenden Reserven an Luftabwehr-Munition im eigenen Krieg gegen Iran. Was will Netanjahu? Das Verhältnis des israelischen Ministerpräsidenten zu Trump galt in den vergangenen Monaten wegen des Iran-Kriegs als belastet. Während Israel den Krieg wohl fortsetzen und womöglich ausweiten will, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen Lösung, auch wenn dieser Prozess arg ins Stocken geraten ist. Trump sagte am Montag, dass er und Netanjahu mit Blick auf Iran zwar eine „kleine Unstimmigkeit“ hätten, aber ziemlich nah beieinander lägen. Der israelische TV-Sender N12 berichtete vor dem Treffen, Netanjahu wolle Trump Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dazu gehörten auch das angebliche Ziel von Irans oberstem Führer, Ayatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Teheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren. Was will Selenskij? Für den ukrainischen Präsidenten dürften vor allem zwei Dinge von Bedeutung sein: Zum einen, dass die USA ein neues Sanktionspaket gegen Russland verabschieden, das schon lange im US-Senat feststeckt. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Senator Graham war ein großer Unterstützer neuer Sanktionen. Zum anderen sind für Selenskij neue Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen relevant. Zwar steht Kiew vor dem Erhalt einer Produktionslizenz für diese Flugkörper. Doch wird die Einrichtung einer Produktion in der Ukraine noch Monate in Anspruch nehmen und die Produktionszahlen werden den ukrainischen Bedarf angesichts des steigenden russischen Raketenbeschusses kaum decken können. Die USA kämpfen Medienberichten zufolge jedoch selbst mit schwindenden Reserven an Luftabwehr-Munition im eigenen Krieg gegen Iran. Luzia Geier US-Abgeordneter befragt Fifa-Chef zu Kontakten mit Trump Das offenkundig enge Verhältnis von Fifa-Präsident Gianni Infantino zu Präsident Donald Trump stößt auch im US-Kongress auf Argwohn. Der einflussreiche demokratische Abgeordnete Jamie Raskin forderte den Fußball-Weltverband und Infantino auf, bis zum 9. August Informationen über Kontakte zur US-Regierung vorzulegen. Zudem verlangte er von Infantino, für eine Befragung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses zu erscheinen, wenn er in den USA sei. Infantino wird vorgeworfen, mit fragwürdigen Gefälligkeiten das Wohlwollen des US-Präsidenten erworben zu haben. Raskin forderte eine Liste an, der alle Geldtransfers und Geschenke an Trump, dessen Regierung sowie Familienmitglieder zu entnehmen sind. Zudem solle die Fifa jegliche Kommunikation mit der US-Regierung rund um Ticketpreise bei der diesjährigen WM offenlegen, die vielfach als völlig überzogen kritisiert wurden. Auch will er Besucherlisten aus den Fifa-Büros in Miami und New York einsehen. Raskin ist der ranghöchste Demokrat im Justizausschuss. Wenn die Demokraten Trumps Republikanern bei den Parlamentswahlen im November die Mehrheit abnehmen sollten, hat er gute Aussichten, den Vorsitz in dem Ausschuss zu übernehmen. Dann könnten seine Nachforschungen zu Kontakten zwischen Infantino und Trump mehr Gewicht bekommen. Aus dem Lager der Demokraten gab es über eine anonyme Quelle in der New York Times die Warnung, aus heutigen Fragen könnte später förmliche Untersuchungen werden. Infantino wird vorgeworfen, mit fragwürdigen Gefälligkeiten das Wohlwollen des US-Präsidenten erworben zu haben. Raskin forderte eine Liste an, der alle Geldtransfers und Geschenke an Trump, dessen Regierung sowie Familienmitglieder zu entnehmen sind. Zudem solle die Fifa jegliche Kommunikation mit der US-Regierung rund um Ticketpreise bei der diesjährigen WM offenlegen, die vielfach als völlig überzogen kritisiert wurden. Auch will er Besucherlisten aus den Fifa-Büros in Miami und New York einsehen. Raskin ist der ranghöchste Demokrat im Justizausschuss. Wenn die Demokraten Trumps Republikanern bei den Parlamentswahlen im November die Mehrheit abnehmen sollten, hat er gute Aussichten, den Vorsitz in dem Ausschuss zu übernehmen. Dann könnten seine Nachforschungen zu Kontakten zwischen Infantino und Trump mehr Gewicht bekommen. Aus dem Lager der Demokraten gab es über eine anonyme Quelle in der New York Times die Warnung, aus heutigen Fragen könnte später förmliche Untersuchungen werden. Unter der Ägide des Schweizers hatte der Weltverband einen neu eingeführten Friedenspreis an den Republikaner verliehen, nachdem dieser keinen Friedensnobelpreis bekommen hatte. Während der Weltmeisterschaft gab es Kritik daran, dass die Rotsperre des US-Stürmers Folarin Balogun nach einem Anruf Trumps bei Infantino aufgehoben und damit ein Einsatz des Spielers im Achtelfinale ermöglicht wurde - ein äußerst ungewöhnliches Vorgehen. Nach Darstellung der Fifa wurde die umstrittene Entscheidung von der formal unabhängigen Disziplinarkommission getroffen. Raskin verwies in seinem Brief auch darauf, dass die Fifa eine Bürofläche im New Yorker Trump Tower angemietet hatte, die zu Marktpreisen um die 600 000 Dollar pro Jahr kosten könne. Zusammen mit dem „urkomisch unechten“ Friedenspreis erwecke dies den Eindruck, dass die Fifa sich dadurch von Trump und dessen Regierung Entscheidungen zugunsten des Weltverbandes erhoffe, schrieb der Kongressabgeordnete. Mehr zu Trump und Infantino lesen Sie hier: Raskin verwies in seinem Brief auch darauf, dass die Fifa eine Bürofläche im New Yorker Trump Tower angemietet hatte, die zu Marktpreisen um die 600 000 Dollar pro Jahr kosten könne. Zusammen mit dem „urkomisch unechten“ Friedenspreis erwecke dies den Eindruck, dass die Fifa sich dadurch von Trump und dessen Regierung Entscheidungen zugunsten des Weltverbandes erhoffe, schrieb der Kongressabgeordnete. Mehr zu Trump und Infantino lesen Sie hier: Luzia Geier Trump ruft Supreme Court im Streit um Briefwahl an Wenige Monate vor der US-Parlamentswahl will Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof umfassende Änderungen im Wahlrecht durchsetzen. Das Justizministerium reichte einen entsprechenden Eilantrag ein, um die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen. Diese hatte die Trump-Regierung daran gehindert, Wählerdatenbanken zu erheben und neue Regeln für die Briefwahl aus Anlass der Kongresswahlen am 3. November 2026 umzusetzen. Zuvor hatte ein Gericht Trump davon abgehalten, gravierende Änderungen im Wahlrecht durchzusetzen. Trump überschreite mit seinem Dekret seine Befugnisse: Laut Verfassung und Bundesrecht obliegt es den Bundesstaaten, wie sie ihre Wahlen organisieren – die Regierung darf nicht einfach per Präsidialdekret ohne ausdrückliche gesetzliche Ermächtigung des Kongresses eingreifen. Trump wollte mit seinem Dekret Ende März neue Wahlrechtsformalitäten etablieren. So sollten die US-Einwanderungsbehörde USCIS und die Sozialversicherungsbehörde SSA Listen zu jenen Personen erstellen, deren US-Staatsbürgerschaft bestätigt ist, die zum Zeitpunkt einer anstehenden Wahl mindestens 18 Jahre alt sind und in dem entsprechenden Bundesstaat wohnhaft gemeldet sind. Der staatliche Postdienstleister USPS solle außerdem nur noch Briefunterlagen an registrierte Wähler versenden. Zuvor hatte ein Gericht Trump davon abgehalten, gravierende Änderungen im Wahlrecht durchzusetzen. Trump überschreite mit seinem Dekret seine Befugnisse: Laut Verfassung und Bundesrecht obliegt es den Bundesstaaten, wie sie ihre Wahlen organisieren – die Regierung darf nicht einfach per Präsidialdekret ohne ausdrückliche gesetzliche Ermächtigung des Kongresses eingreifen. Trump wollte mit seinem Dekret Ende März neue Wahlrechtsformalitäten etablieren. So sollten die US-Einwanderungsbehörde USCIS und die Sozialversicherungsbehörde SSA Listen zu jenen Personen erstellen, deren US-Staatsbürgerschaft bestätigt ist, die zum Zeitpunkt einer anstehenden Wahl mindestens 18 Jahre alt sind und in dem entsprechenden Bundesstaat wohnhaft gemeldet sind. Der staatliche Postdienstleister USPS solle außerdem nur noch Briefunterlagen an registrierte Wähler versenden. Anders als in Deutschland gibt es in den USA kein zentrales Meldewesen. Man wird nicht automatisch ins Wählerverzeichnis eingetragen. In Deutschland dürfen Personen laut Bundeswahlgesetz nur dann wählen, wenn sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind oder einen Wahlschein haben. Das Wählerverzeichnis wird über das amtliche Melderegister der Gemeinden erstellt. In den USA müssen sich Bürgerinnen und Bürger dagegen aktiv für eine Wahl registrieren – auch hier fordert Trump strengere Auflagen, etwa den Nachweis der Identität und Staatsbürgerschaft durch entsprechende Dokumente. Trump argumentiert, dass durch die Änderungen Wahlen fairer abgehalten werden können und Menschen ohne US-Staatsangehörigkeit ihre Stimme nicht abgeben dürfen. Kritiker behaupten stattdessen, dass dieser Umstand selten vorkomme, und stattdessen Menschen, die etwa Geburtsurkunden oder Pässe nicht zur Hand haben, von der Wahl ausgeschlossen werden. Eine Personalausweispflicht wie in Deutschland gibt es nicht. Nach Angaben des US-Außenministeriums verfügt nur etwa jede zweite Person einen Reisepass. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Trump argumentiert, dass durch die Änderungen Wahlen fairer abgehalten werden können und Menschen ohne US-Staatsangehörigkeit ihre Stimme nicht abgeben dürfen. Kritiker behaupten stattdessen, dass dieser Umstand selten vorkomme, und stattdessen Menschen, die etwa Geburtsurkunden oder Pässe nicht zur Hand haben, von der Wahl ausgeschlossen werden. Eine Personalausweispflicht wie in Deutschland gibt es nicht. Nach Angaben des US-Außenministeriums verfügt nur etwa jede zweite Person einen Reisepass. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Luzia Geier Schüsse auf Veranstaltungsgelände: Mehrere Tote in Seattle – Tatverdächtiger festgenommen In der Innenstadt von Seattle im US-Bundesstaat Washington sind mindestens zwei Menschen durch Schüsse getötet worden. Der Vorfall ereignete sich auf dem Veranstaltungsgelände des Seattle Center, wie die Polizei auf der Online-Plattform X mitteilte. Neben den zwei Todesopfern gebe es mehrere Verletzte, sagte eine Sprecherin der städtischen Feuerwehr US-Medien – darunter sei ein Kleinkind.  Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest, wie Katie Wilson, die Bürgermeisterin, in einer Mitteilung schrieb. Sie sprach von einem „Akt schrecklicher Gewalt“. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Auch gab es keine weiteren Informationen zu dem Festgenommenen. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest, wie Katie Wilson, die Bürgermeisterin, in einer Mitteilung schrieb. Sie sprach von einem „Akt schrecklicher Gewalt“. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Auch gab es keine weiteren Informationen zu dem Festgenommenen. Auf dem Gelände des Seattle Center, das im Zentrum der Stadt im Nordwesten der USA liegt, fand am Wochenende das „Bite of Seattle“-Festival statt – ein Food Festival mit Dutzenden Ständen, das nach Angaben der Organisatoren jedes Jahr mehrere hunderttausend Besucher anzieht. Die Seattle Times und andere Medien zitierten Augenzeugen, nach deren Schilderungen plötzlich Panik infolge der Schüsse ausgebrochen sei und verängstigte Menschen die Flucht ergriffen hätten. „Waffengewalt verändert Familien für immer“, sagte Wilson in der Mitteilung weiter. An die Opfer und Angehörigen gerichtet fügte sie hinzu: „Seattle trauert mit Ihnen, und wir werden Ihnen in den vor uns liegenden schweren Tagen zur Seite stehen.“ Der Vorfall werde in den kommenden Tagen untersucht und die Öffentlichkeit „transparent“ über die Ermittlungsergebnisse informiert. Die Seattle Times und andere Medien zitierten Augenzeugen, nach deren Schilderungen plötzlich Panik infolge der Schüsse ausgebrochen sei und verängstigte Menschen die Flucht ergriffen hätten. „Waffengewalt verändert Familien für immer“, sagte Wilson in der Mitteilung weiter. An die Opfer und Angehörigen gerichtet fügte sie hinzu: „Seattle trauert mit Ihnen, und wir werden Ihnen in den vor uns liegenden schweren Tagen zur Seite stehen.“ Der Vorfall werde in den kommenden Tagen untersucht und die Öffentlichkeit „transparent“ über die Ermittlungsergebnisse informiert. Luzia Geier Viele Kanadier meiden Reisen in die USA Viele Kanadier meiden seit dem zweiten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump laut kanadischen Behörden Reisen in die benachbarten USA. Die Vereinigten Staaten seien lange Zeit Kanadas wichtigstes internationales Reiseziel gewesen, „nach dem Regierungswechsel in den USA Anfang 2025 und der Einführung der 'America First'-Politik änderten sich die Reisepläne der Kanadier jedoch abrupt“, hieß es von Kanadas Statistikbehörde. Im Jahr 2025 reisten 7,1 Millionen Menschen weniger in die USA als 2024. Das sei ein Rückgang um 23,5 Prozent.  Gleichzeitig seien Reisen im Inland und in andere Länder in vergleichbarem Maße angestiegen. Daten aus diesem Jahr legten nahe, dass sich dieser Trend verstetige. Die Reiseausgaben für Besuche in den USA sind laut der Behörde 2025 um 3,3 Milliarden auf insgesamt 18,8 Milliarden kanadische Dollar (aktuell knapp 12 Mrd Euro) gesunken. Das US-Handelsministerium gibt an, dass 2024 rund 20,2 Millionen internationale Besucher aus Kanada in die USA gereist seien. 2025 seien es 16 Millionen gewesen. Die Zahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar, da beide Behörden unterschiedliche statistische Konzepte verwenden. Mit Blick auf deutsche Touristen fiel die Zahl von rund 2 Millionen im Jahr 2024 auf rund 1,8 Millionen. Die Beziehungen zwischen Kanada und den USA haben sich seit dem Amtsantritt Trumps deutlich verschlechtert. Auslöser sind unter anderem neue Zölle, wiederholte Drohungen des US-Präsidenten gegen Kanada sowie seine mehrfach geäußerte Idee, das Nachbarland zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Als Reaktion auf US-Zölle entfernten viele kanadische Provinzen etwa amerikanischen Alkohol aus den Regalen und riefen Verbraucher zum Kauf heimischer Produkte auf. Gleichzeitig seien Reisen im Inland und in andere Länder in vergleichbarem Maße angestiegen. Daten aus diesem Jahr legten nahe, dass sich dieser Trend verstetige. Die Reiseausgaben für Besuche in den USA sind laut der Behörde 2025 um 3,3 Milliarden auf insgesamt 18,8 Milliarden kanadische Dollar (aktuell knapp 12 Mrd Euro) gesunken. Das US-Handelsministerium gibt an, dass 2024 rund 20,2 Millionen internationale Besucher aus Kanada in die USA gereist seien. 2025 seien es 16 Millionen gewesen. Die Zahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar, da beide Behörden unterschiedliche statistische Konzepte verwenden. Mit Blick auf deutsche Touristen fiel die Zahl von rund 2 Millionen im Jahr 2024 auf rund 1,8 Millionen. Die Beziehungen zwischen Kanada und den USA haben sich seit dem Amtsantritt Trumps deutlich verschlechtert. Auslöser sind unter anderem neue Zölle, wiederholte Drohungen des US-Präsidenten gegen Kanada sowie seine mehrfach geäußerte Idee, das Nachbarland zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Als Reaktion auf US-Zölle entfernten viele kanadische Provinzen etwa amerikanischen Alkohol aus den Regalen und riefen Verbraucher zum Kauf heimischer Produkte auf.

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1. August
Die Zeit (Politik)

Reflecting Pool in Washington: Verfahren zum Streit um den Reflecting Pool wird eingestellt

Im Streit um die Schäden an dem historischen Wasserbecken in Washington hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den ehemaligen US-Olympiateilnehmer David Hearn eingestellt. Neue Erkenntnisse »untergraben die Beweisgrundlage für die Anklage«, sagte die Staatsanwältin Jeanine Pirro. Die überstürzten Renovierungsarbeiten am Reflecting Pool seien in Wirklichkeit einfach verpfuscht worden. Hearn war im Juni wegen Vandalismus festgenommen worden, weil er das Becken im Juni mutwillig beschädigt haben sollte. Er wurde von einem Bundesgericht wegen schwerer Sachbeschädigung angeklagt. Dem 67-Jährigen drohten bis zu zehn Jahre Haft. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Renovierung des Reflecting Pool angeordnet. Ende des Verfahrens gegen Hearn Am 19. Juni war Hearn bei einem Besuch an dem sogenannten Reflecting Pool festgenommen worden. In dem Pool spiegeln sich der Obelisk zu Ehren des früheren Präsidenten George Washington und auf der anderen Seite das Lincoln-Denkmal. Er habe während einer Fahrradtour an dem Wasserbecken angehalten, um sich die von Trump beauftragten Arbeiten selbst anzusehen, sagte Hearn US-Medien nach seiner Festnahme. Pirro warf ihm jedoch aufgrund von Zeugenberichten die absichtliche Beschädigung öffentlichen Eigentums vor. Hearns Anwalt Norm Eisen warf Trump dagegen vor, unschuldige Bürger zum »Sündenbock« für verpfuschte Renovierungsarbeiten zu machen. Hearns Anwälte schrieben, dass der Fall »niemals hätte vor Gericht gebracht werden dürfen«. Die Einstellung des Verfahrens mache »den Missbrauch staatlicher Macht bei der Festnahme und Anklage eines patriotischen Amerikaners, der nichts Unrechtes getan hat, nicht ungeschehen«. Von Trumps Regierung forderten sie eine Entschuldigung bei ihrem Mandanten. Renovierung des Pools kostete rund 14 Millionen Dollar Nach einem von Trump veranlassten Neuanstrich des Beckens in Schwimmbadfarbe hatte sich der Bodenbelag teils abgelöst. Trump machte dafür »Vandalen« verantwortlich. Seit der Wiedereröffnung ist das Wasserbecken zudem von Algen befallen. Um diese zu bekämpfen, sollen öffentliche Bedienstete Chemikalien ins Wasser eingeleitet haben. Dies habe laut Experten dazu führen können, dass sich der Bodenbelag ablöste. Presseberichten zufolge kostete die Renovierung rund 14 Millionen Dollar (gut zwölf Millionen Euro). Sie erfolgte kurz vor den 250-Jahr-Feiern der USA am 4. Juli. Den Auftrag erhielt ein mit Trump befreundeter Unternehmer ohne jede öffentliche Ausschreibung. Dasselbe Unternehmen soll die Schäden nun ausbessern.

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1. August
FAZ (Politik)

USA unter Trump: Justizministerium: Bauunternehmen verursachte Schaden am „Reflecting Pool“

USA unter Trump : Justizministerium: Bauunternehmen verursachte Schaden am „Reflecting Pool“ Lesezeit: Der Pool vor dem Washington MonumentAP Photo/Mark Schiefelbein Angeblich hohe Nachfrage: Noch mehr US-Reisepässe mit Trumps Abbild +++ Für Trump sind die Bilder aus Ceuta eine Warnung für die USA +++ alle Neuigkeiten im Liveblog In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump. Sabrina Frangos US-Justizministerium: Bauunternehmen verursachte Schaden am „Reflecting Pool“ in Washington Das US-Justizministerium hat am Freitag in einem Gerichtsdokument eingeräumt, dass der Schaden am historischen Wasserbecken am Lincoln Memorial in Washington durch mangelhafte Arbeiten des für die Renovierung beauftragten Bauunternehmens verursacht wurde. Das Ministerium will den Gerichtsunterlagen zufolge seine Anklage gegen einen ehemaligen US-Olympioniken wegen Vandalismus am neu renovierten „Reflecting Pool“ fallen lassen. Der historische Pool wurde in diesem Jahr als Teil der Pläne des US-Präsidenten Donald Trump zur Umgestaltung der US-Hauptstadt im Rahmen eines 14,7 Millionen Dollar schweren Auftrags ohne Ausschreibung trockengelegt und neu gestaltet. Die Entscheidung Trumps hatte Diskussionen ausgelöst. Am 6. Juni verkündete der US-Präsident, dass die Arbeiten abgeschlossen seien. Doch weniger als zwei Wochen darauf blätterte die frische Farbe im Pool vom Grund ab und verteilte sich im Becken. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt Vandalismus für die Schäden am Pool verantwortlich gemacht, ohne dafür Beweise vorzulegen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Noch mehr US-Reisepässe mit Trumps Abbild Donald Trump im Gepäck: Das US-Außenministerium hat wegen angeblich großer Nachfrage 250.000 zusätzliche Reisepässe mit dem Abbild des Präsidenten drucken lassen. Bürger könnten die limitierte Auflage des Reisepasses nun auch außerhalb der Hauptstadt beantragen, erklärte die Behörde. Der Pass soll ab dem 8. August an ausgewählten Standorten wie Chicago, Dallas, Boston, Seattle und Houston zu bekommen sein. Die bisherigen 250.000 Pässe wurden ausschließlich in Washington ausgestellt. Die Aktion geht laut offizieller Darstellung auf den 250. Geburtstag der USA zurück. In dem Pass ist der derzeitige Präsident in strenger Pose samt Unterschrift zu sehen. Warum ausgerechnet der Republikaner Trump (80) und nicht ein oder mehrere frühere Präsidenten abgelichtet wurden, blieb unklar. Seit Monaten scheint die US-Regierung bemüht, Trumps Abbild im öffentlichen Leben der Amerikaner einzuprägen. Zuletzt etwa kündigte Finanzminister Scott Bessent eine „1-Dollar-Goldmünze“ an, auf der ein Porträt des Präsidenten zu sehen ist. Zuvor hatte er auch schon ein von Trump hochgeladenes Muster einer 100-Dollar-Note auf X geteilt, auf der die Unterschriften des Präsidenten und von ihm selbst zu sehen sind. Beispiele für Projekte, Orte und Gebäude mit Trumps Namen gibt es zuhauf. Anfang Juli zum Beispiel wurde der Flughafen der Stadt Palm Beach im US-Bundesstaat Florida offiziell in „President Donald J. Trump International Airport“ umbenannt. Das entsprechende Airport-Kürzel von PBI (Palm Beach International Airport) wurde geändert zu DJT, den Initialen des Präsidenten. In den USA ist es üblich, dass Flughäfen und andere Orte nach ehemaligen Präsidenten benannt werden können. Unüblich ist hingegen, dass Gebäude bereits umbenannt werden, während der Präsident noch lebt oder gar noch im Amt ist. Experten sehen in dem Vorgehen Trumps Parallelen zum Verhalten von Autokraten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Für Trump sind die Bilder aus Ceuta eine Warnung für die USA US-Präsident Donald Trump hat die Bilder marokkanischer Migranten in der spanischen Exklave Ceuta „schrecklich“ genannt. Sie seien eine Warnung für die USA vor den Kongresswahlen am 3. November, sagte Trump seinem Haus-Sender Fox News in einem Telefoninterview. „So wird es uns in drei Jahren ergehen, wenn die falsche Seite an die Macht kommt“, sagte er in Anspielung auf einen möglichen Sieg der Demokraten bei der nächsten Präsidentenwahl und den Amtsantritt des nächsten US-Präsidenten Anfang 2029.  Wenn die Demokraten an die Macht kämen, würden die Amerikaner kein gutes Leben mehr führen, warnte Trump laut Fox News. Der Republikaner ist für eine restriktive Migrations- und aggressive Abschiebepolitik bekannt. Er wirft den Demokraten immer wieder vor, den USA mit einer liberalen Migrationspolitik geschadet zu haben. Auch die Migrationspolitik europäischer Länder hat Trump in der Vergangenheit bereits mehrfach kritisiert.  Trumps Vizepräsident JD Vance veröffentlichte im Onlinedienst X Bilder von Migranten in Ceuta und schrieb von einer „Invasion in den Westen“. Dafür machte er eine „radikal linke“ Politik verantwortlich. Der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses, Stephen Miller, veröffentlichte ein Video zu Ceuta und schrieb dazu: „Die Demokraten werden zusehen, wie euer Zuhause von Eindringlingen niedergetrampelt und gestohlen wird – und sie werden sich darüber freuen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump will Schrott behalten Präsident Donald Trump will den Export von alten Batterien und Elektroschrott stoppen, um die heimische Recyclingindustrie zu stärken und die Abhängigkeit von China bei kritischen Mineralien zu verringern. Trump habe am Donnerstag eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, sagten zwei Insider aus dem Weißen Haus. Der Erlass ermächtigt das Handelsministerium, die Ausfuhr der Abfälle zu verbieten. Die Regierung wolle damit sicherstellen, dass wertvolle Materialien wie Wolfram und zerkleinerte Batterieteile – die in der Branche als schwarze Masse bekannt sind – an amerikanische Recyclingunternehmen gehen, erklärten die Insider weiter. Nach Angaben der Umweltorganisation Basel Action Network exportieren die Vereinigten Staaten monatlich fast 33.000 Tonnen Elektroschrott, der oft Lithium und andere wiederverwertbare Mineralien enthält. Die amerikanische Recyclingbranche kritisiert diese Ausfuhren seit Langem: Ein Verbleib des Materials im Land könne helfen, die heimischen Produktionsziele für Mineralien zu erreichen und den Bedarf an neuen, oft unpopulären Bergbauprojekten zu verringern. Zudem hätten sich heimische Firmen bei der Regierung darüber beschwert, dass sie nicht mit ausländischen Konkurrenten mithalten könnten, die Preise über dem Marktniveau für den Schrott zahlten, hieß es aus den Kreisen. In den vergangenen 18 Monaten gerieten mehrere nordamerikanische Recyclingbetriebe in wirtschaftliche Schwierigkeiten, darunter Li-Cycle und Ascend Elements, die Insolvenz anmelden mussten.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Außenministerium beschriftet Afrika-Karte falsch Das amerikanische Außenministerium hat bei einer internationalen Konferenz in dieser Woche mit einer Landkarte Aufsehen erregt, auf der alle hervorgehobenen Länder Afrikas falsch beschriftet waren. Die fehlerhafte Karte wurde während einer Präsentation über neue Gesundheitsabkommen auf der AIDS-2026-Konferenz in Rio de Janeiro gezeigt, wie die Nachrichtenagentur Reuters nach Sichtung eines Videos meldete.  Einer Analyse der Nachrichtenagentur Reuters zufolge enthielt die Karte ein Wasserzeichen, das darauf hindeutet, dass sie mit Werkzeugen des KI-Anbieters OpenAI erstellt wurde. Das US-Außenministerium übernahm in einer Mitteilung die „volle Verantwortung“ und erklärte, ein Mitarbeiter habe die Präsentation kurz vor der Veranstaltung in Eile geändert. Einer Analyse der Nachrichtenagentur Reuters zufolge enthielt die Karte ein Wasserzeichen, das darauf hindeutet, dass sie mit Werkzeugen des KI-Anbieters OpenAI erstellt wurde. Das US-Außenministerium übernahm in einer Mitteilung die „volle Verantwortung“ und erklärte, ein Mitarbeiter habe die Präsentation kurz vor der Veranstaltung in Eile geändert. Auf der Karte wurde beispielsweise Nigeria, wo die USA mehrere hundert Soldaten stationiert haben, als Binnenstaat in der Sahara dargestellt. Mosambik wurde vom Südosten Afrikas an das Horn von Afrika verlegt. Teilnehmer der Konferenz veröffentlichten Fotos der Karte im Internet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump könnte Blanches Nominierung als Justizminister vorübergehend zurückziehen Donald Trump hat am Donnerstag die Möglichkeit angedeutet, die Nominierung Todd Blanches zum Justizminister vorübergehend zurückzuziehen. So würde er den Widerstand zweier Senatoren umgehen, die für eine Bestätigung entscheidend sind. Blanche bliebe damit weiter amtierender Justizminister. Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, Blanche sei „ein STAR“, das wisse jeder. Er habe das Potenzial, als bester Justizminister aller Zeiten in die Geschichte einzugehen. Da Senator John Cornyn und Senator Thom Tillis, „deren politische Karrieren durch mich beendet wurden“, sich aber querstellten, sei er, Trump, bereit, die Nominierung zurückzuziehen. Dann werde er Blanche nach deren Ausscheiden wieder nominieren.  Chuck Grassley, der Vorsitzende des Justizausschusses im Senat, hatte eine eigentlich für Donnerstag angesetzte Abstimmung über Blanche verschoben, nachdem klar wurde, dass er nicht die nötige Mehrheit erhalten wird, um die Nominierung dem gesamten Senat zuzuleiten. Senator Cornyn verlangt, dass das Justizministerium schriftlich zusagt, der umstrittene „Anti-Weaponization“-Fonds werde nie eingerichtet. Aus diesem hätten Opfer einer angeblichen politisierten Justiz entschädigt werden sollen – möglicherweise auch Randalierer des Sturms auf das Kapitol.  Sowohl Senator Cornyn als auch Tillis verlassen den Senat im Januar 2027. Trumps Taktik birgt allerdings das Risiko, dass die Demokraten in den Kongresswahlen im November eine Mehrheit in der Kammer erlangen. In diesem Fall wäre eine Bestätigung Blanches als Justizminister unwahrscheinlich. Sowohl Senator Cornyn als auch Tillis verlassen den Senat im Januar 2027. Trumps Taktik birgt allerdings das Risiko, dass die Demokraten in den Kongresswahlen im November eine Mehrheit in der Kammer erlangen. In diesem Fall wäre eine Bestätigung Blanches als Justizminister unwahrscheinlich. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Musk hilft bei Kongresswahl wieder Trumps Republikanern Tech-Milliardär Elon Musk will trotz eines zwischenzeitlichen Zerwürfnisses mit US-Präsident Donald Trump bei der anstehenden Parlamentswahl wieder in großem Stil dessen Republikanische Partei unterstützen. Die von Musk gebildete Organisation America PAC werde sich im Wahlkampf unter anderem auf Werbung fokussieren, berichtete die Website „Axios“ unter Berufung auf informierte Personen. Der ranghohe Trump-Berater James Blair sagte „Axios“, die Rückkehr von America PAC werde den Republikanern einen „enormen Schub geben“. Musk hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump gespendet. Das brachte ihm zum Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Weißen Haus die Rolle eines engen Vertrauten ein. Er war oft an der Seite des Präsidenten zu sehen und wurde mit der Kürzung der Ausgaben des Staatsapparats betraut. Musk und seiner Mitstreiter im Kürzungs-Gremium DOGE gingen dabei zum Teil äußerst rabiat vor. So wurde die Entwicklungshilfe „in den Holzhäcksler geworfen“, wie er das formulierte. Es folgten Proteste, die auch auf das Geschäft des von Musk geführten Elektroauto-Herstellers Tesla durchschlugen. Zur Jahresmitte 2025 folgte der Bruch zwischen Musk und Trump nach einem Streit um ein vom Präsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete danach öffentlich, ohne seine Hilfe wäre Trump gar nicht wiedergewählt worden. Trump sagte, der Milliardär sei nur verärgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. Später versöhnten sich Trump und Musk zwar, aber das Verhältnis blieb distanziert. Musk hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump gespendet. Das brachte ihm zum Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Weißen Haus die Rolle eines engen Vertrauten ein. Er war oft an der Seite des Präsidenten zu sehen und wurde mit der Kürzung der Ausgaben des Staatsapparats betraut. Musk und seiner Mitstreiter im Kürzungs-Gremium DOGE gingen dabei zum Teil äußerst rabiat vor. So wurde die Entwicklungshilfe „in den Holzhäcksler geworfen“, wie er das formulierte. Es folgten Proteste, die auch auf das Geschäft des von Musk geführten Elektroauto-Herstellers Tesla durchschlugen. Zur Jahresmitte 2025 folgte der Bruch zwischen Musk und Trump nach einem Streit um ein vom Präsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete danach öffentlich, ohne seine Hilfe wäre Trump gar nicht wiedergewählt worden. Trump sagte, der Milliardär sei nur verärgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. Später versöhnten sich Trump und Musk zwar, aber das Verhältnis blieb distanziert. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Erleichterung über neues US-Geld für internationale Impfallianz Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat sich erleichtert über die Ankündigung der USA zur Wiederaufnahme ihrer Unterstützungsleistungen für die Impfallianz Gavi geäußert. Die zuvor von Washington bekannt gegebene Freigabe von rund 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) für die Impfallianz sei „ein wichtiges Signal“, erklärte Alabali Radovan am Mittwoch. Die Beiträge der USA für die Impfallianz waren im vergangenen Jahr zunächst gestrichen worden. US-Senatorin Susan Collins, die dem zuständigen Ausschuss in der Kongresskammer vorsteht, hatte die Wiederaufnahme der Zahlungen zuvor bekannt gegeben. US-Medien zufolge waren die 600 Millionen Dollar für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 bereits zugesagt worden. Die Auszahlung der Mittel sei jedoch monatelang blockiert worden.  Gavi ist ein öffentlich-privates Bündnis für die Versorgung von Entwicklungsländern mit Impfstoffen. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen. Der impfskeptische Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr. begründete dies mit Sicherheitsbedenken. Anfang Juni dieses Jahres kündigte dann US-Außenminister Marco Rubio an, dass Washington die Zusammenarbeit mit Gavi wieder aufnehmen wolle. Nun sollen 600 Millionen Dollar fließen. Gavi ist ein öffentlich-privates Bündnis für die Versorgung von Entwicklungsländern mit Impfstoffen. Die USA hatten im vergangenen Jahr ihre Beiträge gestrichen. Der impfskeptische Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr. begründete dies mit Sicherheitsbedenken. Anfang Juni dieses Jahres kündigte dann US-Außenminister Marco Rubio an, dass Washington die Zusammenarbeit mit Gavi wieder aufnehmen wolle. Nun sollen 600 Millionen Dollar fließen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Clayton als Geheimdienstkoordinator bestätigt Der Senat hat den neuen Geheimdienstkoordinator Jay Clayton im Amt bestätigt. Die zweite Kongresskammer billigte die Nominierung des 60 Jahre alten Juristen durch Präsident Donald Trump am Dienstag mit 51 zu 47 Stimmen. Damit votierten alle demokratischen Senatoren gegen ihn. Clayton hat künftig die Aufsicht über die insgesamt 18 Geheimdienste, zu denen auch der Auslandsgeheimdienst CIA und die Bundespolizei FBI gehören.  Trump hatte Clayton im Juni nominiert. Unmittelbar nach der Bestätigung durch den Senat erklärte der Präsident: „Jay ist in jeder Hinsicht hervorragend und wird als Direktor einen spektakulären Job machen!“ Zuletzt war Clayton Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York. Davor leitete der Jurist die Börsenaufsicht SEC und war in der Anwaltskanzlei Sullivan & Cromwell tätig. Jay Clayton bei einer Pressekonferenz im März 2026. AP Clayton war allerdings nur Trumps Ersatzkandidat. Eigentlich wollte der Präsident den unerfahrenen Immobilienexperten Bill Pulte dauerhaft zum Geheimdienstkoordinator machen, der das Amt seit Anfang Juni kommissarisch leitet. Allerdings gab es gegen Pulte enorme Vorbehalte auch in der eigenen Partei.  Clayton musste sich in seiner Nominierungsanhörung im Senat harte Fragen gefallen lassen. Er weigerte sich dabei etwa zu sagen, dass der Demokrat Joe Biden 2020 die Präsidentenwahl gewonnen hatte und nicht Trump. „Joe Biden wurde bestätigt“, sagte Clayton lediglich und wiederholte damit eine Aussage anderer Kabinettsmitglieder. Trump behauptet immer wieder, die Wahl sei ihm „gestohlen“ worden, obwohl Gerichte längst das Gegenteil festgestellt haben. In die Kritik geriet Clayton zudem, weil er als Bundesanwalt Journalisten der „New York Times“ vorgeladen hatte, die über Sicherheitsmängel bei Trumps neuem Präsidentenflugzeug berichtet hatten, das Qatar den USA geschenkt hatte. Nach einer juristischen Beschwerde der Zeitung zog die Bundesanwaltschaft die Vorladung wieder zurück. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trumps arbeitsreicher Dienstag Am Dienstag folgte für Donald Trump ein Termin auf den anderen. Erst traf er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dann folgte der Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus. Beide Treffen seien „positiv und produktiv“ gewesen, heiß es hernach. Am Nachmittag dann sprach Trump auf der Trauerfeier für den vor einigen Wochen verstorbenen Senator Lindsey Graham. Entgegen seiner Art wich er fast nicht von seinem Redemanuskript ab. Unsere Korrespondentin Sofia Dreisbach hat Trumps drei Termine hier zusammengefasst: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sebastian Gubernator Florida führt erste Doppelhinrichtung seit mehr als 60 Jahren aus Der US-Bundesstaat Florida hat Medienberichten zufolge zwei Todesurteile vollstreckt, die erste Doppelhinrichtung im Staat seit 1964. Einer der Hingerichteten, Dominick Occhicone, war 80 Jahre alt und die älteste Person, die in Florida seit Wiedereinführung der Todesstrafe in den 1970er Jahren getötet worden ist. Dem Todesurteil aus dem Jahr 1987 zufolge hatte Occhicone die Eltern seiner Ex-Freundin erschossen. Der zweite Hingerichtete war der 68 Jahre alte James Duckett. Er wurde 1988 für schuldig befunden, die elf Jahre alte Teresa McAbee vergewaltigt und ermordet zu haben. Duckett hatte das Todesurteil angefochten. Eine DNA-Untersuchung vom Tatort kam nach Angaben des unabhängigen Todesstrafen-Informationszentrums zum Ergebnis, dass keine gesicherten Schlussfolgerungen gezogen werden können. Die Exekutionen wurden im Gefängnis von Starke in Florida mittels tödlicher Injektionen durchgeführt. Occhicones Hinrichtung befeuerte die Debatte, bis zu welchem Alter Verurteilte hingerichtet werden sollen. Die Zeitung „USA Today“ zitierte aus einem Schreiben von Occhicones Anwälten, dass der Verurteilte Probleme beim Hören und Sehen habe und nur mithilfe von Wärtern Treppen steigen könne. Der Staat Florida hielt jedoch an der Ansicht fest, dass die Hinrichtung abschreckend wirke. Der älteste Hingerichtete in den USA in jüngster Zeit war 2018 der 83-jährige Walter Moody. In keinem Bundesstaat werden gegenwärtig so viele Todesurteile vollstreckt wie im republikanisch regierten Florida. 2025 wurden in den USA 47 Menschen hingerichtet, 19 davon in Florida. Die Exekutionen wurden im Gefängnis von Starke in Florida mittels tödlicher Injektionen durchgeführt. Occhicones Hinrichtung befeuerte die Debatte, bis zu welchem Alter Verurteilte hingerichtet werden sollen. Die Zeitung „USA Today“ zitierte aus einem Schreiben von Occhicones Anwälten, dass der Verurteilte Probleme beim Hören und Sehen habe und nur mithilfe von Wärtern Treppen steigen könne. Der Staat Florida hielt jedoch an der Ansicht fest, dass die Hinrichtung abschreckend wirke. Der älteste Hingerichtete in den USA in jüngster Zeit war 2018 der 83-jährige Walter Moody. In keinem Bundesstaat werden gegenwärtig so viele Todesurteile vollstreckt wie im republikanisch regierten Florida. 2025 wurden in den USA 47 Menschen hingerichtet, 19 davon in Florida. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Neue Regel der Trump-Regierung soll Abschiebungen beschleunigen Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will Abschiebungen weiter beschleunigen. Eine am Dienstag veröffentlichte Neuregelung soll Asylverfahren verkürzen und könnte fast 445.000 Menschen betreffen, wie das Heimatschutzministerium in Washington mitteilte. Migrationsanwälte befürchten eine Aushöhlung des US-Asylrechts. Das Heimatschutzministerium erklärte, mit dem verkürzten Verfahren solle der Rückstau bei anhängigen Asylanträgen verringert werden. Danach sollen zahlreiche Asylanträge direkt an Einwanderungsrichter des US-Justizministeriums verwiesen werden, die eine Abschiebung anordnen können. Es entfällt ein vorheriges Gespräch mit einem Mitarbeiter der US-Behörde für Staatsbürgerschaft und Einwanderung (USCIS), bei dem Einwanderer ihren Fall schildern können. „Viel zu lange wurde das Asylsystem ausgenutzt, um Abschiebungen zu verzögern und Arbeitserlaubnisse zu erhalten, und nicht um legitime Schutzanträge zu stellen“, erklärte USCIS-Direktor Joseph Edlow. Mit der Verfahrensverkürzung würden „Schlupflöcher“ geschlossen.  Nach Angaben des Heimatschutzministeriums könnte die Neuregelung bis zu 444.724 Fälle betreffen. Das entspricht 31 Prozent der rund 1,43 Millionen anhängigen Asylverfahren in den USA. Damit werde Trumps Plan umgesetzt, hart gegen die illegale Einwanderung vorzugehen und Millionen von Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis abzuschieben, hieß es. Migrationsanwälte reagierten entsetzt. Die Neuregelung sei „Teil eines Plans, Menschen zu Illegalen zu erklären“, sagte der Anwalt Ira Kurzban der „Washington Post“. Er vertritt Staatsbürger aus Haiti, die in Kürze den Verlust ihres Schutzstatus (TPS) fürchten müssen. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte Ende Juni das Vorhaben der Trump-Regierung gebilligt, rund 350.000 Flüchtlingen aus Haiti und rund 6000 Syrern den vorläufigen Schutzstatus zu entziehen, der ihnen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti 2010 und im syrischen Bürgerkrieg 2012 gewährt worden war. Sollten diese Menschen nun Asyl beantragen oder dies schon getan haben, könnten sie mit dem neuen Verfahren nach Angaben des Anwalts ohne jede Anhörung direkt abgeschoben werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Netanjahu lobt „exzellentes“ Treffen mit Trump im Weißen Haus Nach deutlichen Meinungsverschiedenheiten in der vergangenen Monaten hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ein „exzellentes“ Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus gelobt. „Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten hatte, unserem Freund Donald Trump“, erklärte Netanjahu nach dem Treffen am Dienstag in einer Videobotschaft. In dem Gespräch sei es um das „gemeinsame Ziel“ beider Politiker gegangen: Iran am Bau einer Atomwaffe zu hindern, sagte Netanjahu. Das Treffen erfolgte mitten im Krieg der USA und Israels gegen Iran und wenige Monate vor wichtigen Wahlen in beiden Ländern. In Israel wählen die Bürger am 27. Oktober ein neues Parlament, in den USA finden am 3. November die Kongress-Zwischenwahlen statt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Kolumbien bricht mit Kuba — Havanna macht Washington verantwortlich Nach Ecuador und Costa Rica will nun auch Kolumbien die diplomatischen Beziehungen zu Kuba kappen — Havanna hat die Pläne scharf kritisiert. Kuba warf der künftigen Regierung Kolumbiens vor, sich einer „Politik der Spaltung und Konfrontation“ unterzuordnen. Diese werde seit jeher von den USA gefördert, erklärte das kubanische Außenministerium. Kuba wies die Pläne des designierten rechten kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella als unbegründet zurück. Sie entsprächen nicht den nationalen Interessen Kolumbiens und stünden im Widerspruch zu den historischen Beziehungen zwischen beiden Ländern, hieß es weiter. De la Espriella hatte am Sonntag angekündigt, nach seinem Amtsantritt am 7. August die diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua abzubrechen. Seine Regierung werde keine „Beziehungen zu Tyranneien“ unterhalten, sagte er. Insgesamt sollen 14 Botschaften und 15 Konsulate geschlossen werden, unter anderem in Algerien, Haiti, Ungarn, Äthiopien und Südafrika. Bei den anderen betroffenen Ländern bedeute diese Maßnahme jedoch keinen Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Bereits im März hatten Ecuador und Costa Rica die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abgebrochen. Havanna wertete dies als Teil einer von den USA betriebenen Offensive zur Isolierung der Insel. Vor dem Hintergrund der Spannungen mit Washington unterstützen nun fast keine lateinamerikanischen Länder mehr den sozialistischen Karibikstaat aktiv. Eine Ausnahme ist die linke Regierung Mexikos. In jüngster Zeit hat die Region einen Rechtsruck erlebt. In Ländern wie Bolivien und Argentinien, die früher enge Verbündete Kubas waren, kamen rechtsgerichtete Politiker an die Macht, die dem US-Präsidenten Donald Trump politisch nahestehen. Auch in Kolumbien löst mit De la Espriella ein rechter Politiker eine linke Regierung ab. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Beide Treffen beendet Das Weiße Haus belässt es nach den beiden Treffen bei zwei Sätzen: Die Gespräche seien beendet, schreibt Sprecherin Karoline Leavitt. Sie seien „positiv und produktiv“ gewesen. Mit Netanjahu saß Trump etwa eineinhalb Stunden zusammen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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1. August
Der Spiegel

Bauunternehmen verursachte Schaden am »Reflecting Pool« in Washington

Justizministerium räumt ein Bauunternehmen verursachte Schaden am »Reflecting Pool« in Washington Das US-Justizministerium hat am Freitag in einem Gerichtsdokument eingeräumt, dass der Schaden am historischen Wasserbecken am Lincoln Memorial in Washington durch mangelhafte Arbeiten des beauftragten Bauunternehmens verursacht wurde. Den Gerichtsunterlagen zufolge will das Ministerium seine Anklage gegen einen ehemaligen US-Olympioniken wegen Vandalismus am neu renovierten »Reflecting Pool« fallen lassen. Der historische Pool wurde in diesem Jahr als Teil der Pläne des US-Präsidenten Donald Trump zur Umgestaltung der US-Hauptstadt im Rahmen eines 14,7 Millionen Dollar schweren Auftrags ohne Ausschreibung trockengelegt und neu gestaltet. Die Entscheidung Trumps hatte Diskussionen ausgelöst. Am 6. Juni verkündete der US-Präsident, dass die Arbeiten abgeschlossen seien. Doch weniger als zwei Wochen darauf blätterte die frische Farbe im Pool vom Grund ab und verteilte sich im Becken. Hinzu kam massives Algenwachstum. Das versprochene Blau war nirgends zu sehen. Trump hatte wiederholt Vandalismus für die Schäden am Pool verantwortlich gemacht, ohne dafür Beweise vorzulegen. Anfang Juli folgte eine Klage gegen David Hearn, einen ehemaligen US-Olympia-Kanufahrer. Der Vorwurf: Er soll den frisch renovierten Reflecting Pool mutwillig beschädigt haben. Am 19. Juni habe er »in böswilliger Absicht« das Auskleidungsmaterial am Grund des Beckens beschädigt oder zerstört. Der ehemalige olympische Kanurennfahrer hatte erklärt, nach einer Radtour an dem Pool angehalten zu haben. Er habe in das Becken gegriffen, weil er die sich ablösende neue Beschichtung habe fühlen wollen. »Ich bin ein neugieriger Bürger.« Er sei fast fünf Stunden lang festgehalten worden, bevor er wieder freigekommen sei. Trump hatte das Becken im April trockenlegen lassen. Dann wurde der Boden blau gestrichen. Doch kurz nach der Sanierung war der Pool wieder grün. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, nicht fachgerecht gearbeitet zu haben. Warum Trump die Algen in seinem Vorzeigepool nicht unter Kontrolle bekommt, lesen Sie hier .

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