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Montag, 13. Juli 2026
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Märkte: Eskalation zwischen USA und Iran belastet Börsen in Asien – Ölpreise steigen

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13. Juli
Wirtschaftswoche

Märkte: Eskalation zwischen USA und Iran belastet Börsen in Asien – Ölpreise steigen

Märkte: Eskalation zwischen USA und Iran belastet Börsen in Asien – Ölpreise steigen Nach einer neuen Welle von US-Militärschlägen gegen den Iran haben die Ölpreise ihre Gewinne am Montag ausgebaut und legten um rund vier Prozent zu. Die Eskalation des Konflikts im Persischen Golf schürte Sorgen vor Lieferengpässen und drückte auf die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg auf 79,11 Dollar, US-Leichtöl verteuerte sich auf 74,37 Dollar. Zuvor hatte der Iran bereits behauptet, die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus geschlossen zu haben, was die globalen Inflationsrisiken erneut befeuerte. Der japanische Nikkei fiel um 1,6 Prozent, während der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans um 0,9 Prozent sank. Der Dollar stieg im Zuge der erhöhten Risikoaversion und der erwarteten Zinserhöhungen der US-Notenbank, wobei die Renditen an den Anleihemärkten ebenfalls zulegten. „Technologiewerte schneiden in unseren Modellen weiterhin sehr gut ab, unterstützt durch herausragendes Gewinnwachstum, eine hohe Dynamik und attraktive Bewertungen“, erklärten die Analysten der Citi Die Analysten der Bank of America Der südkoreanische Markt, der zuletzt stark war, fiel um 5,4 Prozent und gilt als bedeutendes Barometer für die Stimmung im Chip-Sektor. „Der Markt hat sich zuletzt enorm aufgeheizt, und weitere Verluste könnten weite Kreise ziehen“, erklärten Marktbeobachter. Devisen Im Devisenhandel stieg der Dollar gegenüber dem Yen um 0,2 Prozent auf 162,03 Yen. Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama hatte ins Spiel gebracht, den staatlichen Pensionsfonds GPIF zu ermutigen, einen Teil seiner Anlagen ins Inland zu verlagern, um den Yen-Kurs zu stützen. „Der GPIF verteilt seine Anlagen derzeit zu gleichen Teilen auf In- und Ausland. Eine Rückkehr zur vorpandemischen Norm von annähernd 60/40 würde mit umfangreichen Yen-Käufen einhergehen“, sagte Taylor Nugent von NAB. Wall Street Lesen Sie auch: Gas ist knapp – warum die Lage schlimmer ist als bei Öl

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13. Juli
Tagesschau

Marktbericht: Ölpreise legen kräftig zu

Banger Blick auf Hormus Ölpreise legen kräftig zu US-Luftangriffe auf den Iran lassen am Morgen die Ölpreise steigen und die Börsen fallen. Der DAX dürfte mit einem deutlichen Minus in die neue Woche starten. Nach einer neuen Welle von US-Militärschlägen gegen Iran sind die Ölpreise am Morgen gestiegen. Sie legten um rund vier Prozent zu, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg auf 79,11 Dollar. US-Leichtöl verteuerte sich auf 74,37 Dollar. Die erneute Eskalation des Konflikts im Persischen Golf schürte Sorgen vor Lieferengpässen. Am Wochenende hatte sich der Konflikt um die Straße von Hormus nach gegenseitigen Angriffen der Vereinigten Staaten und Iran erneut gefährlich zugespitzt. Bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche bombardierte das US-Militär Ziele entlang der iranischen Südküste. Als Reaktion attackierten Irans Streitkräfte US-Ziele in Jordanien und den Golfstaaten und erklärten die Meerenge erneut für gesperrt, was die globalen Inflationsrisiken erneut befeuerte. US-Präsident Donald Trump widersprach am Sonntag und sagte mit Blick auf die Straße von Hormus in der NBC-Sendung Meet the Press: "Sie ist offen". Gespräche über eine diplomatische Lösung für die künftige Verwaltung der Meerenge endeten am Samstag ohne Durchbruch. Am Sonntag durchfuhren nach Daten des Schiffsverfolgungsdienstes Kpler nur sechs Schiffe die Meerenge, die niedrigste Zahl seit fünf Wochen. Die steigenden Ölpreise belasten am Morgen bereits die asiatischen Finanzmärkte: Der japanische Leitindex Nikkei fiel um 1,6 Prozent, während der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans um 0,9 Prozent sank. Der südkoreanische Markt, der zuletzt stark war, fiel um 5,4 Prozent. Der jüngst wieder etwas entspanntere Blick der Anleger auf die Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran dürfte sich heute also eintrüben. Aktuell ist Analyst Ulf Krauss von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) noch recht zuversichtlich gestimmt. Anleger könnten dem Experten zufolge auf ein bekanntes Muster setzen: Mit dem erratischen Führungsstil des US-Präsidenten ist auch eine "Beruhigung" der Lage jederzeit möglich. Trotzdem betont Roland Schmack, Geschäftsführer des Vermögensverwalters Meine Werte, dass geopolitische Risiken und politische Unsicherheiten weiterhin ein Belastungsfaktor sind. "Wer nach diesem Lauf noch auf der Kaufseite bleibt, sollte die Stoppkurse enger ziehen als sonst", mahnte Schmack. Am Freitag hatte es noch die Hoffnungen gegeben, dass der DAX in der neuen Woche wieder Kurs auf sein Rekordhoch von 25.900 Punkten nehmen könnte. Dieses hatte er erst am Montag vergangener Woche erreicht. Heute allerdings dürfte der deutsche Leitindex mit einem Minus starten, der Broker IG taxiert den Leitindex zur Stunde 0,9 Prozent tiefer. Die Entwicklung des deutschen Leitindex in der neuen Woche hängt nun auch davon ab, ob wichtige Preisdaten aus den USA nicht doch wieder die Furcht vor einer anziehenden Teuerung schüren. Am Dienstag werden die US-Verbraucherpreise veröffentlicht, am Mittwoch die Erzeugerpreise. "Je höher der Turm, desto empfindlicher reagiert er auf Wind, und der DAX ist gerade ein hoher Turm", sagte Roland Schmack. Sollten Inflationsdaten höher als erwartet ausfallen, wackele sofort die Aussicht auf ein günstigeres Zinsumfeld, auf die ein guter Teil der jahrelangen DAX-Rally basiere. In den USA nimmt zudem die Berichtssaison der Unternehmen zum zweiten Quartal Fahrt auf. Der Zahlenreigen startet traditionell mit den großen Banken. So berichten am Dienstag JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Wells Fargo über ihre Geschäfte. Mit den Resultaten der US-Banken entscheide sich, ob die Rekordlaune der Anleger auf Substanz gebaut sei oder nur auf Zinsfantasie, sagte Vermögensverwalter Ortay Gelen von Axia Asset Management. Lieferten die Finanzhäuser, dürfte kaum etwas den DAX von seinem Kurs gen historischen Höchststand abhalten. Hierzulande startet ebenfalls langsam die Berichtssaison. Am Dienstag veröffentlichen der Autobauer Mercedes-Benz Group und der Zulieferer Schaeffler. Bereits heute steht der Abschluss des fünften klassischen Börsengangs in Deutschland im laufenden Jahr auf der Agenda. Der Mastsysteme-Hersteller Smag Mobile Antenna Masts geht auf das Parkett. Ein erfolgreiches Börsendebüt gab es am Freitag in den USA: Der südkoreanischen Chip-Herstellers SK Hynix legten einen guten Start hin, die Papiere schlossen mit 170 Dollar rund 13 Prozent über ihrem Ausgabepreis. Dies beflügelte den Optimismus für den gesamten Halbleitersektor, der als Profiteur des Booms um Künstliche Intelligenz (KI) gilt. Starke Tech-Werte beflügelten auch den US-Markt insgesamt: Der Dow-Jones-Index stieg um 0,3 Prozent auf 52.637 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legte um 0,4 Prozent auf 7.575 Zähler zu und schloss damit nur knapp unter seinem Rekordhoch. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,3 Prozent auf 26.281 Punkte. Gewinnmitnahmen haben die Aktie des Chip-Herstellers SK Hynix heute im asiatischen Handel aber belastet. Das Papier des südkoreanischen Unternehmens fiel in Seoul in der Spitze um 8,2 Prozent. Für Schlagzeilen sorgt außerdem ein Konflikt im Tech-Sektor: Apple verklagt den ChatGPT-Entwickler OpenAI und wirft dem Unternehmen und zwei früheren Apple-Mitarbeitern Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor. Einer der beiden ist Tang Tan, ein ehemaliger ranghoher Apple-Designer, der heute Hardware-Chef von OpenAI ist. In dieser Funktion spielt er eine zentrale Rolle bei der Arbeit an einem neuartigen Gerät, das die ChatGPT-Firma auf die Nutzung mit Künstlicher Intelligenz ausrichten will. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.

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13. Juli
Handelsblatt

Nikkei, Yen, Hang Seng: Eskalation im Golf belastet Börsen in Asien – Ölpreis steigt

Eskalation im Golf belastet Börsen in Asien – Ölpreis steigt Sydney, Singapur. Die zunehmenden Kämpfe im Persischen Golf haben am Montag die Aktienmärkte in Asien belastet. Die Behauptung des Irans, die wichtige Straße von Hormus geschlossen zu haben, ließ die Ölpreise in die Höhe schnellen und schürte weltweit Inflationsrisiken. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze um 3,3 Prozent auf 78,50 Dollar. US-Leichtöl legte um 3,4 Prozent auf 73,83 Dollar zu. - Der japanische Nikkei-Index fiel um ein Prozent. - Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans gab um 0,2 Prozent nach. Am Wochenende hatte Teheran seine Angriffe auf Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ausgeweitet, während die USA weitere Schläge gegen den Iran flogen. US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, die Straße von Hormus sei für den kommerziellen Verkehr geöffnet. Der Iran hatte jedoch erklärt, die Meerenge geschlossen zu haben, nachdem ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route unterwegs war und getroffen wurde. Die eskalierenden Angriffe stellen die Zukunft eines im vergangenen Monat unterzeichneten vorläufigen Abkommens zwischen den USA und dem Iran infrage. „Die Hoffnung auf eine relativ schnelle Lösung der jüngsten Gefechte könnte nach der Eskalation am Wochenende in Zweifel geraten“, schrieben die Analysten der ANZ in einer Mitteilung.

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