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Dienstag, 4. August 2026
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Künstliche Intelligenz: KI-Datenfirma Palantir mit mehr als 90 Prozent Umsatzplus

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4. August
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Künstliche Intelligenz: KI-Datenfirma Palantir mit mehr als 90 Prozent Umsatzplus

Das Geschäft der für ihre Zusammenarbeit mit US-Sicherheitsbehörden bekannten Datenanalyse-Firma Palantir ist im vergangenen Quartal rasant gewachsen. Das KI-Unternehmen konnte den Umsatz im Jahresvergleich mit einem Plus von 93 Prozent fast verdoppeln. Mit Erlösen von knapp 1,94 Milliarden Dollar übertraf Palantir deutlich die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt eher mit 1,8 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Allein binnen drei Monaten wuchs der Umsatz um rund ein Fünftel. Palantir ist auf die Auswertung großer Datenmengen spezialisiert und liefert unter anderem Software, mit der Geheimdienst- und Militär-Informationen analysiert werden. Palantir-Chef teilt gegen KI-Vorreiter aus Firmenchef Alex Karp nutzt den geschäftlichen Rückenwind, um Palantir als Gegengewicht zu den führenden KI-Entwicklern wie OpenAI und Anthropic zu positionieren. Palantir ist laut Karp ein wichtiger Mittelsmann, um bei der Anwendung deren KI-Software die volle Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten - und bei Bedarf auch zwischen Anbietern Künstlicher Intelligenz wechseln zu können. Die großen KI-Labore bestreiten stets, Kundendaten zum Training ihrer KI-Modelle zu nutzen. In einer Videokonferenz mit Analysten sagte Karp aber dennoch, Unternehmen zahlten Geld dafür, damit ihr Wissen in KI-Modelle eingebracht werde, so dass damit ein konkurrierendes Geschäft aufgebaut werden könne. Die Palantir-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund 14 Prozent. Das Unternehmen hob die Umsatzprognose für das gesamte Jahr an und übertraf mit der Vorhersage für das laufende Quartal die Markterwartungen. Hohe Nachfrage in USA Das aktuelle Wachstum kommt vor allem aus dem US-Geschäft. Die Erlöse im Heimatmarkt waren im vergangenen Vierteljahr mit 1,57 Milliarden Dollar mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor. Das Geschäft mit Regierungsbehörden wuchs um 90 Prozent auf 809 Millionen Dollar. Software von Palantir wird unter anderem vom Heimatschutzministerium und vom Pentagon eingesetzt - Medienberichten zufolge auch im Iran-Krieg. Das Geschäft mit Unternehmen in den USA stieg um 149 Prozent auf 764 Millionen Dollar.

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4. August
Handelsblatt

Künstliche Intelligenz: KI-Datenfirma Palantir mit mehr als 90 Prozent Umsatzplus

Künstliche Intelligenz: KI-Datenfirma Palantir mit mehr als 90 Prozent Umsatzplus Miami. Das Geschäft der für ihre Zusammenarbeit mit US-Sicherheitsbehörden bekannten Datenanalyse-Firma Palantir Palantir ist auf die Auswertung großer Datenmengen spezialisiert und liefert unter anderem Software, mit der Geheimdienst- und Militär-Informationen analysiert werden. Palantir-Chef teilt gegen KI-Vorreiter aus Firmenchef Alex Karp nutzt den geschäftlichen Rückenwind, um Palantir als Gegengewicht zu den führenden KI-Entwicklern wie OpenAI und Anthropic zu positionieren. Palantir ist laut Karp ein wichtiger Mittelsmann, um bei der Anwendung deren KI-Software die volle Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten - und bei Bedarf auch zwischen Anbietern Künstlicher Intelligenz wechseln zu können. Die großen KI-Labore bestreiten stets, Kundendaten zum Training ihrer KI-Modelle zu nutzen. In einer Videokonferenz mit Analysten sagte Karp aber dennoch, Unternehmen zahlten Geld dafür, damit ihr Wissen in KI-Modelle eingebracht werde, so dass damit ein konkurrierendes Geschäft aufgebaut werden könne. Die Palantir-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund 14 Prozent. Das Unternehmen hob die Umsatzprognose für das gesamte Jahr an und übertraf mit der Vorhersage für das laufende Quartal die Markterwartungen. Hohe Nachfrage in USA Das aktuelle Wachstum kommt vor allem aus dem US-Geschäft. Die Erlöse im Heimatmarkt waren im vergangenen Vierteljahr mit 1,57 Milliarden Dollar mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor. Das Geschäft mit Regierungsbehörden wuchs um 90 Prozent auf 809 Millionen Dollar. Software von Palantir wird unter anderem vom Heimatschutzministerium und vom Pentagon eingesetzt - Medienberichten zufolge auch im Iran-Krieg. Das Geschäft mit Unternehmen in den USA stieg um 149 Prozent auf 764 Millionen Dollar.

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3. August
Der Spiegel (Wirtschaft)

Palantir-Zahlen: KI-Datenfirma meldet 93 Prozent Umsatz-Plus dank USA-Geschäft

Boomendes US-Geschäft KI-Datenfirma Palantir meldet 93 Prozent Umsatzplus Das Geschäft der Datenanalyse-Firma Palantir ist im vergangenen Quartal rasant gewachsen: Das KI-Unternehmen konnte den Umsatz im Jahresvergleich mit einem Plus von 93 Prozent fast verdoppeln. Mit Erlösen von knapp 1,94 Milliarden Dollar (etwa 1,69 Milliarden Euro) übertraf Palantir deutlich die Erwartungen der Analystinnen und Analysten. Diese hatten im Schnitt eher mit 1,8 Milliarden Dollar gerechnet. Allein binnen drei Monaten wuchs der Umsatz um rund ein Fünftel. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als neun Prozent. Palantir hob zudem die Umsatzprognose für das gesamte Jahr an: auf 8,15 bis 8,16 Milliarden Dollar. Auch die Prognose für das dritte Quartal fiel mit etwa 2,16 Milliarden Dollar höher aus, als Expertinnen und Experten erwartet hatten. »Unser Geschäft wächst mit einer Geschwindigkeit und in einem Ausmaß, wie wir es noch nie zuvor erlebt haben«, schrieb Palantir-Chef Alex Karp in einem Brief an die Aktionäre (mehr zu Karp erfahren Sie hier ). Palantir wurde 2003 im Silicon Valley gegründet und ist auf die Auswertung großer Datenmengen spezialisiert. Zu den Kunden zählen neben Unternehmen auch Regierungen. Die Firma liefert unter anderem Software, mit der Geheimdienst- und Militärinformationen analysiert werden: In bewaffneten Konflikten etwa ermöglichen die Programme von Palantir die Bewertung potenzieller Ziele in Echtzeit durch den Abgleich von Informationen, biometrischer Daten und Telefonanrufen. Mitgegründet wurde Palantir von dem aus Deutschland stammenden Techmilliardär Peter Thiel, der ein wichtiger Unterstützer von US-Präsident Donald Trump ist (mehr zu Thiel hier ). Boom in den USA – Skepsis in Europa Das aktuelle Firmenwachstum kommt vor allem aus dem US-Geschäft. Im vergangenen Vierteljahr lagen die Erlöse im Heimatmarkt bei 1,57 Milliarden Dollar – mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Das Geschäft mit Regierungsbehörden wuchs um 90 Prozent auf 809 Millionen Dollar. Software von Palantir wird unter anderem vom Heimatschutzministerium und vom Pentagon eingesetzt – Medienberichten zufolge auch im Irankrieg. Das Geschäft mit Unternehmen in den USA stieg um 149 Prozent auf 764 Millionen Dollar. In Europa stößt Palantir dagegen zunehmend auf Skepsis, da Regierungen eine zu große Abhängigkeit von US-Technologieplattformen befürchten (mehr dazu hier ). Palantir geht derzeit juristisch gegen die Entscheidung vor, einen auf zwei Jahre angelegten Vertrag mit der Londoner Polizei im Volumen von 67,15 Millionen Dollar zu blockieren. Im Juni beendete Frankreich die Zusammenarbeit mit Palantir (mehr hier). US-Techkonzerne folgen nicht einfach Donald Trump: Sie wollen selbst Staaten umbauen. Palantir-Chef Alex Karp hat nun seine autoritäre Vision skizziert. Das kann für Deutschland nur eine Konsequenz haben. Mehr dazu erfahren Sie hier .

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