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Sonntag, 26. Juli 2026
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Russland/Ukraine - Russische Raketenangriffe - mindestens 15 Tote und mehr als 100 Verletzte

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24. Juli
ZDF heute

Verwüstungen bei Kiew - Angriff auf Betrieb in Zentralrussland

Ukraine und Russland melden Tote:Verwüstungen bei Kiew - Angriff auf Betrieb in Zentralrussland Russland und die Ukraine haben sich erneut gegenseitig angegriffen. Beide Seiten berichten von Toten und Verletzten, in der Ukraine wurden zudem Wohngebäude zerstört. Das russische Militär hat erneut schwere Angriffe aus der Luft auf die Ukraine gestartet. Im Umland westlich von Kiew wurden bei einem Raketenangriff mindestens sechs Menschen getötet. In der frontnahen Stadt Slowjansk im ostukrainischen Gebiet Donezk töteten Gleitbomben mindestens fünf Menschen. Die Ukraine griff ihrerseits Russland an, die russischen Behörden berichten von sechs Toten. Die ukrainischen Behörden hatten kurz vor Mittag Raketenalarm in Kiew ausgelöst. Russland habe mindestens zehn ballistische Raketen auf die Stadt abgefeuert, berichtete die Nachrichtenagentur Unian. Über der Stadt waren mehrere Explosionen zu hören. Ukraine-Krieg: Schwerer Angriff im Umland von Kiew Noch härter traf es demnach das Kiewer Umland: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von Rettungs- und Bergungsarbeiten. Dazu teilte er Bilder, die erneut schwere Verwüstungen zeigen - vor allem privater Wohngebäude. Zum Ziel des Angriffs gab es aus der Ukraine unterschiedliche Angaben. Dem Sprecher der ukrainischen Luftwaffe zufolge galt der Schlag einem privaten Sportkomplex. Unter Berufung auf den Chef des Drohnenherstellers First Contact berichteten Medien, auf dem Gelände seien gerade Waffen präsentiert worden. Der Luftwaffe zufolge konnte nur eine von drei Raketen abgefangen werden. Der russische Außenminister Lawrow und sein US-Kollege Rubio haben sich im philippinischen Manila getroffen. Dabei dürfte der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine im Fokus stehen. 23.07.2026 | 0:20 minAngriff bei Kiew: Generalstaatsanwalt spricht von zehn Toten Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums hat das Militär eine Einrichtung beschossen, "wo aus ukrainischer und ausländischer Produktion stammende Drohnen - teils noch in der Entwicklungsphase - demonstriert wurden, die für Schläge gegen zivile Objekte auf russischem Gebiet genutzt wurden." Es seien hohe Vertreter des Militärs und der Geheimdienste getroffen worden, heißt es. Unabhängig lassen sich diese Aussagen nicht überprüfen. Während Selenskyj von sechs Toten und Dutzenden Verletzten berichtete, meldete der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko zehn Tote und rund 100 Verletzte. Er bezeichnete den Angriff als Kriegsverbrechen. Ermittelt wird ihm zufolge aber auch wegen möglicher Sicherheitsverstöße bei der Veranstaltung am Angriffsort, die zum Tod von Menschen geführt hätten. Schwere Angriffe auch auf Slowjansk Schwere Folgen hatten die russischen Angriffe auch in Slowjansk in der Ostukraine: Dort habe es neben den fünf Toten neun Verletzte nach dem Abwurf von Gleitbomben gegeben, teilt der ukrainische Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Nach der Entlassung des Verteidigungsministers Fjodorow hat der ukrainische Präsident Selenskyj nun auch den Armeechef Syrskyj entlassen. Offenbar habe es Streit zwischen den beiden gegeben. 22.07.2026 | 0:26 minSeinen Angaben nach wurden zehn Wohnhäuser beschädigt, zudem auch eine Fabrik und das Gebäude des lettischen Honorarkonsuls in der Stadt. Bereits am späten Donnerstagabend verletzte das russische Militär mit Bombenabwürfen mehr als ein Dutzend Zivilisten in Slowjansk. Filaschkin rief die Menschen angesichts der Gefahr zur Flucht auf. Der Stromversorger Ukrenergo meldete Schäden an Energieanlagen in fünf anderen Regionen infolge russischer Angriffe. Getroffen worden seien Objekte in den Gebieten Tschernihiw, Charkiw, Donezk, Dnipropetrowsk und Saporischschja, hieß es in einer Mitteilung. Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Stadt Sumy sind mindestens sechs Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder. Ein Wohnhaus und ein Einkaufszentrum gerieten in Brand. 21.07.2026 | 0:29 minUkraine greift Russland und Krim an - sechs Tote Die Ukraine griff ihrerseits in der Nacht Ziele in zahlreichen russischen Regionen und auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim an. Bei einem Angriff auf einen Betrieb in der zentralrussischen Region Kirow wurden nach Angaben von Gouverneur Alexander Sokolow sechs Menschen getötet und 26 verletzt. Selenskyj bezeichnete den Betrieb als eines der wichtigsten russischen Rüstungsunternehmen. Er liefere Bauteile für Flugzeuge und Raketensysteme, die bei Angriffen auf ukrainische Städte eingesetzt würden. Nahe St. Petersburg und in Simferopol auf der Krim wurden erneut Logistikzentren des russischen Onlinehändlers Wildberries angegriffen. Über der Stadt stieg dichter Rauch auf, der Flughafen Pulkowo stellte seinen Betrieb zeitweise ein. Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

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24. Juli
Tagesschau

Russischer Raketenangriff auf Rüstungsmesse nahe Kiew

Krieg gegen die Ukraine Russischer Raketenangriff auf Rüstungsmesse nahe Kiew Russland hat offenbar gezielt eine Veranstaltung von Vertretern der ukrainischen Drohnenbranche in der Nähe von Kiew angegriffen. Mindestens zehn Menschen sollen getötet und fast 100 weitere verletzt worden sein. Russland hat in der Nähe von Kiew ein Gelände mit einer ballistischen Rakete getroffen, auf dem gerade eine Veranstaltung mit Vertretern der ukrainischen Rüstungsindustrie stattfand. Nach Behördenangaben wurden dabei mindestens zehn Menschen getötet und fast 100 verletzt. Walerij Borowyk, Gründer des ukrainischen Drohnenherstellers First Contact, erklärte gegenüber ukrainischen Medien, es habe sich um ein Übungsgelände gehandelt, auf dem gerade ein Rüstungsmesse veranstaltet worden sei, das von der Rakete getroffen wurde. Russland bestätigt Angriff Auch das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte einen Angriff. Russland habe ein Ziel außerhalb Kiews getroffen, wo ukrainische und ausländische Drohnen ausgestellt worden seien, die bei Angriffen auf zivile Ziele in Russland eingesetzt wurden. Laut den Angaben aus Moskau befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs Drohnenentwickler und -hersteller, Kommandeure der ukrainischen Militärdrohnenstreitkräfte sowie Geheimdienstler auf dem Gelände. Sie sollen demnach an der Planung von Angriffen auf Russland beteiligt gewesen sein. Angriff mit mehreren Raketen auf Kiew Die Behörden in Kiew hatten kurz vor Mittag Raketenalarm ausgelöst. Wie die Nachrichtenagentur Unian berichtete, feuerte Russland mindestens zehn ballistische Raketen auf die Stadt ab, zudem Lenkwaffen vom Typ Zirkon. Mehrere Explosionen waren zu hören. Russland hat in den vergangenen Wochen die Raketenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt massiv verstärkt. Immer wieder werden dabei auch Zivilisten getötet oder verletzt. Treffen von Selenskyj und Trump geplant Unterdessen wurde bekannt, dass der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj am Dienstag von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen wird. Das teilte ein Mitarbeiter Trumps mit. Selenskyj bestätigte eine anstehende Reise in die USA. Zuletzt waren die Bemühungen Washingtons um ein Ende des Kriegs in der Ukraine infolge des Konfliktes mit Iran in den Hintergrund geraten. Am Donnerstag hatten die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio, bei einem Treffen über den Krieg gesprochen. Rubio sagte danach, für Fortschritte auf dem Weg zu einem Frieden seien "neue Vorschläge und neue Ideen" nötig.

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24. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in der Ukraine: Russische Raketen fordern Tote bei Kiew

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates 150 000 Menschen in Tschernihiw nach russischem Angriff ohne Strom  Ex-Verteidigungsminister Fedorow will zurück ins Amt Einigung in Brüssel: EU verhängt neue Russland-Sanktionen  Angegriffene Schiffe: Kiew will Sitzung im UN-Sicherheitsrat  Ukraine setzt erneut Lager von Versandhändler in Brand Russische Raketen fordern Todesopfer und viele Verletzte Das russische Militär hat erneut schwere Angriffe aus der Luft auf die Ukraine gestartet. Im Umland westlich von Kiew wurden bei einem Raketenangriff auf eine Waffenausstellung nach offiziellen Angaben Dutzende Menschen verletzt und mindestens zehn getötet. In der frontnahen Stadt Slowjansk im ostukrainischen Gebiet Donezk töteten Gleitbomben mindestens fünf Menschen. Die Behörden hatten kurz vor Mittag Raketenalarm in Kiew ausgelöst. Russland habe mindestens zehn ballistische Raketen auf die Stadt abgefeuert, dazu auch Lenkwaffen vom Typ Zirkon, berichtete die Nachrichtenagentur Unian. Über der Stadt waren mehrere Explosionen zu hören. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko rückten auch Krankenwagen aus. Härter traf es offenbar das Umland: Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij sprach von Rettungs- und Bergungsarbeiten. Dazu stellte er Bilder, die erneut schwere Verwüstungen zeigen - vor allem privater Wohngebäude. Zum Ziel des Angriffs gab es unterschiedliche Angaben. Dem Sprecher der ukrainischen Luftwaffe zufolge galt der Schlag einem privaten Sportkomplex. Unter Berufung auf den Chef des Drohnenherstellers First Contact berichteten Medien, auf dem Gelände seien gerade Waffen präsentiert worden. Der Luftwaffe zufolge konnte nur eine von drei Raketen abgefangen werden. Die Zahl der Toten stieg auf mindestens zehn, wie Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko bekanntgab. Verletzt wurden demnach weitere rund 100 Menschen. Krawtschenko sprach von einem Kriegsverbrechen. Ermittelt wird ihm zufolge aber auch wegen möglicher Sicherheitsverstöße bei der Veranstaltung am Angriffsort, die zum Tod von Menschen geführt hätten. Schwere Folgen hatten die russischen Angriffe auch in Slowjansk: Dort habe es neben den fünf Toten auch neun Verletzte nach dem Abwurf von Gleitbomben gegeben, teilte der ukrainische Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Seinen Angaben nach wurden zehn private Wohnhäuser beschädigt, zudem auch eine Fabrik und das Gebäude des lettischen Honorarkonsuls in der Stadt. Bereits am späten Donnerstagabend hatten russische Bombenabwürfen mehr als ein Dutzend Zivilisten in Slowjansk verletzt. Filaschkin rief die Menschen angesichts der Gefahr zur Flucht auf. „Die Evakuierung ist kostenlos. Wir helfen mit dem Transport, der Unterbringung und allem Notwendigen“, schrieb er. Der Stromversorger Ukrenergo meldete Schäden an Energieanlagen in fünf anderen Regionen infolge russischer Angriffe. Getroffen worden seien Objekte in den Gebieten Tschernihiw, Charkiw, Donezk, Dnipropetrowsk und Saporischschja, hieß es in einer Mitteilung. In der frontnahen Stadt Slowjansk im ostukrainischen Gebiet Donezk töteten Gleitbomben mindestens fünf Menschen. Die Behörden hatten kurz vor Mittag Raketenalarm in Kiew ausgelöst. Russland habe mindestens zehn ballistische Raketen auf die Stadt abgefeuert, dazu auch Lenkwaffen vom Typ Zirkon, berichtete die Nachrichtenagentur Unian. Über der Stadt waren mehrere Explosionen zu hören. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko rückten auch Krankenwagen aus. Härter traf es offenbar das Umland: Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij sprach von Rettungs- und Bergungsarbeiten. Dazu stellte er Bilder, die erneut schwere Verwüstungen zeigen - vor allem privater Wohngebäude. Zum Ziel des Angriffs gab es unterschiedliche Angaben. Dem Sprecher der ukrainischen Luftwaffe zufolge galt der Schlag einem privaten Sportkomplex. Unter Berufung auf den Chef des Drohnenherstellers First Contact berichteten Medien, auf dem Gelände seien gerade Waffen präsentiert worden. Der Luftwaffe zufolge konnte nur eine von drei Raketen abgefangen werden. Die Zahl der Toten stieg auf mindestens zehn, wie Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko bekanntgab. Verletzt wurden demnach weitere rund 100 Menschen. Krawtschenko sprach von einem Kriegsverbrechen. Ermittelt wird ihm zufolge aber auch wegen möglicher Sicherheitsverstöße bei der Veranstaltung am Angriffsort, die zum Tod von Menschen geführt hätten. Schwere Folgen hatten die russischen Angriffe auch in Slowjansk: Dort habe es neben den fünf Toten auch neun Verletzte nach dem Abwurf von Gleitbomben gegeben, teilte der ukrainische Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Seinen Angaben nach wurden zehn private Wohnhäuser beschädigt, zudem auch eine Fabrik und das Gebäude des lettischen Honorarkonsuls in der Stadt. Bereits am späten Donnerstagabend hatten russische Bombenabwürfen mehr als ein Dutzend Zivilisten in Slowjansk verletzt. Filaschkin rief die Menschen angesichts der Gefahr zur Flucht auf. „Die Evakuierung ist kostenlos. Wir helfen mit dem Transport, der Unterbringung und allem Notwendigen“, schrieb er. Der Stromversorger Ukrenergo meldete Schäden an Energieanlagen in fünf anderen Regionen infolge russischer Angriffe. Getroffen worden seien Objekte in den Gebieten Tschernihiw, Charkiw, Donezk, Dnipropetrowsk und Saporischschja, hieß es in einer Mitteilung. US-Beamter: Trump will Selenskij am Dienstag empfangen US-Präsident Donald Trump will kommenden Dienstag Regierungskreisen zufolge den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij im Weißen Haus empfangen. Ein entsprechender Besuch sei geplant, teilte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Selenskij hatte in einer Mitteilung eine anstehende Reise in die USA bestätigt. Details nannte er nicht. China stoppt Export von Dual-Use-Gütern an Rheinmetall und andere China hat den Export von Gütern, die sowohl für zivile als für militärische Zwecke verwendet werden können, an 14 europäische Unternehmen mit sofortiger Wirkung verboten. Darunter ist auch der Düsseldorfer Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall. Das Handelsministerium in Peking sprach von einer Reaktion auf die jüngsten EU-Sanktionen gegen Russland, von denen auch 14 Unternehmen aus China und Hongkong betroffen sind.  Das Verbot untersagt ausländischen Organisationen und Personen, in China hergestellte sogenannte Dual-Use-Güter an die betroffenen Firmen weiterzugeben. Chinesische Exporteure können in besonderen Fällen eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Zu diesen Gütern mit doppeltem Verwendungszweck gehören Produkte, Software oder Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können, aber auch bestimmte Seltene Erden, die für den Bau von Drohnen und Computerchips wichtig sind. Die Europäische Union hatte am Donnerstag ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs beschlossen. Das Verbot untersagt ausländischen Organisationen und Personen, in China hergestellte sogenannte Dual-Use-Güter an die betroffenen Firmen weiterzugeben. Chinesische Exporteure können in besonderen Fällen eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Zu diesen Gütern mit doppeltem Verwendungszweck gehören Produkte, Software oder Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können, aber auch bestimmte Seltene Erden, die für den Bau von Drohnen und Computerchips wichtig sind. Die Europäische Union hatte am Donnerstag ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs beschlossen. Rumänien: Kampfjet schießt Drohne ab In Rumänien hat ein Kampfjet eine in den Luftraum eingedrungene Drohne abgeschossen. „Heute Morgen gegen 11 Uhr schoss ein rumänischer Pilot an Bord einer F-16 eine Drohne ab, die in den Luftraum unseres Landes eingedrungen war“, schreibt der rumänische Präsident Nicușor Dan auf der Plattform X. Es ist der jüngste Vorfall in einer ganzen Reihe von Verletzungen des Luftraums des Nato- und EU-Mitglieds.  „Das Gebiet war unbewohnt, daher konnte der Pilot ohne Risiko schießen. Derzeit untersuchen Teams der zuständigen Institutionen das Gebiet, um alle Details des Vorfalls zu ermitteln.“ Woher die Drohne stammt, gibt Dan nicht an. Das rumänische Verteidigungsministerium teilt mit, die Drohne sei in der Nähe der Stadt Padina im Kreis Buzau im Osten des Landes abgeschossen worden. „Das Gebiet war unbewohnt, daher konnte der Pilot ohne Risiko schießen. Derzeit untersuchen Teams der zuständigen Institutionen das Gebiet, um alle Details des Vorfalls zu ermitteln.“ Woher die Drohne stammt, gibt Dan nicht an. Das rumänische Verteidigungsministerium teilt mit, die Drohne sei in der Nähe der Stadt Padina im Kreis Buzau im Osten des Landes abgeschossen worden. Mehrere Explosionen in Kiew In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind mehrere Explosionen zu hören. Die Flugabwehr sei im Einsatz, um einen russischen Angriff abzuwehren, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Selenskij: Ukraine hat Rüstungsfirma in Russland angegriffen Die Ukraine hat erneut Ziele in Russland angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij schrieb bei Telegram, dass ein Rüstungskonzern in Kirow getroffen worden sei. Der russische Gebietsgouverneur Alexander Sokolow teilte unterdessen mit, dass es in der fast 800 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt einen Raketenangriff auf eine Fabrik gegeben habe. Bei den Angriffen seien sechs Menschen getötet und 26 verletzt worden. Kirow liegt weit im russischen Hinterland. Auch eine Ölanlage in fast 1350 Kilometern Entfernung sowie Logistikstandorte in Russland seien beschossen worden, erklärt Selenskij. „Wichtig ist, dass der Einsatz gegen die russische Logistik, die die Besatzungsarmee mit Drohnenkomponenten, Navigationsgeräten und militärischer Ausrüstung versorgt, weiterhin andauert.“ Kirow liegt weit im russischen Hinterland. Auch eine Ölanlage in fast 1350 Kilometern Entfernung sowie Logistikstandorte in Russland seien beschossen worden, erklärt Selenskij. „Wichtig ist, dass der Einsatz gegen die russische Logistik, die die Besatzungsarmee mit Drohnenkomponenten, Navigationsgeräten und militärischer Ausrüstung versorgt, weiterhin andauert.“ Russland: Haben drei ukrainische Häfen angegriffen Russland hat nach eigenen Angaben in der Nacht drei ukrainische Häfen beschossen – zwei am Schwarzen Meer und einen an der Donau. Die Streitkräfte hätten mit luftgestützten Raketen und Kampfdrohnen die Häfen von Odessa, Mykolajiw und Ismail angegriffen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.  In Odessa seien Lagertanks mit Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainische Armee getroffen worden, in Ismail Entlade- und Lageranlagen für Militärgüter – darunter auch Seedrohnen. Auch ein Schwimmdock sei in Ismail, dem größten Donau-Hafen der Ukraine, getroffen worden. In Mykolajiw sei ein Frachtschiff beschossen worden, das gerade Militärgüter entladen habe. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen nicht. In Odessa seien Lagertanks mit Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainische Armee getroffen worden, in Ismail Entlade- und Lageranlagen für Militärgüter – darunter auch Seedrohnen. Auch ein Schwimmdock sei in Ismail, dem größten Donau-Hafen der Ukraine, getroffen worden. In Mykolajiw sei ein Frachtschiff beschossen worden, das gerade Militärgüter entladen habe. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen nicht. 150 000 Menschen in Tschernihiw nach russischem Angriff ohne Strom Nach einem russischen Angriff auf eine Energieanlage in der nordukrainischen Stadt Tschernihiw und dem umliegenden Bezirk sind rund 150 000 Menschen ohne Strom. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung seien im Gange, teilt der regionale Energieversorger Tschernihiwoblenergo mit. Die russischen Streitkräfte greifen immer wieder die Energieversorgung und andere Infrastruktureinrichtungen in der Ukraine an. Feuer in Lagerhalle von russischem Online-Händler Die Ukraine hat Russland in der Nacht mit hunderten Drohnen angegriffen und dabei wieder den größten russischen Online-Versandhändler ins Visier genommen. Der Gouverneur des Leningrader Gebiets um die Millionenmetropole St. Petersburg, Alexander Drosdenko, schrieb bei Telegram von 59 abgewehrten Drohnen. Infolge der Angriffe sei ein Brand auf dem Gelände des Online-Versandhändlers Wildberries im Dorf Nowossaratowka ausgebrochen. Drei Menschen seien verletzt worden. Auch ein Lager einer Geflügelfabrik in der Siedlung Sinjawino sei schwer beschädigt worden. Im Raum St. Petersburg waren große Rauchsäulen zu sehen. Wildberries-Gründerin Tatjana Kim teilte bei Telegram mit, dass in St. Petersburg, dem Umland und auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim drei Logistikzentren des Unternehmens angegriffen worden seien. Sie schrieb, dass es keine Verletzten gebe und ein Teil der Flächen und Waren gesichert werden konnte. Die Ukraine hatte bereits in den vergangenen Tagen mehrfach Lager des größten russischen Online-Versandhändlers getroffen. Der von Moskau eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow schrieb bei Telegram von zwei Toten infolge ukrainischer Angriffe. Fünf Menschen seien verletzt worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, 571 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgewehrt zu haben. Auch ein Lager einer Geflügelfabrik in der Siedlung Sinjawino sei schwer beschädigt worden. Im Raum St. Petersburg waren große Rauchsäulen zu sehen. Wildberries-Gründerin Tatjana Kim teilte bei Telegram mit, dass in St. Petersburg, dem Umland und auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim drei Logistikzentren des Unternehmens angegriffen worden seien. Sie schrieb, dass es keine Verletzten gebe und ein Teil der Flächen und Waren gesichert werden konnte. Die Ukraine hatte bereits in den vergangenen Tagen mehrfach Lager des größten russischen Online-Versandhändlers getroffen. Der von Moskau eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow schrieb bei Telegram von zwei Toten infolge ukrainischer Angriffe. Fünf Menschen seien verletzt worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, 571 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgewehrt zu haben. Im Gebiet St. Petersburg sind nach Drohnenangriffen Brände ausgebrochen. dpa Luzia Geier IAEA: „Militäraktivitäten“ stören Wasserversorgung am AKW Saporischschja Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beeinträchtigen „militärische Aktivitäten“ die Wasserversorgung von Teilen des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Der Generaldirektor der IAEA, Rafael Grossi, teilt mit, Angriffe in und um die Stadt Enerhodar, in der viele Mitarbeiter des Kraftwerks leben, hätten die örtliche Strominfrastruktur getroffen. Dies habe zu einem Ausfall der Wasserversorgung in der Stadt und auf dem AKW-Gelände geführt. Es gebe jedoch keinen Mangel an Brunnenwasser, das zur Kühlung des Brennstoffs in den Reaktoren benötigt wird. Für die am Atomkraftwerk stationierten IAEA-Beobachter gebe es seit dem 18. Juli nur begrenzten Zugang zu Leitungswasser. Viele Verletzte durch Gleitbomben in Slowjansk und Saporischschja Russische Gleitbomben haben mindestens 14 Menschen in der Stadt Slowjansk im Osten der Ukraine verletzt. Sieben Wohnblocks seien beschädigt worden, schrieb der ukrainische Militärgouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram. Demnach schlugen die beiden Gleitbomben in einem Wohnviertel der frontnahen Stadt ein. Der Ballungsraum um Slowjansk und Kramatorsk ist der letzte große Festungsgürtel, den die ukrainischen Truppen in der Region Donezk unter ihrer Kontrolle halten.  In der südukrainischen Großstadt Saporischschja forderte ein russischer Bombenangriff mindestens 25 Verletzte. Unter den Opfern seien auch sechs Minderjährige, darunter ein drei Monate altes Baby, schrieb der ukrainische Militärgouverneur der Region, Iwan Fedorow, auf Telegram. Seinen Angaben nach warf das russische Militär fünf Gleitbomben auf die Stadt ab und beschädigte dabei Wohnhäuser und eine private medizinische Einrichtung. In der südukrainischen Großstadt Saporischschja forderte ein russischer Bombenangriff mindestens 25 Verletzte. Unter den Opfern seien auch sechs Minderjährige, darunter ein drei Monate altes Baby, schrieb der ukrainische Militärgouverneur der Region, Iwan Fedorow, auf Telegram. Seinen Angaben nach warf das russische Militär fünf Gleitbomben auf die Stadt ab und beschädigte dabei Wohnhäuser und eine private medizinische Einrichtung. Ex-Verteidigungsminister Fedorow will zurück ins Amt Vor dem Hintergrund neu angekündigter Proteste besteht der entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf seiner Rückkehr ins Amt - und wagt damit den Machtkampf mit Präsident Wolodimir Selenskij. „Heute gibt es im Staat nur drei Posten, außer auf dem Schlachtfeld, die den Kriegsverlauf real beeinflussen: der Präsident der Ukraine, der Verteidigungsminister und der Oberkommandierende der Streitkräfte“, sagte Fedorow Journalisten. Er sei deshalb mit keinem anderen Amt als dem des Verteidigungsministers einverstanden.  Bei einer Demonstration in Kiew forderten Teilnehmer die Rückkehr Fedorows ins Amt. Die Proteste sollen nun ausgeweitet werden. Efrem Lukatsky/AP/dpa Zuvor hatte Präsident Wolodimir Selenskij auf einer Pressekonferenz bestätigt, Fedorow mehrere Positionen angeboten zu haben, darunter die eines Vizeregierungschefs für militärische Innovationen. Fedorow wurde im Rahmen eines Regierungsumbaus vergangene Woche entlassen. Mehrere Tausend Demonstranten in Kiew und anderen Städten forderten daraufhin seine Wiedereinsetzung und die Entlassung von Armeechef Olexander Syrskyj. Der zweiten Forderung kam Selenskij am Dienstag nach. Doch die Organisatoren der Proteste wollen auch Fedorow zurück und drohen anderenfalls mit Dauerdemos, die am Freitag starten sollen.  Selenskij: Neue Militärführung soll Mobilmachung verbessern Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij beauftragt die neue Militärführung mit einer besseren Mobilmachung und will den abgesetzten Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow im Kabinett halten. Der neue Verteidigungsminister Jewhenij Chmara und der neue Oberbefehlshaber Mychajlo Drapatyj müssten die Rekrutierung von Soldaten verbessern, sagte Selenskij der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge. Dem bisherigen Verteidigungsminister Fedorow seien mehrere Posten angeboten worden, darunter ein Ressort für Verteidigungsinnovationen im Rang eines Vizeministerpräsidenten. Federow, ein junger Technologieexperte, hatte sich mit dem bisherigen Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj, einem altgedienten General sowjetischer Schule, öffentlich überworfen. Daraufhin hatte Selenskij zunächst Fedorow und dann, nach öffentlichen Protesten, auch Syrskyj entlassen. Im Zuge dessen hatte Selenskij das Kabinett umgebildet. Der neue Verteidigungsminister Chmara, ein ehemaliger Geheimdienstler und Drohnenexperte, und der neue Militärchef Drapatyj sollen nach bisherigen Angaben Angriffe auf Russland verstärken und Effizienzmängel beheben. Dazu zählen Rekrutierungsprobleme und Korruption. Chmara ist bisher nur geschäftsführend im Amt, weil seine Bestätigung durch das Parlament noch aussteht. Selenskij bestätigte außerdem, dass er Ex-Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko den wichtigen Botschafterposten in den USA angeboten habe. Dem bisherigen Verteidigungsminister Fedorow seien mehrere Posten angeboten worden, darunter ein Ressort für Verteidigungsinnovationen im Rang eines Vizeministerpräsidenten. Federow, ein junger Technologieexperte, hatte sich mit dem bisherigen Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj, einem altgedienten General sowjetischer Schule, öffentlich überworfen. Daraufhin hatte Selenskij zunächst Fedorow und dann, nach öffentlichen Protesten, auch Syrskyj entlassen. Im Zuge dessen hatte Selenskij das Kabinett umgebildet. Der neue Verteidigungsminister Chmara, ein ehemaliger Geheimdienstler und Drohnenexperte, und der neue Militärchef Drapatyj sollen nach bisherigen Angaben Angriffe auf Russland verstärken und Effizienzmängel beheben. Dazu zählen Rekrutierungsprobleme und Korruption. Chmara ist bisher nur geschäftsführend im Amt, weil seine Bestätigung durch das Parlament noch aussteht. Selenskij bestätigte außerdem, dass er Ex-Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko den wichtigen Botschafterposten in den USA angeboten habe. Rubio: USA wollen bei der Suche nach einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg helfen US-Außenminister Marco Rubio hat gegenüber Russland die Bereitschaft der Vereinigten Staaten bekräftigt, bei der Suche nach einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg zu helfen. „Wir sind bereit, eine konstruktive Rolle bei der Beendigung eines sinnlosen Krieges zu spielen“, sagt Rubio nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Rande der Konferenz der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in der philippinischen Hauptstadt Manila. Für ein Friedensabkommen sei aber noch viel Arbeit nötig. Es müssten neue Vorschläge und Ideen für eine akzeptable Vereinbarung gefunden werden. Sein Gespräch mit Lawrow bezeichnete Rubio als „gut und offen“. Russland hingegen schätzt die Aussichten auf ein schnelles Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs als wenig optimistisch ein. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow betont gleichwohl, dass Russland den Dialog mit den USA fortsetzen werde. Er hoffe auf einen Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau, sobald diese verfügbar seien. „Wir sind bereit, eine konstruktive Rolle bei der Beendigung eines sinnlosen Krieges zu spielen“, sagt Rubio nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Rande der Konferenz der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in der philippinischen Hauptstadt Manila. Für ein Friedensabkommen sei aber noch viel Arbeit nötig. Es müssten neue Vorschläge und Ideen für eine akzeptable Vereinbarung gefunden werden. Sein Gespräch mit Lawrow bezeichnete Rubio als „gut und offen“. Russland hingegen schätzt die Aussichten auf ein schnelles Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs als wenig optimistisch ein. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow betont gleichwohl, dass Russland den Dialog mit den USA fortsetzen werde. Er hoffe auf einen Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau, sobald diese verfügbar seien. Schiffsverkehr in ukrainische Häfen wegen Sicherheitsbedenken eingestellt Ukrainische Häfen werden aufgrund russischer Angriffe vorerst nicht mehr von Schiffen angelaufen. „Wir als Staat haben keine Einschränkungen gemacht, das ist eine Entscheidung der Schiffseigner“, sagte Agrarminister Taras Wyssozkyj gemäß der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform. Noch am Vortag hätten „vier bis fünf Schiffe“ in ukrainischen Häfen angelegt. Wyssozkyj machte demnach keine Angaben, ob das nur die Seehäfen betrifft oder auch der Schiffsverkehr zu den Donauhäfen eingestellt wurde. Anfang Juli hatte die ukrainischen Drohnentruppen mit Angriffen auf Schiffe begonnen, die russisch kontrollierte Häfen im Schwarzen und vor allem im benachbarten Asowschen Meer ansteuerten. Damit sollte vor allem der Export von russischem Öl und die Versorgung der von Russland annektierten Halbinsel Krim auf dem Seeweg gestört werden. Dabei wurden ukrainischen Angaben nach fast 200 Tanker und Frachtschiffe beschädigt. Im Gegenzug intensivierte das russische Militär seine Attacken auf ukrainische Hafenanlagen und Frachter, die diese anliefen. Moskau zufolge sind nur Schiffe mit für das Militär bestimmten Gütern angegriffen worden. Kiew sprach von Getreidetransporten. Von unabhängiger Seite sind die Angaben der Kriegsparteien nicht überprüfbar. Anfang Juli hatte die ukrainischen Drohnentruppen mit Angriffen auf Schiffe begonnen, die russisch kontrollierte Häfen im Schwarzen und vor allem im benachbarten Asowschen Meer ansteuerten. Damit sollte vor allem der Export von russischem Öl und die Versorgung der von Russland annektierten Halbinsel Krim auf dem Seeweg gestört werden. Dabei wurden ukrainischen Angaben nach fast 200 Tanker und Frachtschiffe beschädigt. Im Gegenzug intensivierte das russische Militär seine Attacken auf ukrainische Hafenanlagen und Frachter, die diese anliefen. Moskau zufolge sind nur Schiffe mit für das Militär bestimmten Gütern angegriffen worden. Kiew sprach von Getreidetransporten. Von unabhängiger Seite sind die Angaben der Kriegsparteien nicht überprüfbar. Angaben der ukrainischen Seehafenverwaltung nach wurden im ersten Halbjahr 2026 42,4 Millionen Tonnen Fracht über die Seehäfen umgeschlagen. 23,6 Millionen Tonnen seien dabei Agrarprodukte gewesen. Der Wert liege 20 Prozent über dem des Vorjahres. 2025 wurden Agrargüter für umgerechnet rund 20 Milliarden Euro exportiert. Das sind mehr als 50 Prozent des gesamten ukrainischen Warenexports. Bereits zu Kriegsbeginn im Februar 2022 stand der Schiffsverkehr in die ukrainischen Seehäfen still. Einzig die Donauhäfen wurden noch von Frachtern angelaufen. Erst mit der Verdrängung der russischen Schwarzmeerflotte aus dem Westteil des Schwarzen Meeres und der Einrichtung eines Korridors für den Schiffsverkehr kam der Seehandel wieder in Gang. Bereits zu Kriegsbeginn im Februar 2022 stand der Schiffsverkehr in die ukrainischen Seehäfen still. Einzig die Donauhäfen wurden noch von Frachtern angelaufen. Erst mit der Verdrängung der russischen Schwarzmeerflotte aus dem Westteil des Schwarzen Meeres und der Einrichtung eines Korridors für den Schiffsverkehr kam der Seehandel wieder in Gang.

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24. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Ballistische Rakete trifft Rüstungsmesse im Gebiet Kiew

Liveblog Ukrainekrieg : Ballistische Rakete trifft Rüstungsmesse im Gebiet Kiew Lesezeit: Treffer im Gebiet Kiew: Offenbar wurde eine Rüstungsveranstaltung getroffen.AP Offenbar 10 Tote und etwa 100 Verletzte +++ Rumänien schießt Drohne in eigenem Luftraum ab +++ Wegen Russland-Sanktionen: China bestraft EU-Unternehmen +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Ballistische Rakete trifft Rüstungsmesse in Kiew Bei einem russischen Raketenangriff auf die Region Kiew sind mindestens zehn Menschen getötet und fast 100 weitere Menschen verletzt worden. Der Angriff mit einer ballistischen Rakete traf demnach ein Gelände, auf dem eine Veranstaltung der Rüstungsindustrie stattfand, wie ukrainische Behörden und Branchenvertreter am Freitag mitteilten. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram, ein Rettungseinsatz in der Region Kiew sei im Gange. Er nannte das genaue Ziel des Angriffs nicht, fügte jedoch hinzu, dass Untersuchungen zur Klärung des Vorfalls liefen. Dem kommissarischen Gouverneur der Region Kiew, Ruslan Olijnyk, zufolge traf die Rakete laut ersten Erkenntnissen ein privates Übungsgelände, auf dem Veranstaltungen stattfanden. Der ukrainische Branchenverband Rat der Rüstungsindustrie teilte mit, dass Vertreter der Branche vor Ort gewesen seien. Der Verband sei jedoch nicht der Organisator der Veranstaltung gewesen. Zudem seien Informationen über den genauen Aufenthaltsort der Teilnehmer im Vorhinein nicht veröffentlicht worden. Walerij Borowyk, der Gründer des ukrainischen Drohnenherstellers First Contact, erklärte gegenüber ukrainischen Medien, die Rakete habe ein Übungsgelände getroffen, auf dem eine Rüstungsmesse veranstaltet worden sei. Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko teilte mit, es sei ein Verfahren wegen des Verdachts auf Amtspflichtverletzung bei der Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung eingeleitet worden. Dem kommissarischen Gouverneur der Region Kiew, Ruslan Olijnyk, zufolge traf die Rakete laut ersten Erkenntnissen ein privates Übungsgelände, auf dem Veranstaltungen stattfanden. Der ukrainische Branchenverband Rat der Rüstungsindustrie teilte mit, dass Vertreter der Branche vor Ort gewesen seien. Der Verband sei jedoch nicht der Organisator der Veranstaltung gewesen. Zudem seien Informationen über den genauen Aufenthaltsort der Teilnehmer im Vorhinein nicht veröffentlicht worden. Walerij Borowyk, der Gründer des ukrainischen Drohnenherstellers First Contact, erklärte gegenüber ukrainischen Medien, die Rakete habe ein Übungsgelände getroffen, auf dem eine Rüstungsmesse veranstaltet worden sei. Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko teilte mit, es sei ein Verfahren wegen des Verdachts auf Amtspflichtverletzung bei der Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung eingeleitet worden. Das vom ukrainischen Katastrophenschutz bereitgestellte Foto zeigt den Ort russischer Raketenangriffe in der Region Kiew am Freitag. AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump und Selenskyj beraten am 28. Juli in Washington Am kommenden Dienstag treffen sich US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Das kündigte die US-Regierung an. Zuletzt hatten sich Trump und Selenskyj Anfang Juni am Rande des NATO-Gipfels in Ankara getroffen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukraine: Russland hat Kriegsgefangenen erschossen Ukrainische Behörden werfen Russland vor, einen weiteren Kriegsgefangenen erschossen zu haben. Russische Militärs hätten einen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte beim Dorf Jalta im Gebiet Donezk gefangen genommen, teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit. Auf Befehl eines Vorgesetzten habe ein russischer Soldat den ukrainischen Armeeangehörigen nach einem Verhör erschossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt demnach wegen des Vorwurfs eines Kriegsverbrechens.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Rumänien schießt Drohne in eigenem Luftraum ab In Rumänien hat ein Kampfflugzeug eine in den Luftraum eingedrungene Drohne abgeschossen. „Heute Morgen gegen 11.00 Uhr schoss ein rumänischer Pilot an Bord einer F-16 eine Drohne ab, die in den Luftraum unseres Landes eingedrungen war“, schreibt der rumänische Präsident Nicusor Dan auf der Plattform X. Es ist der jüngste Vorfall in einer ganzen Reihe von Verletzungen des Luftraums des NATO- und EU-Mitglieds.  „Das Gebiet war unbewohnt, daher konnte der Pilot ohne Risiko schießen. Derzeit untersuchen Teams der zuständigen Institutionen das Gebiet, um alle Details des Vorfalls zu ermitteln.“ Woher die Drohne stammt, gibt Dan nicht an. Das rumänische Verteidigungsministerium teilt mit, die Drohne sei in der Nähe der Stadt Padina im Kreis Buzau im Osten des Landes abgeschossen worden. Rumänien, das eine 650 Kilometer lange Landgrenze mit der Ukraine teilt, hat seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 und dem Beginn der Angriffe Moskaus auf ukrainische Häfen jenseits der Donau mehrere Verletzungen seines Luftraums durch russische Drohnen gemeldet. „Das Gebiet war unbewohnt, daher konnte der Pilot ohne Risiko schießen. Derzeit untersuchen Teams der zuständigen Institutionen das Gebiet, um alle Details des Vorfalls zu ermitteln.“ Woher die Drohne stammt, gibt Dan nicht an. Das rumänische Verteidigungsministerium teilt mit, die Drohne sei in der Nähe der Stadt Padina im Kreis Buzau im Osten des Landes abgeschossen worden. Rumänien, das eine 650 Kilometer lange Landgrenze mit der Ukraine teilt, hat seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 und dem Beginn der Angriffe Moskaus auf ukrainische Häfen jenseits der Donau mehrere Verletzungen seines Luftraums durch russische Drohnen gemeldet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen China erlässt Sanktionen gegen Unternehmen aus der EU China hat wegen Russland-Sanktionen der EU, die chinesische Unternehmen betreffen, Gegenmaßnahmen bekanntgegeben. Das Handelsministerium in Peking verhängte am Freitag Exportbeschränkungen für Lieferungen an 14 EU-Unternehmen, darunter den deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall. Sie dürfen nun keine sogenannten Dual-Use-Güter, die sowohl für zivile als auch militärische Zwecke eingesetzt werden können, mehr aus China importieren. Das Handelsministerium verwies auf „die nationale Sicherheit und die nationalen Interessen“ des Landes. Die Maßnahme sei eine „Reaktion auf böswillige Machenschaften der EU“.  Zu den sanktionierten Unternehmen gehört den Angaben zufolge auch der italienische Elektromotorenhersteller Lafert, der tschechische Hersteller von Militärfahrzeugen Tatra Trucks und der niederländische Schiffbauer IHC. Den sanktionierten Unternehmen ist es auch untersagt, chinesische Dual-Use-Güter über Dritte zu beziehen. Die EU hatte am Donnerstag ihr insgesamt 21. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Darin enthalten sind auch Maßnahmen gegen Unternehmen aus China und Hongkong. Brüssel wirft Peking vor, Russland im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen. Zu den sanktionierten Unternehmen gehört den Angaben zufolge auch der italienische Elektromotorenhersteller Lafert, der tschechische Hersteller von Militärfahrzeugen Tatra Trucks und der niederländische Schiffbauer IHC. Den sanktionierten Unternehmen ist es auch untersagt, chinesische Dual-Use-Güter über Dritte zu beziehen. Die EU hatte am Donnerstag ihr insgesamt 21. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Darin enthalten sind auch Maßnahmen gegen Unternehmen aus China und Hongkong. Brüssel wirft Peking vor, Russland im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukraine greift Rüstungsunternehmen in Kirow an Die Ukraine hat nach Angaben ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein russisches Rüstungsunternehmen in der Oblast Kirow angegriffen. Die Firma liefere Komponenten für Flugzeuge und Raketensysteme, die bei Angriffen auf sein Land eingesetzt würden, teilt Selenskyj auf Telegram mit. Kirow liegt weit im russischen Hinterland. Ach russischen Angaben seien bei dem Angriff sechs Menschen getötet und 26 verletzt worden. Auch eine Ölanlage in fast 1350 Kilometern Entfernung sowie Logistikstandorte in Russland seien beschossen worden, erklärt Selenskyj. „Wichtig ist, dass der Einsatz gegen die russische Logistik, die die Besatzungsarmee mit Drohnenkomponenten, Navigationsgeräten und militärischer Ausrüstung versorgt, weiterhin andauert.“ Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Slowjansk sind nach Angaben der Behörden fünf Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, über den Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Zwei Fliegerbomben hätten zehn Privathäuser, ein Unternehmen sowie das Gelände des lettischen Konsulats beschädigt. Russland hat seinerseits nach eigenen Angaben in der Nacht drei ukrainische Häfen beschossen – zwei am Schwarzen Meer und einen an der Donau. Die Streitkräfte hätten mit luftgestützten Raketen und Krampfdrohnen die Häfen von Odessa, Mykolajiw und Ismail angegriffen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. In Odessa seien Lagertanks mit Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainische Armee getroffen worden, in Ismail Entlade- und Lageranlagen für Militärgüter – darunter auch Seedrohnen. Auch ein Schwimmdock sei in Ismail, dem größten Donau-Hafen der Ukraine, getroffen worden. In Mykolajiw sei ein Frachtschiff beschossen worden, das gerade Militärgüter entladen habe. Auch eine Ölanlage in fast 1350 Kilometern Entfernung sowie Logistikstandorte in Russland seien beschossen worden, erklärt Selenskyj. „Wichtig ist, dass der Einsatz gegen die russische Logistik, die die Besatzungsarmee mit Drohnenkomponenten, Navigationsgeräten und militärischer Ausrüstung versorgt, weiterhin andauert.“ Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Slowjansk sind nach Angaben der Behörden fünf Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, über den Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Zwei Fliegerbomben hätten zehn Privathäuser, ein Unternehmen sowie das Gelände des lettischen Konsulats beschädigt. Russland hat seinerseits nach eigenen Angaben in der Nacht drei ukrainische Häfen beschossen – zwei am Schwarzen Meer und einen an der Donau. Die Streitkräfte hätten mit luftgestützten Raketen und Krampfdrohnen die Häfen von Odessa, Mykolajiw und Ismail angegriffen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. In Odessa seien Lagertanks mit Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainische Armee getroffen worden, in Ismail Entlade- und Lageranlagen für Militärgüter – darunter auch Seedrohnen. Auch ein Schwimmdock sei in Ismail, dem größten Donau-Hafen der Ukraine, getroffen worden. In Mykolajiw sei ein Frachtschiff beschossen worden, das gerade Militärgüter entladen habe. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Drohnenangriff auf Sankt Petersburg Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Sankt Petersburg sind nach Behördenangaben drei Menschen verletzt worden. Ein Lagerhaus des Onlinehändlers Wildberries in der Nähe der Stadt sei in Brand gesetzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, am Freitag im Internet. 59 Drohnen seien abgeschossen worden. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah am Morgen Rauch über der Stadt aufsteigen.  Der Flughafen Pulkowo setzte zwischenzeitlich den Betrieb aus und nahm ihn gegen 06.00 Uhr wieder auf. Rund 50 Abflüge waren betroffen. Insgesamt schoss Russland nach eigenen Angaben in der Nacht 571 Drohnen ab.  Rauch steigt am Freitag nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Lager des russischen Onlinehändlers Wildberries nahe Sankt Petersburg auf. . AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann IAEA: „Militäraktivitäten“ stören Wasserversorgung am AKW Saporischschja Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beeinträchtigen „militärische Aktivitäten“ die Wasserversorgung von Teilen des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Der Generaldirektor der IAEA, Rafael Grossi, teilt mit, Angriffe in und um die Stadt Enerhodar, in der viele Mitarbeiter des Kraftwerks leben, hätten die örtliche Strominfrastruktur getroffen. Dies habe zu einem Ausfall der Wasserversorgung in der Stadt und auf dem AKW-Gelände geführt. Es gebe jedoch keinen Mangel an Brunnenwasser, das zur Kühlung des Brennstoffs in den Reaktoren benötigt wird. Für die am Atomkraftwerk stationierten IAEA-Beobachter gebe es seit dem 18. Juli nur begrenzten Zugang zu Leitungswasser. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Bomben verletzen Dutzende in Saporischschja Ein russischer Bombenangriff hat mindestens 25 Verletzte in der südukrainischen Großstadt Saporischschja gefordert. Unter den Opfern seien auch sechs Minderjährige, darunter ein drei Monate altes Baby, schrieb der ukrainische Militärgouverneur der Region, Iwan Fedorow, auf Telegram. Seinen Angaben nach warf das russische Militär fünf Gleitbomben auf die Stadt ab und beschädigte dabei Wohnhäuser und eine private medizinische Einrichtung. Die Region Saporischschja ist eine der vier Regionen, die der Kreml im Herbst 2022 annektiert hat, obwohl er sie bis heute nicht vollständig kontrolliert. Die Stadt Saporischschja ist wegen ihrer Nähe zur Front häufig Ziel russischer Angriffe. Immer wieder kommen dabei auch Zivilisten zu Schaden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Viele Verletzte nach russischem Bombenabwurf auf Slowjansk Russische Gleitbomben haben mindestens 14 Menschen in der Stadt Slowjansk im Osten der Ukraine verletzt. Sieben Wohnblocks seien beschädigt worden, schrieb der ukrainische Militärgouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram. Demnach schlugen die beiden Gleitbomben in einem Wohnviertel der frontnahen Stadt ein. Der Ballungsraum um Slowjansk und Kramatorsk ist der letzte große Festungsgürtel, den die ukrainischen Truppen in der Region Donezk unter ihrer Kontrolle halten. Russland fordert für die Aufnahme von Friedensverhandlungen den vollständigen Rückzug ukrainischer Truppen aus dem Gebiet Donezk. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Kurz vor der Sommerpause haben sich die EU-Staaten auf ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland geeinigt. Dabei zeigt sich: Immer mehr Staaten geht die Luft aus, um die wirtschaftlichen Kosten der Sanktionen zu tragen. Lesen Sie hier mehr dazu:  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Früherer Verteidigungsminister will zurück ins Amt Vor dem Hintergrund neu angekündigter Proteste besteht der entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf seiner Rückkehr ins Amt. „Heute gibt es im Staat nur drei Posten, außer auf dem Schlachtfeld, die den Kriegsverlauf real beeinflussen: der Präsident der Ukraine, der Verteidigungsminister und der Oberkommandierende der Streitkräfte“, sagte Fedorow Journalisten. Er sei deshalb mit keinem anderen Amt als dem des Verteidigungsministers einverstanden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russisches Kampfflugzeug bei Moskau abgestürzt Ein russisches Kampfflugzeug ist in der Nähe der Hauptstadt Moskau abgestürzt. Der Unfall sei kurz nach dem Start passiert, der Pilot habe sich per Schleudersitz retten können, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau russischen Nachrichtenagenturen zufolge mit. „Das Flugzeug ist in unbewohnter Gegend abgestürzt, es gibt keine Zerstörungen am Boden“, heißt es in der Mitteilung. Medienberichten zufolge handelt es sich bei der Maschine um eine der modernen Su-57. Die Behörden ermitteln offiziell wegen eines technischen Fehlers im Flugzeug. Der russische Militärblogger Wladimir Romanow deutete hingegen an, dass das Kampfflugzeug von der eigenen Flugabwehr abgeschossen wurde. Belege für diese Darstellung lieferte er nicht. „Das Flugzeug ist in unbewohnter Gegend abgestürzt, es gibt keine Zerstörungen am Boden“, heißt es in der Mitteilung. Medienberichten zufolge handelt es sich bei der Maschine um eine der modernen Su-57. Die Behörden ermitteln offiziell wegen eines technischen Fehlers im Flugzeug. Der russische Militärblogger Wladimir Romanow deutete hingegen an, dass das Kampfflugzeug von der eigenen Flugabwehr abgeschossen wurde. Belege für diese Darstellung lieferte er nicht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Neue Militärführung soll Mobilmachung verbessern Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet von der neuen Militärführung eine bessere Mobilmachung und will weiter versuchen, den abgesetzten Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow im Kabinett zu halten. Der neue Verteidigungsminister Jewhenij Chmara und der neue Oberbefehlshaber Mychajlo Drapatyj müssten die Rekrutierung von Soldaten verbessern, sagte Selenskyj der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge am Donnerstag. Fedorow seien mehrere Posten angeboten worden, darunter ein Ressort für Verteidigungsinnovationen im Rang eines Vizeministerpräsidenten. Lesen Sie hier, was sich in den vergangenen Tagen ereignet hat: Lesen Sie hier, was sich in den vergangenen Tagen ereignet hat: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bemühungen um Wiederbelebung der Friedensgespräche Vertreter der Ukraine und der USA könnten sich nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in den kommenden Tagen in den USA treffen. Er habe am Mittwoch mit den amerikanischen Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über Ideen zur Wiederbelebung der Friedensgespräche mit Russland gesprochen, sagte Selenskyj. Die Diskussionen dürften in naher Zukunft fortgesetzt werden, meldete die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine unter Berufung auf den Präsidenten.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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