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Sonntag, 19. Juli 2026
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Vor Wahl - AfD feiert Wahlkampfauftakt für Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Medienspektrum

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19. Juli
Deutschlandfunk

Vor Wahl - AfD feiert Wahlkampfauftakt für Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Die Bundesvorsitzende Weidel sagte vor rund 3.000 Menschen in einer Messehalle, dass Spitzenkandidat Siegmund der erste Ministerpräsident ihrer Partei werde. Siegmund selbst führte aus, die Anhänger seien ein Teil der Geschichte. Er strebe ein Wahlergebnis von mehr als 45 Prozent an. In aktuellen Umfragen liegt die Partei bei rund 41 Prozent. Der Fraktionschef im Magdeburger Landtag, Kirchner, verglich die sogenannte Brandmauer gegen die AfD mit der früheren deutsch-deutschen Grenze mit Selbstschussanlage. Zudem setzte er die Politik von Bundeskanzler Merz mit der des früheren DDR-Machthabers Ulbricht gleich. Vor der Messehalle demonstrierten Menschen gegen den Wahlkampfauftakt der AfD. Der Verfassungsschutz stuft die AfD in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch ein. In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. Die Partei strebt bei der Wahl am 6. September die absolute Mehrheit im Landtag und damit die Übernahme der Landesregierung an. Die AfD plant unter anderem, Hunderte Behördenstellen neu zu besetzen und den Rundfunkstaatsvertrag aufzukündigen, was die Rechtsgrundlage für den MDR gefährden könnte. Außerdem will sie die Lehrpläne für das Schulfach Geschichte überarbeiten. Die Werbekampagne des Landes soll statt "#moderndenken" künftig "#deutschdenken" lauten. Derzeit regiert der CDU-Politiker Schulze in einer Koalition mit SPD und FDP. Informell läuft der AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt schon länger. Zuletzt hatte eine Veranstaltung Wirbel ausgelöst, bei der der Kabarettist Uwe Steimle die DDR-Nationalhymne anstimmte und AfD-Co-Chef Chrupalla mitsang. Steimle sieht sich wegen verunglimpfender Aussagen über die CDU-Politiker Merz und Merkel zudem mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft konfrontiert. Diese Nachricht wurde am 19.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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19. Juli
Die Welt (Politik)

Siegmund enthüllt 5000-Euro-Spende von CDU-Politiker, Michael Wendler schickt Videobotschaft

Siegmund enthüllt 5000-Euro-Spende von CDU-Politiker, Michael Wendler schickt Videobotschaft Die AfD sorgt zum Wahlkampfauftakt in Sachsen-Anhalt gleich für mehrere Überraschungen. So soll ausgerechnet ein CDU-Kreistagsmitglied eine große Summe an die Partei gespendet haben, „um unser Land vor diesem links-grünen Kurs der CDU schützen“. Aus den USA kommen prominente Grüße. Der Slogan der AfD Sachsen-Anhalt für die anstehende Landtagswahl lautet „Alles ist möglich“. Dieses Versprechen löste die AfD zum Wahlkampfauftakt in Magdeburg gleich in doppelter Hinsicht ein. Vor allem der AfD-Spitzenkandidat machte eine Enthüllung, die genauso überraschend wie brisant ist. Ulrich Siegmund stand auf der Bühne und deutete auf seine Hosentasche, wo sich wahrscheinlich sein Handy befand. Er habe gerade den Beleg für „eine ganz besondere Spende bekommen in Höhe von 5000 Euro“, behauptete der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, „nicht von irgendjemandem, sondern von einem CDU-Kreistagsmitglied in Sachsen-Anhalt, der uns alles Gute wünscht“. In der Halle brandete daraufhin lauter Applaus auf. Dieser anonyme Spender, so Siegmund weiter, „möchte noch ein, zwei Monate anonym bleiben, aber danach geht es auch öffentlich“. Siegmund soll den AfD-Mitgliedern und ‑Anhängern in der Halle aber „ganz liebe Grüße übermitteln“. Dann verriet Siegmund auch den Grund für die üppige Spende des noch anonymen CDU-Politikers. „Er hat diese Summe gespendet, weil er möchte, dass wir als Alternative für Deutschland unsere wunderschöne Heimat, unser Land vor diesem links-grünen Kurs der CDU schützen“, sagte Siegmund. „Das war sein Wunsch.“ Erneut lauter Jubel und Klatschen in der Halle, hunderte kleine Deutschland-Fähnchen wurden geschwenkt. Michael Wendler hofft in Sachsen-Anhalt auf Siegmund Es sollte für die 3000 AfD-Anhänger nicht die einzige Überraschung bleiben. Auf der großen Leinwand hinter der Bühne wurde ebenfalls unter Applaus auch eine Videobotschaft von Michael Wendler aus Florida eingeblendet. In dem Handyvideo richtete der in Deutschland aufgrund kruder Thesen während der Corona-Pandemie in Ungnade gefallene Schlagersänger seine Grüße direkt an die AfD-Anhänger und Spitzenkandidat Siegmund. „Ich wünsche euch alles Gute für die kommende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.“ Sachsen-Anhalt sei ein ganz besonderes Bundesland, erklärte Wender, „denn hier kommt meine Frau her“. Zum Hintergrund: Michael Wendlers Ehefrau Laura Müller kommt aus Tangermünde, wo sie auch die Schule besuchte, bevor sie den Schlagerstar 2018 kennengelernt hat und mit ihm nach Florida gezogen ist. „Das ist eine wunderschöne Region, und ich hoffe, du machst sie wieder stark“, sagte Wendler an den AfD-Spitzenkandidaten gerichtet. Dann verabschiedete sich der Schlagersänger bei Siegmund mit den Worten: „Ich drücke die Daumen. Alles Gute, dein Micha.“

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18. Juli
Deutschlandfunk

Vor Wahl - AfD feiert Wahlkampfauftakt für Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Die Bundesvorsitzende Weidel sagte vor rund 3.000 Menschen in einer Messehalle, dass Spitzenkandidat Siegmund der erste Ministerpräsident ihrer Partei werde. Siegmund selbst führte aus, die Anhänger seien ein Teil der Geschichte. Er strebe ein Wahlergebnis von mehr als 45 Prozent an. In aktuellen Umfragen liegt die Partei bei rund 41 Prozent. Der Fraktionschef im Magdeburger Landtag, Kirchner, verglich die sogenannte Brandmauer gegen die AfD mit der früheren deutsch-deutschen Grenze mit Selbstschussanlage. Zudem setzte er die Politik von Bundeskanzler Merz mit der des früheren DDR-Machthabers Ulbricht gleich. Vor der Messehalle demonstrierten Menschen gegen den Wahlkampfauftakt der AfD. Der Verfassungsschutz stuft die AfD in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch ein. In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. Die Partei strebt bei der Wahl am 6. September die absolute Mehrheit im Landtag und damit die Übernahme der Landesregierung an. Die AfD plant unter anderem, Hunderte Behördenstellen neu zu besetzen und den Rundfunkstaatsvertrag aufzukündigen, was die Rechtsgrundlage für den MDR gefährden könnte. Außerdem will sie die Lehrpläne für das Schulfach Geschichte überarbeiten. Die Werbekampagne des Landes soll statt "#moderndenken" künftig "#deutschdenken" lauten. Derzeit regiert der CDU-Politiker Schulze in einer Koalition mit SPD und FDP. Informell läuft der AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt schon länger. Zuletzt hatte eine Veranstaltung Wirbel ausgelöst, bei der der Kabarettist Uwe Steimle die DDR-Nationalhymne anstimmte und AfD-Co-Chef Chrupalla mitsang. Steimle sieht sich wegen verunglimpfender Aussagen über die CDU-Politiker Merz und Merkel zudem mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft konfrontiert. Diese Nachricht wurde am 18.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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18. Juli
Die Zeit (Politik)

Magdeburg: Hunderte demonstrieren bei Wahlkampfauftakt der AfD Sachsen-Anhalt

In Magdeburg haben mehrere Hundert Menschen gegen den Wahlkampfauftakt der AfD Sachsen-Anhalt demonstriert. Auf dem Messegelände versammelten sich Anhänger der Omas gegen Rechts, der Kulturszene in Sachsen-Anhalt sowie Mitglieder der Kirchen. Eine Vertreterin der evangelischen Kirche Mitteldeutschland sagte, man trete für Werte wie Demokratie, Menschlichkeit und Solidarität ein. Wo sie angegriffen würden, wolle man Haltung zeigen. Angemeldet worden war die Kundgebung vom Bündnis Solidarisches Magdeburg. Nach Schätzungen des MDR versammelten sich bis zu 300 Menschen. Die Demonstration fand in einiger Entfernung der AfD-Veranstaltung statt, hinter einer Polizeiabsperrung. Die AfD Sachsen-Anhalt startete am Nachmittag auf dem Messegelände ihren Wahlkampf zur Landtagswahl am 6. September. Neben dem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund trat auch die Bundesvorsitzende Alice Weidel auf. Sie schwor die rund 3.000 Anhänger darauf ein, dass Siegmund der erste Ministerpräsident ihrer Partei werde. Umfragen sehen AfD in Sachsen-Anhalt vor der CDU Derzeit regiert eine Koalition aus CDU, SPD und FDP das Land, Ministerpräsident ist der CDU-Politiker Sven Schulze. Die CDU lag zuletzt in Umfragen mit etwa 23 Prozent auf Platz zwei hinter der AfD, die zuletzt auf 41 bis 42 Prozent kam. In Sachsen-Anhalt wird die AfD vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Ihr 100-Tage-Programm sieht ein Ende des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor, die Partei will »Abschieben ab Minute eins«, Asylsuchende und Geflüchtete »zur Arbeit verpflichten« und Sonderklassen für Kinder von Geflüchteten. Schulen sollen laut AfD-Programm »den Kindern die normale Familie bestehend aus Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, als Vorbild vermitteln« und »die Kinder im Geist der Liebe zu Volk und Heimat erziehen«.

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18. Juli
Handelsblatt

In der Messe Magdeburg: AfD startet Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

In der Messe Magdeburg: AfD startet Wahlkampf in Sachsen-Anhalt Magdeburg. Die AfD hat offiziell ihren Wahlkampf zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September gestartet. Die Bundesvorsitzende Alice Weidel schwor die rund 3.000 Anhänger in einer Magdeburger Messehalle darauf ein, dass Spitzenkandidat Ulrich Siegmund der erste Ministerpräsident ihrer Partei werde. Siegmund selbst rief seinen Anhängern zu: „Ihr seid Teil von Geschichte.“ Ziel der AfD seien „45 Prozent plus X“. In Umfragen kam die Partei zuletzt auf 41 bis 42 Prozent. An einer Gegendemonstration am Messegelände nahmen Gruppen wie die Omas gegen Rechts, die Kirchen und die Kulturszene in Sachsen-Anhalt teil. Eine Vertreterin der evangelischen Kirche Mitteldeutschland sagte, man trete für Werte wie Demokratie, Menschlichkeit und Solidarität ein. Wo sie angegriffen würden, wolle man Haltung zeigen. Partei will radikale Änderungen In Sachsen-Anhalt wird die AfD vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Laut ihrem 100-Tage-Programm will die Partei ein Ende des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sie will „Abschieben ab Minute eins“, „Asylanten und Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten“ und Sonderklassen für Kinder von Geflüchteten. Schulen sollen laut AfD-Programm „den Kindern die normale Familie bestehend aus Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, als Vorbild vermitteln“ und „die Kinder im Geist der Liebe zu Volk und Heimat erziehen“. Derzeit regiert eine Koalition aus CDU, SPD und FDP das Land, Ministerpräsident ist der CDU-Politiker Sven Schulze. Die Union lag zuletzt in Umfragen mit etwa 23 Prozent auf Platz zwei. Bei der AfD-Veranstaltung teilten Redner gegen alle Parteien aus, vor allem aber gegen die Union. Siegmund warf der CDU „linksgrüne Politik“ vor. Weidel sagte, die AfD wolle die Abkehr von der „extremistischen Politik der Altparteien“. Parallele zur DDR Der AfD-Fraktionschef im Magdeburger Landtag, Oliver Kirchner, setzte die Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit jener des früheren DDR-Machthabers Walter Ulbricht gleich. „Einen Unterschied in der Handlungsweise eines Friedrich Merz zu Walter Ulbricht kann ich jedenfalls nicht mehr erkennen“, sagte Kirchner. Er bezog dies auf die „Brandmauer“ der CDU zur Abgrenzung gegen die AfD und zog eine Parallele zur früheren DDR-Grenze, einschließlich Selbstschussanlagen. Schlangestehen für die AfD Stunden vor Beginn der Kundgebung bildeten sich lange Schlangen vor dem Einlass zur Kundgebung. Ein Mann mit schwarzer Sonnenbrille sagte, das Wichtigste sei ihm „Einwanderung stoppen, GEZ-Gebühren abschaffen“. Der 63-jährige Michael aus Bremen sagte, von in Deutschland eingenommenen Steuergeldern „bleibt nichts mehr im Land, es geht alles ins Ausland“. Er kritisierte unter anderem die Unterstützung der Ukraine in der Abwehr des russischen Angriffs. Eine Frau sagte: „Für mich ist die AfD die Demokratie. Die anderen wollen doch alle die Demokratie verbieten. Wir kriegen doch hier SED-Punkt-Null.“ Anwesend bei der AfD-Veranstaltung war auch der frühere Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen.

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