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Montag, 13. Juli 2026
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Zigaretten-Konsum - Koalition will Tabaksteuer offenbar stärker anheben als bisher geplant

Medienspektrum

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13. Juli
FAZ (Politik)

Rauchen: Koalition will Tabaksteuer offenbar stärker erhöhen als bisher geplant

Rauchen : Koalition will Tabaksteuer offenbar stärker erhöhen als bisher geplant Der Preis für eine Packung Zigaretten soll in den kommenden Jahren von aktuell acht auf fast zwölf Euro steigen. Die Bundesregierung spricht von einer „maßvollen Anhebung“. Die schwarz-rote Koalition will die Tabaksteuer einem Medienbericht zufolge stärker erhöhen als bisher geplant. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Montag unter Berufung auf eine sogenannte Formulierungshilfe des Bundesfinanzministeriums für die Koalitionsfraktionen berichteten, soll der Preis für eine Packung Zigaretten bis 2030 schrittweise von aktuell rund acht Euro auf fast zwölf Euro steigen. Das seien etwa 40 Cent mehr als kürzlich vom Bundeskabinett beschlossen, hieß es in dem Bericht. Analog dazu soll auch die Besteuerung von Feinschnitt – also von Tabak für selbstgedrehte Zigaretten – stärker angehoben werden. Bundesregierung zielt auf Haushaltskonsolidierung Grund für die Änderung ist dem Medienbericht zufolge eine Lücke im Haushalt. Aus Regierungskreisen hieß es dem RND-Bericht zufolge, die „maßvolle Anhebung“ diene nicht nur der Haushaltskonsolidierung, sondern auch dem Schutz der öffentlichen Gesundheit. Sie stehe außerdem im Einklang mit dem Ziel der Bundesregierung, die Raucherquote von Jugendlichen und Erwachsenen zu senken. Der vom Kabinett vor einer Woche beschlossene Gesetzesentwurf zur Änderung des Tabaksteuergesetzes sieht vor, dass die Tabaksteuer für eine sogenannte Kleinverkaufspackung Zigaretten mit einem Inhalt von 20 Stück ab dem kommenden Jahr bei 4,44 Euro liegt. Dies entspricht nach Angaben des Bundesfinanzministeriums einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 8,77 Euro je Schachtel im Jahr 2027. Für das kommende Jahr rechnet die Bundesregierung mit Steuermehreinnahmen von schätzungsweise 756 Millionen Euro. Analog zu den schrittweisen Erhöhungen sollen sie nach den ursprünglichen Berechnungen in den folgenden Jahren weiter ansteigen – auf 3,589 Milliarden Euro im Jahr 2030.

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13. Juli
Tagesschau

Bericht: Regierung will Tabaksteuer stärker anheben als geplant

Rauchen soll teurer werden Regierung will Tabaksteuer stärker anheben Fast zwölf Euro - soviel soll eine Packung Zigaretten in wenigen Jahren kosten. Laut einem Bericht will die Regierung die Tabaksteuer stärker erhöhen als geplant. Das soll der öffentlichen Gesundheit helfen - und der Steuerkasse. Die schwarz-rote Koalition will die Tabaksteuer stärker erhöhen als bisher geplant. Das geht aus einer sogenannten Formulierungshilfe des Bundesfinanzministeriums für die Koalitionsfraktionen hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Fast zwölf Euro pro Packung Demnach soll der Preis für eine Packung mit 20 Zigaretten bis 2030 schrittweise auf fast zwölf Euro steigen. Das wären etwa 40 Cent mehr als bisher vorgesehen. Auch die Steuern auf Feinschnitt - also Tabak zum Drehen von Zigaretten -, Pfeifentabak und Zigarren oder Zigarillos steigen dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung zufolge jährlich an. Ebenso soll dies für Ersatzprodukte wie beispielsweise Liquids für E-Zigaretten gelten - hier steigt der Steueranteil demnach jährlich um je einen Cent pro Milliliter. Für die öffentliche Gesundheit - und die Steuerkasse Grund für die Änderung ist den Angaben zufolge eine Lücke im Bundeshaushalt. Aus Regierungskreisen hieß es laut dem Bericht, die "maßvolle Anhebung" diene nicht nur der Haushaltskonsolidierung: "Die Erhöhung dient auch dem Schutz der öffentlichen Gesundheit und steht im Einklang mit dem Ziel der Bundesregierung, die Raucherquote von Jugendlichen und Erwachsenen zu senken." Konkret bedeuten die höheren Steuersätze demnach Steuermehreinnahmen von schätzungsweise 756 Millionen Euro im Jahr 2027. Analog zu den schrittweisen Erhöhungen steigen sie in den folgenden Jahren weiter an - auf 3,589 Milliarden Euro im Jahr 2030.

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13. Juli
Die Welt (Politik)

Zwölf Euro pro Schachtel – Schwarz-Rot will Tabaksteuer offenbar stärker erhöhen als bisher geplant

Zwölf Euro pro Schachtel – Schwarz-Rot will Tabaksteuer offenbar stärker erhöhen als bisher geplant Grund für die Änderung ist dem Medienbericht zufolge eine Lücke im Haushalt. Analog dazu soll auch die Besteuerung von Tabak für selbstgedrehte Zigaretten stärker angehoben werden. Die schwarz-rote Koalition will die Tabaksteuer einem Medienbericht zufolge stärker erhöhen als bisher geplant. Wie die RND-Zeitungen am Montag unter Berufung auf eine sogenannte Formulierungshilfe des Bundesfinanzministeriums für die Koalitionsfraktionen berichteten, soll der Preis für eine Packung Zigaretten bis 2030 schrittweise von aktuell rund acht Euro auf fast zwölf Euro steigen. Konkret soll der durchschnittliche Packungspreis für Zigaretten 2027 nun auf 9,10 Euro, 2028 auf 9,91 Euro, 2029 auf 10,81 und 2030 auf 11,78 Euro steigen. Der Tabaksteueranteil klettert von aktuell rund 4 Euro bis 2030 auf 6,19 Euro. Das seien etwa 40 Cent mehr als kürzlich vom Bundeskabinett beschlossen. Analog dazu soll auch die Besteuerung von Feinschnitt – also von Tabak für selbstgedrehte Zigaretten – stärker angehoben werden. Grund für die Änderung ist dem Medienbericht zufolge eine Lücke im Haushalt. Aus Regierungskreisen hieß es dem RND-Bericht zufolge, die „maßvolle Anhebung“ diene nicht nur der Haushaltskonsolidierung, sondern auch dem Schutz der öffentlichen Gesundheit. Sie stehe außerdem im Einklang mit dem Ziel der Bundesregierung, die Raucherquote von Jugendlichen und Erwachsenen zu senken. Manchen geht das noch nicht weit genug: Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, fordert noch deutlich höhere Preise für Tabak und hochprozentigen Alkohol, um insbesondere Jugendliche vom Konsum abzuhalten. Der Preis einer Schachtel Zigaretten sollte demnach auf 20 Euro angehoben werden. Auch Spirituosen sollten seiner Vorstellung nach deutlich teurer werden.

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12. Juli
Die Zeit (Politik)

Tabaksteuer: Tabaksteuer soll stärker erhöht werden als geplant

Nach den Plänen der Bundesregierung soll die Tabaksteuer bis zum Jahr 2030 stärker ansteigen als bisher geplant. Das geht aus einer sogenannten Formulierungshilfe des Bundesfinanzministeriums für die Koalitionsfraktionen hervor, die dem Redaktionsetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Eine Schachtel Zigaretten soll demnach in vier Jahren knapp zwölf Euro kosten, statt der derzeit rund acht Euro. Ursprünglich sollte die Erhöhung der Tabaksteuer um gut 40 Cent geringer ausfallen. Auch die Steuer auf Feinschnitt – also von Tabak für selbstgedrehte Zigaretten – soll stärker angehoben werden. Der Grund für die größere Erhöhung ist ein Loch im Haushalt. Das hatte sich aufgetan, weil im Rahmen des Gesundheits-Sparpakets der Steuerzuschuss für die gesetzlichen Krankenkassen doch nicht so stark abgesenkt werden soll, wie ursprünglich gedacht. Die höheren Abgaben auf Tabak sollen jedes Jahr rund 800 Millionen Euro Mehreinnahmen für den Bund bringen. Bis 2030 soll sich das Plus auf rund 4,5 Milliarden Euro belaufen. Aber der Haushalt sei nicht der einzige Grund für die stärkere Erhöhung gewesen. In Regierungskreisen heißte es: »Die Erhöhung dient auch dem Schutz der öffentlichen Gesundheit und steht im Einklang mit dem Ziel der Bundesregierung, die Raucherquote von Jugendlichen und Erwachsenen zu senken.« »Vor allem der Aspekt des Gesundheitsschutzes« solle durch den Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen noch einmal gestärkt werden. Die zur Vorbereitung des Gesundheits-Sparpakets eingesetzte Expertenkommission hatte eine noch stärkere Erhöhung vorgeschlagen. Konkret soll der durchschnittliche Packungspreis für Zigaretten 2027 auf 9,10 Euro (bisher geplant 8,77), 2028 auf 9,91 Euro (9,56), 2029 auf 10,81 (10,42) und 2030 auf 11,78 Euro (11,36) steigen. Der Tabaksteueranteil klettert von aktuell rund 4 Euro bis 2030 auf 6,19 Euro.

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