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Montag, 23. März 2026
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Selenskyj: Nächstes Treffen in Abu Dhabi ab Mittwoch

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1. Februar
Tagesschau

Gespräche zwischen Russland, Ukraine und USA auf Mittwoch verschoben

Russischer Angriffskrieg Ukraine-Friedensgespräche auf Mittwoch verschoben Eigentlich sollten die Friedensgespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA heute fortgesetzt werden. Nun werden sie auf Mittwoch verschoben, teilte Präsident Selenskyj mit. Er sei zu einer "substanziellen Diskussion" bereit. Die nächste Gesprächsrunde zwischen Kiew, Moskau und Washington für ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf Mittwoch und Donnerstag verschoben worden. "Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest: 4. und 5. Februar in Abu Dhabi", schrieb Selenskyj im Onlinedienst X. Die direkten Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate waren ursprünglich für diesen Sonntag geplant gewesen. "Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt", so Selenskyj. Anders als vergangene Woche wollten sich die Ukraine und Russland diesmal auch ohne US-Vertreter treffen. USA und Russland führen "konstruktives" Vorgespräch Zuvor hatte der US-Gesandte Steve Witkoff erneut den russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew getroffen. Es sei ein "konstruktives" Gespräch gewesen, erklärte Witkoff bei X. Es habe gezeigt, "dass Russland sich für den Frieden in der Ukraine einsetzt". Nach Angaben der US-Vermittler sind sich Kiew und Moskau inzwischen in mehreren Punkten einig - aber nicht im Hauptstreitpunkt: Russland fordert einen vollständigen Rückzug der ukrainischen Truppen aus der - ukrainischen - Region Donezk. Dies lehnt die Regierung in Kiew entschieden ab. Russische Angriffe verlagern sich Russland hatte sich auf Bitten von US-Präsident Donald Trump bereiterklärt, wegen der extremen Kälte zunächst von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine abzusehen - laut Kremlsprecher Dmitri Peskow bis zum heutigen Sonntag, um für die Verhandlungen eine gute Grundlage zu schaffen. Selenskyj erklärte nun, dass sich die russischen Angriffe stattdessen auf die Verkehrsinfrastruktur verlagert hätten. "Es ist offensichtlich, dass die Russen unsere Städte voneinander abschneiden wollen", sagte er. Bei neuen massiven russischen Drohnenangriffen wurden in der Großstadt Dnipro mindestens zwei Menschen getötet. Am vergangenen Wochenende hatten Unterhändler Moskaus und Kiews in Abu Dhabi erstmals seit langer Zeit wieder direkt miteinander über eine Beendigung der Kämpfe gesprochen.

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1. Februar
ZDF heute

Selenskyj: Nächstes Treffen in Abu Dhabi ab Mittwoch

Ukraine, Russland, USA:Selenskyj: Nächstes Treffen in Abu Dhabi ab Mittwoch Präsident Selenskyj kündigt für den 4. und 5. Februar neue Gespräche in Abu Dhabi an. Gemeinsam mit Russland und den USA soll über ein Ende des Angriffskrieges verhandelt werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi angekündigt. Auf der Plattform X teilte er mit: Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest: 4. und 5. Februar in Abu Dhabi. Wolodymyr Selenskyj, ukrainischer Präsident Er habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten. Trilaterale Gespräche - also zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern - hatte es vergangenes Wochenende bereits in Abu Dhabi gegeben. "Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt", teilte Selenskyj weiter mit. Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet ZDF-Korrespondent Henner Hebestreit. 31.01.2026 | 1:16 minBilaterale Gespräche für diesen Sonntag geplant Ukrainer und Russen hatten für diesen Sonntag angekündigt, in Abu Dhabi ihre vor einer Woche nach langer Zeit begonnenen direkten Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wieder aufzunehmen. Es war unklar, ob es dort zu einem Treffen kam. Der Kreml in Moskau und Selenskyj hatten den Termin zwar angekündigt, aber - wie vorige Woche - weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt genannt. Vor einer Woche liefen die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter Vermittlung der USA mit ihrem Chefunterhändler Steve Witkoff. Boris Pistorius hat gegenüber dem Redaktions-Netzwerk Deutschland deutlich gemacht, dass er nicht an Putins Friedenswillen glaubt. Trotz Verhandlungen greift Russland die Ukraine weiter an. 31.01.2026 | 1:08 minUS-russisches Treffen in Miami Witkoff traf sich indes am Samstag in Miami mit Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew. Der Russe teilte bei X mit, es habe ein konstruktives Treffen mit der US-Delegation gegeben. Er habe auch produktive Gespräche mit einer Arbeitsgruppe zu den amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen geführt. Witkoff schrieb seinerseits, es habe produktive und konstruktive Gespräche mit Dmitrijew im Zuge des Vermittlungsversuchs der USA zur Lösung des Ukraine-Kriegs gegeben. Das Treffen habe die Ansicht bestärkt, dass Russland darauf hinarbeite, Frieden in der Ukraine zu sichern. Von US-Seite waren laut Witkoff auch Finanzminister Scott Bessent, der Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und Regierungsberater Josh Gruenbaum dabei. Trotz der immer wieder als "konstruktiv" und "produktiv" beschriebenen zahlreichen Zusammenkünfte ist eine Einigung auf ein Friedensabkommen bisher nicht in Sicht. Zentral für Moskau sind Forderungen nach Gebietsabtretungen. Russland verlangt, dass sich die Ukraine auch aus jenen Teilen des Donbass - dieser umfasst die Gebiete Luhansk und Donezk - zurückzieht, die weiterhin von Kiew kontrolliert werden. Selenskyj hatte solche Gebietsabtretungen wiederholt abgelehnt. In der Ukraine ist es zu massiven Stromausfällen gekommen. Auch in der Hauptstadt Kiew erleben sie damit, was die Menschen in den Frontgebieten schon lange mitmachen. 31.01.2026 | 2:33 minUkraine-Krieg: Begrenzte Feuerpause Russland erklärte sich vor dem Hintergrund der Verhandlungen auf Bitte von US-Präsident Donald Trump bereit, wegen der extremen Kälte und der ohnehin großen Schäden in Kiew und anderen Städten von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes zeitweilig abzusehen. Angriffe auf andere Ziele wurden indes fortgesetzt. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass die begrenzte Feuerpause nur bis zu diesem Sonntag gelte, um für die Verhandlungen eine gute Grundlage zu schaffen. Die Ukraine wehrt sich seit bald vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg. Drohnenangriffe und extreme Lebensbedingungen ohne Strom und Wärme. ZDF-Korrespondent Henner Hebestreit berichtet, wie die Menschen das aushalten. 31.01.2026 | 1:22 minAktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

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1. Februar
Handelsblatt

Krieg in der Ukraine: Selenskyj: Nächste Woche neue Gespräche mit USA und Russland

Krieg in der Ukraine: Selenskyj: Nächste Woche neue Gespräche mit USA und Russland Kiew/Abu Dhabi. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi angekündigt. „Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi“, teilte er bei Telegram mit. Er habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten. Trilaterale Gespräche - also zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern - hatte es vergangenes Wochenende bereits in Abu Dhabi gegeben. Von russischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung. „Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt“, teilte Selenskyj mit. Allein in der vergangenen Woche habe Russland die Ukraine unter anderem mit 980 Drohnen und fast 1.100 Gleitbomben angegriffen. Das Land brauche dringend Luftabwehrraketen. Selenskyj sprach noch am Sonntag mit dem ukrainischen Verhandlungsführer Rustem Umjerow. „Für morgen habe ich eine Besprechung anberaumt, um den Rahmen der Gespräche abzustimmen und alles vorzubereiten“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache. „Am Montagabend wird das Team bereits auf dem Weg zu den Verhandlungen sein.“ Er hoffe auf Unterstützung der USA. „Vieles hängt davon ab, was die amerikanische Seite erreichen kann, damit die Menschen sowohl dem Prozess als auch den Ergebnissen vertrauen.“ Ukrainer und Russen hatten ursprünglich für diesen Sonntag angekündigt, in Abu Dhabi ihre vor einer Woche nach langer Zeit begonnenen direkten Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wieder aufzunehmen. Kreml-Unterhändler Dmitrijew am Samstag in Miami bei Witkoff Vor einer Woche liefen die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter Vermittlung der USA mit ihrem Chefunterhändler Steve Witkoff. Witkoff traf sich indes am Samstag in Miami mit Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew. Der Russe teilte bei X mit, es habe ein konstruktives Treffen mit der US-Delegation gegeben. Er habe auch produktive Gespräche mit einer Arbeitsgruppe zu den amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen geführt. Witkoff schrieb seinerseits, es habe produktive und konstruktive Gespräche mit Dmitrijew im Zuge des Vermittlungsversuchs der USA zur Lösung des Ukraine-Kriegs gegeben. Das Treffen habe die Ansicht bestärkt, dass Russland darauf hinarbeite, Frieden in der Ukraine zu sichern. Von US-Seite waren laut Witkoff auch Finanzminister Scott Bessent, der Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und Regierungsberater Josh Gruenbaum dabei. Trotz der immer wieder als „konstruktiv“ und „produktiv“ beschriebenen zahlreichen Zusammenkünfte ist eine Einigung auf ein Friedensabkommen aber bisher nicht in Sicht. Zentral für Moskau sind Forderungen nach Gebietsabtretungen. Russland verlangt, dass sich die Ukraine auch aus jenen Teilen des Donbass - dieser umfasst die Gebiete Luhansk und Donezk - zurückzieht, die weiterhin von Kiew kontrolliert werden. Präsident Selenskyj hatte solche Gebietsabtretungen wiederholt abgelehnt. Erneut Tote bei russischen Drohnenangriffen Russland erklärte sich zwar vor dem Hintergrund der Verhandlungen auf Bitte von US-Präsident Donald Trump bereit, wegen der extremen Kälte und der ohnehin großen Schäden in Kiew und anderen Städten von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes zeitweilig abzusehen. Die Vereinbarung sollte nach russischen Angaben zunächst nur bis Sonntag gelten, um auch eine gute Grundlage für die Verhandlungen in Abu Dhabi zu schaffen. Angriffe auf andere Ziele wurden aber indes fortgesetzt. Selenskyj beklagte, dass die sich die Attacken auf die Bahn- und andere Verkehrsinfrastruktur verlagert hätten. „Es ist offensichtlich, dass die Russen unsere Städte voneinander abschneiden wollen“, sagte er in seiner Videobotschaft. Das russische Verteidigungsministerium teilte in Moskau mit, es habe Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften genutzte Verkehrsinfrastruktur sowie auf Munitionsdepots gegeben. Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Dnipro starben ein Mann und eine Frau, wie Militärgouverneur Olexander Hanscha mitteilte. Es sei ein Feuer ausgebrochen. In Pawlohrad starben mindestens zwölf Menschen, als russische Drohnen einen mit Minenarbeitern besetzten Bus trafen. Weitere 16 Menschen wurden bei dem Angriff verletzt, neun von ihnen schwer. Kiew stellt nach Blackout Heizungsversorgung wieder her Neue Meldungen über russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen gab es indes nicht. Allerdings kam es am Samstag zu einem Blackout durch einen Ausfall von Leitungen. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung dauerten auch am Sonntag an. Im ganzen Land gab es Behörden zufolge weiter Notabschaltungen. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, dass immer mehr Häuser wieder an die Heizungsversorgung angeschlossen würden. Demnach waren am Morgen noch rund 1.000 Häuser in der Hauptstadt ohne Wärmeversorgung – nach 3.500 Häusern am Vorabend. Auch alle Linien der Metro seien nach dem Ausfall am Samstag wieder in Betrieb, hieß es. Grund für die massiven Probleme in vielen Teilen des Landes war ein Ausfall von zwei Leitungen zwischen Rumänien und Moldau und auf dem Gebiet der Ukraine, wie Selenskyj darlegte. Es sei ein Tag im Ausnahmezustand für die Regierung, das Energieministerium, die Energieunternehmen sowie regionale und lokale Behörden gewesen. „Die Ursachen werden derzeit untersucht“, sagte Selenskyj. Womöglich sei Vereisung der Leitungen der Grund für den Kollaps gewesen. „Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine externe Einmischung oder einen Cyberangriff“, sagte Selenskyj. Das Land habe auch seine Stromimporte erhöht. Das Energiesystem der Ukraine ist vor allem nach den vielen russischen Angriffen schwer beschädigt. Die Ukraine wehrt sich seit fast vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

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1. Februar
Wirtschaftswoche

Ukraine-Krieg: Selenskyj kündigt neue Gespräche mit USA und Russland an

Ukraine-Krieg: Selenskyj kündigt neue Gespräche mit USA und Russland an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi angekündigt. „Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi“, teilte er bei Telegram mit. Er habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten. Trilaterale Gespräche – also zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern - hatte es vergangenes Wochenende bereits in Abu Dhabi gegeben. Von russischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung. „Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt“, teilte Selenskyj mit. Allein in der vergangenen Woche habe Russland die Ukraine unter anderem mit 980 Drohnen und fast 1100 Gleitbomben angegriffen. Das Land brauche dringend Luftabwehrraketen. Ukrainer und Russen hatten für diesen Sonntag angekündigt, in Abu Dhabi ihre vor einer Woche nach langer Zeit begonnenen direkten Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wieder aufzunehmen. Es war unklar, ob es dort zu einem Treffen kam. Der Kreml in Moskau und Selenskyj hatten den Termin zwar angekündigt, aber – wie vorige Woche – weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt genannt. Vor einer Woche liefen die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter Vermittlung der USA mit ihrem Chefunterhändler Steve Witkoff. Witkoff traf sich indes am Samstag in Miami mit Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew. Der Russe teilte bei X mit, es habe ein konstruktives Treffen mit der US-Delegation gegeben. Er habe auch produktive Gespräche mit einer Arbeitsgruppe zu den amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen geführt. Witkoff schrieb seinerseits, es habe produktive und konstruktive Gespräche mit Dmitrijew im Zuge des Vermittlungsversuchs der USA zur Lösung des Ukraine-Kriegs gegeben. Das Treffen habe die Ansicht bestärkt, dass Russland darauf hinarbeite, Frieden in der Ukraine zu sichern. Von US-Seite waren laut Witkoff auch Finanzminister Scott Bessent, der Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und Regierungsberater Josh Gruenbaum dabei. Trotz der immer wieder als „konstruktiv“ und „produktiv“ beschriebenen zahlreichen Zusammenkünfte ist eine Einigung auf ein Friedensabkommen aber bisher nicht in Sicht. Zentral für Moskau sind Forderungen nach Gebietsabtretungen. Russland verlangt, dass sich die Ukraine auch aus jenen Teilen des Donbass – dieser umfasst die Gebiete Luhansk und Donezk – zurückzieht, die weiterhin von Kiew kontrolliert werden. Präsident Selenskyj hatte solche Gebietsabtretungen wiederholt abgelehnt. Erneut Tote bei russischen Drohnenangriffen Russland erklärte sich zwar vor dem Hintergrund der Verhandlungen auf Bitte von US-Präsident Donald Trump bereit, wegen der extremen Kälte und der ohnehin großen Schäden in Kiew und anderen Städten von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes zeitweilig abzusehen. Die Vereinbarung sollte nach russischen Angaben zunächst nur bis Sonntag gelten, um auch eine gute Grundlage für die Verhandlungen in Abu Dhabi zu schaffen. Angriffe auf andere Ziele wurden aber indes fortgesetzt. Selenskyj beklagte, dass sich die Attacken auf die Bahn- und andere Verkehrsinfrastruktur verlagert hätten. „Es ist offensichtlich, dass die Russen unsere Städte voneinander abschneiden wollen“, sagte er in seiner Videobotschaft. Das russische Verteidigungsministerium teilte in Moskau mit, es habe Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften genutzte Verkehrsinfrastruktur sowie auf Munitionsdepots gegeben. Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Dnipro starben ein Mann und eine Frau, wie Militärgouverneur Olexander Hanscha mitteilte. Es sei ein Feuer ausgebrochen. Ein Haus sei zerstört, zwei weitere Gebäude seien beschädigt worden. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten insgesamt 90 russische Drohnenangriffe im Land, insgesamt habe es gut ein Dutzend Einschläge gegeben. Kiew stellt nach Blackout Heizungsversorgung wieder her Neue Meldungen über russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen gab es indes nicht. Allerdings kam es am Samstag zu einem Blackout durch einen Ausfall von Leitungen. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung dauerten auch am Sonntag an. Im ganzen Land gab es Behörden zufolge weiter Notabschaltungen. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, dass immer mehr Häuser wieder an die Heizungsversorgung angeschlossen würden. Demnach waren am Morgen noch rund 1000 Häuser in der Hauptstadt ohne Wärmeversorgung – nach 3500 Häusern am Vorabend. Auch alle Linien der Metro seien nach dem Ausfall am Samstag wieder in Betrieb, hieß es. Grund für die massiven Probleme in vielen Teilen des Landes war ein Ausfall von zwei Leitungen zwischen Rumänien und Moldau und auf dem Gebiet der Ukraine, wie Selenskyj darlegte. Es sei ein Tag im Ausnahmezustand für die Regierung, das Energieministerium, die Energieunternehmen sowie regionale und lokale Behörden gewesen. „Die Ursachen werden derzeit untersucht“, sagte Selenskyj. Womöglich sei Vereisung der Leitungen der Grund für den Kollaps gewesen. „Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine externe Einmischung oder einen Cyberangriff“, sagte Selenskyj. Das Land habe auch seine Stromimporte erhöht. Das Energiesystem der Ukraine ist vor allem nach den vielen russischen Angriffen schwer beschädigt. Die Ukraine wehrt sich seit fast vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

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1. Februar
taz (Öko & Co)

Friedensgespräche für die Ukraine: Nächste Runde am nächsten Mittwoch

Friedensgespräche für die Ukraine: Nächste Runde am nächsten Mittwoch Ukraines Präsident Selenskyj kündigt eine zweite Runde von Direktgesprächen mit Russland ab dem 4. Februar an. Das ist drei Tage später als zunächst geplant. dpa/rtr | Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die nächste Gesprächsrunde mit Russland in Abu Dhabi über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine für den kommenden Mittwoch angekündigt. „Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi“, teilte er mit. Es habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten. Trilaterale Gespräche – also zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern – hatte es vergangenes Wochenende bereits in Abu Dhabi gegeben. Danach war zunächst dieser Sonntag als Termin für eine Fortsetzung genannt worden. Die Regierungen in Moskau und Kyjiw hatten den Termin zwar angekündigt, aber – wie schon vorige Woche – weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt genannt. „Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt“, teilte Selenskyj jetzt mit. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergej Schoigu, traf derweil zu Gesprächen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi in China ein. Russische Angriffspause endet am Sonntag Unklar blieb auch, ob die russische Pausierung der Angriffe auf die Energieinfrastruktur nun ebenfalls über Sonntag hinaus fortgesetzt werden könnte oder nicht. Russland hatte einer Bitte von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, auf neue Angriffe gegen Energieanlagen vorübergehend zu verzichten, auch um eine gute Grundlage für die Verhandlungen in Abu Dhabi zu schaffen. Neue Meldungen über russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen gab es am Sonntag zunächst nicht. Nach einem Blackout am Samstag durch einen Ausfall von Leitungen dauerten die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung an. Im ganzen Land gab es Behörden zufolge weiter Notabschaltungen. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, dass immer mehr Häuser wieder an die Heizungsversorgung angeschlossen würden. Demnach waren am Morgen noch rund 1.000 Häuser in der Hauptstadt ohne Wärmeversorgung, nach 3.500 Häusern am Vorabend. Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Dnipro wurden nach Behördenangaben in der Nacht zu Sonntag zwei Menschen getötet. Ein Mann und eine Frau starben, wie Militärgouverneur Olexander Hanscha mitteilte. Es sei ein Feuer ausgebrochen. Ein Haus sei zerstört, zwei weitere Gebäude seien beschädigt worden. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten insgesamt 90 russische Drohnenangriffe im Land, insgesamt habe es gut ein Dutzend Einschläge gegeben. Bei zwei russischen Drohnenangriffen in der Stadt Saporischschja wurden nach Behördenangaben am Sonntag mindestens sechs Menschen verletzt. Ein Angriff traf eine Geburtsklinik und traf zwei Schwangere, die sich dort gerade zur Untersuchung aufhielten, berichteten ukrainische Medien. Gemeinsam für freie Presse Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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1. Februar
Neues Deutschland

Ukraine-Krieg | Unwürdiges Schauspiel

- Politik - Ukraine-Krieg Unwürdiges Schauspiel Daniel Säwert über die Verschiebung der Ukraine-Gespräche War es das schon wieder mit der leichten Hoffnung, dass der Krieg in der Ukraine nach vier Jahren endlich ein Ende finden könnte? Die Verhandlungen in Abu Dhabi am letzten Januarwochenende hatten zumindest Mut gemacht. Schon lange waren Adjektive wie »konstruktiv« und »freundschaftlich« nicht mehr gefallen, wenn es darum ging, Russland und die Ukraine an einen Tisch zu bekommen, um dem Leiden und Sterben ein Ende zu setzen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den 1. Februar, an das nächste Treffen. Statt Fortschritten gibt es an diesem Sonntag aber nur die Verschiebung zu vermelden. Mitte der Woche soll es weitergehen. Die Erklärung dazu aus Kiew ist wenig aufschlussreich. Werden die »letzten 10 Prozent«, die es zu verhandeln gilt, zum Hindernis für eine Einigung? Mehrfach hieß es aus den USA, die Zukunft des Donbass sei die letzte verbliebene große Frage auf dem Weg zur Einigung. Russland hat den Großteil besetzt und in seiner Verfassung annektiert. Für die Ukraine ist der Donbass die rote Linie, die nicht zur Disposition steht. Dabei hat ein Teil der Menschen in der Ukraine die völlig zerstörte Industrieregion bereits aufgegeben. Er kenne Menschen, die beim Thema Donbass abwinken und sich einfach Frieden herbeisehnen, sagt ein Parlamentsabgeordneter. Präsident Wolodymyr Selenskyj will aber nicht aufgeben. Seiner Delegation für die Gespräche in Abu Dhabi hat er deswegen die Kompetenz abgesprochen, über den Donbass verhandeln zu können. Das ginge nur direkt mit Russlands Staatschef Wladimir Putin. Es folgte ein Schlagabtausch, der in seiner Peinlichkeit kaum zu unterbieten ist. Man rede gerne, wenn der Ukrainer nach Moskau kommt, hieß es aus der russischen Hauptstadt. Selenskyj hingegen wollte mit Putin nur in Kiew reden. Selbstredend, dass keine Seite auf die Forderung der anderen einging. Für den ukrainischen Präsidenten ist der Donbass mehr als das Symbol des Widerstands gegen die russischen Invasoren und für die Einheit der Ukraine. Das Gebiet ist auch zur Verhandlungsmasse mit den westlichen Unterstützern geworden, um Sicherheitsgarantien zu bekommen. Für die Ukraine stellt sich die Frage, was sie bereit ist, für den Donbass zu opfern. Oder anders ausgedrückt: wie viele Menschen. Am Wochenende rief Selenskyj die jungen Männer, die ins Ausland geflohen sind, auf, doch für den Kampf bitte in die Heimat zurückzukehren. Es war eine Verzweiflungstat. Im vergangenen Jahr soll niemand diesem Aufruf gefolgt sein. Für all die Menschen, die in diesen Tagen in der Ukraine frieren und sterben, bleibt die Hoffnung, dass die Gespräche in Abu Dhabi doch noch Fortschritte bringen, den Krieg zu beenden. Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen. Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär. Dank der Unterstützung unserer Community können wir: → unabhängig und kritisch berichten → Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben → Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden → Desinformation mit Fakten begegnen → linke Perspektiven stärken und vertiefen Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.

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1. Februar
Tagesschau

Ukraine-Friedensgespräche verschieben sich womöglich

Russischer Angriffskrieg Ukraine-Gespräche verschieben sich womöglich Die Ukraine und Russland wollten ihre Friedensgespräche heute fortsetzen. Laut Präsident Selenskyj könnten die Verhandlungen aber verschoben werden. Unterdessen verlagert Russland seine Angriffe offenbar auf die ukrainische Verkehrsinfrastruktur. Eigentlich wollten die Ukraine und Russland heute ihre direkten Verhandlungen über ein Ende des Krieges weiterführen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der Kreml hatten den Termin in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten bestätigt. In seiner Videoansprache sagte Selenskyj nun aber, die Ukraine bereite sich auf Gespräche in der kommenden Woche vor. Das könnte bedeuten, dass ein erneutes Treffen verschoben wird. "Wir stehen in ständigem Kontakt mit den USA und warten auf Details zu den bevorstehenden Treffen", sagte Selenskyj. Anders als vergangene Woche wollten sich die Ukraine und Russland diesmal ohne US-Vertreter treffen. USA und Russland führen "konstruktives" Vorgespräch Zuvor hatte der US-Gesandte Steve Witkoff erneut den russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew getroffen. Es sei ein "konstruktives" Gespräch gewesen, erklärte Witkoff bei X. Es habe gezeigt, "dass Russland sich für den Frieden in der Ukraine einsetzt". Nach Angaben der US-Vermittler sind sich Kiew und Moskau inzwischen in mehreren Punkten einig - aber nicht im Hauptstreitpunkt: Russland fordert einen Rückzug der ukrainischen Truppen aus der - ukrainischen - Region Donezk, was Kiew entschieden ablehnt. Russische Angriffe verlagern sich Russland hatte sich auf Bitten von US-Präsident Donald Trump bereiterklärt, wegen der extremen Kälte zunächst von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine abzusehen - laut Kremlsprecher Dmitri Peskow bis zum heutigen Sonntag, um für die Verhandlungen eine gute Grundlage zu schaffen. Selenskyj erklärte nun, dass sich die russischen Angriffe stattdessen auf die Verkehrsinfrastruktur verlagert hätten. "Es ist offensichtlich, dass die Russen unsere Städte voneinander abschneiden wollen", sagte er.

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1. Februar
Die Zeit (Politik)

Ukrainekrieg: Gespräche zwischen Ukraine, Russland und USA werden fortgesetzt

Die für Sonntag angekündigten Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, den USA und Russland in Abu Dhabi sind offenbar verschoben worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte neue Termine für die Fortsetzung der Verhandlungen. "Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi", teilte Selenskyj auf Telegram mit. Trilaterale Treffen hatte es bereits vergangenes Wochenende in Abu Dhabi gegeben. Aus Russland gibt es bisher keine Bestätigung des neuen Termins. Für diesen Sonntag hatten ukrainische und russische Vertreter angekündigt, ihre vor einer Woche nach langer Zeit begonnenen direkten Verhandlungen über ein Ende des Krieges in Abu Dhabi wieder aufzunehmen. Es blieb jedoch unklar, ob es zu einem Treffen kam. Nun stehen laut Selenskyj die Termine am kommenden Mittwoch und Donnerstag fest. "Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt", schrieb Selenskyj. Zugleich verwies er auf die anhaltenden Angriffe Russlands: Allein in der vergangenen Woche habe Russland die Ukraine unter anderem mit 980 Drohnen und fast 1.100 Gleitbomben angegriffen. Die Ukraine brauche dringend Luftabwehrraketen. Friedensabkommen weiter nicht in Sicht Trotz zahlreicher Zusammenkünfte, die immer wieder als "konstruktiv" und "produktiv" beschrieben wurden, ist eine Einigung auf ein Friedensabkommen weiterhin nicht in Sicht. Zentral für das russische Regime sind Forderungen nach Gebietsabtretungen. Russland verlangt, dass sich die Ukraine auch aus jenen Teilen des Donbass zurückzieht, die weiterhin von der Ukraine kontrolliert werden. Der Donbass umfasst die Gebiete Luhansk und Donezk. Präsident Selenskyj hatte solche Gebietsabtretungen wiederholt abgelehnt.

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