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Montag, 23. März 2026
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Gasspeicher: Katherina Reiche befürchtet keine Knappheit bei der Gasversorgung

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1. Februar
FAZ (Wirtschaft)

Füllstände der Gasspeicher: Reiche: „Sorgen sind nicht angebracht“

Füllstände der Gasspeicher : Reiche: „Sorgen sind nicht angebracht“ Der Füllstand der Gasspeicher liegt bei 35 Prozent. Warum Wirtschaftsministerin Katherina Reiche dennoch überzeugt ist, dass Deutschland gut durch den Winter kommt. Nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sind die relativ niedrigen Füllstände in deutschen Gasspeichern kein Grund zur Beunruhigung. Man beobachte die Lage täglich, sagte die CDU-Politikerin am Rande einer Saudi-Arabien-Reise. „Sorgen sind nicht angebracht.“ Die Versorgung sei abgesichert durch Möglichkeiten zum Import von Flüssiggas, sagte Reiche. Sie sei überzeugt, dass das Land gut durch den Winter komme. In den deutschen Gasspeichern ist momentan deutlich weniger Erdgas als in den Vorjahren. Der Füllstand lag Ende Januar nur noch bei 35 Prozent. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat sich für eine strategische Gasreserve ausgesprochen. In Deutschland sorgten Händler und Gasversorger für eine ausreichende Versorgung von Industrie und Haushalten, sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa. Auch weiterhin sollte eine Verantwortung in privater Hand bleiben. „Aber es kann eben externe Schocks geben.“ Um darauf schnell genug reagieren zu können, brauche es eine Absicherung. „Bisher sind das die Füllstandsvorgaben.“ Sie hätten sich aber als ein eher sperriges Instrument erwiesen, was den Markt verzerre. Eine strategische Reserve könnte daher eine mögliche Antwort sein. Eine Ende März 2027 auslaufende Verordnung schreibt in Deutschland vor, dass die meisten Speicher am 1. November zu mindestens 80 Prozent und am 1. Februar zu mindestens 30 Prozent gefüllt sein müssen. Dies wird voraussichtlich erreicht. Laut Bundeswirtschaftsministerium sollen die bestehenden Füllstandsvorgaben weiterentwickelt werden. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es zu dem Thema: „Wir werden geeignete Instrumente auf den Weg bringen, um eine versorgungssichere und kostengünstigere Befüllung der Gasspeicher sicherzustellen.“

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1. Februar
Die Zeit (Politik)

Gasspeicher: Katherina Reiche befürchtet keine Knappheit bei der Gasversorgung

Nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sind die relativ niedrigen Füllstände in deutschen Gasspeichern kein Grund zur Beunruhigung. Man beobachte die Lage täglich, sagte die Ministerin am Rande einer Saudi-Arabien-Reise: "Sorgen sind nicht angebracht." Die Versorgung sei abgesichert durch Möglichkeiten zum Import von Flüssiggas, sagte Reiche. Sie sei überzeugt, dass das Land gut durch den Winter komme. In den deutschen Gasspeichern ist momentan deutlich weniger Erdgas als in den Vorjahren. Der gesamte Füllstand lag Ende Januar nur noch bei 35 Prozent. Der energiepolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Michael Kellner, widersprach der CDU-Politikerin Reiche: "Die Bundesregierung hat schlecht vorgesorgt, obwohl die kritische Lage schon lange von vielen Seiten vorhergesagt wurde. Die Füllstände fallen rapide, die Preise steigen, und die Situation kann schnell akut für die Menschen in Deutschland werden." Es sei jetzt nötig, Gas zu sparen, forderte Kellner. Das Bundeswirtschaftsministerium hielt dagegen: "Die Gasversorgung ist sichergestellt." Anders als in den Vorjahren stünden nämlich auch schwimmende Flüssiggasterminals für die Versorgung zur Verfügung, sagte eine Sprecherin. "Die inzwischen gut ausgebaute LNG-Infrastruktur in Deutschland und Europa ermöglicht neben der bestehenden und sicheren Hauptversorgung durch norwegisches Pipelinegas die notwendigen Importe nach Deutschland." Das meiste Erdgas komme mit etwa 45 Prozent aus Norwegen, sagt Klaus Müller, der Präsident der Bundesnetzagentur. Außerdem gebe es große Kontingente, "die wir aus Holland und Belgien über deren Flüssiggasterminals bekommen". Die Füllstände der Erdgasspeicher seien weiterhin wichtig, aber nicht mehr der allein entscheidende Indikator. Auch die vier deutschen Terminals an Nord- und Ostsee spielten eine wichtige Rolle: "Sie geben Deutschland noch mal ein zusätzliches Maß an Sicherheit." Müller zufolge sind die Terminals aktuell nicht ausgelastet. "Die Versorgung ist auf Kante genäht" Wie sich die Füllstände der Gasspeicher im Februar und März entwickeln werden, hängt von den Temperaturen ab. Der Branchenverband Ines (Initiative Energien Speichern) geht davon aus, dass bei normalen Temperaturen die Füllstände um weitere rund 20 Prozentpunkte zurückgehen. "Sollten wir bei unter 14 Prozent Speicherfüllstand Ende März stehen, könnte das der niedrigste Speicherfüllstand sein, der jemals für Deutschland aufgezeichnet worden ist", sagt Ines-Geschäftsführer Sebastian Heinermann. Zwar reichten die aktuellen Speichermengen bei normalen Temperaturen zusammen mit den anderen Quellen zur Gasversorgung aus, so Heinermann: "Es sollte uns aber nachdenklich machen, dass wir trotz eines vergleichsweise normalen Winters und ohne technische Ausfälle von Gasinfrastrukturen am Ende mit derart leeren Gasspeichern dastehen. Die Versorgung ist auf Kante genäht, und das ist eigentlich zu wenig." Eine 2027 auslaufende Verordnung schreibt vor, dass die meisten Speicher in Deutschland am 1. November zu mindestens 80 Prozent und am 1. Februar zu mindestens 30 Prozent gefüllt sein müssen.

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