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Montag, 6. April 2026
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Ernst hält Herthas Sieg in Dresden fest

Medienspektrum

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5. April
ZDF heute

Ernst hält Herthas Sieg in Dresden fest

2. Bundesliga:Ernst hält Herthas Sieg in Dresden fest von Holger Pfandt | Die Paraden von Hertha-Keeper Tjark Ernst und Marten Winklers 1:0-Siegtor sind die sportlichen Highlights des Spiels Dynamo Dresden - Hertha BSC. Überschattet wird Herthas Sieg von einem Platzsturm. Aus beiden Fanlagern war Pyrotechnik gezündet worden. Danach kletterten Anhänger beider Teams über die Zäune. Dresdner Fans rannten vermummt entlang des Spielfeldes zum Hertha-Block. Pyrotechnik wurde hin und her geschossen. Polizisten versuchten, die Dynamo-Anhänger zurück in ihren Block zu drängen. Dort wurde dann eine Hertha-Fahne abgebrannt Sportlich blieb die Partie über weite Strecken chancenarm. Nach der Roten Karte gegen Josip Brekalo in der 66. Minute erhöhte Dresden den Druck, ehe Marten Winkler per Kopf in der 80. Minute den entscheidenden Treffer erzielte. Zuvor hatte Hertha-Torhüter Tjark Ernst einen Foulelfmeter von Vincent Vermeij pariert (77.). Die Aufstellungen Dresden: Schreiber - Sterner, Pauli, Keller, Rossipal - Wagner, Amoako (90. Fröling) - Ceka (64. Lemmer), Hauptmann (81. Herrmann), Bobzien - Vermeij (81. Daferner) - Trainer: Thomas Stamm Hertha: Ernst - Zeefuik, Leistner, Gechter, Karbownik (68. Dardai) - Sessa (68. Eichhorn), Seguin - Winkler (90.+3 Eitschberger), Brekalo, Reese - Kownacki (77. Cuisance) - Trainer: Stefan Leitl Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen) Kommentator: Holger Pfandt Thema Mesut Özil - zu Gast bei Freunden - Doku-Serie Sport | Sport Dokus :Aufstieg: Der will doch nur spielen Video43:50 Sport | Sport Dokus :Brüche: Staatsfreund Nummer 1 Video46:57 Sport | Sport Dokus :Entfremdung: Das Foto Video61:21 Bundesliga 28. Spieltag Sport | Bundesliga 2025/26 :Freiburg verzweifelt an Bayerns Sieg-Hunger Video13:13 Sport | Bundesliga 2025/26 :Dortmunder Minimalisten schocken Stuttgart Video12:12 Sport | Bundesliga 2025/26 :Bayer Leverkusen gewinnt Neun-Tore-Gala Video12:18 Sport | Bundesliga 2025/26 :1. FC Köln punktet nach 0:2-Rückstand Video8:06 Sport | Bundesliga 2025/26 :Mainz 05 bleibt auf aufsteigendem Ast Video8:56 Sport | Bundesliga 2025/26 :Leipzig macht's mit Effizienz: 2:1 in Bremen Video8:27 Sport | Bundesliga 2025/26 :Honorats Glückstor beschert Gladbach Punkt Video7:21 Sport | Bundesliga 2025/26 :Union Berlin hält Abstiegsplatz auf Distanz Video7:06 Sport | Bundesliga 2025/26 :Zehn Hamburger punkten gegen Augsburg Video8:34 das aktuelle sportstudio Sport | das aktuelle sportstudio :Die Sendung vom 4. April 2026 Video86:32 Sport | das aktuelle sportstudio :Undav: Es gab eine Aussprache mit Nagelsmann Video4:14 Sport | das aktuelle sportstudio :Grifo: "Hätte gerne von der Couch geholfen" Video25:09 2. Bundesliga - Highlights Sport | 2. Bundesliga :Ernst hält Herthas Sieg in Dresden fest Video9:05 Sport | 2. Bundesliga :Schalke 04 behauptet Tabellenführung Video7:42 Sport | 2. Bundesliga :Darmstadt und Schalke mit Remis im Topspiel Video8:45 Sport | 2. Bundesliga :Hertha gewinnt Torspektakel in Düsseldorf Video9:09 Sport | 2. Bundesliga :Schalke verspielt den Sieg gegen Hannover Video8:38 Sport | 2. Bundesliga :Bochum bestraft Herthas Passivität Video7:00

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5. April
ZDF heute

Dynamo vor Aufarbeitung: "Absoluter Schlag ins Kontor"

Nach Platzsturm gegen Hertha BSC:Dynamo vor Aufarbeitung: "Absoluter Schlag ins Kontor" Nach den Ausschreitungen beim Zweitliga-Topspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC stehen die Dynamo-Verantwortlichen vor einer schwierigen Aufarbeitung. Die Vorkommnisse beim Zweitliga-Topspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC sind ein enormer Rückschlag im Dresdner Kampf um die Erhaltung der Fankultur und bei der Stadionsicherheit. "Unsere Heimspiele sind bekannt für eine einzigartige Atmosphäre. Bilder, wie wir sie am heutigen Abend gesehen haben, sind nicht akzeptabel und schaden nicht nur unserem Verein, sondern dem gesamten Fußball in Deutschland massiv", sagte Dynamos Geschäftsführer Stephan Zimmermann in einer Stellungnahme des Vereins nach dem 0:1 gegen Hertha BSC. Während der Zweitligapartie zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC stürmen Dresdner Ultras den Platz und werfen Pyrotechnik in den Gästeblock der Berliner. Quelle: IMAGO / Jan HuebnerZimmermann: Solche Szenen "Schlag ins Kontor" Zimmermann erklärte, dass er sich mit zahlreichen weiteren Vereinen bei den Politikern "seit Monaten für Faninteressen und ein sicheres Stadionerlebnis" einsetzt. Da sind solche Szenen ein absoluter Schlag ins Kontor. Stephan Zimmermann, Dynamo-Geschäftsführer Schon während der Begegnung mit zwei Unterbrechungen redeten die Dynamo-Verantwortlichen mit den leitenden Einsatzkräften der Polizei, "um erste Erkenntnisse kommunikativ auszutauschen. Diese Wahrnehmungen und Beobachtungen sind jetzt Bestandteil der grundlegenden Aufarbeitung", hieß es in der Stellungnahme. - Sicherheit in Fußball-Stadien: Verhärtete Fronten zwischen Politik und Fans Sachsens Innenminister: "Meine Geduld hat ein Ende" Der sächsische Innenminister Armin Schuster (CDU) hat die Ausschreitungen beim Zweitliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC scharf verurteilt und Konsequenzen angedroht. "Nach diesem erneuten Skandalspiel kann es für die weiteren Verhandlungen oder Gespräche kein Pardon mehr geben. Meine Geduld hat hier endgültig ein Ende", sagte Schuster der Deutschen Presse-Agentur. "Die Ergebnisse einer präzisen Aufarbeitung dieses Spiels durch die Vereine und die Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei lasse ich mir persönlich vorlegen", betonte Schuster. "Der Charakter einer kommenden Innenministerkonferenz wird auch maßgeblich davon geprägt sein, wie drakonisch die Konsequenzen sind, die aus diesen Krawallexzesse gezogen werden. DFB, DFL und die Vereine können nur noch mit Wirkung überzeugen", so Schuster weiter. "In höchster Form bei allen Unbeteiligten entschuldigen" Bei dem Topspiel unter Flutlicht war zunächst aus beiden Fanlagern Pyrotechnik gezündet worden. Danach kletterten Anhänger beider Teams über die Zäune. Dresdner Anhänger rannten vermummt entlang des Spielfeldes zum Hertha-Fanblock. Dabei kam es zu einem kurzen Aufeinandertreffen beider Fangruppen, bei dem es zum Einsatz von Pyrotechnik als Wurfgeschosse kam. Schiedsrichter Sven Jablonski musste die Zweitliga-Begegnung ein zweites Mal unterbrechen und schickte die Teams nach den Krawallen in die Kabine. Polizisten drängten dann die Dynamo-Anhänger zurück in ihren Block. Dort wurde eine Hertha-Fahne abgebrannt. "Wir müssen und werden diesen Abend detailliert auswerten und möchten uns bereits jetzt in höchster Form bei allen Unbeteiligten entschuldigen, die in solche unnötigen Aktionen hineingezogen wurden", meinte Zimmermann. Tausende vereint in Jubel, Wut und Enttäuschung: Fußball im Stadion bedeutet Emotion und Spannung pur. Die meisten sammeln sich dort friedlich. Doch wo überschreitet die Leidenschaft Grenzen? 13.08.2024 | 43:43 minDynamo-Trainer Stamm enttäuscht Dynamos Cheftrainer Thomas Stamm war sichtlich enttäuscht über die Vorkommnisse. Gerade, weil die Zuschauer im Stadion würdevoll und mit vollem Respekt dem verstorbenen Ehrenspielführer Hans-Jürgen Kreische gedacht haben. Der Sport hätte heute im Vordergrund stehen sollen, war es meiner Meinung nach nicht. Thomas Stamm, Dynamos Cheftrainer "Und noch viel schlimmer, dass wenn Du gerade die Anfangsphase auch mit Trauerminute, mit sehr viel Respekt auch von den Hertha-Fans - keiner hat irgendeinen Mucks gegeben - siehst, dann stehen nachher leider andere Dinge im Vordergrund, die nichts zu suchen haben im Fußball." Dynamo-Sportchef Gonther: "Stück weit geschockt" Dynamo Sport-Geschäftsführer Sören Gonther sagte am Ostersonntag im Sport1-Doppelpass angesichts der im Dynamo-Block angebrannten Hertha-Fahne: "Die Fahne haben wir natürlich alle gesehen. Wir sind alle ein Stück weit geschockt und konsterniert ob der Ereignisse. Ich kann mich nicht an den Spekulationen beteiligen, wo die Fahne herkommt. Da gibt es jetzt mehrere Theorien. Da macht es keinen Sinn, sich jetzt in irgendeiner Richtung zu positionieren." Gonther kündigte eine umfassende Aufarbeitung an. "Es torpediert, was wir uns rundherum erarbeiten, mit Fanvertretern, Vereinsvertretern, DFL, Polizei und so weiter. Alle arbeiten seit Monaten daran, ein sicheres Stadionerlebnis zu garantieren. Und das nimmt uns als Verein jegliche Argumentation, für Faninteressen einzustehen." Die Fußball-Bundesliga mit dem Abendspiel VfB Stuttgart - Borussia Dortmund und weiteren Spielen. Studiogast ist Vincenzo Grifo, italienischer Nationalspieler des SC Freiburg. 04.04.2026 | 86:32 min

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6. April
Deutschlandfunk

Nach Ausschreitungen - Sachsens Innenminister stellt bisherige Verhandlungen über Sicherheitskonzept mit DFB und DFL infrage

Der CDU-Politiker Schuster sagte der Deutschen Presse-Agentur, für die weiteren Gespräche könne es kein Pardon mehr geben. Die Vorkommnisse in Dresden stünden symbolisch für eine "Gewaltfolklore" in deutschen Fußballstadien. Er kündigte eine detaillierte Aufarbeitung vor der kommenden Innenministerkonferenz im Juni an. Die Innenminister der Länder erwägen seit längerer Zeit ein strikteres Vorgehen gegen Gewalt in Fußballstadien. Zu den diskutierten Vorschlägen gehörten etwa personalisierte Tickets, flächendeckende Ausweiskontrollen, Gesichtserkennung und KI-Überwachung. Fans und Verbände stellten sich bislang stets gegen die zusätzlichen Maßnahmen, unter anderem gab es Stimmungsboykotts. Der Geschäftsführer für den Bereich Sport von Dynamo Dresden, Sören Gonther, kritisierte die Ausschreitungen. Diese torpedierten alles, was man sich mit Fanvertreten, Vereinen, DFL und Polizei erarbeitet habe, sagte er dem Fernsehsender Sport1. Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich erklärte, die Vorkommnisse seien Wasser auf die Mühlen der großen Kritiker. Ausschreitungen auf dem Spielfeld Während des Zweitliga-Duells am Samstag war in den Fankurven beider Vereine Pyrotechnik gezündet worden. Anschließend waren mehrere Anhänger über die Zäune geklettert. Vermummte Personen aus dem Dresdener Block liefen entlang des Spielfeldes in die Kurve der Gäste, während des Aufeinandertreffens wurde wurden Pyrotechnik und Fahnenstangen als Wurfgeschosse benutzt. Einsatzkräfte der Polizei schritten ein, das Spiel wurde nach einer längeren Unterbrechung fortgesetzt. Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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5. April
taz (Öko & Co)

Nach Ausschreitungen im Dresdner Stadion: DFB kündigt Verfahren gegen Dynamo und Hertha an

Nach Ausschreitungen im Dresdner Stadion: DFB kündigt Verfahren gegen Dynamo und Hertha an Das Zweitligaspiel zwischen Dresden und der Berliner Hertha machten Ultras zur Krawallkulisse. Der DFB will nun gegen beide Vereine vorgehen. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung. dpa | Die Fan-Ausschreitungen bei der Partie zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC beschäftigen auch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). „Wir können Ihnen bestätigen, dass der DFB-Kontrollausschuss nach den Vorkommnissen im Rahmen des Zweitligaspiels zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC zu Beginn der neuen Woche Ermittlungsverfahren gegen beide Vereine einleiten wird“, teilte der Verband auf Anfrage mit. In einem ersten Schritt werden dann beide Vereine schriftlich zu Stellungnahmen aufgefordert, hieß es vom DFB. Am Samstagabend war bei dem Spiel in beiden Fanlagern zunächst Pyrotechnik gezündet worden. Danach kletterten Fans beider Teams über die Zäune. Dresdner Anhänger rannten vermummt entlang des Spielfeldes zum Hertha-Fanblock. Pyrotechnik wurde hin und her geschossen. Platzsturm und Spielunterbrechung Schiedsrichter Sven Jablonski musste die Begegnung unterbrechen und schickte die Teams in die Kabine. Polizisten versuchten, die Dynamo-Anhänger zurück in ihren Block zu drängen. Dort wurde dann eine Hertha-Fahne abgebrannt. Angesichts diverser Delikte in der Vergangenheit müssen Dresden und die Hertha möglicherweise mit empfindlichen Strafen durch die Verbandsgerichtsbarkeit rechnen. Die Dresdner Polizei hatte mitgeteilt, mehr als ein Dutzend Ermittlungsverfahren eingeleitet zu haben. Gegen die Fans werde wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung sowie Ticketbetrug ermittelt. Dynamo vor Aufarbeitung: „Absoluter Schlag ins Kontor“ Die Vorkommnisse beim Zweitliga-Topspiel zwischen Dynamo Dresden sind ein enormer Rückschlag im Kampf um die Erhaltung der Fankultur und bei der Stadionsicherheit. „Unsere Heimspiele sind bekannt für eine einzigartige Atmosphäre. Bilder, wie wir sie am heutigen Abend gesehen haben, sind nicht akzeptabel und schaden nicht nur unserem Verein, sondern dem gesamten Fußball in Deutschland massiv“, sagte Dynamos Geschäftsführer Stephan Zimmermann in einer Stellungnahme des Vereins nach dem 0:1 gegen Hertha BSC. Zimmermann erklärte, dass er sich mit zahlreichen weiteren Vereinen bei den Politikern „seit Monaten für Faninteressen und ein sicheres Stadionerlebnis“ einsetzt. „Da sind solche Szenen ein absoluter Schlag ins Kontor“, betonte er. Schon während der Begegnung mit zwei Unterbrechungen redeten die Dynamo-Verantwortlichen mit den leitenden Einsatzkräften der Polizei, „um erste Erkenntnisse kommunikativ auszutauschen. Diese Wahrnehmungen und Beobachtungen sind jetzt Bestandteil der grundlegenden Aufarbeitung“, hieß es in der Stellungnahme. „Wir müssen und werden diesen Abend detailliert auswerten und möchten uns bereits jetzt in höchster Form bei allen Unbeteiligten entschuldigen, die in solche unnötigen Aktionen hineingezogen wurden“, meinte Zimmermann. Auch Dynamos Cheftrainer Thomas Stamm war sichtlich enttäuscht über die Vorkommnisse, gerade, weil die Zuschauer im Stadion zunächst würdevoll des verstorbenen Ehrenspielführers Hans-Jürgen Kreische gedacht hatten. „Der Sport hätte heute im Vordergrund stehen sollen, war es meiner Meinung nach nicht und noch viel schlimmer, dass wenn Du gerade die Anfangsphase auch mit Trauerminute, mit sehr viel Respekt auch von den Hertha-Fans – keiner hat irgendeinen Mucks gegeben – siehst, dann stehen nachher leider andere Dinge im Vordergrund, die nichts zu suchen haben im Fußball“, sagte Stamm auf der Pressekonferenz. Gemeinsam für freie Presse Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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