Themen
lage

Dienstag, 21. Juli 2026
Zurück zur Übersicht

USA: „Diskriminierung amerikanischer Produkte”: USA erheben Strafzölle gegen Kanada

Medienspektrum

Links Mitte Rechts
21. Juli
Deutschlandfunk

Weltwirtschaft - Trump will 50-Prozent-Zölle auf kanadische Waren verhängen

Nach Angaben des Weißen Hauses sollen die Zölle in 30 Tagen in Kraft treten. Ausgenommen sein sollen lediglich Energieprodukte, Kalidünger, Fisch und kritische Mineralien. Die Nachrichtenagentur AP zitiert zudem einen Regierungsvertreter, wonach Trump seine Berater angewiesen habe, weitere Zölle gegen Kanada zu prüfen. Diese sollten nach Ansicht des Präsidenten verhängt werden, weil die Waldbrände in Kanada die Luftqualität in den USA beeinträchtigt hätten. Trump greift auf Regel von 1930 zurück Der kanadische Premierminister Carney wies die Vorwürfe zurück. Dies sei der jüngste Schritt in einer Reihe einseitiger US-Handelsmaßnahmen, erklärte er. Er betonte, sein Land habe Vorschläge zur Beilegung der Streitigkeiten unterbreitet. Als Grundlage für seine neuen Zölle will Trump auf eine fast hundert Jahre alte Rechtsvorschrift zurückgreifen. Die Norm von 1930 ermöglicht es den US-Behörden, gegen Länder mit "diskriminierenden" Handelspraktiken vorzugehen. Zuvor hatte das Oberste Gericht in den USA ihm untersagt, Zölle unter Berufung auf ein Notstandsgesetz zu verhängen. Seitdem sucht seine Regierung alternative Wege, angedrohte Zölle durchzusetzen. Trump hat wiederholt Zölle angekündigt, die letztlich nicht umgesetzt wurden. Experten gehen davon aus, dass Trump mit den Drohungen versucht, die eigene Verhandlungsposition zu verbessern. Abkommen sieht weitgehend zollfreien Handel vor Zwischen den USA, Kanada und Mexiko gilt das Handelsabkommen USMCA. Es sieht den weitgehend zollfreien Handel zwischen den drei Staaten vor. Die drei Vertragsparteien hatten in der ersten Jahreshälfte über eine Verlängerung des Abkommens um 16 Jahre verhandelt. Die Regierungen in Mexiko-Stadt und Ottawa setzten sich dafür ein, Washington lehnte dies ab. Das Regelwerk ist weiterhin in Kraft, wird aber jährlich überprüft. Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Artikel lesen
21. Juli
Wirtschaftswoche

Zölle: Trumps neuer Zollhammer könnte zum Eigentor werden

Zölle: Trumps neuer Zollhammer könnte zum Eigentor werden Noch am Sonntag verfolgte Donald Trump gemeinsam mit Premier Mark Carney das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft – nur um Kanada einen Tag später mit dem nächsten Zollhammer zu überziehen. Fair Play? Fehlanzeige – behauptet zumindest Washington gegenüber Ottawa. Die USA werfen Kanada vor, sie beim Handel mit Autos sowie Alkohol- und Milchprodukten zu benachteiligen. Deshalb wollen sie Zölle in Höhe von 50 Prozent auf zahlreiche Importe erheben – von Hockeyschlägern über Kühltechnik und Maschinen bis hin zu Wein und Zement. Die Maßnahmen seien eine Reaktion auf Kanadas vermeintlich unfaire Handelspraktiken, teilte das Weiße Haus mit. Ärger um Autos, Alkohol und Käse Zur Begründung führte die US-Regierung drei Beispiele an: - Autos: Kanada habe zwischen April 2025 und März 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 22 Prozent weniger Fahrzeuge aus den USA importiert und stattdessen Autos aus anderen Ländern bezogen. Das entspreche einem Rückgang von 5,6 Milliarden US-Dollar. - Alkohol: Mit Ausnahme von Alberta und Saskatchewan hätten alle kanadischen Provinzen Einkauf, Vertrieb oder Verkauf amerikanischer Spirituosen eingestellt, ohne vergleichbare Beschränkungen für andere Länder einzuführen. Die Einfuhren amerikanischer alkoholischer Getränke seien zwischen März 2025 und Februar 2026 dadurch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 81 Prozent beziehungsweise 582 Millionen US-Dollar zurückgegangen. - Käse: Kanada wendet bei Käse aus den USA deutlich restriktivere Zollkontingente an als bei Käseimporten aus der Europäischen Union – obwohl mit beiden Wirtschaftsräumen Handelsabkommen bestehen. Neben China sei Kanada damit das einzige Land, das auf Trumps Zölle mit Gegenmaßnahmen reagiert habe, „anstatt ein Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten auszuhandeln“, erklärte das Weiße Haus Schließlich hatte Trump selbst seinem Nachbarn und zweitgrößten Handelspartner zuvor unverhohlen mit der Annexion als 51. Bundesstaat gedroht und über die „America First“-Politik unter Druck gesetzt – womit er wiederum unfreiwillig Carneys bester Wahlhelfer wurde. Mit der „Buy Canadian“-App in den Supermarkt Der Premier hat die Wahl im April 2025 vor allem dank seines strikten Konters gegen Trump gewonnen. Seither setzt sich Carney für mehr Unabhängigkeit von den USA und eine Annäherung an Europa ein, wie der jüngste U-Boot-Deal mit TKMS beweist. Carney machte klar, dass er diese Strategie nach den jüngsten Zolldrohungen weiter verfolgen wird: „Kanada ist von den Vorteilen eines freien und fairen Handels überzeugt“, teilte der Premier am Montag mit Die Kanadierinnen und Kanadier unterstützen Carneys Konterkurs – sogar im Supermarkt. Sie verzichten beim Einkauf bewusst auf US‑Produkte, dabei hilft etwa eine „Buy Canadian“-App. Wer damit den Barcode scannt, kann prüfen, ob Lebensmittel aus Kanada stammen. Dieser Konsum-Patriotismus schlägt sich nun offensichtlich in konkreten Importzahlen nieder – was offenbar nicht nach Trumps Geschmack ist. Der US-Präsident hatte Kanada erst vergangene Woche mit neuen Zöllen gedroht, weil das Land angeblich nicht genug gegen die Waldbrände unternehme und die amerikanische Luft verschmutze – am Montag wurden dann mit Verweis auf die drei Beispiele tatsächlich neue Zölle verkündet. Sie treffen Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar. Diese Premiere könnte nach hinten losgehen Als Grundlage dient die Section 338 des Tariff Acts von 1930, mit der sich die US-Regierung gegen vermeintlich diskriminierende Behandlung wehren kann, ohne den Kongress einbinden zu müssen. Trump ist der erste Präsident, der sie anwendet. Fraglich ist allerdings, ob diese Premiere am Ende nicht nach hinten losgeht. Es gibt zwar Ausnahmen für bestimmte Waren wie Fisch oder kritische Rohstoffe, aber die neuen Zölle beziehen sich explizit auch auf Waren, die eigentlich über das Abkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (U.S.-Mexico-Canada Agreement, USMCA Die neuen Zölle sollen in den nächsten 30 Tagen in Kraft treten. Gut möglich, dass Trump im Zuge seiner TACO-Neigung („Trump always chickens out“) bis zum 19. August wieder einen Rückzieher macht – aber so oder so sollte dieser neue Zollhammer gegen Kanada auch eine Warnung für die Europäische Union und Deutschland sein. Freitag läuft die Frist für die EU aus Denn bereits am Freitag läuft die Frist für den sogenannten „globalen Zoll“ in Höhe von zehn Prozent aus. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte die IEPPA-Zölle (International Emergency Economic Powers Act) nach der Klage des US-Spielzeugunternehmers Rick Woldenberg im Februar für unzulässig erklärt. 150 Tage hatte Trump laut Section 122 seither Zeit, um nach der Übergangsmaßnahme eine dauerhafte Lösung zu finden. Kurz nach dem Urteil hatten die USA klargemacht, dass sie die gekippten Zölle durch andere Abgaben in gleicher Höhe ersetzen wollen. Ende Juni hatte Trump der EU mit neuen Zöllen in Höhe von 100 Prozent gedroht, sollten Mitgliedstaaten Digitalsteuern gegen US-Techkonzerne beschließen. Mit dem EU-Mitgliedsland Spanien wollte Trump den Handel kürzlich sogar bilateral einschränken, weil es seine Nato-Zahlungen bisher nicht auf fünf Prozent erhöht hat. Bereits Anfang Juni drohten die USA der EU im Rahmen einer sogenannten Section-301-Untersuchung mit einem Zoll von zehn Prozent auf Produkte, die angeblich von Zwangsarbeit profitieren – es gilt als wahrscheinlich, dass dieser Zoll dann den am Freitag auslaufenden „globalen Zoll“ ersetzen wird. Dazu gilt der Zoll in Höhe von 15 Prozent, der im schottischen Turnberry verhandelt wurde. Auch gegen andere Länder verhängen die USA neue Zölle. Auf Importe aus Brasilien soll ab diesem Mittwoch etwa 25 Prozent fällig werden. Der durchschnittliche Zollsatz liegt in den USA damit derzeit bei zwölf Prozent, wie eine Berechnung des Yale Budget Labs Trump muss Zölle in Milliardenhöhe zurückzahlen Trump will mit den Zolleinnahmen unter anderem seine Rekordschulden bedienen. Laut Yale Budget Lab könnte der Staat in den kommenden Jahren zwischen 1,2 und 1,9 Billionen US-Dollar einnehmen – zugleich muss die US-Regierung derzeit aber Zolleinnahmen zurückerstatten, die auf Grundlage der IEPPA-Zölle unrechtmäßig erhoben wurden. Bisher wurden bereits 81 Milliarden US-Dollar zurückgezahlt, auch deutsche Unternehmen wie der Landmaschinenhersteller Schumacher und der Sportartikelhersteller Adidas Diese Lücke will der US-Präsident nun freilich mit neuen Zolleinnahmen ausgleichen. Doch Berechnungen des Peterson Institute for International Economics Ausgerechnet die Trump-Hochburgen könnte die Aufkündigung des Freihandelsabkommens deshalb besonders hart treffen. Neben dem andauernden Iran-Krieg und den steigenden Öl- und Benzinpreisen wäre das eine weitere Belastung, auf die Wähler empfindlich reagieren könnten – für Trump und die Republikaner wären das keine guten Aussichten vor den anstehenden Zwischenwahlen am 3. November. Lesen Sie auch: Wie der Westen Putin zum Verlierer machen kann

Artikel lesen
21. Juli
Tagesschau

USA verhängen Zölle in Höhe von 50 Prozent auf Produkte aus Kanada

Handelsstreit eskaliert wieder Trump kündigt neue Zölle gegen Kanada an Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada spitzt sich zu. Washington verhängte nun neue Zölle in Höhe von 50 Prozent. Betroffen sind auch Produkte, die bislang unter ein Freihandelsabkommen fallen. US-Präsident Donald Trump erhöht im Handelsstreit mit Kanada den Druck und erhebt neue Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent. Sie sollen in 30 Tagen in Kraft treten. Betroffen ist laut dem Weißen Haus eine breite Palette von Gütern - als Beispiele wurden Hockeyschläger, Wein und Zement genannt. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer teilte mit, dass die neuen Zölle auf Importe aus Kanada im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar gelten werden. Grund für die Maßnahme sei eine "diskriminierende Behandlung" von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung. Kanada wies diese Vorwürfe umgehend zurück. Auch Freihandelswaren betroffen Für die neuen Zölle greift Trump auf eine wenig bekannte Rechtsvorschrift aus dem Jahr 1930 zurück. Diese ermöglicht es US-Behörden, gegen Länder vorzugehen, denen "diskriminierende" Handelspraktiken vorgeworfen werden. Besonders ist zudem, dass die Zölle auch Produkte treffen sollen, die bislang unter das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada fallen. Das im Juli 2020 geschlossene United States-Mexico-Canada Agreement (USMCA) sollte den Handel eigentlich zollfrei halten. Obwohl Trump seit seiner Rückkehr ins Präsidentenamt im vergangenen Jahr umfassende Zölle gegen unzählige Handelspartner verhängt hat, waren bisher weitgehend Waren ausgenommen, die im Rahmen des USMCA in die USA eingeführt werden. Kanada bereit für neue Gespräche Der kanadische Premierminister Mark Carney signalisierte in einer ersten Reaktion auf die neueste Zollankündigung Washingtons Gesprächsbereitschaft. Sein Land sei bereit, sich mit Nachdruck an Gesprächen zu beteiligen, um noch offene Streitpunkte mit den USA zu lösen. Zugleich machte er klar, dass man die wirtschaftliche Stärke Kanadas ausbauen wolle. Trump verägert wegen Waldbränden in Kanada Vor wenigen Tagen hatte Trump Kanada bereits aus einem anderen Grund mit höheren Zöllen gedroht. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social, dass den USA mit der durch Waldbrände verursachten Luftverschmutzung hohe Kosten entstehen würden. Deswegen müssten diese Kosten "zwangsläufig" den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden. In großen Teilen des Nordostens der USA hatte es in der vergangenen Woche Rauchschwaden gegeben, nachdem Dutzende Wälder im benachbarten Kanada gebrannt hatten. In der Hauptstadt Washington wurde zeitweise eine Warnung an die Bewohnerinnen und Bewohner vor der schlechten Luftqualität ausgesprochen. Die Luftverschmutzung hatte zudem Befürchtungen ausgelöst, dass das Finale der Fußball-WM in der Nähe von New York verschoben oder verlegt werden müsste.

Artikel lesen
21. Juli
ZDF heute

Trump erhebt neue Zölle gegen Kanada

50 Prozent auf viele Produkte:Trump erhebt neue Zölle gegen Kanada Die USA verschärfen den Handelsstreit mit Kanada und erheben Strafzölle von 50 Prozent auf eine breite Palette kanadischer Produkte. Diese sollen in 30 Tagen in Kraft treten. US-Präsident Donald Trump erhöht im Handelsstreit mit Kanada den Druck und kündigt neue Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent an. Betroffen ist laut dem Weißen Haus eine breite Palette von Gütern, die in die USA importiert werden - als Beispiele wurden Hockeyschläger, Wein und Zement genannt. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer teilte mit, dass die neuen Zölle auf Importe aus Kanada im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar gelten werden. Laut einer Erklärung aus dem Weißen Haus reagieren die USA damit "auf Kanadas diskriminierende Behandlung amerikanischer Produkte". Die Zölle sollen 30 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft treten, laut Proklamation am 19. August. Mit den Zöllen will Trump erreichen, dass die Bedingungen für den Export von amerikanischen Autos verbessert werden. Kanada und USA schon länger im Streit Die neuen Zölle sind eine weitere Umdrehung im Handelsstreit zwischen den beiden Nachbarländern. Immer wieder hatte Trump Kanada wie auch anderen Ländern weltweit ein Handelsungleichgewicht zulasten der USA vorgeworfen. Zölle sind ein wichtiges Instrument seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident. Kanada sieht hingegen einen Verstoß gegen ein Freihandelsabkommen der Nachbarländer. Allerdings hatte Trump mit seiner Zollpolitik nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs in den USA zurückrudern müssen, als es ihm verbot, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz Zölle auf den Import von Waren aus vielen Ländern zu verhängen. Seither versucht der Präsident über alternative Wege, Zölle durchzusetzen. In der Vergangenheit kam es zudem vor, dass er zwar Zölle androhte, sie aber dann doch nicht in die Tat umsetzte. Das US-Repräsentantenhaus hat sich in einer Abstimmung im Februar gegen Donald Trumps Kanada-Zölle gestellt. Auch sechs Republikaner votierten trotz Drohungen des US-Präsidenten dafür. 12.02.2026 | 0:22 minDer kanadische Premierminister Mark Carney signalisierte in einer Reaktion auf die neueste Zollankündigung Washingtons Gesprächsbereitschaft. Kanada sei bereit, sich mit Nachdruck an Gesprächen zu beteiligen, um noch offene Streitpunkte mit den USA zu lösen. Zugleich machte er klar, dass man die Stärke Kanadas ausbauen wolle. X-Beitrag von Mark Carney Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Waldbrände in Kanada verärgerten Trump Vor wenigen Tagen hatte Trump Kanada bereits aus einem anderen Grund mit höheren Zöllen gedroht. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social, dass den USA mit der durch Waldbrände verursachten Luftverschmutzung hohe Kosten entstehen würden. Deswegen müssten diese Kosten "zwangsläufig" den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden. Der Himmel über Toronto ist derzeit gelb gefärbt. Ursache sind Waldbrände hunderte Kilometer entfernt. Wegen der schlechten Luft sollen Bewohner zu Hause bleiben. 16.07.2026 | 0:23 minIn großen Teilen des Nordostens der USA hatte es in der vergangenen Woche Rauchschwaden gegeben, nachdem Dutzende Wälder im benachbarten Kanada gebrannt hatten. In der Hauptstadt Washington wurde etwa für Freitag zeitweise eine Warnung an die Bewohner vor der schlechten Luftqualität ausgesprochen. Dort lag ein Brandgeruch in der Luft. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zu Trumps Zöllen - AnalyseDie Folgen eines wegweisenden Urteils:Klare Niederlage für Trump - aber kein Ende im ZollstreitBeatrice Steineke, Washington, D.C.mit Video12:11 - US-Repräsentantenhaus:Auch sechs Republikaner stimmen gegen Trumps Kanada-Zöllemit Video0:22 - Handelsstreit:Trump droht Kanada mit Blockade von Brückeneröffnungmit Video0:37 - Einfuhrzölle teilweise gekippt:So reagiert Trump auf die Niederlage vor Oberstem Gerichtmit Video2:37

Artikel lesen
21. Juli
Die Zeit (Politik)

Der US-Überblick am Morgen: Zusatzzölle gegen Kanada, Richterin stoppt Übernahme von Warner Bros.

Neue US-Zölle auf kanadische Waren US-Präsident Donald Trump hat Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent auf kanadische Produkte angekündigt. Betroffen sind Güter wie Hockeyschläger, Wein und Zement. Man reagiere »auf Kanadas diskriminierende Behandlung amerikanischer Produkte«, teilte die US-Regierung mit. »Dies ist der jüngste Schritt in einer Reihe einseitiger US-Handelsmaßnahmen«, sagte der kanadische Premierminister Mark Carney und warf Trump einen Verstoß gegen das Freihandelsabkommen zwischen Kanada, den USA und Mexiko vor. Zugleich zeigte er sich gesprächsbereit. Mann zündet Feuerwerke vor ICE-Büros Ein ehemaliger US-Soldat hat am Montagmorgen vor einem Bundesgebäude in New York ein Feuer gelegt, Feuerwerkskörper gezündet und mit einer Luftdruckwaffe geschossen. Dabei wurden zwei Regierungsmitarbeiter und ein Zivilist verletzt, teilte das FBI mit. Sicherheitskräfte hätten den 43-Jährigen überwältigt. Der Mann sei mit einem Schild gegen die Einwanderungsbehörde ICE zum Gebäude gekommen. Während der Festnahme habe er ICE beschimpft, sagte James Barnacle, stellvertretender Leiter des FBI-Büros in New York. Schwester von Lindsey Graham kündigt Kandidatur an Darline Graham will bei den Zwischenwahlen für den Senatssitz ihres verstorbenen Bruders, des früheren US-Senators Lindsey Graham, kandidieren. Sie wolle sich um eine volle Amtszeit bewerben, sagte die Senatorin dem Sender Fox News. Darline Graham hatte den Sitz ihres Bruders nach seinem Tod interimsmäßig bis zum Ende der Legislatur übernommen. Mit ihrer Kandidatur verschärft sich der parteiinterne Wettbewerb um die Nachfolge. Auch der Republikaner Ralph Norman aus South Carolina hat am Wochenende bereits angekündigt, um den Senatssitz kandidieren zu wollen. Lesen Sie hier mehr zu Grahams Kandidatur. Trump will Lieferketten für US-Militär stärker kontrollieren US-Präsident Donald Trump hat die Hürden für Rüstungskonzerne beim Kauf von kritischen Mineralien und anderen Materialien aus China per Dekret erhöht. Damit will die US-Regierung nach eigenen Angaben die Abhängigkeit der Waffenproduktion von ausländischen Lieferketten verringern und die Lieferketten im Inland stärken. Rüstungsunternehmen und andere Auftragnehmer des Staates sollen künftig zudem offenlegen, woher die von ihnen verwendeten Rohstoffe, Bauteile und Produkte stammen. Sie müssten dabei die für das Militär wichtigen Lieferketten vom Ausgangsmaterial bis zum fertigen Produkt abbilden. Richterin stoppt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount Ein Bundesgericht in Kalifornien hat die geplante Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch Paramount Skydance vorübergehend gestoppt. Richterin Aracelí Martínez-Olguín untersagte es den beiden Konzernen für vorerst 14 Tage, das Geschäft abzuschließen. Gegen die Fusion hatten Kalifornien und elf weitere von Demokraten regierte Bundesstaaten geklagt. Sie argumentieren, dass die Übernahme zu »höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten« für das Publikum führen werde. Die Richterin teilte mit, die Bundesstaaten hätten »ernsthafte Fragen« zu den Folgen des Geschäfts für den Wettbewerb aufgeworfen. Zudem machte sie deutlich, dass die Bundesstaaten mit ihrer Klage Erfolg haben könnten. Lesen Sie hier mehr zur Übernahme von Warner Bros. Discovery.

Artikel lesen
21. Juli
Handelsblatt

Streit zwischen USA und Kanada: Von Hockeyschlägern bis Wein: Neue Trump-Zölle gegen Kanada

Streit zwischen USA und Kanada: Von Hockeyschlägern bis Wein: Neue Trump-Zölle gegen Kanada Washington. US-Präsident Donald Trump erhöht im Handelsstreit mit Kanada den Druck und kündigt neue Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent an. Betroffen ist laut dem Weißen Haus eine breite Palette von Gütern, die in die USA importiert werden – als Beispiele wurden Hockeyschläger, Wein und Zement genannt. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer teilte mit, dass die neuen Zölle auf Importe aus Kanada im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar gelten werden. Laut einer Erklärung aus dem Weißen Haus reagieren die USA damit „auf Kanadas diskriminierende Behandlung amerikanischer Produkte“. Die Zölle sollen 30 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft treten, laut Proklamation am 19. August. Mit den Zöllen will Trump erreichen, dass die Bedingungen für den Export von amerikanischen Autos verbessert wird. USA und Kanada streiten schon länger Die neuen Zölle sind eine weitere Umdrehung im Handelsstreit zwischen den beiden Nachbarländern. Immer wieder hatte Trump Kanada wie auch anderen Ländern weltweit ein Handelsungleichgewicht zulasten der USA vorgeworfen. Zölle sind ein wichtiges Instrument seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident. Kanada sieht hingegen einen Verstoß gegen ein Freihandelsabkommen der Nachbarländer. Allerdings hatte Trump mit seiner Zollpolitik nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs in den USA zurückrudern müssen, als es ihm verbot, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz Zölle auf den Import von Waren aus vielen Ländern zu verhängen. Seither versucht der Präsident über alternative Wege, Zölle durchzusetzen. In der Vergangenheit kam es zudem vor, dass er zwar Zölle androhte, sie aber dann doch nicht in die Tat umsetzte. Der kanadische Premierminister Mark Carney signalisierte in einer Reaktion auf die neueste Zollankündigung Washingtons Gesprächsbereitschaft. Kanada sei bereit, sich mit Nachdruck an Gesprächen zu beteiligen, um noch offene Streitpunkte mit den USA zu lösen. Zugleich machte er klar, dass man die Stärke Kanadas ausbauen wolle. Trump ist verärgert über Kanada – wegen der Waldbrände Vor wenigen Tagen hatte Trump Kanada bereits aus einem anderen Grund mit höheren Zöllen gedroht. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social, dass den USA mit der durch Waldbrände verursachten Luftverschmutzung hohe Kosten entstehen würden. Deswegen müssten diese Kosten „zwangsläufig“ den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden. In großen Teilen des Nordostens der USA hatte es in der vergangenen Woche Rauchschwaden gegeben, nachdem Dutzende Wälder im benachbarten Kanada gebrannt hatten. In der Hauptstadt Washington wurde etwa für Freitag zeitweise eine Warnung an die Bewohner vor der schlechten Luftqualität ausgesprochen. Dort lag ein Brandgeruch in der Luft.

Artikel lesen
21. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Handelsstreit: Donald Trump wirft Kanada »Diskriminierung« vor und verhängt Strafzölle

Handelsstreit Trump wirft Kanada »Diskriminierung« vor – und verhängt Strafzölle auf Wein und Hockeyschläger Für ein paar Wochen verdrängte die gemeinsam ausgerichtete Fußball-Weltmeisterschaft den schwelenden Handelsdisput zwischen Kanada und den USA. Nun ist das Turnier vorbei und es folgt die nächste wirtschaftliche Breitseite aus Washington. Die USA verschärfen den Handelsstreit mit ihrem Nachbarn und erheben einen Strafzoll von 50 Prozent auf eine breite Palette kanadischer Produkte. US-Präsident Donald Trump habe die Maßnahme am Montag unterzeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Als Begründung wurde die »diskriminierende Behandlung« von US-Autos, Alkohol und Milchprodukten durch Kanada genannt. Betroffen sind laut US-Regierung unter anderem Produkte wie Wein, Hockeyschläger, Zement, Möbel und Kleidung. Nicht unter die neuen Zölle fallen den Angaben zufolge dagegen beispielsweise Energie und Waren, die bereits von anderen branchenspezifischen Zöllen betroffen sind. Die Zölle basieren auf einem fast hundert Jahre alten Handelsgesetz aus dem Jahr 1930 und sollen am 19. August in Kraft treten. »Während die Regierung weiterhin faire und gegenseitige Handelsabkommen sichert, übt Kanada im Gegensatz zu anderen Partnern und Verbündeten weiterhin Vergeltung gegen die Vereinigten Staaten«, sagte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer in einer Erklärung. Trump grollte wegen der Luftverschmutzung Die neue Zollankündigung dürfte die Beziehungen zwischen Washington, D.C. und Ottawa weiter belasten. Sie erfolgte nur wenige Tage, nachdem Trump wegen der hohen Luftverschmutzung in den USA durch Brände in Kanada mit neuen Strafzöllen gedroht hatte (mehr hier). Die den USA entstehenden Kosten müssten »zwangsläufig« den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden, hatte er auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt . Er werde Premierminister Mark Carney anrufen, um zu erfahren, was dieser gegen die Luftverschmutzung tue. Die Rauchschwaden stammen hauptsächlich von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington. Die Sicht etwa auf die Skyline in New York war erheblich beeinträchtigt, zudem lag ein Brandgeruch in der Luft. Trump warf Kanada vor, seine Wälder und darin befindliches Gestrüpp nicht richtig zu pflegen, wodurch die Brände erst möglich würden. Ihm zufolge werden die USA »unnötigerweise mit dreckiger, verschmutzter und ungesunder Luft belastet, deren Qualität gefährlich und völlig inakzeptabel ist!« Wissenschaftliche Erkenntnisse führen Waldbrände in Nordamerika jedoch primär auf den Klimawandel zurück. Die Luftverschmutzung hatte Befürchtungen ausgelöst, dass das Finale der Fußball-WM in der Nähe von New York verschoben oder verlegt werden müsste. Es konnte aber am Ende am Sonntag wie geplant stattfinden, Trump war als Ehrengast im Stadion dabei – und wurde vor der Siegerehrung vom Publikum ausgebuht (mehr hier).

Artikel lesen
20. Juli
Handelsblatt

Zölle: Trump will 50-Prozent-Zölle auf kanadische Waren verhängen

Zölle: Trump will 50-Prozent-Zölle auf kanadische Waren verhängen Washington. US-Präsident Donald Trump will Zölle in Höhe von 50 Prozent auf die meisten kanadischen Waren verhängen. Er erklärte am Montag (Ortszeit), Kanada habe amerikanische Autos sowie Alkohol- und Milchprodukte unfair benachteiligt. Nach Angaben des Weißen Hauses sollen die Zölle in 30 Tagen in Kraft treten und für Produkte „von Wein über Hockeyschläger bis hin zu Zement“ gelten. Ausgenommen sein sollen Energieprodukte, Kalidünger, Fisch und kritische Mineralien. Betroffen seien dagegen auch Waren, die bislang durch das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) von Einfuhrzöllen befreit waren. Das 2020 geschlossene Abkommen wurde von den USA nicht verlängert; die laufenden Neuverhandlungen könnten sich bis 2036 hinziehen. Aus Regierungskreisen verlautete, Trump habe drei Proklamationen unterzeichnet, um die Zölle auf Grundlage von Abschnitt 338 des US-Handelsgesetzes von 1930 einzuführen. Mehrere demokratische Abgeordnete hatten im vergangenen Jahr vorgeschlagen, diese Bestimmung aufzuheben, weil sie befürchteten, Trump könne sie zur Destabilisierung der Wirtschaft nutzen. Der Regierungsvertreter sagte der AP außerdem, Trump habe seine Berater angewiesen zu prüfen, ob weitere Zölle gegen Kanada verhängt werden sollten, weil die Waldbrände in Kanada die Luftqualität in den USA beeinträchtigt hätten. Die Maßnahme könnte eine neue Welle wirtschaftlicher Turbulenzen auslösen – mit dem Risiko höherer Inflation und einer weiteren Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern. Nach Angaben eines Regierungsvertreters müsse Kanada zur Verantwortung gezogen werden, weil es neben China zu den wenigen Staaten gehöre, die auf frühere US-Zölle mit Gegenmaßnahmen reagiert hätten.

Artikel lesen
20. Juli
FAZ (Politik)

USA unter Trump: Trump erhebt neue 50-prozentige Zölle auf bestimmte Waren aus Kanada

USA unter Trump : Trump erhebt neue 50-prozentige Zölle auf bestimmte Waren aus Kanada Lesezeit: Die Ambassador-Brücke verbindet die USA und Kanada.dpa Dieser Schritt droht, umfassenderen Handelskrieg mit Kanada auszulösen +++ Trump mischt sich in Streit zwischen Mamdani und Netanjahu ein +++ Die neue Air Force One muss nach Berichten über Sicherheitsbedenken wieder in die Werkstatt +++ alle Neuigkeiten im Liveblog In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump. Trump erhebt neue 50-prozentige Zölle auf bestimmte Waren aus Kanada US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50 Prozent auf viele Produkte aus dem Nachbarland Kanada verfügt. Trump habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Grund für die Maßnahme sei eine „diskriminierende Behandlung“ von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung. Die neuen Zölle sollen nach Angaben des Weißen Hauses in 30 Tagen in Kraft treten. Betroffen seien unter anderem Wein, Hockeyschläger und Zement aus Kanada. Nicht unter die neuen Zölle fallen den Angaben zufolge dagegen beispielsweise Energie und Waren, die bereits von anderen branchenspezifischen Zöllen betroffen sind. Besonders bei den neuen Zöllen ist, dass sie auch Produkte treffen sollen, die unter das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada fallen. Obwohl Trump seit seiner Rückkehr ins Präsidentenamt im vergangenen Jahr umfassende Zölle gegen US-Handelspartner verhängt hat, waren bisher weitgehend Waren ausgenommen, die im Rahmen des nordamerikanischen Freihandelsabkommens in die USA eingeführt werden. Die neuen Zölle sollen nach Angaben des Weißen Hauses in 30 Tagen in Kraft treten. Betroffen seien unter anderem Wein, Hockeyschläger und Zement aus Kanada. Nicht unter die neuen Zölle fallen den Angaben zufolge dagegen beispielsweise Energie und Waren, die bereits von anderen branchenspezifischen Zöllen betroffen sind. Besonders bei den neuen Zöllen ist, dass sie auch Produkte treffen sollen, die unter das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada fallen. Obwohl Trump seit seiner Rückkehr ins Präsidentenamt im vergangenen Jahr umfassende Zölle gegen US-Handelspartner verhängt hat, waren bisher weitgehend Waren ausgenommen, die im Rahmen des nordamerikanischen Freihandelsabkommens in die USA eingeführt werden. Für die neuen Zölle gegen Kanada griff Trump nun auf eine wenig bekannte Rechtsvorschrift aus dem Jahr 1930 zurück. Diese ermöglicht es US-Behörden, gegen Länder vorzugehen, denen „diskriminierende“ Handelspraktiken vorgeworfen werden. Die neue Zollankündigung dürfte die Beziehungen zwischen Washington und Ottawa weiter belasten. Sie erfolgte nur wenige Tage, nachdem Trump wegen der hohen Luftverschmutzung in den USA durch Brände in Kanada mit neuen Strafzöllen gedroht hatte. Die Luftverschmutzung hatte Befürchtungen ausgelöst, dass das Finale der Fußball-WM in der Nähe von New York verschoben oder verlegt werden müsste. Es konnte aber am Ende am Sonntag wie geplant stattfinden, Trump war als Ehrengast im Stadion dabei. Die neue Zollankündigung dürfte die Beziehungen zwischen Washington und Ottawa weiter belasten. Sie erfolgte nur wenige Tage, nachdem Trump wegen der hohen Luftverschmutzung in den USA durch Brände in Kanada mit neuen Strafzöllen gedroht hatte. Die Luftverschmutzung hatte Befürchtungen ausgelöst, dass das Finale der Fußball-WM in der Nähe von New York verschoben oder verlegt werden müsste. Es konnte aber am Ende am Sonntag wie geplant stattfinden, Trump war als Ehrengast im Stadion dabei. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Mann legt aus Protest gegen US-Behörde ICE Feuer in New York Ein Mann hat am Montag in New York aus Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE ein Feuer vor einem Behördengebäude gelegt und ist festgenommen worden. Der 43-Jährige habe auf den Stufen des Gebäudes im Stadtteil Lower Manhattan Benzin verschüttet, es angezündet und zudem Feuerwerkskörper gezündet, teilten die Behörden mit. Drei Menschen wurden dabei leicht verletzt, darunter ein Beamter des Bundesschutzdienstes. In dem Gebäude sind unter anderem die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) sowie das New Yorker Büro der Bundespolizei FBI untergebracht. Bei dem Festgenommenen handelt es sich den Angaben zufolge um einen Veteranen der US-Armee. Er habe Schriften gegen die ICE bei sich getragen. Ein Vertreter des FBI bezeichnete den Verdächtigen als „antiamerikanischen, regierungsfeindlichen Extremisten“. Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani nannte den Vorfall „zutiefst beunruhigend“. Über eine Anklage wurde zunächst nicht entschieden, die Ermittlungen dauern an. Bei dem Festgenommenen handelt es sich den Angaben zufolge um einen Veteranen der US-Armee. Er habe Schriften gegen die ICE bei sich getragen. Ein Vertreter des FBI bezeichnete den Verdächtigen als „antiamerikanischen, regierungsfeindlichen Extremisten“. Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani nannte den Vorfall „zutiefst beunruhigend“. Über eine Anklage wurde zunächst nicht entschieden, die Ermittlungen dauern an. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen FBI-Direktor Patel soll laut Medienbericht im Herbst nach Russland reisen FBI-Direktor Kash Patel wird im Oktober offenbar nach Russland reisen. Das berichtete das Nachrichtenmagazin Politico am Montag unter Berufung auf einen amerikanischen Regierungsbeamten und eine weitere mit der Reise vertraute Person. Demnach soll Patel, wahrscheinlich auf Einladung des russischen Geheimdiensts FSB, Stopps in Moskau und Sankt Petersburg machen. Warum der FBI-Direktor nach Russland fährt und ob ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geplant ist, war zunächst nicht bekannt. Die Reise käme jedoch zu einem Zeitpunkt, in dem Washington und Moskau über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine streiten. Zuletzt war der damalige FBI-Direktor Robert Mueller 2013 nach Russland gereist.  Patel war ein energischer Verteidiger Präsident Donald Trumps in der Russlandaffäre, in der es um eine mögliche russische Einmischung in den Präsidentenwahlkampf in Zusammenarbeit mit dem Wahlkampfteam Trumps ging. Patel warf den Ermittlern damals Verfahrensfehler und Voreingenommenheit vor und spricht heute vom „Russiagate-Schwindel“. Ein Bericht des späteren Sonderermittlers Mueller bestätigte russische Einmischungsversuche, fand jedoch keine ausreichenden Beweise für eine strafbare Zusammenarbeit mit Trumps Team. Patel erhielt für einen Auftritt in einem Film über Verschwörungstheorien gegen Trump laut Medienberichten 2024 außerdem 25.000 Dollar von einem russischen Filmemacher, der auch vom Kreml finanzierte Projekte umsetzte. Patel war ein energischer Verteidiger Präsident Donald Trumps in der Russlandaffäre, in der es um eine mögliche russische Einmischung in den Präsidentenwahlkampf in Zusammenarbeit mit dem Wahlkampfteam Trumps ging. Patel warf den Ermittlern damals Verfahrensfehler und Voreingenommenheit vor und spricht heute vom „Russiagate-Schwindel“. Ein Bericht des späteren Sonderermittlers Mueller bestätigte russische Einmischungsversuche, fand jedoch keine ausreichenden Beweise für eine strafbare Zusammenarbeit mit Trumps Team. Patel erhielt für einen Auftritt in einem Film über Verschwörungstheorien gegen Trump laut Medienberichten 2024 außerdem 25.000 Dollar von einem russischen Filmemacher, der auch vom Kreml finanzierte Projekte umsetzte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Senatorin Graham kandidiert für Senatssitz ihres verstorbenen Bruders Die republikanische Senatorin Darline Graham gab am Montag bekannt, dass sie bei den Zwischenwahlen im November für den Senatssitz kandidieren wird, den zuvor ihr verstorbener Bruder, Lindsey Graham, innehatte. „Ich habe das Gefühl, dass ich es schaffen kann, ich verspüre einen inneren Frieden dabei“, sagte Graham bei Fox News. „Ich bin dabei“, sagte sie demnach in einem Videoausschnitt. Der Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, hatte Graham (62) vorige Woche ernannt, um die Amtszeit ihres Bruders zu beenden. Am Freitag erhielt sie die Unterstützung von Präsident Donald Trump für ihre Kandidatur. „Ich habe Darline zum Wohle unserer Nation gebeten, zu kandidieren“, erklärte Trump in einem Social-Media-Beitrag. „Ich hoffe, Darline tut dies, denn es gäbe niemanden, der das Vermächtnis ihres geliebten Bruders Lindsey besser ehren könnte.“ Trumps Unterstützung hat erheblichen Einfluss auf die Vorwahlen der Partei, insbesondere in von den Republikanern kontrollierten Bundesstaaten wie South Carolina. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump: Netanjahu wird bei US-Besuch nicht festgenommen US-Präsident Donald Trump hat eine Festnahme des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei einem Besuch in den USA ausgeschlossen. Der Regierungschef werde dort auf keinen Fall verhaftet, erklärte Trump am Montag auf seiner Online-Plattform Truth Social. Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hatte in einem am Samstag ausgestrahlten Video-Podcast der „New York Times“ gesagt, die Rechtsabteilung der Stadt prüfe ein solches Vorgehen. Mamdani bezeichnete Netanjahu als Kriegsverbrecher, der vor den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gehöre. Netanjahu plant, im September zur UN-Vollversammlung nach New York zu reisen. Der IStGH hat gegen ihn einen Haftbefehl wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen erlassen. Israel weist die Zuständigkeit des Gerichts zurück und bestreitet die Vorwürfe.  Netanjahu hatte Mamdani nach dessen Festnahme-Drohung scharf kritisiert. Mamdani wolle die „öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten“ ablenken, erklärte Netanjahus Büro am Sonntag auf der Plattform X. Der Bürgermeister solle sich besser „darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik New York zugefügt hat“. Netanjahu hatte Mamdani nach dessen Festnahme-Drohung scharf kritisiert. Mamdani wolle die „öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten“ ablenken, erklärte Netanjahus Büro am Sonntag auf der Plattform X. Der Bürgermeister solle sich besser „darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik New York zugefügt hat“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Kämpfe mit Iran treiben Benzinpreis in USA Wegen der wieder aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten steigen die Benzinpreise in den USA abermals über die Marke von vier Dollar je Gallone, die für viele US-Haushalte eine finanzielle Belastung darstellt. Wie aus Daten des Automobilclubs AAA weiter hervorgeht, liegt der landesweite Durchschnittspreis an der Zapfsäule demnach bei 4,0030 Dollar – dies entspricht rund 1,06 Dollar (etwa 0,93 Euro) pro Liter.  Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran stören den Energiefluss durch die für die weltweite Ölversorgung wichtige Straße von Hormus. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar sind die Preise an den US-Tankstellen um mehr als 30 Prozent gestiegen. Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran stören den Energiefluss durch die für die weltweite Ölversorgung wichtige Straße von Hormus. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar sind die Preise an den US-Tankstellen um mehr als 30 Prozent gestiegen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump kündigt Nachrüstung der Air Force One an Anfang des Monats hatte Donald Trump sein neues Flugzeug zum ersten Mal genutzt. Jetzt muss die Boeing 747–8, die der US-Präsident von Qatar geschenkt bekommen hatte, offenbar wieder in die Werkstatt. „Es hat viele Fähigkeiten, aber soweit ich weiß, wird es in etwa einem Monat weggebracht, um das Maximum herauszuholen“, sagte Donald Trump am Sonntag. „Das wird etwa einen Monat dauern.“ Er machte keine Angaben dazu, welche Arbeiten genau an dem Flugzeug vorgesehen sind. Trump hatte den neuen Präsidentenflieger erstmals am 1. Juli genutzt. In den USA kam aber eine Debatte über die Sicherheit der Boeing 747–8 auf, nachdem Trump anderthalb Wochen später beim Abflug vom NATO-Gipfel in der Türkei auf die Luxusmaschine verzichtet und stattdessen einen Ausweichflieger seiner alten Air-Force-One-Flotte genutzt hatte. Laut einem Bericht der „New York Times“ hatte der Personenschutz des Präsidenten Sicherheitsbedenken geltend gemacht. Demnach ist die von Qatar bereitgestellte Maschine nicht mit denselben Sicherheitssystemen ausgerüstet wie die bisherigen US-Präsidentschaftsmaschinen. Trump hatte den neuen Präsidentenflieger erstmals am 1. Juli genutzt. In den USA kam aber eine Debatte über die Sicherheit der Boeing 747–8 auf, nachdem Trump anderthalb Wochen später beim Abflug vom NATO-Gipfel in der Türkei auf die Luxusmaschine verzichtet und stattdessen einen Ausweichflieger seiner alten Air-Force-One-Flotte genutzt hatte. Laut einem Bericht der „New York Times“ hatte der Personenschutz des Präsidenten Sicherheitsbedenken geltend gemacht. Demnach ist die von Qatar bereitgestellte Maschine nicht mit denselben Sicherheitssystemen ausgerüstet wie die bisherigen US-Präsidentschaftsmaschinen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump fordert: Iran ins Russland-Sanktionspaket aufnehmen Der amerikanische Präsident Donald Trump hat seine republikanische Partei aufgefordert, Iran in ein geplantes Sanktionspaket gegen Russland aufzunehmen. „WICHTIG!!!“, schrieb Trump in Großbuchstaben hinter seine Forderung, die er auf der Plattform Truth Social postete. „Das wollte Lindsey tun“, ergänzte der Präsident, und verwies damit auf den kürzlich gestorbenen Senatoren Lindsey Graham. Dieser hatte sich maßgeblich für das Gesetzesvorhaben für neue Sanktionen gegen Russland eingesetzt. Im Senat wird bereits seit mehr als einem Jahr um das neue Sanktionspaket gegen Russland gerungen. Vor wenigen Tagen stellten Senatoren der beiden großen amerikanischen Parteien einen überarbeiteten Gesetzentwurf vor. Die Initiative sieht den Angaben zufolge Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent vor, die sich gegen die größten Abnehmer von russischem Öl und Gas richten sollten, darunter China und Indien. Ausnahmen soll es demnach für Länder geben, die weniger als 15 Prozent des von Russland exportierten Erdgases kaufen und „bedeutende Maßnahmen“ ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren. Senator Graham hatte kurz vor seinem Tod bei einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Unterstützung des Weißen Hauses für das Sanktionspaket gegen Russland verkündet. Im Senat wird bereits seit mehr als einem Jahr um das neue Sanktionspaket gegen Russland gerungen. Vor wenigen Tagen stellten Senatoren der beiden großen amerikanischen Parteien einen überarbeiteten Gesetzentwurf vor. Die Initiative sieht den Angaben zufolge Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent vor, die sich gegen die größten Abnehmer von russischem Öl und Gas richten sollten, darunter China und Indien. Ausnahmen soll es demnach für Länder geben, die weniger als 15 Prozent des von Russland exportierten Erdgases kaufen und „bedeutende Maßnahmen“ ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren. Senator Graham hatte kurz vor seinem Tod bei einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Unterstützung des Weißen Hauses für das Sanktionspaket gegen Russland verkündet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Bericht: Trumps Plattform erwägt Express-Abo für 100.000 Dollar im Monat Donald Trumps Plattform Truth Social erwägt einem Medienbericht zufolge einen Abopreis von bis zu 100.000 Dollar pro Monat für eine beschleunigte Zustellung seiner oft börsenrelevanten Social-Media-Posts. Der Plattformbetreiber Trump Media & Technology Group (TMTG) prüfe ein solches Angebot für Börsenhändler und Investoren, berichtete die „Financial Times“ ("FT") am Freitag unter Berufung auf Insider. Eine Stellungnahme der TMTG zu dem Bericht lag zunächst nicht vor. Das Unternehmen hatte am Donnerstag einen kostenpflichtigen Daten-Feed namens „Truth API“ angekündigt. Damit sollen Banken und Handelsfirmen über Beiträge der zehn einflussreichsten Nutzer rascher informiert werden als andere Leser. Ankündigungen Trumps auf Truth Social haben in der Vergangenheit die globalen Märkte erheblich beeinflusst, was seine Beiträge zu einer wichtigen Informationsquelle für Händler macht. Für sie sind Zeitvorteile bares Geld wert. So stiegen die wichtigsten Indizes an der Wall Street am 9. April 2025 deutlich, nachdem Trump in einem Beitrag eine 90-tägige Aussetzung vieler seiner neuen Zölle angekündigt hatte. Die TMTG-Aktie machte nach dem „FT“-Bericht ihre Tagesverluste größtenteils wett und notierte zuletzt 0,4 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 27 Prozent an Wert verloren. Der Donald J. Trump Revocable Trust, der Trumps Investments verwaltet, hält Börsenunterlagen zufolge etwa 41 Prozent der TMTG-Aktien. TMTG steht in scharfem Wettbewerb mit anderen Social-Media-Plattformen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump: Kanada soll für Luftverschmutzung durch Brände zahlen US-Präsident Donald Trump hat Kanada für die durch Waldbrände verursachte Luftverschmutzung verantwortlich gemacht und mit Konsequenzen gedroht. Die den USA entstehenden Kosten müssten „zwangsläufig“ den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Er werde Premierminister Mark Carney anrufen, um zu erfahren, was dieser gegen die Luftverschmutzung tue. Die Rauchschwaden stammen vor allem von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington. Die Sicht etwa auf die Skyline in New York war erheblich beeinträchtigt, zudem lag ein Brandgeruch in der Luft. Trump warf Kanada vor, seine Wälder und darin befindliches Gestrüpp nicht richtig zu pflegen, wodurch die Brände erst möglich würden. Ihm zufolge werden die USA „unnötigerweise mit dreckiger, verschmutzter und ungesunder Luft belastet, deren Qualität gefährlich und völlig inakzeptabel ist!“ Wissenschaftliche Erkenntnisse führen Waldbrände in Nordamerika jedoch primär auf den Klimawandel zurück. Der Premierminister von Ontario, Doug Ford, hatte zuvor mitgeteilt, statt herumzuquasseln und sich zu beschweren, sollten Politiker lieber Hilfe schicken. „Denn genau das haben wir auch für unsere amerikanischen Freunde getan.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Robert Dikomeit Etappensieg für Pentagon im Rechtsstreit mit „New York Times“ Im Rechtsstreit mit der „New York Times“ um Zugangsbeschränkungen für Journalistinnen und Journalisten im US-Verteidigungsministerium hat das Pentagon einen Zwischensieg errungen. Ein Berufungsgericht erlaubte dem Ministerium, in seinem Gebäude vorerst eine Regelung durchzusetzen, der zufolge sich die Reporter dort nur in Begleitung eines Pentagonmitarbeiters bewegen dürfen. Eine endgültige Entscheidung in der Sache steht allerdings noch aus. Das Berufungsgericht setzte nun zunächst die Anordnung einer unteren Instanz außer Kraft, die das Pentagon zuvor während des laufenden Verfahrens davon abgehalten hatte, die Regel umzusetzen. Der Richter hatte diese Entscheidung vor ein paar Wochen mit der Bedeutung einer freien Presse und einer informierten Bevölkerung begründet. Das Berufungsgericht begründete seine Entscheidung nun mit großen Erfolgschancen, die es dem Pentagon in dem Fall für seine Argumentation einräumte. Dieses habe argumentiert, dass die allgemeine Begleitpflicht keine unrechtmäßige Vergeltungsmaßnahme im Sinne des Ersten Verfassungszusatzes darstelle. Ferner habe die „New York Times“ nicht dargelegt, dass sie im Vergleich zu anderen ebenfalls betroffenen Reportern besonders stark benachteiligt werde oder dies ihre Berichterstattung beeinträchtige. Der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung garantiert unter anderem die Pressefreiheit. Pentagonsprecher Sean Parnell begrüßte die Entscheidung. „Diese Begleitregelung ist eine vernünftige Sicherheitsmaßnahme, die darauf abzielt, geheime Informationen zur nationalen Verteidigung zu schützen“, schrieb er auf der Plattform X. Seit der Einführung der Regelung hätte das Ministerium einen deutlichen Rückgang „nicht genehmigter Enthüllungen“ verzeichnet. Diese hätten das Leben von Amerikanerinnen und Amerikaner, Soldaten und Verbündeten zuvor gefährdet, behauptete er.  Ein Sprecher der „New York Times“ wiederum äußerte sich in einem Statement enttäuscht über die vorläufige Entscheidung. Man begrüße aber, dass das Gericht beschlossen habe, den Fall in einem beschleunigten Verfahren zu behandeln, teilte er auf Anfrage mit. Im vergangenen Herbst hatte das Pentagon neue Richtlinien für Journalistinnen und Journalisten eingeführt. Diese sahen vor, dass Medienvertreter keine Informationen über das Pentagon ohne Genehmigung des Ministeriums veröffentlichen dürfen – andernfalls drohte der Entzug ihrer Akkreditierung. Berichterstatter, die dem nicht zustimmten, mussten ihre Ausweise abgeben und ihre Arbeitsplätze räumen. Nahezu alle großen US-Medienhäuser weigerten sich, den 21-seitigen Regelkatalog zu unterzeichnen. Die „New York Times“ klagte erfolgreich gegen die Richtlinien, woraufhin das Pentagon mit neuen Regeln konterte: Dazu gehörte auch die nun verhandelte Begleitpflicht durch Personal des Ministeriums. Ein Sprecher der „New York Times“ wiederum äußerte sich in einem Statement enttäuscht über die vorläufige Entscheidung. Man begrüße aber, dass das Gericht beschlossen habe, den Fall in einem beschleunigten Verfahren zu behandeln, teilte er auf Anfrage mit. Im vergangenen Herbst hatte das Pentagon neue Richtlinien für Journalistinnen und Journalisten eingeführt. Diese sahen vor, dass Medienvertreter keine Informationen über das Pentagon ohne Genehmigung des Ministeriums veröffentlichen dürfen – andernfalls drohte der Entzug ihrer Akkreditierung. Berichterstatter, die dem nicht zustimmten, mussten ihre Ausweise abgeben und ihre Arbeitsplätze räumen. Nahezu alle großen US-Medienhäuser weigerten sich, den 21-seitigen Regelkatalog zu unterzeichnen. Die „New York Times“ klagte erfolgreich gegen die Richtlinien, woraufhin das Pentagon mit neuen Regeln konterte: Dazu gehörte auch die nun verhandelte Begleitpflicht durch Personal des Ministeriums. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Was ist der „Save America Act“? Donald Trump hat in seiner Rede an die Nation den Fokus auf das Wahlsystem in Amerika gelegt. Er kündigte an, dieses in Ordnung bringen zu wollen, – und forderte den Kongress noch einmal auf, seine „Wahlrechtsreform“ zu verabschieden. Was hat es damit auf sich? Der "Save America Act" sieht vor, dass sich Amerikaner bei der Registrierung zur Wahl künftig mit einem gültigen Ausweisdokument identifizieren und ihre Staatsbürgerschaft nachweisen müssen. Die Briefwahl soll nach dem Entwurf nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein, etwa bei Krankheit, Behinderung, Militärdienst oder Reisen. Später eintreffende Stimmen sollen nicht mehr gezählt werden. Zudem sollen Bundesstaaten, die nach der Verfassung eigentlich für die Organisation der Wahlen zuständig sind, verpflichtet werden, nicht wahlberechtigte Bürger aus den Wählerverzeichnissen zu entfernen. Der Gesetzentwurf soll nach den Worten Trumps die Sicherheit von Wahlen in den USA erhöhen und diese vor Manipulation schützen. Ziel ist es laut seiner Regierung, sicherzustellen, dass nur amerikanische Staatsbürger an Wahlen teilnehmen. Der Präsident stellt das Vorhaben als einen Schritt zu mehr Vertrauen in die Integrität von Wahlen dar – und verweist auf strenge Regeln in anderen Ländern. Der Entwurf wird vielfach kritisiert, auch von Republikanern. Gegner warnen davor, dass eigentlich wahlberechtigte Bürger durch die neuen Hürden von der Wahl ausgeschlossen werden könnten. Wer die verlangten Dokumente nicht vorlegen kann, könnte von der Registrierung ausgeschlossen werden – etwa verheiratete Frauen, deren aktuelle Namen nicht mit älteren Geburtsurkunden übereinstimmen. Viele halten das Gesetz für eine Antwort auf ein Problem, das in dieser Form kaum nachweisbar sei. Nicht-US-Bürger dürfen schon jetzt nach geltendem Bundesrecht nicht wählen, und dokumentierte Fälle, in denen nicht wahlberechtigte Personen an Wahlen teilgenommen hätten, sind äußerst selten. Auch die geplanten Eingriffe in die Wahlverwaltung stoßen auf Kritik, weil das Gesetz den Druck auf die Wahlbehörden erhöht und Wahlhelfer zusätzlichen rechtlichen Risiken aussetzen könnte. Die Verabschiedung des "Save America Act" gilt als eher unwahrscheinlich, weil den Republikanern im Senat die nötige Unterstützung fehlt, um eine Blockade durch die Demokraten zu überwinden. Auch alternative Wege zur Durchsetzung, etwa über andere Gesetzespakete oder die von Trump geforderte Abschaffung des Filibusters, sind unwahrscheinlich. Der "Save America Act" sieht vor, dass sich Amerikaner bei der Registrierung zur Wahl künftig mit einem gültigen Ausweisdokument identifizieren und ihre Staatsbürgerschaft nachweisen müssen. Die Briefwahl soll nach dem Entwurf nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein, etwa bei Krankheit, Behinderung, Militärdienst oder Reisen. Später eintreffende Stimmen sollen nicht mehr gezählt werden. Zudem sollen Bundesstaaten, die nach der Verfassung eigentlich für die Organisation der Wahlen zuständig sind, verpflichtet werden, nicht wahlberechtigte Bürger aus den Wählerverzeichnissen zu entfernen. Der Gesetzentwurf soll nach den Worten Trumps die Sicherheit von Wahlen in den USA erhöhen und diese vor Manipulation schützen. Ziel ist es laut seiner Regierung, sicherzustellen, dass nur amerikanische Staatsbürger an Wahlen teilnehmen. Der Präsident stellt das Vorhaben als einen Schritt zu mehr Vertrauen in die Integrität von Wahlen dar – und verweist auf strenge Regeln in anderen Ländern. Der Entwurf wird vielfach kritisiert, auch von Republikanern. Gegner warnen davor, dass eigentlich wahlberechtigte Bürger durch die neuen Hürden von der Wahl ausgeschlossen werden könnten. Wer die verlangten Dokumente nicht vorlegen kann, könnte von der Registrierung ausgeschlossen werden – etwa verheiratete Frauen, deren aktuelle Namen nicht mit älteren Geburtsurkunden übereinstimmen. Viele halten das Gesetz für eine Antwort auf ein Problem, das in dieser Form kaum nachweisbar sei. Nicht-US-Bürger dürfen schon jetzt nach geltendem Bundesrecht nicht wählen, und dokumentierte Fälle, in denen nicht wahlberechtigte Personen an Wahlen teilgenommen hätten, sind äußerst selten. Auch die geplanten Eingriffe in die Wahlverwaltung stoßen auf Kritik, weil das Gesetz den Druck auf die Wahlbehörden erhöht und Wahlhelfer zusätzlichen rechtlichen Risiken aussetzen könnte. Die Verabschiedung des "Save America Act" gilt als eher unwahrscheinlich, weil den Republikanern im Senat die nötige Unterstützung fehlt, um eine Blockade durch die Demokraten zu überwinden. Auch alternative Wege zur Durchsetzung, etwa über andere Gesetzespakete oder die von Trump geforderte Abschaffung des Filibusters, sind unwahrscheinlich. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen China reagiert auf Trump Vorwürfe Die chinesische Regierung hat Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump zu mutmaßlicher chinesischer Einmischung in US-Wahlen als „Erfindungen“ zurückgewiesen. „Die einschlägigen Behauptungen der US-Seite sind reine Erfindungen und böswillige Verleumdungen, die längst als haltlose Aussagen entlarvt wurden“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, bei einer Pressekonferenz am Freitag. „China hat kein Interesse an der US-Wahl und hat sich niemals in sie eingemischt.“ Die Welt sehe „sehr klar, wer es ist, der gewohnheitsmäßig in die inneren Angelegenheiten anderer Länder eingreift“, fügte Lin hinzu. Peking dränge Washington, „sein eigenes Verhalten zu reflektieren, aufzuhören, China grundlos zu diffamieren, China nicht zum Wahlkampfthema zu machen und mehr für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen China und den USA zu tun“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump sät Misstrauen an fairen US-Wahlen – Vorwurf an China Wenige Monate vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress hat Präsident Donald Trump erneut Misstrauen an fairen und freien Wahlen im eigenen Land geweckt - unter anderem mit Vorwürfen einer versuchten chinesischen Einflussnahme ab 2020. Jeder Amerikaner habe das Recht zu wissen, dass seine Stimme bei Wahlen in einem System korrekt gezählt werde, sagte Trump in einer seltenen Rede an die Nation zur besten TV-Sendezeit. Man brauche ein System, in dem Betrug und Einmischung praktisch unmöglich seien. „Leider bleibt das System, das wir heute haben, katastrophal hinter diesem Standard zurück.“ Trump warf China einen großangelegten Versuch der Einflussnahme auf US-Wahlen vor. Peking habe ab 2020 den „vermutlich größten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte“ verübt, sagte Trump. Zudem habe China Journalisten für kritische Berichterstattung über sich bezahlt, behauptete der US-Präsident. Als angebliche Belege nannte Trump Daten von Geheimdiensten, die heute veröffentlicht werden sollen.  Auch Jahre nach dem Sieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentenwahl 2020 sitzt Trumps Ärger über seine damalige Niederlage weiter tief - er erkennt sie bis heute nicht an. Stattdessen behauptet der 80-Jährige unverdrossen, er sei damals durch Betrug um den Wahlsieg gebracht worden. Dabei ist das längst und vielfach widerlegt. Immer wieder legt Trump insbesondere einen angeblichen großen Betrug durch Briefwahlen und Wahlautomaten nahe. Man dürfe nie wieder bei einer „gestohlenen Wahl“ zusehen, sagte Trump nun in seiner Rede. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Visa-Verschärfung: USA kappen Aufenthalt ausländischer Studenten und Journalisten Um angeblichen Visa-„Missbrauch“ einzudämmen, begrenzen die USA die Aufenthaltsdauer ausländischer Studenten und Journalisten. Die Regierung von Präsident Donald Trump veröffentlichte am Donnerstag neue Regeln, nach denen Studentenvisa für Ausländer künftig auf maximal vier Jahre befristet werden. Ausländische Journalisten sollen höchstens 240 Tage in den USA bleiben dürfen, können aber Verlängerungen beantragen. Die Trump-Regierung erklärte die alten Regeln für zu lax: „Seit Jahrzehnten werden ausländische Studierende auf unbestimmte Zeit in die USA aufgenommen“, zitierte das „Wall Street Journal“ Heimatschutzminister Markwayne Mullin. Das habe es „Tausenden ermöglicht, unser Einwanderungssystem zu missbrauchen, indem sie sich dauerhaft in Studiengänge einschreiben, um eine Ausreise aus den USA zu vermeiden“. Mit der Visa-Begrenzung könne die Regierung Ausländer in den USA wieder „angemessen durchleuchten, überprüfen und überwachen“, erklärte Mullin weiter. In den Vereinigten Staaten studierten zuletzt mehr als 1,1 Millionen ausländische Studierende - so viele wie in keinem anderen Land der Welt. Problematisch ist die Neuregelung vor allem für jene, deren US-Studienprogramm länger als vier Jahre läuft. Sie sollen nach den neuen Regeln zwar eine Verlängerung beantragen können. Ob dies gewährt wird, ist allerdings ungewiss. Das würde etwa Studierende treffen, die nach dem Studium noch eine Promotion anstreben. Die US-Regierung hatte die Pläne für die Verschärfung im vergangenen August vorgestellt. Die alten Visaregeln brächten „Sicherheitsrisiken mit sich, verursachen unermessliche Kosten für die Steuerzahler und benachteiligen US-Bürger“, hieß es damals ohne Belege. Daraufhin gingen rund 22.000 Stellungnahmen beim Heimatschutzministerium ein, sie führten aber nicht zu einem Umdenken: Die neuen Regeln sollen nun am Freitag im US-Bundesanzeiger veröffentlicht werden und nach 60 Tagen in Kraft treten, also am 15. September. Das Vorhaben war bereits im vergangenen Jahr bei Hochschulen und Medienorganisationen auf scharfe Kritik gestoßen. Die US-Regierung sende „eine Botschaft an talentierte Menschen in aller Welt, dass ihre Beiträge in den Vereinigten Staaten nicht geschätzt werden“, hatte der Verband der Universitäts- und Collegepräsidenten erklärt.  US-Präsident Donald Trump fährt einen harten Kurs gegen die illegale wie legale Migration. Jedes Jahr sollen eine Million Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung abgeschoben werden. Israel-kritischen Studierenden aus dem Ausland wurden zudem die Visa entzogen. In Kürze werden zudem verschärfte Einreiseregeln unter anderem für deutsche Touristen erwartet. Die Reisenden sollen nach Plänen vom Jahresbeginn dann ihre Nutzung von Online-Netzwerken offenlegen müssen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

Artikel lesen
20. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

USA: Von Hockeyschlägern bis Wein: Neue Trump-Zölle gegen Kanada

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Air Force One soll nachgerüstet werden J. D. und Usha Vance verkünden Geburt ihres vierten Kindes Truth Social erwägt 100 000-Dollar-Abo für Vorab-Zugriff auf börsenrelevante Trump-Posts Trump sät Misstrauen an fairen US-Wahlen – Vorwurf an China USA schränken Aufenthaltszeit für Studierende und Medien ein Luzia Geier Neue Trump-Zölle gegen Kanada US-Präsident Donald Trump erhöht im Handelsstreit mit Kanada den Druck und kündigt neue Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent an. Betroffen ist laut dem Weißen Haus eine breite Palette von Gütern, die in die USA importiert werden - als Beispiele wurden Hockeyschläger, Wein und Zement genannt. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer teilte mit, dass die neuen Zölle auf Importe aus Kanada im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar gelten werden. Laut einer Erklärung aus dem Weißen Haus reagieren die USA damit „auf Kanadas diskriminierende Behandlung amerikanischer Produkte“.  Der kanadische Premierminister Mark Carney signalisierte in einer Reaktion auf die neueste Zollankündigung Washingtons Gesprächsbereitschaft. Kanada sei bereit, sich mit Nachdruck an Gesprächen zu beteiligen, um noch offene Streitpunkte mit den USA zu lösen. Zugleich machte er klar, dass man die Stärke Kanadas ausbauen wolle. Die Zölle sollen 30 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft treten, laut Proklamation am 19. August. Mit den Zöllen will Trump erreichen, dass die Bedingungen für den Export von amerikanischen Autos verbessert wird. Der kanadische Premierminister Mark Carney signalisierte in einer Reaktion auf die neueste Zollankündigung Washingtons Gesprächsbereitschaft. Kanada sei bereit, sich mit Nachdruck an Gesprächen zu beteiligen, um noch offene Streitpunkte mit den USA zu lösen. Zugleich machte er klar, dass man die Stärke Kanadas ausbauen wolle. Die Zölle sollen 30 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft treten, laut Proklamation am 19. August. Mit den Zöllen will Trump erreichen, dass die Bedingungen für den Export von amerikanischen Autos verbessert wird. „Während die Regierung weiterhin faire und gegenseitige Handelsabkommen sichert, übt Kanada im Gegensatz zu anderen Partnern und Verbündeten weiterhin Vergeltung gegen die Vereinigten Staaten.“US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer Die neuen Zölle sind eine weitere Umdrehung im Handelsstreit zwischen den beiden Nachbarländern. Immer wieder hatte Trump Kanada wie auch anderen Ländern weltweit ein Handelsungleichgewicht zulasten der USA vorgeworfen. Zölle sind ein wichtiges Instrument seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident.  Kanada sieht hingegen einen Verstoß gegen ein Freihandelsabkommen der Nachbarländer. Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs in den USA hatte Trump mit seiner Zollpolitik jüngst zurückrudern müssen. Das Gericht verbot es ihm, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz Zölle auf den Import von Waren aus vielen Ländern zu verhängen. Seither versucht der Präsident über alternative Wege, Zölle durchzusetzen. In der Vergangenheit kam es zudem vor, dass er zwar Zölle androhte, sie aber dann doch nicht in die Tat umsetzte. Vor wenigen Tagen hatte Trump Kanada bereits aus einem anderen Grund mit höheren Zöllen gedroht. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social, dass den USA mit der durch Waldbrände verursachten Luftverschmutzung hohe Kosten entstehen würden. Deswegen müssten diese Kosten „zwangsläufig“ den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden. Mehr zu Trumps Reaktion auf das Urteil des Obersten Gerichts im Februar lesen Sie hier: Luzia Geier Trump telefoniert mit neuem britischen Premier Als eine seiner ersten offiziellen Amtshandlungen hat der neue Premierminister Großbritanniens, Andy Burnham, mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Der 56-Jährige ist seit gestern im Amt. Unter seinem Vorgänger, Keir Starmer, war das Verhältnis der Downing Street zum Weißen Haus merklich abgekühlt, was vor allem aber an Trump lag. Der neue Premier habe die Hoffnung geäußert, „dem Präsidenten bei einem künftigen Besuch zeigen zu können, was Manchester zu bieten hat“, teilte ein Sprecher mit Blick auf Burnhams vorheriges Amt als Bürgermeister von Greater Manchester mit. Trump war zuletzt im September 2025 von König Charles III. zum Staatsbesuch empfangen worden. Bei der Darlegung seiner Vision als Premierminister des Vereinigten Königreichs habe Burnham erklärt, „dass sein Schwerpunkt auf der Reindustrialisierung des gesamten Landes liegen werde“, hieß es in der Mitteilung der Downing Street. Außerdem habe Burnham sein Engagement für Verteidigung und Sicherheit bekräftigt. Die Gewährleistung der Sicherheit des Vereinigten Königreichs und seiner Verbündeten habe oberste Priorität auf seiner politischen Agenda, wurde Trump demnach gesagt. Bei der Darlegung seiner Vision als Premierminister des Vereinigten Königreichs habe Burnham erklärt, „dass sein Schwerpunkt auf der Reindustrialisierung des gesamten Landes liegen werde“, hieß es in der Mitteilung der Downing Street. Außerdem habe Burnham sein Engagement für Verteidigung und Sicherheit bekräftigt. Die Gewährleistung der Sicherheit des Vereinigten Königreichs und seiner Verbündeten habe oberste Priorität auf seiner politischen Agenda, wurde Trump demnach gesagt. Trump schließt Festnahme Netanjahus in den USA aus US-Präsident Donald Trump hat eine Festnahme des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei einem Besuch in den USA ausgeschlossen. Der Regierungschef werde dort auf keinen Fall festgesetzt, erklärte Trump am Montag auf seiner Online-Plattform Truth Social. Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hatte in einem am Samstag ausgestrahlten Video-Podcast der New York Times gesagt, die Rechtsabteilung der Stadt prüfe ein solches Vorgehen. Mamdani bezeichnete Netanjahu als Kriegsverbrecher, der vor den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gehöre. Netanjahu reist traditionell im September zur UN-Vollversammlung nach New York. Der IStGH hat gegen ihn einen Haftbefehl wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen erlassen. Israel weist die Zuständigkeit des Gerichts zurück und bestreitet die Vorwürfe.  Lilly Zerbst Air Force One soll nachgerüstet werden Nach Spekulationen über die Sicherheit der neuen Air Force One hat US-Präsident Donald Trump eine Nachrüstung des Präsidentenflugzeugs angekündigt. Das aktuelle Flugzeug des US-Präsidenten, eine Maschine vom Typ Boeing 747, war ein Geschenk des Golfemirats Katar. Donald Trump hatte es im Mai 2025 trotz Korruptionsvorwürfen angenommen. Der Flieger verfüge über große Fähigkeiten, sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) auf der Rückreise vom WM-Finale auf die Frage eines Reporters, warum der US-Präsident trotz angeblich fehlender Raketenabwehrsysteme damit unterwegs sei. „Aber so wie ich es verstehe, werden sie das Flugzeug in etwa einem Monat zur Nachrüstung schicken.“ Was genau nachgerüstet werden soll, führte Trump nicht weiter aus. Das Weiße Haus ließ Nachfragen von US-Medien zunächst unbeantwortet. Der Umbau werde etwa einen Monat dauern. Die New York Times und andere US-Medien hatten berichtet, die neue Maschine verfüge bislang nicht über sämtliche Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen Präsidentenflugzeugs. Bei seinem Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei griff der US-Präsident überraschend auf eine der Vorgängermaschinen zurück, vermutlich auf Rat des Geheimdienstes, wie die New York Times ebenfalls berichtete. Der Flieger verfüge über große Fähigkeiten, sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) auf der Rückreise vom WM-Finale auf die Frage eines Reporters, warum der US-Präsident trotz angeblich fehlender Raketenabwehrsysteme damit unterwegs sei. „Aber so wie ich es verstehe, werden sie das Flugzeug in etwa einem Monat zur Nachrüstung schicken.“ Was genau nachgerüstet werden soll, führte Trump nicht weiter aus. Das Weiße Haus ließ Nachfragen von US-Medien zunächst unbeantwortet. Der Umbau werde etwa einen Monat dauern. Die New York Times und andere US-Medien hatten berichtet, die neue Maschine verfüge bislang nicht über sämtliche Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen Präsidentenflugzeugs. Bei seinem Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei griff der US-Präsident überraschend auf eine der Vorgängermaschinen zurück, vermutlich auf Rat des Geheimdienstes, wie die New York Times ebenfalls berichtete. Die Maschine vom Typ Boeing 747 soll Berichten zufolge einen Wert von etwa 400 Millionen US-Dollar haben. REUTERS/Kylie Cooper J. D. und Usha Vance verkünden Geburt ihres vierten Kindes US-Vizepräsident J. D. Vance und seine Ehefrau Usha Vance sind zum vierten Mal Eltern geworden. Sie freuten sich, bekannt zu geben, dass ihr Sohn, Alec Neel Vance, am Sonntag auf die Welt gekommen sei, teilten die beiden in einem Statement mit, das der US-Vizepräsident auf der Plattform X postete. „Usha und das Baby sind glücklich und gesund, und unsere Kinder sind überglücklich, ihren kleinen Bruder kennenzulernen.“ Im Januar hatte das Paar die Schwangerschaft der Second Lady öffentlich gemacht. J. D. und Usha Vance hatten sich vor Jahren an der Elite-Universität Yale kennengelernt, wo beide Jura studiert haben. Sie sind seit 2014 verheiratet und haben drei weitere Kinder: Ewan, 9, Vivek, 6, und die vierjährige Mirabel. Im Januar hatte das Paar die Schwangerschaft der Second Lady öffentlich gemacht. J. D. und Usha Vance hatten sich vor Jahren an der Elite-Universität Yale kennengelernt, wo beide Jura studiert haben. Sie sind seit 2014 verheiratet und haben drei weitere Kinder: Ewan, 9, Vivek, 6, und die vierjährige Mirabel. Trump jubelt voreilig über angeblichen Kurswechsel in London US-Präsident Donald Trump hat erneut voreilig eine mutmaßliche Entscheidung in der britischen Politik kommentiert. Die Menschen in der schottischen Stadt Aberdeen würden auf der Straße tanzen, weil der neue Premierminister Andy Burnham geäußert habe, dass er den Abbau des „unschätzbar wertvollen Nordseeöls“ gänzlich erlauben werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Das Problem dabei: Noch ist Burnham gar nicht offiziell Premier, erst am Montag wird er mit der Regierungsbildung beauftragt, und die Entscheidung über die Nordsee ist politisch extrem kompliziert.  Unter anderem die BBC berichtete am Wochenende aber in der Tat, dass Burnham möglicherweise Pläne für neue Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee ankündigen werde. Dies würde dem Grundsatzprogramm seiner Labour-Partei vom Wahlsieg 2024 widersprechen, in dem festgehalten ist, dass keine neuen Lizenzen vergeben werden sollen. Im Mittelpunkt stehen sollen zwei Öl- und Gasfelder in Schottland – der Heimat von Trumps Mutter. Unter anderem die BBC berichtete am Wochenende aber in der Tat, dass Burnham möglicherweise Pläne für neue Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee ankündigen werde. Dies würde dem Grundsatzprogramm seiner Labour-Partei vom Wahlsieg 2024 widersprechen, in dem festgehalten ist, dass keine neuen Lizenzen vergeben werden sollen. Im Mittelpunkt stehen sollen zwei Öl- und Gasfelder in Schottland – der Heimat von Trumps Mutter. US-Botschafter in Italien bringt mit Megayacht Venezianer gegen sich auf Mehrere Hundert Menschen haben in der Lagunenstadt Venedig dagegen protestiert, dass Tilman Fertitta, US-Botschafter, Milliardär und Vertrauter von Präsident Donald Trump, mit seinem Schiff Boardwalk vor Anker ging. Die Polizei riegelte in der Nähe des Markusplatzes auf dem Wasser und an Land den Zugang zu der 117 Meter langen Yacht ab. Dabei gab es auch kleinere Krawalle. Zugleich zog das riesige Schiff zahlreiche Schaulustige an. Es ist keine Seltenheit, dass vor der weltbekannten Kulisse Reichtum zur Schau gestellt wird, ähnliche Szenen hatte es vergangenes Jahr auch bei der Hochzeit von Amazon-Gründer Jeff Bezos gegeben. Mit einem geschätzten Vermögen von mehr als elf Milliarden US-Dollar gehört Fertitta zu den reichsten Amerikanern überhaupt. Seine derzeitige Italien-Tour per Yacht bezeichnet er als „Küstendiplomatie“ aus Anlass des 250. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung der USA. Dabei protestierten Kritiker auch auf früheren Stationen. Nach Venedig soll es weitergehen Richtung Triest. Zugleich zog das riesige Schiff zahlreiche Schaulustige an. Es ist keine Seltenheit, dass vor der weltbekannten Kulisse Reichtum zur Schau gestellt wird, ähnliche Szenen hatte es vergangenes Jahr auch bei der Hochzeit von Amazon-Gründer Jeff Bezos gegeben. Mit einem geschätzten Vermögen von mehr als elf Milliarden US-Dollar gehört Fertitta zu den reichsten Amerikanern überhaupt. Seine derzeitige Italien-Tour per Yacht bezeichnet er als „Küstendiplomatie“ aus Anlass des 250. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung der USA. Dabei protestierten Kritiker auch auf früheren Stationen. Nach Venedig soll es weitergehen Richtung Triest. Ulrike Putz Truth Social erwägt 100 000-Dollar-Abo für Vorab-Zugriff auf börsenrelevante Trump-Posts Donald Trumps Plattform Truth Social diskutiert Insidern zufolge einen Abopreis von bis zu 100 000 Dollar pro Monat für einen beschleunigten Zugang zu den oft börsenrelevanten Posts des US-Präsidenten. Der Plattformbetreiber Trump Media & Technology Group (TMTG) prüfe ein solches Angebot für Börsenhändler und Investoren, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. TMTG habe in den vergangenen Wochen zudem einen Tarif von 60 000 Dollar pro Monat für Firmen angeboten, die einen Dreijahresvertrag abschließen. Zuvor hatte die Financial Times (FT) über die Pläne berichtet. Das Vorhaben stößt bei den US-Demokraten auf scharfe Kritik. Eine Stellungnahme der TMTG liegt nicht vor. Das Weiße Haus verwies auf das Unternehmen. Dieses hatte am Donnerstag einen kostenpflichtigen Daten-Feed namens „Truth API“ angekündigt. Damit sollen Banken und Handelsfirmen über Beiträge der zehn einflussreichsten Nutzer rascher informiert werden als andere Leser. Zu diesen Konten gehören neben dem des US-Präsidenten auch die seiner Söhne Donald Trump Jr. und Eric Trump sowie bekannter Unterstützer. TMTG nannte bei der Vorstellung keine Preise, erklärte aber, es hätten sich bereits Kunden für den Start am 1. August angemeldet. Trumps Ankündigungen auf Truth Social haben in der Vergangenheit die globalen Märkte erheblich beeinflusst, was seine Beiträge zu einer wichtigen Informationsquelle für Händler macht. Für sie sind Zeitvorteile bares Geld wert. Ein Vorsprung von nur wenigen Millisekunden könne bei großen Transaktionen Gewinne von Hunderttausenden Dollar bedeuten, sagten die Insider. So stiegen etwa die wichtigsten Indizes an der Wall Street am 9. April 2025 deutlich, nachdem Trump in einem Beitrag eine 90-tägige Aussetzung vieler seiner Zölle angekündigt hatte. Eine Stellungnahme der TMTG liegt nicht vor. Das Weiße Haus verwies auf das Unternehmen. Dieses hatte am Donnerstag einen kostenpflichtigen Daten-Feed namens „Truth API“ angekündigt. Damit sollen Banken und Handelsfirmen über Beiträge der zehn einflussreichsten Nutzer rascher informiert werden als andere Leser. Zu diesen Konten gehören neben dem des US-Präsidenten auch die seiner Söhne Donald Trump Jr. und Eric Trump sowie bekannter Unterstützer. TMTG nannte bei der Vorstellung keine Preise, erklärte aber, es hätten sich bereits Kunden für den Start am 1. August angemeldet. Trumps Ankündigungen auf Truth Social haben in der Vergangenheit die globalen Märkte erheblich beeinflusst, was seine Beiträge zu einer wichtigen Informationsquelle für Händler macht. Für sie sind Zeitvorteile bares Geld wert. Ein Vorsprung von nur wenigen Millisekunden könne bei großen Transaktionen Gewinne von Hunderttausenden Dollar bedeuten, sagten die Insider. So stiegen etwa die wichtigsten Indizes an der Wall Street am 9. April 2025 deutlich, nachdem Trump in einem Beitrag eine 90-tägige Aussetzung vieler seiner Zölle angekündigt hatte. Der demokratische Senator Ron Wyden kritisierte, das Angebot werde die Familie Trump finanziell begünstigen und Investoren an der Wall Street reich machen. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren sprach von einem „ungeheuerlichen Plan, um von der Präsidentschaft zu profitieren“. Kritiker werfen Trump und seiner Familie vor, sich durch politische Entscheidungen seiner Regierung bereichern zu wollen. In seiner jüngsten Offenlegung der Finanzen meldete Trump für das vergangene Jahr Einnahmen von mehr als 1,4 Milliarden Dollar aus den Krypto-Geschäften seiner Familie, nachdem diese von Richtlinien profitiert hatte, die er angekündigt hatte. Donald Sherman, Präsident der überparteilichen Beobachtergruppe Citizens for Responsibility and Ethics in Washington, nannte die Pläne „zutiefst unethisch“. Es sei jedoch anhand der öffentlich zugänglichen Informationen schwer zu beurteilen, ob sie illegal seien. Verfassungsrechtliche Anti-Korruptions-Klauseln griffen in diesem Fall voraussichtlich nicht. Regeln zum Insiderhandel seien ebenfalls nicht einschlägig, wenn potenziell Hunderte oder Tausende Personen früheren Zugang zu den Beiträgen erhielten, sagte Sherman. Etappensieg für Pentagon im Rechtsstreit mit New York Times Im Rechtsstreit mit der New York Times um Zugangsbeschränkungen für Journalistinnen und Journalisten im US-Verteidigungsministerium hat das Pentagon einen Zwischensieg errungen. Ein Berufungsgericht erlaubte dem Ministerium, in seinem Gebäude vorerst eine Regelung durchzusetzen, der zufolge sich die Reporter dort nur in Begleitung eines Pentagonmitarbeiters bewegen dürfen. Eine endgültige Entscheidung in der Sache steht allerdings noch aus. Das Berufungsgericht setzte die Anordnung einer unteren Instanz außer Kraft, die das Pentagon zuvor während des laufenden Verfahrens davon abgehalten hatte, die Regel umzusetzen. Der Richter hatte diese Entscheidung vor ein paar Wochen mit der Bedeutung einer freien Presse und einer informierten Bevölkerung begründet. Das Berufungsgericht begründete seine Entscheidung nun mit großen Erfolgschancen, die es dem Pentagon in dem Fall für seine Argumentation einräumte. Dieses habe argumentiert, dass die allgemeine Begleitpflicht keine unrechtmäßige Vergeltungsmaßnahme im Sinne des Ersten Verfassungszusatzes darstelle. Ferner habe die New York Times nicht dargelegt, dass sie im Vergleich zu anderen ebenfalls betroffenen Reportern besonders stark benachteiligt werde oder dies ihre Berichterstattung beeinträchtige. Der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung garantiert unter anderem die Pressefreiheit. Das Berufungsgericht setzte die Anordnung einer unteren Instanz außer Kraft, die das Pentagon zuvor während des laufenden Verfahrens davon abgehalten hatte, die Regel umzusetzen. Der Richter hatte diese Entscheidung vor ein paar Wochen mit der Bedeutung einer freien Presse und einer informierten Bevölkerung begründet. Das Berufungsgericht begründete seine Entscheidung nun mit großen Erfolgschancen, die es dem Pentagon in dem Fall für seine Argumentation einräumte. Dieses habe argumentiert, dass die allgemeine Begleitpflicht keine unrechtmäßige Vergeltungsmaßnahme im Sinne des Ersten Verfassungszusatzes darstelle. Ferner habe die New York Times nicht dargelegt, dass sie im Vergleich zu anderen ebenfalls betroffenen Reportern besonders stark benachteiligt werde oder dies ihre Berichterstattung beeinträchtige. Der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung garantiert unter anderem die Pressefreiheit. Das Pentagon in Washington: Das US-Verteidigungsministerium hat den Zugang für Journalisten deutlich eingeschränkt. Patrick Semansky/dpa Trump sät Misstrauen an fairen US-Wahlen – Vorwurf an China Wenige Monate vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress hat Präsident Donald Trump erneut Misstrauen an fairen und freien Wahlen im eigenen Land geweckt – unter anderem mit Vorwürfen einer versuchten chinesischen Einflussnahme ab 2020. Jeder Amerikaner habe das Recht zu wissen, dass seine Stimme bei Wahlen in einem System korrekt gezählt werde, sagte Trump in einer seltenen Rede an die Nation zur besten TV-Sendezeit. Man brauche ein System, in dem Betrug und Einmischung praktisch unmöglich seien. „Leider bleibt das System, das wir heute haben, katastrophal hinter diesem Standard zurück.“ Trump warf China einen groß angelegten Versuch der Einflussnahme auf US-Wahlen vor. Peking habe ab 2020 den „vermutlich größten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte“ verübt, sagte Trump. Zudem habe China Journalisten für kritische Berichterstattung über sich selbst bezahlt, behauptete der US-Präsident. Als angebliche Belege nannte Trump Daten von Geheimdiensten, die heute veröffentlicht werden sollen. Trump warf China einen groß angelegten Versuch der Einflussnahme auf US-Wahlen vor. Peking habe ab 2020 den „vermutlich größten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte“ verübt, sagte Trump. Zudem habe China Journalisten für kritische Berichterstattung über sich selbst bezahlt, behauptete der US-Präsident. Als angebliche Belege nannte Trump Daten von Geheimdiensten, die heute veröffentlicht werden sollen. USA schränken Aufenthaltszeit für Studierende und Medien ein Die US-Regierung schränkt die Aufenthaltszeiten für ausländische Studierende und Medienvertreter im Land stärker ein. Sie werden nach bisherigen Regelungen formell ohne feste Befristung für die Dauer ihrer Studiengänge beziehungsweise Arbeitsaufträge in die USA gelassen. Jetzt wird für Studierende und Austauschstudierende ein Aufenthaltszeitraum von vier Jahren festgesetzt. Für Journalisten gilt eine Begrenzung auf 240 Tage. Zugleich können beide Gruppen Verlängerungen beantragen, ohne das Land verlassen zu müssen. Die US-Regierung hatte bereits in der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump eine solche Änderung ins Auge gefasst. Im vergangenen Jahr machte sie einen neuen Anlauf. Die drei Visa-Kategorien für Studierende (F-Visum), Austauschstudierende (J) und Journalisten (I) genossen seit Jahren einen Ausnahmestatus. Ihre Inhaber durften die USA nicht für einen festen Zeitraum betreten, sondern für „Duration of Status“ (die Dauer des Status). Für Journalisten bedeutete das gemäß der Regel etwa, dass ihr Status als unverändert betrachtet wurde, solange sie im selben Job für denselben Arbeitgeber aktiv waren. Studierende durften sich offiziell für die Dauer ihrer Ausbildung im Land aufhalten. Im Dokument zur Neuordnung wird darauf verwiesen, dass diese Regelung es schwierig machte, den Überblick über den Verbleib von Ausländern dieser Gruppen in den USA zu behalten – und darüber, ob die Voraussetzungen für ihren langfristigen Aufenthalt überhaupt noch gegeben seien. Die neuen Regeln sollen am Freitag offiziell veröffentlicht werden und 60 Tage später in Kraft treten. Die US-Regierung hatte bereits in der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump eine solche Änderung ins Auge gefasst. Im vergangenen Jahr machte sie einen neuen Anlauf. Die drei Visa-Kategorien für Studierende (F-Visum), Austauschstudierende (J) und Journalisten (I) genossen seit Jahren einen Ausnahmestatus. Ihre Inhaber durften die USA nicht für einen festen Zeitraum betreten, sondern für „Duration of Status“ (die Dauer des Status). Für Journalisten bedeutete das gemäß der Regel etwa, dass ihr Status als unverändert betrachtet wurde, solange sie im selben Job für denselben Arbeitgeber aktiv waren. Studierende durften sich offiziell für die Dauer ihrer Ausbildung im Land aufhalten. Im Dokument zur Neuordnung wird darauf verwiesen, dass diese Regelung es schwierig machte, den Überblick über den Verbleib von Ausländern dieser Gruppen in den USA zu behalten – und darüber, ob die Voraussetzungen für ihren langfristigen Aufenthalt überhaupt noch gegeben seien. Die neuen Regeln sollen am Freitag offiziell veröffentlicht werden und 60 Tage später in Kraft treten. Mehr als 100 Demokraten stimmen gegen US-Militärhilfe für Israel Fast die Hälfte der demokratischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus würden gerne die US-Militärhilfe für Israel streichen. Sie stimmten einem Änderungsantrag des republikanischen Abgeordneten Thomas Massie zu – der aber daran scheiterte, dass kein weiterer Republikaner sich ihm anschloss. Der Antrag scheiterte mit 104 zu 314 Stimmen. Der Vorschlag hätte rund 3,3 Milliarden US-Dollar an Militärhilfe gestrichen und war Teil der Beratungen über den Haushalt des US-Außenministeriums und weiterer Sicherheitsbehörden.  Trotzdem hat die Abstimmung eine hohe symbolische Wirkung: Erstmals unterstützte ein so großer Anteil der demokratischen Repräsentanten einen Vorstoß dieser Art. Bei einer vergleichbaren Abstimmung vor gut zwei Jahren hatten lediglich 37 Demokraten für eine Kürzung der Hilfen gestimmt, berichten der US-Sender CNN und das Portal Politico. Das Ergebnis verdeutlicht die wachsenden Differenzen innerhalb der Demokratischen Partei hinsichtlich der außenpolitischen Ausrichtung Israel gegenüber. Die Parteiführung unterstützt die Militärhilfe für Israel weiterhin. Der progressive Parteiflügel fordert wegen des Gaza-Krieges und dem Vorgehen der israelischen Regierung ein Ende der finanziellen Unterstützung. Die Spaltung zeigte sich auch in der Parteiführung des Repräsentantenhauses. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katherine Clark und die frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, unterstützten den Antrag. Minderheitsführer Hakeem Jeffries stimmte dagegen. Trotzdem hat die Abstimmung eine hohe symbolische Wirkung: Erstmals unterstützte ein so großer Anteil der demokratischen Repräsentanten einen Vorstoß dieser Art. Bei einer vergleichbaren Abstimmung vor gut zwei Jahren hatten lediglich 37 Demokraten für eine Kürzung der Hilfen gestimmt, berichten der US-Sender CNN und das Portal Politico. Das Ergebnis verdeutlicht die wachsenden Differenzen innerhalb der Demokratischen Partei hinsichtlich der außenpolitischen Ausrichtung Israel gegenüber. Die Parteiführung unterstützt die Militärhilfe für Israel weiterhin. Der progressive Parteiflügel fordert wegen des Gaza-Krieges und dem Vorgehen der israelischen Regierung ein Ende der finanziellen Unterstützung. Die Spaltung zeigte sich auch in der Parteiführung des Repräsentantenhauses. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katherine Clark und die frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, unterstützten den Antrag. Minderheitsführer Hakeem Jeffries stimmte dagegen. Trump genehmigt umstrittene ICE-Kontrollen trotz Todesfällen wieder US-Donald Trump hat die umstrittene Vorgehensweise der Verkehrskontrollen durch die Einwanderungsbehörde ICE wieder genehmigt. Damit setzte er sich über führende Beamte seiner Regierung hinweg, die diese Praxis nach zwei tödlichen Schüssen von ICE-Mitarbeitern auf Autofahrer vorübergehend ausgesetzt hatten. „Wir müssen stark, hart und klug sein und können nicht auf eines der wichtigsten und wirksamsten Instrumente von ICE zur Verbrechensbekämpfung verzichten: die Verkehrskontrolle!“, schrieb Trump auf einer Online-Plattform. Seine Kehrtwende erfolgte nach scharfer Kritik von konservativen Hardlinern daran, dass die Kontrollen ausgesetzt wurden. Die Vorgehensweise der Behörde war in die Kritik geraten, nachdem ein ICE-Mitarbeiter am Montag in Maine einen Fahrer aus Kolumbien erschossen hatte. Sechs Tage zuvor hatte ein anderer Mitarbeiter in Houston einen mexikanischen Staatsbürger getötet. In beiden Fällen waren die Fahrer den Angaben zufolge nicht die eigentlichen Ziele der Einsätze. Die Behörden legten bislang keine Beweise dafür vor, dass von den Männern eine Gefahr ausging, die den Einsatz tödlicher Gewalt gerechtfertigt hätte. Die Vorfälle lösten Proteste aus. Zudem forderte unter anderem die republikanische Senatorin Susan Collins ein Ende dieser Praxis. Seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 wurden bei Einsätzen der Einwanderungsbehörde mindestens sieben Menschen erschossen und 53 starben in ICE-Haft. Die Vorgehensweise der Behörde war in die Kritik geraten, nachdem ein ICE-Mitarbeiter am Montag in Maine einen Fahrer aus Kolumbien erschossen hatte. Sechs Tage zuvor hatte ein anderer Mitarbeiter in Houston einen mexikanischen Staatsbürger getötet. In beiden Fällen waren die Fahrer den Angaben zufolge nicht die eigentlichen Ziele der Einsätze. Die Behörden legten bislang keine Beweise dafür vor, dass von den Männern eine Gefahr ausging, die den Einsatz tödlicher Gewalt gerechtfertigt hätte. Die Vorfälle lösten Proteste aus. Zudem forderte unter anderem die republikanische Senatorin Susan Collins ein Ende dieser Praxis. Seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 wurden bei Einsätzen der Einwanderungsbehörde mindestens sieben Menschen erschossen und 53 starben in ICE-Haft. USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zollsatz in Höhe von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten, teilte ein US-Regierungsbeamter mit. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab nächster Woche Mittwoch. Vorangegangen sei eine Untersuchung, die eine Vielzahl von angeblich unfairen Handelspraktiken offenbart habe. Dazu zählten Handelsvorteile für Indien und Mexiko, die den USA nicht zugutekämen, bemängelt der Regierungsbeamte. Zudem kritisieren die USA angebliche Hemmnisse für ihre Tech-Konzerne und Finanzdienstleister, die in Brasilien mit unfairen Restriktionen zu kämpfen hätten. Schaffe die brasilianische Regierung die unfairen Praktiken ab, würden die Zölle wieder zurückgenommen, sagte der Regierungsbeamte. Vorangegangen sei eine Untersuchung, die eine Vielzahl von angeblich unfairen Handelspraktiken offenbart habe. Dazu zählten Handelsvorteile für Indien und Mexiko, die den USA nicht zugutekämen, bemängelt der Regierungsbeamte. Zudem kritisieren die USA angebliche Hemmnisse für ihre Tech-Konzerne und Finanzdienstleister, die in Brasilien mit unfairen Restriktionen zu kämpfen hätten. Schaffe die brasilianische Regierung die unfairen Praktiken ab, würden die Zölle wieder zurückgenommen, sagte der Regierungsbeamte. „New York Times“ geht gegen Vorladung ihrer Journalisten vor Nachdem US-Behörden mehrere Journalisten der New York Times vorgeladen haben, setzt sich die Zeitung zur Wehr. Die Vorladungen seien „missbräuchlich und unzulässig“ und „in böser Absicht erwirkt worden, um die Times für ihre Berichterstattung abzustrafen“, sagte der Anwalt der Redaktion, David McCraw, einer Mitteilung zufolge. Die Zeitung habe deshalb vor Gericht beantragt, die Vorladungen aufzuheben. Nach Angaben der New York Times hatten vergangene Woche mehrere ihrer Journalisten Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten, nachdem sie über angebliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von Donald Trump berichtet hatten. Die Reporter sollen demnach vor einer Grand Jury aussagen. Begründet wurden die Vorladungen laut der Zeitung lediglich mit einem nicht näher ausgeführten mutmaßlichen Verstoß gegen Bundesstrafrecht. Teilweise seien sie von Bundesbeamten persönlich an den Wohnsitzen zugestellt worden. Nach Angaben der New York Times hatten vergangene Woche mehrere ihrer Journalisten Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten, nachdem sie über angebliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von Donald Trump berichtet hatten. Die Reporter sollen demnach vor einer Grand Jury aussagen. Begründet wurden die Vorladungen laut der Zeitung lediglich mit einem nicht näher ausgeführten mutmaßlichen Verstoß gegen Bundesstrafrecht. Teilweise seien sie von Bundesbeamten persönlich an den Wohnsitzen zugestellt worden.

Artikel lesen
© 2026 Themenlage