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Dienstag, 28. Juli 2026
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Washington - Weißes Haus nennt Treffen Trumps mit Selenskyj und Netanjahu "positiv und produktiv"

Medienspektrum

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28. Juli
Tagesschau

Gespräche in Washington: Trump empfängt Selenskyj und Netanjahu

Selenskyj und Netanjahu bei Trump Respekt für den einen - genervt von dem anderen? Zwei hochrangige Besucher an einem Tag: US-Präsident Trump hat den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und Israels Premier Netanjahu empfangen. Um Kriege ging es in beiden Gesprächen - unter sehr verschiedenen Vorzeichen. Die Trauerfeier für den verstorbenen US-Senator Lindsey Graham hat in Washington für zwei hochrangige Begegnungen gesorgt. Graham war als wichtiger Unterstützer Israels und der Ukraine bekannt. Deshalb reisten sowohl Israels Premier Benjamin Netanjahu als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an - und trafen sich jeweils mit US-Präsident Donald Trump. Dessen Sprecherin Karoline Leavitt verkündete anschließend auf der Plattform X knapp: "Beide Treffen verliefen positiv und produktiv!" Im Fall von Selenskyj klingt das plausibel - Trump bringt ihm mittlerweile deutlich mehr Respekt entgegen. Die beiden hatten sich in den vergangenen Wochen am Rande verschiedener Gipfel mehrfach persönlich gesprochen. Das Treffen im Weißen Haus fand nun hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Selenskyj und Trump sprechen über Patriot-Lizenzen Selenskyj teilte später auf X mit, es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen. "Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können", schrieb er. Außerdem sei es um eine Wiederbelebung der diplomatischen Bemühungen um ein Kriegsende gegangen. "Ich bin den Vereinigten Staaten dankbar für ihre feste Unterstützung", erklärte Selenskyj. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler - ihre Bemühungen für ein Kriegsende sind zuletzt aber auch infolge des eigenen Kriegs gegen Iran in den Hintergrund geraten. Es wird erwartet, dass Selenskyj im Anschluss an die Gedenkveranstaltung für Graham am Abend Senatoren beider Parteien trifft. Nach Informationen des US-Portals The Hill wurden alle 100 Senatoren zu dem Treffen eingeladen. US-Senatoren einigen sich auf Gesetz für Russland-Sanktionen In der Kongresskammer wird seit langem über ein neues Sanktionspaket gegen Russland verhandelt, das der Trump-Verbündete Graham maßgeblich vorangetrieben hatte. Nun wurde bekannt, dass Senatoren beider Parteien eine Einigung dazu errungen haben. Das Gesetz soll laut neu veröffentlichten Ergänzungen den Namen Grahams tragen. Es setzt vor allem bei Erdgas- und Ölexporten an - einer zentralen Geldquelle für den russischen Staat zur Finanzierung des Angriffskriegs in der Ukraine. Das Gesetz berechtigt den US-Präsidenten, die fünf größten Käufer russischer Energieträger mit Sanktionen zu belegen - sowie die fünf Länder, die Russland am stärksten helfen, Energiesanktionen zu umgehen. Damit könnte es die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien weiter strapazieren, die wichtige Käufer von russischem Erdöl sind. Medienberichten zufolge könnte das Gesetz noch diese Woche im Senat verabschiedet werden. Allerdings ist die zweite Kongresskammer, das Repräsentantenhaus, bereits in den Ferien, so dass es nicht vor September in Kraft treten dürfte. Zuletzt Differenzen zwischen Netanjahu und Trump Mit großer Spannung wurde auch das Treffen von Trump mit Netanjahu erwartet. Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs empfing der US-Präsident den israelischen Premier im Weißen Haus. Netanjahu sagte in einer Videobotschaft nach seinem Besuch: "Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, unserem Freund Donald Trump, geführt habe." Beide hätten das gemeinsame Ziel, sicherzustellen, dass Iran keine Atomwaffen baue. Zuletzt hatten allerdings Berichte über Differenzen der beiden für Schlagzeilen gesorgt. Der zentrale Konflikt bestand demnach darin, dass Israel den Krieg gegen Iran fortsetzen wollte, während Trump auf eine diplomatische Lösung drängte. Kurz vor seinem rund anderthalbstündigen Treffen mit Netanjahu schien Trump diesen Eindruck zu bestätigen. Im Gespräch mit dem Sender Fox News stellte er es so dar, als würde Netanjahu versuchen, ihn davon zu überzeugen, sich nicht vom Krieg in Iran abzuwenden. Angesprochen auf Berichte, dass Netanjahu bei seinem Treffen mit ihm über Aktivitäten rund um eine mutmaßliche Atomeinrichtung in Iran sprechen wolle, die als "Pickaxe Mountain" bekannt ist, sagte Trump: "Nun, ich brauche Bibi nicht, um mir das zu sagen. Bibi erzählt mir das, weil er möchte, dass ich weiterhin involviert bleibe." Netanjahu und Trump im Weißen Haus: Ihr Verhältnis hatte sich zuletzt verschlechtert. Netanjahu drängt offenbar auf neue Schläge gegen Iran Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Netanjahu wolle Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dazu gehörten auch angebliche Bestrebungen von Irans oberstem Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Teheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren. Medienberichten zufolge könnte Netanjahu Trump um die Zustimmung zu neuen Angriffen Israels in Iran gebeten haben. Vor einer richtungsweisenden Wahl in Israel im Oktober ist es für Netanjahu entscheidend, Einigkeit mit Trump zu zeigen. Der US-Präsident ließ in seinem Gespräch mit Fox News erkennen, dass er eine Vereinbarung mit Iran gegenüber schwereren Angriffen bevorzuge. Seiner Darstellung nach sah auch Graham in den Wochen vor seinem Tod eine Einigung mit Iran als den besseren Weg. Mit Informationen von Carsten Kühntopp, ARD-Studio Washington

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28. Juli
Handelsblatt

Trauerfeier für Graham: Iran- und Ukraine-Krieg: Netanjahu und Selenskyj bei Trump

Trauerfeier für Graham: Iran- und Ukraine-Krieg: Netanjahu und Selenskyj bei Trump Washington. Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus empfangen. Der Besuch wurde auch deshalb mit Spannung erwartet, weil unterschiedliche Interessen im Ende Februar gemeinsam von Israel und den USA begonnenen Krieg zuletzt Risse in der Beziehung der engen Verbündeten offenbarten. Unmittelbar vor Netanjahu empfing Trump bereits den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt verkündete nach dem Ende beider Begegnungen auf der Plattform X knapp: „Beide Treffen verliefen positiv und produktiv!“ Netanjahu sagte in einer Videobotschaft nach seinem Besuch: „Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, unserem Freund Donald Trump, geführt habe.“ Beide hätten das gemeinsame Ziel, sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffen baue. Teheran bestreitet entsprechende Pläne. Anlass der zwei ausländischen Besuche in Washington war ein Trauerfall: Selenskyj und Netanjahu kamen in die US-Hauptstadt zur Trauerfeier für den unlängst gestorbenen US-Senator Lindsey Graham. Er hatte sich einen Namen als wichtiger Unterstützer Israels und der Ukraine gemacht. Das war bei den beiden Treffen wichtig: Netanjahu und Trump Trump empfing Netanjahu zuletzt kurz vor Beginn des Iran-Kriegs im Februar im Weißen Haus. Seitdem gab es kein persönliches Treffen mehr - und Berichte über Differenzen der beiden im Iran-Krieg sorgten mehrfach für Schlagzeilen. Der zentrale Konflikt bestand demnach darin, dass Israel den Krieg fortsetzen wollte, während Trump auf eine diplomatische Lösung drängte. Kurz vor seinem rund anderthalbstündigen Treffen mit Netanjahu schien Trump diesen Eindruck zu bestätigen. Im Gespräch mit dem Sender Fox News stellte er es so dar, als würde Netanjahu versuchen, ihn davon zu überzeugen, sich nicht vom Krieg im Iran abzuwenden. Angesprochen auf Berichte, dass Netanjahu bei seinem Treffen mit ihm über Aktivitäten rund um eine mutmaßliche Atomeinrichtung im Iran sprechen wolle, die als „Pickaxe Mountain“ bekannt ist, sagte Trump: „Nun, ich brauche Bibi nicht, um mir das zu sagen. Bibi erzählt mir das, weil er möchte, dass ich weiterhin involviert bleibe.“ Das US-Boulevardblatt „New York Post“ berichtete jüngst unter Berufung auf eine Quelle in Israel, dass Netanjahu bei seinem Treffen mit Trump in Washington voraussichtlich Geheimdienstinformationen vorlegen werde, wonach der Iran Nuklearbestrebungen am Standort „Pickaxe Mountain“ im Zentraliran vorantreibe. Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Netanjahu wolle Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen des Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dazu gehörten auch angebliche Bestrebungen von Irans oberstem Führer, Ajatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Teheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren. Medienberichten zufolge könnte Netanjahu Trump um die Zustimmung zu neuen Angriffen Israels im Iran bitten. Vor einer richtungsweisenden Wahl in Israel im Oktober ist es für Netanjahu allerdings auch entscheidend, Einigkeit mit Trump zu zeigen. Der US-Präsident ließ in seinem Gespräch mit Fox News erkennen, dass er eine Vereinbarung mit dem Iran gegenüber schwereren Angriffen bevorzuge. Seiner Darstellung nach sah auch der kürzlich gestorbene US-Senator Lindsey Graham in den Wochen vor seinem Tod eine Einigung mit dem Iran als den besseren Weg. Selenskyj und Trump Trump hatte Selenskyj in den vergangenen Wochen am Rande verschiedener Gipfel mehrfach persönlich gesprochen. Das Treffen nun im Weißen Haus fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Bei dem Treffen im Weißen Haus sei es um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Außerdem sei es um eine Wiederbelebung der diplomatischen Bemühungen um ein Kriegsende gegangen. „Ich bin den Vereinigten Staaten dankbar für ihre feste Unterstützung“, erklärte Selenskyj. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler - ihre Bemühungen für ein Kriegsende sind zuletzt aber auch infolge des eigenen Kriegs gegen den Iran in den Hintergrund geraten. Verwandte Themen Es wird erwartet, dass Selenskyj im Anschluss an die Gedenkveranstaltung für Graham am Abend (US-Ostküstenzeit) auch Senatoren beider Parteien trifft. Nach Informationen des US-Portals „The Hill“ wurden alle 100 Senatoren zu dem Treffen eingeladen. In der Kongresskammer wird seit langem über ein neues Sanktionspaket gegen Russland verhandelt, das der Trump-Verbündete Graham maßgeblich vorangetrieben hatte. Am Dienstag wurde nun bekannt, dass Senatoren beider Parteien eine Einigung dazu errungen haben. Das Gesetz soll laut neu veröffentlichten Ergänzungen den Namen Grahams tragen. Es setzt vor allem bei Erdgas- und Ölexporten an - einer zentralen Geldquelle für den russischen Staat auch zur Finanzierung des Angriffskriegs in der Ukraine. Es berechtigt den US-Präsidenten, die fünf größten Käufer russischer Energieträger mit Sanktionen zu belegen - sowie die fünf Länder, die Russland am stärksten helfen, Energiesanktionen zu umgehen. Damit könnte es die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien weiter strapazieren, die wichtige Käufer von russischem Erdöl sind. Medienberichten zufolge könnte das Gesetz noch diese Woche im Senat verabschiedet werden. Allerdings ist die zweite Kongresskammer, das Repräsentantenhaus, bereits in den Ferien, so dass es nicht vor September in Kraft treten dürfte.

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28. Juli
Die Welt (Politik)

Weißes Haus lobt Treffen mit Selenskyj und Netanjahu als „positiv und produktiv“

Weißes Haus lobt Treffen mit Selenskyj und Netanjahu als „positiv und produktiv“ Wolodymyr Selenskyj und Benjamin Netanjahu reisen zur Trauerfeier für US-Senator Lindsey Graham. In Washington treffen sie Donald Trump zu Gesprächen zum Ukraine- und zum Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat in Washington den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu empfangen. Beide Regierungschefs reisten anlässlich der Trauerfeier für den verstorbenen US-Senator Lindsey Graham nach Washington. Dieser galt sowohl als wichtiger Unterstützer der Ukraine als auch Israels im US-Kongress. Zuerst empfing Trump Selenskyj, kurz darauf Netanjahu. In den Gesprächen standen die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten im Fokus. Details wurden bisher nicht bekannt, nur so viel: „Beide Treffen verliefen positiv und produktiv!“, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mit. An beiden Gesprächen nahmen unter anderem auch US-Außenminister Marco Rubio und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth teil, wie Fotos der Treffen zeigen. Nach ukrainischen Angaben sprachen Trump und Selenskyj über eine Stärkung der Luftabwehr der Ukraine. Das teilte Selenskyj auf X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Außerdem sei es um eine Wiederbelebung der diplomatischen Bemühungen um ein Kriegsende gegangen. „Ich bin den Vereinigten Staaten dankbar für ihre feste Unterstützung“, erklärte Selenskyj. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler – ihre Bemühungen für ein Kriegsende sind zuletzt aber auch infolge des eigenen Kriegs gegen den Iran in den Hintergrund geraten. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Bei Selenskyjs Besuch im Februar 2025 war es zu einem beispiellosen Eklat gekommen, bei dem Trump seinen Besucher maßregelte. Netanjahu wiederum reiste zuletzt kurz vor Beginn des Iran-Kriegs im Februar ins Weiße Haus. Seitdem gab es kein persönliches Treffen mehr – und Berichte über Differenzen der beiden im Iran-Krieg sorgten mehrfach für Schlagzeilen. Der zentrale Konflikt bestand demnach darin, dass Israel den Krieg fortsetzen wollte, während Trump auf eine diplomatische Lösung drängte.

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28. Juli
Handelsblatt

Trauerfeier für Graham: Es geht um zwei Kriege: Selenskyj und Netanjahu bei Trump

Trauerfeier für Graham: Es geht um zwei Kriege: Selenskyj und Netanjahu bei Trump Washington. US-Präsident Donald Trump hat in Washington den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen. Bei dem Gespräch sollte es Selenskyj zufolge um weitere US-amerikanische Unterstützung für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Auch eine Stärkung der Flugabwehr habe Priorität, sagte er. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler – ihre Bemühungen um ein Kriegsende sind zuletzt aber wegen ihres eigenen Kriegs gegen den Iran in den Hintergrund geraten. Unmittelbar danach stand für Trump ein Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu an, bei dem es um den Iran-Krieg gehen sollte. Anlass der zwei internationalen Treffen im Weißen Haus war ein Trauerfall: Selenskyj und Netanjahu kamen nach Washington zur Trauerfeier für den unlängst gestorbenen US-Senator Lindsey Graham. Er hatte sich einen Namen als wichtiger Unterstützer Israels und der Ukraine gemacht. Zentrale Punkte der politischen Gespräche des US-Präsidenten: Selenskyj und Trump Trump und Selenskyj haben sich in den vergangenen Wochen häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Verhältnis der beiden Wenn Selenskyj nach Washington kommt, werden unweigerlich Erinnerungen an den Eklat im Oval Office wach. Kurz nach seinem Amtsantritt überzog Trump seinen ukrainischen Kollegen dort vor laufenden Kameras lautstark mit heftigen Vorwürfen und brach das Treffen abrupt ab. Danach besserten sich die Beziehungen der beiden Staatsoberhäupter – auch wenn sich Trump weiterhin Kritik ausgesetzt sah, nicht genug Distanz zum russischen Präsidenten Wladimir Putin zu zeigen. Der Wendepunkt war laut Selenskyj ein kurzes Gespräch im Vatikan im April 2025. „Das war ein historischer Moment, da wir unsere Beziehung in 15, 20 Minuten änderten“, sagte Selenskyj der rechten US-Influencerin Laura Loomer kürzlich in Kiew. Worum es Selenskyj bei Trump gehen könnte Neben Sanktionen gegen Russland sind für Selenskyj vor dem kommenden Winter neue Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen relevant. Zwar soll Kiew eine Lizenz zur eigenen Produktion dieser Flugkörper bekommen. Doch der Aufbau einer Produktion in der Ukraine wird Monate dauern, die Stückzahlen werden den Bedarf gegen russische Raketenangriffe kaum decken können. Mitte Juli hatte der ukrainische Staatschef als Mindestbedarf 300 dieser Raketen für die drei Wintermonate angegeben. Es wird erwartet, dass Selenskyj am Abend (US-Ostküstenzeit) auch Senatoren beider Parteien trifft. Nach Informationen des US-Portals „The Hill“ wurden alle 100 Senatoren zu dem Treffen eingeladen. In der Kongresskammer wird seit langem über ein neues Sanktionspaket gegen Russland verhandelt, das der Trump-Verbündete Graham maßgeblich vorangetrieben hatte. Es richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Nach dem Tod Grahams versuchen mehrere Senatoren, das Anliegen ihres gestorbenen Kollegen zum Abschluss zu bringen. Netanjahu und Trump Trump empfing Netanjahu zuletzt im Februar im Weißen Haus. Im Zentrum der Gespräche damals: der Umgang mit dem Iran. Rund zweieinhalb Wochen später starteten die USA und Israel ihre gemeinsamen Angriffe gegen die Islamische Republik. Seitdem sind fünf Monate vergangen – und unterschiedliche Interessen der USA und Israels in dem Krieg zunehmend sichtbar geworden. Während Israel den Krieg Medienberichte zufolge fortsetzen wollte, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen Lösung. Nach der jüngsten Eskalation in dem Krieg sind jedoch sowohl die vereinbarte Waffenruhe als auch das Rahmenabkommen Washingtons mit Teheran aktuell Geschichte. Für Trump ist das ein Problem: In knapp 100 Tagen stehen die wichtigen Zwischenwahlen zum US-Kongress an. Der Krieg ist im eigenen Land unbeliebt – und einige in den USA machen Netanjahu dafür verantwortlich, Trump dazu überredet zu haben. Verhältnis der beiden In den vergangenen Monaten galt das einst gute Verhältnis der beiden wegen der Differenzen im Iran-Krieg als belastet. Gerade vor einer richtungsweisenden Wahl in Israel im Oktober ist es für Netanjahu entscheidend, Einigkeit mit Trump zu zeigen. Verwandte Themen Netanjahu betonte vor der Zusammenkunft, es sei bereits sein achtes Treffen mit Trump in dessen zweiter Amtszeit, „mehr als mit jedem anderen internationalen Staats- oder Regierungschef“. Trump wiederum sagte am Montag, dass er und Netanjahu mit Blick auf den Iran zwar eine „kleine Unstimmigkeit“ hätten, aber ziemlich nah beieinander lägen. Worum es Netanjahu bei Trump gehen könnte Netanjahu machte zu Beginn seiner US-Reise klar, wichtigstes Thema bei Trump werde der Iran sein. Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Netanjahu wolle Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen des Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dazu gehörten auch angebliche Bestrebungen von Irans oberstem Führer, Ajatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Teheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren. Medienberichten zufolge könnte Netanjahu Trump um die Zustimmung zu neuen Angriffen Israels im Iran bitten.

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28. Juli
ZDF heute

Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskyj bei Trump

Treffen in Washington:Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskyj bei Trump Sowohl Israels Ministerpräsident Netanjahu als auch der ukrainische Präsident Selenskyj sind heute zu Gast bei US-Präsident Trump. Worum sich die Gespräche drehen könnten. In Washington werden hochrangige Gäste erwartet - unter ihnen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Anlass ist die Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen republikanischen US-Senator Lindsey Graham, einem der wichtigsten Unterstützer der beiden Länder in Washington. Für Netanjahu und Selenskyj ist der Besuch eine willkommene Gelegenheit, US-Präsident Donald Trump zu treffen. Trump empfing Netanjahu zuletzt im Februar im Weißen Haus. Im Zentrum der Gespräche damals: der Umgang mit Iran. Rund zweieinhalb Wochen später starteten die USA und Israel ihre gemeinsamen Angriffe gegen die Islamische Republik. Israels Regierungschef Netanjahu spricht in Washington mit US-Präsident Trump über die Lage im Nahen Osten. Themen sind der Libanon, der Krieg gegen Iran und ein möglicher Atom-Deal mit Saudi-Arabien. 28.07.2026 | 0:11 minWorum es Netanjahu bei Trump gehen könnte In den vergangenen Monaten galt das einst gute Verhältnis der beiden wegen der Differenzen im Iran-Krieg allerdings als belastet. Während Israel den Krieg Medienberichten zufolge offenbar fortsetzen wollte, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen Lösung. Gerade vor einer richtungsweisenden Wahl in Israel im Oktober ist es für Netanjahu nun entscheidend, eine geschlossene Front mit Trump zu präsentieren. Netanjahu machte zu Beginn seiner US-Reise klar: Wichtigstes Thema bei dem Treffen mit Trump werde Iran sein. Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Netanjahu wolle Trump Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen, inklusive dem Bau einer Atomwaffe. Laut einer Umfrage lehnen mehr als zwei Drittel der Amerikaner den Krieg mit Iran ab. Er kostet die USA viel Geld - und Menschenleben. 22.07.2026 | 2:33 minTeheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren. "Doch Trump davon zu überzeugen, einen ins Stocken geratenen diplomatischen Prozess zugunsten eines neuen großangelegten Militäreinsatzes aufzugeben, dürfte eine große Herausforderung sein", schrieb die "Times of Israel". Worum es Selenskyj bei Trump gehen könnte Trump und Selenskyj sahen sich in den vergangenen Wochen häufiger: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Die Ukraine und Russland melden erneut gegenseitige Angriffe. In der Ukraine wurde ein Mann getötet. Russland meldet zwei Todesopfer bei ukrainischen Angriffen in mehreren Landesteilen. 27.07.2026 | 0:21 minKurz nach seinem Amtsantritt hatte Trump seinen ukrainischen Kollegen im Oval Office vor laufenden Kameras noch lautstark mit heftigen Vorwürfen überzogen. Danach besserten sich die Beziehungen - auch wenn sich Trump weiterhin Kritik ausgesetzt sah, nicht genug Distanz zum russischen Präsidenten Wladimir Putin zu zeigen. Der Wendepunkt war laut Selenskyj jedoch ein kurzes Gespräch im Vatikan im April 2025. In Kiew sprach Selenskyj kurz vor dessen Tod auch noch mit dem Trump-Verbündeten Graham, der die Unterstützung des Weißen Hauses für ein neues Sanktionspaket gegen Russland verkündete. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Trump hat den Verbündeten gemischte Signale gesendet. Einig waren sich die Staaten jedoch beim Krieg gegen die Ukraine. So soll das Land bald selbst Patriot-Raketen bauen dürfen. 09.07.2026 | 2:31 minDas Paket steckt schon lange im Senat fest. Nach dem Tod Grahams versuchen mehrere Senatoren, das zentrale Anliegen ihres verstorbenen Kollegen zum Abschluss zu bringen. Kiew sieht hier eine Möglichkeit, den Druck auf Russland zu erhöhen. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.

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28. Juli
Handelsblatt

Trauerfeier für Graham: Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskyj bei Trump

Trauerfeier für Graham: Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskyj bei Trump Washington. Der kürzlich gestorbene US-Senator Lindsey Graham war einer der wichtigsten Unterstützer Israels und der Ukraine in Washington. Nun findet in der US-Hauptstadt eine Trauerfeier für den Republikaner statt, zu der neben Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ukrainischen und US-amerikanischen Medienberichten zufolge auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet wird. Für beide ist der Besuch nicht zuletzt auch eine willkommene Gelegenheit, US-Präsident Donald Trump zu treffen. Zentrale Punkte, die dabei relevant sind: Netanjahu und Trump Erstes Treffen seit Beginn des Iran-Kriegs Trump empfing Netanjahu zuletzt im Februar im Weißen Haus. Im Zentrum der Gespräche damals: der Umgang mit dem Iran. Rund zweieinhalb Wochen später starteten die USA und Israel ihre gemeinsamen Angriffe gegen die Islamische Republik. Seitdem sind fünf Monate vergangen – und unterschiedliche Interessen der USA und Israels in dem Krieg zunehmend sichtbar geworden. Während Israel den Krieg Medienberichte zufolge fortsetzen wollte, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen Lösung. Nach der jüngsten Eskalation in dem Krieg sind jedoch sowohl die vereinbarte Waffenruhe als auch das Rahmenabkommen Washingtons mit Teheran aktuell Geschichte. Für Trump ist das ein Problem: In knapp 100 Tagen stehen die wichtigen Zwischenwahlen zum US-Kongress an. Der Krieg ist im eigenen Land unbeliebt – und einige in den USA machen Netanjahu dafür verantwortlich, Trump dazu überredet zu haben. Verhältnis der beiden In den vergangenen Monaten galt das einst gute Verhältnis der beiden wegen der Differenzen im Iran-Krieg als belastet. Gerade vor einer richtungsweisenden Wahl in Israel im Oktober ist es für Netanjahu nun entscheidend, eine geschlossene Front mit Trump zu präsentieren. Netanjahu betonte vor der Zusammenkunft, es sei bereits sein achtes Treffen mit Trump während dessen zweiter Amtszeit, „mehr als mit jedem anderen internationalen Staats- oder Regierungschef“. Dies sei „ein großes Privileg, aber auch eine große Verantwortung“. Trump wiederum sagte am Montag, dass er und Netanjahu mit Blick auf den Iran zwar eine „kleine Unstimmigkeit“ hätten, aber ziemlich nah beieinander lägen. Worum es Netanjahu bei Trump gehen könnte Netanjahu machte zu Beginn seiner US-Reise klar, wichtigstes Thema bei dem Treffen mit Trump werde der Iran sein. Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Netanjahu wolle Trump Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen des Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dazu gehörten auch angebliche Bestrebungen von Irans oberstem Führer, Ajatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Teheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren. „Doch Trump davon zu überzeugen, einen ins Stocken geratenen diplomatischen Prozess zugunsten eines neuen großangelegten Militäreinsatzes aufzugeben, dürfte eine große Herausforderung sein“, schrieb die „Times of Israel“ vor dem Hintergrund von Medienberichten, Netanjahu könnte Trump auch um „grünes Licht“ für neue Angriffe Israels im Iran bitten. Selenskyj und Trump Mehrere Treffen in den vergangenen Wochen Trump und Selenskyj haben sich in den vergangenen Wochen häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara – und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Im Wahlkampf hatte Trump einst getönt, er könne den russischen Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden. Doch einen Durchbruch haben seine Vermittlungsbemühungen bislang nicht gebracht. In den vergangenen Monaten konzentrierte sich sein Fokus zudem stark auf den eigenen Krieg im Iran. Verhältnis der beiden Wenn Selenskyj nach Washington kommt, werden unweigerlich Erinnerungen an den Eklat im Oval Office wach. Kurz nach seinem Amtsantritt überzog Trump seinen ukrainischen Kollegen dort vor laufenden Kameras lautstark mit heftigen Vorwürfen und brach das Treffen dann abrupt ab. Danach besserten sich die Beziehungen der beiden Staatsoberhäupter sichtlich – auch wenn sich Trump weiterhin Kritik ausgesetzt sah, nicht genug Distanz zum russischen Präsidenten Wladimir Putin zu zeigen. Der Wendepunkt war laut Selenskyj ein kurzes Gespräch im Vatikan im April 2025. „Das war ein historischer Moment, da wir unsere Beziehung in 15, 20 Minuten änderten“, sagte Selenskyj der rechten US-Influencerin Laura Loomer kürzlich in einem Interview in Kiew. Er sei sehr froh darüber, da von seinem Dialog mit Trump sehr viele Leben abhingen. Worum es Selenskyj bei Trump gehen könnte Verwandte Themen Kurz vor dessen Tod sprach Selenskyj in Kiew auch noch mit dem Trump-Verbündeten Graham. Der Senator verkündete dort Unterstützung des Weißen Hauses für ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Das Paket steckt schon lange im Senat fest. Nach dem Tod Grahams versuchen mehrere Senatoren, das zentrale Anliegen ihres gestorbenen Kollegen zum Abschluss zu bringen. Kiew sieht hier eine Möglichkeit, den Druck auf Russland zu erhöhen. Neben den Sanktionen sind für Selenskyj vor dem kommenden Winter vor allem neue Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen relevant. Zwar steht Kiew vor dem Erhalt einer Produktionslizenz für diese Flugkörper. Doch wird die Einrichtung einer Produktion in der Ukraine noch Monate in Anspruch nehmen und die Produktionszahlen werden den ukrainischen Bedarf angesichts des steigenden russischen Raketenbeschusses kaum decken können. Mitte Juli hatte der ukrainische Staatschef als Mindestbedarf 300 dieser Raketen für die drei Wintermonate angegeben. Jedoch kämpft Washington Medienberichten zufolge aktuell selbst mit schwindenden Reserven an Luftabwehr-Munition im eigenen Krieg gegen den Iran.

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