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Samstag, 1. August 2026
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Beschäftigung: Drei Millionen ohne Job: Wie gefährlich ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland?

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31. Juli
Wirtschaftswoche

Arbeitsmarkt: Wieder über drei Millionen Arbeitslose in Deutschland

Arbeitsmarkt: Wieder über drei Millionen Arbeitslose in Deutschland Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 71.000 gestiegen und hat mit 3,007 Millionen Menschen die Drei-Millionen-Marke überschritten. Die Zahl liegt damit um 28.000 höher als im Juli 2025, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 6,4 Prozent. Die Statistiker griffen auf Datenmaterial zurück, das bis zum 13. Juli vorlag. „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen vor allem aus jahreszeitlichen Gründen im Juli spürbar zu. Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort“, sagte Daniel Terzenbach, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur. Stagnation erwartet Für den Rest des Jahres erwartet er eine weitgehend stagnierende Entwicklung. „Der Herbst wird wieder eine Belebung haben, aber die wird nicht so stark ausfallen wie sonst“, sagte der Arbeitsmarktexperte. Angesichts der Umstände in aller Welt, vor allem der Energiepreissituation infolge des länger anhaltenden Krieges in Nahost, sei die Entwicklung in Deutschland aber nicht enttäuschend. In der Industrie fielen weiterhin jeden Monat 15.000 Arbeitsplätze weg – teilweise werde diese Entwicklung aus anderen Branchen kompensiert. „Unsere Industrie steht weiter vor großen Herausforderungen. Kriege und Krisen belasten unsere Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt“, sagte auch Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Die Bundesregierung unterstütze Betriebe und Bürger mit Rekordinvestitionen in Infrastruktur, Forschung und Digitalisierung. Teure Arbeitslosigkeit Für die Bundesagentur ist die anhaltende Konjunkturkrise mit seit vier Jahren steigenden Arbeitslosenzahlen jedoch auch ein finanzielles Problem. Terzenbach geht von einem angehäuften Defizit in Höhe von neun bis zehn Milliarden Euro am Jahresende aus. Für dieses Jahr seien Ausgaben in Höhe von 53 Milliarden Euro geplant gewesen, inzwischen gehe man von 59 Milliarden bis 60 Milliarden aus. Die Steigerungen kommen vor allem durch Mehrausgaben beim Arbeitslosengeld, aber auch beim Kurzarbeitergeld zustande. Der Deutsche Gewerkschaftsbund forderte die Bundesregierung auf, der Bundesagentur einen Schuldenerlass zu gewähren. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibe schwierig, ein Sparkurs wäre die falsche Antwort. „Gegen hohe Arbeitslosigkeit helfen nur schnelle Vermittlung und gute Arbeisförderung“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel, die auch im Verwaltungsrat der Bundesagentur sitzt. Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach. Im Juli waren 653.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur gemeldet. Das sind zwar 25.000 mehr als noch vor einem Jahr, das Angebot bleibt aber insgesamt eher zurückhaltend. 1,108 Millionen Menschen haben nach einer Hochrechnung im Juli Arbeitslosengeld erhalten. Das sind 107.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich auf 3,775 Millionen. Das war ein Rückgang um 121.000 Menschen im Vergleich zu Juli 2025. Nicht alle Bürgergeldempfänger sind ohne Job – zum Teil stocken sie die Bezüge aus Arbeitslohn auf, um das Existenzminimum zu erreichen. Viele junge Leute auf Lehrstellensuche Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle gemeldet, das ist ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025. Terzenbach rief die jungen Männer und Frauen auf, sich ausbilden zu lassen und nicht eine ungelernte Arbeit etwa zum Mindestlohn anzunehmen. Dieser Weg sei vor allem typisch für Migranten, weil die duale Berufsausbildung im nicht deutschsprachigen Ausland oft gar nicht bekannt sei. Die Arbeitgeber rief er auf, Ausbildungsbetriebe an die Bundesagentur zu melden. Bisher erführen die Arbeitsagenturen nur von etwa drei Vierteln des Ausbildungsangebotes.

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31. Juli
Handelsblatt

Arbeitsmarkt: Wieder über drei Millionen Arbeitslose in Deutschland

Arbeitsmarkt: Wieder über drei Millionen Arbeitslose in Deutschland Nürnberg. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 71.000 gestiegen und hat mit 3,007 Millionen Menschen die Drei-Millionen-Marke überschritten. Die Zahl liegt damit um 28.000 höher als im Juli 2025, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 6,4 Prozent. Die Statistiker griffen auf Datenmaterial zurück, das bis zum 13. Juli vorlag. „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen vor allem aus jahreszeitlichen Gründen im Juli spürbar zu. Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort“, sagte Daniel Terzenbach, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur. Stagnation erwartet Für den Rest des Jahres erwartet er eine weitgehend stagnierende Entwicklung. „Der Herbst wird wieder eine Belebung haben, aber die wird nicht so stark ausfallen wie sonst“, sagte der Arbeitsmarktexperte. Angesichts der Umstände in aller Welt, vor allem der Energiepreissituation infolge des länger anhaltenden Krieges in Nahost, sei die Entwicklung in Deutschland aber nicht enttäuschend. In der Industrie fielen weiterhin jeden Monat 15.000 Arbeitsplätze weg - teilweise werde diese Entwicklung aus anderen Branchen kompensiert. „Unsere Industrie steht weiter vor großen Herausforderungen. Kriege und Krisen belasten unsere Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt“, sagte auch Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Die Bundesregierung unterstütze Betriebe und Bürger mit Rekordinvestitionen in Infrastruktur, Forschung und Digitalisierung. Teure Arbeitslosigkeit Für die Bundesagentur ist die anhaltende Konjunkturkrise mit seit vier Jahren steigenden Arbeitslosenzahlen jedoch auch ein finanzielles Problem. Terzenbach geht von einem angehäuften Defizit in Höhe von neun bis zehn Milliarden Euro am Jahresende aus. Für dieses Jahr seien Ausgaben in Höhe von 53 Milliarden Euro geplant gewesen, inzwischen gehe man von 59 Milliarden bis 60 Milliarden aus. Die Steigerungen kommen vor allem durch Mehrausgaben beim Arbeitslosengeld, aber auch beim Kurzarbeitergeld zustande. Der Deutsche Gewerkschaftsbund forderte die Bundesregierung auf, der Bundesagentur einen Schuldenerlass zu gewähren. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibe schwierig, ein Sparkurs wäre die falsche Antwort. „Gegen hohe Arbeitslosigkeit helfen nur schnelle Vermittlung und gute Arbeisförderung“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel, die auch im Verwaltungsrat der Bundesagentur sitzt. Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach. Im Juli waren 653.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur gemeldet. Das sind zwar 25.000 mehr als noch vor einem Jahr, das Angebot bleibt aber insgesamt eher zurückhaltend. Verwandte Themen 1,108 Millionen Menschen haben nach einer Hochrechnung im Juli Arbeitslosengeld erhalten. Das sind 107.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich auf 3,775 Millionen. Das war ein Rückgang um 121.000 Menschen im Vergleich zu Juli 2025. Nicht alle Bürgergeldempfänger sind ohne Job - zum Teil stocken sie die Bezüge aus Arbeitslohn auf, um das Existenzminimum zu erreichen. Viele junge Leute auf Lehrstellensuche Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle gemeldet, das ist ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025. Terzenbach rief die jungen Männer und Frauen auf, sich ausbilden zu lassen und nicht eine ungelernte Arbeit etwa zum Mindestlohn anzunehmen. Dieser Weg sei vor allem typisch für Migranten, weil die duale Berufsausbildung im nicht deutschsprachigen Ausland oft gar nicht bekannt sei. Die Arbeitgeber rief er auf, Ausbildungsbetriebe an die Bundesagentur zu melden. Bisher erführen die Arbeitsagenturen nur von etwa drei Vierteln des Ausbildungsangebotes.

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31. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt wieder über drei Millionen

Bundesagentur für Arbeit : Arbeitslosenzahl steigt wieder über drei Millionen Die Industrie baut weiter kräftig Stellen ab. Der deutliche Personalaufbau im öffentlichen Sektor gleicht dies nicht mehr aus. Auch junge Menschen an der Schwelle zur Ausbildung spüren die Probleme. Einige Konjunkturdaten fielen in jüngster Zeit etwas besser aus als erwartet. Am Arbeitsmarkt schlägt sich dies aber nicht nieder. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli wieder auf mehr als drei Millionen gestiegen. Im Vergleich zum Juli 2025 erhöhte sie sich um 71.000 auf 3,01 Millionen. Das zeigt der neue Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Im Laufe des Frühjahrs hatte sich der seit gut drei Jahren laufende Anstieg der Arbeitslosigkeit allmählich verlangsamt. Diese Tendenz setze sich nun allerdings vorerst nicht fort. Auch der Einstieg in Ausbildung klappt für junge Menschen derzeit weniger gut als früher. „Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort“, fasste BA-Vorstand Daniel Terzenbach das Bild am Freitag zusammen. Zahl der Erwerbstätigen schrumpft um 225.000 Das zeigt sich auch an der Zahl der Erwerbstätigen, die im Juni weiter gesunken ist. Insgesamt waren 45,71 Millionen Menschen als Beschäftigte, Minijobber, Selbständige oder Beamte tätig. Das waren 225.000 weniger als ein Jahr zuvor. Gesunken ist auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Sie lag im Mai, das ist der jüngste Datenstand, bei 34,83 Millionen, das sind 69.000 weniger als ein Jahr zuvor. Dahinter steht der unverändert starke Stellenabbau vor allem in der Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe schrumpfte die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um rund 170.000 auf 6,4 Millionen. Auf der anderen Seite baut der öffentliche Sektor, einschließlich Pflege- und Gesundheitswesen, weiter kräftig Personal auf. Er wuchs seit Mai 2025 um 153.000 auf 9,3 Millionen Beschäftigte. Jugendliche träumen von Tierpflege, aber Metzger werden gesucht Der Aufbau der großenteils aus öffentlichen Kassen finanzierten Arbeitsplätze reicht aber seit knapp einem Jahr nicht mehr aus, um den Abbau in der Privatwirtschaft auszugleichen. Die Gesamtzahl der Erwerbstätigen hatte im Herbst 2025 einen Höchststand von 46,1 Millionen erreicht. Verglichen mit dem jeweiligen Monat des Vorjahres ist sie schon seit Frühjahr 2025 nicht mehr gestiegen. Bei den Arbeitsagenturen waren zuletzt zwar etwas mehr freie Stellen gemeldet, mit 653.000 blieb die Zahl aber auf niedrigem Niveau. Diese Lage macht es nicht nur für Arbeitslose und Berufseinsteiger schwierig, den Einstieg in neue Arbeit zu finden. Auch schon die Suche nach Ausbildungsplätzen gestaltet sich wieder schwieriger als zuvor. Bis Juli hatten Betriebe aus allen Bereichen insgesamt 433.000 freie Ausbildungsstellen bei den Arbeitsagenturen gemeldet. Das waren 34.000 weniger als vor einem Jahr. Ihnen standen diesmal aber 418.000 registrierte Bewerber gegenüber, 4000 mehr als vor einem Jahr. Dass die Gesamtzahl der verfügbaren Stellen höher ist als die der Bewerber, bedeutet außerdem nicht, dass alle die gewünschte Ausbildung bekommen. Es scheitert im Einzelfall daran, dass es freie Stellen nicht in der Nähe des Wohnorts gibt; außerdem passen Angebot und Berufswünsche auch nicht immer zusammen. Ein Beispiel macht es besonders deutlich: Stets wollen deutlich mehr junge Menschen Tierpfleger werden, als es Ausbildungsplätze dafür gibt. Umgekehrt sucht das Fleischerhandwerk händeringend Bewerber. Terzenbach äußerte darüber hinaus eine weitere Sorge: Er appellierte an Schulabgänger wie auch an Schulabbrecher, sich um eine Ausbildung zu bemühen und der Aussicht auf schnelles Geld durch einen Hilfsjob zum Mindestlohn zu widerstehen. Eine Ausbildung sei „die beste Arbeitslosenversicherung“, betonte er.

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31. Juli
ZDF heute

Schwache Entwicklung am Arbeitsmarkt "setzt sich fort"

Über drei Millionen Arbeitslose im Juli:Schwache Entwicklung am Arbeitsmarkt "setzt sich fort" Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli auf mehr als drei Millionen: Die Arbeitsagentur verweist auf saisonale Effekte, sieht aber eine weiter schwache Entwicklung am Jobmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Juli deutlich zugelegt und die Marke von drei Millionen übersprungen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete 3,007 Millionen Arbeitslose, wie die Behörde in Nürnberg mitteilte. Das seien 71.000 mehr als im Juni und 28.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. BA-Vorstand Daniel Terzenbach erklärte: Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort. Daniel Terzenbach, Bundesagentur für Arbeit ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Sommerpause hat Einfluss auf Arbeitslosenzahlen Die Drei-Millionen-Marke war zuletzt im April mit rund 3,008 Millionen Arbeitslosen übertroffen worden. Mit Beginn der Sommerpause steigt die Zahl der Arbeitslosen im Juli regelmäßig. Viele junge Menschen werden nach dem Ende ihrer Ausbildung vorübergehend arbeitslos, Arbeitsverhältnisse laufen zum Quartalsende aus und Betriebe verschieben Einstellungen bis nach den Ferien. Terzenbach erklärte: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen vor allem aus jahreszeitlichen Gründen im Juli spürbar zu. Daniel Terzenbach, Bundesagentur für Arbeit Am Arbeitsmarkt gibt es derzeit wenig Bewegung. Im Juni blieb die Zahl der Arbeitslosen mit rund 2,9 Millionen nahezu unverändert. 30.06.2026 | 0:22 minHinzu kommen die schwache Konjunktur und hohe Energiepreise als Folge des Iran-Krieges, strukturelle Schwächen der deutschen Wirtschaft und der Arbeitskräfteschwund durch die zunehmende Alterung der Gesellschaft. Saisonbereinigt - also ohne den Einfluss der Sommerpause - legte die Arbeitslosenzahl um 6.000 zu. Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach. Im Juli waren 653.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur gemeldet. Das sind zwar 25.000 mehr als noch vor einem Jahr, das Angebot bleibt aber insgesamt eher zurückhaltend. Steigende Arbeitslosenzahlen trotz Fachkräftemangel: Dass Arbeitgeber und Bewerber immer schwerer zusammenkommen, liegt auch an höheren Ansprüchen auf beiden Seiten. 30.04.2026 | 1:43 min1,108 Millionen Menschen haben nach einer Hochrechnung im Juli Arbeitslosengeld erhalten. Das sind 107.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich auf 3,775 Millionen. Das war ein Rückgang um 121.000 Menschen im Vergleich zu Juli 2025. Nicht alle Bürgergeldempfänger sind ohne Job - zum Teil stocken sie die Bezüge aus Arbeitslohn auf, um das Existenzminimum zu erreichen. Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle gemeldet, das ist ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025. Mehr zum Arbeitsmarkt - Wenn der Job wegbricht:Schock nach Kündigung verarbeiten: So finden Sie wieder Haltvon Thilo Hopertmit Video1:29 - Wirtschaftskrise in Deutschland:Wenn die Fabrik schließt: Was Mitarbeiter durchmachenvon Michael Stagnethmit Video29:46 - GrafikenBIP, Inflation, Arbeitslosigkeit:Wie geht's der deutschen Wirtschaft unter Kanzler Merz?von Robert Meyer, Moritz Zajonzmit Video0:21

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31. Juli
taz (Öko & Co)

Arbeitsmarkt im Juli: Zahl der Arbeitslosen steigt wieder über drei Millionen

Arbeitsmarkt im Juli: Zahl der Arbeitslosen steigt wieder über drei Millionen Im Juli nimmt die Zahl der Arbeitslosen üblicherweise kräftig zu. In diesem Jahr wurde erneut die Grenze von drei Millionen überschritten. dpa | Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 71.000 auf 3 Millionen Menschen gestiegen. Die Zahl liegt damit um 28.000 höher als im Juli 2025, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 6,4 Prozent. „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen vor allem aus jahreszeitlichen Gründen im Juli spürbar zu. Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort“, sagte Daniel Terzenbach, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur. Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach. Im Juli waren 653.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur gemeldet. Das sind zwar 25.000 mehr als noch vor einem Jahr, das Angebot bleibt aber insgesamt eher zurückhaltend. 1,1 Millionen Menschen haben nach einer Hochrechnung im Juli Arbeitslosengeld erhalten. Das sind 107.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich auf 3,8 Millionen. Das war ein Rückgang um 121.000 Menschen im Vergleich zu Juli 2025. Nicht alle Bürgergeldempfänger sind ohne Job – zum Teil stocken sie die Bezüge aus Arbeitslohn auf, um das Existenzminimum zu erreichen. Viele junge Leute auf Lehrstellensuche Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle gemeldet, das ist ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025. Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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31. Juli
Tagesschau

Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli über drei Millionen

Agentur für Arbeit Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli über drei Millionen Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Juli die Drei-Millionen-Marke überschritten. Die Bundesagentur für Arbeit begründet dies mit saisonalen Effekten - sieht jedoch auch die Fortsetzung einer Entwicklung. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 71.000 gestiegen und hat mit 3,007 Millionen Menschen die Drei-Millionen-Marke überschritten. Die Zahl liegt damit um 28.000 höher als im Juli 2025, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 6,4 Prozent. "Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen vor allem aus jahreszeitlichen Gründen im Juli spürbar zu. Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort", sagte Daniel Terzenbach, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach. Im Juli waren 653.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur gemeldet. Das sind zwar 25.000 mehr als noch vor einem Jahr, das Angebot bleibt aber insgesamt eher zurückhaltend. Rückgang bei Bürgergeldberechtigten 1,108 Millionen Menschen haben nach einer Hochrechnung im Juli Arbeitslosengeld erhalten. Das sind 107.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich auf 3,775 Millionen. Das war ein Rückgang um 121.000 Menschen im Vergleich zu Juli 2025. Nicht alle Bürgergeldempfänger sind ohne Job - zum Teil stocken sie die Bezüge aus Arbeitslohn auf, um das Existenzminimum zu erreichen. Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Lehrstelle gemeldet - ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025.

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31. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli auf mehr als drei Millionen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli knapp über drei Millionen gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete damit 71 000 mehr Arbeitslose als im Juni, wie die Behörde am Freitag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 6,4 Prozent. Im Vergleich zu Juli 2025 ist die Zahl laut der Behörde um 28 000 höher. In Bayern ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli im Vergleich zum Juni um 5098 auf 318 025 gestiegen. Vor einem Jahr waren es gut 6000 Arbeitslose weniger, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur mitteilte. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nähmen im Juli vor allem aus jahreszeitlichen Gründen spürbar zu, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach. „Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort.“ Die Drei-Millionen-Marke war zuletzt im April mit rund 3,008 Millionen Arbeitslosen übertroffen worden. Mit Beginn der Sommerpause steigt die Zahl der Arbeitslosen im Juli regelmäßig. Viele junge Menschen werden nach dem Ende ihrer Ausbildung vorübergehend arbeitslos, Arbeitsverhältnisse laufen zum Quartalsende aus und Betriebe verschieben Einstellungen bis nach den Ferien. Hinzu kommen die schwache Konjunktur und hohe Energiepreise als Folge des Iran-Krieges, strukturelle Schwächen der deutschen Wirtschaft und der Arbeitskräftemangel durch die zunehmende Alterung. Saisonbereinigt – also ohne den Einfluss der Sommerpause – legte die Arbeitslosenzahl um 6000 zu. Am Donnerstag meldete das Statistische Bundesamt ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Quartal um 0,2 Prozent – das dritte Plus in Folge. Außerdem liegt die Inflationsrate laut Bundesamt im Juli bei 2,8 Prozent, was mit dem Auslaufen des Tankrabatts und dem gestiegenen Ölpreis zusammenhängt.

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31. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Arbeitslose: Im Juli wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos

Konjunkturkrise In Deutschland sind wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Juli deutlich zugelegt und die Marke von drei Millionen übersprungen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete 3,007 Millionen Arbeitslose, teilte die Behörde mit. Das seien 71.000 mehr als im Juni und 28.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. »Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der vergangenen Monate fort«, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach. Terzenbach verwies aber darauf, dass Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im Juli vor allem aus jahreszeitlichen Gründen spürbar zunehmen. Dieses Muster ist tatsächlich regelmäßig im Juli zu beobachten. Schuld an diesem sogenannten saisonalen Anstieg ist allerdings nicht die Witterung, anders als im Winter, wenn die Arbeitslosigkeit beispielsweise in der Baubranche steigt. Stattdessen treiben Sommerpause und Urlaubszeit die Zahlen in die Höhe: Viele junge Menschen melden sich nach Abschluss der Schule oder Berufsausbildung arbeitslos. Sie treten neue Stellen oder Ausbildungen an – allerdings erst nach der Sommerpause. Zudem laufen Arbeitsverhältnisse allgemein häufig zum Quartalsende aus, und Betriebe verschieben Einstellungen bis nach den Ferien. Entsprechend gehen die Arbeitslosenzahlen im September gewöhnlich wieder nach unten. Saisonbereinigt – also wenn man den Einfluss der Sommerpause herausrechnet – legte die Arbeitslosenzahl im Juli daher lediglich um 6000 zu. Die Drei-Millionen-Marke war zuletzt im April mit rund 3,008 Millionen Arbeitslosen übertroffen worden. Nach wie vor belasten die schwache Konjunktur und hohe Energiepreise als Folge des Irankriegs, strukturelle Schwächen der deutschen Wirtschaft und der Arbeitskräfteschwund durch die zunehmende Alterung den deutschen Arbeitsmarkt.

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31. Juli
Wirtschaftswoche

Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli über drei Millionen

Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli über drei Millionen Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 71.000 gestiegen und hat mit 3,007 Millionen Menschen die Drei-Millionen-Marke überschritten. Die Zahl liegt damit um 28.000 höher als im Juli 2025, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 6,4 Prozent. „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen vor allem aus jahreszeitlichen Gründen im Juli spürbar zu. Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort“, sagte Daniel Terzenbach, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur. Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach. Im Juli waren 653.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur gemeldet. Das sind zwar 25.000 mehr als noch vor einem Jahr, das Angebot bleibt aber insgesamt eher zurückhaltend. 1,108 Millionen Menschen haben nach einer Hochrechnung im Juli Arbeitslosengeld erhalten. Das sind 107.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich auf 3,775 Millionen. Das war ein Rückgang um 121.000 Menschen im Vergleich zu Juli 2025. Nicht alle Bürgergeldempfänger sind ohne Job – zum Teil stocken sie die Bezüge aus Arbeitslohn auf, um das Existenzminimum zu erreichen. Viele junge Leute auf Lehrstellensuche Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle gemeldet, das ist ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025. Lesen Sie auch: 200.000 Jobs weniger pro Jahr, aber nicht durch Entlassungen

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31. Juli
Handelsblatt

Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli über drei Millionen

Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli über drei Millionen Nürnberg. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 71.000 gestiegen und hat mit 3,007 Millionen Menschen die Drei-Millionen-Marke überschritten. Die Zahl liegt damit um 28.000 höher als im Juli 2025, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 6,4 Prozent. „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen vor allem aus jahreszeitlichen Gründen im Juli spürbar zu. Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort“, sagte Daniel Terzenbach, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur. Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt schwach Auch die Nachfrage nach Arbeiskräften bleibt schwach. Im Juli waren 653.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur gemeldet. Das sind zwar 25.000 mehr als noch vor einem Jahr, das Angebot bleibt aber insgesamt eher zurückhaltend. 1,108 Millionen Menschen haben nach einer Hochrechnung im Juli Arbeitslosengeld erhalten. Das sind 107.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich auf 3,775 Millionen. Das war ein Rückgang um 121.000 Menschen im Vergleich zu Juli 2025. Nicht alle Bürgergeldempfänger sind ohne Job - zum Teil stocken sie die Bezüge aus Arbeitslohn auf, um das Existenzminimum zu erreichen. Viele junge Leute auf Lehrstellensuche Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle gemeldet, das ist ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025.

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31. Juli
Handelsblatt

Deutschland: Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli auf über drei Millionen

Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli auf über drei Millionen Berlin. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Juli deutlich zugelegt und die Marke von drei Millionen übersprungen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete 3,007 Millionen Arbeitslose, wie die Behörde am Freitag in Nürnberg mitteilte. Das seien 71.000 mehr als im Juni und 28.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nähmen im Juli vor allem aus jahreszeitlichen Gründen spürbar zu, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach. „Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort.“ Die Drei-Millionen-Marke war zuletzt im April mit rund 3,008 Millionen Arbeitslosen übertroffen worden. Mit Beginn der Sommerpause steigt die Zahl der Arbeitslosen im Juli regelmäßig. Viele junge Menschen werden nach dem Ende ihrer Ausbildung vorübergehend arbeitslos, Arbeitsverhältnisse laufen zum Quartalsende aus und Betriebe verschieben Einstellungen bis nach den Ferien. Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle gemeldet, das ist ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025.

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31. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Schwache Konjunktur: Zahl der Arbeitslosen steigt auf mehr als drei Millionen

Schwache Konjunktur : Zahl der Arbeitslosen steigt auf mehr als drei Millionen Der aktuelle Anstieg der Arbeitslosenzahl hat nicht nur saisonale Gründe. Die deutsche Wirtschaft steckt in einer strukturellen Krise. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Juli deutlich zugelegt und die Marke von drei Millionen übersprungen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete 3,007 Millionen Arbeitslose, wie die Behörde am Freitag in Nürnberg mitteilte. Das seien 71.000 mehr als im Juni und 28.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nähmen im Juli vor allem aus jahreszeitlichen Gründen spürbar zu, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach. „Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der letzten Monate fort.“ Die Drei-Millionen-Marke war zuletzt im April mit rund 3,008 Millionen Arbeitslosen übertroffen worden. Mit Beginn der Sommerpause steigt die Zahl der Arbeitslosen im Juli regelmäßig. Viele junge Menschen werden nach dem Ende ihrer Ausbildung vorübergehend arbeitslos, Arbeitsverhältnisse laufen zum Quartalsende aus und Betriebe verschieben Einstellungen bis nach den Ferien. Hinzu kommen die schwache Konjunktur und hohe Energiepreise als Folge des Irankrieges, strukturelle Schwächen der deutschen Wirtschaft und der Mangel an Fachkräften durch die zunehmende Alterung. Saisonbereinigt - also ohne den Einfluss der Sommerpause - legte die Arbeitslosenzahl um 6000 zu. Zu wenig freie Stellen, mehr Empfänger von Arbeitslosengeld Auch die Nachfrage nach Arbeiskräften bleibt schwach. Im Juli waren 653.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur gemeldet. Das sind zwar 25.000 mehr als noch vor einem Jahr, das Angebot bleibt aber insgesamt eher zurückhaltend. Laut einer Hochrechnung haben im Juli 1,108 Millionen Menschen Arbeitslosengeld erhalten. Das sind 107.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich auf 3,775 Millionen. Das war ein Rückgang um 121.000 Menschen im Vergleich zu Juli 2025. Nicht alle Bürgergeldempfänger sind ohne Job. Zum Teil stocken sie die Bezüge aus Arbeitslohn auf, um das Existenzminimum zu erreichen. Auf dem Ausbildungsmarkt haben sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 418.000 Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle gemeldet, das ist ein Plus von 4.000 gegenüber Juli 2025. 126.000 haben bis Juli mitgeteilt, dass sie mit ihrer Suche erfolgreich waren. Die BA-Statistik weist auf der anderen Seite 437.000 gemeldete Lehrstellen aus, 35.000 weniger als im Juli 2025.

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