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Montag, 13. Juli 2026
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Rüstungsindustrie: 1,8 Milliarden Dollar für Drohnenhersteller Helsing

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13. Juli
Wirtschaftswoche

Rüstungsindustrie: 1,8 Milliarden Dollar für Drohnenhersteller Helsing

Rüstungsindustrie: 1,8 Milliarden Dollar für Drohnenhersteller Helsing Der 2021 gegründete Münchner Drohnen- und Softwarehersteller Helsing hat in einer der bislang größten Finanzierungsrunden für europäische Start-ups 1,8 Milliarden Dollar eingeworben. Die Bewertung des Unternehmens mit seinen über 1000 Mitarbeitern ist nach Helsing-Angaben nunmehr auf 18 Milliarden Dollar gestiegen. Zu den Investoren zählen unter anderem der kanadische Pensionsfonds CCP Investments und zwei Größen der US-Finanzwelt: JP Morgan Chase und die zur gleichnamigen Investmentbank gehörende Kapitalanlagegesellschaft Goldman Sachs Geld soll in die Technologieentwicklung fließen Helsing zählt sich nicht länger zu den Start-ups, sondern zu den sogenannten „Neo Primes“ – das sind softwarezentrierte Jungunternehmen, die den großen etablierten Rüstungsfirmen Konkurrenz machen. Technologischer Schwerpunkt bei Helsing sind nicht die Drohnen, sondern die KI-gestützte Software, die die unbemannten Flugzeuge steuert. Das Unternehmen beliefert unter anderem die ukrainischen Streitkräfte mit Kamikazedrohnen. Seit vergangenem Jahr produziert Helsing auch Unterwasser-Aufklärungsdrohnen, in der Entwicklung ist mit Hilfe des 2025 übernommenen Flugzeugbauers Grob Aircraft ein unbemannter Kampfjet. Die neuen Investorengelder sollen vor allem in die Entwicklung neuer KI-Plattformen fließen. „Neo Primes“ florieren, doch an der Börse ist der Rüstungsboom vorüber An der Börse ist der zeitweilige Boom von Rüstungsaktien in diesem Jahr zu Ende gegangen. So hat sich der Rheinmetall-Kurs seit Januar halbiert, steht allerdings immer noch um ein Vielfaches höher als vor fünf Jahren. Der französisch-deutsche Panzer- und Geschützhersteller KNDS hatte seinen geplanten Börsengang kürzlich verschoben. „Neo Primes“ haben bei Investoren offenkundig nach wie vor Konjunktur. Nach Angaben von Helsing war die Finanzierungsrunde stark überzeichnet – was bedeutet, dass das Unternehmen noch mehr Geld hätte einwerben können. Vor knapp zwei Wochen hatte bereits Quantum Systems – ein weiteres bayerisches Jungunternehmen – eine Finanzierungsrunde über eine Milliarde Dollar abgeschlossen. Lesen Sie auch: Bundeswehr richtet neue Drohnen-Zentralstelle ein

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13. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Rüstung: Investoren überschütten Drohnenhersteller Helsing mit Geld

Rüstung Investoren überschütten Drohnenhersteller Helsing mit Geld Der 2021 gegründete Münchner Drohnen- und Softwarehersteller Helsing hat in einer der bislang größten Finanzierungsrunden für europäische Start-ups 1,8 Milliarden Dollar eingeworben. Die Bewertung des Unternehmens mit seinen rund tausend Mitarbeitern ist nach Helsing-Angaben nunmehr auf 18 Milliarden Dollar gestiegen. Zu den Investoren zählen unter anderem der kanadische Pensionsfonds CPP Investments und zwei Größen der US-Finanzwelt: JPMorgan Chase und die zur gleichnamigen Investmentbank gehörende Kapitalanlagegesellschaft Goldman Sachs Alternatives. Die Mehrheit des Unternehmens bleibt nach Helsing-Angaben jedoch in europäischem Besitz. Technologieentwicklung im Fokus Helsing zählt sich nicht länger zu den Start-ups, sondern zu den sogenannten Neo Primes – das sind softwarezentrierte Jungunternehmen, die den großen etablierten Rüstungsfirmen Konkurrenz machen. Technologischer Schwerpunkt bei Helsing sind nicht die Drohnen, sondern die KI-gestützte Software, die die unbemannten Flugzeuge steuert. Das Unternehmen beliefert unter anderem die ukrainischen Streitkräfte mit Kamikazedrohnen. Seit vergangenem Jahr produziert Helsing auch Unterwasser-Aufklärungsdrohnen. In der Entwicklung ist auch ein unbemannter Kampfjet, der mithilfe des 2025 übernommenen Flugzeugbauers Grob Aircraft entstehen soll. Die neuen Investorengelder sollen vor allem in die Entwicklung neuer KI-Plattformen fließen. Derweil legen Anleger beim Kauf von Rüstungsaktien in diesem Jahr zunehmend Skepsis an den Tag. So hat sich der Rheinmetall-Kurs seit Januar halbiert, steht allerdings immer noch um ein Vielfaches höher als vor fünf Jahren. Der französisch-deutsche Panzer- und Geschützhersteller KNDS hatte seinen geplanten Börsengang kürzlich verschoben. »Neo Primes« haben jedoch bei Investoren offenkundig nach wie vor Konjunktur. Nach Angaben von Helsing war die Finanzierungsrunde stark überzeichnet – was bedeutet, dass das Unternehmen noch mehr Geld hätte einwerben können. Vor knapp zwei Wochen hatte bereits Quantum Systems – ein weiteres bayerisches Jungunternehmen – eine Finanzierungsrunde über eine Milliarde Dollar abgeschlossen. Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Fassung des Textes hieß es, Helsing habe 400 Mitarbeiter. Inzwischen liegt die Zahl der Beschäftigten nach Unternehmensangaben aber bei 1000. Wir haben die Textstelle korrigiert.

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13. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Business-Ticker: 1,8 Milliarden Dollar für Drohnenhersteller Helsing

Business-Ticker : 1,8 Milliarden Dollar für Drohnenhersteller Helsing Lesezeit: Blick auf eine Drohne des Unternehmens Helsingdpa Bewertung steigt auf 18 Milliarden Dollar +++ VW-Chef Blume will Werksschließungen möglichst vermeiden +++ Meta stellt neue KI-Bildfunktion nach Kritik wieder ein +++ Fast Minus 9 Prozent: VW verkauft deutlich weniger Autos +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog. 1,8 Milliarden Dollar für Drohnenhersteller Helsing Der 2021 gegründete Münchner Drohnen- und Softwarehersteller Helsing hat in einer der bislang größten Finanzierungsrunden für europäische Start-ups 1,8 Milliarden Dollar eingeworben. Die Bewertung des Unternehmens mit seinen über 1.000 Mitarbeitern ist nach Helsing-Angaben nunmehr auf 18 Milliarden Dollar gestiegen. Zu den Investoren zählen unter anderem der kanadische Pensionsfonds CCP Investments und zwei Größen der US-Finanzwelt: JP Morgan Chase und die zur gleichnamigen Investmentbank gehörende Kapitalanlagegesellschaft Goldman Sachs Alternatives. Die Mehrheit des Unternehmens bleibt nach Helsing-Angaben jedoch in europäischem Besitz. Helsing zählt sich nicht länger zu den Start-ups, sondern zu den sogenannten „Neo Primes“ - das sind softwarezentrierte Jungunternehmen, die den großen etablierten Rüstungsfirmen Konkurrenz machen. Technologischer Schwerpunkt bei Helsing sind nicht die Drohnen, sondern die KI-gestützte Software, die die unbemannten Flugzeuge steuert. Das Unternehmen beliefert unter anderem die ukrainischen Streitkräfte mit Kamikazedrohnen. Seit vergangenem Jahr produziert Helsing auch Unterwasser-Aufklärungsdrohnen, in der Entwicklung ist mit Hilfe des 2025 übernommenen Flugzeugbauers Grob Aircraft ein unbemannter Kampfjet. Die neuen Investorengelder sollen vor allem in die Entwicklung neuer KI-Plattformen fließen. An der Börse ist der zeitweilige Boom von Rüstungsaktien in diesem Jahr zu Ende gegangen. So hat sich der Rheinmetall -Kurs seit Januar halbiert, steht allerdings immer noch um ein Vielfaches höher als vor fünf Jahren. Der französisch-deutsche Panzer- und Geschützhersteller KNDS hatte seinen geplanten Börsengang kürzlich verschoben. „Neo Primes“ haben bei Investoren offenkundig nach wie vor Konjunktur. Nach Angaben von Helsing war die Finanzierungsrunde stark überzeichnet – was bedeutet, dass das Unternehmen noch mehr Geld hätte einwerben können. Vor knapp zwei Wochen hatte bereits Quantum Systems, ein weiteres bayerisches Jungunternehmen, eine Finanzierungsrunde über eine Milliarde Dollar abgeschlossen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Stellantis kommt mit E-Autos voran Der Autoherseller Stellantis hat die Auslieferungen an Händler und Importeure im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um zehn Prozent erhöht.  Eingeschlossen sind in den Zahlen nach eigenen Angaben vom Montag auch Direktauslieferungen an Einzelkunden und Firmenflotten, doch sie nehmen traditionell einen kleinen Teil ein. Die Auslieferungen wurden vor allem vom Wachstum in Nordamerika getragen, wo Stellantis stark investiert und neue Modelle herausbringt. Dort wuchs der Absatz um 38 Prozent auf 445.000 Fahrzeuge. Im erweiterten Europa – dem wichtigsten Markt – stiegen die Auslieferungen um 5 Prozent auf 762.000 Autos. Mit jeweils drei Prozent Rückgang schnitten dagegen die Märkte Südamerika und Mittlerer Osten/Afrika negativ ab. In Europa kamen nach Stellantis-Angaben vor allem vollelektrische Autos gut an. Der Konzern erwähnt positiv die Modelle Citroën C3, C3 Aircross, Opel/Vauxhall Frontera, den Fiat Grande Panda sowie den Jeep Compass. Die Autos des chinesischen Herstellers Leapmotor, an dem Stellantis beteiligt ist, gehörten ebenfalls zu den Gewinnern. Schlechter lief es dagegen bei den Modellen Jeep Avenger, Fiat 600, Opel Mokka und Peugeot 2008.  Für das erste Quartal 2026 hatte Stellantis konzernweit bereits ein Wachstum der „shipments“ von 12 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 gemeldet. Damals hatten Nordamerika um 17 Prozent und das erweiterte Europa um 12 Prozent zugelegt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Rheinmetall sichert sich Großauftrag in Großbritannien Rheinmetall übernimmt mit Partnern die Digitalisierung der Gefechtsausbildung britischer Truppen. Die Düsseldorfer seien neben Raytheon an dem Projekt beteiligt, das eine Laufzeit von 15 Jahren habe, teilte der Rüstungskonzern am Montag mit. Auf Rheinmetall entfalle dabei ein Auftragswert von knapp einer Milliarde Euro. Das Projekt ermögliche es Rheinmetall, seine Standorte und die Belegschaft in Großbritannien auszubauen. Das Land ist einer der strategischen Kernmärkte von Rheinmetall in Europa.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen KI-Boom treibt Umsatz von Chipfertiger TSMC weiter an Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC hat dank des anhaltenden Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) seinen Umsatz im abgelaufenen zweiten Quartal kräftig gesteigert. Die Erlöse kletterten von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 1,27 Billionen Taiwan-Dollar (rund 34,64 Milliarden Euro), wie der taiwanische Konzern am Montag mitteilte. Von LSEG befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1,264 Billionen Taiwan-Dollar gerechnet. Der wertvollste börsennotierte Konzern Asiens, der den iPhone-Hersteller Apple sowie den Chip-Entwickler Nvidia zu seinen Kunden zählt, hatte die ursprünglich für vergangenen Freitag geplante Veröffentlichung seiner Eckdaten wegen eines Taifuns verschoben. Am Donnerstag will TSMC detaillierte Quartalsergebnisse präsentieren.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fraport senkt Passagierziele für Frankfurt – Finanzausblick steht Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet nach einem schwachen Monat Juni für dieses Jahr nicht mehr mit einem spürbaren Anstieg der Passagierzahlen am Heimatflughafen Frankfurt. So geht Fraport-Chef Stefan Schulte nur noch von einem Abschneiden auf dem Vorjahresniveau von 63,2 Millionen Passagieren aus, bisher standen 65 bis 66 Millionen Fluggäste im Plan. Im Juni ging das Passagieraufkommen im Jahresvergleich um 1,7 Prozent auf rund 5,7 Millionen zurück, wie der MDax-Konzern am Montag mitteilte. Vor allem der Nahostkrieg belastete die Zahlen, aus und in die Staaten des Nahen Ostens lag das Minus im Monat bei mehr als einem Viertel. Den Finanzausblick aufs Jahr bestätigte das Management. Fraport-Chef Schulte sprach von zahlreichen Sonderfaktoren, unter anderem von Streiks bei der Lufthansa und den Krieg im Iran. Dieser habe sich nicht nur direkt auf die Nachfrage nach Flügen in und aus dem Nahen Osten niedergeschlagen. „Die damit verbundenen Befürchtungen einer Kerosin-Mangellage und massive Ölpreissteigerungen haben zu einer spürbaren Buchungszurückhaltung geführt und gleichzeitig zu einem teils deutlich reduzierten Angebot der Airlines“, sagte er laut Mitteilung. Fraport kam in den ersten sechs Monaten auf 28,9 Millionen Fluggäste am Flughafen Frankfurt. Das sind 0,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Regionen Afrika und Fernost konnten die Schwäche im Nahen Osten mit deutlichen Zuwächsen nicht wettmachen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Zehntausende Beschwerden über die Post Aus Frust über verlegte, verlorene oder beschädigte Briefe und Pakete haben Verbraucher Zehntausende Beschwerden bei einer Behörde eingereicht. Wie aus der Website der Bundesnetzagentur hervorgeht, gingen bei ihr im ersten Halbjahr 35.728 kritische Wortmeldungen beim sogenannten Mängelmelder ein. Im Vorjahreszeitraum hatte die Behörde 22.981 Beschwerden gezählt und damit so viele wie noch nie. Die Zahlen sind laut Netzagentur aber nicht vergleichbar, da sich die Methodik geändert hat. Die Beschwerden richten sich gegen alle Postdienstleister, in 87 Prozent der Fälle geht es um den Marktführer Deutsche Post/DHL , der als einzige Firma sowohl Briefe als auch Pakete austrägt. Den Mängelmelder gibt es erst seit Herbst 2025. Die Website enthält Fragen mit Multiple-Choice-Antworten, bei denen Verbraucher sich einfach durchklicken und ihre Beschwerde nicht mehr in eigenen Worten ausformulieren müssen, wie es im alten System der Fall war. Die Post hält Beschwerdezahlen für „aufgebläht“ Die Post argumentiert, dass durch das neue System die Hemmschwelle sinke und sich manch Verbraucher leichter tue mit der Eingabe subjektiv empfundener Mängel, die sich bei näherer Betrachtung jedoch als unberechtigt erwiesen. Und manch neue Beschwerde wäre über das alte System vielleicht gar nicht eingereicht worden. Die Beschwerden richten sich gegen alle Postdienstleister, in 87 Prozent der Fälle geht es um den Marktführer Deutsche Post/DHL , der als einzige Firma sowohl Briefe als auch Pakete austrägt. Den Mängelmelder gibt es erst seit Herbst 2025. Die Website enthält Fragen mit Multiple-Choice-Antworten, bei denen Verbraucher sich einfach durchklicken und ihre Beschwerde nicht mehr in eigenen Worten ausformulieren müssen, wie es im alten System der Fall war. Die Post hält Beschwerdezahlen für „aufgebläht“ Die Post argumentiert, dass durch das neue System die Hemmschwelle sinke und sich manch Verbraucher leichter tue mit der Eingabe subjektiv empfundener Mängel, die sich bei näherer Betrachtung jedoch als unberechtigt erwiesen. Und manch neue Beschwerde wäre über das alte System vielleicht gar nicht eingereicht worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen VW-Chef sieht „intelligentere Lösungen“ als Werksschließungen Im Ringen um die Zukunft Zehntausender Arbeitsplätze bei Volkswagen will Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Fabrikschließungen vermeiden. „Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen“, sagte Blume der „Bild am Sonntag“ laut Vorabmeldung. Als gefährdet gelten die Werke in Zwickau und Emden, das Audi-Werk in Neckarsulm und das Nutzfahrzeug-Werk in Hannover. Einsparungen an deutschen Produktionsstandorten zeigen laut Blume bereits Wirkung: „Unsere Fabrikkosten in Deutschland konnten wir allein im vergangenen Jahr um durchschnittlich 20 Prozent verbessern. Ein starker Fortschritt.“ Das Unternehmen müsse Kosten weiter senken. Positiv äußerte sich Blume über die neue Elektroflotte: „Von unserer neuen Einstiegsfamilie um den ID. Polo haben wir über 50.000 Autos in den ersten vier Wochen verkauft. Wir sind klarer Marktführer in Europa – bei Verbrennern und vollelektrischen Fahrzeugen.“ Sorgen bereitet dem VW-Chef die Weltlage: „Unser Umfeld war noch nie so anspruchsvoll und risikobehaftet wie heute. Geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, Regulatorik, Marktumbrüche und intensive Konkurrenz.“ Blume hatte bereits angekündigt, die Produktionskapazität bis 2030 um eine Million auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu senken. Die Zahl der Modelle soll bis 2035 um die Hälfte reduziert werden, um kostengünstiger und effizienter produzieren zu können. Die Marken sollen sich weniger überlappen - Modelle von VW, Skoda und Seat etwa machen sich gegenseitig Konkurrenz. In den Werken in Zwickau, Emden, Neckarsulm und Hannover arbeiten 40.000 Menschen. VW überlegt nach früheren Angaben, dort Rüstungsfirmen anzusiedeln oder eigene, in China entwickelte Modelle zu bauen. Zudem sollen bis 2030 von weltweit 21.000 Management-Posten 5000 gestrichen werden. Wie viele der mehr als 650.000 Arbeitsplätze weltweit wegfallen könnten, hatte der Vorstand offen gelassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Meta stellt neue KI-Bildfunktion nach Kritik wieder ein Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat eine erst vor wenigen Tagen eingeführte Funktion zur Erstellung von Bildern mit Künstlicher Intelligenz (KI) nach massiver Kritik wieder eingestellt. Mit dem Werkzeug konnten Nutzer Bilder auf Basis öffentlicher Instagram-Konten generieren. Das Unternehmen teilte am Freitag (Ortszeit) mit, man habe auf die Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes reagiert. „Wir haben das Feedback gehört, dass diese Funktion ihr Ziel verfehlt hat, daher ist sie nicht mehr verfügbar“, hieß es in einer Erklärung. Meta hatte die Anwendung „Muse Image“ erst am Dienstag als Teil seines KI-Chatbots auf den Markt gebracht. Die Funktion stieß jedoch umgehend auf Widerstand, da sie für die Nutzer standardmäßig aktiviert war. Die US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA und mehrere Prominente riefen daraufhin dazu auf, das Werkzeug manuell abzuschalten. Die Gewerkschaft kritisierte die automatische Zustimmung als inakzeptabel und als völlige Fehleinschätzung der öffentlichen Stimmung. SAG-AFTRA begrüßte Metas Schritt, die Funktion schließlich wieder einzustellen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen VW verkauft weniger Autos – Elektro-Nachfrage steigt Der VW-Konzern leidet weiter unter schwachen Verkaufszahlen vor allem in China. Weltweit drückte das die Zahl der Auslieferungen in den Monaten April bis Juni auf nur noch 2,08 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken, fast 9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wolfsburger mitteilten. Der Rückgang fiel damit noch etwas stärker aus als im Quartal davor. Von Januar bis März stand ein Minus von 4 Prozent. Bei der Kernmarke Volkswagen gingen die Auslieferungen sogar um 14 Prozent nach unten auf 1,02 Millionen Fahrzeuge. Etwas besser lief es bei Audi mit einem Minus von 8,2 Prozent auf 367.000 Autos. Porsche hatte schon einen Rückgang um 16 Prozent bei den Auslieferungen im ersten Halbjahr gemeldet. Im zweiten Quartal lag das Minus sogar bei 18 Prozent auf noch 61.300 Sport- und Geländewagen. Skoda meldete dagegen fast 5 Prozent Plus auf knapp 284.000 Autos. In China, wo Volkswagen mit einem schrumpfenden Markt und lokaler Konkurrenz zu kämpfen hat, brachen die Verkäufe um mehr als ein Drittel ein, auf nur noch 424.300 Fahrzeuge. Besser lief es dagegen in Nordamerika, wo Europas Autobauer unter den neuen Zöllen von Präsident Donald Trump leiden: 242.000 Autos wurden dort ausgeliefert, fast 8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Minus im ersten Quartal konnte damit aber noch nicht ausgeglichen werden. Zulegen konnte der Konzern in Europa: In Westeuropa wurden gut 900.000 Fahrzeuge ausgeliefert, knapp 2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei den E-Autos lag das Plus europaweit sogar bei knapp 6 Prozent auf gut 200.000 Fahrzeuge. Positiv entwickelte sich den Angaben zufolge auch der Auftragseingang für die E-Autos. Für die neuen Elektro-Einstiegsmodelle von VW, Skoda und Cupra wie den ID. Polo lägen bereits mehr als 54.000 Bestellungen vor. Der Auftragsbestand vollelektrischer Fahrzeuge in Europa habe sich gegenüber Ende vergangenen Jahres insgesamt um mehr als 50 Prozent erhöht. Fast ein Drittel des Auftragsbestandes in Europa entfalle inzwischen auf reine Batterieautos. Über die Sparpläne des Konzerns berichtet unser VW-Reporter Christian Müßgens: Bei der Kernmarke Volkswagen gingen die Auslieferungen sogar um 14 Prozent nach unten auf 1,02 Millionen Fahrzeuge. Etwas besser lief es bei Audi mit einem Minus von 8,2 Prozent auf 367.000 Autos. Porsche hatte schon einen Rückgang um 16 Prozent bei den Auslieferungen im ersten Halbjahr gemeldet. Im zweiten Quartal lag das Minus sogar bei 18 Prozent auf noch 61.300 Sport- und Geländewagen. Skoda meldete dagegen fast 5 Prozent Plus auf knapp 284.000 Autos. In China, wo Volkswagen mit einem schrumpfenden Markt und lokaler Konkurrenz zu kämpfen hat, brachen die Verkäufe um mehr als ein Drittel ein, auf nur noch 424.300 Fahrzeuge. Besser lief es dagegen in Nordamerika, wo Europas Autobauer unter den neuen Zöllen von Präsident Donald Trump leiden: 242.000 Autos wurden dort ausgeliefert, fast 8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Minus im ersten Quartal konnte damit aber noch nicht ausgeglichen werden. Zulegen konnte der Konzern in Europa: In Westeuropa wurden gut 900.000 Fahrzeuge ausgeliefert, knapp 2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei den E-Autos lag das Plus europaweit sogar bei knapp 6 Prozent auf gut 200.000 Fahrzeuge. Positiv entwickelte sich den Angaben zufolge auch der Auftragseingang für die E-Autos. Für die neuen Elektro-Einstiegsmodelle von VW, Skoda und Cupra wie den ID. Polo lägen bereits mehr als 54.000 Bestellungen vor. Der Auftragsbestand vollelektrischer Fahrzeuge in Europa habe sich gegenüber Ende vergangenen Jahres insgesamt um mehr als 50 Prozent erhöht. Fast ein Drittel des Auftragsbestandes in Europa entfalle inzwischen auf reine Batterieautos. Über die Sparpläne des Konzerns berichtet unser VW-Reporter Christian Müßgens: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen BMW-Absatz sinkt um 4,9 Prozent Abstürzende Verkäufe in China drücken BMWs Absatzzahlen im zweiten Quartal ins Minus. In den vergangenen drei Monaten lieferte der Münchner Konzern 590.962 Autos aus. Das waren 4,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie BMW weiter mitteilt. Vor einem Jahr hatte BMW für das zweite Quartal noch einen minimal steigenden Absatz vermeldet. Vor allem in China lief es sehr schlecht. Mit dem dortigen Markt hatte BMW jüngst auch seine deutliche Gewinnwarnung begründet. Der Absatz sackte um 30 Prozent auf 117.815 Autos ab. Auch der Rest Asiens lief eher schlecht. Das konnten auch Zuwächse um 5,4 Prozent auf 260.173 Autos in Europa und um 9,5 Prozent auf 134.405 Autos in den USA nicht ausgleichen. Bei den Konzernmarken zeigte sich vor allem Mini stark. Hier gab es ein Plus von 17 Prozent auf 81.035 Autos. Die Kernmarke schwächelte dagegen mit meinem Minus von 7,7 Prozent auf 508.675 Autos. Vor allem in China lief es sehr schlecht. Mit dem dortigen Markt hatte BMW jüngst auch seine deutliche Gewinnwarnung begründet. Der Absatz sackte um 30 Prozent auf 117.815 Autos ab. Auch der Rest Asiens lief eher schlecht. Das konnten auch Zuwächse um 5,4 Prozent auf 260.173 Autos in Europa und um 9,5 Prozent auf 134.405 Autos in den USA nicht ausgleichen. Bei den Konzernmarken zeigte sich vor allem Mini stark. Hier gab es ein Plus von 17 Prozent auf 81.035 Autos. Die Kernmarke schwächelte dagegen mit meinem Minus von 7,7 Prozent auf 508.675 Autos. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bayer sichert sich 3 Milliarden Euro durch Pharma-Deal Der durch US-Glyphosatklagen von hohen Schulden belastete Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer verschafft sich durch einen Milliardendeal mit der Beteiligungsgesellschaft Apollo mehr finanziellen Spielraum. Apollo erhalte eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer sein Geschäft mit reversiblen Langzeit-Kontrazeptiva (LARC) einbringe, teilte der Dax-Konzern am Freitag mit. Dadurch sichert sich Bayer den Angaben zufolge 3,0 Milliarden Euro Eigenkapital. Bayer behält die Anteilsmehrheit an der Gesellschaft sowie die vollständige operative Kontrolle über das LARC-Geschäft (Verhütungsmittel), das Teil des Kerngeschäfts der Pharmasparte bleibt. Der Abschluss der Transaktion werde für das dritte Quartal 2026 erwartet. Bayer behält die Anteilsmehrheit an der Gesellschaft sowie die vollständige operative Kontrolle über das LARC-Geschäft (Verhütungsmittel), das Teil des Kerngeschäfts der Pharmasparte bleibt. Der Abschluss der Transaktion werde für das dritte Quartal 2026 erwartet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Verbände fordern Erhalt von Minijobs Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden hat die Bundesregierung eindringlich davor gewarnt, Minijobs im Zuge der geplanten Sozial- und Rentenreformen faktisch abzuschaffen oder deutlich zu verteuern. In einem Brandbrief an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) fordern unter anderem der Handelsverband Deutschland, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, der Gesamtverband der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände sowie weitere Branchenverbände den Erhalt der Minijobs in ihrer heutigen Form. Die Verbände kritisieren insbesondere Empfehlungen der Alterssicherungskommission, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs abzuschaffen. Zudem wenden sie sich gegen geplante höhere Arbeitgeberbelastungen durch Reformen in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie gegen eine vorgesehene Anhebung der Pauschalsteuer für Minijobs von 2 auf 5 Prozent. Die Unterzeichner warnen, eine Abschaffung oder Verteuerung würde Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen treffen. Millionen Menschen hätten sich ganz bewusst für Minijobs entschieden, weil sie sich mit Studium, Familie, Pflege oder einem Hauptberuf vereinbaren ließen. Fielen die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorteile weg, müssten viele Beschäftigte spürbare Einkommenseinbußen hinnehmen oder deutlich mehr Stunden arbeiten, um auf das bisherige Einkommen zu kommen. Für Unternehmen seien Minijobs trotz der schon heute allein von Arbeitgebern getragenen Pauschalabgaben unverzichtbar, argumentieren die Verbände. Sie dienten dazu, Personalengpässe aufzufangen und Öffnungszeiten sowie die Versorgung etwa im Einzelhandel und im Gastgewerbe sicherzustellen. Die Verbände appellieren an die Bundesregierung, Minijobs zu erhalten und nicht weiter zu verteuern. Andernfalls drohten „irreversible Schäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland“. Minijobs mit einem Verdienst von bis zu 603 Euro im Monat abzuschaffen, gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der schwarz-roten Koalition, die eine Regierungskommission vorgelegt hatte. Die Kommission empfiehlt, Minijobs in die Rentenversicherung einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus abzuschaffen. Ausnahmen sollten demnach nur noch für Schüler möglich sein. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Der VW-Konzern streicht seine Modellpalette deutlich zusammen. Die Zahl der Modelle im Konzern solle schrittweise um bis zu 50 Prozent schrumpfen, die Anzahl möglicher Ausstattungsoptionen um bis zu 75 Prozent sinken, kündigte der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg an.  Der Konzern wolle sich auf die attraktivsten Marktsegmente konzentrieren, begründete Europas größter Autobauer den Vorstoß. Damit würden Investitionen und Entwicklungsressourcen auf Produkte und Technologien fokussiert, die den größten Mehrwert für Kundinnen und Kunden sowie den höchsten Wertbeitrag für den Konzern lieferten, hieß es. Die weltweite Produktionskapazität solle von einst 12 auf 9 Millionen Fahrzeuge sinken, bekräftige Konzernchef Oliver Blume. Der Konzern wolle sich auf die attraktivsten Marktsegmente konzentrieren, begründete Europas größter Autobauer den Vorstoß. Damit würden Investitionen und Entwicklungsressourcen auf Produkte und Technologien fokussiert, die den größten Mehrwert für Kundinnen und Kunden sowie den höchsten Wertbeitrag für den Konzern lieferten, hieß es. Die weltweite Produktionskapazität solle von einst 12 auf 9 Millionen Fahrzeuge sinken, bekräftige Konzernchef Oliver Blume. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sozialplan für Zalando-Standort in Erfurt besiegelt Für das umkämpfte Zalando-Logistikzentrum in Erfurt ist ein millionenschwerer Sozialplan vereinbart worden. Nach monatelangem Tauziehen musste ein Spruch der Einigungsstelle gefällt werden, weil sich Management und Betriebsrat bis zuletzt nicht einigen konnten, teilte der Betriebsrat mit. Ein Unternehmenssprecher bestätigte den Abschluss eines Sozialplans. Er regelt vor allem die Abfindungen für die derzeit noch rund 2.100 Beschäftigten, die mit der von Zalando geplanten Schließung des Logistikzentrums ihre Arbeit verlieren. Es bleibe bei der Standortschließung Ende September, so der Unternehmenssprecher. Zalando hatte die Standortschließung mit einer Neuausrichtung des konzerneigenen europaweiten Logistiknetzes nach der Übernahme von About You begründet. Ein neuer Logistikstandort entstehe in Gießen. Gescheitert sind nach Angaben beider Seiten die Verhandlungen über einen Interessenausgleich. „Auch wenn ein wirtschaftlich akzeptables Ergebnis für die Belegschaft erzielt werden konnte, bleibt ein extrem bitter Beigeschmack“, erklärte der Betriebsrat. Die Finanzierung einer Transfergesellschaft, die Beschäftigten Unterstützung beim Übergang in eine andere Arbeit geben sollte, sei von Zalando verweigert worden. Das Unternehmen sei nicht bereit gewesen, dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Mit dem Sozialplan sind die Voraussetzungen für massenhafte Kündigungen gegeben. Nach Betriebsratsangaben haben rund 1.800 Arbeitnehmer eine feste Anstellung, bei den anderen etwa 300 liefen befristete Verträge aus. Er regelt vor allem die Abfindungen für die derzeit noch rund 2.100 Beschäftigten, die mit der von Zalando geplanten Schließung des Logistikzentrums ihre Arbeit verlieren. Es bleibe bei der Standortschließung Ende September, so der Unternehmenssprecher. Zalando hatte die Standortschließung mit einer Neuausrichtung des konzerneigenen europaweiten Logistiknetzes nach der Übernahme von About You begründet. Ein neuer Logistikstandort entstehe in Gießen. Gescheitert sind nach Angaben beider Seiten die Verhandlungen über einen Interessenausgleich. „Auch wenn ein wirtschaftlich akzeptables Ergebnis für die Belegschaft erzielt werden konnte, bleibt ein extrem bitter Beigeschmack“, erklärte der Betriebsrat. Die Finanzierung einer Transfergesellschaft, die Beschäftigten Unterstützung beim Übergang in eine andere Arbeit geben sollte, sei von Zalando verweigert worden. Das Unternehmen sei nicht bereit gewesen, dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Mit dem Sozialplan sind die Voraussetzungen für massenhafte Kündigungen gegeben. Nach Betriebsratsangaben haben rund 1.800 Arbeitnehmer eine feste Anstellung, bei den anderen etwa 300 liefen befristete Verträge aus. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bis 2035: Chipkonzern Micron will 250 Milliarden Dollar investieren Der US-Speicherchipkonzern Micron weitet seine Investitionspläne wegen der rasant steigenden Nachfrage zum zweiten Mal binnen weniger Monate aus. Der Konzern kündigte am Donnerstag an, bis 2035 250 Milliarden Dollar in den Ausbau der Produktionskapazitäten stecken zu wollen. Das sind 50 Milliarden Dollar mehr als im Juni angekündigt und 80 Milliarden Dollar mehr als ursprünglich geplant. Drei Milliarden Dollar seien zur Stärkung der US-Lieferketten vorgesehen, hieß es weiter. Unter anderem flössen 500 Millionen Dollar als strategische Finanzierung in ein US-Werk des taiwanischen Siliziumscheiben-Herstellers GlobalWafers. Darüber hinaus hätten die beiden Unternehmen einen Liefervertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen. Siliziumwafer sind die Grundlage für die Herstellung von Computerchips. Durch den weltweiten Bauboom bei Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) übersteigt die Nachfrage nach diversen technischen Komponenten das Angebot. Branchenweit arbeiten Unternehmen daher mit Hochdruck am Ausbau ihrer Fertigungskapazitäten. Gleichzeitig gehen sie verstärkt dazu über, sich mit langfristigen Lieferverträgen abzusichern. Die Preise für Speicherbausteine haben sich wegen der Lieferengpässe in den vergangenen Monaten vervielfacht. Produzenten wie Micron und den südkoreanischen Konkurrenten Samsung und SK Hynix beschert diese Entwicklung ein Rekord-Quartalsergebnis nach dem anderen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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13. Juli
Handelsblatt

Rüstungsindustrie: 1,8 Milliarden Dollar für Drohnenhersteller Helsing

Rüstungsindustrie: 1,8 Milliarden Dollar für Drohnenhersteller Helsing München. Der 2021 gegründete Münchner Drohnen- und Softwarehersteller Helsing hat in einer der bislang größten Finanzierungsrunden für europäische Start-ups 1,8 Milliarden Dollar eingeworben. Die Bewertung des Unternehmens mit seinen über 1.000 Mitarbeitern ist nach Helsing-Angaben nunmehr auf 18 Milliarden Dollar gestiegen. Zu den Investoren zählen unter anderem der kanadische Pensionsfonds CCP Investments und zwei Größen der US-Finanzwelt: JP Morgan Chase und die zur gleichnamigen Investmentbank gehörende Kapitalanlagegesellschaft Goldman Sachs Geld soll in die Technologieentwicklung fließen Helsing zählt sich nicht länger zu den Start-ups, sondern zu den sogenannten „Neo Primes“ - das sind softwarezentrierte Jungunternehmen, die den großen etablierten Rüstungsfirmen Konkurrenz machen. Technologischer Schwerpunkt bei Helsing sind nicht die Drohnen, sondern die KI-gestützte Software, die die unbemannten Flugzeuge steuert. Das Unternehmen beliefert unter anderem die ukrainischen Streitkräfte mit Kamikazedrohnen. Seit vergangenem Jahr produziert Helsing auch Unterwasser-Aufklärungsdrohnen, in der Entwicklung ist mit Hilfe des 2025 übernommenen Flugzeugbauers Grob Aircraft ein unbemannter Kampfjet. Die neuen Investorengelder sollen vor allem in die Entwicklung neuer KI-Plattformen fließen. „Neo Primes“ florieren, doch an der Börse ist der Rüstungsboom vorüber An der Börse ist der zeitweilige Boom von Rüstungsaktien in diesem Jahr zu Ende gegangen. So hat sich der Rheinmetall-Kurs seit Januar halbiert, steht allerdings immer noch um ein Vielfaches höher als vor fünf Jahren. Der französisch-deutsche Panzer- und Geschützhersteller KNDS hatte seinen geplanten Börsengang kürzlich verschoben. „Neo Primes“ haben bei Investoren offenkundig nach wie vor Konjunktur. Nach Angaben von Helsing war die Finanzierungsrunde stark überzeichnet - was bedeutet, dass das Unternehmen noch mehr Geld hätte einwerben können. Vor knapp zwei Wochen hatte bereits Quantum Systems - ein weiteres bayerisches Jungunternehmen - eine Finanzierungsrunde über eine Milliarde Dollar abgeschlossen.

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