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Sonntag, 26. Juli 2026
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CSD in Berlin: Auto fährt in Menge - Toter und Verletzte

Medienspektrum

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25. Juli
ZDF heute

CSD in Berlin: Auto fährt in Menge - Toter und Verletzte

Polizei sucht flüchtigen Täter:CSD in Berlin: Auto fährt in Menge - Toter und Verletzte Am Rande des Christopher Street Day in Berlin ist nach Angaben der Polizei ein Auto in eine Menge gefahren. Ein Mensch starb, mehrere wurden verletzt. Der CSD wurde abgebrochen. In Berlin ist am Rande des Berliner Christopher Street Day (CSD) ein Auto in eine Menge gefahren. Ein Mensch starb, 14 weitere wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer bis lebensgefährlich, sagte Polizeisprecher Florian Nath am Samstagabend. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei gegen 22 Uhr im Bereich des Tiergartens nahe dem Potsdamer Platz. Der CSD wurde daraufhin abgebrochen. Die Hintergründe sind noch unklar. Polizei fahndet nach flüchtigem Fahrer Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein weißer Wagen am Ahornsteig parallel zur Lennéstraße, wie Nath erklärte. Dort habe er mehrere Menschen angefahren, möglicherweise auch umgefahren, bevor er an einem Baum zum Halten kam. Der Fahrer sei geflüchtet. "Wir sind mit zahlreichen Polizeikräften sowie Rettungskräften der Berliner Feuerwehr im Großen Tiergarten im Einsatz", teilte die Polizei am Abend auf X mit. "Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen." X-Post der Polizei Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Hintergründe des Vorfalls unklar Ein großer Bereich des Tiergartens wurde abgesperrt. Die Polizei richtete Zeugensammelstellen ein. Zu den Hintergründen der Tat und einem möglichen Motiv liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. "Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches", sagt ein Polizeisprecher kurz vor Mitternacht. Die Ermittlungen dauerten an. Beim CSD in Berlin ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren - die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. Laut Polizei gibt es einen Toten und mehrere, teils schwer verletzte Personen. 26.07.2026 | 0:36 minDie Veranstalter brachen den CSD am Abend ab: "Bitte geht nach Hause", schrieben sie auf Instagram. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete, die Gegend werde geräumt. Die Berliner Polizei rief dazu auf, den Bereich zu meiden und weiträumig zu umfahren. Wegner: "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft" Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach nach dem Vorfall von einem "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft". Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert. Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin Am Samstag hatten Hunderttausende Menschen unter dem Motto "Haltung ist hot" den Christopher Street Day in Berlin gefeiert. Mit ihrer Demonstration wollten die Veranstalter ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Vielfalt setzen. Beim Christopher Street Day in Berlin haben homosexuelle und queere Menschen für Toleranz, Vielfalt und Demokratie und gegen zunehmende Anfeindungen demonstriert. 25.07.2026 | 2:35 minDie jährlich organisierten CSD-Kundgebungen erinnern an den 28. Juni 1969, als die Polizei die Schwulenbar "Stonewall Inn" in New York stürmte. Es folgten tagelange Zusammenstöße mit Aktivisten, die als Geburtsstunde der modernen Schwulen- und Lesbenbewegung gelten.

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25. Juli
Handelsblatt

CSD: Auto rast bei Berliner CSD in Menschenmenge – Ein Toter

CSD: Auto rast bei Berliner CSD in Menschenmenge – Ein Toter Berlin. Beim Berliner Christopher Street Day (CSD) ist ein Auto in eine Menschenmenge gerast. Bei dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days in Berlin ist nach Polizeiangaben mindestens ein Mensch getötet worden. 14 weitere Menschen würden wegen Verletzungen derzeit behandelt, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Der Fahrer eines weißen Fahrzeugs soll kurz vor 22.00 Uhr (MESZ) mehrere Personen angefahren haben, teilte die Polizei auf X mit. „Es gibt zahlreiche Verletzte, darunter mehrere lebensgefährlich Verletzte.“ Die Fahndung nach einem oder mehreren Tatverdächtigen laufe mit Hochdruck. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“. „Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert“, teilte er mit. Der Bereich im Berliner Tiergarten wurde weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Polizeikräfte sowie Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr sind im Einsatz. Die Veranstaltung des Christopher Street Day wurde abgebrochen. Die Organisatoren teilten auf Instagram mit: „Bitte geht nach Hause. Der CSD ist abgebrochen.“ Sie riefen die Besucher auf, das Gelände ruhig und geordnet zu verlassen. Die Siegessäule und der Tiergarten sollten gemieden werden. Der Berliner Christopher Street Day (CSD) ist eine der größten LGBTQ+-Pride-Veranstaltungen Europas und lockt jedes Jahr Hunderttausende Teilnehmer und Unterstützer in die deutsche Hauptstadt. Die Veranstaltung erinnert an den Stonewall-Aufstand von 1969 in New York und verbindet eine farbenfrohe Parade mit Forderungen nach Gleichberechtigung, Inklusion und Schutz vor Diskriminierung. Der CSD, der 1979 erstmals in West-Berlin stattfand, hat sich von einer kleinen Demonstration zu einem festen Bestandteil des kulturellen und politischen Kalenders der Stadt entwickelt. Die Parade ist das Herzstück des CSD, wird jedoch von einer Vielzahl politischer, kultureller und festlicher Veranstaltungen begleitet, die in der ganzen Stadt stattfinden.

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25. Juli
Deutschlandfunk

Polizeieinsatz - Ein Toter und mehrere Verletzte bei CSD in Berlin - Fahrzeug soll in Menschenmenge gefahren sein - Zeugen berichten auch von Stichverletzungen

Zahlreiche Polizeikräfte sowie Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr seien im Einsatz. Es werde mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen gefahndet. Man wisse momentan jedoch noch nichts über Motivlagen, die Person des Täters oder Ähnliches. Die Polizei prüft zudem, ob auch eine Stichwaffe eingesetzt wurde. Es sei Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase gegeben habe, hieß es. Zeugen hatten demnach auch von Stichverletzungen berichtet. Der Berliner Stadtentwicklungssenator Gaebler erklärte, man könne im Moment noch nichts dazu sagen, ob es Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe. Es sei aber auch besser, nicht zu spekulieren, betonte der SPD-Politiker. Wegner nach CSD-Vorfall in Berlin: "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft" Der Regierende Bürgermeister Wegner von der CDU sprach nach dem Vorfall von einem -Zitat- "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft". Nach einem friedlichen und bunten CSD sei die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert worden. Der Christopher Street Day wurde vorzeitig beendet. Die Menschen sind aufgefordert, den Bereich Tiergarten zu meiden. Dort hatten Hunderttausende unter dem Motto "Haltung ist hot" den CSD gefeiert. Diese Nachricht wurde am 26.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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25. Juli
Die Zeit (Politik)

CSD Berlin: Bürgermeister Kai Wegner bestätigt einen Toten – Täter flüchtig

- Auf dem Berliner CSD ist Polizeiangaben zufolge ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Es gebe mehrere Verletzte, die behandelt würden. - Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Anastasia Tikhomirova Vorfall erinnert an islamistischen Anschlag am Breitscheidplatz Der Angriff auf den CSD erinnert viele Berlinerinnen und Berliner an die Tat auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016. Am 19. Dezember 2016 fuhr ein islamistischer Attentäter mit einem gestohlenen Lastwagen in eine Menschenmenge. Zwölf Menschen starben unmittelbar, mindestens 67 wurden teilweise schwer verletzt. Vor dem Anschlag hatte der Täter den polnischen Lkw-Fahrer getötet. Am 19. Dezember 2016 fuhr ein islamistischer Attentäter mit einem gestohlenen Lastwagen in eine Menschenmenge. Zwölf Menschen starben unmittelbar, mindestens 67 wurden teilweise schwer verletzt. Vor dem Anschlag hatte der Täter den polnischen Lkw-Fahrer getötet. Claudia Thaler Täter weiter flüchtig – keine Festnahme Die Polizei kann weiter keine Festnahme bestätigen. »Wir sind noch immer mit den Fahndungsmaßnahmen beschäftigt«, sagte Polizeisprecher Florian Nath im Sender n-tv.  Vera Sprothen Zeugen berichten laut Polizei von Verletzten mit Stichwunden Die Berliner Polizei hat Ermittlungen zu einer möglichen weiteren Tatphase übernommen. Es sei »Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab«, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Einige Menschen haben nach bisherigen Polizeierkenntnissen bei dem Vorfall auch Stichverletzungen erlitten. »Das ist das, was uns Zeugen geschildert haben. Dass dort Leute mit Stichverletzungen liegen sollen«, sagte Nath. Die Menschen seien so schnell wie möglich in Krankenhäuser transportiert worden. Einige Menschen haben nach bisherigen Polizeierkenntnissen bei dem Vorfall auch Stichverletzungen erlitten. »Das ist das, was uns Zeugen geschildert haben. Dass dort Leute mit Stichverletzungen liegen sollen«, sagte Nath. Die Menschen seien so schnell wie möglich in Krankenhäuser transportiert worden. Anastasia Tikhomirova Zahl der Verletzten steigt auf 17 Der Sprecher der Berliner Feuerwehr hat von 17 Verletzten und einem Toten auf dem Berliner CSD gesprochen. Die meisten Verletzten seien mittlerweile zur Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, sagte er im n-tv-Livestream. Nach Angaben der Berliner Polizei gebe es mehrere lebensgefährliche Verletzte. Anastasia Tikhomirova Merz äußert sich zum Angriff auf CSD Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Angriff auf den CSD in Berlin als »abscheuliche Tat« verurteilt. Er stehe »in engstem Kontakt« mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und werde von den Sicherheitsbehörden »fortlaufend unterrichtet«, sagte ein Regierungssprecher. Merz und Dobrindt dankten den Einsatzkräften und würden sich »mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen«. Merz und Dobrindt dankten den Einsatzkräften und würden sich »mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen«. Lennart Jerke Berliner Senator warnt vor Spekulationen Berlins Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler zeigte sich bestürzt über die Tat. Gleichzeitig warnte er davor, vorschnell über die Hintergründe zu spekulieren. Man könne noch nichts über mögliche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund sagen, sagte der SPD-Politiker. »Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.« Das mache die Lage derzeit unübersichtlich.  Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte, sie sei »entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben«. Sie stehe im engen Kontakt mit den Sicherheitsbehörden. Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte, sie sei »entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben«. Sie stehe im engen Kontakt mit den Sicherheitsbehörden. Lennart Jerke Fragen zum Sicherheitskonzept Auf einer Pressekonferenz der Polizei kommen auch Fragen zum Sicherheitskonzept der Veranstaltung auf. Demnach kann es sein, dass der unbekannte Täter sich auf einen der Fluchtwege konzentriert hat. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sagte ebenfalls, dass es nun darum gehe, die möglichen Schwachstellen zu analysieren. Derzeit sehe man diese aber noch nicht. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sagte ebenfalls, dass es nun darum gehe, die möglichen Schwachstellen zu analysieren. Derzeit sehe man diese aber noch nicht. Rieke Havertz Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht mit Journalisten. dpa / Fabian Sommer Bürgermeister Kai Wegner bestätigt einen Toten – Täter flüchtig Der Berliner Regierender Bürgermeister Kai Wegner ist am Tatort angekommen. Er bestätigt gegenüber der Presse, dass es einen Toten gegeben hat. Noch habe man keine Erkenntnisse zu den Hintergründen der Tat. Der mutmaßliche Täter sei auf der Flucht. Ob es sich um einen oder mehrere Täter handelte, sagte Wegner nicht. Auf die Frage, ob Gefahr in der Hauptstadt drohe, sagte Wegner, man würde sehen, dass die Polizei auf Hochtouren arbeite. Die Veranstaltung habe gut funktioniert. »Dieser Tag wurde schrecklich beendet«, sagte Wegner. Auf die Frage, ob Gefahr in der Hauptstadt drohe, sagte Wegner, man würde sehen, dass die Polizei auf Hochtouren arbeite. Die Veranstaltung habe gut funktioniert. »Dieser Tag wurde schrecklich beendet«, sagte Wegner. Thordis Schreiber Mindestens 14 Menschen wurden verletzt Die Polizei Berlin berichtet von mindestens 14 Verletzten und einem Todesfall. »Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches«, sagte ein Polizeisprecher. Die Gegend rund um Tiergarten und Brandenburger Tor ist weitläufig gesperrt. Mehr dazu erfahren Sie hier: Mehr dazu erfahren Sie hier: Rieke Havertz Bereich weiträumig abgeriegelt Der Tatort ist weiträumig abgeriegelt, die Besucher haben nach bisherigen Informationen ruhig die Gegend um das Brandenburger Tor verlassen. Die Bild-Zeitung berichtete unter Verweis auf Augenzeugen, dass ein Mann aus dem Auto gestiegen und geflüchtet sei. Unser Reporter vor Ort berichtete von der Friedrichstraße in Berlin, wo bewaffnete Polizeikräfte nach Tatverdächtigen suchen. Die Besucher des CSD gehen demnach ruhig in den Bahnhof. Die Bild-Zeitung berichtete unter Verweis auf Augenzeugen, dass ein Mann aus dem Auto gestiegen und geflüchtet sei. Unser Reporter vor Ort berichtete von der Friedrichstraße in Berlin, wo bewaffnete Polizeikräfte nach Tatverdächtigen suchen. Die Besucher des CSD gehen demnach ruhig in den Bahnhof. Rieke Havertz Tatort Nähe Tiergarten Das Fahrzeug ist entlang des Ahornsteigs Richtung der Menschen gerast, die den Abschluss des Tages am Brandenburger Tor gefeiert haben.  Rieke Havertz Auto fährt in Menschenmenge beim CSD Berlin Der Christopher Street Day in Berlin ist gegen 22 Uhr abgebrochen worden. Es gebe eine Polizeilage mit mehreren verletzten Personen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Auf X teilte er mit, dass ein Fahrzeug in eine Menschenmenge im Tiergarten gefahren sei. Feuerwehrleute seien bei der Behandlung Verletzter im Einsatz, während die Polizei nach mutmaßlichen Verdächtigen suche.  Die Berliner Polizei rief dazu auf, den Bereich zu meiden und weiträumig zu umfahren. Teilnehmende des CSD werden gebeten, das Gelände zu verlassen. »Bitte geht nach Hause«, schrieben die Veranstalter auf Instagram. Die Gegend vor Ort werde geräumt. Ablauf, aktueller Stand, Zahl der Verletzten und die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Es ist auch offen, ob es sich um einen Einzeltäter oder eine Gruppe handelt.

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25. Juli
Süddeutsche Zeitung

Berlin: CSD abgebrochen – Fahrzeug ist in Menschenmenge gefahren

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Polizei prüft, ob auch Stichwaffe eingesetzt wurde Wegner: Angriff auf unsere weltoffene Gesellschaft  Polizei: Hintergründe des Vorfalls sind unklar Fahrzeug fährt in Berlin mehrere Menschen an – ein Toter, zahlreiche Verletzte Am Rande des Christopher Street Day in Berlin ist es zu einem Vorfall mit mehreren Verletzten gekommen, Polizei und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Der Überblick:  - Der Christopher Street Day in Berlin ist gegen 22 Uhr abgebrochen worden. - Nach ersten Angaben der Polizei hatte ein weißes Fahrzeug kurz zuvor mehrere Menschen auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten angefahren. - Bei dem Vorfall ist nach Polizeiangaben mindestens ein Mensch getötet worden. Weitere Menschen mit teils lebensgefährlichen Verletzungen werden derzeit behandelt. - Nach Zeugenangaben sollen Menschen – so die Polizei – bei dem Vorfall auch durch Stiche verletzt worden sein. - Nach Angaben der Polizei wird „mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen“ gefahndet. Polizei prüft, ob auch Stichwaffe eingesetzt wurde Die Polizei prüft aktuell, ob bei dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days auch eine Stichwaffe eingesetzt wurde. „Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Ihm zufolge hatten Anwesende berichtet, dass Menschen durch Stiche verletzt worden seien: „Dass ist das, was uns Zeugen geschildert haben. Dass dort Leute mit Stichverletzungen liegen sollen“, sagte Nath. Die Menschen seien so schnell wie möglich in Krankenhäuser transportiert worden. Die „Bild“ berichtete, eine Person mit einem Messer habe das Fahrzeug verlassen, die „B.Z.“ schrieb von einer Machete. Die „Bild“ berichtete, eine Person mit einem Messer habe das Fahrzeug verlassen, die „B.Z.“ schrieb von einer Machete. Innensenatorin Spranger reagiert betroffen Auch Berlins Innensenatorin Iris Spanger äußert sich zu dem tödlichen Zwischenfall beim Berliner CSD. „Ich bin entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben“, so Spanger. Sie stehe mit den Sicherheitsbehörden in engem Kontakt. „Die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner und der Gäste der Stadt hat höchste Priorität.“ Wegner: Angriff auf unsere weltoffene Gesellschaft Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“. „Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert“, teilte er mit. „Berlin ist die Stadt der Freiheit – und unsere Freiheit ist heute aufs Schrecklichste angegriffen worden“, erklärte Wegner weiter. „Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.“ „Ich danke den Einsatzkräften, die sofort vor Ort waren und alles in ihrer Macht stehende geleistet haben. Und ich vertraue der Polizei und den Sicherheitsbehörden, die mit Hochdruck ermitteln werden.“ „Berlin ist die Stadt der Freiheit – und unsere Freiheit ist heute aufs Schrecklichste angegriffen worden“, erklärte Wegner weiter. „Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.“ „Ich danke den Einsatzkräften, die sofort vor Ort waren und alles in ihrer Macht stehende geleistet haben. Und ich vertraue der Polizei und den Sicherheitsbehörden, die mit Hochdruck ermitteln werden.“ Berliner Senator: Nicht über Hintergründe spekulieren Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler warnt vor Spekulationen über den Hintergrund. Man könne im Moment noch nichts zu Hinweisen für einen politischen oder kriminellen Hintergrund sagen, so der SPD-Politiker. Es sei besser, so Gaebler, noch nicht zu spekulieren. „Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.“ Das mache die Sache nun auch unübersichtlich. Gaebler, der Innensenatorin Iris Spranger während ihres Urlaubs vertritt, zeigte sich bestürzt über den Vorfall – besonders bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende „für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert haben“. „Und insofern ist das natürlich noch mal ein Beweis dafür, dass man das nicht oft genug machen kann.“ Gaebler, der Innensenatorin Iris Spranger während ihres Urlaubs vertritt, zeigte sich bestürzt über den Vorfall – besonders bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende „für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert haben“. „Und insofern ist das natürlich noch mal ein Beweis dafür, dass man das nicht oft genug machen kann.“ Polizei: Hintergründe des Vorfalls sind unklar Nach dem Vorfall mit einem Toten und mehreren Verletzten am Rande des Christopher Street Days hat die Polizei noch keine Hinweise zu den Hintergründen. „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagte ein Polizeisprecher. „Das ist alles noch nicht gesichert bekannt.“  Zum Tatfahrzeug gibt die Polizei weitere Details bekannt: Es habe sich um einen weißen Wagen gehandelt, dieser sei gegen 22 Uhr am Ahornsteig parallel zur Lennéstraße gefahren, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Dort habe das Fahrzeug mehrere Personen angefahren, möglicherweise auch umgefahren. Anschließend kollidierte der Wagen mit einem Baum. Der Fahrer habe das Fahrzeug verlassen und sich in unbekannte Richtung entfernt. Es gebe mehrere, teils lebensgefährlich verletzte Personen, teilt die Berliner Polizei auf der Plattform X mit: https://x.com/polizeiberlin/status/2081133760398168407 Zum Tatfahrzeug gibt die Polizei weitere Details bekannt: Es habe sich um einen weißen Wagen gehandelt, dieser sei gegen 22 Uhr am Ahornsteig parallel zur Lennéstraße gefahren, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Dort habe das Fahrzeug mehrere Personen angefahren, möglicherweise auch umgefahren. Anschließend kollidierte der Wagen mit einem Baum. Der Fahrer habe das Fahrzeug verlassen und sich in unbekannte Richtung entfernt. Es gebe mehrere, teils lebensgefährlich verletzte Personen, teilt die Berliner Polizei auf der Plattform X mit: https://x.com/polizeiberlin/status/2081133760398168407

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25. Juli
Tagesschau

CSD in Berlin: Fahrzeug in Menschenmenge gefahren - ein Toter und Verletzte

Fahrzeug fährt in Menschenmenge Ein Toter und Verletzte bei CSD in Berlin Der Berliner Christopher Street Day ist abgebrochen worden. Laut Polizei ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren. Demnach starb ein Mensch, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Fahrer sei geflüchtet. Am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Transporter in eine Menschenmenge gerast. Mindestens ein Menschen wurde getötet. 14 weitere wurden verletzt, einige davon schwer, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Fahrer habe demnach am Tiergarten Menschen erfasst, das Fahrzeug verlassen und sei geflohen. Die Polizei fahnde mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen und sei mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz, hieß es. Polizisten leuchteten den Bereich zwischen Potsdamer Platz und der Südseite des Tiergartentunnels aus, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa berichtete. Sie suchten nach Spuren. "Wir haben eine Polizeilage", sagte der Sprecher. "Bitte meiden Sie den Bereich und umfahren ihn weiträumig", hieß es. Wegner: "Angriff auf weltoffene Gesellschaft" Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach nach dem Vorfall von einem "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft". Wegner sagte auf einer Pressekonferenz, er sei der Berliner Polizei und dem Veranstalter dankbar, die dafür gesorgt hätten, dass die Veranstaltung nach dem Zwischenfall so gut und sicher geräumt worden sei. Auf die Frage, ob es ein terroristischer Anschlag gewesen, sagte Wegner, es sei zu früh, das zu sagen. Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler warnte vor Spekulationen über den Hintergrund der Tat. Auf die Frage, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. "Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten." Das mache die Sache nun auch unübersichtlich. Tausende feierten bei Pride-Parade Zuvor hatten hunderttausende Menschen unter dem Motto "Haltung ist hot" am Christopher Street Day in Berlin teilgenommen. Die jährlich organisierten CSD-Kundgebungen erinnern an den 28. Juni 1969, als die Polizei die Schwulenbar "Stonewall Inn" in New York stürmte. Es folgten tagelange Zusammenstöße mit Aktivsten, die als Geburtsstunde der modernen Schwulen- und Lesbenbewegung gelten.

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25. Juli
taz (Öko & Co)

Mutmaßlicher Anschlag: Ein Toter und mehrere Verletzte beim Berliner CSD

Mutmaßlicher Anschlag: Ein Toter und mehrere Verletzte beim Berliner CSD Hunderttausende feierten am Samstag friedlich den Berliner Christopher Street Day. Dann fuhr am Abend ein Auto im Tiergarten in eine Menschengruppe. Bundeskanzler Merz verurteilt die „abscheuliche Tat“. dpa/afp/taz | Der Christopher Street Day in Berlin musste am späten Samstagabend abgebrochen werden. Nach Angaben der Polizei hat ein Autofahrer mehrere Menschen angefahren. Mindestens ein Mensch wurde getötet, 16 weitere teils schwer verletzt. Hunderttausende Menschen hatten in der Hauptstadt den CSD gefeiert. Mit ihrer Demonstration wollten die Veranstalter ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Vielfalt setzen. Am Abend trat unter anderem Sarah Connor bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor auf. Mit einer Regenbogenflagge um die Schultern spielte sie rund eine halbe Stunde lang ihre Songs. Nach dem Auftritt von Sarah Connor wurde das Bühnenprogramm zunächst fortgesetzt. Wenig später forderte ein Moderator die Menschen jedoch auf, das Veranstaltungsgelände umgehend, aber ruhig und geordnet zu verlassen. Auf den Videoleinwänden am Brandenburger Tor erschien auf gelbem Hintergrund das Wort „Evakuierung“. Die Besucher wurden aufgefordert, nicht in Richtung Siegessäule zu gehen, sondern die U-Bahneingänge am Brandenburger Tor zu nutzen. Auch in den sozialen Medien forderte der Veranstalter die Besucher auf: „Bitte geht nach Hause. Der CSD ist abgebrochen.“ Nach Angaben eines dpa-Reporters vor Ort wurden die Besucher auf der Ostseite des Brandenburger Tors zunächst nicht über die Lage informiert. Viele verfolgten das Geschehen und die Nachrichten allerdings auf dem Handy. Der Bereich direkt am Brandenburger Tor war abgesperrt. Kurz zuvor war im angrenzenden Tiergarten nahe dem Potsdamer Platz ein Autofahrer mit seinem Wagen in eine dort feiernde Menschenmenge gefahren. Wie ein Polizeisprecher berichtet, hat der Fahrer mehrere Menschen an- oder umgefahren, bevor er mit einem Baum kollidiert ist. Mindestens 17 Menschen wurden schwer, teils lebensgefährlich verletzt, einer von ihnen so schwer, dass er gestorben ist. Der Fahrer hat laut Polizei das Auto verlassen und ist geflohen. „Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen“, so ein Sprecher. Die Polizei ist mit zahlreichen Polizist:innen und Rettungskräften im Einsatz. Offen ist, ob es sich um einen Einzeltäter handelt oder ob es Komplizen gibt und wie groß die Gefahr aktuell noch ist. „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagte der Polizeisprecher kurz vor Mitternacht. Berichte über eine mögliche Festnahme wies die Polizei zurück. Merz verurteilt Todesfahrt als „abscheuliche Tat“ Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Todesfahrt am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin als „abscheuliche Tat“ verurteilt. Merz stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) „in engstem Kontakt“ und werde von den Sicherheitsbehörden „fortlaufend unterrichtet“, erklärte ein Regierungssprecher in der Nacht zum Sonntag. Merz und Dobrindt „danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen“. Innensenatorin Spranger: „Entsetzt über die furchtbare Tat“ Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days in Berlin betroffen reagiert. „Ich bin entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben“, erklärte sie. Sie stehe mit den Sicherheitsbehörden in engem Kontakt. „Die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner und der Gäste der Stadt hat höchste Priorität.“ Berlins Regierender Bürgermeister Wegner verurteilt Angriff In einer ersten Stellungnahme hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kurz nach Mitternacht von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“ gesprochen. Nach einem friedlichen CSD sei die Versammlung „auf brutalste Art attackiert“ worden. „Berlin ist die Stadt der Freiheit – und unsere Freiheit ist heute aufs Schrecklichste angegriffen worden.“ Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und Freunden, teilte der CDU-Politiker mit. Zugleich dankte er allen Einsatzkräften. Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf einen kleinen Beitrag leisten. 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25. Juli
Der Spiegel

CSD in Berlin: Auto fährt in Menschenmenge – ein Toter und mehrere Verletzte

live •Großeinsatz am Tiergarten Transporter fährt in Menschenmenge – mindestens ein Toter und mehrere Verletzte bei CSD in Berlin Schwerer Vorfall beim Christopher Street Day in Berlin: Es gibt rund 15 Verletzte, davon einige lebensgefährlich. Zeugen berichten auch von Stichverletzungen. Die Polizei dementiert die Festnahme eines Tatverdächtigen. Die Entwicklungen im News-Update. Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Wichtige Updates Sortierung CSD abgebrochen, ein Todesopfer, viele Verletzte – der Überblick Was wir wissen: - Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Berlin den Christopher Street Day gefeiert. - Gegen 22 Uhr wird das Fest plötzlich abgebrochen. Nach Angaben der Polizei kommt es zu dem größeren Polizeieinsatz im Tiergarten. - Laut Polizei fuhr ein weißer Lieferwagen am Ahornsteig parallel zur Lennéstraße. - Dort habe das Fahrzeug mehrere Personen angefahren, möglicherweise auch umgefahren, bevor es mit einem Baum kollidiert sei. Der Fahrer habe das Fahrzeug verlassen und sich letztlich in unbekannte Richtung entfernt. - Laut Polizei starb eine Person, 16 weitere werden wegen teils schweren Verletzungen behandelt. Zeugen zufolge soll es sich auch um Stichverletzungen handeln, Details sind unklar. - Alle Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Bereich zu verlassen. - »Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen«, sagt ein Polizeisprecher in einem Video auf X. - Es läuft ein Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften. Auch Spezialeinheiten sind beteiligt. Was wir nicht wissen: - Was genau passiert ist, ist noch unklar. - Dazu zählen Ablauf und die Hintergründe der Tat. - Bislang wurde laut Polizei keine tatverdächtige Person gefasst. Auch ist noch unklar, ob es sich um einen Einzeltäter handelt. (Material von der Nachrichtenagentur dpa)  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Merz spricht von »abscheulicher Tat« Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Geschehnisse am Berliner Tiergarten verurteilt. Es handele sich um eine »abscheuliche Tat«, zitiert die Nachrichtenagentur AFP eine Sprecher von Merz. Der Kanzler stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) »in engstem Kontakt« und werde von den Sicherheitsbehörden »fortlaufend unterrichtet«. Merz und Dobrindt »danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen«, so der Sprecher. 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Demnach sei noch keine Person im Zuge der Vorfälle festgenommen worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen 16 Verletzte, eine tote Person Die Einsatzkräfte vor Ort haben mitgeteilt, dass sich die Zahl Verletzten auf 16 erhöht hat. Das berichten mein Kollege Florian Kistler und meine Kollegin Jaya Mirani. Zuvor hatte die Polizei noch von 14 Verletzten gesprochen. Laut einem Feuerwehrsprecher wurden drei Personen lebensbedrohlich verletzt, acht schwer und fünf leicht. 30 Personen seien betroffen, aber unverletzt. Sie hätten aber die Tat mitbekommen und würden psychologisch betreut werden. Eine Person starb, Reanimationsversuche vor Ort blieben erfolglos. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Florian Kistler Reporter in Berlin Polizei: Zeugen sollen von Stichverletzungen gesprochen haben Laut Polizeisprecher Florian Nath sollen Zeugen mitgeteilt haben, dass Menschen mit Stichverletzungen auf dem Boden gelegen haben. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Innensenatorin bricht Urlaub ab Berlins Innensenatorin Iris Spranger will laut einem Polizeisprecher vorzeitig aus dem Urlaub zurückkehren, wie meine Kollegin Jaya Mirani am Ort des Vorfalls erfahren hat. Derzeit vertritt Berlins Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) seine Parteikollegin. »Ich bin entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben«, teilte die Politikerin mit. Sie stehe mit den Sicherheitsbehörden in engem Kontakt. »Ich bin entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben«, teilte die Politikerin mit. Sie stehe mit den Sicherheitsbehörden in engem Kontakt. Berliner Senator warnt vor Spekulationen Christian Gaebler, Berlins Stadtentwicklungssenator, vertritt derzeit Innensenatorin Iris Spranger, die im Urlaub ist. Gaebler stellt sich gegen Spekulationen über den Hintergrund des Vorfalls. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. »Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.« Das mache die Sache unübersichtlich. Gaebler zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende »für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert« hätten. Gaebler zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende »für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert« hätten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Florian Kistler Reporter in Berlin Straßen weitläufig abgesperrt In der Nähe des Tatortes laufen vereinzelt noch kleine Teilnehmergruppen des CSD durch die Straßen in der warmen Sommernacht. Sie wirken gefasst, manche haben Getränke bei sich. Am Kemperplatz ist die Polizei und Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften und Wagen im Einsatz. Viele umliegende Straßen sind weitläufig abgesperrt.  Foto: Ralf Hirschberger / AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bürgermeister Wegner spricht vor Ort Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, ist am Ort des Vorfalls angekommen, wie meine Kollegin Jaya Mirani berichtet. »Wir haben heute einen großartigen CSD erlebt«, sagte Wegner den Anwesenden. Der Tag sei durch »diese schreckliche Tat beendet« worden. Eine Person sei gestorben, viele verletzt. »Ich kann sagen, dass Berlin als Stadt der Freiheit und der Vielfalt sich weiter stärken und positionieren wird. Wir werden uns unsere Art und Weise des Lebens und des Zusammenlebens nicht nehmen lassen«, so Wegner. Der Bürgermeister habe bei seinem Statement gefasst und nüchtern gewirkt, berichtet meine Kollegin. »Jetzt geht es darum, die Lage zu analysieren, wo es Schwachstellen gab im Sicherheitskonzept«, so Wegner. »Ich sehe sie nicht.« Sollte irgendwann die Frage aufkommen, ob die Tat hätte verhindert werden können, könnte diese Aussage als Versuch gedeutet werden, etwaige Kritik zu entkräften. »Jetzt geht es darum, die Lage zu analysieren, wo es Schwachstellen gab im Sicherheitskonzept«, so Wegner. »Ich sehe sie nicht.« Sollte irgendwann die Frage aufkommen, ob die Tat hätte verhindert werden können, könnte diese Aussage als Versuch gedeutet werden, etwaige Kritik zu entkräften. Foto: Ralf Hirschberger / AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Queer-Beauftragter spricht von »großem Trauertag« Alfonso Pantisano, Queer-Beauftragter des Berliner Senats, sagte dem »Tagesspiegel«, er sei »vollkommen erschüttert« über die Tat. »Für die queere Community ist das ein großer Trauertag.« Sie dürfe sich gerade jetzt nicht einschüchtern lassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wegner spricht von »Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft« Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner geht offenbar nicht von einem Unfall aus. Auf der Plattform X schreibt er von einem »Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft«. Nach einem »friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert«, teilte er mit. »Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.« Wegner bedankte sich bei den Einsatzkräften. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Berliner Senator warnt vor Spekulationen Christian Gaebler, Berlins Stadtentwicklungssenator, vertritt derzeit Innensenatorin Iris Spranger, die im Urlaub ist. Gaebler stellt sich gegen Spekulationen über den Hintergrund des Vorfalls. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. »Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.« Das mache die Sache unübersichtlich. Gaebler zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende »für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert« hätten. Gaebler zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende »für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert« hätten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bundeskanzler Merz wird »laufend informiert« Die »Berliner Morgenpost« hat einen Sprecher von Kanzler Merz erreicht. Der Bundeskanzler werde »laufend informiert und ist mit Innenminister Dobrindt im engsten Kontakt. Seine Gedanken sind bei den Opfern«, heißt es. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polizei: Mindestens ein Todesopfer Die Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen: Es gibt mindestens einen Toten, wie die Polizei laut Nachrichtenagentur dpa mitteilt. Einem Sprecher zufolge werden 14 weitere Personen derzeit wegen Verletzungen behandelt. Manche der Opfer seien schwer verletzt worden, als ein Lieferwagen am Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren sei.  Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD) im Tiergarten im Einsatz. Foto: Fabian Sommer/dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polizei sucht im Tiergarten nach Spuren Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im betroffenen Bereich des Tiergartens unterwegs. Polizisten leuchteten den Bereich zwischen Potsdamer Platz und der Südseite des Tiergartentunnels aus, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa. Sie suchten nach Spuren. Alle Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Bereich zu verlassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Großeinsatz in Berlin Zeugen erzählen dem Sender rbb, Hubschrauber kreisten über dem Gelände. Zahlreiche Polizisten und Rettungskräfte sind im Einsatz. »Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen«, sagte Polizeisprecher Florian Nath in einem Video auf X. Foto: Antoine Lambroschini / AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Appell der CSD-Veranstalter: »Bitte geht nach Hause« Auch in sozialen Medien rufen die CSD-Veranstalter dazu auf, das Gelände zu verlassen. »Abbruch« und  »Bitte geht nach Hause, der CSD ist abgebrochen!« ist auf Deutsch sowie auf Englisch in der Instagram-Story der Veranstalter zu lesen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polizei: Fahrzeug soll mehrere Menschen angefahren haben Nach ersten Angaben der Polizei soll ein Fahrzeug mehrere Menschen beim Christopher Street Day in Berlin angefahren haben. Mutmaßlich sei ein Fahrzeug in den Tiergarten gefahren, teilten die Einsatzkräfte mit. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Abbruch des CSD: Großeinsatz für Polizei und Rettungskräfte Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen CSD in Berlin abgebrochen, Lage unübersichtlich Der Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist abgebrochen worden. Die Polizei Berlin bestätigte auf SPIEGEL-Anfrage, dass es einen »größeren Polizeieinsatz« am Rande des Tiergartens gebe. Die Polizei kümmere sich gemeinsam mit Rettungskräften um mehrere Verletzte. Erste Ermittlungen »gehen in die Richtung, dass ein Auto in die Menschenmenge gefahren sein könnte«, sagte ein Sprecher. Die »Bild«-Zeitung berichtet unter Berufung auf einen Augenzeugen, ein weißer Transporter sei im Tiergarten in eine Menschenmenge gerast. Demnach ereignete sich der Vorfall gegen 22 Uhr auf Höhe der Lennéstraße. Die Veranstalter teilten in den sozialen Medien mit: »Bitte verlasst das Gelände ruhig und geordnet. Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten. Verlasst das Gelände Richtung Hauptbahnhof.« Die »Bild«-Zeitung berichtet unter Berufung auf einen Augenzeugen, ein weißer Transporter sei im Tiergarten in eine Menschenmenge gerast. Demnach ereignete sich der Vorfall gegen 22 Uhr auf Höhe der Lennéstraße. Die Veranstalter teilten in den sozialen Medien mit: »Bitte verlasst das Gelände ruhig und geordnet. Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten. Verlasst das Gelände Richtung Hauptbahnhof.« Laut »Tagesspiegel« wurde das Programm abgebrochen, während eine Michael-Jackson-Show lief. Der CSD-Vorstand betrat demnach die Bühne und teilte mit: »Leider müssen wir die Veranstaltung aufgrund einer schwierigen Situation vorzeitig beenden.« Teilnehmende beim CSD in Berlin. Foto: Fabian Sommer / dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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25. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Christopher Street Day: CSD abgebrochen – Fahrzeug soll Menschen angefahren haben

Wegen einer Polizeilage ist der Christopher Street Day in Berlin abgebrochen worden. Nach ersten Angaben der Polizei soll ein Fahrzeug mehrere Menschen im Tiergarten angefahren haben. Bei dem Vorfall ist nach Polizeiangaben mindestens ein Mensch getötet worden. 14 weitere Menschen würden wegen Verletzungen derzeit behandelt, sagte Polizeisprecher Florian Nath. „Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen“, sagte Nath in einem veröffentlichten Video bei X. Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz. Einem Reporter der Deutschen Presse Agentur (dpa) zufolge leuchteten Polizisten den Bereich zwischen Potsdamer Platz und der Südseite des Tiergartentunnels aus. Alle Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Bereich zu verlassen. Was genau passiert ist, blieb zunächst unklar. „Wir haben eine Polizeilage“, sagte der Polizeisprecher. „Bitte meiden Sie den Bereich und umfahren ihn weiträumig“, hieß es von der Polizei. Hunderttausende Menschen feierten in der Hauptstadt den CSD. Mit ihrer Demonstration wollten die Veranstalter ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Vielfalt setzen. Mehr Informationen in Kürze auf sz.de

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25. Juli
Die Welt (Politik)

Fahrer rast mit Transporter in Menschenmenge – ein Todesopfer, 16 Verletzte – CSD abgebrochen

Fahrer rast mit Transporter in Menschenmenge – ein Todesopfer, 16 Verletzte – CSD abgebrochen Der Christopher Street Day in Berlin ist vorzeitig beendet worden. Nach Angaben der Polizei hat ein Fahrer mit seinem Fahrzeug mehrere Menschen angefahren. Es gibt ein Todesopfer. Die Fahndung nach dem Täter oder den Tätern läuft. Ein Autofahrer hat am Rande des Christopher Street Day in Berlin mehrere Menschen angefahren. Es gibt ein Todesopfer, bestätigte die Polizei. 16 weitere Menschen würden wegen Verletzungen derzeit behandelt. Mehrere Menschen seien lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sei mit „sehr starken Kräften“ im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, sagte ein Sprecher. Man fahnde mit Hochdruck nach dem Täter oder den Tätern. Die Verletzten würden von Rettungskräften behandelt. Auch Polizisten aus anderen Bundesländern sowie Spezialeinheiten seien an dem Einsatz beteiligt. Die Staatsanwaltschaft ist ebenfalls an den Ermittlungen beteiligt. Polizisten leuchteten den Bereich zwischen Potsdamer Platz und der Südseite des Tiergartentunnels aus. Sie suchten nach Spuren. Die Abschlusskundgebung des Christopher Street Days (CSD) vor dem Brandenburger Tor wurde abgebrochen. Die Veranstalter riefen die Besucher am Samstagabend auf, das Gelände zu verlassen. Das ist über den Tathergang bekannt Kurz vor 22 Uhr soll ein Fahrer mit einem weißen Mini-Van im Großen Tiergarten über den Ahornsteig parallel zur Lennéstraße gefahren sein und mehrere Menschen angefahren und womöglich auch umgefahren haben, teilte die Polizei mit. Das Auto kollidierte dann mit einem Baum. Der Fahrer habe das Fahrzeug verlassen und sich in unbekannte Richtung entfernt. Er ist flüchtig. Die Hintergründe sind noch unklar. „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagte ein Sprecher. Auch zu einer möglichen Bewaffnung des Täters oder der Täter konnte die Polizei noch keine Auskunft geben. „Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte Nath. Zeugen hätten von Menschen mit Stichverletzungen berichtet. Auch wie das Fahrzeug in den Tiergarten einfahren konnte, sei Gegenstand der Ermittlungen. Es seien den ganzen Tag über mehr als 250 sogenannte „Zufahrtschutzelemente“ rund um den Tiergarten aufgestellt gewesen. „Eigentlich konnte hier gar keiner reinfahren“, sagte Nath. „Bitte verlasst das Gelände ruhig und geordnet. Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten. Verlasst das Gelände Richtung Hauptbahnhof“, teilten die Veranstalter bei Instagram mit. Auf dem großen Bildschirm am Brandenburger Tor stand in Signalfarben das Wort „Evakuierung“. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Wo gerade noch Menschen gefeiert haben, waren nur noch Einsatzfahrzeuge und Blaulicht zu sehen. Am Straßenrand saßen Menschen und weinten. Das sind die ersten Reaktionen aus der Politik Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Todesfahrt als „abscheuliche Tat“ verurteilt. Merz stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) „in engstem Kontakt“ und werde von den Sicherheitsbehörden „fortlaufend unterrichtet“, erklärte ein Regierungssprecher. Merz und Dobrindt „danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen“. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“. „Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert“, teilte er mit. „Berlin ist die Stadt der Freiheit – und unsere Freiheit ist heute aufs Schrecklichste angegriffen worden“, erklärte Wegner weiter. „Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.“ Wegner dankte den Veranstaltern dafür, dass die Veranstaltung sofort abgebrochen und evakuiert worden sei: „Ich denke, das war eine wichtige Maßnahme, die sehr, sehr gut funktioniert hat. Auch mit den Veranstaltern, mit dem CSD-Verein in enger Abstimmung und gut organisiert. Und deswegen bin ich nicht nur der Berliner Polizei dankbar, sondern wirklich auch dem Veranstalter, der dafür gesorgt hat, dass es hier einen ganz ruhigen Abfluss gab, keine Panik auftrat, sondern dass die Menschen diesem Platz verlassen konnten.“ Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler warnte vor Spekulationen über den Hintergrund. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. „Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.“ Das mache die Sache nun auch unübersichtlich. Gaebler, der Innensenatorin Iris Spranger während ihres Urlaubs vertritt, zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende „für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert haben“. „Und insofern ist das natürlich noch mal ein Beweis dafür, dass man das nicht oft genug machen kann“, sagte Gaebler. Spranger selbst sagte: „Ich bin entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben.“ Sie stehe mit den Sicherheitsbehörden in engem Kontakt. „Die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner und der Gäste der Stadt hat höchste Priorität.“ Stephan Weh, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei in Berlin sagte: „Diese unfassbare Tat trifft Berlin voll ins Mark. Wir hoffen, dass alle schwer und lebensgefährlich Verletzten durchkommen und der oder die Täter schnellstmöglich gefasst werden. Unser Dank gilt allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen von Polizei und Feuerwehr, die auch in dieser psychisch extrem angespannten Lage hochprofessionell agieren und so Menschenleben retten. Der Terror darf nie gewinnen.“ Hunderttausende Menschen nahmen am Samstag in Berlin an der diesjährigen Großkundgebung zum CSD teil. Die Demonstration mit rund 80 Trucks führte bis zur Siegessäule und sollte mit der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor enden. Dort trat unter anderem Sängerin Sarah Connor auf. Die jährlich organisierten CSD-Kundgebungen erinnern an den 28. Juni 1969, als die Polizei die Schwulenbar „Stonewall Inn“ in New York stürmte. Es folgten tagelange Zusammenstöße mit Aktivisten, die als Geburtsstunde der modernen Schwulen- und Lesbenbewegung gelten. Hinweis: Der Artikel wird laufend aktualisiert.

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