2. September FAZ (Politik)
Deutschland-Liveblog: Drei Abgeordnete verlassen Thüringer BSW-Fraktion
Deutschland-Liveblog : Drei Abgeordnete verlassen Thüringer BSW-Fraktion
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Die Unterstützung bröckelt: Die Thüringer BSW-Vorsitzende Wolf und Ministerpräsident Voigt vergangene Woche im Landtag in ErfurtReuters
Fraktion im Erfurter Landtag schrumpft auf 12 Abgeordnete +++ Polizei ermittelt nach Störung im Umspannwerk +++ Medwedew droht Deutschland +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Austritt aus Partei und Fraktion
Drei Thüringer BSW-Abgeordnete verlassen Partei und Fraktion. Das gab die Fraktionschefin Sigrid Hupach im Landtag bekannt. Mit den Austritten von Stefan Wogawa, Dirk Hoffmeister und Roberto Kobelt schrumpft die Fraktion der mitregierenden Partei von 15 auf 12 Mitglieder.
Bereits Mitte August hatten die BSW-Abgeordneten Anke Wirsing und Sven Küntzel angekündigt, den CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt nicht mehr unterstützen zu wollen. Voigt regiert mit einer Minderheitsregierung aus CDU, SPD und BSW.
Bereits Mitte August hatten die BSW-Abgeordneten Anke Wirsing und Sven Küntzel angekündigt, den CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt nicht mehr unterstützen zu wollen. Voigt regiert mit einer Minderheitsregierung aus CDU, SPD und BSW.
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Sebastian Gubernator
Wadephul kündigt Vorschläge für weitere Russland-Sanktionen an
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat beim EU-Treffen in Irland umfangreiche Vorschläge für weitere Sanktionen gegen Russland angekündigt. In den kommenden Wochen solle daran gearbeitet werden, zusätzliche Personen auf die Sanktionsliste zu setzen, sagte Wadephul. Er gehe davon aus, dass „eine große Zahl von Personen“ betroffen sein werde. Der Druck auf Russland werde erhöht, während die Unterstützung für die Ukraine auf einem hohen Niveau bleibe. Dies zeige die Geschlossenheit der EU.
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Sebastian Gubernator
SPD-Politiker Wiese sieht Drohnenvorfall als „Spitze des Eisbergs“
Der Parlamentsgeschäftsführer der SPD im Bundestag, Dirk Wiese, hat die Entscheidung der Bundesregierung gerechtfertigt, Russland für den Drohnenvorfall von Leipzig verantwortlich zu machen. „Der Schritt ist konsequent, er ist richtig“, sagte Wiese im ZDF-„Morgenmagazin“. Wenn sich die Bundesregierung und die Sicherheitsbehörden zu diesem Schritt entschieden, lägen belastbare Informationen vor. Es sei ein „erneuter Vorfall in einer ganzen Reihe von einer Art russischer hybrider Kriegsführung“. Wiese erinnerte dabei an den Tiergartenmord von Berlin und Desinformationskampagnen zu den Bundestagswahlen. Der Vorfall von Leipzig sei die „Spitze des Eisbergs“. Die russische hybride Kriegsführung bedrohe das Sicherheitsinteresse der Bundesrepublik.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf warnte in der RTL/ntv-Sendung „Frühstart“ vor weiteren Angriffen: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass auch weitere solche Attacken zu erwarten sind.“ Der SPD-Abgeordnete Hubertus Heil, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, sagte dem Bayerischen Rundfunk mit Blick auf Moskau: „Das Ziel ist, Angst und Schrecken zu verbreiten, und wir dürfen da nicht in die Falle laufen und uns als Gesellschaft spalten lassen.“ Der schlechteste Ratgeber sei Angst. „Darauf setzen die. Wir sind eine freie und offene Gesellschaft.“
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf warnte in der RTL/ntv-Sendung „Frühstart“ vor weiteren Angriffen: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass auch weitere solche Attacken zu erwarten sind.“ Der SPD-Abgeordnete Hubertus Heil, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, sagte dem Bayerischen Rundfunk mit Blick auf Moskau: „Das Ziel ist, Angst und Schrecken zu verbreiten, und wir dürfen da nicht in die Falle laufen und uns als Gesellschaft spalten lassen.“ Der schlechteste Ratgeber sei Angst. „Darauf setzen die. Wir sind eine freie und offene Gesellschaft.“
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Sebastian Gubernator
Medwedew droht Deutschland mit „direktem Schlag“
Der Vizechef des russischen nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat Deutschland wegen der geplanten Sanktionen gedroht. „Sie verdienen einen direkten Schlag gegen alle deutschen Produktionsstätten für Militärtechnik“, schrieb der für seine scharfen Äußerungen bekannte Kremlpolitiker bei Telegram. Gemeint seien Rüstungsbetriebe, die für die Ukraine arbeiten – und „durchaus auch einige andere Orte in Berlin“. Medwedew warf den deutschen Behörden vor, den Angriff auf dem Flughafen erfunden zu haben. Beweise gebe es nicht, sagte der russische Ex-Präsident. Medwedew beschimpfte die „derzeitige deutsche Führung“ als „neonazistisch“ und „extrem russophob“. Russland sieht den Fall um die nicht detonierte Drohne als eine „Provokation“, die den Interessen der Ukraine diene.
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Sebastian Gubernator
Grüne halten deutsche Reaktion auf russische Attacke für unzureichend
Die Grünen haben die Reaktion der Bundesregierung auf die Russland zugeschriebene Drohnenattacke am Leipziger Flughafen als unzureichend kritisiert. „Die Bundesregierung muss mehr tun, um die Bürger gegen das immer aggressivere Vorgehen Russlands besser schützen“, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann. „Fast einen Monat ist es her, dass die Menschen am Flughafen Leipzig/Halle nur knapp einer massiven Katastrophe entkommen sind“, fügten sie hinzu. „Russland überzieht uns seit Monaten mit Spionage, Sabotage und Desinformation. Neuerdings schickt man mit Sprengstoff bestückte Drohnen.“ Die Bedrohungslage habe sich damit stark erhöht.
„Die Bundesregierung hat viel zu lange gezögert, die hohe Wahrscheinlichkeit zu benennen, dass Russland hinter den Anschlägen auf den Leipziger Flughafen steckte“, hieß es weiter. „Es ist zwar gut, dass sie es jetzt endlich tut. Doch die Antwort Deutschlands auf diesen ungeheuerlichen Akt russischer Aggression reicht nicht aus.“ Die geplante Schließung des Russischen Hauses in Berlin sei zwar richtig. „Aber das ist als Antwort zu wenig“, erklärten dazu Dröge und Haßelmann. „Gemeinsam mit unseren Verbündeten muss Deutschland endlich effektiv gegen die russische Schattenflotte vorgehen. Das ist überfällig.“ Hier sei die Regierung „wieder nur bei vagen Ankündigungen geblieben“.
„Die Bundesregierung hat viel zu lange gezögert, die hohe Wahrscheinlichkeit zu benennen, dass Russland hinter den Anschlägen auf den Leipziger Flughafen steckte“, hieß es weiter. „Es ist zwar gut, dass sie es jetzt endlich tut. Doch die Antwort Deutschlands auf diesen ungeheuerlichen Akt russischer Aggression reicht nicht aus.“ Die geplante Schließung des Russischen Hauses in Berlin sei zwar richtig. „Aber das ist als Antwort zu wenig“, erklärten dazu Dröge und Haßelmann. „Gemeinsam mit unseren Verbündeten muss Deutschland endlich effektiv gegen die russische Schattenflotte vorgehen. Das ist überfällig.“ Hier sei die Regierung „wieder nur bei vagen Ankündigungen geblieben“.
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Sebastian Gubernator
Kallas bestellt russischen EU-Gesandten wegen Leipziger Drohne ein
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat wegen des versuchten Sprengstoffanschlags am Leipziger Flughafen den russischen EU-Gesandten in Brüssel einbestellt. Der Vorfall weise „alle Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus“ auf, sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Irland. Die deutsche Bundesregierung hatte Russland für den Anschlagsversuch verantwortlich gemacht und Strafmaßnahmen verhängt. Mehrere EU-Länder zogen heute nach. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot sagte in Irland, er habe ebenfalls den russischen Botschafter in Frankreich einbestellt. Auch Finnland und Belgien kündigten einen solchen Schritt an.
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Sebastian Gubernator
Von Notz fordert wöchentliches Lagebild zu hybriden Angriffen
Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz hat die Bundesregierung vor dem Hintergrund hybrider Angriffe aufgefordert, die Bevölkerung regelmäßig über Sicherheitsvorfälle zu informieren. „Die Bundesregierung muss der Öffentlichkeit regelmäßig darüber berichten, was jeden Tag in Deutschland passiert und wie viele Vorfälle Polizei und Sicherheitsbehörden registrieren“, sagte von Notz der F.A.Z. „Da geht es um Zutritte zu Umspannwerken, um die Trinkwasserversorgung, Drohnenüberflüge, Ausspähungsversuche, Desinformationskampagnen.“ Der Sicherheitspolitiker sprach sich für ein wöchentliches Lagebild aus. Lesen Sie hier das ganze Interview:
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RWE: Fünf Kraftwerksblöcke von Störung betroffen
Von der Störung bei einem Umspannwerk im nordrhein-westfälischen Bergheim sind nach Angaben des Energiekonzerns RWE fünf Kraftwerksblöcke betroffen. Insgesamt sei eine Kraftwerkskapazität von 4200 Megawatt vom Netz genommen worden, teilte RWE am Mittwochmorgen in Essen mit. In dem Umspannwerk hatte es am Dienstagabend einen Kurzschluss gegeben, die Polizei geht von einer „vorsätzlichen Tat“ aus.
Von den Auswirkungen betroffen sind laut RWE die Braunkohle-Kraftwerksblöcke Neurath G und F sowie Niederaußem H, G und K. Zum Zeitpunkt des Vorfalls gegen 20.00 Uhr hätten diese rund 3000 Megawatt Leistung ins Stromnetz eingespeist. Die Blöcke Neurath G und Niederaußem H dürften demnach am Vormittag wieder ans Netz gehen, Neurath F im Tagesverlauf.
Bei den beiden übrigen Blöcken sei mit einer Wiederinbetriebnahme erst am Wochenende zu rechnen. „RWE Power steht im Austausch mit den zuständigen Behörden und dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion“, hieß es weiter. Amprion selbst bestätigte in Dortmund: „Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist von einer Fremdeinwirkung auszugehen“. Die allgemeine Stromversorgung sei jedoch zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt gewesen und die Systemstabilität bleibe gewährleistet. Zum Hintergrund des Vorfalls lägen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.
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Sebastian Gubernator
Klingbeil kann am Mittag zurück nach Deutschland fliegen
Lars Klingbeil muss sich nicht mehr allzu lang gedulden: Der Finanzminister war wegen eines Schadens an seinem Regierungsflugzeug in den USA gestrandet, kann aber gegen Mittag deutscher Zeit zurückfliegen. An einer Tür sei vor dem Abflug beim sogenannten Walkaround ein Strukturschaden festgestellt worden, der überprüft werden musste, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Dazu sei auch Bildmaterial in Deutschland von Experten der Lufthansa-Technik ausgewertet worden. Der Sprecher sagte, wahrscheinlich habe eine Fahrgasttreppe den Schaden verursacht. Ein Weiterflug sei nun aber möglich. Geplant sei, dass die Maschine mit dem Minister und seine Delegation am Mittag deutscher Zeit in den USA starten werde. Der SPD-Politiker musste aber die Nacht im Hotel verbringen. Damit wird Klingbeil auch die heutige Kabinettsitzung in Berlin verpassen, bei der sein Steuergesetz auf den Weg gebracht werden soll.
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Sebastian Gubernator
Brandenburger Innenminister: „Wir sind in all diesen Bereichen zu gefährdet“
Nach der Sabotage am Stromnetz in Südbrandenburg fordert Landesinnenminister Jan Redmann (CDU) einen besseren Schutz der kritischen Infrastruktur. „Wir sichern diese Bereiche nicht ausreichend, weil sie in einer Zeit errichtet wurden, in der es eine andere Bedrohungslage gab“, sagte er im ZDF-„Morgenmagazin“. „Und wir müssen hier schnell nachrüsten.“ Die kritische Infrastruktur in Deutschland sei vielgestaltig, sagte Redmann. Er nannte Flughäfen, Tausende Kilometer Stromleitungen, Telekommunikationsinfrastruktur sowie Gas- und Wasserversorgung. „Und wir sind in all diesen Bereichen zu gefährdet.“ Die Politik müsse schnell dafür sorgen, dass die Betreiber ihre eigenen Einrichtungen besser sichern können. „Auch mit Befugnissen, die gegenwärtig nur die Polizei hat“, sagte Redmann. Etwa die Befugnis, Drohnen abwehren zu können oder intelligente Videoüberwachung einzusetzen. Man könne nicht neben jeden Hochspannungsmasten einen Polizisten stellen. Am Dienstag waren an einem Umspannwerk unweit des Kraftwerks Jänschwalde Sprengvorrichtungen gefunden worden.
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Sebastian Gubernator
FDP kritisiert Steuerreform: „Weiterer tiefer Griff ins Portemonnaie der Bürger“
Die FDP hat die von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgelegte Reform der Einkommensteuer als unzulänglich kritisiert. „Schwarz-Rot setzt bei der Steuerpolitik auf Be- statt auf Entlastung“, sagte FDP-Generalsekretär Martin Hagen in Berlin. „Eine Einkommensteuerreform ohne einen vollständigen Ausgleich der kalten Progression ist ein weiterer tiefer Griff ins Portemonnaie der Bürgerinnen und Bürger.“ Hagen warf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, den versprochenen Politikwechsel nicht geliefert zu haben. Denn die Hauptaufgabe der Bundesregierung sollte es nicht sein, ständig neue Mehrbelastungen zu schaffen. Sie sollte vielmehr endlich den Kampf gegen die Inflation aufnehmen, die 2027 auf 3,0 Prozent klettern könnte.
Das Bundeskabinett soll heute die von der Regierung geplante Einkommensteuerreform auf den Weg bringen. Vorgesehen sind laut Angaben aus dem Finanzressort Entlastungen vorwiegend für Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen sowie für Familien im Umfang von rund zehn Milliarden Euro. Zur Gegenfinanzierung soll laut dem Gesetzentwurf von Finanzminister Klingbeil vor allem eine Erhöhung der Reichensteuer beitragen.
Das Bundeskabinett soll heute die von der Regierung geplante Einkommensteuerreform auf den Weg bringen. Vorgesehen sind laut Angaben aus dem Finanzressort Entlastungen vorwiegend für Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen sowie für Familien im Umfang von rund zehn Milliarden Euro. Zur Gegenfinanzierung soll laut dem Gesetzentwurf von Finanzminister Klingbeil vor allem eine Erhöhung der Reichensteuer beitragen.
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Fabian Drahmoune
Störung im Umspannwerk Bergheim: Polizei ermittelt wegen Verdacht auf Straftat
Nach einer Störung an einem Umspannwerk in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus. „Wir gehen nach aktuellem Ermittlungsstand nicht von einem technischen Defekt, sondern von einer vorsätzlichen Tat, einer Straftat, aus“, sagte ein Sprecher der Polizei Essen auf Anfrage. Ursache und Hintergründe seien noch unklar.
Die Polizei war dem Sprecher zufolge am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr wegen einer technischen Störung zu dem Umspannwerk im Bergheimer Ortsteil Rheidt gerufen worden. Durch einen Kurzschluss seien mehrere Leitungen ausgefallen. Zu einem Ausfall der allgemeinen Stromversorgung kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Das Werk gehört zum Energieversorger Amprion, der den Vorfall bestätigte.
Die Polizei Essen hat die Ermittlungen übernommen und tauscht sich nach eigenen Angaben eng mit Amprion und dem Netzbetreiber RWE aus.
Die Polizei war dem Sprecher zufolge am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr wegen einer technischen Störung zu dem Umspannwerk im Bergheimer Ortsteil Rheidt gerufen worden. Durch einen Kurzschluss seien mehrere Leitungen ausgefallen. Zu einem Ausfall der allgemeinen Stromversorgung kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Das Werk gehört zum Energieversorger Amprion, der den Vorfall bestätigte.
Die Polizei Essen hat die Ermittlungen übernommen und tauscht sich nach eigenen Angaben eng mit Amprion und dem Netzbetreiber RWE aus.
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Fabian Drahmoune
Defekt an Regierungsflieger: Klingbeil in USA gestrandet
Finanzminister Lars Klingbeil sitzt wegen eines Schadens an seinem Regierungsflieger in den USA fest. Ein technisches Problem verhindere den Start der Maschine, hieß es aus der Delegation. Der Vizekanzler muss die Nacht im Hotel verbringen. Damit wird Klingbeil auch die heutige Kabinettsitzung in Berlin verpassen, bei der sein Steuergesetz auf den Weg gebracht werden soll. Details zum Schaden an der Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr wurden zunächst nicht bekannt.
Klingbeil hatte am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville im Bundesstaat North Carolina teilgenommen. Im Anschluss besuchte er ein BMW-Werk in Spartanburg in South Carolina.
Klingbeil hatte am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville im Bundesstaat North Carolina teilgenommen. Im Anschluss besuchte er ein BMW-Werk in Spartanburg in South Carolina.
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Fabian Drahmoune
Forsa-Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorn
Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl liegt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern einer neuen Forsa-Umfrage zufolge weiter vorn. Der repräsentativen Befragung im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ zufolge würde die rechtspopulistische Partei 37 Prozent der Stimmen holen.
Auf dem zweiten Platz landet demnach die SPD mit 28 Prozent. Die Linkspartei käme auf 11 Prozent, die CDU auf 10 Prozent. Die Grünen könnten 5 Prozent der Stimmen erreichen. Gewählt wird am 20. September im nordöstlichsten Bundesland Deutschlands.
Die Regierungsbildung in Mecklenburg-Vorpommern würde sich der Umfrage zufolge schwierig gestalten. Die CDU hat eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. Zugleich lehnt sie auch eine Zusammenarbeit mit der Linken ab, die derzeit mit der SPD die Landesregierung in Schwerin bildet.
Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 21. und 27. August 2026 insgesamt 1.047 Wahlberechtigte aller Altersgruppen, Bildungsabschlüsse und Geschlechter in Mecklenburg-Vorpommern befragt.
Auf dem zweiten Platz landet demnach die SPD mit 28 Prozent. Die Linkspartei käme auf 11 Prozent, die CDU auf 10 Prozent. Die Grünen könnten 5 Prozent der Stimmen erreichen. Gewählt wird am 20. September im nordöstlichsten Bundesland Deutschlands.
Die Regierungsbildung in Mecklenburg-Vorpommern würde sich der Umfrage zufolge schwierig gestalten. Die CDU hat eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. Zugleich lehnt sie auch eine Zusammenarbeit mit der Linken ab, die derzeit mit der SPD die Landesregierung in Schwerin bildet.
Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 21. und 27. August 2026 insgesamt 1.047 Wahlberechtigte aller Altersgruppen, Bildungsabschlüsse und Geschlechter in Mecklenburg-Vorpommern befragt.
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Robert Dikomeit
Putin wirft Deutschland Beweisfälschung vor
Der russische Präsident Wladimir Putin hat deutsche Strafmaßnahmen gegen Russland nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle als „schweren Fehler“ bezeichnet. „Wo sind die Beweise?“, fragte der Kremlchef auf einer Pressekonferenz in Bischkek (Kirgistan). Bisher vorgelegte Belege bezeichnete er als „gefälscht“. Die Reaktion der Bundesregierung um Bundeskanzler Friedrich Merz sei vor allem innenpolitisch motiviert.
„Merz hat das Vertrauen der Bürger verloren, da er die nationalen Interessen Deutschlands nicht schützt“, sagte Putin nach dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). Die Zukunft der derzeitigen politischen Spitze Deutschlands stehe bei den kommenden Wahlen aufgrund der wirtschaftlichen Probleme auf dem Spiel.
Zuvor hatten Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) Russland verantwortlich gemacht für den Drohnenvorfall und Strafmaßnahmen angekündigt. Wadephul sagte, dass etwa das russische Konsulat in Bonn geschlossen werden soll. Zudem werde der Vertrag für das Russische Haus in Berlin gekündigt.
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