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Montag, 13. Juli 2026
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Europäer schmieden Bündnis für Raketenabwehr

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13. Juli
Tagesschau

Europäer schmieden Bündnis für Raketenabwehr

Unterstützung der Ukraine Europäer schmieden Bündnis für Raketenabwehr Frankreich, Deutschland und sieben weitere europäische Staaten vereinbaren mit der Ukraine eine Koalition zur Raketenabwehr. Das Bündnis betont dabei seinen defensiven Charakter - und kündigt Übungsmanöver an. Angesichts des fortdauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben sich Deutschland, Frankreich und weitere europäische Länder mit der Ukraine in einer neuen Koalition zur Raketenabwehr zusammengeschlossen. In einer gemeinsamen Mitteilung hieß es, das Ziel sei, "eine gemeinsame Fähigkeit zur Abwehr ballistischer Raketen für Europa aufzubauen." Und weiter: "Dies ist nicht gegen die Bevölkerung eines anderen Landes gerichtet, sondern zur Verteidigung unserer eigenen Bevölkerung." Die Ländergruppe will dabei auf die Erfahrungen Kiews im Abwehrkampf gegen Russland zurückgreifen. Beteiligt sind auch Dänemark, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und Großbritannien. Einen zeitlichen Rahmen für das Projekt nannten die Länder der "Koalition der Willigen" zunächst nicht. Auch andere Staaten seien eingeladen, sich anzuschließen, hieß es. Multinationale Truppe plant Manöver in Nachbarstaaten Die geplante multinationale Truppe für die Ukraine soll erstmals auch Militärmanöver in den Nachbarstaaten der Ukraine abhalten. "Wir haben heute entschieden, dass in den kommenden Monaten Militärübungen stattfinden sollen", kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an. Ziel sei es, "zu demonstrieren, dass wir bereit, entschlossen und glaubwürdig sind, zu Land, in der Luft und zur See", sagte er. Außerdem teilte Macron mit, die Ukraine habe neue französisch-italienische Luftverteidigungssysteme sowie 16 "Rafale"-Kampfjets bestellt. Sie sollen ab 2028/2029 im ukrainischen Luftraum zum Einsatz kommen. Er fügte hinzu, dass Paris der Ukraine Lizenzen für die Produktion verschiedener Waffensysteme erteile, darunter für den Marschflugkörper vom Typ "Scalp". Selenskyj dankt Macron "Angesichts der ballistischen Bedrohung treffen wir eine klare Entscheidung: Wir schützen die Ukraine, stärken unsere gemeinsame Sicherheit und bauen ein Europa der Verteidigung auf", sagte Macron. Ziel des neuen Bündnisses sei eine industrielle Zusammenarbeit, um bestehende Raketenabwehrsysteme zu ergänzen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bedankte sich bei Macron dafür, das neue Gremium auf den Weg gebracht zu haben. "Starke und ausreichende Abwehrfähigkeiten gegen ballistische Raketen sind entscheidend, um Russlands Krieg gegen die Ukraine zu beenden", erklärte er. US-Präsident Donald Trump hatte der Ukraine vergangene Woche zugesagt, dass sie mit einer Lizenz Flugabwehrsysteme vom Typ "Patriot" gegen ballistische Raketen bauen dürfe. Experten warnen aber, dass die Umsetzung des Produktionsvorhabens wahrscheinlich Jahre dauern würde.

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13. Juli
ZDF heute

Neun Länder dabei: Raketenabwehr-Bündnis für Kiew und Europa

Russischer Angriffskrieg:Neun Länder dabei: Raketenabwehr-Bündnis für Kiew und Europa Deutschland, Frankreich und weitere Länder haben gemeinsam mit der Ukraine eine Koalition zur Raketenabwehr geschlossen. Das Bündnis soll Europas Verteidigung insgesamt stärken. Angesichts anhaltender russischer Angriffe auf die Ukraine haben sich Deutschland, Frankreich und sieben weitere Länder mit der Ukraine in einer neuen Koalition zur Raketenabwehr zusammengeschlossen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte nach der Gründung der rein defensiven Koalition gegen ballistische Raketen in Paris: Angesichts der ballistischen Bedrohung treffen wir eine klare Entscheidung: Wir schützen die Ukraine, stärken unsere gemeinsame Sicherheit und bauen ein Europa der Verteidigung auf. Emmanuel Macron, französischer Präsident Und weiter: "Mit der Gründung der Raketenabwehr-Koalition stärken wir die Fähigkeiten, die Europa benötigt", sagte Macron. Beteiligt sind außerdem Dänemark, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden sowie Großbritannien. Ziel des neuen Bündnisses ist eine industrielle Zusammenarbeit, um bestehende Raketenabwehrsysteme zu ergänzen. Die ukrainische Hafenstadt Odessa war zuletzt wieder Ziel russischer Angriffe. Carsten Thurau hat eine Drohneneinheit begleitet, die bei der Verteidigung der Stadt eine wichtige Rolle spielt. 13.07.2026 | 1:39 min"Durch die Bündelung unserer industriellen Verteidigungsbasis, unserer Forschung und unserer operativen Erfahrung ist es unser Ziel, eine gemeinsame Abwehrkapazität gegen ballistische Raketen für Europa aufzubauen und relevante unterstützende Aktivitäten zu fördern", hieß es in einer Erklärung. Ukraine entwickelt eigenes Abwehrsystem Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor dem Pariser Treffen sagte, geht es um den Aufbau eines neuen Raketenabwehrsystems. Die Ukraine arbeitet an einem eigenen System namens Freyja, das eine kostengünstige und leistungsfähige Alternative zum Patriot-System darstellen soll. Selenskyj bemüht sich nach Kräften darum, neue Munition für die Patriot-Flugabwehrsysteme seines Landes von den Partnern zu bekommen. Sie sind die wirksamste Abwehrwaffe gegen Russlands ballistische Raketen. Doch die Lenkflugkörper PAC-3 sind knapp, die Produktion in den USA läuft langsam. US-Präsident Donald Trump hatte der Ukraine beim Nato-Gipfel in Ankara eine Lizenz zum Bau von Munition für das Flugabwehrsystem Patriot in Aussicht gestellt. Doch das ist eine langfristige Lösung, aktuell ist die Munition vor Ort knapp, und Russland nutzt dies aus. Zuletzt habe die Ukraine viele Angriffe mangels Patriot-Raketen nicht abwehren können, betont Militärexperte Oberst Reisner. Das könnte sich mittelfristig ändern. 09.07.2026 | 21:47 minAktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog: Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.

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13. Juli
Wirtschaftswoche

Treffen in Paris: Neues Bündnis für Raketenabwehr – Europa stärkt Ukraine

Treffen in Paris: Neues Bündnis für Raketenabwehr – Europa stärkt Ukraine Angesichts anhaltender russischer Angriffe auf die Ukraine haben sich Deutschland, Frankreich und sieben weitere Länder mit der Ukraine in einer neuen Koalition zur Raketenabwehr zusammengeschlossen. „Angesichts der ballistischen Bedrohung treffen wir eine klare Entscheidung: Wir schützen die Ukraine, stärken unsere gemeinsame Sicherheit und bauen ein Europa der Verteidigung auf“, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach der Gründung der rein defensiven Koalition gegen ballistische Raketen in Paris. „Mit der Gründung der Raketenabwehr-Koalition stärken wir die Fähigkeiten, die Europa benötigt“, sagte Macron. Beteiligt sind außerdem Dänemark, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden sowie Großbritannien. Ziel des neuen Bündnisses ist eine industrielle Zusammenarbeit, um bestehende Raketenabwehrsysteme zu ergänzen. „Durch die Bündelung unserer industriellen Verteidigungsbasis, unserer Forschung und unserer operativen Erfahrung ist es unser Ziel, eine gemeinsame Abwehrkapazität gegen ballistische Raketen für Europa aufzubauen und relevante unterstützende Aktivitäten zu fördern“, hieß es in einer Erklärung. Ukraine entwickelt eigenes Abwehrsystem Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor dem Pariser Treffen sagte, geht es um den Aufbau eines neuen Raketenabwehrsystems. Die Ukraine arbeitet an einem eigenen System namens Freyja, das eine kostengünstige und leistungsfähige Alternative zum Patriot-System darstellen soll. Selenskyj bemüht sich nach Kräften darum, neue Munition für die Patriot-Flugabwehrsysteme seines Landes von den Partnern zu bekommen. Sie sind die wirksamste Abwehrwaffe gegen Russlands ballistische Raketen. Doch die Lenkflugkörper PAC-3 sind knapp, die Produktion in den USA läuft langsam. US-Präsident Donald Trump hatte der Ukraine beim Nato-Gipfel in Ankara eine Lizenz zum Bau von Munition für das Flugabwehrsystem Patriot in Aussicht gestellt. Doch das ist eine langfristige Lösung, aktuell ist die Munition vor Ort knapp, und Russland nutzt dies laut Aussagen der Ukraine aus.

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13. Juli
Die Welt (Politik)

Deutschland, die Ukraine und acht weitere Länder vereinbaren Koalition gegen ballistische Raketen

Deutschland, die Ukraine und acht weitere Länder vereinbaren Koalition gegen ballistische Raketen Europa stärkt die Ukraine mit einem neuen Bündnis für Raketenabwehr: Insgesamt zehn Länder vereinbaren eine Koalition gegen ballistische Raketen. Auch Deutschland ist dabei. Angesichts anhaltender russischer Angriffe auf die Ukraine haben sich Deutschland, Frankreich und sieben weitere Länder mit der Ukraine in einer neuen Koalition zur Raketenabwehr zusammengeschlossen. „Angesichts der ballistischen Bedrohung treffen wir eine klare Entscheidung: Wir schützen die Ukraine, stärken unsere gemeinsame Sicherheit und bauen ein Europa der Verteidigung auf“, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach der Gründung der rein defensiven Koalition gegen ballistische Raketen in Paris. „Mit der Gründung der Raketenabwehr-Koalition stärken wir die Fähigkeiten, die Europa benötigt“, sagte Macron. Beteiligt sind außerdem Dänemark, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden sowie Großbritannien. Ziel des neuen Bündnisses ist eine industrielle Zusammenarbeit, um bestehende Raketenabwehrsysteme zu ergänzen. „Durch die Bündelung unserer industriellen Verteidigungsbasis, unserer Forschung und unserer operativen Erfahrung ist es unser Ziel, eine gemeinsame Abwehrkapazität gegen ballistische Raketen für Europa aufzubauen und relevante unterstützende Aktivitäten zu fördern“, hieß es in einer Erklärung. Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor dem Pariser Treffen sagte, geht es um den Aufbau eines neuen Raketenabwehrsystems. Die Ukraine arbeitet an einem eigenen System namens Freyja, das eine kostengünstige und leistungsfähige Alternative zum Patriot-System darstellen soll. Selenskyj bemüht sich nach Kräften darum, neue Munition für die Patriot-Flugabwehrsysteme seines Landes von den Partnern zu bekommen. Sie sind die wirksamste Abwehrwaffe gegen Russlands ballistische Raketen. Doch die Lenkflugkörper PAC-3 sind knapp, die Produktion in den USA läuft langsam. US-Präsident Donald Trump hatte der Ukraine beim Nato-Gipfel in Ankara eine Lizenz zum Bau von Munition für das Flugabwehrsystem Patriot in Aussicht gestellt. Doch das ist eine langfristige Lösung, aktuell ist die Munition vor Ort knapp, und Russland nutzt dies aus.

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