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Samstag, 1. August 2026
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Deutschland - Inflation steigt im Juli auf 2,8 Prozent - Ende des Tankrabatts zeigt Auswirkungen

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31. Juli
Deutschlandfunk

Deutschland - Inflation steigt im Juli auf 2,8 Prozent - Ende des Tankrabatts zeigt Auswirkungen

Der Rabatt war Ende Juni ausgelaufen. Zugleich laste der Iran-Krieg auf den Energiemärkten und treibe den Ölpreis nach oben, hieß es. Weil viele Erzeuger höhere Energiekosten nach und nach auf ihre Preise aufschlagen, könnten etwa Nahrungsmittel in den kommenden Monaten teurer werden. Starke Teuerung bei Energiepreisen Im Juli lagen die Energiepreise in Deutschland nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker um 8,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni waren es 3,4 Prozent. An den Zapfsäulen sind Preise über zwei Euro für den Liter Sprit wieder die Regel. Höhere Großhandelspreise für Gas kommen zumeist mit Verzögerung bei privaten Haushalten an. Für Lebensmittel mussten die Menschen hierzulande im Juli wie in den beiden Vormonaten 0,4 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen, zu denen Restaurantbesuche und Reisen zählen, verteuerten sich um 2,9 Prozent. Mit höheren Zinsen gegen die Inflation Volkswirte erwarten, dass die Europäische Zentralbank im September die Leitzinsen im Euroraum zum zweiten Mal in diesem Jahr anheben wird. Mit höheren Zinsen kann die Notenbank die Inflation dämpfen, weil dann Kredite teurer werden und die Nachfrage gebremst wird. Die EZB strebt für den Euroraum mittelfristig eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an. Bei dieser Marke sieht sie ihr oberstes Ziel erfüllt: für stabile Preise und einen stabilen Euro zu sorgen. Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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30. Juli
Deutschlandfunk

Deutschland - Inflation steigt im Juli auf 2,8 Prozent - Ende des Tankrabatts zeigt Auswirkungen

Der Rabatt war Ende Juni ausgelaufen. Zugleich laste der Iran-Krieg auf den Energiemärkten und treibe den Ölpreis nach oben, hieß es. Weil viele Erzeuger höhere Energiekosten nach und nach auf ihre Preise aufschlagen, könnten etwa Nahrungsmittel in den kommenden Monaten teurer werden. Starke Teuerung bei Energiepreisen Im Juli lagen die Energiepreise in Deutschland nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker um 8,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni waren es 3,4 Prozent. An den Zapfsäulen sind Preise über zwei Euro für den Liter Sprit wieder die Regel. Höhere Großhandelspreise für Gas kommen zumeist mit Verzögerung bei privaten Haushalten an. Für Lebensmittel mussten die Menschen hierzulande im Juli wie in den beiden Vormonaten 0,4 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen, zu denen Restaurantbesuche und Reisen zählen, verteuerten sich um 2,9 Prozent. Mit höheren Zinsen gegen die Inflation Volkswirte erwarten, dass die Europäische Zentralbank im September die Leitzinsen im Euroraum zum zweiten Mal in diesem Jahr anheben wird. Mit höheren Zinsen kann die Notenbank die Inflation dämpfen, weil dann Kredite teurer werden und die Nachfrage gebremst wird. Die EZB strebt für den Euroraum mittelfristig eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an. Bei dieser Marke sieht sie ihr oberstes Ziel erfüllt: für stabile Preise und einen stabilen Euro zu sorgen. Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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30. Juli
Tagesschau

Inflation im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent gestiegen

Statistisches Bundesamt Inflation steigt im Juli auf 2,8 Prozent Die Inflation in Deutschland ist vorläufigen Zahlen zufolge im Juli sprunghaft gestiegen. Gründe dafür sehen Ökonomen vor allem im Auslaufen des Tankrabatts und in den Folgen des andauernden Iran-Kriegs. Nach dem Auslaufen des Tankrabatts hat sich das Leben in Deutschland sprunghaft verteuert. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Mai und im Juni hatte die Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter den Preisauftrieb gedämpft. Die Inflationsrate sank bis auf 2,3 Prozent im Juni. Noch im April hatte der Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs die Teuerungsrate mit 2,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar 2024 getrieben. "Anstieg ist keine Überraschung" Der Tankrabatt ist Ende Juni ausgelaufen. Zugleich lastet der nach wie vor nicht beendete Iran-Krieg auf den Energiemärkten: Zwischenzeitlich lag der Ölpreis erneut über der Marke von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter), ging dann aber wieder zurück. Weil viele Erzeuger höhere Energiekosten nach und nach auf ihre Preise aufschlagen, könnten etwa Nahrungsmittel in den kommenden Monaten noch teurer werden. "Der Anstieg der Inflation im Juli auf 2,8 Prozent ist keine Überraschung, sondern auf das Ende des Tankrabatts und den Rohölpreisanstieg nach dem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs zurückzuführen", erklärte Inflationsexpertin Silke Tober vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Im Juli lagen die Energiepreise in Deutschland nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker um 8,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni waren es 3,4 Prozent gewesen. An den Zapfsäulen sind Preise über zwei Euro für den Liter Sprit wieder die Regel. Höhere Großhandelspreise für Gas kommen zumeist mit Verzögerung bei privaten Haushalten an. Inflationsrate bei Lebensmitteln bleibt gleich Für Lebensmittel mussten die Menschen hierzulande im Juli den Angaben zufolge wie in den beiden Vormonaten 0,4 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen, zu denen Restaurantbesuche und Reisen zählen, verteuerten sich im Juli um 2,9 Prozent; im Mai und Juni waren es 3,1 Prozent gewesen. Insgesamt zogen die Verbraucherpreise von Juni auf Juli des laufenden Jahres auf Basis der vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes um 0,8 Prozent an. Nachhaltig sinken wird die Inflation in Deutschland nach Einschätzung von Ökonomen erst, wenn der kriegsbedingte Energiepreisanstieg nach der Jahreswende aus dem Vorjahresvergleich herausfällt. Inflation könnte weiter steigen In den nächsten Monaten könnte es mit der Teuerung weiter nach oben gehen. "Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollständig zum Tragen gekommen", sagte jüngst die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde. Nach jüngster Einschätzung der Bundesbank dürfte die für europäische Vergleichszwecke harmonisierte Inflationsrate (HVPI) in Deutschland in den kommenden Monaten über die Drei-Prozent-Marke steigen. Im Juli waren es 2,8 Prozent.

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30. Juli
Wirtschaftswoche

Inflationszahlen: Inflation springt nach Ende des Tankrabatts auf 2,8 Prozent

Inflationszahlen: Inflation springt nach Ende des Tankrabatts auf 2,8 Prozent Nach dem Auslaufen des Tankrabatts hat sich das Leben in Deutschland sprunghaft verteuert. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Mai und im Juni hatte die Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter den Preisauftrieb gedämpft. Die Inflationsrate sank bis auf 2,3 Prozent im Juni. Noch im April hatte der Ölpreisschock Iran-Krieg lastet auf Energiemärkten Der Tankrabatt ist Ende Juni ausgelaufen. Zugleich lastet der nach wie vor nicht beendete Iran-Krieg auf den Energiemärkten. Zwischenzeitlich lag der Ölpreis erneut über der Marke von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter), ging dann aber wieder zurück. Weil viele Erzeuger höhere Energiekosten nach und nach auf ihre Preise aufschlagen, könnten etwa Nahrungsmittel in den kommenden Monaten teurer werden. Im Juli lagen die Energiepreise in Deutschland nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker um 8,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Mai waren es 3,4 Prozent. An den Zapfsäulen sind Preise über zwei Euro für den Liter Sprit wieder die Regel. Höhere Großhandelspreise für Gas kommen zumeist mit Verzögerung bei privaten Haushalten an. Lebensmittelpreise unterdurchschnittlich gestiegen Für Lebensmittel mussten die Menschen hierzulande im zu Ende gehenden Monat den Angaben zufolge wie in den beiden Vormonaten 0,4 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen, zu denen Restaurantbesuche und Reisen zählen, verteuerten sich im Juli um 2,9 Prozent (Mai und Juni 3,1 Prozent). Insgesamt zogen die Verbraucherpreise von Juni auf Juli des laufenden Jahres auf Basis der vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes um 0,8 Prozent an. Folgen des Energiepreisschocks nicht ausgestanden Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft der Menschen: Sie können sich dann für einen Euro weniger leisten. Das bremst den privaten Konsum, der eine wichtige Stütze der Binnenkonjunktur ist. Nachhaltig sinken wird die Inflation in Deutschland nach Einschätzung von Ökonomen erst, wenn der kriegsbedingte Energiepreisanstieg nach der Jahreswende aus dem Vorjahresvergleich herausfällt. In den nächsten Monaten könnte es mit der Teuerung weiter nach oben gehen. „Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollständig zum Tragen gekommen“, sagte jüngst die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde. Mit höheren Zinsen gegen die Inflation Volkswirte erwarten, dass die EZB im September die Leitzinsen im Euroraum zum zweiten Mal in diesem Jahr anheben wird. Mit höheren Zinsen kann die Notenbank die Inflation dämpfen, weil dann Kredite teurer werden und die Nachfrage gebremst wird. Die EZB strebt für den Euroraum mittelfristig eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an. Bei dieser Marke sieht sie ihr oberstes Ziel erfüllt: für stabile Preise und einen stabilen Euro zu sorgen. Nach jüngster Einschätzung der Bundesbank dürfte die für europäische Vergleichszwecke harmonisierte Inflationsrate (HVPI) in Deutschland in den kommenden Monaten über die Drei-Prozent-Marke steigen. Im Juli waren es 2,8 Prozent. Lesen Sie auch: Niedrigerer Ölpreis und Tankrabatt mildern im Juni Inflation

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30. Juli
Handelsblatt

Verbraucherpreise: Inflation springt nach Ende des Tankrabatts auf 2,8 Prozent

Verbraucherpreise: Inflation springt nach Ende des Tankrabatts auf 2,8 Prozent Wiesbaden. Nach dem Auslaufen des Tankrabatts hat sich das Leben in Deutschland sprunghaft verteuert. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Mai und im Juni hatte die Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter den Preisauftrieb gedämpft. Die Inflationsrate sank bis auf 2,3 Prozent im Juni. Noch im April hatte der Ölpreisschock Iran-Krieg lastet auf Energiemärkten Der Tankrabatt ist Ende Juni ausgelaufen. Zugleich lastet der nach wie vor nicht beendete Iran-Krieg auf den Energiemärkten, zwischenzeitlich lag der Ölpreis erneut über der Marke von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter), ging dann aber wieder zurück. Weil viele Erzeuger höhere Energiekosten nach und nach auf ihre Preise aufschlagen, könnten etwa Nahrungsmittel in den kommenden Monaten teurer werden. Im Juli lagen die Energiepreise in Deutschland nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker um 8,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni waren es 3,4 Prozent. An den Zapfsäulen sind Preise über zwei Euro für den Liter Sprit wieder die Regel. Höhere Großhandelspreise für Gas kommen zumeist mit Verzögerung bei privaten Haushalten an. Lebensmittelpreise unterdurchschnittlich gestiegen Für Lebensmittel mussten die Menschen hierzulande im zu Ende gehenden Monat den Angaben zufolge wie in den beiden Vormonaten 0,4 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen, zu denen Restaurantbesuche und Reisen zählen, verteuerten sich im Juli um 2,9 Prozent (Mai und Juni 3,1 Prozent). Insgesamt zogen die Verbraucherpreise von Juni auf Juli des laufenden Jahres auf Basis der vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes um 0,8 Prozent an. Folgen des Energiepreisschocks nicht ausgestanden Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft der Menschen: Sie können sich dann für einen Euro weniger leisten. Das bremst den privaten Konsum, der eine wichtige Stütze der Binnenkonjunktur ist. Nachhaltig sinken wird die Inflation in Deutschland nach Einschätzung von Ökonomen erst, wenn der kriegsbedingte Energiepreisanstieg nach der Jahreswende aus dem Vorjahresvergleich herausfällt. Verwandte Themen In den nächsten Monaten könnte es mit der Teuerung weiter nach oben gehen. „Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollständig zum Tragen gekommen“, sagte jüngst die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde. Mit höheren Zinsen gegen die Inflation Volkswirte erwarten, dass die EZB im September die Leitzinsen im Euroraum zum zweiten Mal in diesem Jahr anheben wird. Mit höheren Zinsen kann die Notenbank die Inflation dämpfen, weil dann Kredite teurer werden und die Nachfrage gebremst wird. Die EZB strebt für den Euroraum mittelfristig eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an. Bei dieser Marke sieht sie ihr oberstes Ziel erfüllt: für stabile Preise und einen stabilen Euro zu sorgen. Nach jüngster Einschätzung der Bundesbank dürfte die für europäische Vergleichszwecke harmonisierte Inflationsrate (HVPI) in Deutschland in den kommenden Monaten über die Drei-Prozent-Marke steigen. Im Juli waren es 2,8 Prozent.

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