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Montag, 27. Juli 2026
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Märkte: Ölpreis fällt nach US-Angriffspause im Iran deutlich

Medienspektrum

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27. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Ölpreis: Angriffspause der USA in Iran drückt Notierung unter 90 Dollar

Angriffspause in Iran Ölpreis fällt zeitweise auf unter 90 Dollar Das Preisniveau ist weiter sehr hoch, aber immerhin ging es nach unten. Nach dem Ende der US-Angriffsserie in Iran haben die Ölpreise zu Wochenbeginn deutlich nachgegeben. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent gab im frühen Handel um bis zu sieben Prozent nach und fiel zeitweise unter die Marke von 90 Dollar. Am Montagmorgen lag der Brent-Preis mit knapp 93 Dollar immer noch vier Prozent unter dem Niveau vom Ende vergangener Woche. Auch der Preis für die US-Sorte WTI sank deutlich und gab um 5,4 Prozent auf 84,45 Dollar nach. Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg in den folgenden Tagen deutlich und überschritt die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Iran hatte am Sonntag erklärt, Angriffe zu unterlassen, solange die USA ihre ebenfalls einstellen. Die von Iran unterstützten Huthi im Jemen griffen einem Bericht zufolge jedoch weiterhin saudische Ölanlagen an der Küste des Roten Meeres an. »Unterm Strich sieht es so aus, als hätten sich die Entwicklungen im Nahen Osten über das Wochenende positiv entwickelt«, sagte Sally Auld, Chefvolkswirtin bei der NAB. Dies stütze die Annahme, dass ein Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel beide Seiten zur Deeskalation veranlasse. Die internationalen Börsen haben am Montag verhalten auf eine Waffenruhe am Golf reagiert. In Asien legte der japanische Nikkei-Index um 0,1 Prozent zu, während der stark von Chipherstellern beeinflusste Index in Südkorea um 1,1 Prozent nachgab. Lesen Sie hier, welche Faktoren Einfluss auf den Ölpreis haben und wie sich der Preis in der kommenden Zeit entwickeln könnte.

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27. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: Ölpreis fällt nach Angriffspause der USA

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Huthi-Angriffe drosseln Schiffsverkehr im Roten Meer Iran und USA setzen Angriffe aus Huthi-Miliz in Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung Nach Angriff auf Schiff: Saudi-Koalition greift Ziele in Jemen an USA beenden ihre jüngste Angriffswelle gegen Iran Luzia Geier Ölpreis fällt nach US-Angriffspause in Iran deutlich Der Ölpreis hat zu Wochenbeginn deutlich nachgegeben. Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent lag zeitweise bei ungefähr 92 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und damit mehr als 5 Prozent im Minus.  Zuvor hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg in den folgenden Tagen deutlich und überschritt die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte erneut Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Das Militär begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe. Zuvor hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg in den folgenden Tagen deutlich und überschritt die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte erneut Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Das Militär begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe. Luzia Geier Huthi-Angriffe drosseln Schiffsverkehr im Roten Meer Nach Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf saudische Ölanlagen ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab eingebrochen. Am Sonntag durchquerten nur elf Handelsschiffe die Meerenge an der Küste Jemens, der niedrigste Stand seit Monaten, wie aus Daten des Analysehauses Kpler hervorging. Auch der Verkehr durch die Straße von Hormus blieb am Wochenende gering. Der Schiffsverkehr im Roten Meer wird seit vergangener Woche von den mit Iran verbündeten Huthi behindert. Sie wollen die saudischen Exporte blockieren und weiten damit den Konflikt zwischen den USA und Iran aus, der bereits die Öllieferungen durch die Straße von Hormus beeinträchtigt hat. Ein Militärsprecher der Huthi hatte erklärt, die Gruppe habe am Samstag Anlagen des saudischen Staatskonzerns Aramco in den Städten Dschisan und Janbu angegriffen.  Iran und USA setzen Angriffe aus Die USA und Iran haben am Wochenende ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt und bemühen sich um Verhandlungen. US-Präsident Donald Trump will seinem UN-Botschafter zufolge der Diplomatie eine Chance geben. „Er gibt den Gesprächen etwas Raum, er lässt ihnen ein wenig Zeit", sagte Mike Waltz am Sonntag dem Sender Fox News. Weitere Details nannte er nicht. Die USA stellten über das Wochenende ihre Angriffe ein - nach 13 Nächten in Folge. Auch von Iran wurden keine Attacken auf Nachbarländer bekannt. Der US-Fernsehsender CBS berichtete unter Berufung auf Insider, die US-Angriffe seien ausgesetzt worden, weil am Freitag ein Vermittler des Omans zu Gesprächen nach Teheran gereist sei. Iran werde seine Angriffe aussetzen, solange die USA die ihren unterbrechen würden, sagte zudem ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Trump habe sich vorerst dazu entschlossen, von seinen Plänen zur Eskalation der Angriffe auf Iran Abstand zu nehmen, berichtete auch die New York Times am Samstag unter Berufung auf zwei mit der Diskussion vertraute Personen. Der Präsident und seine Berater seien besorgt über eine Ausweitung des Konflikts, die Erschöpfung der Verteidigungsvorräte, die Entfremdung der Verbündeten im Nahen Osten und am Persischen Golf sowie über Beeinträchtigungen der Energieversorgung und der Weltwirtschaft. Die Führung in Teheran bleibt dem iranischen Insider zufolge jedoch skeptisch hinsichtlich der Absichten der US-Regierung. "Die vorherrschende Meinung ist, dass die Pause eher taktischer Natur und nicht ernst gemeint ist", sagte der Insider. Die USA stellten über das Wochenende ihre Angriffe ein - nach 13 Nächten in Folge. Auch von Iran wurden keine Attacken auf Nachbarländer bekannt. Der US-Fernsehsender CBS berichtete unter Berufung auf Insider, die US-Angriffe seien ausgesetzt worden, weil am Freitag ein Vermittler des Omans zu Gesprächen nach Teheran gereist sei. Iran werde seine Angriffe aussetzen, solange die USA die ihren unterbrechen würden, sagte zudem ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Trump habe sich vorerst dazu entschlossen, von seinen Plänen zur Eskalation der Angriffe auf Iran Abstand zu nehmen, berichtete auch die New York Times am Samstag unter Berufung auf zwei mit der Diskussion vertraute Personen. Der Präsident und seine Berater seien besorgt über eine Ausweitung des Konflikts, die Erschöpfung der Verteidigungsvorräte, die Entfremdung der Verbündeten im Nahen Osten und am Persischen Golf sowie über Beeinträchtigungen der Energieversorgung und der Weltwirtschaft. Die Führung in Teheran bleibt dem iranischen Insider zufolge jedoch skeptisch hinsichtlich der Absichten der US-Regierung. "Die vorherrschende Meinung ist, dass die Pause eher taktischer Natur und nicht ernst gemeint ist", sagte der Insider. Iranische Medien melden Explosion eines Öltankers in Hormus-Straße In der Straße von Hormus ist nach Berichten iranischer Medien ein Öltanker explodiert. Der Tanker sei von einer vorgeschriebenen Route abgewichen und auf eine Seemine aufgelaufen, berichteten die dem Militär und den Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagenturen Defapress und Tasnim. Der Tanker habe zuvor sein Radarsystem ausgeschaltet. Weitere Angaben wurden nicht gemacht.  Huthi: Erdölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen Die mit Iran verbündeten Huthi in Jemen sollen nach eigenen Angaben Anlagen des Erdölförderers Saudi Aramco in Dschisan und Janbu in Saudi-Arabien angegriffen haben. Das erklärt der Militärsprecher der Huthi-Miliz, Jahja Sare. Eine Bestätigung aus Saudi-Arabien gibt es zunächst nicht.  Huthi-Miliz in Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung Nach den Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition in Jemen haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen dem benachbarten Königreich Vergeltung geschworen. Die Angriffe auf zivile Ziele würden „nicht ungestraft bleiben“, zitierte die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba deren Mitteilung. Laut dem iranischen Sender Press TV folgten in der Nacht Gegenangriffe der Huthi in Saudi-Arabien. Demnach gab es unter anderem Explosionen in der Hafenstadt Yanbu. Auch die Küstenstadt Dschisan soll mit Raketen attackiert worden sein. US-Militär feuert auf Tanker auf dem Weg nach Iran Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. Man habe das Schiff durch Beschuss des Maschinenraums außer Gefecht gesetzt, teilte ein Sprecher des für die Region zuständigen US-Kommandos Centcom mit. Demnach soll die Besatzung des Schiffs zuvor mindestens viermal versucht haben, die US-Blockade zu umgehen.  Nach Angriff auf Schiff: Saudi-Koalition greift Ziele in Jemen an Infolge des Konflikts zwischen den USA und Iran um die Straße von Hormus spitzt sich auch die Lage im Roten Meer zu. Nach einem Angriff auf ein Schiff hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf Ziele in Jemen geflogen. Sie macht die von Iran unterstützte Huthi-Miliz verantwortlich für die Attacke auf das unter saudi-arabischer Flagge fahrende Schiff und wirft ihr „maritimen Terrorismus“ vor. Ziel seien „legitime militärische Ziele“ der Huthi in der jemenitischen Provinz Hudaida gewesen, die mit der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Verbindung stünden, erklärte Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X. Der Hafen von Hudaida sei nicht angegriffen worden. Huthi-nahe Medien hatten zuvor Luftangriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. In den Berichten hieß es, Einrichtungen der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden. Andere Berichte sprachen auch von Angriffen auf den Hafen. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Luftangriffen und Explosionen in der Umgebung des Hafens. Über dem Gebiet seien Flammen und dichte Rauchwolken aufgestiegen. Ein Huthi-naher TV-Sender bezeichnete die Angriffe als „saudi-arabische Aggression“. Zuvor hatten mutmaßlich die Huthi im Roten Meer erneut ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff angegriffen. Dabei sei der Rumpf der NCC Masa leicht beschädigt worden, berichtete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde. In der Nacht zum Donnerstag war bereits der saudi-arabische Öltanker Encelia angegriffen worden. Die schiitischen Huthi reklamierten zwei Angriffe auf Öltanker des sunnitischen Königreichs für sich. Der Konflikt zwischen den Huthi und hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi hatten am Montag eine „Blockade“ gegen saudi-arabische Schiffe angekündigt – rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem benachbarten Königreich, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Zum erneuten Angriff auf ein Schiff äußerte sich die Miliz zunächst nicht. Mit der Verhängung einer Blockade gegen saudi-arabische Öllieferungen durch das Rote Meer und dem Beschuss von Schiffen wollen die Huthi einen zweiten Seeweg praktisch abschneiden: die Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet und zusammen mit der Straße von Hormus zu den weltweit wichtigsten Schifffahrtswegen zählt. Mehr dazu, wie die Huthi eine weitere wichtige Ölroute abschneiden, lesen Sie hier: Huthi-nahe Medien hatten zuvor Luftangriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. In den Berichten hieß es, Einrichtungen der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden. Andere Berichte sprachen auch von Angriffen auf den Hafen. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Luftangriffen und Explosionen in der Umgebung des Hafens. Über dem Gebiet seien Flammen und dichte Rauchwolken aufgestiegen. Ein Huthi-naher TV-Sender bezeichnete die Angriffe als „saudi-arabische Aggression“. Zuvor hatten mutmaßlich die Huthi im Roten Meer erneut ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff angegriffen. Dabei sei der Rumpf der NCC Masa leicht beschädigt worden, berichtete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde. In der Nacht zum Donnerstag war bereits der saudi-arabische Öltanker Encelia angegriffen worden. Die schiitischen Huthi reklamierten zwei Angriffe auf Öltanker des sunnitischen Königreichs für sich. Der Konflikt zwischen den Huthi und hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi hatten am Montag eine „Blockade“ gegen saudi-arabische Schiffe angekündigt – rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem benachbarten Königreich, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Zum erneuten Angriff auf ein Schiff äußerte sich die Miliz zunächst nicht. Mit der Verhängung einer Blockade gegen saudi-arabische Öllieferungen durch das Rote Meer und dem Beschuss von Schiffen wollen die Huthi einen zweiten Seeweg praktisch abschneiden: die Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet und zusammen mit der Straße von Hormus zu den weltweit wichtigsten Schifffahrtswegen zählt. Mehr dazu, wie die Huthi eine weitere wichtige Ölroute abschneiden, lesen Sie hier: Iran meldet US-Beschuss im Norden des Landes Während sich US-Angriffe zumeist auf den Süden Irans beschränkt hatten, meldet die Islamische Republik nun US-Beschuss im Norden. Eine Marinebasis am Kaspischen Meer sei getroffen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf den Vizegouverneur der Provinz Gilan. Auch in Piranschahr im nördlichen Iran an der Grenze zum Irak seien am Morgen Projektile eingeschlagen, hieß es in einem separaten Bericht der Agentur unter Berufung auf den örtlichen Katastrophenschutz. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.  Das US-Militär hatte in der Nacht von Angriffen auf Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen gesprochen. Angriffe im Norden Irans waren zuletzt selten. In der Nacht zum Mittwoch war erstmals wieder die Flugabwehr in Teheran aktiviert worden. Das US-Militär hatte in der Nacht von Angriffen auf Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen gesprochen. Angriffe im Norden Irans waren zuletzt selten. In der Nacht zum Mittwoch war erstmals wieder die Flugabwehr in Teheran aktiviert worden. Teheran: Beschlagnahmung von Vermögen führt zu Chaos Iran hat auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verwendung iranischer Gelder zur Begleichung von Schäden an Handelsschiffen mit warnenden Worten reagiert. Die Beschlagnahmung von Vermögenswerten eines anderen Landes zur Begleichung künftiger Forderungen, die in keinem Zusammenhang stünden, sei ein „brandgefährlicher Präzedenzfall“, schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Im Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Straße von Hormus hatte Trump kurz zuvor angekündigt, Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut aufkommen zu lassen. Araghtschi warnte daraufhin andere Länder. Wer solche Gelder feiere oder davon profitiere, solle bedenken: „Sobald Regierungen die Beschlagnahmung zur Normalität machen, sind die Vermögenswerte von niemandem mehr sicher. Das daraus resultierende Chaos wird weder schön noch friedlich sein“, schrieb er. Wie Trump sein angekündigtes Vorgehen rechtlich begründen und umsetzen will, ist unklar. Im Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Straße von Hormus hatte Trump kurz zuvor angekündigt, Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut aufkommen zu lassen. Araghtschi warnte daraufhin andere Länder. Wer solche Gelder feiere oder davon profitiere, solle bedenken: „Sobald Regierungen die Beschlagnahmung zur Normalität machen, sind die Vermögenswerte von niemandem mehr sicher. Das daraus resultierende Chaos wird weder schön noch friedlich sein“, schrieb er. Wie Trump sein angekündigtes Vorgehen rechtlich begründen und umsetzen will, ist unklar. Luzia Geier USA beenden ihre jüngste Angriffswelle gegen Iran Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die 13. Nacht in Folge militärische Ziele in Iran angegriffen. Die jüngste Angriffswelle endete um 21 Uhr US-Ostküstenzeit (4.30 Ortszeit in Iran) nach gut zwei Stunden, wie das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mitteilte. Die US-Streitkräfte nahmen demnach unter anderem Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen ins Visier.  Erklärtes Ziel war wie bei vorherigen Angriffen, von Iran ausgehende Bedrohungen der Handelsschiffe und zivilen Seeleute in der Straße von Hormus zu unterbinden. Das US-Militär bekräftigte auch die bekannte US-Darstellung, dass die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge offenbleibe und Handelsschiffe sie mit Unterstützung des US-Militärs durchfahren könnten. Wie in den vorangegangenen Nächten reagierte Iran mit Gegenangriffen. So wehrten die Streitkräfte in Kuwait nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus Iran ab. Die Bevölkerung des Emirats wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim galten die Attacken einem Militärstützpunkt, der auch von der US-Luftwaffe genutzt wird. Kuwait gehört zu den Staaten am Golf, die zuletzt immer wieder Ziel iranischer Gegenangriffe wurden. Die Länder des sogenannten Golfkooperationsrats sowie Jordanien verurteilten am Donnerstag die Attacken, die sich auch gegen die Zivilbevölkerung und nicht-militärische Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen und Flughäfen richteten. Dem Golfkooperationsrat gehören Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Erklärtes Ziel war wie bei vorherigen Angriffen, von Iran ausgehende Bedrohungen der Handelsschiffe und zivilen Seeleute in der Straße von Hormus zu unterbinden. Das US-Militär bekräftigte auch die bekannte US-Darstellung, dass die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge offenbleibe und Handelsschiffe sie mit Unterstützung des US-Militärs durchfahren könnten. Wie in den vorangegangenen Nächten reagierte Iran mit Gegenangriffen. So wehrten die Streitkräfte in Kuwait nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus Iran ab. Die Bevölkerung des Emirats wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim galten die Attacken einem Militärstützpunkt, der auch von der US-Luftwaffe genutzt wird. Kuwait gehört zu den Staaten am Golf, die zuletzt immer wieder Ziel iranischer Gegenangriffe wurden. Die Länder des sogenannten Golfkooperationsrats sowie Jordanien verurteilten am Donnerstag die Attacken, die sich auch gegen die Zivilbevölkerung und nicht-militärische Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen und Flughäfen richteten. Dem Golfkooperationsrat gehören Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Luzia Geier Erneut nächtliche Explosionen in Iran Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs gegen Ziele in Iran haben örtliche Medien mehrere Explosionen gemeldet. Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf amtliche Angaben berichtete, wurden unter anderem Gebiete nahe den Städten Ahwaz, Andimeschk und Omidiyeh in der Provinz Chusestan Ziel von US-Attacken. Auch aus dem Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas gebe es Berichte über Explosionen, hieß es.  Luzia Geier USA starten die 13. Nacht in Folge Angriffe gegen Iran Das US-Militär greift nach eigenen Angaben wieder militärische Ziele in Iran an - die 13. Nacht in Folge. Die jüngste Angriffswelle begann um 18.45 Uhr US-Ostküstenzeit (2.15 Ortszeit in Iran), wie das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mitteilte. Ziel sei es, Iran zur Rechenschaft zu ziehen und die Bedrohung der Handelsschifffahrt durch die iranischen Revolutionsgarden zu verringern.  Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Luzia Geier Trump will Iran für Schäden an Schiffen bezahlen lassen Inmitten des Streits um die Straße von Hormus will US-Präsident Donald Trump Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut zur Rechenschaft ziehen. Jegliche Schäden dieser Art würden ab sofort mit iranischem Geld beglichen, das von den USA kontrolliert werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Damit bezog er sich offensichtlich auf eingefrorene iranische Vermögenswerte, allerdings blieb unklar, wie genau Trump das Vorgehen rechtlich begründen will. Der US-Präsident sprach von einer „fairen und gerechten Vorgehensweise“, selbst wenn die Entschädigungen erheblich sein könnten.  Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Trump nannte die für den globalen Ölhandel wichtige Meerenge in seinem Post nun nicht explizit. Seit Tagen greift das US-Militär aber immer wieder Ziele in Iran an mit der erklärten Absicht, Iran an weiteren Attacken auf Handelsschiffe und Seeleute zu hindern. Merz verurteilt Huthi-Seeblockade Bundeskanzler Friedrich Merz hat die jemenitische Huthi-Miliz für ihre Versuche, die Durchfahrt durchs Rote Meer zu sperren, kritisiert. „Die Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe [...] auf das Schärfste. Sie müssen unverzüglich eingestellt werden“, erklärte er in einer Mitteilung. „Die Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe im Roten Meer auf das Schärfste. Sie müssen unverzüglich eingestellt werden.“Bundeskanzler Friedrich Merz Die Attacken gefährdeten die Freiheit der Schifffahrt und drohten die regionale Stabilität weiter zu untergraben. Deutschland stehe solidarisch an der Seite Saudi-Arabiens und der Partner in der Region.

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27. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: Ölpreis fällt nach US-Angriffspause in Iran

Liveblog Irankrieg : Ölpreis fällt nach US-Angriffspause in Iran Lesezeit: Tanker und Frachtschiffe sind im Golf von Oman, entlang der Schifffahrtsrouten zwischen der Straße von Hormus und dem Arabischen Meer, zu sehen.dpa Hoffnung auf eine Deeskalation im Irankrieg +++ USA bestätigen Verlegung von Militär in den Nahen Osten +++ US-Botschafter: Trump gibt Iran-Gesprächen Raum +++ alle Entwicklungen im Liveblog Fabian Drahmoune Ölpreis fällt nach US-Angriffspause in Iran deutlich Nach dem Ende der US-Angriffsserie in Iran hat der Ölpreis zu Wochenbeginn deutlich nachgegeben. Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent lag zeitweise bei ungefähr 92 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und damit mehr als 5 Prozent im Minus.  Zuvor hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg in den folgenden Tagen deutlich und überschritt die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte abermals Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Das Militär begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe. Die Entwicklung in Nahost schien die Börsen in Ostasien zunächst kaum zu bewegen. Bis Ortszeit 10:30 Uhr sank der südkoreanische Leitindex Kospi um 1 Prozent, der japanische Nikkei 225 gab um 0,2 Prozent nach. Die Volkswirtschaften in Ostasien sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus abhängig. Die Börse in Hongkong regierte in den ersten Minuten nach Handelsbeginn kaum verändert. Der Leitindex Hang Seng stieg zeitweise um 0,3 Prozent. An den chinesischen Festland-Börsen notierte der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten zu Beginn 0,5 Prozent im Minus. Zuvor hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg in den folgenden Tagen deutlich und überschritt die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte abermals Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Das Militär begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe. Die Entwicklung in Nahost schien die Börsen in Ostasien zunächst kaum zu bewegen. Bis Ortszeit 10:30 Uhr sank der südkoreanische Leitindex Kospi um 1 Prozent, der japanische Nikkei 225 gab um 0,2 Prozent nach. Die Volkswirtschaften in Ostasien sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus abhängig. Die Börse in Hongkong regierte in den ersten Minuten nach Handelsbeginn kaum verändert. Der Leitindex Hang Seng stieg zeitweise um 0,3 Prozent. An den chinesischen Festland-Börsen notierte der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten zu Beginn 0,5 Prozent im Minus. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Huthi-Angriffe drosseln Schiffsverkehr im Roten Meer Nach Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf saudische Ölanlagen ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab eingebrochen. Am Sonntag durchquerten nur elf Handelsschiffe die Meerenge an der Küste des Jemen, der niedrigste Stand seit Monaten, wie aus am Montag veröffentlichten Daten des Analysehauses Kpler hervorging. Auch der Verkehr durch die Straße von Hormus blieb am Wochenende gering. Der Schiffsverkehr im Roten Meer wird seit vergangener Woche von den mit Iran verbündeten Huthi behindert. Sie wollen die saudischen Exporte blockieren und weiten damit den Konflikt zwischen den USA und Iran aus, der bereits die Öllieferungen durch die Straße von Hormus beeinträchtigt hat. Der Schiffsverkehr im Roten Meer wird seit vergangener Woche von den mit Iran verbündeten Huthi behindert. Sie wollen die saudischen Exporte blockieren und weiten damit den Konflikt zwischen den USA und Iran aus, der bereits die Öllieferungen durch die Straße von Hormus beeinträchtigt hat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lena Spilger USA bestätigen Verlegung von Militär in den Nahen Osten Die USA haben inmitten des Iran-Kriegs die Verlegung von weiterem Militär in den Nahen Osten bestätigt. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, sagte in der Polit-Sendung „Face the Nation“ des US-Senders CBS News, zusätzliche Kapazitäten würden in die Region verlegt. Genauere Angaben machte er nicht. US-Medien hatten bereits vor rund einer Woche berichtet, dass die USA weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Region verlegen. Nach einer Angriffsserie von 13 Nächten in Folge hatte das US-Militär in den vergangenen beiden Nächten keine Angriffe gegen den Iran gemeldet. Waltz sagte, das gebe der Diplomatie etwas Raum.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Botschafter: Trump gibt Iran-Gesprächen Raum US-Präsident Donald Trump gibt Gesprächen mit Iran über ein Kriegsende nach den Worten des US-Botschafters bei den Vereinten Nationen einen gewissen Spielraum. „Er gibt den Gesprächen etwas Raum, er lässt ihnen ein wenig Zeit“, sagt Botschafter Mike Waltz dem US-Sender Fox News. Die USA haben Iran 13 Nächte in Folge angegriffen, ihren Beschuss über das Wochenende aber nicht fortgesetzt. Eine Erklärung des US-Militärs dazu gibt es zunächst nicht. Am Wochenende gab es bislang auch keine Berichte über Angriffe des Irans.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iranische Medien: Tanker in der Straße von Hormus explodiert In der Straße von Hormus ist nach Berichten iranischer Medien ein Öltanker explodiert. Der Tanker sei von einer vorgeschriebenen Route abgewichen und auf eine Seemine aufgelaufen, berichteten die dem Militär und den Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagenturen Defapress und Tasnim. Der Tanker habe zuvor sein Radarsystem ausgeschaltet. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. Die Straße von Hormus spielt eine Schlüsselrolle im weltweiten Energiehandel. Iran fordert von Handelsschiffen die Einhaltung einer festgelegten Passage und beansprucht die Kontrolle über die Meerenge für sich.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran: Haben Angriffe eingestellt Nach zwei Nächten ohne US-Angriffe hat Iran nach eigenen Angaben seine Attacken auf Ziele in der Region ebenfalls eingestellt. „Da unsere Strategie im Wesentlichen auf Vergeltung beruhte, haben auch wir unsere Vergeltungsmaßnahmen gestoppt“, erklärte Armeesprecher Mohammed Akraminia am Sonntag. Die USA befänden sich in einer „schwierigen und instabilen“ Lage und suchten wahrscheinlich nach „einer neuen Strategie“, fügte er hinzu. US-Präsident Donald Trump hatte noch am Freitag erklärt, er erwäge neue, massivere Angriffe auf Iran. Washington spreche allerdings derzeit mit Teheran, das in den Verhandlungen „von Tag zu Tag ernsthafter“ werde. Die „New York Times“ hatte dagegen berichtet, dass es innerhalb der US-Regierung große Sorgen über die schwindenden Bestände an Militärmaterial gebe. Dies betreffe vor allem Ausrüstung der Golfstaaten zur Abwehr iranischer Angriffe, wie zum Beispiel Patriot-Abfangraketen. Auch der Sender CNN berichtete, dass die USA die Angriffe aus diesem Grund „auf Eis gelegt“ hätten.  Akraminia ging auch auf einen geplanten Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington in der kommenden Woche ein. Sollte sich die US-Regierung wieder von Israel „in die Irre führen lassen“ und „auf der Fortsetzung des Krieges beharren, insbesondere durch Luftangriffe, wird sich der Konflikt geografisch ausweiten“, drohte der Sprecher.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Russland gibt Satellitenbilder an Iran weiter Russland gibt dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge seine Satellitenbeobachtungen im Nahen Osten an Iran weiter. Dies ermögliche Iran Angriffe in der Region, schreibt Selenskyj auf X. Seit Anfang Juli habe die Ukraine eine aktive russische Satellitenüberwachung der Golfstaaten und der dort befindlichen US-Militäreinrichtungen registriert. Diese Bilder tauchten anschließend in Iran auf.  „Gleichzeitig besteht ein klarer Zusammenhang zwischen den russischen Satellitenbildern dieser Standorte und den iranischen Angriffen – sowohl vor den Angriffen, bei deren Vorbereitung, als auch danach, um den verursachten Schaden zu bewerten“, schrieb Selenskyj weiter. „Gleichzeitig besteht ein klarer Zusammenhang zwischen den russischen Satellitenbildern dieser Standorte und den iranischen Angriffen – sowohl vor den Angriffen, bei deren Vorbereitung, als auch danach, um den verursachten Schaden zu bewerten“, schrieb Selenskyj weiter. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Revolutionsgarde stoppt Durchfahrt von sechs Schiffen Irans Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben sechs Handelsschiffe vor einer Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus gestoppt. Die Garden erklärten laut der ihnen nahestehenden Agentur Tasnim, sie setzten die Kontrolle über ein 240.000 Quadratkilometer großes Gebiet im Persischen Golf und der Straße von Hormus durch. Diese Fläche entspricht etwa zwei Dritteln des deutschen Staatsgebiets.  Kein Schiff könne passieren, ohne die iranischen Vorschriften einzuhalten, hieß es. Versuche des US-Militärs, den Kurs von Schiffen zu ändern, würden mit „einer entschlossenen Reaktion und Warnschüssen beantwortet“. Als Folge seien die betroffenen Schiffe gezwungen, umzukehren.  Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai erklärte laut dem englischsprachigen Staatssender PressTV, es gebe keine Veränderung der Verkehrslage in der Straße von Hormus. Der Sprecher verwies auf bilaterale Gespräche mit Vertretern des Omans, dessen Territorialgewässer einen Teil der internationalen Schifffahrtsroute umfassen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schiffsverkehr in Qatar läuft wieder regulär Der Schiffsverkehr im Golfstaat Qatar läuft nach vorigen Warnungen wegen neuer iranischer Angriffe wieder normal. Fahrten für alle Arten von Schiffen seien ab heute wieder regulär möglich, teilte das qatarische Transportministerium mit. Die Betreiber und Besatzungen von Schiffen sollten sich aber weiterhin an die Vorschriften halten, um ein höchstes Maß an Sicherheit zu garantieren. Qatar hatte nach neuen iranischen Angriffen zuvor zu einer vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten. Für alle Fahrten und andere „meeresbasierte Tätigkeiten“ werde empfohlen, diese bis auf Weiteres auszusetzen, teilte das Ministerium vor zwei Wochen mit. Das betreffe auch Fischer- und Freizeitboote, Jetskis und „alle anderen Seefahrzeuge“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran droht mit Ausweitung des Kriegsgebiets Irans Armeesprecher Amir Akraminia droht mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets, falls die USA ihre Luftangriffe fortsetzen sollten. Unter Verweis auf Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Mehr, entsprechende Warnungen hätten sich schon vor Ort bewahrheitet.  Das Kriegsgebiet reicht laut Akraminia bereits von Jordanien bis hin zu den Anrainerstaaten des Persischen Golfs. Sollte das US-Militär die Luftangriffe fortsetzen, werde das Gebiet noch weiter ausgedehnt. Das iranische Militär habe entsprechende Strategien vorbereitet.  Nach Angaben Sprechers ist das Militär auch auf andere Szenerien vorbereitet. Er nannte eine großangelegte Luftoperation sowie eine Bodenoffensive des US-Militärs.  Laut Akraminia hat Iran seine Angriffe auf arabische Verbündete der USA vorübergehend ausgesetzt, da die US-Streitkräfte ihre Luftschläge in den vergangenen zwei Nächten eingestellt hätten. Der Sprecher begründete den Schritt damit, dass das eigene militärische Vorgehen ausschließlich auf Vergeltung ausgerichtet sei.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Iran: Produktive Gespräche mit Oman über Straße von Hormus Iran hat am Sonntag Fortschritte bei den Gesprächen mit dem Oman über die Verwaltung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus verkündet. Mehrere Verhandlungsrunden zwischen den stellvertretenden Außenministern beider Länder hätten am Freitag und Samstag in Teheran stattgefunden, erklärte der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei. Dabei sei es um „gemeinsame Prinzipien und Mechanismen des Betriebs“ für den sicheren Schiffsverkehr unter Berücksichtigung der Hoheitsrechte beider Staaten gegangen, erklärte Bakaei. Die Gespräche seien „nützlich“ gewesen, und es seien Fortschritte erzielt worden, fügte Bakaei hinzu. Der Sprecher ergänzte, dass die „technischen und politischen Beratungen“ zwischen beiden Seiten fortgeführt würden. Im Juni hatten der Oman und Iran Gespräche über die Einführung von Durchfahrtgebühren für die Straße von Hormus angekündigt. Die Gespräche seien „nützlich“ gewesen, und es seien Fortschritte erzielt worden, fügte Bakaei hinzu. Der Sprecher ergänzte, dass die „technischen und politischen Beratungen“ zwischen beiden Seiten fortgeführt würden. Im Juni hatten der Oman und Iran Gespräche über die Einführung von Durchfahrtgebühren für die Straße von Hormus angekündigt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran ruft zu Dialog im Jemen-Konflikt auf Angesichts einer Eskalation zwischen Saudi-Arabien und der von Teheran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen hat der iranische Außenminister Abbas Araghtschi zum Dialog aufgerufen. Es gebe keine militärische Lösung in dem Konflikt, vielmehr müsse dieser durch Dialog zwischen Saudi-Arabien, dem Jemen und anderen Ländern in der Region gelöst werden, sagte Araghtschi in einem Interview mit der staatlichen Tageszeitung „Iran“.  Obwohl Iran die Huthi-Miliz unterstützt, behauptete Araghtschi, die Probleme im Jemen seien nicht seinem Land anzulasten, sondern wurzelten in alten regionalen Konflikten.  Die gegenseitigen Angriffe zwischen der Huthi-Miliz und Saudi-Arabien schüren die Sorge vor einer weiteren Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten, der die Region seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran im Februar erfasst hat.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Berichte: Zwei Raketen aus Jemen mit Zielen in Saudi-Arabien abgeschossen Luftabwehrsysteme in Saudi-Arabien haben nach Angaben aus griechischen Sicherheitskreisen zwei ballistische Raketen aus dem Jemen abgeschossen. Ziel seien Ölraffinerien in der Stadt Yanbu am Roten Meer gewesen, sagten die Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Das eingesetzte Abwehrsystem wird den Kreisen zufolge von griechischem Militärpersonal bedient. Der saudische Zivilschutz gab nach anfänglichen Warnungen für Yanbu und die südliche Hafenstadt Jizan Entwarnung. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor. Griechenland hat seit 2021 im Rahmen eines Abkommens ein US-Patriot-Luftabwehrsystem in Saudi-Arabien stationiert, um die Energieinfrastruktur des Königreichs zu schützen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Huthi-Miliz meldet Angriff auf Saudi-Arabien Nach einem Angriff der von Saudi-Arabien angeführten Koalition auf Stellungen der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen haben die Huthis eine Vergeltungsattacke auf Saudi-Arabien bekanntgegeben. Ein „jemenitischer Raketenangriff“ habe Brände in der Stadt Dschisan am Roten Meer im Süden Saudi-Arabiens ausgelöst, erklärten die offiziellen Huthi-Medien am Samstag im Onlinedienst Telegram. Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht offiziell zu den Angaben der Huthis. Die Behörden hatten allerdings am frühen Samstag die Bewohner von Dschisan und Janbu kurzfristig vor einer „möglichen Gefahr“ gewarnt. Ähnliche Warnungen waren in der Vergangenheit ausgegeben worden, wenn Raketen oder Drohnen auf Saudi-Arabien abgefeuert wurden. Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht offiziell zu den Angaben der Huthis. Die Behörden hatten allerdings am frühen Samstag die Bewohner von Dschisan und Janbu kurzfristig vor einer „möglichen Gefahr“ gewarnt. Ähnliche Warnungen waren in der Vergangenheit ausgegeben worden, wenn Raketen oder Drohnen auf Saudi-Arabien abgefeuert wurden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Huthi-Miliz im Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung Nach den Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen haben die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen dem benachbarten Königreich Vergeltung geschworen. Die Angriffe auf zivile Ziele würden „nicht ungestraft bleiben“, zitierte die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba deren Mitteilung. Laut dem iranischen Sender Press TV folgten in der Nacht Gegenangriffe der Huthi in Saudi-Arabien. Demnach gab es unter anderem Explosionen in der Hafenstadt Yanbu. Auch die Küstenstadt Dschisan soll mit Raketen attackiert worden sein. Die iranischen Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer hatte die Saudi-Koalition zuvor nach eigenen Angaben „legitime militärische Ziele“ in der jemenitischen Provinz Hudaida attackiert. Huthi-nahe Medien meldeten Angriffe in der gleichnamigen Hafenstadt Hudaida. Die iranischen Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer hatte die Saudi-Koalition zuvor nach eigenen Angaben „legitime militärische Ziele“ in der jemenitischen Provinz Hudaida attackiert. Huthi-nahe Medien meldeten Angriffe in der gleichnamigen Hafenstadt Hudaida. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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