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Mittwoch, 22. Juli 2026
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Verhandlungen mit Vermietern - 33 Galeria-Standorte auf der Kippe

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22. Juli
Handelsblatt

Einzelhandel: Diese 33 Galeria-Filialen stehen auf dem Prüfstand

Einzelhandel: Diese 33 Galeria-Filialen stehen auf dem Prüfstand Düsseldorf. 33 Filialen der Warenhauskette Galeria werden auf ihre Rentabilität geprüft und könnten geschlossen werden. Das Unternehmen nannte nun die betroffenen Standorte. Galeria will mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen. Diese Standorte sind Teil der Liste: Baden-Württemberg: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, Singen Bayern: Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), Würzburg Berlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Spandau Brandenburg: Potsdam Hamburg: Eimsbüttel Hessen: Bad Homburg, Limburg an der Lahn Mecklenburg-Vorpommern: Wismar Niedersachsen: Braunschweig, Oldenburg Nordrhein-Westfalen: Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr Zentrum), Münster (Salzstraße) Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer Sachsen-Anhalt: Magdeburg Kriterien für die Auswahl waren laut Galeria unter anderem die Mietbelastung und Ertragskraft. „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten“, sagte Geschäftsführer Tilo Hellenbock. Wann Entscheidungen fallen, ließ eine Sprecherin von Galeria offen. Alle Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften, teilte das Unternehmen mit. Da alle Filialen diesbezüglich Optimierungspotenzial hätten, sollen auch an den übrigen 50 Standorten Gespräche mit Vermietern geführt werden. Parallel prüft Galeria auch den Umzug in geeignetere Immobilien und Neueröffnungen. Neuer Millionenkredit für Galeria Die angeschlagene Warenhauskette bekam kürzlich eine neue Kreditfinanzierung von bis zu 160 Millionen Euro. Die Kreditlinie wird von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers bereitgestellt und ist an einen Sanierungsplan geknüpft, der weitere Schließungen vorsieht. Im Juni wurde bereits bekannt, dass rund 30 der 83 Filialen als gefährdet gelten. Verwandte Themen Das neue Geld dient unter anderem dazu, einen Kredit des Minderheitsgesellschafters Bain Capital abzulösen und offene Mietzahlungen zu begleichen. Mehrere Vermieter beklagten in den vergangenen Monaten, dass Mieten nicht oder nur teilweise gezahlt wurden. Galeria verwies auf Liquiditätsschwankungen und räumte ein, die Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben. Der Konzern, der rund 12.000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Grund dafür war unter anderem die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa. Im Sommer 2024 wurden neun Standorte geschlossen. Seitdem gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz. Kritik von Verdi Die Ankündigung des Galeria-Managements, 33 Filialen auf den Prüfstand zu stellen, sorgte in Gewerkschaftsreihen für Kopfschütteln. Das sei „eine Zumutung“, sagte Silke Zimmer, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand. Das Unternehmen weise noch immer kein tragfähiges Zukunftskonzept aus, Leidtragende seien wieder einmal die Beschäftigten. „Wir fordern, dass die Beschäftigten so schnell wie möglich Klarheit haben und dass die 33 Filialen erhalten bleiben.“

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22. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Kaufhäuser: 33 Galeria-Filialen gefährdet

Die angeschlagene Warenhauskette Galeria kämpft erneut um ihre Zukunft. Bundesweit 33 Standorte sollen auf ihre Rentabilität geprüft werden, wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen sind sieben Standorte in Nordrhein-Westfalen, fünf Standorte in Baden-Württemberg, jeweils vier in Bayern, Berlin und Rheinland-Pfalz, je zwei in Hessen und Niedersachsen und jeweils einer in Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Man wolle mit den Vermietern über Konditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Verlaufen die ergebnislos, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche mit den Vermietern demnach bereits, bei anderen sollen sie nun beginnen. Alle 83 Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften, hieß es. Da alle Filialen diesbezüglich Optimierungspotenzial hätten, sollen auch an den übrigen 50 Standorten Gespräche mit Vermietern geführt werden. Parallel prüft Galeria auch den Umzug in geeignetere Immobilien und Neueröffnungen. Im Juni wurde bereits bekannt, dass rund 30 Filialen als gefährdet gelten. Mehrere Vermieter beklagten in den vergangenen Monaten, dass Mieten nicht oder nur teilweise gezahlt worden seien. Galeria verwies auf Liquiditätsschwankungen und räumte ein, die Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben. Der Konzern, der etwa 12 000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Ein Grund dafür war die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa. Seitdem hat Galeria auch neue Eigentümer: Das Unternehmen gehört einer US-Investmentgesellschaft und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz. Infolge der Krise des Konzerns, der aus der Fusion von Galeria Kaufhof und Karstadt hervorgegangen war, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Warenhäuser geschlossen.

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22. Juli
Tagesschau

Galeria prüft mögliche Schließungen von 33 Filialen

Kaufhauskette Galeria prüft Schließungen von 33 Filialen Beschäftigte der angeschlagene Kaufhauskette Galeria müssen erneut um ihre Zukunft bangen: An insgesamt 33 Standorten will das Unternehmen den Fortbestand seiner Filialen prüfen. Ein Überblick, wo Schließungen drohen. Bei der Kaufhauskette Galeria müssen Beschäftigte in 33 Filialen um ihre Zukunft fürchten: Das Unternehmen hat die Standorte genannt, die jetzt auf dem Prüfstand stehen. Sie werden unter anderem auf Mietbelastung und Ertragskraft geprüft und könnten geschlossen werden. Zunächst will Galeria mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten dabei keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet, hieß es vom Unternehmen. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen. Diese Standorte sind Teil der Liste: - Baden-Württemberg: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, Singen - Bayern: Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), Würzburg - Berlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Spandau - Brandenburg: Potsdam - Hamburg: Eimsbüttel - Hessen: Bad Homburg, Limburg an der Lahn - Mecklenburg-Vorpommern: Wismar - Niedersachsen: Braunschweig, Oldenburg - Nordrhein-Westfalen: Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr Zentrum), Münster (Salzstraße) - Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer - Sachsen-Anhalt: Magdeburg Zeitpunkt der Entscheidungen noch offen "Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten", sagte Geschäftsführer Tilo Hellenbock. Wann Entscheidungen fallen, ließ eine Sprecherin von Galeria offen. Alle Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften, teilte das Unternehmen mit. Da alle Filialen diesbezüglich Optimierungspotenzial hätten, sollen auch an den übrigen 50 Standorten Gespräche mit Vermietern geführt werden. Parallel prüft Galeria auch den Umzug in geeignetere Immobilien und Neueröffnungen. Die angeschlagene Warenhauskette bekam kürzlich eine neue Kreditfinanzierung von bis zu 160 Millionen Euro. Die Kreditlinie wird von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers bereitgestellt und ist an einen Sanierungsplan geknüpft, der weitere Schließungen vorsieht. Im Juni wurde bereits bekannt, dass rund 30 der 83 Filialen als gefährdet gelten.

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22. Juli
Wirtschaftswoche

Schließung droht: Diese 33 Galeria-Warenhäuser stehen jetzt auf der Kippe

Schließung droht: Diese 33 Galeria-Warenhäuser stehen jetzt auf der Kippe Nach monatelangen Verhandlungen meldete Galeria Ende Juni Vollzug: Die angeschlagene Warenhauskette bekam einen neuen Millionenkredit. Das Geld war zwar von Anfang an knapp bemessen und dürfte inzwischen bereits zu einem großen Teil für Altschulden und akute Verbindlichkeiten verwendet worden sein. Dennoch will das Management mit der Finanzierung im Rücken nun ein Sanierungsprogramm starten. Geplant sind im Zuge dessen auch weitere Schließungen von unrentablen Filialen. Galeria verfügt noch über 83 Warenhäuser in 70 Städten. Galeria will mit den Vermietern zunächst über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bereits seit März zeichnet sich ab, dass es eng wird für die Standorte München Rotkreuzplatz, Berlin Alexanderplatz, Kurfürstendamm und Hermannplatz, Mannheim, Braunschweig, Aschaffenburg sowie Köln Breite Straße und Köln Hohe Straße. „Sollte es nicht gelingen, eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu erreichen, die allen Parteien eine langfristige Zukunft eröffnet, besteht auch die Möglichkeit von Schließungen“, hatte Galeria damals mitgeteilt. Vorsorglich würden bereits Verhandlungen über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan für die betroffenen Filialen aufgenommen. Wie erfolgreich die Verhandlungen mit den Vermietern verlaufen, ist fraglich. Intern wurde vermutet, dass die Aktion ohnehin nur dem Zweck dienen würde, die Schuld für geplante Filialschließungen später auf die Vermieter abwälzen zu können. Diese neun Häuser gelten als sogenannte Kurzläufer, bei denen die Mietverträge schon bald enden. Schließungen wären daher wohl ohne große Entschädigungszahlungen an Vermieter möglich. Galeria-Filialen: Die Liste der Wackelkandidaten Nun kommen weitere 24 Galeria-Filialen als Wackelkandidaten dazu. Konkret stehen damit die folgenden Standorte zur Disposition: - Baden-Württemberg: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, Singen - Bayern: Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), Würzburg - Berlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Spandau - Brandenburg: Potsdam - Hamburg: Eimsbüttel - Hessen: Bad Homburg, Limburg an der Lahn - Mecklenburg-Vorpommern: Wismar - Niedersachsen: Braunschweig, Oldenburg - Nordrhein-Westfalen: Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr-Zentrum), Münster (Salzstraße) - Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer - Sachsen-Anhalt: Magdeburg Kriterien für die Auswahl waren laut Galeria unter anderem die Mietbelastung und die Ertragskraft. „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten“, sagte Geschäftsführer Tilo Hellenbock. Wann Entscheidungen fallen, ließ eine Sprecherin von Galeria offen. Alle Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften, teilte das Unternehmen mit. Da alle Filialen diesbezüglich Optimierungspotenzial hätten, sollen auch an den übrigen 50 Standorten Gespräche mit Vermietern geführt werden. Parallel prüft Galeria auch den Umzug in geeignetere Immobilien und – nach eigenen Angaben – auch Neueröffnungen. Die Bereitschaft der Vermieter zu weiteren Zugeständnissen dürfte allerdings enge Grenzen haben. Schließlich wurden sie bereits in drei Insolvenzverfahren, die Galeria seit 2020 durchlaufen hat, zur Kasse gebeten. Zudem können sie auf die Erfüllung bestehender Verträge pochen. Ein Vermieter, der insgesamt sieben Standorte an Galeria vermietet, hatte bereits im Juni gegenüber der WirtschaftsWoche angekündigt, beim Mietzins hart bleiben zu wollen. Man komme der Warenhauskette aber an anderen Stellen entgegen. Klar ist, dass weitere Filialschließungen erhebliche zusätzliche Kosten verursachen dürften, etwa für Sozialpläne und Abfindungen für Beschäftigte sowie Entschädigungszahlungen an Vermieter. Das Galeria-Management geht dem Vernehmen nach zwar davon aus, dass zusätzliche Erlöse durch den Leerverkauf von Schließungsfilialen diese Kosten weitgehend kompensieren können, doch ob diese Rechnung aufgeht, scheint fraglich. Zumal in einzelnen Häusern wohl zusätzlich teure Rückbauverpflichtungen eingehalten werden müssen. Könnte Galeria zusätzliche Belastungen stemmen? Zwar hatte Galeria Ende Juni bekannt gegeben, mit dem US-Unternehmen Gordon Brothers „eine besicherte Kreditlinie über bis zu 160 Millionen Euro“ vereinbart zu haben. Entscheidend ist dabei aber die Formulierung „bis zu“. Tatsächlich wurde bislang wohl weniger ausgezahlt. Mit dem frischen Geld sollte zunächst ein Kredit des Minderheitsgesellschafters Bain Capital abgelöst werden. Dem Vernehmen nach geht es dabei um etwa 80 Millionen Euro. Hinzu kamen ausstehende Mietzahlungen, die beglichen werden mussten. Mehrere Vermieter hatten im Vorfeld beklagt, dass Mieten von Galeria gar nicht oder nur teilweise gezahlt wurden. Das Unternehmen begründete dies mit Liquiditätsschwankungen und räumte ein, die Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben. Zudem wird Geld benötigt, um Ware für die Herbst- und Wintersaison zu bestellen. Zuletzt bemühte sich Galeria mit großen Rabattaktionen darum, die Umsätze anzukurbeln. Entsprechend ausgedünnt ist vielerorts der Warenbestand. Insbesondere für das wichtige Weihnachtsgeschäft müsste bei Lieferanten nun rasch und im großen Stil bestellt werden. Eine Galeria-Sprecherin teilt dazu mit: „Wir ordern selbstverständlich ausreichend Ware für das Weihnachtsgeschäft.“ Lesen Sie auch: Warum eine erneute Galeria-Insolvenz so heikel wäre

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22. Juli
Handelsblatt

Einzelhandel: Diese 33 Galeria-Standorte sind gefährdet

Einzelhandel: Diese 33 Galeria-Standorte sind gefährdet Düsseldorf. Die Warenhauskette Galeria hat eine Liste der 33 Filialen veröffentlicht, bei denen sie mit den Vermietern über ein Entgegenkommen bei Mietkonditionen und eine Verkleinerung der Mietfläche verhandeln will. Sollte es keine Einigung geben, könnten diese Filialen letztlich geschlossen werden. Das Handelsblatt hatte bereits im Juni berichtet, dass mehr als 30 Filialen intern das Etikett „Potenzialfiliale“ erhalten haben. Sie könnten nur weitergeführt werden, wenn Vermieter deutliche Zugeständnisse machten. Dies hat Galeria nun bestätigt und konkretisiert. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen. Ziel sei es, für diese Häuser zeitnah eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive zu entwickeln, teilte Galeria mit. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Standorte: - Baden-Württemberg: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, Singen - Bayern: Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), Würzburg - Berlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Spandau - Brandenburg: Potsdam - Hamburg: Eimsbüttel - Hessen: Bad Homburg, Limburg an der Lahn - Mecklenburg-Vorpommern: Wismar - Niedersachsen: Braunschweig, Oldenburg - Nordrhein-Westfalen: Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr-Zentrum), Münster (Salzstraße) - Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer - Sachsen-Anhalt: Magdeburg Kriterien für die Auswahl der Standorte sind laut Galeria unter anderem die Mietbelastung, die Ertragskraft, aber auch der Unterhaltungsaufwand der Immobilie. Betrachtet werde aber auch die strategische Relevanz der Filiale für das Unternehmen. „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten“, sagte Geschäftsführer Tilo Hellenbock. „Die Voraussetzung ist, dass die Rahmenbedingungen vor Ort stimmen, aufseiten der Vermieter, der Kommunen und unsererseits.“

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22. Juli
Wirtschaftswoche

Einzelhandel: Diese 33 Galeria-Filialen stehen auf dem Prüfstand

Einzelhandel: Diese 33 Galeria-Filialen stehen auf dem Prüfstand 33 Filialen der Warenhauskette Galeria werden auf ihre Rentabilität geprüft und könnten geschlossen werden. Das Unternehmen nannte nun die betroffenen Standorte. Galeria will mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen. Diese Standorte sind Teil der Liste: - Baden-Württemberg: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, Singen - Bayern: Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), Würzburg - Berlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Spandau - Brandenburg: Potsdam - Hamburg: Eimsbüttel - Hessen: Bad Homburg, Limburg an der Lahn - Mecklenburg-Vorpommern: Wismar - Niedersachsen: Braunschweig, Oldenburg - Nordrhein-Westfalen: Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr Zentrum), Münster (Salzstraße) - Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer - Sachsen-Anhalt: Magdeburg Kriterien für die Auswahl waren laut Galeria unter anderem die Mietbelastung und Ertragskraft. „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten“, sagte Geschäftsführer Tilo Hellenbock. Wann Entscheidungen fallen, ließ eine Sprecherin von Galeria offen. Alle Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften, teilte das Unternehmen mit. Da alle Filialen diesbezüglich Optimierungspotenzial hätten, sollen auch an den übrigen 50 Standorten Gespräche mit Vermietern geführt werden. Parallel prüft Galeria auch den Umzug in geeignetere Immobilien und Neueröffnungen. Neuer Millionenkredit für Galeria Die angeschlagene Warenhauskette bekam kürzlich eine neue Kreditfinanzierung von bis zu 160 Millionen Euro. Die Kreditlinie wird von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers bereitgestellt und ist an einen Sanierungsplan geknüpft, der weitere Schließungen vorsieht. Im Juni wurde bereits bekannt, dass rund 30 der 83 Filialen als gefährdet gelten. Das neue Geld dient unter anderem dazu, einen Kredit des Minderheitsgesellschafters Bain Capital abzulösen und offene Mietzahlungen zu begleichen. Mehrere Vermieter beklagten in den vergangenen Monaten, dass Mieten nicht oder nur teilweise gezahlt wurden. Galeria verwies auf Liquiditätsschwankungen und räumte ein, die Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben. Der Konzern, der rund 12.000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Grund dafür war unter anderem die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa. Im Sommer 2024 wurden neun Standorte geschlossen. Seitdem gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz.

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