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Sonntag, 16. August 2026
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Nach Erdbeben mit mehr als 50 Toten: Hilfsmaßnahmen in Indonesien laufen an

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16. August
Tagesschau

Nach Erdbeben mit mehr als 50 Toten: Hilfsmaßnahmen in Indonesien laufen an

Viele Opfer nach Erdbeben Hilfsmaßnahmen in Indonesien laufen an Nach dem schweren Erdbeben im Osten Indonesiens ist die Zahl der Opfer auf mehr als 50 gestiegen. Such- und Rettungsmaßnahmen laufen, Tausende Soldaten und Polizisten helfen im Katastrophengebiet. Nachbeben erschweren die Arbeit. Die Zahl der Todesopfer bei dem Erdbeben auf der Insel Flores im Osten Indonesiens ist auf 53 gestiegen. 132 Menschen wurden nach Angaben der Einsatzkräfte verletzt. Die Suche nach Überlebenden unter Trümmern und Schlammlawinen dauert an, wie die Behörden mitteilten. Hunderte Gebäude wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,7 am Samstag beschädigt, rund 5.000 Menschen mussten nach Behördenangaben ihre Häuser verlassen. Experten zählten fast 1.000 Nachbeben. Tausende auf der Flucht Die Behörden gaben eine Tsunami-Warnung heraus, hoben sie aber wenig später wieder auf. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner flüchteten dennoch aus ihren Häusern und auf umliegende Hügel. Laut der indonesischen Katastrophenschutzbehörde sind mindestens fünf Hubschrauber, mehrere Flugzeuge sowie Schiffe auf dem Weg in die betroffene Region. Die Regierung schickte nach eigenen Angaben 50.000 Hilfspakete auf die Insel. Da Kliniken zerstört und Nachbeben befürchtet wurden, können viele Patienten nur in Zelten behandelt werden. Hilfsmaßnahmen laufen an Laut Behördenangaben wurden mehr als 3.500 Soldaten und Polizisten in die Region entsandt. Rettungskräfte konnten Teile der Hafenstadt Maumere erreichen, die durch Erdrutsche abgeschnitten waren. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und Roten Halbmond (IKRK) kündigte ebenfalls einen Hilfseinsatz an. Benötigt wurden nach Angaben der Rettungskräfte vor allem Zelte, Decken, Feldbetten, sauberes Trinkwasser, Stromgeneratoren sowie Lebensmittel und Medikamente. Indonesien mit seinen 290 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Dort stoßen tektonische Platten aufeinander, was häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen führt. Das betroffene Gebiet wurde bereits 1992 von einem Beben der Stärke 7,5 getroffen, das schwere Zerstörungen verursachte.

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15. August
ZDF heute

38 Tote nach Erdbeben in Indonesien

Zeitweise Tsunami-Warnung:38 Tote nach Erdbeben in Indonesien Das schwere Erdbeben vor der Küste Indonesiens hat mindestens 38 Menschen das Leben gekostet. Am Samstagabend traf ein weiteres Beben die Insel Sumatra. Zwei Mal an einem Tag hat ein starkes Erdbeben Indonesien erschüttert. Am Samstagmorgen traf ein Erdbeben der Stärke die 7,7 Flores-Insel im Osten des südostasiatischen Landes. Am Samstagabend erschütterte ein Beben der Stärke 6,9 die Insel Sumatra im Westen des Landes, wie das US-Erdbebenzentrum (USGS) mitteilte. Beim ersten Beben am Morgen wurden mindestens 38 Menschen getötet. Dutzende weitere seien verletzt worden, teilten die Behörden in der Region Nusa Tenggara mit. Die meisten Toten seien in den Bezirken Sikka, Manggarai und Ost-Manggarai gefunden worden, darunter 16 Menschen, die von einem Erdrutsch begraben wurden, sagte der Leiter der Nationalen Katastrophenschutzbehörde, Suharyanto, der wie viele Indonesier nur einen Namen trägt. Erdbeben: Panik auf der Insel Flores Auf der Insel Flores stürzten Gebäude ein. Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Es folgten mehrere Nachbeben. Aufnahmen im lokalen Fernsehen zeigten, wie Patienten in mehreren Krankenhäusern vorsorglich aus den Gebäuden evakuiert wurden. Das Krankenhauspersonal brachte Betten, Infusionsständer und Sauerstoffflaschen ins Freie und behandelte dort provisorisch. Der Polizeichef der Provinz Ost-Nusa Tenggara, Rudi Darmoko, teilte mit, wegen Stromausfällen sei es noch schwierig, sich einen Überblick über die Schäden zu verschaffen. In Indonesien ist zwischen den touristischen Inseln Bali und Lombok eine Fähre in Brand geraten. Laut der Hafenbehörde konnten die meisten Menschen evakuiert werden und es gab keine Opfer. 12.08.2026 | 0:14 minTsunami-Warnung wieder aufgehoben Die Behörden gaben eine Tsunami-Warnung heraus, hoben sie inzwischen aber wieder auf. Die Einwohnerin Yohanna Embu aus Sikka berichtete, mehrere Gebäude seien beschädigt worden. "Ich habe gesehen, dass der Warteraum am Hafenterminal in Maumere eingestürzt ist", sagte sie. Einwohner seien auf höher gelegenes Gelände geflohen. Der Erdbebenherd lag laut USGS in nur zehn Kilometern Tiefe. Derart flache Erdbeben wirken oft zerstörerischer als solche in größerer Tiefe, weil die Energie der Erschütterungen dann relativ ungebremst an der Erdoberfläche wirkt. Gleichzeitig ist die Fläche kleiner, die sie verwüsten können. Tiefe Erdbeben verlieren dagegen einen Teil ihrer Energie auf dem Weg zur Erdoberfläche. Lassen Sie sich Beiträge von ZDFheute bevorzugt bei Google anzeigen. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen. Weitere Nachrichten - LiveblogRussland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine - InterviewFünf Jahre Taliban-Herrschaft:"Die Hoffnung für Afghanistan sehe ich in den Frauen"mit Video2:37 - Wohngruppe mit der eigenen Oma:"Es hat ihr gutgetan und hat für mich auch funktioniert"von Liza Fresnaymit Video27:04 - Fischmehl: Futterbasis für Aquakulturen:Warum in einem Lachs mehr als ein Fisch stecktvon Sebastian Köhlermit Video43:35 - Waldbrand in der Eifel:Löscharbeiten in Hürtgenwald dauern an - News im Blog - LiveblogAktuelle Entwicklungen :Iran-Krieg und Nahost-Konflikt: Alle Nachrichten im Liveblog - Zeitweise Tsunami-Warnung:38 Tote nach Erdbeben in Indonesienmit Video0:18 - Ostsee und Seen:Ostsee: Behörde verhängt Badeverbote wegen Blaualgenmit Video7:06 - Hockey-WM in Belgien:Debütantinnen schießen DHB-Frauen zum Auftaktsiegmit Video1:58 - Vereinte Nationen alarmiert:Ebola außer Kontrolle? Alle 30 Minuten ein Toter im Kongo - BilderserieTopnews vom Transfermarkt:WM-Held Torres vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain - Vorhersage in Deutschland:Hitze verabschiedet sich mit Gewittern - Samstag bis 38 Gradmit Video1:16 - ExklusivFünf Jahre nach Machtübernahme:Afghanistan im grausamen Griff der Talibanvon Katrin Eigendorfmit Video2:06

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