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Donnerstag, 23. Juli 2026
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Porsche-Aufsichtsrat unterstützt Sparpaket

Medienspektrum

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22. Juli
Tagesschau

Porsche-Aufsichtsrat unterstützt Sparpaket

Berichte über weiteren Stellenabbau Porsche-Aufsichtsrat unterstützt Sparpaket Seit Monaten laufen bei Porsche Verhandlungen über weitere Sparmaßnahmen. Nun hat der Aufsichtsrat seine Unterstützung für den aktuellen Stand zugesagt. Laut Medienberichten könnten damit Tausende weitere Jobs wegfallen. Bei Porsche deutet sich ein weiterer Stellenabbau an. Wie ein Sprecher mitteilte, sagte der Aufsichtsrat der Porsche AG dem Vorstand seine Unterstützung für "den aktuellen Stand der Verhandlungen des Zukunftspakets" zu. Jetzt gelte es, "die letzten Schritte zu finalisieren". Weitere Angaben - etwa zu den Inhalten - machte der Sprecher nicht. Medien zufolge gibt es jedoch bereits Pläne für einen erneuten Stellenabbau: Laut Bild sollen bis 2035 zwischen 5.000 und 6.000 Jobs gestrichen werden. Auch das Manager Magazin berichtete über einen Abbau in dieser Größenordnung. Der Sportwagenbauer bestätigte die Zahlen nicht, wies aber darauf hin, dass gegenwärtig Verhandlungen zwischen Unternehmen, Betriebsrat und Gewerkschaft laufen. Bereits Tausende Jobs bis 2029 gestrichen Das Management um Chef Michael Leiters und die Arbeitnehmervertreter hatten zuletzt intensiv über das sogenannte Zukunftspaket verhandelt. Leiters hatte bereits im März angekündigt, Porsche deutlich verschlanken und die bisher dafür aufgelegten Programme verschärfen zu wollen. Das schließe auch einen Stellenabbau ein. Im Gegenzug könnte die Beschäftigungssicherung, die bisher betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2030 ausschließt, laut Berichten verlängert werden. Bereits vor eineinhalb Jahren hatte Porsche verkündet, dass in der Region Stuttgart bis 2029 rund 1.900 Stellen sozialverträglich wegfallen sollen. Zusätzlich sind die Verträge von rund 2.000 befristeten Angestellten ausgelaufen. Außerdem wurden im Leipziger Werk Stellen abgebaut.

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22. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Stellenabbau bei Porsche: Aufsichtsrat stimmt Sparpaket zu

Massiver Stellenabbau erwartet Porsche-Aufsichtsrat stimmt Sparpaket zu Der Aufsichtsrat des Sport- und Geländewagenbauers Porsche hat dem seit Monaten diskutierten Sparpaket seine Unterstützung zugesagt. Damit könnte ein Abbau von Arbeitsplätzen näher rücken. Mehrere Medien berichten, dass in den kommenden Jahren bis zu 6000 Stellen wegfallen könnten. »Im Rahmen der heutigen Aufsichtsratssitzung der Porsche AG hat der Vorstand den aktuellen Stand der Verhandlungen des Zukunftspakets vorgestellt«, teilte ein Sprecher mit. »Jetzt gilt es, die letzten Schritte zu finalisieren.« Weitere Angaben, etwa zu den Inhalten des Pakets, machte der Sprecher nicht. Chef Michael Leiters hatte bereits im März angekündigt, Porsche deutlich verschlanken und die bisher zu diesem Zweck aufgelegten Programme verschärfen zu wollen. Das schließe auch einen Stellenabbau ein, sagte er damals. Berichten zufolge stehen mehrere Tausend Stellen zur Disposition – vor allem in Verwaltung und Entwicklung. Michael Leiters, Vorstandsvorsitzender des Suttgarter Sportwagenherstellers Porsche Foto: Bernd Weißbrod / dpaNach Informationen der »Bild«-Zeitung könnten 5000 bis 6000 Stellen gestrichen und die Zahl der Auszubildenden mehr als halbiert werden. Das manager magazin berichtete über einen weiteren Arbeitsplatzabbau in dieser Größenordnung sowie über eine mögliche Verkleinerung des Stammwerkes in Zuffenhausen. Im Gegenzug könnte die Beschäftigungssicherung, die bisher betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2030 ausschließt, verlängert werden. Einsparungen bei Sonderauszahlungen und Weihnachtsgeld Ein Sprecher von Porsche lehnte eine Stellungnahme zu den Berichten ab. Porsche ließ zugleich durchblicken, dass es noch keine Einigung zwischen Unternehmen, Betriebsrat und der ebenfalls involvierten Gewerkschaft IG Metall gibt. Die Volkswagen-Tochter wolle den Sparplan im Fall einer Einigung am Montag veröffentlichen, nachdem die Mitarbeitenden in einer Betriebsversammlung in Stuttgart informiert worden seien. Wie »Bild« weiter berichtete, will Leiters die jährlichen Sonderzahlungen an die Beschäftigten, die in der Vergangenheit bei guter Gewinnlage hoch vierstellig ausfielen, auf 1500 Euro deckeln und das Weihnachtsgeld kürzen. Es ist nicht das erste Sparpaket, das die VW-Tochter auflegen muss: Bereits vor eineinhalb Jahren hatte Porsche verkündet, dass in der Region Stuttgart bis 2029 rund 1900 Stellen sozialverträglich wegfallen sollen. Zusätzlich sind die Verträge von rund 2000 befristeten Angestellten ausgelaufen. Außerdem wurden im Leipziger Werk Stellen abgebaut – und drei Tochterfirmen mit zusammen rund 500 Beschäftigten sollen ebenfalls geschlossen werden.

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22. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Sportwagenhersteller: Porsche streicht 5000 Jobs – und bringt VW in die Bredouille

Sportwagenhersteller : Porsche streicht 5000 Jobs – und bringt VW in die Bredouille Eine um Jahre verlängerte Beschäftigungsgarantie und der Abbau Tausender Stellen: Der Porsche-Aufsichtsrat billigt das vom Vorstand ausgehandelte Sparpaket. Das Einsparpotential liegt in Milliardenhöhe. Der Sportwagenhersteller Porsche hat sein nächstes Sparpaket auf den Weg gebracht. Wie am frühen Mittwochabend mitgeteilt wurde, hat das Management um Vorstandschef Michael Leiters dem Aufsichtsrat des Stuttgarter Unternehmens den aktuellen Stand der Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern vorgestellt. Das Kontrollgremium habe „hierfür seine Unterstützung zugesagt“, teilte ein Sprecher im Anschluss an die Sitzung mit. Die Einigung sieht vor, dass das Unternehmen rund 5000 Stellen am Stammsitz in Zuffenhausen und am Entwicklungszentrum in Weissach abbaut, übertarifliche Zulagen streicht und die Produktion strafft, also technische Kapazität in den Werken verringert. Im Gegenzug weitet Porsche die Beschäftigungssicherung, die bislang bis zum Jahr 2030 lief, bis zum Jahr 2035 aus. Porsche sagt außerdem Investitionen zu. Insgesamt baut Porsche 9000 Stellen ab Mit den Maßnahmen kommt der Sportwagenhersteller nach eigener Einschätzung auf Einsparungen in Milliardenhöhe, die zu einem großen Teil wieder in Zuffenhausen und Weissach investiert werden sollen, um die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Standorte zu steigern. Porsche will die Stellen vor allem in der Verwaltung und in der Entwicklung streichen. Mit dem ersten Sparpaket, das Porsche Anfang 2025 angekündigt hat, summiert sich die Zahl der Arbeitsplätze, die Porsche in Baden-Württemberg abbaut, nun auf rund 9000. Werden die Pläne so umgesetzt, entspräche das mehr als einem Drittel der Beschäftigten in Weissach und Zuffenhausen, und etwas mehr als einem Fünftel der gesamten Belegschaft der Porsche AG. Noch am Mittwochabend informierte das Unternehmen die engere Führungsmannschaft über Details der Einigung. Die Belegschaft will der Porsche-Chef am kommenden Montag auf Betriebsversammlungen über die Einzelheiten in Kenntnis setzen. Im Management des Mutterkonzerns Volkswagen wird der Beschluss in Stuttgart mit einiger Sorge gesehen. Denn die Beschäftigungsgarantie für die Porsche-Standorte bis zum Jahr 2035 wird im VW-Konzern als starkes Zugeständnis an die Angestellten des Sportwagenherstellers gewertet – während im Wolfsburger Konzern gleichzeitig harte Einschnitte bis hin zur Schließung von drei VW-Werken und einer Audi-Fabrik verhandelt werden. Einschließlich der schon beschlossenen Einschnitte stehen im ganzen Konzern mehr als 100.000 Arbeitsplätze zur Disposition. VW-Chef Blume setzte als Porsche-Chef kein Sparpaket durch Der Wolfsburger Konzernbetriebsrat hat schon angekündigt, das Management um VW-Chef Oliver Blume Ende August auf Betriebsversammlungen zur Rede stellen zu wollen. Am 4. September ist in Wolfsburg dann die nächste Aufsichtsratssitzung geplant, auf der das Ringen um Werksschließungen und Stellenabbau weitergehen soll. Befürchtet wird, dass die jetzt vereinbarte Lösung in Stuttgart die Verhandlungsposition von Blume untergräbt und Forderungen laut werden lässt, dass er den Wolfsburger Betriebsräten ähnlich stark entgegenkommen soll. VW-Chef Blume hatte den Sportwagenhersteller Porsche selbst lange geführt, eine Zeit lang sogar parallel zum Mutterkonzern VW. Auch er hatte bei Porsche schon über das zweite Sparpaket verhandelt, erzielte seinerzeit aber keinen Abschluss mit den Arbeitnehmervertretern, unter anderem, weil er sich nicht auf die weitreichende Beschäftigungsgarantie einlassen wollte. Im Januar hatte er dann den Chefposten bei Porsche in Stuttgart abgegeben, um sich ganz auf die Rolle als VW-Chef zu konzentrieren. Lösung bei Porsche erschwert die Verhandlungen bei VW Das Vorgehen des Porsche-Managements werde jetzt natürlich „Begehrlichkeiten“ in den Belegschaften der anderen Konzernteile wecken, sagt ein Insider. Das gilt besonders, weil die Arbeitnehmer an VW-Standorten wie Wolfsburg schon lange mit Argwohn auf die Kollegen von Porsche im Südwesten schauen, die zu vergleichsweise hohen Kosten arbeiten. „Die haben alle Narrenfreiheit da unten“, hieß es am Mittwoch in Kreisen der Arbeitnehmervertreter. Dort wird gemutmaßt, dass die Aktionärsfamilien Porsche und Piëch mit zweierlei Maß messen und eher schonend mit Porsche umgehen – dem Unternehmen, das ihren Namen trägt. In Stuttgart dagegen glaubt man, einen tiefgreifenden Umbau auf den Weg gebracht zu haben. Wie die F.A.Z. schon berichtet hatte, sollen die Verhandlungspartner bereits am vergangenen Wochenende kurz vor einer Einigung gestanden haben. Im Gespräch war zu dem Zeitpunkt neben der Standortgarantie bis 2035 unter anderem ein sozialverträglicher Abbau weiterer 3000 bis 4000 Stellen. Mit der nun vereinbarten Streichung von 5000 Arbeitsplätzen ist der endgültige Beschluss etwas schärfer als am Wochenende noch von den Arbeitnehmervertretern erhofft. Zudem beschloss der Aufsichtsrat die Umbildung des Vorstands. Neu in das oberste Management kommt Christian Friedl. Der Qualitätschef soll Produktionsvorstand Albrecht Reimold ablösen, der sowieso Ende des Jahres in Ruhestand gegangen wäre und nun seinen Posten Ende August mit dem Ende der Werksferien bei Porsche abgibt. Hintergrund ist, dass Leiters beim Kapitalmarkttag am 15. Oktober das komplette Team präsentieren will, das unter seiner Leitung den Sportwagenhersteller in den kommenden Jahren neu ausrichten soll. Porsche hat das Problem, dass weder das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen, in dem die Sportwagen vom Band laufen, noch die in eine Tochtergesellschaft ausgegliederte SUV-Fabrik in Leipzig ansatzweise ausgelastet sind. Im ersten Halbjahr 2026 ging der Porsche-Absatz im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 16 Prozent auf 122.306 Fahrzeuge zurück. Zuvor war schon das Geschäftsjahr 2025 sehr schlecht gelaufen. Vor allem die teure Neuausrichtung der Modellpalette belastete das Ergebnis, nachdem Porsche den Hochlauf der Elektromobilität falsch eingeschätzt und im September verkündet hatte, wieder verstärkt auf Autos mit Verbrenner zu setzen. Außerdem schlugen Aufwendungen für das erste Sparpaket ins Kontor. Der operative Gewinn (Ebit) sank 2025 um 92,7 Prozent auf 413 Millionen Euro. Nur mit dem Verkauf von Autos – also ohne Finanzdienstleistungen – hat Porsche sogar nur 90 Millionen Euro verdient. Der Umsatz ging um 9,5 Prozent auf nun 36,3 Milliarden Euro zurück, was einer operativen Umsatzrendite von 1,1 Prozent (Vorjahr 14,1 Prozent) entsprach. In den ersten drei Monaten lag die Konzernumsatzrendite zwar immer noch unter dem Vorjahreswert und weit entfernt von den einst zweistelligen Renditen, aber stabilisierte sich bei einem leicht gesunkenen Umsatz bei 7,1 Prozent. Die Zahlen für das erste Halbjahr stellt Porsche am kommenden Mittwoch vor. Wie das VW-Management in Wolfsburg weiter verfahren will, dazu könnte es am Freitag weitere Informationen geben. Dann legt der Konzern seine Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr vor. Die Porsche AG wird dann am kommenden Mittwoch ihr komplettes Zahlenwerk für das abgelaufene erste Halbjahr präsentieren. Erwartet wird, dass die operative Rendite des Sportwagenherstellers zwischen sieben und acht Prozent liegen könnte. Das wäre besser als im vergangenen Jahr, aber immer noch weit unter den zweistelligen Renditen früherer Jahre.

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22. Juli
Handelsblatt

Deep Read: Porsche-Chef macht für größeren Jobabbau Zugeständnisse – und bringt VW in die Bredouille

Der riskante Deal des Porsche-Chefs Stuttgart, Düsseldorf. Kurz sind die Wege bei Porsche Am Mittwoch kommt der Porsche-Aufsichtsrat zusammen, um über ein zweites Zukunftspaket des Autobauers zu entscheiden. Für den neuen Porsche-Chef Michael Leiters, erst seit diesem Jahr in dieser Funktion, geht es um nichts weniger als eine Vollsanierung: Tausende Stellen soll er bei Porsche abbauen – zusätzlich zu den 3900 Jobs, die noch sein Vorgänger Oliver Blume zur Streichung freigegeben hatte. Für Leiters könnte es die wohl wichtigste Sitzung seiner noch jungen Amtszeit werden. Und doch birgt sie einiges an Konfliktpotenzial. Große Zugeständnisse an Mitarbeiter Nach Informationen des Handelsblatts aus Konzernkreisen plant der Porsche-Chef, den Arbeitnehmern weit entgegenzukommen. So soll die Beschäftigungssicherung für die deutschen Standorte bis Ende 2035 verlängert werden. Zudem dürfte weitgehend auf Eingriffe in tarifliche Leistungen verzichtet werden. Die sogenannte Steinkühlerpause, die auf den ehemaligen IG-Metall-Gewerkschafter Franz Steinkühler zurückgeht und Bandarbeitern pro Stunde fünf Minuten zur Erholung und drei Minuten für den Toilettenbesuch erlaubt, soll unangetastet bleiben. Auch könnte die zuletzt restriktiver gehandhabte Homeoffice-Regelung wieder stärker gelebt werden. Sie soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis zu acht Tage mobiles Arbeiten im Monat erlauben, bislang sind zwölf Tage möglich. Leiters hatte die Option zum Homeoffice zuletzt jedoch deutlich eingeschränkt. Im Gegenzug wäre die Arbeitnehmerseite bereit, einen deutlich tieferen Personalabbau mitzutragen, heißt es. Aus Konzernkreisen ist zu hören, dass Leiters dabei mehr anstrebe als die zuletzt diskutierten rund 4000 zusätzlichen Stellen, die gestrichen werden sollen. Noch ist das Paket nicht beschlossen. Aus Unternehmenskreisen heißt es, Leiters habe in den vergangenen Tagen zahlreiche Einzelgespräche mit Aufsichtsräten führen müssen, um seinen Kurs näher zu erläutern. Die Abstimmung gilt intern als offen, einzelne Punkte könnten noch verändert werden. Sosehr der Porsche-Chef die Arbeitnehmer auf seine Seite ziehen konnte, hat er dabei einen Aspekt offenbar unterschätzt – die Wechselwirkungen mit dem Volkswagen-Konzern Gefährliche Wechselwirkung mit Volkswagen Im Porsche-Aufsichtsrat sitzen nicht nur Vertreter der Familien Porsche und Piëch, sondern auch Spitzenmanager des Volkswagen-Konzerns. In beiden Lagern dürfte der Deal, der Leiters vorschwebt, nicht unbedingt auf Wohlwollen stoßen. Auch weil die Aufsichtsräte beantworten müssten, welche Folgen eine Standortsicherung bis Ende 2035 für die laufenden Sanierungen bei Volkswagen und Audi bedeuten würde. Aus Arbeitnehmerkreisen im Konzern ist bereits eine klare Bewertung zu hören: „Eine Standortgarantie bis 2035 fänden wir natürlich auch gut.“ Für den Sparkurs von Oliver Blume wären solche Forderungen hochgefährlich. Was Leiters bei Porsche den Rücken stärkt, könnte seinem Vorgänger im Volkswagen-Konzern zum Problem werden. Die Wechselwirkung mit Volkswagen reicht bis in strategische Fragen: Ein Porsche 911 kann wegen seines hohen Verkaufspreises auch bei geringeren Stückzahlen hohe Erträge liefern. Doch dieses Ertragsmodell aus dem Luxussegment lässt sich auf Konzernebene kaum übertragen. Für Massenmodelle von Volkswagen oder Audi ist ein Rückzug in die Exklusivität keine Option. Doch auch bei Porsche stehen in der Produktplanung wichtige Entscheidungen noch aus, etwa zur Zukunft des ersten Elektromodells, des Porsche Taycan oder verschiedener Derivate. Deshalb will Leiters die Personalfrage schnell geklärt haben, um sich solchen Zukunftsfragen zu widmen. Am 7. Oktober will der Porsche-Chef beim Kapitalmarkttag seine „Strategie 2035“ vorstellen. „Wir werden greifbar machen, wohin wir uns entwickeln“, kündigte er bereits zur Hauptversammlung im Juni an. Ziel ist eine operative Rendite zwischen zehn und 15 Prozent. Das frühere Ideal von 20 Prozent hat Porsche nun aufgegeben. Bis Oktober soll möglichst auch die neue Führungsmannschaft stehen. In den vergangenen Wochen und Monaten zeigte Leiters bereits, was für ihn „Kopffreiheit“ auch heißt: ein schlankeres Unternehmen, vor allem an der Spitze. Misstrauen und Angstkultur Zuerst trennte er sich vorzeitig vom langjährigen Designchef Michael Mauer und ersetzte ihn durch Tobias Sühlmann, einen Weggefährten aus McLaren-Zeiten. Dann löste Porsche das unter Blume geschaffene Car-IT-Ressort auf, Vorstand Sajjad Khan musste gehen. Produktionschef Albrecht Reimold soll zum 1. September ebenfalls das Unternehmen verlassen, mehrere Monate vor Ablauf seines Vertrags. Wer sein Nachfolger wird, dürfte am Mittwoch klar sein. Inzwischen erreicht der Umbau auch die Ebenen unterhalb des Vorstands. Im Vertrieb wurden Regionen zusammengelegt und Führungspositionen gestrichen: Drei Topmanagerinnen verloren ihre bisherigen Funktionen. Vor Kurzem verkündete das Unternehmen in einer internen Mitteilung, dass auch Finanzmanagerin Kerstin Hess zum 1. August Porsche verlässt. Die von ihr geleitete Hauptabteilung wird aufgelöst. Aufgebaut hatte sie noch der damalige Finanzchef Lutz Meschke. Hess galt als enge Vertraute des streitbaren Ex-Porschianers. Im Topmanagement hat Leiters damit vorgelegt. „So kann er zeigen, dass er handelt“, sagt ein Unternehmensinsider. Andere Führungskräfte sprechen von Misstrauen, manche sogar von einer Angstkultur. Entscheidungen würden in kleinen Kreisen vorbereitet und anschließend rasch vollzogen. Jeder könnte der Nächste sein. Wie nötig tiefe Einschnitte bei Porsche sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen. Im ersten Halbjahr lieferte der Sportwagenbauer 122.306 Fahrzeuge aus, 16 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Schnelle Erholung ist nicht in Sicht. Demnächst läuft die Produktion von Verbrennermodellen wie beim Macan aus – eine Erblast der zu optimistischen Elektrostrategie von Vorgänger Blume. Die Elektroversion des Modells hat bislang nicht wie gewünscht Ersatz geschaffen. Auch alle Werke und Organisationseinheiten, einst auf bis zu 400.000 Autos unter Blume ausgerichtet, müssen sich auf ein Volumen in Richtung 200.000 orientieren. Leiters setzt auf weniger Modelle und Varianten, schlankere Strukturen und mehr Ertrag je Fahrzeug. Besonders dramatisch ist die Lage in China. Dort wurden nur noch 14.501 Autos im ersten Halbjahr verkauft, rund ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor. Setzt sich der Trend fort, dürfte Porsche auf dem größten Automobilmarkt deutlich unter 30.000 Auslieferungen bleiben. Vor wenigen Jahren zielte das Unternehmen in China noch auf mehr als 100.000 Fahrzeuge. Intern sprechen Manager inzwischen nur noch von einem „Liebhabervolumen“. Entsprechend wird das Vertriebsnetz gerade zurückgebaut. Schon das Renditeziel von zehn bis 15 Prozent ist damit anspruchsvoll. Porsche musste Teile seiner Elektrostrategie zurückdrehen, hohe Abschreibungen belasten das Ergebnis. Zölle verteuern das US-Geschäft, anders als BMW und Mercedes verfügt Porsche dort über kein eigenes Werk. Der Sonderweg aus Zuffenhausen Den Arbeitnehmern um Gesamtbetriebsratschef Ibrahim Aslan ist der Ernst der Lage bewusst. Doch auch der Betriebsrat muss den wachsenden Frust auffangen. Der entlud sich am 9. Juli, als die IG Metall an deutschen Konzernstandorten zu Protesten aufgerufen hatte. Porsche-Beschäftigte blockierten zunächst den Kreisverkehr vor der Zentrale und skandierten: „Solidarität gewinnt.“ Solche Bilder sah man bei Porsche bislang höchst selten. Die Belegschaft ist an hohe Gewinne, Sonderzahlungen und weitreichende Sicherheiten gewöhnt. Nach internen Angaben verdienen rund 40 Prozent der Beschäftigten mehr als 100.000 Euro im Jahr. Nun fürchten Tausende um ihre Arbeit. Für 2025 gibt es erstmals seit Jahren keine Sonderzahlung. Eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2035 würde zumindest jenen Perspektive geben, die nach dem Stellenabbau im Unternehmen bleiben. Der Tausch – weniger Beschäftigte gegen mehr Sicherheit – ist in der deutschen Autoindustrie nicht unüblich. Ungewöhnlich ist jedoch die Laufzeit. Bei VW gilt eine Jobgarantie bis Ende 2030, bei Audi sogar bis 2033. Der Autozulieferer Mahle hat gerade nach Abschluss eines Abbauprogramms einen Kündigungsschutz bis 2029 vereinbart, aber die für 2026 vorgesehene tarifliche Lohnerhöhung verschoben und damit insgesamt auf über sieben Prozent ihres Bruttolohnes verzichtet. Geht Leiters’ Langzeitplan durch, würde sich Porsche an die Spitze der Industrie setzen – und das in einer Phase, in der niemand seriös vorhersagen kann, wie viele Fahrzeuge das Unternehmen 2035 noch baut. In Wolfsburg blickt man deshalb besonders kritisch auf Zuffenhausen. Der Porsche-Stammsitz zählt nach Angaben aus Konzernkreisen zu den teuersten Produktionsstandorten im gesamten VW-Verbund. Enge Platzverhältnisse, kleinteilige Strukturen und hohe Personalkosten machen die Fertigung aufwendig. Auf Porsche-Seite argumentiert man, der Sportwagenbauer könnte durch den Stellenabbau seine Kostenbasis deutlich senken. Das Dilemma der Eigentümerfamilien Normalerweise wird ein Paket, auf das sich Vorstand und Arbeitnehmerseite verständigt haben, im Aufsichtsrat nicht mehr grundsätzlich aufgeschnürt. Diesmal tut sich ausgerechnet die Kapitalseite schwer. In Kreisen der Familien Porsche und Piëch gelten langfristige Standortgarantien als kaum noch zeitgemäß. Leiters müsse da „aufpassen“, hieß es zuletzt aus deren Umfeld. Ein ernster Warnschuss. Wolfgang Porsche führt den Aufsichtsrat der Porsche AG und sitzt ebenso wie Hans Michel Piëch und Oliver Porsche im Kontrollgremium des Volkswagen-Konzerns. Die Familien waren maßgeblich an Leiters’ Berufung beteiligt und stehen deshalb vor einem Dilemma: Lehnen sie sein Paket ab, wäre das ein Affront, den sie sich eigentlich nicht leisten können. Stimmen sie zu, müssen sie erklären, warum bei Porsche andere Maßstäbe gelten als in anderen Teilen des Konzerns. Von einem „problematischen Präzedenzfall“ für das Sparprogramm bei VW ist schon die Rede. Zugleich vertreten VW-Finanzchef Arno Antlitz und Volkswagen-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch im Porsche-Aufsichtsrat die Interessen des Gesamtkonzerns. Volkswagen-Managerin Hauke Stars sitzt nicht nur im Aufsichtsrat von Porsche, sondern auch von Audi. Damit werden die Probleme aus Wolfsburg und Ingolstadt zum Elefanten im Raum der Porsche-Sitzung am Mittwoch. So soll Pötsch nach Angaben aus Konzernkreisen genau beobachten, wie sich die Familien positionieren. Noch sei offen, ob sie Leiters stützen oder auf Nachverhandlungen drängen. Wie eng Personal- und Produktfragen zusammenhängen, zeigen interne Produktionsszenarien. Demnach könnten zusätzliche Modelle die Produktion in Leipzig künftig auslasten. Noch in diesem Monat läuft in Sachsen die Fertigung des Verbrenner-SUV Macan aus. Eine Verlagerung des Cayenne aus Bratislava, wie zuletzt in Berichten kolportiert, gilt wegen der höheren Kosten in Leipzig jedoch als schwierig. Auch ein Umzug des Taycan von Zuffenhausen nach Leipzig wäre politisch heikel. Erwägt wird deshalb auch andere Modelle in die Porsche-Fertigung nach Sachsen zu holen. Noch sind es Prüfaufträge und keine Beschlüsse – aber sie zeigen, welche Folgeprobleme eine Standortgarantie bis 2035 mit sich brächte. Auch beim Modellprogramm fehlen einfache Lösungen. In den elektrischen Nachfolger von Boxster und Cayman sind bereits mehrere Hundert Millionen Euro geflossen. Ein Abbruch brächte Abschreibungen, eine Fortsetzung erforderte weitere Investitionen bei unsicheren Absatzchancen. Zudem will Audi auf der Plattform seinen Hoffnungsträger Concept C bauen. Auch hier ist Leiters’ Bewegungsfreiheit begrenzt. Leiters muss daher möglichst vor dem Kapitalmarkttag Klarheit über das Personalpaket schaffen. Eine Vertagung wäre nicht automatisch ein Scheitern. Sie würde jedoch zeigen, dass seine Sanierung politisch komplizierter ist als der Austausch einzelner Manager. Ohne belastbare Verständigung mit Arbeitnehmern und Eigentümern fehlte seiner „Strategie 2035“ ein entscheidendes Fundament. An der Börse scheint das Vertrauen ohnehin schon angeknackst. Die Porsche-Aktie liegt rund 45 Prozent unter ihrem Ausgabepreis. Zugleich wetten so viele Investoren wie bei keinem anderen europäischen Autobauer auf weiter fallende Kurse. Rund jede vierte frei handelbare Aktie ist nach Daten der Bank of America leer verkauft. Verwandte Themen So kurz die Wege zwischen Stammwerk, Konzernzentrale und Eigentümerholding auch sein mögen – wie viel „Bein- und Kopffreiheit“ Michael Leiters auf diesen wenigen Hundert Metern wirklich hat, dürfte sich nach diesem Mittwoch zeigen. Erstpublikation: 21.07.2026, 15:53 Uhr.

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21. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Entscheidende Aufsichtsratssitzung: Das Porsche-Dilemma

Entscheidende Aufsichtsratssitzung : Das Porsche-Dilemma Michael Leiters will Porsche zur schlanken Sportwagenschmiede umbauen und braucht das Okay der Arbeitnehmer. Doch jedes Zugeständnis in Stuttgart schwächt die Verhandlungsposition von VW-Chef Blume in Wolfsburg. Als der Volkswagen-Aufsichtsrat vor knapp zwei Wochen in Wolfsburg zusammenkam, um über ein neues Sparprogramm für den Autokonzern zu verhandeln, war schnell klar: Eine schnelle Einigung ist nicht in Sicht. In einer turbulenten Sitzung hatte das Management im Wolfsburger Markenhochhaus seinen Zukunftsplan für VW zur Abstimmung gestellt – und war wie erwartet am Widerstand der Arbeitnehmervertreter und des Großaktionärs Niedersachsen gescheitert, die sich gegen Entlassungen und Werksschließungen stemmen. In Wolfsburg wird nun weiterverhandelt, die nächste Aufsichtsratssitzung ist für Anfang September geplant. Auch bei der Tochtergesellschaft Porsche in Stuttgart geht es an diesem Mittwoch im Aufsichtsrat um ein Sparpaket, über das Vorstand und Arbeitnehmer seit Monaten sprechen. Es sind Maßnahmen, die der Sportwagenhersteller schon vor rund einem Jahr angekündigt hat und die ein erstes Programm von Anfang 2025 ergänzen sollen, das den Abbau von rund 3900 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen und am Entwicklungszentrum in Weissach vorsieht. Ausgang der Aufsichtsratssitzung ist offen Wie aus Arbeitnehmer- und Unternehmenskreisen verlautet, hatten sich beide Seiten in den vergangenen Wochen schon angenähert. Am Wochenende sollen sie sogar kurz vor einer Einigung gestanden haben. Demnach wäre ein sozialverträglicher Abbau weiterer 3000 bis 4000 Stellen mit der Zusage an den Betriebsrat verbunden worden, die Beschäftigungssicherung um fünf Jahre auf 2035 auszuweiten. Zudem hätte das Porsche-Management Investitionen zugesagt. Nachdem sich die Fronten am Sonntag und Montag dann wieder verhärtet hatten, wird nun mit Spannung erwartet, wie die Sitzung ausgeht. Für Porsche-Chef Michael Leiters sind die Beschlüsse Grundlage für seine weiteren Planungen. In den kommenden Wochen muss der Manager, der Anfang Januar den Chefposten in Zuffenhausen übernommen hat, in Abstimmung mit dem Mutterkonzern VW entscheiden, welche Modelle Porsche in den kommenden Jahren in welchen Werken herstellt. Vorstellen will Leiters seine neue Strategie schon auf einem Kapitalmarkttag im Oktober. So hatte es der Manager in den vergangenen Monaten immer wieder bekräftigt, zuletzt auf der Hauptversammlung im Juni. VW-Arbeitnehmer schauen mit Argusaugen nach Stuttgart Der Zeitdruck in Stuttgart ist also groß. Gleichzeitig gibt es eine enge Verbindung mit den Strategieplanungen in Wolfsburg. Das Porsche- Management um Leiters muss darauf achten, dass es nicht mit allzu großen Zugeständnissen an die eigene Belegschaft die Verhandlungsposition des Managements im VW-Konzern schwächt. Dort schauen die Arbeitnehmervertreter ohnehin mit Argusaugen auf die Kollegen von Porsche, die mit der am Wochenende skizzierten Lösung vergleichsweise gut wegkämen. Schließlich dringen die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch in Wolfsburg auf ungleich härtere Einschnitte. Drei VW-Werke und eine Fabrik der Marke Audi könnten schließen, mehr als 100.000 Arbeitsplätze stehen im ganzen Konzern zur Disposition. Porsche-Chef Leiters steht damit zwischen allen Fronten. Ihm geht es um eine grundlegende strategische Neuaufstellung. Er hat das Bild einer „Sportwagen-Schmiede“ im Kopf, will vor allem die in den vergangenen Jahren stark gewachsene Organisation in Entwicklung und Verwaltung reduzieren und weiß, dass er IG Metall und Betriebsrat für eine Einigung etwas bieten muss. Die Arbeitnehmer ziehen rote Linien und sehen vor allem die Beschäftigungssicherung bis 2035 zurzeit als unverhandelbar. Porsche hat das Problem, dass weder das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen, in dem die Sportwagen vom Band laufen, noch die in eine Tochtergesellschaft ausgegliederte SUV-Fabrik in Leipzig ansatzweise ausgelastet ist. Im ersten Halbjahr 2026 ging der Porsche-Absatz im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 16 Prozent auf 122.306 Fahrzeuge zurück. Welchen Kurs verfolgen die Familien Porsche und Piëch? Das Verhältnis des Managers zu den Porsches und Piëchs, die den Ingenieur Ende 2025 vom Sportwagenhersteller McLaren nach Stuttgart geholt haben, beschreiben Vertraute aus dem Unternehmensumfeld als gut. Völlig klar ist, dass jeder Schritt von Leiters in den Verhandlungen eng mit den Familien abgestimmt ist. Auch deshalb rätseln in Stuttgart und Wolfsburg viele, welchen Kurs die Familien bei VW und Porsche eigentlich verfolgen. Manche sehen sie zwischen einer harten Gangart in Wolfsburg und einer etwas weicheren Haltung bei Porsche schwanken, dem Unternehmen, das ihren Namen trägt. Andere rechnen damit, dass sich alle Standorte auf härtere Eingriffe einstellen müssen. Klar ist: Eine Einigung bei Porsche mit einer Beschäftigungssicherung bis 2035 könnte den VW-Konzernchef Oliver Blume in die Bredouille bringen. Ein Abschluss in Stuttgart würde nicht nur die Verhandlungen um das Sparpaket in Wolfsburg fundamental erschweren. Hinzu kommt, dass Porsche – seit jeher auf mehr Eigenständigkeit bedacht – auch jetzt wieder versucht, seine Modell- und Technikstrategie möglichst unabhängig vom Konzern aufzustellen. Blume dagegen hat den Gesamtkonzern im Blick, der auch Kooperationen mit Porsche beinhaltet. So beruht etwa der neue Sportwagen Concept C von Audi auf dem Porsche 718. Nachdem der Ton in den Verhandlungen zwischen Porsche-Vorstand und Arbeitnehmervertretung zuletzt ruppig geworden war, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es wie in Wolfsburg auch in Stuttgart am Mittwoch keine Einigung geben könnte. Dabei hatte sich der Porsche-Chef vor wenigen Tagen noch optimistisch gegeben. „Es waren lange, intensive und an einigen Stellen auch schwierige Gespräche“, hatte Leiters in einem Beitrag im Intranet von Porsche geschrieben. „Jetzt geht es um die Detailarbeit, ehe wir Ende Juli die Ergebnisse vorstellen.“ Das wollte Leiter auf einer Betriebsversammlung am kommenden Montag tun. Möglicherweise muss er sich nun ein anderes Thema für seine Rede suchen.

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