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Montag, 27. Juli 2026
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Venedig nimmt mehr als fünf Millionen Euro Eintritt ein

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27. Juli
Tagesschau

Venedig nimmt mehr als fünf Millionen Euro Eintritt ein

Diesjährige Besuchssaison Venedig kassiert mehr als fünf Millionen Euro Eintritt Als weltweit erste Stadt hatte Venedig 2024 begonnen, Eintritt für Tagesbesucher zu erheben - in diesem Jahr kamen mehr als fünf Millionen Euro zusammen. In der Regel zahlten Besucher zehn Euro, künftig könnte es deutlich teurer werden. Mit seinem weltweit einzigartigen Eintrittsgeld hat Venedig in diesem Jahr mehr als fünf Millionen Euro eingenommen. Nach Ende der Bezahlsaison an diesem Wochenende berichtete die Stadt von mehr als 650.000 zahlenden Tagesbesuchern. In der Regel wurden zehn Euro fällig, im kommenden Jahr wird es womöglich teurer: An Spitzentagen könnte der Eintritt nach Überlegungen der Stadtverwaltung auf bis zu 50 Euro steigen. Seit April mussten Tagesbesucher an insgesamt 60 Terminen Eintritt zahlen. Wer mindestens drei Tage zuvor buchte, kam mit fünf Euro davon. Wer als Tourist länger bleibt, ist davon ausgenommen, dann wird jedoch eine Übernachtungsabgabe fällig. Für den Rest dieses Jahres können Tagesgäste nun ohne Bezahlung in die Stadt. Regelung seit 2024 Angesichts des Massentourismus hatte Venedig 2024 begonnen, Eintritt zu erheben. Die Besucherzahlen gingen bisher nicht zurück. Offiziell handelt es sich noch immer um eine Testphase - doch kaum jemand zweifelt daran, dass die Regelung bleibt. Die diesjährigen Einnahmen bewegen sich auf Rekordhöhe, die genaue Zahl soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. 2025 nahm man 5,4 Millionen Euro ein, im Jahr zuvor 2,2 Millionen. Bürgermeister Simone Venturini hat bereits angedeutet, dass es künftig deutlich teurer werden könnte. Der Mitte-Rechts-Politiker schlug vor, an bestimmten Terminen zwischen 30 und 50 Euro zu verlangen. Allerdings müsste die italienische Regierung zustimmen, auch gibt es verfassungsrechtliche Bedenken.

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27. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Tourismus: Venedig kassiert mehr als fünf Millionen Euro Eintritt

Venedig hat in diesem Jahr mit seinem weltweit einzigartigen Eintrittsgeld mehr als fünf Millionen Euro eingenommen. Die Lagunenstadt im Norden Italiens berichtete nach dem Ende der diesjährigen Bezahlsaison an diesem Wochenende von mehr als 650 000 zahlenden Tagesbesuchern. In der Regel wurden zehn Euro fällig. Im nächsten Jahr wird es womöglich noch teurer. Offiziell handelt es sich bei dem Eintritt immer noch um eine Testphase – auch wenn kaum jemand daran zweifelt, dass die Regelung in der schwer unter Massentourismus leidenden Stadt von Dauer sein wird. Mit mehr als fünf Millionen Euro bewegen sich die Einnahmen dieses Jahr auf Rekordhöhe. Die genaue Zahl soll in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Vergangenes Jahr nahm man 5,4 Millionen ein, im Jahr zuvor 2,2 Millionen. Seit April mussten Tagesbesucher an insgesamt 60 Terminen Eintritt zahlen, unabhängig davon, wie lange sie sich in der Stadt mit den mehr als 150 Kanälen aufhielten. Die Standardgebühr betrug zehn Euro. Nur wer frühzeitig buchte, mindestens drei Tage zuvor, kam mit fünf Euro davon. Wer als Tourist länger bleibt, ist davon ausgenommen. Dann wird allerdings eine Übernachtungsabgabe fällig. Der Massentourismus bleibt eine große Herausforderung für Venedig Für den Rest dieses Jahres können Tagesgäste nun ohne Bezahlung in die Stadt. Im nächsten Jahr geht es dann wohl aufs Neue los, vermutlich wieder am Osterwochenende. Der neue Bürgermeister Simone Venturini hat bereits angedeutet, dass es künftig deutlich teurer werden könnte. Der Mitte-Rechts-Politiker schlug vor, an bestimmten Terminen zwischen 30 und 50 Euro zu verlangen. Allerdings liegt die Entscheidung darüber nicht allein in Venedig. Auch die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Rom müsste zustimmen. Venedig hatte 2014 als erste Stadt weltweit damit begonnen, für einen Besuch wie im Museum Eintritt zu erheben. Kritiker wenden ein, dass dies kaum jemanden davon abhält, sich den Markusplatz, die Rialtobrücke und die vielen anderen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Bislang gingen die Besucherzahlen jedenfalls nicht zurück. Gegen einen noch höheren Eintritt gibt es auch verfassungsrechtliche Bedenken: Aus Sicht von Experten könnte eine Gebühr von 50 Euro als Einschränkung der Bewegungsfreiheit interpretiert werden. Venedig gehört in Europa zu den Städten, die viel Geld mit dem Tourismus einnehmen, aber auch schwer darunter leiden. Man sieht dies am Zustand mancher Häuser, aber auch an dem vielen Müll. Inzwischen gibt es dort deutlich mehr Hotelbetten als Einwohner. In der Altstadt leben heute weniger als 50 000 Menschen – kein Vergleich zu den Millionen Touristen, die jedes Jahr aus aller Welt kommen.

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27. Juli
Handelsblatt

Tourismus: Venedig verdient an Eintrittsgeld mehr als fünf Millionen Euro

Tourismus: Venedig verdient an Eintrittsgeld mehr als fünf Millionen Euro Venedig. Die italienische Hafenstadt Venedig hat in diesem Jahr mit seinem weltweit einzigartigen Eintrittsgeld mehr als fünf Millionen Euro eingenommen. Die Hauptstadt der Region Venetien berichtete nach dem Ende der diesjährigen Bezahlsaison an diesem Wochenende von mehr als 650.000 zahlenden Tagesbesuchern. In der Regel wurden zehn Euro fällig. Im nächsten Jahr wird es womöglich noch teurer. Offiziell handelt es sich bei dem Eintritt immer noch um eine Testphase – auch wenn klar ist, dass die Regelung in der schwer unter Massentourismus leidenden Stadt von Dauer sein wird. Mit mehr als fünf Millionen Euro bewegen sich die Einnahmen dieses Jahr auf Rekordhöhe. Die genaue Zahl soll in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Vergangenes Jahr nahm die Stadt 5,4 Millionen ein, im Jahr zuvor 2,2 Millionen. Seit April mussten Tagesbesucher an insgesamt 60 Terminen Eintritt zahlen, unabhängig davon, wie lange sie sich in der Stadt mit den mehr als 150 Kanälen aufhielten. Die Standardgebühr betrug zehn Euro. Nur wer frühzeitig buchte, mindestens drei Tage zuvor, kam mit fünf Euro davon. Wer als Tourist länger bleibt, ist davon ausgenommen. Dann wird allerdings eine Übernachtungsabgabe fällig. Bürgermeister bringt bis zu 50 Euro ins Gespräch Für den Rest dieses Jahres können Tagesgäste nun ohne Bezahlung in die Stadt. Im nächsten Jahr geht es dann wohl aufs Neue los, vermutlich wieder am Osterwochenende. Der neue Bürgermeister Simone Venturini hat bereits angedeutet, dass es künftig deutlich teurer werden könnte. Der Mitte-Rechts-Politiker schlug vor, an bestimmten Terminen zwischen 30 und 50 Euro zu verlangen. Allerdings liegt die Entscheidung darüber nicht allein in Venedig. Auch die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Rom müsste zustimmen. Venedig hatte 2014 als erste Stadt weltweit damit begonnen, für einen Besuch wie im Museum Eintritt zu erheben. Kritiker wenden ein, dass dies kaum jemanden davon abhält, sich den Markusplatz, die Rialtobrücke und die vielen anderen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Bislang gingen die Besucherzahlen jedenfalls nicht zurück. Gegen einen noch höheren Eintritt gibt es auch verfassungsrechtliche Bedenken: Aus Sicht von Experten könnte eine Gebühr von 50 Euro als Einschränkung der Bewegungsfreiheit interpretiert werden. Venedig gehört in Europa zu den Städten, die viel Geld mit dem Tourismus einnehmen, aber auch schwer darunter leiden. Man sieht dies am Zustand mancher Häuser, aber auch an dem vielen Müll. Inzwischen gibt es dort deutlich mehr Hotelbetten als Einwohner. In der Altstadt leben heute weniger als 50.000 Menschen – kein Vergleich zu den Millionen Touristen, die jedes Jahr aus aller Welt kommen.

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27. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Venedig: Tagestouristen bringen mehr als fünf Millionen Euro Eintrittsgeld

Kein Rückgang der Besucherzahlen Venedig erzielt mehr als fünf Millionen Euro mit Tageseintritt Venedig zieht nach der Bezahlsaison Bilanz: Die Stadt hat in diesem Jahr mit seinem weltweit einzigartigen Eintrittsgeld mehr als fünf Millionen Euro eingenommen. Seit April mussten Tagesbesucher an insgesamt 60 Terminen Eintritt zahlen, unabhängig davon, wie lange sie sich in der Stadt aufhielten. In der Regel betrug die Gebühr zehn Euro. Nur wer mindestens drei Tage vor Ankunft buchte, kam mit fünf Euro davon. Am zurückliegenden Wochenende endete die diesjährige Bezahlsaison: Die Lagunenstadt im Norden Italiens berichtete von mehr als 650.000 zahlenden Tagesbesuchern seit April. Für den Rest dieses Jahres können Tagesgäste nun ohne Bezahlung in die Stadt. Offiziell handelt es sich bei dem Tageseintritt noch um eine Testphase. Kaum jemand zweifelt aber daran, dass die Regelung von Dauer sein wird. Denn die Stadt mit den mehr als 150 Kanälen leidet massiv unter Massentourismus. Im kommenden Jahr dürfte dann vermutlich wieder ab dem Osterwochenende Eintritt fällig werden. Der neue Bürgermeister Simone Venturini hat bereits angedeutet, dass es künftig deutlich teurer werden könnte. Der Mitte-Rechts-Politiker schlug vor, an bestimmten Terminen zwischen 30 und 50 Euro zu verlangen. Allerdings liegt die Entscheidung darüber nicht allein in Venedig. Auch die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Rom müsste zustimmen. Venedig hatte 2014 als erste Stadt weltweit damit begonnen, für einen Besuch Eintritt wie im Museum zu erheben. Kritiker wenden ein, dass dies kaum jemanden davon abhält, sich den Markusplatz, die Rialtobrücke und die vielen anderen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Bedenken gegen Gebühr von 50 Euro Bislang gingen die Besucherzahlen jedenfalls nicht zurück. Gegen einen noch höheren Eintritt gibt es auch verfassungsrechtliche Bedenken: Aus Sicht von Experten könnte eine Gebühr von 50 Euro als Einschränkung der Bewegungsfreiheit interpretiert werden. Venedig gehört in Europa zu den Städten, die viel Geld mit dem Tourismus einnehmen, aber auch schwer darunter leiden. Man sieht dies am Zustand mancher Häuser, aber auch an dem vielen Müll. In der Altstadt leben aktuell weniger als 50.000 Menschen. Jedes Jahr kommen Millionen Touristen aus aller Welt. Wer als Tourist länger bleibt, ist vom Tagesentritt ausgenommen. Dann wird allerdings eine Übernachtungsabgabe fällig.

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