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Montag, 3. August 2026
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Pharmabranche: Insider: Mega-Fusion zwischen Astra Zeneca und Bristol Myers im Gespräch

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3. August
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Pharmabranche: Insider: Mega-Fusion zwischen Astra Zeneca und Bristol Myers im Gespräch

Die Pharmakonzerne Astra Zeneca und Bristol Myers Squibb haben Insidern zufolge eine 400 Milliarden Dollar schwere Mega-Fusion geprüft. Erste Gespräche über einen Zusammenschluss zu einem der weltweit größten Branchenvertreter hätten bereits stattgefunden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Zuerst hatte die Financial Times darüber berichtet. Ob die Verhandlungen noch andauern, blieb zunächst unklar. Astra Zeneca lehnte eine Stellungnahme ab, Bristol Myers Squibb reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. An der Londoner Börse gab es deswegen deutliche Kursverluste bei Astra-Zeneca-Papieren. Die Aktie fiel am Montag im frühen Handel um 6,7 Prozent auf 117, 90 Pfund. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 14,6 Prozent. Ein Zusammenschluss dürfte allerdings auf erhebliche kartellrechtliche Hürden stoßen. Dem Insider zufolge gibt es Bedenken, wie die US-Wettbewerbsbehörden unter Präsident Donald Trump einen solchen Deal beurteilen würden. Trump drängt Unternehmen zu Investitionen und Produktion in den USA. Zudem würde mit Astra Zeneca ein britisches Unternehmen einen großen US-Pharmakonzern übernehmen. Hinzu kommen deutliche Überschneidungen im Geschäft: Beide Unternehmen erzielen einen erheblichen Teil ihrer Umsätze mit Krebsmedikamenten, von denen einige direkt miteinander konkurrieren. „Ich gehe davon aus, dass eine von Trump geführte US-Wettbewerbsbehörde FTC die Fusion genau prüfen wird“, sagte Kartellrechtsanwalt Andre Barlow von der DBM Law Group. Sollte es bei bestimmten Medikamenten zu großen Überschneidungen kommen, seien wohl bedeutende Verkäufe von Unternehmensteilen erforderlich. 2014 wollte der US-Konzern Pfizer die britische Firma übernehmen. Für Bristol Myers Squibb könnte ein Zusammenschluss auch strategisch attraktiv sein: Der Patentschutz für wichtige Medikamente wie das Krebsmittel Opdivo und den Blutverdünner Eliquis läuft voraussichtlich bis 2028 aus. Um drohende Umsatzeinbrüche auszugleichen, hatte der Konzern bereits 2019 den Rivalen Celgene für rund 80 Milliarden Dollar übernommen. Astra-Zeneca-Chef Pascal Soriot, unter dessen 14-jähriger Führung sich der Aktienkurs mehr als vervierfacht hat, treibt unterdessen die Ausrichtung auf den US-Markt voran. Der Konzern hatte im vergangenen Jahr Pläne für eine direkte Notierung in den USA vorgestellt, um von den dortigen höheren Bewertungen zu profitieren. Krebsmedikamente machten 2025 mit rund 25 Milliarden Dollar fast die Hälfte des Gesamtumsatzes bei Astra Zeneca aus. Bei Bristol Myers standen sie im ersten Halbjahr 2026 für mehr als 40 Prozent der Erlöse. Große Übernahmen waren in der Pharmabranche zuletzt selten. Gründe dafür sind kartellrechtliche Bedenken sowie der politische Druck in den USA, die Medikamentenpreise niedrig zu halten. Die nun bekannt gewordenen Gespräche kommen rund zwölf Jahre nach dem gescheiterten Übernahmeversuch des US-Konzerns Pfizer, den Astra Zeneca damals erfolgreich abwehrte.

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3. August
Wirtschaftswoche

Pharmaindustrie: Mega-Fusion zwischen AstraZeneca und Bristol Myers im Gespräch

Pharmaindustrie: Mega-Fusion zwischen AstraZeneca und Bristol Myers im Gespräch Die Pharmakonzerne AstraZeneca An der Londoner Börse sorgten die Berichte für deutliche Kursverluste bei AstraZeneca. Die Aktie fiel am Montag im frühen Handel um 6,7 Prozent auf 117,90 Pfund und war damit das Schlusslicht im britischen Leitindex FTSE 100 Ein Zusammenschluss dürfte allerdings auf erhebliche kartellrechtliche Hürden stoßen. Dem Insider zufolge gibt es Bedenken, wie die US-Wettbewerbsbehörden unter Präsident Donald Trump einen solchen Deal beurteilen würden. Trump drängt Unternehmen zu Investitionen und Produktion in den USA. Zudem würde mit AstraZeneca ein britisches Unternehmen einen großen US-Pharmakonzern übernehmen. Hinzu kommen deutliche Überschneidungen im Geschäft: Beide Unternehmen erzielen einen erheblichen Teil ihrer Umsätze mit Krebsmedikamenten, von denen einige direkt miteinander konkurrieren. „Ich gehe davon aus, dass eine von Trump geführte US-Wettbewerbsbehörde (FTC) die Fusion genau prüfen wird“, sagte Kartellrechtsanwalt André Barlow von der DBM Law Group. Sollte es bei bestimmten Medikamenten zu großen Überschneidungen kommen, seien wohl bedeutende Verkäufe von Unternehmensteilen erforderlich. Für Bristol Myers Squibb könnte ein Zusammenschluss auch strategisch attraktiv sein: Der Patentschutz für wichtige Medikamente wie das Krebsmittel Opdivo und den Blutverdünner Eliquis läuft voraussichtlich bis 2028 aus. Um drohende Umsatzeinbrüche abzufedern, hatte der Konzern bereits 2019 den Rivalen Celgene für rund 80 Milliarden Dollar übernommen. AstraZeneca-Chef Pascal Soriot, unter dessen 14-jähriger Führung sich der Aktienkurs mehr als vervierfacht hat, treibt unterdessen die Ausrichtung auf den US-Markt voran. Der Konzern hatte im vergangenen Jahr Pläne für eine direkte Notierung in den USA vorgestellt, um von den dortigen höheren Bewertungen zu profitieren. Krebsmedikamente machten 2025 mit rund 25 Milliarden Dollar fast die Hälfte des Gesamtumsatzes der Briten aus. Bei Bristol Myers standen sie im ersten Halbjahr 2026 für mehr als 40 Prozent der Erlöse. Große Übernahmen waren in der Pharmabranche zuletzt selten. Gründe dafür sind kartellrechtliche Bedenken sowie der politische Druck in den USA, die Medikamentenpreise niedrig zu halten. Die nun bekannt gewordenen Gespräche kommen rund zwölf Jahre nach dem gescheiterten Übernahmeversuch des US-Konzerns Pfizer Lesen Sie auch: Hier investiert die Pharmaindustrie in Deutschland – noch

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3. August
FAZ (Wirtschaft)

Business-Ticker: AstraZeneca prüft laut Insider Fusion mit Bristol Myers

Business-Ticker : AstraZeneca prüft laut Insider Fusion mit Bristol Myers Lesezeit: AstraZeneca prüft offenbar eine 400-Milliarden-Dollar-Fusion mit Bristol Myers Squibb.Reuters Blatt: Roboter-Startup Agile Robots will offenbar Umsatz verdoppeln +++ Fielmann dämpft Erwartungen an Smartglasses +++ Deutz darf Rüstungsunternehmen FFG kaufen +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog. Sabrina Frangos Insider: AstraZeneca prüft 400-Milliarden-Dollar-Fusion mit Bristol Myers Der britische Pharmakonzern AstraZeneca und der US-Konkurrent Bristol Myers Squibb haben Insidern zufolge Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss geführt. Damit würde einer der weltweit größten Pharmakonzerne mit einem gemeinsamen Börsenwert von knapp 400 Milliarden Dollar (rund 345 Milliarden Euro) entstehen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Ob die Gespräche noch andauern, blieb zunächst unklar. AstraZeneca lehnte eine Stellungnahme ab, Bristol Myers Squibb war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen. Ein Abschluss dürfte auf erhebliche kartellrechtliche Hürden stoßen. Dem Insider zufolge gibt es Bedenken, wie die US-Wettbewerbsbehörden unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump die Transaktion bewerten könnten. Trump legt den Fokus auf heimische Investitionen und den Ausbau der US-Produktion. Bei einer Fusion würde faktisch ein britisches Unternehmen einen großen US-Pharmakonzern übernehmen. Zudem überschneiden sich die Portfolios beider Firmen stark: Sowohl AstraZeneca als auch Bristol Myers Squibb erzielen einen Großteil ihrer Umsätze mit Krebsmedikamenten, die teilweise direkt miteinander konkurrieren. Für Bristol Myers Squibb könnte ein Zusammenschluss strategisch sinnvoll sein, da das Unternehmen in den kommenden Jahren mit massiven Umsatzeinbrüchen rechnen muss. Der Patentschutz für wichtige Medikamente wie das Krebsmittel Opdivo und den Blutverdünner Eliquis könnte bis 2028 auslaufen. AstraZeneca-Chef Pascal Soriot treibt derweil die Ausrichtung auf den US-Markt voran. Der Konzern, das nach Marktkapitalisierung zweitwertvollste börsennotierte Unternehmen Großbritanniens, hatte erst im Juni seine Notierung in New York aufgewertet. Dies galt als Rückschlag für den Finanzplatz London. AstraZeneca kommt aktuell auf einen Börsenwert von rund 196 Milliarden Pfund (rund 264 Milliarden Dollar), Bristol Myers Squibb auf rund 133 Milliarden Dollar. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Blatt: Roboter-Startup Agile Robots will Umsatz verdoppeln Das Münchner Roboter-Start-up Agile Robots rechnet im laufenden Jahr mit einer Umsatzverdopplung und peilt die Gewinnzone an. Die Erlöse sollen von 300 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf rund 600 Millionen Euro steigen, sagte Firmenchef Zhaopeng Chen in einem am Sonntag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit der Zeitung „Wall Street Journal“. Damit könnte das Unternehmen in zwei bis drei Jahren profitabel wirtschaften. Die entsprechenden Kundenverträge für das prognostizierte Wachstum seien unterzeichnet, erklärte er weiter.  Bislang hat das 2018 gegründete Unternehmen rund 1,5 Milliarden Dollar von Investoren unter der Führung des japanischen Technologieinvestors Softbank eingesammelt. Bei seiner Expansion setzt Agile Robots auf Industrieerfahrung, die durch mehr als ein Dutzend Firmenübernahmen ausgebaut wurde. Bislang hat das 2018 gegründete Unternehmen rund 1,5 Milliarden Dollar von Investoren unter der Führung des japanischen Technologieinvestors Softbank eingesammelt. Bei seiner Expansion setzt Agile Robots auf Industrieerfahrung, die durch mehr als ein Dutzend Firmenübernahmen ausgebaut wurde. Die Roboter von Agile Robots werden bereits in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Strategische Kooperationen gibt es unter anderem mit Tinavi aus China, die orthopädische Chirurgie-Roboter herstellen und dem Neurochirurgie-Roboter-Anbieter Remebot. Während das aktuelle Geschäft stark auf Industrierobotern fußt, arbeitet das Start-up zudem an humanoiden Robotern. Um deren Fähigkeiten bei der Entscheidungsfindung zu verbessern, ist Agile Robots in diesem Jahr eine Partnerschaft mit Google DeepMind eingegangen. Firmenchef Chen ist überzeugt, dass Roboter in Zukunft zu Konsumgütern werden. In zehn bis 15 Jahren werde der Anblick von humanoiden Robotern auf der Straße so alltäglich sein wie heute der von Autos, sagte er der Zeitung. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Fielmann dämpft Erwartungen an Smartglasses Smartglasses werden das Smartphone nach Einschätzung von Fielmann-Chef Marc Fielmann zumindest in den nächsten Jahren nicht ablösen. Es sei unwahrscheinlich, dass sich das in den nächsten zwei bis drei Jahren ändern werde, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hamburger Augenoptiker-Kette in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Fielmann zufolge gehen manche Tech-Enthusiasten davon aus, dass die Smartglasses die Smartphones ersetzen werden. Auch der Facebook-Konzern Meta setze darauf. „Wenn Meta deutlich zweistellige Milliardenbeträge investiert, wettet Meta darauf, das Smartphone abzulösen.“ Smartglasses sind nach Beobachtung Fielmanns zwar ein anhaltender Trend. Sie könnten derzeit von der Anwenderzahl aber noch nicht mit anderen sogenannten Wearables wie AirPods und Smartwatches verglichen werden - eher mit einer Spezialkategorie wie der Sportsonnenbrille. Fielmann verkaufe in rund 200 der ungefähr 1.300 Filialen weltweit Smartglasses, berichtete er. „Wenn die Nachfrage bombastisch wäre, würden wir sie natürlich überall anbieten.“ Tendenziell gebe es eine höhere Nachfrage in Großstädten und im Ausland - etwa in Spanien und den USA. Auch dort betreibt die Fielmann-Gruppe Niederlassungen. Smartglasses sehen zunächst aus wie normale Brillen, sie sind aber zusätzlich je nach Modell mit leichten Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Displays ausgestattet. Träger können mit solchen Brillen die Umgebung aufzeichnen Telefonate führen und Gespräche übersetzen lassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Deutz darf Rüstungsunternehmen FFG kaufen Der Motorenhersteller Deutz aus Köln hat grünes Licht für die Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) bekommen. Das Bundeskartellamt hat die geplante Transaktion am Freitag im Vorprüfverfahren freigegeben.  Kartellamtschef Andreas Mundt bezeichnete die Übernahme als unproblematisch aus wettbewerblicher Sicht. „Zwar stärkt Deutz damit seine Rüstungssparte, die Tätigkeitsbereiche beider Unternehmen überschneiden sich aber nicht“, sagte er laut einer Pressemitteilung. Auch spiele FFG als Abnehmer von Motoren bislang keine bedeutende Rolle, sodass für andere Motorenhersteller kein wesentlicher Kunde wegfalle. Deutz stellt vor allem starke Motoren für Traktoren oder Bagger her. Darüber hinaus kommen Deutz-Motoren und Generatoren laut Kartellamt für militärische Spezialfahrzeuge und die Stromversorgung des Militärs zum Einsatz. Das Flensburger Rüstungsunternehmen FFG ist auf die Entwicklung, Fertigung und Instandhaltung von gepanzerten Ketten- und Radfahrzeugen spezialisiert. Unter anderem stellt FFG Module für den Kampfpanzer Leopard 2 her, die den Einsatz als Berge-, Pionier-, Minenräum- oder Brückenlegepanzer ermöglichen. Kartellamtschef Andreas Mundt bezeichnete die Übernahme als unproblematisch aus wettbewerblicher Sicht. „Zwar stärkt Deutz damit seine Rüstungssparte, die Tätigkeitsbereiche beider Unternehmen überschneiden sich aber nicht“, sagte er laut einer Pressemitteilung. Auch spiele FFG als Abnehmer von Motoren bislang keine bedeutende Rolle, sodass für andere Motorenhersteller kein wesentlicher Kunde wegfalle. Deutz stellt vor allem starke Motoren für Traktoren oder Bagger her. Darüber hinaus kommen Deutz-Motoren und Generatoren laut Kartellamt für militärische Spezialfahrzeuge und die Stromversorgung des Militärs zum Einsatz. Das Flensburger Rüstungsunternehmen FFG ist auf die Entwicklung, Fertigung und Instandhaltung von gepanzerten Ketten- und Radfahrzeugen spezialisiert. Unter anderem stellt FFG Module für den Kampfpanzer Leopard 2 her, die den Einsatz als Berge-, Pionier-, Minenräum- oder Brückenlegepanzer ermöglichen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Commerzbank-Chefin Orlopp wirbt für „konstruktiven Dialog" mit Unicredit Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp wirbt im Übernahmekampf für konstruktive Gespräche mit der italienischen Großbank Unicredit. In einem bankintern verbreiteten Interview akzeptiert sie die baldige Führungsrolle der Italiener, die schon Zugriff auf fast die Hälfte der Commerzbank-Aktien haben. Doch auch bei einer Mehrheit auf der nächsten Hauptversammlung könne die Unicredit nicht allein über wesentliche Strukturmaßnahmen entscheiden. Zuerst hatte das „Handelsblatt“ berichtet. „Es braucht zwischen unseren Häusern einen konstruktiven Dialog für einen wertschaffenden Weg nach vorn. Dazu gehört ein gemeinsames Verständnis des Geschäftsmodells und die Einbindung aller Stakeholder“, sagt die Chefin der zweitgrößten Privatbank in Deutschland. Man komme mit der stärksten Commerzbank der Geschichte an den Tisch und habe breiten Rückhalt bei Aufsichtsrat, Bundesregierung und Arbeitnehmern. Die Vorstandschefin kündigt an: „Über die kommenden Wochen und Monate werden Commerzbank und Unicredit Gespräche führen, um Schritt für Schritt festzulegen, wie wir weitermachen. Das werden wir bei der Commerzbank im Schulterschluss mit dem Aufsichtsrat sowie den Arbeitnehmervertretern und im engen Austausch mit der Bundesregierung tun.“ Die Großbank Unicredit hat sich auf eine baldige Kontrollübernahme bei der Commerzbank eingestellt, für die eine Genehmigung durch die EZB erforderlich ist. Diese könnte nach Einschätzung der Italiener bereits im vierten Quartal dieses Jahres vorliegen. „Es braucht zwischen unseren Häusern einen konstruktiven Dialog für einen wertschaffenden Weg nach vorn. Dazu gehört ein gemeinsames Verständnis des Geschäftsmodells und die Einbindung aller Stakeholder“, sagt die Chefin der zweitgrößten Privatbank in Deutschland. Man komme mit der stärksten Commerzbank der Geschichte an den Tisch und habe breiten Rückhalt bei Aufsichtsrat, Bundesregierung und Arbeitnehmern. Die Vorstandschefin kündigt an: „Über die kommenden Wochen und Monate werden Commerzbank und Unicredit Gespräche führen, um Schritt für Schritt festzulegen, wie wir weitermachen. Das werden wir bei der Commerzbank im Schulterschluss mit dem Aufsichtsrat sowie den Arbeitnehmervertretern und im engen Austausch mit der Bundesregierung tun.“ Die Großbank Unicredit hat sich auf eine baldige Kontrollübernahme bei der Commerzbank eingestellt, für die eine Genehmigung durch die EZB erforderlich ist. Diese könnte nach Einschätzung der Italiener bereits im vierten Quartal dieses Jahres vorliegen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schaeffler kappt mittelfristige Umsatzprognose wegen Elektroflaute Der Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer Schaeffler rechnet wegen der schleppenden Umstellung der Autobranche auf Elektromobilität mittelfristig mit weniger Umsatz. Insgesamt werde im Geschäftsjahr 2028 nun mit Erlösen zwischen 24 und 26 Milliarden Euro gerechnet, das sind jeweils drei Milliarden Euro weniger als bislang vorhergesagt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der wichtigste Grund dafür ist die geringere Nachfrage nach Teilen für Elektroautos. So soll die Sparte E-Mobility nur noch auf Erlöse zwischen 6,25 und 7,25 Milliarden Euro kommen, statt der bislang erwarteten 8,25 bis 9 Milliarden Euro. Entsprechend schreibe der Bereich weiterhin Verluste, die bereinigte Ergebnismarge dürfte zwischen minus vier und null Prozent liegen. Besser laufen dürfte es dagegen im Geschäft mit Antriebskomponenten und vor allem im Ersatzteilgeschäft. Hier dürfte die Marge jeweils einen halben Prozentpunkt höher ausfallen als bislang angenommen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Puma bleibt in der Verlustzone Der in einem Umbau befindliche Sportartikelhersteller Puma hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang sowie einen Verlust verzeichnet. Wie der Vorstandsvorsitzende Arthur Höld am Freitag mitteilte, werde nach einem soliden ersten Quartal und einem erwartungsgemäß schwächeren zweiten Quartal mit einer schrittweisen Verbesserung der Umsätze in der zweiten Jahreshälfte gerechnet. Er bestätigte den Ausblick, wonach der Umsatz im Gesamtjahr im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zurückgehen werde. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erwartet er weiterhin zwischen minus 50 und minus 150 Millionen Euro. Nach den ersten sechs Monaten beträgt der operative Verlust 1,3 Millionen Euro, womit das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 98 Prozent besser ausfällt. Für Höld stand das zurückliegende Quartal im Zeichen des Umbaus: Es seien wichtige Schritte unternommen worden, um das Geschäftsmodell strukturell zu verbessern. Es seien Ineffizienzen abgebaut worden, die Kostenbasis optimiert und die Organisationsstruktur verbessert worden. "Zusammen mit unserem markenorientierten Ansatz bilden diese Veränderungen die Grundlage für zukünftiges Wachstum", sagte er. Die Einbußen durch den Nahost-Konflikt und die erwarteten Zoll-Rückerstattungen aus den USA hielten sich in etwa die Waage. Im zweiten Quartal habe Puma 15,4 Millionen Euro zurückbekommen, im Juli weitere 33,8 Millionen. Um Wechselkurseffekte bereinigt sank der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal sei die Konsumentennachfrage in wichtigen Märkten schwächer gewesen. Überdies nimmt Höld von Händlern unverkäufliche Ware zurück. Entsprechend sanken die Lagerbestände um 15 Prozent. An der Börse kamen die Zahlen schlecht an: Der Puma-Aktienkurs gab um sechs Prozent nach. Die sinkenden Umsätze verdeutlichten die Schwierigkeit, die Attraktivität der Marke wieder zu steigern, urteilen die Analysten von Jefferies. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erwartet er weiterhin zwischen minus 50 und minus 150 Millionen Euro. Nach den ersten sechs Monaten beträgt der operative Verlust 1,3 Millionen Euro, womit das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 98 Prozent besser ausfällt. Für Höld stand das zurückliegende Quartal im Zeichen des Umbaus: Es seien wichtige Schritte unternommen worden, um das Geschäftsmodell strukturell zu verbessern. Es seien Ineffizienzen abgebaut worden, die Kostenbasis optimiert und die Organisationsstruktur verbessert worden. "Zusammen mit unserem markenorientierten Ansatz bilden diese Veränderungen die Grundlage für zukünftiges Wachstum", sagte er. Die Einbußen durch den Nahost-Konflikt und die erwarteten Zoll-Rückerstattungen aus den USA hielten sich in etwa die Waage. Im zweiten Quartal habe Puma 15,4 Millionen Euro zurückbekommen, im Juli weitere 33,8 Millionen. Um Wechselkurseffekte bereinigt sank der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal sei die Konsumentennachfrage in wichtigen Märkten schwächer gewesen. Überdies nimmt Höld von Händlern unverkäufliche Ware zurück. Entsprechend sanken die Lagerbestände um 15 Prozent. An der Börse kamen die Zahlen schlecht an: Der Puma-Aktienkurs gab um sechs Prozent nach. Die sinkenden Umsätze verdeutlichten die Schwierigkeit, die Attraktivität der Marke wieder zu steigern, urteilen die Analysten von Jefferies. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen RBI erhöht Ertragskraft Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat im ersten Halbjahr ohne Einbezug des Russland-Geschäfts ihren Gewinn um ein Viertel auf 708 Millionen Euro gesteigert. In den kommenden Monaten wird das zweitgrößte Finanzinstitut Österreichs vor allem mit den Übernahmen der Addiko Bank und der BBVA Garanti in Rumänien beschäftigt sein. Das Russland-Geschäft wird indes weiter abgebaut. Der seit Juli amtierende neue RBI-Vorsitzende Michael Höllerer will außerdem die Strategie der RBI erneuern. „In den kommenden Monaten werden wir intensiv an unserer neuen Strategie arbeiten, die einen klaren Fokus auf Wachstum und Profitabilität legen wird", teilte Höllerer am Freitag mit.  Der russische RBI-Ableger ist das größte westliche Finanzinstitut des Landes. Es unterliegt nicht den weitreichenden Sanktionen der Vereinigten Staaten im Zuge des Ukrainekrieges, die Konkurrenten vom internationalen Zahlungsverkehr weitgehend abgeschnitten haben. Das Kreditgeschäft sank seit Jahresbeginn von 2,6 auf 2,5 Milliarden Euro. Die Einlagen liegen mit 10,9 Milliarden Euro deutlich über den Ausleihen. Netto bilanzierte die Bank wieder einen Gewinn von 550 Millionen Euro in Russland, nach einem Fehlbetrag von 437 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr hatten sich die Strafzahlungen im Rechtsstreit mit der russischen Gesellschaft Rasperia negativ auf das Ergebnis niedergeschlagen. In diesem Rechtsstreit rund um den russischen Kernaktionär des Baukonzerns Strabag hat RBI nun zum Gegenschlag ausgeholt. Am gestrigen Donnerstag hat RBI Rasperia in Österreich auf 3,15 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. Ziel ist es, mit dem Geld jenen Schaden kompensieren, der in Russland durch Rasperia-Klagen entstanden ist. Hintergrund der somit weiter laufenden Rechtsstreitigkeiten ist der Konflikt zwischen dem russischen Aktionär des Baukonzerns Strabag und österreichischen Mitgesellschaftern. Diese wirken wegen gesellschaftsrechtlicher Verflechtungen mittelbar auf den Finanzdienstleister. Der russische RBI-Ableger ist das größte westliche Finanzinstitut des Landes. Es unterliegt nicht den weitreichenden Sanktionen der Vereinigten Staaten im Zuge des Ukrainekrieges, die Konkurrenten vom internationalen Zahlungsverkehr weitgehend abgeschnitten haben. Das Kreditgeschäft sank seit Jahresbeginn von 2,6 auf 2,5 Milliarden Euro. Die Einlagen liegen mit 10,9 Milliarden Euro deutlich über den Ausleihen. Netto bilanzierte die Bank wieder einen Gewinn von 550 Millionen Euro in Russland, nach einem Fehlbetrag von 437 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr hatten sich die Strafzahlungen im Rechtsstreit mit der russischen Gesellschaft Rasperia negativ auf das Ergebnis niedergeschlagen. In diesem Rechtsstreit rund um den russischen Kernaktionär des Baukonzerns Strabag hat RBI nun zum Gegenschlag ausgeholt. Am gestrigen Donnerstag hat RBI Rasperia in Österreich auf 3,15 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. Ziel ist es, mit dem Geld jenen Schaden kompensieren, der in Russland durch Rasperia-Klagen entstanden ist. Hintergrund der somit weiter laufenden Rechtsstreitigkeiten ist der Konflikt zwischen dem russischen Aktionär des Baukonzerns Strabag und österreichischen Mitgesellschaftern. Diese wirken wegen gesellschaftsrechtlicher Verflechtungen mittelbar auf den Finanzdienstleister. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Siemens Healthineers bekommt US-Zölle zurück Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers spürt im Umsatz die Umwälzungen im chinesischen Gesundheitssystem. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (per 30. September) erwartet der Vorstand um den Vorsitzenden Bernd Montag nur noch ein vergleichbares Umsatzwachstum von 3,5 bis 4,0 Prozent. Im Vorquartal hatte das Unternehmen die Umsatzprognose schon von 5,0 bis 6,0 Prozent auf 4,5 bis 5,0 Prozent zurücknehmen müssen. Die Reformen in China belasten vor allem die auf Laborstraßen spezialisierte Einheit Diagnostics, die von dem Kerngeschäft Bildgebung und Präzisionstherapie abgespalten wird. Den Gegenwind in China kann Healthineers, deren Vorbereitungen für die Abspaltung vom Siemens-Konzern nach Aussage Montags weit fortgeschritten sind, durch die Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen in Höhe von 200 Millionen Euro auffangen. Diese waren unrechtmäßig erhoben worden. Der Gewinn je Aktie werde 2025/26 deshalb mit 2,35 bis 2,45 Euro um 15 Cent höher ausfallen als bisher geplant. Im dritten Quartal wuchs der vergleichbare Umsatz um 2,8 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Das war weniger als Analysten erwartet hatten. Wachstumstreiber war das Segment Präzisionstherapie mit der US-Krebsbehandlungseinheit Varian. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich wegen der Zoll-Effekte um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der freie Mittelzufluss (Free Cash-flow) profitierte von den Zollrückerstattungen und übertraf mit einer Milliarde Euro den Wert im Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel. Der Auftragseingang lag um mehr als ein Viertel über dem Umsatz. "Wir hatten eine großartige Auftragsdynamik. Unser synergetischer Kern zeigte sich sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis robust", zeigte sich Montag mit dem Quartal zufrieden. Im Vorquartal hatte das Unternehmen die Umsatzprognose schon von 5,0 bis 6,0 Prozent auf 4,5 bis 5,0 Prozent zurücknehmen müssen. Die Reformen in China belasten vor allem die auf Laborstraßen spezialisierte Einheit Diagnostics, die von dem Kerngeschäft Bildgebung und Präzisionstherapie abgespalten wird. Den Gegenwind in China kann Healthineers, deren Vorbereitungen für die Abspaltung vom Siemens-Konzern nach Aussage Montags weit fortgeschritten sind, durch die Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen in Höhe von 200 Millionen Euro auffangen. Diese waren unrechtmäßig erhoben worden. Der Gewinn je Aktie werde 2025/26 deshalb mit 2,35 bis 2,45 Euro um 15 Cent höher ausfallen als bisher geplant. Im dritten Quartal wuchs der vergleichbare Umsatz um 2,8 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Das war weniger als Analysten erwartet hatten. Wachstumstreiber war das Segment Präzisionstherapie mit der US-Krebsbehandlungseinheit Varian. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich wegen der Zoll-Effekte um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der freie Mittelzufluss (Free Cash-flow) profitierte von den Zollrückerstattungen und übertraf mit einer Milliarde Euro den Wert im Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel. Der Auftragseingang lag um mehr als ein Viertel über dem Umsatz. "Wir hatten eine großartige Auftragsdynamik. Unser synergetischer Kern zeigte sich sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis robust", zeigte sich Montag mit dem Quartal zufrieden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hensoldt verdoppelt Auftragseingang Der Radar- und Sensorspezialist Hensoldt profitiert immer stärker von der Rüstungsnachfrage. Wie das in Taufkirchen im Süden Münchens ansässige Unternehmen am Freitag mitteilte, verdoppelte sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum der Auftragseingang auf 2,8 Milliarden Euro. Darunter waren Eurofighter-Radare, die in der Ukraine eingesetzten TRML-4D-Flugabwehr-Radare sowie Großaufträge für die Optronik des Schützenpanzers Puma und des Radpanzers Schakal.   Der Auftragsbestand lag Ende Juni auf einem Rekordniveau von 10,4 Milliarden Euro und damit erstmals über der Marke von zehn Milliarden Euro. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um fast ein Viertel auf 1,2 Milliarden Euro. Haupttreiber sei das deutlich gewachsene Kerngeschäft gewesen, das sich insbesondere im Segment Optronik, aber auch im Segment Sensors positiv entwickelt habe. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 28,5 Prozent auf 137 Millionen Euro. „Die politischen Entscheidungen für höhere Verteidigungsausgaben konkretisieren sich nun in unserem Auftragsbuch", erklärte der Vorstandsvorsitzende Oliver Dörre. Der Vorstand bestätigte seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2026: Demnach wird ein Umsatz von 2,75 Milliarden Euro erwartet. Die Ebitda-Marge wird zwischen 18,5 und 19,0 Prozent gesehen nach 11,8 Prozent in der ersten Jahreshälfte.   Der Auftragsbestand lag Ende Juni auf einem Rekordniveau von 10,4 Milliarden Euro und damit erstmals über der Marke von zehn Milliarden Euro. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um fast ein Viertel auf 1,2 Milliarden Euro. Haupttreiber sei das deutlich gewachsene Kerngeschäft gewesen, das sich insbesondere im Segment Optronik, aber auch im Segment Sensors positiv entwickelt habe. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 28,5 Prozent auf 137 Millionen Euro. „Die politischen Entscheidungen für höhere Verteidigungsausgaben konkretisieren sich nun in unserem Auftragsbuch", erklärte der Vorstandsvorsitzende Oliver Dörre. Der Vorstand bestätigte seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2026: Demnach wird ein Umsatz von 2,75 Milliarden Euro erwartet. Die Ebitda-Marge wird zwischen 18,5 und 19,0 Prozent gesehen nach 11,8 Prozent in der ersten Jahreshälfte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Auch Anthropics KI griff echte Firmen an Wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des ChatGPT-Entwicklers OpenAI muss der Rivale Anthropic einräumen, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Amazon übertrifft Erwartungen Amazon hat im vergangenen Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Die Aktie stieg in einer ersten Reaktion im nachbörslichen US-Handel um mehr als sieben Prozent. Der Umsatz der Cloud-Tochter Amazon Web Services (AWS) stieg im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 42,2 Milliarden Dollar, wie Amazon am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit Erlösen von rund 40,5 Milliarden Dollar gerechnet. Insgesamt kletterten die Erlöse des Handels- und Technologiekonzerns im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 200,6 Milliarden Dollar. Unter dem Strich sprang der Gewinn von 18,1 Milliarden Dollar im Vorjahr auf knapp 62,65 Milliarden Dollar. Allerdings schließt das auch zusätzliche Buchgewinne ein, etwa durch die Neubewertung der Beteiligung an der KI-Firma Anthropic. Sie lagen vor Steuern bei 53,4 Milliarden Dollar. Für das laufende Quartal stellte Amazon ein Umsatzplus von neun bis zwölf Prozent auf 197 bis 202 Milliarden Dollar in Aussicht. Der operative Gewinn werde voraussichtlich um 29 bis 52 Prozent auf 22,5 bis 26,5 Milliarden Dollar steigen. Insgesamt kletterten die Erlöse des Handels- und Technologiekonzerns im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 200,6 Milliarden Dollar. Unter dem Strich sprang der Gewinn von 18,1 Milliarden Dollar im Vorjahr auf knapp 62,65 Milliarden Dollar. Allerdings schließt das auch zusätzliche Buchgewinne ein, etwa durch die Neubewertung der Beteiligung an der KI-Firma Anthropic. Sie lagen vor Steuern bei 53,4 Milliarden Dollar. Für das laufende Quartal stellte Amazon ein Umsatzplus von neun bis zwölf Prozent auf 197 bis 202 Milliarden Dollar in Aussicht. Der operative Gewinn werde voraussichtlich um 29 bis 52 Prozent auf 22,5 bis 26,5 Milliarden Dollar steigen. Auch Apple hat die Erwartungen der Analysten übertroffen. Dazu lesen Sie hier den Bericht unseres New-York-Korrespondenten Roland Lindner: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Autozulieferer Aumovio beendet Rechtsstreit mit BMW – Aktie zieht kräftig an Der Autozulieferer Aumovio hat einen Rechtsstreit mit dem wichtigen Kunden BMW beigelegt. Wegen der Kosten dafür in Höhe von 350 Millionen Euro senkte das Unternehmen seine Prognose für den Gewinn. Zudem wurde das obere Ende der Umsatz-Zielspanne gekappt. Da Aumovio am Donnerstag aber auch ankündigte, die Zusammenarbeit mit BMW auszuweiten, und zudem von dem Autobauer Aufträge über eine Milliarde Euro erhalten wird, zog die im MDax notierte Aktie deutlich an. Der Kurs kletterte um bis zu 14 Prozent auf 42 Euro und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar nach oben. Zudem wurde das obere Ende der Umsatz-Zielspanne gekappt. Da Aumovio am Donnerstag aber auch ankündigte, die Zusammenarbeit mit BMW auszuweiten, und zudem von dem Autobauer Aufträge über eine Milliarde Euro erhalten wird, zog die im MDax notierte Aktie deutlich an. Der Kurs kletterte um bis zu 14 Prozent auf 42 Euro und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar nach oben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Edeka darf wohl weniger Tegut-Märkte übernehmen als geplant Der Lebensmittelhändler Edeka darf voraussichtlich nicht so viele Filialen der Supermarktkette Tegut übernehmen wie geplant. Nach vorläufiger Einschätzung des Bundeskartellamts könnte der Wettbewerb beeinträchtigt werden, weil Edeka in einigen Regionen eine zu starke Marktstellung bekäme. Das teilte ein Sprecher der Behörde auf Nachfrage mit. Migros hatte im März angekündigt, Tegut verkaufen zu wollen. Auch die Marke soll aufgegeben werden. Rund 200 Supermärkte der Kette will Edeka übernehmen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Bei 38 der Filialen hat die Behörde allerdings Bedenken, dass der Marktanteil von Edeka dort nach einem Erwerb zu hoch wäre. Die Übernahme könne deshalb nicht in der geplanten Form genehmigt werden, sagte der Kartellamtssprecher. Edeka wurde dies in einem vorläufigen Entscheidungsentwurf mitgeteilt. Zuvor hatte die „Lebensmittel Zeitung“ darüber berichtet. Das Unternehmen teilte dazu lediglich mit: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns nicht äußern können, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt." Bei 38 der Filialen hat die Behörde allerdings Bedenken, dass der Marktanteil von Edeka dort nach einem Erwerb zu hoch wäre. Die Übernahme könne deshalb nicht in der geplanten Form genehmigt werden, sagte der Kartellamtssprecher. Edeka wurde dies in einem vorläufigen Entscheidungsentwurf mitgeteilt. Zuvor hatte die „Lebensmittel Zeitung“ darüber berichtet. Das Unternehmen teilte dazu lediglich mit: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns nicht äußern können, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt." Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bietet Edeka nun an, auf den Kauf von 9 der 38 umstrittenen Standorte zu verzichten. Das Kartellamt verlängerte daraufhin die Frist für das Hauptprüfverfahren um einen Monat auf den 23. September. Sollten 38 Tegut-Supermärkte aus dem Paket herausfallen, wären laut Unternehmenskreisen etwa 1.100 Arbeitsplätze gefährdet. Die meisten der betreffenden Filialen liegen in Hessen und Bayern. Zum anvisierten Übernahmepaket von Edeka gehören auch das Tegut-Logistikzentrum, die Bäckerei Herzberger sowie die rund 40 personallosen „Teo“-Minimärkte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ungarn schaltet Kernkraftwerk Paks ab Wegen eines historischen niedrigen Wasserstandes der Donau und damit einhergehenden Kühlwassermangels wird das ungarische Atomkraftwerk Paks komplett vom Netz genommen. Das bestätigte der Ministerpräsident Peter Magyar am Donnerstag. Zwar reiche die aktuelle Wassermenge zur Kühlung der Reaktorblöcke aus, stellte der Betreiber klar – trotz der extrem niedrigen Pegelstände und Durchflussraten. Aber die Ansaugpunkte der erforderlichen Pumpen lägen höher als der aktuelle und voraussichtlich weiter sinkende Wasserspiegel, sodass sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen könnten. Die Rede war von bis zu 72 Stunden. Der Leistungsausfall könne jedoch durch Importe gedeckt werden, zitierte ihn das Portal HVG. Paks liefert die Hälfte des Strombedarfs des kleinen mitteleuropäischen Landes. Ungarn betreibt seit 1982 in der südungarischen Stadt Paks das von der damaligen Sowjetunion gelieferte Atomkraftwerk. Zwei der vier Blöcke sollen durch die beiden neuen Reaktoren aus der Fertigung von Rosatom ersetzt werden. Ursprünglich wurde mit einer Inbetriebnahme nicht vor Mitte der 2030er Jahre gerechnet. Über Ungarn hinaus treffen die niedrigen Wasserstände die Energieversorger und die Wirtschaft. Der Schiffsverkehr ist aufgrund des Niedrigwassers bereits eingeschränkt. Kreuzfahrten von Passau nach Wien enden vorzeitig.  Die Dürre belastet auch Wasserkraftbetreiber. Zugleich erschweren niedrige Pegel den Transport von Kohle, Öl oder Biomasse auf Binnenwasserstraßen. Trockenheit wirkt damit auf mehrere Teile des Energiesystems gleichzeitig. Sie senkt die Stromerzeugung aus Wasserkraft, verteuert die Ersatzbeschaffung am Markt und kann konventionelle Kraftwerke sowie Brennstofflogistik beeinträchtigen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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