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Freitag, 17. Juli 2026
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Falkland-Banner: Nach Halbfinal-Sieg droht Argentinien Ärger

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17. Juli
Tagesschau

Falkland-Banner: Nach Halbfinal-Sieg droht Argentinien Ärger

Nach Argentiniens Halbfinal-Sieg Das Falkland-Banner wirkt nach Das WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien hatte schon vor dem Anpfiff eine politische Dimension. Nach dem Spiel hielten argentinische Spieler auf dem Platz ein Banner hoch: "Die Falklandinseln sind argentinisch". Das sorgt nun für Diskussionen. Das Spiel ist abgepfiffen, die Fans der argentinischen Mannschaft kommen aus dem Jubel nicht heraus, als die zwei Nationalspieler Lisandro Martínez und Giovani Lo Celso einen mutigen Schritt gehen. Auf dem Spielfeld halten sie ein weißes Laken in die Kameras, darauf in schwarzen Buchstaben der Schriftzug: "Las Malvinas son argentinas" (übersetzt: "Die Falklandinseln sind argentinisch"). Eine Botschaft an den unterlegenen Gegner auf dem Platz: England. Denn die Inselgruppe, die 500 Kilometer vor der argentinischen Küste liegt, ist britisches Überseegebiet. Ein Umstand, den viele Menschen in Argentinien bis heute umtreibt. Die Falklandinseln liegen 500 Kilometer von der argentinischen Küste. Sie sind britisches Überseegebiet. Aber die Meinungen gehen auseinander, ob ein Fußballplatz der richtige Ort ist, über die Inseln zu streiten. Eine Frau sagt nach dem Halbfinalspiel: Die Inseln spielten immer eine Rolle, "vor allem in dieser Partie". Ein anderer Fan meint, es sei nur ein Fußballspiel. Das Gewinnen stehe im Vordergrund, nicht ein Krieg. Milei verteidigt Nationalspieler Fest steht: Die Aktion der argentinischen Nationalspieler wird Konsequenzen haben. Der Weltfußballverband FIFA verbietet politische Botschaften bei ihren Wettbewerben und kann Verstöße bestrafen. Die britische Regierung fordert die FIFA auf, Ermittlungen gegen das argentinische Team einzuleiten. Auch argentische Fans zeigen ihre Haltung auf der Tribüne während des WM-Halbfinales ihrer Mannschaft gegen England. Argentiniens Präsident Javier Milei dagegen nimmt die Fußballer in Schutz. "Das ist ein Gefühl, das alle Argentinier teilen. Und es ist absolut legitim und zulässig, dass die Spieler das ausdrücken wollten", sagt Milei in einem Radiointerview. Aber er stellt auch klar: Ein Fußballspiel sei ein Fußballspiel und nicht mehr. Über die Zukunft der Falklandinseln müsse woanders entschieden werden. Die Inseln seien argentinisch, "wir werden sie zurückgewinnen", kündigt der argentinische Präsident an. "Wir werden es mit diplomatischen Mitteln tun." Weiter ins Detail geht er nicht. Falklandkrieg fordert mehr als 900 Opfer Seit 1833 stehen die Falklandinseln ununterbrochen unter britischer Verwaltung. 1982 startete die damalige Militärdiktatur Argentiniens einen Versuch, sie unter ihre Kontrolle zu bringen. Leopoldo Fortunato Galtieri, der damalige Machthaber Argentiniens und Chef der Militärjunta, rief der britischen Regierung entgegen: "Wenn sie kommen wollen, sollen sie kommen, wir werden ihnen die Stirn bieten." Seine berühmten Worte markierten den Beginn eines Krieges, der 74 Tage lang dauerte. Großbritannien gewann, Argentinien kapitulierte. 649 argentinische Soldaten kamen ums Leben, 255 britische Soldaten und drei Zivilisten. Unter den argentinischen Opfern waren vor allem junge Soldaten, etliche Wehrpflichtige - 19, 20 Jahre alt -, die zum Militärdienst eingezogen worden waren. In den Straßen von Buenos Aires erinnern solche Gemälde an Hauswänden an den Falklandkrieg. Ihnen standen auf britischer Seite überwiegend Berufssoldaten gegenüber. Historiker berichten, dass viele der argentinischen Wehrpflichtigen nur eine kurze militärische Ausbildung erhalten hatten. Dazu kamen Versorgungsprobleme bei Nahrung, Kleidung und Ausrüstung. Die Falklandinseln liegen im Südatlantik, das Klima ist kalt und windig. Eine enorme Belastung gerade für Soldaten aus dem subtropischen Regionen Argentiniens, die Kälte, Nässe und starken Wind nicht gewohnt waren. "Ich hätte in den Krieg ziehen müssen" Miguel Ángel Jara wäre 1982 auch beinahe zum Wehrdienst verpflichtet worden, kurz vor dem Falkland-Krieg. Rund um das WM-Halbfinale steht er im weiß-blauen Argentinien-Trikot vor einem Restaurant in Buenos Aires. "Ich hätte in den Krieg ziehen müssen", sagt der Fußballfan. Aber er sei als nicht besonders tauglich eingestuft worden. Sein Glück. "Hätten sie mehr Leute gebraucht, wäre ich dran gewesen. Es bleibt für mich ein wichtiges Thema." Miguel Ángel spricht daher von einem guten Gefühl, das ihm der Fußball-Sieg gegen England gibt. Die Falkland-Inseln, die Malvinas, bleiben eine offene Wunde für viele Argentinier. Und wenn der Gegner des Krieges von damals der Rivale auf dem Fußballplatz ist, sind jede Menge Emotionen im Spiel.

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16. Juli
Die Zeit (Politik)

Falklandinseln: Was hinter dem Konflikt um die Falklandinseln steckt

Nach ihrem Halbfinalsieg über England bei der Fußballweltmeisterschaft haben die Spieler der argentinischen Nationalmannschaft ein Banner mit der Aufschrift »Las Malvinas son argentinas« (deutsch: »Die Falklandinseln sind argentinisch«) hochgehalten. Die britische Regierung forderte von der Fifa daraufhin eine Untersuchung und fühlte sich dazu genötigt zu betonen: »Die WM-Trophäe mag uns nicht gehören, die Falklandinseln aber definitiv.« Was war da los? Was war der Falklandkrieg? Um die Falklandinselgruppe vor der argentinischen Küste, im Argentinischen »Malvinas« genannt, gibt es schon lange Streit. Spanien beanspruchte die Insel einst für sich, seit dem 19. Jahrhundert streiten sich vor allem Argentinien und Großbritannien um die Insel. 1833 besetzte das britische Militär das Falkland, zugleich meldete Argentinien Anspruch auf die Inselgruppe an, welchen sie mit zunehmender Entkolonialisierung mit mehr Nachdruck vertrat. Die Vereinten Nationen stellten sich in den 1960er-Jahren hinter Argentinien. Nach einigen Jahren der Gespräche putschte 1976 in Argentinien das Militär und verhärtete die Fronten. Anfang der 1980er-Jahre standen die Militärs innenpolitisch wegen schlechter wirtschaftlicher Lage und zunehmender Kritik an der Willkürherrschaft unter Druck. In Großbritannien kam Margaret Thatcher von den Tories an die Macht und zeigte sich weniger nachgiebig als ihre Vorgänger; der Konflikt verschärfte sich. Am 2. April 1982 begann die militärische Auseinandersetzung um die Falklandinseln. Die damals regierende argentinische Militärjunta ließ die Falklandinseln besetzen und reklamierte sie für sich. Die etwa 5.000 argentinischen Soldaten überwältigten die damals wenigen Hundert britischen Soldaten rasch. Auch die Inselgruppe Südgeorgien wurde besetzt. Thatcher beschloss, Großbritannien in den Krieg um die Falklandinseln zu führen. Sie schickte zahlreiche britische Kriegsschiffe. Eine formale Kriegserklärung gab es nicht. Rund 1.000 Soldaten starben in dem Krieg, etwa zwei Drittel waren Argentinier. Unter anderem versenkte ein britisches U-Boot den argentinischen Kreuzer General Belgrano, mehr als 300 argentinische Soldaten wurden allein bei diesem Gefecht getötet. Die Vereinten Nationen und die USA versuchten zu vermitteln, scheiterten aber. Wie wurde der Falklandkrieg beendet? Am 14. Juni unterzeichnete der argentinische General Mario Menendez 74 Tage nach der Invasion die Kapitulationsurkunde. 11.000 argentinische Soldaten wurden gefangen genommen, mehr als 600 argentinische Soldaten und mehr als 250 britische Soldaten waren ums Leben gekommen. Die Insel wurde offiziell wieder britisch. Südgeorgien nahm Großbritannien ohne gewaltvolle Auseinandersetzungen wieder ein. Die Kriegsniederlage läutete auch das Ende der argentinischen Militärdiktatur ein. General Leopoldo Galtieri, der die Invasion der Falklandinseln angeordnet hatte und zu jener Zeit das Land regierte, trat zurück und machte den Weg für eine demokratische Regierung frei. Thatcher wurde in Großbritannien dagegen gefeiert, sie wurde wiedergewählt. Großbritannien und Argentinien nahmen erst 1989 wieder diplomatische Beziehungen auf. Für Argentinien sind die Malvinas trotz der Niederlage argentinisch, das Land erhebt weiter Anspruch auf die Inselgruppe. Einen offenen Konflikt hat es seither aber nicht mehr gegeben. Nichtsdestotrotz belastet die Falklandfrage nach wie vor die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder. Was wollen die Fußballer? Argentiniens Fußballer sahen sich angesichts der fußballerischen Auseinandersetzung mit England offenbar dazu veranlasst, den alten Konflikt wieder sichtbar zu machen: Nach ihrem Sieg im Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft gegen Endland hielten sie ein Banner hoch, auf dem stand: »Die Falklandinseln sind argentinisch«. Das kam nicht ganz unerwartet: Die US-Behörden hatten das Halbfinale als Hochrisikoereignis eingestuft. Vor dem Spiel waren bereits Vorkehrungen wegen möglicherweise aggressiver Fans getroffen worden, um Zusammenstöße zu verhindern. Argentinische Veteranen des Falklandkrieges hatten vor dem WM-Halbfinale gegen England zur Zurückhaltung gemahnt. »Sport ist kein Krieg: Das Halbfinalspiel ist ein Sportereignis von weltweiter Tragweite, keine bewaffnete Revanche und keine historische Kompensation«, hieß es in einem Brief des Verbandes der Kriegsveteranen 2. April. Trotzdem riefen sie auch zu einer gewissen Politisierung des Spiels auf: »Möge der Fußball eine Brücke sein, um die Malvinas-Frage zu thematisieren und die Welt daran zu erinnern, dass unser Anspruch nach wie vor aktueller denn je ist«, schrieben sie. Und was sagt die Politik? Die britische Regierung zeigte sich von der Aktion der Fußballer provoziert. »Wir erwarten von der Fifa, dass sie das untersucht«, sagte der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle der BBC. Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden. Die Fifa verbietet Spielern und Offiziellen bei Weltmeisterschaften und anderen Wettbewerben eigentlich, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Bislang äußerte sich die Fifa nicht zu dem Vorfall. Der Sprecher des britischen Premierministers, Keir Starmer sagte zu der Provokation: »Die WM-Trophäe mag uns nicht gehören, die Falklandinseln aber definitiv.« Argentiniens Vizepräsidentin sieht das anders. »Wir spielen gegen die Piraten-Usurpatoren. Das ist kein Spiel wie jedes andere«, hatte Victoria Villarruel noch vor dem Spiel auf X geschrieben und angekündigt: »Ich werde nicht politisch korrekt sein oder mich zurückhalten. Gegen die Engländer geht es um mehr.« Villarruels Vater hatte im Krieg um die Falklandinseln gekämpft. Versöhnlichere Töne schlug nach dem Spiel dagegen Argentiniens Präsident Javier Milei an. »Fußball und der Falklandkonflikt dürfen nicht vermischt werden«, sagte Milei im Radiosender Radio Mitre, ohne die Spieler explizit zu erwähnen. Die Falklandinseln würden durch »kluge Diplomatie gewonnen, nicht durch billige patriotische Gesten. Wir machen diplomatisch enorme Fortschritte. Es ist uns gelungen, die UN dazu zu bewegen, England zu Gesprächen mit uns zu zwingen. Aber lassen wir uns nicht täuschen, es ist nur ein Fußballspiel.« Die Fußballer des Landes haben den Konflikt mit ihrem Banner gleichwohl neu angeheizt.

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16. Juli
Süddeutsche Zeitung

Fußball-WM 2026: Argentinier finden Elfmeter-Spickzettel des englischen Torwart Pickford

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID. Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ. Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden. Wichtige Updates Falkland-Banner: London erwartet Fifa-Untersuchung Nach WM-Aus: Bellingham sorgt mit leichtem Schlag für Aufsehen  Argentinien feiert Sieg mit Plakat zum Falklandkrieg Wiederwahl von Fifa-Chef Infantino: DFB unterschreibt nicht Argentiniens Vizepräsidentin: „Gegen die Engländer geht es um mehr“ Lorenz Zeck Argentinier finden Pickfords XXL-Spickzettel fürs Elfmeterschießen Lionel Messi kniff die Augen zusammen und las interessiert: Als ihm die Trinkflasche des englischen Nationaltorhüters Jordan Pickford gereicht wurde, staunte Argentiniens Superstar nicht schlecht, einige seiner Mitspieler amüsierten sich herzhaft. Pickford war mit einem XXL-Spickzettel bestens vorbereitet für ein eventuelles Elfmeterschießen ins WM-Halbfinale gegangen - auf dem Aufkleber auf seiner Plastikflasche standen säuberlich gedruckt sämtliche Schussvorlieben der 23 Feldspieler der Albiceleste. Bei Messi, der im Turnierverlauf zweimal verschossen hatte, lautete die Handlungsempfehlung an Pickford etwa: rechts antäuschen, nach links abtauchen. Bei Enzo Fernández sollte der Goalie des FC Everton einfach stehen bleiben, bei Thiago Almada lautete der Rat: Entscheide nach Tagesform („Feel on the Day“). Bei Messi, der im Turnierverlauf zweimal verschossen hatte, lautete die Handlungsempfehlung an Pickford etwa: rechts antäuschen, nach links abtauchen. Bei Enzo Fernández sollte der Goalie des FC Everton einfach stehen bleiben, bei Thiago Almada lautete der Rat: Entscheide nach Tagesform („Feel on the Day“). Wegen Haalands Waschbär: Western-Store ist ausverkauft Die Bilder von Norwegens Stürmer Erling Haaland und seinem WM-Waschbären gingen um die Welt – und haben offenbar einen Hype ausgelöst. Der Western-Store („Wild Bill's“), in dem der norwegische Nationalspieler am Rande der Weltmeisterschaft das ausgestopfte Tierchen samt Gin-Flasche erstanden hatte, meldete jetzt: ausverkauft. „Der vergangene Monat war der beste in der Geschichte des Ladens“, sagte dessen Besitzer Cody Newport dem norwegischen Rundfunk. Schon als Haaland sich nach seinem Besuch in dem Geschäft in Dallas, Texas, mit Cowboy-Hut und T-Shirt („Y'all can kiss my Dallas“, sinngemäß: Ihr könnt mich alle mal) gezeigt hatte, gab es einen Ansturm. Etwa 2300 der Shirts will Newport danach verkauft haben. Als Haaland dann nach dem Turnier-Aus der „Wikinger“ im Viertelfinale gegen England (1:2 n. V.) mit dem ebenfalls in Dallas erstandenen Waschbären aus dem Flugzeug stieg, hätten sie in Dallas gedacht: „Oh nein, jetzt geht's von vorn los“, berichtete Verkaufsleiter Miguel Davila. Die Konsequenz: Beim Besuch der Reporter aus Norwegen wurde der letzte Waschbär verpackt und an einen Fan in Haalands Heimat geschickt. Für die Leute bei „Wild Bill's“ ist das ein riesiges Geschäft – und ein Problem: Denn der Mann, der die Tiere ausgestopft hat (übrigens auch zwei von Haaland exportierte Eichhörnchen), ist in Rente. „Wir müssen jetzt schauen, ob wir irgendwie anders an die Dinger rankommen“, sagte Davila, hat aber schon eine Lösung parat: „Vielleicht“, sagte er schmunzelnd, „muss ich auf die Schule für Taxidermie.“ Also selbst Tiere präparieren. „Der vergangene Monat war der beste in der Geschichte des Ladens“, sagte dessen Besitzer Cody Newport dem norwegischen Rundfunk. Schon als Haaland sich nach seinem Besuch in dem Geschäft in Dallas, Texas, mit Cowboy-Hut und T-Shirt („Y'all can kiss my Dallas“, sinngemäß: Ihr könnt mich alle mal) gezeigt hatte, gab es einen Ansturm. Etwa 2300 der Shirts will Newport danach verkauft haben. Als Haaland dann nach dem Turnier-Aus der „Wikinger“ im Viertelfinale gegen England (1:2 n. V.) mit dem ebenfalls in Dallas erstandenen Waschbären aus dem Flugzeug stieg, hätten sie in Dallas gedacht: „Oh nein, jetzt geht's von vorn los“, berichtete Verkaufsleiter Miguel Davila. Die Konsequenz: Beim Besuch der Reporter aus Norwegen wurde der letzte Waschbär verpackt und an einen Fan in Haalands Heimat geschickt. Für die Leute bei „Wild Bill's“ ist das ein riesiges Geschäft – und ein Problem: Denn der Mann, der die Tiere ausgestopft hat (übrigens auch zwei von Haaland exportierte Eichhörnchen), ist in Rente. „Wir müssen jetzt schauen, ob wir irgendwie anders an die Dinger rankommen“, sagte Davila, hat aber schon eine Lösung parat: „Vielleicht“, sagte er schmunzelnd, „muss ich auf die Schule für Taxidermie.“ Also selbst Tiere präparieren. Der norwegische Stürmer Erling Haaland mit einem ausgestopften Waschbären bei seiner Ankunft am Flughafen in Oslo. AFP Lorenz Zeck Falkland-Banner: London erwartet Fifa-Untersuchung Die britische Regierung erwartet vom Fußball-Weltverband Fifa eine Untersuchung zu der Provokation mit einem politischen Banner der argentinischen Mannschaft. „Wir erwarten von der Fifa, dass sie das untersuchen“, sagte der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle im Programm der BBC. Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden, so der Minister weiter. Bislang äußerte sich die Fifa nicht zu dem Vorfall. Der Weltverband verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Bis heute hat Buenos Aires seine Ansprüche auf die in Argentinien als Las Malvinas bezeichnete Inselgruppe nicht aufgegeben. Bislang äußerte sich die Fifa nicht zu dem Vorfall. Der Weltverband verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Bis heute hat Buenos Aires seine Ansprüche auf die in Argentinien als Las Malvinas bezeichnete Inselgruppe nicht aufgegeben. Nach WM-Aus: Bellingham sorgt mit leichtem Schlag für Aufsehen Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham hat nach dem Halbfinal-Aus kurzzeitig die Beherrschung verloren und mit einer Unsportlichkeit für Aufsehen gesorgt. Bellingham schlug dem argentinischen Ersatzspieler Valentín Barco mit der rechten Hand leicht auf den Hinterkopf, als dieser gerade auf dem Rasen von Atlanta den Finaleinzug mit seinen Teamkollegen feierte. Ein Video der Szene verbreitete sich in den Sozialen Netzwerken. Barco revanchierte sich mit einem Schubser, wenig später wurden die beiden Profis von Mitspielern getrennt. Möglicher Hintergrund der Aktion: Barco hatte nach dem Ausgleich von Enzo Fernández (85. Minute) provozierend vor den englischen Spielern gefeiert. Ob Bellingham ein Nachspiel droht, ist offen. Der 23-Jährige, der bei der WM bisher sechs Treffer erzielt hat, äußerte sich im Nachgang des Spiels nicht zu der Aktion. Möglicher Hintergrund der Aktion: Barco hatte nach dem Ausgleich von Enzo Fernández (85. Minute) provozierend vor den englischen Spielern gefeiert. Ob Bellingham ein Nachspiel droht, ist offen. Der 23-Jährige, der bei der WM bisher sechs Treffer erzielt hat, äußerte sich im Nachgang des Spiels nicht zu der Aktion. Hadert mit Englands Niederlage: Jude Bellingham wird von Teamkollegen Jordan Henderson getröstet. Reuters Argentinien feiert Sieg mit Plakat zum Falklandkrieg Das argentinische Team hat den Sieg im WM-Halbfinale gegen England auf dem Rasen mit einem politischen Plakat mit Bezug auf den Krieg um die Falklandinseln gefeiert. „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“) war in Versalien in dunkler Schrift auf einem weißen Laken zu lesen, das unter anderem Mittelfeldspieler Giovani Lo Celso in der Hand hielt. Das Banner war auch auf den Zuschauerrängen zu sehen gewesen. Argentinien erreichte mit dem 2:1 das WM-Endspiel gegen Spanien. Mit dem Spruch will Argentinien seine vermeintlichen Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Inseln in Argentinien heißen, erklären. Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Falklandinseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die Malvinas zu verhandeln. Der Weltverband Fifa verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Schon vor der Partie war die Erinnerung an den Falklandkrieg sehr präsent gewesen. Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hatte vor einer Vermischung des WM-Halbfinals mit dem Krieg gewarnt. Mit dem Spruch will Argentinien seine vermeintlichen Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Inseln in Argentinien heißen, erklären. Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Falklandinseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die Malvinas zu verhandeln. Der Weltverband Fifa verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Schon vor der Partie war die Erinnerung an den Falklandkrieg sehr präsent gewesen. Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hatte vor einer Vermischung des WM-Halbfinals mit dem Krieg gewarnt. SHAUN BOTTERILL/Getty Argentinien-Fans randalieren vor England-Spiel in Atlanta Am Abend vor dem zweiten Halbfinale der Fußball-WM zwischen England und Argentinien ist es in Atlanta zu kleineren Ausschreitungen gekommen. Vor einer Sportsbar attackierten sich Anhänger der argentinischen Clubs San Lorenzo und Huracan gegenseitig. Die Polizei musste einschreiten. Das berichteten der TV-Sender Fox und die englische Zeitung The Telegraph. In einem Video ist zu sehen, wie Anhänger Mülleimer und Bänke in Richtung anderer Fans warfen. Zudem wurden Gastro-Mobiliar umgeworfen. Die Sportsbar sprach gegen alle Beteiligten ein Hausverbot aus. Die Polizei von Atlanta bestätigte den Vorfall, machte aber keine Angaben über Festnahmen oder rechtliche Konsequenzen. Newsdesk Nach WM-Aus: Ausschreitungen in 183 französischen Städten Nach Frankreichs Niederlage im Halbfinale der Fußball-WM gegen Spanien ist es in zahlreichen Städten zu Gewalt gekommen, ohne dass es nach einer Bewertung des Innenministeriums zu schwerwiegenden Vorfällen kam. In 183 Städten, darunter insbesondere in Paris und Lyon, kam es zu Konfrontationen mit der Polizei, wie das Ministerium in Paris mitteilte. 342 Menschen wurden festgenommen, wovon 250 in Polizeigewahrsam kamen. In 688 Fällen wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen, 1128 Böller wurden beschlagnahmt. In Grenoble wurde ein 49 Jahre alter Mann, der auf der Terrasse einer Bar das Halbfinalspiel schaute, von Angreifern verfolgt und in einer Seitenstraße erschossen, berichtete die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf die Polizei. Als Hintergrund wird ein Bandenkrieg vermutet. Das Opfer sei bei der Justiz in Zusammenhang mit kriminellen Abrechnungen bekannt gewesen. Das Halbfinalspiel fiel in Frankreich auf den Nationalfeiertag, den 14. Juli, rund um den es traditionell häufig ohnehin zu Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen kommt. Bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli kam es in 141 Städten zu Gewalt, Brandstiftungen und dem verbotenen Abfeuern von Feuerwerkskörpern, teilte das Ministerium mit. 188 Menschen wurden festgenommen. An beiden Tagen wurden in Frankreich landesweit zusammengerechnet 701 Autos in Brand gesteckt. In Grenoble wurde ein 49 Jahre alter Mann, der auf der Terrasse einer Bar das Halbfinalspiel schaute, von Angreifern verfolgt und in einer Seitenstraße erschossen, berichtete die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf die Polizei. Als Hintergrund wird ein Bandenkrieg vermutet. Das Opfer sei bei der Justiz in Zusammenhang mit kriminellen Abrechnungen bekannt gewesen. Das Halbfinalspiel fiel in Frankreich auf den Nationalfeiertag, den 14. Juli, rund um den es traditionell häufig ohnehin zu Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen kommt. Bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli kam es in 141 Städten zu Gewalt, Brandstiftungen und dem verbotenen Abfeuern von Feuerwerkskörpern, teilte das Ministerium mit. 188 Menschen wurden festgenommen. An beiden Tagen wurden in Frankreich landesweit zusammengerechnet 701 Autos in Brand gesteckt. Wiederwahl von Fifa-Chef Infantino: DFB unterschreibt nicht Der Deutsche Fußball-Bund hat kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino unterzeichnet. Das bestätigte der DFB. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes. Fifa-Direktor Elkhan Mammadov aus Aserbaidschan warb während der Weltmeisterschaft bei europäischen Nationalverbänden für die Wiederwahl Infantinos beim Kongress des Weltverbandes am 18. März 2027 in Rabat/Marokko. Medien: Einbruchsversuch bei Lamine Yamal vereitelt Unbekannte haben versucht, in das Haus des spanischen Fußball-Nationalspielers Lamine Yamal bei Barcelona einzubrechen. Der Einbruchsversuch sei in der Nacht auf Mittwoch vom privaten Sicherheitsdienst des 19-Jährigen vereitelt worden, berichteten die Zeitung La Vanguardia und weitere spanische Medien unter Berufung auf die Behörden der Region Katalonien. Nur wenige Stunden zuvor hatte Yamal mit Spanien bei der WM in den USA nach einem Halbfinal-Sieg über Frankreich (2:0) das Endspiel erreicht. Die katalanische Polizei bestätigte auf Anfrage den Vorfall, nicht aber die Identität des betroffenen Hausbesitzers. Dementiert wurden die Berichte zugleich nicht. Man habe Ermittlungen aufgenommen und fahnde nach den unerkannt entkommenen Tätern, sagte ein Polizeisprecher. Laut dem Bericht von La Vanguardia entdeckte ein Wachmann auf Überwachungskameras gegen vier Uhr zwei Männer auf einer der Grundstücksmauern des Anwesens in Esplugues de Llobregat. Demnach wurden in der Gegend in der Nacht mindestens zwei weitere Einbrüche verübt. Die Ermittler prüften, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, hieß es. Die katalanische Polizei bestätigte auf Anfrage den Vorfall, nicht aber die Identität des betroffenen Hausbesitzers. Dementiert wurden die Berichte zugleich nicht. Man habe Ermittlungen aufgenommen und fahnde nach den unerkannt entkommenen Tätern, sagte ein Polizeisprecher. Laut dem Bericht von La Vanguardia entdeckte ein Wachmann auf Überwachungskameras gegen vier Uhr zwei Männer auf einer der Grundstücksmauern des Anwesens in Esplugues de Llobregat. Demnach wurden in der Gegend in der Nacht mindestens zwei weitere Einbrüche verübt. Die Ermittler prüften, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, hieß es. Argentiniens Vizepräsidentin: „Gegen die Engländer geht es um mehr“ Argentiniens Trainer Lionel Scaloni möchte die englisch-argentinische Vergangenheit um die Falklandinseln vor dem WM-Halbfinale ruhen lassen. Das gilt offenbar nicht für die Vizepräsidentin seines Landes. „Wir spielen gegen die Piraten-Usurpatoren. Das ist kein Spiel wie jedes andere“, schrieb Victoria Villarruel auf X und kündigte an: „Ich werde nicht politisch korrekt sein oder mich zurückhalten. Gegen die Engländer geht es um mehr.“ Sie bezieht sich mit ihren Aussagen auf den Krieg um die Falklandinseln. Mehr als 70 Tage hatten Argentinien und Großbritannien 1982 um die Inseln gekämpft, rund 1000 Soldaten starben. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die sogenannten Malvinas zu verhandeln. Villarruels Vater hatte im Krieg für Argentiniens Militärdiktatur gekämpft. Es ginge im Spiel darum, „den Eindringlingen die Stirn zu bieten“, schrieb die ultrarechte Politikerin weiter: „Hoch lebe Argentinien! Wir werden nämlich bis zum letzten Atemzug fordern, was uns gehört.“ Zuvor hatte Trainer Scaloni vor einer Vermischung von WM-Spiel und Krieg gewarnt: „Wir denken an Argentinier, an Menschen, die wir im Krieg verloren haben. Aber das müssen wir von dem Spiel trennen.“ Sie bezieht sich mit ihren Aussagen auf den Krieg um die Falklandinseln. Mehr als 70 Tage hatten Argentinien und Großbritannien 1982 um die Inseln gekämpft, rund 1000 Soldaten starben. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die sogenannten Malvinas zu verhandeln. Villarruels Vater hatte im Krieg für Argentiniens Militärdiktatur gekämpft. Es ginge im Spiel darum, „den Eindringlingen die Stirn zu bieten“, schrieb die ultrarechte Politikerin weiter: „Hoch lebe Argentinien! Wir werden nämlich bis zum letzten Atemzug fordern, was uns gehört.“ Zuvor hatte Trainer Scaloni vor einer Vermischung von WM-Spiel und Krieg gewarnt: „Wir denken an Argentinier, an Menschen, die wir im Krieg verloren haben. Aber das müssen wir von dem Spiel trennen.“ Warum eine starke Verteidigung Titel bringt Der Sieg der Spanier im Halbfinale über Frankreich hat auch gezeigt, dass reine Offensivpower nicht der beste Weg ist, um ein WM-Finale zu erreichen. Widerstandskraft und eine gute Defensive helfen – auch historisch betrachtet – deutlich mehr. „Tatsächlich hat Spanien das Feld gegen Frankreich ja nicht nur kontrolliert, sie haben es zu jeder Sekunde beherrscht wie Julius Cäsar, den Spaniens Trainer Luis de la Fuente so gern zitiert, ganz Gallien nach dem Sieg über Vercingetorix bei Alesia. Das ganze Feld? Ja, das ganze Feld“, schreibt der stellvertretende SZ-Sportchef Martin Schneider in seinem Kommentar. Lesen Sie ihn hier: Lesen Sie ihn hier: Doppelgängerin von Haaland macht auf sich aufmerksam Erling Haaland hat nicht nur mit seinen Toren Eindruck hinterlassen. Auch eine Doppelgängerin des norwegischen Stürmers sorgt inzwischen weltweit für Schlagzeilen. Das russische Model Anastasia Kostromina ist mit einem Instagram-Video viral gegangen. Die Russin veröffentlichte Anfang des Monats ein Video, in dem sie Haaland nicht nur optisch ähnelt, sondern auch dessen markante Mimik und Gestik nachahmt. Der Clip entwickelte sich rasant zum Hit und sammelte bislang 6,4 Millionen Likes. „Zunächst wusste ich gar nicht, was überhaupt passiert. Es fühlte sich wie ein Traum an“, sagte die 24-Jährige der Nachrichtenagentur AFP. Mit einem derart großen Erfolg habe sie „nie gerechnet“. Freunde und Familie hätten ihr schon seit Jahren gesagt, dass sie dem norwegischen Nationalspieler ähnlich sehe. Anfangs habe sie mit dem Vergleich allerdings gefremdelt. „Ich konnte zunächst ehrlich gesagt gar nicht verstehen, wie ich einem männlichen Fußballspieler ähneln sollte. Aber inzwischen nehme ich es mit Humor und habe überhaupt kein Problem mehr damit.“ Haaland selbst entwickelte sich während der WM auch in den Sozialen Medien zum Publikumsliebling. Der Angreifer von Manchester City erzielte sieben Turniertore, darunter zwei Treffer beim Achtelfinalsieg gegen Brasilien und hat inzwischen 68,8 Millionen Follower auf Social Media. „Zunächst wusste ich gar nicht, was überhaupt passiert. Es fühlte sich wie ein Traum an“, sagte die 24-Jährige der Nachrichtenagentur AFP. Mit einem derart großen Erfolg habe sie „nie gerechnet“. Freunde und Familie hätten ihr schon seit Jahren gesagt, dass sie dem norwegischen Nationalspieler ähnlich sehe. Anfangs habe sie mit dem Vergleich allerdings gefremdelt. „Ich konnte zunächst ehrlich gesagt gar nicht verstehen, wie ich einem männlichen Fußballspieler ähneln sollte. Aber inzwischen nehme ich es mit Humor und habe überhaupt kein Problem mehr damit.“ Haaland selbst entwickelte sich während der WM auch in den Sozialen Medien zum Publikumsliebling. Der Angreifer von Manchester City erzielte sieben Turniertore, darunter zwei Treffer beim Achtelfinalsieg gegen Brasilien und hat inzwischen 68,8 Millionen Follower auf Social Media. Ball der „Hand Gottes“ wird versteigert – für zehn Millionen Dollar? Er berührte erst die „Hand Gottes“ und wurde dann von Diego Maradona gestreichelt: Der Ball aus dem wohl berühmtesten Spiel der WM-Geschichte wird erneut versteigert. Das Leder aus dem Viertelfinale 1986 zwischen Argentinien und England (2:1) soll laut dem US-Auktionshaus Heritage Auctions bis zu zehn Millionen US-Dollar (circa 8,8 Millionen Euro) bringen. „Dieser Ball war sowohl bei der umstrittensten Szene der Fußballgeschichte als auch bei deren genialstem Glanzmoment zugegen“, schreibt Heritage Auctions. Maradona hatte im Aztekenstadion innerhalb von vier Minuten erst mit der Hand und dann nach einem Solo über den halben Platz getroffen. Gebote können vom 31. Juli an abgegeben werden – 16 Tage nach dem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams bei einer WM, diesmal im Halbfinale in den USA. Der heute 82 Jahre alte Schiedsrichter Ali Bennaceur aus Tunesien, der Maradonas erstes Tor fälschlicherweise anerkannt hatte, hatte den Ball nach dem Spiel zunächst mitgenommen. Der Referee soll laut dem Aktionshaus die Echtheit bestätigt haben, in der Partie sei kein weiterer Ball zum Einsatz gekommen. Schon 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro erstmals versteigert worden. „Dieser Ball war sowohl bei der umstrittensten Szene der Fußballgeschichte als auch bei deren genialstem Glanzmoment zugegen“, schreibt Heritage Auctions. Maradona hatte im Aztekenstadion innerhalb von vier Minuten erst mit der Hand und dann nach einem Solo über den halben Platz getroffen. Gebote können vom 31. Juli an abgegeben werden – 16 Tage nach dem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams bei einer WM, diesmal im Halbfinale in den USA. Der heute 82 Jahre alte Schiedsrichter Ali Bennaceur aus Tunesien, der Maradonas erstes Tor fälschlicherweise anerkannt hatte, hatte den Ball nach dem Spiel zunächst mitgenommen. Der Referee soll laut dem Aktionshaus die Echtheit bestätigt haben, in der Partie sei kein weiterer Ball zum Einsatz gekommen. Schon 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro erstmals versteigert worden. Der Ball fliegt im WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und England 1986 ins Tor im Stadion von Mexiko-Stadt. Doch es war eine Hand im Spiel: die Maradonnas oder Gottes? Uncredited/EL GRAFICO/dpa Miese Gewissheiten für Frankreich Dass Frankreich das WM-Halbfinale gegen Spanien auf diese Weise verlieren würde? Ohne Spektakel, ohne wilde Aufholjagd, fast ohne Emotionen? Das hatten die Wenigsten erwartet. „Dieses Abenteuer hätte etwas Besseres verdient gehabt als einen solchen Zusammenbruch des Spiels, der Strategie und der Emotionen“, schreibt die Sporttageszeitung L’Équipe. Wie es der Grande Nation nach diesem Auftritt geht: Lorenz Zeck Halbzeitpause im Finale könnte 30 Minuten dauern Medienberichten zufolge soll die Halbzeitpause im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft wegen einer großen Show länger als die üblichen 15 Minuten dauern. Wie lange die Unterbrechung des Endspiels in East Rutherford bei New York am Sonntag genau sein wird, dazu gibt es unterschiedliche Angaben. So ist von 20, aber auch von bis zu 30 Minuten Pause die Rede. Allein die Halbzeitshow soll elf Minuten lang sein. Die Show erinnert an jene im Super Bowl und enthält Auftritte von Mega-Prominenten wie der Pop-Ikonen Shakira und Madonna und des kanadischen Superstars Justin Bieber. Die südkoreanische Band BTS ist ebenfalls dabei – genau wie der nigerianische Musiker Burna Boy, der gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor auftritt. Bei der Schlusszeremonie, die 90 Minuten vor Anpfiff stattfindet, sollen Tom Cruise, Laura Pausini, Nicole Scherzinger, Robbie Williams und der YouTuber "Ishowspeed" auftreten. Jennifer Hudson soll die Nationalhymne singen. Die Show erinnert an jene im Super Bowl und enthält Auftritte von Mega-Prominenten wie der Pop-Ikonen Shakira und Madonna und des kanadischen Superstars Justin Bieber. Die südkoreanische Band BTS ist ebenfalls dabei – genau wie der nigerianische Musiker Burna Boy, der gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor auftritt. Bei der Schlusszeremonie, die 90 Minuten vor Anpfiff stattfindet, sollen Tom Cruise, Laura Pausini, Nicole Scherzinger, Robbie Williams und der YouTuber "Ishowspeed" auftreten. Jennifer Hudson soll die Nationalhymne singen.

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16. Juli
Deutschlandfunk

Fußball-WM - Argentinische Nationalspieler posieren nach Sieg gegen England mit Falkland-Slogan - Britische Regierung fordert Untersuchung

"Las Malvinas son argentinas" ("Die Malwinen sind argentinisch"), stand auf dem Transparent, das unter anderem Mittelfeldspieler Lo Celso in der Hand hielt. Es unterstrich den bis heute bestehenden Anspruch Argentiniens auf die Islas Malvinas, die in Europa meist als Falkland-Inseln bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um eine Inselgruppe im südlichen Atlantik, etwa 400 Kilometer östlich der argentinischen Südküste. Geographisch gehören sie zu Südamerika. Politisch sind sie aber ein britisches Überseegebiet, auf das auch Argentinien Anspruch erhebt. 1982 führte die Auseinandersetzung zum Falkland-Krieg, in dessen Verlauf beinahe 1.000 Soldaten getötet wurden. Argentiniens Präsident Milei: "Es ist nur ein Fußballspiel" Vor dem WM-Halbfinale hatte die argentinische Vizepräsidentin Villarruel die Engländer mit Verweis auf die Malvinas als "Piraten" bezeichnet. Nationaltrainer Scaloni und auch einige seiner Spieler versuchten dagegen, die politische Spannung aus der Partie zu nehmen. "Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach", erklärte Scaloni. Nach der Partie äußerte sich Argentiniens Präsident Milei in einem Radiointerview nicht ausdrücklich zu der Spieler-Geste, pries aber "enorme diplomatische Fortschritte" hinsichtlich des jahrelangen Streits zwischen Buenos Aires und London. "Es ist uns gelungen, die UNO dazu zu bewegen, England zu Gesprächen mit uns zu zwingen", sagte Milei dem Sender und fügte hinzu: "Lasst uns das Ergebnis nicht verwechseln: Es ist nur ein Fußballspiel." Britische Regierung fordert Untersuchung der FIFA Die britische Regierung reagierte verärgert. Wirtschaftsminister Kyle sagte der BBC, man erwarte eine Untersuchung der FIFA. Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden. Bisher hat sich der Weltverband noch nicht zu dem Vorfall geäußert. Dem FIFA-Regelement zufolge ist es Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele verboten, politische Botschaften zu präsentieren. Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft trifft Titelverteidiger Argentinien am Sonntag in East Rutherford bei New York auf Europameister Spanien. England spielt am Samstag gegen Frankreich um Platz drei. Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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16. Juli
ZDF heute

Falkland-Provokation: London fordert Untersuchung der FIFA

Argentinische Spieler feiern mit Plakat:Falkland-Provokation: London fordert Untersuchung der FIFA Nachdem argentinische Spieler mit einer politischen Botschaft ihren Finaleinzug bei der WM gefeiert haben, fordert die britische Regierung eine Untersuchung der FIFA. Vor über 40 Jahren trugen Großbritannien und Argentinien einen bewaffneten Konflikt über die Falkland-Inseln aus. Der Streit um die Inselgruppe wirkt bis heute nach - auch auf dem Fußballfeld. Die britische Regierung erwartet vom Fußball-Weltverband FIFA eine Untersuchung zu der Provokation mit einem politischen Banner nach dem Halbfinal-Aus der englischen Nationalelf gegen Argentinien. Die Spieler des südamerikanischen Landes hatten nach ihrem 2:1-Triumph über die "Three Lions" in der US-Metropole Atlanta ein Banner mit der Aufschrift "Las Malvinas son Argentinas" ("Die Falkland-Inseln sind argentinisch") auf dem Platz gezeigt. Nach dem 2:1 gegen England steht Argentinien Kopf: Tausende Fans feiern, der Siegtreffer löst riesigen Jubel aus. Mittendrin in der Fan-Party: ZDF-Reporter Moritz Neuß. 16.07.2026 | 0:39 min"Wir erwarten von der FIFA, dass sie das untersuchen", sagte der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle im BBC-Fernsehen. Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden, so der Minister weiter. Bewaffneter Konflikt um Überseegebiet Die FIFA verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Bislang äußerte sich die FIFA nicht zu dem Vorfall. Für Argentinien sei diese WM eine echte Abwechslung von der Wirtschaftskrise, so unser Reporter in Buenos Aires - das Desaster für England analysiert ZDF-Reporter Yacin Hehrlein. 16.07.2026 | 3:24 minGroßbritannien und Argentinien hatten im Falkland-Krieg 1982 einen bewaffneten Konflikt über die Kontrolle der Inselgruppe im Südatlantik ausgetragen mit Hunderten Toten. Dem britischen Militär gelang es damals, die argentinischen Angreifer von dem dünn besiedelten Überseegebiet zu vertreiben. Die Niederlage beschleunigte den Fall der Militärregierung in dem Land. Doch bis heute hat Buenos Aires seine Ansprüche auf die in Argentinien als Las Malvinas bezeichnete Inselgruppe nicht aufgegeben. ZDFsportstudio Update:Dein Newsletter zur Fußball-WM 2026 Alle Highlights der WM-Spiele aus der Nacht, Updates zum DFB-Team und die wichtigsten Nachrichten zur Fußball-WM 2026 – kompakt und aktuell. Jetzt abonnieren!Alle Spiele, alle Tore der Fußball-WM 2026 Frankreich enttäuscht lange :Elfmeter und Traumkombinationen bei Frankreich - Spanien Embolo sieht Gelb-Rot :Enge Kiste zwischen Argentinien und Schweiz Bellingham trifft doppelt :Traumtor, Verlängerung bei England - Norwegen Entscheidung kurz vor Schluss :Spanien - Belgien: Jokertor und Torwart-Drama Mbappé unglücklich vom Punkt :Frankreich - Marokko: Geniestreich bricht Bann Letztes WM-Achtelfinale :Schweiz und Kolumbien verlangen einander alles ab Weltmeister verzweifelt :Argentinien und Ägypten mit denkwürdiger Schlussphase Co-Gastgeber mit Stürmer Balogun :USA - Belgien: Fünf Tore und einmal Slapstick Treffer in der Nachspielzeit :Ein Joker entscheidet Portugal gegen Spanien Tore, Elfmeter, Platzverweis :Mexiko gegen England wird zum Thriller Doppelpack entscheidet :Spektakel zwischen Brasilien und Norwegen Viele Nickligkeiten, viel Hektik :Frankreich quält sich gegen Paraguay-Bollwerk Marokko zieht ins Viertelfinale :Gelb-Rekord bei Kanada gegen Marokko Trifft Bayern-Star Diaz? :Ghana bietet Favorit Kolumbien harten Kampf Messi mit traumhaftem Tor :Kap Verde begeistert auch gegen Argentinien Entscheidung im Elfmeterschießen :Historisches Eigentor bei Australien gegen Ägypten Irrer Fehlschuss von Rieder :Intensives Duell zwischen Schweiz und Algerien Ronaldo feiert eine WM-Premiere :Irres Spektakel zwischen Portugal und Kroatien Oyarzabal trifft zweimal :Dominantes Spanien hat Österreich lange im Griff Balogun trifft und fliegt :Bosnien gegen die USA lange in Überzahl 130-Minuten-Drama in Seattle :Verrücktes Comeback bei Belgien gegen Senegal Starkes Spiel zweier guter Teams :DR Kongo macht England das Leben schwer Hexenkessel im Aztekenstadion :Mexiko - Ecuador: Megastimmung und Spektakel Mbappé und Olise überragen :Frankreich gegen Schweden wie im Rausch Norwegen im WM-Achtelfinale :Spiel der Traumtore bei Elfenbeinküste - Norwegen sportstudio Fußball-Dokus Sport :Schland in Sicht! 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16. Juli
Süddeutsche Zeitung

Fußball-WM 2026: Argentinien feiert Sieg mit Transparent zum Falklandkrieg – London fordert Untersuchung

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID. Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ. Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden. Wichtige Updates Nach WM-Aus: Bellingham sorgt mit leichtem Schlag für Aufsehen  Wiederwahl von Fifa-Chef Infantino: DFB unterschreibt nicht Argentiniens Vizepräsidentin: „Gegen die Engländer geht es um mehr“ Doppelgängerin von Haaland macht auf sich aufmerksam Ball der „Hand Gottes“ wird versteigert – für zehn Millionen Dollar? Argentinien feiert Sieg mit Plakat zum Falklandkrieg Das argentinische Team hat den Sieg im WM-Halbfinale gegen England auf dem Rasen mit einem politischen Plakat mit Bezug auf den Krieg um die Falklandinseln gefeiert. „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“) war in Versalien in dunkler Schrift auf einem weißen Laken zu lesen, das unter anderem Mittelfeldspieler Giovani Lo Celso in der Hand hielt. Das Banner war auch auf den Zuschauerrängen zu sehen gewesen. Argentinien erreichte mit dem 2:1 das WM-Endspiel gegen Spanien. Mit dem Spruch will Argentinien seine vermeintlichen Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Inseln in Argentinien heißen, erklären. Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Falklandinseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die Malvinas zu verhandeln. Der Weltverband Fifa verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Schon vor der Partie war die Erinnerung an den Falklandkrieg sehr präsent gewesen. Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hatte vor einer Vermischung des WM-Halbfinals mit dem Krieg gewarnt. Mit dem Spruch will Argentinien seine vermeintlichen Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Inseln in Argentinien heißen, erklären. Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Falklandinseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die Malvinas zu verhandeln. Der Weltverband Fifa verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Schon vor der Partie war die Erinnerung an den Falklandkrieg sehr präsent gewesen. Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hatte vor einer Vermischung des WM-Halbfinals mit dem Krieg gewarnt. SHAUN BOTTERILL/Getty Lorenz Zeck Argentinier finden Pickfords XXL-Spickzettel fürs Elfmeterschießen Lionel Messi kniff die Augen zusammen und las interessiert: Als ihm die Trinkflasche des englischen Nationaltorhüters Jordan Pickford gereicht wurde, staunte Argentiniens Superstar nicht schlecht, einige seiner Mitspieler amüsierten sich herzhaft. Pickford war mit einem XXL-Spickzettel bestens vorbereitet für ein eventuelles Elfmeterschießen ins WM-Halbfinale gegangen - auf dem Aufkleber auf seiner Plastikflasche standen säuberlich gedruckt sämtliche Schussvorlieben der 23 Feldspieler der Albiceleste. Bei Messi, der im Turnierverlauf zweimal verschossen hatte, lautete die Handlungsempfehlung an Pickford etwa: rechts antäuschen, nach links abtauchen. Bei Enzo Fernández sollte der Goalie des FC Everton einfach stehen bleiben, bei Thiago Almada lautete der Rat: Entscheide nach Tagesform („Feel on the Day“). Bei Messi, der im Turnierverlauf zweimal verschossen hatte, lautete die Handlungsempfehlung an Pickford etwa: rechts antäuschen, nach links abtauchen. Bei Enzo Fernández sollte der Goalie des FC Everton einfach stehen bleiben, bei Thiago Almada lautete der Rat: Entscheide nach Tagesform („Feel on the Day“). Nach WM-Aus: Bellingham sorgt mit leichtem Schlag für Aufsehen Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham hat nach dem Halbfinal-Aus kurzzeitig die Beherrschung verloren und mit einer Unsportlichkeit für Aufsehen gesorgt. Bellingham schlug dem argentinischen Ersatzspieler Valentín Barco mit der rechten Hand leicht auf den Hinterkopf, als dieser gerade auf dem Rasen von Atlanta den Finaleinzug mit seinen Teamkollegen feierte. Ein Video der Szene verbreitete sich in den Sozialen Netzwerken. Barco revanchierte sich mit einem Schubser, wenig später wurden die beiden Profis von Mitspielern getrennt. Möglicher Hintergrund der Aktion: Barco hatte nach dem Ausgleich von Enzo Fernández (85. Minute) provozierend vor den englischen Spielern gefeiert. Ob Bellingham ein Nachspiel droht, ist offen. Der 23-Jährige, der bei der WM bisher sechs Treffer erzielt hat, äußerte sich im Nachgang des Spiels nicht zu der Aktion. Möglicher Hintergrund der Aktion: Barco hatte nach dem Ausgleich von Enzo Fernández (85. Minute) provozierend vor den englischen Spielern gefeiert. Ob Bellingham ein Nachspiel droht, ist offen. Der 23-Jährige, der bei der WM bisher sechs Treffer erzielt hat, äußerte sich im Nachgang des Spiels nicht zu der Aktion. Hadert mit Englands Niederlage: Jude Bellingham wird von Teamkollegen Jordan Henderson getröstet. Reuters Argentinien-Fans randalieren vor England-Spiel in Atlanta Am Abend vor dem zweiten Halbfinale der Fußball-WM zwischen England und Argentinien ist es in Atlanta zu kleineren Ausschreitungen gekommen. Vor einer Sportsbar attackierten sich Anhänger der argentinischen Clubs San Lorenzo und Huracan gegenseitig. Die Polizei musste einschreiten. Das berichteten der TV-Sender Fox und die englische Zeitung The Telegraph. In einem Video ist zu sehen, wie Anhänger Mülleimer und Bänke in Richtung anderer Fans warfen. Zudem wurden Gastro-Mobiliar umgeworfen. Die Sportsbar sprach gegen alle Beteiligten ein Hausverbot aus. Die Polizei von Atlanta bestätigte den Vorfall, machte aber keine Angaben über Festnahmen oder rechtliche Konsequenzen. Newsdesk Nach WM-Aus: Ausschreitungen in 183 französischen Städten Nach Frankreichs Niederlage im Halbfinale der Fußball-WM gegen Spanien ist es in zahlreichen Städten zu Gewalt gekommen, ohne dass es nach einer Bewertung des Innenministeriums zu schwerwiegenden Vorfällen kam. In 183 Städten, darunter insbesondere in Paris und Lyon, kam es zu Konfrontationen mit der Polizei, wie das Ministerium in Paris mitteilte. 342 Menschen wurden festgenommen, wovon 250 in Polizeigewahrsam kamen. In 688 Fällen wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen, 1128 Böller wurden beschlagnahmt. In Grenoble wurde ein 49 Jahre alter Mann, der auf der Terrasse einer Bar das Halbfinalspiel schaute, von Angreifern verfolgt und in einer Seitenstraße erschossen, berichtete die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf die Polizei. Als Hintergrund wird ein Bandenkrieg vermutet. Das Opfer sei bei der Justiz in Zusammenhang mit kriminellen Abrechnungen bekannt gewesen. Das Halbfinalspiel fiel in Frankreich auf den Nationalfeiertag, den 14. Juli, rund um den es traditionell häufig ohnehin zu Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen kommt. Bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli kam es in 141 Städten zu Gewalt, Brandstiftungen und dem verbotenen Abfeuern von Feuerwerkskörpern, teilte das Ministerium mit. 188 Menschen wurden festgenommen. An beiden Tagen wurden in Frankreich landesweit zusammengerechnet 701 Autos in Brand gesteckt. In Grenoble wurde ein 49 Jahre alter Mann, der auf der Terrasse einer Bar das Halbfinalspiel schaute, von Angreifern verfolgt und in einer Seitenstraße erschossen, berichtete die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf die Polizei. Als Hintergrund wird ein Bandenkrieg vermutet. Das Opfer sei bei der Justiz in Zusammenhang mit kriminellen Abrechnungen bekannt gewesen. Das Halbfinalspiel fiel in Frankreich auf den Nationalfeiertag, den 14. Juli, rund um den es traditionell häufig ohnehin zu Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen kommt. Bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli kam es in 141 Städten zu Gewalt, Brandstiftungen und dem verbotenen Abfeuern von Feuerwerkskörpern, teilte das Ministerium mit. 188 Menschen wurden festgenommen. An beiden Tagen wurden in Frankreich landesweit zusammengerechnet 701 Autos in Brand gesteckt. Wiederwahl von Fifa-Chef Infantino: DFB unterschreibt nicht Der Deutsche Fußball-Bund hat kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino unterzeichnet. Das bestätigte der DFB. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes. Fifa-Direktor Elkhan Mammadov aus Aserbaidschan warb während der Weltmeisterschaft bei europäischen Nationalverbänden für die Wiederwahl Infantinos beim Kongress des Weltverbandes am 18. März 2027 in Rabat/Marokko. Medien: Einbruchsversuch bei Lamine Yamal vereitelt Unbekannte haben versucht, in das Haus des spanischen Fußball-Nationalspielers Lamine Yamal bei Barcelona einzubrechen. Der Einbruchsversuch sei in der Nacht auf Mittwoch vom privaten Sicherheitsdienst des 19-Jährigen vereitelt worden, berichteten die Zeitung La Vanguardia und weitere spanische Medien unter Berufung auf die Behörden der Region Katalonien. Nur wenige Stunden zuvor hatte Yamal mit Spanien bei der WM in den USA nach einem Halbfinal-Sieg über Frankreich (2:0) das Endspiel erreicht. Die katalanische Polizei bestätigte auf Anfrage den Vorfall, nicht aber die Identität des betroffenen Hausbesitzers. Dementiert wurden die Berichte zugleich nicht. Man habe Ermittlungen aufgenommen und fahnde nach den unerkannt entkommenen Tätern, sagte ein Polizeisprecher. Laut dem Bericht von La Vanguardia entdeckte ein Wachmann auf Überwachungskameras gegen vier Uhr zwei Männer auf einer der Grundstücksmauern des Anwesens in Esplugues de Llobregat. Demnach wurden in der Gegend in der Nacht mindestens zwei weitere Einbrüche verübt. Die Ermittler prüften, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, hieß es. Die katalanische Polizei bestätigte auf Anfrage den Vorfall, nicht aber die Identität des betroffenen Hausbesitzers. Dementiert wurden die Berichte zugleich nicht. Man habe Ermittlungen aufgenommen und fahnde nach den unerkannt entkommenen Tätern, sagte ein Polizeisprecher. Laut dem Bericht von La Vanguardia entdeckte ein Wachmann auf Überwachungskameras gegen vier Uhr zwei Männer auf einer der Grundstücksmauern des Anwesens in Esplugues de Llobregat. Demnach wurden in der Gegend in der Nacht mindestens zwei weitere Einbrüche verübt. Die Ermittler prüften, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, hieß es. Argentiniens Vizepräsidentin: „Gegen die Engländer geht es um mehr“ Argentiniens Trainer Lionel Scaloni möchte die englisch-argentinische Vergangenheit um die Falklandinseln vor dem WM-Halbfinale ruhen lassen. Das gilt offenbar nicht für die Vizepräsidentin seines Landes. „Wir spielen gegen die Piraten-Usurpatoren. Das ist kein Spiel wie jedes andere“, schrieb Victoria Villarruel auf X und kündigte an: „Ich werde nicht politisch korrekt sein oder mich zurückhalten. Gegen die Engländer geht es um mehr.“ Sie bezieht sich mit ihren Aussagen auf den Krieg um die Falklandinseln. Mehr als 70 Tage hatten Argentinien und Großbritannien 1982 um die Inseln gekämpft, rund 1000 Soldaten starben. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die sogenannten Malvinas zu verhandeln. Villarruels Vater hatte im Krieg für Argentiniens Militärdiktatur gekämpft. Es ginge im Spiel darum, „den Eindringlingen die Stirn zu bieten“, schrieb die ultrarechte Politikerin weiter: „Hoch lebe Argentinien! Wir werden nämlich bis zum letzten Atemzug fordern, was uns gehört.“ Zuvor hatte Trainer Scaloni vor einer Vermischung von WM-Spiel und Krieg gewarnt: „Wir denken an Argentinier, an Menschen, die wir im Krieg verloren haben. Aber das müssen wir von dem Spiel trennen.“ Sie bezieht sich mit ihren Aussagen auf den Krieg um die Falklandinseln. Mehr als 70 Tage hatten Argentinien und Großbritannien 1982 um die Inseln gekämpft, rund 1000 Soldaten starben. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die sogenannten Malvinas zu verhandeln. Villarruels Vater hatte im Krieg für Argentiniens Militärdiktatur gekämpft. Es ginge im Spiel darum, „den Eindringlingen die Stirn zu bieten“, schrieb die ultrarechte Politikerin weiter: „Hoch lebe Argentinien! Wir werden nämlich bis zum letzten Atemzug fordern, was uns gehört.“ Zuvor hatte Trainer Scaloni vor einer Vermischung von WM-Spiel und Krieg gewarnt: „Wir denken an Argentinier, an Menschen, die wir im Krieg verloren haben. Aber das müssen wir von dem Spiel trennen.“ Warum eine starke Verteidigung Titel bringt Der Sieg der Spanier im Halbfinale über Frankreich hat auch gezeigt, dass reine Offensivpower nicht der beste Weg ist, um ein WM-Finale zu erreichen. Widerstandskraft und eine gute Defensive helfen – auch historisch betrachtet – deutlich mehr. „Tatsächlich hat Spanien das Feld gegen Frankreich ja nicht nur kontrolliert, sie haben es zu jeder Sekunde beherrscht wie Julius Cäsar, den Spaniens Trainer Luis de la Fuente so gern zitiert, ganz Gallien nach dem Sieg über Vercingetorix bei Alesia. Das ganze Feld? Ja, das ganze Feld“, schreibt der stellvertretende SZ-Sportchef Martin Schneider in seinem Kommentar. Lesen Sie ihn hier: Lesen Sie ihn hier: Doppelgängerin von Haaland macht auf sich aufmerksam Erling Haaland hat nicht nur mit seinen Toren Eindruck hinterlassen. Auch eine Doppelgängerin des norwegischen Stürmers sorgt inzwischen weltweit für Schlagzeilen. Das russische Model Anastasia Kostromina ist mit einem Instagram-Video viral gegangen. Die Russin veröffentlichte Anfang des Monats ein Video, in dem sie Haaland nicht nur optisch ähnelt, sondern auch dessen markante Mimik und Gestik nachahmt. Der Clip entwickelte sich rasant zum Hit und sammelte bislang 6,4 Millionen Likes. „Zunächst wusste ich gar nicht, was überhaupt passiert. Es fühlte sich wie ein Traum an“, sagte die 24-Jährige der Nachrichtenagentur AFP. Mit einem derart großen Erfolg habe sie „nie gerechnet“. Freunde und Familie hätten ihr schon seit Jahren gesagt, dass sie dem norwegischen Nationalspieler ähnlich sehe. Anfangs habe sie mit dem Vergleich allerdings gefremdelt. „Ich konnte zunächst ehrlich gesagt gar nicht verstehen, wie ich einem männlichen Fußballspieler ähneln sollte. Aber inzwischen nehme ich es mit Humor und habe überhaupt kein Problem mehr damit.“ Haaland selbst entwickelte sich während der WM auch in den Sozialen Medien zum Publikumsliebling. Der Angreifer von Manchester City erzielte sieben Turniertore, darunter zwei Treffer beim Achtelfinalsieg gegen Brasilien und hat inzwischen 68,8 Millionen Follower auf Social Media. „Zunächst wusste ich gar nicht, was überhaupt passiert. Es fühlte sich wie ein Traum an“, sagte die 24-Jährige der Nachrichtenagentur AFP. Mit einem derart großen Erfolg habe sie „nie gerechnet“. Freunde und Familie hätten ihr schon seit Jahren gesagt, dass sie dem norwegischen Nationalspieler ähnlich sehe. Anfangs habe sie mit dem Vergleich allerdings gefremdelt. „Ich konnte zunächst ehrlich gesagt gar nicht verstehen, wie ich einem männlichen Fußballspieler ähneln sollte. Aber inzwischen nehme ich es mit Humor und habe überhaupt kein Problem mehr damit.“ Haaland selbst entwickelte sich während der WM auch in den Sozialen Medien zum Publikumsliebling. Der Angreifer von Manchester City erzielte sieben Turniertore, darunter zwei Treffer beim Achtelfinalsieg gegen Brasilien und hat inzwischen 68,8 Millionen Follower auf Social Media. Ball der „Hand Gottes“ wird versteigert – für zehn Millionen Dollar? Er berührte erst die „Hand Gottes“ und wurde dann von Diego Maradona gestreichelt: Der Ball aus dem wohl berühmtesten Spiel der WM-Geschichte wird erneut versteigert. Das Leder aus dem Viertelfinale 1986 zwischen Argentinien und England (2:1) soll laut dem US-Auktionshaus Heritage Auctions bis zu zehn Millionen US-Dollar (circa 8,8 Millionen Euro) bringen. „Dieser Ball war sowohl bei der umstrittensten Szene der Fußballgeschichte als auch bei deren genialstem Glanzmoment zugegen“, schreibt Heritage Auctions. Maradona hatte im Aztekenstadion innerhalb von vier Minuten erst mit der Hand und dann nach einem Solo über den halben Platz getroffen. Gebote können vom 31. Juli an abgegeben werden – 16 Tage nach dem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams bei einer WM, diesmal im Halbfinale in den USA. Der heute 82 Jahre alte Schiedsrichter Ali Bennaceur aus Tunesien, der Maradonas erstes Tor fälschlicherweise anerkannt hatte, hatte den Ball nach dem Spiel zunächst mitgenommen. Der Referee soll laut dem Aktionshaus die Echtheit bestätigt haben, in der Partie sei kein weiterer Ball zum Einsatz gekommen. Schon 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro erstmals versteigert worden. „Dieser Ball war sowohl bei der umstrittensten Szene der Fußballgeschichte als auch bei deren genialstem Glanzmoment zugegen“, schreibt Heritage Auctions. Maradona hatte im Aztekenstadion innerhalb von vier Minuten erst mit der Hand und dann nach einem Solo über den halben Platz getroffen. Gebote können vom 31. Juli an abgegeben werden – 16 Tage nach dem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams bei einer WM, diesmal im Halbfinale in den USA. Der heute 82 Jahre alte Schiedsrichter Ali Bennaceur aus Tunesien, der Maradonas erstes Tor fälschlicherweise anerkannt hatte, hatte den Ball nach dem Spiel zunächst mitgenommen. Der Referee soll laut dem Aktionshaus die Echtheit bestätigt haben, in der Partie sei kein weiterer Ball zum Einsatz gekommen. Schon 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro erstmals versteigert worden. Der Ball fliegt im WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und England 1986 ins Tor im Stadion von Mexiko-Stadt. Doch es war eine Hand im Spiel: die Maradonnas oder Gottes? Uncredited/EL GRAFICO/dpa Miese Gewissheiten für Frankreich Dass Frankreich das WM-Halbfinale gegen Spanien auf diese Weise verlieren würde? Ohne Spektakel, ohne wilde Aufholjagd, fast ohne Emotionen? Das hatten die Wenigsten erwartet. „Dieses Abenteuer hätte etwas Besseres verdient gehabt als einen solchen Zusammenbruch des Spiels, der Strategie und der Emotionen“, schreibt die Sporttageszeitung L’Équipe. Wie es der Grande Nation nach diesem Auftritt geht: Lorenz Zeck Halbzeitpause im Finale könnte 30 Minuten dauern Medienberichten zufolge soll die Halbzeitpause im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft wegen einer großen Show länger als die üblichen 15 Minuten dauern. Wie lange die Unterbrechung des Endspiels in East Rutherford bei New York am Sonntag genau sein wird, dazu gibt es unterschiedliche Angaben. So ist von 20, aber auch von bis zu 30 Minuten Pause die Rede. Allein die Halbzeitshow soll elf Minuten lang sein. Die Show erinnert an jene im Super Bowl und enthält Auftritte von Mega-Prominenten wie der Pop-Ikonen Shakira und Madonna und des kanadischen Superstars Justin Bieber. Die südkoreanische Band BTS ist ebenfalls dabei – genau wie der nigerianische Musiker Burna Boy, der gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor auftritt. Bei der Schlusszeremonie, die 90 Minuten vor Anpfiff stattfindet, sollen Tom Cruise, Laura Pausini, Nicole Scherzinger, Robbie Williams und der YouTuber "Ishowspeed" auftreten. Jennifer Hudson soll die Nationalhymne singen. Die Show erinnert an jene im Super Bowl und enthält Auftritte von Mega-Prominenten wie der Pop-Ikonen Shakira und Madonna und des kanadischen Superstars Justin Bieber. Die südkoreanische Band BTS ist ebenfalls dabei – genau wie der nigerianische Musiker Burna Boy, der gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor auftritt. Bei der Schlusszeremonie, die 90 Minuten vor Anpfiff stattfindet, sollen Tom Cruise, Laura Pausini, Nicole Scherzinger, Robbie Williams und der YouTuber "Ishowspeed" auftreten. Jennifer Hudson soll die Nationalhymne singen. De la Fuentes Meisterwerk Wie schaltet eine Mannschaft die Offensivpower der Franzosen aus? Spanien hat ein Lehrbeispiel dafür im Halbfinale geliefert. Eins der Geheimnisse: die Beziehung von Trainer Luis de la Fuente zu seinen Spielern. SZ-Sportchef Claudio Catuogno ist dem Wirken dieses bescheidenen Coachs, der selbst nie eine schillernde Profikarriere hatte, nachgegangen. Lesen Sie seinen Text hier: Lesen Sie seinen Text hier: Wegen 1986: Argentinien will in blauen Trikots gegen England spielen Vor dem WM-Halbfinale gegen England hat Alexis Mac Allister die Bedeutung von Diego Maradona für Argentinien hervorgehoben und den Viertelfinal-Erfolg von 1986 als besondere Motivation ausgemacht. Damals hatte Maradona sein Team mit „der Hand Gottes“ und einem sensationellen Solo zum 2:1 geführt – später holte Argentinien den Titel. „Ich weiß nicht, ob es nur Zufall ist, aber in den letzten Tagen habe ich angefangen, Videos von Diego zu sehen, vom Spiel 1986 und anderen Dingen“, sagte Mac Allister vor dem Kracher am Mittwoch (21 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Atlanta: „Diego repräsentiert so viel für das Land und ich hoffe, dass wir etwas Ähnliches schaffen können wie das, was sie 1986 getan haben.“ Dafür greifen die Argentinier in die Trickkiste. Wie beim Coup vor 40 Jahren werden sie in ihrer „Glücksfarbe“ auflaufen und die dunkelblauen Auswärtstrikots tragen. Dafür erhielten sie sogar Lob vom Gegner. „Das hätte ich auch so gemacht“, sagte Englands Trainer Thomas Tuchel: „Ich wusste das aber gar nicht.“ Weltmeistertrainer Lionel Scaloni betonte derweil, es sei wichtig, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Es gehe um Fußball, der Falkland-Krieg zwischen Argentiniern und Briten aus dem Jahr 1982, der viele Todesopfer gefordert hatte, solle beim emotional aufgeladenen Duell der beiden Rivalen keine große Rolle spielen. „Natürlich erinnern wir uns an die damals Verstorbenen, aber hier geht es nur um ein Fußballspiel“, sagte Scaloni: „Wir müssen die Dinge voneinander trennen. Was haben die Spieler von heute oder morgen damit zu tun, was vor vielen Jahren passiert ist? Es war sehr traurig. Aber es wäre falsch, das ins Spiel zu tragen.“ „Ich weiß nicht, ob es nur Zufall ist, aber in den letzten Tagen habe ich angefangen, Videos von Diego zu sehen, vom Spiel 1986 und anderen Dingen“, sagte Mac Allister vor dem Kracher am Mittwoch (21 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Atlanta: „Diego repräsentiert so viel für das Land und ich hoffe, dass wir etwas Ähnliches schaffen können wie das, was sie 1986 getan haben.“ Dafür greifen die Argentinier in die Trickkiste. Wie beim Coup vor 40 Jahren werden sie in ihrer „Glücksfarbe“ auflaufen und die dunkelblauen Auswärtstrikots tragen. Dafür erhielten sie sogar Lob vom Gegner. „Das hätte ich auch so gemacht“, sagte Englands Trainer Thomas Tuchel: „Ich wusste das aber gar nicht.“ Weltmeistertrainer Lionel Scaloni betonte derweil, es sei wichtig, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Es gehe um Fußball, der Falkland-Krieg zwischen Argentiniern und Briten aus dem Jahr 1982, der viele Todesopfer gefordert hatte, solle beim emotional aufgeladenen Duell der beiden Rivalen keine große Rolle spielen. „Natürlich erinnern wir uns an die damals Verstorbenen, aber hier geht es nur um ein Fußballspiel“, sagte Scaloni: „Wir müssen die Dinge voneinander trennen. Was haben die Spieler von heute oder morgen damit zu tun, was vor vielen Jahren passiert ist? Es war sehr traurig. Aber es wäre falsch, das ins Spiel zu tragen.“

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