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Montag, 6. April 2026
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Tierschutz - Deutscher Städtetag fordert Nachtfahrverbot für Mähroboter

Medienspektrum

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6. April
Die Zeit (Politik)

Mähroboter und Igel: Deutscher Städtetag unterstützt Nachtmähverbot zum Schutz von Igeln

Die Unterstützer eines Nachtfahrverbots für Mähroboter bekommen Rückenwind vom Deutschen Städtetag. "Gerade in den Abendstunden sind in den Gärten viele Tiere aktiv. Sie sind auch auf diese Grünflächen im unmittelbaren Wohnumfeld angewiesen", sagte die Vizepräsidentin Claudia Kalisch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Städte seien inzwischen Ersatzlebensräume für viele Tiere, da Lebensräume in der freien Natur verloren gehen. "Deshalb ist ein bundesweites Nachtfahrverbot ein konsequenter Schutz", sagte die Grünenpolitikerin und Oberbürgermeisterin von Lüneburg. Der Städtetag will zudem die Hersteller der Geräte in die Pflicht nehmen. "Wir appellieren außerdem an die Hersteller, Lösungen zu finden, damit Kleintiere durch Mähroboter nicht weiter gefährdet werden", sagte Kalisch weiter. "Auch die Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, indem sie ihre bereits vorhandenen Geräte entsprechend einstellen. Das ist ein wichtiger Baustein, um die Tiere zu schützen und die Lebensqualität in der Stadt durch Artenvielfalt zu bereichern." Igel gelten seit 2024 als "potenziell gefährdet" Seit Oktober 2024 gilt der westeuropäische Igel erstmals laut der internationalen Roten Liste als "potenziell gefährdet". Die Bestände sind in mehr als der Hälfte der Länder, in denen die Tiere leben, zurückgegangen – darunter auch Deutschland. Neben Mährobotern schaden auch Laubbläser den Tieren, zudem finden sie in immer weniger Gärten, aber auch Parkanlagen geeignete Verstecke und Nahrung. Die meisten Igel – bis zu einer Million pro Jahr – sterben jedoch weiterhin im Straßenverkehr. Forschende des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hatten in einer Untersuchung belegt, dass der Einsatz von Mährobotern ein ernstes Tier- und Artenschutzproblem für Igel darstellt. Speziell kleinere Igel sind gefährdet, hinzu kommt, dass die Tiere bei Gefahr nicht wegrennen, sondern sich einrollen. Die Mähroboter selbst sind in den allermeisten Fällen nicht in der Lage, die Tiere zu erkennen. Petitionen für Nachtfahrverbot Rund zwei Dutzend Petitionsaufrufe finden sich derzeit im Netz, die einen besseren Schutz der bedrohten Igel in Deutschland zum Ziel haben, wobei einige im Betreff auch nur ein kommunales Verbot für nächtliches Mähen fordern. Bisher gibt es in Deutschland kein generelles Verbot für Nachtfahrten von Mährobotern. Einzelne Kommunen, etwa Köln, Leipzig, Mainz, Göttingen und München, haben bereits einzelne Regelungen erlassen – dadurch ist deutschlandweit ein Flickenteppich entstanden. In Bayern war kürzlich ein Antrag der Grünen gescheitert, ein landesweites Verbot durchzusetzen.

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6. April
Der Spiegel

Selbstfahrende Rasenmäher: Städtetag fordert Nachtfahrverbot für Mähroboter

Schutz für Igel und Co. Städtetag fordert Nachtfahrverbot für Rasenmähroboter Selbstmähende Roboter sind ein prima Spielzeug für finanzstarke Vorstädter, die Verkaufszahlen steigen (mehr dazu hier). Und sie helfen tatsächlich bei der Rasenpflege. Für viele Tiere jedoch können die Hightech-Schneider gefährlich werden. Daher finden sich immer mehr Unterstützer, die ein Nachtfahrverbot verlangen. Dieser Forderung schließt sich auch der Deutsche Städtetag an. »Gerade in den Abendstunden sind in den Gärten viele Tiere aktiv. Sie sind auch auf diese Grünflächen im unmittelbaren Wohnumfeld angewiesen«, sagte die Vizepräsidentin Claudia Kalisch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Städte seien inzwischen Ersatzlebensräume für viele Tiere, da Lebensräume in der freien Natur verloren gehen. »Deshalb ist ein bundesweites Nachtfahrverbot ein konsequenter Schutz«, so die Grünenpolitikerin und Oberbürgermeisterin von Lüneburg. Der Städtetag will zudem die Hersteller der Geräte in die Pflicht nehmen. »Wir appellieren außerdem an die Hersteller, Lösungen zu finden, damit Kleintiere durch Mähroboter nicht weiter gefährdet werden«, sagte Kalisch. »Auch die Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, indem sie ihre bereits vorhandenen Geräte entsprechend einstellen. Das ist ein wichtiger Baustein, um die Tiere zu schützen und die Lebensqualität in der Stadt durch Artenvielfalt zu bereichern.« Igel rollen sich ein – und der Roboter ist ratlos Seit Oktober 2024 gilt der westeuropäische Igel erstmals laut der internationalen Roten Liste als »potenziell gefährdet«. Die Bestände sind in mehr als der Hälfte der Länder, in denen die Tiere leben, zurückgegangen – darunter auch Deutschland. Neben Mährobotern schaden auch Laubbläser den Tieren, zudem finden sie in immer weniger Gärten, aber auch Parkanlagen geeignete Verstecke und Nahrung. Die meisten Igel – bis zu einer Million pro Jahr – sterben jedoch weiterhin im Straßenverkehr. Forschende des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hatten in einer Untersuchung belegt, dass der Einsatz von Mährobotern ein ernstes Tier- und Artenschutzproblem für Igel darstellt. Speziell kleinere Igel sind gefährdet. Hinzu kommt, dass die Tiere bei Gefahr nicht flüchten, sondern sich einrollen. Die Mähroboter selbst sind in den allermeisten Fällen nicht in der Lage, die Tiere zu erkennen. Rund zwei Dutzend Petitionsaufrufe finden sich derzeit im Netz, die einen besseren Schutz der bedrohten Igel in Deutschland zum Ziel haben, wobei einige im Betreff auch nur ein kommunales Verbot für nächtliches Mähen fordern. Bisher gibt es in Deutschland kein generelles Verbot für Nachtfahrten von Mährobotern. Einzelne Kommunen, etwa Köln, Leipzig, Mainz, Göttingen und München, haben bereits einzelne Regelungen erlassen – dadurch ist deutschlandweit ein Flickenteppich entstanden. In Bayern war kürzlich ein Antrag der Grünen gescheitert, ein landesweites Verbot durchzusetzen.

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6. April
Tagesschau

Städtetag will Nachtfahrverbot für Mähroboter

Für den Igelschutz Städtetag will Nachtfahrverbot für Mähroboter Nachts wuselt es im Garten: Viele Kleintiere sind dann am aktivsten - und Mähroboter stellen für sie eine tödliche Gefahr dar. Die Forderung nach einem Verbot wird lauter. Für Gartenfreunde sind selbstmähende Roboter bequem - für kleine Tiere und vor allem Igel können sie gefährlich werden. Immer lauter werden daher die Rufe nach einem Nachtfahrverbot für Mähroboter. Unterstützung kommt jetzt vom Deutschen Städtetag. "Gerade in den Abendstunden sind in den Gärten viele Tiere aktiv. Sie sind auch auf diese Grünflächen im unmittelbaren Wohnumfeld angewiesen", sagte die Vizepräsidentin Claudia Kalisch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Städte seien inzwischen Ersatzlebensräume für viele Tiere, da Lebensräume in der freien Natur verloren gehen. "Deshalb ist ein bundesweites Nachtfahrverbot ein konsequenter Schutz", so die Grünen-Politikerin und Oberbürgermeisterin von Lüneburg. Igel gelten seit 2024 als "potenziell gefährdet" Seit Oktober 2024 gilt der westeuropäische Igel erstmals laut der internationalen Roten Liste als "potenziell gefährdet". Die Bestände sind in mehr als der Hälfte der Länder, in denen die Tiere leben, zurückgegangenen - darunter auch Deutschland. Forschende des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung hatten in einer Untersuchung belegt, dass der Einsatz von Mährobotern ein ernstes Tier- und Artenschutzproblem für Igel darstellt. Speziell kleinere Igel sind gefährdet, hinzu kommt, dass die Tiere bei Gefahr nicht wegrennen, sondern sich einrollen. Die Mähroboter selbst sind in den allermeisten Fällen nicht in der Lage, die Tiere zu erkennen. Igel stehen in Deutschland unter besonderem Schutz. Für das Fangen, Verletzen oder Töten der Tiere kann je nach Bundesland ein Bußgeld von 5.000 bis 65.000 Euro anfallen.

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