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Sonntag, 26. Juli 2026
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Gewalt im Westjordanland: Fällt die „Barriere der Angst“ der Palästinenser?

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26. Juli
FAZ (Politik)

Gewalt im Westjordanland: Fällt die „Barriere der Angst“ der Palästinenser?

Gewalt im Westjordanland : Fällt die „Barriere der Angst“ der Palästinenser? Nach einer tödlichen Konfrontation attackieren Siedler palästinensische Dörfer im Westjordanland. Die Armee befürchtet eine allgemeine Eskalation. Dichte Rauchwolken und emporschlagende Flammen waren am Wochenende auf Fotos und Videos aus dem Westjordanland zu sehen; Bilder zeigten ausgebrannte Autos, teilweise zerstörte Häuser und verkohlte Felder. Nachdem es am Freitag nahe Nablus zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern mit sechs Toten gekommen war, attackierten weitere Siedler zahlreiche Dörfer. Zugleich führte die israelische Armee Militäraktionen in dem besetzten Gebiet durch. Dutzende Menschen wurden festgenommen, zahlreiche verletzt. Die Eskalation war befürchtet worden. Die Spannungen im Westjordanland hatten sich jüngst verstärkt, die Stimmung ist aufgeheizt. Unmittelbar nach der tödlichen Konfrontation gab es erste Racheakte von israelischer Seite, und sie hielten das Wochenende über an. Siedler attackierten Palästinenser in deren Dörfern, setzten Häuser in Brand und errichteten Straßenblockaden. Ein Dorf überfielen sie zweimal binnen weniger Stunden. Nahe Bethlehem feuerten Siedler laut palästinensischen Berichten auf Autos. Zwei Moscheen wurden zum Ziel von Brandanschlägen. In der Nähe einer von ihnen wurde ein Graffito auf eine Wand gesprüht: Es bestand aus den Wörtern „Rache Benayahu“ und einem Davidstern. Zwei schwangere Frauen mussten in Krankenwagen gebären Benayahu war der Vorname eines der beiden Israelis, die infolge der Konfrontation im nördlichen Westjordanland zu Tode gekommen waren. Zudem wurden vier Palästinenser getötet. Die Details des Vorfalls sind noch nicht geklärt. Am Rande des Dorfes Tell südwestlich von Nablus kam es zu einer Konfrontation von Dorfbewohnern und etwa 30 Israelis, einige von ihnen Jugendliche. In einem Handgemenge entrissen Palästinenser einem Israeli offenbar die Waffe. Darauf folgten Schusswechsel zwischen ihnen und den Siedlern sowie israelischen Soldaten. Während die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) von einem Angriff von „Siedlermilizen“ sprach, etikettierte die israelische Armee den Vorfall als palästinensische Terrorattacke auf israelische „Wanderer“, eine Deutung, die von der Politik und zahlreichen Medien im Land übernommen wurde. Generalstabschef Eyal Zamir kündigte noch am Freitag eine großangelegte „Antiterroroperation“ an. „Wir verfolgen jeden Terroristen, der an diesem Anschlag beteiligt war. Wir werden sie alle aufspüren und zur Rechenschaft ziehen“, sagte Zamir bei einer Lagebesprechung. Allein bis Samstag nahm die Armee laut eigenen Angaben mehr als 70 Personen fest. Dabei drangen Soldaten auch in ein Krankenhaus in Nablus ein, um mehrere Palästinenser festzunehmen, die am Freitagmorgen Schussverletzungen erlitten hatten und dorthin gebracht worden waren. Teile des Westjordanlands wurden abgeriegelt. So blockierten Soldaten die Zufahrt nach Nablus, auch für Rettungsdienste. Zwei hochschwangere Frauen mussten laut Angaben einer israelischen Menschenrechtsorganisation in Krankenwagen gebären. Soldaten fertigten auch Pläne der Häuser der Familien mehrerer Palästinenser an, die laut israelischer Darstellung an dem Terroranschlag beteiligt gewesen waren. Sie sollen abgerissen werden, um ein abschreckendes Signal zu setzen, inzwischen eine übliche Praxis. Netanjahu kündigt harte Maßnahmen gegen „Terrornester“ an Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz hatten das angeordnet. Sie verkündeten eine Reihe weiterer Schritte, darunter „durchgreifende Maßnahmen in Dörfern, die als Drehscheiben für Terroristen dienen“. Am Sonntag sprach Netanjahu von „Terroristennestern“. Daneben kündigten er und Katz an, die Legalisierung bestehender Außenposten und die Errichtung neuer Außenposten zu beschleunigen. Gewaltsamen Widerstand gegen die völkerrechtlich illegale Besiedlung des Westjordanlands mit der Ausweitung ebendieser Besiedelung zu beantworten, ist seit Jahren ein Kennzeichen israelischer Politik. Siedler errichteten umgehend mehrere neue Außenposten: An vier Orten im nördlichen Westjordanland schlugen sie in der Nacht zum Samstag Zelte auf – auch dort, wo es nur Stunden zuvor die tödliche Auseinandersetzung gegeben hatte. Auch gab es am Samstag eine weitere „Wanderung“ von Siedlern nach Tell. Dieses Mal trat ihnen offenbar niemand entgegen. Fachleute sind der Ansicht, dass die radikalen Siedler die Eskalation immer gezielter suchen. Dror Etkes, der führende Siedlungsexperte in Israel, nennt als Beispiel die „Wanderungen“ von Siedlern. Es handele sich um „provokative Touren“, sagte Etkes der F.A.Z. Sie sollten die Botschaft vermitteln, „dass die Siedler tun, was immer sie wollen, wann sie es wollen und wo sie es wollen“. Im Fall von Tell habe die Gruppe das Dorf durchqueren wollen, um einen anderen Außenposten zu erreichen. Daraufhin sei es zu der Konfrontation gekommen. Etkes weist auch darauf hin, dass der Außenposten Havat Gilad, aus dem die Gruppe kam, ein „sehr extremer, sehr gewalttätiger Ort“ sei. Auch aus dem Militär kommen Warnungen vor dem immer ungehemmteren Vorgehen der Siedler, weil das zu einer allgemeinen Eskalation führen könne. Vorfälle wie der am Freitag zeigten, dass die „Barriere der Angst“ bei Palästinensern, wegen der sie bislang meist davor zurückschreckten, ihren Besitz auch gewaltsam zu verteidigen, zu fallen scheine, berichtete das Armeeradio am Sonntag unter Berufung auf Armeevertreter. Im südlichen Westjordanland kam es am Wochenende zu einem ähnlichen Vorfall. Auch dort entriss ein Palästinenser einem bewaffneten Israeli im Zuge einer Auseinandersetzung die Waffe. Dieser Vorfall ging ohne Todesopfer aus.

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26. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Nahostkonflikt: Die Gewalt im Westjordanland eskaliert

Eine Schießerei nahe der palästinensischen Stadt Nablus im Westjordanland hat am Wochenende eine umfangreiche Militäroperation der israelischen Armee mit Dutzenden Festnahmen ausgelöst – und eine Welle der Gewalt. Bei der Auseinandersetzung in dem Dorf Tel waren am Freitag vier palästinensische und zwei israelische Männer erschossen worden. Mehrere weitere Menschen wurden verletzt. Über das, was am Morgen am Rand der kleinen Ortschaft passiert war, gab es zunächst unterschiedliche Angaben. Die israelische Armee hatte in einer ersten Mitteilung von einer Gruppe israelischer Zivilisten gesprochen, die in der Gegend gewandert seien. Ein „Terrorist“, heißt es weiter, habe die Waffe eines israelischen Sicherheitsbeamten an sich gerissen und habe das Feuer auf die Wanderer eröffnet. Die palästinensische Autonomiebehörde spricht dagegen von „Siedlerterrorismus“ und einem „Massaker“, an dem sich auch israelische Soldaten beteiligt hätten. Die Wanderer seien zum Teil bewaffnet gewesen, räumt das Militär ein In sozialen Medien kursieren mehrere Videos, die die Geschehnisse zeigen sollen. Darauf ist zunächst zu sehen, wie eine Gruppe Männer laut miteinander diskutiert, es wird gepfiffen, auch ein Soldat ist erkennbar. Einige Männer laufen mit gezogener Waffe auf die Gruppe zu, während abseits junge Männer mit langen Schläfenlocken und Rucksäcken stehen. Schüsse fallen. In einem Handgemenge entreißt ein Palästinenser mit einer weißen Kappe schließlich einem Siedler dessen Waffe und schießt. Die israelische Armee veröffentlichte später ein Foto von diesem Mann. Siedler und Soldaten eröffnen danach das Feuer. Ein weiteres Video zeigt, wie sie auf Palästinenser schießen, die sich ins Gras ducken, und Israelis davontragen. Infolge des Vorfalls hat die israelische Armee am Wochenende Dutzende Palästinenser verhaftet und befragt. Der Bürgermeister von Tel, Walid Sidan, sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag, etwa 70 Menschen aus dem Dorf seien festgenommen worden. „Die Hausdurchsuchungen gehen weiter, Armeepatrouillen fahren durch die Straßen.“ Zwar hat das Militär mittlerweile eingeräumt, dass die Wanderer zum Teil bewaffnet gewesen seien. Dennoch war für sie und für die israelische Regierung die Gewalt in Tel ein Akt von palästinensischem Terrorismus. Er reihe sich an zwei Messerangriffe, bei denen in den Tagen zuvor ebenfalls Israelis im Westjordanland verletzt worden seien. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte „durchgreifende Maßnahmen“ in Orten an, die als „Terrorzentren“ dienten. Dazu zähle auch die Zerstörung des Hauses der Familie eines in Tel beteiligten Palästinensers. Zudem wolle er die Genehmigung für den Bau weiterer israelischer Siedlungen in dem Gebiet beschleunigen. Tels Bürgermeister Sidan erklärte hingegen, die Siedler hätten das Dorf gezielt schikaniert. „Die Leute haben nicht die Konfrontation mit ihnen gesucht“, sagte er: „Sie haben lediglich ihre Häuser verteidigt, nicht mehr und nicht weniger.“ Das israelische Militär war am Wochenende nach eigenen Angaben an mehreren Orten im Westjordanland ausgerückt. Das Gebiet rund um Nablus wurde dabei Berichten zufolge mit Straßensperren abgeriegelt. Die Organisation Ärzte für Menschenrechte erklärte am Sonntag, die Notfallversorgung sei dadurch stark beeinträchtigt: Patienten seien von dringend benötigter medizinischer Versorgung abgeschnitten, Dialysepatienten könnten nicht versorgt werden, zwei Frauen hätten im Krankenwagen entbinden müssen. Netanjahu redet das Problem der Siedlergewalt klein Zugleich gab es an mehreren Orten Gewalt und Brandanschläge, offenbar durch israelische Siedler. Schon im Laufe des Freitags meldete der palästinensische Rote Halbmond Berichten zufolge sieben Verletzte bei einem Angriff israelischer Siedler auf das Dorf Far'ata, ebenfalls im Gebiet von Nablus. Bei weiteren Attacken auf palästinensische Dörfer sollen mindestens sechs Palästinenser durch Schusswaffen verletzt worden sein, zwei davon lebensgefährlich. Südlich von Tel, in dem Ort Kusra, brannte später eine Moschee, an dessen Mauer Berichten zufolge das Wort „Rache“ und ein Davidstern gesprüht worden war. Auch aus anderen Orten wurden am Wochenende Feuer gemeldet: brennende Autos, ein in Flammen stehendes Haus, eine Baumaschine und eine weitere Moschee. Unmittelbar nach den Vorfällen in Tel hatte eine Reihe israelischer Nichtregierungsorganisationen die internationale Gemeinschaft aufgerufen, „die Gewalt Israels zu beenden und Pogrome durch Siedlermilizen und die israelische Armee im gesamten Westjordanland zu verhindern“. Israel hält das palästinensische Westjordanland seit dem Sechstagekrieg von 1967 besetzt. Mittlerweile leben dort hunderttausende israelische Siedler unter Millionen Palästinensern. Nahezu alle Länder und UN-Gremien betrachten die Siedlungen jedoch als völkerrechtswidrig. Israel bestreitet das und verweist auf biblische und historische Verbindungen zu dem Land. In den vergangenen Monaten haben Angriffe radikaler Siedler auf palästinensische Dörfer stark zugenommen. Zahlreiche Menschen wurden dabei getötet. Bereits im Mai hatte die deutsche Regierung gemeinsam mit zehn anderen Staaten und der EU gewarnt, dass die Gewalt durch Siedler im Westjordanland „ein noch nie dagewesenes Ausmaß“ erreicht habe: „Die Politik und Vorgehensweise der israelischen Regierung, einschließlich einer weiteren Verfestigung der israelischen Kontrolle, untergraben die Stabilität und die Aussichten auf eine Zwei-Staaten-Lösung“, hieß es darin. Israels Ministerpräsident Netanjahu redet das Problem der Siedlergewalt dagegen klein. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNN sprach er kürzlich von gerade einmal 150 „jugendlichen Straftätern“, die aber nicht die breite Mehrheit von Israelis repräsentierten, die im Westjordanland lebten. Die israelische Menschenrechtsorganisation Peace Now geht von Tausenden gewaltbereiten Siedlern aus. In Netanjahus in Teilen rechtsextremem Kabinett sitzen mit Bezalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir zwei wichtige Vertreter der Siedlungsbewegung. Ben-Gvir, der Minister für nationale Sicherheit, forderte unmittelbar nach den Vorfällen in Tel Luftangriffe auf palästinensische Dörfer und erklärte: „Für jeden ermordeten Juden sollte der Feind Land und Häuser verlieren. Das ist die Sprache des Nahen Ostens. So wie wir sie in Gaza gesprochen haben, ist es nun an der Zeit, sie auch im Westjordanland zu sprechen.“ Bereits im vergangenen Jahr hatte Israels Armee langjährige palästinensische Flüchtlingslager zerstört, unter anderem in den Städten Jenin und Tulkarem. Die liberale Zeitung Haaretz berichtete am Sonntag, dass es in der israelischen Armee aber auch Vorbehalte gegenüber der zunehmenden Gewalt gegen Palästinenser gebe. Man habe die Sorge, dass Bewohner palästinensischer Dörfer, die immer wieder mit Gewalt konfrontiert seien, bald beschließen könnten, nicht mehr tatenlos zuzusehen. Gerade der Versuch, Waffen von Siedlern zu ergreifen, so wie es in Tel geschehen ist, könnte zu Nachahmungstaten führen, heißt es darin. Bereits am Samstag hatte ein Unbekannter einem Soldaten, der nicht im Einsatz war, dessen Waffe entrissen. Die Armee fand das Gewehr mittlerweile wieder – den Täter aber noch nicht.

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25. Juli
ZDF heute

Mehrere Tote und Verletzte bei Gewalt im Westjordanland

Israel kündigt Razzien an:Mehrere Tote und Verletzte bei Gewalt im Westjordanland Nach tödlichen Vorfällen im Westjordanland spricht Israel von einem Angriff auf israelische Zivilisten. Palästinenser hingegen berichten, Siedler seien in ihr Dorf eingedrungen. Bei gewaltsamen Zusammenstößen im Norden des von Israel besetzten Westjordanlands sind am Freitag zwei Israelis und vier Palästinenser getötet sowie mehrere Menschen verletzt worden. Die sechs Menschen kamen im Dorf Tell nahe der Siedlung Havat Gilad ums Leben. Unterschiedliche Angaben zum Vorfall im Dorf Tell Zum Ablauf der tödlichen Konfrontation in Tell unterschieden sich die Darstellungen erheblich. Die Angaben beider Seiten konnten nicht unabhängig überprüft werden. Die israelische Armee sprach zunächst von einem Angriff auf israelische Zivilisten, die auf einer Wanderung gewesen seien. Später erklärte sie, es habe eine "gewaltsame Auseinandersetzung" zwischen mehreren Dutzend Palästinensern und israelischen Zivilisten gegeben. Auf palästinensischer Seite erklärte der Ortsvorsteher von Tell, Walid Sidan, etwa 20 Siedler seien in das Dorf eingedrungen. Bewohner hätten versucht, ihre Häuser und ihr Eigentum zu verteidigen. Israelische Soldaten hätten anschließend gemeinsam mit den Siedlern das Feuer eröffnet. Im Dorf Dayr Jarir berichten Bewohner von Angriffen durch israelische Siedler. Während die Regierung von Einzelfällen spricht, dokumentieren UN-Zahlen so viele Übergriffe wie nie zuvor. 16.07.2026 | 2:28 minIsraels Generalstabschef Ejal Samir sagte bei einem Besuch in Tell, jeder "Terrorist", der an dem Angriff beteiligt gewesen sei, werde "verfolgt". Die Armee kündigte an, zusätzliche Kräfte in die Region zu verlegen und den Urlaub von Soldaten im Westjordanland vorerst zu verschieben. Gewalt auch an anderen Orten im Westjordanland Auch aus anderen Orten im Norden des Westjordanlands wurde Gewalt gemeldet. In den Dörfern Farata und Sarra wurden nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds mehrere Menschen verletzt, teils durch scharfe Munition. Der Ortsvorsteher von Farata warf Siedlern vor, Olivenhaine angezündet zu haben. Die Palästinensische Autonomiebehörde verurteilte den "Terrorismus" der israelischen Siedler. Von Libanon bis Gaza: Israel ist in mehrere Konflikte und Kriege involviert. Was ist dabei Israels Strategie und welche Parallelen gibt es? Nahost-Experte Jan Busse ordnet die aktuelle Lage ein. 07.04.2026 | 25:05 minNetanjahu kündigt Razzien in palästinensischen Dörfern an Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte Razzien in palästinensischen Dörfern an, in denen Kämpfer vermutet werden. Zudem sollten neue sogenannte landwirtschaftliche Siedlungsvorposten geschaffen und bestehende schneller "legalisiert" werden. Sämtliche israelischen Siedlungen im Westjordanland sind nach internationalem Recht illegal. Die meist aus wenigen Wohnwagen oder Fertighäusern bestehenden Vorposten sind in der Regel auch nach israelischem Recht nicht genehmigt. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.

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24. Juli
Die Zeit (Politik)

Westjordanland: Tote im Westjordanland – Netanjahu will Siedlungen »legalisieren«

Nach einer erneuten gewaltsamen Konfrontation im Westjordanland mit insgesamt sechs Toten hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu den Ausbau von Siedlungsvorposten angekündigt. Zudem sollen bereits bestehende Siedlungen zügig »legalisiert« werden, erklärte Netanjahu. Sämtliche israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland verstoßen gegen das Völkerrecht. Der jüngste Vorfall, mit dem Netanjahu seinen Vorschlag begründete, hatte sich in der Nähe der israelischen Siedlung Havat Gilad im Norden des Westjordanlands ereignet. Dabei starben im nahe der Siedlung gelegenen Dorf Tell laut palästinensischem Gesundheitsministerium vier Palästinenser, vier weitere seien verletzt worden. Nach Angaben der israelischen Armee wurden ein israelischer Soldat und ein Mitglied einer bewaffneten Wachmannschaft der Siedlung erschossen. Über den Hergang des tödlichen Vorfalls gibt es unterschiedliche Darstellungen. Der Ortsvorsteher des palästinensischen Dorfes Tell, Walid Sidan, erklärte seinerseits, dass am Morgen etwa 20 israelische Siedler das Dorf »gestürmt« hätten. Es sei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Bewohnern gekommen. Israelische Soldaten hätten gemeinsam mit den Siedlern das Feuer eröffnet. Israelisches Militär bereitet umfassenden Einsatz im Westjordanland vor Auf Videoaufnahmen, deren Echtheit vom israelischen Militär bestätigt wurde, sind zwei bewaffnete Männer in Zivilkleidung sowie mindestens ein israelischer Soldat zu sehen, die ihre Waffen auf eine Gruppe von Palästinensern richten, die sich auf einem Feld versammelt hat. Die beiden bewaffneten Männer stürmen mit gezogenen Waffen auf mehrere palästinensische Dorfbewohner zu. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie die Bewohner versuchen, sie zurückzudrängen, und einen der Männer offenbar entwaffnen, bevor Schüsse fallen. Die israelische Armee teilte mit, dass man den Mann getötet habe, der die Waffe des Siedlers an sich genommen habe. Er sei bewaffnet gewesen, als Soldaten auf ihn schossen. Ein weiteres Video, das von israelischen Medien veröffentlicht und vom Militär bestätigt wurde, zeigt jedoch, wie israelische Einsatzkräfte auf demselben Feld auf eine Gruppe Palästinenser feuern, die bereits am Boden liegen. Als Folge der gewaltsamen Auseinandersetzungen der vergangenen Tage kündigte das israelische Militär an, sich auf einen umfassenden Einsatz im Westjordanland vorzubereiten. Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz begründeten das mit einem angeblichen Kampf »gegen den Terrorismus«. Als weitere Maßnahmen kündigten sie den Abriss von Häusern, die Beschlagnahmung von Waffen und den Entzug von Arbeitserlaubnissen an.

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24. Juli
FAZ (Politik)

Siedler und Palästinenser: Tote bei Auseinandersetzung im Westjordanland

Siedler und Palästinenser : Tote bei Auseinandersetzung im Westjordanland In einem palästinensischen Dorf kommt es zu einer Konfrontation von Bewohnern und Siedlern. Es gibt mehrere Tote – und Siedlerattacken auf weitere Orte. Bei einer Auseinandersetzung zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern sowie Soldaten im nördlichen Westjordanland sind am Freitagmorgen mindestens sechs Menschen getötet worden. Später am Tag kam es zu mehreren Attacken von Siedlern in der Region. Israelische Politiker forderten harsche Maßnahmen gegen Palästinenser. Am Morgen hatten Siedler, unter ihnen Minderjährige, das Dorf Tell südwestlich der Stadt Nablus betreten. Ein Bewohner sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die mehr als zwei Dutzend Israelis hätten in zwei Häuser einzudringen versucht. Als Dorfbewohner ihnen entgegentraten, sei es zu Handgreiflichkeiten gekommen, in deren Verlauf Siedler geschossen hätten. Kurz darauf hätten sie einen anderen Teil des Dorfes attackiert, wiederum sei es zu einer Auseinandersetzung gekommen. Soldaten seien hinzugekommen und hätten wie die Siedler das Feuer eröffnet. Die israelische Armee teilte hingegen mit, Soldaten seien nach einem „Angriff auf israelische Zivilisten“ gerufen worden, die in der Gegend „gewandert“ seien. Palästinenser hätten einem zu Hilfe gerufenen Wachmann aus einem nahen Außenposten die Waffe entwendet und auf Israelis gefeuert. Die Armee habe einen Täter umgehend „eliminiert“. Auf einem im Internet verbreiteten Video ist ein Handgemenge zwischen Palästinensern sowie zum Teil bewaffneten Siedlern und Soldaten zu sehen, Schüsse sind zu hören. In einem weiteren Video ist zu hören, wie zahlreiche Schüsse abgegeben werden. „Terroranschlag“ oder „Massaker“? Laut offiziellen Angaben und Medienberichten wurden mindestens vier Palästinenser und zwei Israeli getötet. Es gebe weitere, zum Teil schwer Verletzte auf beiden Seiten. Die Armee verstärkte nach dem Vorfall ihre Truppen im Westjordanland und riegelte Tell und Nablus ab. Sie kündigte ausgedehnte Antiterroroperationen an. Israels Präsident Izchak Herzog sprach von einem „Terroranschlag“. Er pries die Entschlossenheit der Sicherheitskräfte „angesichts des mörderischen Terrors, der darauf abzielt, unser Leben und unsere Sicherheit zu gefährden“. Das palästinensische Außenministerium nannte den Vorfall ein „Massaker“, das von „Siedlermilizen“ in Zusammenarbeit mit der Armee verübt worden sei. Es rief die internationale Gemeinschaft auf, wirksame Maßnahmen gegen den israelischen „Siedlerterrorismus“ zu ergreifen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte ein entschiedenes Vorgehen gegen Terrorismus an. Finanz- und Siedlungsminister Bezalel Smotrich forderte, Tell und benachbarte Dörfer zu zerstören und eine neue Siedlung zu errichten. Provokationen und Angriffe radikaler Siedler, die von Armee und Regierung unterstützt werden, nahmen im Westjordanland zuletzt massiv zu. In Tell gab es vor einer Woche einen Brandanschlag auf ein Wohnhaus. Nach dem Vorfall am Freitag drangen Siedler in weitere Dörfer in der Gegend ein und versuchten laut lokalen Berichten, Häuser in Brand zu stecken. Mehrere Palästinenser wurden demnach durch Schüsse verwundet.

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24. Juli
Tagesschau

Israelische Siedler gegen Palästinenser: Gewalt im Westjordanland eskaliert

Israelische Siedler gegen Palästinenser Gewalt im Westjordanland eskaliert Im Westjordanland hat es bei Gewalt zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern erneut Tote gegeben: Auf beiden Seiten wurden Menschen getötet. Bestürzung und Trauer in einem Krankenhaus in Nablus im von Israel besetzten Westjordanland: Eine junge Frau weint um ihren getöteten Vater, der auf einer Bahre liegt. Er ist einer von vier Palästinensern, die südlich der Stadt getötet wurden, vier weitere wurden verletzt. Über das, was passiert ist, gibt es unterschiedliche Angaben. Auf einem Video, das in sozialen Medien verbreitet wird, sieht man lautstarkes Gerangel zwischen palästinensischen und israelischen Zivilisten, Letztere sind zum Teil bewaffnet. Auch ein israelischer Soldat ist zu sehen. Es fallen Schüsse, ein israelischer Siedler geht mit seiner Waffe im Anschlag auf einen Palästinenser zu. Der entreißt ihm die Waffe und erschießt ihn. Soldaten und Siedler eröffnen daraufhin das Feuer auf die Palästinenser. Am Ende sterben fünf Menschen. Bei dem toten Israeli handelt es sich um einen Mann aus einer nahe gelegenen Siedlung. Siedler sollen Häuser angegriffen haben Die israelische Armee sprach von einer Gruppe Wanderer, die in der Gegend unterwegs gewesen seien. An dieser Darstellung kann man Zweifel haben, wenn man die Berichte von Palästinensern aus der Ortschaft Tell hört, wo der Vorfall passiert ist. Dort habe es zuvor Angriffe von Siedlern auf zwei Gebäude gegeben, heißt es, Palästinenser hätten sich gewehrt. So schildert Khaled Abed dem ARD-Studio Tel Aviv die aktuelle Lage: "Die Besatzungstruppen sind im gesamten Gebiet verteilt und haben die Dorfeingänge abgeriegelt. Sie stellen Forderungen - es sind die Forderungen der Siedler -, denn sie wollen die Leichen an sich bringen. Wir befinden uns derzeit im Krankenhaus, wo die Leichen liegen; wir können sie jedoch nicht beisetzen. Würden wir uns ins Dorf begeben, würde die Armee die Leichen mit Gewalt beschlagnahmen." Außerdem sei Tell vollständig abgeriegelt, und es gebe einen massiven Aufmarsch von Besatzungstruppen. Smotrich: "Dörfer müssen von Terroristen gesäubert werden" Auch aus der Ortschaft Jet in der Nähe wurden danach Übergriffe von Siedlern gemeldet, Yamal Yamin, der Chef des Ortsrats: "Die Siedler greifen Jet vom südlichen Teil des Dorfes aus an, und die Jugendlichen versuchen, die Häuser und die Menschen zu verteidigen und zu schützen. Doch sie können sie nicht aufhalten, da die Siedler in großer Überzahl sind und von der Armee geschützt werden." Die israelische Armee hat zusätzliche Truppen in das Gebiet entsandt, Nablus, eine große Stadt, und Ortschaften in der Umgebung wurden abgeriegelt. Immer wieder kommt es zu Übergriffen israelische Siedler im Westjordanland: In der besetzten Stadt Beit Furik setzten sie landwirtschaftliche Flächen in Brand. Man muss mit weiteren Racheaktionen rechnen, auch wenn man Bezalel Smotrich hört, Israels Finanzminister und zuständig für die Siedlungen: "Diese Dörfer von Terroristen, aus denen immer und immer wieder Terror herauskommt, sie müssen genauso aussehen wie die Flüchtlingslager in Nablus und Tulkarem", sagt Smotrich. Die Bevölkerung müsse von dort evakuiert werden, zu ihrem "eigenen Schutz", und dann müssten diese Dörfer von der "Terrorinfrastruktur und Terroristen" gesäubert werden, um die Abschreckung und Sicherheit dort wieder herzustellen. "Darüber hinaus werde ich vom Premierminister die Errichtung einer neuen Siedlung verlangen", so der Minister. Siedler wollen nicht nachgeben Terror ist in letzter Zeit allerdings überwiegend von jüdischen Siedlern ausgegangen. Fast täglich werden aus dem gesamten Westjordanland, das Israel völkerrechtswidrig besetzt, Gewaltakte gemeldet. 21 Palästinenser wurden dabei den Berichten zufolge seit Jahresbeginn getötet. Israelische Sicherheitskräfte stehen oft daneben oder sind an den Taten beteiligt, die in aller Regel strafrechtlich nicht verfolgt werden. Israel Gantz, Chef des lokalen Regionalrats der Siedler, sagte, was für ihn aus dem Vorfall bei Nablus folgt: "Wir sind entschlossen, nicht nachzugeben. Die Siedlungen in Samaria und in ganz Israel: Wir werden nur noch stärker, wir werden hier noch mehr bauen, wir werden niemals nachgeben." Man haben die Erwartung an die Regierung und die Armeeführung, dass sie dort eine große Militäraktion durchführt: "Es muss das Zeichen gesetzt werden, dass der Eigentümer, also Israel, ausrastet und diese Terrorwelle nicht toleriert", so der Siedler Gantz. Die Zeichen im Westjordanland stehen also auf Eskalation.

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24. Juli
Handelsblatt

Nahost: Tödliche Auseinandersetzung im Westjordanland mit Folgen

Nahost: Tödliche Auseinandersetzung im Westjordanland mit Folgen Ramallah/Tel Aviv. Ein bewaffneter Zwischenfall im Westjordanland mit mindestens sieben Toten verschärft die Spannungen zwischen Israel und Palästinensern. Die israelische Armee bereitet sich nach eigenen Angaben als Konsequenz auf eine groß angelegte Militäroperation in dem besetzten palästinensischen Gebiet vor. Sie verhängte außerdem eine Ausgangssperre. Der Ankündigung waren Gespräche von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit Verteidigungsminister Israel Katz, Generalstabschef Ejal Zamir und Geheimdienstchef David Zini vorausgegangen. In einer gemeinsamen Erklärung von Netanjahu und Katz hieß es, das Haus eines palästinensischen „Terroristen“ werde abgerissen. In Dörfern, die als „Terrorzentren“ dienten, solle es „durchgreifende Maßnahmen“ geben, wie die Beschlagnahmung von Waffen, den Entzug von Arbeitserlaubnissen. Die Armeepräsenz im Westjordanland werde erhöht. Zudem solle die Legalisierung bestehender und neuer Siedler-Außenposten beschleunigt werden. In Israel hat der Wahlkampf vor der Parlamentswahl Ende Oktober begonnen. Das Thema Sicherheit spielt dabei eine zentrale Rolle. Palästinenser fordern internationale Hilfe gegen Siedlergewalt Die Lage im besetzten Westjordanland hat sich seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg noch einmal verschärft. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden im Westjordanland seitdem rund 1.100 Palästinenser bei israelischen Militäreinsätzen, bewaffneten Auseinandersetzungen und eigenen Anschlägen getötet. Aber auch die Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen Palästinenser hat zugenommen. Das palästinensische Außenministerium erklärte, die Eskalation von „Siedler-Terrorismus“ sei eine direkte Folge des Schutzes, des politischen Rückhalts und einer vollständigen Straffreiheit, die Regierung und Armee gewährten. Das Außenministerium rief die internationale Gemeinschaft auf, Maßnahmen gegen die Gewalt israelischer Siedler zu ergreifen, wie beispielsweise Sanktionen gegen Siedlungen und Siedleraktivisten sowie einen Boykott von Waren aus den Siedlungen. Widersprüchliche Angaben zum Tathergang Zu dem jüngsten bewaffneten Zwischenfall widersprachen sich die Darstellungen der israelischen Armee und der palästinensischen Behörden. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden mindestens fünf Palästinenser getötet. Drei weitere seien schwer verletzt worden. Den Angaben zufolge griffen bewaffnete israelische Siedler am Morgen das Dorf Tel bei Nablus im nördlichen Westjordanland an. Bewohner hätten sich verteidigt. Hinzugekommene Soldaten hätten dann das Feuer eröffnet und mehrere Palästinenser getötet. Unter den Dorfbewohnern hätten sich auch Siedler aufgehalten, die durch Schüsse von Soldaten verletzt worden seien. Nach Angaben der israelischen Armee sind ein Offizier und ein Mitglied der Zivilverteidigung getötet worden. Eine Sprecherin der israelischen Armee erklärte auf X, es sei in der Nähe des israelischen Außenpostens „Gilad Farm“ zu einem Angriff auf israelische Wanderer gekommen. Die Angreifer hätten die Waffe einer Sicherheitskraft entwendet und das Feuer auf Israelis eröffnet. Rettungskräfte brachten demnach mehrere verletzte Menschen in ein Krankenhaus. Palästinenser vor Ort bezeichneten die Angaben der Armee zum Tathergang als frei erfunden. Eine unabhängige Überprüfung aller Angaben ist derzeit nicht möglich. Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir fordert Vorgehen wie im Gazastreifen Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben heute inmitten von drei Millionen Palästinensern rund 700.000 israelische Siedler. Die Palästinenser beanspruchen die Gebiete für einen eigenen Staat. Verwandte Themen Israels rechtsextremistischer Polizei- und Sicherheitsminister, Itamar Ben-Gvir, forderte auf der Plattform X, die Häuser von „Terroristen und deren Unterstützern“ aus der Luft und mit Baggern zu zerstören, so wie es im Gazastreifen geschehen sei. „Für jeden ermordeten Juden muss der Feind den Verlust von Land und Häusern hinnehmen. Das ist die Sprache, die man im Nahen Osten spricht, und so wie wir sie in Gaza gesprochen haben“, schrieb Ben-Gvir. Es ist unklar, ob diese Forderung überhaupt in Betracht gezogen oder umgesetzt wird. Der israelische Siedler-Außenposten „Gilad Farm“ wurde 2002 errichtet. Das israelische Kabinett erklärte ihn 2018 zu einer vollwertigen Siedlung. Nach völkerrechtlichem Konsens gelten alle Außenposten und Siedlungen im besetzten palästinensischen Westjordanland als illegal.

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