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Sonntag, 12. Juli 2026
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Trockenheit - Verband Kommunaler Unternehmen fordert eine Verschärfung der Wasserentnahme-Regeln

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12. Juli
Tagesschau

Unternehmerverband fordert Umdenken beim Umgang mit Wasser

Klimawandel Verband fordert Umdenken beim Umgang mit Wasser Wasser ist in manchen Regionen ein knappes Gut, aber private Gärten dürfen in Deutschland ohne Genehmigung auch in Trockenphasen reichlich bewässert werden. Der Verband Kommunaler Unternehmen fordert ein Umdenken. Angesichts des Klimawandels, häufigeren Trockenperioden und knapper werdender Grundwasservorkommen fordert der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) strengere Regeln zur Wasserentnahme. "Genehmigungsfreie Nutzungen müssen so weit wie möglich eingeschränkt werden", sagte VKU-Vizepräsident Karsten Specht der Neuen Osnabrücker Zeitung. Dazu gehörte auch die private Nutzung. "Sauberes Wasser jederzeit, überall und zu fairen Preisen ist in unserem Land keine Kür, sondern Pflicht", ergänzte er. Damit das so bleibe, müsse Transparenz in der Frage geschaffen werden, wer wann und in welchem Umfang auf die Wasserressourcen zugreift. Klimawandel macht Wasser knapper Der Druck auf die Grundwasserressourcen wachse mit dem Klimawandel, begründete der Verband seine Forderung. Bei allen Entnahmemengen brauche es die gleiche Transparenz wie bei den kommunalen Wasserversorgern. "Dazu sollte endlich das digitale Wasserbuch in allen Bundesländern konsequent umgesetzt werden", so ein Sprecher. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Register, in dem wasserrechtliche Genehmigungen, Wasserentnahmen, Einleitungen und Schutzgebiete zentral dokumentiert und verwaltet werden. Bisher müssen lediglich kommunale Wasserversorger und wirtschaftliche Unternehmen Wasserentnahmen genehmigen lassen. Priorisierung gefordert Zu den genehmigungsfreien Nutzungen gehören unter anderem die Bewässerung des Gartens oder die Wassernutzung für den landwirtschaftlichen Hofbetrieb, einschließlich Tränken von Vieh außerhalb des Hofes. Im Fall von Nutzungskonkurrenzen fordert der VKU zudem eine Priorisierung: "Die öffentliche Wasserversorgung muss an erster Stelle stehen", so Specht. "Zudem brauchen unsere Wasserressourcen endlich einen besseren Schutz vor Verschmutzungen durch Nitrat, Pestizide und weitere Schadstoffe."

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