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Donnerstag, 23. Juli 2026
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Manila - Lawrow und Rubio sprechen in Manila über Ukraine

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23. Juli
ZDF heute

Rubio dämpft nach Lawrow-Treffen Ukraine-Friedenshoffnung

US-Russland-Treffen in Manila:Rubio dämpft nach Lawrow-Treffen Ukraine-Friedenshoffnung US-Außenminister Rubio hat bei dem Treffen mit seinem Amtskollegen Lawrow betont, die USA würden Friedenslösungen mit der Ukraine unterstützten - das bedeute aber noch viel Arbeit. US-Außenminister Marco Rubio hat gegenüber Russland die Bereitschaft der Vereinigten Staaten bekräftigt, bei der Suche nach einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg zu helfen. Wir sind bereit, eine konstruktive Rolle bei der Beendigung eines sinnlosen Krieges zu spielen. Marco Rubio, US-Außenminister Das sagte Rubio nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Rande der Konferenz der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in der philippinischen Hauptstadt Manila. Für ein Friedensabkommen sei aber noch viel Arbeit nötig. Es müssten neue Vorschläge und Ideen für eine akzeptable Vereinbarung gefunden werden. Rubio: Gespräch "gut und offen" Sein Gespräch mit Lawrow bezeichnete Rubio als "gut und offen". Zu Einzelheiten wollte er sich nicht äußern. Lawrow habe seinen US-Kollegen über die Lage an der Front aus russischer Sicht informiert und sich gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen, teilte das Außenministerium in Moskau nach dem Gespräch mit. Demnach warf Lawrow auch den europäischen Staaten vor, mit einer Politik der Destabilisierung auf eine strategische Niederlage Russlands hinzuarbeiten. "Die Ukraine ist in der Lage, Russland unter Druck zu setzen", sagt der Sicherheitsexperte Nico Lange. 21.07.2026 | 5:33 minRubio und Lawrow sprechen über Ukraine Die beiden Minister verabredeten sich am Rande des Asean-Außenministertreffens in der philippinischen Hauptstadt. Russischen Medien zufolge dauerte das auf US-Initiative organisierte Gespräch lediglich 35 Minuten. Wie das Ministerium in Moskau weiter mitteilte, betonte Lawrow dabei erneut die Bereitschaft Russlands zu Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges. Grundlage dafür müssten jene Vorschläge sein, denen Kremlchef Wladimir Putin bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump voriges Jahr im August nach Aussage des Kremls in Anchorage zugestimmt habe. Seitens der USA wird dabei nicht von einer Einigung gesprochen. Welche Strategie verfolgt Putin? ZDFheute live analysiert. 02.07.2026 | 36:24 minRussland hält an Gebietsabtretungen von Ukraine fest Der konkrete Inhalt dieser Gespräche aus dem vergangenen Jahr ist bis heute unklar. Russland hatte danach immer wieder erklärt, dass es zu einem Waffenstillstand bereit sei, wenn sich die Ukraine aus dem Donbass - inklusive ihrem eigenen und bisher nicht von Moskau kontrolliertem Gebiet dort - zurückziehe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnte wiederholt solche Gebietsabtretungen an Russland kategorisch ab. Rubio und Lawrow sprachen nach Angaben des russischen Außenministeriums auch über die Lage im Nahen Osten. Details gab es nicht. Russland kritisiert als Verbündeter Irans immer wieder die US-Angriffe auf die islamische Republik am Persischen Golf. Die Ukraine befürchtet durch den Iran-Krieg, die Unterstützung zu verlieren. Militärexperte bei ZDFheute live. 05.03.2026 | 38:17 minLawrow: Wieder Kontakt für Raumfahrt aufnehmen Lawrow habe zudem die Wiederaufnahme vollwertiger Kontakte zwischen den Raumfahrtbehörden beider Länder begrüßt. Russland und die USA betreiben gemeinsam die Internationale Raumstation ISS. Es sei vereinbart worden, die Kontakte zwischen Moskau und Washington fortzusetzen, hieß es. Lawrow und Rubio hatten bereits am Dienstag kurz miteinander gesprochen. Die Außenminister hatten sich zuletzt im Juli 2025 in Malaysia gesehen - ebenfalls im Rahmen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

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23. Juli
Handelsblatt

+++ Ukraine-Krieg +++: Rubio trifft Lawrow – USA wollen „konstruktive Rolle spielen“

Ukraine-Krieg: Rubio trifft Lawrow – USA wollen „konstruktive Rolle spielen“ Rubio zu Lawrow: USA bereit zu konstruktiver Rolle für Ukraine-Frieden Russland: Zwei Tote bei ukrainischen Angriffen auf Krim und Woronesch Bei ukrainischen Angriffen auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim und die südwestrussische Stadt Woronesch sind in der Nacht nach Angaben der Behörden zwei Menschen getötet worden. In Woronesch, rund 500 Kilometer südlich von Moskau, starb ein dreijähriger Junge bei einem Brand, der durch herabstürzende Trümmer einer abgeschossenen Drohne ausgelöst wurde, wie Regionalgouverneur Alexander Gussew mitteilt. Ein 19-Jähriger sei leicht verletzt worden. Zudem sei das Dach einer Lagerhalle eines Online-Marktplatzes beschädigt worden. Auf der Krim kam nach Angaben des Gouverneurs Sergej Aksjonow ein Mensch ums Leben. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, darunter zwei Kinder. Auch aus anderen Regionen wurden Angriffe gemeldet. Im Gebiet Uljanowsk im südlichen Zentralrussland geriet nach Angaben des dortigen Gouverneurs eine Energieanlage nach einem Drohnenangriff in Brand. Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge schoss die Luftabwehr in der Nacht insgesamt 223 ukrainische Drohnen ab. Einigung in Brüssel: EU verhängt neue Russland-Sanktionen Angegriffene Schiffe: Kiew will Sitzung im UN-Sicherheitsrat So wie der Iran in der Straße Wege zum Energietransport ins Visier nehme, ziele Russland im Schwarzen Meer auf globale Lebensmittelmärkte, schrieb Sybiha. Kein Schiff habe am Mittwoch den ukrainischen Seekorridor im Schwarzen Meer passiert, gab er an. Russland verhängt offenbar nächtliches Fahrverbot für Hafen Noworossijsk Russland verhängt drei Insidern zufolge wegen ukrainischer Drohnenangriffe eine nächtliche Sperrung für den Schiffsverkehr im Hafen von Noworossijsk am Schwarzen Meer, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Zwischen Mitternacht und 5 Uhr (Ortszeit) dürften keine Schiffe ein- oder auslaufen, verlautet aus Kreisen der Getreideindustrie. Die Anordnung sei mündlich erfolgt.Bundesregierung weist russische Desinformation zu Atomwaffen zurück Neuer ukrainischer Armeechef kündigt verstärkte Offensive an Die ukrainischen Streitkräfte sollen nach den Worten ihres neuen Oberbefehlshabers Mychajlo Drapatij ihre Gegenoffensive umfassend verstärken. „Der Präsident der Ukraine hat uns klare Ziele gesetzt: die offensiven Operationen in allen Dimensionen fortzusetzen und zu intensivieren, neue Operationen hinter den feindlichen Linien zu planen, unser Militär und seine Technologien weiterzuentwickeln und die Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte auszubauen“, teilt Drapatij auf Facebook mit.Außenminister von USA und Russland wollen sich treffen Selenskyj ernennt Skybjuk zum neuen Chef des Generalstabs Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj baut die Militärführung weiter um und hat Generalmajor Ihor Skybjuk zum neuen Chef des Generalstabs ernannt. „Er ist ein äußerst erfahrener Offizier, der die Ukraine Seite an Seite mit dem neuen Oberbefehlshaber verteidigt hat“, erklärt Selenskyj auf X. Damit setzt Selenskyj die Umstrukturierung des Militärs fort. Skybjuk ersetzt Andrij Hnatow. Am Dienstag hatte Selenskyj Oberbefehlshaber Olexandr Syrskyj abgesetzt und Generalmajor Mychailo Drapatyj in die oberste militärische Position berufen.Größter Online-Händler Russlands: Erneut Lagerhallen angegriffen Der größte russische Online-Händler Wildberries ist nach eigenen Angaben erneut angegriffen worden. Ziel seien die Lagerhallen in den Städten Krasnodar und Newinnomyssk gewesen. Mehrere Menschen seien verletzt worden, teilte Unternehmenschefin Tatjana Kim mit. Am Samstag waren bei ukrainischen Drohnenangriffen nach russischen Angaben ebenfalls Wildberries-Lagerhallen getroffen worden. Dabei seien acht Mitarbeiter getötet und Brände ausgelöst worden, was zu Störungen im Betrieb geführt habe. Wildberries wird oft als Russlands Amazon bezeichnet.Selenskyj ernennt Drapatji zum neuen Oberbefehlshaber Selenskyj entlässt Oberbefehlshaber Syrskyj Lesen Sie hier mehr: Ukraine: Mindestens drei Tote bei russischem Angriff auf Saporischschja Russland sichert Benzin-Versorgung offenbar mit Lieferungen aus Sibirien Aserbaidschan bestätigt Geheimdiplomatie in Baku UN: Mehr zivile Opfer durch Drohnenangriffe in der Ukraine Russland untersagt Schiffen das Ankern in ungeschützten Gebieten im Asowschen Meer Tote und Verletzte nach russischen Angriffen in der Ukraine Indien bestellt russischen Diplomaten nach tödlichem Angriff auf Frachter ein Nach dem Tod von vier indischen Seeleuten bei einem Raketenangriff im Schwarzen Meer hat das Außenministerium in Neu-Delhi einen ranghohen russischen Diplomaten einbestellt. Der russische Geschäftsträger Wladimir Ladanow sei aufgefordert worden, Indiens „ernste Besorgnis“ nach Moskau zu übermitteln, teilt das Ministerium mit. Angriffe auf die zivile Schifffahrt und der Tod von Zivilisten seien „inakzeptabel“.Ukrainischen Angaben zufolge hatte Russland den unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrenden Frachter „Golden Leo“ am Sonntag beim Verlassen eines ukrainischen Hafens mit drei Marschflugkörpern beschossen. Dabei seien zehn Menschen getötet worden, darunter die vier Inder. Russland greift ukrainische Gasanlagen in Region Charkiw an IWF gibt weitere 690 Millionen Dollar für die Ukraine frei Inder bei russischem Angriff auf Schiff bei Odessa getötet Bei einem Angriff auf ein aus dem südukrainischen Hafen Odessa auslaufendes Schiff sind nach Angaben der Regierung in Neu-Delhi vier Inder getötet worden. Ein weiterer liege im Krankenhaus und sei in kritischem Zustand, teilt das Außenministerium mit. Russland hat der ukrainischen Marine zufolge am Sonntag die „Golden Leo“ – ein unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrendes Schiff mit einer Besatzung aus Indien und Syrien – mit drei Marschflugkörpern angegriffen. „Indien verurteilt solche Angriffe und bekräftigt, dass das Angreifen von Handelsschiffen und das Gefährden unschuldiger ziviler Besatzungsmitglieder oder das anderweitige Beeinträchtigen der Freiheit der Schifffahrt und des Handels verwerflich ist und vermieden werden sollte“, erklärt das indische Außenministerium. Russland: Fünf Zivilisten bei Drohnenangriff auf Bus getötet Bei einem Drohnenangriff auf einen Bus in der russischen Grenzregion Belgorod sind russischen Angaben zufolge fünf Zivilisten getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Minderjähriger, teilt der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, mit. Drei weitere Menschen befänden sich in einem kritischen Zustand. Russland wirft der Ukraine vor, den Angriff „absichtlich und zynisch“ ausgeführt zu haben. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor.Ukraine meldet Drohnenangriffe auf russische Tanker und Frachter

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23. Juli
Die Welt (Politik)

Lawrow beschwert sich bei Rubio über „inakzeptable“ Waffenlieferungen – und über EU-Staaten

Lawrow beschwert sich bei Rubio über „inakzeptable“ Waffenlieferungen – und über EU-Staaten Russlands Außenminister Lawrow nutzt das Treffen mit US-Amtskollege Rubio für eine Kampfansage an Europa. Er beklagt eine „destabilisierende Politik“ und verspricht zugleich Verhandlungsbereitschaft – zu Moskauer Bedingungen. Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio, haben bei einem Treffen in Manila über Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine gesprochen. Lawrow habe seinen US-Kollegen über die Lage an der Front aus russischer Sicht informiert und sich gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Letzte seien „inakzeptabel“. Lawrow prangerte laut dem russischen Außenministerium außerdem „eine destabilisierende Politik der europäischen Länder“ an. Diese versuchten, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen. Die russische Seite sei zu einer „politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts bereit“, fügte Lawrow demnach hinzu. Die beiden Minister verabredeten sich am Rande des Asean-Außenministertreffens in der philippinischen Hauptstadt. Russischen Medien zufolge dauerte das auf US-Initiative organisierte Gespräch lediglich 35 Minuten. Lawrow: Moskau zu Verhandlungen über Kriegsende bereit Wie das Ministerium in Moskau weiter mitteilte, betonte Lawrow dabei erneut die Bereitschaft Russlands zu Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges. Grundlage dafür müssten jene Vereinbarungen sein, denen Kremlchef Wladimir Putin bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump voriges Jahr im August in Anchorage zugestimmt habe. Der konkrete Inhalt der Gespräche ist bis heute unklar. Russland hatte danach immer wieder erklärt, dass es zu einem Waffenstillstand bereit sei, wenn sich die Ukraine aus ihrem eigenen und bisher nicht von Moskau kontrolliertem Gebiet im Donbass zurückziehe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnte wiederholt solche Gebietsgeschenke an Russland kategorisch ab. Kontakte sollen fortgesetzt werden Rubio und Lawrow sprachen nach Angaben des russischen Außenministeriums auch über die Lage im Nahen Osten. Details gab es nicht. Russland kritisiert als Verbündeter des Iran immer wieder die US-Angriffe auf die islamische Republik am Persischen Golf. Lawrow habe zudem die Wiederaufnahme vollwertiger Kontakte zwischen den Raumfahrtbehörden beider Länder begrüßt. Russland und die USA betreiben gemeinsam die Internationale Raumstation ISS. Es sei vereinbart worden, die Kontakte zwischen Moskau und Washington fortzusetzen, hieß es. Lawrow und Rubio hatten bereits am Dienstag kurz miteinander gesprochen. Die Außenminister hatten sich zuletzt im Juli 2025 in Malaysia gesehen – ebenfalls im Rahmen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean.

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23. Juli
Der Spiegel

Ukraine-Krieg: Sergej Lawrow und Marco Rubio sprechen am Rande des Asean-Gipfels

Treffen am Rande des Asean-Gipfels in Manila Lawrow und Rubio haben miteinander gesprochen – aber nur eine halbe Stunde Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio, haben bei einem Treffen in Manila über Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine gesprochen. Lawrow habe seinen US-Kollegen über die Lage an der Front aus russischer Sicht informiert und sich gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Demnach warf Lawrow auch den europäischen Staaten vor, mit einer Politik der Destabilisierung auf eine strategische Niederlage Russlands hinzuarbeiten. Die beiden Minister verabredeten sich am Rande des Asean-Außenministertreffens in der philippinischen Hauptstadt. Russischen Medien zufolge dauerte das auf US-Initiative organisierte Gespräch lediglich 35 Minuten. Wie das Ministerium in Moskau weiter mitteilte, habe Lawrow dabei erneut die Bereitschaft Russlands zu Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges betont. Grundlage dafür müssten jene Vereinbarungen sein, denen Kremlchef Wladimir Putin bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump voriges Jahr im August in Anchorage zugestimmt habe. Rubio teilte später mit, das Gespräch mit Lawrow sei »guten und offen« gewesen. Der US-Außenminister habe gegenüber Russland die Bereitschaft der Vereinigten Staaten bekräftigt, bei der Suche nach einer Friedenslösung im Ukrainekrieg zu helfen. Man wolle »eine konstruktive Rolle bei der Beendigung eines sinnlosen Krieges« einnehmen, so Rubio. Der konkrete Inhalt der Gespräche ist bis heute unklar. Russland hatte danach immer wieder erklärt, dass es zu einem Waffenstillstand bereit sei, wenn sich die Ukraine aus ihrem eigenen und bisher nicht von Moskau kontrolliertem Gebiet im Donbass zurückziehe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnte solche Gebietsgeschenke an Russland kategorisch wiederholt ab. Irankrieg als Streitthema Rubio und Lawrow sprachen nach Angaben des russischen Außenministeriums auch über die Lage im Nahen Osten. Details gab es nicht. Russland kritisiert als Verbündeter Irans immer wieder die US-Angriffe auf die islamische Republik am Persischen Golf. - Treffen mit Außenministerin: Putin bedankt sich für nordkoreanische Unterstützung im Ukrainekrieg1 Min1 Min - 11 Min - 2 Min Lawrow habe zudem die Wiederaufnahme vollwertiger Kontakte zwischen den Raumfahrtbehörden beider Länder begrüßt. Russland und die USA betreiben gemeinsam die Internationale Raumstation ISS. Es sei vereinbart worden, die Kontakte zwischen Moskau und Washington fortzusetzen, hieß es. Lawrow und Rubio hatten bereits am Dienstag kurz miteinander gesprochen. Die Außenminister hatten sich zuletzt im Juli 2025 in Malaysia gesehen – ebenfalls im Rahmen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean.

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23. Juli
Tagesschau

Treffen der Außenminister: Rubio und Lawrow kommen in Manila zusammen

USA und Russland Außenminister Rubio und Lawrow sprechen in Manila Es sind die ersten Gespräche auf dieser Ebene seit Langem: Die Außenminister der USA und Russlands, Rubio und Lawrow, haben sich persönlich getroffen. Die EU verhängt unterdessen neue Russland-Sanktionen. US-Außenminister Marco Rubio ist in Manila mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammengekommen. Die Begegnung fand am Rande eines Treffens der südostasiatischen Staatengemeinschaft (ASEAN) in der philippinischen Hauptstadt statt. Das Gespräch habe mehr als eineinhalb Stunden gedauert, meldete die staatlich kontrollierte russische Nachrichtenagentur Tass. Thema sei die Ukraine gewesen, berichtete die staatlich kontrollierte russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Außenministerium in Moskau. Lawrow habe Russlands Bereitschaft zu einer politischen und diplomatischen Lösung des Konflikts in der Ukraine bekräftigt. Außerdem sei es um die Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA gegangen. Lawrow habe die USA zudem vor weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt, teilte sein Außenministerium mit. Die anhaltenden Waffenlieferungen an Kiew seien "inakzeptabel". Lawrow prangerte laut dem russischen Außenministerium außerdem "eine destabilisierende Politik der europäischen Länder" an. Diese versuchten, Russland eine "strategische Niederlage" zuzufügen. Die Außenminister hatten sich zuletzt im Juli 2025 in Malaysia gesehen - ebenfalls im Rahmen eines ASEAN-Treffens. Putin beharrt bislang auf kompletter Donbass-Kontrolle Russland Präsident Wladimir Putin hat bisher jedoch jede friedliche Lösung und den Weg zu möglichen Friedensgesprächen abgelehnt. Auch ein Angebot aus Kiew zu einem direkten Gespräch Putins mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde zurückgewiesen. Moskau beharrt stattdessen auf seinen Maximalforderungen, zu denen unter anderem die komplette Kontrolle über den Donbass gehört. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump ukrainische Angriffe auf Energie-Infrastruktur tief auf russischem Gebiet befürwortet, weil dies dazu beitragen könne, "dass es (der Krieg) zu einem Ende kommt". Moskau wiederum hatte die US-Angriffe auf Iran verurteilt. Vor diesem Hintergrund ist unklar, inwieweit die Gespräche in Manila zu einer möglichen Friedenslösung in der Ukraine beitragen können. Die russischen Angriffe im Krieg gegen die Ukraine laufen seit Wochen unvermindert weiter - mit zahlreichen Toten und Verletzten. EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland Die EU-Staaten verständigten sich angesichts des anhaltenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf ein neues Sanktionspaket. Die Pläne sehen unter anderem weitere Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor sowie ein Einreiseverbot für russische Soldaten vor, wie EU-Diplomaten in Brüssel mitteilten. Um Russlands Einnahmen aus Ölexporten zu begrenzen, ist geplant, die automatische Anpassung des sogenannten Ölpreisdeckels für zwölf Monate auszusetzen. Dieser müsste sonst wegen der gestiegenen Weltmarktpreise infolge des Iran-Kriegs und der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus angehoben werden, was mehr Geld für Russland bedeuten würde. Der Ölpreisdeckel gilt für den Verkauf von russischem Öl in Drittstaaten wie Indien, China oder die Türkei und wurde 2022 gemeinsam mit den USA und Japan, Kanada und Großbritannien eingeführt. Um ihn durchzusetzen, werden Unternehmen Sanktionen angedroht, die am Transport von russischem Öl zu einem Preis oberhalb des Preisdeckels beteiligt sind. Angesichts der bereits sehr langen Liste von Strafmaßnahmen wird es immer schwieriger, weitere Sanktionen zu finden, die Russland spürbar treffen, zugleich aber vergleichsweise geringe Auswirkungen auf Unternehmen und Menschen in der EU und in Drittstaaten haben, worauf viele EU-Mitgliedsstaaten bestehen.

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22. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Rubio und Lawrow sprechen über die Ukraine

Liveblog Ukrainekrieg : Rubio und Lawrow sprechen über die Ukraine Lesezeit: Rubio beim Asean-Treffen in ManilaAFP US-Außenminister: Ukrainekrieg ist „etwas in den Hintergrund getreten“ +++ Angegriffene Schiffe: Kiew beantragt Sitzung im UN-Sicherheitsrat +++ Schattenflotte: EU-Mission überprüft verdächtigen Öltanker +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Rubio und Lawrow beginnen Gespräche in Manila Der amerikanische Außenminister Marco Rubio hat sich am Donnerstag in der philippinischen Hauptstadt Manila mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zu Gesprächen getroffen. Bei der Begegnung am Rande des Außenministertreffens der ASEAN-Staaten dürften sich die beiden in erster Linie über den Krieg in der Ukraine sowie in Iran austauschen. Mit dem Treffen in Manila verbindet sich die Hoffnung, dass die Gespräche der Ukraine und Russlands unter Vermittlung der USA über eine Beendigung des Kriegs wieder aufgenommen werden könnten. Diese hatten zuletzt im Februar stattgefunden. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist auf der Prioritätenliste der amerikanischen Regierung weiter nach unten gerutscht, weil Washington sich auf den Krieg gegen Iran konzentriert. Beobachter sehen auch wenig Chancen, dass die Gespräche in Manila diesbezüglich Fortschritte erzielen könnten. Vor dem Treffen hatte Rubio bereits eingeräumt, dass der Krieg in der Ukraine „etwas in den Hintergrund getreten ist“. Ihm zufolge hätten sich „vielleicht neue Rahmenbedingungen gegeben, die ein solches Gespräch ermöglichen“, sagte er mit Bezug auf die amerikanischen Vermittlungsbemühungen. Die USA seien weiterhin offen und bereit, eine konstruktive Rolle bei der Beendigung dieses Kriegs zu spielen. Seinen Ausführungen zufolge wollte Rubio im Gespräch auch Felder ausloten, auf denen die USA und Russland trotz vorhandener Meinungsverschiedenheiten miteinander kooperieren könnten. Lawrow hatte am Dienstag in einer Pressekonferenz erklärt, er wolle Rubio nach seinen Äußerungen bezüglich des Gipfels zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin im August in Alaska fragen. Russland drängt darauf, die dabei erreichten „Vereinbarungen“ umzusetzen. Rubio hatte erklärt, dass es bei dem Gipfel in der Stadt Anchorage zu keiner endgültigen Einigung gekommen sei. Lawrow wollte seinen Gesprächspartner außerdem nach einer beim NATO-Gipfel in Ankara geäußerten Einschätzung Trumps fragen, dass im Ukrainekrieg „eine baldige Lösung“ möglich sei. Mit dem Treffen in Manila verbindet sich die Hoffnung, dass die Gespräche der Ukraine und Russlands unter Vermittlung der USA über eine Beendigung des Kriegs wieder aufgenommen werden könnten. Diese hatten zuletzt im Februar stattgefunden. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist auf der Prioritätenliste der amerikanischen Regierung weiter nach unten gerutscht, weil Washington sich auf den Krieg gegen Iran konzentriert. Beobachter sehen auch wenig Chancen, dass die Gespräche in Manila diesbezüglich Fortschritte erzielen könnten. Vor dem Treffen hatte Rubio bereits eingeräumt, dass der Krieg in der Ukraine „etwas in den Hintergrund getreten ist“. Ihm zufolge hätten sich „vielleicht neue Rahmenbedingungen gegeben, die ein solches Gespräch ermöglichen“, sagte er mit Bezug auf die amerikanischen Vermittlungsbemühungen. Die USA seien weiterhin offen und bereit, eine konstruktive Rolle bei der Beendigung dieses Kriegs zu spielen. Seinen Ausführungen zufolge wollte Rubio im Gespräch auch Felder ausloten, auf denen die USA und Russland trotz vorhandener Meinungsverschiedenheiten miteinander kooperieren könnten. Lawrow hatte am Dienstag in einer Pressekonferenz erklärt, er wolle Rubio nach seinen Äußerungen bezüglich des Gipfels zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin im August in Alaska fragen. Russland drängt darauf, die dabei erreichten „Vereinbarungen“ umzusetzen. Rubio hatte erklärt, dass es bei dem Gipfel in der Stadt Anchorage zu keiner endgültigen Einigung gekommen sei. Lawrow wollte seinen Gesprächspartner außerdem nach einer beim NATO-Gipfel in Ankara geäußerten Einschätzung Trumps fragen, dass im Ukrainekrieg „eine baldige Lösung“ möglich sei. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Angegriffene Schiffe: Kiew beantragt Sitzung im UN-Sicherheitsrat Die Ukraine hat dem geschäftsführenden Außenminister Andrij Sybiha zufolge wegen russischer Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer eine Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat beantragt. Sybiha warf Russland in einem Post auf der Plattform X vor, mindestens drei zivile Frachtschiffe in den vergangenen Tagen bombardiert zu haben. Er sprach von Dutzenden Toten und Verletzten in der Folge und warf Moskau vor, die globale Lebensmittelsicherheit zu gefährden. Beantragt sei die Sitzung für den 27. Juli. So wie Iran in der Straße Wege zum Energietransport ins Visier nehme, ziele Russland im Schwarzen Meer auf globale Lebensmittelmärkte, schrieb Sybiha. Kein Schiff habe am Mittwoch den ukrainischen Seekorridor im Schwarzen Meer passiert, gab er an. Zuvor hatte das Infrastrukturministerium noch mitgeteilt, dass der ukrainische Seekorridor funktionsfähig bleibe und den Export ukrainischer Produkte und die Erfüllung internationaler Verträge gewährleiste. Der Seehafen Tschornomorsk und die anderen Häfen im Großraum Odessa würden weiterhin arbeiten, hieß es. Nur das Unternehmen Maersk habe seine Tätigkeiten an einem Terminal von Tschornomorsk vorübergehend eingestellt. In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew selbst so bezeichneter Seekrieg. Dort gibt es schwere Gefechte zwischen den Kriegsparteien. Russland wirft der Ukraine vor, sich unter dem Deckmantel ziviler Schiffe Waffen und Rüstungsgüter für den Abwehrkampf im russischen Angriffskrieg liefern zu lassen.  Die ukrainischen Drohnenstreitkräfte gaben ihrerseits an, seit dem 6. Juli mehr als 190 russische Schiffe im Asowschen und im Schwarzen Meer getroffen zu haben. Die Ukraine will mit den Gegenangriffen in dem seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg Moskaus militärische Logistik stören. Von unabhängiger Seite sind die Angaben der Kriegsparteien nicht überprüfbar. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Selenskyj spricht mit US-Gesandten über „neuen Schwung“ für Diplomatie in Ukraine-Krieg Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit den beiden US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über Wege zu einem Ende des Krieges mit Russland beraten. Bei dem Gespräch sei es darum gegangen, „wie man der Diplomatie neuen Schwung verleihen und den Frieden voranbringen kann“, erklärte Selenskyj am Mittwoch im Onlinedienst X. Das Gespräch nannte er „fruchtbar und wichtig“.  „Frieden ist notwendig — ein Frieden in Würde“, schrieb Selenskyj weiter und fügte hinzu: „Die Ukraine ist schon seit langem dazu bereit.“ Die Teams beider Länder stünden „weiterhin in engem Kontakt“. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat für am Donnerstag ein Treffen mit seinem US-Kollegen Marco Rubio in der philippinischen Hauptstadt Manila angekündigt. Bei der Begegnung am Rande des Außenministertreffen der Vereinigung Südostasiatischer Staaten (Asean) dürfte es vor allem um die Kriege in der Ukraine und im Iran gehen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Weizenpreis steigt nach Angriffen im Schwarzen Meer Der europäische Weizenpreis steigt nach neuen Angriffen auf Schwarzmeerhäfen und einer nächtlichen Schließung des russischen Exporthafens Noworossijsk kräftig an. Der richtungsweisende September-Kontrakt an der Pariser Börse Euronext legt um 3,9 Prozent auf 244 Euro pro Tonne zu. US-Weizen verteuert sich in Chicago um 3,8 Prozent.  Wegen ukrainischer Drohnenangriffe verhängt Russland nach Angaben laut der Nachrichtenagentur Reuters von drei Insidern ein vorübergehendes nächtliches Schifffahrtsverbot im Hafen. Zwar laufe der Betrieb außerhalb dieser Zeiten normal weiter und die Getreidelieferungen seien bislang nicht beeinträchtigt, sagten die Branchenvertreter. Dennoch sorge die Maßnahme am Markt für große Nervosität, sagt ein französischer Händler. Über Noworossijsk wird bis zu ein Drittel der russischen Getreideexporte umgeschlagen. Ein größerer Ausfall dort hätte einem deutschen Händler zufolge gravierende Auswirkungen auf den Weltmarkt. Wegen ukrainischer Drohnenangriffe verhängt Russland nach Angaben laut der Nachrichtenagentur Reuters von drei Insidern ein vorübergehendes nächtliches Schifffahrtsverbot im Hafen. Zwar laufe der Betrieb außerhalb dieser Zeiten normal weiter und die Getreidelieferungen seien bislang nicht beeinträchtigt, sagten die Branchenvertreter. Dennoch sorge die Maßnahme am Markt für große Nervosität, sagt ein französischer Händler. Über Noworossijsk wird bis zu ein Drittel der russischen Getreideexporte umgeschlagen. Ein größerer Ausfall dort hätte einem deutschen Händler zufolge gravierende Auswirkungen auf den Weltmarkt. 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Die Nachricht treibt den Preis für Weizen-Terminkontrakte an der Börse Euronext um 4,5 Prozent in die Höhe. Die Regierung hatte den Schiffsverkehr im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch – der Verbindung zum Schwarzen Meer – bereits eingeschränkt. Stellungnahmen des Verkehrsministeriums und der Hafenverwaltung liegen zunächst nicht vor. Über Noworossijsk wird bis zu ein Drittel der russischen Getreideexporte abgewickelt, zudem werden dort Öl, Metalle und Container verladen. Die Nachricht treibt den Preis für Weizen-Terminkontrakte an der Börse Euronext um 4,5 Prozent in die Höhe. Die Regierung hatte den Schiffsverkehr im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch – der Verbindung zum Schwarzen Meer – bereits eingeschränkt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wadephul will mit ukrainischem Außenminister über Personalwechsel in der Armee sprechen Außenminister Johann Wadephul will sich bei seinem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha über den Austausch an der Spitze der ukrainischen Armee informieren. Er wolle kurzfristig mit Kiews geschäftsführendem Außenminister über die Sicherheitslage sowie die Personalentscheidungen, die Präsident Wolodymyr Selenskyj jüngst getroffen hat, sprechen, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Besuchs in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. „Sie wissen, Deutschland zählt, und das wird so bleiben, zu den größten Unterstützern der Ukraine, politisch, wirtschaftlich und finanziell. Und deswegen haben wir natürlich ein großes Interesse daran, auch zu wissen, was dort im Einzelnen stattfindet. Aber ich bin ganz sicher, dass das Entscheidungen sind, die wir nachvollziehen können und dass insgesamt der Reformprozess innerhalb der Ukraine weiter vorangetrieben wird.“ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Dienstagabend unter dem Druck einer tagelangen Protestwelle den bisherigen Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Olexander Syrskyj, entlassen. Entzündet hatte sich der Protest an der Entlassung des populären Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow. Vom neuen Armeechef Mychajlo Drapatyj erwartet Selenskyj eine Verstärkung der Angriffe auf Russland, das seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schattenflotte: EU-Mission überprüft verdächtigen Öltanker Soldaten einer EU-Marinemission haben im Einsatz gegen Russlands Schattenflotte einen verdächtigen Öltanker im Mittelmeer überprüft. „Jede illegale Fahrt trägt dazu bei, Russlands Kriegsmaschinerie aufrechtzuerhalten. Wir setzen unsere Sanktionen auch auf See konsequent durch“, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf X mit. Man erhöhe den Druck auf Russlands Schattenflotte.  Der Öltanker „MV South Star“ werde verdächtigt, unter falscher Flagge und damit unter Verstoß gegen das internationale Seerecht zu fahren. Er sei am Montag zur Überprüfung seiner Flaggenregistrierung aufgebracht worden.  Mit der russischen Schattenflotte sind Tanker und Frachtschiffe gemeint, die Russland zum Vermeiden von Sanktionen etwa beim Öltransport einsetzt. Die Militäroperation EUNAVFOR MED IRINI ist seit 2020 im Mittelmeer aktiv. Im Mai 2026 überprüfte sie nach eigenen Angaben zum ersten Mal einen Öltanker, der verdächtigt wurde, unter falscher Flagge zu fahren.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bundesregierung: Angebliche Atomwaffen sind russische Desinformation Die Bundesregierung hat russische Berichte strikt zurückgewiesen, dass in Deutschland am Bau einer Atombombe gearbeitet werde. „Die Bundesregierung ordnet diese Mitteilung als Teil der üblichen russischen Propaganda ein. Die Vorwürfe sind schlicht unzutreffend“, sagt ein Regierungssprecher. „Russland spielt hier mit nuklearen Sorgen, die es selbst immer wieder durch unverantwortliche Äußerungen befördert.“  Moskau versuche, einen Keil in die NATO und die EU zu treiben sowie Deutschland als stärksten Unterstützer der Ukraine zu diskreditieren. Möglicherweise wolle Russland auch die Stimmung vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland beeinflussen. Russische Geheimdienste hatten zuvor auf dem Messengerdienst Telegram geschrieben, dass es in Deutschland Forschungs- und Entwicklungsarbeiten „mit einem möglichen Fokus auf Atomwaffen“ gebe. Deutschland habe offensichtlich das Ziel, direkten Zugang zu Atomwaffen zu bekommen. Sicherheitsdienste warnen seit Längerem vor russischer Desinformation. Moskau versuche, einen Keil in die NATO und die EU zu treiben sowie Deutschland als stärksten Unterstützer der Ukraine zu diskreditieren. Möglicherweise wolle Russland auch die Stimmung vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland beeinflussen. Russische Geheimdienste hatten zuvor auf dem Messengerdienst Telegram geschrieben, dass es in Deutschland Forschungs- und Entwicklungsarbeiten „mit einem möglichen Fokus auf Atomwaffen“ gebe. Deutschland habe offensichtlich das Ziel, direkten Zugang zu Atomwaffen zu bekommen. Sicherheitsdienste warnen seit Längerem vor russischer Desinformation. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj ernennt Skybjuk zum neuen Chef des Generalstabs Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj baut die Militärführung weiter um und hat Generalmajor Ihor Skybjuk zum neuen Chef des Generalstabs ernannt. „Er ist ein äußerst erfahrener Offizier, der die Ukraine Seite an Seite mit dem neuen Oberbefehlshaber verteidigt hat“, erklärte Selenskyj auf der Plattform X. Damit setzt er die Umstrukturierung des Militärs fort. Skybjuk ersetzt Andrij Hnatow. Am Dienstag hatte Selenskyj Oberbefehlshaber Olexandr Syrskyj abgesetzt und Generalmajor Mychailo Drapatyj in die oberste militärische Position berufen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lawrow kündigt Treffen mit Rubio am Donnerstag an Der russische Außenminister Sergej Lawrow wird sich noch diese Woche mit seinem amerikanischen Kollegen Marco Rubio treffen. Lawrow kündigte am Mittwoch ein Treffen mit Rubio am Donnerstag in Manila an, bei dem die Kriege in der Ukraine und in Iran im Mittelpunkt stehen dürften. In der philippinischen Hauptstadt findet derzeit das ASEAN-Außenministertreffen statt, an dem beide teilnehmen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wer ist der neue ukrainische Oberbefehlshaber? Der 43 Jahre alte Generalmajor Mychajlo Drapatyj führt künftig die ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen die russische Invasion. Präsident Wolodymyr Selenskyj entließ nach tagelangem Druck von Demonstranten den bisherigen 60 Jahre alten Armeechef Olexander Syrskyj und berief den jüngeren General auf diesen Posten.  In einer Videobotschaft aus Kiew kündigte der Staatschef eine Neuordnung des Generalstabs in Abstimmung mit Verteidigungsministerium und Präsidialamt an. Drapatyj, seit 25 Jahren Soldat, schrieb auf Facebook: „Ich werde verantwortungsbewusst, konzentriert und mit Respekt gegenüber den Menschen arbeiten, die heute unser Land verteidigen.“   In einer Videobotschaft aus Kiew kündigte der Staatschef eine Neuordnung des Generalstabs in Abstimmung mit Verteidigungsministerium und Präsidialamt an. Drapatyj, seit 25 Jahren Soldat, schrieb auf Facebook: „Ich werde verantwortungsbewusst, konzentriert und mit Respekt gegenüber den Menschen arbeiten, die heute unser Land verteidigen.“ Der in der Bevölkerung beliebte Drapatyj wird nach Walerij Saluschnyj und Olexander Syrskyj der dritte Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee in fast viereinhalb Jahren des russischen Angriffskriegs. Er erlangte schon 2014 als Major Berühmtheit, als er mit einem gepanzerten Mannschaftstransporter eine Straßensperre prorussischer Kräfte in Mariupol durchbrechen ließ. Damals konnte die Hafenstadt von der Ukraine verteidigt werden. 2024 half Drapatyj, den russischen Einmarsch in das Gebiet Charkiw zu begrenzen. Später wurde er Befehlshaber der ukrainischen Bodentruppen. Von diesem Posten trat er 2025 zurück, weil beim Einschlag einer russischen Iskander-Rakete in eine Ausbildungseinheit zwölf Soldaten getötet worden waren. Er übernehme die Verantwortung dafür, dass im Heer Soldaten nicht genügend geschützt worden seien, erklärte er. Zuletzt befehligte Drapatyj eine Armeegruppe, die für die Verteidigung des Gebiets Charkiw zuständig ist. Das Portal „Kyiv Independent“ schreibt, der General habe ein Image als „der oberste moderne, auf Menschen fokussierte Militärführer der Ukraine“. In einem Facebook-Eintrag erklärte Drapatyj seine Unterstützung für den entlassenen und in der Bevölkerung sehr beliebten Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und forderte eine Armee-Reform: „Die Armee braucht Veränderungen, aber ohne Gerechtigkeit sind Veränderungen für die Menschen sinnlos, die diesen Krieg jeden Tag auf ihren Schultern tragen.“ 2024 half Drapatyj, den russischen Einmarsch in das Gebiet Charkiw zu begrenzen. Später wurde er Befehlshaber der ukrainischen Bodentruppen. Von diesem Posten trat er 2025 zurück, weil beim Einschlag einer russischen Iskander-Rakete in eine Ausbildungseinheit zwölf Soldaten getötet worden waren. Er übernehme die Verantwortung dafür, dass im Heer Soldaten nicht genügend geschützt worden seien, erklärte er. Zuletzt befehligte Drapatyj eine Armeegruppe, die für die Verteidigung des Gebiets Charkiw zuständig ist. Das Portal „Kyiv Independent“ schreibt, der General habe ein Image als „der oberste moderne, auf Menschen fokussierte Militärführer der Ukraine“. In einem Facebook-Eintrag erklärte Drapatyj seine Unterstützung für den entlassenen und in der Bevölkerung sehr beliebten Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und forderte eine Armee-Reform: „Die Armee braucht Veränderungen, aber ohne Gerechtigkeit sind Veränderungen für die Menschen sinnlos, die diesen Krieg jeden Tag auf ihren Schultern tragen.“ Der neue Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Mychajlo Drapatyj, während eines Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten in Kiew. dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Entlassener ukrainischer Armeechef: 700 Quadratkilometer zurückerobert Die Ukraine hat in diesem Jahr nach Angaben des entlassenen Oberbefehlshabers Oleksandr Syrskyj 700 Quadratkilometer ihres Territoriums zurückerobert. „Ich übergebe meinem Nachfolger eine Armee, die nicht nur die Verteidigung hält, sondern auch in der Offensive ist“, erklärt Syrskyj auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram und bestätigt damit seinen Abschied von der Militärspitze. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Generalmajor Mychajlo Drapatyj zum Nachfolger ernannt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Größter russischer Online-Händler: Abermals Wildberries-Lagerhallen angegriffen Der größte russische Online-Händler Wildberries ist nach eigenen Angaben abermals angegriffen worden. Ziel seien die Lagerhallen in den Städten Krasnodar und Newinnomyssk gewesen. Mehrere Menschen seien verletzt worden, teilte Unternehmenschefin Tatjana Kim mit.  Am Samstag waren bei ukrainischen Drohnenangriffen nach russischen Angaben ebenfalls Wildberries-Lagerhallen getroffen worden. Dabei seien acht Mitarbeiter getötet und Brände ausgelöst worden, was zu Störungen im Betrieb geführt habe. Wildberries wird oft als Russlands Amazon bezeichnet. Am Samstag waren bei ukrainischen Drohnenangriffen nach russischen Angaben ebenfalls Wildberries-Lagerhallen getroffen worden. Dabei seien acht Mitarbeiter getötet und Brände ausgelöst worden, was zu Störungen im Betrieb geführt habe. Wildberries wird oft als Russlands Amazon bezeichnet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj entlässt Oberbefehlshaber Syrskyj Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach tagelangem Druck von Demonstranten Armeechef Olexandr Syrskyj entlassen. Neuer Oberbefehlshaber werde Mychajlo Drapatyj, teilte Selenskyj auf seinem Telegram-Kanal mit.  Der Präsident hatte zunächst trotz Kritik an seinem seit 2024 eingesetzten Oberkommandierenden festgehalten, nachdem er vorige Woche den populären Politiker Mychajlo Fedorow als Verteidigungsminister entlassen hatte. Der erst 35 Jahre alte Fedorow hatte danach seinen Konflikt mit dem noch zu Sowjetzeiten ausgebildeten Syrskyj öffentlich gemacht. Dabei ging es maßgeblich um einen Richtungsstreit in der Kriegsführung. Fedorow stand vor allem für die auch im Westen gelobten Einsätze ukrainischer Drohnen gegen russische Ziele. Ausdrücklich dankte Selenskyj dem scheidenden General und würdigte seine militärischen Verdienste. Der Präsident hatte angesichts fortdauernder Proteste gegen die Entlassung von Fedorow seit Tagen Gespräche mit Militärs geführt, wie er auf der Plattform X mitteilte.  Schon am Samstag hatte er in seiner täglichen Videoansprache angesichts der Straßenproteste gesagt, dass er darauf höre, was die Leute sagen. Er habe auch lange mit Fedorow und Syrskyj gesprochen, sagte er. Am Dienstagabend folgte nach Angaben von Selenskyjs Sprecher Dmytro Lytwyn ein weiteres Gespräch mit Fedorow. Zu dessen neuer Rolle gab es zunächst keine Angaben.  Sechs Tage in Folge demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten mehrere Tausend vor allem junge Menschen gegen Fedorows Entlassung. Die Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung. Hauptforderung war dabei aber eine Ablösung von Armeechef Syrskyj. Aus Militärkreisen gab es zugleich auch offene Unterstützung für Syrskyj. Die Hintergründe zum Konflikt zwischen Sryskyj und Fedorow hat F.A.Z.-Korrespondent Stefan Locke aufgeschrieben: Die Hintergründe zum Konflikt zwischen Sryskyj und Fedorow hat F.A.Z.-Korrespondent Stefan Locke aufgeschrieben: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Alijew bestätigt Treffen zwischen Pofalla, Platzeck und Russen in Baku Am Rande seines Berlin-Besuchs hat Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew indirekt ein deutsch-russisches Treffen in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku bestätigt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) berichtete Alijew von entsprechenden Informationen seines Grenzschutzes. Demnach seien der ehemalige Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und der frühere Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) am 12. Juli von Berlin nach Baku geflogen. An den Folgetagen seien dann der ehemalige russische Ministerpräsident Viktor Subkow und Russlands Menschenrechtsbeauftragter Waleri Fadejew angereist. Beide gelten als Vertraute von Herrscher Wladimir Putin. Seit Tagen gibt es Berichte über ein solches Treffen, aber keine offizielle Bestätigung. Auch Merz sagte auf eine entsprechende Journalistenfrage: „Mir ist von einem solchen Treffen nichts bekannt.“ Alijew hatte nach eigenen Angaben auch keine Informationen darüber aus Deutschland oder Russland erhalten. Er betonte aber: „Wenn dieses Treffen zum Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine beitragen sollte, können wir das nur begrüßen.“  Er bringt den Bundeskanzler in Verlegenheit: Ilham Alijew trat in Berlin mit Merz vor die Kameras. dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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22. Juli
ZDF heute

Lawrow kündigt Treffen mit Rubio an

Am Rand des Asean-Gipfels:Lawrow kündigt Treffen mit Rubio an Die Kriege dürften im Mittelpunkt stehen: Russlands Außenminister Lawrow kündigt ein Gespräch mit seinem US-Kollegen Rubio an. Das letzte Treffen ist fast ein Jahr her. Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio, haben ein Gespräch am Rande des Asean-Außenministertreffens in Manila angekündigt. Das Treffen werde trotz der gespannten Beziehungen zu den USA "auf jeden Fall nützlich" sein, sagte Lawrow nach Angaben staatlicher russischer Medien. Rubio: Habe Lawrow kurz gesprochen Rubio sagte vor Journalisten, er habe Lawrow bereits am Dienstag kurz gesprochen, und bestätigte das Treffen für Donnerstag dieser Woche. Die Außenminister hatten sich zuletzt im Juli 2025 in Malaysia gesehen - ebenfalls im Rahmen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. In Schweden beraten die Nato-Außenminister – auch über die künftige Rolle Europas. US-Außenminister Rubio sagte, die USA seien über Europas ausbleibende Unterstützung im Iran-Krieg enttäuscht. 22.05.2026 | 0:28 minLawrow: Was hat Trump gemeint? Lawrow sagte, er wolle Rubio nach der Einschätzung von US-Präsident Donald Trump fragen, dass im Ukraine-Krieg eine baldige Lösung möglich sei. So hatte sich Trump auf dem Nato-Gipfel in Ankara geäußert. Der russische Außenminister warf den USA vor, durch Waffenverkäufe und die Weitergabe von Zieldaten ukrainische Angriffe auf russisches Gebiet zu unterstützen. Die USA haben in der Nacht erneut Ziele in Iran angegriffen. Bei Angriffen auf Teheran wurden wieder US-Kampfjets eingesetzt. Die Kosten des Krieges belaufen sich auf 37 Milliarden US-Dollar. 22.07.2026 | 0:27 min"Wir würden diesen Krieg gern beendet sehen. Ich denke, es wäre gut für Russland, wenn dieser Krieg endet", sagte Rubio in Manila. Die USA seien weiter bereit, dazu eine konstruktive Rolle zu spielen. Trumps Versuche, ein Ende des mittlerweile seit fast viereinhalb Jahren dauernden russischen Angriffskriegs zu erreichen, liegen derzeit auf Eis - auch weil der US-Präsident mit seinem eigenen Krieg gegen Iran beschäftigt ist. Der Verband Südostasiatischer Nationen (Asean) ist eine internationale Organisation von zehn Staaten mit Sitz in Jakarta (Indonesien). Zu diesem Zusammenschluss gehören Indonesien, Vietnam, Singapur, Malaysia, Kambodscha, Brunei, Laos, Thailand, die Philippinen und Myanmar. Die Staaten verfolgen traditionell eine Politik der gegenseitigen Nichteinmischung. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

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22. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Lawrow kündigt Treffen mit Rubio am Donnerstag an

Liveblog Ukrainekrieg : Lawrow kündigt Treffen mit Rubio am Donnerstag an Lesezeit: Russlands Außenminister Sergej Lawrow Mitte Juli in Moskaudpa Russischer und amerikanischer Außenminister beraten am Rande des ASEAN-Außenministertreffens +++ Selenskyj entlässt Oberbefehlshaber Syrskyj +++ Alijew bestätigt deutsch-russisches Treffen mit Platzeck und Pofalla in Baku +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Lawrow kündigt Treffen mit Rubio am Donnerstag an Der russische Außenminister Sergej Lawrow wird sich noch diese Woche mit seinem amerikanischen Kollegen Marco Rubio treffen. Lawrow kündigte am Mittwoch ein Treffen mit Rubio am Donnerstag in Manila an, bei dem die Kriege in der Ukraine und in Iran im Mittelpunkt stehen dürften. In der philippinischen Hauptstadt findet derzeit das ASEAN-Außenministertreffen statt, an dem beide teilnehmen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wer ist der neue ukrainische Oberbefehlshaber? Der 43 Jahre alte Generalmajor Mychajlo Drapatyj führt künftig die ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen die russische Invasion. Präsident Wolodymyr Selenskyj entließ nach tagelangem Druck von Demonstranten den bisherigen 60 Jahre alten Armeechef Olexander Syrskyj und berief den jüngeren General auf diesen Posten.  In einer Videobotschaft aus Kiew kündigte der Staatschef eine Neuordnung des Generalstabs in Abstimmung mit Verteidigungsministerium und Präsidialamt an. Drapatyj, seit 25 Jahren Soldat, schrieb auf Facebook: „Ich werde verantwortungsbewusst, konzentriert und mit Respekt gegenüber den Menschen arbeiten, die heute unser Land verteidigen.“   In einer Videobotschaft aus Kiew kündigte der Staatschef eine Neuordnung des Generalstabs in Abstimmung mit Verteidigungsministerium und Präsidialamt an. Drapatyj, seit 25 Jahren Soldat, schrieb auf Facebook: „Ich werde verantwortungsbewusst, konzentriert und mit Respekt gegenüber den Menschen arbeiten, die heute unser Land verteidigen.“ Der in der Bevölkerung beliebte Drapatyj wird nach Walerij Saluschnyj und Olexander Syrskyj der dritte Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee in fast viereinhalb Jahren des russischen Angriffskriegs. Er erlangte schon 2014 als Major Berühmtheit, als er mit einem gepanzerten Mannschaftstransporter eine Straßensperre prorussischer Kräfte in Mariupol durchbrechen ließ. Damals konnte die Hafenstadt von der Ukraine verteidigt werden. 2024 half Drapatyj, den russischen Einmarsch in das Gebiet Charkiw zu begrenzen. Später wurde er Befehlshaber der ukrainischen Bodentruppen. Von diesem Posten trat er 2025 zurück, weil beim Einschlag einer russischen Iskander-Rakete in eine Ausbildungseinheit zwölf Soldaten getötet worden waren. Er übernehme die Verantwortung dafür, dass im Heer Soldaten nicht genügend geschützt worden seien, erklärte er. Zuletzt befehligte Drapatyj eine Armeegruppe, die für die Verteidigung des Gebiets Charkiw zuständig ist. Das Portal „Kyiv Independent“ schreibt, der General habe ein Image als „der oberste moderne, auf Menschen fokussierte Militärführer der Ukraine“. In einem Facebook-Eintrag erklärte Drapatyj seine Unterstützung für den entlassenen und in der Bevölkerung sehr beliebten Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und forderte eine Armee-Reform: „Die Armee braucht Veränderungen, aber ohne Gerechtigkeit sind Veränderungen für die Menschen sinnlos, die diesen Krieg jeden Tag auf ihren Schultern tragen.“ 2024 half Drapatyj, den russischen Einmarsch in das Gebiet Charkiw zu begrenzen. Später wurde er Befehlshaber der ukrainischen Bodentruppen. Von diesem Posten trat er 2025 zurück, weil beim Einschlag einer russischen Iskander-Rakete in eine Ausbildungseinheit zwölf Soldaten getötet worden waren. Er übernehme die Verantwortung dafür, dass im Heer Soldaten nicht genügend geschützt worden seien, erklärte er. Zuletzt befehligte Drapatyj eine Armeegruppe, die für die Verteidigung des Gebiets Charkiw zuständig ist. Das Portal „Kyiv Independent“ schreibt, der General habe ein Image als „der oberste moderne, auf Menschen fokussierte Militärführer der Ukraine“. In einem Facebook-Eintrag erklärte Drapatyj seine Unterstützung für den entlassenen und in der Bevölkerung sehr beliebten Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und forderte eine Armee-Reform: „Die Armee braucht Veränderungen, aber ohne Gerechtigkeit sind Veränderungen für die Menschen sinnlos, die diesen Krieg jeden Tag auf ihren Schultern tragen.“ Der neue Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Mychajlo Drapatyj, während eines Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten in Kiew. dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Entlassener ukrainischer Armeechef: 700 Quadratkilometer zurückerobert Die Ukraine hat in diesem Jahr nach Angaben des entlassenen Oberbefehlshabers Oleksandr Syrskyj 700 Quadratkilometer ihres Territoriums zurückerobert. „Ich übergebe meinem Nachfolger eine Armee, die nicht nur die Verteidigung hält, sondern auch in der Offensive ist“, erklärt Syrskyj auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram und bestätigt damit seinen Abschied von der Militärspitze. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Generalmajor Mychajlo Drapatyj zum Nachfolger ernannt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Größter russischer Online-Händler: Abermals Wildberries-Lagerhallen angegriffen Der größte russische Online-Händler Wildberries ist nach eigenen Angaben abermals angegriffen worden. Ziel seien die Lagerhallen in den Städten Krasnodar und Newinnomyssk gewesen. Mehrere Menschen seien verletzt worden, teilte Unternehmenschefin Tatjana Kim mit.  Am Samstag waren bei ukrainischen Drohnenangriffen nach russischen Angaben ebenfalls Wildberries-Lagerhallen getroffen worden. Dabei seien acht Mitarbeiter getötet und Brände ausgelöst worden, was zu Störungen im Betrieb geführt habe. Wildberries wird oft als Russlands Amazon bezeichnet. Am Samstag waren bei ukrainischen Drohnenangriffen nach russischen Angaben ebenfalls Wildberries-Lagerhallen getroffen worden. Dabei seien acht Mitarbeiter getötet und Brände ausgelöst worden, was zu Störungen im Betrieb geführt habe. Wildberries wird oft als Russlands Amazon bezeichnet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj entlässt Oberbefehlshaber Syrskyj Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach tagelangem Druck von Demonstranten Armeechef Olexandr Syrskyj entlassen. Neuer Oberbefehlshaber werde Mychajlo Drapatyj, teilte Selenskyj auf seinem Telegram-Kanal mit.  Der Präsident hatte zunächst trotz Kritik an seinem seit 2024 eingesetzten Oberkommandierenden festgehalten, nachdem er vorige Woche den populären Politiker Mychajlo Fedorow als Verteidigungsminister entlassen hatte. Der erst 35 Jahre alte Fedorow hatte danach seinen Konflikt mit dem noch zu Sowjetzeiten ausgebildeten Syrskyj öffentlich gemacht. Dabei ging es maßgeblich um einen Richtungsstreit in der Kriegsführung. Fedorow stand vor allem für die auch im Westen gelobten Einsätze ukrainischer Drohnen gegen russische Ziele. Ausdrücklich dankte Selenskyj dem scheidenden General und würdigte seine militärischen Verdienste. Der Präsident hatte angesichts fortdauernder Proteste gegen die Entlassung von Fedorow seit Tagen Gespräche mit Militärs geführt, wie er auf der Plattform X mitteilte.  Schon am Samstag hatte er in seiner täglichen Videoansprache angesichts der Straßenproteste gesagt, dass er darauf höre, was die Leute sagen. Er habe auch lange mit Fedorow und Syrskyj gesprochen, sagte er. Am Dienstagabend folgte nach Angaben von Selenskyjs Sprecher Dmytro Lytwyn ein weiteres Gespräch mit Fedorow. Zu dessen neuer Rolle gab es zunächst keine Angaben.  Sechs Tage in Folge demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten mehrere Tausend vor allem junge Menschen gegen Fedorows Entlassung. Die Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung. Hauptforderung war dabei aber eine Ablösung von Armeechef Syrskyj. Aus Militärkreisen gab es zugleich auch offene Unterstützung für Syrskyj. Die Hintergründe zum Konflikt zwischen Sryskyj und Fedorow hat F.A.Z.-Korrespondent Stefan Locke aufgeschrieben: Die Hintergründe zum Konflikt zwischen Sryskyj und Fedorow hat F.A.Z.-Korrespondent Stefan Locke aufgeschrieben: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Alijew bestätigt Treffen zwischen Pofalla, Platzeck und Russen in Baku Am Rande seines Berlin-Besuchs hat Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew indirekt ein deutsch-russisches Treffen in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku bestätigt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) berichtete Alijew von entsprechenden Informationen seines Grenzschutzes. Demnach seien der ehemalige Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und der frühere Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) am 12. Juli von Berlin nach Baku geflogen. An den Folgetagen seien dann der ehemalige russische Ministerpräsident Viktor Subkow und Russlands Menschenrechtsbeauftragter Waleri Fadejew angereist. Beide gelten als Vertraute von Herrscher Wladimir Putin. Seit Tagen gibt es Berichte über ein solches Treffen, aber keine offizielle Bestätigung. Auch Merz sagte auf eine entsprechende Journalistenfrage: „Mir ist von einem solchen Treffen nichts bekannt.“ Alijew hatte nach eigenen Angaben auch keine Informationen darüber aus Deutschland oder Russland erhalten. Er betonte aber: „Wenn dieses Treffen zum Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine beitragen sollte, können wir das nur begrüßen.“  Er bringt den Bundeskanzler in Verlegenheit: Ilham Alijew trat in Berlin mit Merz vor die Kameras. dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen UN-Menschenrechtsbüro berichtet über wachsende Zahl ziviler Opfer in der Ukraine Das UN-Menschenrechtsbüro bezeichnet die wachsende Zahl von zivilen Opfern bei russischen Angriffen in der Ukraine als „schockierend“. Besonders auffällig sei der Anstieg von Attacken mit Drohnen, die über Videobrillen gesteuert werden, sagte die Leiterin des Büros in der Ukraine, Danielle Bell. Insgesamt seien durch russische Angriffe in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 37 Prozent mehr Menschen getötet oder verletzt worden als im gleichen Zeitraum 2025. Das Büro registrierte knapp 1400 Tote und knapp 8000 Verletzte. Es listet nur selbst verifizierte Todes- und Verletztenmeldungen auf. Gegenüber den ersten sechs Monaten 2024 waren es fast doppelt so viele Opfer wie in diesem Jahr bis Ende Juni. In den ersten sechs Monaten seien durch Angriffe mit Drohnen, die über Videobrillen gesteuert werden, 2800 Menschen getötet oder verletzt worden, 65 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Ein Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros in Genf sprach auch die zivilen Opfer in Russland an, etwa durch jüngste ukrainische Drohnenangriffe auf Logistikzentren der Privatfirma Wildberries unter anderem in der Region Moskau. Das Büro hat aber keinen Zugang zu Russland und kann sich deshalb nur auf öffentlich zugängliche Informationen berufen. Nach diesen Quellen seien bei ukrainischen Angriffen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 250 Menschen umgekommen und knapp 1600 verletzt worden, sagte Bell. Das sei ein Anstieg um 121 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025. Das Büro registrierte knapp 1400 Tote und knapp 8000 Verletzte. Es listet nur selbst verifizierte Todes- und Verletztenmeldungen auf. Gegenüber den ersten sechs Monaten 2024 waren es fast doppelt so viele Opfer wie in diesem Jahr bis Ende Juni. In den ersten sechs Monaten seien durch Angriffe mit Drohnen, die über Videobrillen gesteuert werden, 2800 Menschen getötet oder verletzt worden, 65 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Ein Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros in Genf sprach auch die zivilen Opfer in Russland an, etwa durch jüngste ukrainische Drohnenangriffe auf Logistikzentren der Privatfirma Wildberries unter anderem in der Region Moskau. Das Büro hat aber keinen Zugang zu Russland und kann sich deshalb nur auf öffentlich zugängliche Informationen berufen. Nach diesen Quellen seien bei ukrainischen Angriffen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 250 Menschen umgekommen und knapp 1600 verletzt worden, sagte Bell. Das sei ein Anstieg um 121 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025. Piloten mit Videobrille: Auch ukrainische Soldaten setzen FPV-Drohnen ein. AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Drei Tote durch Gleitbombe auf Saporischschja Durch einen russischen Angriff mit einer Gleitbombe auf die südukrainische Stadt Saporischschja werden nach Angaben der regionalen Behörden mindestens drei Menschen getötet und mehr als ein Dutzend verletzt. Sieben Stockwerke eines neunstöckigen Wohnhauses stehen in Flammen, teilt die Militärverwaltung auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Scharfe Munition bei Übung im Ärmelkanal abgefeuert Ein russisches Kriegsschiff hat im Ärmelkanal unweit der britischen Küste eine Übung mit scharfer Munition abgehalten. Die halbstündige Übung in internationalen Gewässern habe am Montag rund 40 Seemeilen (74 Kilometer) südlich der Stadt Plymouth stattgefunden, erklärte das britische Verteidigungsministerium am Dienstag.  Die Besatzung des Kriegsschiffes habe zunächst ein britisches Kriegsschiff, die „HMS Tyne“, über die geplante Übung informiert und aufgefordert, sich in eine sichere Position zu bringen. „Die Übung wurde in der Folge in internationalen Gewässern abgehalten und dauerte 30 Minuten“, erklärte das Verteidigungsministerium in London. Die britische Marine habe die Übung überwacht. Britischen Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem russischen Kriegsschiff um die Fregatte „Neustraschimi“, die zur russischen Ostseeflotte gehört. Die Besatzung des Kriegsschiffes habe zunächst ein britisches Kriegsschiff, die „HMS Tyne“, über die geplante Übung informiert und aufgefordert, sich in eine sichere Position zu bringen. „Die Übung wurde in der Folge in internationalen Gewässern abgehalten und dauerte 30 Minuten“, erklärte das Verteidigungsministerium in London. Die britische Marine habe die Übung überwacht. Britischen Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem russischen Kriegsschiff um die Fregatte „Neustraschimi“, die zur russischen Ostseeflotte gehört. Die Übung erfolgte inmitten der starken Spannungen zwischen Russland und dem Westen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Sie wurde zudem am Tag des Amtsantritts des neuen britischen Premierministers Andy Burnham abgehalten.  Erst im Juni hatte ein russisches Kriegsschiff im Ärmelkanal Warnschüsse gegen eine britische Segelyacht abgeben. Russland erklärte in der Folge, das Segelboot habe sich der Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ gefährlich genähert, was die Bootsbesatzung zurückwies.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ankern in ungeschützten Gebieten des Asowschen Meeres untersagt Russland hat in zwei Häfen entlang einer wichtigen Handelsroute für Getreide im Asowschen Meer das Ankern in Gebieten ohne Luftverteidigung verboten. Der Erlass betrifft Schiffe im Hafen von Asow im Asowschen Meer und im Hafen von Kawkas in der Straße von Kertsch. Der Schiffsverkehr im Asowschen Meer ist seit vergangenem Freitag aufgrund wiederholter ukrainischer Angriffe auf Tanker und andere Handelsschiffe in der Region eingeschränkt. Über die Route geht etwa ein Viertel der russischen Getreideexporte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Tote und Verletzte nach russischen Angriffen in der Ukraine Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von zwei Todesopfern und mehreren Verletzten in Saporischschja im Südosten des Landes. Russland habe mit Gleitbomben ein gewöhnliches mehrstöckiges Wohnhaus angegriffen, schrieb er in sozialen Medien. Auch in Cherson im Süden des Landes wurde Selenskyj zufolge ein Mensch getötet und zwei weitere wurden verletzt. Das russische Militär habe dabei Gleitbomben und Drohnen eingesetzt. Er beklagte auch zwei Verletzte nach Angriffen auf die Stadt und die Region Odessa am Schwarzen Meer.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland hat „keine Hoffnung“ auf bessere Beziehungen zu London Der Kreml hat nach eigenen Angaben „keine Hoffnung“ auf bessere Beziehungen zu Großbritannien unter dem neuen britischen Premierminister Andy Burnham. „Eine seiner ersten Amtshandlungen war, Beistandsbekundungen für die Ukraine abzugeben und damit zu zeigen, dass er alles in seiner Macht Stehende tun wird, um den Krieg fortzusetzen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag. Burnham war am Montag zum britischen Premierminister ernannt worden und hatte daraufhin erklärt, „zu 100 Prozent“ an der Seite des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu stehen. In einem ersten Telefonat mit Selenskyj habe er „Großbritanniens entschlossenes Engagement“ für Kiew bekräftigt, hatte die britische Regierung im Anschluss mitgeteilt. London wirft Moskau unter anderem Giftanschläge auf britischem Boden vor und ist einer der größten Unterstützer der Ukraine im Krieg mit Russland. Burnham war am Montag zum britischen Premierminister ernannt worden und hatte daraufhin erklärt, „zu 100 Prozent“ an der Seite des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu stehen. In einem ersten Telefonat mit Selenskyj habe er „Großbritanniens entschlossenes Engagement“ für Kiew bekräftigt, hatte die britische Regierung im Anschluss mitgeteilt. London wirft Moskau unter anderem Giftanschläge auf britischem Boden vor und ist einer der größten Unterstützer der Ukraine im Krieg mit Russland. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russischer Geheimdienst tötet Mann bei Festnahme Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Terroranschlag verhindert und den Verdächtigten getötet. Die Behörde warf dem 1966 geborenen Mann einer Mitteilung zufolge vor, einen Sabotage- und Terrorakt im Auftrag des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR vorbereitet zu haben. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen.  Der demnach in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine geborene Mann soll Kontakt zum HUR aufgenommen und in dessen Auftrag eine Bahnstrecke einer großen regionalen Energieanlage im Föderationskreis Ural ausgekundschaftet haben, um einen Sprengsatz anzubringen. Den selbst gebauten Sprengsatz soll er in einem Gebäude in Tjumen versteckt haben. Bei seiner Festnahme habe der Mann mit einem Sturmgewehr auf Mitarbeiter des FSB geschossen und sei daraufhin erschossen worden, hieß es in der Mitteilung. Seit Beginn der russischen Vollinvasion in die Ukraine 2022 hat es in Russland zahlreiche Fälle von Sabotage an Bahnstrecken und anderen Objekten sowie Attentate auf Militärangehörige und Kriegsbefürworter gegeben. Russische Ermittler machen oft Kiews Geheimdienste dafür verantwortlich. Der FSB meldet regelmäßig die Verhinderung angeblicher Sabotageakte oder Terroranschläge, immer wieder werden dabei von der Behörde Verdächtigte getötet. Der demnach in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine geborene Mann soll Kontakt zum HUR aufgenommen und in dessen Auftrag eine Bahnstrecke einer großen regionalen Energieanlage im Föderationskreis Ural ausgekundschaftet haben, um einen Sprengsatz anzubringen. Den selbst gebauten Sprengsatz soll er in einem Gebäude in Tjumen versteckt haben. Bei seiner Festnahme habe der Mann mit einem Sturmgewehr auf Mitarbeiter des FSB geschossen und sei daraufhin erschossen worden, hieß es in der Mitteilung. Seit Beginn der russischen Vollinvasion in die Ukraine 2022 hat es in Russland zahlreiche Fälle von Sabotage an Bahnstrecken und anderen Objekten sowie Attentate auf Militärangehörige und Kriegsbefürworter gegeben. Russische Ermittler machen oft Kiews Geheimdienste dafür verantwortlich. Der FSB meldet regelmäßig die Verhinderung angeblicher Sabotageakte oder Terroranschläge, immer wieder werden dabei von der Behörde Verdächtigte getötet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Indien bestellt russischen Diplomaten ein Nach dem Tod von vier indischen Seeleuten bei einem Raketenangriff im Schwarzen Meer hat das Außenministerium in Neu-Delhi einen ranghohen russischen Diplomaten einbestellt. Der russische Geschäftsträger Wladimir Ladanow sei aufgefordert worden, Indiens „ernste Besorgnis“ nach Moskau zu übermitteln, teilte das Ministerium mit. Angriffe auf die zivile Schifffahrt und der Tod von Zivilisten seien „inakzeptabel“. Solche Angriffe gefährdeten die Sicherheit und Stabilität des internationalen Seehandels. Ukrainischen Angaben zufolge hatte Russland den unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrenden Frachter „Golden Leo“ am Sonntag beim Verlassen eines ukrainischen Hafens mit drei Marschflugkörpern beschossen. Dabei seien zehn Menschen getötet worden, darunter die vier Inder. Das Schiff gehört laut Daten des Anbieters LSEG dem im indischen Mumbai ansässigen Unternehmen Ocean Grace Shipping. Indische Seeleute kommen auch durch Beschuss im Irankrieg ums Leben. Ukrainischen Angaben zufolge hatte Russland den unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrenden Frachter „Golden Leo“ am Sonntag beim Verlassen eines ukrainischen Hafens mit drei Marschflugkörpern beschossen. Dabei seien zehn Menschen getötet worden, darunter die vier Inder. Das Schiff gehört laut Daten des Anbieters LSEG dem im indischen Mumbai ansässigen Unternehmen Ocean Grace Shipping. Indische Seeleute kommen auch durch Beschuss im Irankrieg ums Leben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland greift ukrainische Gasanlagen in Charkiw an Russland hat den dritten Tag in Folge Gasförderanlagen des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz in der nordöstlichen Region Charkiw attackiert. Dies teilte das staatliche Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein Angriff auf eine der Anlagen am Sonntag habe zu einem Teilausfall der Produktion geführt. Eine weitere Anlage sei bei einem Angriff am Montagmorgen beschädigt worden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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