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Montag, 13. Juli 2026
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Irankonflikt: Merz auf iranischer Todesliste alarmiert Sicherheitspolitiker

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12. Juli
ZDF heute

Iranische Zeitung setzt Merz auf "Vergeltungsliste"

Auch Trump, Macron, Meloni abgebildet:Iranische Zeitung setzt Merz auf "Vergeltungsliste" Die Teheraner Zeitung "Hamshahri" hat eine Grafik mit 13 westlichen Spitzenpolitikern veröffentlicht, die für den Tod Ali Chameneis "bezahlen" sollen - darunter Friedrich Merz. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist von einer ultrakonservativen iranischen Zeitung zusammen mit US-Präsident Donald Trump und weiteren westlichen Spitzenpolitikern auf eine Liste von Menschen gesetzt worden, die für den Tod des früheren geistlichen Führers Ali Chamenei "bezahlen" sollen. Die der Teheraner Stadtverwaltung gehörende und auflagenstarke Tageszeitung "Hamshahri" veröffentlichte am Samstagabend im Internet ein Schaubild mit den Fotos von 13 Politikern. Grafik diverser westlicher Politiker mit Fadenkreuzen der iranischen Zeitung "Hamshari" Quelle: Screenshot der iranischen Zeitung „Hamshari“, veröffentlicht am 11.07.26, Quelle: hamshahrionline.irTrump, Netanjahu und westliche Politiker abgebildet Neben Merz und Trump sind darauf unter anderem der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu, US-Außenminister Marco Rubio, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der scheidende britische Premierminister Keir Starmer zu sehen. Die Porträts von Trump und Netanjahu sind mit Fadenkreuzen versehen. In der gedruckten Sonntagsausgabe der Zeitung erschien die Grafik jedoch nicht. "Die Stimmung während der Trauerfeierlichkeiten für Chamenei war extrem anti-amerikanisch", berichtet ZDF-Reporter Jörg Brase. Die meisten Iraner würden aber ein Abkommen und Ende der Kämpfe wollen. 10.07.2026 | 3:16 minVergeltung für Tod von Chamenei angekündigt Mit dem Schaubild greift "Hamshahri" Äußerungen von Irans neuem obersten Führer, Modschtaba Chamenei, auf. Dieser hatte am Samstag in einer ihm zugeschriebenen schriftlichen Botschaft "Vergeltung" für den Tod seines Vaters angekündigt. Diese Vergeltung ist der Wille unserer Nation und muss unweigerlich vollzogen werden. Modschtaba Chamenei, Irans neuer oberster Führer Die "Verbrecher", deren Namen auf einer Liste stünden, würden "den Wunsch nach einem friedlichen Tod in ihrem Bett mit ins Grab nehmen". Namen nannte er nicht. Iranische Vorwürfe gegen europäische Staaten "Hamshahri" brachte die Äußerungen mit den Fotos der 13 Politiker in Verbindung. Die Zeitung vertritt einen ultrakonservativen und provokanten Kurs. Die erneute Eskalation im Iran-Krieg liege an der Verhandlungsgrundlage zwischen den USA und Iran, so ZDF-Korrespondent Theveßen. Sie sei "zu vage formuliert" und müsse nachverhandelt werden. 09.07.2026 | 1:12 minAli Chamenei war am 28. Februar, dem ersten Tag des von Israel und den USA begonnenen Krieges, bei einem US-israelischen Angriff getötet worden. Sein Sohn Modschtaba folgte ihm als geistlicher Führer nach. Der Iran hatte europäischen Staaten während des Krieges vorgeworfen, die Angriffe auf iranisches Gebiet nicht verurteilt oder durch die Freigabe ihres Luftraums für US-Militärflugzeuge unterstützt zu haben. Aktuelle Entwicklungen zum Iran-Krieg finden Sie in unserem ZDFheute-Liveblog: Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zum Iran-Krieg - Lage in der Straße von Hormus unklar:Iran-Konflikt: Erneute Eskalation nach US-Angriffenmit Video0:26 - "Rache ist die Forderung unseres Volkes":Irans Führung kündigt Rache für Tötung von Ali Chamenei anmit Video0:24 - Nach jüngster Eskalation:Trump: Waffenruhe vorbei - USA zu Iran-Gesprächen bereitmit Video2:33 - GrafikenKosten von Benzin, Diesel und Öl:Iran-Krieg: Spritpreise steigen wieder deutlichvon Robert Meyer, Moritz Zajonzmit Video2:19

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12. Juli
Die Welt (Politik)

„Wunsch nach einem ruhigen Tod mit ins Grab nehmen“ – Iranische Tageszeitung droht Merz

„Wunsch nach einem ruhigen Tod mit ins Grab nehmen“ – Iranische Tageszeitung droht Merz Friedrich Merz rückt ins Zentrum iranischer Drohpropaganda: Eine Zeitung zeigt ihn in Häftlingskleidung neben Trump und Netanjahu – als angebliches Ziel der angekündigten Vergeltung nach Chameneis Tötung. Eine auflagenstarke Tageszeitung im Iran hat eine Infografik mit Racheaufrufen gegen Politiker aus dem Westen veröffentlicht. Auf ihrer Website publizierte das Blatt „Hamshahri“ aus der Hauptstadt Teheran eine Collage, die US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn zeigt. Auf der Infografik sind zudem die Köpfe europäischer Regierungschefs zu sehen, allesamt in orangefarbenen Shirts, wie sie für US-Häftlinge typisch sind. Unter ihnen ist auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Eine Liste derjenigen, die auf die Vergeltung des iranischen Volkes warten müssen“, betitelt die Zeitung den Onlineartikel. „Die Verbrecher werden den Wunsch nach einem ruhigen Tod mit ins Grab nehmen“, heißt es in der Grafik. Neben Friedrich Merz sind auch die Köpfe von US-Außenminister Marco Rubio, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und des scheidenden britischen Premierministers Keir Starmer zu sehen. Die Zeitung vertritt einen ultrakonservativen und provokanten Kurs. Am Samstag hatte Irans Führung Vergeltung für die Tötung des Ende Februar ums Leben gekommenen obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei geschworen. „Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen“, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba zugeschrieben wurde. Der Iran hatte europäischen Staaten während des Krieges vorgeworfen, die Angriffe auf iranisches Gebiet nicht verurteilt oder durch die Freigabe ihres Luftraums für US-Militärflugzeuge unterstützt zu haben. Seit vergangener Woche attackieren sich die USA und der Iran wieder gegenseitig. Die iranischen Revolutionsgarden haben am Sonntag die Sperrung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus verkündet und mit einer entschiedenen Antwort auf jede militärische Reaktion gedroht.

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